Wesel (Nordrhein-Westfalen): Mann randaliert im Krankenhaus und Polizeigewahrsam

Ein 43-jähriger Mann aus Wesel hat am Sonntag gegen 01.25 Uhr in einem Krankenhaus an der Pastor-Janßen-Straße randaliert.
Er ist als alkoholisierte, leicht verletzte Person in die Notaufnahme eingeliefert worden. Dort randalierte er und beschädigte einen Beistelltisch und versuchte zu entkommen. Ein 29-jähriger Rettungssanitäter aus Voerde folgte dem Mann. Der 43-Jährige griff den Sanitäter an, indem er ihn am Bein packte und mehrere Treppenstufen herunter stieß. Der Sanitäter verletze sich am Daumen und am Knie und war nicht mehr dienstfähig.
Der 43-jährige verließ das Krankenhaus und konnte durch Polizisten in der Nähe des Krankenhauses liegende auf dem Boden gefunden werden.
Die Beamten nahmen ihn mit zur Wache. Im Polizeigewahrsam randalierte er weiter. Ein Arzt hat dem Mann auch eine Blutprobe entnommen.

PM der KPB Wesel vom 03.06.2019

 

Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen): Renitenter Ladendieb reißt Regale um und verletzt Polizeibeamten

Ein Ladendieb hat am Samstag Randale in der Innenstadt veranstaltet und einen Polizeibeamten erheblich verletzt.
Kurz vor 15 Uhr riefen uns die Mitarbeiter einer Drogerie an der Altenaer Straße: Sie hatten zwei Ladendiebe beim Parfüm-Diebstahl beobachtet. Einer flüchtete, der andere saß nun im Büro. Ein Gespräch war nicht möglich: Der Erwischte spricht kein Deutsch und wurde im Verlauf des Gesprächs mit der Polizei zunehmend aggressiver. Als die Polizeibeamten ihn fixieren wollten, riss er sich los und rannte in den Verkaufsraum. Dort riss er mehrere Regale um, um seinen Verfolgern den Weg zu versperren.
Die Verfolgungsjagd führte einmal über die Altenaer Straße in Richtung Sternplatz und weiter durch die Fußgängerzone Wilhelmstraße.
Immer wieder stellten sich ihm Passanten in den Weg. Mehrmals stürzte der Mann, rappelte sich aber immer wieder auf. In Höhe eines Bekleidungsgeschäftes holten ihn die Polizeibeamten schließlich ein.
Der Dieb stürzte sich in einen vor dem Laden stehenden Kleiderständer. Die Kleider verteilten sich in der Fußgängerzone. Mit Tritten, Kratzen, Kneifen und gezielten schmerzhaften Griffen versuchte er, sich dem Zugriff zu entziehen. Ihn in den Streifenwagen zu verfrachten, war uns nur unter erheblichem Kräfteaufwand möglich.
Die brutale Gewalt setzte sich im Streifenwagen und im Gewahrsam fort. Einer Polizeibeamter wurde so erheblich verletzt, dass er anschließend dienstunfähig war.
Inzwischen ist die Identität geklärt: Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 20-jährigen Polen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Mann am Sonntagmorgen entlassen. Die Polizei ermittelt wegen Ladendiebstahls, Wiederstand gegen Vollstreckungsbeamte, eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung. Der Sachschaden: ca. 2000 Euro.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 03.06.2019

 

Darmstadt (Hessen): Schlossgrabenfest verläuft an allen Festtagen friedlich / Polizei zieht eine positive Gesamtbilanz

Das 21. Schlossgrabenfest ist seit Sonntagnacht (02.06.) vorbei und damit gingen auch für die Polizei vier Einsatztage zu Ende. Mit Rückblick auf alle Festtage zieht die Polizei eine positive Gesamtbilanz und zeigt sich mit dem Verlauf der diesjährigen Veranstaltung überaus zufrieden. Dieser Trend, der sich bereits in der Halbzeit abzeichnete (wir haben berichtet) setzte sich somit erfreulicherweise fort.

Aus polizeilicher Sicht verlief das Musikfestival, bei dem über die vier Festtage annähernd 400.000 Besucher gezählt wurden, friedlich. Bei bestem Wetter feierten die Besucher, bis auf wenige überschaubare Ausnahmen, vorbildlich. Auf dem Veranstaltungsgelände kam es nahezu zu keinen relevanten Vorkommnissen. Das Konzept der verstärkten Präsenz, verbunden mit dem konsequenten und frühzeitigen Einschreiten der Beamten ging auf und bewährte sich.

In der Gesamtübersicht erhielten 65 Personen während der Festtage einen Platzverweis. Sie waren rundum der Veranstaltung, in unterschiedlicher Art und Weise, meist in Zusammenhang mit aggressiven Pöbeleien, aufgefallen. 10 Personen wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen, da sie ihrem Platzverweis nicht nachgekommen waren und wiederholt auffielen. 27 Anzeigen wurden wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet, darunter zwei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Drogenhandels eingeleitet. Insgesamt drei Anzeigen wegen Beleidigung von Polizeibeamten wurden aufgenommen.

PM (auszugsweise) des PP Südhessen vom 03.06.2019

 

Rosenheim (Bayern): Pensionsgast fängt zu randalieren an

Ein 27-jähriger und seine 36-jährige Lebensgefährtin aus Rumänien, teilen sich in einer Pension ein Zimmer. Beide sind in Deutschland aktuell auf Arbeitssuche.
Beide tranken am Sonntagabend eine größere Menge Alkohol und der 27-jährige Rumäne fing dann an, herumzubrüllen und Gegenstände im Zimmer herumzuwerfen.
Die anderen Gäste beschwerten sich beim Pensionsbetreiber und ging deshalb sofort zu den beiden Rumänen, um für Ruhe zu sorgen. Der Mann ließ sich aber nicht beruhigen und letztlich rief der die Polizei.
Nachdem die Gemüter beruhigt werden konnten und es auch der Wunsch seiner Lebensgefährtin war, dass er das Zimmer verlässt, packte er seine Sachen. Er bezahlte den noch ausstehenden Betrag für die Zimmermiete und gab seinen Schlüssel ab.
Vor der Eingangstür zur Pension wollte der Rumäne die Situation wieder „klären“. Er versuchte sich an den Beamten vorbei zu drängen, um mit seiner Freundin und dem Pensionsbetreiber zu sprechen.
Die Beamten sagten ihm, dass er gehen solle und erneut forderte er ein, die Sache „klären“ zu wollen. Mehrfach ausgesprochene Platzverweise ignorierte er und sein aggressives Verhalten steigerte sich ständig.
Da mit ihm kein Gespräch mehr möglich war, er auch deutlich alkoholisiert war, musste er die restliche Nacht in einer Ausnüchterungszelle verbringen. Einen Atemalkoholtest verweigerte er.

PM der PI Rosenheim vom 03.06.2019

 

Landshut (Bayern): Betrunkener Schüler landet im Bezirkskrankenhaus

Am Freitag, gegen 18.30 Uhr, kam es in der Preysingallee, im Rahmen einer Schülerfeier, zu einer Streitigkeit. Ein 20-jähriger Schüler aus Landshut, der erheblich angetrunken war, schrie dabei „Heil Hitler“. Zum Zwecke der Feststellung seiner Personalien und der Tatsache geschuldet, dass der Mann rund zwei Promille intus hatte, nahmen ihn die Polizisten mit zur Dienststelle. Bei der Polizeiinspektion Landshut spuckte er auf den Boden und versuchte mit den Füßen in Richtung einer Polizeibeamtin zu treten. Deshalb mussten ihm Fesseln angelegt werden. Dagegen wehrte sich der Schüler massiv und beleidigte ständig die anwesenden Beamten. Selbst in einer Arrestzelle war der Randalierer nicht zu beruhigen. Dort schlug er mehrfach mit seinem Kopf gegen die Wand, so dass eine Einweisung in ein Bezirkskrankenhaus unumgänglich war.

PM der PI Landshut vom 03.06.2019

 

München (Bayern): Mehrere Gewaltdelikte am Wochenende. Alkoholisierte beschäftigen Bundespolizei

