Schwandorf (Bayern): Betrunkener Radfahrer wird renitent

Gegen 01:30 Uhr wurde ein Fahrradfahrer in Bereich des Schwandorfer Bahnhofs kontrolliert, da er ohne Licht und in falscher Richtung fuhr. Beim 49 jährigen Schwandorfer wurde Alkoholgeruch wahrgenommen und ein Test durchgeführt. Da der Wert knapp unter zwei Promille lag, wurde im Krankenhaus Schwandorf eine Blutentnahme durchgeführt. Allerdings war der Radfahrer mit der Durchführung der Blutentnahme nicht einverstanden, weshalb diese mit unmittelbarem Zwang durchgeführt werden musste. Weiter wurden die eingesetzten Beamten durch den uneinsichtigen Herrn unaufhörlich beleidigt. Aufgrund der gezeigten Aggressivität wurde der 49 jährige schließlich in Gewahrsam genommen und durfte seinen Rausch in der Zelle ausschlafen. Den Mann erwarten nun mehrere Strafverfahren wegen verschiedenster Delikte.

PM der PI Schwandorf vom 10.05.2019

 

Bonn (Nordrhein-Westfalen): 24-Jähriger verbrachte Nacht in Polizeizelle

Im Polizeigewahrsam der Bonner Polizei verbrachte ein 24-jähriger Mann die Nacht zu Freitag. Er soll am späten Donnerstagabend in einem Mehrfamilienhaus in Bonn-Tannenbusch lautstark randaliert und um sich geschlagen haben. Bei Eintreffen des Streifenwagens um 23:20 Uhr standen viele Personen vor dem Haus und schilderten, dass der 24-Jährige mehrere Bewohner geschlagen haben soll. Die Beamten trafen den augenscheinlich unter Alkoholeinwirkung stehenden Mann im Hausflur an. Der aggressive Verdächtige kam mit nacktem, leicht blutverschmiertem Oberkörper sowie einem angeschwollenen Auge auf sie zu. Die Beamten legten ihm Handfesseln an und brachten ihn aus dem Haus. Als sie ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Präsidium bringen wollten, weigerte er sich in den Polizeiwagen einzusteigen. Er versuchte mit einer „Kopfnuss“ einen Beamten zu verletzten. Der konnte dem Angriff ausweichen und den 24-Jährigen zu Boden bringen. Anschließend wurde er in den Streifenwagen gesetzt. Auf dem Weg ins Präsidium beleidigte und bedrohte er die Beamten fortlaufend. Im Polizeigewahrsam ergab ein Atem-Alkoholtest einen Wert von 1,8 Promille. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen eines versuchten tätlichen Angriffs, Beleidigung und Bedrohung gegen den Mann ein. Wegen der Körperverletzungen zum Nachteil anderer Hausbewohner wurde gesondert Anzeige gegen ihn erstattet. Nach Ausnüchterung wird er das Präsidium am Vormittag wieder verlassen.

PM der POL Bonn vom 10.05.2019

 

Waiblingen (Baden-Württemberg): Aggressiver Betrunkener in der Fußgängerzone

Am Donnerstagnachmittag, gegen 15:30 Uhr beleidigte ein Mann in der Fußgängerzone am Alten Postplatz mehrere Passanten und bedrohte diese teilweise. Die alarmierten Polizeibeamten stellten schnell fest, dass es bei dem Mann um einen polizeibekannten 39-Jährigen handelt. Da dieser mit rund 2,5 Promille stark alkoholisiert und nicht zu beruhigen war, wurde er in Gewahrsam genommen. Hierbei beleidigte er die eingesetzten Beamten mit Worten aus der Gossensprache. Der Mann wurde anschließend zur Ausnüchterung zum Polizeirevier verbracht, ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen.

PM des PP Aalen vom 10.05.2019

 

Kornwestheim (Baden-Württemberg): handfeste Auseinandersetzung in Kneipe führt zu Widerstand gegen Polizeibeamte

Ein Streit, der am Donnerstag gegen 14.00 Uhr aus bislang unbekannter Ursache zwischen fünf Männern in einer Kneipe am Bahnhof in Kornwestheim entstand, endete damit, dass einer der Tatverdächtigen Widerstand gegen Polizeibeamte leistete. Zunächst war das Polizeirevier Kornwestheim alarmiert worden, da drei 19, 20 und 26 Jahre alte Männer mit zwei 35-Jährigen in eine Auseinandersetzung geraten waren. Mutmaßlich hatte der 19 Jahre alte Tatverdächtige einem 35-Jährigen im Zuge dessen eine kleine Schnapsflasche gegen den Kopf geschlagen. Seinem gleichaltrigen Begleiter wurde ein Kopfstoß verpasst. Als die Beamten am Bahnhof eintrafen, hatten alle fünf Beteiligten das Lokal verlassen. Der 19-Jährige versuchte zu flüchten, wurde jedoch von zwei Polizisten verfolgt und vorläufig festgenommen. Währenddessen kam es im Beisein der Beamten durch die beiden 20- und 26-Jährigen zu weiteren Provokationen und Beleidigungen ihrer Kontrahenten. Gegenüber den Beamten verhielten sie sich ebenfalls aggressiv und provokant. Einem Platzverweis leisteten die beiden Tatverdächtigen zunächst Folge. Allerdings nicht allzu lange. Wenige Minuten nachdem sie den Bahnhof verlassen hatten, kehrten die beiden Männer zurück und provozierten erneut. Die Aufforderung dem Platzverweis nachzukommen, ignorierten sie, worauf ein Beamter der Aufforderung Nachdruck verlieh und den 26-Jährigen vom Bahnhof wegschob. Dieser begann hierauf sich gegen die Maßnahmen zu wehren. Als er von mehreren Beamten zu Boden gebracht wurde, schlug er zwei Polizisten ins Gesicht. Beide erlitten hierdurch leichte Verletzungen. Die beiden 20- und 26-Jährigen und ihr 19-jähriger Komplize wurden anschließend in die Gewahrsamseinrichtungen der Polizeireviere Kornwestheim und Ludwigsburg gebracht. Dort mussten die Männer, die vermutlich unter Alkoholeinfluss standen, bis am Abend bleiben. Alle drei werden mit einer Anzeige wegen Körperverletzung rechnen müssen. Der 26-Jährige wird sich auch wegen Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten müssen.

