Rosenheim (Bayern): Polizeibeamte angegriffen

Ein Pärchen aus Rosenheim war im Bereich der Innsbrucker Straße mit ihren Kindern beim Spazierengehen unterwegs. Sie wurden dann längerer Zeit von einem Mann verfolgt. Trotz Bitten an ihn, dies zu unterlassen, wurde das Pärchen weiter verfolgt. Über Notruf wurde eine Polizeistreife letztlich um Hilfe gebeten.
Durch die Beamten konnte der „Verfolger“ kurz danach angetroffen werden. Er verweigerte die Herausgabe seiner Personalien und wurde deshalb zur weiteren Abklärung zur Dienststelle verbracht.
Auf der Dienststelle wurde dem Mann die Durchsuchung nach seinen Personaldokumenten angedroht. Plötzlich versuchte der Mann, aus der Dienststelle zu laufen, um sich so der weiteren Kontrolle zu entziehen. Nach ein paar Meter wurde er von den Beamten auf dem Flur der Dienststelle eingeholt und sofort fing der Mann an, auf die Beamten mit Fäusten und Fußtritte einzuschlagen.
Die Beamten konnten den Mann fesseln und anschließend seine Personalien feststellen. Es handelte sich um einen 22-jährigen Rosenheimer. Ein weiteres Gespräch war mit ihm nicht möglich. Sämtliche Fragen erwiderte er mit Beleidigungen, Gewaltausdrücken und lauten Schreien.
Der Rosenheimer wurde im Anschluss in eine Zelle der Inspektion verbracht, auch war er sichtlich alkoholisiert. Ein Atemalkoholtest war nicht möglich.
Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen eines Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet.
Der gesamte Einsatzablauf wurde durch die Beamten mittels getragener Bodycam aufgezeichnet und dokumentiert.

PM der PI Rosenheim vom 11.07.2019

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Vermisst gemeldete Jugendliche leistet Widerstand gegen Polizeibeamte

Eine kurzfristig als vermisst gemeldete Jugendliche konnte am Mittwoch, gegen 23:30 Uhr, in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße in Pforzheim angetroffen werden. Sie war in einer Gruppe mit etwa 20 weiteren Jugendlichen unterwegs. Als die Polizeibeamten das 17-jährige Mädchen zurück zu ihrer Unterkunft bringen wollten, zeigte sich diese äußerst unkooperativ. Die Jugendliche musste in Gewahrsam genommen werden und leistete erheblichen Widerstand. Zwei Polizisten zogen sich Verletzungen zu. Die Ausreißerin blieb unverletzt.

PM des PP Karlsruhe vom 11.07.2019

 

Bottrop (Nordrhein-Westfalen): Unfallflucht mit fast 45.000 Euro Sachschaden

Ein Sachschaden von rund 44.500 Euro ist das Resultat eines Unfalls am Mittwochabend und anschließender Flucht auf der Gladbecker Straße. Gegen 23.45 Uhr ist ein Fahrer mit seinem Auto gegen eine Verkehrsinsel gefahren sein. Rund 100 Meter weiter kollidierte er dann mit einem geparkten Auto. Weitere geparkte Autos wurden dadurch beschädigt. Der Fahrer rannte weg. Das Auto stellten die Polizisten sicher. Die Ermittlungen, wer den Wagen gefahren hat, dauern an. Während der Unfallaufnahme hat sich ein Mann anderen Schaulustigen gegenüber aggressiv verhalten und versucht, einen Polizisten zu schlagen. Als die Polizisten seine Personalien feststellen wollte, konnte der Mann fliehen. Seinen Ausweis hat er allerdings am Einsatzort verloren. Jetzt bekommt er eine Anzeige wegen Widerstands.

PM des PP Recklinghausen vom 11.07.2019

 

Germersheim (Rheinland-Pfalz): Zwei Fahrten zur Justizvollzugsanstalt

Ein 37-jähriger Mann aus Germersheim wurde am Dienstagabend aufgrund eines Haftbefehls festgenommen und zunächst zur Dienststelle verbracht. Dort bat er seinen 28-jährigen Bekannten darum, ihm persönlichen Gegenstände für die Haft vorbeizubringen. Als der Bekannte dann bei der Polizei erschien, stellten die Polizisten fest, dass auch gegen diesen Mann ein Haftbefehl vorliegt. So wurden schließlich beide zusammen in die Justizvollzugsanstalt befördert.
Am Mittwochmittag musste erneut ein Haftbefehl gegen einen Mann in Germersheim vollstreckt werden. Der 28-Jährige wehrte sich gegen die Festnahme und versuchte nach den Polizisten zu spucken und zu treten.
Auch dieser Mann wurde durch die Polizei in die Justizvollzugsanstalt verbracht.

