Bremen: Vorläufiges Resümee des Fußballeinsatzes

Am Samstagabend fand das DFB-Pokalspiel zwischen dem Atlas Delmenhorst und dem SV Werder Bremen im Weserstadion statt. Die Polizei blickt auf einen arbeitsreichen Abend zurück, der neben fußballtypischen Straftaten unter anderem auch zwei verletzte Beamte zur Folge hatte.
Die Anreise der Delmenhorster Fans verlief friedlich. Im Laufe der Fußballpartie kam es im Block der Werder-Fans zweimal zum Abbrennen von Pyrotechnik (Rauchbomben und sogenannte Bengalos). Entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt. Nach dem Spiel verlief die Abreise der Delmenhorst-Fans erneut friedlich. Bei der Begleitung einer Gruppe von Werder Ultra-Fans, welche anfangs auch friedlich verlief, kam es im Bereich der Harzburger Straße zu einem massiven Angriff auf Polizeibeamte. Ein bislang unbekannter Mann kletterte zunächst auf das Dach eines am Straßenrand geparkten Autos und trat plötzlich einem nebenher laufenden Beamten mit voller Wucht gegen den Kopf. Der Polizist erlitt Kopfverletzungen und blieb zunächst benommen am Boden liegen. Er war nicht mehr dienstfähig. Einschreitende Unterstützungskräfte, die den Unbekannten festnehmen wollten, wurden daraufhin aus der Gruppe der Ultras heraus massiv mit Steinen beworfen und mit Stangen attackiert. Eine Beamtin wurde durch einen Steinwurf verletzt. Durch den Einsatz von Pfefferspray und das Eintreffen weiterer Unterstützungskräfte konnte die Situation beruhigt werden. Es konnten keine Tatverdächtigen mehr festgestellt werden. Es wurden Strafanzeigen wegen des schweren Landfriedensbruchs sowie der gefährlichen Körperverletzung und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gefertigt. Der Tatort wurde abgesperrt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Zeugen des Vorfalls in der Harzburger Straße und alle, die Hinweise auf den oder die Täter liefern können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden. Personen, die im Stadion durch den Einsatz von Pyrotechnik verletzt wurden oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden ebenfalls gebeten sich beim Kriminaldauerdienst unter o.g. Rufnummer zu melden.

PM der POL Bremen vom 11.08.2019

 

Prüm (Rheinland-Pfalz): Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss mit Verletzten / mehreren Körperverletzungen / Beleidigung zum Nachteil von Polizeibeamten

Am Freitag, 10.08.2019, 23:45 Uhr, ereignete sich in Hallschlag, an der Kreuzung Lindenstraße / Trierer Straße, ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW. Der Fahrer eines PKW Dacia missachtete hierbei die Vorfahrt des auf der Trierer Straße fahrenden PKW Audi. Durch den Zusammenstoß wurde die Beifahrerin im Audi verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht werden. Am Unfallort kam es im weiteren Verlauf zu insgesamt vier Körperverletzungen durch den alkoholisierten Fahrer des PKW Dacia. Zunächst schlug dieser dem Fahrer des PKW Audi in das Gesicht. An der Unfallstelle hielt ein zufällig vorbeikommender Ersthelfer, welchem mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen wurde. Zwei weitere Ersthelfer, welche wenig später am Unfallort eintrafen, wurden ebenfalls von dem Unfallbeteiligten geschlagen.
Zwei der Ersthelfer mussten aufgrund der erlittenen Verletzungen durch die Schläge mit Rettungswagen in Krankenhäuser verbracht werden. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurden die eingesetzten Polizeibeamten von dem Mann beleidigt. Ein Atemalkoholtest bei ihm ergab einen Wert von 1,96 Promille. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Mehrere Strafanzeigen u.a. wegen Straßenverkehrsgefährdung, Körperverletzung und Beleidigung wurden gegen den Mann eingeleitet.
Zeugen, welche den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeidienststelle Prüm unter der Telefonnummer 06551-9420 oder per Email (pipruem@polizei.rlp.de) zu melden.

PM der PD Wittlich vom 11.08.2019

 

Lichtenfels (Bayern): Randalierer beschäftigt stundenlang die Polizei

Zu einem Einsatz am Bahnhof mussten die Beamten der Polizeiinspektion Lichtenfels am Samstag gegen 19.30 h ausrücken, weil dort eine randalierende Person aufgefallen war. Ein 29-jähriger Lichtenfelser war völlig ausgetickt, hatte gegen Sachen getreten und einen Mülleimer ausgeleert. Bei der Ansprache reagierte er sofort aggressiv und unkooperativ. Trotzdem wurde ein Alkotest durchgeführt, der einen Wert von 1,8 Promille ergab. Nach dem Test warf der Mann das Mundstück provokant vor den Beamten auf den Boden. Er wurde aufgefordert, dieses aufzuheben und wegzuwerfen, was er aber verweigerte. Folglich musste der Abfall von den Beamten aufgehoben werden. Der Betroffene wurde allerdings wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Kreilaufwirtschaftsgesetz angezeigt und er kann mit einem Bußgeld rechnen. Nach der Feststellung seiner Identität wurde er des Platzes verwiesen. Er dachte allerdings nicht daran, dem Platzverweis nachzukommen und begab sich zurück in den Bahnhof. Dort wurde ihm der Gewahrsam erklärt. Da er sich gegen diese Maßnahme wehrte, musste er mit einfacher körperlicher Gewalt gefesselt werden. Während des Transports zur Dienststelle und in der Zelle beleidigte und bedrohte er über Stunden die Polizeibeamten. Nachdem durch einen Jourrichter der Gewahrsam bestätigt wurde, fuhr er erneut hoch und begann in der Zelle zu randalieren und sich selbst zu verletzen. Da er auch immer wieder seinen Suizid androhte, wurde er schließlich in das Bezirksklinikum in Kutzenberg polizeilich eingewiesen.

