Hamm (Nordrhein-Westfalen): Flucht eines renitenten Diebes endet am Streifenwagen

Nach einem Diebstahl an einem Fahrrad am Sonntag, 07. Juli, ermittelt die Polizei gegen einen 28-jährigen Mann aus Belgien auch wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete den Mann dabei, wie er am Willy-Brandt-Platz gegen 16.50 Uhr das Hinterrad eines Fahrrades abmontierte und an sein eigenes Rad anbrachte. Der Zeuge verständigte umgehend die Polizei. Als der Dieb die Beamten erblickte, flüchtete er auf seinem Fahrrad über die Bahnhofstraße in Richtung Westentor. Seine Flucht endete auf dem Westenwall, als er vom Radweg auf die Straße fuhr und mit einem Streifenwagen zusammenstieß. Bei seiner Festnahme wehrte er sich so stark, dass ihm Handfesseln angelegt werden mussten. Da der renitente Dieb auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, musste er auf der Polizeiwache eine Blutprobe abgeben. Der in Belgien wohnende Mann wurde nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder entlassen.
Sowohl die Beamten als auch der renitente Fahrradreifendieb wurden nicht verletzt. An dem Streifenwagen entstand nur geringer Sachschaden.

PM des PP Hamm vom 08.07.2019

 

Landshut (Bayern): Betrunkener Randalierer greift Polizisten an

Am Freitag, gg. 22.00 Uhr, wurden Polizeibeamte zu einer Tankstelle in die Luitpoldstraße gerufen. Ein 52-Jähriger aus dem Landkreis Freyung-Grafenau belästigte im angetrunkenen Zustand die anwesenden Frauen in der Tankstelle. Darauf erhielt er vom Personal Hausverbot. Diesem wollte der Betroffene nicht nachkommen. Im Verlauf des Gesprächs mit der Polizei versetzte der 52-Jährige einem 42-jährigen Polizeibeamten einen Kopfstoß. Daraufhin gingen beide zu Boden. Der Polizeibeamte erlitt durch den Übergriff sowie beim Sturz Verletzungen und musste mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der 52-jährige Randalierer wurde in Gewahrsam genommen. Der Polizist war nach dem Übergriff nicht mehr dienstfähig. Die Polizei hat gegen den 52-Jährigen ein Strafverfahren wegen Widerstand und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte sowie Hausfriedensbruch eingeleitet.

PM der PI Landshut vom 08.07.2019

 

Rosenheim (Bayern): Betrunkener greift Polizeibeamte an

Beamte der Rosenheimer Polizei waren gerade in der Weinstraße dabei, einen Streit zu schlichten.
Nachdem dieser Streit zügig geschlichtet werden konnte, wurden die Beamten von einem völlig unbeteiligten 22-jährigen Mann aus Stephanskirchen angesprochen.
Er wollte der Polizei sagen, wie sie die Arbeit zu machen haben, denn so wie die Polizei den Streit geschlittet hat, sei es völlig falsch. Da der Mann erkennbar alkoholisiert war, wurde er gebeten, einfach nach Hause zu gehen. Er ging dann nur ein paar Meter weiter und sprach andere Polizeibeamte in einem Dienstfahrzeug sitzend an. Auch dort belehrte er die Beamten, wie sie ihre Arbeit zu machen haben. Auch dort erhielt er die Bitte, doch einfach nach Hause zu gehen.
Plötzlich und ohne Vorwarnung riss er sich sein T-Shirt vom Oberkörper, schrie herum und beleidigte die Beamten mit wüsten Schimpfwörtern. Er versuchte dann, auf die Beamten loszugehen, die ihn davon abhalten und fesseln konnten. Er wehrte sich gegen die Fesselung, konnte letztlich aber dann im weiteren Verlauf in eine Zelle der PI Rosenheim verbracht werden.
Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung eingeleitet.
Die eingesetzten Beamten wurden durch den Vorfall nicht verletzt.

PM der PI Rosenheim vom 08.07.2019

 

Schweinfurt (Bayern): Erst randaliert und dann die Polizeibeamten angegriffen

Am Sonntagmittag wurden Beamte der Polizeiinspektion Schweinfurt zu einer Gaststätte in Schonungen gerufen. Dort hatte ein 36-Jähriger zuvor randaliert und mit Stühlen um sich geworfen. Da der Mann unter Alkoholeinfluss stand und durch die Beamten nicht zu beruhigen war, wurde der zur Ausnüchterung zur Dienststelle mitgenommen. Bei der Fahrt beleidigte er die Beamten und versucht diese auch mehrfach zu schlagen. Beim Beschuldigten wurde eine Blutentnahme angeordnet.

PM der PI Schweinfurt vom 08.07.2019

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Auseinandersetzung mit Machete

Ein 23-Jähriger, der mit einer Machete bewaffnet gestern Nachmittag an mindestens einer Auseinandersetzung in Friedrichshain beteiligt war und sich anschließend heftig gegen seine Festnahme gewehrt hatte, befindet sich nun in einer psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses. Ein Zeuge hatte gegen 15.20 Uhr die Polizei verständigt, nachdem er in der Helsingforser Straße eine Auseinandersetzung zwischen drei Männern beobachtet hatte. Der Zeuge gab an, dass zunächst zwei Männer auf den 23-Jährigen eingeschlagen hätten, dieser dann jedoch plötzlich eine Machete aus einem Rucksack gezogen und damit versucht haben soll, seine Kontrahenten zu attackieren. Noch bevor die Polizei eintraf, entfernten sich alle Beteiligten. Der 23-Jährige fuhr mit einem Fahrrad davon und wurde, weil er die Machete noch in der Hand hielt, wenig später von Polizeikräften eindeutig erkannt. Bei seiner Festnahme leistete er Widerstand, so dass ein Polizeibeamter einfache körperliche Gewalt einsetzte, um den Mann festzunehmen. Hierbei erlitten sowohl der 23-Jährige als auch der Polizist leichte Verletzungen. Der alkoholisierte Festgenommene wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt und aufgrund seines psychischen Zustandes anschließend stationär aufgenommen. Die anderen Beteiligten an der Auseinandersetzung sind bisher unbekannt. Die Ermittlungen dauern an.