PM des PP Ludwigsburg vom 10.05.2019

 

Bötzingen (Baden-Württemberg): Verdächtige Wahrnehmung führt zum Widerstand

Am Donnerstagnachmittag teilte ein Zeuge gegen 17:30 Uhr mit, dass er einen vermeintlichen Fahrraddieb am Bahnhof in Bötzingen beobachte. Die Streife konnte ermitteln, dass es sich nicht um einen Fahrraddieb handelte, sondern um einen 36jährigen, sehr stark betrunkenen somalischen Mann, welcher sein abgestelltes Fahrrad nicht mehr wiederfand. Aufgrund der sehr starken Alkoholisierung sollte der Mann auf die Dienststelle transportiert werden. Während der Fahrt zur Dienststelle spuckte und trat der Mann gegen die Beamten, außerdem wurde ein Beamter in den Finger gebissen und leicht verletzt. Den Festgenommenen erwartet nun eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Freiburg.

PM des PP Freiburg vom 10.05.2019

 

Regensburg (Bayern): Randalierer eingewiesen!

Am gestrigen Donnersatgabend gegen 21.30 Uhr ging bei einer Polizeidienststelle in Regensburg eine telefonische Mitteilung einer Mutter ein, dass ihr 32 – jähriger Sohn in der Wohnung im Stadtnorden randalieren würde und kurze Zeit später das Haus mit einem Küchenmesser verlassen hätte. Durch die eingesetzten Polizeistreifen konnte der Mann daraufhin unmittelbar in der Umgebung festgestellt werden. Den Feststellungen zufolge befand er sich in einem psychischen Ausnahmezustand. Unter Einsatz des Pfeffersprays konnte die Situation schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Infolge des Pfeffersprays wurden bei dem Einsatz der 32 – jährige sowie drei Beamte der Polizei leicht verletzt und mussten vor Ort vom hinzugezogenen Rettungsdienst behandelt werden. Das bei der Person aufgefundene Küchenmesser wurde sichergestellt, es erfolgte eine Unterbringung in das Bezirksklinikum.

PM der PI Regensburg Nord vom 10.05.2019

 

Kiel (Schleswig-Holstein): Bundespolizisten wollten nur die Personalien, Weigerung führte zu mehreren Strafanzeigen

Donnerstagmittag, 09.05.2019, kurz vor 13.00 Uhr, wurde die Bundespolizei im Lübecker Hauptbahnhof zu einem einfahrenden Regionalexpress gerufen. Ein Zugbegleiter hatte um Unterstützung gebeten, da ein Mitreisender keinen gültigen Fahrschein hatte. Die Beamten baten um die Identitätspapiere des Mannes, die Herausgabe wurde durch den 23-jährigen jedoch verweigert. Als Folge sollte er die Bundespolizisten in deren Diensträume begleiten. Dies wiederum passte dem jungen Mann ebenfalls nicht und er versuchte wegzulaufen.
Nach einem kurzen „Wettlauf“ erwies sich der Leistungszustand der Bundespolizisten als besser, der Flüchtende nahm sofort eine aggressive Haltung ein, drohte den Beamten und beschimpfte sie übelst. Nun reichte es den Bundespolizisten, der junge Mann wurde zu Boden gebracht, gefesselt und mit in die Diensträume genommen. Dort wurde er aufgrund seines aggressiven Verhaltens und seiner Weigerung durchsucht und siehe da, zum Vorschein kamen Tütchen mit mehreren Tabletten und einer weißen Substanz. Bei der Befragung nach der Herkunft äußerte der junge Ostholsteiner …“wollte ich verkaufen.“
Hätte er zu Beginn des Sachverhaltes seine Papiere gezeigt, wäre er mit einer Anzeige wegen „Erschleichens von Leistungen“ davongekommen.
Nun gab es zusätzlich Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und des Verdachtes des Handels mit Betäubungsmitteln – wie gesagt, dumm gelaufen.
Alle Beteiligten blieben bei dem Einsatz unverletzt, die mitgeführten Betäubungsmittel wurden beschlagnahmt und nach Anzeigenerstattung durfte der 23-jährige die Diensträume wieder verlassen.

PM der BPOLI Kiel vom 10.05.2019

 

Glückstadt (Schleswig-Holstein): Unfeiner Gast landet im Gewahrsam

Nachdem eine Glückstädterin ihren ehemaligen Nachbar übergangsweise bei sich aufgenommen hatte, verhielt dieser sich immer schlechter, bedrohte die Frau schließlich und zerstörte ihr Mobiliar. Letztlich kam der Mann ins Gewahrsam.

