Karlsruhe-Mannheim (Baden-Württemberg): Verfolgungsfahrt nach mehreren Straßenverkehrsgefährdungen und zweimal unerlaubtem Entfernen vom Unfallort / Zeugenaufruf

Zu einer Verfolgungsfahrt kam es am 10.06.2019, ab ca. 10.40 Uhr, die sich über die BAB 5, BAB 8 und BAB 6 hinzog. Ein 34-jähriger PKW- Lenker aus Hamburg mit einem DACIA Logan (schweizer Zulassung) befuhr die BAB 5 in Richtung Süden.
Zwischen AS Kronau und AS TR Bruchsal zwang er absichtlich einen ihn überholenden PKW durch ruckartiges lenken, nach links auszuweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Im Bereich der Baustelle bei Bruchsal überholte er einen anderen PKW rechts und schnitt ihn anschließend, so dass es zur Kollision kam. Anschließend fuhr er ohne anzuhalten in Richtung Süden weiter. Am Autobahndreieck Karlsruhe wechselte er auf die BAB 8 in Richtung Stuttgart, verließ diese dann an einer Behelfsausfahrt und fuhr an der AS Karlsbad wieder auf die BAB 8 in Richtung Karlsruhe auf. Die Anhaltesignale eines ihn zwischenzeitlich verfolgenden Streifenwagens missachtete er und überholte auf dem dort abgebakten Standstreifen ein Wohnwagengespann.
Hierbei kollidierte er mit mehreren Warnbaken, wobei die Trümmerteile gegen das Gespann geschleudert wurden. Auch nach diesem Unfall hielt er nicht an und fuhr auf der BAB 5 weiter in Richtung Norden, wobei er teilweise den Standstreifen mit bis zu 180 km/h befuhr.
Am Autobahnkreuz Walldorf wechselte er auf die BAB 6 in Richtung Mannheim. In Höhe des Beschleunigungsstreifens der BAB 61 auf die BAB 6 verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, schleuderte rechts in die Leitplanke, dann nach oben und kam auf dem Dach zur Endlage. Der Fahrer konnte sich dann leicht verletzt aus dem Fahrzeug befreien.
Bei der anschließenden Festnahme leistete er Widerstand.
Nach ärztlicher Versorgung im Krankenhaus wurde er ins PZN Wiesloch eingeliefert. Nach ersten Ermittlungen ist er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.
Eventuell weitere Geschädigte und Zeugen werden gebeten sich beim Autobahnpolizeirevier Karlsruhe, 0721/944840, zu melden.
An der Verfolgung waren insgesamt 20 Streifenwagen des PP Karlsruhe und des PP Mannheim beteiligt. Der entstandene Gesamtschaden beträgt ca. 11.500 Euro.

PM des PP Karlsruhe vom 11.06.2019

 

Neustadt-Glewe (Mecklenburg-Vorpommern): Dreister Diebstahl eines Fahrzeuges

Am 10.06.2019 wurde gegen 14:20 Uhr ein Peugeot Boxer von einem Privatgrundstück in Neustadt-Glewe entwendet.
Der Eigentümer hatte sein Fahrzeug mit eingestecktem Schlüssel im Zündschloss geparkt, als der Tatverdächtige die günstige Gelegenheit nutzte, in das Fahrzeug einstieg und davonfuhr.
Der Transporter wurde wenig später im Rahmen der Nahbereichsfahndung verlassen im Stadtgebiet Neustadt-Glewe aufgefunden und sichergestellt. Durch Hinweise aufmerksamer Zeugen, konnte kurz darauf ein alkoholisierter und unter Drogen stehender litauischer Tatverdächtiger ermittelt werden.
In der Folge wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Hierbei wiedersetzte sich der Tatverdächtige und verletzte einen Polizeibeamten am Arm.
Der polizeilich bekannte Litauer muss sich nun wegen Diebstahls, Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, dem Besitz von Betäubungsmitteln und des Fahrens ohne erforderliche Fahrerlaubnis verantworten.

PM des PP Rostock vom 11.06.2019

 

Alpen (Nordrhein-Westfalen): Ein Fest und viel Arbeit für die Polizei

Rund um das Schützenfest der Junggesellen-Schützenbruderschaft gab es von Sonntag auf Montag gleich mehrere Polizeieinsätze.
Betrunkene Gäste begingen mehreren Körperverletzungen, einige Gäste kamen den von der Security im Zelt ausgesprochenen Platzverweisen nicht nach. Eine Person nahmen die eingesetzten Polizeibeamten mit zur Wache nach Kamp-Lintfort.
Weil sich die Situation vor Ort nicht beruhigte, hat die Polizei die Feier um 01.15 Uhr beendet. Daraufhin versammelte sich eine Gruppe von Gästen gegenüber dem Festzelt an der Straßenecke Lindenallee/Adenauerplatz.
Die Gäste beleidigten aus der Gruppe heraus die eingesetzten Beamten und warfen auch leere Bierflaschen in Richtung der Polizisten, die allerdings nicht trafen.
Die drei 18-jährigen Rädelsführer aus Duisburg und Rheinberg nahm die Polizei mit zu den Wachen nach Wesel und Moers. Dort entnahm ein Arzt ihnen jeweils eine Blutprobe.
Im weiteren Verlauf der Nacht beruhigte sich die Stimmung erst, als plötzlich gegen 02.50 Uhr ein lauter Knall zu hören war. Eine unbekannte Person aus der Gruppe hatte auf dem Adenauerplatz einen Auto-Anhänger umgeworfen.
Erst gegen 04.00 Uhr kehrte dann Ruhe vor Ort ein und die Polizei konnte den Einsatz in Alpen beenden.

