Damme (Niedersachsen): Gefährdung des Straßenverkehrs/ Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort/ Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am 10.08.2019, gegen 00:40 Uhr befährt ein 37-jähriger aus Bockhorn die Holdorfer Straße in Fahrtrichtung Holdorf, als er in den Gegenverkehr gerät und einen Verkehrsunfall mit dem entgegenkommenden Pkw des 25-jährigen aus Rieste verursacht. Der 37- jährige entfernt sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Er kann durch die eingesetzte Funkstreifenwagenbesatzung im Rahmen der Fahndung angetroffen werden. Es stellt sich heraus, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol steht (1,98 Promille). Es wird eine Blutprobe entnommen. Aufgrund der Tatsache, dass der Bockhorner zeitlich und örtlich nicht orientiert ist, wird er dem Gewahrsam des PK Vechta zugeführt. Dabei leistet er Widerstand gegen zwei Beamte, die dadurch leicht verletzt werden.

PM der PI Cloppenburg/Vechta vom 10.08.2019

 

Clausthal-Zellerfeld (Niedersachsen): – Randalierer schlägt auf Partygäste ein

Ein ungebetener Besucher erschien am Samstag, gegen 01:00 Uhr, auf einer privaten Gartenparty in der Bäckerstraße und pöbelte grundlos die dort feiernden Gäste an.
Aufgrund des anhaltend aggressiven Verhalten habe der Gastgeber den 22-Jährigen mehrfach aufgefordert das Grundstück zu verlassen. Der alkoholisierte Mann habe diese Aufforderungen ignoriert und fortwährend Gäste beleidigt. Im Verlauf der nachfolgenden Auseinandersetzung dann auch wahllos auf einzelne Partygäste eingeschlagen, woraufhin die Polizei alarmiert wurde. Der Gastgeber und ein weiterer Besucher wurden durch Faustschläge leicht verletzt.
Da sich der Beschuldigte bei der polizeilichen Sachverhaltsaufnahme anhaltend aggressiv und uneinsichtig zeigte wurde er von der zu Hilfe gerufenen Funkstreifenbesatzung dem Polizeigewahrsam zugeführt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von annährend 4 Promille. Gegen den Beschuldigten wurden mehrere Ermittlungsverfahren u.a. wegen Körperverletzung, Beleidigung und Hausfriedensbruch eingeleitet.

PM der PI Goslar vom 10.08.2019

 

Kronach (Bayern): Marihuana konsumiert und Widerstand geleistet

Äußerst auffällig verhielten sich am Samstagabend zwei junge Männer, die sich auf einer Bank an der B85 nieder gelassen hatten, beim Anblick einer vorbeifahrenden Streife. Bei der anschließenden Kontrolle konnten bei den 24- und 22-jährigen Männern zunächst jeweils ein Joint aufgefunden werden. Während die körperliche Durchsuchung der beiden noch ohne Gegenwehr ablief, versuchte der ältere vehement die Durchsuchung einer mitgeführten Umhängetasche zu vermeiden, indem er diese an sich klammerte und sich massiv gegen die Wegnahme wehrte. Nachdem der Widerstand durch die Beamten gebrochen worden war, konnten in der Umhängetasche noch eine geringe Menge Marihuana sowie Rauschgiftutensilien aufgefunden werden. Gegen die beiden Männer wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Zudem muss sich der 24jährige noch wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PI Kronach vom 10.08.2019

 

Bodenmais (Bayern): Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Betäubungsmittel

Am Freitag, 09.08.19, gegen 22.40 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus in Bodenmais zu einer Schlägerei. Ein deutlich angetrunkener, und offensichtlich unter Drogen stehender Straubinger, der Bekannte in Bodenmais besuchte, griff seine Gastgeber an und verletzte einen durch Schläge auf den Oberkörper und Oberarm. Die herbeigerufenen Polizisten konnten den Schläger festnehmen und fesseln. Hierbei trat er nach den Polizeibeamten – jedoch wurde hierbei niemand verletzt. Schließlich konnte im Rucksack des Täters eine geringe Menge Marihuana aufgefunden werden. Eine Einweisung ins BZKH Mainkofen war unumgänglich, da sich der Angreifer, wohl auf Grund seines Drogenkonsums nicht beruhigen ließ und ständige Stimmungsschwankungen aufzeigte.

