Hamm (Nordrhein-Westfalen): Körperverletzung endet mit Ingewahrsamnahme

Am Donnerstagabend (6. Juni) kam es gegen 22 Uhr auf der Taubenstraße zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem 27-Jährigen und einem 31-Jährigen, beide wohnhaft in Hamm. Im Verlauf der Zwistigkeiten, denen verbale Streitigkeiten vorausgegangen waren, traktierten sich die Beteiligten gegenseitig mit Schlägen. Später behaupteten sie, vom jeweils anderen mit einem Messer angegriffen worden zu sein. Beide Personen erlitten leichte Verletzungen, lehnten es aber ab, sich ärztlich behandeln zu lassen.
Da sich der 27-jährige, alkoholisierte Streithahn auch in Gegenwart der Polizei unkooperativ und aggressiv verhielt, musste der alkoholisierte Raufbold die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen.

PM des PP Hamm vom 07.06.2019

 

Bonn-Nordstadt (Nordrhein-Westfalen): Radfahrerin bei Verkehrsunfall leicht verletzt – Unfallbeteiligter verletzte Polizeibeamten am Arm

Leichte Verletzungen trug eine 22-jährige Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall auf der Thomastraße in der Bonner Nordstadt:
Die Radlerin war gegen 19:10 Uhr auf der Thomastraße in Richtung Bahnhof unterwegs. Als sie einen rechtsseitigen Taxistand passierte, fuhr ein 69-jähriger Fahrer mit seinem Taxi an und scherte aus Sicht der Radfahrerin unvermittelt nach links aus. Die 22-Jährige stieß gegen die rechte Fahrzeugseite und zog sich hierbei leichte Verletzungen im Handbereich zu. Sie sucht ggf. selbstständig einen Arzt auf. An dem Taxi wurde der linke Außenspiegel beschädigt. Der 69-Jährige zeigte sich im Gespräch mit den Polizeibeamten uneinsichtig und unkooperativ – als ein Polizist ihm zum Abschluss der Unfallaufnahme die Ausweis- und Fahrzeugpapiere in den Wagen reichen wollte, zog dieser die Autotür zu und verletzte den Beamten leicht an einem Arm. Die weiteren Ermittlungen zu dem Geschehen führt nun das zuständige Kommissariat. Die Beamten legten gegen den 69-Jährigen eine Strafanzeige wegen Körperverletzung vor. Darüber hinaus wird auch die zuständige Führerscheinstelle über das gezeigte Verhalten des 69-jährigen Fahrers informiert.

PM der POL Bonn vom 07.06.2019

 

Mannheim-Neuhermsheim (Baden-Württemberg): Einbrecher auf frischer Tat festgenommen

Ein 31-jähriger Einbrecher konnte am frühen Freitagmorgen unmittelbar nach Tatausführung im Stadtteil Neuhermsheim festgenommen werden. Der Mann brach gegen 4 Uhr in eine Doppelhaushälfte in der Hermsheimer Straße ein. Nach derzeitigem Erkenntnisstand drang er über die Terrasse in die Wohnräume ein und durchsuchte Schränke und Schubladen im gesamten Haus. Dies bemerkte eine Bewohnerin und verständigte die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten befand sich der Einbrecher zunächst noch im Haus, versuchte dann jedoch durch die rückseitig gelegenen Gärten der Nachbargrundstücke zu flüchten. Der Tatort wurde durch mehrere Polizeistreifen abgesperrt. Nach kurzer Flucht durch benachbarte Gärten konnte der Täter schließlich mithilfe eines Polizeihundes gestellt und festgenommen werden. Gegen seine Festnahme leistete der 31-jährige Mann aus Rumänien massiven Widerstand. Mit vereinten Kräften durch mehrere Polizeibeamte konnte er jedoch überwältigt werden. Bei seiner Durchsuchung wurde bei ihm Einbruchswerkzeug und mutmaßliches Diebesgut aufgefunden. Seine weitere Beute hatte er bei der Flucht auf der Terrasse zurückgelassen. Bei einer weiteren Nachschau wurde festgestellt, dass der Täter offenbar auch versucht hatte, in die andere Doppelhaushälfte einzubrechen.
Da der Festgenommene leichte Verletzungen, unter anderem in Form von Bisswunden am Gesäß, erlitten hatte, wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er zur Stunde behandelt wird.
Gegen den 31-jährigen Täter wird nun wegen Einbruchsdiebstahls und Widerstands gegen Polizeibeamte ermittelt.
Gegen 7.30 Uhr wurde der Polizei ein weiterer Einbruch im Husarenweg gemeldet. Inwiefern der 31-Jährige auch bei diesem Einbruch als Täter in Betracht kommt, ist Gegenstand der weiteren Tatermittlungen des Fachdezernats der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg.
Weitere Geschädigte und Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg, Tel.: 0621/174-4444 zu melden.

