Judenburg (Steiermark): Widerstand gegen die Staatsgewalt

Freitagnacht, 10. Mai 2019, randalierte ein 19-Jähriger und verletzte einen einschreitenden Beamten.
Gegen 22:15 Uhr wurde eine Streife der PI Judenburg darüber verständigt, dass eine männliche Person in einem Mehrparteienhaus soeben randaliere. Beamte der PI Judenburg trafen beim Eintreffen auf einen 19-Jährigen aus dem Bezirk Murtal, der alkoholisiert war und sich gegenüber den Beamten aggressiv verhielt. Nachdem der 19-Jährige der mehrfachen Aufforderung sein Verhalten zu unterlassen nicht nachging, wurde er von den Beamten festgenommen. Der 19-Jährige ging erneut auf die Beamten los und schlug einem Beamten dabei ins Gesicht. Der Beamte verletzte sich dabei unbestimmten Grades. Der 19-Jährige wurde auf die Polizeiinspektion Judenburg gebracht. Er wird wegen Körperverletzung und Widerstand gegen die Staatsgewalt angezeigt.

PA der LPD Steiermark vom 11.05.2019

 

Blaubeuren (Baden-Württemberg): Ärztin und Polizisten angegriffen

Eine Ärztin und einen Polizisten griff ein Betrunkener in der Nacht von Freitag auf Samstag an. Gegen 03:30 Uhr befand sich der 23-Jährige in ärztlicher Behandlung in einem Krankenhaus. Vorangegangen war eine Schlägerei, bei der er sich den Arm gebrochen hatte. Das Polizeirevier Ehingen war dort bereits vor Ort und hatte die Anzeige aufgenommen. Der junge Mann war stark alkoholisiert und stand unter Drogen. Deshalb rastete er wohl auch völlig aus. Weil er mit der Behandlung nicht zufrieden war, riss er die 31-jährige Ärztin an den Haaren. Diese wurde leicht verletzt. Sie hatte starke Schmerzen und alarmierte die Polizei. Die Beamten rückten daraufhin erneut an. Auch ihnen gegenüber zeigte sich der 23-Jährige aggressiv. Er beleidigte die Beamten. Damit nicht genug. Er griff auch einen der Beamten an und versuchte, diesen zu treten. Die Beamten wehrten den Angriff ab.
Der Aggressor muss sich nun wegen Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Beleidung verantworten. Seinen gebrochenen Arm ließ er nicht behandeln und ging freiwillig nach Hause. Ob ihn die sicher bald eintretenden Schmerzen zur Vernunft bringen werden, stellt sich heraus.

PM des PP Ulm vom 11.05.2019

 

Mannheim-Herzogenried (Baden-Württemberg): 37-Jähriger belästigte Anwohner und geht dann auf Polizisten los

Am Samstag gegen 00.50 Uhr beschwerten sich mehrere Anwohner im Bereich Humboldtstraße/ Waldhofstraße über einen Mann, der lauthals rumschreien würde.
Im Hinterhof eines Anwesens der Waldhofstraße konnten die Beamten einen 37-jährigen Mann feststellen, der tanzte und herumschrie. Auf Ansprache reagierte der Mann mit wirren Aussagen und nahm schließlich mit erhobenen Händen eine Schlagstellung ein.
Der 37-Jährige schlug nach den Beamten, als diese sich im Annähern wollten, worauf Pfefferspray gegen den 37-Jährigen eingesetzt wurde.
Dieses zeigte keine Wirkung. Danach zog der Mann seine Jacke aus, rollte diese zusammen und versuchten einen Polizeibeamten damit zu schlagen. Es folgte weitere Angriffsversuche gegen verschiedene Beamte. Es gelang schließlich den Angreifer aus dem Gleichgewicht zu bringen und zu Boden zu bringen.
Der Angreifer wurde zum Polizeirevier Neckarstadt verbracht und in eine Gewahrsamszelle untergebracht. Nachdem sich dieser beruhigt hatte, gab der 37-Jährige an Amphetamin konsumiert zu haben.
Bei den Widerstandshandlungen verletzte sich ein Polizeibeamter leicht, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen.

PM des PP Mannheim vom 11.05.2019

 

Mainz (Rheinland-Pfalz): Gewalttätiger Schwarzfahrer

Am 10.05.2019 gegen 19:40 Uhr wurde die Polizei Mainz in die Elbestraße gerufen, da dort eine männliche Person ohne gültigen Fahrausweis in der Straßenbahn festgestellt worden war. Vor Ort zeigte sich der alkoholisierte 60jährige den eingesetzten Beamten gegenüber sehr aggressiv und verweigerte die Herausgabe der Personalien. Im Rahmen der nun folgenden Durchsuchung seiner Person schlug er mit Fäusten nach den Beamten, konnte jedoch keinen Treffer landen. Somit musste er zur Ausnüchterung den Rest der Nacht bei der Polizei verbringen.

