Maxdorf/Birkenheide (Rheinland-Pfalz): Sachbeschädigungen an PKW

Am Montag, den 03.06.2019 gegen 08:00 Uhr wird die Polizeiwache Maxdorf über eine verdächtige Person informiert, die scheinbar willkürlich die Scheiben von parkenden PKW’s zerstört und sich hierbei bereits verletzt habe. Hierbei scheint sich die Person vom Birkenweg in Birkenheide in Richtung Sohlsstraße in Maxdorf zu bewegen. Im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen kann die Person durch Beamte der Polizeiwache Maxdorf und der Polizeiinspektion Frankenthal vorläufig festgenommen werden. Hierbei leistet die Person Widerstand gegen die Festnahme. Eine Überprüfung der gemeldeten Wegstrecke ergibt, dass an mindestens drei geparkten PKW’s die Heckscheibe eingeschlagen wurde. An einem weiteren PKW kam es zum Versuch. Der Sachschaden wird zurzeit auf ca. 1700 EUR geschätzt. Geschädigte, welche bislang nicht durch die Polizei informiert wurden werden gebeten sich mit der Polizeiwache Maxdorf in Verbindung zu setzen.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Frankenthal unter der Rufnummer 06233/313-0 oder der Polizeiwache Maxdorf unter der Rufnummer 06237/934-1100 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pwmaxdorf@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

PM der PD Ludwigshafen vom 04.06.2019

 

Gronau (Nordrhein-Westfalen): Aggressiver Autofahrer droht Polizeibeamten Schläge an

Polizeibeamte kontrollierten am Montag gegen 23.25 Uhr auf der Ochtruper Straße einen 28-jährigen Autofahrer aus Gronau, der seinen PS-starken Wagen sehr stark und unter erheblicher Lärmentwicklung beschleunigt hatte.
Im Laufe der Kontrolle wurde der 28-Jährige immer aggressiver.
Schließlich ging er mit erhobenen Fäusten auf einen der Beamten zu und drohte diesem Schläge an. Der Angriff konnte durch die Androhung des Pfeffersprays abgewendet werden. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der KPB Borken vom 04.06.2019

 

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeibeamte durch psychisch auffälligen Mann angegriffen

Mit einem Hammer in der Hand soll zur gestrigen Mittagszeit ein 53-jähriger Mann in der Carl-Malchin-Straße (Krebsförden) Mitbewohner bedroht haben.
Zum Zeitpunkt des Eintreffens der Polizei hielt sich der Tatverdächtige in seiner Wohnung auf.
Wie Anwohner mitteilten, soll der Mann öfter herumschreien und die Anwohner belästigen.
Die Kontaktaufnahme mit dem Tatverdächtigen erfolgte durch die Beamten an dessen Wohnungstür. Im Laufe der Identitätsfeststellung verweigerte sich der 53-Jährige den Anweisungen und griff einen Beamten tätlich an.
Der Angriff wurde abgewehrt, der Angreifer überwältigt und gefesselt. Personen wurden nicht verletzt.
Aufgrund seines auffälligen Verhaltens wurde der Mann im Polizeihauptrevier ärztlich begutachtet. Nach eingehender Beratung ließ sich der 53-Jährige freiwillig in eine psychiatrische Klinik einweisen, er wird dort jetzt behandelt.
Die Polizei ermittelt wegen Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

PM der PI Schwerin vom 04.06.2019

 

Eutin (Schleswig-Holstein): Unerwartete Polizeikontrolle

Am Montagabend (03. Juni 2019) führte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Eutin eine Kontrolle auf dem Schulgelände der Schule „Am Kleinen See“ durch.
Gegen 20:30 Uhr fuhren die beiden Revierbeamten im Rahmen des Streifendienstes auf das Schulgelände, um dort nach dem Rechten zu sehen. An einer Tischtennisplatte standen mehrere Personen, von denen einige nach dem Erkennen des Streifenwagens sofort in ein angrenzendes Gebüsch flüchteten. Die Beamten forderten Unterstützung an und konnten letztendlich fünf Personen stellen. Auf der Tischtennisplatte stellten die Polizisten offen liegende Utensilien zum Konsum von Betäubungsmitteln fest. Im Weiteren konnten Dinge aufgefunden werden, die den Verdacht auf einen Handel mit Marihuana erhärteten.
Außerdem stand ein Motorroller auf dem Schulhof, welcher in Bad Schwartau entwendet wurde. An dem Fahrzeug sichteten die aufmerksamen Beamten frische Unfallspuren. Der vermeintliche Nutzer des Motorrollers befand sich ebenfalls auf dem Schulhof. Er hatte mögliche unfallbedingte Verletzungen, die später in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Der junge Mann beleidigte die Beamten im Zuge des Einsatzes.
Während der Maßnahmen erschien ein junger Mann fahrend mit einem Leicht-/Kleinkraftrad auf dem Schulgelände. Bei diesem waren Hinweise auf einen Betäubungsmitteleinfluss festzustellen. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.
Zu dieser Kontrolle wurden Strafverfahren u.a. wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Beleidigung und Diebstahl eingeleitet.
Bei den Beschuldigten handelt es sich Jugendliche/Heranwachsende zwischen fünfzehn und zwanzig Jahren, die aus dem Raum Eutin stammen.

