Schwäbisch Hall (Baden-Württemberg): Widerstand und Beleidigungen gegen Polizeibeamte

Am Montag um 17 Uhr wurde der Polizei ein vermutlich betrunkener Rollerfahrer gemeldet. Tatsächlich konnte der 64-jährige Mann auf dem Hof einer Getränkehandlung in der Unterlimpurger Straße angetroffen werden, als er gerade dabei neben seinem Roller stehend ein Bier zu trinken. Nachdem der Mann einen Atemalkoholtest abgelehnt hat, wurde er aufgefordert mit auf die Dienststelle zu kommen, damit eine Blutentnahme durchgeführt werden kann. Der Mann verhielt sich äußerst aggressiv. Zudem beleidigte er die beiden Beamten mehrfach. Während der Blutentnahme auf der Dienststelle kam es zu erheblichen Widerstandshandlungen. Der Mann beleidigte und bedrohte sowohl die Beamten als auch den Arzt. Eine versuchte Körperverletzung konnte abgewehrt werden. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

PM des PP Aalen vom 02.07.2019

 

Espelkamp (Nordrhein-Westfalen): Polizist bei Verkehrskontrolle verletzt

– Bei der Kontrolle eines 18-jährigen Motorradfahrers in Espelkamp ist am späten Montagabend ein Polizeibeamter leicht verletzt worden. Beim Abstellen der Maschine an der Ecke Gabelhorst/Ahornweg machte die Suzuki des 18-Jährigen plötzlich einen Satz nach vorne und erfasste den Polizisten.
Möglicherweise hatte der junge Mann vergessen, den Gang herauszunehmen.
Der Beamte erlitt eine Verletzung am Beim, die eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich machte. Wie sich bei der anschließenden Unfallaufnahme herausstellte, ist der 18-Jährige offenbar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Zudem war sein erst vor Kurzem gekauftes Motorrad nicht zugelassen. Der Streifenwagenbesatzung der Espelkamper Wache war der Motorradfahrer gegen 23.15 Uhr aufgefallen, als dieser langsam auf dem Geh- und Radweg fuhr. Auf den 18-Jährigen kommt nun ein Ermittlungsverfahren zu.

PM der POL Minden/Lübbecke vom 02.07.2019

 

Altdorf (Rheinland-Pfalz): 70-Jähriger leistet Widerstand

Im Rahmen von polizeilichen Ermittlungen hetzte gestern Abend (01.07.2019, 19.30 Uhr) ein 70-jähriger Mann seinen Hund auf die eingesetzten Polizeibeamten. Da der Hund kein Interesse an den Beamten zeigte, ging der alkoholisierte Mann mit geballten Fäusten auf die Polizisten und beleidigte sie als „Deppen“. Der Mann wurde gefesselt und in Gewahrsam genommen. Jetzt muss er sich in einem Strafverfahren verantworten.

PM der PD Landau vom 02.07.2019

 

Bamberg (Bayern): Betrunkener belästigt Passanten und beleidigt Polizisten

Am Montagabend wurde die Polizei über einen Mann verständigt, der vor einer Gaststätte in der Dominikanerstraße Passanten belästigte. Die verständigten Polizeibeamten trafen einen 58-jährigen Mann an, der sichtlich alkoholisiert war und die Beamten sofort mit diversen Ausdrücken beleidigte. Da sich der 58-Jährigen nicht beruhigen ließ und fortwährend uneinsichtig zeigte, erfolgte letztlich die Gewahrsamnahme des Mannes, gegen den zudem noch wegen Beleidigung strafrechtlich ermittelt wird..