München – Am vergangenen Wochenende (1. bis 2. Juni) hatte es die Münchner Bundespolizei an verschiedenen Bahnhöfen und Haltepunkten oft mit alkoholisierten Personen zu tun. Daraus resultieren mehrere Strafanzeigen.
Nr. 138
Ein 44-jähriger Deutscher schlief gegen Samstagabend 20:15 Uhr in einem Schnellrestaurant des Ostbahnhofes und wollte dieses auch nach Aufforderung des Hausrechtsinhabers nicht verlassen. Auch einem Platzverweis einer hinzugerufenen Streife der Bundespolizei folgte der Mann nicht und begann diese zu beleidigen. Mit zwei Streifen wurde der Münchner zwangsweise aus dem Lokal und zur Dienststelle am Ostbahnhof verbracht, wogegen er sich jedoch zu sperren versuchte.
In der Gewahrsamszelle verletzte sich der mit 3,54 Promille Alkoholisierte selbst am Ellenbogen und Bein, indem er gegen Wand und Liege schlug. Der 44-Jährige wurde durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo eine Platzwunde genäht werden musste.
Ermittelt wird wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Hausfriedensbruch.
Nr. 139
Sonntagmorgen, gegen 06:40 Uhr, übergab sich ein 17-Jähriger, vermutlich alkoholbedingt, am S-Bahnhaltepunkt Karlsplatz/Stachus. Anschließend schlief er auf einer dortigen Sitzgelegenheit ein. Eine Streife der DB-Sicherheit wurde auf den Kroaten aufmerksam und sprach diesen an, worauf er jedoch nicht reagierte. Nachdem sie den jungen Mann wachrüttelten begann dieser unvermittelt auf sie einzuschlagen und zu treten. Die DB-Mitarbeiter setzten sich mit Pfefferspray zur Wehr, woraufhin der 17-Jährige aufhörte. Bundespolizisten brachten den Dachauer auf die Dienststelle am Hauptbahnhof, wo er ein Ausspülen seiner Augen durch einen hinzugerufenen Rettungsdienst ablehnte. Ein Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 1,48 Promille. Die Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit wurden durch den Angriff verletzt und mussten ihren Dienst abbrechen.
Gegen den jungen Mann wir wegen Körperverletzung ermittelt.
Nr. 140
Wenig später kam es ebenfalls am Karlsplatz/Stachus, auf einer Rolltreppe zum unteren Zwischengeschoss, zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung zwischen einer 24-jährigen Deutschen und einem 20-jährigen Russen.
Unten angekommen versetzte die 24-Jährige dem jungen Mann einen Stoß gegen die Schulter, sodass dieser taumelte, obwohl er nüchtern war. Wenig später ging die Frau aus Aubing am Bahnsteig wieder auf den Allacher los, kratze ihn im Halsbereich und packte ihn am Kragen. Ein 20-Jähriger Begleiter des aus Russland stammenden trennte die Beiden schließlich. Hinzukommende Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit hielt alle Beteiligten bis zum Eintreffen der alarmierten Bundespolizei fest. Die Aubingerin, die einen Atemalkoholwert von 2,6 Promille hatte, erhielt eine Strafanzeige wegen Körperverletzung.
Nr. 141
Sonntagabend, gegen 20:40 Uhr, gerieten in einer Regionalbahn von München nach Ingolstadt zwei Deutsche (männlich 31 und 35 Jahre) und ein 18-jähriger Iraker aneinander. Hintergrund war, dass der 18-Jährige und sein Begleiter im Zug Bier tranken, womit die beiden Deutschen nicht einverstanden waren. Nach einer zunächst verbalen Auseinandersetzung soll es auch zu Schlägen gekommen sein. Ein 21-Jähriger Mitreisender wählte den Notruf und verließ mit den beiden Bier-Trinkern am nächsten Halt in Dachau den Zug. Die Drei wurden dort von Landes- und Bundespolizei empfangen. Bei dem 18-Jährigen, in Dachau Wohnhaften, wurde eine Atemalkoholwert von 1,98 Promille gemessen.
Die beiden Deutschen aus dem Landkreis Miesbach verblieben im Zug und wurden am Bahnhof Ingolstadt von Bundespolizisten angetroffen und strafprozessualen Maßnahmen unterzogen. Einen freiwilligen Atemalkoholtest verweigerten sie.
Gegen Sie wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

PM der BPOLI München vom 03.06.2019

 

Bad Nenndorf (Niedersachsen): 60-jährige verletzt und beleidigt Polizeibeamte

Am Samstag, 01.06.2019, gegen 19.50 Uhr, teilte die Geschäftsführerin einer Gaststätte in Lauenau der Nenndorfer Polizei mit, dass sich in ihrem Lokal eine weibliche Person aufhalten würde, die trotz Aufforderung die Gaststätte nicht verlassen wolle. Mittlerweile sei die Situation stark eskaliert und andere Gäste würden gestört. Beim Eintreffen der ersten Polizeibeamten ging die in dem Lokal bekannte Frau auf einen 22-jährigen Beamten los und schlug diesen gegen den Arm sowie in den Bauch. Mit Unterstützung einer weiteren, zwischenzeitlich eingetroffenen Funkstreifenwagenbesatzung, sollte der ausgesprochene Platzverweis unter Anwendung einfacher körperlicher Gewalt durchgesetzt werden – die Randaliererin sollte am Arm nach draußen geleitet werden. Gegen diese Maßnahme wehrte sich die Frau erheblich und verletzte dabei zwei Polizeibeamte, wobei sie eine Polizistin in den Arm biss und ihrem Kollegen erhebliche Kratzwunden zufügte. Nach dem danach erforderlichen Anlegen der Handfesseln trat die Ingewahrsam Genommene weiter nach den Beamten und beleidigte diese während des Transportes zur Dienststelle. Nach der Inaugenscheinnahme durch einen Arzt, wurde die Barsinghäuserin in eine Klinik eingewiesen. Die verletzten Polizeibeamten wurden im Klinikum Vehlen untersucht und behandelt. Gegen die 60-jährige sind Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung eingeleitet worden.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 03.06.2019

 

Marburg (Hessen): Einbrecher leisten bei Festnahme erheblichen Widerstand – Insgesamt fünf verletzte Polizisten

Die Polizei Marburg nahm in der Nacht zum Montag, 03. Juni, zwei Männer als Tatverdächtige eines versuchten Einbruchs in der Gisselberger Straße vorläufig fest. Insgesamt neun Polizeibeamte und der gezielte Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock waren nötig, um die erheblichen Widerstand leistenden, polizeibekannten Männer im Alter von 32 und 37 Jahren festzunehmen. Zwei Polizeibeamte und die beiden Festgenommenen erlitten bei diesem Einsatz leichte Verletzungen. Den 32-Jährigen hatte die Polizei bereits am Samstagnachmittag nach einem Einbruch vorübergehend festgenommen.
Auch bei dieser Festnahme leistete der in Frankfurt gemeldete Deutsche erheblichen Widerstand und verletzte drei Polizeibeamte leicht. Nach der letzten Festnahme ordnete die Staatsanwaltschaft Marburg Blutproben an. Die Ermittlungen gegen die beiden Männer, die auch die Prüfung des Vorliegens der Voraussetzungen für einen Haft- oder Unterbringungsbefehl beinhalten, dauern derzeit noch an.
Die erste Begegnung mit dem 32-jährigen Deutschen war am Samstag, 01. Juni, zwischen 14.30 und 14.50 Uhr in der Frankfurter Straße. Der Mann trat in einem Studentenwohnheim eine Zimmertür ein, durchwühlte den Raum und stahl ein Laptop, Fotos, Schmuck, Wäsche und Bargeld.
Die Polizei nahm den Mann außerhalb des Gebäudes fest, stellte die Beute sicher und gab sie zurück. Der mutmaßliche Täter halluzinierte und stand deutlich erkennbar unter dem Einfluss von Rauschgift. Sein bei der Festnahme geleisteter Widerstand erforderte den Einsatz von drei Streifen und führte zu drei leicht verletzten Polizeibeamten.
Nach der erfolgten ärztlichen Behandlung gab es keine weiteren Festnahmegründe gegen den 32-Jährigen. Seine Freiheit nutzte der Mann in der Nacht zum Montag für die nächste Tat. Er und ein 37 Jahre alter, ebenfalls hinlänglich polizeibekannter, in Äthiopien geborener Mann, nutzten das Betreten des Hauses Gisselberger Straße durch einen Anwohner aus und schlüpften mit hinein. Die Männer klingelten an diversen Türen und versuchten nach dem Öffnen durch einen Bewohner einzudringen. Der Anwohner konnte beide unter größter Kraftanstrengung draußen halten und rief die Polizei. Die stellte die beiden Männer vor dem Gebäude. Sie hatten ein Bild dabei, dessen Herkunft noch nicht geklärt ist. Bei der anschließenden Festnahme leisten beide Männer ganz erheblichen Widerstand, wobei der eine stets versuchte, den anderen zu befreien. Die Polizei musste sowohl Pfefferspray als auch den Schlagstock einsetzen, um die Festnahme zu ermöglichen. Letztendlich waren neun Polizeibeamte im Einsatz. Zwei erlitten dabei leichtere Verletzungen. Das Verhalten der Festgenommenen erweiterte die Ermittlungen wegen versuchten Einbruchs noch u.a. auf Widerstand, versuchte Gefangenenbefreiung, gefährliche Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung. Beide standen augenscheinlich unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss.

PM des PP Mittelhessen/Pressestelle Marburg-Biedenkopf vom 03.06.2019

 

Nordhorn (Niedersachsen): 23-Jähriger in Untersuchungshaft

Am frühen Samstagabend sind Beamte der Autobahnpolizei Lingen an der Denekamper Straße in Nordhorn auf zwei Männer aufmerksam geworden. Die beiden 23- und 29-jährigen Fußgänger aus Lingen und Nordhorn waren soeben von den Niederlanden aus über die Grenze gekommen. Bei anschließender Kontrolle fanden die Polizisten bei dem 23-Jährigen etwa 50 Gramm Amphetamin und 60 Ecstasytabletten und 17 Gramm Marihuana. Ihm gelang zwischenzeitig kurzfristig, nach vorangegangenem Widerstand, die Flucht. Er konnte allerdings wenig später in einem nahegelegenen Getreidefeld festgenommen werden. Gegen beide Männer wird nun ermittelt. Der 23-Jährige wurde am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt und anschließend in die JVA eingeliefert. Ob der 29-Jährige auch etwas mit dem Drogenschmuggel zu tun hatte, ist aktuell unklar.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 03.06.2019

 

