Offenburg (Baden-Württemberg): Polizisten angegriffen und verletzt
Ein Offenburger Polizeibeamter ist am Dienstagnachmittag im Zuge einer richterlichen Vorführung von einem 22-Jährigen trotz angelegter Handschellen durch einen hinterlistigen Kopfstoß verletzt worden. Der Richtervorführung gingen verschiedene Polizeieinsätze und Widerstandshandlungen des jungen Mannes voraus, in deren Verlauf drei weitere Polizisten leichte Verletzungen davontrugen. Erstmalig machte der nun Inhaftierte am späten Montagabend in der Sammelunterkunft „Am Sägeteich“ auf sich aufmerksam. Dort war er kurz vor Mitternacht durch das Abspielen überlauter Musik aufgefallen. Die Situation konnte nur durch die Beschlagnahme der Lärmquelle bereinigt werden. Schon hier mussten die Polizisten kräftig Hand anlegen, um sich den Widerstandshandlungen des Nordafrikaners zu erwehren. Die Nacht musste der 22-Jährige im Polizeigewahrsam verbringen. Als er in den frühen Dienstagmorgen wieder entlassen wurde, forderte er vehement die Aushändigung seiner in der Nacht beschlagnahmten Lautsprecherbox zurück. Unzählige Versuche der Beamten, den Unbelehrbaren zu beschwichtigen und zur Raison zu bringen, liefen ins Leere. Schlussendlich blieb nur die Möglichkeit, den aggressiven Störenfried erneut in Gewahrsam zu nehmen. Die hierbei eingesetzten Polizisten mussten bei der Verbringung in den Zellentrakt mehrere Tritte und Schläge über sich ergehen lassen, wobei drei Beamte leicht verletzt wurden. Die unbändigen Angriffe des Mannes konnten nur durch den Einsatz von Pfefferspray unterbunden werden. Am Dienstagnachmittag wurde der 22-Jährige letztlich auf Antrag der Staatsanwaltschaft Offenburg dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Selbst nachdem der Mann nach der Richtervorführung einen Polizeibeamten mit einem Kopfstoß in den Krankenstand beförderte, ließ er nicht locker. Während des Transports zum Polizeirevier und später zur Justizvollzugsanstalt mussten die Polizisten weitere Tretversuche und Spuckattacken des mit Handschließen gefesselten 22-Jährigen erdulden.
PM des PP Offenburg vom 08.05.2019

Nürnberg (Bayern): 15-jährige Vermisste leistete erheblichen Widerstand
Eine 15-jährige Jugendliche aus Nürnberg leistete am Dienstagnachmittag (07.05.2019) einer Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd erheblichen Widerstand. Die beiden Polizeibeamten wurden dabei leicht verletzt.
Das Mädchen war am 27.04.19 als vermisst gemeldet worden. Nun ergaben sich Anhaltspunkte darauf, dass sie sich in der Wohnung einer Verwandten im Nürnberger Süden aufhalten könnte. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd traf die 15-jährige dort an und nahm sie in Gewahrsam. Die Jugendliche war hiermit augenscheinlich nicht einverstanden und begann sofort, die Beamten zu beleidigen und verbal zu bedrohen. Nachdem sie den Glaseinsatz einer Tür zerschlagen hatte, wurde sie gefesselt. Trotzdem wehrte sie sich weiterhin erheblich. Sie trat einem Beamten in die Magengegend, bespuckte die Kollegin und biss ihr in die Hand. Beide Beamten trugen Kratz-, Schürf- und Bisswunden davon.
Die 15-Jährige wurde in fachärztliche Behandlung gebracht. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Hinweise auf einen vorangegangenen Drogen- und/oder Alkoholkonsum ergaben sich nicht.
PM des PP Mittelfranken vom 08.05.2019

Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen): Missbrauch des polizeilichen Notrufes 110 brachte 51-jähriger Mülheimerin Schmerzen, eine Strafanzeige und eine Übernachtung im Polizeigewahrsam ein
Über Stunden (Dienstag, 7. Mai, 14.43-18.27 Uhr) rief eine 51-jährige Mülheimerin mehrfach die Notrufnummer 110 der Polizei an und blockierte diese ohne erkennbaren Anlass. Nach einem der zahlreichen Anrufe schickte die Einsatzleitstelle die Besatzung eines Streifenwagens mit dem Auftrag, der Frau deutlich die möglichen weiteren und vor allem ernsten Konsequenzen aufzuzeigen. Trotz der polizeilichen Weisung führte die Frau die Anrufe jedoch fort. Bei nächster Gelegenheit fuhr erneut ein einsatzfreier Polizeiwagen zur Reichstraße. Die aggressive Mülheimerin widersetzte sich einer polizeilichen Aufforderung und schlug nach einer 24- jährigen Polizistin. Nach einem überraschenden Schlag konnte die sich widersetzende Frau überwältigt, gefesselt und mit dem nun nicht mehr einsatzfreien Streifenwagen zum Essener Polizeigewahrsam gefahren werden. Dort hatte sie bis zum heutigen Morgen Gelegenheit, über ihr Verhalten und die Notwendigkeit funktionierender Notrufleitungen nachzudenken. Bis in den späten Abend war dieser Mülheimer Polizeiwagen nicht mehr einsatzklar, da die Beamten die schriftlichen Vorgänge und die Strafanzeige wegen dem Missbrauch von Notrufen und dem Widerstand gegen Polizeibeamte fertigten.
PM der POL Essen / des PP Mülheim a.d.Ruhr vom 08.05.2019

Gremersdorf-Wandelitz (Schleswig-Holstein): 30-Jähriger leistet bei Kontrolle Widerstand
Gemeinsame Medien-Information der Lübecker Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Lübeck
Am gestrigen Dienstagvormittag (07.05.) missachtete ein Kradfahrer in Gremersdorf die Haltezeichen von Polizeibeamten und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Als der Fahrer gestoppt wurde, griff er unvermittelt die Beamten an. Drei Beamte sind leicht verletzt – davon zwei zurzeit nicht dienstfähig.
Gegen 08:40 wollten Polizeibeamte des Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier Scharbeutz (PABR) auf der Kreisstraße 47 bei Gremersdorf einen Kradfahrer kontrollieren. An dem Fahrzeug war ein nicht mehr gültiges Versicherungskennzeichen angebracht. Die Haltezeichen der Beamten wurden missachtet und der Mann erhöhte seine Geschwindigkeit und versuchte zu flüchten. Auf einer Geraden konnte der Streifenwagen überholen und das Krad ausbremsen.
Der Mann griff die Polizisten unvermittelt an. Gemeinsam versuchten die Beamten den Mann zu beruhigen – er schlug weiter gezielt auf sie ein. Der Einsatz von Pfefferspray blieb ohne Erfolg. Zeitgleich versuchte der Mann immer wieder ein Messer aus seiner Tasche zu ziehen. Erst durch weitere Polizeibeamte, die zur Unterstützung eintrafen, konnte der 30-jährige Mann fixiert werden.
Drei verletzte Polizeibeamte (49, 42, 32) sind zu beklagen, davon sind zwei zunächst dienstunfähig.
Dem leicht verletzten Tatverdächtigen wurde im Oldenburger Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Es besteht der Verdacht, dass er das Krad unter Betäubungsmitteleinfluss geführt habe. Das Motorrad wurde sichergestellt.
PM des PD Lübeck vom 08.05.2019