Am späten Donnerstagabend fuhr eine Streife in die Stolpmünder Straße, weil dort ein 41-Jähriger in alkoholisiertem Zustand seine Wohnungsgeberin beleidigte, Möbel und Geschirr zerstörte und der 55-Jährigen mit Gewalt drohte. Bei Erscheinen der Beamten verhielt sich der Beschuldigte äußerst aggressiv, brüllte herum und beleidigte die Einsatzkräfte. Er ließ sich nur durch Festhalten am Zurückkehren in die Wohnung seiner Bekannten hindern, wogegen er sich wehrte und die Beamten schlug. Letztlich legten diese dem Betrunkenen Handfesseln an und brachten ihn ins Polizeigewahrsam. Hier musste sich der 41-Jährige einer Blutprobenentnahme unterziehen, denn neben Alkohol wollte er Drogen zu sich genommen haben. Nach einigen Stunden wurde der Widerständler entlassen – er wird sich wegen der Sachbeschädigung, der Bedrohung, der Beleidigung und wegen des Widerstandes verantworten müssen.

PM der PD Itzehoe vom 10.05.2019

 

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Mann beschädigt Fahrzeug und leistet Widerstand

Die Polizei wurde in der vergangen Nacht durch einen Zeugen informiert. Er hatte beobachtet, wie ein Mann schreiend über einen Parkplatz eines Einkaufsmarktes ging und dabei ein Fahrzeug beschädigte.
Bei der anschließenden Suche wurden die Polizeibeamten durch Passanten unterstützt, die einen herumbrüllenden Mann auf einem Tankstellengelände gesehen hatten. Dort trafen die Polizeibeamten auf einen 39-jährigen Schweriner, auf den die Zeugenbeschreibung passte.
Dieser reagierte aggressiv, und versuchte zu fliehen. Als er durch die Polizeibeamten eingeholt wurde, versuchte er sich durch Faustschläge der Festnahme zu entziehen. Er wurde überwältigt und gefesselt. Dabei leistete er aktiven Widerstand.
Der 39-Jährige wurde in das Polizeihauptrevier gebracht. Bei der Durchsuchung seiner Sachen wurden betäubungsmittelähnliche Substanzen gefunden.
Die Kriminalpolizei ermittelt gegen den Tatverdächtigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung und des Verdachtes des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Bei dem Einsatz wurden zwei Polizeibeamte und der Tatverdächtige leicht verletzt.

PM der PI Schwerin vom 10.05.2019

 

Lennestadt (Nordrhein-Westfalen): Betrunkener bedroht Polizistin

Am Donnerstag gegen 21.45 Uhr erhielt die Polizei Kenntnis, dass in Lennestadt in der Hundemaue ein verdächtiges Fahrzeug stehen würde. Nach ersten Erkenntnissen sollte dort eine männliche Person, mit laufendem Motor und eingeschaltetem Licht, in einem PKW sitzen. Die Beamten trafen einen polizeibekannten 42-Jährigen an, der offensichtlich stark alkoholisiert war und Gegenstände aus seinem Fahrzeug warf. Er verhielt sich sprachlich aggressiv und drohte einer nicht anwesenden Beamtin „sie tot und platt zu machen“. Der Aufforderung auszusteigen, kam er zunächst nach.
Da eine Fahrt unter Alkoholeinfluss verhindert werden sollte, forderten die Beamten den 42-Jährigen auf den Fahrzeugschlüssel herauszugeben, was er aber ablehnte. Da er sich gegen eine Durchsuchung der Beamten zur Wehr setzte, wurde er in Bodenlage gebracht und gefesselt. Nachdem er sich anschließend weiterhin aggressiv und uneinsichtig zeigte, brachten ihn die Beamten in das Polizeigewahrsam nach Attendorn. Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit. Anzeigen wurden gefertigt.

PM der KPB Olpe vom 10.05.2019

 

Stuttgart (Baden-Württemberg): Jugendliche nach Spritztour mit Planierraupe festgenommen

Polizeibeamte haben in der Nacht auf Freitag (10.05.2019) zwei 14 und 15 Jahre alte Jugendliche festgenommen, die im Verdacht stehen, auf einem Baustellengelände an der Düsseldorfer Straße mit einer Planierraupe gefahren zu sein.
Gegen 00.30 Uhr meldete sich bei der Polizei eine Zeugin und gab an, zwei Jugendliche auf einer Planierraupe in einer umzäunten Baustelle beobachtet zu haben. Beim Eintreffen der ersten Streifenwagenbesatzung versuchte der 14-Jährige davonzurennen. Beamte nahmen ihn nach kurzer Verfolgung fest. Der zweite Jugendliche, der sich anfänglich kooperativ zeigte, weigerte sich seinen Namen zu nennen und wehrte sich im weiteren Verlauf gegen seine Festnahme.
Aufgrund der massiven Gegenwehr verletzten sich drei Polizeibeamte leicht. Die Ermittlungen, wie die Jugendlichen die Planierraupe in Betrieb nahmen beziehungsweise wie sie auf das Gelände kamen und ob Schäden entstanden sind, dauern an. Im Verlauf der Anzeigenaufnahme stellten die Beamten fest, dass die Burschen für zwei Einbrüche in Elektrowarengeschäfte in Bad Cannstatt (siehe Pressemitteilung vom 08.05.2019) in Betracht kommen. Bei den Einbrüchen stahlen die Tatverdächtigen Mobiltelefone und Tablets im Wert von mehreren Tausend Euro. Die Ermittlungen zum Verbleib des Diebesgutes dauern an. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden ihren Eltern übergeben.