Hassel (Niedersachsen):28-jährige verletzt Polizeibeamtin

Am Samstagmittag, 01.06.2019, gegen 13.10 Uhr, wurde die Polizei über den Notruf informiert, dass in Hassel, im Hasseler Bruch, offenbar ein Streit auf offener Straße außer Kontrolle geraten war. Die eintreffenden Polizeibeamten aus Hoya konnten gerade noch einen Messerangriff einer Frau gegen einen Mann verhindern. Während der Ingewahrsamnahme wehrte sich die Tatverdächtige heftig und verletzte eine zur Unterstützung eingesetzte Beamtin aus Nienburg durch einen Tritt an der Hand. Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt, dass dieser Einsatz die bisherige Krönung eines länger andauernden Streits zwischen der 28-jährigen und ihrem nunmehr vermutlichen Exlebensgefährten darstellte. Dieser war während der Messerattacke geflüchtet. Nach der ärztlichen Behandlung von Verletzungen, die sich die Frau im Zusammenhang mit dem Zerlegen von Mobiliar zugefügt hatte, wurde noch eine angeordnete Blutprobenentnahme durchgeführt, sowie der Frau verboten, die Wohnung ihres (Ex)-Lebensgefährten für die kommenden zwei Wochen zu betreten. Die verletzte Polizeibeamtin konnte nach ärztlicher Versorgung ihren Dienst zu Ende bringen.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 03.06.2019

 

Eberbach (Baden-Württemberg): Eberbacher Frühlingsfest verläuft überwiegend friedlich und störungsfrei

Die Gesamtbilanz des Eberbacher Frühlingsfests in Eberbach fällt positiv aus. Die Veranstaltung verlief weitgehend friedlich und ohne größere Ereignisse.
Die Polizei hatte es überwiegend mit Vorfällen im Zusammenhang mit übermäßigem Alkoholkonsum zu tun. Mehrere Jugendliche mussten aufgrund ihrer Alkoholisierung in Gewahrsam genommen und anschließend in die Obhut ihrer Eltern gegeben werden.
Der Einsatzleiter der Polizei, EPHK Lipponer, zieht ein positives Fazit der Veranstaltung und zeigt sich mit dem überwiegend friedlichen Verlauf zufrieden. Veranstalter, Security und Polizei arbeiteten erneut gut zusammen und sorgten für objektive Sicherheit und ein gutes subjektives Sicherheitsgefühl bei den Festbesucherinnen und -besuchern. Die Eberbacher Polizei zeigt sich mit der „Sicherheitsbilanz“ zufrieden.
Am Rande der Veranstaltung war frühen Sonntagmorgen, kurz vor zwei Uhr, ein 18-Jähriger mit seiner Freundin in Streit geraten und hatte daraufhin aus Wut gegen die Fensterscheibe eines Anwesens am Leopoldsplatz geschlagen. Die äußere Scheibe ging dabei zu Bruch und der 18-Jährige zog sich eine Schnittverletzung an der Hand zu. Die Verletzung wurde durch die Polizeibeamten erstversorgt. Ein Alkoholtest bei ihm ergab einen Wert von über 1 Promille. Er wurde in Gewahrsam genommen und anschließend in die Obhut seines Vaters überführt.
Wenig später, kurz nach zwei Uhr, wurden Polizeibeamte auf einen 39-jährigen Mann aufmerksam gemacht, der gegen ein Veranstaltungszelt uriniert hatte. Er erhielt daraufhin einen Platzverweis, den er erst sehr zögerlich befolgte. Später versuchte er, Polizeibeamte weiter zu provozieren, indem er Anstalten machte, weiterhin in der Öffentlichkeit zu urinieren. Zudem zog er von den Beamten und einer Beamtin die Hose herunter und entblößte seinen Intimbereich. Er wurde daraufhin in Gewahrsam genommen und zum Polizeirevier Eberbach gebracht. Hier beleidigte er die anwesenden Polizisten und trat fortlaufend gegen die Tür der Notarrestzelle. Nachdem er seinen Rausch ausgeschlafen hatte, wurde er wieder auf freien Fuß entlassen.
Zwischenzeitlich wurde bekannt, dass er zu einem weiteren Vorfall in einem Dönerimbiss gekommen sein soll. Hier soll der 39-Jährige die Anwesenden provoziert haben. Ob es hierbei zu strafrechtlich relevanten Handlungen durch ihn gekommen war, ist derzeit nicht bekannt. Zeugen, die auf den Vorfall im Imbiss aufmerksam geworden waren und sachdienliche Hinweise hierzu geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Eberbach, Tel.: 06271/9210-0 zu melden.

PM des PP Mannheim vom 03.06.2019

 

Hamburg: Schussabgabe bei Fahrzeugkontrolle in Hamburg-Winterhude

Als Polizeibeamte in Winterhude gestern Abend einen Sprinter-Fahrer anhalten und überprüfen wollten, kam es nach einer kurzen Verfolgungsfahrt zu einer Schussabgabe, bei der der Fahrer verletzt wurde.
Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen wollten Beamte des Polizeikommissariats 33 den Mercedes Sprinter im Rahmen einer Fahrzeugkontrolle anhalten und den Fahrer überprüfen. Trotz eingeschalteter Anhaltezeichen setzte der Fahrer seine Fahrt fort und missachtete dabei mehrere Rotlicht zeigende Ampeln. Eine weitere Funkstreifenwagenbesatzung eilte zur Unterstützung und setzte sich im Bereich der Sierichstraße/ Hudtwalckerstraße schließlich vor den verkehrsbedingt haltenden Sprinter. Nachdem die Beamten den Funkstreifenwagen daraufhin verlassen und sich in Richtung des Sprinters begeben hatten, setzte der Fahrer den Sprinter zurück.
Obwohl im weiteren Verlauf ein Beamter die Fahrerscheibe des Fahrzeugs einschlug, um den Fahrer zu stoppen, fuhr dieser erneut an.
Er fuhr nun vorwärts auf einen der beiden Beamten zu, woraufhin dieser seine Schusswaffe einsetzte.
Der Sprinter-Fahrer (35) erlitt eine Kopfverletzung. Er wurde nach medizinischer Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht und dort zunächst stationär aufgenommen. Es bestand zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr. Es ist derzeit noch nicht abschließend geklärt, ob die Verletzung durch direkte Einwirkung des Projektils oder anderweitig, beispielsweise durch Glassplitter, entstanden ist.
Bei der Durchsuchung des Sprinters stellten die Beamten Kleinstmengen von Betäubungsmitteln (Haschisch, Crack, Kokain und „Poppers“) sowie 16.000 Euro sicher.
Beamte des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) haben die ersten Ermittlungen gegen den Sprinter-Fahrer aufgenommen. Neben den gefundenen Betäubungsmitteln geht es hier insbesondere auch sowohl um die Betrachtung seines Fahrverhaltens als auch um das unmittelbare Zufahren auf den Polizeibeamten. Darüber hinaus wird noch geprüft, ob der Mann überhaupt im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und ob er gegen das Geldwäschegesetz verstoßen hat.
Hinsichtlich des polizeilichen Schusswaffengebrauchs haben Beamte des Dezernats Interne Ermittlungen ebenfalls die Ermittlungen aufgenommen.

PM der POL Hamburg vom 03.06.2019

 

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Gefährliche Körperverletzung, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und eine Widerstandshandlung durch einen 23-Jährigen

Am späten Freitagnachmittag, gegen 18:00 Uhr, kam es in Koblenz-Ehrenbreitstein zu einem größeren Polizeieinsatz. Ein 23-jähriger Mann aus Koblenz riss einen 81-jährigen Fahrradfahrer zu Boden. Dann schlug und trat er mehrmals auf den am Boden liegenden Senior ein. Durch einen Zeugen wurde die Polizei gerufen. Der 23-Jährige flüchtete beim Eintreffen der Polizeistreife. Dennoch gelang es den jungen Mann festzunehmen als er in einen Hausflur verschwinden wollte. Dabei biss er einem Polizeibeamten in den Arm.
Insgesamt sechs Polizeibeamte waren nötig um dem Mann in einem Krankenhaus eine Blutprobe zu entnehmen. Aufgrund seiner extremen Aggressivität wurde er in eine Fachklinik eingeliefert. Das Gericht erließ einen U-Haftbefehl. Nun sitzt der 23-Jährige in einer Justizvollzugsanstalt ein.

PM des PP Koblenz vom 03.06.2019

 

Meschede (Nordrhein-Westfalen): Randalierer belästigt Frauen

Ein 47-jähriger Mann zerstört in der Nacht zum Sonntag den Schaukasten eines Reisebüros in der „Von-Stephan-Straße“.
Anschließend streitet er mit zwei Frauen und berührt diese unsittlich. Auch gegenüber der Polizei zeigt er sich uneinsichtig und aggressiv. Die Beamten sperren den Mann ins Gewahrsam.
Zeugen konnten den alkoholisierten Täter gegen 01.30 Uhr bei der Zerstörung des Schaukastens sehen und die Polizei informieren. Beim Eintreffen der Beamten stand der aus der Türkei stammende Mann diskutierend mit zwei 28- und 24-jährigen Frau im Bereich des Tatorts. Der Mann ignorierte die Anweisungen der Polizei und wurde zunehmend aggressiver. Nachdem er die Beamten beleidigte und bedrohte, wurden ihm Handfesseln angelegt. Anschließend wurde er zur Ausnüchterung ins Mescheder Polizeigewahrsam gebracht. Die beiden Frauen aus Meschede gaben an, dass der in Wuppertal lebende Mann diese während der Diskussion unsittlich berührt hatte. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 03.06.2019

 

