Roding (Bayern): Polizeibeamte bei Verkehrskontrolle beleidigt

Am frühen Montagmorgen, gegen 00.40 Uhr, unterzogen Beamte der PI Roding in der Schulstraße ein Fahrzeug einer Verkehrskontrolle. Während dem Gespräch mit der Fahrerin, sprang plötzlich der Beifahrer, ein 61jähriger, aus dem Fahrzeug, ging wutentbrannt auf die Beamten zu und stellte lauthals den Kontrollzweck in Frage. Darüber beschimpfte er die Polizisten mit Worten wie „Wegelagerer“ und „Raubritter“. Nachdem sich der Mann auf Ansprache einigermaßen beruhigt hatte, wurde die Verkehrskontrolle beendet und Weiterfahrt gestattet. Ihn erwartet eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM der PI Roding vom 05.08.2019

 

St. Wendel (Saarland): Randalierer in Diskothek, 3 verletzte Polizeibeamte

In der Nacht zu Samstag, gg. 02:30 Uhr, erreichte die Polizei St. Wendel ein Hilfeersuchen aus einer Diskothek, in der ein betrunkenes Mitglied der amerikanischen Streitkräfte aggressiv Inventar zerstörte.
Der Aggressor war keinem Gespräch zugänglich und griff die einschreitenden Polizeibeamten an. Die Beamten konnten den Randalierer unter Anwendung körperlicher Gewalt zunächst festnehme. Er versuchte jedoch auf dem Weg in den Streifenwagen zu flüchten. Als er im Anschluss in den Polizeigewahrsam gebracht worden war, rastete er erneute aus und griff die Beamten an, die hierbei nicht unerheblich verletzt wurden. Den Beschuldigten erwarten nun mehrere Anzeigen.

PM der PI St. Wendel vom 05.08.2019

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Widerstand am Berliner Platz

Am 04.08.2019, gegen 5:40 Uhr, kam es am Berliner Platz zu einer Widerstandshandlung eines 29-Jährigen. Er hatte die Polizeibeamten bei einer anderen Sachverhaltsaufnahme durch Einmischen, Pöbeln und laute Zwischenrufe derart gestört, dass seine Identität festgestellt werden sollte. Dem versuchte er sich durch Flucht und Verstecken zu entziehen.
Als er gestellt wurde, verweigerte er sämtliche Angabe zu seiner Person und sperrte sich massiv gegen Durchsuchungsmaßnahmen. Daher wurde er schließlich zu Boden gebracht, fixiert und anschließend für die Durchführung weiterer Maßnahmen auf die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 verbracht. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,2 Promille. Im Anschluss konnte der 29-Jährige gehen.

PM des PP Rheinpfalz vom 05.08.2019

 

Lappersdorf (Bayern): Beleidigung und Widerstand nach Diebstahlsvorwurf

Nach der Mitteilung einer Frau, dass sich am Samstagnachmittag, 03.08.2019 gegen 16.00 Uhr in ihrer Wohnung ein fremder Mann aufgehalten hat und nun Gegenstände aus der Wohnung fehlen, gelang es Beamten der Polizeiinspektion Regenstauf in Tatortnähe zwei Tatverdächtige festzustellen. Hierbei handelt es sich um eine 26-jährige Frau und einen 52-jährigen Mann aus dem Landkreis Regensburg. Nach Schilderung des Opfers wurde sie von der Frau abgelenkt während der Mann über die offen stehende Terrassentüre in ihre Wohnung gelangte. Als die Beamten die beiden Tatverdächtigen mit dem Diebstahlsvorwurf konfrontierten, begann der 52-Jährige die Einsatzkräfte zu beleidigen und als er zu einem Schlag gegen einen Beamten ausholte, wurde er mit Handschellen fixiert. Im Rucksack des Tatverdächtigen fanden die Beamten einen Gegenstand, der eindeutig der Geschädigten zugeordnet werden kann. Das Pärchen sieht sich nun mit einer Strafanzeige wegen Diebstahls konfrontiert. Zudem wird gegen den 52-Jährigen wegen Beleidigung sowie versuchter Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Regenstauf vom 05.08.2019

 

Hiddenhausen (Nordrhein-Westfalen): Unfall unter Alkoholeinfluss- Polizeibeamte beleidigt

Auf der Löhner Straße in Hiddenhausen kam es am Sonntagabend gegen 21:25 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem der Fahrzeugführer leicht verletzt wurde. Ein 31-jähriger Polo-Fahrer aus Löhne befuhr die Löhner Straße aus Hiddenhausen kommend in Richtung Enger. Der Polo-Fahrer verlor im Verlauf der Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr rechtsseitig in den Graben. Aufgrund der Wucht des Aufpralles drehte sich das Fahrzeug und kam auf dem anliegenden Feld zum Stillstand. Während der Pkw durch den Graben fuhr wurden ca. 20m Weidezaun beschädigt. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt.
Während der Unfallaufnahme bemerkten die aufnehmenden Beamten eine Alkoholisierung des Polo-Fahrers. Da der Verdacht bestand, dass der Fahrzeugführer auch nach dem Unfall noch Alkohol konsumiert hat, wurden ihm auf Anordnung zwei Blutproben entnommen. Der Führerschein wurde zunächst sichergestellt. Für die Behandlung der Verletzungen und für die Entnahme der Blutproben, wurde der 31-Jährige in ein Herforder Krankenhaus verbracht. Im Krankenhaus verhielt der Fahrer sich sehr unkooperativ und machte durchweg einen aggressiven Eindruck. Er beleidigte die Polizeibeamten mehrfach. Neben der Verursachung eines Verkehrsunfalls unter Alkoholeinfluss wird ihn jetzt noch dazu ein Strafverfahren wegen Beleidigung erwarten.

PM der KPB Herford vom 05.08.2019

 

Duisburg-Altstadt (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte beim Weinfest

Am Samstag (03. August) um 22:50 Uhr kam es aufgrund von Streitigkeiten um ein Taxi im Bereich des Opernplatzes zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Während die hinzugerufenen Polizisten den Sachverhalt klärten, provozierte einer der Beteiligten (31) einen seiner Kontrahenten (32). Aufforderungen der Polizei, Distanz einzuhalten, missachtete der 31-jährige, stark alkoholisierte Mann. Während ein Beamter ihn zurückdrängte, stieß er diesen zur Seite. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens und seines Alkoholgehaltes von knapp zwei Promille verbrachte der Duisburger die weitere Nacht im Polizeigewahrsam. Auch hier randalierte er und beleidigte die Polizeibeamten. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe.
Die Polizisten leiteten ein Strafverfahren ein.

PM der POL Duisburg vom 05.08.2019

 

Bamberg (Bayern): 32-Jähriger greift Autofahrer an

Am Sonntagabend kurz vor 20.00 Uhr griff im Bereich Untere Brücke / Am Kranen ein 32-jähriger Fußgänger völlig grundlos den Fahrer eines Ferrari an. Der Mann betitelte sein ausgesuchtes Opfer gleich mit Beleidigungen und schüttete ihm ein Glas Bier durch das geöffnete Fahrerfenster. Als der Autofahrer dann aus seinem Pkw ausgestiegen war, wurde er vom Angreifer erneut angegriffen. Auch gegenüber den eingesetzten Polizisten war der 32-Jährige noch sehr angriffslustig und uneinsichtig, weshalb er zur Verhütung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden musste. Er muss sich wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung verantworten.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 05.08.2019

 

Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg): 37-jährige verletzt und beleidigt Rettungsdienst und Polizei

Am Sonntag um kurz nach 20 Uhr wurde die Polizei in die Ledergasse gerufen, nachdem dort eine Frau randaliert hatte. Die 37-Jährige konnte mittels der Polizei auf einer Krankentransportliege fixiert werden, während sich sowohl der Rettungsdienst als auch die Polizeibeamten diverse Beleidigungen anhören mussten. Im Haus der Gesundheit konnte sich die 37-Jährige mit dem rechten Bein aus der Fixierung befreien und trat damit nach den Beamten und den Mitarbeitern des Rettungsdienstes. Nachdem die 37-Jährige per Haftbefehl gesucht wurde, brachten die Beamten die Dame anschließend in die polizeiliche Gewahrsamszelle. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Aalen vom 05.08.2019

 

Velbert (Nordrhein-Westfalen): Über drei Promille: Polizei stoppt völlig betrunkenen Autofahrer