Brühl/Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg): 41-Jähriger wg. des dringenden Verdachts des räuberischen Diebstahls in Tateinheit mit Körperverletzung und Beleidigungen auf Antrag der StA Mannheim in U-Haft
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Mannheim:
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim erließ das Amtsgericht Mannheim am 08.05.2019 Haftbefehl gegen einen 41-jährigen Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand entwendete der Beschuldigte am 07.05.2019 gegen 20.15 Uhr aus einem Supermarkt in Brühl zwei Handy-Hüllen und eine Lautsprecherbox im Wert von knapp 180 Euro.
Die Diebstahlssicherungen soll der Mann mit einem Werkzeug entfernt und dann versucht haben, ohne die Waren zu bezahlen, das Geschäft zu verlassen.
Als der Beschuldigte von einem Supermarktmitarbeiter angesprochen wurde und dieser sich ihm in den Weg stellte, soll der 41-Jährige den Mitarbeiter beiseite geschubst und ihn mit der Lautsprecherbox auf den Kopf geschlagen haben.
Daraufhin wurde er von dem 42-jährigen Mitarbeiter ergriffen und sollte vorläufig festgenommen werden.
Gegen die Festnahme widersetzte sich der Ladendieb und versuchte u.a. mit einer Bierflasche auf den Supermarktmitarbeiter einzuschlagen. Hierbei soll er den Angestellten des Marktes fortlaufend beleidigt und versucht haben, im Besitz seines Diebesgutes zu bleiben und sich seiner Festnahme zu entziehen. Mit Hilfe eines zweiten Angestellten des Marktes gelang es, den Beschuldigten festzunehmen und ihn an Polizeibeamte des Polizeireviers Mannheim-Neckarau zu überstellen.
Der 41-jährige Mitarbeiter des Supermarktes wurde durch den Schlag mit der Lautsprecherbox verletzt und zog sich bei der Festnahme des Beschuldigten Schürfwunden am Körper zu.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde der Beschuldigte am 08.05.2019 der Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Mannheim vorgeführt. Diese erließ gegen den Beschuldigten Haftbefehl. Er wurde danach in eine Justizvollzuganstalt eingeliefert.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipostens Brühl dauern an.
PM des PP Mannheim vom 08.05.2019

Karlsruhe (Baden-Württemberg): 32-Jähriger leistet erheblichen Widerstand bei Festnahme
Ausgehend von einer mutmaßlichen sexuellen Belästigung einer Kundin in einem auf der Kaiserstraße befindlichen Supermarkt, konnte am Dienstag, gegen 11:00 Uhr, im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung ein 32-jähriger Türke in einer am Europaplatz stoppenden Straßenbahn ausfindig gemacht werden.
Der Tatverdächtige sollte einer Personenkontrolle unterzogen werden, zeigte sich der Polizei gegenüber jedoch völlig unkooperativ und verweigerte seine Personalien. Daher sollte er zum Polizeirevier Marktplatz verbracht werden. Der 32-Jährige weigerte sich die Bahn freiwillig zu verlassen, so dass eine Festnahme durchgeführt werden musste. Durch starke Widerstandshandlungen erlitten zwei Polizeibeamte schwere Verletzungen und konnten schließlich ihren Dienst nicht mehr fortführen.
Bei einem im Anschluss durchgeführten Alkoholtest, hatte der Beschuldigte etwa 1,2 Promille intus.
PM des PP Karlsruhe vom 08.05.2019

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Betrunkener Randalierer leistet Widerstand gegen die Polizei
Ein Betrunkener ist am Dienstagabend gegen die Polizei vorgegangen. Zeugen meldeten, dass der Mann Passanten am Stiftsplatz beleidigt und dort randaliert. Die Polizei sprach ihn an und kontrollierte ihn. Gegen die Durchsuchung nach Ausweispapieren wehrte sich der 33-Jährige, sodass ihm Handschellen angelegt wurden. Ein Atemalkoholtest ergab den Wert von 1,6 Promille. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen beleidigte er die Beamten und pöbelte vor der Dienststelle weiter. Einem Platzverweis kam er nicht nach, weswegen er anschließend in Gewahrsam genommen wurde.
PM des PP Westpfalz vom 08.05.2019

Kiel (Schleswig-Holstein): Polizeibeamter bei Widerstand verletzt
Bei einem Widerstand hat sich ein Polizeibeamter des 1. Reviers verletzt und ist vorerst nicht mehr dienstfähig. Vorausgegangen war die Festnahme eines aggressiven, stark alkoholisierten Mannes in der Holtenauer Straße.
Zeugen meldeten vergangene Nacht gegen 03 Uhr einen aggressiven Mann, der im Bereich der Arkaden in der Holtenauer Straße Passanten angerempelt hätte. Bei Eintreffen der Polizisten torkelte dieser mitten auf der Straße und verteilte Gegenstände auf geparkten Autos.
Da keine Angehörigen erreicht werden konnten, sollte der mit knapp 2,4 Promille Atemalkohol deutlich alkoholisierte 31-Jährige ins Polizeigewahrsam gebracht werden. Während der Fahrt versuchte er die Scheiben des Streifenwagens einzuschlagen und leistete erheblichen Widerstand gegen die Beamten. Diese konnten ihn letztlich überwältigen. Einer der eingesetzten Polizisten erlitt hierbei allerdings einen Handbruch, so dass er wahrscheinlich mehrere Wochen nicht mehr dienstfähig ist.
PM des PP Kiel vom 08.05.2019

