Wildschönau (Tirol): Bombendrohung in Innsbruck mit vermutlichem Täterkontakt und Schusswechsel in der Wildschönau

Aufgrund der bei der PI Kufstein am 03.07.2019 gegen 19.30 Uhr eingegangen Bombendrohung für ein Lokal in der Altstadt in Innsbruck und der daraufhin erfolgten Handypeilung wurde bekannt, dass das Mobiltelefon des vermeintlich Beschuldigten in Oberau eingeloggt war. Gegen 21.10 Uhr ging bei der Polizei der Anruf eines Autofahrers ein, der angezeigt hat, im Bereich Oberau einen Mann im Auto mitgenommen zu haben, der eine Pistole mit sich geführt und von einer Bombendrohung erzählt habe. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Tatortbereichsfahndung kam es letztlich im Bereich der Shell-Tankstelle in Niederau zur Konfrontation mit einem 55-jährigen Österreicher, der offensichtlich ohne jegliche Vorwarnung eine Waffe zog, auf die Beamten zielte und mehrere Schüsse abgab. Die Beamten haben daraufhin ebenfalls von der Schusswaffe Gebrauch gemacht und dem Beschuldigten eine Schussverletzung zugefügt. Der 55-Jährige wurde nach der Erstversorgung in das Bezirkskrankenhaus Kufstein eingeliefert, von dort in die Klinik Innsbruck überstellt und operiert. Lebensgefahr besteht laut einer ersten Einschätzung der Ärzteschaft nicht. Die Beamten blieben unverletzt. Die Durchsuchung der Räumlichkeiten des bedrohten Lokals in Innsbruck konnte mittlerweile abgeschlossen werden. Die Durchsuchung verlief negativ.

PA der LPD Tirol vom 04.07.2019

 

Gladenbach (Hessen): Streit eskaliert – Aufgeheizte Stimmung auf Kirschenmarkt – Mehrere Polizeistreifen im Einsatz

Gleich am ersten Tag des Kirschenmarktes in Gladenbach musste die Polizei massiv eingreifen, um eine Eskalation der Situation zu verhindern. Bisher ermittelt die Polizei in zwei Fällen wegen Körperverletzung. Die Beamten suchen nach weiteren Zeugen.
Eine aufgeheizte, aggressive Grundstimmung zwischen mehreren Personengruppen, eine teilweise unübersichtliche Lage, Handgemenge und körperliche Übergriffe: So stellte sich die Lage für die Polizei in der Nacht auf Donnerstag, 4. Juli im und vor dem Festzelt dar.
Insgesamt waren acht Streifenwagen sowie der private Sicherheitsdienst im Einsatz, um die Gemüter vor Ort zu beruhigen.
Eine länger zurückliegende „Beziehungskiste“ führte nach Erkenntnissen der Polizei gegen 1 Uhr im Festzelt zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Nach und nach lief das Gespräch aus dem Ruder und ein 22-Jähriger kassierte einen Schlag ins Gesicht. Die Ermittlungen zu dem mutmaßlichen Täter dauern noch an. Die Stimmung schaukelte sich weiter hoch und es kam kurz danach vor dem Festzelt zu einer weiteren Körperverletzung. Ein 17-Jähriger landete nach einem Schlag ins Gesicht auf dem Boden. Die Polizei ermittelt diesbezüglich gegen einen 16 Jahre alten Jugendlichen, dem man aufgrund seines aggressiven Verhaltens kurzfristig die Handschellen angelegen musste. Zudem sprachen die Ordnungshüter gegen einen Beteiligten einen Platzverweis aus. Eine ärztliche Versorgung der mutmaßlichen Opfer war vor Ort nicht erforderlich. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und der Anzahl der Beteiligten dauern noch an. Zeugen, die nähere Angaben zu den beiden Vorfällen machen können, melden sich bitte bei der Polizeistation Biedenkopf, Tel. 06461- 92950.

PM des PP Mittelhessen vom 04.07.2019

 

Winnenden (Baden-Württemberg): Polizisten beleidigt

Ein 31 Jahre alter Mann bedrängte am Mittwoch, gegen 15:30 Uhr einen Busfahrer während der Fahrt, weshalb dieser die Polizei verständigte. Als die Beamten am Einsatzort in der Straße „Am Jakobsweg“ eintrafen und die Personalien des Mannes feststellen wollten, rannte dieser zunächst davon. Er konnte aber von den Beamten in einem Weizenfeld eingeholt und in Gewahrsam genommen werden.
Während der Verbringung zum Polizeirevier beleidigte er die Polizisten mehrfach, er muss nun mit einer Strafanzeige rechnen.