PM der PI Bamberg-Stadt vom 02.07.2019

 

Kassel (Hessen): 30-Jähriger verletzt Ordnungspolizisten bei Kontrolle durch Tritt ins Gesicht

Kassel-Mitte: Am gestrigen Montagabend kontrollierten Bedienstete des städtischen Ordnungsamtes gegen 18:10 Uhr auf dem Königsplatz in Kassel einen 30 Jahre alten Mann aus Niestetal, da dieser laut Zeugen seinen Hund geschlagen haben soll.
Bereits bei der Kontrolle zeigte sich der hinreichend polizeibekannte 30-Jährige gegenüber den beiden Ordnungspolizisten äußerst aggressiv und beleidigte die Streife aufs Übelste. Darüber hinaus versetzte er einem Mitarbeiter des Ordnungsamts unvermittelt einen Tritt ins Gesicht, wodurch dieser eine Schwellung unter dem Auge und eine blutende Verletzung am Mund erlitt. Den erheblich unter Alkoholeinfluss stehenden 30-Jährigen überstellten die Ordnungspolizisten nach seiner Festnahme den Beamten des Polizeireviers Mitte, die ihn anschließend zur Ausnüchterung in eine Zelle des Polizeigewahrsams brachten. Der Mann muss sich nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung sowie Beleidigung verantworten. Sein Hund befindet sich vorerst im Tierheim. Durch das Ordnungsamt werden nun zudem Verstöße gegen das Tierschutzgesetz geprüft.

PM des PP Nordhessen-Kassel vom 02.07.2019

 

Neureichenau (Bayern): Drei Polizeibeamte bei Widerstand verletzt

Vier Jugendliche randalieren in Jugendhilfeeinrichtung – zwei davon leisten anschließend massiven Widerstand gegen die Polizei.
In einer Jugendhilfeeinrichtung in Neureichenau ist es am Montag, den 01.02.19, zu einer heftigen Auseinandersetzung von zwei Jugendlichen mit der Polizei gekommen.
Bereits am Vormittag wurde von den Betreuern der Jugendhilfeeinrichtung der Polizei gemeldet, dass sich vier Jugendliche unerlaubt Alkohol besorgt hatten und diesen im Umfeld der Jugendhilfeeinrichtung konsumieren.
Nachdem die vier Jugendlichen gegen Mittag in der Hilfeeinrichtung eine Tür beschädigt und einen Feuerlöscher versprüht hatten, sollte der stark alkoholisierte 17jährige Haupttäter durch die Polizei in Gewahrsam genommen werden. Hierbei solidarisierte sich ein weiterer, ebenfalls 17jähriger Jugendlicher mit seinem Mitbewohner. Bei der Gewahrsamnahme des 17jährigen Haupttäters schlug dieser unvermittelt mit der Faust einem Polizeibeamten ins Gesicht. Dieser wurde dabei mittelschwer verletzt und musste anschließend im Krankenhaus Freyung behandelt werden. Zwei weitere Polizeibeamte wurden durch Tritte und Kratzer leicht verletzt, waren aber weiterhin dienstfähig.
Bei der anschließenden Durchsetzung der polizeilichen Maßnahmen kam auch der polizeiliche Schlagstock zum Einsatz. Zwei Jugendliche wurden dabei verletzt und mussten sich später ebenfalls im Krankenhaus Freyung behandeln lassen.
Durch den zuvor versprühten Löschschaum wurde auch eine Betreuerin der Jugendhilfeeinrichtung verletzt. Sie musste sich in augenärztliche Behandlung geben.
Aufgrund des Vorfalls wurden die beiden Heimbewohner in sehr guter Zusammenarbeit mit der Heimleitung sofort aus der Jugendhilfeeinrichtung ausgeschlossen. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Passau wird gegen die jugendlichen Täter eine priorisierte Bearbeitung der Strafanzeigen durchgeführt. Gegen die vier jugendlichen Täter soll auf diesem Weg so schnell als möglich eine gerichtliche Entscheidung herbeigeführt werden.

