Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg): Polizisten beleidigt

Polizisten des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd wurden am Sonntagmorgen gegen 4 Uhr zu Streitigkeiten auf dem Schießtalplatz gerufen. Dort trafen sie auf einen angetrunkenen 41-Jährigen, der sich aggressiv verhielt. Er wurde zur Störungsbeseitigung sowie Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Dabei beleidigte er die eingesetzten Beamten mit üblen Schimpfwörtern, sodass ihn neben einer Kostenrechnung auch eine entsprechende Strafanzeige erwartet.

PM des PP Aalen vom 13.05.2019

 

Papenburg (Niedersachsen): 26-Jährige greift Polizisten an

Eine 26-jährige Frau hat am Samstagabend auf der Wache der Polizeidienststelle einen Polizisten angegriffen. Die Frau war stark alkoholisiert. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von
2,06 Promille. Zuvor hatte die Frau ihre Wohnung nach einem Streit mit dem PKW verlassen. Auf der Johannes-Bunte-Straße wurde sie von der Polizei kontrolliert. Dabei stellten die Polizisten fest, dass die Frau unter Alkoholeinfluss stand. Um ihr eine Blutprobe zu entnehmen, wurde sie zur Wache gebracht. Dort randalierte die 26-Jährige und warf mehrere Gegenstände auf die Beamten. Dann griff sie mehrere Polizisten an und verletzte einen von ihnen leicht. Die Frau wurde in eine Gewahrsamszelle gebracht. Jetzt wird gegen sie ermittelt.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 13.05.2019

 

Marktredwitz (Bayern): Kind geschlagen, Polizeibeamte beleidigt

Bereits im Verlauf der vergangenen Woche wurde ein 12-jähriger Junge von seinem Vater geschlagen. Aus diesem Grund ging dieser zu seiner Mutter und will auch dort bleiben. Da die Mutter nun Angst hat, dass ihr getrennt lebender Mann den Jungen mit Gewalt zurückholt, wurde die Polizeiinspektion Marktredwitz verständigt. Im Rahmen einer sog. Gefährderansprache verhielt sich der Mann äußerst unkooperativ und aggressiv. Er ließ sich auch noch zu einer Beleidigung gegenüber den beiden Polizeibeamten hinreißen. Dies bringt ihm nun entsprechende Anzeigen wegen Körperverletzung und Beleidigung ein.

PM der PI Marktredwitz vom 13.05.2019

 

Landshut (Bayern): Betrunkener Schüler beleidigt Polizeibeamte

Am Samstag, gg. 01.45 Uhr, zeigte ein 18-jähriger Schüler aus dem Landkreis in der Altstadt den ausgestreckten Mittelfinger in Richtung eines vorbeifahrenden Polizeifahrzeugs. Als der Mann einer Kontrolle unterzogen werden sollte, ergriff er sofort die Flucht. Er kam nicht weit, im Taubengässchen konnten ihn die Polizisten stellen und vorläufig festnehmen. Der Mann stand deutlich unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken, ihn erwartet eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM der PI Landshut vom 13.05.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): 29-Jähriger verletzt DSW 21 Mitarbeiter und leistet bei der Bundespolizei Widerstand

Samstagnacht (11. Mai) hat ein 29-jähriger guineischer Staatsangehöriger in der U-Bahn am Dortmunder Hauptbahnhof einen Mitarbeiter der DSW 21 am Kopf verletzt. Bei der anschließenden Festnahme durch die Bundespolizei leistete er erheblichen Widerstand und tritt einen Polizeibeamten.
Ein 29-jähriger Mann aus Herne uriniert am vergangenen Samstag in die U-Bahn-Station am Dortmunder Hauptbahnhof. Daraufhin sprachen Mitarbeiter der DSW 21 ein Hausverbot gegen den 29-Jährigen aus. Als sie den Mann aus Herne jedoch kurz darauf erneut im Tunnel antrafen und auf sein Verbot hinwiesen, soll dieser einen 59-jährigen Mitarbeiter mit Bier übergossen und anschließend mehrfach mit einer Dose auf den Kopf geschlagen haben. Dabei erlitt der Wittener eine blutende Kopfwunde. Eine alarmierte Streife nahm den 29-Jährigen vorläufig fest und brachte ihn zur Wache der Bundespolizei. Dort verhielt sich der Mann ebenfalls aggressiv und versuchte auf einen Beamten einzutreten.
Gegen den 29-jährigen Mann wurden Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Hausfriedensbruch eingeleitet. Der verletzte 59-Jährige musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der 29-Jährige in das Polizeigewahrsam eingeliefert.

