Hamm-Norden (Nordrhein-Westfalen): Ruhestörung eskaliert und endet im Polizeigewahrsam

Ein zunächst harmloser Einsatz nach einer Ruhestörung eskalierte am Sonntag, 9. Juni, gegen 20.20 Uhr, auf der Oranienburger Straße. Eine Gruppe von circa zehn Personen hörte lautstark Musik auf einer Wiese, sodass sich Anwohner gestört fühlten. Nachdem der 29-jährige Verantwortliche der Musikanlage durch die Polizei aufgefordert wurde, sich auszuweisen, eskalierte die Situation. Zunächst verweigerte er dies und musste durch hinzugezogene Polizeikräfte zu Boden gebracht werden, da er die Gruppe aufforderte, sich gegen die Polizei zu stellen. Ein 23-Jähriger versuchte anschließend, den 29-Jährigen zu befreien und wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen. Aufgrund der Dynamik vor Ort und der inzwischen versammelten Schaulustigen wurden weitere Polizeikräfte aus umliegenden Behörden angefordert. Nachdem sich die beiden Störer im Polizeigewahrsam befanden, beruhigte sich die Situation. Gegen die beiden Männern wird nur wegen Landfriedensbruch, Gefangenenbefreiung, Beleidigung und Widerstand ermittelt.

PM des PP Hamm vom 10.06.2019

 

Hildesheim – Bockenem (Niedersachsen): Mehrere Körpverletzungen in Bockenem ++ Beschuldigter wird durch Einsatz von Pfefferspray gestoppt ++

Am frühen Samstagmorgen kam es im Umfeld der „Landjugendfeier“ in der Walter-Althoff-Straße zu mehreren Körperverletzungen. Ab 03:30 Uhr waren Beamte des PK Bad Salzdetfurth im Einsatz, um die Lage vor Ort zu beruhigen und die Vorfälle aufzunehmen.
Zunächst kam es gegen 03:30 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 35-jährigen Mann aus Lamspringe und einem 26-jährigen Mann aus Bockenem. Der 35-jährige soll dem 26-jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen und gegen den Körper des am Boden liegenden 26-jährigen getreten haben. Zum Zeitpunkt der Sachverhaltsaufnahme war die Stimmung vor Ort sehr gereizt. Die beteiligten Personen standen alle deutlich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Noch während der Sachverhaltsaufnahme versuchte der 35-jährige aus Lamspringe einen bekannten des 26jährigen aus Bockenem anzugreifen.
Dieser konnte den Faustschlägen jedoch ausweichen. Letztlich konnte der Angriff des Lamspringers von der anwesenden Polizeibeamten nur durch den Einsatz von „Pfefferspray“ beendet werden. Nach einer ambulanten Behandlung durch eine hinzugerufene Rettungswagenbesetzung erhielten die beteiligten Aggressoren Platzverweise.
Während die polizeilichen Maßnahmen vor Ort noch liefen, kam es zu einer weiteren angezeigten Auseinandersetzung. Zunächst schüttete ein 20-jähriger Mann aus Bockenem einer 21-jährigen Frau aus Bockenem ein Glas Bier ins Gesicht Daraufhin kam es zu Streitigkeiten mit einem 21-jährigen Bockenemer, welche ebenfalls in einer handfesten Auseinandersetzung (Faustschlägen) endete. Auch hier konnte die Lage von den anwesenden Beamten beruhigt werden.
Schließlich wurde vor Ort noch eine weitere Körperverletzung angezeigt. Gegen 03:40 Uhr war demnach eine 33jähriger Mann aus Bockenem von einer unbekannten Person von hinten geschubst worden.
Hierdurch kam der Mann zu Sturz und verletzte sich leicht am Ellenbogen. Durch den Sturz wurde außerdem das getragene T-Shirt beschädigt.
Bei den beiden Auseinandersetzungen hat es sich um unterschiedliche Tätergruppen gehandelt. Alle Beteiligten standen erheblich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Die genaueren Hintergründe zu den einzelnen Taten sind derzeit noch unbekannt und sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Von den eingesetzten Beamten wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Hildesheim vom 10.06.2019

 

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Sonntagabend gegen 19:35 Uhr sollte ein 30-Jähriger in der Holzmarktstraße in Ludwigsburg einer Personenkontrolle unterzogen werden, da er andere Passanten in aggressiver Weise belästigte. Der stark alkoholisierte Mann wollte sich zunächst nicht von den eingesetzten Polizeibeamten kontrollieren lassen und verweigerte die Herausgabe eines Ausweisdokumentes. Im Verlauf der Kontrolle konnte festgestellt werden, dass der Mann bereits gegen 18:00 Uhr einen Platzverwies für die Innenstadt Ludwigsburg erhalten hatte. Auf Grund des Verstoßes gegen den Platzverweis sowie der Uneinsichtigkeit des Mannes wurde er in Gewahrsam genommen. Bei der Durchsetzung dieser Maßnahme setzte sich der Mann körperlich zur Wehr. Er musste zu Boden gebracht und dort gefesselt werden. Der 30-Jährige muss nun mit einer Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 10.06.2019

 

Bamberg (Bayern): Widerstand

In der Nacht von Sonntag auf Montag hielt ein 20-jähriger Mann die Bamberger Polizei auf Trab. Er hatte zunächst um 00:38 Uhr in der Kleberstraße einen anderen Mann gewürgt und getreten. Anschließend hat vermutlich derselbe Täter in der Mußstraße eine junge Frau im Vorbeifahren von ihrem Fahrrad geschlagen, sodass diese mit Kopfverletzungen ins Klinikum verbracht werden musste. Auf seinem weiteren Heimweg auf der Landstraße nach Bischberg sprang der junge Mann vor einen fahrenden Pkw, dessen Fahrer einen Unfall nur durch Ausweichen vermeiden konnte. Als der Täter um 01:20 Uhr vor seinem Wohnanwesen angetroffen werden konnte, leistete er bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand und verletzte einen Polizeibeamten. Auf den 20-jährigen Mann kommen nun einige Strafanzeigen zu.