PM des PP Stuttgart vom 10.05.2019

 

Beckum (Nordrhein-Westfalen): Jugendlicher Tatverdächtiger leistete erheblichen Widerstand

Tatverdächtig für einen versuchten Einbruch in eine Schule am Freitag, 10.5.2019, 1.05 Uhr, an der Windmühlenstraße in Beckum sind ein 17 und ein 18-Jähriger. Als der Jüngere während der Fahndung von einem Polizisten angesprochen wurde, verhielt sich er sich aggressiv und attackierte den Beamten unvermittelt. Er trat und schlug um sich und verletzte den Polizisten leicht. Der 17-Jährige wurde überwältigt und in das Gewahrsam nach Ahlen gebracht. Dort verhielt sich der Bocholter erneut aggressiv und trat um sich, so dass die Beamten ihn fixieren mussten. Sein tatverdächtiger Mittäter wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen und nach Vernehmung entlassen. Die Maßnahmen gegenüber dem 17-jährigen sind noch nicht abgeschlossen.

PM der POL Warendorf vom 10.05.2019

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): 30-Jähriger würgt Bundespolizisten – Kontrolle im Essener Hauptbahnhof eskaliert

Eine Routineüberprüfung der Bundespolizei eskalierte gestern Morgen (09. Mai) im Essener Hauptbahnhof. Ein 30-Jähriger griff einen Bundespolizisten an und würgte ihn solange, bis beide Männer zu Boden gingen.
Gegen 08:00 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei zur Toilettenanlage im Essener Hauptbahnhof gerufen. Dort hatte sich nach Angaben eines Mitarbeiters eine Person in einer Toilette eingeschlossen.
Nachdem der 30-jährige burkinische Staatsangehörige die Toilette verlassen hatte, sollte er überprüft werden. Sofort ging der Mann die Einsatzkräfte verbal aggressiv an und wurde anschließend zur Wache gebracht.
Dort griff er einen Bundespolizisten an und würgte ihn mit beiden Händen. Daraufhin gingen beide Männer zu Boden. Erst als ein weiterer Bundespolizist auf den 30-Jährigen einwirkte, ließ dieser von dem Polizeibeamten ab.
Die Bundespolizei leitete gegen den polizeibekannten Mann ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.

PM der BPOLD St. Augustin vom 10.05.2019

 

Vogelsberg (Hessen): Rollerfahrer von Polizei gestoppt

Ein Rollerfahrer flüchtete am Donnerstag, gegen 17 Uhr, vor einer Verkehrskontrolle der Polizei. Er konnte jedoch nach einer Verfolgungsfahrt durch Alsfeld in einem Waldstück in der Nähe des Erlenparks festgenommen werden. Einer Zivilstreife war aufgefallen, dass an dem Roller ein abgelaufenes Versicherungskennzeichen angebracht war. Die Beamten wollten daraufhin den 19-jährigen Fahrer im Bereich der Schellengasse/Ecke „An der Au“ anhalten und eine Kontrolle durchführen. Doch der 19-Jährige aus dem Vogelsbergkreis ignorierte die Anhaltezeichen und flüchtete mit seinem Zweirad. Der Fluchtweg zog durch einen Teil der Alsfelder Innenstadt über Feldwege bis hin zum Erlenpark. Hier verlor der Flüchtende die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte. Zu Fuß sucht er in einem angrenzenden Waldstück Unterschlupf. Die Polizisten waren jedoch schneller. Sie konnten ihn, trotzdem er erheblichen Widerstand leistete, überwältigen und festnehmen. Wie sich bei der Überprüfung herausstellte, hatte der polizeibekannte Mann keine gültige Fahrerlaubnis für das Kleinkraftrad. Gegen ihn erstatteten die Ordnungshüter Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetzt sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam er wieder auf freien Fuß. Während seiner Flucht fuhr er rücksichtslos durch den Verkehr und gefährdete dadurch andere Verkehrsteilnehmer.
Zeugen melden sich bitte bei der Kriminalpolizei Alsfeld unter der Telefonnummer (0 66 31) 97 40 melden.

PM des PP Osthessen vom 10.05.2019

 

Duisburg-Marxloh (Nordrhein-Westfalen): Marihuana-Plantage entdeckt – vier tatverdächtige Personen festgenommen