PM des PP Aalen vom 04.07.2019

 

Menden (Nordrhein-Westfalen): Nach Festnahme zwei Polizeibeamte verletzt

– Nach seiner Festnahme hat ein 34-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz am Mittwoch zwei Polizeibeamte verletzt. Die beiden Beamten sind dienstunfähig. Sie hatten den Mann am Vormittag aufgrund eines Haftbefehls am Neumarkt festgenommen und zur Wache an der Kolpingstraße gebracht. Bis dato verhielt sich der Mann kooperativ und folgte anstandslos allen Anweisungen. Deshalb verzichteten die Polizeibeamten auf das Anlegen von Handfesseln. Erst als ihn die Beamten gegen 11 Uhr zur Justizvollzugsanstalt bringen wollten, änderte er binnen Sekunden sein Verhalten. Beim Einsteigen in den Streifenwagen stieß er einen Polizeibeamten zur Seite, um über die Kolpingstraße wegzulaufen. Der Polizeibeamte konnte ihn auf der Fahrbahn festhalten. Beide stürzten auf den Boden und rollten über die Straße. Dabei riss der Festgenommene dem Beamten das Pfefferspray vom Gürtel und setzte es gegen den Polizisten ein. Er entleerte die Flasche komplett. Die meiste Flüssigkeit floss auf die Straße.
Außerdem versuchte er, dem Polizeibeamten die Waffe aus dem Holster zu reißen. Das gelang ihm nicht. Die Beamten überwältigten den 34-Jährigen. Er wurde zur Justizvollzugsanstalt gebracht. Die zwei Polizeibeamten ließen sich im Krankenhaus behandeln.
Die Polizei schrieb Strafanzeigen wegen einer gefährlichen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 04.07.2019

 

Öhringen (Baden-Württemberg): Mann im Ausnahmezustand verletzt Beamte

In einem psychischen Ausnahmezustand befand sich Mittwochmittag ein Mann in Neuenstein. Der 35-Jährige hielt sich gegen 12.00 Uhr auf einem Tankstellegelände in der Robert-Bosch-Straße auf. Weil er den Betrieb der dortigen Tankstelle störte, sollte er nach Aufforderung des dortigen Personals die Örtlichkeit verlassen. Dieser Anweisung kam der Mann aber nicht nach, weshalb die Polizei gerufen wurde.
Anstatt dem wiederholten Platzverweis der Beamten nachzukommen, griff der Mann die Beamten sofort mit Faustschlägen und Fußtritten in aggressivster Form an. Erst mit Unterstützung weiterer Polizeikräfte konnte der Mann gebändigt und in Gewahrsam genommen werden. Durch den Einsatz von Pfefferspray erlitten alle Beteiligten Reizungen der Augen und Atemwege. Vier Beamte erlitten Prellungen und weitere Verletzungen. Der Mann wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

PM des PP Heilbronn vom 04.07.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Mann versteckt sich in Zugtoilette; Bundespolizisten verletzt

Donnerstagmorgen wurde die Bundespolizei zur Personalienfeststellung an den einfahrenden Thalys im Kölner Hauptbahnhof gerufen. Ein Mann hatte sich in der Zugtoilette versteckt. Da er trotz wiederholter Aufforderung die Toilette nicht verlassen wollte, musste er herausgeholt werden. Dabei leistete er erheblichen Widerstand, bei dem drei Bundespolizisten leicht verletzt wurden.
Um 06:40 Uhr wurde die Bundespolizei darüber verständigt, dass am Bahnsteig sieben polizeiliche Hilfe benötigt werden würde. Ein Mann hatte sich im Thalys in einer Toilette eingeschlossen und weigerte sich, die Tür zu öffnen. Eine Streife der Bundespolizei sprach mehrfach auf den Mann ein, der die Toilette verlassen sollte. Als die Beamten die Tür aufschlossen, stemmte sich der 20-Jährige gegen die Tür. Schließlich wurde der Ghanaer aus der Toilette geholt, wogegen er sich erheblich wehrte. Er schlug und tritt die Polizisten bis er gefesselt werden konnte. Dabei erlitten die Einsatzkräfte leichte Verletzungen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von
0,12 Promille. Der Aggressor blieb festgenommen. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichem Angriff, Betrug, Körperverletzung sowie Sachbeschädigung ein.
Erst am Mittwoch verzeichnete die Bundespolizei zwei Angriffe auf Polizeibeamte sowie eine Widerstandshandlung, bei denen ebenfalls zwei Bundespolizisten verletzt wurden.