PM der BPOLD St. Augustin vom 13.05.2019

 

Friedberg (Hessen): Alkoholisiert angetroffen

Zu einem vermeintlichen Unfall in der Kaiserstraße in Friedberg riefen Beteiligte am Freitagabend, gegen 23.10 Uhr, die Polizei hinzu. Nach Zeugenaussagen fuhr ein 83-jähriger Friedberger mit seinem PKW beim Ausparken gegen ein geparktes Fahrzeug. Der 83-Jährige wollte nach dem Unfall sofort weiterfahren, was sie Zeugen verhinderten, da der Mann den Eindruck erweckte unter Alkoholeinfluss zu stehen. Die hinzugezogenen Polizisten konnte an beiden Autos keinen Schaden feststellen. Auch für sie ergab sich jedoch der Verdacht, dass der 83-Jährige unter Alkoholeinfluss stehen könnte. Aufgrund dessen erklärten sie ihm den weiteren Ablauf, nämlich die Mitnahme zur Dienststelle zwecks Blutentnahme. Hierauf reagierte der 83-Jährige aggressiv und beleidigte die Beamten. Nur mit angelegten Handfesseln konnte er schließlich zur Dienststelle gebracht und eine Blutentnahme durchgeführt werden. Durch seine Gegenwehr zog der 83-Jährige sich an den Armen leichte Verletzungen zu. Die Polizisten blieben unverletzt.

PM des PP Mittelhessen vom 13.05.2019

 

Seehausen (Thüringen): Unfallflüchtiger leistet Widerstand – Polizist verletzt

Der Fahrer eines Renault befuhr am Sonntagnachmittag die Straße zwischen Oldisleben und Seehausen, als er in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geriet. Ein entgegenkommender Autofahrer wich aus, konnte jedoch einen Zusammenstoß der Außenspiegel nicht mehr verhindern. Der Renault-Fahrer fuhr einfach davon. Wenig später fuhr der flüchtige Autofahrer erneut an der Unfallstelle und dem immer noch wartenden Unfallbeteiligten vorbei, auch diesmal ohne anzuhalten. Die hinzugerufenen Polizisten konnten den Unfallverursacher schließlich an seiner Wohnanschrift feststellen. Der 40-Jährige verhielt sich äußerst aggressiv, beleidigte die Polizisten und leistete massiven Widerstand, wodurch ein Polizist verletzt wurde. Der alkoholisierte Mann musste mit zur Blutentnahme. Danach kam er in polizeiliches Gewahrsam, aus dem er noch am Abend wieder entlassen wurde.

PM der LPI Nordhausen vom 13.05.2019

 

Neuss (Nordrhein-Westfalen): 20-Jähriger droht Rettungskräften und attackiert Polizisten

In der Nacht zum Sonntag (12.05.), gegen 01:15 Uhr, versorgten Rettungsassistenten an der Fahrradstation im Bereich des Neusser Hauptbahnhofs eine hilflose Person.
Während der medizinischen Behandlung schlug die Stimmung des 20-Jährigen, der augenscheinlich unter Drogen- und Alkoholeifluss stand, plötzlich um und er drohte den Mitarbeitern des Rettungsdienstes Schläge an. Herbeigerufene Polizeibeamte attackierte der Neusser sofort und verletzte dabei eine Polizistin, die jedoch dienstfähig blieb. Nur mit Mühe konnte der Mann unter Kontrolle gebracht werden. Der Angreifer wurde nach medizinischer Versorgung in das Polizeigewahrsam eingeliefert.
Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Auf den Neusser wartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstands und Körperverletzung.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 13.05.2019

 