Tostedt (Niedersachsen): Polizeigewahrsam nach Widerstand
Ein 20-Jähriger ist am Dienstag in Gewahrsam genommen worden, nachdem er zuvor mehrere Straftaten begangen hatte. Der Heranwachsende war gegen 12 Uhr vor der Schule an der Schützenstraße aufgetaucht. Beamte, die dort gerade eine Jugendschutzkontrolle durchführten, erkannten den Mann – er hatte tags zuvor ein Hausverbot für das Schulgelände bekommen.
Trotz der Polizeipräsenz betrat der 20-Jährige das Schulgelände und sprach dort mit mehreren Schülern. Er wurde von den Beamten ahlenaufgKaiserslautern efordert, das Gelände umgehend zu verlassen. Außerdem wurde ihm bekanntgegeben, dass nun ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruchs gegen ihn eingeleitet werden muss. Der 20-Jährige blieb stur und lief weiter über das Gelände. Als die Beamten ihn am Arm ergriffen, um ihn in Richtung der Straße zu führen, schlug er plötzlich um sich. Der Mann wurde fixiert und zur Dienststelle gebracht. Dabei beleidigte er die Beamten mehrfach. Ein Richter ordnete die Ingewahrsamnahme des 20-Jährigen an. Er musste bis zum Abend in der Zelle bleiben. Strafverfahren wegen Beleidigung und Widerstands wurden ebenfalls eingeleitet.
PM der PI Harburg vom 08.05.2019

Rheinfelden (Baden-Württemberg): Mann wehrt sich gegen Durchsuchung und verletzt Polizeibeamten
Am Dienstag gegen 20 Uhr wurden am Bahnhofsplatz zwei Männer durch Zollbeamte einer Kontrolle unterzogen. Hierbei ergab sich der Verdacht auf mitgeführte Drogen, da ein Drogenspürhund des Zolls diese erschnüffelte. Durch den Zoll wurden Polizeibeamte aus Rheinfelden hinzugezogen. In der Nähe des Aufenthaltsortes der Männer konnten mehrere Tütchen mit einigen Gramm Marihuana gefunden werden. Gegen die anschließende Durchsuchung setzte sich ein 28 Jähriger heftig zur Wehr und versuchte, diese zu verhindern. Hierbei wurde ein Polizeibeamter leicht im Gesicht verletzt. Gegen die beiden Männer wird nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, gegen den 28 Jährigen zudem wegen Körperverletzung und Widerstandes gegen Polizeibeamte ermittelt.
PM des PP Freiburg vom 08.05.2019

Münchberg (Bayern): Gegen Polizeibeamte getreten
Am Dienstag, 23.30 Uhr, wurde in der Bismarckstraße ein 34-jähriger Mann aus Leipzig einer Kontrolle unterzogen, weil er kurz zuvor in einer Gaststätte Gäste anpöbelte. Er war stark alkoholisiert, schrie lautstark umher und wollte sich nicht ausweisen.
Im Verlauf der Kontrolle beleidigte er die Streifenbesatzung aufs übelste. Als ihm die Gewahrsamnahme erklärt wurde, leistete er Widerstand und trat nach den Beamten. Hierbei wurde ein Beamter leicht am Knie verletzt.
Der junge Mann wurde in der Haftzelle der Polizeiinspektion Münchberg ausgenüchtert. Er wird wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung angzeigt.
PM der PI Münchberg vom 08.05.2019