Am Sonntagnachmittag (4. August 2019) hat die Polizei in Velbert einen völlig betrunkenen sowie aggressiven Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Gegen 17:10 Uhr meldeten sich Anwohner der Straße „Am Kostenberg“ bei der Polizei. Sie beschwerten sich über einen Mann, der mit seinem Auto auf einem Parkplatz in eine Hecke gefahren war und dabei augenscheinlich deutlich unter dem Einfluss von Alkohol stand.
Als die Beamten an der beschriebenen Adresse eintrafen, saß der Mann, ein 41-jähriger Velberter, noch immer am Steuer. In einer Hand hielt er eine offene Bierflasche. Daraufhin führten die Beamten einen Atemalkoholtest bei dem Velberter durch. Dabei kam ein Wert von über drei Promille (1,52 mg/l) heraus. Die Polizeibeamten teilten dem Mann nun mit, dass er sie zur Entnahme einer Blutprobe mit zur Wache begleiten müsse. Der 41-Jährige reagierte drauf aggressiv und sperrte sich gegen die Maßnahme. So mussten ihm die Beamten Handfesseln anlegen.
Nachdem ein Arzt dem Mann auf der Wache Blutproben entnommen hatte und ihm das Führen von Fahrzeugen untersagt wurde, durfte er die Wache wieder verlassen. Allerdings fiel der Velberter nur kurze Zeit später erneut auf. Nachdem er die Wache verlassen hatte, war er zu seinem Auto zurückgekehrt, hatte herumgegrölt und die Musikanlage in seinem Wagen derart aufgedreht, dass die Polizei wegen einer Ruhestörung einschreiten musste. Die Beamten stellten daraufhin den Fahrzeugschlüssel des Mannes sicher. Auf ihn wartet nun ein Strafverfahren.

PM der POL Mettmann vom 05.08.2019

 

Rheine (Niedersachsen): Widerstand/Ingewahrsamnahme

Am frühen Sonntagmorgen (04.08.) haben Polizeibeamte im Rahmen ihrer Streife zwei Streitigkeiten in der Kolpingstraße bemerkt. Gegen 4.30 Uhr ist ein 24-Jähriger aus einem Lokal verwiesen worden. Die Beamten sprachen gegen ihn einen Platzverweis aus. Der 24-Jährige reagierte daraufhin sofort aggressiv und versuchte einen Beamten zu treten. Der Polizist konnte diesen Angriff jedoch abwehren. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und leistete dabei weiterhin erheblichen Widerstand. Gegen ihn wurde Strafanzeige erstattet. Etwa drei Stunden später, gegen 7.45 Uhr, kam es erneut zu einem Einsatz in der Kolpingstraße. Dort gab es eine Rangelei mit mehreren Personen. Die Polizeibeamten konnten diese unterbinden und die Beteiligten voneinander trennen. Im weiteren Verlauf ist unter anderem einem 31-jährigen Rheinenser aus dieser Gruppe ein Platzverweis erteilt worden. Der Mann reagierte gegenüber den Beamten daraufhin sofort verbal und körperlich aggressiv. Auch er ist in Gewahrsam genommen worden und es wurde Strafanzeige gegen ihn erstattet.

PM der POL Steinfurt vom 05.08.2019

 

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Einbrüche/ Betrunkene torkeln über die Straße/ Hochprozentiges in der Unterhose


Am frühen Sonntagmorgen holte die Polizei drei erheblich alkoholisierte Männer von der Fahrbahn der stark befahrenen Westfalenstraße. Autofahrer machten die Polizeibeamten auf die Männer aufmerksam. Zunächst ermahnten die Polizeibeamten die drei nur, nicht auf der Fahrbahn zu laufen. Eine halbe Stunde später standen die Männer trotzdem wieder mitten auf der Straße. Zwei gingen nach mehreren Aufforderungen zurück auf den Gehweg. Der dritte ging mit geballten Fäusten auf die Polizeibeamten los. Erst im letzten Moment drehte er ab. Die Polizeibeamten brachten ihn zu Boden. Alle drei wurden nun ins Gewahrsam der Polizei gebracht. Dort konnten sie ihren Rausch ausschlafen. Es handelt sich um zwei 31 bzw. 36 Jahre alte Männer. Die Identität des dritten Mannes konnte am Sonntag nicht ermittelt werden. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Mit Hochprozentigem in der Unterhose versuchten sich zwei 13- und 14-Jährige am Freitagnachmittag aus einem Supermarkt am Theodor-Heuss-Ring davonzustehlen – ohne zu bezahlen. Mitarbeiter des Geschäftes stoppten die beiden. Einer der beiden Jungs hatte außerdem ein Küchenmesser in der Hosentasche, um sich „zu verteidigen“, wie der den hinzu gerufenen Polizeibeamten erklärte.

PM (auszugsweise) der KPB Märkischer Kreis vom 05.08.2019

 

Altena (Nordrhein-Westfalen): EC-Kartelesegerät gestohlen/Randalierer in Gaststätte

Am Sonntagmorgen wurde aus einem der Mittelalter-Stände an der Lenneuferstraße ein EC-Kartenlesegerät gestohlen. Zwischen Mitternacht und 10.30 Uhr hat ein unbekannter eine Planenbefestigung an der Rückseite des Verkaufsstandes aufgerissen und eine Holzkiste an sich genommen. Darin lag das Kartenlesegerät.
Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes überwältigten am Sonntagnachmittag in einer Gaststätte an der Lennestraße einen Randalierer. Der Mann setzte sich mit Schlägen und Tritten zur Wehr.
Er wurde der Polizei übergeben, die ihn ins Gewahrsam nach Iserlohn brachte. Der 27-jährige Dortmunder verweigerte einen Alkoholtest. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen Bedrohung, Körperverletzung und Beleidigung.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 05.08.2019

 

Mannheim-Innenstadt (Baden-Württemberg): Aggressor greift Polizeibeamte an

Nach ausufernden Streitigkeiten auf dem Paradeplatz am frühen Sonntagmorgen mussten Beamten des Polizeireviers Mannheim-Innenstadt eingreifen. Dabei wurden vier Beamte leicht verletzt.
Zwei Personengruppen gerieten um kurz nach 5 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle in einen lautstarken Streit. Als die Beteiligten einer Personenkontrolle unterzogen und der Örtlichkeit verwiesen wurden, stieg ein Großteil in die wartende Bahn ein. Darin entfachte der Streit erneut, wobei es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam. Als Rädelsführer konnte schnell ein 20-Jähriger von den Beamten ausgemacht werden. Der Aufforderung die Bahn zu verlassen kam er nicht nach, weshalb dieser hinausbegleitet werden sollte. Offensichtlich nicht mit der polizeilichen Maßnahme einverstanden, wehrte sich der Aggressor dagegen, indem er sich an Haltestangen festhielt und beim Verbringen aus der Bahn einem Beamten mit dem Ellenbogen ins Gesicht schlug. Außerhalb der Straßenbahn ließ der 20-Jährige nicht davon ab, die Uniformierten weiter anzugehen, wobei er einen Beamten umklammerte und in die Bestuhlung eines Cafés stürzte. Auf dem Boden trat und schlug der junge Mann um sich – dabei wurden vier Beamte leicht verletzt. Nach der Festnahme wurde der 20-Jährige in das Polizeirevier verbracht. Ein Atemalkoholtest ergab
2,36 Promille. Der junge Mann muss sich nun wegen Widerstands gegen Polizeibeamte und tätlichen Angriffs strafrechtlich verantworten. Die Beamten konnten ihren Dienst fortsetzen.