Walsrode (Niedersachsen): Polizist angegriffen

Nach einer Fahrt unter Alkoholeinfluss und einer gefährlichen Körperverletzung, bei der auch ein Baseballschläger eingesetzt worden sein soll, wollten Polizeibeamte auf der Hannoverschen Straße bei einem 43jährigen Walsroder am Sonntag, gegen
17.00 Uhr die Identität feststellen. Der Mann unterschritt mehrmals die Sicherheitsdistanz der Beamten und kündigte an, die Maßnahme gewaltsam unterbinden zu wollen. Er griff einen der Beamten an. Die Attacke konnte abgewehrt werden – der Mann wurde zu Boden gebracht und mit Handschellen gefesselt. Bei der Abwehr des Angriffs verletzte sich ein Beamter am Knie. Die Verletzung wurde ambulant behandelt.
Die Beamten ließen bei dem Täter eine Blutprobe entnehmen und brachten ihn anschließend in den Zentralgewahrsam nach Soltau, wo er die Nacht verbrachte. Gegen ihn wurden mehrere Verfahren eingeleitet.

PM der PI Heidekreis vom 13.05.2019

 

Sindelfingen (Baden-Württemberg): 38-Jähriger greift Polizeibeamten nach häuslicher Gewalt an

Mit einem renitenten Zeitgenossen hatten es Polizeibeamte am Sonntagnachmittag gegen 16:00 Uhr in Sindelfingen zu tun. Die Ehefrau des 38-Jährigen hatte die Polizei verständigt, nachdem sie im Verlauf einer Auseinandersetzung von ihm geschlagen worden war. Nach Eintreffen der Polizisten wurde der 38-Jährige zusehends aggressiver und griff sie an. Er musste schließlich zu Boden gebracht und mit einer Handschließe gefesselt werden. Nachdem er sich wieder beruhigt hatte, erhielt er einen Wohnungsverweis. Er wird sich nun neben Körperverletzung auch wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte verantworten müssen.

PM des PP Ludwigsburg vom 13.05.2019

 

Bad Zwischenahn (Niedersachsen): Reisende Ladendiebe in Bad Zwischenahn

Am Sonntag, 12.05.19, kam es gegen 13:30 Uhr, in einem Supermarkt an der Straße Langenhof in Bad Zwischenahn zu einem Ladendiebstahl. Es wurden zwei Männer beobachtet, wie sie mit einem vollen Einkaufswagen den Markt, ohne zu bezahlen verlassen haben. Als sie angesprochen wurden, flohen sie mit der Beute – hochwertige Kosmetika, Kaffee, Alkohol im Wert von ca. 300 Euro. Aufgrund der guten Beschreibung konnten beide Tatverdächtigen auf dem Bahnhofsgelände in Bad Zwischenahn im Rahmen der Sofortfahndung angetroffen werden. Das Diebesgut hatten sie in Stofftaschen mitgeführt. Nach der Maßnahme wurden beide entlassen. Unmittelbar danach erfolgte ein Anruf eines weiteren Supermarktes an der Westersteder Straße. Dort halte man einen Ladendieb fest. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen der beiden zuvor überprüften Tatverdächtigen handelte. Er hatte erneut Kosmetika unter seiner Jacke versteckt. Bei Eintreffen der Polizeibeamten leistete er erheblichen Widerstand. Es handelt sich um zwei Männer aus Bremen im Alter von 34 und 41 Jahre. Der 34-jährige, der auch bei der zweiten Tat angetroffen wurde, ist bereits erheblich strafrechtlich in Erscheinung getreten. Die Ermittlungen dauern an.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 13.05.2019

 