PM der BPOLD St. Augustin vom 04.07.2019

 

Marktheidenfeld (Bayern): Betrunkener Randalierer übernachtet in der Zelle

Mit 1,68 Promille musste ein 25-jähriger Randalierer die Nacht zum Donnerstag im Polizeigewahrsam verbringen. Gegen 01:55 Uhr wurde mitgeteilt, dass eine männliche Person im weißen T-Shirt einen Briefkasten im Innenstadtbereich beschädigt sowie einen Gegenstand in den Vorraum eines Geldinstitutes geworfen hätte. Die Polizeistreife traf kurz darauf einen alkoholisierten 25-jährigen Mann an und nahm ihn zur Unterbindung weiterer Straftaten in Gewahrsam. Der Mann trug ein weißes T-Shirt. Während der Fahrt zur Dienststelle sowie auf der Dienststelle führte der Mann sich aggressiv auf, spuckte ins Fahrzeug und später in den Haftraum und beleidigte die Beamten mit Kraftausdrücken. Nach der Ausnüchterungsnacht in der Zelle konnte er am Donnerstagvormittag wieder entlassen werden. Anzeige wegen Beleidigung und Sachbeschädigung folgt.

PM der PI Marktheidenfeld vom 04.07.2019

 

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Renitenter Jugendlicher beleidigt Polizisten

Ein 17-jähriger beleidigte am Mittwoch, 03.07.2019, bei einer Polizeikontrolle eine Streifenwagenbesatzung und leistete Widerstand.
Gegen 09:15 Uhr beabsichtigte eine Polizeistreife, im Rahmen einer Personenfahndung, den jugendlichen Bielefelder vor dem Hauptbahnhof zu kontrollieren. Der junge Mann weigerte sich, einen Ausweis zu zeigen und wurde den beiden Beamten gegenüber ausfallend. Als er zur Feststellung seiner Personalien nach Ausweispapieren durchsucht werden sollte, schlug er um sich und überzog die Beamten weiter lautstark mit ordinären Ausdrücken. Mit Hilfe mehrerer Beamter der Bundespolizei wurde der Jugendliche gefesselt und zu einer Bielefelder Polizeiwache gebracht. Dort wurde er in die Obhut seines Vaters übergeben. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der POL Bielefeld vom 04.07.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Polizist nach Widerstand dienstunfähig

Bei Widerstandshandlungen eines 21-Jährigen wurden am Mittwochabend in Durlach zwei Polizeibeamte verletzt. Einer davon blieb gar dienstunfähig.
Der 21-jährige war um 19.15 Uhr mit seinem Rottweiler-Mischling in der Grötzinger Straße unterwegs und geriet offenbar mit einem anderen Hundehalter in Streit. Der 21-Jährige hatte seinem Gegenüber bisherigen Erkenntnissen zufolge den Ellenbogen ins Gesicht gestoßen.
Darüber hinaus habe sein angeleinter Rottweiler-Mischling den 42 Jahre alten Geschädigten angesprungen, so dass dieser verletzt wurde.
Zeugen verständigten die Polizei. Beim Erkennen der hinzugerufenen Beamten wollte der 21-Jährige allerdings flüchten.
Deren Aufforderungen stehen zu bleiben und seinen Hund beiseite zu nehmen, ignorierte der Mann. Inzwischen in der Lamprechtstraße angelangt, griff dessen Hund einen 34-jährigen Polizeibeamten an, als jener den Flüchtenden festhalten wollte. Aufgrund der Gegenwehr des 21-Jährigen und des aggressiven Verhaltens seines Vierbeiners mussten schließlich Unterstützungskräfte der Polizei hinzugezogen werden. So war es schlussendlich möglich, den mit 1,5 Promille alkoholisierten Mann, der fortwährend die Polizisten beleidigte, zu Boden zu bringen und vorläufig festzunehmen.
Ein Beamter kam mit leichteren Blessuren davon. Dessen Kollege wird indessen wegen einer Handgelenksfraktur für längere Zeit seinen Dienst nicht verrichten können.
Der Hund wurde bis zu einer weiteren Entscheidung polizeirechtlich beschlagnahmt.

PM des PP Karlsruhe vom 04.07.2019

 

Walsrode (Niedersachsen): Mann leistet Widerstand – ein Polizeibeamter schwer verletzt

Eine Polizeibeamtin und ein -beamter verletzten sich bei einem Einsatz am Mittwochabend in Walsrode, einer der beiden schwer.
Die Streife wurde gegen 21.30 Uhr zu einer mutmaßlich hilflosen Person in die Saarstraße gerufen. Der Mann hatte Haarspray „geschnüffelt“ und schien benommen zu sein. In der Folge gab er an, sich aktuell in der Psychiatrie aufzuhalten. Für den anstehenden Transport sollte er aus Eigensicherung vorher durchsucht werden. Der Mann widersetzte sich aktiv, musste zu Boden gebracht und dort fixiert werden. Bei dieser Maßnahme verletzten sich beide Polizisten jeweils am Bein. Der Beamte ist voraussichtlich für mehrere Wochen nicht dienstfähig, die Beamtin erlitt Prellungen und Schürfwunden.
Gegen den Täter wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Heidekreis vom 04.07.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Bei Gewahrsamnahme Widerstand geleistet