Hemer (Nordrhein-Westfalen): 19 Jähriger nicht zu beruhigen
Aggressor in Gewahrsam Am gestrigen Abend, gegen 23:05 Uhr, wurde die Polizei zur Paracelsus Klinik an der Breddestraße gerufen. Das Personal fühlte sich von einer Gruppe Jugendlicher belästigt. Auf Ansprache tat sich ein 19 jähriger Hemeraner aus einer 7 köpfigen Personengruppe hervor. Trotz polizeilicher Weisung, die Örtlichkeit zu verlassen und Ruhe zu geben, kam er der mehrfachen Aufforderung nicht nach. Als die Polizeibeamten gegen ihn einschritten, leistete der alkoholisierte junge Westiger erheblichen Widerstand. Er wurde dem Gewahrsam in Iserlohn zugeführt, welches er nach Ausnüchterung wieder verlassen kann. Ob der Alkohol schuld an der aggressiven Grundstimmung war, ist bislang nicht bekannt. Er muss sich nun wegen Widerstands verantworten.
PM der KPB Märkischer Kreis vom 08.05.2019

Essen (Nordrhein-Westfalen): Familienstreit endet in Polizeigewahrsam
Die Polizei wurde am Mittwoch, 8. Mai, gegen 2.30 Uhr, zu einem Familienstreit an der Stolbergstraße gerufen. Als die Beamten dort eintrafen, hatte sich der Streit zwischen einem 48-Jährigen und seiner 46-jährigen Exfrau bereits gelegt. Während die Polizeibeamten mit dem 48-Jährigen sprachen, kam der 18-jährige Sohn der Familie auf die Beamten zu und griff einen der Polizisten an. Der 18-Jährige sollte gefesselt werden, als Vater und Mutter nun gemeinsam gegen die Polizisten vorgingen. Alle Drei leisteten erheblichen Widerstand und griffen die Polizeibeamten an. Schließlich konnte der 48-Jährige mit Hilfe eines hinzugerufenen Polizeihundes überwältigt und gefesselt werden. Dabei wurde er von dem Hund gebissen und verletzt. Auch der 18-jährige Sohn wurde in Handschellen gelegt. Vater und Sohn wurden ins Polizeigewahrsam gebracht. Bei dem Einsatz wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt.
PM der Pol Essen / Mülheim a.d.Ruhr vom 08.05.2019

Ahlen (Nordrhein-Westfalen): Aufmerksamer Bewohner hielt Dieb bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Am 07.05.2019 gegen 22:25 Uhr wurde ein 36-jähriger Ahlener durch lautes Gegröle in der Ostbredenstraße aufmerksam. Beim Blick aus dem Fenster bemerkte er eine männliche Person, die aus der Einfahrt seines Nachbarn kam. Im weiteren Verlauf konnte er beobachten, wie diese sich auffällig an mehreren Fahrzeugen zu schaffen machte. Die Person ging unter anderem auch in die Einfahrt des Bewohners. Er informierte die Polizei und begab sich nach draußen. Als der Unbekannte die Garagentür seiner Garage geöffnet hatte, diese durchsuchte, ergriff ihn der Bewohner, als er diese wieder verlies und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Entwendet hatte er aus der Garage nichts. Der 18-jährige Ahlener verhielt sich gegenüber der Polizei äußerst aggressiv und leiste Widerstand. Da er alkoholisiert war und zu dem der Verdacht auf Drogenbeeinflussung bestand wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Aufgrund seines Zustandes wurde er in Gewahrsam genommen. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass er im Verdacht steht, an einem Pkw eine Sachbeschädigung begangen zu haben und aus einem weiteren Pkw Gegenstände entwendet zu haben.
PM der POL Warendorf vom 08.05.2019

Bremerhaven (Bremen): Personenkontrolle eskaliert – Polizeibeamter leicht verletzt
Am Montagabend (07.05.19), gegen 22.45 Uhr, meldeten Passanten der Polizei eine männliche Person in der Friedrich-Ebert-Straße, die in Begleitung zweier Hunde auf dem Gehweg sitzen und vorbeigehende Fußgänger beleidigen würde.
Bei der polizeilichen Überprüfung der Personalien war die Person (37) unkooperativ und wurde zunehmend ungehaltener. Plötzlich erhob sich der Aggressor, zog sich die Jacke aus und äußerte: „Mal sehen, was so geht!“ – dabei ging er auf die Polizeibeamten zu und wollte sie mit Faustschlägen angreifen.
Die Angriffe wurden abgewehrt und der Mann am Boden fixiert. Bei der Maßnahme schlug der Beschuldigte um sich und traf einen Polizeibeamten leicht im Gesicht.
Die Hunde wollten ihrem Besitzer beistehen. Eintreffende Unterstützungskräfte setzten zum eigenen Schutz Pfefferspray ein.
Der 37-Jährige wurde vorläufig festgenommen und vorübergehend in das Polizeigewahrsam verbracht. Die Hunde wurden sichergestellt und im Tierheim untergebracht. Der Polizeibeamte war im Anschluss der Maßnahmen weiterhin dienstfähig.
PM der POL Bremerhaven vom 08.05.2019