PM der KPB Wesel vom 11.06.2019

 

Erkrath (Nordrhein-Westfalen): Polizei nimmt aggressiven Randalierer fest

Im Polizeigewahrsam endete am Freitag (7. Juni 2019) der Tag für einen Mann aus Erkrath-Hochdahl. Der 39-Jährige hatte erst in einer Wohnung an der Gretenberger Straße in Hochdahl randaliert. Als die Polizei gerufen wurde, griff er die Beamten an und beleidigte und bespuckte sie.
Gegen 18:15 Uhr meldete sich eine Anwohnerin der Gretenberger Straße bei der Polizei und bat um Hilfe, weil ihr ehemaliger Lebensgefährte in ihrer Wohnung randalierte. Unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten suchten die Beamten sofort die Wohnung der Anruferin auf und trafen hier auch auf den Mann, der gerade dabei war, diverse Sachbeschädigungen zu begehen.
Der Mann ließ sich von den Polizisten jedoch nicht beruhigen.
Stattdessen baute er sich nun vor den Beamten auf und schlug nach ihnen. Dabei wurde ein Polizeibeamter leicht am Arm verletzt. Die Polizisten legten dem 39-Jährigen nun Handfesseln an. Dabei spuckte der Mann nach den Beamten und beleidigte und bedrohte sie.
Die Beamten brachten den äußerst aggressiven Erkrather daraufhin zur Polizeiwache. Selbst auf der Fahrt dorthin und sogar später in seiner Zelle konnte sich der Mann nicht beruhigen.
Bei einem durchgeführten Atemalkoholtest stellten die Polizisten einen Wert von über 1,6 Promille (0,82 mg/l) fest. Außerdem gab der Mann an, am Freitagmorgen Kokain zu sich genommen zu haben.
Die Folgen für den Erkrather: Ein Arzt entnahm ihm zwei Blutproben. Er musste die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Auf ihn wartet nun ein Strafverfahren.

PM der POL Mettmann vom 11.06.2019

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): 34-Jähriger randaliert

Gegen ein 34-Jährigen musste am Montag
(10.06.2019) der Taser eingesetzt werden, nachdem er in einer Wohnung randalierte. Bei der Polizei ging gegen 11.15 Uhr die Meldung ein, dass ein junge Mann in einer Wohnung in der Otto-Stabel-Straße randalieren würde. Als die Polizeibeamten eintrafen, trafen sie den 34-Jährigen wild um sich schlagend an. Bei dem Versuch ihn festzunehmen trat dieser um sich und in Richtung der Polizeikräfte.
Die Polizeibeamten setzten daraufhin den Taser ein. Der Mann konnte schließlich fixiert werden und kam anschließend in ein Krankenhaus.
Bei dem Einsatz wurden drei Polizeibeamten leicht verletzt.

PM des PP Rheinpfalz vom 11.06.2019

 

Öhringen (Baden-Württemberg): 3,7 Promille und uneinsichtig

Nachdem ein 48-Jähriger bereits zum zweiten Mal in einer Nacht an einer Tankstelle in der Öhringer Heilbronner Straße war, um Alkohol zu kaufen, wurde bemerkt, dass dieser am Montagmorgen, gegen 2.30 Uhr, deutlich betrunken war. Ein Zeuge verständigte die Polizei und übermittelte das Fahrzeugkennzeichen. Der Fahrer fuhr in Richtung seiner Wohnanschrift und konnte einer Kontrolle unterzogen werden.
Ein durchgeführter Alkoholtest ergab eine Beeinflussung von 3,68 Promille. Der Mann musste die Streife in ein Krankenhaus zur Blutentnahme begleiten. Nach Beendigung der Maßnahmen im Krankenhaus wurde der 48-Jährige durch die Polizisten wieder entlassen. Offenbar war der Mann nicht damit einverstanden, dass sein Führerschein einbehalten wurde. Er folgte den Ordnungshütern bis zum Streifenwagen. Die Polizisten wollten in ihren Streifenwagen einsteigen und öffneten hierzu die Tür. Diese schlug der Volltrunkene jedoch wieder zu. Einer Aufforderung vom Fahrzeug wegzugehen kam der Mann nicht nach. Er sollte daher zur Seite geschoben werden. Dies nahm der Beschuldigte zum Anlass, unvermittelt, einem der Beamten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Nun durfte der Mann tatsächlich einsteigen, und zwar auf der Rückbank in Handschellen. Die restliche Nacht schlief er seinen Rausch in einer Zelle des Reviers aus.

PM des PP Heilbronn vom 11.06.2019

 

Itzehoe (Schleswig-Holstein): Frau beschädigt Streifenwagen und leistet Widerstand

In der Nacht zum Sonntag hat eine Itzehoerin während eines Einsatzes einen Streifenwagen mit einem Glas beworfen und bei ihrer darauffolgenden Ingewahrsamnahme erheblichen Widerstand geleistet.
Gegen 03.45 Uhr waren Beamte an einer Bar im Holzkamp eingesetzt.
Im Zuge dessen nahmen die Polizisten einen Mann in Gewahrsam. Als der Abtransport dieser Person erfolgen sollte, zerschmetterte eine vor Ort Anwesende ein Glas am Streifenwagen und beschädigte diesen hierdurch. Weitere hinzugekommene Einsatzkräfte wollten die davonlaufende 23-Jährige stellen, um ihre Personalien zu erfragen.
Nur ein Zugreifen konnte die Frau stoppen. Sie wehrte sich heftig, trat um sich und versuchte, die Polizisten zu bespucken. Letztlich legten die Beamten der Itzehoerin Handfesseln an, setzten ihr eine Spuckhaube auf und brachten sie auf das Itzehoer Polizeirevier. Ein hier von der Widerständlerin absolvierter Atemalkoholtest lieferte ein Ergebnis von 1,45 Promille – vermutlich hatte die Frau zudem Drogen zu sich genommen. Die Ordnungshüter ordneten daher die Entnahme einer Blutprobe an und fertigten Strafanzeigen, unter anderem wegen der Sachbeschädigung und wegen des Widerstandes. Nach ein paar Stunden in einer Zelle kam die Beschuldigte wieder auf freien Fuß.