PM (Nr. 1672) des PP Berlin vom 08.07.2019

 

Weilheim (Bayern): Betrunkene Autofahrerin leistet Widerstand und versucht, eine Ärztin anzugreifen

am 07.07.19, 08:22 Uhr in Weilheim, Alpenstraße 13. Bei der PI Weilheim ging die Mitteilung ein, dass eine betrunkene Autofahrerin soeben zu einer Tankstelle gefahren sei. Auf dem Tankstellengelände konnte eine 29-jährige aus Bad Grönenbach festgestellt werden, welche in ihrem Pkw saß. Eine Überprüfung ergab, dass die Dame erheblich alkoholisiert war. Ein Alkoholtest wurde zunächst verweigert, ergab aber, als er später nachgeholt wurde, einen Wert von deutlich über einem Promille.
Da sich die Dame auch weigerte, für die Blutentnahme ihr Fahrzeug zu verlassen, musste sie schließlich gewaltsam aus ihrem Auto geholt werden, wobei sie erheblichen Widerstand leistete. Außerdem musste sie gefesselt werden.
Bei der Blutentnahme auf der Dienststelle Weilheim versuchte die Frau auch noch, die durchführende Ärztin zu treten. Außerdem beleidigte sie die anwesenden Polizeibeamten ständig.
Trotz des eindeutigen Sachverhalts erhob die Dame schließlich auch noch Vorwürfe gegen die Polizeibeamten, dass diese ohne rechtlichen Grund gegen sie gewalttätig geworden seien. Die Kriminalpolizei nahm die Anzeige der Dame entgegen.

PM der PI Weilheim vom 08.07.2019

 

Gera (Thüringen): Widerstand geleistet

Aufgrund einer Ruhestörung befanden sich am Samstag (06.07.2019), gegen 01:25 Uhr Polizeibeamte in der Johannes-R.-Becher-Straße. Hierbei trat ein 17-Jähriger äußerst aggressiv auf und leistete in der Folge Widerstand gegen die vor Ort befindlichen Polizeibeamten. Der mit über 2 Promille alkoholisierte 17-Jährige wurde schließlich in die Obhut seiner Erziehungsberechtigten übergeben. Ein Ermittlungsverfahren gegen ihn wurde eingeleitet.

PM der LPI Gera vom 08.07.2019

 

Stadtallendorf/Kirchhain/Neustadt (Hessen): Fünf Blutentnahmen plus zwei positive Personenkontrollen

Das zurückliegende Wochenende brachte im Ostkreis leider wieder einmal einige Fahrten unter dem Einfluss von Drogen/Alkohol ans Tageslicht. Zudem stellten die Beamten bei zwei Personenkontrollen geringe Mengen Rauschgift sicher.

Freitagvormittag, 5. Juli ging den Polizeibeamten in der Kirchhainer Innenstadt ein Golf-Fahrer ins Netz, bei dem der Drogenvortest gleich auf zwei Substanzen positiv anschlug. Am Nachmittag gegen 14 Uhr war es dann ein 37-jähriger Autofahrer, der in Stadtallendorf mit zur Blutentnahme musste. Zudem zeigte der Mann den Beamten einen gefälschten französischen Führerschein vor, der natürlich den Besitzer wechselte. Am späten Nachmittag traf es in Stadtallendorf einen Hyundai-Fahrer, den die Ordnungshüter anhielten.
Nach dem positiven Drogentest veranlassten sie eine Blutentnahme. Der Samstag, 6. Juli begann, wie der Vortag endete. Bei einer normalen Personenkontrolle in Stadtallendorf stellte die Polizei bei einem jungen Mann gegen 13 Uhr eine geringe Menge Marihuana sicher. Etwas umfangreicher gestaltete sich der Arbeitsaufwand etwa eine Stunde später bei einer Pkw-Kontrolle in der Innenstadt von Stadtallendorf.
Der wohnsitzlose Fahrer versuchte die Ermittler zu täuschen und legte den Ausweis seines Bruders vor. Leider an die Falschen geraten, kann man da nur sagen. Die Beamten durchschauten das Spiel und schnell wurde klar, dass gegen den Fahrer ein Vollstreckungshaftbefehl (Zahlen des geforderten Betrages oder ersatzweise Haft) vorlag. Die vorläufige Festnahme quittierte der Ertappte mit aggressiven Verhalten und Drohgebärden. Die Handschellen konnten anschließend nur unter erheblicher Kraftanstrengung angelegt werden. Dabei erlitt der rabiate Zeitgenosse leichte Blessuren. Die Polizisten kamen ohne Verletzungen davon. Letztendlich konnte der 28-Jährige dann auf der Polizeiwache den ausstehenden Betrag im unteren, vierstelligen Bereich aufbringen. Damit aber noch nicht genug: Da der Fahrer unter Alkoholeinfluss und möglicherweise auch unter dem Einfluss von Drogen stand, folgte eine Blutentnahme. Am Rande sei erwähnt, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Am späten Sonntagabend, 7. Juli förderte eine Kontrolle in der Stadtallendorfer Innenstadt bei einem 40-Jährigen mehrere Gramm Amphetamin zutage. Der Überprüfte wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. In der Nacht auf Montag, 8. Juli registrierten die Beamten dann in der Innenstadt von Neustadt den letzten Vorfall dieser Art. Wieder war ein Vortest positiv und der junge Fahrer musste mit zur Blutprobe. In allen Fällen stellte die Polizei die Fahrzeugschlüssel sicher, um eine Weiterfahrt zu unterbinden. Die Polizei kann immer wieder nur „gebetsmühlenartig“
darauf hinweisen, dass weitere Kontrollen folgen werden.

PM des PP Mittelhessen vom 08.07.2019

 

Tübingen (Baden-Württemberg): Nach tätlichem Angriff in Gewahrsam

Bei einem Einsatz am Sonntagmorgen anlässlich einer aggressiven Person sind zwei Polizeibeamtinnen des Polizeireviers Tübingen leicht verletzt worden. Gegen 7.10 Uhr wurde eine Streifenbesatzung in den Berliner Ring gerufen, da der Busfahrer eines Linienbusses Hilfe mit einem Fahrgast benötigte. Auch nach dem Eintreffen der Beamten weigerte sich der 31-Jährige, der zuvor zudem Drohungen gegen den Busfahrer ausgesprochen hatte, das Fahrzeug an der Endstation zu verlassen. Der Fahrgast wurde immer aggressiver und schrie lauthals umher. Nachdem er auch den mehrmaligen Anweisungen der Einsatzkräfte keine Folge geleistet und versucht hatte, einen Beamten zu schlagen, wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Gegen die Maßnahme widersetzte er sich derart heftig, dass durch die Streifenbesatzung weitere Kräfte zur Unterstützung angefordert werden mussten. Bei der Gegenwehr zog sich eine Beamtin leichte Verletzungen am Arm zu, außerdem wurde sie vom Speichel des ausspuckenden 31-Jährigen im Gesicht getroffen. Auch auf dem Polizeirevier beruhigte dieser nicht und setzte sich auf dem Weg in die Gewahrsamszelle weiter zur Wehr.
Dabei verletzte sich eine weitere Beamtin an der Hand. Sie musste in der Folge in einer Klinik ambulant behandelt werden. Der 31-Jährige verblieb nach richterlicher Anordnung bis zum Abend in Gewahrsam. Er wird nun bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Beide verletzten Polizeibeamtinnen konnten ihren Dienst fortsetzen.

