Hamm Bockum-Hövel (Nordrhein-Westfalen): Randalierer festgenommen

Die Polizei hat am Montag, 13. Mai, auf der Winkhausstraße einen Randalierer festgenommen. Gegen 19 Uhr beschädigte der 28-jährige Hammer eine Haustür, einen geparkten Daimler und bedrohte einen 38-jährigen Anwohner. Die hinzugerufenen Beamten konnten den Tatverdächtigen im Nahbereich antreffen. Der Randalierer beleidigte die Beamten und versuchte sie zu schlagen und zu bespucken. Im Polizeigewahrsam stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorlag. Es entstand ein Sachschaden von rund 1000 Euro.

PM des PP Hamm vom 14.05.2019

 

Marktredwitz (Bayern): Randalierer in Gewahrsam

Am frühen Montagnachmittag wurde der Polizei Marktredwitz eine pöbelnde Person im Bereich des KEC in Marktredwitz gemeldet. Der sichtlich betrunkene 38-jährige Mann aus Marktleuthen hatte gerade den Inhalt einer Bierflasche über den Boden geschüttet. Da der Mann nicht zu beruhigen war und sein Alkoholpegel jenseits der 2-Promille war, mussten die Beamten den Mann mitnehmen. Dies ging jedoch nicht ohne Beleidigungen von dem Herrn einher. Eine spätere Vorführung beim zuständigen Richter in Wunsiedel erbrachte eine Gewahrsamnahme, da weitere Straftaten nicht auszuschließen waren. Dies unterstrich der Delinquent damit, dass er auch noch den Richter beleidigte. Nun erwarten den Herrn mehrere Anzeigen wegen Beleidigung.

PM der PI Marktredwitz vom 14.05.2019

 

Kerpen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand nach Verkehrsregelung

Streifenbeamte trafen nachts auf einen alkoholisierten 51-jährigen Mann, der an einem Kreisverkehr den Verkehr regeln wollte.
Die Beamten sahen am Sonntag (12. Mai) um 00:15 Uhr am Kreisverkehrsplatz Alte Landstraße / Sindorfer Straße einen polizeibekannten Mann, der mittels Handzeichen und Zuruf versuchte, Fahrzeuge anzuhalten. Die Polizisten forderten ihn auf, diese Handlungen zu unterlassen, worauf er zunächst verbal aggressiv reagierte und mit geballten Fäusten die Polizisten bedrohte. Sie überwältigten den Mann nach Tritten, Schlägen und Spuckattacken mit Unterstützung weiterer Polizisten. Selbst nach seiner Fesselung griff der 51-Jährige die Beamten weiter an. Sie blieben unverletzt.
Ein Atemalkoholvortest ergab einen Wert von 2,32 Promille. Ein Arzt entnahm dem 51-Jährigen eine Blutprobe. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 14.05.2019

 

Bergheim (Nordrhein-Westfalen): Widerstand bei Festnahme

Zwei Männer leisteten bei ihrer Festnahme nach einem Diebstahl in einer Tankstelle erheblichen Widerstand, wobei sich eine Polizeibeamtin leicht verletzte.
Drei Männer betraten am Sonntag (12. Mai) um 23:55 Uhr eine Tankstelle an der Hauptstraße in Horrem. Einer von ihnen bezahlte sein Bier und seine Zigaretten, die anderen beiden flüchteten nach dem Diebstahl unterschiedlicher Sachen aus dem Gebäude in Richtung Bergheim. Auf der Fischbachstraße in Bergheim – etwa einen Kilometer vom Tatort entfernt – trafen Polizisten um 00:30 Uhr zwei der drei beschriebenen Täter (18/21) am Eingang eines Hostels an und beabsichtigten, ihre Personaldaten zu überprüfen. Die Stimmung kippte. Die alkoholisierten Männer sperrten sich und schlugen um sich. Mit Hilfe weiterer Unterstützungskräfte gelang es den Beamten, die beiden Täter vorläufig festzunehmen. Dabei setzten die Beamten Pfefferspray ein. Die beiden 18- und 21-Jährigen standen mit 1,64 und 2,08 Promille deutlich unter Alkoholeinwirkung. Ihnen entnahm ein Arzt in einer Polizeiwache eine Blutprobe. Dort wurden sie auch erstversorgt. Beide Männer erwartet ein Strafverfahren wegen Diebstahls, Widerstands und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte.