PM der PSt Waldkirchen /Kreis Freyung-Grafenau vom 02.07.2019

 

Wolfsburg (Niedersachsen): 43-Jähriger bedroht Jugendliche

Ein 43 Jahre alter Wolfsburger wird sich demnächst wegen Bedrohung, der Trunkenheit im Straßenverkehr und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vor Gericht verantworten müssen.
Der 43-Jährige war am Montagabend gegen 20.00 Uhr auf einem Fahrrad an der Mecklenburger Straße unterwegs. In Höhe einer dortigen Kirche pöbelte er laut Zeugen lautstark herum. Dabei soll er auch ein kleines Kind auf einem Bobbycar angepöbelt und diesem sogar Schläge angedroht haben.
Dabei fuhr er stark schwankend auf dem Fahrrad gefahren und dabei fast gegen einen zu dem Zeitpunkt an der Haltestelle haltenden Linienbus gefahren. Anschließend wurde er auf drei Jugendliche aufmerksam, die sich dort auf dem Heimweg befunden haben. Die drei 18 Jahre alten Wolfsburger wurden ohne Vorwarnung Opfer der Begierde des 43-Jährigen.
Der stark angetrunkene Mann zerschlug plötzlich eine Glasflasche auf dem Boden und bedrohte damit die drei Jugendlichen. Auch verbal ließ sich der 43-Jährige nicht lumpen, bedrohte, beschimpfte und beleidigte die 18-Jährigen. Dem nicht genug zog der Mann auch noch ein Taschenmesser heraus und zeigte damit in Richtung der Jugendlichen. Ein vorbeifahrender Pkw-Führer sah dies, stoppte und forderte den 43-Jährigen auf, das Taschenmesser wegzulegen. Als dieser der Aufforderung nicht nachkam, nahm der unbekannte Autofahrer das Messer an sich, stieg in seinen Wagen und fuhr davon.
Aufmerksame Zeugen riefen die Polizei. Als diese mit mehreren Streifenwagen vor Ort erschien trennte sie sogleich die Parteien.
Doch der 43-Jährige war nicht zu beruhigen. Er wurde zusehends aggressiver, pöbelte weiterhin gegen die Jugendlichen, beschimpfte, bedrohte und beleidigte sie. Als er zu guter Letzt auch noch für alle sichtbar den Hittlergruß zeigte, wurde es den Ordnungshütern zu bunt.
Sie legten dem Mann Handfesseln an und verbrachten ihn zur Dienststelle. Hier ergab ein Atemalkoholtest einen stattlichen Wert von 2,53 Promille. Daraufhin wurde dem 43-Jährigen eine Blutprobe entnommen. Da der Mann stark alkoholisiert und zunehmend aggressiv war, durfte er als Gast die Nacht im Gewahrsam der Polizei verbringen
Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang das Kind auf dem Bobbycar bzw. seine Erziehungsberechtigten, den Busfahrer und auch Fahrgäste des Linienbusses, Passanten die von dem Sachverhalt etwas mitbekommen haben, aber auch den Autofahrer, der beherzt eingegriffen hat, sich bei den Beamten auf der Polizeiwache in der Heßlinger Straße, Rufnummer 05361/4646-0 zu melden.

PM der POL Wolfsburg vom 02.07.2019

 

Merseburg (Sachsen-Anhalt): Angriff auf Bundespolizisten am Bahnhof Merseburg

Am gestrigen Montag, den 01. Juli 2019, gegen 10:45 Uhr informierte eine Mitarbeiterin eines Geschäfts auf dem Bahnhof Merseburg die Bundespolizei darüber, dass ein Mann versuche sie anzugreifen. Eine Streife des Bundespolizeireviers Halle traf wenig später am Tatort ein. Der Mitarbeiterin war glücklicherweise nichts passiert. Hintergründe des versuchten Übergriffs wurden nicht bekannt. Aufgrund der Personenbeschreibung stellten die Bundespolizisten den Täter am nahegelegenen Busbahnhof fest. Bei Erkennen der Beamten versuchte dieser vorerst zu flüchten, änderte jedoch plötzlich sein Verhalten und stürmte mit geballten Fäusten auf die Beamten zu. Diese konnten die Attacke abwehren und den 39-Jährigen zu Boden bringen. Hier leistete er erheblichen Widerstand und versuchte einen dienstlichen Schlagstock zu entwenden, Pfefferspray musste eingesetzt werden. Bei dem Angriff wurden beide Bundespolizisten verletzt. Ein Beamter zog sich Schürfwunden an Armen und Knien zu, ist aber weiterhin dienstfähig. Sein Kollege brach sich den kleinen Finger. Unterstützend kamen Polizisten des Reviers Saalekreis zum Einsatz. Den 39-jährigen Deutschen erwarten nun Strafanzeigen wegen des tätlichen Angriffs und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung.