PM des PP Mannheim vom 05.08.2019

 

Hemer (Nordrhein-Westfalen): Beim Schützenfest randaliert/Verwirrter Mann am Straßenrand/Einbruch in Werkstatt/Fahrzeuge beschädigt

Ein 50-jähriger Iserlohner versuchte am Freitagmorgen an der Märkischen Straße in Hemer mit einer Krücke auf vorbeifahrende Autos zu schlagen. Dazu lief er immer wieder auf die Fahrbahn. Als die Polizei eintraf, bedrohte der offenbar verwirrte Mann auch die Polizeibeamten. Notarzt und Ordnungsamt ordneten eine Einweisung in der psychiatrische Klinik an.
Das Schützenfest in Deilinghofen endete am Sonntagmorgen für einen 26-jährigen Iserlohner im Gewahrsam der Polizei. Der Sicherheitsdienst hatte zunächst versucht, den renitenten und alkoholisierten Besucher vom Festgelände zu verweisen. Als er der Anweisung nicht folgte, fesselten sie ihn und übergaben ihn der Polizei. Auch den Polizeibeamten begegnete er aggressiv. Wie sich herausstellte, hatte er auf dem Fest seine Freundin geschlagen. Zur Ausnüchterung und um weitere Straftaten zu verhindern, sollte der Iserlohner ins Gewahrsam nach Iserlohn gebracht werden. Im Streifenwagen wurde der Mann handgreiflich gegenüber den Polizeibeamten. Die Beamten schrieben Anzeigen wegen Körperverletzung und wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.
Unbekannte sind in der Nacht zum Freitag in eine Autowerkstatt an der Zeppelinstraße eingebrochen. Sie entwendeten Werkzeug und eine Plexiglasscheibe.
Unbekannte beschädigten in der Nacht zum Sonntag mehrere an der Felsenmeerstraße geparkte Pkw. Ein Geschädigter meldete sich am Sonntagmorgen bei der Polizei, um Anzeige zu erstatten. Vor Ort stellte die Polizei fest, dass mindestens drei weitere Fahrzeuge beschädigt waren. Ein Unbekannter hat Scheibenwischer verbogen oder abgebrochen und Lack zerkratzt.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 05.08.2019

 

Ascholding (Bayern): Bilanz der Veranstaltung „Maisfeldparty Ascholding 2019“ aus polizeilicher Sicht

Vergangenes Wochenende fand in Ascholding (Gde. Dietramszell) die „Maisfeldparty 2019“ statt. Das Event gab es zuletzt vor zwei Jahren und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. 4.000 Besucher hatte der Veranstalter erwartet und die kamen dank der guten Witterung auch! Die Anreise erfolgte überregional und zum Teil organisiert. Aufgrund des Andrangs musste der Einlass bereits zwei Stunden nach Beginn gegen 22:00 Uhr eingestellt werden. Auch wenn später zum Teil wieder Eintritt gewährt werden konnte, so erwies sich die in Kauf genommene, mehrstündige Wartezeit für bis zu 500 Personen als erfolglos – sie mussten unverrichteter Dinge die Heimreise antreten. Die Organisation des Veranstalters und der eingesetzte Sicherheitsdienst erwiesen sich als professionell. Und so war es aus polizeilicher Sicht bis ca. 02:00 Uhr eine rundum gelungene Veranstaltung. Die Abreise der mehreren tausend Besucher brachte dann aber zum Ende hin größere Probleme mit sich: bedingt durch die nicht ausreichende Zahl an Mitfahrgelegenheiten kam es zu tumultartigen Szenen im Dorf und auf der Staatsstraße 2072: zahlreiche zum Teil erheblich betrunkene Besucher hielten sich auf der Fahrbahn auf und versuchten, Mitfahrgelegenheiten zu ergattern oder ankommende Taxen anzuhalten. Die Staatsstraße musste mehrmals komplett für den Durchgangsverkehr gesperrt werden, die Feuerwehr Ascholding musste zur Unterstützung herangezogen werden und half mit bis zu 10 Einsatzkräften bei den Ordnungsmaßnahmen vor Ort. Bedingt durch das hohe Fahrzeugaufkommen im Umfeld der Veranstaltung kam es darüber hinaus auch zu Störungen in der Abreise. Zahlreiche Besucher harrten bei kühlen Temperaturen, zum Teil leicht bekleidet und alkoholisiert, mehrere Stunden aus, um die Heimreise antreten zu können. Der Rettungsdienst des BRK musste hinzugezogen werden, um einzelne Personen vor der drohenden Unterkühlung zu bewahren. Letzte Besuchergruppen warteten schließlich bis gegen 06:00 Uhr auf ihre Abholung.
Trauriger Höhepunkt war der tätliche Angriff eines hochgradig alkoholisierten und aggressiven Festbesuchers auf einen Polizeibeamten gegen 03:15 Uhr: ein 29jähriger Schäftlarner war zunächst mit einem 3 Jahre jüngeren Familienangehörigen in Streit geraten. Als sich dieser zu gegenseitigen Körperverletzungen steigerte, wurden Polizeikräfte darauf aufmerksam und trennten die beiden Streithähne. Daraufhin ließen beide ihre Aggressionen an den Polizeibeamten aus. Der 29jährige musste von mehreren Beamten überwältigt und in Gewahrsam genommen werden. Sein Kontrahent kam aufgrund seiner hohen Alkoholisierung von über 2 Promille vorsorglich mit dem Rettungswagen in eine Klinik. Bei dem Angriff wurde ein Polizist leicht im Gesicht verletzt, eine Brille ging zu Bruch. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Widerstand und Körperverletzung. Neben diesem Vorfall waren weitere polizeiliche Einsätze im Rahmen der „Maisfeldparty“ zu verzeichnen: …

PM (auszugsweise) der PI Geretsried vom 05.08.2019

 

Städteregion Aachen (Nordrhein-Westfalen): Vom Wochenende: wieder schlimme Motorradunfälle; von Dieben, Schlägern, einem Lama und einem renitenten Kirmesmann

Einsatzmäßig war für die Polizistinnen und Polizisten in der Städteregion Aachen wieder viel los am Wochenende. Nach den schlimmen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche, vermeldet die Polizei weitere Unfälle mit Motorradfahrern.


Simmerath:
Dann gab es am Sonntagabend Zoff auf der Kirmes in Eicherscheid.
Dabei landete ein 56-jähriger Betreiber eines Fahrgeschäftes im Polizeigewahrsam. Nach Angaben von mehreren Zeugen hatte er sich bereits am Vormittag mit einem anderen Kirmesbetreiber in die Haare bekommen und ihn geschlagen. Hintergrund war wohl Konkurrenzkampf.
Kampf gab es dann auch am Abend, als die Polizei um 18 Uhr alarmiert wurde. Jetzt war der 56-Jährige wieder auf den Konkurrenten losgegangen. Dieses Mal hatte er gar einen Baseballschläger dabei.
Kirmesbesucher und andere Standbetreiber verhinderten Schlimmeres.
Die Polizei stellte bei dem Mann den Baseballschläger und Pfefferspray sicher. Ein Richter entschied, dass der Mann erst am Montagmorgen freigelassen werden darf.
Aachen:
Dank aufmerksamer Zeugen konnte die Polizei am Samstagabend einen 53-jährigen Fahrraddieb festnehmen. Der Mann, der in Inden (Kreis Düren) wohnt, hatte in der Hartmannstraße mit einem Winkelschleifer ein E-Bike geknackt und war geflüchtet. Die alarmierte Polizei konnte ihn wenig später auf der Theaterstraße abfangen und festnehmen. Der Dieb hatte in seinem Rucksack zwei Dut-zend Handys und andere elektronische Geräte. Vermutlich Diebesgut. Das wird aber noch ausgewer-tet. Der zuständige Richter entschied in diesem Fall weitere Haft.
Fast als Selbststeller kann man einen 41-jährigen Mann bezeichnen, der um 12.30 Uhr am Sonntag auf dem Adalbertsteinweg ein Auto knackte und dabei vom Besitzer des Wagens erwischt und festge-halten wurde.
Die Polizisten brauchten den Mann nur noch übernehmen. Dabei fanden sie in seinen Sachen Betäubungsmittel. Heraus kam auch, dass der 41-Jährige per Haftbefehl gesucht wurde. Er hat noch 11 Monate abzusitzen.
Würselen:
Wenig harmonisch klang für ein Ehepaar das Weinfest in der Würselener Innenstadt aus. Das Paar (er 62 Jahre alt, sie 55) hatte sich auf dem Heimweg in die Haare bekommen. Zunächst verbal und dann auch handgreiflich. Jedenfalls wurde die Polizei ins Krankenhaus gerufen, wo die 55-Jährige aufgrund der Auseinandersetzung behandelt wurde. Der Ehemann war indes nach Hause gegangen. Dort bekam er Besuch von der Polizei. Die Beamten wurden direkt von dem 62-Jährigen aggressiv angegangen. Nase an Nase stand man sich gegenüber. Als der Mann die Fäuste ballte und schrie: „Mal sehen, wer stärker ist!“, behielten die Polizisten die Oberhand und legten dem Mann Handschellen an. Dabei verletzte sich ein Polizist leicht. Über Schmerzen in der Schulter klagte auch der 62-Jährige. Die wurde ärztlich in Augenschein genommen. Gegen den Mann wurde ein Rückkehrverbot verhängt. Eine Strafanzeige wegen Bedrohung, Körperverletzung und Widerstand gegen Polizisten erfolgte auf dem Fuße.
Alsdorf:
Wie ein spuckendes Lama verhielt sich eine 24-jährige Frau bei einem Einsatz in der Nacht von Samstag auf Sonntag in einem Wohnhaus in der Vennstraße. Die Frau und ihr 34-jähriger Begleiter waren dort zu Besuch, benahmen sich jedoch derart daneben, dass der Wohnungsinhaber sie raus-werfen wollte. Als das nicht klappte, rief der Gastgeber die Polizei. Die geleitete das sehr aggressive Pärchen durch den Hausflur. Dabei trat vor allem die Frau gegen die Wohnungstüren der anderen Mieter und verursachte solch einen Lärm, dass die Bewohner allesamt geweckt wurden. Vor der Haustüre ging sie auf einen Beamten zu und spuckte ihm ins Gesicht. Ihr wurden daraufhin mit enormen Aufwand Handfesseln angelegt und ein Spucktuch übergezogen. Dennoch trat und schlug die Frau nach allem was sich bewegte. Ernsthaft verletzt wurde keiner. Der Mann verhielt sich relativ ruhig. Bei ihm fanden die Beamten eine geringe Menge Rauschgift. Die 24-Jährige blieb im Polizeigewahrsam. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen. Ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Bedrohung, Körperverletzung und Widerstand gegen Polizisten wurde eingeleitet.