PM der PD Landau vom 11.07.2019

 

Vahlberg (Niedersachsen): alkoholisierter Radfahrer leistet erheblichen Widerstand und verletzt einen Polizeibeamten

Die Polizei wurde am Mittwochmorgen zur Unterstützung eines Rettungswagens nach Vahlberg, Am Kirchberg, gerufen. Hier war der Rettungsdienst im Einsatz, weil ein stark alkoholisierter Radfahrer nach einem Sturz behandelt werden sollte und sich äußerst aggressiv zeigte. Bei Erscheinen der Polizeibeamten zeigte sich dem Mann weiterhin äußerst aggressiv und widersetzte sich allen Maßnahmen.
Hierbei schlug und trat er nach den Einsatzkräften und versuchte offenbar hierdurch sich den Maßnahmen zu entziehen. Letztendlich konnte der 54-Jährige zur Polizeidienststelle verbracht werden. Bei den Widerstandshandlungen wurde ein 40-jähriger Polizeibeamter so schwer verletzt, dass er bis auf weiteres nicht mehr dienstfähig ist.
Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 2,31 Promille bei dem 54-jährigen Mann. Daraufhin wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet.
Weiterhin wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und wegen des Verdachts der Trunkenheitsfahrt eingeleitet, zudem musste der 54-Jährige bis zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam bleiben. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei einen Ersthelfer, welcher den Sturz des Radfahrers beobachtet und den Rettungsdienst informiert hatte.

PM der POL Salzgitter vom 11.07.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Widerstand nach Unfallflucht in Dortmund-Brechten – Festnahme

Nach einer Verkehrsunfallflucht am Mittwoch (10.7.) auf der Brambauerstraße konnten Polizeibeamte den mutmaßlichen Verursacher im Rahmen der Fahndung stellen. Der Mann war offenbar nicht nur unter
Alkohol- und Drogeneinfluss gefahren, auch leistete er den Beamten erheblichen Widerstand.
Ersten Erkenntnissen zufolge war der 39-Jährige gegen 20.15 Uhr mit seinem Peugeot auf der Brambauerstraße unterwegs. In Höhe der Oetringhauser Straße fuhr er auf den vor einer roten Ampel stehenden Seat einer 23-Jährigen aus Bergkamen auf. Verletzt wurde niemand, allerdings entstand ein geschätzter Sachschaden von mehr als 1.500 Euro. Als die junge Frau die Polizei verständigen wollte, zeigte sich der Mann nicht einverstanden – und gab zu verstehen, dass er alkoholisiert sei. Mit hoher Geschwindigkeit fuhr er in Richtung Osten davon.
Im Rahmen der Fahndung ergaben Zeugenhinweise, dass der Gesuchte mittlerweile zu Fuß unterwegs ist. Auf einem Grundstück an der Brambauerstraße entdeckten die Polizisten den mutmaßlichen Unfallverursacher – erfolglos versteckt hinter einem Gebüsch. Als sie den Tatverdächtigen festnehmen wollten, schrie er die Beamten an und widersetzte sich der Festnahme. Dies steigerte sich, als sie ihm das weitere Vorgehen schilderten – zu dem auch der Transport zur Polizeiwache gehörte. Der 39-Jährige schrie weiter und beleidigte die Polizeibeamten mehrfach. Des Weiteren versuchte er, sie mit Kopfstößen zu treffen. Dass sie bei der Durchsuchung des Mannes ein Einhandmesser gefunden hatten, kam erschwerend hinzu.
Neben denen auf Alkoholkonsum ergaben sich auch Hinweise auf den Konsum von Drogen. Ein Vortest verlief positiv (Amphetamin und Kokain). Entsprechende Blutproben wurden veranlasst.
Im weiteren Verlauf zeigte sich der Mann weiterhin wehrhaft. Er trat um sich und versuchte wieder, die Polizisten mit Kopfstößen zu treffen.
Der Abend endete für den 39-Jährigen im Polizeigewahrsam.