PM der PI Lichtenfels vom 11.08.2019

 

Wolfenbüttel (Niedersachsen): – Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Auf dem Veranstaltungsgelände, Am Exer, NDR 2-Party, kam es am Samstag, 10.08.2019, gegen 23:07 Uhr, zu einer Körperverletzung. Ein 24 Jahre alter alkoholisierter Mann schlug dem männlichen 21 Jahre alten Opfer in das Gesicht. Beim Einschreiten der Polizeibeamten widersetzte er sich aktiv und beleidigte einen Beamten. Strafanzeigen wurden gefertigt.

PM der POL Salzgitter vom 11.08.2019

 

Hildburghausen (Thüringen): Den Notruf missbraucht und Polizisten beleidigt

Am 09.08.2019 um 07:24 Uhr wählte eine amtsbekannte Person aus der Gemeinde Schleusegrund den Notruf 110. Er gab an, dass er in Hildburghausen auf einer Parkbank sitzt und nicht mehr aufstehen kann.
Als die Beamten vor Ort eintrafen, nahm der 55-Jährige noch einen großen Schluck aus seiner Schnapsflasche und gab ordentlich angetrunken an, dass er von den Beamten ins Krankenhaus gefahren werden wollte.
Da die diese ihm erklärten, dass es sich dabei um keinen medizinischen Notfall handelte, wurde der Mann wütend und beleidigte die Beamten mehrfach als „Arschlöcher“, „Blödmänner“ und „Clowns“.
Der 55-Jährige handelte sich dadurch Anzeigen wegen Beleidigung und Missbrauch von Notrufen ein.

PM der LPI Suhl vom 11.08.2019

 

Nabburg (Bayern): Tätliche Auseinandersetzungen in Diskothek

Am frühen Sonntagmorgen kam es in einer Nabburger Diskothek zu einer tätlichen Auseinandersetzung mehrerer Personen. Gegen 02.15 Uhr wurde eine 25jährige Frau aus Regenstauf von einem 25jährigen Mann aus Weiden auf der Tanzfläche angetanzt und laut Aussagen mehrerer Zeugen „begrapscht“. Als der Frau ein junger Mann aus Weiden zur Hilfe eilen wollte, schlug der „Antänzer“ dem Mann mit der Faust ins Gesicht. Dieser erlitt hierbei eine Platzwunde. Bei dem anschließenden Gerangel stürzten beide Personen zu Boden. Offenbar um nun seinem Bekannten zur Hilfe zu eilen, nahm nun ein weiterer junger Mann aus Weiden eine Flasche und warf sie in Richtung des „Antänzers“, verfehlte diesen jedoch. Auch nach Eintreffen der Polizei wollte sich der 25 jährige Mann nicht beruhigen, er musste schließlich unter Anwendung unmittelbaren Zwangs aus der Diskothek verbracht werden. Ein Alkotest bei ihm ergab stolze 2.28 Promille. Gegen ihn wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Auch gegen den Mann, welcher die Flasche geworfen hatte wird wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Wenig später kam es in der gleichen Diskothek erneut zu einer Schlägerei. Hierbei wurden zwei 18jährige Männer aus dem Bereich Regensburg von drei unbekannten Tätern auf der Tanzfläche angegriffen und geschlagen. Beide wurden hierdurch leicht verletzt, benötigten jedoch keine ärztliche Behandlung. Die drei Täter flüchteten anschließend aus der Diskothek. Warum es zu dem Angriff kam, müssen die weiteren Ermittlungen ergeben. Die PI Nabburg hat auch hier Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und bittet um Hinweise hinsichtlich der bislang unbekannten Aggressoren.

PM der PI Nabburg vom 11.08.2019

 

Schmidgaden (Bayern): Streitigkeit auf Kirwa – Geschädigter wandert in Haftzelle

Am frühen Sonntagmorgen gegen 01.20 Uhr kam es zwischen einem 17jährigen Nabburger und einem 18jährigen Schmidgadener zu einer verbalen Streitigkeit. Diese endete darin, dass der Nabburger seinen Schmidgadener Kontrahenten zu Boden schupste. Dieser wurde hierbei leicht am Ellbogen verletzt. Beide waren alkoholisiert (0,84 Promille und 1,74 Promille). Gegen den jungen Mann aus Nabburg wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Sein Opfer wurde gegen 05.00 Uhr erneut in Schmidgaden angetroffen, da er alkoholisiert auf der Straße umherlief. Er war derart aggressiv, dass ihn Beamte der PI Nabburg in Gewahrsam nehmen mussten. Nunmehr ergab ein Alkotest 2.00 Promille. Er durfte seinen Rausch in der Haftzelle ausschlafen. Eine entsprechende Rechnung für die Übernachtung in dem spartanisch eingerichteten Zimmer in den Kellerräumen wird er in den nächsten Tagen erhalten.