PM der PD Itzehoe vom 11.06.2019

 

Rockenhausen (Rheinland-Pfalz): Widerstand bei Personenkontrolle

Am Freitagabend wurde der Polizei eine im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses liegende, sichtlich alkoholisierte Person gemeldet. Es handelte sich um eine 38-jährige Frau ohne festen Wohnsitz, die in der Vergangenheit bereits mehrfach polizeilich aufgefallen war. Während der weiteren Personenkontrolle und der Durchsuchung des von ihr mitgeführten Rucksacks, stieß sie einen Polizeibeamten plötzlich mit Wucht zur Seite und wollte sich der weiteren Kontrolle entziehen. Bei der nachfolgenden Fesselung und der Verbringung in den Streifenwagen, leistete sie weiterhin Widerstand und versuchte dabei mehrmals, die eingesetzten Polizeibeamten zu treten und zu bespucken und beleidigte diese auch fortwährend. Der verständigte Bereitschaftsrichter ordnete bei ihr eine Blutentnahme sowie eine Ingewahrsamnahme bis zum nächsten Morgen an.

PM der PD Kaiserslautern vom 11.06.2019

 

Uedem (Nordrhein-Westfalen): Scheunenbrand / 66-Jähriger behindert Löscharbeiten und leistet Widerstand

– Am Montag (10. Juni 2019) gegen 17:45 Uhr wurde ein Scheunenbrand auf einem Gehöft an der Straße Kirsel gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Brand bereits weit fortgeschritten, ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus und auf andere Scheunen auf dem Hof musste verhindert werden. Während ihrer Löscharbeit wurden die Einsatzkräfte jedoch massiv von einem 66-Jährigen aus Uedem gestört, der mehrfach in den für Unbefugte verbotenen, gesicherten Gefahrenbereich lief. Auch von mehreren Feuerwehrleuten ließ er sich nicht dazu bringen, den Bereich zu verlassen. Vielmehr brachte er sich in Lebensgefahr bei dem Versuch, an die brennende Scheune zu gelangen, um dort Gegenstände herauszuholen. Die Polizeibeamten vor Ort erteilten dem Mann daher einen Platzverweis mit der Auflage, in sein Haus zurückzukehren und dort zu bleiben.
Kurze Zeit später versuchte der 66-Jährige allerdings erneut, sich dem Einsatzort zu nähern. Von den Polizeibeamten angesprochen, reagierte der Mann ausfallend und auch körperlich aggressiv. Als ein Polizist ihn mit ausgestrecktem Arm auf Abstand halten wollte, schlug der 66-Jährige den Arm des Beamten herunter und riss an dessen Uniformhemd. Daraufhin nahmen die Polizisten den Mann in Gewahrsam, um den Platzverweis durchzusetzen. Der 66-Jährige wurde in einen Einsatzwagen gebracht und blieb dort bis zum Ende der Löschmaßnahmen.
Die Scheune wurde durch den Brand zerstört. Mehrere Maschinen, wie ein Gabelstapler und ein Düngestreuer, die sich in dem Gebäude befanden, brannten ebenfalls komplett aus. Die Brandursache ist bislang unklar.

PM der KPB Kleve vom 11.06.2019

 

Halver/Schalksmühle (Nordrhein-Westfalen): Aggresiver unterwegs, Einbrüche angezeigt

Dumm gelaufen Ein 29 jähriger Halveraner randalierte am 08.06.2019 gegen 21:15 Uhr in der Gaststätte am Bächterhof und verließ die Örtlichkeit auf Anweisung nicht. Es kam zu Beleidigungen und einer versuchten Körperverletzung durch den Beschuldigten. Bei der Überprüfung des Beschuldigten durch die hinzugerufene Polizei stellte sich heraus, dass gegen diesen zwei Haftbefehle bestehen. Der Beschuldigte wurde festgenommen und zur Wache Halver verbracht. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab hier einen Wert von mehr als zweieinhalb Promille. Während der Einsatzabwicklung beleidigte er mehrere Beamte. Nun kann er sich neben den beiden Haftbefehlen auch noch wegen Beleidigung, Hausfriedensbruch und Körperverletzung verantworten.
In der Nacht vom Sonntag zum Montag brachen bislang unbekannte Täter in eine Wohnung an der Kölner Straße ein. Die Täter schlugen das Fenster ein, entriegelten dieses und durchsuchten Räumlichkeiten und Behältnisse. Sie stahlen persönliche Gegenstände und Bargeld. Es entstand Sachschaden.
Schalksmühle Über das Pfingstwochenende versuchten unbekannte Einbrecher ein Fenster auf der rückwärtigen Gebäudeseite eines Gebäudes an der Hülscheider Straße aufzuhebeln. Dieser Versuch schlug fehl. Es entstand Sachschaden.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 11.06.2019

 

Flughafen Stuttgart (Baden-Württemberg): 42-Jähriger nach Widerstand in Gewahrsam genommen

Wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt das Polizeirevier Flughafen gegen einen 42-jährigen Mann, der am Montagabend, gegen 18.45 Uhr, am Flughafen aufgefallen ist und in Gewahrsam genommen werden musste. Der erheblich alkoholisierte Mann wollte eigentlich einen Flug antreten, von dem er aber vom Boardingpersonal wegen seines aggressiven Verhaltens und seiner Alkoholisierung ausgeschlossen wurde. Der Aufforderung, das Gebäude zu verlassen, kam er nicht nach. Als die alarmierten Beamten der Bundespolizei ihn durch das Terminal 1 aus dem Gebäude begleiteten, beleidigte er die Einsatzkräfte und wehrte sich gegen die Maßnahmen, sodass er schließlich zu Boden gebracht und ihm Handschließen angelegt werden mussten. Hierbei wurde er im Gesicht verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn zur Untersuchung in eine Klinik, wo er aber jegliche Maßnahmen verweigerte. Ein Alkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von über 1,5 Promille. Der 42-Jährige wurde in einer Gewahrsamszelle des Polizeireviers ausgenüchtert.

PM des PP Reutlingen vom 11.06.2019

 

Wolfsburg (Niedersachsen): 27-Jähriger randaliert im Kaufhof – Widerstand, Gewahrsam und Kostenrechnung

Am Sonntagmorgen gegen 04.20 Uhr wurde der Polizei eine randalierende Person im Bereich der Kneipenmeile Kaufhof gemeldet.
Die Person sei stark alkoholisiert, würde mit Tischen und Stühlen um sich schmeißen und andere Gäste anpöbeln. Vor Ort trafen die Beamten auf einen 27 Jahre alten Wolfsburger, der mit freiem Oberkörper lautstark herumschrie und sich nicht beruhigen wollte. Trotz mehrfacher Ansprache durch die eingesetzten Beamten war eine Deeskalation nicht möglich. Letztendlich bedrohte er die Polizisten verbal und ging auf sie los, so dass die Beamten den 27-Jährigen zu Boden brachten und ihm Handfesseln anlegen mussten. Dabei wehrte sich der 27-Jährige nach Leibeskräften, schlug und trat um sich. Er traf zwei Polizeibeamte, die sich leichte Verletzungen zuzogen, weiterhin aber dienstfähig sind. Letztendlich durfte der 27-Jährige bei der Polizei im Gewahrsam zu Gast sein und dort seinen Rausch ausschlafen, denn er pustete auf der Polizeiwache stattliche 2,14 Promille in den Alkomaten. Ihn erwartet nun neben einer Anzeige wegen Bedrohung, Widerstand, Körperverletzung und Beleidigung auch die Kostenrechnung für Kost und Logis bei der Polizei.

PM der POL Wolfsburg vom 11.06.2019

 

Landshut (Bayern): Polizist von betrunkenem Randalierer leicht verletzt

Am Samstag, gg. 18.15 Uhr, verständigte ein 56-jähriger Landshuter über Notruf die Polizei. Vor Ort beschuldigte der erheblich angetrunkene Mann einige Mitbewohner, dass sie ihn angeblich angreifen wollten. Dies entsprach jedoch nicht der Wahrheit. Die Polizisten belehrten den Mann über den Missbrauch von Notrufen. Als die Polizeibeamten die Örtlichkeit verlassen wollten, stellte ihnen sich der 56-Jährige in den Weg und schlug auf einen Beamten ein. Durch den Übergriff erlitt dieser leichte Verletzungen. Die Einsatzkräfte brachten den Mann zu Boden und fesselten ihn. Auch dabei leistete er massiven Widerstand. Der 56-Jährige konnte seinen Rausch in einer Arrestzelle der Polizei ausschlafen. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen eines tätlichen Angriffs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Missbrauch von Notrufen und Körperverletzung eingeleitet.

PM der PI Landshut vom 11.06.2019

 

Landshut (Bayern): Drei Polizeibeamte bei Widerstandshandlung leicht verletzt

Am Sonntag gg 15.00 Uhr erhielt die Polizei die Mitteilung über einen schwarzen Opel Corsa, der auf der Konrad-Adenauer-Straße ohne amtliche Kennzeichen unterwegs war. Das Fahrzeug konnte von einer Polizeistreife in der Unteren Auenstraße festgestellt werden. Von den Insassen war niemand mehr vor Ort. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug von einem 21-jährigen Polen und seinem 19-jährigen Bekannten aus Landshut, ebenfalls polnischer Abstammung, am Vormittag erworben wurde. Beide waren im Anschluss mit dem Auto ohne amtliche Zulassung unterwegs und verursachten in der Konrad-Adenauer-Straße eine Unfallflucht. Bei einer Wohnungsnachschau traf die Polizei auf den 21-Jährigen und seinen 19-jährigen Bekannten. Im Rahmen der Identitätsfeststellung ging der 21-Jährige auf die Beamten los und nahm einen der Polizisten in den „Schwitzkasten“. Der Mann musste aufgrund seiner erheblichen Widerstandshandlungen zu Boden gebracht und gefesselt werden. Dabei erlitten drei Polizeibeamte leichte Verletzungen. Im weiteren Verlauf räumte der 19-Jährige die Fahrereigenschaft ein. Er ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. In der Wohnung konnte von der Polizei zudem eine geringe Menge Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden.