Münchberg (Bayern): Kontrollaktion der Münchberger Polizei

Die Polizeiinspektion Münchberg führte am gestrigen Sonntagnachmittag bis weit in die Nachtstunden eine geplante Kontrollaktion im Stadtgebiet Münchberg mit Schwerpunkt am Autohof in der August-Horch-Straße durch. Im Fokus der Beamten standen vor allem Alkohol-, Drogen- und Verkehrsdelikte. Insgesamt kontrollierten die Beamten 42 Fahrzeuge und rund 120 Personen. 19 Strafanzeigen, 2 Fahndungstreffer und 1 verhütete Trunkenheitsfahrt zog die Kontrollaktion nach sich.
Das Resümee im Einzelnen: 8 Tatverdächtige Personen, darunter ein Brite, gingen den Münchberger Beamten ins Netz, die im Besitz von Betäubungsmittel waren. Insgesamt konnten hierbei über 8 Gramm Cannabis, Amphetamin und Metamphetamin aus dem Verkehr gezogen und sichergestellt werden.
4 Pkw-Fahrer, darunter ein 28-jähriger Lette, waren nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und wurden zur Anzeige gebracht. Ein total gefälschter Führerschein konnte hierbei ebenfalls sichergestellt werden, mit dem der Mann aus Lettland die geschulten Beamten zu täuschen suchte.
Höhepunkt der Aktion war schließlich ein 27-jähriger Mann aus Berlin, der unter dem Einfluss von Drogen am Steuer erwischt wurde. Als der Mann der Blutentnahme zugeführt werden sollte, leistete er Widerstand gegen die Beamten, so dass insgesamt drei Polizeistreifen nötig waren, um den Mann unter Kontrolle zu bringen und zu fesseln. Ihn erwartet nun ebenfalls eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Verletzt wurde hierbei niemand.
Weitere Delikte wie eine Fundunterschlagung und mehrere Verstöße von LKW-Fahrern nach dem Fahrpersonalgesetz konnten ebenfalls aufgedeckt werden. Bei einigen der Probanden war außerdem eine erkennungsdienstliche Behandlung notwendig. Auch waren zwei der kontrollierten Personen zur Fahndung ausgeschrieben. Zu guter Letzt konnte noch ein LKW-Fahrer aus Litauen festgestellt werden, der auf dem Autohof seine Ruhezeit einbrachte und am nächsten Morgen die Fahrt zu seiner Entladestation nach Hof fortsetzen wollte. Nachdem ein Atemalkoholtest bei ihm 2,5 Promille ergab und nicht zu erwarten war, dass er den Alkohol bis zu seinem Fahrtantritt abgebaut hätte, wurden seine Fahrzeugschlüssel präventiv sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt.

PM der PI Münchberg vom 03.06.2019

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Keine Freundin der Polizei

Dass sie keine Freundin der Polizei ist, machte eine 35-Jährige am Sonntagabend in Heilbronn deutlich. Den Ordnungshütern wurde mitgeteilt, dass am Heilbronner Hauptbahnhof mehrere stark alkoholisierte Personen sitzen würden. Passanten hatten schon den Rettungsdienst verständigt. Als die Polizei eintraf, reagierte die Frau sofort aggressiv. Einen Atemalkoholtest machte sie dann trotzdem mit und dieser erbrachte einen Wert von immerhin knapp 3,6 Promille.
Ihr wurde zur Vermeidung der Selbstgefährdung der Gewahrsam erklärt, wofür sie überhaupt kein Verständnis hatte. Die Beamten mussten der widerspenstigen Frau Handschließen anlegen, was diese mit Fußtritten gegen den Streifenwagen quittierte. Das alles nutzte ihr nichts, sie musste ihren Rausch in einer Polizeizelle ausschlafen.

PM des PP Heilbronn vom 03.06.2019

 

Bückeburg (Niedersachsen): Bückeburgerin leistet Widerstand

Eine 33jährige Frau musste am Samstag gegen 23.50 Uhr durch Polizeibeamte in Gewahrsam genommen werden, weil die Frau in einem Lokal auf der Langen Straße in Bückeburg Gäste belästigte und durch ihr Verhalten unangenehm auffiel.
Die unter Alkoholeinfluss stehende 33jährige versuchte während der polizeilichen Maßnahmen im Lokal eine Polizeibeamtin zu schlagen und wurde von den Einsatzkräften zur Polizeidienststelle verbracht, weil zudem ein Gast von der Frau gegen den Oberkörper getreten wurde.
Der Bückeburgerin wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bückeburg eine Blutprobe entnommen. Der vorläufige Promillewert wurde mit 2,9 Promille gemessen.
Gegen die Beschuldigte, die auf der Wache ihre Widerstandshandlungen gegenüber den Beamten fortsetzte, wurde Ermittlungen wegen Gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 03.06.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Randaliererin landet im Polizeigewahrsam

Zweimal musste die Polizei am Sonntagmorgen in die Straße Am Hauptbahnhof ausrücken. Um 04:30 Uhr und um 07:50 Uhr war es jedes Mal eine 30-jährige Hagenerin, die in einer Bar als Randaliererin auffiel. Da die Frau fortwährend andere Gäste belästigte, nahmen die Beamten sie in Gewahrsam. Dabei sperrte sie sich und trat nach den Einsatzkräften. Auch im Polizeigewahrsam trat sie die Polizisten. Eine Richterin bestätigte die Freiheitsentziehung. Die Polizeibeamten verletzten sich nicht bei dem Einsatz. Die 30-Jährige erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der POL Hagen vom 03.06.2019

 

Guben (Brandenburg): Nach Widerstand festgenommen

Im Stadtgebiet von Guben wollten Polizeibeamte am Samstagabend kurz vor Mitternacht einen PKW RENAULT aus Polen kontrollieren. Der 28-jährige polnische Fahrer erhöhte jedoch die Geschwindigkeit und versuchte, mit dem Auto zu flüchten. Dabei stieß er unter anderem gegen den Streifenwagen und beschädigte diesen im Heckbereich. Bei diesem Einsatz wurde ein Polizeibeamter verletzt. Er musste im Krankenhaus behandelt werden und ist nicht mehr dienstfähig. Der Pole war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, aber mit 1,94 Promille alkoholisiert. Seine 38-jährige Mitfahrerin hatte einen Alkoholwert von 3,
76 Promille aufzuweisen. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Sein nicht mehr fahrbereites Auto wurde zur Beweissicherung sichergestellt und eine Blutprobe veranlasst. Die Kriminalpolizei ermittelt unter anderem wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Brandenburg Süd vom 03.06.2019

 

Erding (Bayern): Thermenbesuch mit Folgen

Gestern Abend geriet ein Pärchen aus dem Raum Ludwigsburg in der Erdinger Therme wegen beidseitiger starker Alkoholisierung in Streit. Da dieser Streit zu wechselseitigen Körperverletzungen eskalierte, wurde die Polizei verständigt. Bei Eintreffen der Streife wurde die 27-jährige Frau bereits im Rettungswagen behandelt. Da sie während der Behandlung auf die Rettungssanitäter einschlug, schritten die Beamten ein. Auch die Beamten wurden dann sogleich von der wütenden Frau mit Schlägen traktiert. Die Frau wurde dann festgehalten und ins Krankenhaus zur weiteren Behandlung und zur Entnahme einer Blutprobe gebracht. Gegen die Dame werden nun Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte geführt.

PM der PI Erding vom 03.06.2019

 

Bad Münster a.St. (Rheinland-Pfalz): Sachbeschädigung durch Farbschmierereien im KUNA Park Bad Münster am Stein

Eine Spaziergängerin bemerkte am 31.05.2019, gegen 08:10 Uhr, dass im sogenannten „Kuna-Park“ in Bad Kreuznach; Stadtteil Bad Münster am Stein/Ebernburg Parkbänke und der asphaltierte Fußweg neben der Nahe mit Symbolen besprüht worden waren. Die verständigten Polizeibeamten stellten vor Ort fest, dass bisher unbekannte Täter vermutlich in der Nacht vom 30. auf den 31. Mai dort an insgesamt acht verschiedenen Stellen mit pinkfarbener Sprühfarbe verbotene Symbole wie Hakenkreuze und das Akronym „ACAB“ aufgesprüht hatten. Zeugen die Hinweise zu dem/den Täter/n geben können, werden gebeten sich telefonisch unter der Tel-Nr. 0671/88110 mit der Polizei in Bad Kreuznach in Verbindung zu setzen.

PM der PD Bad Kreuznach vom 03.06.2019

 

Bleckede (Niedersachsen): betrunkener 33-Jährige hält Polizei in Atem – Flucht mit Motorroller scheitert

Die Flucht eines 33 Jahre alten betrunkenen und aggressiven Mannes beendete die Polizei in den Nachtstunden zum 03.06.19 auch unter Einsatz von Pfefferspray. Der Bleckeder war bereits im Verlauf des 02.06.19 aufgrund Belästigungen und Bedrohungen zum Nachteil von zwei 21 und 37 Jahre alten Personen aufgefallen, die in den späten Abendstunden die Polizei alarmierten. Dabei trafen die Beamten gegen 00:20 Uhr auf den betrunkenen 33-Jährigen, der die Flucht ergriff und dabei mit seinem Motorroller auf die Beamten zufuhr. Im Rahmen der weiteren Flucht konnten die Beamten den Mann, der einen Alkoholwert von 2,1 Promille hatte und vermutlich unter Drogeneinfluss stand, verfolgen und stoppen. Dabei setzten die Beamten auch Pfefferspray ein. Der Bleckeder leistete parallel Widerstand, so dass ihn neben Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Versicherungsschutz auch ein Strafverfahren wegen Widerstands erwartet.