PM (190514-2) der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 14.05.2019

 

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Radfahrer versuchte zu flüchten und leistet Widerstand

Am frühen Dienstagmorgen (14.05., 01.00 Uhr) war eine zivile Streifenwagenbesatzung im Rahmen ihrer Streifentätigkeit im Innenstadtbereich von Verl unterwegs. Hier wurden die Polizeibeamten auf einen Radfahrer aufmerksam, der zunächst die Paderborner Straße in Richtung Kaunitz befuhr und dann durch eine Durchfahrt in Richtung des Fußballstadions einbog.
Die Polizeibeamten fuhren daraufhin auf den Parkplatz des Stadions, um den Radfahrer zu überprüfen. Dazu machten sie sich deutlich erkennbar als Polizeibeamte bemerkbar.
Der Radfahrer – ein 19-Jähriger aus Verl – erkannte das augenscheinlich sehr wohl und flüchtete trotz der Aufforderung anzuhalten in Richtung Bielefelder Straße.
An der Einmündung „Am Ölbach“ konnten die Polizeibeamten den Flüchtenden unter Einsatz von Pfefferspray schließlich stoppen. Auch in dieser Situation versuchte er weiter zu Fuß zu flüchten und setzte sich körperlich erheblich gegen die Beamten zu Wehr. Bei seiner sich anschließenden körperlichen Durchsuchung fanden die Polizeibeamten eine geringe Menge Marihuana vor. Weiterhin besteht der Verdacht, dass das Fahrrad, mit dem der 19-Jährige unterwegs war, aus einem Diebstahl stammt. Aus diesem Grunde wurde es sichergestellt.
Gegen den Verler wurde ein Ermittlungsverfahren Diebstahls und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der POL Gütersloh vom 14.05.2019

 

Jesteburg (Niedersachsen): 38-Jähriger nach Bedrohung in Gewahrsam genommen

In einem Restaurant an der Hauptstraße mussten Beamte am Montag (13.5.2019) einen 38-jährigen Mann in Gewahrsam nehmen. Der stark alkoholisierte Mann hatte gegen kurz nach 17 Uhr das Lokal betreten und unvermittelt den Wirt bedroht. Auch als die Beamten vor Ort eintrafen, wollte sich der 38-Jährige nicht beruhigen. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Bedrohung eingeleitet. Ein Atemalkoholtest zeigte einen Wert von rund 2,3 Promille. Der 38-Jährige wurde schließlich in Gewahrsam genommen und durfte erst am Abend die Zelle wieder verlassen.

PM der PI Harburg vom 14.05.2019

 

Mainz-Ebersheim (Rheinland-Pfalz): Mit 2,43 Promille unterwegs

Am gestrigen Montag, 13.05.2019, fällt gegen 16:00 Uhr ein 59-jähriger Porsche-Fahrer in der Töngesstraße durch seine äußerst riskante Fahrweise auf. Er gerät zwei Mal auf die Gegenfahrbahn, so dass ihm entgegen kommende Verkehrsteilnehmer ausweichen müssen. Zudem überholt er durch das Überfahren einer Mittelinsel eines Kreisels. Zu Zusammenstößen kommt es dabei glücklicherweise nicht.
Zeugen verständigen die Polizei. Der 59-Jährige kann zum Anhalten gebracht und kontrolliert werden. Er weist deutlichen Atemalkoholgeruch auf. Ein Test ergibt bei ihm 2,43 Promille. An dem Fahrzeug können zudem frische Beschädigungen am Unterboden festgestellt werden, deren Herkunft derzeit noch völlig unbekannt sind.
Dem Mann wird eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde vorläufig entzogen. Während der polizeilichen Einsatzmaßnahmen wurden die eingesetzten Beamten mehrfach durch den 59-Jährigen verbal beleidigt. Er muss sich nun einer ganzen Reihe von Strafanzeigen stellen.
Wir sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 3 unter der Rufnummer 06131/65-4310 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz3@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

PM des PP Mainz vom 14.05.2019

 

Nürnberg (Bayern): Betrunkener tickt aus und zeigt nackten Hintern

Ein betrunkener 38-Jähriger ist am späten Montagabend (13. Mai) in einer Drogerie im Nürnberger Hauptbahnhof ausgerastet. Nachdem er eine Flasche Bier zu Boden geworfen und Deodorant versprüht hatte, entblößte sich der Mann teilweise vor Mitarbeiterinnen. Bei seiner Festnahme durch die Bundespolizei leistete der Deutsche erheblichen Widerstand.
Mitarbeiterinnen einer Drogerie im Nürnberger Hauptbahnhof informierten gegen 21.45 Uhr die Bundespolizei über einen randalierenden Mann im Geschäft. Mitarbeiter der DB Sicherheit bemerkten den Randalierer und hielten den Mann bis zum Eintreffen der Beamten fest. Erste Befragungen ergaben, dass ein erheblich betrunkener Mann zunächst ein Flasche Bier auf den Boden des Geschäfts geworfen und anschließend mit Deodorant gesprüht hatte. Danach entblößte sich der 38-Jährige soweit, dass Mitarbeiterinnen und Reisende den nackten Hintern des Mannes sehen konnten. Auf dem Weg zur Dienstelle und in der Wache leistete der Nürnberger erheblichen Widerstand. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,5 Promille.
Die Bundespolizei leitete gegen den Mann Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl, Sachbeschädigung, Belästigung der Allgemeinheit und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein.