PM der PI Landshut vom 11.06.2019

 

Buch a.E. (Bayern): Betrunkene Randaliererin greift Polizisten an

Am Samstag, gg. 20.15 Uhr, wurde die Polizei nach Niedererlbach gerufen. Nach einer vorangegangener Körperverletzung sollte eine 46-Jährige aus dem Landkreis, die erheblich unter dem Einfluss von Alkohol stand, von der Polizei in Gewahrsam genommen werden. Die Dame war äußerst aggressiv und weigerte sich den Anweisungen der Polizei Folge zu leisten. Deshalb wurden der Frau Handfesseln angelegt. Dies hinderte die 46-Jährige nicht daran, mit den Füßen gegen die eingesetzten Polizeibeamten zu treten. Während des Vorfalls beleidigte die Randaliererin die Einsatzkräfte massiv. Aufgrund ihres Zustands musste die 46-Jährige in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert werden.

PM der PI Landshut vom 11.06.2019

 

Gemünden a.M. (Bayern): Jugendlichen geschlagen und Beamte beleidigt

Am Samstagnachmittag kam es in der Gartenstraße zu einem Polizeieinsatz. Gegen 16.50 Uhr ging ein 34-jähriger Mann völlig grundlos auf einen in der Nachbarschaft wohnenden 15-jährigen Jugendlichen zu und schlug ihm mit der Faust auf die Backe.
Beim Eintreffen der Beamten war der polizeilich erheblich vorgeahndete Mann äußerst aggressiv. Er beleidigte zwei Polizeibeamte und war weiterhin angriffslustig. Da er deutlich unter Drogeneinfluss stand und fremdgefährlich war, musste er gefesselt in den Dienst-Pkw verbracht und in das Bezirkskrankenhaus eingewiesen werden.

PM der Polizeistation Gemünden vom 11.06.2019

 

Horst (Schleswig-Holstein): Trunkenheit und Widerstand

Freitagabend hat die Polizei nach einem Zeugenhinweis in Horst einen betrunkenen Autofahrer abgegriffen. Der widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen heftig, musste letztlich aber doch eine Blutprobenentnahme über sich ergehen lassen.
Nachdem Zeugen gegen 22.30 Uhr den Verdacht der Trunkenheit bei einem VW-Fahrer geäußert hatten, passten Einsatzkräfte den Verdächtigen an seiner Horster Wohnanschrift ab. Sie sahen den Mann auf sein Grundstück fahren und kontrollierten ihn. Den Beamten schlug dabei starker Atemalkoholgeruch entgegen, einen Atemalkoholtest verweigerte der 60-Jährige. Die darauffolgende Anordnung einer Blutprobe nahm der Beschuldigte als Anlass, zu Fuß die Flucht zu ergreifen. Dies verhinderten die Einsatzkräfte jedoch, wobei der Autofahrer sich kräftig zur Wehr setzte. Letztlich gelang es den Polizisten, den Mann auf das Elmshorner Revier zu bringen, wo er erneut Widerstand leistete. Er musste sich dennoch einer Blutprobenentnahme unterziehen und verbrachte einige Zeit im Polizeigewahrsam. Den Führerschein des Horsters beschlagnahmten die Einsatzkräfte und fertigten eine Anzeige wegen des Widerstandes und wegen der Trunkenheit im Verkehr.

PM der PD Itzehoe vom 11.06.2019

 

Grafenhausen (Baden-Württemberg): Mann rastet auf der Straße aus – Gewahrsam

Auf der Straße rastete am Samstagabend, 08.06.2019, ein Mann in Grafenhausen aus. Gegen 20:45 Uhr versuchte der 62-jährige zunächst, wahllos Autos anzuhalten. Dabei versprühte er ein Tierabwehrspray, wodurch ein junger Mann leichte Verletzungen in Form von Reizungen davontrug. Gegenüber den einschreitenden Polizeibeamten wurde er beleidigend. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und einem Arzt vorgestellt. Der Mann war bereits die Tage zuvor in Bonndorf durch sein aggressives Verhalten aufgefallen.

PM des PP Freiburg vom 11.06.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Schlägerei endet im Polizeigewahrsam

Ein 25-jähriger und ein 17-jähriger Mann erhielten von der Polizei in der Nacht von Sonntag auf Montag auf dem Berliner Platz einen Platzverweis, weil sie randalierten. Kurz darauf gerieten beide im Bereich Bahnhofstraße/ Graf-von-Galen-Ring erneut auf offener Straße aneinander und schlugen sich. Die hinzugerufene Polizei fixierte zunächst beide, was nur unter großer Anstrengung gelang. Beide Kontrahenten wehrten sich, spuckten und traten um sich.
Nach der Ingewahrsamnahme musste der 25-jährige in ein Krankenhaus gebracht werden, weil er sich bei der Auseinandersetzung mit dem 17-Jährigen eine Verletzung zugezogen hatte. Zwei Polizeibeamte zogen sich leichte Verletzungen zu, blieben aber diensttauglich.

PM der POL Hagen vom 11.06.2019

 

Stein (Bayern): Widerstand nach Familienstreit

Nach einem heftigen Familienstreit in Roßtal (Landkreis Fürth) kam es wenig später zum heftigen Widerstand einer beteiligten Frau. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt, blieb aber dienstfähig.
Eine Streife der PI Stein wurde am 11.06.2019 gegen 04:00 Uhr nach Roßtal gerufen, da es dort bei einem Pärchen zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein soll. Als die Beamten eintrafen, flogen noch immer die Fäuste zwischen dem Mann (41) und der Frau (27). Am Ende gelang es mit viel Mühe, die Streithähne zu trennen und die noch immer aggressive Frau mit zur Dienststelle zu nehmen.
Auf Grund ihres deutlich alkoholisierten Zustandes – der Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als zwei Promille – musste die Haftfähigkeit der Frau durch eine Medizinerin attestiert werden.
Dabei kam es zunächst zu unflätigen Beleidigungen gegenüber der Ärztin, anschließend zum Widerstand gegen die eingesetzten Beamten.
Am Ende stand die Arretierung der Frau bis zu ihrer Ausnüchterung in einer Zelle.
Gegen die Beschuldigte ermittelt die PI Stein wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung und Körperverletzung.