PM der BPOLI Magdeburg vom 02.07.2019

 

Gummersbach (Nordrhein-Westfalen): Ladendetektiv mit Waffe bedroht

Wegen Bedrohung mit einer Waffe und Widerstand gegen Polizeibeamte blickt ein 43-jähriger Bergneustädter nun einem Strafverfahren entgegen. Der 43-Jährige hielt sich am Montag (1.
Juli) um 14:15 Uhr in einem Warenhaus in der Gummersbacher Innenstadt auf. Ein Ladendetektiv wurde auf den Mann aufmerksam. Als er ihn ansprach, zog der 43-Jährige plötzlich eine Pistole aus seinem mitgeführten Rucksack und bedrohte damit den Ladendetektiv und dessen hinzugerufenen Kollegen. Die beiden Ladendetektive schlugen dem Mann unvermittelt die Pistole aus der Hand und wollten ihn ins Büro führen. Dagegen wehrte sich der 43-Jährige. Er versuchte seine Arme loszureißen und schlug um sich. Auch gegenüber der Polizei zeigte er sich renitent, sperrte sich gegen den Transport zur Polizeiwache und versuchte die Beamten zu schlagen. Da der Verdacht auf Drogenkonsum bestand, wurde eine Blutprobe angeordnet. Die Waffe, eine Druckluftpistole, welche mit Metallkugeln geladen war, wurde sichergestellt. Zudem fand die Polizei bei dem Festgenommenen Betäubungsmittel, welches ebenfalls sichergestellt wurde.

PM der KPB Oberbergischer Kreis vom 02.07.2019

 

Bretten (Baden-Württemberg): Presseinfo des Polizeireviers Bretten zum Peter-und-Paul-Fest 2019

In der Zeit von Freitag, 28.06.2019, bis Montag, 01.07.2019, fand in Bretten das alljährliche, traditionelle Peter-und-Paul-Fest statt, wo nicht zuletzt wegen der hochsommerlichen Wetterlage an den Veranstaltungstagen bis zu 45.000 Besucher gezählt wurden.
Das Peter-und-Paul-Fest verlief aus polizeilicher Sicht zwar insgesamt störungsfrei, allerdings verzeichnete die Polizei im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Zunahme bei den Körperverletzungsdelikten. Insbesondere in der Nacht von Freitag auf Samstag hatten die Einsatzkräfte alle Hände voll zu tun, es kam zu 8 zum größten Teil alkoholbedingten Schlägereien mit insgesamt 10 leicht verletzten Personen, 3 Personen mussten wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt werden. Von Samstag auf Sonntag verzeichnete die Polizei insgesamt 6 Anzeigen wegen Körperverletzung, 7 Personen wurden leicht verletzt.
Samstagfrüh gegen 02:00 Uhr wurden zwei 32- und 36-jährige Brüder im Stadtpark unvermittelt von einer Gruppe junger Männer angegriffen.
Die 19- und 20-jährigen Täter schlugen mehrmals heftig zu. Einer der Täter trat auf einen der beiden Brüder ein, als dieser bereits verletzt auf dem Boden lag. Das Opfer erlitt dabei schwere Kopfverletzungen und musste notärztlich versorgt werden. Die Täter flüchteten zunächst, der Haupttäter konnte allerdings von der Polizei im Rahmen der intensiven Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen noch am Samstagmorgen identifiziert und in seiner Wohnung festgenommen werden. Der Bereich um den Tatort wurde von der Polizei vorübergehend abgesperrt, um Spuren zu sichern. Die weiteren Ermittlungen zum Tathergang und zu den anderen Tatbeteiligten dauern aktuell noch an, der Gesundheitszustand des Opfers hat sich zwischenzeitlich zum Glück stabilisiert.
Jugendschutzteams stellten am Samstagabend zahlreiche alkoholisierte Jugendliche fest, trauriger Spitzenreiter waren ein 16-jähriger mit 1,98 Promille und eine 15-jährige mit 1,92 Promille.
Insbesondere an bekannten Brennpunkten wurde von Beginn an starke Polizeipräsenz gezeigt. Potentielle meist alkoholisierte Störenfriede wurden direkt angesprochen und angedeuteter Ärger im Keim erstickt.
Trotz Rekordhitze verlief auch der am Sonntag stattgefundene historische Festumzug ohne größere Probleme. Der Veranstalter hatte zusammen mit der Polizei entsprechende Warnhinweise veröffentlicht, die Umzugsstrecke wurde um insgesamt ein Drittel gekürzt und die Freiwillige Feuerwehr richtete Wasserausgabestellen ein. Die Rettungsdienste hatten nur wenige Hitzegeschädigte zu versorgen.
Am Montag, dem letzten Abend des Peter-und-Paul-Fests, kam es gegen 23 Uhr zu Widerstandshandlungen durch eine 16-Jährige. Diese war von einem Heim als abgängig gemeldet worden und wurde in alkoholisiertem Zustand von der Polizei angetroffen. Als die Beamten die Jugendlich zurückbringen wollten, setzte sie sich gegen die Maßnahmen zur Wehr. Zudem kam es kurz vor Mitternacht in der Pforzheimer Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei 18 und
21 Jahre alten Männern, bei der der 18-Jährige leichte Verletzungen erlitt.