Eitorf (Nordrhein-Westfalen): Bei erkennungsdienstlicher Behandlung randaliert

Ein 35-jähriger Eitorfer war am Sonntagmittag (12.05.2019) für mehrere polizeiliche Einsätze verantwortlich. Es begann gegen 15.00 Uhr mit der Meldung einer verdächtigen Person im Bereich Bahnhofstraße/Krewelstraße. Der Verdächtige soll auf einer Wiese einen Rucksack abgelegt haben. Bei der Überprüfung des zurückgelassenen Rucksacks stellte sich heraus, dass er dem 35-Jährige gehörte, der sich erheblich alkoholisiert auf einem angrenzenden Tankstellengelände aufhielt. Die Personalien des Mannes wurden überprüft und es kam heraus, dass er durch ein Gericht zur Ermittlung des Aufenthaltsortes und zur erkennungsdienstlichen Behandlung ausgeschrieben war. Die Polizisten nahmen ihn mit zur Eitorfer Polizeidienststelle. Während der Aufnahme der Fingerabdrücke stieß er den Kriminalbeamten des Erkennungsdienstes beiseite und versuchte einen der anwesenden Uniformierten zu schlagen. Mit rund 1,5 Promille Alkohol im Blut gelang es ihm jedoch nicht. Stattdessen ging das Hintergrundfotorollo im Erkennungsdienstraum zu Bruch. Die Beamten setzten die erkennungsdienstliche Behandlung fort und der 35-Jährige wurde nach Abschluss der Maßnahmen an eine Angehörige überstellt. Gegen 18.30 Uhr wurde der Polizeiwache in Eitorf der Diebstahl von zwei Flaschen Spirituosen gemeldet. Ein Unbekannter hatte die Verkaufsräume einer Tankstelle an der Poststraße betreten und die zwei Flaschen Whiskey und Wodka entwendet. Bei der Betrachtung der Videoaufnahme der Tat konnte der 35-Jährige als mutmaßlicher Täter identifiziert werden. Die Fahndung nach ihm verlief jedoch ohne Erfolg. Kurz vor 22.30 Uhr meldete sich schließlich die Notfallambulanz des Krankenhauses in Eitorf wegen eines Randalierers in ihren Behandlungsräumen. Schnell war klar, dass es sich wieder um den 35-jährigen Eitorfer handelte. Beim Eintreffen der Polizeikräfte war der Betrunkene verschwunden und konnte in einem Patientenzimmer gefunden werden. Mittlerweile zeigte das Alkotestgerät einen Wert von knapp 1,8 Promille an. Auch gegenüber den Polizisten zeigte sich der 35-Jährige aggressiv und uneinsichtig.
Um eine weitere Eskalation zu verhindern, nahmen die Beamten den Eitorfer in Gewahrsam. Er verbrachte die Nacht zur Ausnüchterung in der Zelle. Die Kripo ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts des Diebstahls und wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 13.05.2019

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Taxifahrt endet in Gewahrsam

Völlig außer Rand und Band war am Samstagabend eine 39-Jährige aus Kaiserslautern. Die Frau rief sich in Höhe des St. Marien Platzes ein Taxi. Als der Taxifahrer vor Ort war, stieg die 39-Jährige ins Auto und fing unvermittelt an den Mann zu beleidigen. Daraufhin zog der Taxifahrer seinen Chef hinzu, um die Frau aus dem Auto zu bitten. Nachdem der Chef des Taxiunternehmens die Dame ansprach, wurde er von ihr ins Gesicht gespuckt und mehrfach beleidigt. Des Weiteren riss sie derart fest am Pulli des Mannes, dass dieser beschädigt wurde. Beim Eintreffen der Streife war die Frau gerade im Begriff zu flüchten, in der Rosenstraße konnte sie jedoch eingeholt und festgehalten werden. Doch auch gegenüber den Beamten zeigte sich die 39-Jährige wenig beeindruckt, beleidigte hingegen die eingesetzten Polizisten. Da nicht auszuschließen war, dass die Frau weitere Straftaten begeht, wurde sie in Gewahrsam genommen. Während die Frau zur Dienststelle gebracht wurde, spuckte sie in Richtung der Polizisten, weshalb ihr eine Spuckschutzhaube aufgesetzt wurde. Auch in der Dienststelle leistete sie erheblichen Widerstand. Gegen die Frau wird ermittelt.

PM des PP Westpfalz vom 13.05.2019

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Mann verletzt Polizisten und Kleinkinder mit Pfefferspray