PM der PD Lübeck vom 04.06.2019

 

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Cannabis – 22-Jähriger leistet Widerstand und flüchtet

Am frühen Dienstagmorgen (04.06., 00.15 Uhr) wurden zivile Polizeibeamte in der Straße Am Dettmers Bach im Rahmen ihrer Streifenfahrt auf einen silberfarbenen BMW aufmerksam, neben sich zwei Männer befanden. Daraufhin hielten die Polizeibeamten an, um die beiden zu überprüfen. Bereits beim Aussteigen aus dem zivilen Streifenwagen nahmen die Beamten starken Cannabisgeruch wahr.
Nachdem sich die Polizeibeamten als solche zu erkennen gegeben und ausgewiesen hatten, wurde einer der Männer sofort nervös. Er ging um das Auto herum und versuchte, dort mehrere Tütchen mit Cannabis zu verstecken. Als die Polizeibeamten ihn daraufhin aufforderten, diese herauszugeben, kam es zu einem Gerangel zwischen ihnen. Der Tatverdächtige konnte sich von den Polizeibeamten losreißen und zu Fuß über die Straße Am Dettmers Bach in Richtung Kolonatsweg und Grenzweg flüchten. Obwohl ihm einer der Polizeibeamten folgte, gelang dem Beschuldigten die Flucht.
Ermittlungen ergaben, dass es sich um einen 22-Jährigen Gütersloher handelte.
Die Durchsuchung des zurückgebliebenen Mannes – ein 23-jähriger Gütersloher – sowie des Autos verlief indes negativ.
Gegen den flüchtigen Beschuldigten wurde ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

PM der POL Gütersloh vom 04.06.2019

 

Lahr (Baden-Württemberg): Widerstand geleistet

Das Verhalten eines 51 Jahre alten Mannes am späten Montagabend in der Mietersheimer Hauptstraße zieht nun Ermittlungen der Beamten des Polizeireviers Lahr nach sich. Nachdem es in einem dortigen Anwesen zunächst zu heftigen Streitigkeiten gekommen sein soll, rückten die um Schlichtung bemühten Ordnungshüter an. Der 51-Jährige soll dann nicht nur massiv beleidigend geworden sein – er widersetzte sich zudem vehement körperlich den Maßnahmen der Beamten.
Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt.

PM des PP Offenburg vom 04.06.2019

 

Braunschweig (Niedersachsen): Verbotswidriges Befahren der Fußgängerzone – Rollerfahrer beleidigt kontrollierenden Polizisten
Ein Ermittler des Polizeikommissariats Mitte musste sich am Montagvormittag im Zuge einer Personenkontrolle derbe Beschimpfungen anhören.
Der Polizist war in zivil auf dem Rückweg zur Dienststelle, als ihm in der Fußgängerzone ein Motorroller entgegenkam. Er gab sich als Polizeibeamter zu erkennen und forderte den Mann auf anzuhalten.
Daraufhin stieß der 66-jährige Fahrer lautstark wüste Beleidigungen aus und setzte seine Fahrt unvermindert fort. Er konnte kurz darauf an der Schlosspassage kontrolliert werden.
Bei der Kontrolle zeigte der Mann sich weiter uneinsichtig. Neben dem fälligen Verwarngeld wurde eine Strafanzeige wegen Beleidigung gefertigt.