PM der PI Nabburg vom 11.08.2019

 

Emden (Niedersachsen): Beleidigung von Polizeibeamten

Bei einem Einsatz am Sonntagmorgen gegen 03:05 Uhr in der Neutorstraße wurden die eingesetzten Beamten mehrfach beleidigt. Der 31jährige alkoholisierte Randalierer aus Emden wurde in Gewahrsam genommen. Eine Strafanzeige wurde gefertigt.

PM der PI Leer/Emden vom 11.08.2019

 

Schwall (Rheinland-Pfalz): Widerstand

Darüber hinaus forderten am letzten Ferienwochenende wiederholt betrunkene Jugendliche die Beamten der Polizeiinspektion. Meist blieb es bei den teils erheblich alkoholisierten Jugendlichen bei der Ermahnung zur Nachtruhe. In einem Fall kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag an der Grillhütte in der Ortslage Schwall zu einer Sachbeschädigung durch einen erheblich alkoholisierten 20-Jährigen. Dieser hatte einen Atemalkoholwert von über 2 Promille.
Nach der Sachverhaltsaufnahme wurde den zunächst drei beteiligten Heranwachsenden ein Platzverweis ausgesprochen. Kurz darauf kam es in der Ortslage erneut zu einer Sachbeschädigung durch den Rädelsführer. Aufgrund der anhaltenden Straftaten und Missachtung der polizeilichen Verfügung wurde ihm die Ingewahrsamnahme erklärt. Hierbei leistete der junge Mann erheblichen Widerstand und beleidigte massiv die eingesetzten Polizeikräfte. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte. Seinen Rausch konnte er schließlich in der Gewahrsamszelle hiesiger Dienststelle ausschlafen.

PM der PI Boppard / PD Koblenz vom 11.08.2019

 

Osnabrück (Niedersachsen): 28-Jähriger greift Polizisten an und beschädigt Streifenwagen

Am frühen Sonntagmorgen (4 Uhr) erhielten Osnabrücker Polizisten einen Einsatz zur Baumstraße. In der dortigen Diskothek randalierte ein 28-jähriger Mann. Der Angreifer hatte sich schon mit dem Sicherheitspersonal angelegt und sollte von den Beamten in Gewahrsam genommen werden. Er versuchte die Polizisten zu schlagen, zu treten und „Kopfnüsse“ auszuteilen. Um ihn transportieren zu können, forderten die Beamten ein größeres Fahrzeug an. In diesem Streifenwagen trat der 28-Jährige mehrfach gegen das Sicherheitsglas und zerstörte es (Sachschaden ca. 2000 Euro). Die Polizisten blieben unverletzt. Der Randalierer „durfte“ sich ein paar Stunden in einer Gewahrsamszelle aufhalten, bevor er am Sonntagvormittag von seiner – wahrscheinlich begeisterten- Ehefrau abgeholt wurde.

PM der PI Osnabrück vom 11.08.2019

 

Esslingen (Baden-Württemberg): Renitenter Rollerfahrer

Mit einem renitenten Fahrer eines Motorrollers hatten es Beamte des Polizeireviers Esslingen in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu tun. Der Roller fiel einer Streife gegen 01.00 Uhr in der Fleischmannstraße aufgrund des fehlenden Versicherungskennzeichens auf. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellten die Beamten fest, dass der 39-jährige Fahrer stark nach Alkohol roch, weshalb ein Alkoholtest durchgeführt wurde. Dieser ergab einen so hohen Wert, dass eine Blutentnahme durchgeführt werden musste. Hiermit war der 39-Jährige überhaupt nicht einverstanden und verweigerte sich vehement und zunehmend aggressiv. Im weiteren Verlauf leistete er gegen die Maßnahmen der Beamten massiven Widerstand, wobei er einem Beamten ins Gesicht spuckte. Zur Durchführung der Blutentnahme wurde der Rollerfahrer in ein Klinikum verbracht, hierbei kam es zu erneuten Widerstandhandlungen. Der Roller des 39-Jährigen wurde nach Anordnung der Staatsanwaltschaft zur weiteren Überprüfung beschlagnahmt.

PM des PP Reutlingen vom 11.08.2019

 

Melle (Niedersachsen): Sonntagmorgen an Meller Diskothek: Körperverletzungen, Streitigkeiten, Widerstand

Meller Polizisten erhielten am frühen Sonntagmorgen – wie so oft- einen Einsatz zur Diskothek an der Industriestraße.
Gegen 05.30 Uhr sollten sie Streitigkeiten zwischen zwei Gruppen schlichten. Während der Gespräche kam ein völlig unbeteiligter Mann aus der Diskothek, pöbelte die Beamten an und beleidigte sie. Der Betrunkene drohte den Polizisten und weigerte sich, seine Personalien zu nennen. Die Beamten nahmen ihn in Gewahrsam und transportierten ihn zum Ausnüchtern zur Dienststelle, dabei wehrte sich der 28-Jährige vehement und verletzte einen Beamten leicht.