PM des PP Reutlingen vom 08.07.2019

 

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Am Rande des Schützenfestes

Am Rande des Iserlohner Schützenfestes kam es zu mehreren handfesten Auseinandersetzungen. Einige Vorfälle heben sich von den diversen Handgemengen ab.
Am Bahnhofsplatz prügelten sich am Samstagmorgen zwei Männer um ein Taxi. Ein Paar hatte die Droschke vorbestellt. Das kam zur vereinbarten Zeit zur Alexanderstraße. Ein 48-jähriger Iserlohner wollte sich vordrängeln. Doch das Paar beharrte auf seinem Recht. Ob die Prügelei dann mit einer Kopfnuss des einen oder einem Tritt in den Bauch des anderen begann, war in der Nacht nicht zu klären. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen wechselseitiger Körperverletzung.
Beide Männer waren alkoholisiert.
Sechs Männer sind um 3.30 Uhr am Kurt-Schumacher-Ring in einen offenbar heftigen Streit geraten. Mit einem Taxi und einem Teleskopschlagstock soll ein 20-jähriger Droschkenfahrer auf die Personen am Fahrbahnrand losgegangen sein. Es gab drei Verletzte. Sie gehörten zu einer Gruppe aus vier Männern, die ein Taxi bestellen wollten. Im Bereich des Kreisverkehrs fuhr ein Mercedes A an ihnen vorbei. Der Fahrer rief ihnen durch das offene Fenster etwas zu, hielt an und holte eine Eisenstange aus dem Kofferraum. Damit ging er auf einen aus der Gruppe los. Seine Freunde verteidigten ihn. Dann stoppte ein Taxi. Der Fahrer des Mercedes verständigte sich mit dem Taxifahrer. Der holte einen Teleskopschlagstock heraus und begann ebenfalls, auf einen der Männer aus der Gruppe einzuschlagen. Die Angreifer stiegen wieder in ihre Autos. Der Taxifahrer hielt jedoch mit seinem Wagen auf die Männer auf dem Bürgersteig zu. Einer der Männer wurde erfasst und fiel zu Boden. Zwei der vier Männer haben sich in der Nacht im Krankenhaus behandeln lassen.
Während des Polizei-Einsatzes an der Alexanderhöhe filmte ein Mann die Beamten und mischte sich in die Auseinandersetzung ein. Die Polizei stellte die Personalien des 24-jährigen Iserlohners fest, veranlassten die Löschung der Aufnahmen und erteilte einen Platzverweis. Die Sicherheitsfirma sprach zudem ein Hausverbot aus.
Beides störte den Mann jedoch überhaupt nicht. Um 2.15 Uhr trafen ihn die Beamten erneut auf dem Festgelände. Der schrie die Beamten an.
Als die ihm konsequenterweise Handfesseln anlegen wollten, um ihn ins Gewahrsam zu bringen, begann der Mann, um sich zu schlagen. Eine Beamtin bekam einen Faustschlag ins Gesicht. Sie war an diesem Tag nicht mehr dienstfähig und wurde im Krankenhaus behandelt. Mit vereinten Kräften konnten ihn die Beamten überwältigen und in den Streifenwagen tragen. Auch im Polizeiwagen und im Gewahrsam setzte sich der Mann mit Leibeskräften zur Wehr und bedachte die Beamten mit Beleidigungen. Er verbrachte kurze Zeit im Gewahrsam, bis er kurz vor
4 Uhr von einem Verwandten abgeholt wurde. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollzugsbeamte und Beleidigung.
Einem Besucher des Festzeltes wurde gegen 1.30 Uhr das Mobiltelefon gestohlen.
Einer Musik-Garde ist am Freitagabend ein antikes, nicht mehr schießfähiges Gewehr gestohlen wurde.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 08.07.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Taxistreit eskaliert – Polizei nimmt gewalttätigen Fahrgast in Gewahrsam!

Nach einem Streit mit einem Taxifahrer ist ein Fahrgast ausgerastet und hat drei Polizeibeamte verletzt.
Der Notruf kam um in den frühen Morgenstunden um 6.06 Uhr. Ein Taxifahrer hatte die Polizei alarmiert, nachdem es mit einem Gast zu Zahlstreitigkeiten auf der Bornstraße gekommen sei. Als die Polizeibeamten an der Bornstraße 31 eintrafen und aus dem Streifenwagen stiegen, lief der renitente Fahrgast unvermittelt auf einen Beamten zu und versuchte ihm einen Kopfstoß zu geben. Der Beamte konnte den Angriff abwehren. Der 51-jährige Dortmunder war dabei äußerst aggressiv und leistete massiven Widerstand.
Mit sofort angeforderten Unterstützungskräften konnte der äußerst korpulente Mann nur mit dem Anlegen mehrerer Handfesseln gebändigt werden. Seinen Unmut über die Maßnahmen der Polizei äußerte der 35-Jährige, indem er die Beamten fortlaufend beleidigte.
Drei Polizisten wurden bei dem Einsatz verletzt. Zwei verblieben mit schweren Verletzungen, unter anderem eine Fraktur in Hand, nicht dienstfähig.
Der renitente Dortmunder wurde leicht verletzt. Die Polizisten fertigten eine Anzeige wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

PM (Nr. 0752) der POL Dortmund vom 08.07.2019

 

Halle/Saale) (Sachsen-Anhalt): „Schwarzfahrer“ beschäftigt die Bundespolizei mehrere Stunden

Bereits am Samstag, den 6. Juli beschäftigte ein „Schwarzfahrer“ die Bundespolizei am Hauptbahnhof in Halle mehrere Stunden. Das erste Mal fiel er gegen 09:00 Uhr auf, da er sich in einer Bahn von Leipzig nach Halle befand und keine gültige Fahrkarte besaß. Zudem konnte er sich nicht ausweisen. Allerdings besaß der 19-jährige Mauretanier bereits fünf Fahrpreisnacherhebungen, die er zum Nachweis seiner Identität der Zugbegleiterin vorlegte. Diese verständigte die Bundespolizei. Von den Beamten erhielt er neben dem Tatvorwurf des Erschleichens von Leistungen einen Platzverweis aus dem Zug und dem Hauptbahnhof Halle. Diesem Platzverweis widersetzte er sich mehrmals, in dem er immer wieder in den Hauptbahnhof kam und bargeldlos mit einem Zug fahren wollte. Schließlich gelang ihm dieses auch und erneut wurden die Bundespolizisten zu einem Zug gerufen, der gerade aus Bitterfeld in Halle eingetroffen war. Hier drin befand sich der 19-jährige „Schwarzfahrer“ wieder. Nun wollte er jedoch unter keinen Umständen den Zug verlassen und widersetzte sich körperlich den Anordnungen der Bundespolizisten. Mit Zwang musste er aus dem Zug gebracht werden. Er wird sich nun wegen mehrmaligen Erschleichens von Leistungen, wegen des Hausfriedensbruches und wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 08.07.2019

 