PM des PP Karlsruhe vom 02.07.2019

 

Lauchhammer (Brandenburg): Widerstand

Die Polizei wurde in der Nacht zum Dienstag in die Lindenstraße gerufen. Mehrere Personen feierten im Asylbewerberheim eine Party und spielten dabei lautstarke Musik ab. Den Aufforderungen des Sicherheitspersonals, sich leise zu verhalten, kamen sie nicht nach. Einer der Partygäste, ein 24-jähriger Mann aus Afghanistan, verhielt sich den eingesetzten Polizisten gegenüber sehr aggressiv und erhielt einen Platzverweis. Da er diesem nicht nachkam, wurde er in Gewahrsam genommen. Zudem wurden Betäubungsmittel fest- und sichergestellt, die dem Afghanen zugeordnet werden konnten. Gegen ihn wurden Ermittlungen eingeleitet.

PM der PD Brandenburg Süd vom 02.07.2019

Potsdam (Brandenburg): 68-Jähriger beschimpft Reisende im RE und leistet Widerstand

Montagabend bepöbelte ein Mann mehrere Reisende auf der Fahrt des RE 1 von Berlin-Charlottenburg nach Potsdam. Als Bundespolizisten ihn aus dem Zug führen wollten, griff auch dessen Begleiterin ins Geschehen ein.
Kurz nach 22 Uhr forderte ein in zivil reisender, ebenfalls im Zug befindlicher Bundespolizist den 68-jährigen Potsdamer dazu auf, seine Pöbeleien und fremdenfeindlichen Bemerkungen zu unterlassen. Der 68-Jährige drohte dem Beamten daraufhin persönliche Konsequenzen an und beleidigte ihn und seine am Potsdamer Hauptbahnhof hinzugerufenen Kollegen. Die Kundenbetreuerin des Regionalexpresses schloss den 68-Jährigen daher von der Weiterfahrt aus. Der Potsdamer weigerte sich jedoch, den Zug zu verlassen und sperrte sich gegen die Maßnahmen der Beamten. Die 49-jährige Begleiterin des Mannes versuchte ihn aus dem Gewahrsam der Beamten zu befreien und zog ihn an seinen Armen zurück. Darüber hinaus beleidigte auch sie die Einsatzkräfte.
Die Beamten nahmen die beiden deutschen Staatsangehörigen daraufhin zur weiteren Bearbeitung mit in die Dienststelle und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Gefangenenbefreiung gegen sie ein. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen konnten beide ihren Weg wieder fortsetzen.
Ein Polizeibeamter wurde beim Versuch der 49-Jährigen, ihren Begleiter aus dem Polizeigewahrsam zu befreien, verletzt.

