Lübtheen (Mecklenburg-Vorpommern): PKW rammt Streifenwagen während Verkehrskontrolle

In den Abendstunden des 11.08.2019 beabsichtigten Polizeibeamte des Polizeireviers Hagenow einen PKW einer Verkehrskontrolle in der Ortslage Lübtheen zu unterziehen. Zu diesem Zwecke wurden ihm entsprechende Anhaltesignale gegeben. Zunächst hielt der Fahrer sein Fahrzeug an, beabsichtigte dann aber plötzlich sich der Kontrolle zu entziehen und fuhr davon. Die Beamten verfolgten das Fahrzeug mit eingeschaltetem Sondersignal und Martinshorn. Als der PKW-Fahrer plötzlich von der Straße Kirchplatz auf die Salzstraße abbog, rammte er dabei den Funkstreifenwagen, stieß gegen einen parkenden PKW Kia und kam zum Stehen. Der Unfallfahrer versuchte fußläufig zu flüchten konnte aber durch die ihn verfolgenden Beamten festgenommen werden.
An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden mit einer Gesamtschadenshöhe von 3.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt.
Der 33-jährige, aus Neu Kaliß stammende Mann stand zum Zeitpunkt des Vorfalls unter Einwirkung von berauschenden Mitteln und ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Gegen ihn wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

PM des PP Rostock vom 12.08.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand nach Ladendiebstahl mit Waffen

Am Samstag, 10.08.2019, entwendete gegen 14:30 Uhr ein 50-Jähriger nach bisherigen Ermittlungen mehrere Getränkeflaschen in einem Supermarkt in der Hagener Innenstadt. Als er durch den Ladendetektiv angesprochen wurde, ergriff er die Flucht, konnte aber durch den Detektiv verfolgt werden. An der Straße Elbersufer schnitt eine Streifenwagenbesatzung dem Dieb den Weg ab. Der 50-Jährige attackierte einen der Beamten direkt mit Fäusten. Der Polizist konnte den Schlägen ausweichen. Anschließend konnten die Polizisten den Randalierer zu Boden bringen. Hier versuchte er weiter, die Ordnungshüter mit Kniestößen zu verletzen. Der Dieb wurde in das Hagener Polizeigewahrsam gebracht. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten ein Klappmesser auf. Der Dieb muss jetzt mit mehreren Anzeigen rechnen.

PM der POL Hagen vom 12.08.2019

 

Landshut (Bayern): Betrunkene Rentnerin randalierte

Am Freitag, gg. 19.30 Uhr, wurde die Polizei zu einer randalierenden Rentnerin im Stadtgebiet gerufen. Die betrunkene 61-Jährige geriet im Hausgang eines Mehrfamilienhauses mit einer 80-Jährigen in Streit und schlug im weiteren Verlauf auf die Dame ein. Eine 67-Jährige wollte der 80-Jährigen zu Hilfe kommen, dabei wurde sie von der Randaliererin ebenfalls ins Gesicht geschlagen und in den Unterarm gebissen. Die beiden verletzten Frauen mussten durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden. Während der Anzeigenaufnahme durch die Polizei ließ sich die 61-Jährige nicht beruhigen. Sie war weiterhin unkooperativ und musste aufgrund ihrer Aggressivität gefesselt werden. Dabei leistete die Randaliererin erheblichen Widerstand und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten. Auch hier versuchte sie einen Polizeibeamten zu beißen, was ihr jedoch nicht gelang. Da sich die Frau nicht beruhigen ließ, musste sie in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen werden. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Landshut vom 12.08.2019

 

Mellrichstadt (Bayern): Beamte beleidigt

In der Samstagnacht ging bei den Beamten der Polizeiinspektion Mellrichstadt die Mitteilung über eine Ruhestörung im Bereich der Kleingärten in der Bündt ein. Beim Eintreffen der Streife wurden fünf Personen angetroffen, welche im Freien überlaute Musik aus einer Box hörten. Sofort wurde den Beamten von einem 22-Jährigen der Zutritt zum Gartengrundstück verweigert. Auf Nachfrage, ob er Hausrechtsinhaber sei, verneinte er dies und gab an, nicht der Besitzer des Gartens zu sein. Der anschließenden Aufforderung sich auszuweisen, kam er nicht nach und gab an keinerlei Ausweisdokumente dabei zu haben. Ihm wurde angekündigt, dass er zur Identitätsfeststellung durchsucht werde, als er immer noch nicht mitwirkte, wurden seine Arme fixiert. Beim Griff in seine rechte Hosentasche wurde sofort seine Geldbörse gefunden, in der sich, entgegen seiner Behauptung, sein Personalausweis befand. Während des Vorfalls duzte er die Streifenbesatzung mehrfach in abfälliger Weise und beleidigte sie u.a. mit den Worten „Ihr seid nicht ganz sauber!“.