PM der POL Dortmund vom 11.07.2019

 

Duisburg/Wanheim-Angerhausen (Nordrhein-Westfalen): Betrunkenem 17-jährigem Transporterfahrer misslingt die Flucht

Am Donnerstag (11. Juli) ging einer Streifenwagenbesatzung während einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Wanheimer Straße gegen 0:15 Uhr ein Kleintransporter ins Netz, der mit über 85 km/h bei erlaubten 50 km/h unterwegs war. Da der Fahrer auf Anhaltesignale nicht reagierte und weiter beschleunigte, sprangen die Beamten zur Seite und fuhren dem Flüchtigen hinterher.
Mit mehreren Streifenwagen gelang es den Polizisten den weißen Transporter ausfindig zu machen: Das Fahrzeug war am Kreisverkehr der Römerstraße bereits mit einen Ampelmast kollidiert und nicht mehr fahrbereit. Als die Beamten die unverletzten Insassen (beide 17) zur Rede stellten, bemerkten sie bei beiden Alkoholgeruch in der Atemluft. Ein Test bestätigte den Verdacht der Ordnungshüter: Der Crashpilot hatte den Wert von 1,1 Promille und somit die absolute Fahruntüchtigkeit überschritten. Weil der Beifahrer aggressiv reagierte und sich nicht ausweisen wollte, fesselten die Polizisten ihn. Hierbei versuchte der 17-Jährige die Beamten zu schlagen, zu treten und beleidigte sie. Zwei Beamtinnen wurden bei der Auseinandersetzung verletzt, konnten ihren Dienst aber fortsetzen.
Den Kleintransporter stellten die Ordnungshüter sicher. Für die 17-Jährigen endete die weitere Nacht im Polizeigewahrsam, wo ein Arzt ihnen Blutproben entnahm. Der Fahrer bekam eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs – sein Führerschein wurde sichergestellt. Der Beifahrer muss sich unter anderem wegen Widerstands und Beleidigung vor Gericht verantworten.

PM der POL Duisburg vom 11.07.2019

 

Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen): Randalierer sorgen für Polizeieinsatz im Hotel – Ein Beamter wird leicht verletzt

Ein grölendes und randalierendes Duo hat in der Nacht zu Donnerstag einen Polizeieinsatz in einem Hotel am Kurpark ausgelöst. Die Einsatzkräfte nahmen einen 43 Jahre alten Mann aus Berlin sowie einen 33-jährigen Bad Oeynhausener in Gewahrsam.
Dabei leistete der 43-Jährige Widerstand, zudem musste Pfefferspray eingesetzt werden. Ein Beamter erlitt leichte Verletzungen. Eine offenbar zu den Männern gehörende Frau beteiligte sich nicht an den Angriffen, begleitete den Polizeieinsatz aber lauthals.
Eine Hotelangestellte hatte gegen 0.20 Uhr die Polizei um Hilfe gebeten, da sich zwei Männer und eine Frau in der Hotellobby ruhestörend aufhalten würden. Als die Beamten eintrafen, saß das Trio um einen mit zahllosen Bierflaschen gefüllten Tisch und unterhielt sich lautstark. Auf die Bitte der Polizisten, auf die Nachtruhe der Hotelgäste Rücksicht zu nehmen, erfolgte keine Reaktion. Vielmehr geriet das Trio untereinander in Streit und verließ kurzfristig die Lobby. Anschließend schlug der 43-Jährige mehrfach gegen die Glastür, sodass die Beamten einschreiten mussten. Dabei leistete der Berliner Widerstand.
Als der in Handschellen abgeführt werden sollte, griff der Bad Oeynhausener zu einer Bierflasche und kam auf die mittlerweile von zwei weiteren Beamten unterstützten Polizisten zu. Daraufhin kam es zum Einsatz von Pfefferspray. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurden den Männern Blutproben entnommen. Den Rest der Nacht verbrachte das Duo in der Ausnüchterungszelle. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM der POL Minden-Lübbecke vom 11.07.2019

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Autofahrer fährt auf Polizistin zu und flüchtet – Strafverfahren eingeleitet