PM des PP Mittelfranken vom 11.06.2019

 

Leipzig (Sachsen): Diebstahl, Festnahme, Haft

Am Sonntag, den 9. Juni 2019 entwendete ein 54- jähriger in einem Geschäft am Hauptbahnhof mehrere Kosmetikartikel im Wert von ca. 60 Euro. Dies beobachtete ein Mann und versuchte, den Dieb an der Flucht zu hindern. Dabei wehrte sich der Langfinger erheblich, so dass eine Streife der Landes- und Bundespolizei hinzueilte und den Mann zu Boden brachte. Auch hier leiste der Georgier massiven Widerstand und musste gefesselt werden.
Bei seiner Durchsuchung fanden die Polizisten schließlich noch weiteres Diebesgut in einem für Diebstähle manipulierten Beutel. Der Mann ist einschlägig polizeibekannt.
Gegen ihn wurde gestern Untersuchungshaft angeordnet.

PM der BPOLI Leipzig vom 11.06.2019

 

Münster/Bielefeld/Minden (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizist der BPOLI Münster bei Fahrkartenunregelmäßigkeit dienstunfähig geschlagen Reisende im ICE 949 zeigen Bürgermut.

Ein eigentlich harmloser Einsatz brachte einen Polizeibeamten der Bundespolizeiinspektion Münster ambulant in ein Mindener Krankenhaus. Der 50 Jahre alte Beamte war am Freitag, 07.06.19, gegen 01:30 Uhr auf dem Weg vom Dienst in Bielefeld nach Hause, als ihn der Zugchef des ICE 949, der mit dem Zug in Richtung Berlin unterwegs war, um Hilfe ersuchte. Ein 36 Jahre alter, syrischer Staatsangehöriger, der ohne Fahrausweis unterwegs war, verweigerte dem Zugbegleiter seine Papiere und wurde so renitent gegenüber dem Mitarbeiter der Deutschen Bahn, dass dieser den Polizeibeamten um Unterstützung rufen musste. Während der Personalienfeststellung durch den Bundespolizisten bespuckte der Syrer diesen und griff mit Tritten und Schlägen derart heftig an, dass ein Zugbegleiter des Unternehmens „Eurobahn“ und weitere Zugreisende den Polizeibeamten unterstützen mussten. Erst bei dem Halt des ICE 949 in Minden konnte der 36 Jahre alte Täter mit Unterstützung der Polizei Minden gebändigt und ins Polizeigewahrsam Minden eingeliefert werden. Verletzt wurde bei diesem Einsatz der hilfeleistende Mitarbeiter der Eurobahn und der Polizeibeamte selbst am Oberkörper, Gesicht und Handgelenken. Die Bundespolizei Münster bedankt sich ausdrücklich bei den Reisenden im ICE 949 und dem 46 Jahre alten Mitarbeiter der Eurobahn, für die gezeigte Zivilcourage.
Der 36 Jahre alte Syrer wurde am frühen Morgen aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige u. a. wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

PM der BPOLD St. Augustin vom 11.06.2019

 

Flensburg (Schleswig-Holstein): Kontrollen am Bahnhof: Elf unerlaubte Einreisen, 3 Zurückweisungen der dänischen Polizei – Widerstand bei Verhaftung

Am vergangenen Pfingstwochenende hat die Flensburger Bundespolizei bei Kontrollen in den grenzüberschreitenden Zügen und Fernbussen aus Dänemark wieder Personen festgestellt, die ausweislos waren oder nicht die erforderlichen Einreisedokumente vorweisen konnten. Insgesamt 11 Männer aus Afghanistan, Somalia, Eritrea, Albanien und Vietnam mussten zwecks Identitätsfeststellung und weiterer Maßnahmen mit zur Dienststelle. Das Alter der Personen bewegte sich zwischen 19 und 33 Jahren.
Drei Personen wurden durch die dänische Polizei an der Grenze zurückgewiesen und an die Bundespolizei übergeben.
Bei der Kontrolle eines 24-jährigen ausweislosen Afghanen, leistete dieser Widerstand und schlug die Bundespolizisten. Der Grund war schnell klar: Gegen ihn lag ein Haftbefehl vor. Da er die Geldstrafe in Höhe von 752,- Euro nicht begleichen konnte wurde er in die JVA eingeliefert. Bei der Durchsuchung wurde noch Rauschgift gefunden; dieses wurde sichergestellt.
Den jungen Afghanen erwarten nun zusätzlich Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, unerlaubter Einreise und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM der BPOLI Flensburg vom 11.06.2019

 

Bamberg (Bayern): Vier Rauschgiftdealer festgenommen – Haftbefehle erlassen – Fluchtversuch scheiterte trotz Widerstand

Den Polizisten gelang es die Drogendealer und Lieferanten bei der Übergabe von einem Kilo Marihuana zu überraschen und alle vier Asylbewerber, trotz sofortigem Fluchtversuch und massivem Widerstand gegen die Beamten, vorläufig festzunehmen. Eine Polizeibeamtin bekam dabei von einem der Tatverdächtigen einen massiven Schlag ins Gesicht und musste anschließend im Krankenhaus behandelt werden. Auch ein Dienstfahrzeug wurde bei der Festnahmeaktion beschädigt.