PM der PI Mellrichstadt vom 12.08.2019

 

Wolfenbüttel (Niedersachsen): 24-jähriger leistet bei Verkehrskontrolle Widerstand

Ein 24-jähriger Autofahrer wurde am Sonntagabend im Rahmen einer Verkehrskontrolle in der Sperlingsgasse angehalten und kontrolliert.
Bei der Kontrolle ergaben sich Verdachtsmomente hinsichtlich eines Betäubungsmittelkonsums. Bei der Überprüfung leistete der 24-Jährige plötzlich Widerstand und schlug einem 29-jährigen Polizeibeamten unvermittelt gegen das Gesicht. Der 24-jährige Autofahrer musste zur Wache des Polizeikommissariates gebracht werden. Hier wurde eine Blutentnahme angeordnet und mehrere Strafverfahren, auch wegen des tätlichen Angriffes auf Polizeibeamte, gegen den 24-jährigen Autofahrer eingeleitet. Der 29-jährige Polizeibeamte wurde durch den Schlag in das Gesicht leicht verletzt.

PM der POL Salzgitter vom 12.08.2019

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Widerstand in Maudacher Straße

Nachdem am 11.08.2019 gegen 05:30 Uhr Polizeibeamte eine wechselseitige Körperverletzung in einer Gaststätte in der Maudacher Straße (Gartenstadt) aufgenommen hatten, kam es zu einer Widerstandhandlung eines unbeteiligten 26-Jährigen.
Er hatte die Beamten immer wieder verbal angegangen und sie schließlich beleidigt. Aus diesem Grunde sollte er einer Personenkontrolle unterzogen werden. Da er die Herausgabe seines Ausweises verweigerte, wurde ihm die Durchsuchung seiner Person angekündigt. Gegen diese setzte sich der 26-Jährige massiv zu Wehr, indem er die Beamten gezielt schlug und trat. Er wurde daraufhin zu Boden gebracht, gefesselt und zur Dienststelle mitgenommen. Nach der Entnahme einer Blutprobe konnte er wieder gehen.
Durch die Widerstandshandlung wurden der 26-Jährige sowie die Beamten leicht verletzt. Die Polizisten waren weiterhin dienstfähig.

PM des PP Rheinpfalz vom 12.08.2019

 

Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg): In Polizeigewahrsam genommen

Bis Sonntagmorgen 6 Uhr musste ein 24-Jähriger in Polizeigewahrsam bleiben, nachdem er sich am Abend ausgesprochen aggressiv verhalten hatte. Der junge Mann wollte gegen 20.30 Uhr in eine Veranstaltung am Remspark, bei der Eintrittsgeld gefordert wurde. Da er dieses nicht bezahlen konnte, schickten ihn die Security-Mitarbeiter wieder weg.
Nachdem er anschließend mehrfach versuchte, doch noch auf das Gelände zu gelangen und ein ausgesprochenes Hausverbot ignorierte, verständigten die Mitarbeiter die Polizei. Auch den Beamten gegenüber verhielt sich der Mann uneinsichtig und aggressiv, weshalb er letztlich mit zur Dienststelle genommen wurde.