Bei der Gewahrsamnahme eines 18-Jährigen am frühen Donnerstagmorgen leistete dieser erheblichen Widerstand. In der Günter-Klotz-Anlage feierten mehrere Jugendliche und Heranwachsende im Bereich des Skaterparks. Der junge Mann fiel kurz nach 01.00 Uhr einer Streife auf, da lautstark herumschrie und mehrere Personen in aggressiver Weise provozierte. Ihm wurde zunächst ein Platzverweis erteilt. Gegen 01.30 Uhr kam er jedoch wieder zurück und setzte sein Verhalten fort. Daraufhin sollte er in Gewahrsam genommen werden. Hierbei wehrte er sich heftig und versuchte nach den Polizisten zu treten. Nur mit Unterstützung weiterer Streifen konnten ihm Handschließen angelegt werden. Auch beleidigte er die eingesetzten Beamtinnen und Beamte aufs Übelste. Während der Gewahrsamnahme solidarisierte sich mehrere Feierende mit dem 18-Jährigen. Diese mussten mehrfach aufgefordert werden die Störungen zu unterlassen und teilweise zurückgedrängt werden. Der 18-Jährige wurde in die Gewahrsamseinrichtung gebracht.

PM des PP Karlsruhe vom 04.07.2019

 

Stadt Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Nachbarn zusammengeschlagen – Widerstand gegen Polizisten geleistet

Ein stark alkoholisierter 31-jähriger Mann hat in der Nacht zum Donnerstag so lange gegen die Wohnungstür seines 32-jährigen Nachbarn getreten, bis diese nachgab und er in die Wohnung eindringen konnte. Dort suchte er seinen Nachbarn in dessen Schlafzimmer auf und entwendete den Wohnungsschlüssel. Während dieser die Polizei und einen Kumpel alarmierte, wurde er vom Beschuldigten geschlagen.
Als Polizeibeamte kurze Zeit später dort eintrafen, stand der Beschuldigte im Hausflur und brüllte umher. Ihm sprachen die Beamten einen Platzverweis aus. Weil er diesem jedoch nicht nachkam, setzten die Polizisten diesen zwangsweise durch. Dabei kam es zu massiven Widerstandshandlungen, in Form von Schlägen und Tritten in Richtung der Polizeibeamten. Diese brachen die Angriffe mit einfacher körperlicher Gewalt und nahmen den Störenfried ins Polizeigewahrsam der Inspektion Brandenburg. Dabei wurde die Beamten leicht verletzt, blieben aber weiter dienstfähig. Der Beschuldigte wies einen Atemalkoholwert von 2,4 Promille auf. Es wurde eine Blutprobe angeordnet. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch, Körperverletzung, Diebstahl und dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Brandenburg West vom 04.07.2019

 

Sigmaringen (Baden-Württemberg): Renitente Person

Ein stark betrunkener 22-jähriger Mann betrat am Mittwoch gegen 20.45 Uhr den Garten eines Einfamilienhauses in der Riedlinger Straße, schrie herum und hinterließ dort seinen Müll. Nachdem er auch noch Passanten belästigte, verständigte eine Zeugin die Polizei. Auch den Beamten gegenüber verhielt er sich äußert aggressiv und beleidigte sie, weshalb er in Gewahrsam genommen wurde. Hierdagegen sperrte er sich, schlug und trat wild um sich und spuckte nach den Polizisten. Er wurde daraufhin mit einer Handschließe fixiert und in den Streifenwagen gesetzt. Durch seine Fußtritte wurde der Streifenwagen beschädigt. Wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung muss er sich nun verantworten.

PM des PP Konstanz vom 04.07.2019

 

Deggenhausertal (Baden-Württemberg): Randalierer

In polizeilichem Gewahrsam endete für einen 31-jährigen Mann der Mittwochabend. Der Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft war bereits gegen 20 Uhr aufgefallen, nachdem er in alkoholisiertem Zustand Mitbewohner angepöbelt hatte. Noch vor Eintreffen einer Streifenwagenbesatzung hatte sich der 31-Jährige jedoch schlafen gelegt, sodass zunächst kein polizeiliches Einschreiten mehr erforderlich war. Gegen 23.25 Uhr wurde die Polizei erneut hinzugerufen, nachdem der Mann wieder erwacht war und in seinem Zimmer randalierte. Hierbei beschädigte er einen Großteil des Zimmerinventars. Auch den einschreitenden Polizeibeamten gegenüber zeigte er sich uneinsichtig und aggressiv, sodass der 31-Jährige schließlich zur Verhinderung weiterer Störungen in Gewahrsam genommen wurde und den Rest der Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen musste.