PM des PP Mannheim vom 07.06.2019

 

Frankfurt a.M. (Hessen): Zwei verletzte Bundespolizisten nach Widerstand

Zwei offenbar volltrunkene ukrainische Staatsangehörige verletzten am 5. Juni zwei Bundespolizisten am Flughafen Frankfurt am Main. Die beiden Ukrainer verpassten, wahrscheinlich aufgrund ihres alkoholisierten Zustandes, ihren Flug nach Lissabon. Darüber in Rage, begannen sie an den Monitoren im Abflugbereich des Terminals 1 zu reißen und fertigten Videoaufnahmen von Mitarbeitern des Flughafens. Während die alarmierten Streifen der Bundes- und Landespolizei die Personalien der Frau und ihres Begleiters feststellten, fingen beide lauthals an zu schreien. Den beiden Ukrainern wurde ein Platzverweis für den Sicherheitsbereich ausgesprochen. Statt diesem nachzukommen, warf sich die Frau zu Boden. Während ihr Begleiter sich nicht aktiv gegen die polizeilichen Maßnahmen sperrte, schlug die 47-Jährige gezielt nach den eingesetzten Bundespolizisten. Trotz der darauffolgenden Fixierung mit Handfesseln zeigte sich die Ukrainerin weiterhin aggressiv gegenüber den Beamten. Sie widersetzte sich fortdauernd auf dem Weg zur Wache, indem sie nach den Beamten trat und diese bespuckte.
Letztendlich musste die Frau getragen werden. Nachdem die Aggressoren auf der Wache durchsucht wurden, wurde der 49-jährige Ukrainer nach Feststellung seiner Personalien entlassen. Durch den aktiven Widerstand der 47-jährigen Ukrainerin erlitten die beiden Bundespolizisten Schürfwunden an Armen und Beinen. Sie konnten ihren Dienst trotz der Verletzungen fortsetzen. Die Frau wurde zwecks Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte zuständigkeitshalber an die Landespolizei übergeben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde sie in der Nacht auf freien Fuß gesetzt.

PM der BPOLD Flughafen Frankfurt a.M. vom 07.06.2019

 

Bremerhaven (Bremen): Ladendieb beißt zu

Mit Schlägen, Bissen und Tritten hat ein 33 Jahre alter Mann am Donnerstagnachmittag versucht, sich seiner Festnahme nach einem Ladendiebstahl in der Innenstadt zu entziehen.
Beherzte Zeugen hielten ihn aber bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Angestellte eines Discounters in der Bürgermeister-Smidt-Straße hatten den 33-Jährigen gegen 16.20 Uhr dabei beobachtet, wie er zwei Flaschen Alkohol einsteckte und den Markt damit verließ. Sie nahmen seine Verfolgung bis in die Sielstraße auf. Dort versteckte sich der Tatverdächtige in einem Gebüsch, wurde aber von seinen Verfolgern entdeckt. Als er hier festgehalten werden sollte, geriet der 33-Jährige außer Rand und Band und verletzte einen seiner Verfolger.
Dennoch gelang es ihnen, den vermeintlichen Dieb bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Auch den Beamten gegenüber verhielt sich der Tatverdächtige aggressiv. Er wurde festgenommen und musste den Alkohol wieder hergeben. Jetzt wird gegen ihn wegen „Räuberischen Diebstahls“ ermittelt.