PM der PI Regen vom 10.08.2019

 

Bludenz (Vorarlberg): Widerstand gegen die Staatsgewalt, schwere Körperverletzung und Sachbeschädigung

Am 10.08.2019, gegen 00:25 Uhr, kam es vor einem Lokal in Bludenz zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 20-jährigen Mann aus der Türkei und einer Gruppe Jugendlicher. Im Zuge dieser Auseinandersetzung schlug der Mann einem 17-jährigen Bludenzer mehrfach ins Gesicht, wodurch dieser Verletzungen im Gesichtsbereich (Prellungen und Abschürfungen) erlitt. Während der anschließenden Amtshandlung mit der Polizei verhielt sich der 20-jährige gegenüber den einschreitenden Polizeibeamten aggressiv und konnte nur unter Anwendung von Körperkraft fixiert werden. Bei der Verbringung zur Polizeiinspektion schlug der 20-jährige Mann gegen ein geparktes Dienstfahrzeug, wodurch dieses beschädigt wurde. Bei der Amtshandlung wurden 3 Beamte leicht verletzt.
Polizeiinspektion Bludenz

PM der LPD Vorarlberg vom 10.08.2019

 

Leer (Niedersachsen): Angriff gegen Polizeibeamte

Am Freitagnachmittag musste die Polizei gegen 15:30 Uhr einen 29-jährigen Leeraner in Gewahrsam nehmen, der sich stark alkoholisiert und mit aggressivem Verhalten in der Fußgänger-zone aufhielt. Während des Transports zur Polizeidienststelle versuchte der Mann die Polizeibeamten zu treten.
Im Bereich der Gewahrsamszellen beleidigte und bespuckte er Polizeibeamte und versuchte wieder, diese durch Tritte zu verletzen.
Der Mann verblieb zur Ausnüchterung im polizeilichen Gewahrsam. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren. Die eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt.

PM der PI Leer/Emden vom 10.08.2019

 

Wiesthal (Bayern): Psychisch belasteter Mann bedroht Bruder und Einsatzkräfte – Polizei nimmt 36-Jährigen fest

Ein psychisch belasteter Mann hat am Freitagabend einen Polizeieinsatz ausgelöst. Nachdem er Gegenstände aus einem Wohnhaus geworfen und unter anderem seinen Bruder und die Einsatzkräfte bedroht hatte, sicherte die Polizei zunächst das Gebäude und nahm den 36-Jährigen mit Hilfe eines Spezialeinsatzkommandos fest. Der Mann befindet sich zur Behandlung in einem Bezirkskrankenhaus.
Gegen 20.30 Uhr hatten Zeugen mitgeteilt, dass der 36-Jährige in dem sich in Familienbesitz befindlichen Anwesen in Wiesthal Sachen beschädigen und Mobiliar aus dem Fenster werfen würde. Als mehrere Beamte der Polizei aus Lohr am Main und Gemünden an der Adresse eintrafen, fanden sie auch den 37 Jahre alten Bruder des Mannes vor dem Haus stehend vor. Der offenbar psychisch belastete und berauschte 36-Jährige bedrohte seinen Bruder und Einsatzkräfte mit einer Machete und kündigte zudem an, sich selbst zu verletzen. Anschließend zog er sich allein in das Gebäude zurück.
Im Verlauf des Polizeieinsatzes bedrohte und beleidigte der 36 Jahre alte Mann die eingesetzten Beamten und bewarf diese zudem mit Gegenständen. Mehrere Versuche geschulter Beamter, den sich weiter aggressiv verhaltenden Mann zu beruhigen oder verbal auf ihn einzuwirken, schlugen fehl. Daraufhin wurde ein Spezialeinsatzkommando alarmiert. Gegen 03.00 Uhr gelang den Beamten in dem Wohnanwesen die Festnahme des Mannes. Der im Landkreis Main-Spessart wohnhafte Mann wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst vor Ort in ein Krankenhaus gebracht, wo seine Verletzungen behandelt werden und er zudem psychologische Betreuung erhält.