PM des PP Konstanz vom 04.07.2019

 

Wiesbaden (Hessen): Polizeistreife bei Widerstandshandlung verletzt

Gestern Mittag wurden eine Polizeibeamtin sowie ein Polizeibeamter bei einem Einsatz in der August-Bebel-Straße verletzt und mussten anschließend ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Gegen 13:50 Uhr wurde die Polizei in die August-Bebel-Straße gerufen, da sich dort eine 47-Jährige Frau vor ihrem Partner in das Bad geflüchtet hatte und den Notruf wählte. Hintergrund waren Streitigkeiten, welche am selben Tag schon gegen 09:15 Uhr erstmalig ausgebrochen waren. Zu dieser Zeit kam es bereits zu einem Polizeieinsatz an der Wohnanschrift der 47-Jährigen. Hier soll es zu körperlichen Übergriffen seitens des 28-jährigen Partners gegenüber der 47-Jährigen gekommen sein. Daraufhin wurde dieser festgenommen und im Anschluss ein Kontaktverbot in Richtung seiner Partnerin ausgesprochen. Gegen dieses verstieß er, drang unberechtigt in die Wohnung ein und löste den erneuten Polizeieinsatz aus. Bei dem nun folgenden Einsatz sei er dann aggressiv gegen die Einsatzkräfte vorgegangen, habe sich gegen die Festnahme gewehrt und hierbei zwei Einsatzkräfte verletzt. Der Festgenommene wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen in das Gewahrsam eingeliefert und soll im Laufe des heutigen Tages einem Richter vorgeführt werden, welcher über eine Fortdauer der Ingewahrsamnahme entscheidet. Entsprechende Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurden eingeleitet.

PM des PP Westhessen vom 04.07.2019

 

Ostermundigen (Bern): Polizistin bei Einsatz von Hund gebissen

Am Donnerstag ist während eines Einsatzes wegen eines Verkehrsunfalls in Ostermundigen eine Polizistin von einem Hund gebissen worden. Dies, als die Einsatzkräfte einen Mann anhalten wollten, der die Polizeiarbeit rund um den Unfall zu stören versuchte. Weitere Ermittlungen zum Unfall sowie zu den Ereignissen rund um die Unfallaufnahme sind im Gang.
Mitarbeitende der Kantonspolizei Bern sind am Donnerstag, 4. Juli 2019, kurz nach Mittag an einen Verkehrsunfall an der Bahnhofstrasse in Ostermundigen ausgerückt. Nach ersten Erkenntnissen war ein Fussgänger im Begriff, die Strasse im Bereich des Fussgängerstreifens auf Höhe Einkaufszentrum zu überqueren, als er aus noch zu klärenden Gründen von einem aus Richtung Bernstrasse herannahenden Auto erfasst wurde. Der Fussgänger wurde beim Unfall verletzt und musste schliesslich mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Die Bahnhofstrasse musste für rund zweieinhalb Stunden gesperrt werden; eine Umleitung wurde durch die Feuerwehr Ostermundigen signalisiert.
Im Zuge der Unfallaufnahme wurden die Einsatzkräfte von einem Passanten verbal angegangen und bei ihrer Arbeit behindert. Die Polizistinnen und Polizisten entschieden daraufhin die Personalien des Mannes aufzunehmen. Dieser versuchte aber, sich aktiv der Kontrolle zu widersetzen, bedrohte die Polizisten und musste deshalb zu Boden geführt und ins Schliesszeug gelegt werden. In diesem Moment hielt sich in der Nähe des Geschehens eine Frau mit zwei Hunden auf. Eine Polizistin wurde in der Folge von einem der Hunde gebissen und leicht verletzt. Sie musste sich in Spitalpflege begeben.
Der Mann, welcher den Einsatz zu stören versucht hatte, konnte schliesslich angehalten und für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht werden. Im Rahmen des Einsatzes wurde im Bereich der Unfallstelle zudem eine Passantin angehalten, welche ausgeschrieben war. Auch sie wurde auf eine Polizeiwache gebracht.
Weitere Ermittlungen zum Unfall selber wie auch zu den Ereignissen rund um die Unfallaufnahme sind im Gang.