PM der PI Osnabrück vom 11.08.2019

 

Schweinfurt (Bayern): Nach Streit vor der Stadtgalerie Polizeibeamte tätlich angegriffen

Ein Pärchen geriet offenbar vor der Stadtgalerie in Streit. Auf diesen wurden weitere Passanten aufmerksam und wollten schlichten. Der 33jährige Mann verhielt sich auch gegenüber diesen Passanten aggressiv. Im weiteren Verlauf wurde die Polizei informiert. Wie auch zuvor gegenüber den Passanten verhielt sich der Mann auch im Hinblick auf die Streifenbesatzung aggressiv. Dies steigerte sich noch, als er im Laufe der Sachverhaltsaufnahme offenbar unvermittelt einem der Beamten gegen den Kopf schlug und sich bei der folgenden Festnahme massiv widersetzte. Der alkoholisierte Mann musste bei der Polizei eine angeordnete Blutentnahme über sich ergehen lassen und die restliche Nacht in einer Zelle verbringen. Die beiden Beamten und auch der Mann wurden bei dem Zwischenfall verletzt. Einer der Staatsdiener konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.
Der Mann muss sich nun wegen verschiedener Delikte u.a. wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte verantworten.

PM der PI Schweinfurt vom 11.08.2019

 

Berlin/Steglitz-Zehlendorf: Ermittlungen nach verbotenen Gruß gezeigt, fremdenfeindlicher Beleidigung und Bedrohung

Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt seit gestern Abend unter anderem zu einem verbotenen Gruß. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 68-Jähriger gegen 19.30 Uhr von dem Balkon seiner Wohnung aus in der Mozartstraße einen 28-Jährigen zunächst fremdenfeindlich beschimpft haben. Anschließend soll der Tatverdächtigen den Hitlergruß und den 28-Jährigen bedroht haben. Der Bedrohte alarmierte daraufhin die Polizei. Einsatzkräfte begaben sich zur Wohnung des mutmaßlichen Täters und nahmen ihn vorläufig fest. Im weiteren Verlauf des Einsatzes soll der Festgenommene dann auch die Polizeikräfte beleidigt und bedroht haben. Er wurde zwecks Blutentnahme und erkennungsdienstlicher Behandlung in ein Polizeigewahrsam gebracht. Eine bei ihm zuvor durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 1,6 Promille. Der 68-Jährige musste bis heute früh im Polizeigewahrsam bleiben und wurde im Anschluss entlassen.

PM des PP Berlin vom 11.08.2019

 

Marktheidenfeld (Bayern): Junger Mann beleidigt Polizeibeamte

Am frühen Sonntagmorgen gegen 02.15 Uhr wurde eine Streifenbesatzung der PI Marktheidenfeld in der Mitteltorstraße von einem 24jährigen Mann beleidigt. Dieser zeigte gegenüber den Beamten eine eindeutig beleidigende Geste. Für den mit 1,66 Promille alkoholisierten Mann hat diese nun eine Anzeige wegen Beleidigung zur Folge.

PM der PI Marktheidenfeld vom 11.08.2019

 

Marktheidenfeld (Bayern): Laurenzimesse – Streifenfahrzeug bespuckt

Gegen 23.35 Uhr wurde ein 21jähriger Mann dabei beobachtet, wie er gegen die Seitenscheibe eines auf der Laurenzimesse eingesetzten Streifenfahrzeugs spuckte. Der Mann war mit 1,30 Promille deutlich alkoholisiert. Gegen ihn wird wegen des Vorfalls Anzeige wegen Beleidigung erstattet.

PM der PI Marktheidenfeld vom 11.08.2019

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): Überdreht und aggressiv – alkoholisiert

Am frühen Sonntagmorgen kam es in Düren-Birkesdorf gegen 03.00 Uhr im Bereich der dortigen Festhalle zu einer handfesten Auseinandersetzung. Ein 39-jähriger Dürener hatte im Rahmen eines Streites einen 23-jährigen Dürener mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Dies führte im weiteren Verlauf zu einer Ansammlung von 20 – 30 Personen, welche sich lautstark stritten. Die hinzugerufene Polizei konnte zügig den 39-jährigen Dürener als Aggressor ausmachen und trennte diesen zunächst von der Gruppe, um den Sachverhalt ermitteln zu können. Der Dürener ließ sich jedoch nicht beruhigen, blieb distanzlos und griff die Beamten unvermittelt an. Er wurde daraufhin durch die Polizeibeamten überwältigt und der Polizeiwache Düren zugeführt. Ein 28-jähriger Polizeibeamter wurde bei dem Angriff derart stark verletzt, dass er zur ambulanten Behandlung ein Krankenhaus aufsuchen musste und seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme störte ein unbeteiligter 21-jähriger Dürener die polizeilichen Maßnahmen, so dass ihm ein Platzverweis erteilt werden musste. Da er diesem nicht nachkam, sondern weiter die Maßnahmen störte und zudem ohne Respekt die Polizeibeamten als Hurensöhne beleidigte, wurde auch er der Polizeiwache Düren zugeführt. Beide zugeführten Personen standen unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Beim 39-jährigen Tatverdächtigen musste die Alkoholisierung durch eine Blutprobenentnahme für das eingeleitete Strafverfahren näher bestimmt werden. Der eigentliche Ursprung der Aggressivität und Hergang der Tätlichkeiten müssen die nachfolgenden Befragungen und Ermittlungen ergeben.

PM der POL Düren vom 11.08.2019

 

Ravensburg (Baden-Württemberg): Beleidigung

Sonntag, kurz nach Mitternacht, kam es bei einem Club in der Eywiesenstraße zu einem Einsatz, weil ein 30jähriger am Eingang massiv Kopfhörer für eine dort stattfindende Silent- Party forderte. Die Kopfhörer wurden ihm nicht ausgehändigt, da die Party in wenigen Minuten enden sollte. Der Mann war uneinsichtig und musste durch ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes nach Draußen verbracht werden. Hierbei kam es zu einer körperlichen Einwirkung seitens des Türstehers. In der weiteren Folge kam es bei einer Befragung einer 22jährigen Dame zu Beleidigungen der eingesetzten Polizeibeamten.
Zudem wurde die Dame gegenüber den Beamten übergriffig und schlug nach den Beamten Die Ermittlungen dauern noch an.