PM (asuzugsweise, „Sonstiges“) der PI Bamberg-Stadt vom 10.06.2019

 

Bad Kissingen (Bayern): Polizeibeamte durch Jugendlichen beleidigt

Am Sonntagnachmittag erhielt die Polizeiinspektion Bad Kissingen durch einen Anwohner telefonisch die Mitteilung über eine Gruppe Jugendliche, welche am Berliner Platz Passanten belästigen sollen. Durch die eingesetzten Polizeibeamten konnte die Gruppe von drei Jugendlichen im Alter von 13 bis 17 Jahren angetroffen werden. Vor Ort wurde festgestellt, dass der 13 Jährige einen Mülleimer der Stadt Bad Kissingen im Vorfeld durch einen Fußtritt beschädigt hatte. Während der Sachverhaltsaufnahme wurden die anwesenden Polizeibeamten aus der Gruppe heraus durch einen alkoholisierten 17 Jährigen beschimpft und durch das Zeigen des Mittelfingers beleidigt. Gegen die drei Jugendlichen wurde nach Abschluss der Sachverhaltsaufnahme ein Platzverweis ausgesprochen. Der 17 Jährige, welcher zuvor die Polizeibeamten beleidigt hatte, war weiterhin uneinsichtig und provokativ. Da er den gegen ihn ausgesprochenen Platzverweis trotz mehrmaliger Aufforderung nicht nachkam, wurde er in Gewahrsam genommen. Er wurde zur Polizeiinspektion Bad Kissingen verbracht, wo er im Laufe des Abends aus dem Gewahrsam entlassen wurde. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Bad Kissingen vom 10.06.2019

 

Kasbach-Ohlenberg (Rheinland-Pfalz): Randalierer kommen Platzverweisen nicht nach

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde durch die Veranstalter der Pfingstkirmes in Ohlenberg zwei betrunkene junge Männer gemeldet, die vor Ort für Ärger sorgen würden. Bei Eintreffen der Streife wurde den beiden Personen angetroffen und ihnen wurde ein Platzverweis für das Kirmesgelände ausgesprochen. Diesem kamen die Beiden, wenn auch widerwillig, nach. Ca. eine Stunde später wurde einer der beiden zuvor Kontrollierten erneut auf dem Gelände gemeldet. Gegenüber der entsandten Streife erklärte der 26-jährige, dass ihn die Anweisungen der Polizei nicht interessieren würden und beleidigte die Beamten lautstark. Der junge Mann wurde letztlich zur Durchsetzung des Platzverweises und Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Dies wiederum veranlasste einen weiteren 27-jährigen Mann zunehmend aggressiver zu werden. Auch dieser erhielt durch die Veranstalter ein Hausverbot, dem er jedoch nicht nachkam, so dass unter zur Hilfenahme einer weiteren Streife der Polizeiinspektion Neuwied, auch dieser in Gewahrsam genommen wurde. Gegen beide Männer wurden Strafanzeigen gefertigt.

PM der PD Neuwied/Rhein vom 10.06.2019

 

Gronau (Nordrhein-Westfalen): Jugendlicher leistet Widerstand

In der Nacht zum Sonntag kam es zu einem Familienstreit, bei dem ein stark alkoholisierter 15-Jähriger zugeschlagen und randaliert hatte. Er hatte sich dabei verletzt, so dass eine ärztliche Behandlung notwendig war. Der Jugendliche beleidigte sowohl die Rettungssanitäter als auch die Polizeibeamten dauerhaft, Zudem spuckte er um sich und versuchte einen Polizeibeamten auf der Fahrt zum Krankenhaus zu treten und zu beißen.
Nach der ärztlichen Versorgung wurde das Jugendamt hinzugezogen und der 15-Jährige in einer Klinik untergebracht.

PM der KPB Borken vom 10.06.2019

 

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Angriff auf Kneipenwirt und seine Gäste

Am 09.06.2019, gg. 07.47 Uhr wurde der Polizei über Notruf eine körperliche Auseinandersetzung in einer Kneipe im Altengraben gemeldet. Drei bis dahin unbekannte Täter, mit südländischem Aussehen, hätten den Wirt und zwei Gäste u.a. mit einer Eisenstange und mit Pflastersteinen angegriffen. Nach der Tat flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung wurden sie jedoch kurze Zeit später festgestellt. Es handelte sich um eine 17jährige Frau und zwei 18 und 27jährige Männer. Bei der anschließenden Festnahme leistete der 18jährige Beschuldigte Widerstand und beleidigte die eingesetzten Kräfte fortlaufend verbal. Die beiden männlichen Beschuldigten wurden dem Gewahrsam zugeführt. Bei ihnen wurde eine Blutprobe angeordnet und durchgeführt. Bei der Durchsuchung wurde bei dem 18jährigen noch eine geringe Menge Drogen aufgefunden. Die weibliche Beschuldigte wurde vor Ort aus den Maßnahmen entlassen.
Die drei Geschädigten zogen sich, trotz des massiven Angriffes, nur oberflächliche Verletzungen (blutende Nase, Schürfwunden etc.) zu. Die Fensterscheiben der Kneipe und einem Nachbargeschäft wurden bei der Tat beschädigt.
Das Motiv für die Tat ist bislang noch ungeklärt. Die Ermittlungen dauern noch an.
Zeugen, die Angaben zur Tat machen können, sollen sich bitte bei der Polizeiinspektion 1, telefonisch unter der Tel.Nr. 0261/103-2510 oder per E-Mail an pikoblenz1@polizei.rlp.de, melden.