PM der POL Bremerhaven vom 07.06.2019

 

Nürnberg (Bayern): Betrunkener verletzt Polizeibeamten

Ein stark angetrunkener Reisender hat am Nürnberger Hauptbahnhof einen Polizeibeamten mit einem Fußtritt verletzt.
Kurz nach Mitternacht (7. Juni) forderte eine Rettungswagenbesatzung der Johanniter-Unfall-Hilfe bei einem Einsatz im Nürnberger Hauptbahnhof die Unterstützung der Bundespolizei an. Ein betrunkener 25-Jähriger war beim Urinieren ins Gleis gestürzt und hatte sich dabei eine stark blutende Platzwunde am Kopf zugezogen, welche der sofortigen medizinischen Versorgung bedurfte. Da der junge Mann uneinsichtig war und zunehmend aggressiver wurde, bat die Rettungswagencrew um Unterstützung durch die Nürnberger Bundespolizei. Nach gutem Zureden der Beamten beruhigte sich der Verletzte zunächst und ging mit zum Rettungswagen. Als er sich für den Transport im Rettungswagen auf die Trage legen sollte, rastete er aus, trat und schlug um sich. Dabei traf er mit einem Fußtritt einen 48-jährigen Polizeioberkommissar und verletzte diesen an der Hand. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der Betrunkene (2,00 Promille) klinisch ausgenüchtert. Der verletzte Polizeibeamte begab sich in ärztliche Behandlung.
Gegen den Zecher leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung sowie ein Ordnungwidrigkeitenverfahren wegen Verunreinigung einer Bahnanlage ein.

PM der BPOLI Nürnberg vom 07.06.2019

 

Wolfratshausen (Bayern): Einsatz in Asyl-Unterkunft wegen Drogen – Bewohner rastet aus

Am Donnerstagabend, den 06.06.2019 gegen 22.00 Uhr, stellten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Asyl-Unterkunft, Am Loisachbogen, fest, dass einer der Bewohner einen Joint rauchte. Ein Gemeinschaftszimmer, in dem sich auch ein 37-jähriger Nigerianer befand, wurde daraufhin von einer Streife der Wolfratshauser Inspektion und einem Diensthundeführer der Operativen Ergänzungsdienste Murnau betreten. Bei der Durchsuchung des Zimmers geriet der 37-Jährige, der eigentlich völlig unbeteiligt war, plötzlich in Rage und begann im Zimmer der Gemeinschaftsunterkunft zu randalieren.
Um zu verhindern, dass er die eingesetzten Polizeibeamten verletzt, musste er fixiert und gefesselt werden. Dabei wehrte er sich mit Leibeskräften und versuchte sich aus dem Griff der Beamten herauszuwinden. Als der 37-Jährige aus der Unterkunft begleitet wurde, schlug er unvermittelt mit dem Kopf gegen eine Glasfüllung der Eingangstüre, sodass diese zu Bruch ging. Er selbst zog sich dabei eine leichte Kopfverletzung zu.
Andere Unterkunftsbewohner hatten sich zwischenzeitlich mit dem Nigerianer solidarisiert und konnten durch den Sicherheitsdienst nur zurückgehalten werden, in dem die Zugangstüre der Unterkunft zugehalten wurde.
Der 37-jährige Nigerianer sollte mit dem VW-Bus der Wolfratshauser Inspektion zur Dienststelle gebracht werden, als er erneut ausrastete. Er schlug mit seinem Kopf dermaßen fest gegen die Seitenscheibe des VW-Buses, dass diese ebenfalls zu Bruch ging. Der 37-Jährige selbst erlitt hierbei eine Platzwunde am Kopf. Während des Wartens auf einen Rettungswagen beleidigte der Nigerianer die Wolfratshauser Polizisten. Als die Sanitäter eintrafen, verweigerte er die medizinische Versorgung. Aufgrund der offensichtlichen Eigengefährdung wurde er in eine Fachklinik überstellt.
Gegen den Nigerianer wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Sachbeschädigung ermittelt. Der 37-Jährige trat bereits zahlreiche Male wegen diverser Delikte in Erscheinung.
Die Mitteilung des Sicherheitsdienstes der Asyl-Unterkunft war im Übrigen nicht unbegründet. Bei der Durchsuchung des Zimmers konnte Marihuana und ein bislang unbekanntes Rauschgift, das in einer Folie eingepackt war, aufgefunden werden. Die Betäubungsmittel wurden sichergestellt. Es erfolgt eine Überprüfung auf DNA, um den letzten Besitzer ausfindig zu machen.
Die Wolfratshauser Beamten und der Hundeführer wurden durch Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Weilheim und der Polizei Geretsried unterstützt, die eintrafen, als der Nigerianer bereits aus der Unterkunft gebracht worden war.
Der Vorfall wurde mittels Body-Cam aufgezeichnet. Die beteiligten Polizeibeamten blieben unverletzt.