PM des PP Unterfranken vom 10.08.2019

 

Zwickau (Sachsen): Alkoholisierte Frau beschäftigt Bundespolizei und Rettungskräfte

Nachdem eine erheblich alkoholisierte Frau am gestrigen Freitagnachmittag im Hauptbahnhof Zwickau eine Bahnmitarbeiterin belästigte, diese beleidigte und ihr in das Gesicht spukte, wurde sie deshalb durch die hinzugerufene Bundespolizei in Gewahrsam und mit auf die Dienststelle genommen.
Der dort festgestellte Atemalkoholwert von 3,64 Promille führte bei der Beschuldigten zum nahezu vollständigen Verlust ihrer Steuerungsfähigkeit. So versuchte sie sich mehrfach zu entkleiden, urinierte in den Verwahrraum und beleidigte die Einsatzkräfte. Auch rief sie Parolen, die den Straftatbestand „Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ erfüllen.
Eine richterlich angeordnete Blutentnahme bei der 34-Jährigen durch hinzugezogene Rettungskräfte und einen Notarzt scheiterte zunächst an der Renitenz der Leipzigerin, konnte jedoch nach Androhung von Zwangsmaßnahmen in einem weiteren Versuch realisiert werden.
Der Rettungsdienst brachte sie schließlich mit Begleitung der Bundespolizei in ein Krankenhaus, entsprechende Strafanzeigen wurden erstattet.

PM der BPOLI Klingenthal vom 10.08.2019

 

Berlin/Mitte/Friedrichshain-Kreuzberg: Steinwürfe nach Wohnungsdurchsuchung

Gestern Abend gegen 20.30 Uhr bemerkten Einsatzkräfte einer Einsatzhundertschaft am Alexanderplatz in Mitte einen verkehrswidrig abgestellten Wagen. Bei der anschließenden Überprüfung der Insassen des Chryslers, drei junge Männer im Alter von 18 bis 19 Jahren, verhielten sich alle drei durchweg unkooperativ. Bei der verkehrstechnischen Überprüfung des Autos wurden gravierende Mängel festgestellt, die Pflichtversicherung für das Fahrzeug fehlte. Der Wagen wurde zur Erstellung eines technischen Gutachtens sichergestellt. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen ergab sich für die Einsatzkräfte der Verdacht, dass das Auto zum Transport von Betäubungsmitteln genutzt wurde. Nachdem ein richterlicher Beschluss eingeholt worden war, durchsuchten die Beamten das Fahrzeug und stellten mehrere Dutzend Mikroreagenzgefäße mit einem weißen Pulver, vermutlich Kokain, sicher. Der 19-jährige Fahrer des Chrysler wurde festgenommen. Seine 18 und 19 Jahre alten Begleiter wurden nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Nach der anschließenden Durchsuchung an der Wohnanschrift des Festgenommenen in der Kreuzberger Graefestraße wurden Einsatzkräfte aus einer Gruppe heraus angegriffen. Dort hatten sich ab 23.30 Uhr bis zu 45 Personen auf dem Gehweg vor dem Wohnhaus des Tatverdächtigen versammelt. Als die Kräfte nach der Wohnungsdurchsuchung gegen 1.30 Uhr das Mehrfamilienhaus verließen, wurde sie von oben aus dem Haus mit Kieselsteinen beworfen, die überwiegend auf dem Vordach des Hauseinganges landeten. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen dauern an und wurden vom Fachkommissariat der Direktion 3 übernommen.