Halle (Sachsen-Anhalt): Aggressiver Ladendieb am Hauptbahnhof Halle

Am 07. Juli 2019, gegen 11:00 Uhr trafen Bundespolizisten am ortsansässigen Supermarkt auf dem Hauptbahnhof Halle auf einen aggressiven Ladendieb. Die Beamten wurden kurz zuvor von einer Mitarbeiterin des Marktes informiert, dass sie den 23-jährigen Deutschen beim Diebstahl über die hauseigene Videoanlage beobachtet hatte. Daraufhin sprach sie den jungen Mann an, der sofort äußerst aggressiv reagierte und die Frau mit ehrverletzenden Worten beleidigte. Sie bat die Bundespolizei um Hilfe. Jedoch auch nach Eintreffen der Beamten beruhigte sich der 23-Jährige nicht, widersetzte sich allen Forderungen und stieß einen 58-jährigen Bundespolizisten. Er musste von den Beamten gebändigt werden. Hierzu wurden ihm Handfesseln angelegt. Da seine Identität nicht vor Ort geklärt werden konnte, wurde er mit auf die Wache der Bundespolizei genommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er diese wieder verlassen. Er wird sich nun wegen Diebstahls, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamten, Beleidigung und wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 08.07.2019

 

Hemer (Nordrhein-Westfalen): Von der Abifeier ins Gewahrsam

Die Abiturfeier im Grohe-Forum endete für einen 18-jährigen Schüler am Sonntagmorgen im Gewahrsam der Polizei.
Nachdem er bei an der Kasse randaliert hatte, sollte er des Geländes verwiesen werden. Deshalb begleitete ihn das Sicherheitspersonal kurz nach 1 Uhr nach draußen. Der Hemeraner trat um sich, deshalb fixierten ihn die Männer bis zum Eintreffen der Polizei am Boden.
Auch gegen die Fesselung durch die Polizei widersetzte sich der 18-Jährige mit allen Kräften und wüsten Beschimpfungen und Beleidigungen auch sexueller Art. Auch auf der Fahrt versuchte der erheblich alkoholisierte junge Mann, die Tür des Streifenwagens zu öffnen. Ein Arzt untersuchte den Hemeraner noch in der Nacht in der Zelle. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen Beleidigung auf sexueller Grundlage, Widerstands, eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und vorsätzlicher Körperverletzung.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 08.07.2019

 

Sindelfingen-Nord (Baden-Württemberg): Widerstand nach familiärer Auseinandersetzung

Nach einer häuslichen Auseinandersetzung, die sich am Sonntag gegen 22.05 Uhr in Sindelfingen-Nord zugetragen hat, wurde ein 28-Jähriger in Polizeigewahrsam genommen. Der 28-Jährige, der mutmaßlich unter Alkoholeinfluss stand, soll im Zuge einer Streitigkeit seinen 53 Jahre alten Vater geschlagen haben.
Hinzugezogene Polizeibeamte trafen den äußerst aggressiven Mann schließlich im Hausflur des Mehrfamilienhauses an. Als einer der Beamten auf ihn zuging, nahm er ein Feuerzeug in die Hand und ballte diese zur Faust. Der Aufforderung sich zu beruhigen kam der Querulant nicht nach. Er schlug die Hände eines Polizisten beiseite und holte zu einem weiteren Schlag aus. Dieser Angriff konnte jedoch abgewehrt werden. Nachdem die Einsatzkräfte den 28-Jährigen zu Boden gebracht hatten, kam es zu einem kurzen Gerangel, bei dem ein Beamter leichte Verletzungen erlitt. Darüber hinaus sperrte er sich mit immenser Kraft gegen das Anlegen der Handschließen. Ihm wurde in der Folge der Gewahrsam erklärt. Während der Einsatzmaßnahmen und beim anschließenden Transport zum Polizeirevier Sindelfingen beleidigte der 28-Jährige die Beamten fortlaufend. Obendrein versuchte er beim Aussteigen aus dem Streifenwagen einen Polizisten mit einem Kopfstoß zu treffen. Dieser Angriff wurde glücklicherweise durch eine Schutzweste, die der Beamte getragen hatte, gestoppt. Der Störenfried verhielt sich weiterhin äußerst unkooperativ. Als er sich in die Gewahrsamszelle begeben sollte, ließ er sich fallen und stürzte zusammen mit einem Polizisten mehrere Treppenstufen hinunter.
Letztendlich wurde er in die Zelle getragen. Der 28-Jährige verbrachte die restliche Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Reviers. Er zog sich ebenfalls leichte Verletzungen zu und muss nun mit einer Anzeige wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte rechnen. Zusätzlich erwartet ihn noch eine Anzeige wegen Sachbeschädigung, da er im Hausflur des Mehrfamilienhauses eine Lampe beschädigt hatte.

PM des PP Ludwigsburg vom 08.07.2019

 

Gemmingen (Baden-Württemberg): Zwei Polizeibeamte verletzt

Zu einer vermutlich vergifteten Person beim Gemminger Schleifweghof wurden der Rettungsdienst und die Polizei am Sonntagabend gerufen. Wie sich herausstellte konnte sich der 40-Jährige kaum noch auf den Beinen halten, weil er offensichtlich unter starkem Drogeneinfluss stand. Da er die Polizisten und auch die Rettungskräfte bedrohte sowie die Gefahr bestand, dass er trotz seines Zustandes auf die Fahrbahn der nahen Straße gelangen könnte, wurde er in Gewahrsam genommen. Dafür hatte der Mann überhaupt kein Verständnis. Er wehrte sich nicht nur gegen die Mitnahme, sondern trat sogar nach den Beamten, wobei zwei leichte Verletzungen erlitten. Das alles nutzte ihm nichts, er musste in eine Zelle, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm.

PM des PP Heilbronn vom 08.07.2019

 

Steinfurt (Nordrhein-Westfalen): Gefährliche Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeibeamte, Beleidigung

Am Samstag (06.07.), gegen 01.15 Uhr, ist die Polizei zur Wasserstraße gerufen worden. Ersten Feststellungen zufolge hatte sich dort aus einer verbalen Auseinandersetzung, an der fünf Männer im Alter zwischen 19 und 23 Jahren beteiligt waren, eine Schlägerei entwickelt. Zwei 22-jährige Steinfurter und ein bislang unbekannter etwa 20 Jahre alter Mann schlugen und traten auf zwei Männer im Alter von 19 und 23 Jahren ein. Die beiden Geschädigten, ebenfalls in Steinfurt wohnhaft, wurden leicht verletzt. Der Unbekannte und die beiden 22-Jährigen flüchteten vom Tatort. Kurze Zeit später wurden die beiden 22-Jährigen an der Mühlenstraße von einer Polizeistreife aufgegriffen. Als die Beamten sie zur Feststellung ihrer Identität zur Polizeiwache bringen wollten, leisteten sie erheblichen Widerstand und beleidigten die Beamten massiv. Gegen die Männer ist ein Strafverfahren eingeleitet worden. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Steinfurt vom 08.07.2019

 