PM des PP Mainz vom 11.05.2019

 

Lichtenfels (Bayern): Beleidigung

Freitagnacht kam es am Marktplatz Lichtenfels zu einer Auseinandersetzung zwischen Security-Mitarbeitern der Lichtenfelser Kirchweih und einem 40-Jährigen Gast.
Der Gast war stark alkoholisiert und sollte das Gelände der Kirchweih verlassen. Er weigerte sich jedoch und fing an zu randalieren. Im Zuge der Auseinandersetzung versuchte der Lichtenfelser einen der Security-Mitarbeiter in das Gesicht zu schlagen. Dieser konnte den Angriff abwehren. Zu Verletzungen kam es nicht. Auch nach Eintreffen der Polizei wollte der 40-Jährige Mann die Kirchweih nicht verlassen, weswegen er in Gewahrsam genommen wurde. Im Zuge dessen beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten mehrfach.
Den Beschuldigten erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung und versuchter Körperverletzung.

PM der PI Lichtenfels vom 11.05.2019

 

Waldkraiburg (Bayern): Körperverletzung gegen Rettungssanitäter und Polizei

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es in Waldkraiburg zu einem körperlichen Übergriff eines Waldkraiburgers auf Kräfte des Rettungsdienstes. Diese wollten dem Mann aufgrund einer medizinischen Notwendigkeit eigentlich nur helfen. Nach einer Verbringung in das Krankenhaus Mühldorf unter Polizeibegleitung, zeigte der stark alkoholisierte Mann dann erneut Aggressionen, dieses Mal jedoch gegenüber der eingesetzten Polizeibeamten. Diese mussten den Angriff mittels körperlicher Gewalt abwehren.
Den Angreifer erwarten nun mehrere Strafverfahren wegen vorsätzlicher Körperverletzung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Waldkraiburg vom 11.05.2019

 

Regensburg (Bayern): Ausschreitungen in Regensburger Asylunterkunft nach Todesfall – Nachtrag

Wie bereits berichtet, kam es am Vormittag des Samstag, 11.05.2019, in einer Regensburger Asyleinrichtung zu einem Todesfall einer jungen Frau, der von hohen Emotionen von Teilen der Unterkunftsbewohner begleitet war.
Die Polizei war mit einer Vielzahl von Einsatzkräften vor Ort. In den Mittagsstunden konnte der Einsatz ohne Verletzte beendet werden.
Gegen 08.50 Uhr, erhielt die Polizei die Mitteilung über eine leblose Person in der Regensburger Asylunterkunft in der Zeißstraße. Durch einen Arzt ist zunächst eine ungeklärte Todesursache bescheinigt worden. Daher wurde die Polizei über das Ableben der Frau in Kenntnis gesetzt und hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.
Ein Teil der Einrichtungsbewohner reagierte zunehmend emotional auf die Anwesenheit der Ermittler. Gegen die vor Ort befindlichen Personen waren keine polizeilichen Maßnahmen getroffen worden, der Zugang zum Sterbeort musste jedoch verwehrt werden.
Im weiteren Verlauf mündeten die emotionalen Reaktionen darin, dass sich die Einsatzkräfte vor Ort zunächst Drohgebärden gegenübersahen, die schließlich damit endeten, dass Steine und Glasflaschen auf die Beamten vor Ort geworfen wurden. Die zunehmend lautstarken Unmutsäußerungen der Aggressoren, die sich hauptsächlich vor dem Eingang des betroffenen Gebäudes aufhielten, ließ eine schnelle Entspannung der Situation ebenfalls nicht zu.
Eine Vielzahl von Polizeibeamten aus dem Raum Regensburg standen etwa 40-50 Bewohnern der Einrichtung gegenüber. In enger Zusammenarbeit mit der Leitung der Unterkunft wurde schließlich, aus taktischen Gründen, die Beteiligung von aufgebrachten Bewohnern, beim Verbringen der Verstorbenen aus dem Haus ermöglicht. Sie trugen den Sarg unter Aufsicht der Polizei zu dem bereitstehenden Fahrzeug eines Bestattungsunternehmens.
Nachdem die polizeilichen Ermittlungen zu dem Todesfall vor Ort somit beendet waren und auch die Einsatzkräfte Zug um Zug den Ort verlassen haben, hat sich die Situation in den frühen Mittagsstunden sehr schnell beruhigt.
Die ersten, vorläufigen Erkenntnisse zum Tod der 31-jährigen Nigerianerin weisen keine Anhaltspunkte auf, die auf ein Ableben durch Gewalteinwirkung oder ähnliches schließen lassen. Die Staatsanwaltschaft Regensburg ist in den Vorfall eingebunden und wird die weiteren Schritte zur Klärung der Todesursache veranlassen. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
Die Verstorbene hinterlässt drei Kinder im Alter von neun, fünf und drei Jahren, die sich nun in Obhut des zuständigen Jugendamtes befinden.
Nach bisherigen Erkenntnissen ist bei dem Einsatzgeschehen niemand verletzt worden. Neben den Todesfallermittlungen prüft die Polizei nun das etwaige strafbare Verhalten der vor Ort aggressiv aufgetretenen Personen. Eine Festnahme oder ein polizeilicher Gewahrsam vor Ort war letztlich nicht erforderlich.