Am Mittwochabend (8. Mai, gegen 21 Uhr) ist der Polizei Duisburg trotz Widerstandes von unbeteiligten Personen und Beschuldigten gelungen, eine Marihuana-Plantage auf der Kaiser-Wilhelm-Straße zu entdecken und einen mit Haftbefehl gesuchten 24-Jährigen sowie die drei weiteren mutmaßlichen Betreiber (zwei 21-Jährige und einen 39-Jährigen) festzunehmen.
Der 24-jährige verdächtige Duisburger mit türkischer Staatsangehörigkeit war gegen 20:45 Uhr mit einem Fahrrad unterwegs und fiel auf der Rolfstraße zunächst einer Streifenwagenwagenbesatzung auf. Weil der junge Mann mit libanesischen Wurzeln aufgrund seiner offenen Haftstrafen wegen verschiedener Rauschgiftdelikte bekannt war, nahmen die Beamten die Verfolgung auf. Als er auf Höhe einer Pizzeria mit seinem Rad stürzte und davonrannte, eilten die Beamten hinterher und holten ihn ein.
Bei der Festnahme schlug er mit Fäusten um sich und zog einer Polizistin an den Haaren. Nachdem der Mann schließlich überwältigt war, stellten sich den Polizisten zwei Männer in den Weg und behinderten die Festnahme. Die Ordnungshüter setzten Pfefferspray ein. Dennoch konnte der 24-Jährige in die Hinterhöfe der Rolfstraße/Kaiser-Wilhelm-Straße fliehen. Die Beamten forderten Verstärkung an und verfolgten den Flüchtigen bis zu einem Wohnhaus.
Mit weiteren Kräften – unter anderem der Hundertschaft – wurde das entsprechende Gebäude an der Kaiser-Wilhelm-Straße umstellt. So konnten die Polizisten auch zwei der Männer (17 und 33 Jahre) ermitteln, die den Einsatz der Beamten behindert hatten. Sie müssen sich jetzt mit einem Verfahren wegen versuchter Gefangenenbefreiung auseinandersetzen.
Aus dem Flur des Hauses auf der Kaiser-Wilhelm-Straße drang starker Marihuana-Geruch. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft und mit Unterstützung von Diensthunden durchsuchten die Beamten eine Wohnung, bei der der sechsjährige Diensthund Flynn anschlug. Hier konnte der 24-Jährige festgenommen werden. Die Beamten fanden außerdem eine Marihuana-Plantage, bestehend aus zwei Zelten mit der passenden Ausrüstung (Lampen, Lüfter, Dünger, Töpfe). Sie stellten diese Utensilien und Bargeld in dealertypischer Stückelung sicher.
Die drei tatverdächtigen Betreiber, unter anderem das in der Wohnung gemeldete Pärchen (21 und 39 Jahre alt) und die 21-jährige Ehefrau des 24-Jährigen nahmen die Beamten fest. Alle vier Personen werden dem Haftrichter wegen illegalen Handelns mit Betäubungsmitteln vorgeführt.

PM der POL Duisburg vom 10.05.2019

 

Bremerhaven (Bremen): Nach Messerstich verstorben

Der 54 Jahre alte Mann, der am Mittwochmittag auf dem Parkplatz an der Stormstraße während eines Streits einen Messerstich erlitten hatte, ist am späten Donnerstagabend an den Folgen verstorben. Gegen zwei Beschuldigte wurden Haftbefehle erlassen. Zwei Männer (54 und 57 Jahre) und eine Frau (47 Jahre) sollen am Mittwochmittag, kurz vor 13 Uhr, auf dem Parkplatz in der Stormstraße in Streit geraten sein, die mit einer Stichverletzung bei dem 54-Jährigen endete. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden. Im Verlaufe der Auseinandersetzungen wurde dem 54-Jährigen ein Messer in den Oberkörper gestochen, der daraufhin zusammenbrach. Zeugen alarmierten die Polizei, die den 57-Jährigen und die 47 Jahre alte Frau festnehmen konnte. Dabei leistete der 57-Jährige erheblichen Widerstand. Gegen ihn und die 47-jährige Beschuldigte wurde jetzt auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen – Zweigstelle Bremerhaven – Untersuchungshaft angeordnet. Jetzt ermittelt die Polizei, was die Ursache des Streits gewesen ist und wer welche Tatbeiträge geleistet hat.

PM der POL Bremerhaven vom 10.05.2019

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Polizei sucht vermeintliche Unfallstelle nach Trunkenheitsfahrt

Eine Polizeistreife stellte am Donnerstagabend gegen 20.45 Uhr einen BMW mit frischen Unfallspuren fest. Das Auto stand mit eingeschaltem Abblendlicht und Innenbeleuchtung am Fahrbahnrand der Lindenstraße, in Fahrtrichtung Hauptbahnhof. Im Fahrzeug befand sich ein 39-jähriger Mann, der auf dem zurückgelehnten Fahrersitz schlief. Bei der Kontrolle des Mannes stellten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch fest. Aufgrund der Lage vor Ort, bestand der Verdacht, dass der Mann unter Alkoholeinwirkung einen Unfall verursacht hatte. Da ein Atemalkoholtest nicht durchführbar war, wurde der 39-Jährige zur Blutentnahme zur Dienststelle gebracht. Während der Maßnahmen verhielt sich der Mann bereits sehr unkooperativ und leistet beim Verbringen zur Dienststelle auch Widerstand. Wer Hinweise auf eine mögliche Unfallstelle geben kann oder der Mann mit seinem BMW fahrend gesehen hat, wendet sich bitte unter der Telefonnummer 07231 186-3200 an das Polizeirevier Pforzheim-Nord.