PM des PP Koblenz vom 10.06.2019

 

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Bocholt – Zwei Randalierer in Gewahrsam genommen

Die Nacht zum Montag endete für zwei Randalierer in einer Polizeizelle. Gegen 01.40 Uhr hatte ein stark alkoholisierter 46-jähriger Mann in einer Gaststätte am Europaplatz randaliert und einen Platzverweis nicht beachtet. Zur Durchsetzung des Platzverweises und Verhinderung von Straftaten nahmen Polizeibeamte den sehr aggressiven Mann mit zur Wache und sperrten ihn ein eine Zelle.
Diese widerfuhr auch einem stark alkoholisierten 26-jährigen Bocholter, der gegen 01.50 Uhr nach Zeugenaussagen an einer Schlägerei beteiligt war. Er trat gegenüber den Polizeibeamten aggressiv auf und weigerte sich, seine Personalien anzugeben.

PM der KPB Borken vom 10.06.2019

 

Heiligkreuztal (Baden-Württemberg): Betrunkener Fußgänger wird gegenüber Polizeibeamten handgreiflich / Mann kam in Gewahrsam

Am Pfingstsonntag meldete ein Verkehrsteilnehmer, dass ein betrunkener Mann zwischen Heilig Kreuztal und Binzwangen mitten auf der Fahrbahn torkeln würde. Die Streifenbesatzung des Polizeireviers Riedlingen konnte einen stark alkoholisierten Mann antreffen. Der Mann konnte für die Heimreise keine Angehörigen oder Freunde verständigen. Andere Möglichkeiten lehnte er aus Kostengründen ab. Der Betrunkene wurde gegenüber den Beamten immer aggressiver. Dem unkooperativen Mann wurde der Gewahrsam erklärt. Bei der Durchführung der Ingewahrsamnahme wurde der Mann handgreiflich und krallte sich bei einem Beamten fest. Aufgrund der Aggressivität mussten die Beamten Pfefferspray einsetzen. Ein Beamter wurde durch den Aggressor leicht verletzt. Der Vorfall wurde mittels Bodycam festgehalten. Dies wurde dem Mann mitgeteilt. Der 25-jährige Mann trägt nicht nur die Kosten für den Gewahrsam, sondern muss sich auch wegen der Widerstandshandlung verantworten. Eine Anzeige an die STA Ravensburg folgt.

PM des PP Ulm vom 10.06.2019

 

Monheim (Nordrhein-Westfalen): Streifenwagen mit Bierflaschen beworfen

Am frühen Montagmorgen des 10.06.2019 gegen 02.10 Uhr wurde die Polizei anlässlich einer Ruhestörung zu einem Wohnhaus auf der Brandenburger Allee gerufen. Während die eingesetzten Polizeibeamten das Haus betraten, hörten sie klirrende Geräusche von der Hausfront.
Schnell stellten sie fest, dass der vor dem Haus abgestellte Streifenwagen von einem Balkon der oberen Etage mit Bierflaschen beworfen wurde. Eine Bierflasche traf den Funkwagen und verursachte Sachschaden an Dach und Motorhaube. Durch die Beamten konnte im oberen Stockwerk eine Person erkannt werden, die weitere Bierflaschen herunterwarf. Der Streifenwagen und die Beamten wurden hierbei nur knapp verfehlt. Durch die Polizei konnte der Beschuldigte in seiner Wohnung angetroffen werden. Gegen den alkoholisierten 34-jährigen Mann wurde eine Blutprobe angeordnet. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die Kriminalpolizei in Mettmann übernahm die weiteren Ermittlungen.

PM der POL Mettmann vom 10.06.2019

 

Lüneburg (Niedersachsen): Übergriffe auf Polizeibeamte

Eine 29-jährige Lüneburgerin hielt sich am Samstag gegen 22:15 Uhr trotz Hausverbots auf dem Gelände einer Klinik Am Wienebütteler Weg in Lüneburg auf. Sie reagierte aggressiv auf alarmierten Polizeibeamten und warf eine halbvolle Bierflasche in Richtung der Beamten. Die Glasflasche verfehlte den Kopf eines Beamten nur knapp.
Am Samstag gegen 20:30 Uhr kam es in der Dahlenburger Landstraße in Lüneburg zu einem Streit zwischen Ex-Beziehungspartnern. Ein amtsbekannter 43-jähriger Lüneburger wollte in die Wohnung seiner Ex-Partnerin gelangen. Dies wurde durch die eingesetzten Beamten unterbunden und der Mann bekam einen Platzverweis. Er regte sich so sehr darüber auf, dass er die Beamten bedrohte und beleidigte und anschließend in einem Nachbarhaus die Scheibe eines Kellerfensters einschlug. Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren.