PM (auszugsweise) der POL Aachen vom 05.08.2019

 

Warendorf (Nordrhein-Westfalen): Platzverweis nicht beachtet – 45-Jährige in Gewahrsam genommen

In Gewahrsam nehmen musste die Polizei eine 45-jährige Frau aus Warendorf am Samstag, 04.08.2019, um 04.05 Uhr.
Sie war einem zuvor erteilten Platzverweis auf der Klosterstraße in Warendorf nicht nachgekommen. Die Frau hatte nach einer Streitigkeit in einem Lokal auf der Klosterstraße durch den Betreiber ein Hausverbot erhalten. Als die Einsatzkräfte das Hausverbot durchsetzen und die Personalien der Frau feststellen wollten, schlug diese einen der Beamten mit der Faust gegen die Brust. Dem erteilten Platzverweis kam die Frau zunächst nach, kehrte jedoch kurze Zeit später zu der Örtlichkeit zurück. Als die Einsatzkräfte die Frau zurückführen wollten, schlug sie einen Beamten mit der Hand in das Gesicht. Die Beamten brachten die Frau zu Boden, fesselten sie und brachten sie in das Polizeigewahrsam nach Ahlen. Noch während der Fahrt beleidigte die Frau die Einsatzkräfte massiv und versuchte sich durch Fußtritte der Maßnahme zu widersetzen. In der Polizeiwache Ahlen ordneten die Beamten eine Blutentnahme an und leiteten gegen die Frau ein Ermittlungsverfahren ein.

PM der POL Warendorf vom 05.08.2019

 

Ennigerloh (Nordrhein-Westfalen): Konsequentes Einschreiten gegen Jugendliche erforderlich

Am Samstag, 03.08.2019, um 03.35 Uhr, erhielt die Polizei Kenntnis von einer Ruhestörung durch eine Personengruppe, die sich auf einem Schulgelände an der Straße Zur Windmühle in Ennigerloh aufhielt. An der Örtlichkeit trafen die Beamten etwa 20 Personen an. Als die Einsatzkräfte die Personalien der Personen feststellen wollten, wurden sie von diesen sofort beleidigt, mit Gegenständen beworfen und auch körperlich angegriffen. Die Einsatzkräfte setzten daraufhin das Pfefferspray ein, um die Personen auf Distanz zu halten. Gleichzeitig forderten sie Verstärkungskräfte über die Einsatzleitstelle an. Nach deren Eintreffen beruhigte sich die Lage zunächst und die Beamten stellten die Personalien der angetroffenen Personen fest. Anschließend erteilten die Beamten den Personen Platzverweise. Da mehrere Jugendliche aus der Gruppe den Platzverweisen trotz mehrfacher und wiederholter Aufforderung nicht nachkamen, nahmen die Beamten zwei Personen im Alter von 21 Jahren in Gewahrsam und verbrachten sie in das Zentralgewahrsam zur Polizeiwache Ahlen. Daraufhin löste sich die Gruppe der Jugendlichen auf. Die Einsatzkräfte leiteten gegen die Jugendlichen ein Ermittlungsverfahren ein.

PM der POL Warendorf vom 05.08.2019

 

Neumarkt i.d.OPf. (Bayern): Körperverletzung/Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am 03.08.2019, um 17:20 Uhr, wurde in der Rosengasse eine randalierende Person vor einem Imbiss gemeldet. Bei Eintreffen der Streife zeigte sich der 39-jährige Mann uneinsichtig und aggressiv. Trotz mehrmaliger Aufforderung sich zu beruhigen, schubste der Mann einen Polizeibeamten. Der erheblich alkoholisierte Mann wurde daraufhin in Gewahrsam genommen. Auch gegen diese Maßnahme sträubte er sich, trat einem Polizeibeamten in den Rücken und verbog einem anderen den Daumen. Der Mann wurde zur Ausnüchterung in die Zelle verbracht. Entsprechende Anzeigen wurden erstattet.

PM der PI Neumarkt i.d.OPf. vom 05.08.2019

 

Troisdorf (Nordrhein-Westfalen): Rettungskräfte mit Messer bedroht

Eine 63-jährige Frau aus Troisdorf hatte am Samstagabend (03.08.2019) gegen 20.30 Uhr den Rettungsdienst alarmiert, da sie medizinische Hilfe benötigte. Drei Rettungssanitäter und ein Notarzt (31 bis 55 Jahre alt) kamen der Dame in ihrer Innenstadtwohnung zur Hilfe. In der Wohnung wurden sie dann von dem 65-jährigen Mitbewohner mit einem Brotmesser bedroht und aus dem Haus getrieben, bevor sie sich um die Hilfsbedürftige kümmern konnten. Einer der Retter nahm sich einen umherstehenden Besen zur Hilfe, um den aggressiven und offensichtlich betrunkenen 65-Jährigen notfalls auf Distanz halten zu können. Nachdem die Helfer bis auf die Straße zurückgewichen waren, blieb der Mann mit dem Messer drohend in der Tür stehen und verwehrte dem Rettungsdienst weiter den Zutritt.
Die alarmierte Polizei kam hinzu und konnte den 65-Jährigen unter Drohung mit der Dienstwaffe und dem Einsatz von Pfefferspray überwältigen. Im Polizeigewahrsam sagte er, die anwesenden Polizisten beim nächsten Mal „abzustechen“. Ein Alkotest ergab bei ihm einen Wert von 2,6 Promille. Die Rettungskräfte und der Notarzt blieben unverletzt und konnten sich anschließend um die Frau in der Wohnung kümmern. Gegen den 65-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Rettungskräfte und Polizisten sowie wegen Bedrohung eingeleitet.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 05.08.2019

 

Altenburg (Thüringen): Widerstand geleistet

Weil aus einer Gruppe heraus ein Fahrrad und eine Bierflasche in Richtung seines Fahrzeuges geworfen wurden, informierte am Samstagabend (03.08.2019), gegen 21:50 Uhr ein Zeuge die Polizei. Glücklicherweise blieben sowohl er als auch sein Fahrzeug unverletzt bzw. unbeschädigt. Die betroffene Personengruppe konnte in der Folge noch in der Zwickauer Straße angetroffen werden. Bei zwei Personen (22, deutsch) wurde eine kleine Menge Drogen aufgefunden und sichergestellt. Im Rahmen der Identitätsfeststellungen leistete ein 41-jähriger, stark alkoholisierter Mann aus der Gruppe Widerstand gegen die Polizeibeamten. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens wurde dieser schließlich in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen seitens der PI Altenburger Land wurden aufgenommen.

PM der LPI Gera vom 05.08.2019

 

Hühnhan (Hessen): Kopfstoß gegen Polizeibeamten

Am Samstag (03.08.) kam es gegen 03:00 Uhr zu mehreren Schlägereien auf der Kirmes in Hünhan. Gegen einen 21-jährigen Hauptverursacher aus Hünfeld wurde im Anschluss von den verantwortlichen Ausrichtern der Kirmes ein Hausverbot ausgesprochen, welches er nicht befolgen wollte. Gegen eine hinzugerufene Polizeistreife zeigte der erheblich alkoholisierte Mann sich zunehmend aggressiv und sperrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen. Während diesen versetzte der junge Mann einem Polizeibeamten einen Kopfstoß, wodurch dieser leicht verletzt wurde.
Gegen den 21-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingeleitet.