PM des PP Aalen vom 12.08.2019

 

Stade (Niedersachsen): „Shining“-Festival in Himmelpforten – viel Arbeit für die
Polizei und den Zoll

Das am Wochenende stattgefundene „Shining“-Festival in Himmelpforten hat Polizei und Zoll viel Arbeit beschert.
Ca. 400 bis 500 Teilnehmer waren der Einladung des Veranstalters gefolgt, um sich sog. Goa-Trance-Musik anzuhören und zu feiern.
Nach den Erfahrungen aus den letzten Jahren hatten Polizeibeamte aus den umliegenden Dienststellen zusammen mit dem Zoll und Hundeführern der Polizei die an- und abreisenden Teilnehmer kontrolliert.
Dabei wurden von den insgesamt über 50 über die Tage eingesetzten Beamten 48 Drogendelikte festgestellt, 11 Autofahrerinnen und Autofahrer waren offensichtlich unter Drogen am Steuer unterwegs und mussten sich einer Blutprobe unterziehen, ein Fahrer hatte nicht die erforderliche Fahrerlaubnis, bei zwei Personen wurden Gegenstände aufgefunden, die dem Waffengesetz unterlagen und eine „hilflose“
Person leistete erheblichen Widerstand, beleidigte die eingesetzten Polizisten und musste schließlich in Gewahrsam genommen werden.
Auch mehrere Beschwerden wegen ruhestörenden Lärms, der von der Veranstaltung ausging, wurden bei der Polizei gemeldet.
Gegen die Betroffenen wird nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Fahren unter Drogeneinfluss und diverser andere Delikte ermittelt.

PM der PI Stade vom 12.08.2019

 

Mannheim-Rheinau (Baden-Württemberg): Betrunkene Männer randalieren in der Relaisstraße, weitere Geschädigte gesucht

Am Sonntag gegen 08.45 Uhr meldeten sich mehrere Anrufer bei der Polizei, dass in Höhe der Relaisstraße 41 zwei Männer randalieren würden. Diese würden auf geparkte Fahrzeuge einschlagen und gegen diese Treten.
Beim Eintreffen einer Funkwagenbesatzung des Polizeireviers Mannheim-Neckar konnten diese zwei Tatverdächtige im Alter von 23 und 28 Jahren vorläufig festnehmen. Der 23-jährige warf beim Eintreffen der Funkwagenbesatzung zudem Aluminiumplomben weg, in welchen sich 4,5 Gramm Haschisch und 1,5 Gramm Marihuana befanden. Aufgrund der Aggressivität der Männer wurden diese gefesselt und zum Polizeirevier Mannheim-Neckarau gefahren.
Ein dort durchgeführter Alkoholtest ergab bei beiden Personen einen Wert von über zwei Promille. In der Dienststelle beleidigte der 23-Jährige einen Polizeibeamten.
Bei einer Nachschau konnte ein beschädigter Pkw festgestellt werden, der Sachschaden beläuft sich auf ca. 5.000 Euro.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Ermittler des Polizeireviers Mannheim-Neckarau konnten nicht ausschließen, dass weitere Fahrzeuge beschädigt wurden und suchen daher weitere Geschädigte, die in Tatortnähe ihr Fahrzeug geparkt hatte und nun Beschädigungen feststellen mussten. Diese werden gebeten, sich unter 0621 833970 zu melden.

PM des PP Mannheim vom 12.08.2019

 

Offenburg (Baden-Württemberg): Uneinsichtigkeit endete in Ausnüchterungszelle

Die Starrsinnigkeit eines mutmaßlich Betrunkenen hat für den 51-Jährigen nun nicht nur ein juristisches Nachspiel, er musste überdies die Nacht von Sonntag auf Montag in der Ausnüchterungszelle verbringen. Der Mann hatte am Sonntagabend die Gäste eines Bistros in der Innenstadt angepöbelt und wollte trotz mehrfacher Aufforderung partout nicht gehen. Für die hinzugerufenen Beamten des Polizeireviers Offenburg hatte der 51-Jährige nur Beleidigungen übrig. Zur Durchführung notwendiger polizeilicher Maßnahmen sollte der Unbelehrbare zur nahegelegen Polizeidienststelle verbracht werden. Hierbei widersetzte er sich tatkräftig gegen die Anweisungen der Polizisten und handelte sich zu einer Anzeige wegen Beleidigung, zudem noch ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. Für die behördliche Unterkunft wird der Mann in naher Zukunft eine Rechnung in seinem Briefkasten vorfinden.