Ernstthal (Thüringen):33-Jähriger bedroht mehrere Personen
In den gestrigen Abendstunden hat ein aggressiver 33-Jähriger mehrere Anwohner in der Glaswerkstraße mit einem Messer bedroht. Der polizeibekannte Mann konnte durch die eingesetzten Beamten überwältigt werden. Aufgrund seiner psychischen Verfassung wurde er einem Arzt vorgestellt und in ein Krankenhaus eingewiesen und muss sich strafrechtlich für sein Verhalten verantworten.
PM der LPI Saalfeld / der PI Sonneberg vom 08.05.2019

Pforzheim (Baden-Württemberg): Ladendieb auf frischer Tat festgehalten und dem Haftrichter vorgeführt
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Ein 44 Jahre alter Ladendieb konnte am Dienstagmittag in Pforzheim durch Passanten festgehalten werden. Der polizeibekannte Tatverdächtige bezahlte um 12.30 Uhr an der Kasse eines Lebensmittelgeschäftes in der Pforzheimer Innenstadt eine Flasche Bier, hatte aber, was durch Mitarbeiter des Marktes beobachtet werden konnte, weitere Flaschen unter seiner Kleidung versteckt. Nach Verlassen des Kassenbereiches versuchte der Tatverdächtige, wegzurennen, wurde jedoch durch eine Angestellte des Marktes festgehalten. Dem Tatverdächtigen wird vorgeworfen, auf die Angestellte eingeschlagen zu haben, um so mit dem Diebesgut fliehen zu können. Bei dem Gerangel kamen der Tatverdächtige und die Mitarbeiterin des Marktes zu Boden. Durch das Hinzueilen zweier Personen gelang es schließlich, den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei vor dem Ladengeschäft zu fixieren. Bei der körperlichen Durchsuchung des Tatverdächtigen konnten die eingesteckten Bierflaschen sowie zwei Packungen Süßigkeiten aufgefunden werden, welche zuvor ebenfalls aus dem Lebensmittelgeschäft entwendet worden waren. Der Festgenommene, welcher bereits mehrfach einschlägig strafrechtlich in Erscheinung getreten ist, verhielt sich aggressiv, ließ sich vor Ort nicht beruhigen und schrie fortwährend die Beamten an. Er wurde am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, welcher Haftbefehl gegen ihn erließ und den Haftbefehl in Vollzug setzte.
PM des PP Karlsruhe vom 08.05.2019

Worms (Rheinland-Pfalz): Mit Machete durch den Albert-Schulte-Park
Ein 37-jähriger Wormser lief am gestrigen Dienstag, gegen 17:00 Uhr, wild gestikulierend und schreiend durch den Albert-Schulte-Park. Auf sein Verhalten von einer Gruppe Jugendlicher Angesprochen, zog der Mann aus seinem Rucksack eine Machete und schwenkte diese durch die Luft. Anschließend lief er in Richtung Gaustraße davon. Die Jugendlichen hatten zwischenzeitlich den Notruf gewählt und die Polizei über den Vorfall informiert. Sie konnten den Mann zu Fuß verfolgen und den Beamten so seinen Standort übermitteln. Kurz vor Eintreffen der Streifenwagenbesatzung drehte dieser sich um und warf noch einen Stein in die Gruppe der Verfolger. Dabei verletzte er einen 21-jährigen Wormser leicht am Arm. Gegenüber den Polizeibeamten zeigte sich der Beschuldigte aggressiv, schrie laut herum und nahm eine Drohhaltung ein. Er wurde schließlich zu Boden gebracht und gefesselt. Bei der anschließenden Personendurchsuchung wurde die Machete aufgefunden und sichergestellt. Der Mann selbst wurde in eine psychiatrische Klinik verbracht. Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung wurde eingeleitet
PM des PD Worms vom 08.05.2019