PM des PP Osthessen vom 05.08.2019

 

Oberndorf (Baden-Württemberg): Betrunken im Freibad – 33-Jähriger leistete Widerstand, bespuckte und beleidigte Polizeibeamte

Ein 33-jähriger betrunkener Besucher des Freibades musste am Sonntagnachmittag von der Polizei in Gewahrsam genommen werden. Der Mann hatte sich volltrunken den Anweisungen des Bademeisters widersetzt und sich am Beckenrand erbrochen. Auch den Aufforderungen der gerufenen Polizeibeamten kam der 33-Jährige nicht nach. Vielmehr bewarf er die Beamten mit von ihm mitgebrachten Gegenständen. Als er bei einer Beamtin nach dem Pfefferspray griff, wurde der Mann überwältigt und zu Boden gebracht. Auf dem Transport zum Polizeirevier leistete der Beschuldigte massiven Widerstand und versuchte die Polizisten zu bespucken. Während des gesamten Einsatzes, auch bei der Blutentnahme im Krankenhaus, zeigte sich der 33-Jährige völlig uneinsichtig und aggressiv. Glücklicherweise wurde bei dem Einsatz keiner der Beamten verletzt. Der Beschuldigte wird bei der Staatsanwaltschaft wegen Widerstands gegen Polizeibeamte sowie Beleidigung angezeigt.

PM des PP Tuttlingen vom 05.08.2019

 

Hof (Bayern): Hofer Volksfest – Polizei zieht insgesamt positive Bilanz

Mit einer Körperverletzung, bei der ein 19-jähriger Heranwachsender einen 18-Jährigen schlug und diesen dabei leicht verletzte, endete das Hofer Volksfest 2019 aus polizeilicher Sicht. Insgesamt zieht die Sicherheitsbehörde ein positives Fazit, nicht zuletzt aufgrund des abgestimmten und bewährten Sicherheitskonzeptes mit der Stadt Hof als Veranstalter, den weiteren Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie den Gewerbetreibenden.
Zu rund 30 Polizeieinsätzen kam es während der letzten zehn Tage, die im Zusammenhang mit der Veranstaltung standen. Ein Schwerpunkt lag dabei bei körperlichen Auseinandersetzungen, deren Ursache nicht zuletzt im übermäßigen Konsum von Alkohol zu suchen war. Glücklicherweise endeten diese Delikte nach bisherigem Kenntnisstand mit keinen schwereren körperlichen Folgen.
Die ausgesprochenen und überwachten Haus- bzw. Betretungsverbote für das Festgelände gegenüber dahingehend auffällig gewordenen Personen zeigten zudem ihre präventive Wirkung.
Einen Wermutstropfen hinterlässt jedoch der am letzten Dienstag am Festgelände und ohne Fremdeinwirkung gestürzte 20-jährigen Radfahrer aus Helmbrechts, der sich schwerste Kopfverletzungen zuzog und kurze Zeit in Lebensgefahr schwebte. Die sofort hinzugezogenen Rettungskräfte leiteten umgehend eine notfallmedizinische Behandlung ein, so dass zu hoffen bleibt, dass der junge Mann keine bleibenden Schäden davon tragen wird.
In diesem Zusammenhang behinderte der 24-jährige Begleiter des Verletzten die Rettungsarbeiten und griff schließlich sogar anwesende Polizisten an. Neben dieser Tat und wenigen Beleidigungen kam es jedoch erfreulicherweise zu keinen weiteren Delikten, die sich gegen Polizeibeamte richteten.
Aufgrund der vergleichsweise wenigen Delikte im Zusammenhang mit der Veranstaltung und des überwiegend friedvollen Verlaufs zieht die Hofer Polizei insgesamt ein positives Resümee und hofft auf eine ähnlich erfreuliche Entwicklung im nächsten Jahr.

PM der PI Hof vom 05.08.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Vorgetäuschte hilflose Lage führt zur Dienstunfähigkeit von zwei Bundespolizisten

Freitagnachmittag teilte eine Hinweisgeberin der Bundespolizei mit, dass sich am Bahnhofsvorplatz ein Mann in einer hilflosen Lage befinde. Ein Rettungswagen sei schon verständigt.
Sofort begab sich eine Streife zu dem Mann, um noch vor Eintreffen der Rettungskräfte den Gesundheitszustand des 65-jährigen Türken zu überprüfen. Der am Boden sitzende Mann hatte jedoch andere Pläne.
Unmittelbar, nachdem er die Beamten in seiner Nähe wahrgenommen hatte, begann er mit Schlägen und Tritten auf sie einzuwirken. Eine Beamtin verletzte er hierbei am Knie. Durch ihren Kollegen konnte der Mann fixiert werden, schaffte es jedoch, sich aus dem Griff zu befreien. Sofort griff er die nach Unterstützung funkende Beamtin erneut an und versetzte ihr einen gezielten Tritt in den Rücken. Der hinzukommenden Streife gelang es, den Mann festzunehmen. Der 65-Jährige gab dennoch nicht auf, wehrte sich gegen die Maßnahme und spuckte einem Beamten ins Gesicht. Der als psychisch- und verhaltensgestört geltende Mann wurde wenige Zeit später durch Beamte der Landespolizei übernommen. Zwei Beamte der Bundespolizei konnten ihren Dienst aufgrund der Angriffe durch den Mann nicht fortsetzen und mussten sich in ärztliche Behandlung begeben.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 05.08.2019

 

Oberstenfeld-Gronau (Baden-Württemberg): Streitigkeiten führten zu handfester Auseinandersetzung

Verbale Streitigkeiten führten am Sonntag gegen 03.00 Uhr in der Hauptstraße in Oberstenfeld-Gronau zu einer handfesten Auseinandersetzung. Drei Männer im Alter von 18, 21 und 22 Jahren, die mutmaßlich alkoholisiert waren, sind bei einem Hoffest aus noch ungeklärter Ursache aneinandergeraten. Während der Streitigkeiten, die sich zum angrenzenden Sportplatz verlagert hatten, ging auch eine Flasche zu Bruch und zwei der insgesamt drei Männer haben Schnittverletzungen erlitten. Die alarmierte Polizei hat die drei Tatverdächtigen im Bereich des Sportplatzes und im näheren Umfeld angetroffen. Bevor sich der hinzugezogene Rettungsdienst um die zwei Verletzten kümmern konnte, hat sich einer von ihnen, ein 21-Jähriger, gegen die Polizisten gewehrt. Der verletzte Mann, der augenscheinlich stark alkoholisiert am Boden lag, verweigerte sämtliche Maßnahmen und sollte mittels Handschließen geschlossen werden. Hierbei versuchte er einen Beamten zu schlagen. Dies gelang ihm nicht, allerdings wurde bei weiteren Widerstandshandlungen das Diensthemd eines Polizisten zerrissen. Es waren mehrere Streifenwagenbesatzungen im Einsatz, unter anderem Unterstützungskräfte des angrenzenden Polizeipräsidiums Heilbronn. Die drei Tatverdächtigen, die nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß entlassen wurden, müssen nun mit einer Anzeige wegen Körperverletzung rechnen. Der 21-Jährige, der sich auch einer Blutentnahme unterziehen musste, wird sich zudem noch wegen Widerstand gegen Polizeibeamte verantworten müssen. Die polizeilichen Ermittlungen zu den näheren Umständen des Geschehens dauern noch an.

PM des PP Ludwigsburg vom 05.08.2019

 

Saarbrücken (Saarland): Tätlicher Angriff auf zivilen Polizeibeamten im Nauwieser Viertel

Am Samstag, 03.08.2019 gegen 23:20 Uhr führten vier Polizeibeamte der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt in zivil eine Personenkontrolle auf dem Max-Ophüls-Platz durch.
Eine fünfköpfige Personengruppe ging vorbei, betitelte die Beamten als „Zivilbullen“ und einer aus der Gruppe zeigte den Polizisten den „Stinkfinger“.
Die Beamten verfolgten die Gruppe junger Männer in Richtung Nassauerstraße. Dort konnten letztlich alle Personen gestellt werden, wobei ein 20-Jähriger und ein 17-Jähriger aus der Gruppe vorerst wegliefen.
Bei der anschließenden Identitätsfeststellung schlug der 20-Jährige einem 28-jährigen Polizeibeamten unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Der Polizeibeamte erlitt unter anderem eine Platzwunde am Auge und Schwellungen im Gesichtsbereich.