PM der PI Lüneburg vom 03.06.2019

 

Bochum (Nordrhein-Westfalen): 55-jähriger Mann bedroht Reisende mit Messer

gemeinsamer Einsatz von Polizei Bochum und Bundespolizei:
Ein 55-jähriger deutscher Staatsangehöriger hat am vergangenen Samstag (1. Juni) Reisende in der S-Bahn 1 mit einem Messer bedroht. Später konnte er gemeinsam von Einsatzkräften der Bundes- und Landespolizei festgenommen werden.
Gegen 8 Uhr riefen Reisende am Samstag aus der S-Bahn 1, die sich auf dem Weg zum Bochumer Hauptbahnhof befanden, den Notruf der Polizei. Sie teilten der Leitstelle mit, dass sie in der Bahn von einem Mann mit einem Messer bedroht würden. Sofort begaben sich Streifen der Bundes- und Landespolizei zum Bahnsteig im Hauptbahnhof.
Dort wartende Zeugen deuteten auf einen Mann, der hinter einem Verteilerkasten stand und urinierte. Er wurde von den Polizisten unmittelbar aufgefordert, die Hose zu schließen und seine Hände zu zeigen. Auch mehrmaligen Aufforderungen der Einsatzkräfte kam der 55-Jährige nicht nach. Er wurde anschließend zu Boden gebracht und gefesselt. In seiner Jackentasche konnte ein entsprechendes Klappmesser mit einer Klingenlänge von 8,5 cm aufgefunden und sichergestellt werden. Nach Aussagen von Zeugen soll der Mann ohne ersichtlichen Grund Reisenden gegenüber geäußert haben „haltet die Schnauze, sonst steche ich euch ab“. Danach soll er aufgestanden sein, habe das Messer aus seiner Tasche geholt und es aufgeklappt.
Der Mann wurde wegen Bedrohung von der Bundespolizei beanzeigt und zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam in Bochum eingeliefert.

PM der BPOLD St. Augustin vom 03.06.2019

 

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Polizist angegriffen und verletzt

Bei einer Drogenkontrolle tickte am gestrigen Abend ein 23-jähriger Schweriner in der Goethestraße aus. Er griff einen Polizisten während der Personenkontrolle an. Der Beamte erlitt eine Verletzung im Rückenbereich und ist vorerst nicht dienstfähig.
Der Angreifer wurde überwältigt, gefesselt und in Gewahrsam genommen.
Ein Drogentest in der Dienststelle verlief positiv. Zudem hatte der polizeibekannte und vorbestrafte Mann Betäubungsmittel und Drogenutensilien bei sich, die den Verdacht des Handelns mit Betäubungsmitteln begründeten.
Zuvor war am gestrigen Abend einer Streifenwagenbesatzung im Bereich der Haltestelle »Schlossblick« aufgefallen, dass innerhalb einer fünfköpfigen Personengruppe augenscheinlich mit Drogen gehandelt wurde. Bei der Kontrolle fanden die Beamten geringe Mengen.
Gegen die betreffenden Personen wurden gesonderte Strafverfahren eingeleitet.
Gegen den 23-Jährigen wird ermittelt wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Körperverletzung.

PM der PI Schwerin vom 03.06.2019

 

Halle (Sachsen-Anhalt): Jugendliche schubsen und bespucken Zugbegleiter

Am 1. Juni 2019, gegen 05:45 Uhr beleidigten, bespuckten und bedrängten drei Jugendliche aus Eritrea einen Zugbegleiter am Hauptbahnhof Halle. Die Jugendlichen wollten eine S-Bahn in Richtung Leipzig nehmen. Das verweigerte ihnen der Zugbegleiter jedoch, da sie mit brennenden Zigaretten in den Zug einsteigen wollten, sich sehr laut und ungebührlich verhielten.
Zusätzlich hatten sie kurz zuvor auf dem Aufgang zum Bahnsteig mehrere Bierflaschen zerbrochen. Am Zug entstand nun eine Diskussion zwischen dem Zugbegleiter und den drei Männern im Alter von 20, 22 und 23 Jahren. Hierbei wurde der 33-jährige Zugbegleiter bedrängt.
Die Männer umringten ihn, schubsten, bespuckten und beleidigten ihn lautstark mit „Nazischwein“ und Fäkalausdrücken. Der Speichel traf ihn im Gesicht. Glücklicherweise blieb der Zugbegleiter unverletzt.
Bei Eintreffen der Bundespolizisten verhielten die Täter sich weiter aggressiv, so dass die Beamten körperlich in Form von Drücken und Festhalten gegen die Täter vorgehen mussten. Wegen bedrohlichen Gebarens, musste ein 20-Jähriger kurzzeitig auf den Boden gebracht und gefesselt werden. Die Täter, die sich in einer größeren Gruppe gleicher Staatsangehöriger befanden, erhalten nun Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Hausfriedenbruchs, Nötigung und Beleidigung.

PM der BPOLI Magdeburg vom 03.06.2019

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): Widerstand folgt auf Widerstand

Im Laufe des Sonntagabends lieferte ein Hotelgast wiederholt Anlass zu polizeilichem Einschreiten. Mehrere Beamte wurden durch das aggressive Verhalten des Mannes leicht verletzt.
Gegen 20:40 Uhr wurde die Polizei über einen randalierenden Gast in einem Hotel informiert. Als die Beamten kurze Zeit später in dem Gebäude Im Großen Tal eintrafen, hatte sich die Situation bereits wieder beruhigt. Doch dieser Zustand währte nicht lange, denn um 22:15 Uhr wurden die Polizisten erneut gerufen. Besagter Hotelgast hatte in seinem Zimmer gewütet und andere Hotelbesucher durch lautes Herumschreien auf den Fluren belästigt. Der Aufforderung, die Unterkunft zu verlassen, war er bislang nicht nachgekommen. Der Unbekannte, dessen Personalien zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststanden, brüllte auch im Beisein der Beamten in englischer Sprache weiter. Zur Durchsetzung des Hausverbots sollte der Mann aus dem Gebäude geführt werden. Hierbei kam es zu massiven Widerstandhandlungen, wodurch die Beamten gezwungen waren, körperliche Gewalt einzusetzen. Auch nachdem dem Randalierer Handfesseln angelegt und er in den Streifenwagen gesetzt wurde, beruhigte er sich nicht. Er schimpfte und trat nach den Polizisten.
Für eine kurze Zeitspanne beruhigte er sich wieder, griff jedoch auf der Polizeiwache in Düren weitere Polizeikräfte an, die ihn in eine Gewahrsamszelle bringen wollten.
Sowohl der Angreifer selbst als auch zwei Beamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Die Polizisten blieben dienstfähig. Für den Randalierer wurde eine Ärztin gerufen, die seinen Gesundheitszustand überprüfte und ihm auch zwei Blutproben entnahm. Zum einen war deutlicher Alkoholgeruch in seiner Atemluft wahrnehmbar, zum anderen ließen die andauernden starken Stimmungsschwankungen den Verdacht von Betäubungsmittelkonsum aufkommen. Es wurden zwei separate Strafanzeigen wegen der Widerstandshandlungen gefertigt.
Am Montagmorgen war der Beschuldigte wieder nüchtern. Seine Identität konnte festgestellt werden: es handelte sich um einen 33 Jahre alten Mann aus Großbritannien. Nach erfolgter Vernehmung, in der er sich für sein Verhalten entschuldigte, wurde er aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen.

PM der POL Düren vom 03.06.2019

 

Wittstock/Dosse (Brandenburg): Randalierende Frau

In einem Reisebus randalierte am 01.06. in den frühen Morgenstunden eine 66-jährige polnische Frau. Der Busfahrer meldete sich telefonisch gegen 04.30 Uhr bei der Polizei, weil die Frau sich weigerte, an der Raststätte Prignitz-West auszusteigen. Sie hatte zudem andere Fahrgäste beleidigt. Die Polizeibeamten nahmen Kontakt zu der 66-Jährigen auf und baten sie, aus dem Bus auszusteigen. Da die Frau sich weigerte, wurde sie mit einfacher körperlicher Gewalt aus dem Fahrzeug geholt. Dabei leistete sie Widerstand und eine Polizeibeamtin wurde verletzt, sie blieb jedoch dienstfähig. Die 66-Jährige kam aufgrund ihres psychischen Zustandes in ein Krankenhaus. Eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 03.06.2019

 

Potsdam (Brandenburg): Radfahrer leistet Widerstand

Während einer Streifenfahrt wurden Polizeibeamte am Sonntagabend auf einen 15-Jährigen aufmerksam, der während des Radfahrens telefonierte. Die Polizeibeamten stoppten den Jugendlichen und machten ihn darauf aufmerksam, dass das Telefonieren bei der Fahrt untersagt sei. Der Jugendliche geriet dabei derartig in Rage, dass er die Beamten beleidigte und sich der polizeilichen Maßnahme widersetzen wollte. Trotz mehrmaliger Aufforderungen, beruhigte sich der Mann nicht und wurde von den Polizeibeamten vor Ort fixiert. Danach wurde der Mann ruhiger und er konnte wieder aus der Fixierung gelöst werden. Nachdem ihm der Tatvorwurf insgesamt erläutert wurde, konnte der Jugendliche seine Fahrt fortsetzen. Gegen ihn ermittelt nun die Kriminalpolizei.