Die Polizei hat heute, 13. Mai 2019, einen 45-Jährigen im Hilgardring festgenommen. Der Mann hatte Einsatzkräfte mit Pfefferspray angegriffen und sich in einer Wohnung verschanzt.
Zwei Kleinkinder wurden durch die Pfeffersprayattacke verletzt.
Am Vormittag unterstützen Polizeikräfte das Hauptzollamt Koblenz bei der Durchsetzung eines Durchsuchungsbeschlusses. Als die Beamten an der Wohnung der 38-jährigen Betroffenen klingelten, öffnete die Tür ihr 45-jähriger Nachbar. Der Mann attackierte die Beamten mit Pfefferspray und schloss sich in der Wohnung ein. Die Polizei hatte Hinweise darauf, dass sich noch andere Personen in der Wohnung aufhalten könnten. Spezialkräfte kamen zum Einsatz. Bevor die Beamten Kontakt mit dem 45-Jährigen aufnehmen konnten, öffnete er die Tür. Er versprühte wieder Pfefferspray. Der Angreifer wurde überwältigt und festgenommen. Durch die Pfeffersprayattacke wurden zwei Kleinkinder, die sich in der Wohnung befanden, und sechs Polizeibeamte leicht verletzt. Die Kinder befinden sich in der Obhut des Jugendamts. In welcher Verbindung der 45-Jährige zu ihnen und der 38-Jährigen steht ist noch unklar. Die Frau war nicht zu Hause. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Feuerwehr und Rettungsdienst unterstützten den Polizeieinsatz.

PM des PP Westpfalz vom 13.05.2019

 

Fürth (Bayern): Widerstand geleistet – zwei Polizeibeamte leicht verletzt

Am frühen Sonntagmorgen (12.05.19) beschäftigte ein randalierender 18-Jähriger Rettungsdienst und Polizei. Statt sich helfen zu lassen, griff er die Polizeibeamten an und beleidigte sie.
Gegen 03:30 Uhr wurde eine Besatzung des Rettungsdienstes in die Nürnberger Straße in Fürth gerufen, da ein Busfahrgast augenscheinlich Hilfe benötigte. Vor Ort wollte der Mann hiervon jedoch nichts mehr wissen. Er wurde stattdessen zunehmend aggressiv, sodass eine Streife der PI Fürth zur Unterstützung benötigt wurde.
Auch den Beamten gegenüber zeigte sich der 18-Jährige wenig zugänglich. Vielmehr warf er mit Beleidigungen um sich, riss eine Beamtin zu Boden und biss einen Beamten in die Hand. Der Beschuldigte wurde unter Anwendung unmittelbaren Zwanges festgenommen. Ihn erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.
Die Beamten begaben sich zur Behandlung ihrer Verletzungen in das Klinikum Fürth. Sie sind weiterhin dienstfähig.

PM des PP Mittelfranken vom 13.05.2019

 

Luckenwalde (Brandenburg): Gefährliche Körperverletzung und Bedrohung eines Mitarbeiters

Polizeibeamte der Inspektion Teltow-Fläming wurden am frühen Freitagabend zu einer körperlichen Auseinandersetzung in ein Asylübergangswohnheim in die Grabenstraße in Luckenwalde gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand und der Informationen, die vor Ort gewonnen werden konnten, begingen zwei 33- und 29- jährige Männer aus dem Iran eine gemeinschaftliche Körperverletzung zum Nachteil eines 29-jährigen Mannes aus Pakistan. Den Geschädigten-Angaben zufolge sei er von einem der Männer festgehalten worden, während ihn der andere geschlagen haben soll. Der Geschädigte erlitt Verletzungen am Arm und im Kopfbereich. Er wurde vor Ort medizinisch betreut. Die beiden Tatverdächtigen schilderten den Sachverhalt gegenüber den aufnehmenden Polizisten anders. Der 33-Jährige Iraner wurde bei der Befragung so ungehalten und aggressiv, dass er von den Beamten fixiert und in Gewahrsam genommen worden ist.
Nachdem die Beamten den Einsatz dort beendet hatten, wurde wiederum ein Notruf zu einem Ereignis in der Einrichtung abgesetzt. Diesmal wurde der 29-jährige Tatverdächtige aus dem Iran von einer bislang noch unbekannten Person auf den Kopf geschlagen, sodass er im Anschluss in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Direkt nach dem Angriff auf seine Person, bedrohte er jedoch noch einen Wachschutzmitarbeiter mit einem Schraubenzieher, sodass hier noch eine gesonderte Strafanzeige aufgenommen wurde. Die Tatbeteiligungen, Motivlagen und Hintergründe der strafrechtlichen Sachverhalte sind nun Teil der Ermittlungen der Kriminalpolizei. Es wird wegen gefährlicher Körperverletzung, Körperverletzung und Bedrohung in zwei Fällen ermittelt.