PM (Nr. 99) der PI Saarbrücken-Stadt vom 05.08.2019

 

Velbert (Nordrhein-Westfalen): Randalierer beschädigen Gabelstapler und verletzen Polizeibeamte

Am Sonntagabend des 04.08.2019, gegen 20:35 Uhr, beobachteten Zeugen drei männliche Personen, die auf dem Verladehof eines Verbrauchermarktes an der Friedrichstraße in Velbert randalierten und dabei die Scheiben eines abgestellten Gabelstaplers einschlugen. Bei Eintreffen der Streifenwagenbesatzung flüchteten zwei der Männer.
Einen der Tatverdächtigen – einen 16-jährigen Jugendlichen – konnten die Beamten an der Tatörtlichkeit vorläufig festnehmen. Zwei weitere Männer flüchteten zunächst von der Tatörtlichkeit. Noch während der Aufnahme des Sachverhaltes kehrte einer der geflüchteten Randalierer an die Örtlichkeit zurück und griff die Polizisten an. Ein 23-jähriger Beamter konnte diverse Faustschläge gegen den Kopfbereich abwehren, erlitt hierbei jedoch Verletzungen am Handgelenk.
Schließlich gelang es den Polizisten, den 22-jährigen Angreifer, trotz seiner massiven Gegenwehr, zu überwältigen und festzunehmen.
Während der Festnahme erlitt eine weitere Beamtin ebenfalls Verletzungen und musste anschließend in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Gegen die beiden Beschuldigten wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.
Die Identität des dritten Randalierers ist derzeit noch ungeklärt.
Die Beschreibung des Mannes lautet wie folgt:
– südländisches Aussehen
– schwarze Haare
– drei – Tage – Bart
– trug zum Tatzeitpunkt einen roten Kapuzenpullover
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Velbert, Telefon 02051/ 946-6110, jederzeit entgegen.

PM der POL Mettmann vom 05.08.2019

 

Stadt Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Betrunkener Rollstuhlfahrer pöbelt gegen Polizisten

Besorgte Bürger meldeten am Sonntagabend einen älteren Rollstuhlfahrer, der bewegungslos inmitten des Schwarzen Weges stehen würde. Als Polizeibeamte am Einsatzort eintrafen bemerkten sie, dass der Mann offensichtlich stark alkoholisiert war. Er gab an, dass er an einer Tankstelle Alkohol gekauft hatte und anschließend nach Hause fahren wollte. Zwischenzeitlich war er jedoch eingeschlafen. Der 62-jährige Brandenburger verhielt sich sofort aggressiv gegenüber den Beamten, und beleidigte sie massivst. Außerdem drohte er, mit seinen geballten Fäusten, die handelnden Beamten anzugreifen. Dies konnte jedoch mit einfacher körperlicher Gewalt unterbunden werden. Es bestand der Verdacht, dass er unter dem Einfluss alkoholischer Getränke den Rollstuhl im öffentlichen Straßenverkehr geführt hat. Da der Atemalkoholtest einen Wert von: 2,22 Promille ergab, wurde zunächst eine Blutprobe, anschließend die Verbringung ins Polizeigewahrsam der Inspektion Brandenburg angeordnet. Er konnte das Gewahrsam dann in den frühen Morgenstunden wieder verlassen. Gegen ihn wurden nun Ermittlungen zum Verdacht der Trunkenheit im Straßenverkehr und dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Werst vom 05.08.2019

 

Wesseling (Nordrhein-Westfalen): Autodiebe flüchteten

Am Sonntag (04. August) gegen 22:40 Uhr stahlen zwei Unbekannte einen Audi. Auf der Flucht verursachte einer von ihnen absichtlich einen Verkehrsunfall mit einem Streifenwagen.
Ein Zeuge bemerkte einen Mann in einem dunklen Kombi, der auf der Hitzeler Straße stand. Als er genauer hinsah, bemerkte er einen zweiten Mann, der sich zu dem davor parkenden Audi begab und diesen öffnete. Als der Fahrer des Kombi den Zeugen bemerkte, hupte er. Der Kombi flüchtete über die Brühler Straße, der zweite Mann floh in dem gestohlenen Audi in Richtung der Langenackerstraße. Der Zeuge verständigte den Notruf der Polizei, die nach dem gestohlenen Audi und dem Kombi fahndeten.
Gegen 23:00 Uhr traf ein Streifenwagen auf der Kerkrader Straße auf den gestohlenen Audi. Die Polizisten setzten sich vor das Auto und forderten den Fahrer durch Anhaltezeichen „Stopp Polizei“ auf, stehen zu bleiben. Der Autodieb missachtete die Anhaltezeichen, überholte den Streifenwagen auf der zweispurigen Straße und rammte diesen. Durch den Unfall war der Streifenwagen nicht mehr fahrbereit (Achsbruch), so dass die Verfolgung nicht fortgesetzt werden konnte.
Der Fahrer flüchtete über die Kerkrader Straße in Richtung Industriestraße. Verletzt wurde keiner der Beamten.
Den Wagen fanden weitere Polizisten gegen 23:30 Uhr verlassen auf der Vorgebirgsstraße. Der Zeuge konnte einen der Täter beschreiben.
Dabei handelt es sich um einen etwa 185 Zentimeter großen Mann, circa Mitte 30 Jahre alt und von schlanker Statur. Zur Tatzeit trug er ein T-Shirt und eine kurze Hose. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 05.08.2019

 

Wiesbaden (Hessen): Widerstand nach Festnahme

Am Samstagnachmittag geriet ein 31-jähriger Mann mit einem 42-Jährigen in der Gneisenaustraße in Wiesbaden aneinander. In dem dortigen Kiosk sprach der 31-Jährige den 42-jährigen Mann an, ob er Zigaretten für ihn habe. Als dieser dies verneinte begann der 31-Jährige ihn zu titulieren. Dieser entzog sich dann der Konfrontation und verließ den Kiosk. Hierbei wurde er von dem 31-jährigen Mann verfolgt und attackiert. Es kam zu einem Gerangel, wobei sie auf den Boden fielen. Letztendlich trennten sich beide Beteiligte und der Beschuldigte floh. Der Geschädigte begab sich verletzt zurück zum Kiosk und rief die Polizei. Im Verlauf der unmittelbar eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnten die Beamten den Beschuldigten antreffen und festnehmen. Dieser leistete erheblichen Wiederstand und versuchte einen Polizisten zu beißen. Letztendlich wurde der 31-Jährige ins Gewahrsam überführt. Die Wiesbadener Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und eine Strafanzeige gefertigt.

PM des PP Westhessen vom 05.08.2019

 

Hückelhoven (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamte durch Pfefferspray verletzt / Zwei Personen wurden festgenommen

Am Samstag (3. August) bat gegen 19 Uhr eine 24-jährige Frau um polizeiliche Hilfe. Sie hatte nach einer Auseinandersetzung mit ihrem Ehemann die gemeinsame Wohnung verlassen, benötigte aber noch einige Sachen. Da sie eine weitere Eskalation befürchtete, wandte sie sich an die Polizei. Daraufhin suchten zwei Beamtinnen mit der Hückelhovenerin die Wohnung am Saarweg auf und der Mann ließ die Frauen ins Haus. Nachdem die Gegenstände gepackt waren und das Haus verlassen wurde, kam es vor dem Gebäude zu einer Auseinandersetzung mit zwei weiteren Männern, die zuvor beim Eintreffen der Polizistinnen mit dem Ehemann vor dem Haus gestanden hatten. Auf die Situation aufmerksam geworden, hatten sich zwischenzeitlich weitere Personen vor dem Haus eingefunden und agierten ebenfalls gegen die Polizei. Zusätzliche Einsatzkräfte der Polizei mussten hinzugezogen werden. Bei der Durchsetzung ihrer polizeilichen Maßnahmen wurden die Beamten mit Pfefferspray attackiert. Dadurch trugen zwei Polizistinnen und ein Polizist leichte Verletzungen davon. Schließlich gelang es den Beamten die beiden 27 bzw. 29 Jahre alten Männer aus Hückelhoven in Gewahrsam zu nehmen und brachten sie zur Polizeiwache. Bei dem Einsatz wurden Pfefferspray, ein Messer und ein Teleskopschlagstock sichergestellt.
Nach ärztlicher Versorgung konnten eine Beamtin und ein Beamter ihren Dienst wieder aufnehmen, eine Beamtin war nicht mehr dienstfähig. Die polizeilichen Ermittlungen in diesem Fall dauern weiter an.