PM (auszugsweise) des PP Oberfranken vom 11.06.2019

 

Stendal (Sachsen-Anhalt): Auseinandersetzung an der Stadtseeallee

Am Sonntagabend wurde die Polizei zu einer körperlichen Auseinandersetzung mehrerer Personen am Altmarkforum gerufen. Nach einer verbalen Auseinandersetzung kam es zu einer Schlägerei. Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme und der Klärung der Identitäten kam es zu Widerstandshandlungen gegenüber den Polizeibeamten. Drei der vier Männer im Alter von 16 bis 19 Jahren mit Migrationshintergrund mussten bis zur Klärung aufgrund ihrer Renitenz gefesselt werden. Eine Polizeibeamtin wurde bei den Handlungen verletzt, es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM des PRev Stendal vom 11.06.2019

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): Aggressivität am Ahrweilerplatz

Mit einer aggressiven Gruppe wurden in der Nacht zu Sonntag Dürener Polizeibeamte konfrontiert.
Gegen 01:05 Uhr wurden die Beamten zu einer Schlägerei auf dem Ahrweilerplatz gerufen. Circa zehn Personen sollten in das Geschehen involviert sein. Vor Ort eingetroffen schubsten und schlugen sich mehrere Personen. Ein junger Mann, ein 26-jähriger in Deutschland geborener Deutsch-Serbe, schlug dabei wild auf verschiedene Anwesende ein. Auf sofortige Ansprache reagierte der Mann nicht, sodass er mit einfacher körperlicher Gewalt durch die Beamten zu Boden gebracht wurde. Hier setzte er sich derart zur Wehr, dass Pfefferspray eingesetzt werden musste. Daraufhin konnte seine Fesselung erfolgen.
Währenddessen wurde der Bruder des zu Boden gebrachten auf die Situation aufmerksam. Der 29-Jährige näherte sich lautstark brüllend und Bedrohungen in Richtung der Beamten ausstoßend. Er musste von weiteren Beamten zurückgehalten werden. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens sollte er ebenfalls gefesselt und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden. In einem sich entwickelnden Handgemenge gelang es ihm, sich loszureißen und Richtung Kaiserplatz davon zu laufen. Nach einem Sprint und dem Einsatz von Pfefferspray konnte der 29-Jährige schließlich gestoppt, fixiert und zur Polizeiwache gebracht werden.
Am ursprünglichen Einsatzort Ahrweilerplatz wurde die Situation nicht ruhiger. Aus umliegenden Gastronomiebetrieben wurde der Polizeieinsatz wahrgenommen. Teilweise kam es zu Solidarisierungsversuchen, bei denen etwa 20 Personen lautstark auf die Beamten zukamen. Beteiligt war hier ein weiteres Familienmitglied des 26-Jährigen. Wiederholt wurde Pfefferspray eingesetzt. Letztlich konnten die Beamten ihre Maßnahmen beenden und die 26 und 29 Jahre alten Brüder in Arrestzellen transportieren. Beide waren mit 1,28 und 1,42 Promille alkoholisiert. Sie erwarten nun Strafverfahren werden Widerstandes, Beleidigung und Bedrohung. Vier Beamte waren bei dem Einsatz leicht verletzt worden, verblieben jedoch dienstfähig.
Geschädigte der ursprünglich gemeldeten Schlägerei meldeten sich übrigens nicht.

PM der POL Düren vom 11.06.2019

 

Erfurt (Thüringen): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Bereits am Samstag kontrollierte eine Streife der Bundespolizei eine männliche Person auf dem Erfurter Willy-Brand-Platz, unmittelbar vor dem Hauptbahnhof. Der Mann war aufgefallen, weil er stark alkoholisiert war. Gerade als die Beamten dabei waren, diesen zu kontrollieren, sprang sein Begleiter unvermittelt von einer Bank auf, ergriff eine leere Bierflasche und holte zum Schlag gegen einen der Beamten aus. Dies sahen ebenfalls vor Ort gekommene Bundespolizisten, denen es gelang, den Schlag zu verhindern und den Angreifer zu überwältigen. Bei diesem handelt es sich um einen 21-jährigen Libyer. Auch dieser war derart alkoholisiert, dass er im Verlauf des polizeilichen Gewahrsams einschlief. Als er dann sogar noch bewusstlos wurde, musste er durch den Rettungsdienst ins Helios-Klinikum gebracht werden. Eine Anzeige wegen des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte bekam der 21-Jährige gleichwohl.

PM der BPOLI Erfurt vom 11.06.2019

 

Nürnberg (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Betrunkener 19-Jähriger dreht am Bahnhof Erlangen durch.
Beamte der Nürnberger Bundespolizei haben in der Nacht vom Freitag auf Samstag (8. Juni) am Hauptbahnhof Erlangen einen betrunkenen Randalierer festgenommen. Der 19-Jährige ist den Bundespolizisten aufgefallen, weil er kurz nach Mitternacht in der Bahnsteigunterführung mit nacktem Oberkörper lautstark Passanten anpöbelte. Anschließend ging der afghanische Staatsangehörige auf die Polizisten los.
Als die Streife den alkoholisierten Mann kontrollierte, verhielt er sich aggressiv, stieß die Beamten mit den Händen von sich weg und versuchte zu fliehen. Nach kurzer Verfolgung konnten ihn die Polizeibeamten jedoch fassen. Als sie ihn zum Dienstraum brachten, beleidigte und bespuckte der Afghane die Einsatzkräfte. Zudem schlug und trat er nach ihnen, sodass er an Händen und Füßen gefesselt werden musste. Ein Polizeibeamter erlitt durch die Tritte leichte Verletzungen, war jedoch weiterhin dienstfähig.
Durch Stöße mit dem Kopf gegen den Boden versuchte der Betrunkene (1,46 Promille) schließlich, sich selbst zu verletzen. Aufgrund seiner Eigengefährdung übergaben die Bundespolizisten den Heranwachsenden der Erlanger Polizei zur Prüfung einer Klinikeinweisung.
Die Beamten leiteten gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung sowie Beleidigung ein.