PM der KAPO Bern vom 04.07.2019

 

Leipzig (Sachsen): Randale endete in Zelle

Nach Mitternacht waren Wachpolizisten am Neumarkt auf Streife, als sie einen 55-Jährigen dabei ertappten, wie er gerade Schaufensterscheiben zerstörte. Von einem Geschäft hatte er bereits zwei Scheiben mit einem Stein eingeworfen. Die dritte gab nicht so schnell klein bei. Sie zersprang trotz mehrerer Versuche nicht. Die Wachpolizisten unterbanden das Treiben und riefen die Polizei-Kollegen vom Revier Zentrum dazu. Ihnen gegenüber wurde der Angehaltene aggressiv, versuchte, mit seinem Rucksack nach einer Beamtin zu schlagen. Heftig wehrte er sich, als ihn die Beamten in den Streifenwagen setzen wollten. Aufgrund seines Zustandes wurde er in Gewahrsam genommen und musste die Nacht in einer Zelle verbringen. Im Nachgang muss er sich wegen Sachbeschädigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PD Leipzig vom 04.07.2019

 

Eilenburg (Sachsen): Frech – arrogant – respektlos!

Ein 44-jähriger Zeuge meldete sich bei der Polizei und teilte mit, dass zwei männliche Personen vor einem Asiamarkt einen Ventilator entwendet hatten. Der 57-jährige Inhaber bemerkte, dass eine dieser Personen mit dem Fahrrad vorbeifuhr, vom Freigelände des Marktes einen Standventilator ergriff und sich entfernen wollte. Der andere gab ihm „Begleitschutz“. Der 57-Jährige hielt den Dieb am Fahrradkorb fest. Daraufhin ließ dieser das Fahrrad los und flüchtete. Den Ventilator warf er auf der Straße weg. Sein Komplize war schon auf der Flucht. Die Polizei wurde verständigt und nahm am Tatort die ersten Ermittlungshandlungen auf. Dabei wurde auch eine recht detaillierte Personenbeschreibung bekannt. Eine Anwesende gab daraufhin den Beamten einen Hinweis, dass es sich um einen 16-Jährigen aus Eilenburg-Ost handeln könnte. Die Ermittlungen dazu führten die Beamten in die Windmühlenstraße. Die Beamten begaben sich zum angegebenen Wohnort. Dabei trafen sie eine männliche Person im Treppenhaus, zu welcher die Personenbeschreibung genau passte. Eine Identitätsfeststellung erfolgte.
Es handelte sich dabei um einen 16-Jährigen, der auch in dem Haus wohnt. Sofort beschimpfte er die anwesenden Beamten gleich lautstark und wollte sich nicht beruhigen. Gleichzeitig wurde ihm mitgeteilt, dass er nach einer behördlichen Anweisung in eine Betreuungseinrichtung gebracht werden sollte. Er wurde aufgefordert, zum Funkstreifenwagen mitzukommen, was er aber verweigerte. Daraufhin brachten die Beamten den 16-Jährigen zum Dienstwagen. Plötzlich schlug er mit der Hand auf das Dach des Funkstreifenwagens und mit der Faust in Richtung eines Polizeibeamten, der auch am Körper getroffen wurde. Es kam zu einer Rangelei und einer Widerstandshandlung durch den 16-Jährigen, wurde durch die Beamten jedoch schnell unterbunden. Dabei wurde der Jugendliche leicht verletzt und ambulant durch das Rettungswesen behandelt. Anschließend wurden die erforderlichen polizeilichen Maßnahmen durchgeführt. Das zuständige Jugendamt in Mecklenburg-Vorpommern wurde informiert. Der 16-Jährige durfte anschließend wieder nach Hause. Sein Komplize konnte ebenfalls ermittelt werden und die Personalien festgestellt. Bei der Überprüfung des Fahrrades stellte sich heraus, dass dieses am gleichen Tag zwischen 08:30 Uhr und 09:30 Uhr aus einer Gartenanlage „Gleisdreieck“ entwendet wurde. Die Besitzerin konnte ausfindig gemacht und ihr das Fahrrad wieder übergeben werden.

PM der PD Sachsen vom 04.07.2019

 

Lechhausen (Bayern): Trunkenheitsdelikte

Am gestrigen Mittwoch (03.07.2019) gegen 19.30 Uhr bemerkten aufmerksame Verkehrsteilnehmer einen Autofahrer, der mit einem platten Reifen auf den Kundenparkplatz eines Einkaufsmarktes in der Neuburger Straße einparkte. Als sie den Fahrer daraufhin ansprachen, bemerkten sie seine deutliche Alkoholisierung und verständigten die Polizei. Der 35-jährige Augsburger konnte anschließend im Supermarkt von der der Polizeistreife deutlich schwankend angetroffen werden. Auch die Unterhaltung mit ihm gestaltete sich entsprechend schwierig, da er sich kaum artikulieren konnte, was wohl seinem Alkoholpegel von über 2,2 Promille geschuldet war. Nachdem er vom Einkaufsmarkt zu seinem Fahrzeug begleitet wurde, wehrte er sich anschließend gegen alle weiteren polizeilichen Maßnahmen und leistete teilweise erheblichen Widerstand. Als ihm deswegen Handschellen angelegt werden sollten, griff er nach einem Funkgerät und warf es quer über den Parkplatz, wo es beschädigt liegen blieb. Der renitente 35-Jährige wurde anschließend zur Dienststelle gefahren, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde, bei der er auch noch deutliche Schimpfworte für die Anwesenden fand. Seine Freundin durfte ihn nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder mitnehmen und nach Hause bringen.
Der Fahrer wird nun u.a. wegen des Trunkenheitsdeliktes, Widerstands und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Sachbeschädigung angezeigt. Sein Führerschein wurde sichergestellt.
Und andere …

