Hamburg: Drei Festnahmen nach Diebstahl und Widerstand in Hamburg-Wandsbek

Zivilfahnder des Polizeikommissariats 37 haben gestern Nachmittag drei Personen vorläufig festgenommen, die im Verdacht stehen, Kosmetikartikel aus einem Drogeriemarkt in Hamburg-Wandsbek entwendet zu haben.
Die zivilen Polizeibeamten befanden sich in der Wandsbeker Marktstraße und bemerkten drei Männer, die sich konspirativ verhielten, Austauschhandlungen vornahmen und einen prall gefüllten Rucksack sowie eine prall gefüllte Plastiktüte mit sich führten.
Als die Fahnder an die drei Männer herantraten, entzog sich eine der Personen sofort der polizeilichen Kontrolle. Ein Zivilfahnder konnte den Flüchtigen nach kurzer Verfolgung in der Wandsbeker Chaussee stellen. Hierbei leistete der Tatverdächtige (32) gegenüber dem Polizeibeamten Widerstand. Dem Fahnder gelang es jedoch die Person festzunehmen.
Die drei aus Georgien stammenden Männer (32, 33, 34) wurden im Anschluss zum Polizeikommissariat 37 gebracht.
In den mitgeführten Sachen stellten die Fahnder diverse Kosmetikartikel eines Drogeriemarktes in der Wandsbeker Marktstraße fest.
Nach erkennungsdienstlicher Behandlung wurden die drei Georgier dem Haftrichter zugeführt.
Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes 15 dauern an.

PM der POL Hamburg vom 06.06.2019

 

Fulda (Hessen): Polizeibeamtin bei Festnahme verletzt

Bei der Festnahme eines aus der psychiatrischen Abteilung des Klinikums geflüchteten Mannes wurde am Mittwochmorgen (5.6.), gegen 08.25 Uhr, eine Beamtin der Polizeistation Fulda so schwer verletzt, dass sie auch nach der ärztlichen Behandlung im Krankenhaus ihren Dienst nicht mehr fortsetzen konnte.
Im Rahmen der Fahndung überprüfte die eingesetzte Funkstreife auch die Wohnanschrift des 30-jährigen Mannes in der Rhönstraße und traf ihn dort an. Nachdem sie ihm seine Festnahme eröffnet hatten, weigerte er sich mit den Beamten zu gehen und versuchte zu flüchten.
Zunächst gelang es den Polizisten ihn festzuhalten, doch schließlich wehrte er sich so heftig, dass die Polizeioberkommissarin zu Boden stürzte und mit dem Hinterkopf auf den Betonplatten aufschlug. Dabei verletzte sie sich so schwer, dass sie zur ambulanten Behandlung in das Krankenhaus gebracht werden musste. Da der Kollege zunächst seine verletzte Streifenpartnerin versorgte, gelang dem 30-jährigen Psychiatriepatienten die Flucht. Er konnte allerdings noch im Verlauf des Tages aufgespürt und festgenommen werden.

PM des PP Osthessen vom 06.06.2019

 

Freiburg (Baden-Württemberg): Bad Säckingen: Mann greift Rettungssanitäter an – Passanten greifen ein

Ein Mann hat am Mittwoch, 05.06.2019, in Bad Säckingen einen Rettungssanitäter angegriffen. Durch das beherzte Eingreifen von Passanten konnte der Mann bis zum Eintreffen der Polizei ruhig gestellt werden. Der Rettungsdienst war gegen 16:00 Uhr verständigt worden, da der Mann auf dem Gehweg in der Innenstadt lag.
Als ein Rettungssanitäter den Mann untersuchen wollte, rastete dieser aus und griff den Helfer an. Dadurch fiel der Sanitäter eine Treppe hinunter und wurde dadurch verletzt. Passanten griffen ein und hielten den Mann am Boden fest. Auch gegenüber den einschreitenden Polizeibeamten verhielt sich der Mann aggressiv, beleidigte diese und schrie herum, auch biss er mehrmals in die Rückenlehne des Streifenwagens, in den er gesetzt wurde. Er kam zunächst in Gewahrsam. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Vorfall aufgenommen.