PM des PP Konstanz vom 11.08.2019

 

Konstanz (Baden-Württemberg): Beleidigung

Ein mehrfach ausgesprochenes Hausverbot hielt eine Person nicht davon ab, gegen Mitternacht das Gelände einer Diskothek in der Max-Stromeyer-Straße erneut zu betreten. Selbst im Beisein der hinzugerufenen Polizei hielt den jungen Mann nicht davon ab, das Gelände nochmals betreten zu wollen, so dass dieser schlussendlich in polizeilichen Gewahrsam genommen werden musste.
Zudem mussten sich die eingesetzten Beamten mehrfache Beleidigungen am Einsatzort als auch auf dem Weg zur Dienststelle anhören. Der 20jährige Mann hat sich nun wegen Hausfriedensbruch und Beleidigungen gegen Polizeibeamte strafrechtlich zu verantworten.

PM des PP Konstanz vom 11.08.2019

 

Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz): Randalierende Jugendliche

Am Freitagabend, gegen 23:15 Uhr, wurden der PI Ahrweiler durch einen Anwohner mehrere Jugendliche mitgeteilt, welche im Stadtteil Bachem Mülltonnen und Verkehrsschilder umgeworfen hatten. Im Bereich des Bachemer Sportplatzes konnte durch die eingesetzte Streifenwagenbesatzung eine Gruppe junger Männer im Alter von 20-22 Jahren angetroffen werden. Diese verhielt sich gegenüber den Beamten teils unkooperativ und aggressiv. Einem ausgesprochenen Platzverweis wollte man nicht nachkommen, so dass Beamte aus Remagen zur Unterstützung angefordert werden mussten. Ein alkoholisierter Heranwachsender aus Brohl, beleidigte die Polizisten fortwährend und schlug plötzlich auf einen seiner Mitstreiter ein, weshalb er in Gewahrsam genommen werden musste.

PM der PD Mayen vom 11.08.2019

 

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Altstadtfest

Im Rahmen des Altstadtfestes kam es an diesem Wochenende zu insgesamt 8 Körperverletzungsdelikten im Stadtgebiet. Davon wurde eine Strafanzeige als gefährliche Körperverletzung aufgenommen. Für zwei männliche Personen endete das Altstadtfestwochenende in der Samstagnacht im Polizeigewahrsam. Einer führte auf dem Festgelände eine Schreckschusswaffe mit, so dass ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet wurde. Die andere Person beschädigte zuerst geparkte Pkw, schlug dann auf Passanten ein und beleidigte und bedrohte letztendlich die eingesetzten Beamten. Vier Personen wurden aufgrund von Verfehlungen des Festgeländes verwiesen. Weiterhin wurden bei der Polizei vier Sachbeschädigungen, ein Diebstahl sowie eine Beleidigung angezeigt.

PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 11.08.2019

 

Nürnberg (Bayern): Aggressive Frau beleidigt Arzt und greift Polizisten an

Am frühen Samstagmorgen (10.08.2019) mussten sich mehrere Polizeibeamte sowie ein Arzt mit einer 36-jährigen Frau beschäftigen. Sie muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten.
Gegen 01:30 Uhr erhielt die Polizei die Mitteilung, dass Personen an der U-Bahnhaltestelle Maximilianstraße randalieren und mit Flaschen werfen sollen. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-West trafen vor Ort auf ein Pärchen. Beide verhielten sich sofort verbal aggressiv.
Während der männliche Begleiter widerwillig seine Personalien angab, verweigerte die 36-Jährige die Herausgabe ihrer Personalien.
Stattdessen beleidigte sie sofort die eingesetzten Beamten und schlug einem Beamten mehrfach mit der Faust gegen den Oberkörper. Im daraufhin entstehenden Gerangel wurde die Angreiferin zu Boden gebracht und fixiert. Sie ließ sich weiterhin nicht beruhigen und beleidigte fortwährend die eingesetzten Beamten.
In der Polizeidienststelle sollte eine Blutentnahme durchgeführt werden. Auch hiergegen wehrte sich die Frau, die sich noch immer nicht beruhigt hatte, nach Kräften, woraufhin erneut unmittelbarer Zwang angewendet werden musste. Ein Arzt des ärztlichen Bereitschaftsdienstes, der die Blutentnahme durchführte, wurde nun ebenfalls zum Ziel der Aggressionen der 36-Jährigen und ebenfalls massiv beleidigt.
Durch die Widerstandshandlungen erlitten sowohl ein Polizeibeamter als auch die Beschuldigte leichte Verletzungen. Die Beamten leiteten mehrere Ermittlungsverfahren, u. a. wegen Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein. Die 36-Jährige wurde nach Abschluss der Sachbehandlung wieder entlassen.