PM der PI Wolfratshausen vom 07.06.2019

 

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Festnahme nach Ladendiebstahl mit Waffen

Der Versuch, sich kostenlos mit einer Speicherkarte zu versorgen, kommt einen 22-jährigen Mann teuer zu stehen. Jetzt hat er Anzeigen wegen Ladendiebstahls mit Waffen, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Waffengesetz am Bein. Der Mitarbeiter eines Elektronikmarktes am Kurt-Schumacher-Ring hatte den Mann am Mittwoch beobachtet, wie er eine 128-GB-Speicherkarte vom Ständer nahm, unter der Jacke versteckte und aus dem Laden verschwinden wollte. Doch kurz bevor der 22-Jährige verschwand, sprach ihn der Mitarbeiter an und zitierte ihn ins Büro. Dort händigte der Mann ohne festen Wohnsitz das Diebesgut und ein Messer aus. Gegenüber der Polizei war er deutlich weniger entgegenkommend. Er wollte sich nicht durchsuchen lassen und begann, um sich zu schlagen. Die Polizeibeamten brachten ihn zu Boden, nahmen ihn vorläufig fest und transportierten den alkoholisierten Tatverdächtigen in Handfesseln ins Gewahrsam. In seinem Rucksack entdeckten sie ein Pfefferspray. Der Festgenommene wurde gestern dem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Hauptverhandlungshaft an. Die Hauptverhandlung soll im Rahmen des sog. „beschleunigten Verfahrens“ bereits am kommenden Mittwoch stattfinden.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 07.06.2019

 

Zwickau (Sachsen): Renitenter Fahrgast ruft Bundespolizei auf den Plan

Am gestrigen Donnerstagnachmittag mussten Bundespolizisten am Hauptbahnhof Zwickau unter Einsatz körperlicher Gewalt einen 46-Jährigen zum Verlassen eines Zuges, der von Hof nach Dresden fuhr, bewegen. Der Mann war zuvor durch die Zugbegleiterin von der Weiterfahrt ausgeschlossen worden, weil er mit seinem von ihm mitgeführten Fahrrad inklusive eines dazugehörigen Anhängers Fluchtwege im Zug blockierte und einen Hund ohne Maulkorb bei sich hatte. Auf entsprechende Belehrungen reagierte er nicht.
Da er der Aufforderung, den Zug zu verlassen nicht nachkam, wurde die Bundespolizei zur Durchsetzung des Hausrechts der Bahn hinzugerufen. Den Beamten gegenüber verhielt sich der Chemnitzer aggressiv und beleidigend, weshalb er schließlich vorübergehend gefesselt werden musste. Da er sich den polizeilichen Maßnahmen massiv widersetzte, erlitt er dabei Schürfwunden an den Armen und im Gesicht, auch ein Beamter wurde verletzt. Eine medizinische Behandlung lehnte der Beschuldigte ab, der Bundespolizist konnte seinen Dienst fortsetzen.
Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und nach den notwendigen polizeilichen Erstmaßnahmen wieder entlassen. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab den Wert von 1,14 Promille. Die Einsatzkräfte erstatteten Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der BPOLI Klingenthal vom 07.06.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Betrunkener Fahrradfahrer landet im Gewahrsam