Öhringen (Baden-Württemberg): Weindorf weitestgehend friedlich, mit Ausnahmen

Weitestgehend friedlich verlief der Samstagabend für die Einsatzkräfte auf dem Hohenloher Weindorf. Einzelne Einsätze erforderten aber den Einsatz aller Kräfte und der Security. Gegen
1.10 Uhr, wollte ein männlicher Besucher mit einer Wodkaflasche den Schlosshof betreten. Hierbei wurde er von eingesetzten Sicherheitsleuten gehindert. Es kam zu einer Körperverletzung zum Nachteil der Security. Dem Mann und einem weiteren Gast wurde daraufhin von der Polizei ein Platzverweis erteilt. Der zweite Mann kam diesem nicht nach, worauf er in Gewahrsam genommen wurde. Dort zeigte er sich zunächst reumütig und wollte mit einem Taxi heimfahren. Das Taxi buchte er jedoch kurzerhand um und lies sich zurück zum Weindorf fahren. Dort wurde sein erneutes Kommen bemerkt und er wurde abermals vom Gelände verwiesen. Einige Personen aus dessen Umfeld solidarisierten sich mit ihm, sodass es zu einem Gerangel kam, bei dem mehrere Personen zu Boden gebracht werden mussten und auch stürzten. Erst circa 15 Minuten später konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden. Auf dem Pfaffenmühlweg wurden Verkehrszeichen durch Jugendliche beschädigt. Eine Polizeibeamtin wurde von einem Festbesucher beleidigt. Die Ermittlungen in allen Fällen dauern an. Zwischen 4 Uhr und 5 Uhr am Sonntagmorgen kühlte ein Gewitterregen die Gemüter ab, sodass die Einsatzkräfte entlassen werden konnten. Der Sonntag verlief störungsfrei.

PM des PP Heilbronn vom 08.07.2019

 

Berlin/Pankow: Festnahme nach mehrfacher Sachbeschädigung und Widerstand

In der vergangenen Nacht nahmen Beamtinnen und Beamte einen 40-Jährigen fest, der in Verdacht steht, mehrere Sachbeschädigungen im Ortsteil Stadtrandsiedlung Malchow begangen zu haben. Gegen 23.40 Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei in die Piesporter Straße, nachdem er den später Festgenommenen beim Besprühen einer Hauswand beobachtet hatte. Einsatzkräfte nahmen den 40-Jährigen fest. Bei seiner Durchsuchung fanden sie unter anderem mehrere Sprühdosen und Permanent-Marker. In unmittelbarer Umgebung wurden weitere 15 Sachbeschädigungen festgestellt. Während der Festnahme leistete der Mann Widerstand und beleidigte die eingesetzten Kräfte. Im Polizeigewahrsam verletzte sich der Festgenommene selbst, so dass ihn alarmierte Rettungskräfte in eine Klinik bringen mussten. Einsatzkräfte wurden bei dem Widerstand nicht verletzt.

PM des PP Berlin vom 08.07.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): 52-Jähriger beleidigt und leistet Widerstand

In der Nacht auf Sonntag wurde eine Streife der Bundespolizei auf einen Sachverhalt am Bahnhofsvorplatz in Karlsruhe aufmerksam. Ein 52-jähriger Deutscher beleidigte einen 34-jährigen Nepalesen und dessen Kind. Ein 29-jähriger Türke schritt ein und wurde unvermittelt ins Gesicht geschlagen. Die Beamten nahmen den 52-Jährigen vorläufig fest. Aufgrund des anhaltenden Widerstands des Mannes musste eine weitere Streife hinzugezogen werden. Auf dem Weg zur Dienststelle waren die Beamten zudem anhaltenden Beleidigungen ausgesetzt. In den Gewahrsamsräumen wurden dem 52-Jährigen die Handschellen abgenommen, woraufhin er sich erneut aggressiv zeigte und die Beamten zum Kampf aufforderte. Der Beschuldigte konnte nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen die Dienststelle wieder verlassen. Ihn erwarten nun Anzeigen wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Zum Hintergrund seines Verhaltens ist derzeit nichts bekannt. Den 29-jährigen couragierten Helfer hat der Mann nur leicht an der Nase gestreift und nicht verletzt, sodass eine ärztliche Versorgung nicht notwendig war.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 08.07.2019

 

Gießen (Hessen): Polizisten müssen bei Festnahme Taser einsetzen

Mit Hilfe des sogenannten „Tasers“ konnten Polizeibeamte am Samstagmittag in Klein-Linden offenbar Schlimmeres verhindern. Der 40 – Jährige wurde nach der erfolgten Festnahme in eine Psychiatrie eingewiesen. Gegen 12.00 Uhr wurde die Polizei verständigt. Ein Zeuge teilte mit, dass eine männliche Person in einem Wohnhaus in der Hermann-Rau-Straße randalieren würde. Offenbar hatte der alkoholisierte Mann andere Personen massiv bedroht. Gegenüber einer Streife, die zuerst in Klein-Linden eintraf, zeigte sich der Mann sehr aggressiv und bedrohte die Beamten mit einer Glasflasche. Als eine weitere Streife eintraf, wurde der Einsatz des Elektroimpulsgerätes gegenüber dem 40 – Jährigen mehrfach angedroht.
Trotz der Androhung versuchte der Mann mehrfach die Beamten anzugreifen und zu verletzen. Erst der durchgeführte Einsatz des Tasers führte dazu, dass der 40 – Jährige ins Gras fiel und dann festgenommen werden konnte. Er erlitt leichte Verletzungen. Im Anschluss brachten die Beamten den Mann dann in die Klinik.

PM des PP Mittelhessen vom 08.07.2019

 

Mannheim (Baden-Württemberg): Frau mit Drogen auf verbotenen Wegen

Die Bundespolizei am Hauptbahnhof in Mannheim erhielt Sonntag gegen Nachmittag Kenntnis über eine 24-jährige Deutsche, die am Bahnsteig stehe und mit der Hand Schießbewegungen in Richtung ausfahrender Züge gestikuliere. Als eine Streife am Bahnsteig eintraf, hatte sich die junge Frau bereits in die Gleise begeben und entfernt. Umgehend wurde die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn informiert, um den stattfindenden Zugverkehr zu sensibilisieren. Während der Fahndung nach der Frau wurde die Streife von einer 25-jährigen Frau und deren Mutter angehalten. Sie hätten die Frau in den Gleisen gesehen und aufgrund der Gefährdung angesprochen. Die junge Frau hätte daraufhin unvermittelt angegriffen, beleidigt und versucht zu beißen. Nach dem Angriff entfernte sich die Frau weiter in Richtung einer Baustelle. Die Beamten konnten die 25-Jährige im Bereich der umzäunten Baustelle festnehmen. Hierbei leistete sie massiv Widerstand, versuchte mit dem Ellenbogen nach den Beamten zu schlagen und beleidigte diese unnachlässig. Auf der Dienststelle im Mannheimer Hauptbahnhof wurde die junge Frau durchsucht. Hierbei stellten die Beamten etwa 4 Gramm Marihuana fest. Durch eine Polizeiärztin wurde eine Blutprobe entnommen. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde sie von einem Bekannten abgeholt und durfte die Dienststelle verlassen. Eine Beamtin verletzte sich im Rahmen des Einsatzes und musste den Dienst abbrechen. Ihr Kollege verletze sich leicht, konnte den Dienst allerdings fortsetzen. Die verletzte Zeugin stellte Strafantrag wegen Körperverletzung. Auf die Frau werden in nächster Zeit weitere Verfahren zukommen. Sie wird sich unter anderem wegen unbefugtem Aufenthalt im Gleis, Hausfriedensbruch, tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten müssen.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 08.07.2019