PM des PP Karlsruhe vom 10.05.2019

 

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): 17-jähriger Radfahrer fährt weiter – Unfall mit Streifenwagen

Am Donnerstagnachmittag (09.05., 15.40 Uhr) bemerkten Polizeibeamten im Rahmen ihrer Streifenfahrt auf der Buschstraße einen augenscheinlich jugendlichen Radfahrer, den sie aufgrund einer Ordnungswidrigkeit – er hielt sein Smartphone in der Hand und tippte darauf – anhalten und kontrollieren wollten.
Als der Radler – ein 17-Jähriger aus Gütersloh – neben sich den Streifenwagen bemerkte, beabsichtigte er sich der Kontrolle entziehen. Dies tat er nach eigenen Angaben, weil er eine geringe Menge Marihuana dabeihatte. Dazu erhöhte er seine Geschwindigkeit und bog nach links in den Feldweg zwischen der Buschstraße und der Straße Am Stadtgarten ein.
Zuvor hatten ihn die Polizeibeamten zweimal über den Außenlautsprecher zum Anhalten aufgefordert.
Die Beamten fuhren daraufhin hinter dem Radfahrer her; als sie nach wenigen Metern parallel neben ihm waren, forderten sie ihn erneut auf anzuhalten. Daraufhin überholten sie den Radfahrer und hielten den Streifenwagen auf dem Feldweg in deutlichem Abstand vor dem 17-Jährigen an.
Dennoch fuhr der Jugendliche vor die Tür des Streifenwagens. Er kam dabei zu Fall und verletzte sich leicht. Bei der sich anschließenden Durchsuchung fanden die Polizeibeamten eine geringe Menge an Betäubungsmittel.
Der Vater des 17-Jährigen erschien vor Ort und nahm seinen Sohn in Obhut. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

PM der POL Gütersloh vom 10.05.2019

 

Bötzingen (Baden-Württemberg): Verdächtige Wahrnehmung führt zum Widerstand, Zeugenaufruf

Am Donnerstagnachmittag teilte ein Zeuge gegen 17:30 Uhr mit, dass er einen vermeintlichen Fahrraddieb am Bahnhof in Bötzingen beobachte. Die Streife konnte ermitteln, dass es sich nicht um einen Fahrraddieb handelte, sondern um einen 36jährigen, sehr stark betrunkenen somalischen Mann, welcher sein abgestelltes Fahrrad nicht mehr wiederfand. Aufgrund der sehr starken Alkoholisierung sollte der Mann auf die Dienststelle transportiert werden. Während der Fahrt zur Dienststelle spuckte und trat der Mann gegen die Beamten, außerdem wurde ein Beamter in den Finger gebissen und leicht verletzt. Den Festgenommenen erwartet nun eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Freiburg.

Gleichzeitig gibt es den Hinweis, dass der dunkelhäutige Mann am gleichen Tag im Bus von Breisach nach Bötzingen Frauen belästigt haben soll. Der Bus ist in Breisach um 16.25 Uhr losgefahren. Der Hinweis kam von einem jungen, verängstigten Mädchen, welches sich an die Polizei wandte. Zeugen oder weitere Geschädigte aus dem Bus werden gebeten sich mit dem Polizeiposten Bötzingen in Verbindung zu setzen: 07663/60530

PM des PP Freiburg vom 10.05.2019

 

Eutin (Schleswig-Holstein): Verkehrskontrolle

Beamte des Polizeireviers Eutin, der Polizeistation Süsel und aus der 1. Einsatzhundertschaft in Eutin kontrollierten am gestrigen Donnerstag (10.05.) in der Lübecker Straße insgesamt 110 Fahrzeuge innerhalb von sechs Stunden.
16 Fahrzeugführer hatten nicht vorschriftsmäßig den Gurt angelegt und vier nutzten verbotswidrig das Handy. In zwei Fällen war die Ladung nicht richtig gesichert und neun müssen fehlende Papiere oder Ausrüstungsgegenstände bei der Polizei vorzeigen.
Ein 22-jähriger VW-Fahrer aus Malente fiel den Beamten auf. Hier besteht der Verdacht, dass er unter Betäubungsmitteleinfluss am Straßenverkehr teilgenommen hat.
So richtig gerne wollte eine 57-jährige Fahrerin aus Sierksdorf nicht an der Kontrolle mitwirken. Sie war grundsätzlich sehr uneinsichtig und fuhr beim Verlassen der Kontrollstelle so dicht an einen Beamten vorbei, dass der Außenspiegel ihres Saab den Arm des Beamten berührte. Abschließend gab es noch von der Frau den berühmten Finger und eine ausgesprochene Beleidigung, die hier nicht wiedergegeben wird.

PM der PD Lübeck vom 10.05.2019

 

Mosbach (Baden-Württemberg): Betrunkener 17-Jähriger beleidigt Polizeibeamte

Zu zwei betrunkenen Personen am Mosbacher Bahnhof wurden Beamte des Polizeireviers Mosbach am frühen Freitagmorgen, gegen 2 Uhr, gerufen. Da einer der beiden auf Absprache der Beamten kaum reagierte, wurde für ihn ein Rettungswagen gerufen. Plötzlich war der 17-Jährige jedoch wieder fitter, weshalb er zunächst zum Polizeirevier gebracht werden sollte. Als er zum Streifenwagen geführt wurde, rastete der junge Mann unvermittelt aus, beleidigte die Beamten und versuchte sich aus den Haltegriffen zu winden. Der Widerstand half aber nichts und der Randalierer musste mitkommen. Da die Erziehungsberechtigten nicht erreicht werden konnten, musste der 17-Jährige die Nacht im Warteraum des Polizeireviers verbringen. Dort hatte er bis am Morgen Zeit, über sein Handeln nachzudenken. Auf den Jugendlichen kommt nun eine Anzeige zu. Von all dem bekam sein Begleiter nichts mit. Er war in der Lage, seinen Heimweg alleine anzutreten und konnte bereits am Bahnhof von den polizeilichen Maßnahmen entlassen werden.