Donnerstagabend, 22:30 Uhr, fiel zwei Polizeibeamten in Haspe ein Fahrradfahrer auf, der ohne Beleuchtung auf der Enneper Straße unterwegs war. Auf Anhaltezeichen reagierte der Mann nicht, er floh im Gegenteil in Schlangenlinien auf seinem Fahrrad vor der Polizei in den Bereich Kirmesplatz / Gesamtschule Haspe. Durch einen Begrenzungspfosten konnten die Beamten die Verfolgung mittels Streifenwagen nicht fortsetzen. Wenig später erwischten sie den Mann dennoch auf dem Preselweg. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,6 Promille, zudem bestand der Verdacht, dass der Mann Drogen konsumiert hatte. Weil er die Beamten bedrohte und beleidigte, musste er die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen, wo ihm auch die Blutproben entnommen wurden. Den 25-Jährigen erwartet jetzt ein Strafverfahren.

PM der POL Hagen vom 07.06.2019

 

Nürnberg (Bayern): Randalierender Hotelgast leistete Widerstand – Haftantrag gestellt

Mit einem randalierenden Hotelgast mussten sich gestern Abend (06.06.2019) mehrere Streifen der PI Nürnberg-Mitte beschäftigen. Am Ende stand die Vorführung zum Ermittlungsrichter.
Gegen 22:15 Uhr saß der Mann an der Bar eines Hotels der Nürnberger Innenstadt. Hier pöbelte er mehrere Gäste an, die daraufhin die Bar verließen. Ein Angestellter bat den Mann mehrfach, die Bar ebenfalls zu verlassen. Als er dieser Bitte nicht nachkam, sprach man ein Hausverbot aus, das ihn aber ebenfalls nicht interessierte. Die Polizei wurde gerufen.
Schon beim Eintreffen der Beamten zeigte sich 53-Jährige sehr aggressiv und beleidigte sie in unflätiger Weise. Um das Hausverbot letztlich durchsetzen zu können, musste unmittelbarer Zwang angewandt werden. Auch vor dem Hotel war der Rabauke uneinsichtig und weigerte sich, den Anweisungen der Beamten Folge zu leisten. Unter anderem leistete er Widerstand und stieß einen Beamten heftig gegen den Oberkörper. Erst nach seiner Fesselung beruhigte sich der nun Beschuldigte ein wenig und konnte zur Dienststelle gefahren werden.
Dort wurde eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt.
Der Wohnsitzlose wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg zur Prüfung der Haftfrage überstellt. Wegen zahlreicher strafrechtlich relevanter Verstöße, u.a. Widerstandes gegen und tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte, wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 07.06.2019

 

Reutlingen (Baden-Württemberg): Mutmaßlicher Rauschgiftdealer gefasst

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Tübingen und des Polizeipräsidiums Reutlingen:
Wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Marihuana und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermitteln die Staatsanwaltschaft Tübingen und eine Rauschgiftermittlungsgruppe der Kriminalpolizei gegen einen 22 Jahre alten Staatenlosen aus Metzingen.
Beamte der Rauschgiftermittlungsgruppe wollten am Donnerstagabend, gegen 20.20 Uhr, auf dem Manfred-Öchsle-Platz den einschlägig polizeibekannten Tatverdächtigen und seine beiden Begleiter kontrollieren. Während diese sich kooperativ verhielten und nach der Kontrolle gehen konnten, widersetzte sich der 22-Jährige den Maßnahmen. Zunächst versuchte er, zwei fertig verpackte Konsumeinheiten Marihuana heimlich zu entsorgen, dann wurde er gegenüber den Polizeibeamten handgreiflich. Mit Unterstützung einer Streifenwagenbesatzung musste er zu Boden gebracht und durchsucht werden. Dabei schlug er weiter um sich und trat nach den Einsatzkräften. Drei Beamte wurden hierbei leicht verletzt. Bei der Durchsuchung des 22-Jährigen wurde weiteres, teils verkaufsfertig portioniertes und verpacktes Marihuana aufgefunden und beschlagnahmt.
Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Reutlingen gebracht, wobei er die eingesetzten Polizeibeamten fortdauernd massiv beleidigte und beschimpfte.
Noch am gleichen Abend wurde die Wohnung des 22-Jährigen durchsucht. Dabei fanden und beschlagnahmten die Fahnder neben dealertypischen Utensilien weitere mehr als 24 Gramm Marihuana.
Der 22-Jährige wurde am Freitagmittag dem Haftrichter beim Amtsgericht Tübingen vorgeführt, der den von der Staatsanwaltschaft Tübingen beantragten Haftbefehl erließ und gegen Auflagen außer Vollzug setzte.