PM der POL Braunschweig vom 04.06.2019

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Ingewahrsamnahme nach Schlägerei

Warum es in der Nacht zum Dienstag, kurz nach Mitternacht, in der Dammstraße zu einer Schlägerei mit mehreren Beteiligten kam, ist unklar. Die Auseinandersetzung verlagerte sich dann in die Schaeuffelenstraße. Dort musste ein sich besonders wütend aufführender 37-Jähriger von einem Zeugen festgehalten werden, damit er nicht auf seine drei Widersacher losgehen konnte. Auch als mehrere Streifen der alarmierten Polizei eintrafen, beruhigte sich der Mann nicht, weshalb ihm der Gewahrsam erklärt wurde. Da er keine Ruhe gab, mussten ihm Handschließen angelegt werden. Die Beleidigungen, die er in Richtung der Einsatzkräfte schrie, sind nicht druckreif. Als ihm auf dem Polizeirevier vor dem Verbringen in eine Zelle die Handschließen abgemacht wurden, dankte er auf seine Art. Er ballte die Fäuste und ging auf die Polizeibeamten los. Er geriet allerdings, aus seiner Sicht, an die Falschen und musste dann doch seinen Rausch in der Zelle ausschlafen. Einen Atemalkoholtest machte er vorher noch mit. Dieser ergab einen Wert von fast 2,7 Promille. Der 37-Jährige ist ein alter Bekannter der Polizei und fällt seit über 20 Jahren immer wieder wegen Eigentumsdelikten, Gewalttaten und Drogen auf.
Einer seiner Widersacher musste sich in ärztliche Behandlung begeben.

PM des PP Heilbronn vom 04.06.2019

 

Böblingen (Baden-Württemberg): Männer leisten Widerstand

Am Montagvormittag kam es im Zuge eines Polizeieinsatzes, der zur Festnahme eines 22-jährigen, gambischen Mannes führen sollte, zu einem Widerstand auf dem Vorplatz des Landratsamts in Böblingen.
Gegen 10.00 Uhr sollte der 22-Jährige, der eine verhängte Geldstrafe wegen eines Betäubungsmitteldelikts nicht geleistet hatte, zur Vollziehung der Ersatzfreiheitsstrafe festgenommen werden. Nachdem sich der Mann hatte widerstandslos festnehmen lassen, tauchte plötzlich ein 20-jähriger Landsmann auf, und baute sich vor den eingesetzten Beamten auf. Währenddessen sprach er mutmaßlich in seiner Muttersprache mit dem Festgenommenen, so dass die Polizisten dies nicht verstehen konnten. Der 20-Jährige verhielt sich weiterhin aggressiv und gestikulierte wild. Plötzlich versuchte er eine Beamtin zur Seite zu schieben, vermutlich um sich dem Festgenommenen zu nähern. Da er Anweisungen sein Verhalten zu unterbinden bislang ignoriert hatte, stoppte ein Polizist den 20-Jährigen durch einen Schlag. Anschließend sollte der Tatverdächtige vorläufig festgenommen werden, wogegen er sich heftig wehrte. Zwischenzeitlich versuchte der 22-Jährige, der bereits in einen Streifenwagen gesetzt worden war, wieder auszusteigen und zu türmen. Schließlich versuchte auch er sich durch Drehen und Winden gegen seine bereits erfolgte Festnahme zu wehren. Doch die Beamten konnten dies unterbinden, so dass der 22-Jährige schlussendlich, nach seiner haftrichterlichen Vorführung, in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen wurde. Der zwei Jahre jüngere Tatverdächtige wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Beide Tatverdächtigen müssen mit einer Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte bzw. wegen Widerstands rechnen. Durch die Widerstandhandlungen wurden zwei Beamte leicht verletzt. Einer der beiden konnte seinen Dienst vorerst nicht fortsetzten.

PM des PP Ludwigsburg vom 04.06.2019

 

Cottbus (Brandenburg): Sachbeschädigung, Bedrohung, Widerstand

Ein mit 2,52 Promille alkoholisierter 34-jähriger Cottbuser randalierte am Montag gegen 17:50 Uhr in einem Parkhaus in der Stadtmitte. Er beschädigte eine Zufahrtsschranke und bedrohte einen Mitarbeiter des Sicherheitspersonals. Der Betrunkene rief dann selbst lauthals nach der Polizei. Bei den anschließenden polizeilichen Maßnahmen leistete er aktiven Widerstand gegen die Beamten, trat nach ihnen und beleidigte sie. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er in Gewahrsam genommen.