PM des PP Offenburg vom 12.08.2019

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Täglich ein Angriff auf Polizeibeamte

Jeden Tag ein Angriff auf Polizeibeamte – diese Serie geschah am vergangenen Wochenende in Heilbronn. Am Freitagabend kündigte eine 55-Jährige über Notruf ihren Suizid an. Als die Polizei an ihrer Wohnung eintraf nahm die polizeibekannte Frau ein Küchenmesser.
Zunächst drohte sie, sich mit diesem umzubringen, dann ging sie gegen einen Polizeibeamten vor. Nachdem sie von den Beamten überwältigt und entwaffnet worden war, wurde sie unter polizeilicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht. Am frühen Samstagmorgen traf eine Streife des Polizeireviers Heilbronn-Böckingen gegen 3 Uhr einen 40-Jährigen beim Neckargartacher Sportplatz beim Reifenwechsel an. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,2 Promille. Da nicht nachgewiesen werden konnte, ob er den PKW an diese Stelle gefahren hatte, wurde lediglich der Zündschlüssel des Autos einbehalten, um ein Fahren zu verhindern. Deshalb regte sich der Iraner auf, verhinderte, dass der Fahrer des Streifenwagens dessen Tür schloss und schlug dem Beamten mit der Faust ins Gesicht, als dieser ausstieg. Der Polizist erlitt eine leichte Verletzung, der 40-Jährige wurde überwältigt und musste seinen Rausch in einer Zelle ausschlafen. Am Sonntagmorgen wurde gegen 3 Uhr ein randalierender 31-Jähriger in Gewahrsam genommen. Der deutlich alkoholisierte Mann war ruhig bis er die Zelle sah. Dann begann er plötzlich zu Toben. Er schlug und trat nach den Beamten und verletzte zwei von ihnen leicht. In die Zelle musste er trotzdem.

PM des PP Heilbronn vom 12.08.2019

 

Oldenburg (Niedersachsen): Wespen helfen bei Festnahme

Ausgerechnet ein Wespennest hat einem 32-jährigen Oldenburger am Montagmorgen die Flucht vor der Polizei vermasselt:
Die Beamten hatten gegen 8 Uhr an der Tür des Mannes geklingelt, um einen Haftbefehl gegen ihn zu vollstrecken. Der 32-Jährige hatte noch eine elfmonatige Freiheitsstrafe zu verbüßen und sollte von der Polizei zur Justizvollzugsanstalt an der Cloppenburger Straße gebracht werden. Als sich die beiden Fahnder an der Wohnungstür im ersten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses zu erkennen gaben, flüchtete der Mann aus der Wohnung auf den Balkon und sprang von dort einige Meter in die Tiefe. Dort landete der 32-Jährige offenbar genau in einem Wespennest, deren Bewohner sich über den plötzlichen Besuch nur wenig erfreut zeigten. Der Mann schrie auf und schlug wild um sich. Dabei rannte er auf die Straße und konnte dort von den Beamten, die die Wohnung inzwischen wieder verlassen hatten, fixiert werden.
Da nun auch die beiden Polizisten von den aggressiven Wespen attackiert wurden, konnte der Mann sich erneut losreißen. Er rappelte sich auf, stürmte in einen Vorgarten und tauchte dort in einem Kinderplantschbecken unter, um weitere Wespenstiche zu verhindern.
Dort nahmen die beiden Fahnder den Oldenburger schließlich fest und brachten ihn in die JVA, wo seine Wespenstiche medizinisch versorgt werden konnten.
Die beiden Beamten trugen ebenfalls jeweils sechs Wespenstiche davon, unter anderem im Oberkörper und im Gesicht; sie mussten sich ebenfalls von einem Arzt behandeln lassen.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 12.08.2019

 

Bonn (Nordrhein-Westfalen): Mann läuft in Unterhose durch Bonner Hauptbahnhof; Gewahrsam durch Bundespolizei; Beamter verletzt