PM (1940) des PP Berlin vom 10.08.2019

 

Offenburg (Baden-Württemberg): Nächtliche Streitigkeiten

In der vergangenen Nacht, gegen 00:10 Uhr, wurde über Polizeinotruf eine Schlägerei am Zentralen Omnibusbahnhof in Offenburg gemeldet. Beim Eintreffen der Polizei war nur noch eine Streitpartei vor Ort, die andere hatte sich bereits entfernt. Doch auch die Stimmung unter den vier zurück gebliebenen Deutschen war aufgeheizt. Kurze Zeit nach dem Eintreffen der Polizei kamen zwei heranwachsende Deutsche zur Tatörtlichkeit und verhielten sich aggressiv gegen alle vor Ort anwesenden Personen. Nach den beiden kam auch deren im Gesicht verletzter Vater vor Ort. Dieser attackierte unverzüglich einen im Rollstuhl sitzenden Offenburger. Bei den vorläufigen Festnahmen kam es zu Widerstandshandlungen gegenüber den eingesetzten Beamten. Der Hintergrund des Streits ist derzeit noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Gegen vier Personen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PP Offenburg vom 10.08.2019

 

Esslingen (Baden-Württemberg): Randalierer in Gewahrsam genommen

Ein 38-jähriger Mann randalierte in der Stadtmitte von Esslingen und beleidigte und bedrohte dabei den Städtischen Ordnungsdienst und eingesetzte Polizeibeamte. Mehrere Zeugen meldeten am Freitag gegen
17:50 Uhr im Bereich des Bahnhofes eine Auseinandersetzung zwischen einer männlichen Person und Städtischen Mitarbeitern des Ordnungsdienstes. Dabei wurden die Mitarbeiter von dem deutlich unter Alkoholeinwirkung stehenden Mann verbal aggressiv angegangen.
Unter anderem warf der 38-Jährige seine mitgeführte Jacke einem städtischen Mitarbeiter ins Gesicht, zusätzlich versuchte er körperlich gegen sie vorzugehen. Letztendlich konnte der Aggressor zu Boden gebracht und durch hinzugerufene Polizeibeamte in Gewahrsam genommen werden. Da er fortlaufend die städtischen Mitarbeiter wie auch die Polizeibeamte beleidigte und bedrohte wurden Strafverfahren gegen den Randalierer eingeleitet.

PM des PP Reutlingen vom 10.08.2019

 

Oldenburg (Niedersachsen): Alkoholisierter Autofahrer verletzt Polizeibeamten und
Passanten

Am 09.08.2019, gegen 19.43 Uhr, kam es auf dem Gelände einer Tankstelle in der Bremer Heerstraße zunächst zu einer Streitigkeit zwischen einem 30-jährigen Oldenburger und seiner Begleiterin. Mehrere Passanten erkannten die Situation und eilten zum Schlichten hinzu. Daraufhin setzte sich der Oldenburger in den Pkw Mercedes seiner Begleiterin und beabsichtigte loszufahren. Ein 29-jähriger Oldenburger stellte fest, dass der Mann offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand. Er stellte sich daher dem mit geringer Geschwindigkeit fahrenden Pkw entgegen. Der Fahrer nahm darauf offenbar wenig Rücksicht und fuhr dem 29-Jährigen mehrfach leicht gegen seine Beine, sodass dieser zur Seite auswich. Der Mercedesfahrer fuhr anschließend in Richtung Innenstadt davon, kehrte jedoch kurze Zeit später wieder zum Tatort zurück. Eine alarmierte Streife der Polizei nahm die Verfolgung des Mercedes bis in den Leffersweg auf. Im Bereich eines Wendekreises hielt der Fahrer an.
Als die Polizeibeamten ausstiegen, beschleunigte der Fahrer den Mercedes um in entgegengesetzte Richtung zu flüchten. Ein 30-jähriger Polizeibeamter gab dem Flüchtenden noch Haltzeichen, wurde jedoch von dem Mercedes seitlich erfasst und stürzte zu Boden. Weiteren alarmierten Streifenwagenbesatzungen gelang es schließlich, den Mercedes in der nahegelegenen Oppelner Straße anzuhalten. Der 30-jährige Oldenburger wurde vorläufig festgenommen, eine Blutprobe aufgrund der festgestellten Alkoholisierung veranlasst und der Führerschein einbehalten. Der helfende Passant und der Polizeibeamte erlitten durch die gefährlichen und rücksichtslosen Fahrweisen glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Der Beschuldigte, der sich unter anderem wegen Gefährlicher Körperverletzung und Gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr verantworten muss, ist zwischenzeitlich wieder in Freiheit – ein Haftbefehl wurde nach Prüfung durch die Staatsanwaltschaft nicht beantragt.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 10.08.2019