 

Mannheim (Baden-Württemberg): Drogenhändler im Mannheimer Hauptbahnhof festgestellt

Beamte der Bundespolizei kontrollierten Samstagmorgen einen 28-jährigen Guineer im Mannheimer Hauptbahnhof.
Sie stellten eine Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung durch die Staatsanwaltschaft Sigmaringen fest. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen sollte der Rucksack des Mannes durchsucht werden. Dieser zeigte sich jedoch unkooperativ und versuchte den Rucksack mit einem Vorhängeschloss abzuschließen. Die Beamten unterbanden diese Aktion, doch verweigerte er weiterhin die Herausgabe seines Rucksacks. Erst nachdem die Beamten ihm die zwangsweise Durchsetzung der Maßnahme androhten, zeigte er sich einsichtig und gab den Rucksack heraus. Bei einer ersten Durchsuchung stellten die Beamten mehrere Kleinstverpackungen mit Marihuana fest. Der Mann sollte daraufhin zur Dienststelle verbracht werden, fiel dort jedoch in sein unkooperatives Verhalten zurück. Er leistete erheblichen Widerstand und musste gefesselt werden. Nachdem bei der Durchsuchung kein weiteres Betäubungsmittel aufgefunden wurde und alle Maßnahmen abgeschlossen waren, konnte er der Landespolizei überstellt werden.
Der Mann muss nun mit Anzeigen wegen Handels mit Betäubungsmitteln und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 08.07.2019

 

Nauen, Waldemardamm (Brandenburg): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Mitarbeiter des Wachschutzes teilten der Polizei am Samstagabend mit, dass sich ein 44-jähriger kenianischer Asylbewerber versuchen würde, wohl in suizidaler Absicht, aus dem Fenster des ersten Obergeschosses zu stürzen.
Als die Beamten am Einsatzort eintrafen und die Personalien des Mannes feststellen wollten, griff dieser die Beamten an und versuchte ihnen die Personaldokumente zu entreißen. Daraufhin wurde der Mann mit einfacher körperlicher Gewalt auf den Boden gebracht und mit Handschellen fixiert. Weil er sich jedoch stark gegen die Maßnahmen der Polizisten sperrte, erlitt der 44-Jährige eine leichte am Kopfplatzwunde, die später von Rettungskräften medizinisch versorgt wurde. Ein Atemalkoholtest ergab, dass der Mann über drei Promille intus hatte. Ein Notarzt verfügte die Unterbringung in einer Fachklinik. Die Beamten blieben unverletzt und weiter dienstfähig. Sie haben nun Ermittlungen zum Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gegen den 44-Jährigen aufgenommen.

PM der PD Brandenburg West vom 08.07.2019

 

Mühlhausen (Thüringen): Autofahrer flüchtet vor Polizei und leistet Widerstand

Eine Polizeistreife beabsichtigte am Sonntag, gegen 19.40 Uhr, im Stadtgebiet von Mühlhausen einen Ford-Fahrer zu kontrollieren. Doch statt anzuhalten, gab der Fahrer Gas und flüchtete, teilweise mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h, vor den Polizisten. In der Gierstraße stoppte der Fahrer schließlich und setzte seine Flucht zu Fuß fort. Dabei attackierte er die nacheilenden Beamten mit einem einen Beutel mit Fahrradteilen. Diese mussten Pfefferspray einsetzen, sodass sie ihn im Bereich Ammerstraße stellen konnten. Es stellte sich heraus, dass der 22-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war und unter Drogeneinfluss stand. Der Ford war nicht versichert und die Kennzeichen gehörten zu einem anderen Fahrzeug. Im Fahrzeug fanden die Beamten eine CO2 Waffe und eine Machete. Die Beamten erstatteten Anzeige und stellten das Auto sicher.

PM der LPI Nordhausen vom 08.07.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Betrunkener greift Polizisten an

Weil ein Betrunkener sich nicht mehr auf den eigenen Beinen halten konnte und immer wieder auf die Straßenbahnschienen beim Europaplatz stürzte, wurde am frühen Sonntagmorgen das Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz verständigt.
Die kurz darauf eingetroffenen Polizeibeamten stellten den 21 Jahre alten Somalier im Bereich der Straßenbahnhaltestelle Europaplatz fest, dem es aufgrund seiner Alkoholisierung nicht mehr möglich war, alleine seinen Weg fortzusetzen. Der stark nach Alkohol riechende junge Mann konnte sich weder verständigen noch einen Atemalkoholtest durchführen und sollte deshalb auch zu seinem eigenen Schutz in Gewahrsam genommen werden.
Der fortwährend Passanten beleidigende 21-Jährige erklärte sich dazu allerdings nicht freiwillig bereit und versuchte die Beamten zu schlagen und zu beißen. Letztlich konnten ihn die unverletzt gebliebenen Polizeibeamten mit dem Streifenwagen in eine Gewahrsamszelle verbringen. Ihn erwartet eine Anzeige wegen tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Karlsruhe vom 08.07.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Lebensgefährliche Gleisüberschreitung unter Drogen; Widerstand gegen Bundespolizisten

Nachdem Sonntagnacht ein junger Mann im Kölner Hauptbahnhof die Gleise unberechtigt überquerte, wurde er durch einen Bundespolizisten festgehalten. Nach kurzer Flucht wurde er gestellt und leistete erheblichen Widerstand. Der 18-Jährige stand unter Drogeneinfluss und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Kurz nach 00:00 Uhr wurde die Leitstelle der Kölner Bundespolizei alarmiert, da ein Bundespolizist einen jungen Mann festhielt, der vor einer einfahrenden Regionalbahn die Gleise überquerte. Der Triebfahrzeugführer betätigte das Alarmsignal und bremste. Zunächst konnte der 18-Jährige sich losreißen, aber nach kurzer Flucht durch zur Hilfe kommende Bundespolizisten gestellt werden. Der Erftstädter rastete völlig aus, so dass weitere Unterstützung notwendig wurde. Er spuckte, schlug und trat nach den Einsatzkräften. Weiterhin versuchte er die Beamten zu beißen. In der Dienststelle mussten ihm Hand- und Fußfesseln, sowie eine Spuckhaube angelegt werden. Die Polizisten fanden bei der Durchsuchung zwei Verschlusstütchen mit Amphetaminen und beschlagnahmten diese. Er gab an, LSD sowie Speed genommen zu haben. Die Bundespolizisten riefen den Rettungsdienst und einen Notarzt zur Unterstützung, da er sich nicht beruhigen ließ. Der aggressive Mann wurde in ein naheliegendes Krankenhaus eingeliefert.
Die Bundespolizei erstattete Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und unbefugter Gleisüberschreitung.