PM (auszugsweise) des PP Schwaben Nord vom 04.07.2019

 

Berlin: Mit gestohlenem VW Polizeifahrzeug gerammt

Glücklicherweise unverletzt blieben zwei Dienstkräfte des Polizeiabschnitts 43, deren Einsatzfahrzeug heute früh in Nikolassee gerammt wurde. Gegen 4.30 Uhr sahen die Polizisten in der Potsdamer Chaussee, etwa 150 Meter vor der Einmündung zur Von-Luck-Straße, einen VW-Fahrer, der ihnen entgegengerast kam. Mit Blaulicht und Martinshorn fuhren die Einsatzkräfte dem Raser hinterher, der an der Straßeneinmündung Potsdamer Chaussee Ecke Nibelungenstraße seinen Pkw abbremste und vor dem Kreuzungsbereich anhielt. Nun fuhr der Fahrer mit seinem VW rückwärts, rammte den mittlerweile dahinter stehenden Einsatzwagen der Polizei und flüchtete in Richtung Nibelungenstraße. Dort rammte der VW-Fahrer den Einsatzwagen ein weiteres Mal, flüchtete bis zum Kreuzungsbereich Seeufer- Ecke Alemannenstraße in den Waldpfad Nymphenufer. Dort verließ der Flüchtende den Pkw und rannte unerkannt in Richtung Potsdamer Chaussee davon. Nachforschungen zum Fluchtfahrzeug ergaben, dass das Fahrzeug kurz zuvor in der Lloyd-G.-Wells-Straße gestohlen worden war. Im VW fanden die Einsatzkräfte ein gestohlenes Fahrrad. Der Einsatzwagen der Dienstkräfte war so erheblich beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 führt die Ermittlungen zu dem Unfall und Fahndung nach dem geflüchteten Mann.

PM des PP Berlin vom 04.07.2019

 

Thannhausen (Bayern): Nach Körperverletzung Polizeibeamte beleidigt

Zu einer Körperverletzung kam es am Abend des 03.07.2019 gegen 21:30 zwischen einem 40-jährigen und einem 60-jährigem Mann in einer Kneipe in Thannhausen. Als die Streifen der Polizei Burgau und der Polizei Krumbach hinzukamen, war der 40-Jährige nicht mehr da. Während der Aufnahme des Sachverhalts kam er jedoch zurück und folgte den Weisungen der Beamten keine Folge. Daher wurde er in Gewahrsam genommen. Während der Fahrt zur Dienststelle wurde einer der Beamten mehrmals beleidigt. Den 40-Jährigen erwartet nun eine Anzeige aufgrund Körperverletzung und Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 04.07.2019

 

Frankenberg (Sachsen): Nach Ladendiebstahl in Gewahrsam genommen

Die Polizei wurde am gestrigen Mittwochvormittag in die Jochen-Köhler-Straße gerufen. Ein Ladendetektiv (37) hatte einen mutmaßlichen Dieb (30) in einem Einkaufsmarkt beim Stehlen beobachtet und ihn anschließend im Eingangsbereich festgehalten. Dabei war es zur Rangelei gekommen, bei der dem 37-Jährigen zwei Zeugen zu Hilfe gekommen waren. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Der 30-Jährige verhielt sich fortwährend auch gegenüber den alarmierten Polizisten aggressiv. Im Rucksack des 30-Jährigen fanden die Beamten unbezahlte Zigaretten aus dem Einkaufsmarkt im Wert von rund 40 Euro sowie eine geringe Menge Cannabis. Zudem stand der Tatverdächtige unter dem Einfluss von Alkohol. Ein mit ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,6 Promille. Gegen den 30-Jährigen wird nunmehr wegen räuberischen Diebstahls ermittelt sowie wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln.