 

Hof (Bayern): Nach handfestem Streit Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Freitagabend gegen 21.15 Uhr kam es in einer Wohnung in der Marienstraße zu einer handfesten Streiterei zwischen einem 68-jährigen Mann und einer 36-jährigen Frau aus Hof. Die Frau rastete anscheinend völlig aus und ging mit Fußtritten auf den Mann los. Außerdem soll sie auch mit einem Messer gedroht haben. Als die Frau dann gegen 22.00 Uhr durch die hinzugezogene Polizei festgenommen werden sollte, wiedersetzte sie sich einer körperlichen Durchsuchung und versuchte auch gegen die eingesetzten Polizeibeamten zu treten. Schließlich musste sie gefesselt die Treppe heruntergetragen werden. Etwas später konnte auch der Grund für die Ausraster der Frau gefunden werden. Ein durchgeführter Alkotest ergab nämlich 1,76 Promille. Verletzt wurde bei der Festnahme niemand. Auch der 68-jährige Mann der mit der Frau in Streit geraten war, blieb unverletzt. Er hatte keinen Alkohol getrunken. Die 36-jährige Frau wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und weiteren Delikten zur Anzeige gebracht.

PM der PI Hof vom 10.08.2019

 

Halle (Sachsen-Anhalt): Unter Drogen

Ein aggressiver Mann, der Personen anpöbelte, angriff und teilweise schlug, wurde am Freitag gegen 19.40 Uhr in Halle (Saale), Bereich Universitätsring / Geiststraße gemeldet. Als die Beamten eintrafen, schlug der Hallenser gerade erneut eine Person und ergriff die Flucht vor den Beamten. Er wurde von einem Polizeibeamten, der gerade privat unterwegs war, gestoppt. Der 37Jährige reagierte äußerst aggressiv, beleidigte die Polizeibeamten und spuckte in ihre Richtung. Die Polizisten mussten unmittelbaren Zwang anwenden und die Handfessel anlegen. Der Mann leistete trotzdem Widerstand, stieß und trat in Richtung der Beamten.
Die angegriffenen Passanten blieben weitestgehend unverletzt. Ein durchgeführter Drogenschnelltest bei dem Hallenser verlief positiv auf Kokain und Metamphetamine. Das Fahrrad, welches der Mann bei sich führte, ist als gestohlen gemeldet und wurde sichergestellt. Gegen den 37Jährigen wurden Anzeigen wegen der verschiedenen Delikte gefertigt. Er wurde zur stationären ärztlichen / psychiatrischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

PM der PI Halle vom 10.08.2019

 

Straubing (Bayern): Polizeibeamten beleidigt

Ein 26-Jähriger Deutschamerikaner der erheblich unter Alkoholeinfluss stand, hat am Freitagabend einen Polizeibeamten beleidigt. Der junge Mann betitelte den Beamten mit mehreren Kraftausdrücken. Unter anderem mit „Arschloch“ usw. Auf Grund der erheblichen Alkoholisierung musste der junge Mann die Nacht auf der Polizeiwache Straubing verbringen. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM des PP Niederbayern vom 10.08.2019

 

Kempten (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am späten Freitagabend traf eine Streife der Polizei Kempten in der Fußgängerzone auf einen stark alkoholisierten 29-jährigen Mann. Grundlos ging der Mann auf die Beamten los und beschimpfte sie. Daher sollten seine Personalien festgestellt werden. Die Herausgabe seines Ausweises verweigerte der hochaggressive Mann jedoch und musste deswegen durchsucht werden. Hierbei schlug er plötzlich um sich und beschädigte zudem noch das Schaufenster eines Geschäftes. Bei dem Vorfall wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Der Mann musste schließlich den Rest der Nacht in einer Ausnüchterungszelle der PI Kempten verbringen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 10.08.2019