PM des PP Heilbronn vom 10.05.2019

 

Bad Saulgau (Baden-Württemberg): Angriff auf Rettungskräfte

Der Einsatz von Notarzt und Rettungsdienst wegen eines medizinischen Notfalles in der Martin-Staud-Straße wurde am Donnerstagabend gegen 22.45 Uhr massiv durch einen erheblich berauschten, 21-jährigen Mann gestört. Der Randalierer, der den Notarzt tätlich angegangen hatte, verhielt sich auch sonstigen Personen gegenüber aggressiv und zeigte sich auch nicht empfänglich gegenüber den Anweisungen der Polizei, die durch den Rettungsdienst zum Einsatzort hinzugerufen wurde. Zuletzt wurde der Mann durch die Polizei in Gewahrsam genommen. Er musste hierzu niedergerungen und mit einer Handschließe geschlossen werden. Der Notarzt, der sich zuvor gegen den Störer wehren musste, bescheinigte noch vor Ort die Gewahrsamsfähigkeit des Mannes, der bis zum Morgen in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Bad Saulgau ausgenüchtert wurde.

PM des PP Konstanz vom 10.05.2019

 

Waiblingen (Baden-Württemberg): Aggressiver Mann verletzt Polizist

Da ein Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in der Straße „Innerer Weidach“ am Mittwoch, kurz vor 15:30 Uhr versucht hatte, ein Fenster einzuschlagen, wurde die Polizei hinzugerufen. Beim Erblicken der Polizeistreife ging der 25-jährige Syrer direkt auf die Beamten zu und schlug einem Polizisten mit der Faust ins Gesicht, wodurch dieser verletzt wurde. Als dem Mann anschließend Handschließen angelegt wurden, wehrte sich dieser weiterhin heftig. Er wurde letztlich zum Polizeirevier gebracht und aufgrund vorhandener Fluchtgefahr am Donnerstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter beim Amtsgericht Waiblingen vorgeführt. Dieser entließ den Mann unter Auflagen wieder auf freien Fuß.

PM des PP Aalen vom 10.05.2019

 

Berlin: Polizeifahrzeug beschädigt

Polizisten nahmen gestern Nachmittag einen Mann in Mitte vorläufig fest, der die Frontscheibe eines Einsatzwagens der Polizei Berlin beschädigt hatte. Gegen 15.15 Uhr bemerkte eine Polizistin den zunächst Unbekannten auf dem Innenhof des Polizeigeländes der Brunnenstraße und sprach ihn an. Da der alkoholisierte Mann, der eine Flasche in der Hand hielt, das Gelände nicht verlassen wollte, alarmierte die Beamtin einen weiteren Kollegen. Als die beiden unmittelbar danach wieder den Hof betraten, hatte der Mann die Frontscheibe eines der dort geparkten Fahrzeuge beschädigt. Eine Atemalkoholkontrolle war deutlich. Der 32-Jährige wurde einem Krankenhaus zugeführt und dort stationär aufgenommen. Ermittlungen ergaben, dass sich der Mann Zutritt zu dem Hof verschafft haben muss, als jemand das Polizeigelände verließ.

PM des PP Berlin vom 10.05.2019

 

Mühldorf (Bayern): Alkoholisierter Mann greift Polizeibeamte an

Am 10.05.2019 gegen 06.30 Uhr randalierte ein 40-jähriger Mann in der Notaufnahme des Krankenhauses Mühldorf und pöbelte Ärzte und Pfleger an. Die zur Hilfe gerufene Streifenbesatzung erteilte dem Mann einen Platzverweis. Der Mühldorfer ignorierte diesen jedoch und randalierte weiter.
Als er in Gewahrsam genommen werden sollte, begann der Mann, gegenüber den Beamten aggressiv zu werden und ließ sich nicht beruhigen. Er trat um sich und versuchte, einer Beamtin ins Gesicht zu schlagen.
Der Mann beleidigte die eingesetzten Beamten und drohte ihnen, dass er sie umbringen würde. Anschließend biss er einer Beamtin ins Bein. Diese wurde leicht verletzt.
Der Randalierer wurde schließlich in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

PM der PI Mühldorf vom 10.05.2019

 

Gotha (Thüringen): Schussverletzung bei Festnahme – Polizeibeamter schwerverletzt

Am 10. Mai 2019 wollten Einsatzkräfte der Landespolizeiinspektion Gotha gegen 18.15 Uhr eine Person, gegen die mehrere Haftbefehle u.a. wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, vorlagen, in der Mariengasse in Gotha festnehmen. Die Person ist einschlägig polizeibekannt und bereits in der Vergangenheit durch aggressives Verhalten aufgefallen. Der 37-Jährige wurde festgenommen und leistete massiv aktiven Widerstand. Während der Festnahme gelang es dem 37-Jährigen, sich der Dienstwaffe eines beteiligten Polizeibeamten zu bemächtigen und gab einen Schuss ab, mit dem er einen Beamten traf und durch einen Schuss ins Bein schwer verletzte, sodass dieser nach einer Erstversorgung in eine Spezialklinik verlegt wurde. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte besteht keine Lebensgefahr. Der Täter wurde ebenfalls zur Untersuchung und Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht und wird im Anschluss einer Justizvollzugsanstalt überstellt. Die Kriminalpolizei Erfurt führt die Ermittlungen und wird dabei vom Landeskriminalamt Thüringen unterstützt. Gegen den Täter wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen zum Hergang der genauen Tatumstände dauern an. Presseauskünfte zu Inhalt, Umfang und Fortgang der Ermittlungen wird in der Folge durch die Staatsanwaltschaft Erfurt erteilt. Um die beteiligten Beamten kümmert sich ein Kriseninterventionsteam der Thüringer Polizei. Dem verletzten Kollegen senden wir auf diesem Weg beste Genesungswünsche.