PM der PD Chemnitz vom 04.07.2019

 

Chemnitz (Sachsen): Polizeieinsatz anlässlich einer Konzertveranstaltung

Zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung anlässlich einer Konzertveranstaltung führte die Polizeidirektion Chemnitz heute einen Polizeieinsatz durch. Störungen waren nicht zu verzeichnen.
Haupteinsatzgebiet für die Polizei war vor allem das direkte Umfeld des Veranstaltungsgeländes.
Im Einsatzverlauf wurden lediglich einzelne Straftaten festgestellt.
Gegen 14.40 Uhr hatte in der Straße der Nationen ein 29-Jähriger nach einem Disput einen 42-Jährigen geschubst, sodass dieser stürzte. Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung wurde eingeleitet.
Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes informierten gegen 17.45 Uhr die Einsatzkräfte über zwei augenscheinlich mit Kreide an eine Hauswand in der Brückenstraße angebrachte Hakenkreuze. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen auf. Die Schmiererei wurde entfernt.
Gegen 21.35 Uhr waren Einsatzkräfte zum Düsseldorfer Platz gerufen worden. Dort stellte sich ein junger Mann vor ein Einsatzfahrzeug und drohte den Beamten mit Gesten. Gegen den 20-Jährigen wurde eine entsprechende Anzeige gefertigt. Ihm wurde ein Platzverweis ausgesprochen.
Die Polizeidirektion Chemnitz wurde heute von anderen sächsischen Polizeidienststellen, insbesondere von Kräften der sächsischen Bereitschaftspolizei, unterstützt. Insgesamt waren rund 230 Einsatzkräfte in die Maßnahmen eingebunden.

PM der PD Chemnitz vom 04.07.2019

 

Wien: Festnahmen

Beamte wurden in eine Parkanlage gerufen, weil dort angeblich Suchtgift konsumiert wurde. Aus diesem Grund führten die Polizisten eine Bestreifung des Parks durch, um sich selbst ein Lagebild zu verschaffen. Bei einem dort befindlichen Fußballkäfig hielten sich etwa 30 Personen auf. Als die Beamten in den Bereich des Käfigs kamen, stellte sich ihnen ein junger Mann in den Weg, der sich – offenbar auch ermutigt durch die anderen Anwesenden – sehr „offensiv“ verhielt und die Polizisten fragte, was sie hier zu tun hätten.
Auch teilte er mit, dass er selbst schon oft Probleme mit der Polizei gehabt hätte. Aufgrund seines außergewöhnlichen Verhaltens wurde der Mann kontrolliert. Beim Datenabgleich stellte sich heraus, dass der 21-jährige syrische Staatsbürger unbezahlte Strafakte offen hatte. Damit konfrontiert gab der Mann an, die Strafen nicht zu zahlen, weshalb ihm zur Vorführung zum Strafantritt (Ersatzfreiheitsstrafe) die Festnahme ausgesprochen wurde.
Ab diesem Zeitpunkt wurden die Tonart und das Verhalten des Tatverdächtigen zunehmend aggressiver. Auch versuchte der 21-Jährige laufend, die anderen Anwesenden dazu zu bewegen, sich gegen das polizeiliche Einschreiten aufzulehnen und die rechtmäßige Amtshandlung zu stören. Weil dies in offenbar arabischer Sprache geschah, war es den Beamten nicht möglich, den genauen Inhalt der Kommunikation der Anwesenden zu verstehen.
Weil die Stimmung zu kippen drohte, bereits Zusammenrottungen stattfanden und mehrere Personen den Polizisten immer wieder aufdringlich nahe kamen, wurde Verstärkung angefordert. Der Tatverdächtige riss sich den Gürtel vom Körper und warf diesen weg. Dabei fiel aus der Schnalle ein in den Gürtel integriertes Messer zu Boden, das von einem der Anwesenden in eine Ecke getreten wurde, offenbar um es verschwinden zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Polizisten bereits vollständig umzingelt und konnten die aggressive Gruppe nur durch das Ziehen der Dienstwaffen und die Androhung eines Waffengebrauchs auf Distanz halten. Als Verstärkung eintraf, flüchteten zahlreiche Anwesende.
Der 21-Jährige verhielt sich weiterhin hochgradig aggressiv, beschimpfte die Beamten mit derben Ausdrücken und sagte schließlich zu einem Polizisten, dass er ihn finde, zu ihm nach Hause kommen und ihn abstechen werde. Auch widersetzte er sich sämtlichen Anweisungen und wurde schließlich auch wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt festgenommen. Die verbotene Waffe (getarntes Messer im Gürtel) wurde sichergestellt und ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.
Nach seiner Festnahme verhielt sich der Tatverdächtige weiterhin äußert aggressiv, schrie herum, beschimpfte anwesende Beamte und schlug mehrmals mit seinem Kopf gegen die Innenwand des Arrestantenwagens sowie später gegen die Zellenwand im Arrestbereich.
Bezüglich der Strafrechtsdelikte verfügte die Staatsanwaltschaft die Anzeige auf freiem Fuß, wobei der 21-Jährige aufgrund der offenen Verwaltungsstrafen vorerst in Haft verbleibt.

PA der LPD Wien vom 04.07.2019

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