Gerade rechtzeitig hat eine Polizistin am Mittwoch, 10.07.2019, einem 41-jährigen Autofahrer ausweichen können, der mit seinem Wagen auf die Beamtin zufuhr. Diese hatte ihn gegen
14.05 Uhr in Höhe der Straßen im Emscherbruch und Herzfelder Straße aus dem fließenden Verkehr gewunken, weil er im Zuge der Verkehrsüberwachung mit erhöhter Geschwindigkeit aufgefallen war. Die Anhaltezeichen der Polizeibeamtin ignorierte der 41-Jährige jedoch und hielt ohne abzubremsen mit seinem Auto auf die Beamtin zu. Diese konnte sich im letzten Moment mit einem schnellen Schritt zur Seite in Sicherheit bringen und blieb unverletzt. Der Autofahrer beschleunigte daraufhin sein Fahrzeug und raste in Richtung Münsterstraße davon. Die Einsatzkräfte verfolgten den Gelsenkirchener und konnten ihn kurz darauf an der Johannes-Rau-Allee stoppen. Bei der anschließenden Überprüfung stellte sich heraus, dass der 41-Jährige über keine gültige Fahrerlaubnis verfügt. Diese war ihm bereits im Sommer 2017 für ein Jahr entzogen worden. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren ein und untersagten dem Mann die Weiterfahrt. Außerdem stießen sie bei der Durchsuchung des Wagens in einem Fach der Fahrertür auf ein Messer mit einer mehr als 12 Zentimeter langen Klinge. Sie stellten das Messer sicher und fertigten eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

PM der POL Gelsenkirchen vom 11.07.2019

 

Schönebeck (Sachsen-Anhalt): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Mittwochabend wurde die Polizei des Salzlandkreises zur Unterstützung zum Bahnhof Schönebeck gerufen. Ein Fahrgast, welcher die Bahn ohne gültigen Fahrschein nutzte, hatte sich erheblich gegen die Feststellung seiner Personalien gewehrt. Beim Eintreffen der Beamten, gegen 18:10 Uhr, wurde ein Bahnmitarbeiter (46) gerade im Zug angegriffen. Der Täter hatte den Zugbegleiter zu diesem Zeitpunkt im „Schwitzkasten“. Die Beamten schritten sofort ein und brachten den Mann zwischen den Bänken zu Boden. Aufgrund des enormen Widerstandes musste er an Armen und Beinen gefesselt werden. Die Identität konnte zweifelsfrei anhand des mitgeführten Personalausweises festgestellt werden. Es handelte sich um einen 23-Jährigen Calbenser mit momentanem Wohnsitz in Schönebeck. Er wurde bis zum Eintreffen der Bundespolizei fixiert, anschließend übernommen und der weiteren Bearbeitung zugeführt. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

PM des PRev Salzlandkreis vom 11.07.2019

 

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Mann mit Schreckschusswaffe

Zu einem größeren Polizeieinsatz kam es am Mittwochmorgen gegen 08.30 Uhr in der Riedleparkstraße. Ein 31-jähriger Mann hatte zuvor der Polizei über Notruf mitgeteilt, dass er sich selbst verletzen möchte, woraufhin mehrere Streifenwagenbesatzungen zum angegebenen Aufenthaltsort des Mannes fuhren. Die Beamten konnten den 31-Jährigen auf einem Stein sitzend antreffen und eine silberfarbene Pistole in seiner Hand feststellen. Nachdem der Mann bei Erkennen der Polizeibeamten einen Schuss in Richtung Boden abgab, wurde er unter Androhung von Waffengewalt aufgefordert, die Handfeuerwaffe wegzulegen und keine Gegenwehr zu leisten. Dieser Aufforderung kam er nach mehrmaliger Wiederholung schließlich nach, woraufhin er unverletzt und ohne Widerstand in Gewahrsam genommen werden konnte.
Wie sich herausstellte, handelte es sich bei der Pistole um eine Schreckschusswaffe, aus der bereits vor Eintreffen der Polizei mindestens fünf weitere Schüsse abgegeben worden sein dürften. Der deutlich unter Alkoholeinwirkung stehende 31-Jährige wurde aufgrund seines Gesundheitszustandes in eine Fachklinik eingeliefert. Die Waffe wurde sichergestellt.