PM der PD Brandenburg West vom 13.05.2019

 

Blomberg (Nordrhein-Westfalen): Polizei hält betrunkenen Fahrer an

Am Sonntag, gegen 19 Uhr, meldete ein aufmerksamer Zeuge der Polizei Lippe ein Auto, welches deutlich unter der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und in Schlangenlinien fuhr. Die Beamten trafen auf der Ostwestfalenstraße zwischen den Ortschaften Donop und Istrup, auf das besagte Fahrzeug. Mittels mehrerer Sondersignale versuchten die Beamten den Fahrer zum Anhalten zu bewegen. Da dieser nicht reagierte, schalteten die Beamten das Blaulicht sowie Martinshorn ein und setzten sich neben das Fahrzeug.
Daraufhin zeigten die beiden Personen im Fahrzeug den Beamten mit dem Händen, das alles okay sei und fuhren weiter. Erst nachdem sich der Streifenwagen leicht vor das Fahrzeug setzte, hielt der PKW an und konnte kontrolliert werden. Da sowohl der 30-Jährige Fahrer als auch der 36-Jährige Beifahrer sich den Beamten gegenüber aggressiv verhielten und Widerstand leisteten, wurden weitere Polizisten angefordert. Erst danach konnte dem 31-Jährigen Fahrer, der dem Alkohol zugesprochen hatte, eine Blutprobe entnommen werden. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der POL Lippe vom 13.05.2019

 

Krumke (Sachsen-Anhalt): Renitent unter Einfluss von Drogen

Renitent gegen die Polizei hat sich ein 21-jähriger Arneburger einen unrühmlichen Sonntagabend beschert. Der Opel-Fahrer wurde im Rahmen einer Verkehrskontrolle angehalten und kontrolliert, konnte aber keinerlei Ausweisdokumente vorweisen. Da der Verdacht einer Drogenbeeinflussung beim Fahrzeugführer bestand, wurde ihm ein Drogenwischtest angeboten. Der Test wurde abgelehnt und der Fahrer wurde zunehmend renitenter und aggressiver. Die fällige Blutprobenentnahme konnte anschließend nur mit mehreren Polizeibeamten und Sicherungstechnik durchgeführt werden. Was am Ende weiter folgt, ist ein Verfahren wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte. Der 21-jährige ist bei der Polizei bekannt wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM des PRev Stendal vom 13.05.2019

 

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Betrunkener wird renitent

Wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte hat sich ein 31-Jähriger zu verantworten, der in der Nacht zum Sonntag gegen 3 Uhr von Beamten der Bundespolizei in Gewahrsam genommen wurde. Der erheblich Alkoholisierte hatte sich zuvor geweigert, eine Diskothek zu verlassen. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens – der Tatverdächtige bespuckte die Beamten und die Türsteher – brachten ihn die Beamten zum Polizeirevier, wo er weiter um sich schlug und die Polizisten permanent beleidigte. Den Rest der Nacht verbrachte der 25-Jährige in der Ausnüchterungszelle der Dienststelle.

PM des PP Konstanz vom 13.05.2019

 

Braunschweig (Niedersachsen): Renitenter Ladendieb – Mitarbeiter bespuckt und Widerstand geleistet

Gleich mit mehreren Anzeigen muss ein 27-jähriger Ladendieb nach seinem verhalten am Samstagnachmittag rechnen.
Der Mann war in einem Baumarkt aufgefallen, weil er eine elektrische Kreissäge im Wert von mehr als 150,- Euro in seine mitgeführte Tasche steckte und das Geschäft verlassen wollte. Als er vom 39-jährigen Abteilungsleiter und dem 38-jährigen Ladendetektiv angesprochen wurde, beleidigte und bespuckte der Verdächtige die Männer und versuchte zu fliehen.
Die gerufene Polizei konnte den 27-Jährigen schließlich am Ringgleis vorläufig festnehmen. In einer ersten Befragung beleidigte und bedrohte der Beschuldigte die Polizeibeamten. Zu der eigentlichen Tat machte er keine Angaben.
Zur Verhütung weiterer Straftaten wurde er in Gewahrsam genommen. Hier wurde dem Beschuldigten eine Blutprobe entnommen. Der Tatverdächtige muss nun mit Strafverfahren wegen räuberischen Diebstahls und Widerstand rechnen.