Stuttgart (Baden-Württemberg): Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Stuttgart geben bekannt: Flucht endet im Stau
Polizeibeamte haben am Dienstag (07.05.2019) einen 28 Jahre alten Mann festgenommen, der sich zuvor mit seinem Auto einer Verkehrskontrolle entziehen wollte. Der Mann fuhr zunächst verbotswidrig mit seinem schwarzen Skoda im Bereich des John-Cranko-Wegs in den unteren Schlossgartenanlagen. Eine Streifenwagenbesatzung bemerkte gegen 17.35 Uhr das Auto und versuchte zunächst den Fahrer in der Parkanlage zu kontrollieren. Nachdem der Mann den Skoda stoppte und ein Polizeibeamter sich näherte, beschleunigte der Tatverdächtige unvermittelt sein Fahrzeug und streifte dabei das Bein des Beamten. Über die Grünbeete lenkte der 28-Jährige sein Auto auf die Schillerstraße in Richtung Gebhardt-Müller-Platz, Polizeibeamte nahmen die Verfolgung auf. Der Mann flüchtete durch den Wagenburgtunnel in den Stuttgarter Osten, stellenweise war er dort als Geisterfahrer unterwegs und die Beamte waren gezwungen, die Verfolgung zum Schutz anderer Verkehrsteilnehmer abzubrechen. Nach wenigen Minuten entdeckte ein Beamter auf seinem Motorrad das flüchtige Fahrzeug im Bereich des Kernerplatzes wieder. Der Fahrer, der sich erneut nicht stoppen ließ, flüchtete über die Neckarstraße und die Hackstraße auf die B10 in Richtung Esslingen. Auf Höhe des Großmarktes bremste ihn der abendliche Berufsverkehr aus, sodass es den Polizeibeamten gelang, den Tatverdächtigen gegen 17.50 Uhr auf der Bundesstraße vorläufig festzunehmen. Bei der Durchsuchung des Skodas entdeckten die Beamten mehrere Fahrzeugschlüssel unterschiedlicher Fabrikate. Auch befanden sich an den Skoda britische Kennzeichen, die nicht mit der Zulassung des Fahrzeuges übereinstimmten. Darüber hinaus stand der Mann offensichtlich unter den Einfluss von Alkohol und Drogen. Die Ermittlungen, insbesondere zu den aufgefundenen Autoschlüsseln, dauern an. Der Beamte, der den Skoda anfänglich zu stoppen versuchte, verletzte sich bei der Berührung nach derzeitigem Stand nicht. Auch kam es während der Verfolgung offenbar zu keinem Unfall mit anderen Verkehrsteilnehmern. Zur Unterstützung der Beamten war ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Die Polizei bittet Zeugen und mögliche Geschädigte, sich dringend bei den Beamtinnen und Beamten der Kriminalpolizei unter der Rufnummer +4971189905778 zu melden. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wurde der Tatverdächtige vorerst auf freien Fuß gesetzt.
PM des PP Stuttgart vom 08.05.2019

Plochingen (Baden-Württemberg): Drei Verkehrsunfälle verursacht
Eine medizinische Ursache könnte den ersten Ermittlungen der Verkehrspolizei zufolge die Ursache für gleich drei Verkehrsunfälle sein, die ein 77-Jähriger am Mittwochmorgen in Plochingen verursacht hat. Der Senior war gegen 7.15 Uhr mit seinem Toyota im Gebiet Lettenäcker unterwegs und überfuhr dort mehrere Verkehrsleitkegel.
Nachdem er kurz angehalten und den Schaden an seinem Fahrzeug begutachtet hatte, fuhr er wieder weiter in Richtung Schorndorfer Straße. Dort prallte er mit seinem Wagen ins Heck eines vorausfahrenden VW Golf eines 40-Jährigen. Als er zur anschließenden Unfallaufnahme in eine Seitenstraße fahren sollte, fuhr er wieder davon. Bei der sofortigen Nachfahrt durch die Polizeibeamten missachtete er sämtliche Anhaltesignale, kam immer wieder auf die Gegenfahrspur, überfuhr eine Verkehrsinsel und missachtete eine rote Fußgängerampel, wobei noch eine Fußgängerin gefährdet wurde. In der Schorndorfer Straße kam es dann auf der Gegenspur zur Kollision mit einem entgegenkommenden Kleinlaster eines 39-Jährigen, bevor es den Beamten in der Moltkestraße gelang den Toyota zu stoppen. Verletzt wurde zum Glück niemand, allerdings dürften sich die Sachschäden auf insgesamt etwa 15.000 Euro summieren. Der Toyota war im Anschluss nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der Führerschein des Seniors wurde noch an der Unfallstelle einbehalten.
PM des PP Reutlingen vom 08.05.2019