PM der BPOLI Nürnberg vom 14.05.2019

 

Neumünster (Schleswig-Holstein): 15-Jährige beleidigt Bundespolizisten und leistet Widerstand

Gestern Abend gegen 22.15 Uhr wurden Beamte der Bundespolizei auf eine Streitigkeit im Bahnhof Neumünster aufmerksam.
Die Beamten konnten den Streit schlichten und erteilten einen Platzverweis für die drei Personen.
Das Mädchen spuckten den Beamten jedoch mehrfach vor die Füße und beleidigte diese. Sie war nicht bereit sich auszuweisen und sollte zwecks Identitätsfeststellung mit auf die Wache genommen werden.
Dabei leistete sie aktiven Widerstand und beleidigte die Bundespolizisten weiterhin.
Die 15-Jährige muss mit Strafverfahren wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM der BPOLI Flensburg vom 14.05.2019

 

Ennigerloh (Nordrhein-Westfalen): Randalierer in Gewahrsam genommen

Am Montagabend (13.5.2019, 19.30 Uhr) nahm die Polizei einen Randalierer in Ennigerloh in Gewahrsam. Der stark alkoholiserte 29-Jährige war gemeinsam mit Bekannten in einem Auto unterwegs, als er sich aggressiv verhielt. Die 19-jährige Fahrerin fuhr daraufhin auf den Parkplatz eines Discounters am Bürgermeister-Frisch-Platz. Hier sprang der Steinfurter aus dem Pkw, trat dagegen und pöbelte Passanten an. Auch nach dem Eintreffen der Polizeibeamtinnen verhielt sich der 29-Jährige weiter aggressiv, so dass er in Gewahrsam genommen werden sollte. Das missfiel dem Steinfurter scheinbar, da er erheblichen Widerstand leistete und während der Fahrt nach Ahlen im Fahrzeug spuckte sowie schrie. Am frühen Dienstagmorgen wurde der 29-Jährige aus dem Gewahrsam entlassen – nachdem er seinen Rauch ausgeschlafen hatte.

PM der POL Warendorf vom 14.05.2019

 

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Reifen zerstochen – Täter leistet bei Festnahme Widerstand

In der Nacht von Montag, den 13.05.2019, auf Dienstag zerstach ein Täter Reifen an geparkten Fahrzeugen in der Gadderbaumer Straße. Er bewarf ein Polizeiauto mit Steinen und leistete bei seiner Festnahme Widerstand.
Gegen 23:45 Uhr am Montagabend hörte eine 35-jährige Bielefelderin an der Gadderbaumer Straße einen Knall. Sie sah eine Person, die von der Gadderbaumer Straße in Richtung Kreuzstraße ging. Der Mann bückte sich kurz neben einen PKW, stand auf und ging weiter zu einem anderen Wagen. Als die Zeugin näherkam, ging der Mann zügig Richtung Kreuzstraße davon. Die Frau hörte ein Zischen und stellte an einem dort geparkten BMW einen zerstochenen Reifen fest. Sie rief die Polizei und gab eine Beschreibung des Tatverdächtigen durch.
Die Beamten stellten in der Gadderbaumer Straße an weiteren geparkten Fahrzeugen, vier VWs, einem Ford, Opel, Volvo und einem Jaguar, zerstochene Reifen fest.
An der Herbert-Hinnendahl-Straße bemerkten Polizisten gegen 00:30 Uhr einen verdächtigen Mann, der sich in dem Verbindungsweg zur Feilenstraße versteckte. Der angetrunkene 18-jährige Bielefelder warf mit Steinen auf den Streifenwagen und flüchtete in Richtung Feilenstraße. Die Polizisten nahmen mit eingeschaltete Blaulicht die Verfolgung auf. Trotz Ansprachen setzte der polizeibekannte Mann seine Flucht in Richtung Jöllenbecker Straße fort. Während ein Polizist die Verfolgung zu Fuß aufnahm, versuchte der Fahrer dem Flüchtenden den Weg mit dem Streifenwagen abzuschneiden. Der Täter wechselte die Richtung und lief in die Bahnhofstraße in Richtung Jahnplatz.
Dem verfolgenden Beamten gelang es nach wenigen Metern, den Täter zu ergreifen und zu Boden zu bringen. Während der am Boden liegende Widerstand leistete gelang es den Polizisten ihn zu fesseln. In seiner Hand hielt er noch einen Stein.
Die durch die Zeugin übermittelte Täterbeschreibung traf auf den Festgenommenen zu. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten das Tatwerkzeug der Beschädigungen, ein Küchenmesser. Bei der Festnahme erlitten sowohl der Täter als auch ein Polizeibeamter leichte Schürfwunden. Nach seiner Vernehmung konnte der 18-Jährige die Polizeidienststelle wieder verlassen. Strafverfahren sind eingeleitet.