PM der BPOLI Nürnberg vom 11.06.2019

 

Leer (Niedersachsen): Flucht vor Polizeikontrolle

Ein 16-jähriger Rollerfahrer aus dem Landkreis Leer versuchte gestern Abend gegen 17:30 Uhr, sich durch Flucht mit seinem Kleinkraftrad einer Polizeikontrolle zu entziehen. Der jugendliche Zweiradfahrer war mit seinem Fahrzeug im Stadtgebiet unterwegs und missachtete die Anhaltesignale eines Streifenwagens. Die Beamten hatten beabsichtigt, bei dem Fahrer eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Als die Beamten zum Überholen ansetzten, lenkte der Jugendliche sein Zweirad gegen den Streifenwagen, sodass es zu einer leichten Berührung kam. In der Nüttermoorer Straße gelang es den Beamten, den Roller zu überholen und den Streifenwagen abzubremsen.
Der 16-Jährige versuchte, über den Grünstreifen neben der Fahrbahn an dem haltenden Streifenwagen vorbeizufahren. Dabei touchierte der Jugendliche den Streifenwagen und kam mit seinem Zweirad zu Fall.
Sowohl der Jugendliche als auch die Polizeibeamten blieben bei diesem Vorfall unverletzt. Die Beamten konnten schließlich eine Identitätsfeststellung bei dem Jugendlichen durchführen. An dem Streifenwagen und dem Roller waren Sachschäden entstanden. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen den Jugendlichen ein.
Er ist nicht im Besitz der für das Führen des Rollers erforderlichen Fahrerlaubnis.

PM der PI Leer/Emden vom 11.06.2019

 

Wiesbaden (Hessen): Widerstand bei Polizeieinsatz

Während eines Polizeieinsatzes in der Platanenstraße in Biebrich kam es am frühen Sonntagmorgen zu einer Widerstandshandlung eines 26-jährigen Wiesbadeners sowie einer ebenfalls aus Wiesbaden stammenden 31-jährigen Frau, welche die eingesetzte Streife während des Einsatzes in Verbindung mit dem 26-Jährigen angriff. Eine Streife der Wiesbadener Polizei war gegen 04:30 Uhr vor Ort im Einsatz, da der 26-Jährige versucht hatte einen anderen Mann zu schlagen und zu treten. Bei seiner Festnahme wehrte sich der 26-Jährige, nach Angaben der Eingesetzten Beamtinnen und Beamten, massiv gegen die polizeilichen Maßnahmen und versuchte sich der Festnahme zu entziehen. Als die eingesetzten Streifen den Mann dann fesselten, schaltete sich eine 31-jährige, eigentlich unbeteiligte Frau ein, forderte den Festgenommenen freizulassen und ging die Einsatzkräfte aggressiv an. Als sie der mehrfachen Aufforderung sich zu entfernen nicht nachkam, sollte auch die 31-Jährige vorübergehend festgenommen werden. Hierbei schlug sie um sich und versuchte, nach der Schilderung der Beamtinnen und Beamten, eine Beamtin zu verletzen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde bei dem Einsatz niemand verletzt.

PM des PP Westhessen vom 11.06.2019

 

Leipzig (Sachsen): Fahrraddieb auf frischer Tat

Ort: Leipzig (Neustadt-Neuschönefeld), Hermann-Liebmann-Straße / Zeit: 10.06.2019, gegen 02:30 Uhr. In Neustadt-Neuschönefeld kam einer Polizeistreife ein Mann, der auf zwei Fahrrädern gleichzeitig fuhr, seltsam vor. Als sie sich das näher ansehen wollten, warf der Mann beide Räder hin und lief davon. Die Beamten setzten ihm nach und holten ihn einige Straßen weiter ein. Er dachte jedoch gar nicht daran, sich den Beamten zu stellen und wehrte sich nach Kräften gegen ein Festhalten. Dabei verletzte er eine 26-jährige Polizeibeamtin im Unterleib. Es half ihm dennoch nichts – er wurde überwältigt und festgenommen. Die Polizistin musste danach medizinisch behandelt werden. Wie sich herausstellte, war eines der Fahrräder als gestohlen gemeldet, das zweite auf eine andere Person registriert. Offenbar hatte der Eigentümer den Diebstahl noch nicht bemerkt. Nun muss er sich wegen Diebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PD Leipzig vom 11.06.2019

 

Ilmenau (Thüringen): Schmierfink auf frischer Tat ertappt

Am Montagmorgen gegen 01:40 Uhr stellte die Polizei in der Marktstraße einen 30-Jährigen fest, der gerade Gebäude und Schaufenster mit Grafittis beschmierte. Sieben Objekte wurden insgesamt durch den Mann verschandelt. Bei der Festnahme und Durchsuchung leistete der Ilmenauer Widerstand, die Beamten blieben unverletzt. Der 30-Jährige wurde auf die Dienststelle verbracht. Die Höhe des Sachschadens konnte noch nicht beziffert werden.

PM der LPI Gotha vom 11.06.2019

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