PM des PP Freiburg vom 06.06.2019

 

Eisenberg (Thüringen): Vom Bus in die Zelle

Weil ein 63-jähriger Mann am Mittwochnachmittag gegen 14:30 Uhr einen Bus am Eisenberger Busbahnhof nicht verlassen wollte, kam die Polizei zum Einsatz. Die Beamten trugen ihn gegen seinen Willen aus dem Bus heraus, wobei er Widerstand leistete. Ein Atemtest ergab bei ihm 2,8 Promille, weshalb er zu seinem eigenen Schutz in Gewahrsam genommen wurde. Er wurde am Abend wieder entlassen und seiner Familie übergeben.

PM (auszugsweise) der LPI Jena vom 06.06.2019

 

Mannheim-Luzenberg (Baden-Württemberg): Polizei wird zu Auseinandersetzung gerufen und angegriffen, drei Beamte teilweise schwer verletzt

Am Mittwoch gegen 18 Uhr kam es zwischen zwei Familien in der Steinstraße zu Auseinandersetzungen, weshalb die Polizei verständigt wurde.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll ein 21-Jähriger eine 45-jährige Frau mit einem 1,20 m langen Kantholz geschlagen haben. Die 45-Jährige erlitt hierbei Prellung am Kopf und am Arm. Des Weiteren soll der 21-Jährige ein Fenster in der Steinstraße mit dem Kantholz eingeschlagen haben.
Die 45-Jährige soll ihrerseits eine 40-Jährige mit einem Messer an einem Finger verletzt haben. Außerdem erlitt die 40-Jährige oberflächige Verletzungen an Arm und Schenkel.
Beim Eintreffen der Polizei griff der 21-Jährige plötzlich und unvermittelt die Beamten an. Der Beschuldigt schlug mehrfach mit der Faust auf den Kopf eines 32-Jährigen Polizisten ein. Dieser erlitt zahlreiche Prellungen im Gesicht.
Bei seiner anschließenden vorläufigen Festnahme leistete der 21-Jährige Widerstand. Bei einem Faustschlag des Beschuldigten erlitt ein 27-jähriger Polizist einen 2 cm langen Cut am Kinn, der geklammert und genäht werden musste. Außerdem zog er sich bei einem weiteren Faustschlag eine Prellung des Jochbeins zu. Während der Festnahme wurde ein weiterer 51-jähriger Polizeibeamter leicht an einem Finger verletzt.
Der 21-jährige Beschuldigte konnte schließlich festgenommen werden. Bei den Angriffen und der anschließenden Festnahme zog sich der Beschuldigte eine Kopfplatzwunde, Prellungen und Schürfwunden zu. Außerdem brach er sich eine Mittelhand.
Sowohl der Beschuldigte als auch die zwei schwerer verletzten Polizeibeamten wurden mit Rettungswägen in Krankenhäuser verbracht.
Die zwei Polizeibeamten konnten ihren Dienst nicht fortsetzen.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde der Beschuldigte am Donnerstag gegen 11.30 Uhr wieder auf freien Fuß gesetzt, da Haftgründe nicht gegeben waren. Er verblieb jedoch zur weiteren Abklärung im Krankenhaus.
Die Ermittlungen des Polizeireviers Mannheim-Neckarstadt u.a.
wegen gefährlicher Körperverletzung, Körperverletzung, Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung dauern an.

PM des PP Mannheim vom 06.06.2019

 

Kleve (Nordrhein-Westfalen): Sperrmaßnahme wegen Bombenentschärfung / 54-Jähriger Autofahrer verhält sich aggressiv und leistet Widerstand