PM der POL Bielefeld vom 14.05.2019

 

Bruck an der Murr (Steiermark): Widerstand gegen die Staatsgewalt

Ein 23-Jähriger steht im Verdacht, Montagnachmittag, 13. Mai 2019, einen Polizisten verletzt zu haben.
Gegen den 23-Jährigen aus dem Bezirk Leoben besteht ein Vorführungsbefehl zum Antritt einer Freiheitsstrafe. Weiters wurde nach ihm zu Aufträgen der Bezirkshauptmannschaft Leoben, Antritt zur Verbüßung von Ersatzfreiheitsstrafen, erfolglos gefahndet.
Am Montag, 13. Mai 2019, gegen 16:20 Uhr, wurde die Polizeiinspektion Niklasdorf von einem anonymen Anrufer in Kenntnis gesetzt, dass sich der 23-Jährige als Mitfahrer in einem Pkw mit Leobner Kennzeichen auf der Fahrt von Bruck an der Mur nach Niklasdorf befinden würde. Das Fahrzeug wurde kurz darauf in Bruck an der Mur angehalten. Sogleich flüchtete der 23-Jährige in Richtung Südbahnstrecke. Ein Polizist nahm die Verfolgung auf. Auf dem Bahndamm kam der Mann zu Sturz und der Polizist konnte ihn an einem Fuß erfassen. Danach trat der 23-Jährige gegen den Polizisten, konnte sich befreien und flüchtete.
Bei einer Fahndung wurde der Tatverdächtige gegen 17:30 Uhr in Bruck an der Mur festgenommen und aufgrund des bestehenden Vorführungsbefehles in die Justizanstalt Leoben eingeliefert.
Bei dem Vorfall wurde der Polizist an der rechten Hand leicht verletzt. Der 23-Jährige blieb unverletzt.
Bei der Amtshandlung wurden Suchtmittelutensilien beim 23-Jährigen vorgefunden und sichergestellt. Die Ermittlungen nach dem Suchtmittelgesetz ergehen gesondert.

PA der LPD Steiermark vom 14.05.2019

 

Kiel (Schleswig-Holstein): Mann randaliert – Polizist verletzt

Am Montag, den 13. Mai, wurden Beamte des 3. Polizeireviers gegen 20:45 Uhr in den Bergenring gerufen. Ein stark alkoholisierter Mann soll einen Gullydeckel aus seiner Halterungen gehoben haben.
Die Polizisten trafen den Mann in Begleitung von zwei weiteren Männern an. Der Gullydeckel war bereits wiedereingesetzt worden. Die Kollegen verwarnten den Alkoholisierten, der laut seiner Begleiter von diesen nach Hause gebracht werden sollte.
Kurz darauf fiel der Mann in der Öffentlichkeit erneut auf, als auf der Straße ein PKW seinetwegen stark bremsen musste. Auch soll er die Scheibe einer Eingangstür in der Stockholmstraße zertreten haben.
Als die Beamten ihn anhalten wollten, lief er davon – trotz mehrfacher Aufforderung, stehen zu bleiben. Schließlich konnten die Einsatzkräfte den 24-Jährigen überwältigen. Dabei wehrte er sich intensiv.
Im Verlauf der Auseinandersetzung wurde einer der Beamten plötzlich nach rückwärts gerissen. Der 17-jährige Bruder des vorläufig Festgenommenen versuchte vermutlich, seinen älteren Bruder zu befreien.
Schließlich kam sogar der Vater der beiden Brüder noch hinzu und versuchte die Lage zu beruhigen, was ihm nicht gelang.
Sein älterer Sohn verbrachte die Nacht im Polizeigewahrsam. Beide Söhne erwarten jetzt Strafverfahren, unter anderem wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.
Ein Beamter war aufgrund seiner in dieser Auseinandersetzung erlittenen Verletzungen nicht mehr dienstfähig.

PM (190514.1) der PD Kiel vom 14.05.2019

 

Garmisch-Partenkirchen (Bayern): Mann dreht völlig durch

Ein verletzter Apotheker und ein demolierter Streifenwagen waren das Ergebnis einer Gewalttat vom gestrigen Montagnachmittag in der Fußgängerzone. Weil ein Mann die Kunden in einer Apotheke massiv anpöbelte, bat der Apotheker diesen sein Geschäft zu verlassen. Dies reichte, um den Mann aus der Fassung zu bringen. Der 25-jährige Kroate rastete völlig aus und verpasste dem Apotheker eine Kopfnuss. Die gerufene Polizeistreife konnte den Aggressor ebenfalls nicht beruhigen. Der Mann musste schließlich in Gewahrsam genommen werden. Hierbei wehrte er sich allerdings massiv. Zudem beleidigte und bedrohte er die Beamten. Im Streifenwagen trat er so heftig um sich, dass das Polizeifahrzeug erheblich beschädigt wurde. Zur weiteren Untersuchung musste der Mann letztlich mit dem Rettungswagen in das Klinikum Garmisch-Partenkirchen verbracht werden.
Der Apotheker erlitt durch die Attacke eine Platzwunde an der Oberlippe. An dem Dienstfahrzeug entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.
Der Kroate muss sich nun unter anderem wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gemeinschädlicher Sachbeschädigung verantworten. Da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wird er dem Haftrichter vorgeführt.