PM des PP Mittelfranken vom 11.08.2019

 

Roth (Bayern): Polizeibeamte massiv bedrängt und angegriffen – Zeugen gesucht

Am frühen Sonntagmorgen (11.08.2019) kam es in der Rother Innenstadt im Nachgang der Kirchweih zu einem großen Polizeieinsatz. Mehrere Personen wurden festgenommen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es gegen 01:30 Uhr in einer Diskothek in der Rother Innenstadt zu einem Körperverletzungsdelikt.
Den Beamten wurde mitgeteilt, dass ein Mann zuvor eine Frau in der Diskothek geschlagen hatte und war von den Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes des Hauses verwiesen worden. Als die Beamten die Personalien des Angreifers erheben wollten, versetzte dieser einem der Polizisten unvermittelt einen Kopfstoß gegen den Oberkörper. Die Einsatzkräfte überwältigten den 18-Jährigen und fixierten ihn.
In der Folge bedrängte eine ca. 15-köpfige Personengruppe die einschreitenden Polizisten massiv, umringten sie und versuchten, den Festgenommenen zu befreien.
Erst durch Hinzuziehung weiterer Polizeistreifen u. a. des Unterstützungskommandos Mittelfranken sowie weiterer Dienststellen konnte die Situation beruhigt werden. Hierbei kam es zu teils massiven Angriffen mehrerer Personen gegen die Polizisten sowie Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes und entsprechenden Widerstandshandlungen.
Nahezu zwei Dutzend Polizeibeamte waren notwendig, um die Situation zu beruhigen. Hierzu musste unmittelbarer Zwang u. a. in Form von Pfefferspray eingesetzt werden. Fünf Männer (18, 24, 26, 28 und 30 Jahre) wurden festgenommen. Gegen die Beschuldigten wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Die eingesetzten Polizeibeamten blieben nach bisherigem Kenntnisstand unverletzt. Mehrere Personen wurden durch den Rettungsdienst wegen Augen- und Atemwegsreizungen vorsorglich behandelt.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09171/9744-0 zu melden.

PM des PP Mittelfranken vom 11.08.2019

 

Nürnberg (Bayern): Nach Angriff auf Busfahrer – Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Am Sonntag (11.08.2019), kurz nach Mitternacht, griff ein 19-Jähriger einen Busfahrer an und verletzte ihn leicht.
Bei seiner Festnahme wurden auch Polizeibeamte angegriffen.
Gegen 00:15 Uhr teilte der Zeuge mit, dass er von mehreren Personen im Bus angepöbelt und schließlich von einem Täter geschlagen wurde. Im Bereich des Bahnhofsplatzes sollte die Kontrolle der Personen erfolgen. Der 19-jährige Tatverdächtige flüchtete beim Erblicken der Streife in Richtung Königstorpassage, konnte jedoch eingeholt und gestellt werden. Beim Versuch, den aggressiven Mann zu fixieren, leistete dieser Widerstand.
Während der Festnahme kamen die beiden Begleiter des Tatverdächtigen hinzu und attackierten die Polizisten. Eine 20-Jährige griff die Beamten u. a. mit Tritten an und schlug außerdem einem Polizeibeamten mit den Absätzen ihrer hochhackigen Schuhe, die sie in der Hand trug, auf den Kopf. Der 20-jährige Begleiter wurde ebenfalls handgreiflich und bedrohte die Einsatzkräfte. Unter Einsatz von Pfefferspray und weiterer Polizeistreifen konnten die drei Personen schließlich festgenommen werden.
Sowohl zwei Polizeibeamte als auch die Angreifer wurden leicht verletzt. Die 20-Jährige wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gefahren. Hier leistete sie erneuten Widerstand indem sie auf einen Polizisten einschlug.
Alle drei Personen mussten anschließend aufgrund ihres immer noch aggressiven Verhaltens in Gewahrsam genommen werden.
Sie müssen sich nun in einem Ermittlungsverfahren verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 11.08.2019

 

Hammelburg (Bayern): Nach Mitteilung von Schussgeräuschen – Polizei überprüft Schreckschusswaffen von 45-Jährigen – Beamter bei Widerstand verletzt

Nachdem in der Nacht von Samstag auf Sonntag mehrere Zeugen mögliche Schussgeräusche wahrgenommen hatten, überprüfte die Hammelburger Polizei die Wohnung eines 45-Jährigen sowie dessen legal besessene Schreckschusswaffen und Feuerwerkskörper. Der Mann leistete Widerstand gegen die Maßnahme und verletzte einen Beamten dabei leicht.
Kurz nach Mitternacht waren bei der Einsatzzentrale der unterfränkischen Polizei und auch direkt bei der Hammelburger Polizei Meldungen eingegangen, dass Zeugen Schussgeräusche wahrgenommen hätten. Kurze Zeit später meldete sich ein 45-Jähriger aus Hammelburg telefonisch und gab an, Raketen und Böller gezündet zu haben, angeblich als Antwort auf ein Feuerwerk am Himmel. Eine Streife der Hammelburger Polizei suchte daraufhin den Mann bei seiner Wohnadresse auf. Dabei wurden neben Böllern und Feuerwerkskörpern auch Schreckschusswaffen überprüft, für die der Mann eine Erlaubnis vorweisen konnte. Bei der Absuche kamen keine scharfen Schusswaffen zum Vorschein.
Im Rahmen der Überprüfung verhielt sich der alkoholisierte Beschuldigte aggressiv und versuchte die Maßnahmen der Beamten zu verhindern. Ihm wurden daraufhin Handfesseln angelegt. Der 45-Jährige wehrte sich hierbei heftig und verletzte einen eingesetzten Beamten leicht.
Die Beamten nahmen den Mann fest und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde auch eine Blutentnahme bei ihm durchgeführt. Gegen den 45 Jahre alten Mann laufen nun unter anderem Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Zudem wurden die zuständigen Behörden hinsichtlich der waffenrechtlichen Erlaubnisse informiert.