PM des PP Oberpfalz vom 11.05.2019

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Abschlussmeldung zu Demonstrationen im Stadtgebiet

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Pforzheim und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Abschlussmeldung zur Versammlung der Partei „Die Rechte“ und Gegendemonstrationen der „Initiative gegen Rechts“ sowie des „Antirassistischen Netzwerks“ und des Deutschen Gewerkschaftsbundes im Pforzheimer Stadtgebiet.
Nach einer Abschlusskundgebung hat sich die Versammlung der Partei „Die Rechte“ um 15.40 Uhr ebenso aufgelöst wie die beiden Gegendemonstrationen der „Initiative gegen Rechts“ und des Deutschen Gewerkschaftsbundes sowie des „Antirassistischen Netzwerks“. Der Aufzug der Partei „Die Rechte“ umfasste rund 80 Teilnehmer. An den Gegendemonstrationen der „Initiative gegen Rechts“ und des Deutschen Gewerkschaftsbundes sowie des „Antirassistischen Netzwerks“ nahmen insgesamt bis zu 700 Personen teil.
Im Vorfeld der Versammlungen kam es im Bereich des Hauptbahnhofs zu einem versuchten tätlichen Angriff auf einen Polizeibeamten durch eine betrunkene Person, die daraufhin in Gewahrsam genommen wurde.
Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Nachdem sich im weiteren Verlauf der Aufzug der Partei „Die Rechte“ um 13.55 Uhr in Bewegung gesetzt hatte, versuchten um kurz nach 14 Uhr zehn bis zwanzig Gegendemonstranten, von der Bahnhofsstraße kommend bei der Jägerpassage Absperrgitter zu übersteigen. Dies konnten Einsatzkräfte der Polizei jedoch durch den Einsatz von Pfefferspray verhindern. Zudem hatten sich gegen 14.30 Uhr im Bereich der Emma-Jäger-Straße mehrere Gegendemonstranten vermummt. Auch deren Versuch, auf die abgesperrte Aufzugsstrecke zu gelangen, konnte mit polizeilicher Präsenz verhindert werden. Beim Aufzug der Partei „Die Rechte“ musste die Stadt Pforzheim als Versammlungsbehörde einschreiten, um das Skandieren einer bestimmten Äußerung zu unterbinden. Nach Abschluss der Versammlungen reisten die Teilnehmer ohne weitere Zwischenfälle wieder ab.
Beim Europäischen Kinderfest auf dem Pforzheimer Marktplatz zählten die Veranstalter zu Spitzenzeit etwa zwischen 200 und 300 Besucher in friedlicher Atmosphäre.
Zufrieden mit dem Verlauf der Versammlungen zeigten sich Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch und Erster Bürgermeister Dirk Büscher: „Wir möchten uns bei allen beteiligten Einsatzkräften, insbesondere bei der Polizei, ausdrücklich für die hervorragende Zusammenarbeit bedanken.“ Dass dieser Tag größtenteils friedlich verlaufen sei, werteten Boch und Büscher als Bestätigung für die erarbeitete Strategie. Oberbürgermeister Boch resümierte darüber
hinaus: „Gleichzeitig konnten wir gemeinsam mit der Volksmission auf dem Marktplatz unser Europäisches Kinderfest feiern, bei dem alle Besucherinnen und Besucher Frieden und Völkerverständigung als europäische Werte gelebt haben.“
Auch Polizeipräsidentin Caren Denner zog als Einsatzleiterin ein positives Resümee. „Uns ist es gelungen, ein Übergreifen der zum Teil unfriedlichen Versammlungsteilnehmer zu verhindern. Vor allem aber bin ich darüber erleichtert, dass niemand meiner Einsatzkräfte verletzt wurde.