PM der PI Garmisch-Partenkirchen vom 14.05.2019

 

Senftenberg (Brandenburg): Rabiater Ladendieb

Durch das Verkaufspersonal eines Verbrauchermarktes in der Briesker Straße wurde am Montag gegen 19:00 Uhr ein 57-jähriger Senftenberger bei einem Ladendiebstahl erwischt. Als die aufmerksame Kassiererin ihn darauf ansprach und die Herausgabe des Diebesgutes forderte, trat der Mann die Frau und beleidigte sie. Auch bei dem Eintreffen der Polizeibeamten verhielt er sich unkooperativ und aggressiv. Daher mussten ihm kurzzeitig Handfesseln angelegt werden. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen erhielt einen Platzverweis und verließ den Ort des Geschehens. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,63 Promille. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

PM (3156) der PD Brandenburg Süd vom 14.05.2019

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): Mittelfinger gezeigt – Anzeige

Ein junger Mann zeigte einer vorbeifahrenden Streifenwagenbesatzung den Mittelfinger. Dieses respektlose Verhalten wurde umgehend zur Anzeige gebracht.
Am Montagmittag gegen 13:15 Uhr fuhr ein Streifenwagen, besetzt mit einer Beamtin und einem Beamten der Wache Düren, auf der Neuen Jülicher Straße in Richtung Josef-Schregel-Straße. Zwei Fußgänger gingen zur gleichen Zeit auf dem Gehweg in entgegengesetzte Richtung.
Als der Dienstwagen die beiden Personen in Schrittgeschwindigkeit passierte, zeigte einer der Männer seinen Mittelfinger in Richtung der Polizisten.
Diese wendeten und hielten die Fußgänger kurz darauf an. Gegen den
35 Jahre alten Dürener, der die beleidigende Geste vollführt hatte, fertigten sie eine entsprechende Strafanzeige. Der Beschuldigte erklärte, sich lediglich an besagtem Finger gekratzt zu haben und machte sich über das Vorgehen der Beamten lustig.
Eine Beleidigung kann mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr bestraft werden.

PM der POL Düren vom 14.05.2019

 

Lübeck (Schleswig-Holstein): 17-jähriger leistet Widerstand nach räuberischen Diebstahl

Am gestrigen Montagabend (13.05.) kam es gegen 19:20 Uhr in Eutin zu einem Diebstahl. Ein 17-jähriger Lübecker entwendete in einem SB-Markt eine Flasche Wodka im Wert von 15,- EUR.
Vor dem Einkaufsmarkt wurde er von einem Mitarbeiter angesprochen und flüchtete zu Fuß. Ein 61-jähriger Eutiner wollte in die Situation eingreifen. Der junge Mann schlug diesem die Wodkaflasche über den Kopf. Hierbei erlitt er eine starke Kopfplatzwunde und musste in die Notaufnahme des Eutiner Krankenhauses eingeliefert werden. Der Tatverdächtige konnte anschließend auf der Flucht gestellt werden.
Bei der Festnahme leistete er Widerstand. Auf der Polizeidienststelle wurde dem jungen Lübecker eine Blutprobe entnommen. Anschließend brachten Beamte ihn nach Lübeck in eine Einrichtung, wo eine weitergehende Betreuung gewährleistet war.

PM der PD Lübeck vom 14.05.2019

 

Altena (Nordrhein-Westfalen): … / Prügelei in Veranstaltungsraum


Am Sonntagmorgen kurz vor 3 Uhr musste die Polizei bei einer Schlägerei in einem Veranstaltungsraum an der Werdohler Straße eingreifen und eine private Feier auflösen. Als die Streifenwagen-Besatzungen eintrafen, standen im Keller zwei Brüder (17 und 28), die sich gegenseitig anschrien. Die Polizeibeamten versuchten, die Streitenden zu trennen, wurden aber weggeschubst.
Dabei griff einer der Männer einer Polizeibeamtin an den Hals. Sein Bruder zertrümmerte einen Spiegel. Der ältere von beiden beruhigte sich erst, als sein Bruder mit Kreislaufproblemen zusammensackte. Er wurde vom Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Drei weitere Personen waren bei der vorhergehenden Auseinandersetzung verletzt worden. Die Polizei ermittelt wegen Widerstands gegen Vollzugsbeamte, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Bedrohung gegen die Brüder sowie einen weiteren, 20-jährigen Beteiligten, der sich zunächst vor der Polizei versteckt hatte.