PM der PD Brandenburg Süd vom 04.06.2019

 

Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): Ladendieb leistet Widerstand, biss einen Beamten in die Hand und wurde per Haftbefehl gesucht

Am 03.06.2019 gegen 13:20 Uhr wurden die Polizeibeamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg zu einem Supermarkt im Juri-Gagarin-Ring in Neubrandenburg gerufen, da dort Unterstützung bei der Feststellung eines aggressiven Ladendiebes benötigt wird. Als die Beamten dort ankamen, befand sich im Eingangsbereich eine Personengruppe, in deren Mitte eine Person auf dem Boden liegend festgehalten wurde.
Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand konnte der Ladendetektiv über den Monitor in seinem Büro beobachten, wie der 25-jährige Tatverdächtige aus dem Regal mehrere Waren entnahm und unter seinem T-Shirt versteckte. Anschließend passierte er den Kassenbereich, ohne die versteckten Waren zu bezahlen. Hinter dem Kassenbereich wurde der Tatverdächtige durch die Ladendetektiv angesprochen und mit in sein Büro gebeten. Bevor der Detektiv die Bürotür öffnen konnte, flüchtete der 25-Jährige mit der entwendeten Ware in Richtung Ausgang. Durch lautes Rufen des Detektives wurde ein Zeuge aufmerksam, welcher eingriff und so die weitere Flucht des Tatverdächtigen verhindern konnte. Der Ladendetektiv und weitere Mitarbeiter kamen dann zur Hilfe. Sie konnten den 25-Jährigen unter Kontrolle bringen, da dieser weiterhin versuchte, zu flüchten.
Nach Aufforderung zeigte der 25-Jährige den Beamten das Diebesgut (vier Marken-Kopfhörer im Wert von 200 Euro), welche er unter seinem T-Shirt hervorholte. Bei der Durchsuchung wurden keine weiteren Gegenstände aufgefunden. Bei der Personenüberprüfung stellten die Beamten fest, dass der 25-Jährige zur Fahndung ausgeschrieben ist.
Hintergrund ist das Vorliegen eines Haftbefehls wegen Diebstahls und Hausfriedensbruchs. Aus diesem Grund wurde er vorläufig festgenommen und zunächst zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg verbracht. Während dieser polizeilichen Maßnahmen beleidigte der 25-Jährige die Beamten mehrfach und leistete aktiven körperlichen Widerstand, in dem er einen Beamten in die Hand biss und mit Beinen und Armen um sich schlug, so dass ein weiterer Beamter Abschürfungen an den Armen erlitt. Aus diesem Grund fixierten die Beamten den Tatverdächtigen an den Armen und Beinen, bis er irgendwann sagte, dass er aufgibt. Am gestrigen Nachmittag wurde der 25-Jährige dem Haftrichter vorgeführt und anschließend in die JVA Bützow verbracht. Dabei hat er sich bei dem Beamten für den Biss entschuldigt.
Die entwendete Ware konnte im Markt verbleiben, so dass kein Schaden entstanden ist. Die beiden verletzten Beamten haben sich ambulant im Ärztehaus behandeln lassen und waren aber weiterhin dienstfähig. Der 25-Jährige muss sich nun wegen Diebstahls, Bedrohung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PI Neubrandenburg vom 04.06.2019

 

Böblingen (Baden-Württemberg): 31-Jähriger verbringt die Nacht im Polizeigewahrsam

Böblingen: 31-Jähriger verbringt die Nacht im Polizeigewahrsam
Ein 31 Jahre alter Mann musste die Nacht zum Dienstag in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Böblingen verbringen, nachdem er gegen 00.10 Uhr am Bahnhof in Böblingen Passanten beleidigt und angepöbelt hatte. Ein 22 Jahre alter Zeuge, der das Verhalten des 31-Jährigen beobachtet hatte, hatte hierauf die Polizei alarmiert und war dem Mann gefolgt. Schließlich konnte er ihn sogar festhalten, wobei er jedoch beleidigt und geschlagen worden sein soll. Als die Polizei eintraf, riss sich der 31-Jährige, der vermutlich alkoholisiert war, los. Die Beamten konnten den Flüchtigen gemeinsam mit dem Zeugen wieder einholen und brachten ihn zu Boden. Anschließend wurde er zum Polizeirevier Böblingen gebracht, wo er den Rest der Nacht verbringen musste. Darüber hinaus muss er sich wegen Körperverletzung und Beleidigung verantworten.