PM des PP Unterfranken vom 11.08.2019

 

Ehestorf (Niedersachsen): Polizeibeamte beleidigt

Am frühen Samstagmorgen sind Beamte der Polizei Seevetal gegen 02:00 Uhr zu Streitigkeiten zweier alkoholisierter Personen in die Straße Auf den Schwarzen Bergen in Ehestorf gerufen worden. Beim Eintreffen der Beamten hatte sich der Streit bereits wieder gelegt. Allerdings missfiel den Streitenden das Erscheinen der Polizei offensichtlich, sodass die Beamten vor Ort beleidigt wurden. Einen 48-Jährigen Ehestorfer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung.

PM der PI Harburg vom 11.08.2019

 

Rostock-Dierkow (Mecklenburg-Vorpommern): Güterzug kollidiert mit Wildschweinrotte

In der Sonntagnacht, gegen 03:30 Uhr teilte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn der BPOLI Rostock mit, dass der Güterzug 41374 bei der Einfahrt in den Seehafen Rostock auf Höhe des ehemaligen S-Bahnhaltepunktes Dierkow mit einer Rotte Schwarzwild kollidierte. Eine Nachschau durch Beamte der BPOLI Rostock verlief aufgrund der nächtlichen Sichtverhältnisse zunächst negativ. Bei einer erneuten Nachschau bei Tageslicht wurden am Ereignisort zwei Stücke Schwarzwild aufgefunden. Ein Tier war bereits verendet, bei einem weiteren Tier war ein Hinterlauf durch den Zusammenprall abgetrennt worden. Die Bundespolizisten erlösten das Tier von seinen Qualen. Durch die Tierrettung der Feuerwehr wurden die Kadaver vor Ort geborgen und entfernt.

PM der BPOLI Rostock vom 11.08.2019

 

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Abschlussmeldung zur 29. Hanse Sail in Rostock

Ein friedliches und gut organisiertes maritimes Volksfest mit vielen schönen Attraktionen – so lautet das Fazit der Rostocker Polizei zur 29. Hanse Sail in Rostock.
Der Einsatzleiter, Polizeidirektor Achim Segebarth, ist durchweg zufrieden mit dem Verlauf des Einsatzes, welcher „ohne größere Störungen oder schwerere Verletzungen durch Unfälle abgelaufen ist.
Dabei ist die Sicherheit auf einer solchen Großveranstaltung stets eine Gemeinschaftsleistung aller Sicherheitspartner“.
Im Rahmen des Einsatzes wurde die Rostocker Polizei durch viele Kolleginnen und Kollegen, insbesondere des Landesbereitschaftspolizeiamtes M-V und des Landeswasserschutzpolizeiamtes M-V, unterstützt. Insgesamt waren über alle 4 Veranstaltungstage 1400 Polizeibeamte im Einsatz.
Ein besonderes und aus polizeilicher Sicht auch herausforderndes Highlight war der Besuch des portugiesischen Staatspräsidenten Marcelo Nuno Duarte Rebelo de Sousa und des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.
Auch Stefan Büchner, Leiter der Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock, zieht eine positive Bilanz und zeigt sich „sehr zufrieden mit dem hohen Ordnungszustand auf dem Wasser“.
Im Veranstaltungszeitraum gab es einen Unfall im Schiffsbetrieb, eine 16-jährige Decksmatrosin verletzte sich beim Bergen des Schonersegels am Kopf. Es gab trotz extrem hoher Verkehrsdichte auf dem Wasser lediglich zwei leichte Schiffskollisionen mit geringem Sachschaden. Im Bereich des Fischereihafens fuhr sich am 10.08.2019 ein Feuerschiff fest, im Bereich Warnemünde am 11.08.2019 zwei Traditionssegler. Alle konnten durch Schlepperhilfe wieder ins Fahrwasser gebracht werden.
Ein Baustein des positiven Verlaufes der 29. Hanse Sail ist darin begründet, dass erstmalig mit einem Schiffsbewegungsplan gearbeitet wurde. So hatten Veranstalter und die Sicherheitskräfte ein genaues Bild von den Verkehrsbewegungen auf dem Wasser. Die eingesetzten Boote der Wasserschutzpolizei waren rund um die Uhr für die Sicherheit auf dem Wasser im Einsatz, um den Hanse Sail-Besuchern ein tolles maritimes Fest zu ermöglichen.
Über den gesamten Veranstaltungszeitraum wurden nach jetzigem Stand 23 Strafanzeigen aufgenommen. Es kam zu einigen Körperverletzungen, Diebstählen und Beleidigungen. Weiterhin wurden Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt.
Ebenfalls das Thema Drohnen hat die Polizei während der Hanse Sail mehrfach beschäftigt. Das Fliegen von Drohnen über Menschenmengen und Bundeswasserstraßen ist grundsätzlich verboten. In diesem Zusammenhang hat die Rostocker Polizei zwei Anzeigen aufgenommen und eine Drohne sichergestellt.

PM der PI Rostock vom 11.08.2019

 

Potsdam (Brandenburg): Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz mit Widerstand

Bei einer Personenkontrolle konnte bei einem 22-jährigen Potsdamer eine geringe Menge Cannabis aufgefunden und sichergestellt werden. Bei der Kontrolle verhielt er sich unkooperativ und versuchte sich zu widersetzen und leistete hierbei Widerstand. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Der Beschuldigte wurde ins Gewahrsam genommen.