PM der PD Brandenburg West vom 03.06.2019

 

Nauen (Brandenburg): 43-Jähriger leistet Widerstand

Ein 43-jähriger Bewohner eines Übergangswohnheimes war am Sonntagnachmittag alkoholisiert und offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand. Der Mann ließ seinen Aggressionen freien Lauf und verließ trotz mehrfacher Aufforderung durch einen Wachschutzmitarbeiter das Wohnheim nicht. Auch als alarmierte Polizeibeamte eintrafen, ließ sie der Mann aus Kenia nicht beruhigen. Die Polizeibeamten überwältigten den Mann, der sich heftig wehrte und dabei auch einen Polizisten leicht verletzte. Der Beamte blieb dienstfähig. Ein alarmierter Rettungsdienst konnte eine gesundheitliche Ursache für das Verhalten des Mannes nicht ausschließen, weshalb er von einem Rettungswagen in eine Fachklinik gebracht wurde.

PM der PD Brandenburg West vom 03.06.2019

 

Prenzlau (Brandenburg): Geburtstagsfeier endet mit Festnahme

Nach einer Geburtstagsfeier sind polizeiliche Einsatzkräfte in der Brüssower Allee am 01.06.2019 gegen 00:10 Uhr angegriffen worden. Zunächst waren einige Gäste in Streit geraten. Als die Polizeibeamten die Auseinandersetzung beenden wollten, wurden sie attakiert.
Durch die polizeilichen Einsatzkräfte konnte der Angriff durch den Einsatz des Reizstoffsprühgerätes abgewehrt und der 21-jährige Tatverdächtige in Gewahrsam genommen werden.
Eine weitere 24-jährige Person, die mit einem Feldstein über den Kopf erhoben auf die Beamten zulief, wurde mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und in der Folge vorläufig festgenommen.
Die beiden Tatverdächtigen werden sich wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM der PD Brandenburg Ost vom 03.06.2019

 

Rommerskirchen (Nordrhein-Westfalen): Verwirrter Mann beschädigt Autos und widersetzt sich der Polizei

Gleich mehrere Verkehrsteilnehmer riefen am Sonntag (2.6.), gegen 23 Uhr, die Polizei zu Hilfe, weil ein halbnackter Mann ihre Autos mit Stöcken offenbar mutwillig beschädigt hatte. Er war jeweils unvermittelt auf die Kreisstraße 27 getreten und hatte gegen die Fahrzeuge geschlagen. Im Zuge der Fahndung stellten Polizisten den scheinbar verwirrten Mann nahe der Landstraße 69, nachdem er versucht hatte, in ein Feld zu flüchten. Der 34-Jährige kam den Aufforderungen der Beamten, die Stöcke niederzulegen nicht nach. Im Gegenteil, er warf damit nach den Ordnungshütern und verfehlte einen Polizisten nur knapp am Kopf.
Anschließend kletterte er einen Strommast empor. Letztlich schien er dann doch die Ausweglosigkeit seiner Lage zu erkennen und stieg wieder herab. Die Beamten nahmen den Mann aus Rumänien vorläufig fest. Da der 34-Jährige offenbar wirr handelte wurden ein Arzt und ein Mitarbeiter der Ordnungsbehörde hinzugezogen, die eine Einweisung in eine Fachklinik veranlassten.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 03.06.2019

 

Erfurt/Eisenach/Crossen (Thüringen): Wochenendrückblick der Bundespolizei


Am Samstagvormittag entwendete ein 18-jähriger Syrer einer Reisenden in einer Regionalbahn Mobiltelefon und Bargeld. Der Zug befand sich auf der Fahrt von Leipzig nach Gera. Der Täter soll den Zug in Crossen verlassen haben. Hier nahm ihn in der Folge eine Streife der Bundespolizei fest. Die Beamten hatten ihn auf Grund der Täterbeschreibung erkannt. Beim Eintreffen der Beamten warf der Mann noch eine Kaugummipackung ins Gebüsch. In dieser befand sich eine kristalline Substanz, bei der es sich um eine geringe Menge Betäubungsmittel handelt. Gegen den 18-Jährigen leiteten die Beamten Strafverfahren wegen des Diebstahls und wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.
Sonntagfrüh, gegen 5:20 Uhr, kam es zum tätlichen Angriff auf Bundespolizisten. Die Beamten hatten es mit einem 22-Jährigen und einer 31-Jährigen (beide deutsche Staatsangehörige) zu tun, die an Streitigkeiten vor einem Schnellrestaurant im Erfurter Hauptbahnhof beteiligt waren. Die Streife war gerufen worden, weil die Beiden andere Personen belästigt haben sollen. Just im Moment des Eintreffens der Beamten, versuchte der 22-Jährige auf andere Personen einzuschlagen. Die Beamten schritten ein und wurden in der Folge selbst angegriffen. Dabei versuchte der Erfurter, einen der Polizisten ins Gesicht zu treten. Auch die 31-jährige Erfurterin wehrte sich gegen die Beamten und versuchte weiter die anderen Personen anzugreifen. Beide mussten gefesselt werden und bekamen Anzeigen wegen Tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung. Bei ihnen durchgeführte Atemalkoholmessungen ergaben Werte von jeweils über zwei Promille.
Am Nachmittag belästigte ein 39-jähriger Deutscher in aggressiver Weise Reisende im Bahnhof Eisenach. Als eine Streife der Bundespolizei eintraf, versuchte der Mann gerade in einen ICE einzusteigen, ohne einen dafür erforderlichen Fahrschein zu haben.
Die Aufforderungen der Beamten, andere Reisende nicht weiter zu belästigen, ignorierte der Mann, so dass diese einen Platzverweis gegen den ohne festen Wohnsitz Lebenden aussprachen.

PM (auszugsweise) der BPOLI Erfurt vom 03.06.2019

 

Holzkirchen (Bayern): 45. Holzkirchner Frühlingsfest war weitgehend friedlich!

Lag es am verordneten Alkoholverbot im Ortsgebiet oder an dem regnerischen Eröffnungstag, das diesjährige Frühlingsfest verlief weitgehend friedlich.
Trotz schlechtem Wetter herrschte hoher Besucherandrang am Eröffnungstag, so dass das Zelt zeitweise geschlossen werden musste. Es bildeten Schlangen am Eingang, es herrschte aber im Zelt und auf dem Festgelände eine insgesamt friedliche Stimmung. Trotz zweier Gewahrsamnahmen wegen übermäßigem Alkoholgenuss und einer wechselseitigen Körperverletzung blieb es relativ ruhig.

Am Samstag war das Frühlingsfest wieder gut besucht. Die Eingänge mussten zeitweise aufgrund des Besucherandrangs geschlossen werden. Im Großen und Ganzen herrschte eine friedliche Stimmung und kleinere Sicherheitsstörungen konnten im Keim erstickt werden. Lediglich ein Besucher musste wegen übermäßigem Alkoholgenuss gemischt mit Tablettenaufnahme die Nacht in der Zelle verbringen. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Widerstand, Bedrohung und Beleidigung.
Am Sonntag waren bei sommerlichen Temperaturen zahlreiche Besucher am Frühlingsfest, der Andrang war jedoch überschaubar. Es gab keinerlei polizeiliche Einsätze.
Insgesamt kam es während des Frühlingsfestes zu zwei Körperverletzungsdelikten mit einer wechselseitigen Körperverletzung.
Die Widerstandshandlungen nahmen gegenüber Polizeibeamten zu, es waren deren drei. Alle Täter waren alkoholisiert, beleidigten oder bedrohten die eingesetzten Polizisten.
Diese Tatabläufe konnten mittels der jetzt mitgeführten „Body-Cam“ aufgezeichnet und können als Beweismittel vor Gericht verwendet werden. Dieses Instrument der Beweissicherung hat sich bewährt und wurde am Frühlingsfest das erst Mal eingesetzt!

PM (auszugsweise) der PI Holzkirchen vom 03.06.2019

 

Pressath (Bayern): Verbale Entgleisungen gegenüber Polizeistreife

Am gestrigen Sonntagabend meldete sich die Wirtin einer Gaststätte in Pressath. Ein Pärchen wurde von ihr wiederholt darauf hingewiesen ihre Liebesbekundungen, in Form von Küssen und Streicheleinheiten, etwas dezenter oder außerhalb des Lokals vorzunehmen. Die zeigten sich jedoch wenig beeindruckt, weshalb die Wirtin die Polizei verständigte. Auch die eintreffende Streife wies die beiden wiederholt in die Schranken und musste schließlich einen Platzverweis aussprechen.
Daraufhin folgten seitens des Mannes zahlreiche beleidigende Ausdrücke gegenüber der Streife. Um dem ganzen Geschehen eine Ende zu bereiten musste der 61-Jährige festgehalten und in Gewahrsam genommen werden. Er verbrachte den Rest der Nacht in einer Ausnüchterungszelle. Ein Alkotest bestätigte die deutlich erkennbare Alkoholisierung. Seine Partnerin, ebenfalls alkoholisiert, wurde nach Hause gebracht.