PM des PP Karlsruhe vom 11.05.2019

 

Klein Rogahn (Mecklenburg-Vorpommern): Frau und Polizist von freilaufendem Hund verletzt

Ein freilaufender Hund hat am Samstagvormittag in Klein Rogahn eine Fahrradfahrerin und wenig später einen Polizeibeamten verletzt. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde die 67-jährige Fahrradfahrerin kurz nach 10 Uhr in Höhe eines Kreisverkehrs von einem kaukasischen Schäferhund angesprungen. Die Frau stürzte daraufhin und zog sich mehrere Schürfwunden sowie eine Kopfverletzung zu. Sie kam anschließend ins Krankenhaus. Wenig später wurde auch ein Polizeibeamter einer hinzugezogenen Streifenwagenbesatzung von dem Hund attackiert. Bei der Klärung des Sachverhaltes vor Ort lief der kaukasische Schäferhund plötzlich auf den Polizisten zu und griff ihn unvermittelt an. Dabei biss er den Polizisten in den Bauch und ins Bein. Zur Abwehr des Angriffs setzte der Polizist seine Dienstwaffe gegen den Hund ein und gab mehrere Schüsse ab. Daraufhin verendete das Tier. Anschließend wurde der Beamte zur weiteren medizinischen Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Er wird vermutlich für mehrere Tage nicht dienstfähig sein.
Wie sich herausstellte, war der Hund zusammen mit einem anderen von einem nahegelegenen Firmengrundstück ausgebrochen. Gegen den Eigentümer des betreffenden Hundes wurde Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung und Verstoßes gegen die Hundehalterverordnung erstattet.

PM der PI Ludwigslust vom 11.05.2019

 

Sondershausen (Thüringen): Volltrunken, aggressiv und uneinsichtig

Einen merkwürdigen Notruf erhielt die Landeseinsatzzentrale der Polizei vergangene Freitagnacht aus einer Obdachlosenunterkunft in Sondershausen. Ein offenbar stark alkoholisierter Mann meldete unverständlich etwas von einer bevorstehenden Schlägerei, mehr war dem Notruf nicht zu entnehmen. Die eilig vor Ort entsandten Beamten trafen den hinreichend polizeibekannten Anrufer dann auch am Ereignisort an, ziemlich schnell wurde jedoch klar, dass er sich offenbar vorsorglich selbst gemeldet hatte und jegliche Aggressionen von ihm ausgingen. So versuchte er immer wieder, zu den anderen Bewohnern zu gelangen, um diese anzugreifen, weiterhin Scheiben am Objekt einzuschlagen. Als der junge Mann dann auch noch versuchte, Einsatzmittel der Polizei zu beschädigen und aufgrund seines Auftretens weitere Straftaten nicht auszuschließen waren, wurde der Mann zur Unterbindung und zeitgleichen Ausnüchterung in polizeiliches Gewahrsam genommen. Neben einer Nacht in der Zelle erwarten den Mann nun mehrere Anzeigen von Amtswegen.

PM der LPI Nordhausen vom 11.05.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Bundesligafußballspiel Borussia Dortmund – Fortuna Düsseldorf

Die Begegnung wurde im Dortmunder Signal Iduna Park vor insgesamt 81.365 Zuschauern ausgetragen, darunter 8.000 Gästefans.
Insgesamt wurden während der Spielbegegnung 22 Strafanzeigen bzgl. Betruges, Beleidigungen, Diebstahls, Wiederstände gegen Polizeivollzugsbeamte, Körperverletzungsdelikten, Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, Verstoß gegen das Waffengesetz und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt.

PM der POL Dortmund vom 11.05.2019

 