PM (auszugsweise) der KPB Märkischer Kreis vom 14.05.2019

 

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Randale und Beleidigungen

In der Nacht zum Dienstag nahmen Polizeibeamte einen 40-jährigen Bocholter nach häuslichen Streitigkeiten in Gewahrsam. Selbst dort randalierte der Mann weiter, zudem beleidigte er die Beamten massiv und versuchte diese zu nötigen, seinen Forderungen nachzukommen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der KPB Borken vom 14.05.2019

 

Berlin: S-Bahn beworfen und Widerstand geleistet

Dienstagmorgen nahmen Bundespolizisten einen mutmaßlichen Graffiti-Sprayer fest, der zuvor eine abgestellte S-Bahn mit Steinen bewarf und bei seiner anschließenden Festnahme Widerstand leistete.
Gegen 02:30 Uhr beobachteten Bahnmitarbeiter zunächst mehrere betriebsfremde Personen im Gleisbereich zwischen den Bahnhöfen Südkreuz und Tempelhof. Alarmierten Bundespolizisten gelang es kurz darauf, einen 46-jährigen türkischen Staatsangehörigen vorläufig festzunehmen, der zuvor die Frontscheibe einer abgestellten S-Bahn mit Steinen bewarf. Bei seiner Festnahme leistete der Berliner aktiven Widerstand, indem er versuchte sich aus dem Festhaltegriff zu drehen und die Maßnahmen der Beamten zu blockieren. Die beschädigte S-Bahn war nach dem Bewurf nicht mehr einsatzfähig, da die gesamte Frontscheibe gesprungen war.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte gegen den 46-Jährigen ein. Darüber hinaus stellten die Beamten mehrere Sprayerutensilien sicher. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen setzten sie den Mann auf freien Fuß.

PM der BPOLD Berlin vom 14.05.2019

 

Rathenow (Brandenburg): Autofahrer leistet bei Verkehrskontrolle Widerstand

Dienstag, 14. Mai 2019, 00:20 Uhr
Polizeibeamte wollten in der Nacht von Montag auf Dienstag einen PKW VW auf dem Rathenower Schwedendamm kontrollieren. Der Wagen stoppte, doch der 59-jährige Autofahrer weigerte den Einsatzkräften seine Papiere nicht aushändigen. Er gab an, die Rechtsordnung der Bundesrepublik nicht anzuerkennen und damit nicht durch die Polizei kontrolliert werden kann. Die Beamten forderten den Mann daraufhin erneut auf, seine Papiere zu übergeben und den Motor des Wagens abzustellen. Der Autofahrer schloss daraufhin die Scheibe und reagierte nicht mehr auf die Polizeibeamten. Nachdem die Beamten den Mann mehrfach vergeblich aufgefordert hatten, aus dem Auto zu steigen, entschlossen sie sich die Scheibe des Wagens gewaltsam zu öffnen. Auf diese Weise konnten die Beamten den 59-Jährigen aus dem Auto holen und bei der Personenkontrolle auch seine gültigen Papiere feststellen. Nach Abschluss der Kontrolle konnte der Mann seine Fahrt fortsetzen. Gegen ihn ermittelt nun die Kriminalpolizei wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

POM (1143) der PD Brandenburg West vom 14.05.2019

 

Sindelfingen (Baden-Württemberg): Verkehrskontrolle – Polizistin von 41-Jähriger verletzt

Nachdem am Dienstag gegen 00.50 Uhr einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Sindelfingen die auffällige Fahrweise eines BMW-Lenkers bemerkt hatte, sollte der Fahrer in der Fronäckerstraße in Sindelfingen kontrolliert werden. Die Kontrolle des 28-jährigen Fahrers, der eine 41 Jahre alte Beifahrerin an Bord hatte, gestaltete sich gleich zu Beginn schwierig, da der Mann die Angaben seiner Personalien verweigerte. Im Gespräch mit dem Fahrer stellten die Polizisten Atemalkoholgeruch fest. Hierauf sollte er sich einer Blutentnahme unterziehen. Doch der Mann weigerte sich hierzu in den Streifenwagen einzusteigen, so dass die Polizeibeamten ihn in das Fahrzeug setzen mussten. Nun begann die Beifahrerin, die wohl ebenfalls unter dem Einfluss von Alkohol stand, die Beamten zu attackieren. Sie schlug nach einer Polizistin und versuchte, nachdem ihr bereits Handschließen angelegt worden waren, der Beamtin einen Kopfstoß zu versetzen. Die Polizistin wurde durch die Attacken leicht verletzt. Hinzugerufene Unterstützungskräfte brachten die 41-Jährige in einem Streifenwagen zum Polizeirevier Sindelfingen. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde die Frau, die mit einer Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte rechnen muss, wieder auf freien Fuß entlassen. Indes wehrte sich der 28-jährige Mann im Krankenhaus auch gegen die Blutentnahme, so dass diese mit Zwang durchgesetzt wurde. Nachdem im weiteren Verlauf seine Identität festgestellt werden konnte, wurde er ebenfalls auf freien Fuß gesetzt. Er wird sich wegen Trunkenheitsfahrt und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM des PP Ludwigsburg vom 14.05.2019