PM der BPOLD St. Augustin vom 08.07.2019

 

Salzwedel (Niedersachsen): Polizeibeamte beleidigt

Bei einer Verkehrskontrolle wurde die Beamten des Streifenwagens von zwei außenstehenden Personen vom Rathausturmplatz aus mit Worten und Gesten beleidigt. Ihr Pech war, dass sie namentlich den Beamten bekannt sind. Gegen 28-Jährigen und den 39-Jährigen wurde eine Anzeige aufgenommen.

PM des PRev Aktmarkkreis/Salzwedel vom 08.07.2019

 

Bad Kötzting (Bayern): Beleidigungen ausgesprochen

Am Montag, den 08.07.2019 führten zwei Behördenbedienstete eine Kontrolle eines Betriebes in
Bad Kötzting durch. Mit dieser Maßnahme zeigte sich der Kontrollierte nicht einverstanden. Er
beleidigte die beiden Personen mit unflätigen Ausdrücken. Die beiden Personen erstatteten
Anzeige wegen Beleidigung.

PM der PI Bad Kötzting vom 08.07.2019

 

Wiesbaden (Hessen): Verfolgungsfahrt, Verkehrsdelikte und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Um eine Verkehrskontrolle durchzuführen, gab eine Zivilstreife der Wiesbadener Polizei am Freitagabend gegen 19:35 Uhr auf der Biebricher Allee dem Fahrer eines VW Polo Anhaltezeichen mittels Blaulicht und Anhaltekelle. Der Fahrer ignorierte diese, beschleunigte sein Fahrzeug und fuhr auf die Autobahn A 66 in Richtung Rheingau auf. Auch auf der Autobahn unterließ es der Polo-Fahrer die Anhaltezeichen der Polizei zu beachten und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Über die Autobahn A 643, die Anschlussstelle Äppelallee, die Rheingaustraße, die Saarbrücker Allee ging die Fahrt in die Straße Alte Schmelze im Stadtteil Schierstein.
Dort unternahm der Fahrer des VW Polo einen letzten Versuch sich der Kontrolle zu entziehen, indem er einige Meter über einen Gehweg auf den Parkplatz eines Einkaufsmarktes fuhr. Mit weiteren Polizeikräften konnte die Weiterfahrt des Mannes unterbunden werden. Der 33-jährige Wiesbadener stand zur Tatzeit unter dem Einfluss berauschender Mittel. Bei seiner Festnahme leistete er kurz Widerstand gegen die einschreitenden Beamten. Bei der Durchsuchung seines PKW wurde eine geringe Menge Betäubungsmittel gefunden und sichergestellt. Zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer war es nicht gekommen. Gegen dann Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM des PP Westhessen vom 08.07.2019

 

Wiesbaden (Hessen): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Aggressiv und beleidigend reagierte ein 42 Jahre alter Wohnsitzloser auf die Aufforderung von Polizeibeamten einen Geh- und Radweg freizumachen, auf den er sich zum Schlafen gelegt hatte. Die Aufforderung nicht weiter in aggressiver Haltung auf die Beamten zuzugehen, ignorierte der deutlich angetrunkene Mann und schlug nach einem Beamten. Der Mann wurde zur Verhinderung der Begehung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM des PP Westhessen vom 08.07.2019

 

Singen (Baden-Württemberg): Körperverletzungsdelikte und tätlicher Angriff

Zu einer Schlägerei zwischen 15 bis 20 Personen wurde die Polizei am frühen Sonntagmorgen gegen 04.00 Uhr in die Georg-Fischer-Straße gerufen. Vor einer Diskothek befand sich eine Vielzahl von Personen.
Zwischen zwei Gruppen war es in der Disko zuvor zu einer Streitigkeit gekommen, die sich dann nach draußen verlagert hatte und dort schließlich in eine Schlägerei ausartete. Im Zuge der Schlichtung verlagerten sich die Gruppen an mehrere Orte, dabei kam es zu weiteren Körperverletzungen. Die einzelnen Gruppen konnten schließlich nach und nach von den eingesetzten Beamten und den Mitarbeitern der Diskothek aufgelöst werden. Insgesamt herrschte während der gesamten Zeit des Einsatzes eine aufgeheizte, aggressive Stimmung. Im Laufe der Einsatzmaßnahmen kam es gegenüber einer Beamtin zu einem tätlichen Angriff. Diese forderte einen 19-jährigen Mann auf, die Örtlichkeit zu verlassen. Der junge Mann wollte daraufhin der Polizistin ins Gesicht schlagen, dem Schlag konnte sie jedoch ausweichen. Um weitere Angriffe zu verhindern, wurde der 19-Jährige unter vehementer Gegenwehr fixiert. Während der Festnahme bewegte sich eine Personengruppe auf die Beamten zu. Die Gruppierung konnte durch hinzueilende weitere Streifen und durch die Androhung des Schlagstockeinsatzes ferngehalten werden.
Von einem weiteren Vorfall gegen 04.30 Uhr und später kurz nach
05.00 Uhr wurden die eingesetzten Beamten von zwei 20- und 21-jährigen Frauen informiert. Diese gaben an, dass es in der Diskothek zuvor zwischen einem unbekannten Pärchen und ihnen zu einem Disput gekommen sei, der aber anschließend geklärt schien. Beim Verlassen der Disko seien die jungen Frauen von dem Pärchen und weiteren Personen abgepasst worden und ein unbekannter Mann aus der Gruppe habe die 20-Jährige an einen Maschendrahtzaun gedrückt und ihren Kopf gegen einen Pfosten geschlagen. Als die eingesetzten Beamten hinzukamen, habe sich die Gruppe in einem schwarzen Mercedes entfernt. Gegen 05.00 Uhr sollen die unbekannten Gruppenmitglieder die jungen Frauen erneut auf dem Parkplatz einer Autowerkstatt abgepasst haben und den flüchtenden Schwestern hinterher gerannt sein. Dabei sei die 21-Jährige gestürzt und habe sich leicht am Knie verletzt. Anschließend wäre die Gruppe erneut mit einem schwarzen Mercedes Sportwagen und einem schwarzen Geländewagen geflohen. Eine eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg. Zeugen, die einen dieser Vorfälle beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Singen, Tel. 07731/888-0, zu melden.