PM der BPOLD Berlin vom 02.07.2019

 

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Alkoholisierter Mann attackiert Rettungskräfte und Polizeibeamte

Um einen verletzten und hilflosen Rostocker zu behandeln, waren am gestrigen Abend Rettungskräfte in der Rostocker Innenstadt im Einsatz. Als der offensichtlich alkoholisierte 48-Jährige die Behandlung jedoch verweigerte und zunehmend aggressiver wurde, riefen die Rettungskräfte die Polizei um Hilfe.
Beim Eintreffen der Beamten war der Rostocker nicht mehr in der Lage alleine zu stehen. Da sich der 48-Jährige nicht mehr um sich selbst kümmern konnte, wurde er, um Gefahren für ihn auszuschließen, zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen.
Auf der anschließenden Fahrt zur Polizeidienststelle wurde der Rostocker dann zunehmend aggressiver, beleidigte die Beamten und versuchte sie zu treten. Die eingesetzten Polizeibeamten blieben jedoch unverletzt.
Der Rostocker hatte einen Atemalkoholwert von 2,51 Promille. Das Kriminalkommissariat Rostock hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

PM der PI Rostock vom 02.07.2019

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Beziehungsstreit eskaliert in S6 Richtung Bad Wildbad – Zeugenaufruf

Eine 36-jährige Frau wurde gestern Abend Opfer einer gefährlichen Körperverletzung. Als Beschuldigter wurde ihr 41-jähriger Freund vorläufig festgenommen. Gegen 18:17 Uhr fuhr die S6 vom Bahnhof Pforzheim Richtung Bad Wildbad ab. Kurz darauf kam der 41-Jährige auf seine Freundin zu, die sich zu diesem Zeitpunkt am Ende des Zuges befand. Er hielt ihr ein Feuerzeug unter die Nase woraufhin sie seine Hand wegschlug. Anschließend riss er der 36-Jährigen die Kopfhörer aus den Ohren, legte diese um ihren Hals und begann sie damit zu würgen. Nachdem das Kabel der Kopfhörer riss, würgte der Beschuldigte seine Freundin mit den Händen weiter. Erst als zwei bislang unbekannte Männer einschritten und den Freund wegzogen, kam die Frau wieder frei. Die Helfer forderten den 41-Jährigen nach erneutem Versuch seine Freundin anzugreifen auf, die Bahn zu verlassen. Dem kam der Mann nach. Eine Streife der Landespolizei konnte ihn nach kurzer Fahndung am Bahnhof Neuenbürg festnehmen und auf die Dienststelle verbringen. Der durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1 Promille. Für weitere Maßnahmen wurde der Beschuldigte an eine Streife der Bundespolizei überstellt. Diese führten auf dem Revier im Karlsruher Hauptbahnhof eine erkennungsdienstliche Behandlung durch und belehrten den Mann.
Hier zeigte er sich anhaltend aggressiv und gewaltbereit gegenüber den Beamten. Die Kopfhörer konnten durch die Streife am Bahnhof Neuenbürg in einem Mülleimer aufgefunden und als Beweismittel sichergestellt werden. Des Weiteren handelte es sich um einen videoüberwachten Zug. Die Aufnahmen werden gesichert und im Rahmen der Ermittlungen ausgewertet. Die 36-jährige Geschädigte erlitt leichte Rötungen im Halsbereich, musste aber nicht ärztlich versorgt werden. Was letztendlich Auslöser der Auseinandersetzung war, ist ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann von der Dienststelle entlassen.
Die Bundespolizei bittet Zeugen des Vorfalls, sich unter 0721 120160 zu melden. Insbesondere die beiden couragierten Männer, welche der Geschädigten zu Hilfe kamen, werden gebeten mit der Bundespolizei Kontakt aufzunehmen.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 02.07.2019