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Aggressiver 30-Jähriger fällt wiederholt auf

Zum wiederholten Mal ist ein 30-jähriger Mann im Stadtgebiet unangenehm aufgefallen – am Montag sogar zweimal.
Weil er diesmal nicht nur verbal ausfallend wurde, wird gegen ihn nun auch strafrechtlich ermittelt.
Zunächst war die Polizei gegen 15.30 Uhr darüber informiert worden, dass ein Mann in der Burgstraße im Bereich des Rathauses Passanten anschreie und belästige. Vor Ort traf die ausgerückte Streife auf den amtsbekannten 30-Jährigen. Ihm wurde ein Platzverweis für den Rathausvorplatz erteilt, dem er auch nachkam.
Drei Stunden später hatten es Polizeibeamten dann allerdings erneut mit demselben Mann zu tun. Diesmal pöbelte er am Fackelbrunnen herum und schlug einem jungen Mann mit der Faust ins Gesicht, einen anderen schubste er.
Wegen seiner Aggressivität und weil er sich nicht an den Platzverweis gehalten hatte, wurde der 30-Jährige zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Da er anfing, die Einsatzkräfte anzuspucken, musste dem Mann eine Spuckschutzhaube übergezogen werden.
Eine Ärztin bescheinigte die Gewahrsamsfähigkeit des Mannes, so dass er die Nacht unter polizeilicher Aufsicht in einer Zelle verbrachte. Die Übernachtung wird ihm in Rechnung gestellt; ein Strafverfahren wegen Körperverletzung ist eingeleitet.

PM des PP Westpfalz vom 14.05.2019

 

Anklam (Mecklenburg-Vorpommern): Zwei verletzte Beamte nach Widerstandshandlungen

Am gestrigen Tage wurden Beamte des Polizeihauptreviers Anklam um etwa 20:00 Uhr in die Frauenstraße gerufen. Hinweisgeber hatten mitgeteilt, dass dort ein Mann an der Volksbank randalieren würde.
Die Scheibe (300 x 110 cm) der Bank war eingeworfen worden und komplett zersplittert. Es entstand ein Schaden von über 500 EUR.
Im Rahmen der Nahbereichsfahndung konnten zwei Beamte den polizeibekannten Tatverdächtigen in der Sparkasse am Pferdemarkt feststellen. Er hatte sich hinter einem Kontoauszugsdrucker versteckt und leistete unvermittelt Widerstand mit Fußtritten und Faustschlägen. Durch eine 20-jährige Beamtin wurde daraufhin nach Androhung Reizstoff eingesetzt. Sie und ihr 56-jähriger Kollege mussten den andauernden Widerstand des 23-jährigen Tatverdächtigen mit einfacher körperlicher Gewalt brechen. Beide Beamte wurden durch den Beschuldigten verletzt.
Die 20-jährige Beamtin musste über Nacht stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Ihr Kollege erlitt eine Verletzung an der Hand, welche ambulant behandelt werden musste. Sie sind beide zunächst nicht dienstfähig.
Der 23-jährige Mann ohne festen Wohnsitz wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Er erlitt durch die Beamten keine Verletzungen.
Gegen ihn wird jetzt wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung ermittelt.

PM des PP Neubrandenburg vom 14.05.2019

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Zwei Festnahmen nach Lokaleinbruch

Heute früh überfielen ein 16-Jähriger und ein 23-Jähriger ein Lokal in Kreuzberg. Die Tatverdächtigen sollen gegen 3.45 Uhr in die Kellerräume des Lokals in der Nostitzstraße eingebrochen und Geld gestohlen haben. Eine Zeugin alarmierte die Polizei. Beide ergriffen zunächst die Flucht. Der 23-Jährige flüchtete Richtung Gneisenaustraße, versuchte über eine Mauer zu klettern und stürzte dabei zu Boden. Beamte verfolgten den Flüchtenden und nahmen ihn fest. Bei seiner Festnahme leistete er Widerstand und verletzte einen Beamten an der Hand, so dass dieser seinen Dienst nicht mehr fortsetzen konnte. Der 16-Jährige flüchtete in Richtung Tempelhofer Berg auf eine Baustelle und konnte dort, versteckt unter Baumaterialien, entdeckt und ebenfalls festgenommen werden. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung konnte er seinen Weg fortsetzen. Der 23-Jährige, der als Intensivtäter geführt wird, kam mit Gesichtsverletzungen in eine Klinik und verblieb dort stationär. Bei der Durchsuchung der beiden Tatverdächtigen fanden die Polizisten Geld, das vermutlich zuvor gestohlen wurde. Ein Fachkommissariat übernahm die weiteren Ermittlungen.