PM der POL Braunschweig vom 13.05.2019

 

Marburg (Hessen): Bahnhof Marburg Aggressiver Hundebesitzer geht auf Bundespolizisten los

Ein 35-Jähriger aus Stadtallendorf sorgte am vergangenen Freitagnachmittag für Ärger am Bahnhof Marburg. Weil der Mann seinen Hund unangeleint führte und das Tier laut bellend auf andere Vierbeiner losging, wurden Beamte vom Bundespolizeirevier Gießen aktiv.
Die Bundespolizisten versuchten den Mann zu stoppen. Als dieser nicht reagierte, hielt ein Beamter den 35-Jährigen fest, um seine Personalien festzustellen und ihn zu belehren.
Sofort zeigte sich der Mann aggressiv. Er widersetzte sich den Beamten, schrie lauthals Beleidigungen gegen die Ordnungshüter heraus und wurde daher mit Handschellen gefesselt.
Verletzt wurde dabei niemand.
Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den Mann aus Stadtallendorf ein Strafverfahren wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen konnte der 35-Jährige wieder gehen.

PM der BPOLI Kassel vom 13.05.2019

 

Stuttgart (Baden-Württemberg): 26-Jährige geschlagen und Polizeibeamten angegriffen

Ein 18-jähriger Frühlingsfestbesucher hat am Samstagabend (11.05.2019) gegen 22.30 Uhr einer ihm offenbar unbekannten 26-Jährigen im Bahnhof Bad Cannstatt unvermittelt und aus bislang unbekannten Gründen mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Vor Ort befindliche Beamte der Bundespolizei beobachteten die Tathandlung und nahmen den deutschen Staatsangehörigen vorläufig fest. Die Frau erlitt durch den Schlag augenscheinlich keine Verletzungen und konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihren Heimweg fortsetzen. Der mit etwa 1,3 Promille alkoholisierte 18-jährige Tatverdächtige versuchte im weiteren Verlauf zudem einen Polizeibeamten anzugreifen. Er wurde anschließend durch seine erziehungsberechtigten Eltern abgeholt und muss nun mit einem Strafverfahren wegen Körperverletzung und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM der BPOLI Stuttgart vom 13.05.2019

 

Hennigsdorf (Brandenburg): Zwei Beamte verletzt

Eine Hennigsdorferin machte sich gestern Sorgen um ihren 34-jährigen Lebensgefährten, der nach einem Streit gegen 00.30 Uhr die gemeinsame Wohnung in suizidaler Absicht und unter Alkoholeinfluss verlassen hatte. Sie gab an, dass er mit einem Pkw unterwegs sei, den die Beamten gegen 03.00 Uhr in der Lindenstraße festgestellten. Kurze Zeit später konnte der 34-Jährige in der Fontanesiedlung aufgegriffen werden. Der Mann war gegenüber den Beamten beleidigend und leistete derart Widerstand, dass er gefesselt werden musste. Dabei wurden zwei der vier eingesetzten Polizisten verletzt, blieben aber weiter dienstfähig. Der 34-Jährige hatte einen Atemalkoholwert von 1,16 Promille und wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamten wurde aufgenommen. Zudem besteht der Verdacht des Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln, eine Blutprobenentnahme wurde durchgeführt.

PM der PD Brandenburg Nord vom 13.05.2019

 

Beedenbostel (Niedersachsen): Sachbeschädigung an Streifenwagen – Zeugen gesucht

Unbekannte traten während eines Einsatzes auf dem Schützenfest in Beedenbostel gegen den linken Außenspiegel eines hinter dem Festzelt abgestellten Streifenwagens. In der Nacht zu Sonntag kam es dort um 2 Uhr zu einem polizeilichen Einsatz. Als die Polizisten gegen 02:30 Uhr zurück zu ihrem Streifenwagen kamen, bemerkten sie den beschädigten Außenspiegel.
Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Lachendorf unter Tel.: 05145/97160 zu melden.