PM der KPB Heinsberg vom 05.08.2019

 

Rottweil (Baden-Württemberg): Drogenkonsument widersetzt sich polizeilichen Maßnahmen

Ein 33-jähriger Mann, der am Sonntagvormittag zusammen mit einem Bekannten im ehemaligen Fabrikgelände des Moker-Areals Drogen konsumierte, zeigte sich gegenüber den kontrollierenden Polizeibeamten sehr uneinsichtig. Bei seiner vorläufigen Festnahme leistete er Widerstand. Erst nach einem Gerangel konnte der Mann überwältigt werden. Seine Personalien nannte der Beschuldigte zunächst nicht. Bei seiner Durchsuchung fand man geringe Mengen Drogen. Auch bei der richterlich angeordneten Durchsuchung seiner Wohnung stießen die Beamten auf geringe Mengen.
Gegen den 33-Jährigen wird jetzt wegen Widerstands gegen Polizeibeamte sowie wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

PM des PP Tuttlingen vom 05.08.2019

 

Rastatt (Baden-Württemberg): Mehrere Widerstände am Samstagabend

Mit mehreren Widerstandshandlungen hatten es die Beamten des Polizeireviers Rastatt am vergangenen Samstag zu tun.
Gegen 16:50 Uhr stürzte in der Bahnhofstraße ein Mann und zog sich dabei solche Verletzungen zu, dass er durch den Rettungsdienst versorgt werden musste. Dabei versuchte die ebenfalls anwesende und gleichermaßen alkoholisierte Ehefrau des Gestürzten die weiblichen Rettungskräfte von ihrem Mann fernzuhalten. Als Polizeibeamte dies zu verhindern versuchten, richtete die Frau ihre Attacke gegen diese und verletzte dabei eine Beamtin leicht. Eine richterlich angeordnete Blutentnahme zur Beweisführung musste im Anschluss ebenfalls gegen den Widerstand der Frau durchgeführt werden. Darüber hinaus muss die Frau wegen ihren ausgesprochenen Beleidigungen mit einer weiteren Anzeige rechnen.
Bei einer Körperverletzung in der Karlsruher Straße soll ein 20 Jahre alter Mann kurz nach 21 Uhr zwei 19-jährige Radfahrer ersten Ermittlungen zu Folge grundlos angegriffen und einen der beiden Radler mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Die hinzugerufenen Beamten wollten daraufhin den zwischenzeitlich in einem Auto sitzenden Mann kontrollieren. Beim Verlassen des Fahrzeuges verlor der Mann dabei ein etwa 20 Zentimeter langes Messer und ging in Boxerhaltung auf die Beamten zu. Mehrere Polizisten waren notwendig, um den offenbar in Rage befindlichen 20-Jährigen zu bändigen. Er wurde in Gewahrsam genommen. Wegen seiner Alkoholisierung von rund einem Promille und einem möglicherweise vorangegangen Rauschgiftkonsum wurde eine Blutprobe erhoben. Bei den Widerstandshandlungen wurde ein Beamter an der Hand verletzt und benötigte medizinische Versorgung.
Um 23 Uhr wurde die Polizei über einen Mann in Kenntnis gesetzt, der in und vor einem Restaurant in der Poststraße Gäste belästigen würde. Als die Polizeibeamten dem angetrunkenen 34-Jährigen einen Platzverweis aussprachen, kam er selbigem nur widerwillig nach und sollte vom Ort des Geschehens geleitet werden. Hierbei wurde er immer aggressiver und beleidigte die Polizisten. Als auch er schließlich die Fäuste erhob und auf die Beamten zu ging, wurde er zu Boden gebracht und in Gewahrsam genommen. Bis zur Ankunft in der behördlichen Unterkunft leistete er erneut Widerstand.

PM des PP Offenburg vom 05.08.2019

 

Zehdenick (Brandenburg): Widerstand geleistet

Ein Polizeibeamter wurde gestern gegen 22.00 Uhr bei einem Einsatz in einer Wohnung in der Ringstraße verletzt. Eine 40-jährige Oberhavelerin hatte tagsüber bereits zweimal für Einsätze gesorgt, da sie laut herum gebrüllt hatte. Strafanzeigen wegen Ruhestörung sind aufgenommen worden und der Frau war bereits eine Ingewahrsamnahme angedroht worden. Bei Eintreffen der Beamten am Abend verweigerte sie die Öffnung der Tür, so dass ein Schlüsseldienst hinzugezogen werden musste. Die 40-Jährige war zunächst ruhig, schlug dann jedoch eine Tür zu und verletzte dabei einen Polizeibeamten an der Hand. Da sich die Frau offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurde ein Rettungswagen gerufen. Der Notarzt wies sie in ein Krankenhaus ein. Noch während des Transportes beleidigte die 40-Jährige die Beamten. Strafanzeigen wegen Widerstand und Beleidigung wurden aufgenommen. Der Beamte blieb weiter dienstfähig.

ÜM (2019/2125) der PD Brandenburg Nord vom 05.08.2019

 

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Betrunkener beleidigt Polizeibeamte

Mit einem Platzverweis durch die Polizei endete der Aufenthalt eines 40-jährigen Mannes beim Kulturufer, der am Sonntagabend gegen 18 Uhr dem Sicherheitsdienst in der Uferstraße aufgefallen war. Der Wohnsitzlose hatte dort mehrfach Passanten belästigt und mit einem Messer herumgefuchtelt. Als ihn Beamte des Polizeireviers ihm das Messer abnahmen und seine Personalien feststellten, beleidigte der erheblich alkoholisierte Mann die Polizisten mit üblen Ausdrücken.
Zur Vermeidung weiterer Störungen erteilten die Beamten dem 40-Jährigen einen Platzverweis für das gesamte Festgelände und zeigten ihn an.

PM des PP Konstanz vom 05.08.2019

 

Kehl (Baden-Württemberg): Heranwachsender handelt sich mehrere Strafanzeigen ein

Mit Anzeigen wegen Sachbeschädigung, Beleidigung, Körperverletzung und dem versuchten tätlichen Angriff gegen Polizeibeamte muss sich seit Sonntagabend ein 20 Jahre alter Mann aus Kehl auseinandersetzen. Kurz vor Mitternacht wurde die Polizei von Zeugen informiert, dass der Mann in der Berliner Straße an zwei geparkten Fahrzeugen die Außenspiegel abgetreten habe. Wenige Minuten später traf eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Kehl den Verdächtigen auf einer Wiese in der Vogesenstraße an, als er dort über einem Jugendlichen kniete und diesen schlug. Die Beamten mussten beim sofortigen Eingreifen Pfefferspray einsetzen und konnten den Aggressor vorläufig festnehmen. Während der Jugendliche im Krankenhaus medizinische Versorgung erhielt, wurde der mit über zwei Promille alkoholisierte 20-Jährige zum Polizeirevier gebracht, wo er versuchte die Beamten tätlich anzugreifen. Selbst hinzugerufene Angehörige konnten den jungen Mann nicht beruhigen, der im weiteren Verlauf einen Computerbildschirm in den Diensträumen zerstörte. Bis zum Montagmorgen musste der Heranwachsende in Gewahrsam genommen werden, um weitere Störungen zu verhindern. Ihn erwarten nun Kostenrechnungen und Strafanzeigen.

PM des PP Offenburg vom 05.08.2019

 

Bersenbrück (Niedersachsen): Abreise-Kontrollen/ Fazit beim Reggae Jam

Die Bersenbrücker Polizei spricht von einem ruhigen Festival-Verlauf, allerdings ist ein Anstieg von Diebstählen aus Zelten zu verzeichnen. In der Zeit zwischen Samstag und Sonntag wurden unterschiedliche polizeiliche Sachverhalte bearbeitet. So ging es z.B. um Streitigkeiten, Sachbeschädigungen, Bedrohungen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und sogar um die Vollstreckung eines Haftbefehls. Drei Personen bewegten ihr Auto unter Drogen- bzw.
Alkoholeinfluß. Am Montag wurden bei der Abreise 93 Fahrzeuge kontrolliert, acht Personen wurde eine Blutprobe entnommen, weil der Verdacht bestand, dass sie unter Alkohol- oder Drogeneinfluss Auto gefahren sind. Eine Person war ohne Führerschein unterwegs.