Regen (Bayern): Randalierer am Stadtplatz unterwegs

Junger Mann sorgt durch sein Verhalten am Stadtplatz für viel Aufregung.
Am 10.05.19, gegen 12:00 Uhr, gingen bei der Polizei Regen mehrere Anrufe über einen herumschreienden Mann am Stadtplatz ein. Derselbe Mann soll auch bereits mehrmals mitten auf die Fahrbahn gesprungen sein und den regen Mittagsverkehr dadurch gefährdet haben. Wie sich später herausstellte, kam es zusätzlich schon im Vorfeld in einer angrenzenden Sprachschule zu Randalen.
Laut der Lehrkraft warf der Mann mehrere Tische und Stühle im Klassenzimmer herum, wobei jedoch glücklicherweise niemand verletzt wurde und auch kein Sachschaden entstand. Beim Eintreffen der hinzugerufenen Streifenbesatzung flüchtete der Randalierer vor den Beamten.
Nach einer kurzen Verfolgung konnte der Mann am Kirchplatz gestellt werden. Er zeigte sich gegenüber den Polizisten äußerst unkooperativ, weshalb ihm Handfesseln angelegt werden mussten. Hierbei leistete der junge Mann Widerstand. Es handelte sich um einen 19-jährigen Mann aus dem Bereich Bodenmais. Ein auf der Polizeiinspektion durchgeführter Alkoholtest bestätigte den Verdacht der Beamten.
Es lag eine erhebliche Alkoholisierung vor, weshalb eine Ausnüchterung durch einen Richter angeordnet wurde. Der 19-Jährige hat nun mehrere Strafverfahren, u.a. Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, zu erwarten. Zwei Zeugen konnten bereits zur Sache vernommen werden.
Sollten weitere Straftaten vorgefallen sein oder sonstige Hinweise zur Aufklärung des Sachverhalts vorliegen, so wenden Sie sich bitte an die Polizei Regen unter der 09921/9408-0. 001663193

PM der PI Regen vom 11.05.2019

 

Mehring (Bayern): Körperverletzung beim Volksfest in Mering

Zwei junge Männer im Alter von 19 und 20 Jahren gerieten am 11.05.2019, gegen 00:50 Uhr, beim Volksfest in Mering in Streit. Dabei schlug der 19-Jährige dem 20-Jährigen auf den Kopf und er beleidigte ihn. Als die Polizei hinzukam verhielt sich der 19-Jährige auch den Polizeibeamten gegenüber aggressiv.
Er war in Begleitung seines Bruders, welcher ebenfalls aggressiv auf die Polizeibeamten zuging. Beide jungen Männer waren alkoholisiert und sie wurden in Gewahrsam genommen. Die jungen Männer wehrten sich gegen die polizeilichen Maßnahmen und sie beleidigten die eingesetzten Polizeibeamten.
Den 19-Jährigen erwartet eine Anzeige wegen Körperverletzung. Zudem bekommen sein Bruder und er Anzeigen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie wegen Beleidigung.

PM der PI Friedberg vom 11.05.2019

 

Görlitz (Sachsen): Polizeieinsatz fordert zwei leicht verletzte Beamte

Durch einen Bürger wurde über den Notruf bekannt, dass eine männliche Person auf der Landeskronstraße in Görlitz herumschreit und die Scheibe einer Hauseingangstür eingeschlagen hat. Durch die eingesetzten Polizeibeamten konnte der 23-jährige Täter auf dem Brautwiesenplatz festgestellt werden. Während seiner Kontrolle wurden bei ihm Betäubungsmittel aufgefunden. Da der Tatverdächtige augenscheinlich unter dem Einfluss von Alkohol und anderen berauschenden Mitteln stand, machte sich der Einsatz eines Rettungswagens mit Notarzt erforderlich. Die anschließende Verbringung in ein Krankenhaus erfolgte mit Begleitung der Polizei. Im Rahmen der ärztlichen Untersuchung kam es dann zu einer Widerstandshandlung gegenüber den eingesetzten Beamten, wobei diese leichte Verletzungen davon trugen. Während der Aufnahme des Sachverhaltes wurde den Beamten durch weitere Zeugen mitgeteilt, dass der junge Mann auch noch über zwei PKW gelaufen sei. Beschädigt wurden diese dabei aber nicht. Der Sachschaden an der zerstörten Haustürscheibe ist derzeit unbekannt. Gegen den Mann wird nun wegen Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

PM der PD Görlitz vom 11.05.2019

 

Salzburg: Aggressive Zechbetrüger

Zwei Männer wollten am Abend des 10. Mai 2019 ihre Zeche in einem Lokal in der Elisabethstraße nicht begleichen. Trotz mehrmaliger Aufforderung weigerten sich der 31-jähriger Pongauer und der 35-jährige Rumäne die offene Rechnung von 70 Euro zu bezahlen. Gegenüber den einschreitenden Beamten verhielten sich die Männer äußerst aggressiv und unkooperativ und wollten sich nicht ausweisen. Zum Zwecke der Identitätsfeststellung verbrachten die Polizisten die Zechbetrüger in die Polizeiinspektion Bahnhof. Bei dem 31-Jährigen stellten sie ca. 1,6 Gramm Cannabiskraut sicher. Die Männer werden auf freiem Fuß angezeigt.

PA der LPD Salzburg vom 11.05.2019

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.