 

Wien: Verletzter Polizist nach Widerstand gegen die Staatsgewalt

09.08.2019 / 2., Mexikoplatz
Ein 53-jähriger Mann wurde am 9. August 2019 um 17.30 Uhr am Mexikoplatz festgenommen. Zuvor verhielt sich der polnische Staatsangehörige gegenüber Passanten aggressiv und attackierte in weiterer Folge auch einen Polizisten, der auf Grund einer Verletzung am Handgelenk vom Dienst abtreten musste.

PA der LPD Wien vom 10.08.2019

 

Chur (Graubünden): Während einer Polizeikontrolle mit Auto geflüchtet

Am frühen Samstagmorgen kontrollierte eine Polizeipatrouille der Kantonspolizei Graubünden in Chur ein Fahrzeug und dessen Lenker. Im Zuge der Kontrolle wurde die Person verletzt.
In den frühen Morgenstunden auf Samstag wurde ein im Kanton St. Gallen immatrikulierter Personenwagen und dessen Lenker in Chur einer Polizeikontrolle unterzogen. Dabei kam es seitens der Polizei zu einem Schusswaffengebrauch wobei der Lenker verletzt wurde. Der Lenker flüchtete im Fahrzeug und konnte kurze Zeit später beim Autobahnanschluss Reichenau-Tamins Vial angetroffen werden. Der Lenker und dessen Beifahrer konnten durch die Polizei angehalten und kontrolliert werden. Die Staatsanwaltschaft Graubünden hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM der KAPO Graubünden vom 10.08.2019

 

Neustadt a.d.O. (Thüringen): Geistig verwirrte Frau alarmiert und attackiert in der Nacht zahlreiche Einsatzkräfte

Eine geistig verwirrte Frau (deutsch, weiblich, 53 Jahre) aus Neustadt an der Orla hat in den nächtlichen Morgenstunden, 00:43 Uhr einen Polizei- und Feuerwehr- Einsatz ausgelöst, da sie meldete, dass das „Rittergut Positz lichterloh in Flammen“ stehen würde.
Zwei Funkstreifenwagen der Thüringer Polizei und die Freiwilligen Feuerwehren der Orte Pößneck, Oppurg, Rehmen und Döbritz, mit insgesamt 7 Einsatzfahrzeugen und 25 Kammerad(inn)en kamen daraufhin v.O. zum Einsatz. Es konnte jedoch an dem angegebenen Ort kein Feuer festgestellt werden.
Die Polizei konnte die Mobilfunknummer zu der o.g. Frau zurückverfolgen und traf sie an ihrer Anschrift an. Sie gab zu, den entsprechenden Notruf abgesetzt zu haben. Zudem war sie jedoch extrem psychisch auffällig, da sie wirre Äußerungen von sich gab. Die Frau bedrohte und beleidigte die eingesetzten Beamten und warf einer Beamtin vor eine Serienmörderin zu sein. Daher kam der diensthabende Notarzt vor Ort zum Einsatz und wurde ebenfalls durch die Frau bedroht und beleidigt. Es wurde der Bereitschaftsdienst des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Landratsamtes Saale-Orla involviert, durch den entschieden wurde, dass die Frau, im Rahmen einer Zwangseinweisung, dringend psychiatrisch behandelt werden muss.
Im Rahmen der Verbringung in den Rettungswagen trat die Frau den Notarzt zweimal gegen das Schienbein und leistete Widerstand gegen die polizeilichen Vollzugshilfe-Maßnahmen.
Die Frau wird eine erhebliche Kostenrechnung für den unbegründeten Feuerwehreinsatz erhalten und es wurden strafrechtliche Ermittlungen gegen die Frau wegen Notrufmissbrauch, Körperverletzung, Bedrohungen, Beleidigungen und Widerstandshandlung gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der LPI Saalfeld vom 10.08.2019

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