PM des PP Konstanz vom 11.07.2019

 

Kiel (Schleswig-Holstein): Festnahme nach Bedrohung mit Messer

Am Donnerstagmorgen kam es in der Jungmannstraße zu einem Nachbarschaftsstreit, bei dem ein 37-Jähriger seinen Nachbarn mit einem Messer bedrohte. Zwei eingesetzte Polizeibeamte des 2.
Polizeireviers mussten im Rahmen des Einsatzes ihr Pfefferspray einsetzen und den Schusswaffengebrauch androhen. Der Mann konnte überwältigt werden und wurde ins Polizeigewahrsam gebracht.
Gegen 10:15 Uhr meldete sich ein Anwohner eines Mehrfamilienhauses der Jungmannstraße bei der Einsatzleitstelle und schilderte, dass sein Nachbar ihn mit einem Messer bedrohen und bepöbeln würde. Er habe damit auch auf seine Wohnungseingangstür eingestochen und diese dabei erheblich beschädigt.
Ein Streifenwagen des 2. Polizeireviers eilte zu dem Einsatzort und traf vor dem genannten Haus auf einen 37-Jährigen, der ein Einhandklappmesser in der Hand hielt. Die Polizeibeamten riefen dem Mann zu, er solle sofort das Messer weglegen. Dies machte er jedoch nicht. Während der eine Beamte sein Pfefferspray einsetzte, zog der Andere umgehend seine Dienstwaffe und drohte den Schusswaffengebrauch an.
Der 37-Jährige behielt trotz des Pfeffersprayeinsatzes weiterhin sein Messer in der Hand und entfernte sich langsam von den Beamten.
Die Polizisten setzten erneut ihr Pfefferspray ein. Nach wenigen Metern kniete sich der Mann nieder, schmiss das Messer weg und ließ sich widerstandslos festnehmen. Die eingesetzten Beamten brachten ihn ins Polizeigewahrsam. Bei dem Vorfall kamen weitere Streifenwagen zum Einsatz, die den Einsatzort weiträumig absperrten. Warum es zu den Nachbarschaftsstreitigkeiten gekommen ist, müssen die weiteren Ermittlungen ergeben.

PM der PD Kiel vom 11.07.2019

 

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Widerstand und Körperverletzung

Am Mittwoch wurde der Polizei gegen 21:00 Uhr in der Ludwigstraße ein Angriff einer unbekleideten Frau mittleren Alters auf eine 60jährige Anwohnerin gemeldet. Die nackte Frau versuchte mehrfach mit einer Rollladenlamelle aus Plastik auf die Anwohnerin einzuschlagen. Diese konnte zu ihrem Haus flüchten, wo weitere Angriffe durch ihren Mann und durch einen Anwohner verhindert werden konnten, bis die Polizei eintraf. Nunmehr ging die Frau mit ihrem Schlagwerkzeug und einer Steinfigur auf die eingesetzten Beamten los. Sie konnte schließlich überwältigt werden und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Anwohnerin erlitt einen Schock.
Alle eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

PM der PD Pirmasens vom 11.07.2019

 

Augsburg (Bayern): Diebische Rollstuhlfahrerin

Eine 68-jährige Rollstuhlfahrerin war gestern kurz vor 12.00 Uhr in einem Discounter in der Bgm.-Fischer-Straße einkaufen. Allerdings versteckte sie dabei auch zwei Paar Socken und Kosmetiktücher in ihrem Rolli, die sie an der Kasse nicht bezahlte. Als sie von einem Mitarbeiter des Geschäfts außerhalb des Ladens auf den Diebstahl angesprochen und festgehalten wurde, wollte sie die Flucht ergreifen und fuhr dem Angestellten mit ihrem Rollstuhl schmerzhaft gegen das Schienbein. Auch gegenüber der verständigten Polizeistreife verhielt sich die Rentnerin aggressiv und uneinsichtig.
Sie wird nun wegen Diebstahl und Körperverletzung angezeigt.