PM der PI Lüneburg vom 10.06.2019

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Polizeifahrzeug mit Farbbeuteln beworfen

Ein Polizeifahrzeug ist in der vergangenen Nacht in Friedrichshain mit Farbbeuteln beworfen worden. Gegen 2.10 Uhr warfen Unbekannte aus einem Fenster eines Hauses in der Liebigstraße mehrere Farbbeutel und mit Farbe gefüllte Glaskörper in Richtung des Einsatzfahrzeuges. Dabei wurde der Gruppenwagen vier Mal getroffen. Ein Farbbeutel schlug unmittelbar vor einem Polizisten auf dem Gehweg ein. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

PM des PP Berlin vom 10.06.2019

 

Oelde (Nordrhein-Westfalen): 21-Jähriger nach Behinderung von Einsatzkräfte in Gewahrsam genommen

Am Sonntag, 09.06.2019, um 01.28 Uhr, nahmen Einsatzkräfte der Polizeiwache Oelde auf der Straße Zur Dicken Linde in Oelde einen Verkehrsunfall auf (siehe Pressemeldung v. 09.06.2019,
04:47 Uhr). Während der Unfallaufnahme störte ein 21-jähriger Oelder immer wieder die Maßnahmen der eingesetzten Polizeibeamten. Diese erteilten dem jungen Mann daraufhin einen Platzverweis, dem dieser zunächst nachkam. Im weiteren Verlauf kehrte der Mann jedoch wieder zur Unfallstelle zurück und behinderte und störte die Beamten bei der Durchführung der Unfallaufnahme. Die Einsatzkräfte nahmen den jungen Mann in Gewahrsam und brachten ihn in das Zentralgewahrsam zur Polizeiwache Ahlen.

PM der POL Warendorf vom 10.06.2019

 

Neu Wulmstorf (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am frühen Montagmorgen gegen 02:15 Uhr randalierte ein 20-Jähriger Hamburger in Neu Wulmstorf in der Straße „Am Bach“. Auch die Freunde des alkoholisierten, jungen Mannes konnten diesen nicht mehr beruhigen.
Da der 20-Jährige gesundheitliche Probleme hatte, die sich unter extremen Stress verschlechtern können und er sich einfach nicht beruhigen ließ, wurde er in Schutzgewahrsam genommen. Bei dieser Ingewahrsamnahme leistete er dann jedoch Widerstand gegen die Polizeibeamten und beleidigte diese zusätzlich. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,48 Promille. Der Hamburger schlief seinen Rausch im Polizeigewahrsam aus. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung.

PM der PI Harburg vom 10.06.2019

 

Oldenburg (Niedersachsen): Tolle Stimmung beim Frühtanz Tange++ ++Tausende Gäste feiren bei Musik und tollem Wetter

Am Pfingstsonntag war es wieder soweit. Bereits am Morgen strömten wieder tausende Gäste auf das Gelände. Ab Mittag entwickelte sich dann ein extrem starker Zulauf. Viele Gäste kamen zu Fuß, nutzten die Zuganbindung Augustfehn oder kamen mit Bussen.
Zeitweise führte das Verkehrsaufkommen zu Verkehrsproblemen, sodass verkehrslenkend eingegriffen werden musste. Insgesamt besuchten ca.
20.000 Gäste bis zum Abend die Veranstaltung. Sie kamen aus dem gesamten norddeutschen Raum. Über die gesamte Veranstaltungsdauer wurden Einlasskontrollen durchgeführt. Bei Kontrollen wurde der Fahrer eines Fahrrades mit Hilfsmotor mit 1,99 Promille festgestellt.
Der Führer eines PKW stand unter dem Einfluss alkoholischer Getränke (0,48 Promille in der Probezeit) und der Beeinflussung von berauschenden Mitteln. Der Führerschein wurde sichergestellt. Es wurden 17 Körperverletzungen registriert. Bei 11 Personen wurden Betäubungsmittel entdeckt. Gegenüber 39 Personen wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Zwei Polizeibeamte wurden leicht verletzt, gegen zwei Gäste wurden Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt. Die Anzahl der Straftaten war sehr gering. Die gesamte Veranstaltung verlief sehr friedlich und die Vorfreude auf das nächste Jahr war schon spürbar.
Zu einem Zwischenfall kam es noch auf dem Bahnhof Leer. Hier blieb ein überfüllter Zug gegen 11.00 Uhr zunächst stehen. Dieser war auf dem Fahrt von Norddeich nach Leipzig. In diesem befanden sich u.a. ca. 150 – 200 junge Leute auf dem Weg nach Tange. Zudem wurde in dem Zug ein Feueralarm, vermutlich durch den Qualm einer Zigarette, ausgelöst. Nach Begehung des Zuges durch die Feuerwehr wurde Entwarnung gegeben. Teilweise stiegen die Fahrgäste in einen nachfolgenden Zug um. Beide Züge setzten ihre Fahrt dann fort.