 

Berlin/Reinickendorf: Bei Auseinandersetzung verletzt

In den Nachmittagsstunden kam es in Reinickendorf zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Ersten Ermittlungen zufolge sollen zwei Männer, 24 und 30 Jahre alt, gegen 13.30 Uhr auf dem Gehweg in der Scharnweberstraße aus derzeit noch unbekannten Gründen in Streit geraten sein. Währenddessen soll der 24-Jährige mit einem Messer den 30 Jahre alten Mann im Gesicht verletzt haben. Aus Notwehr soll sich der Jüngere mit einem Faustschlag gewehrt haben, so dass der 30-Jährige leichte Verletzungen davontrug. Alarmierte Rettungskräfte brachten den 24-Jährigen mit einer Augenverletzung in eine Klinik. Polizistinnen und Polizisten der 15. Einsatzhundertschaft nahmen den Angreifer fest und mussten ihm auf Grund seines aggressiven Verhaltens die Handfesseln anlegen. Während der Festnahme beleidigte er die Einsatzkräfte, bevor sie ihn in ein Polizeigewahrsam brachten.

PM des PP Berlin vom 02.07.2019

 

Oppach (Sachsen): Kein Licht am Fahrrad – Polizisten bei Verkehrskontrolle angegriffen

Eine Streife des Polizeireviers Zittau-Oberland versuchte am späten Montagabend an der August-Bebel-Straße in Oppach zwei Radfahrer zur Kontrolle anzuhalten. Doch dies sollte sich als schwierig erweisen, denn die Männer auf den Drahteseln taten nicht dergleichen. Die Ordnungshüter folgten den Beiden. Erst auf wiederholte Ansprache stoppten die Radfahrer schließlich.
Ausgangspunkt für die Polizisten war die schlechte Erkennbarkeit der Fahrräder für andere Verkehrsteilnehmer, da kein Licht an den Gefährten funktionierte. Die 27 und 30 Jahre alten Männer aus Deutschland reagierten auf die Beamten gereizt und beleidigten diese sofort verbal. Der Jüngere griff unmittelbar einen der Polizisten mit Fäusten an. Der Streifenbeamte konnte den Schlägen ausweichen.
Die Ordnungshüter reagierten schnell und setzten Abwehrspray ein. Die Männer schlugen teils um sich, sodass sie durch die Polizisten fixiert werden mussten. Ein Rettungswagen wurde hinzugerufen, welcher den 30-Jährigen in ein Krankenhaus brachte.
Beide Fahrradfahrer standen zudem unter Alkoholeinfluss. Ein Test ergab bei dem Jüngeren einen Wert von umgerechnet 1,88 und bei dem Älteren 1,6 Promille. Zusätzlich fanden die Beamten bei den Männern ein Einhandmesser und je einen Teleskopschlagstock. Die Waffen stellten die Polizisten sicher. Es folgten Blutentnahmen bei beiden Tatverdächtigen.
Die Männer müssen sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

PM der PD Görlitz vom 02.07.2019

 

Leipzig (Sachsen): Fluchtfahrt mit Hindernissen

Ort: Leipzig (Volkmarsdorf), Mariannenstraße / Zeit: 01.07.2019, gegen 13:15 Uhr In der Mariannenstraße entdeckten Polizeibeamte am Montagmittag einen VW Golf, der nach einem Diebstahl zur Fahndung stand. So blieben sie eine Weile in der Nähe des Fahrzeuges, um zu schauen, wer es dort wegfahren würde. Tatsächlich kam kurze Zeit später ein 37-Jähriger zum Fahrzeug, den die Polizisten aus vergangenen Sachverhalten bereits kannten. Sie gingen zum Fahrzeug, um ihn anzusprechen. Der Genannte hatte indessen aber schon das Fahrzeug geöffnet und saß am Steuer. Er gab sofort Gas. Dabei stieß er gegen das zivile Polizeifahrzeug, einen Mercedes C300. Da der Weg auf die Straße versperrt war, nutzte er den Fußweg, um zu entkommen. Dabei fuhr er einem 44–jährigen Polizisten über den Fuß. Bevor er schließlich auf die Straße gelangte, stieß er noch gegen einen geparkten Hyundai Trajet. Das Fluchtfahrzeug fanden die Beamten dann in der Herrmann-Liebmann-Straße wieder auf – in der Nähe der Wohnung des Flüchtenden. An seiner Wohnung wurde er nicht aufgefunden. Er muss sich trotzdem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Körperverletzung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Der Polizeibeamte wurde durch das Überrollen am Fuß leicht verletzt und musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden.