PM der PI Eschenbach vom 03.06.2019

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Streitigkeiten führen zu Platzverweis und Strafanzeige

Streitigkeiten auf offener Straße haben am frühen Sonntagmorgen in der Pirmasenser Straße die Polizei auf den Plan gerufen. Zeugen alarmierten gegen halb 7 eine Streife, weil es vor einem Lokal zu einer lautstarken Auseinandersetzung kam.
Dabei fiel ein 23-jähriger Mann aus dem Landkreis Bad Kreuznach auf, weil er laut herumschrie und ein Handy gegen eine Hauswand warf.
Wie sich vor Ort herausstellte, handelte sich um das eigene Handy des Mannes. Dem 23-Jährigen wurde ein Platzverweis erteilt, dem er auch nachkam.
Während des Einsatzes störte allerdings eine Frau mehrmals die polizeilichen Maßnahmen, indem sie sich immer wieder zwischen den 23-Jährigen und die Polizeibeamten stellte und mit ihren Armen herumfuchtelte. Als daraufhin ihre Personalien festgestellt werden sollten, weigerte sich die Frau, gestikulierte wild herum und stieß Beleidigungen aus. Weil sie sich aus dem Staub machen wollte, wurde sie von einer Polizeibeamtin aufgehalten. Die angekündigte Durchsuchung ihrer Sachen, um ihre Personalien festzustellen, versuchte die Frau zu verhindern; sie schrie weiter herum und beleidigte dabei auch immer wie die Einsatzkräfte.
Auch als der „Furie“ Handfesseln angelegt werden sollten, leistete sie massiv Widerstand. Sie wurde schließlich zur Dienststelle gebracht, wo ihre Identität festgestellt werden konnte.
Die 32-Jährige war stark alkoholisiert; laut Schnelltest hatte sie einen Pegel von 1,96 Promille. Sie wurde schließlich in Absprache mit der Justiz in eine psychiatrische Fachklinik gebracht. Auf die Frau kommt eine Strafanzeige zu.

PM des PP Westpfalz vom 03.06.2019

 

Berlin-Mitte: Mehrere Reisende durch Angriffe mit Hammer und Schere verletzt

Bundespolizisten überwältigten am Samstagabend eine Frau, die mehrere Reisende mit einem Hammer und einer Schere angegriffen und verletzt hat.
Gegen 19:30 Uhr griff eine Frau aus unbekannter Ursache mehrere Reisende im Berliner Hauptbahnhof an. Zunächst attackierte sie eine 59-jährige deutsche Staatsangehörige mit einem Zimmermannshammer und traf sie am Kopf. Die Berlinerin ging zu Boden und klagte über Kopfschmerzen. Ihr 55-jähriger Lebensgefährte ging dazwischen und wurde ebenfalls mit dem Hammer am Kopf getroffen. Er erlitt eine Platzwunde am Kopf. Ein weiterer Zeuge, ein 38-jähriger amerikanischer Staatsangehöriger, eilte den Opfern zu Hilfe. Ihn verletzte die Angreiferin mit einer Schere. Der 38-Jährige erlitt eine schwere Stichverletzung in der Brust. Alle Opfer kamen zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus.
Die Angreiferin versuchte auch, die alarmierten Bundespolizisten zu attackieren. Ein Beamter in Ausbildung wurde mit der Schere getroffen und erlitt Schnittverletzungen am Arm, die genäht werden mussten. Die 32-jährige deutsche Staatsangehörige konnte schließlich überwältigt werden.
Die Bundespolizei leitete Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ein. Die Berliner Kriminalpolizei übernahm die Tatortarbeit und die weiteren Ermittlungen. Gegen die 32-Jährige wurde ein Unterbringungsbeschluss erwirkt.

PM der BPOLD Berlin vom 03.06.2019

 

Philippsburg (Baden-Württemberg): 19-Jähriger bedrängt sexuell Mütter und deren Kinder

Möglicherweise unter Drogeneinfluss belästigte ein 19-jähriger Mann aus Guinea am Freitag gegen 16.50 Uhr im Waldgebiet Rheinhöhe zwischen Philippsburg und Rheinsheim zwei Mütter sexuell im Beisein ihrer drei Kinder.
Die beiden Familien waren entlang des Rheins spazieren, als sich der junge Mann mit freiem Oberkörper auf einem Fahrrad näherte. Zunächst versuchte er, eine der Frauen unsittlich zu berühren. Als die Frau sich mit ihren Kindern ins Auto setzte und die Türen verriegelte, führte er neben dem Pkw sexuelle Handlungen an sich durch.
Schließlich verständigten die Frauen ihre Angehörigen, die den Radfahrer bis zum Eintreffen der Polizei festhielten. Danach leistete der Übeltäter gegenüber den Beamten des Polizeireviers Philippsburg noch Widerstand bei seiner vorläufigen Festnahme und versuchte, nach den Beamten zu treten. Die weiteren Ermittlungen führt nun das Kriminalkommissariat Bruchsal wegen sexuellem Missbrauch von Kindern, exhibitionistischen Handlungen und sexueller Belästigung.

PM des PP Karlsruhe vom 03.06.2019

 

Hamburg: Alkoholisierter Mann greift Passanten an, leistet Widerstand und wird mit Europäischem Haftbefehl gesucht

Nach derzeitigem Sachstand der Hamburger Bundespolizei kam es am 2.Juni 2019 gegen 16:00 Uhr zu einer Körperverletzung am Hamburger Hbf. Hierbei griff ein, mit Haftbefehl gesuchter, 27-jähriger polnischer Staatsangehöriger einen 44-jährigen Deutschen am Hauptbahnhof an. Der Tatverdächtige wurde festgenommen.
Zunächst hatte der 27-Jährige den, auf einer Bank in der Mönckebergstraße sitzenden, Mann belästigt. Dieser entfernte sich daraufhin in Richtung Fischerturm/Hbf. Der Tatverdächtigte holte ihn ein und trat dem Geschädigten am Hauptbahnhof ins Gesicht. Er wurde am Kinn getroffen.
Bundespolizisten konnten den 27-jährigen Tatverdächtigen vor Ort feststellen. Der alkoholisierte Mann verweigerte vor Ort die Angabe seiner Personalien. Daraufhin sollte er dem Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof zugeführt werden. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand und musste durch mehrere Beamte gefesselt werden.
Im Revier konnte seine Identität festgestellt werden. Ein Abgleich mit den Fahndungssystemen ergab einen Europäischen Haftbefehl. Der Mann wurde seit Mai 2019 durch sein Heimatland gesucht. Er war wegen mehreren Diebstählen zu einer Freiheitsstrafe von insgesamt 19 Monaten verurteilt worden und hatte sich bislang nicht zum Haftantritt gestellt. Der 27-Jährige wurde festgenommen und einer Hamburger Haftanstalt zugeführt.
Eine Bestimmung der Atemalkoholkonzentration ergab einen Wert von 2,23 Promille.

PM der BPOLI Hamburg vom 03.06.2019

 

Gießen (Hessen): Junggesellinnenabschied endet mit Strafverfahren

Nach einem Junggesellinnenabschied kam es am frühen Samstagmorgen im Oberlachweg zu einem Angriff auf die eingesetzten Rettungskräfte.
Zunächst war ein Krankenwagen zur Diskothek geschickt worden. Die Braut musste wegen einer Alkoholvergiftung durch einen Rettungswagen behandelt werden. Bei den ersten Maßnahmen der Rettungssanitäter kam eine weitere Teilnehmerin der Feier dazu und wurde gegenüber den Hilfeleistenden handgreiflich. Sie warf eine Flasche und schlug nach den Personen. Auch als Polizeibeamte dazu kamen, schlug sie nach den Beamten und beleidigte sie. Die 22 – Jährige, die ebenfalls erheblich angetrunken war, musste danach in die Ausnüchterungszelle. Gegen sie wird nun wegen des tätlichen Angriffs auf Beamte ermittelt. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Nord unter der Rufnummer 0641 -7006 3755.

PM des PP Mittelhessen/Pressestelle Gießen vom 03.06.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Ein sonniges Wochenende in Köln – acht im Dienst verletzte Polizisten