PM der PI Oldenburg-Stad/Ammerland vom 10.06.2019

 

Jemgum (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Montag, gegen 00:20 Uhr, wurde in der Menno-Peters-Straße eine Ruhestörung, verursacht durch eine laut schreiende Person, gemeldet. In einem Garten wurde eine stark alkoholisierte 59-jährige Jemgumerin angetroffen. Die 59-Jährige wurde gegenüber der eingesetzten Polizeibeamtin und dem eingesetzten Polizeibeamten aggressiv und setzte sich letztlich mit Tritten, Schlägen, Kratzen und Beißen zur Wehr. Sowohl die Polizeibeamtin als auch der Polizeibeamte wurden hierbei leicht verletzt und mussten ambulant versorgt werden. Die Jemgumerin wurde in Gewahrsam genommen und es wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Leer/Emden vom 10.06.2019

 

Berlin-Neukölln: Mutmaßlicher Kioskeinbrecher verletzt Polizist

Ein Polizist ist in der vergangenen Nacht in Neukölln von einem mutmaßlichen Einbrecher verletzt worden. Der Polizist und sein Kollege erhielten gegen 1.45 Uhr den Auftrag, zu einem gegenwärtigen Einbruch in einen Zeitungsladen in der Grenzallee zu fahren. Am Ort eingetroffen sahen die Polizisten einen Mann, der vor dem Eingang des Geschäfts hockte und wohl versuchte in dieses zu gelangen, und einen weiteren, der offenbar Schmiere stand. Als die Männer den Funkwagen erblickten, liefen diese sofort in Richtung Sonnenallee los. An der Sonnenallee trennten sich die beiden Verdächtigen und die Beamten liefen dem Mann hinterher, der zuvor vor der Tür gehockt hatte. Dieser flüchtete durch eine Grünanlage in die Aronsstraße. Dort holten die Beamten den Flüchtenden ein und der später angegriffene Polizist versuchte, den Tatverdächtigen zu Boden zu bringen. Dagegen wehrte sich dieser und schlug dem Polizisten unter anderem mit der Faust ins Gesicht. Gemeinsam mit seinem Kollegen gelang es ihm dann den Tatverdächtigen zu Boden zu bringen und ihm eine Handfessel anzulegen. Der Festgenommene im Alter von 47 Jahren wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht, erkennungsdienstlich behandelt und anschließend für die Kriminalpolizei der Direktion 5 eingeliefert. Der Polizist musste mit Arm- und Kopfverletzungen seinen Dienst beenden.

PM (Nr. 1396) des PP Berlin vom 10.06.2019

 

Berlin-Neukölln: Dienstwaffe versucht zu entreißen

Im Rahmen eines Polizeieinsatzes versuchte gestern Abend eine Frau in Britz eine Dienstwaffe zu stehlen. Gegen 20 Uhr wurden Polizisten zu einem Einsatz wegen Häuslicher Gewalt in einem Mehrfamilienhaus in der Rungiusstraße alarmiert. Während die Polizisten die Aussagen der Beteiligten im Wohnzimmer der Wohnung aufnahmen, griff plötzlich eine 38-Jährige, die bisher als Zeugin in der Sache auftrat, nach der Dienstwaffe eines Polizeibeamten und versuchte sie, durch kräftige Züge aus dem Holster zu ziehen. Der Polizeiobermeister agierte sofort, setzte eine Abwehrtechnik gegen die hinter ihm stehende Frau ein und fesselte sie. Anschließend brachten die Einsatzkräfte die Tatverdächtige in ein Polizeigewahrsam, wo eine richterlich angeordnete Blutentnahme durchgeführt wurde. Eine bei der Frau zuvor durchgeführte Atemalkoholmessung hatte einen Wert von ungefähr 3,3 Promille ergeben. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde sie wieder entlassen. Sie muss sich nun wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und versuchtem schweren Diebstahl verantworten.

PM des PP Berlin vom 10.06.2019

 

Hannover (Niedersachsen): Zeugenaufruf: Polizistin von Angreifer verletzt

Eine Polizistin ist am Samstag, 08.06.2019, von einem Mann angegriffen und verletzt worden. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen war die Polizei gegen 06:15 Uhr in die Scholvinstraße gerufen worden. In einer Bar hatte es eine Auseinandersetzung zwischen einem 35-Jährigen und zwei Türstehern gegeben.
Im Anschluss an die Aufnahme des Sachverhalts befand sich eine Beamtin (27) auf dem Gehweg zwischen Goetheshausstraße und Scholvinstraße im Gespräch mit einem Passanten, als sich ein bis dato unbeteiligter Mann seitlich näherte, plötzlich mit der Faust zuschlug und sie am Kopf traf. Die Polizistin ging zu Boden.
Mit Unterstützung anwesender Türsteher wurde der 22-jährige Angreifer in Gewahrsam genommen, leistete aber körperlichen Widerstand. Ein 37 Jahre alter Polizist sowie ein 28 Jahre alter Türsteher erlitten infolgedessen leichte Verletzungen durch Bisse.
Ein Atemalkoholtest des 22-Jährigen ergab einen Wert von 2,23 Promille. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
Während der Auseinandersetzung entfernte sich der Passant, mit dem die Polizistin zum Zeitpunkt des Angriffs gesprochen hatte. Er wird, ebenso wie Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Mitte unter der Telefonnummer 0511 109-2815 zu melden.

PM der PD Hannover vom 10.06.2019

 

Bad Kötzting (Bayern): Streitigkeit auf dem Festplatz

Am Sonntagabend, gegen 21.15 Uhr, lief eine verbale Streitigkeit bei der Pfandrückgabe auf dem Festplatz aus dem Ruder. Im Zuge des Streites warf ein 23-jähriger Festbesucher einen Maßkrug in Richtung einer 48-jährigen Angestellten. Die Frau konnte gerade noch ausweichen und wurde nicht verletzt. Der Maßkrug durchschlug jedoch die Glasscheibe eines Kühlschranks. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von ca. 500,- Euro. Anschließend flüchtete der Mann, konnte aber wenig später von einer Polizeistreife festgenommen werden. Bei der Festnahme beleidigte der Mann die eingesetzten Beamten mehrfach. Auf den Mann kommen nun Anzeigen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung zu. Außerdem verhängte die Stadt Bad Kötzting gegen ihn ein Betretungsverbot, gültig für das gesamte Festgeländes bis zum Ende Pfingstfestes.