PM der PD Leipzig vom 02.07.2019

 

Neu-Ulm (Bayern): Betrunken gepöbelt und mit Haftbefehl gesucht

Ein 63-jähriger Mann, welcher derzeit über keinen festen Wohnsitz verfügt, fiel gestern Mittag einem Mitteiler auf, da der stark betrunkene Mann vor einer Bank im Starkfeld lag. Nachdem für ihn ein Haftbefehl bestand und er bei der Aufnahme zudem mit fremdenfeindlichen Äußerungen auffiel, wurde er zunächst in Gewahrsam genommen. Bei der Anzeigenaufnahme beleidigte er die Polizeibeamten und leistete zudem Widerstand gegen die getroffenen Maßnahmen. Den Mann erwarten nun mehrere Strafanzeigen.
Heute nun wird er dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 02.07.2019

 

Chemnitz (Sachsen): Zweite Komplexkontrolle binnen vier Tagen verlief erfolgreich

Zur Bekämpfung der Straßen- und Betäubungsmittelkriminalität führte die Polizeidirektion Chemnitz mit Unterstützungskräften der sächsischen Bereitschaftspolizei und der Bundespolizei gestern erneut eine sogenannte Komplexkontrolle durch. Auch beim zweiten derartigen Schwerpunkteinsatz binnen vier Tagen im Stadtzentrum sowie angrenzenden Stadtteilen überwogen bei den Feststellungen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zudem konnten offene Haftbefehle vollstreckt und zwei zurückliegende Straftaten geklärt werden.
Die wesentlichen Feststellungen der Einsatzkräfte:
Gegen 15.50 Uhr beobachteten Beamte einen Fahrradfahrer in der Bahnhofstraße. Sein Aussehen stimmte mit einer Personenbeschreibung von einer Straftat vom 20.06.2019 im Stadtteil Kappel überein. Infolge eines Ladendiebstahls hatte ein bis dato Unbekannter einen Polizisten (41) im Dienstfrei mit Reizgas besprüht und war anschließend geflüchtet (siehe Medieninformation Nr. 305, Meldung 2236, vom 21.06.2019). Als der Fahrradfahrer die Polizisten gestern bemerkte, warf er eine Schachtel weg und versuchte zu verschwinden. Die Einsatzkräfte stellten den 30-Jährigen jedoch. Bei der anschließenden Kontrolle kam heraus, dass das Fahrrad des Mannes zur Fahndung stand. In der weggeworfenen Schachtel fanden sich zudem Konsumeinheiten Kokain und Marihuana. Neben den Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung nach dem Reizgas-Angriff wurden drei weitere Ermittlungsverfahren gegen ihn eröffnet – wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, wegen besonders schweren Falls des Diebstahls sowie Beleidigung, da der Tatverdächtige die handelnden Beamten wüst beschimpft hatte.

Insgesamt rund 80 Einsatzkräfte waren gestern an der Komplexkontrolle beteiligt. Auch zukünftig werden derartige Schwerpunkteinsätze im Chemnitzer Stadtgebiet stattfinden, um durch den hohen Kontrolldruck und die Polizeipräsenz Straftaten aufzuklären bzw. die Begehung weiterer Straftaten zu verhindern.

PM (auszugsweise) der PD Chemnitz vom 02.07.2019

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