PM des PP Ludwigsburg vom 04.06.2019

 

Göppingen (Baden-Württemberg): Maientage / Die Polizei zieht eine weitestgehend positive Bilanz über die Göppinger Maientage

Nur am Donnerstag und am Freitag verzeichnete die Polizei Gewaltdelikte. Im Einzelnen waren dies vier Körperverletzungen. Im Vorjahr waren es noch sechs. In einem Fall warf ein Betrunkener im Zelt einen Maßkrug, den ein Besucher am Kopf traf. Negativ sei jedoch die Zahl der Delikte gegen die Einsatzkräfte der Polizei, die für die Sicherheit sorgten: Fünfmal beleidigten Festbesucher Polizisten, darunter auch eine 15-jährige Jugendliche.
In einem anderen Fall sollte ein betrunkener 20-Jähriger in die Obhut seiner Familie gegeben werden. Der junge Mann sei darüber in Rage geraten und habe sich gegen die Maßnahmen der Beamten zur Wehr gesetzt. Nun muss er zusätzlich mit einer Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte rechnen. Bei den vielen Jugendschutzkontrollen übergaben die Einsatzkräfte mehrmals teilweise stark alkoholisierte Jugendliche ihren Eltern. Die Polizisten fanden auch Kleinmengen an Marihuana. Durch die starke Präsenz fielen vereinzelte Betrunkene auf, die in der Öffentlichkeit urinierten.
Auch sie werden jetzt angezeigt. Für die Veranstaltungstage spricht die Polizei insgesamt von einem ruhigen Verlauf. Sie sieht das mit ihren Partnern erarbeitete Sicherheitskonzept bestätigt.

PM des PP Ulm vom 04.06.2019

 

Frankfurt/Oder (Brandenburg): Widerstand geleistet und Polizeiauto beschädigt

Am Vormittag des 03.06.2019 wurden Polizisten in die Sophienstraße gerufen. Dort hatte ein Mann die Scheibe einer Hauseingangstür beschädigt und sich dann in den Flurbereich begeben. Tatsächlich fanden die Beamten dort einen 44 Jahre alten Mann, der erheblich alkoholisiert war und aggressiv auftrat. Ein Atemalkoholtest erbrachte immerhin den Wert von 2,55 Promille. Daraufhin sollte er in den polizeilichen Gewahrsam gebracht werden. Doch wollte sich der Delinquent den Anweisungen der Uniformierten nicht beugen. Er leistete Widerstand und beschädigte die Frontscheibe eines Streifenwagens. Letztlich fand er sich in Handfesseln wieder und konnte die nächsten Stunden seinen Rausch ausschlafen. Gegen ihn ist ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung sowie Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PD Brandenburg Ost vom 04.06.2019

 

Potsdam (Brandenburg): Autos beschädigt und Widerstand geleistet

Am heutigen Morgen wurde die Polizei in die Leipziger Straße gerufen, da dort ein Mann auf Autos herumspringen und die Leute anpöbeln soll. Wie sich dann vor Ort herausstellte, hatte der Mann zuvor einen fahrenden PKW angehalten und gegen das Heck getreten. Anschließend hielt der Mann einen weiteren PKW an, schlug mit einer Tischtenniskelle auf das Fahrzeug und stieg sodann auf die Motorhaube und das Dach des Autos. Anschließend lief er in einen Hinterhof, wo ihn die Polizisten auch antrafen. Hier hatte der 48-jährige Potsdamer ein weiteres Fahrzeug mit einer Eisenstange beschädigt. Gegen die polizeilichen Maßnahmen der Beamten setzte er sich zur Wehr und leistete Widerstand. Verletzt wurde hierbei niemand. Er wurde nun durch die Beamten fixiert und anschließend in Polizeigewahrsam genommen. Die Beamten nahmen Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung und Widerstandes auf.

PM der PD Brandenburg West vom 04.06.2019

 

Brandenburg-Havelland (Brandenburg): Polizist im Zug angegriffen

Ein Mann, der am Montagnachmittag in einem Regionalzug von der Weiterfahrt ausgeschlossen wurde, griff einen Berliner Polizisten an und verletzte diesen leicht.
Gegen 16:40 Uhr löste ein rauchender Mann in der Zugtoilette des RE 2 auf der Fahrt von Berlin nach Wittenberge einen akustischen Alarm aus. Die Zugbegleiterin schloss den 20-jährigen syrischen Staatsangehörigen daraufhin, im Rahmen ihres Hausrechtes, von der Weiterfahrt ab dem Bahnhof Nauen aus. Ein Polizeibeamter des Landes Berlin, der sich in Uniform auf dem Heimweg befand, unterstützte die Zugbegleiterin, woraufhin der Mann mehrfach auf ihn einschlug. Der 43-jährige Beamte wehrte die Schläge mittels Pfefferspray ab und überwältigte den Angreifer.
Rettungskräfte versorgten die Augenreizungen des Angreifers vor Ort. Der Polizist erlitt eine Prellung am Kopf, die ebenfalls ärztlich versorgt wurde.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten sie den in Brandenburg wohnhaften Angreifer wieder auf freien Fuß.