PM der PI Celle vom 13.05.2019

 

Kempten (Bayern): Randale in der Notaufnahme

In der Nacht auf Sonntag wurde ein 17-Jähriger nach dem missbräuchlichen Konsum von Alkohol und Betäubungsmitteln zur medizinischen Versorgung ins Klinikum Kempten gebracht. Hierbei verhielt sich der junge Patient derart unkooperativ, dass er auf seinem Behandlungsbett fixiert werden musste. Gegen 06:45 Uhr wurde dann die Polizei Kempten nochmals zu Hilfe gerufen. Der Jugendliche hatte sich aus seiner Fixierung befreit und hierbei das Krankenbett zerlegt. Bei der erneuten Fixierung leistete er Widerstand und spuckte nach den eingesetzten Kollegen, was ihn allerdings nicht vor der nochmaligen Fixierung bewahrte. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 13.05.2019

 

Memmingen (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Gegen 12.30 Uhr des Samstags (11.05.2019) wollte eine 52-jährige Frau bei einem Abschleppunternehmen in Memmingen ihren Pkw abholen. Sie geriet dann zunächst mit dem Geschäftsführer in Streit, beleidigte diesen mehrfach und beschädigte anschließend einen Blumenkübel. Einer hinzugezogenen Streifenbesatzung verweigerte Sie zunächst ihre Personalien, weshalb sie durchsucht wurde. Diese Durchsuchung wollte sie verhindern, indem sie mit den mitgeführten Krücken in Richtung der Beamten schlug. Nach dem Auffinden des Ausweises wurden ihr Handfesseln angelegt. Im Anschluss wurde sie in das Klinikum Memmingen verbracht. Die Frau verletzte sich selber leicht am Finger. Die eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt.
Zu einem weiteren Widerstand kam kurz vor 22 Uhr des Samstags. Ein 43-Jähriger Mann meldete bei der Polizei Memmingen, dass er soeben eine Straftat begangen habe. Beim Eintreffen der Streifenbesatzungen an der Wohnanschrift stellte sich heraus, dass der Mann im Vorfeld eine verbale Auseinandersetzung mit einer Bekannten hatte. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens und seiner starken Alkoholisierung wurde er in Gewahrsam genommen. Als er sich mit den Armen sperrte, wurde er gefesselt und zu Boden gebracht. Er beleidigte dabei mehrfach die Beamten. Die Nacht verbrachte er in einer Zelle bei der Polizeiinspektion. Verletzt wurde niemand.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 13.05.2019

Wien: Polizisten bei zwei Einsätzen verletzt und bespuckt

Sachverhalt: Ein 32-jähriger Tatverdächtiger (Stbg: Österreich) mischte sich in der Johannesgasse in eine Amtshandlung ein, bei der der ursprünglich Angehaltene wegen aggressiven Verhaltens festgenommen wurde.
Da die Situation aufgrund der ständigen Einmischungen zu eskalieren drohte, forderten die zwei amtshandelnden Beamten Verstärkung an. Der 32-Jährige ließ sich aber nicht beruhigen, schrie herum, rempelte einen Polizisten an und erhob schließlich seine rechte Hand zum deutschen Gruß. Dies untermauerte er mit den Worten „Heil Hitler“. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und wegen tätlichen Angriffs auf einen Beamten, aggressiven Verhaltens sowie nach dem Verbotsgesetz angezeigt. Im Polizeianhaltezentrum ging er erneut auf Polizisten los, wodurch zwei Beamte verletzt wurden. Einer davon konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.
Am Lerchenfelder Gürtel widersetze sich ein 50-jähriger Tatverdächtiger (Stbg: Österreich) einer Identitätsfeststellung, attackierte Polizisten und wurde festgenommen. Zwei Beamten wurden verletzt, einem dritten spuckte der Festgenommene bei der Verbringung in den Arrestantenwagen ins Gesicht. Dem bespuckten Polizisten musste in weiterer Folge in einem Krankenhaus Blut abgenommen werden, weil die Gefahr der Übertragung von ansteckenden Krankheiten bestand. Der 50-Jährige wurde wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt und schwerer Körperverletzung angezeigt.

12.05.2019, 03:15 Uhr bzw. 13:45 Uhr / 1., Johannesgasse bzw. 16., Lerchenfelder Gürtel
PA der LPD Wien vom 13.05.2019

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.