PM des PP Reutlingen vom 07.06.2019

 

Tengen (Baden-Württemberg): Körperverletzung und tätlicher Angriff

Während ein Busfahrer am Donnerstagnachmittag gegen 13.00 Uhr seine Pause an der Haltestelle bei der Grundschule Tengen verbrachte, versuchte ein 52-jähriger alkoholisierter Mann mit seinem Schäferhund mehrfach in den Bus einzusteigen, was ihm aber von dem Busfahrer verwehrt wurde. Außer sich vor Wut schlug daraufhin der Alkoholisierte mit den Fäusten gegen die Front- und Seitenscheibe des Omnibusses. Indes lief sein Hund frei auf dem Parkplatz umher, weshalb die an der Haltestelle wartenden Schüler verängstigt davonrannten. Als ein Verantwortlicher der Schule und der Vater eines Schülers, die auf den Vorfall aufmerksam geworden waren, den 52-Jährigen zur Rede stellten, versuchte dieser dem Vater einen Kopfstoß zu versetzen. Dem 24-Jährigen gelang es zwar, dem Angriff auszuweichen, er wurde aber vom Schäferhund des Tatverdächtigen in den Oberarm gebissen. Nachdem das Tier auch dem Lehrer zwei Bisswunden zugefügt hatte, trat der 52-Jährige noch gegen den Pkw des jungen Mannes, in den er sich flüchtete. Als der aufgebrachte Hundebesitzer selbst in den Arm gebissen wurde, band er seinen Hund an einem Laternenmast fest und setzte sich auf eine Bank, wo er durch weitere Zeugen bis zum Eintreffen der verständigten Polizei festgehalten werden konnte. Auch auf der Fahrt zur Dienststelle und später in der Gewahrsamszelle verhielt sich der alkoholisierte Mann äußerst aggressiv und renitent. Auf richterliche Anordnung wurde bei dem Tatverdächtigen die Entnahme einer Blutprobe veranlasst und der Gewahrsam aufrechterhalten. Der Hund wurde an die Tierrettung übergeben, nachdem über die Stadt Tengen eine Beschlagnahme-Anordnung eingeholt worden war.

PM des PP Konstanz vom 07.06.2019

 

Braunschweig (Niedersachsen): Verfolgungsfahrt im Pfingstreiseverkehr endet glimpflich

Nur dem glücklichen Zufall ist es zu verdanken, dass die Flucht eines Fahrzeuges nicht mit schweren Unfallfolgen endete.
Einer Streife der Autobahnpolizei war ein Wagen aufgefallen, der auffallende Schlangenlinien fuhr. Als sie dem Auto Haltezeichen gaben, beschleunigte der Fahrzeugführer stark und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Dabei touchierte er mehrmals die Schutzplanke und nutzte für die Flucht trotz des starken Pfingstreiseverkehrs alle drei Fahrstreifen.
In Höhe des Autobahnkreuzes Wolfsburg-Königslutter überholte der bis dahin Unbekannte diverse Fahrzeuge über den Standstreifen. Kurz vor dem Parkplatz Essehof wechselte der Wagen von der ganz linken Fahrspur und fuhr mit ungefähr 100 km/h auf dem Parkplatz. Hier kollidierte er mit einer dort stehenden Mülltonne, die zur Seite geschleudert wurde und fast Parkplatzbesucher getroffen hätte.
Nachdem der Wagen zwei Steinfindlinge gerammt hatte, blieb er stark beschädigt und nicht mehr fahrbereit sehen. Bei der Festnahme leistete der 37-jährige polnische Fahrzeugführer erheblichen Widerstand. Ein Polizeibeamter verletzte sich bei der Festnahme leicht.
Bei dem Beschuldigten wurde deutlicher Alkoholgeruch festgestellt, so dass ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Weiter wurde der Führerschein beschlagnahmt.
Da der Mann sich weiterhin aggressiv verhielt wurde er schließlich dem Polizeigewahrsam zugeführt.
Die Autobahnpolizei Braunschweig bittet Zeugen der Flucht und weitere Personen, die durch den Mann am Freitagnachmittag gefährdet wurden, sich telefonisch unter der Rufnummer 0531 / 476-3715 zu melden.