Sonntagmorgen wurde eine Streife der Bundespolizei auf einen Mann aufmerksam, der lediglich mit einer Boxershorts durch den Bonner Hauptbahnhof rannte. Die Beamten nahmen den Mann in Gewahrsam, der Reisende anschrie und ansprang. Er wehrte sich gegen die Maßnahmen der Bundespolizisten so stark, dass er einen Beamten verletzte, der seinen Dienst nicht mehr fortsetzen konnte.
Ein ungewöhnlicher Anblick für Reisende und Bundespolizisten am Sonntagmorgen um kurz nach 07 Uhr. Ein Mann geht leicht bekleidet über den Bahnsteig 2/3 des Bonner Hauptbahnhofes. Seiner Jogginghose hatte er sich zuvor entledigt und auf den Bahnsteig abgelegt. Nach einem kurzen Gespräch mit den Bundespolizisten äußerte er nach Hause gehen zu wollen. Nur wenige Minuten später lief er wieder auf den Bahnsteig zurück und schrie die dort anwesenden Reisenden lautstark an und versuchte sie anzuspringen. Die Bundespolizisten nahmen den Mann in Gewahrsam. In der Dienststelle leistete er erheblichen Widerstand gegen die Maßnahmen der Beamten. Er schlug, trat sie und versuchte sie zu beißen. Ein Polizist verletzte sich dabei, so dass er zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus musste. Er konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Der 31-jährige Franzose wurde mit Unterstützung der Polizei Bonn dem Polizeigewahrsam zugeführt. Dort wurde er auf richterliche Anordnung einer ärztlichen Untersuchung unterzogen.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung ein.

PM der BPOLD St. Augustin vom 12.08.2019

 

Sindelfingen (Baden-Württemberg): psychischer Ausnahmezustand – Polizei bekommt es mehrfach mit 47-Jährigem zu tun

Gleich mehrere polizeiliche Einsätze veranlasste ein 47 Jahre alter Mann am Samstag in Sindelfingen. Gegen 15.00 Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei, nachdem er beobachtet hatte, wie ein Anwohner des Lehmgrubenwegs von seinem Balkon aus Passanten beleidigt hatte. Als eine Streifenwagenbesatzung vor Ort eintraf, stellten sie fest, dass der Bewohner herum schrie und wirr redete. Ein Gespräch mit dem 47-Jährigen war nicht möglich. Da er sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand, brachten die Beamen ihn in eine psychiatrische Einrichtung. Doch es gelang ihm von dort zu flüchten.
Anschließend begab sich der Mann vermutlich direkt wieder in seine Wohnung, um sein bisher gezeigtes Verhalten fortzusetzen. Er beleidigte vom Balkon aus eine Nachbarin und bedrohte sie auch. Als die Polizei an der Wohnanschrift eintraf, befand sich der 47-Jährige auf seinem Balkon, brüllte herum und lehnte sich über die Balkonbrüstung. Auf Ansprache durch die Polizisten reagierte er auch jetzt nicht. Die Beamten betraten im weiteren Verlauf seine Wohnung, brachten ihn zu Boden und legten ihm die Handschließen an.
Anschließend wurde er zurück in die psychiatrische Einrichtung gebracht.

PM des PP Ludwigsburg vom 12.08.2019

 

Mannheim (Baden-Württemberg): Betrunkener zu aggressiv für den Rettungswagen

Ein 40-jähriger Lette wurde Samstagmorgen in einem erheblich alkoholisierten Zustand am Bahnsteig des Mannheimer Hauptbahnhofs festgestellt. Am Ende wurde er unter Polizeibegleitung in ein Mannheimer Krankenhaus gebracht.
Als der Mann am Samstag gegen 02:00 Uhr durch die Bundespolizisten kontrolliert wurde, legte er umgehend ein beleidigendes und aggressives Verhalten an den noch so jungen Tag. Unter anderem ging er bereits während der Überprüfung mehrfach in bedrohlicher Weise auf die Beamten zu und deutete Kopfstöße in ihre Richtung an. Das Ganze wurde gekrönt durch eine Beleidigung auf sexueller Basis gegenüber einer Beamtin. Als dem Mann erklärt wurde, dass er aufgrund seiner Alkoholisierung die Nacht im Gewahrsam der Bundespolizei verbringen wird, zeigte er sich zunehmend unkooperativ. Aufgrund der Gefahr eines Angriffs durch den Letten, wurde er gefesselt. Sein Verhalten änderte sich auch in den Gewahrsamsräumen nicht. Um eine Eigengefährdung auszuschließen musste der Mann zusätzlich an den Füßen gefesselt werden. Das hinderte ihn jedoch trotzdem nicht daran, sich durch Schläge mit dem Kopf auf den Boden selbst zu verletzen.
Ein hinzugezogener Notarzt entschied, dass der 40-Jährige in ein Krankenhaus verbracht werden soll. Da sich sein Verhalten fortlaufend nicht änderte war ein Transport im Rettungswagen unter diesen Umständen jedoch nicht möglich. Der Notarzt musste ihm ein Beruhigungsmittel verabreichen, erst daraufhin konnte der Mann unter polizeilicher Begleitung in ein Mannheimer Krankenhaus gebracht werden. Auf ihn kommen nun Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung zu.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 12.08.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Mit über 3 Promille bei der Bundespolizei übernachtet