Werl (Nordrhein-Westfalen): Ladendieb festgenommen
Der Ladendetektiv eines Bekleidungsgeschäftes an der Walburgisstraße erkannte einen vermutlichen Ladendieb am Dienstagnachmittag, gegen 17 Uhr wieder und informierte die Polizei. Demnach stand der 23-jährige vermutliche Marokkaner in Verdacht bereits am 20. April dort einen Ladendiebstahl begangen zu haben. Er konnte sich damals jedoch vom Ladendetektiv losreißen und durch die Fußgängerzone flüchten. Nun sollte der 23-Jährige mit den Beamten und Ladendetektiv in ein Büro ins erste Obergeschoss gehen. Kurz vor dem Büro riss er sich jedoch los und versuchte mit seinem Rucksack über die Rolltreppe zu fliehen. Auf der Rolltreppe erwischte ihn der Polizeibeamte jedoch wieder, wodurch beide zu Fall kamen. Der Beamte verletzte sich hierdurch leicht. Nachdem sich der Tatverdächtige erneut losreißen konnte, wurde er vor dem Ausgang des Geschäftes zu Boden gebracht und gefesselt. In seinem Rucksack fanden die Beamten, neben etikettierten Sachen aus dem Bekleidungsgeschäft, noch weitere Gegenstände aus umliegenden Geschäften. Hierzu konnte der Tatverdächtige keine Rechnungen vorlegen. Erste Ermittlungen in den Firmen erhärten den Verdacht, dass auch diese Sachen zuvor gestohlen wurden. Er wurde durch die Polizeibeamten vorläufig festgenommen und wird heute mit Antrag auf Untersuchungshaft dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Der 23-jährige Tatverdächtige ist bereits wegen gleichgelagerter Delikte in Erscheinung getreten. Die von ihm anfänglich angegebenen Personalien ließen ebenfalls Grund zum Zweifel aufkommen.
PM der KPB Soest vom 08.05.2019

Unterthingau (Bayern): Hausfriede währt nicht lange
Am 01.05. zogen neue Mieter in ein Haus in Unterthingau ein. Bereits am 07.05.2019 eskalierte ein Streit mit dem Vermieter derart, dass die Polizei hinzugezogen wurde. Die Mieter erstatteten Anzeige gegen den Vermieter wegen Hausfriedensbruch, weil dieser sich unberechtigt in der neu bezogenen Wohnung aufhielt. Der Vermieter verhielt sich nicht nur den Mietern, sondern auch den Polizeibeamten gegenüber sehr aufgebracht.
PM des PP Schwaben Süd/West vom 08.05.2019

Kempten (Bayern): Vermisster durch Öffentlichkeitsfahndung aufgefunden
Der vermisste junge Mann konnte dank der Öffentlichkeitsfahndung am Mittwochnachmittag in der Kemptener Innenstadt angetroffen werden.
Ein Passant hat den Vermissten aufgrund des veröffentlichten Bildes wiedererkannt und die Polizei verständigt. Der Mann wurde von den Beamten aufgrund seines Gesundheitszustandes in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle verbracht. Dabei leistete er Widerstand, bei dem sowohl er als auch ein Beamter aufgrund des Einsatzes von Pfefferspray leicht verletzt wurden. Nach ärztlicher Versorgung musste der junge Mann in eine Klinik eingeliefert werden.
Zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte des Mannes bittet das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West darum, die persönlichen Daten, insbesondere das veröffentlichte Lichtbild, zu löschen. Die Polizei bedankt sich bei den Medien und der Öffentlichkeit für die Unterstützung bei der Fahndung.
PM des PP Schwaben Süd/West vom 08.05.2019

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