Im Rahmen einer Bombenentschärfung am Mittwoch (05. Juni 2019) an der Minoritenstraße musste nachmittags mehrere Straßen in Kleve gesperrt werden. An der Sperrstelle im Bereich der Kreuzung Emmericher Straße/ Klever Ring verhielt sich gegen 17:10 Uhr ein Verkehrsteilnehmer in unmittelbarer Nähe der Polizeibeamten auffällig. Während die Ampel rot zeigte, ließ der 54-Jährige aus Kleve auf der Emmericher Straße den Motor seines Wagens im Stand immer wieder aufheulen. Auf die Frage einer 29-jährigen Polizeibeamtin, ob alles in Ordnung sei, antwortete der Mann, dass er sauer sei, weil er wegen der Sperrungen nicht nach Hause könne. Auch während des Gesprächs ließ er den Motor seines Wagens mehrfach aufheulen. Die Polizeibeamtin bat ihn, dies zu unterlassen und ihm Führerschein und Fahrzeugschein zu zeigen. Der 54-Jährige weigerte sich mehrmals und reagierte auch nicht auf den Hinweis eines hinzugekommenen 54-jährigen Polizeibeamten, dass man ihn zur Not unter körperlichen Zwang aus dem Wagen holen würde. Als er sich weiterhin verweigerte und die Polizeibeamten den Hinweis in die Tat umsetzten, sperrte sich der 54-Jährige vehement. Auch außerhalb des Fahrzeugs wehrte er sich gegen die Maßnahme und traf den 54-jährigen Polizisten dabei in der Magengegend. Aufgrund seines körperlich aggressiven Verhaltens wurden dem Mann Handfesseln angelegt und die Beamten brachten ihn in einem Polizeifahrzeug zur Wache in Kleve.
Weil der Verdacht bestand, dass der 54-Jährige Drogen genommen hatte, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Die Polizisten untersagten ihm die Weiterfahrt und beschlagnahmten seinen Führerschein.

PM der KPB Kleve vom 06.06.2019

 

Glückstadt (Schleswig-Holstein): Endstation Polizeigewahrsam

Nachdem eine Frau in Glückstadt am Dienstag und am Mittwoch Grund mehrerer Polizeieinsätze gewesen ist, landete sie schließlich unter Widerstand im Itzehoer Polizeigewahrsam.
Ursächlich für das Verhalten der 37-Jährigen dürften Beziehungsstreitigkeiten gewesen sein. Am Dienstag beschädigte die Dithmarscherin ein Fahrzeug, in der darauffolgenden Nacht war sie an einer Auseinandersetzung beteiligt und störte später die Nachtruhe einiger Hausbewohner der Straße Am Neuendeich durch Tritte gegen die Haustür. Nachdem Einsatzkräfte der Frau bereits im Vorwege eine Gewahrsamnahme angedroht hatten, setzten sie sie diese nun um. Die Betroffene reagierte hierauf mit heftigem Widerstand, so dass die Beamten der Alkoholisierten Handfesseln anlegten und sie anschließend in das Polizeigewahrsam brachten. Hier entnahm ein Arzt der Beschuldigten eine Blutprobe. Sie muss sich neben der Sachbeschädigung nun auch wegen des Widerstandes verantworten.

PM der PD Itzehoe vom 06.06.2019

 

Erfurt (Thüringen): Beamtenbeleidigung führt zur Anzeige

Bundespolizisten kontrollierten heute Nacht gegen 1:30 Uhr einen 19-jährigen ukrainischen Staatsbürger, der es sich nicht nehmen lassen wollte, die Beamten als „Bullen“ zu bezeichnen.
Danach half es ihm auch nicht mehr, dass er sich mit der Ausrede herausreden wollte, dass dies doch alle sagen würden. Der junge Mann bekam eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

PM der BPOLI Erfurt vom 06.06.2019

 

Rottweil (Baden-Württemberg): Alkoholisierter Mann erhielt Platzverweis – Beamte beleidigt

– Ein 44-jähriger Mann verhielt sich am Mittwochnachmittag in der Höllgasse gegenüber anderen Personen aggressiv und streitsüchtig. Eine Streife des Reviers erteilte dem 44-Jährigen einen Platzverweis. Der Aufforderung die Örtlichkeit zu verlassen, kam der Beschuldigte jedoch nicht nach. Die Beamten mussten körperlich gegen den 44-Jährigen vorgehen, damit er sich entfernte. Bei den polizeilichen Maßnahmen zeigte sich der Beschuldigte uneinsichtig und beleidigte einen der Beamten. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM des PP Tuttlingen vom 06.06.2019

 