PM der BPOLD Berlin vom 04.06.2019

 

Illertissen (Bayern): Mann beleidigt Passanten und Polizisten

Am späten Montagabend gingen bei der Polizei Illertissen mehrere Anzeigen von Bürgern ein, welche im Bereich der Albert-Schweitzer-Straße von einem zunächst unbekannten Mann beleidigt worden waren. Der Unbekannte zeigte den vorbeifahrenden Geschädigten jeweils unvermittelt den sogenannten Stinkefinger. Eine Absuche in dem Bereich durch eine Streife der Polizei verlief zunächst ergebnislos. Im Rahmen der weiteren Fahndung stellten die Beamten dann einen 26-jährigen Mann auf einem Balkon fest, welcher der Streifenbesatzung ebenfalls den Mittelfinger zeigte. Da auch die Personenbeschreibung der anderen Geschädigten auf den Verdächtigen passte, wurden die entsprechenden Ermittlungen gegen ihn eingeleitet. Nach dem Abrücken der Beamten fing der Mann jedoch in seiner Wohnung an zu randalieren und wurde auch gegenüber den Nachbarn verbal ausfällig. Als die Streifenbesatzung erneut vor dem Anwesen eintraf, beschimpfte dieser die Beamten mit diversen verbalen Beleidigungen. Dem 26-Jährigen wurde daraufhin der Gewahrsam erklärt. Da der Mann unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, sollte er zur Verhinderung weiterer Straftaten ausgenüchtert werden. Gegen diese Maßnahme wehrte sich der 26-Jährige, so dass ihn die Beamten mit Zwangsmaßnahmen in die Arrestzelle verbringen mussten. Der junge Mann wird sich wegen mehrerer Straftaten verantworten müssen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 04.06.2019

 

Bad Salzungen (Thüringen): Gewalttäter aus der GU Merkers festgenommen

Am 04.06.2019, 14.13 Uhr wurde auf dem Bahnhof in Bad Salzungen ein 22-jähriger Libyer aufgrund eines Haftbefehls vom Amtsgericht Eisenach festgenommen. Der Haftbefehl wurde aufgrund mehrerer Gewaltdelikte in den Gemeinschaftsunterkünften Gerstungen und Merkers unter anderem wegen Widerstand gegen Polizeibeamte erlassen. Der letzte Vorfall hatte sich am 28.05.2019 ereignet, dabei wurde ein 30-jähriger Polizeibeamter leicht verletzt

PM der LPI Suhl vom 04.06.2019

 

Bautzen (Sachsen): Verfassungswidriges Benehmen – Gewahrsamnahme

Ein 33-Jähriger hat am späten Montagvormittag auf dem Postplatz in Bautzen das Aufsehen diverser Passanten erregt. Der Mann rief mehrere Male verfassungsfeindliche Parolen aus und reckte in grundgesetzwidriger Weise den Arm in die Höhe. Alarmierte Polizisten beleidigte er kurz darauf.
Da der Mann seinem rechtswidrigen Wortschwall auch nach einem eingehenden Gespräch keinen Einhalt gebot, nahmen die Ordnungshüter ihn in Gewahrsam. Ein Atemalkoholtest verdeutlichte kurz darauf seinen Rausch. Umgerechnet 2,28 Promille leuchteten auf dem Display des Messgeräts auf.
Nachdem der 33-Jährige am späten Nachmittag aus dem Polizeirevier Bautzen zurück ins Tageslicht getreten war, ließen erneute Zwischenfälle nicht lange auf sich warten. An der Goschwitzstraße rief der Mann wenig später erneut widerrechtliche Parolen aus und sorgte somit für einen abermaligen Besuch des reviereigenen Zellentraktes.
Am frühen Dienstagmorgen entließen die Beamten den Mann erneut in die Freiheit. Das Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Görlitz hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verwendens verfassungswidriger Kennzeichen eröffnet.

PM der PD Görlitz vom 04.06.2019

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