PM der PI Bad Kötzting vom 10.06.2019

 

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Bedrohung des Rettungsdienstes und der Polizei

Nachdem ein alkoholisierter 40-jähriger Mann aus Schortens am Montag, gg. 01:30 Uhr, mit dem Fahrrad in der Oldenburger Straße in Wilhelmshaven stürzte und sich dabei verletzte, bedrohte er die ihm zur Hilfe gerufenen Rettungssanitäter mit einem Messer.
Aufgrund seiner Aggressivität wurde er dem Polizeigewahrsam in Wilhelmshaven zugeführt. Auch hier bedrohte er die eingesetzten Polizeibeamten mit dem Tode.
Ihn erwarten nun insgesamt drei Ermittlungsverfahren, eines wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und zwei wegen Bedrohung.

PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 10.06.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Auflösung einer Privatparty in Köln-Widdersdorf – Ingewahrsamnahme

Bei der Auflösung einer lauten Privatparty Samstagnacht (8. Juni) haben Polizisten in Köln-Widdersdorf einen 58 Jahre alten Mann in Gewahrsam genommen, der sich der Auflösung widersetzte. Darüber hinaus beschlagnahmten sie sein Mobiltelefon sowie zwei Handys von Gästen, die trotz der Aufforderung, dies nicht zu tun, die Auflösung filmten. Die Polizei hat gegen die Handybesitzer Ermittlungen wegen der Aufzeichnung des nicht öffentlich gesprochenen Wortes eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft Köln hat die Beschlagnahme bestätigt.
Um 22.23 Uhr meldeten Zeugen die Ruhestörung in der Straße Auf der Vierzig. Die eingesetzten Beamten ermahnten den Veranstalter (44) mehrfach zur Ruhe. Da die Gäste dieser Aufforderung nicht nachkamen, lösten Polizisten die Party auf.

PM der POL Köln vom 10.06.2019

 

Stade (Niedersachsen): Pfingstmarkt Neukloster ruhiger als in den Vorjahren – Polizei und Rettungsdienst dennoch gut beschäftigt

Der Pfingstmarkt Neukloster hat in diesem Jahr bis Pfingstmontagabend die Polizei und die Rettungskräfte gut beschäftigt, obwohl er nach Einschätzung der Einsatzkräfte deutlich ruhiger abgelaufen ist, wie in den Vorjahren.
Die Polizeibeamten der Pfingstmarktwache mussten mit Unterstützung durch Kolleginnen und Kollegen der Bereitschaftspolizei nur 3 Körperverletzungen, 2 Diebstähle und 3 Betäubungsmitteldelikte aufnehmen. Dreimal leisteten Personen Widerstand gegen Maßnahmen der Polizei, in 25 Fällen wurden die Identität von Personen festgestellt und ein junger Mann musste wegen übermäßigen Alkoholgenuss eine Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen.
In drei Fällen mussten die Polizisten Platzverweise aussprechen.
Siebenmal wurden Verkehrsordnungswidrigkeiten wegen behinderndem Parken oder über einen abgelaufenem TÜV aufgenommen, es kam zu zwei leichten Verkehrsunfällen im Trubel um das Marktgeschehen und eine Person wurde wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt.
Bei Jugendschutzkontrollen wurde ein Jugendlicher unter Drogeneinfluss angetroffen und ein Jugendlicher musste mit zu viel Alkohol ins Krankenhaus gebracht und seinen Eltern übergeben werden.
Der Rettungsdienst der DRK Bereitschaft auf dem Pfingstmarkt musste bei ca. 40 Hilfeleistungen zu denen alkoholbedingte Ausfälle und leichte Verletzungen gehörten, tätig werden. 14 Personen davon mussten in die umliegenden Krankenhäuser transportiert werden.

PM der PI Stade vom 10.06.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Größere Auseinandersetzung in der nördlichen Innenstadt – Polizei mit starken Kräften vor Ort

Am heutigen Tag kam es im Bereich der Schleswiger Straße zu einer größeren Auseinandersetzung von circa 80 Personen. Die alarmierte Polizei war mit starken Kräften vor Ort.
Am heutigen Tag um 16.17 Uhr erhielt die Polizei einen Einsatz zur Schleswiger Straße / Schleswiger Platz. Einsatzgrund war eine Schägerei innerhalb einer größeren Personengruppe. Bei der Schlägerei sollen Stuhlbeine, Holzlatten, Werkzeuge und Molotowcocktails verwendet worden sein.
Bei Eintreffen der Beamten flüchteten die Beteiligten in alle Richtungen. Die Polizisten löschten entzündete Molotowcocktails. Vor Ort bedrängte eine Gruppe von circa 150 Schaulustigen die ersteintreffenden Beamten und behinderten deren Arbeit. Mit Hilfe von Unterstzützungskräften aus ganz Dortmund und Nachbarbehörden sperrten die Polizisten den Schleswiger Platz großräumig ab und verhinderten durch starke Präsenz weitere Auseinandersetzungen.
Im Umfeld der Auseinandersetzung stellten die Beamten diverse gefährliche Gegenstände sicher.
Die Polizeikräfte nahmen drei Tatverdächtige fest. Die Ermittlungen zu der Auseinandersetzung und den Festgenommenen dauern an.
Weitere Auskünfte zu dem Sachverhalt erteilt ausschliesslich die hiesige Pressestelle ab Dienstagmorgen, 11.6., unter den bekannten Rufnummern.