PM des PP Schwaben Nord vom 11.07.2019

 

Augsburg (Bayern): Streifenwagen beschädigt + Polizeibeamte beleidigt = Vorführung zum Richter

Gestern Abend gegen 22.30 Uhr war ein Streifenwagen aufgrund eines anderweitigen Einsatzes im Bereich der Heilig-Grab-Gasse (im Bereich der einstelligen Hausnummer) kurzfristig abgestellt. Als die Beamten zurückkamen, stellten sie einen deutlich beschädigten Außenspiegel, mutmaßlich verursacht durch einen Fußtritt, auf der Beifahrerseite fest. Wie sich herausstellte, wurde von einem Zeugen eine Person direkt neben dem Polizeiauto wahrgenommen, die danach in Richtung Maximilianstraße davon lief.
Nach einer daraufhin eingeleiteten Fahndung konnte der Gesuchte anhand der guten Zeugenbeschreibung (und seines markanten Aussehens) im Bereich des Königsplatzes angetroffen werden. Gegenüber den Polizeibeamten gab er schließlich zu, den Außenspiegel (Sachschaden 300 Euro) beschädigt zu haben. Der 39-Jährige ohne festen Wohnsitz wurde anschließend zur Identitätsfeststellung auf die Dienststelle mitgenommen, wo er dann anfing mehrfach auf den Boden zu spucken und schließlich so renitent wurde, dass er in den Polizeiarrest eingeliefert wurde. Hierbei kam es dann noch zu etlichen zum Teil massiven Beleidigungen gegenüber mehreren Beamten.
Nach Rücksprache mit dem Jour-Staatsanwalt soll der 39-Jährige heute dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Augsburg zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt werden.

PM des PP Schwaben Nord vom 11.07.2019

 

Traun/Bezirk Linz-Land (Oberösterreich): Slowake nach Verfolgungsjagd festgenommen

Eine Streife der PI Traun war am 11. Juli 2019 gegen 9:50 Uhr in der Rubensstraße in Traun hinter einem älteren Kombi unterwegs. Aufgrund der auffälligen Fahrweise vermuteten die Polizisten eine Beeinträchtigung des Lenkers und wollten diesen mittels Blaulicht zum Anhalten bewegen. Als der Lenker das Blaulicht bemerkte, gab er plötzlich Vollgas und fuhr Richtung Wiener Straße, B1. In weiterer Folge raste er im Siedlungsgebiet St. Martin durch die dortige 30er-Zone und anschließend auf die B1 Richtung Linz. Auf Höhe einer Tankstelle im Bereich der Wattstraße in Linz bog der Lenker unvermittelt auf das Tankstellengelände ein. Dabei kam er ins Schleudern und rammte eine Zapfsäule, die durch den Anprall komplett herausgerissen wurde. Der Wagen kam nur wenige Meter weiter aufgrund der Beschädigungen zum Stillstand. Ein Passant konnte sich bei der Tankstelle nur durch einen Sprung zur Seite retten. Der bis dahin unbekannte Flüchtende sprang aus dem Auto und lief sofort in Richtung Linz weg. Die Beamten nahmen zu Fuß die Verfolgung auf. Der Flüchtende kam nach kurzer Zeit bei einer Bordsteinkante zu Sturz und konnte daraufhin unter heftiger Gegenwehr von den Beamten festgenommen werden. Bei dem Lenker handelte es sich um einen 28-jährigen slowakischen Staatsbürger. Dieser besitzt keine gültige Lenkberechtigung, außerdem war der Pkw nicht zum Verkehr zugelassen. Bei dem 28-Jährigen wurde auch eine Alkohol- und Suchtgiftbeeinträchtigung festgestellt.

PA der LPD Oberösterreich vom 11.07.2019

 

Erfurt (Thüringen): Betrunkener Fahrradfahrer

Ein Fahrradfahrer hat sich am frühen Donnerstagmorgen vor den Augen der Polizei aus dem Staub gemacht. Der Mann stieg Am Anger auf sein Fahrrad und fuhr davon. Nachdem die Beamten den Mann bis zum Juri-Gagarin-Ring verfolgt und zum Anhalten gebracht hatten, leistete der 30-Jährige heftigen Widerstand. Er war sehr stark alkoholisiert und konnte sich kaum auf den Beinen halten. Ein Alkoholtest war bei ihm nicht möglich, so dass er zur Blutentnahme auf die Polizeidienststelle mitkommen musste. Allerdings wehrte sich der Mann während der Fahrt zur Polizeidienststelle so heftig, dass er gefesselt werden musste. Ein Polizist wurde dabei leicht verletzt.

PM der LPI Erfurt vom 11.07.2019

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