PM des PP Konstanz vom 08.07.2019

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Mann stört Einsatzmaßnahmen und greift Bundespolizisten an

Erst störte ein 42-jähriger Mann aus Gelsenkirchen den Einsatz der Feuerwehr. Als Bundespolizisten ihn daraufhin wegschickten, beleidigter er diese und griff sie später an.
Gegen 01:00 Uhr war ein Fahrstuhl im Gelsenkirchener Hauptbahnhof durch einen Defekt steckengeblieben. Die alarmierte Feuerwehr war gerade damit beschäftigt Personen aus dem Aufzug zu befreien, als der Gelsenkirchener die Hilfsmaßahn aus nächster Nähe betrachten wollte.
Daraufhin forderten Bundespolizisten den Mann auf, den Einsatz nicht zu stören und weiter zu gehen. Die Aufforderung „quittierte“ der Mann mit Beleidigungen gegen die Einsatzkräfte. Da er sich anschließend weigerte ein Ausweisdokument vorzuzeigen, wurde er in der Wache durchsucht. Dabei versuchte der 42-Jährige einen Bundespolizisten zu schlagen. Dieser konnte dem Schlag ausweichen.
Gefesselt versuchte der Mann dann noch die Einsatzkräfte zu treten, was jedoch auch erfolglos blieb.
Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er später in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Gegen den mit 1,8 Promille alkoholisierten Gelsenkirchener wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet.

PM der BPOLD St. Augustin vom 08.07.2019

 

Ravensburg (Baden-Württemberg): Rabiater Fahrgast

Ein 19-jähriger, alkoholisierter Fahrgast pöbelte in der Nacht zum Samstag gegen 00.30 Uhr bereits beim Einsteigen in einen Linienbus den 54-jährigen Busfahrer an, der den unliebsamen Fahrgast gleichwohl mitnahm. Beim Aussteigen am Bahnhofsplatz in der Südstadt meinte der 19-Jährige zum Busfahrer, dass er „noch eine Rechnung mit ihm offen habe“ und schlug dem Busfahrer plötzlich und unvermittelt mit der Hand ins Gesicht. Da er sich auch noch nach dem Eintreffen der Beamten des Polizeireviers Ravensburg aggressiv verhielt, musste er in Gewahrsam genommen werden. Gegen den Beschuldigten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

PM des PP Konstanz vom 08.07.2019

 

Insel Usedom (Mecklenburg-Vorpommern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Ückeritz bei den Angelteichen

Am späten Nachmittag des 08.07.2019 meldete der Betreiber der Angelteiche Ückeritz, dass sich eine männliche Person den Anweisungen des Betreibers widersetze und sich weigert das Gelände zu verlassen.
Als die eingesetzten Polizeibeamten die Personalien des Störers feststellen wollten, schlug dieser zunächst mit der Hand, dann mit der Angelrute nach ihnen.
Der 77-jährige Insulaners leistete auch bei den Beamten erheblichen Widerstand und musste erst zu Boden gebracht und anschließend gefesselt werden. Dabei erlitt der Störer leichte Schürfwunden am Kopf und im Gesicht. Nach einer Begutachtung durch den Rettungsdienst konnte der Angreifer aus der polizeilichen Maßnahme entlassen werden.
Die eingesetzten Polizeibeamte, sowie nachgeforderte Kräfte, blieben während des Einsatzes unverletzt.

PM des PP Neubrandenburg vom 08.07.2019

 

Weimar (Thüringen): Polizisten beleidigt

Weil er die „rote“ Ampel an der Kreuzung Buttelstedter Straße / Rießnerstraße umfuhr sollte ein 30-jähriger Radfahrer am Sonntagvormittag einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Das akustische Signal zum Anhalten hörte der Radler nicht, weil er Kopfhörer trug. Allerdings reagierte er auch nicht auf die visuellen Anhaltesignale, sondern versuchte sich viel mehr der Kontrolle zu unterziehen. Als er doch gestoppt werden konnte, zeigte sich der Weimarer wenig einsichtig. Dass er mit der Arbeit der Polizisten nicht einverstanden war, brachte er deutlich zum Ausdruck. Zu den Ordnungswidrigkeiten kam nunmehr auch noch eine Anzeige wegen Beleidigung hinzu.

PM der LPI Jena vom 08.07.2019

 

Wien/Rabensteig: Widerstand und drei verletzte Beamte

Im Rahmen des Streifendienstes sind Beamte auf einen Streit zwischen einer Frau und einem Mann aufmerksam geworden. Die Frau beschimpfte den Mann und schlug ihm mit der Faust in Gesicht, wodurch dieser am Auge verletzt wurde. Als die Polizisten den Streit schlichten wollten und versuchten die beiden zu trennen, richtete sich die Aggression der Frau gegen die Beamten. Sie beschimpfte und schrie die einschreitenden Polizisten lautstark an. Daneben begann sie mit ihren Händen immer wieder in die Richtung der Beamten zu schlagen. Die Frau (21, serbische Staatsangehörige) wurde mehrmals abgemahnt und aufgefordert ihr Verhalten einzustellen. Da die Frau immer aggressiver reagierte, mussten die Beamten die Festnahme aussprechen. Im Zuge dieser begann sie zu treten und mit den Fäusten auf die Beamten einzuschlagen. Bei dem Versuch, die Beine der Frau zu fixieren, versetzte sie einem Polizisten mehrere Fußtritte gegen die Stirn.
Plötzlich stürmten rund 20-25 Männer schreiend und wild gestikulierend aus einem Club zum Vorfallsort. Die Polizisten forderten umgehend Verstärkung an und versuchten die Männer auf Distanz zu halten. Darunter waren zwei Männer (25, 28, österreichische Staatsbürger) die versuchten, einen der Beamten in die Personengruppe zu ziehen. In weiterer Folge trafen sieben Funkmittel zur Verstärkung ein. Aufgrund dessen, begann sich die Gruppe aufzulösen. Sowohl der 25- Jährige als auch der 28- Jährige versuchten sich von der Örtlichkeit zu entfernen. Aufgrund des oben geschilderten Sachverhaltes wurden die beiden Männer angehalten und festgenommen.
Um die Festgenommenen ins Polizeianhaltezentrum zu bringen wurden zwei Arrestantenwägen angefordert. Als der 28-Jährige in das Fahrzeug gebracht, und die Türe geschlossen wurde, begann dieser zu schreien und gegen die Innentüre zu treten, sodass die Tür zerstört wurde, und ein weiterer Arrestantenwagen verständigt werden musste. Auf der gesamten Fahrt bis zum Polizeianhaltezentrum randalierten die beiden Männer. Sie traten und schlugen mit den Köpfen gegen die Türen und Wände der Wagenzelle.
Im Zuge der Durchsuchung konnte bei dem 28-Jährigen ein Briefchen mit einem weißen Pulver aufgefunden werden.
Zwei Beamte erlitten Verletzungen im Bereich der Knie, ein Beamter erlitt eine Schädelprellung sowie Prellungen und Abschürfungen der Hand, des Knies und des Ellenbogens. Die Innentüre des Arrestantenwagens, ein Funkgerät, ein Mobiltelefon sowie eine Armbanduhr wurden beschädigt.

PM der LPD Wien vom 08.07.2019

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