PM der POL Dortmund vom 10.06.2019

 

Welden (Bayern): Ruhestörung in Welden mit anschließender Beamtenbeleidigung

Zu einem Einsatz der Polizeiinspektion Zusmarshausen in Welden kam es am Sonntag, den 09.06.2019, 15 Uhr. Ein 53jähriger Mann hatte seine Nachbarschaft zwei Stunden lang derart mit überlauter Musik beschallt, dass dessen unmittelbarer Nachbar die Polizei verständigte und um Hilfe bat. Zuvor hatte der Lärmverursacher seinen Nachbarn beleidigt und verbal bedroht sowie mehrfach sein Grundstück betreten.
Auf Ansprache durch die Polizeibeamten zeigte sich der alkoholisierte Erzeuger des Lärms zunächst einsichtig und gelobte Besserung. Gegen 17.15 Uhr kam es vor Ort zu einem weiteren Einsatz der Polizei. Der Betroffene hatte seinen Nachbarn am Gartenzaun beleidigt und die Musik wieder laut aufgedreht. Diesmal zeigte sich der Mann jedoch uneinsichtig und wollte den Anweisungen der Beamten nicht Folge leisten. Er wurde aus diesem Grund in einen Polizeigewahrsam genommen. Auf der Fahrt nach Augsburg in den Polizeiarrest beleidigte der 53jährige die eingesetzten Beamten mehrfach.
Gegen den Mann wurde Strafanzeige erstattet.

PM der PI Zusmarshausen vom 10.06.2019

 

Memmingerberg (Bayern): Ikarus-Festival Memmingerberg

Aus polizeilicher Sicht stand der sichere Ablauf der Veranstaltung, die Vermeidung von Beeinträchtigungen für die Bevölkerung und die Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität im Vordergrund. Dass die Veranstaltung friedlich und ohne nennenswerte Sicherheitsstörungen verlief, ist wohl vor allem den umfangreichen Planungsmaßnahmen aller beteiligten Sicherheitsbehörden im Vorfeld, dem Engagement der vielen Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Sicherheitsdienst und nicht zuletzt dem Veranstaltungsteam zu verdanken. Von Seiten der Polizei waren Einsatzkräfte aus dem gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West der Bereitschaftspolizei während der vier Festivaltage im Einsatz. Diese wurden von weiteren Einsatzkräften der Bundespolizei, der Grenzpolizei und des Zolls tatkräftig unterstürzt.
Lediglich die nachfolgend aufgeführten Vorfälle waren von besonderer Bedeutung:
Am späten Abend des 07.06.2019 musste ein Veranstaltungszelt aufgrund eines witterungsbedingten Schadens kurzfristig geräumt werden. Durch einsetzenden Wind stürzte eine Stützstange um und verletzte zwei Festivalbesucher leicht. Nach erfolgter Reparatur konnte das Zelt am folgenden Tag wieder freigegeben werden.
In den frühen Morgenstunden des 10.06.2019 kam es zu zwei Widerständen gegen Vollstreckungsbeamte. Im ersten Fall wurde ein 39-Jähriger in Gewahrsam genommen, weil er im Bereich des Campingplatzes auf Zelte kletterte. Bei der Verbringung in die Gewahrsamszelle leistete die Person erheblichen Widerstand und verletzte einen eingesetzten Beamten leicht.
Gegen 08:00 Uhr leistete eine männliche Person im Rahmen einer Verkehrskontrolle erheblichen Widerstand. Bei dem Probanden sollte hierbei eine Blutentnahme durchgeführt werden. Während dieser leistete die Person so massiven Widerstand, dass sie von mehreren Beamten zu Boden gebracht und fixiert werden musste. Hierbei wurde der Proband leicht verletzt; Polizeibeamte blieben unverletzt.
Während dem Verlauf des Festivals kam es zu insgesamt vier Körperverletzungsdelikten. Hierbei wurden die betroffenen Personen glücklicherweise jedoch nur leicht verletzt.
Entsprechend der vorläufigen Anfallsstatistik kam es zu insgesamt 351 Straftaten, die in Zusammenhang mit dem IKARUS-Festival standen. Dass es sich bei 332 dieser Delikte um Rauschgiftdelikte handelte, zeigt, wie notwendig intensive Rauschgiftkontrollen auf solchen Veranstaltungen sind.
Bei den An- und Abfahrten kam es dank eines neuen Verkehrskonzeptes, nur zum Start am Freitag, zu jeweils kurzzeitigen Verkehrsstörungen; Beeinträchtigungen der Anwohner blieben weitgehend aus. Allerdings wurden bei den An- und Abfahrtskontrollen 66 Fahrer unter Drogeneinfluss und 4 Fahrer unter Alkoholeinfluss aus dem Verkehr gezogen.
Der Problematik der übermäßigen Lärmbelästigungen wurde auch in diesem Jahr wieder durch Lärmschutzmessungen an vorher ausgewählten Messpunkten begegnet. Die Lautstärkepegel wurden entsprechend der Messergebnisse auf die Vorgaben des immissionschutzrechtlichen Bescheides zurückgeregelt, sodass die Anzahl der Beschwerden für die Betroffenen zwar ärgerlich, aber insgesamt sehr überschaubar war.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 10.06.2019