PM der LPI Gotha vom 10.05.2019

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Familienstreit in Bulmke

Gestern, 09.05.2019, eskalierte ein Streit zwischen zwei Familien in Gelsenkirchen Bulmke-Hüllen.
Zunächst alarmierten aufmerksame Bürger gegen 14.50 Uhr die Polizei, aufgrund einer Schlägerei zwischen mehreren Personen im Bulmker Park an der Hohenzollernstraße.
Die eingesetzten Beamten konnten vor Ort keine Schlägerei mehr feststellen. Eine Zeugin gab aber an, dass sich die Beteiligten vor Eintreffen der Beamten in verschiedenen Richtungen, unter anderem auch in zwei Fahrzeugen, entfernt hatten.
Einer der Beteiligten, ein 51-jähriger Gelsenkirchener, tauchte kurze Zeit später an der Tatörtlichkeit auf. Die Beamten durchsuchten ihn und fanden ein verbotenes Einhandmesser, welches sie sicherstellten. In einer ersten Befragung gab er an, dass er der Vater einer an der Schlägerei beteiligten Frau sei und ihr zur Hilfe kommen wollte. Die Beamten suchten im weiteren Verlauf die an der Schlägerei beteiligten Frauen in deren Wohnung an der Elfenstraße in Bulmke-Hüllen auf. Sie bestätigten den Beamten, dass es zu Streitigkeiten mit einer anderen Familie gekommen sei. Strafantrag wollten sie jedoch nicht stellen.
Gegen 16:15 Uhr gab es eine erneute Auseinandersetzung zwischen den beiden Streitparteien. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung stoppten die Beamten in diesem Zusammenhang einen schwarzen BMW auf der Wanner Straße. Da die Insassen im Verdacht standen, an beiden Auseinandersetzungen beteiligt gewesen zu sein und sie sich den Kontrollmaßnahmen widersetzten, brachten die Beamten die drei Männer im Alter von 22 und 23 Jahren zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam und stellten in dem Zusammenhang auch das Fahrzeug sicher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Aufnahme einer Strafanzeige konnten sie das Gewahrsam wieder verlassen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM der POL Gelsenkirchen vom 10.05.2019

 

Immenstadt (Bayern): Randalierer in der Innenstadt

Am Donnerstag, gegen 14:45 Uhr, randalierte ein 39-Jähriger aus Hamburg in der Innenstadt. Hierbei wurde zunächst in einem Café eine Dame leicht am Hals verletzt und mehrfach durch den Mann beleidigt. Aufgrund der starken Alkoholisierung und der begangenen Straftaten musste der Mann aus Hamburg in polizeilichen Gewahrsam genommen werden. Hierbei wurden die eingesetzten Polizeibeamten ebenfalls massiv durch den Mann beleidigt.

PM der PD Schwaben Süd/West vom 10.05.2019

 

Kaufbeuren (Bayern): Randalierer leistet Widerstand

Am Donnerstagnacht gegen 22:00 Uhr kam es in einer Wohnung in der Kösliner Straße zu einer Auseinandersetzung mit drei beteiligten Männern. Ein 30-jähriger Mann randalierte in der Wohnung und griff seine zwei Bekannten an. Die hinzugerufenen Polizeistreifen haben den stark alkoholisierten und unter Drogen stehenden Randalierer in Gewahrsam genommen. Er wehrte sich massiv gegen die Mitnahme und beleidigte die Polizisten. Nach einer medizinischen Untersuchung im Klinikum wurde der Randalierer zur Ausnüchterung in die Haftzelle gesperrt. Ein Polizeibeamter wurde bei dem Widerstand leicht verletzt. Den Mann erwarten jetzt mehrere Strafanzeigen wegen Widerstand und Körperverletzung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 10.05.2019

Schleiz (Thüringen): Platzverweise ausgesprochen

Weil sie mehrfach eine angemeldete Versammlung und Wahlkampfveranstaltung in Schleiz gestört haben sollen, sprach die Polizei am Donnerstag zwei Verdächtigen Platzverweise aus. Die 20 und 47 Jahre alten Männer sollen am Nachmittag unter anderem mehrere Schilder umgestoßen haben. Polizisten erhoben die Personalien der Verdächtigen und stellten bei ihnen ein Messer sicher. Dabei sollen die Männer aus Erfurt, gegen welche bereits mehrfach polizeilich ermittelt wurde, Widerstand geleistet haben. Unter anderem soll ein Beamter getreten worden sein. Verletzt wurde niemand. Da die Verdächtigen dem mehrfach ausgesprochenen Platzverweis nicht folgten, kam der 20-Jährige zeitweise in Gewahrsam. Der alkoholisierte 47-Jährige wurde durch einen Arzt zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingewiesen. Gegen beide wird nun wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der LPI Saalfeld vom 10.05.2019

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