Verden (Niedersachsen): Polizeibeamte verhindern Brand

Bereits am Dienstagabend kurz vor Schließen der Domweih haben Beamte der Polizei Verden einen 18-Jährigen gefasst, der im Bereich des Johanniswalls im Begriff war, einen Müllhaufen anzuzünden. Durch ihr Eingreifen haben sie das Ausbrechen eines Feuers verhindern können. Um weitere Vorfälle zu verhindern, sollte der 18-Jährige die Nacht auf der Polizeiwache verbringen. Während des Fußweges zum Streifenwagen begann er jedoch, sich gegen die Anordnungen der Beamten zu widersetzen: Er versuchte eine Polizeibeamtin zu treten und drohte beiden Polizisten mit weiteren körperlichen Attacken. Unter Hilfe von zwei weiteren Beamten wurde der 18-Jährige in das Polizeigewahrsam gebracht. Verletzt wurde bei dem Vorfall glücklicherweise niemand. Gegen den Mann wurden nun zwei Strafverfahren wegen Sachbeschädigung und Widerstandes gegen Polizeibeamte eingeleitet.

PM der PI Verden/Osterholz vom 06.06.2019

 

Coesfeld (Nordrhein-Westfalen): Trunkenheitsfahrt, Diebstahl, Widerstand

Betrunken ist ein führerscheinloser Billerbecker (29) auf dem unversicherten Roller eines Kumpels am Donnerstagvormittag (6. Juni) gegen 11 Uhr zu einem Discounter an der Industriestraße in Billerbeck gefahren, um dort eine Flasche Jägermeister zu stehlen. Als Polizisten den Mann aufgriffen, wurde der 29-Jährige handgreiflich. Die Beamten nahmen ihn und seinen ebenfalls berauschten Kumpel, einen 29-jährigen Dülmener, mit zur Wache. Der Dülmener wurde auf Veranlassung des Dülmener Ordnungsamts in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen, weil er besorgniserregende Stimmungsschwankungen zeigte. Der Billerbecker bekam Gelegenheit, sich in der Gewahrsamszelle zu beruhigen und auszunüchtern. Für beide wird der Vorfall ein juristisches Nachspiel haben.

PM der POL Coesfeld vom 06.06.2019

 

Wurzen (Sachsen): Verfolgungsfahrt endete im Wald

Am Mittwochnachmittag sahen Beamte vom Polizeirevier Grimma in Kühren einen Skoda Fabia vorbeifahren. Sie wussten, dass der Eigentümer des Fahrzeuges keinen Führerschein hat und das Fahrzeug auch nicht zugelassen und versichert ist. Sie fuhren hinterher, um den Skoda anzuhalten. Der Fahrer dachte gar nicht daran anzuhalten. Er versuchte zu entkommen und die Polizisten am Überholen zu hindern, indem er mittig auf der Straße fuhr und einmal den Versuch unternahm, den Streifenwagen beim Überholvorgang zu rammen. Nur durch eine Vollbremsung konnte ein Zusammenstoß verhindert werden. Nach geraumer Zeit bog der Fahrer in ein Waldstück bei Kühren ab. Das war allerdings eine Sackgasse. Die Beamten ergriffen ihn. Der 56-Jährige muss sich nun erneut wegen zahlreicher Verkehrsdelikte verantworten. Bei der Verfolgungsfahrt rund um Kühren legten die Beamten eine Strecke von ca. 15 Kilometern zurück.

PM der PD Leipzig vom 06.06.2019

 

Mering (Bayern): Respektlos bei Verkehrskontrolle

Ein 21-jähriger Augsburger verhielt sich heute früh gegen zwei Uhr ziemlich respektlos und ungebührlich gegenüber der Polizei.
Er fuhr einen Mercedes Sprinter und wurde in der Aichacher Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Von Anfang an verhielt er sich respektlos, in dem er die Polizisten duzte und ständig mit „Hey Bruder“ ansprach. Er redete sich lautstark in Rage, wollte diskutieren und empfand die Verkehrskontrolle als Belästigung.
Es gipfelte darin, dass er den Notruf anrief und sich dort schreiend über die Kontrolle beschwerte. Deswegen hat er sich nun eine Anzeige wegen des Missbrauchs von Notrufen eingehandelt.