 

Weißenhorn (Bayern): Versuchter Einbruch und Widerstand gegen Polizeibeamte

In der Nacht vom Sonntag auf Montag, 10.06.2019 versuchte ein 25-Jähriger in ein Einfamilienhaus in Oberhausen einzubrechen. Die Hauseigentümerin bemerkte dies, als sich der Täter an der Eingangstüre zu schaffen machte und informierte die Polizei. Auf Ansprache durch die Hauseigentümerin entfernte sich der Mann. Dieser konnte durch die eingetroffenen Polizeistreifen im Rahmen der Fahndung gestellt werden. Er war deutlich alkoholisiert und stand unter dem Einfluss von Betäubungsmittel. Daher neigte er zu starken Stimmungsschwankungen. Der zunächst ruhige Tatverdächtige wurde im Rahmen der Identitätsfeststellung plötzlich aggressiv und stieß einen Polizeibeamten von sich weg. Dieser wurde dabei nicht verletzt. Bei der anschließenden Mitnahme zur Polizeiinspektion leistete er weiteren Widerstand. Da von dem aggressiven Mann weitere Sicherheitsstörungen zu erwarten waren, wurde er in Gewahrsam genommen und musste zur Beruhigung und Ausnüchterung einige Stunden bei der Polizeiinspektion verbringen. Außerdem erwarten ihn nun mehrere Anzeigen, unter anderem wegen versuchtem Einbruchsdiebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 10.06.2019

 

Waldstetten (Bayern): Tätlicher Streit in der Jugendhütte

Am 10.06.2019, um 05:30 Uhr, kam es in einer Jugendhütte in Waldstetten zum Streit zwischen einem 37-jährigen Herrn und jugendlichen Gästen der Hütte. Im Verlauf des Streites warf der 37-jährige eine Wasserpfeife gegen den rechten Fuß eines Jugendlichen, wodurch dieser Schmerzen erlitt. Anschließend fing der 37-jährige an, die Einrichtung der Hütte zu beschädigen. Der von den Jugendlichen zur Hilfe gerufene Eigentümer der Hütte konnte den Randalierer bis zum Eintreffen der Polizei am Boden fixieren. Nachdem sich der deutlich alkoholisierte 37-jährige Herr nicht beruhigte und weiter aggressiv verhielt, wurde er von den eingesetzten Beamten gefesselt. Da er sich an der zerbrochenen Wasserpfeife eine Schnittwunde an der Hand zugezogen hatte, wurde er vor Ort durch einen Rettungsdienst behandelt und anschließend von einer Verwandten abgeholt. Während der Wartezeit bis zu seiner Abholung beleidigte der Herr auch noch einen der eingesetzten Polizeibeamten. Der entstandene Sachschaden beträgt 150,- Euro.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 10.06.2019

 

Günzburg (Bayern): Tätlicher Streit an einer Diskothek

Am 10.06.2019, um 02:42 Uhr, kam es vor einer Diskothek in der Wilhelm-Maybach-Straße in Günzburg zum Streit zwischen einem männlichen Gast und dem Sicherheitsdienst, nachdem der Gast wegen übermäßigem Alkoholkonsum aus der Disco verbracht wurde. Im Verlaufe des Streits wurde ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes geohrfeigt. Beim Eintreffen der Polizei war der Gast in ein Gerangel verwickelt und, nachdem die Beteiligten getrennt wurden, noch immer hochaggressiv. Als er mit erhobenen Fäusten auf die Polizeibeamten losgehen wollte, wurde er von diesen zu Boden gebracht und fixiert. Den bisherigen Angaben der Beteiligten zufolge, kam es in dem Gerangel zuvor zu wechselseitigen Körperverletzungen, deren genauer Verlauf noch ermittelt werden muss. Während dem Gerangel trat der randalierende Gast auch mit dem Fuß gegen ein auf Fahrgäste wartendes Taxi. Ob an diesem ein Schaden entstanden ist, ist noch nicht bekannt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 10.06.2019

 

Jena (Thüringen): Angriff auf Rettungskräfte und Polizeibeamte

In der Nacht zum Sonntag kam es zu einem Rettungswageneinsatz in der Hugo-Schrade-Straße in Jena Winzerla. Hier wurde eine männliche Person durch Rettungskräfte auf dem Boden liegend vor einem Hauseingang aufgefunden. Augenscheinlich befand sich der Mann in einem hilflosen Zustand, war alkoholisiert und zeitweise bewusstlos. Der Rettungsdienst entschied sich, den Mann in die Notaufnahme zu fahren und legte ihn auf eine Krankentrage. Hier kam der Mann zu sich und begann gezielt nach den Rettungskräften zu schlagen und Beleidigungen auszusprechen. Die hinzugerufenen Polizeibeamten konnten die Situation zunächst unter Kontrolle bringen und begleiteten den Rettungswagen ins Klinikum. Hier sollte der 53-jährige Mann auf einem Bett fixiert werden, wobei er heftigen Widerstand leistete und mehrfach gezielt mit dem Fuß gegen den Kopf eines Polizeibeamten trat. Der Polizist wurde hierbei leicht verletzt. Es besteht der Verdacht, dass der Mann erheblich unter Alkohol und Drogeneinfluss stand. Gegen ihn wurden mehrere Strafanzeigen gefertigt.

PM der LPI Jena vom 10.06.2019

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.