PM der PI Osnabrück vom 05.08.2019

 

Zell/Traben-Trarbach (Rheinland-Pfalz): Polizeieinsatz nach Bedrohung mit Waffe

Am Sonntag, 04.08.2019, wird die Polizei Zell um 12:40 Uhr über Notruf alarmiert, weil ein Mann andere Gäste in einer Traben-Trarbacher Spielhalle mit einer Schußwaffe bedrohe. Während Streifen aus Zell, Bernkastel und Wittlich mit Sondersignalen zum Tatort fahren, wird telefonisch ermittelt, dass der als etwa 50 Jahre alt, betrunken und untersetzt beschriebene Täter in der Zwischenzeit zu Fuß in Richtung Trarbacher Fußgängerzone unterwegs sei. Auf Grund der guten Personenbeschreibung kann der an der Mosel wohnende EU-Bürger durch Fahndungskräfte zeitnah lokalisiert und vor einer Eisdiele überwältigt und festgenommen werden. Der Transport zur Dienststelle nach Zell muss zunächst gestoppt werden, weil der kein Deutsch verstehende Mann heftig über Atemnot klagt, um sich schlägt und brüllt. Nachdem der per Hubschrauber eingeflogene Notarzt sich den Täter angesehen hat, wird dieser mit dem Rettungswagen zum Zeller Krankenhaus gebracht. Hier wird ihm eine Blutprobe entnommen und er kann dann ins polizeiliche Gewahrsam eingewiesen werden. Bei der Waffe handelt es sich um eine täuschend echte Nachbildung einer Pistole, die mit Druckluftkartuschen betrieben wird und mit der Metallkugeln verschossen werden können. Entsprechende Munition führt er in großem Umfang mit sich. Die drei bedrohten Personen stehen sichtbar unter dem Eindruck des Geschehenen. Der polizeilich bekannte 56-jährige Täter wird sich wegen Verstoß gegen das Waffengesetz und Bedrohung verantworten müssen. Er wurde nach Ausnüchterung wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM der PD Wittlich vom 05.08.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Flucht vor Polizeikontrolle endet in Sackgasse – offenbar Drogen im Spiel

Eine 24-jährige Dortmunderin hat sich in der Nacht zu Samstag (3.8.) einer Polizeikontrolle entzogen und fuhr dann mit ihrem Roller in eine Sackgasse. Offenbar stand die Fahrerin unter dem Einfluss von Drogen.
Polizeibeamte wollten die Rollerfahrerin gegen 0.10 Uhr auf der Hannöverschen Straße anhalten und kontrollieren. Diesen Entschluss teilte die Fahrerin offenbar nicht und fuhr trotz Anhaltezeichen weiter. Über die Flughafenstraße ging es in den Kaldehofweg – und von dort über die Straße Am Westheck wieder auf die Hannöversche Straße.
Während dieser „Rundfahrt“ ignorierte die Dortmunderin eine Rotlicht zeigende Ampel und kollidierte beinahe mit einem Streifenwagen, als sie dessen Fahrspur kreuzte und auf dem Gehweg weiterfuhr.
In einer Sackgasse an der Flughafenstraße endete die Fahrt.
Offenbar im Bewusstsein über ihre nun ausweglose Situation versuchte die Frau zwar noch zu wenden, doch die Beamten versperrten ihr mit dem Streifenwagen den Weg. Um sie kurz darauf zu stellen und einen erneuten Fluchtversuch zu unterbinden.
Bei der weiteren Kontrolle stellte sich heraus, dass das am Roller angebrachte Versicherungskennzeichen im Jahr 2013 gültig war, dass die Frau offenbar nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und offenbar unter Drogeneinfluss unterwegs war. Ein entsprechender Vortest verlief positiv auf THC. Ein Arzt entnahm der 24-Jährigen eine Blutprobe.
Die Beamten stellten Kennzeichen und Roller sicher. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Dortmund vom 05.08.2019

 

Bautzen (Sachsen): Sonntägliches Dilemma

Am Sonntagabend hat ein 24-Jähriger an der Töpferstraße in Bautzen das Aufsehen einiger Passanten erregt. Der Mann betrat soeben ein Restaurant am Rande der Straße, nachdem er aus einem Auto gestiegen und seinen Körper mit einem Gürtel umschlungen hatte, an dem offenbar ein Waffenholster befestigt war.
Hinzueilende Beamte erwarteten den abendlichen Gast bereits, als er wenig später zurück auf den Gehsteig der Straße trat. Zwar konnte der 24-Jährige einen „Kleinen Waffenschein“ vorweisen, der ihn zum Tragen der CO2-Pistole, die in seinem Schulterholster steckte, berechtigte. Allein der süßliche Duft, der plötzlich in der Luft lag, stimmte die Ordnungshüter misstrauisch. Ein Atemalkoholtest bestätigte kurz darauf den Rausch des Mannes. Umgerechnet 0,94 Promille veranlassten die Beamten dazu, das Schießeisen nebst Berechtigungsschein zu beschlagnahmen. Die zuständige Waffenbehörde wird entscheiden, ob der junge Herr weiterhin geeignet ist, erlaubten Umgang mit Waffen zu haben.
Um ausschließen zu können, dass der Mann weitere Waffen bei sich trug, durchsuchten die Beamten ihn indes unmittelbar darauf. Dies missfiel dem 24-Jährigen offenkundig. Er widersetzte sich, indem er versuchte, sich gewaltsam aus dem Griff der Polizisten zu befreien. Die Ordnungshüter sahen sich hierdurch gezwungen, die Hände des Mannes zu fesseln. Die Begutachtung der Kleidung förderte keine weiteren Waffen zu Tage. Der junge Herr hatte überdies wieder zur Ruhe gefunden. Die Polizisten lösten die Schellen hierauf von seinen Handgelenken. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde eröffnet.
Umstehende berichteten unterdessen, dass der berauschte 24-Jährige zuvor hinter dem Steuer eines Autos am Ort des Geschehens eingetroffen war. Die Beamten eröffneten ein Bußgeldverfahren und verboten dem Herrn, seinen Weg fahrend fortzusetzen.

PM der PD Görlitz vom 05.08.2019

 

Wien: Offensichtlich beeinträchtigte Frau mit Kind attackiert Polizisten

Zeugen verständigten am 4. August 2019 um 22.45 Uhr die Polizei, da eine offensichtlich beeinträchtige Frau mit ihrem 6-jährigen Sohn in Wien-Brigittenau Richtung U-Bahn unterwegs war. Im Zuge einer Kontrolle verweigerte die 36-Jährige die Legitimation, schlug einer Polizistin mit der Faust ins Gesicht und versuchte sie zu bespucken. Ein nach der Festnahme durchgeführter Alkovortest ergab den Wert von rund 1,6 Promille Alkohol im Blut. Der Sohn wurde von einer zivilen Polizeibeamtin erstbetreut und in ein Krisenzentrum gebracht. Da sich an der Wohnadresse der Frau in Wien-Brigittenau ein Hund alleine in der Wohnung befand, verbrachten ihn Beamte der Polizei-Diensthundeeinheit gemeinsam mit der Tierrettung in ein Tierquartier. Die deutsche Staatsangehörige wurde wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt angezeigt, die MA11 (Wiener Kinder- und Jugendhilfe) wurde vom Vorfall in Kenntnis gesetzt.

PA der LPD Wien vom 05.08.2019

 

Erfurt (Thüringen): Verfolgungsfahrt

Sonntagabend, gegen 22:10 Uhr, lieferte sich ein 39-jähriger Mann eine wilde Verfolgungsfahrt mit der Erfurter Polizei. Er sollte auf der Ostumfahrung mit seinem Motorrad kontrolliert werden. Statt anzuhalten gab der Mann Gas und flüchtete in Richtung Autobahn 4. Er durchbrach eine Sperre der Polizei und fuhr über mehrere rote Ampeln. Dabei gefährdete er andere Verkehrsteilnehmer, sowie einen Polizisten, der sich nur mit einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen konnte. Der Flüchtige wurde schließlich Am Haarberg gestoppt. Wie sich herausstellte, stand er unter Drogeneinfluss. Außerdem war das Motorrad nicht zugelassen und hatte gefälschte Kennzeichen angebracht. Der 39-Jährige wurde vorläufig festgenommen und wird noch heute dem Haftrichter vorgeführt. Personen, die durch den Motorradfahrer gefährdet oder Zeugen des Geschehens wurden werden gebeten, sich beim Inspektionsdienst Süd (0361/7443-0) unter Angabe der Vorgangsnummer 195919 zu melden.

PM der LPI Erfurt vom 05.08.2019

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