Immer wieder werden auch Kölner Polizistinnen und Polizisten mit Gewalt konfrontiert. Allein am vergangenen Wochenende (1.-2. Juni) trugen acht Ordnungshüter leichte Verletzungen davon.
Die meist alkoholisierten oder unter Drogeneinfluss stehenden Verursacher landeten mehrheitlich in der Gewahrsamszelle. In Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte müssen sie sich nun verantworten.
Den fragwürdigen Auftakt bildete in der Nacht von Freitag auf Samstag (31.5.-1.6.) der unsägliche Auftritt eines volltrunkenen 23-Jährigen in Zündorf: Innerhalb einer Gruppe von circa 30 alkoholisierten Personen sollte es gegen Mitternacht am Burgweg zu einer Körperverletzung gekommen sein. Einen Streifenbeamten, der Personalien von Beteiligten aufnehmen wollte, griff dann der Schläger laut schreiend an. Der Kölner, der zudem Betäubungsmittel konsumiert hatte, stieß den Polizisten zurück und ging mit erhobenen Händen weiter auf ihn los. Als der Angreifer daraufhin zu Boden gebracht wurde, schlug er wild um sich und versuchte, die Beamten zu beißen und zu treten. Unablässig bedrohte und beleidigte der Deutsche die Polizisten noch während der Fahrt ins Polizeigewahrsam: „Ich werde Dich finden und dann töte ich Dich und Deine Hurenmutter! Ihr Hurensöhne, ich f… Eure Mütter, ich bringe Eure Familien um, Ihr Wichser!“ Im Hinblick auf seinen augenscheinlichen Alkohol- und Drogenkonsum wurden dem 23-Jährigen zwei Blutproben entnommen. Eine Beamtin hatte Schürfwunden davongetragen.
Am Samstagmittag schrie ein 34-jähriger Kölner vor einer Kirche in der Mülheimer Adamsstraße laut vor sich hin. Darauf aufmerksam gewordene Zivilpolizisten, die den Mann kontrollieren wollten, zogen allein damit dessen Aggression auf sich: Der stark nach Marihuana und Alkohol riechende Verdächtige ballte seine Hand zur Faust und holte aus – woraufhin er von den Polizisten zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. In einer Tasche führte der Mann Drogen und einen Crusher mit sich. Alle Beteiligten erlitten Schürfwunden.
Ein 21-jähriger Mann aus dem bayerischen Karlstadt bedrohte gegen 20.30 Uhr an der Amsterdamer Straße eine Kölner Rettungswagenbesatzung: „Ich bringe Euch um!“ – und rannte mit geballter Faust auf die Überraschten zu. Diese alarmierten daraufhin die Polizei. Noch vor deren Eintreffen nahm der alkoholisierte Randalierer einen dazwischengehenden Kölner (26) in den Schwitzkasten und drohte auch ihm mit dem Tode. Mit Schlägen und Tritten versuchte der Angreifer dann die eintreffende Streifenwagenbesatzung zu verletzen. Er wurde mit vereinten Kräften zu Boden gebracht und an Händen und Füßen gefesselt. Ein Atemalkoholtest ergab circa 1,3 Promille. Zwei Streifenbeamte trugen leichte Verletzungen davon.
Wenige Minuten nach Mitternacht führte sich ein 17-Jähriger in der Merheimer Servatiusstraße besonders renitent auf: Auch hier waren Polizisten wegen einer Schlägerei hinzugerufen worden. Als die Uniformierten die Beteiligten trennten und den halbnackten Minderjährigen zum Streifenwagen führten, wurde dieser auch gegenüber den Ordnungshütern gewalttätig und trat um sich. Die Beamten mussten den mal weinerlich, mal angriffslustig auftretenden Jugendlichen, der sich fortwährend in Beleidigungen erging und sich massiv sperrte, zu Boden bringen und fesseln. Auf der Wache übergaben die Polizisten den 17-Jährigen an Erziehungsberechtigte. Auch hier hatte ein Beamter leichte Verletzungen erlitten.
Gegen 4.30 Uhr kam es am Hohenzollernring in der Innenstadt zu einer Schlägerei. Einer (20) der Beteiligten schlug unvermittelt mit beiden Händen gegen die Schulter einer eingesetzten Beamtin und verletzte diese leicht. Anschließend baute sich der Aggressor drohend vor den Beamten auf. Er wurde zu Boden gebracht und fixiert. Ein Atemalkoholtest ergab circa 1 Promille.
Ein polizeibekannter Fahrrad-Dieb (34) wurde nach Zeugenhinweisen am Sonntagabend auf frischer Tat in Bickendorf gestellt. Gegen 21.40 Uhr hantierte der Verdächtige an mehreren Fahrrädern an der Rochusstraße. Angesichts der sich nähernden Streifenwagenbesatzung nahm er Reißaus und rannte in Richtung Venloer Straße. Mit seinen Ellenbogen schlug der Ertappte heftig nach einem ihn verfolgenden Polizisten und verletzte ihn im Gesicht. In der Hosentasche des zu Boden gebrachten und fixierten Mannes stellten die Beamten ein Einhandmesser sicher. Der 34-Jährige wurde erkennungsdienstlich behandelt und muss sich nun wegen schweren Diebstahls und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der POL Köln vom 03.06.2019

 

Tauberrettersheim (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

Konsequenzen wird das Verhalten zweier junger Männer auf dem Tauberrettersheimer Weinfest nach sich ziehen. Die Beiden wurden beobachtet, als sie beim Anblick einer Polizeistreife hektisch versuchten, Gegenstände in den Hosentasche zu verstauen. Im Rahmen einer näheren Kontrolle fanden die Beamten Rauschgiftutensilien in unmittelbarer Nähe der Männer auf dem Boden. Der Ältere hatte zudem noch eine geringe Menge Marihuana einstecken, das sofort beschlagnahmt wurde. Während der nun folgenden Aufnahme des Sachverhalts beleidigten die sichtlich angetrunkenen Weinfestbesucher die Polizisten mit üblen Schimpfworten. Beiden wurden nach Feststellung ihrer Personalien Platzverweise erteilt, denen sie nach mehrfacher Aufforderung auch nachkamen. Es wird Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Beleidigung erstattet.

PM der PI Ochsenfurt vom 03.06.2019

 

Saarlouis (Saarland): Emmes 2019 – Die Polizei zieht Bilanz

In einer ersten Pressemitteilung vom 03.06.2019 teilte die Polizeiinspektion Saarlouis mit, dass es im Rahmen des Einsatzes anlässlich des Volksfestes Emmes in Saarlouis im Vergleich zum Vorjahr zu deutlich mehr Ersuchen und Zwischenfällen kam.
Die eigentliche Veranstaltung mit einem sehr hohen Besucheraufkommen verlief über die drei Tage aus Sicht der Polizei unproblematisch – wie in den vergangenen Jahren auch. Erst in den frühen Morgenstunden der Nächte von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag kam es in der Altstadt von Saarlouis zu zahlreichen strafrechtlich relevanten Zwischenfällen.
Während im Jahr 2018 in der Nacht von Freitag auf Samstag zwei Straftaten (Gefährliche Körperverletzung) zu verzeichnen waren, wurden dieses Jahr im gleichen Zeitraum acht Straftaten gezählt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag verschärfte sich dieses Verhältnis erneut. Während 2018 vier Strafanzeigen gezählt wurden, registrierte die Polizei in diesem Jahr 19 Straftaten. Es handelte sich hierbei hauptsächlich um Körperverletzungsdelikte, darunter auch ein Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Der Beschuldigte dieser Straftat versuchte, einen Polizeibeamten, der auf dem Boden kniend einem Verletzten erste Hilfe leistete, an den Kopf zu treten.
Auch in anderen Einschreitsituationen wurden die Polizeibeamten von umstehenden Personen beschimpft und teilweise bedrängt.
Bei den festgestellten Tatverdächtigen handelte es sich zum Teil um polizeibekannte Menschen aus Saarlouis und Umgebung.
Aus Sicht der Polizeiinspektion Saarlouis war nicht absehbar, dass die Lage in der Altstadt, insbesondere am frühen Sonntagmorgen, weit nach dem Ende der eigentlichen Veranstaltung Emmes, diesen Verlauf nehmen würde. Die Polizei Saarlouis wird die Erfahrungen aus der Emmes 2019 bei der Planung zukünftiger Einsätze berücksichtigen.

PM der PI Saarlouis vom 03.06.2019

 

Wildflecken (Bayern): Betrunkener rastet aus – junge Frau verletzt, Polizeibeamte angegriffen und beleidigt

Im Zuge eines Trinkgelages auf dem Gehweg der Reußendorfer Straße sorgte ein 36-Jähriger Mann in der Nacht von Samstag auf Sonntag für einigen Ärger.
Zunächst ging er ohne ersichtlichen Grund auf eine 17-Jährige und ihren 18-jährigen Freund los. Er traktierte die beiden mit Tritten und einem Kopfstoß. Sie suchten ihr Heil in der Flucht und riefen die Polizei.
Nach der Aufnahme des Geschehens stellten Streifenbeamte den Wüstling zur Rede. Auch hier reagierte er sofort mit Beleidigungen. Als er schließlich auch gegen die Beamten tätlich wurde, nahmen die Beamten ihn in Gewahrsam und brachten ihn in die Haftzelle in Bad Brückenau zum Ausnüchtern.
Die Liste der ihm nun zur Last gelegten Vorwürfe ist lang und enthält unter anderem einen tätlichen Angriff auf Vollzugsbeamte und gefährliche Körperverletzung.

PM der PI Bad Brückenau vom 03.06.2019

 

Bad Homburg-Gonzenheim (Hessen): 17-Jähriger widersetzt sich Festnahme

Bahnhof, Samstag, 01.06.2019, 02:12 Uhr – 03:59 Uhr, (hf) In der Nacht von Freitag auf Samstag attackierte ein 17- Jähriger aus bisher ungeklärten Gründen einen Gleichaltrigen mit Schlägen und Tritten am Bahnhof in Bad Homburg- Gonzenheim. Hierbei wurde der 17- jährige Geschädigte leicht verletzt. Zeugen, die den Vorfall beobachtet hatten, verständigten daraufhin die Polizei. Nach Angaben der eingesetzten Beamten widersetzte sich der 17-jährige Täter anschließend seiner Festnahme und schlug nach einem von ihnen. Diese mussten den Schläger zwecks Fesselung zu Boden bringen, wobei dieser leicht verletzt wurde. Die Beamten blieben unverletzt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 17- Jährige in die Obhut seiner Eltern übergeben.

PM der PD Hochtaunus vom 03.06.2019

 

Wien: Festnahme nach Angriff auf Frau und Polizisten

Gestern wurde die Polizei verständigt, nachdem ein Mann (56, Stbg: Österreich) eine Frau (41) aus einem Auto und in eine Parkanlage gezerrt haben soll. Erstintervenierende Polizisten konnten beide Personen aufgrund ihres Geschreis im Park wahrnehmen. Vor den Augen der Beamten stieß der Mann die Frau zu Boden und zeigte sich auch gegenüber der Polizei aggressiv. Er wurde in Folge festgenommen, wobei er zwei Polizisten durch Schläge verletzte. Im offen stehenden Auto des Mannes fanden Beamte diverse Suchtmittel und eine Armbrust. Bei dem 54-Jährigen wurden auch Anzeichen einer Beeinträchtigung wahrgenommen.
Der 56-Jährige wurde wegen diverserer strafbarer Handlungen nach dem Strafgesetzbuch sowie dem Suchtmittelgesetz angezeigt. Darüber hinaus muss er sich für das Lenken des PKW in einem durch Suchtmittel beeinträchtigten Zustand verantworten. Über ihn wurden außerdem ein Betretungsverbot und ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.

PA der LPD Wien vom 03.06.2019

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