PM des PP Schwaben Nord vom 06.06.2019

 

Simbach a.I. (Bayern): Bei Personenkontrolle gefälschten Ausweis vorgezeigt – Mann widersetzt sich der Personalienfeststellung

Am Mittwoch (05.06.2019) verweigerte ein 59-Jähriger aus Simbach, im Rahmen einer Grenzkontrolle, die Angabe seiner Personalien und zeigte einen falschen Ausweis vor. Der Mann widersetzte sich der weiteren Feststellung seiner Personalien, verletzt wurde niemand.
Beamte der Bereitschaftspolizei kontrollierten gegen 16.30 Uhr, auf der Innbrücke einen Mann, der mit einem Pkw aus Österreich in das Bundesgebiet einreisen wollte. Bei der anschließenden Kontrolle verweigerte der Mann die Angabe seiner Personalien und zeigte einen vermeintlich peruanischen Personalausweis vor. Nachdem das vorgelegte Papier Fälschungsmerkmale aufwies, sollten die Personalien des Mannes überprüft werden. Da der Mann weiterhin seine Personalien nicht angab, sollten er und sein Fahrzeug nach weiteren Ausweispapieren durchsucht werden. Der 59-Jährige kam mehreren Aufforderungen, aus seinem Fahrzeug auszusteigen, nicht nach. Er widersetzte sich den Maßnahmen, indem er die Anweisungen der Beamten sein Fahrzeug zu verlassen nicht befolgte und nicht freiwillig ausstieg. Durch den Einsatz wurde niemand verletzt. Im Fahrzeug des Mannes konnte letztlich ein gültiger deutscher Führerschein aufgefunden werden. Der 59-Jährige ist der Reichsbürger-Szene zuzuordnen, er wurde nach der Überprüfung seiner Personalien wieder entlassen.
Die Kriminalpolizei Passau ermittelt nun gegen den Mann wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verdacht der Urkundenfälschung.

PM des PP Niederbayern vom 06.06.2019

 

Senden (Bayern): Mehrere Fälle von Vandalismus

In der Nacht von 05.06.2019, 22:30 Uhr bis 06.06.2019 05:00 Uhr ereigneten sich mehrere Fälle von Vandalismus im nördlichen Stadtgebiet. Zunächst wurden an einem Pkw, welcher auf dem Parkplatz vor einem Baumarkt in der Berliner Straße abgestellt wurde, beide Außenspiegel durch einen bislang unbekannten Täter abgetreten. Kurze Zeit später warf ein bislang unbekannter Täter eine Glasflasche gegen die Eingangstüre einer dortigen Diskothek, wodurch diese komplett zersplitterte. Im Anschluss an diese Tat nahm der Unbekannte einen Kanaldeckel und warf diesen gegen die Mitarbeitereingangstüre des dortigen Baumarktes, sodass diese zu Bruch ging. Gegen 04:30 Uhr widmetet sich der Täter schließlich der Haupteingangstüre von der Polizeistation Senden und warf hier mehrfach eine Glasflasche dagegen, sodass die Scheibe der Türe einen Sprung bekam. Aufgrund des „Modus Operandi“ geht die Polizei bislang von einem Täter aus. Der Sachschaden beläuft sich derzeit auf ca. 2.500 Euro. Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07307/ 91000-0 bei der Polizei Senden zu melden.

PM des PP Schwaben Süd/west vom 06.06.2019

 

Kaufbeuren (Bayern): Mann lässt Kleinkind auf einer Anliegerstraße krabbeln

Am heutigen Nachmittag ließ ein 24-jähriger Mann ein in seiner Obhut befindliches Kleinkind im Alter von 10 Monate auf einer Anliegerstraße krabbeln, woraufhin die Polizei informiert wurde. Eine konkrete Gefahr durch den Straßenverkehr bestand für das Kleinkind nicht.
Die Beamten konnten vor Ort zunächst keine Feststellungen mehr treffen, fanden den Jungen schließlich alleine im Keller eines Wohnanwesens. In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt wurde das Kleinkind schließlich an die Mutter übergeben, die sich als Gast während des Geschehenen in der Wohnung des 24-Jährigen aufhielt. Die Mutter trat daraufhin die Heimreise an. Der Mann wurde aufgrund seines Verhaltens gegenüber der Polizei in Gewahrsam genommen. Hierbei beleidigte er die eingesetzten Beamten und versuchte auch einen Kollegen mit seinem Kopf zu verletzen. Gegen den 24-Jährigen werden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Das Jugendamt wird noch einmal über den Gesamtvorgang informiert.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 06.06.2019

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