PM der POL Braunschweig vom 07.06.2019

 

Graz (Steiermark): Randalierer festgenommen

Polizisten nahmen Freitagabend, 7. Juni 2019, einen 18-Jährigen fest, nachdem er zuvor, gemeinsam mit zwei weiteren Personen, im Bereich einer Bushaltestelle randaliert und die öffentliche Ordnung gestört hatte.
Kurz nach 18.30 Uhr wurden Polizisten zu einer Bushaltestelle (Linie 53) am Grazer Hauptbahnhof gerufen, nachdem Anzeige über randalierende Personen erstattet wurde. Vor Ort stellten die Beamten einen bereits polizeilich bekannten 18-Jährigen aus dem Bezirk Graz-Umgebung fest. Bei Eintreffen der Streife entblößte dieser sein Gesäß und streckte es den Polizisten entgegen. Auf der Wartebank befanden sich eine 20-Jährige sowie ein 33-Jähriger, beide aus Graz. Alle drei Personen wirkten offensichtlich stark alkoholisiert. Die 20-Jährige schlief auf der Bank, zahlreiche Gegenstände und Bierdosen lagen im Wartebereich sowie auf dem Boden umher.
Die Polizisten forderten die drei in der Folge auf, ihr Verhalten einzustellen und wiesen sie vom äußerst stark frequentierten Bahnhofs-Vorplatz weg. Diese kamen der Aufforderung jedoch nicht nach. Vor allem der 18-Jährige missachtete die Anweisungen, indem er mit nacktem Oberkörper vor den Beamten stand und provozierend sein Bier trank. Nachdem er schließlich die Polizisten mehrmals lautstark beschimpfte, er immer aggressiver wurde und auch begann in Richtung eines Beamten zu schlagen (kein Treffer), nahmen Polizisten ihn fest. Nachdem eine Fixierung des 18-Jährigen im Stehen nicht gefahrlos möglich schien, er verspannte seine Oberkörper und ballte die Fäuste, brachten ihn die Polizisten mittels Einsatztechnik zu Boden und legten ihm Handfessel an.
Als die 20-Jährige, sie war vom 33-Jährigen geweckt worden, dem Festgenommenen zu Hilfe kommen wollte, wiesen Polizisten sie zurück. Mit Unterstützung einer weiteren Streife wurde der 18-Jährige schließlich auf eine Polizeiinspektion überstellt. Dort konnten ihm wenig später die Handfesseln abgenommen werden, nachdem er sich beruhigt hatte.
Verletzt wurde niemand. Alle drei Personen werden angezeigt.

PA der LPD Steiermark vom 07.06.2019

 

Erfurt (Thüringen): Betrunkene Radler

Heute Nacht wurde ein blutender Radfahrer in der Löberstraße einer Kontrolle unterzogen. Der 52-Jährige hatte Gesichtsverletzungen. Nachdem die Beamten den Radfahrer stoppen, stürzte er mit seinem Fahrrad um und fiel gegen das Polizeifahrzeug. Bei dem durchgeführten Atemalkoholtest erreichte er einen Wert von über 1,4 Promille. Aufgrund seiner Gesichtsverletzungen wurde er ins Krankenhaus gebracht. Ein 20-Jähriger radelte heute Nacht mit einer weiteren Person auf dem Gepäckträger durch die Altstadt, als er durch Polizeibeamte gestoppt wurde. Er war mit 2,21 Promille erheblich alkoholisiert. Gegen die Radfahrer wurde Anzeige erstattet.

PM der LPI Erfurt vom 07.06.2019

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