PM der PD Brandenburg West vom 11.08.2019

 

Teltow (Brandenburg): Körperverletzung und Widerstand

Der Polizei wurde bekannt, dass sich auf dem Parkplatz eines Supermarktes mehrere Personen schlagen. Bei Eintreffen der Beamten war die Schlägerei noch im Gange und eine Trennung der Kontrahenten war nur unter Einsatz von Pfefferspray möglich. Durch eine Person wurden die Polizeibeamten angegriffen. Alle drei Personen standen erheblich unter Alkoholwirkung und wurden ins Polizeigewahrsam überführt. Mehrere Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM der PD Brandenburg West vom 11.08.2019

 

München (Bayern): Kontrolle eines E-Scooter Fahrers führt zu einem verletzten Polizeibeamten

Am 09.08.2019, gegen 03.40 Uhr, fiel ein 24-Jähriger aus dem nördlichen Münchner Landkreis auf, als er mit einer zweiten Person auf dem Lenbachplatz mit einem E-Scooter fuhr. Bei einer anschließend durchgeführten Verkehrskontrolle von Polizeibeamten der 2. Einsatzhundertschaft wurde bei dem 24-Jährigen ein Atemalkoholwert von mehr als 0,5 Promille festgestellt. Nachdem er über die Konsequenzen informiert und belehrt wurde, versuchte er zu flüchten, was einer der Beamten verhindern wollte, in dem er den 24-Jährigen festhielt. Trotzdem konnte sich der Betroffene losreißen, wodurch der Beamte stürzte und sich an der Schulter verletzte. Der 24-Jährige konnte nach kurzer Fahndung durch hinzugerufene Streifen festgenommen werden. Der Polizeibeamte wurde umgehend in ein Krankenhaus verbracht und ist seitdem nicht mehr dienstfähig.
Der 24-Jährige wurde neben der Anzeige wegen Alkoholverstoßes unter anderem auch wegen Angriff auf Vollstreckungsbeamte angezeigt.

PM (1176) des PP München vom 11.08.2019

 

Kempten (Bayern): Wechselseitige Körperverletzung mit Folgen

Gegen Mitternacht kam es vor dem Parktheater zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 21-jährigen Altusrieder und einem 23-jährigen Oy-Mittelberger. Beide Herren standen unter deutlichem Alkoholeinfluss. Nachdem der 21-jährige Mann recht uneinsichtig war, wurde er in Gewahrsam genommen. In der Haftzelle wurden die eingesetzten Beamten von ihm beleidigt. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 11.08.2019

 

Salzburg: Aggressive Person in Salzburg

In den Morgenstunden des 11. August 2019 versuchte ein 27-jähriger Salzburger mehrmals, Polizisten an der Überprüfung der Alarmanlage eines Objektes in der Salzburger Altstadt zu hindern, obwohl ihn der Polizeieinsatz nicht betraf. Er versuchte mit den Polizisten in das Gebäude zu gelangen und belästigte sie grundlos. Da er sich zunehmend provokanter und aggressiver verhielt sowie fortwährend versuchte, in das Gebäude einzudringen, stellten die Polizisten zunächst seine Daten fest. Zudem wurde er über die Anzeigeerstattung wegen aggressiven Verhaltens in Kenntnis gesetzt. Nach Beendigung der Amtshandlung hinderte der 27-Jährige einen Streifenwagen am Wegfahren, indem er sich unmittelbar davor stellte. Da er sich weigerte, sich vom Streifenwagen und von der Fahrbahn zu entfernen, stiegen die Beamten aus und belehrten ihn über die Konsequenzen seines Handelns. Daraufhin begann der Salzburger wild mit den Händen vor den Gesichtern der Polizisten zu gestikulieren und schrie sie laut an. Da er sein Verhalten trotz mehrfacher Abmahnungen nicht einstellte, nahmen ihn die Polizisten vorläufig fest. Ein Alkotest mit dem 27-Jährigen ergab einen Wert von 2,64 Promille. Nachdem sich er sich schließlich wieder beruhigt hatte, wurde die Festnahme aufgehoben. Er wird den zuständigen Behörden zur Anzeige gebracht. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

PA der LPD Salzburg vom 11.08.2019

 

Altenburg (Thüringen): Dreister Sprayer will trotz Polizei sein „Kunstwerk“ beenden

m Samstagabend gegen 21 Uhr erhielt die Poilzei den Hinweis, dass vermutlich das Gebäude des ehemalichen City-Kaufhauses in der Hillgasse besprüht wird. Anrufer hatten das typische Schüttelgeräsuch von Spraydosen hören können. Die Beamten umstellten daraufhin das Objekt und konnten schließlich einen 26-jährigen Altenburger auf frischer Tat ertappen, wie er gerade die Fassade mit einer Sraydose verzierte. Trotz der nun anwesenden Polizeibeamten, sprühte der Mann unbeirrt weiter und äußerte gegenüber den Einsatzkräften, dass er doch nur sein Werk beenden wolle. Auf seine folgende Festnahme reagierte der 26-jährige mit Unverständnis und wurde handgreiflich, sodass er schließlich in die Gewahrsamszelle gebracht werden musste.

PM der LPI Gera vom 11.08.2019

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.