PM (1143) des PP Berlin vom 14.05.2019

 

Steinenbronn (Baden-Württemberg): Zwei Tatverdächtige nach räuberischem Diebstahl … in Haft – Polizisten bei Festnahme verletzt

Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidium:
Wegen schweren räuberischen Diebstahls ermittelt die Kriminalpolizeidirektion Böblingen gegen zwei 20 und 29 Jahre alte Tatverdächtige. Zwei Täter waren am Montag gegen 15:30 Uhr von Mitarbeitern eines Discounters in der Zeppelinstraße in Steinenbronn dabei beobachtet worden, wie sie Waren in mitgebrachten Rucksäcken verstauten und damit den Kassenbereich passierten. Der Aufforderung, in einen Nebenraum zu gehen, kamen sie zunächst nach.
Um von dort mit der Beute fliehen zu können, soll zuerst der 20-Jährige mit Fäusten auf einen 22-jährigen Mitarbeiter des Discounters eingeschlagen haben. Im Anschluss soll sein 29 Jahre alter Komplize einen Stuhl genommen und damit ebenfalls auf den Mitarbeiter eingeschlagen haben. Da dieser trotz der Angriffe nicht zurückwich, soll sodann der 20-Jährige ein in dem Nebenraum liegendes Cuttermesser genommen und damit den 22-Jährigen und dessen Kollegen bedroht haben. Diese wichen daraufhin zurück und ließen die Täter vorerst gehen. Anwesende Kunden brachten sich unterdessen im hinteren Bereich des Verkaufsraumes in Sicherheit. Während dem 20-Jährigen zunächst die Flucht gelang, konnte der 29-Jährige bis zum Eintreffen der Polizei noch vor dem Discounter festgehalten und vor Ort festgenommen werden. Die Polizei leitete umgehend umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach dem weiteren Tatverdächtigen ein, in die auch ein Hubschrauber eingebunden war. Der 20-Jährige, der am Tatort Personalpapiere zurückgelassen hatte, wurde im Zuge der Fahndungsmaßnahmen in einer Böblinger Flüchtlingsunterkunft im Zimmer seines Komplizen festgenommen. Dabei leistete er erheblichen Widerstand und verletzte zwei Polizisten. Einer von ihnen zog sich erhebliche Kopfverletzungen zu, die in einem Krankenhaus versorgt werden mussten.
Die beiden Tatverdächtigen aus Guinea wurden am Dienstag dem Haftrichter beim Amtsgericht Böblingen vorgeführt. Er erließ die von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehle wegen räuberischer Erpressung, setzte diese in Vollzug und wies die Tatverdächtigen in Justizvollzugsanstalten ein.

PM des PP Ludwigsburg vom 14.05.2019

 

Füssen (Bayern): Widerstand endet in Zelle

In der Nacht zum 14.05.2019 randalierte ein Betrunkener lautstark in und um dessen Wohnanschrift. Obwohl die hinzugerufenen Beamten den Mann zunächst beruhigen konnten kam es kurze Zeit später zu einem erneuten Einsatz, im Rahmen dessen er in Gewahrsam genommen werden sollte. Der 49-jährige Mann bedrohte daraufhin die eingesetzten Beamten mit einem Messer und leistete massiven Widerstand. Unter Anwendung von erheblichen unmittelbaren Zwang konnte der Täter überwältigt und zur Dienststelle verbracht werden. Hierbei erlitt der Täter leichte Verletzungen, die eingesetzten Beamten blieben unverletzt. Gegen den Mann wurde mehrere Verfahren, unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Sachbeschädigung, eingeleitet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.05.2019

 

Leipzig (Sachsen): Aggressiver Fahrgast

An der Haltestelle Elsterpassage schlug ein Passant am Montagnachmittag mit einem Nothammer das Display des Fahrkartenautomaten ein. Dann stieg er in eine Straßenbahn ein und fuhr seelenruhig mit dieser in Richtung Innenstadt. Andere Fahrgäste der Bahn riefen die Polizei. Diese stellte den 18–Jährigen einige Haltestellen weiter an der Angerbrücke. Bei der Feststellung seiner Personalien wurde er den Beamten gegenüber aggressiv, zeigte die Mittelfinger und spuckte um sich. Er muss sich nun wegen Sachbeschädigung und Beleidigung verantworten.

PM der PD Leipzig vom 14.05.2019

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