Freitagabend wurde eine Streife der Bundespolizei über eine randalierende Person in einer Regionalbahn informiert. Der 37-jährige Deutsche verbrachte seine Nacht daraufhin im Gewahrsam der Bundespolizei.
Beim Eintreffen der Streife war der Zug bereits angekommen und die Reisenden ausgestiegen. Durch einen Hinweisgeber wurde auf die zuvor als randalierend gemeldete Person aufmerksam gemacht. Der 37-Jährige hatte seine persönlichen Gegenstände teilweise auf dem Bahnsteig verteilt und machte einen erheblich alkoholisierten Eindruck. Zu seinem Schutz entschieden sich die Beamten dazu, ihn in Gewahrsam zu nehmen. Nachdem der Mann realisierte, dass die Polizei neben ihm steht und ihn nun mitnehmen möchte, versuchte er wegzulaufen.
Aufgrund seiner Alkoholisierung war dies jedoch wenig erfolgreich und der Mann konnte gefesselt werden. Dass er zu seinem Schutz die Nacht im Gewahrsam der Bundespolizei verbringen sollte, war dem Mann scheinbar nicht so recht. Während des Einsatzes beleidigte er die Beamten mehrfach und versuchte immer wieder zu entkommen. Auf der Dienststelle ergab ein Alkoholtest einen Wert von über 3 Promille.
Mit diesem Ergebnis konnte er sich schließlich in eine Zelle legen und seinen Rausch bis zum Morgen ausschlafen. Er muss sich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 12.08.2019

 

Waldshut (Baden-Württemberg): Auseinandersetzung zwischen Gästen und dem Security einer Gaststätte

Zwischen einer Besuchergruppe und Security-Mitarbeitern einer Gaststätte in der Waldshuter Innenstadt kam es in der Nacht zum Sonntag, 11.08.2019, zu einem handfesten Streit. Dabei wurden zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes verletzt. Die Besuchergruppe flüchtete bei Eintreffen der Polizei, drei Tatverdächtigte konnten nach einer kurzen Verfolgung vorläufig festgenommen werden. Einer kam in Gewahrsam. Gegen 03:00 Uhr war es zum Streit gekommen, nachdem in der Gaststätte mehrere Gläser zu Bruch gingen. Die Situation eskalierte, die zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wurden angegriffen und verletzten sich dabei. Die Besuchergruppe flüchtete, drei Tatverdächtige im Alter von 24 bis 27 Jahren konnten von der Polizei festgehalten werden. Ein 27-jähriger kam in Gewahrsam, da er derart alkoholisiert war, dass er sich kaum noch auf den Beinen halten konnte und sich sogar mehrmals im Streifenwagen erbrach. Einer der Verdächtigen beleidigte die Polizeibeamten. Auch dieser war merklich alkoholisiert.

PM des PP Freiburg vom 12.08.2019

 

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Aggressiver Oberhausener schlägt Passanten

Sonntagmorgen (11.8.) trafen Polizisten vor einer Sportsbar am Oberhausener Hauptbahnhof auf einen aufgebrachten 19jährigen Mann, der ihnen sofort aggressiv und völlig distanzlos entgegentrat. Ein 25jähriger Oberhausener berichtete den Polizisten, dass er von dem Mann kurz zuvor angegangen worden war. Der Unbekannte hatte ihn plötzlich aufgefordert stehen zu bleiben. Als er weiterging, ergriff ihn der Unbekannte am Arm und schlug ihm mit der Faust gegen das Kinn.
Sofort wurde der Angreifer von seinen Begleitern zurückgehalten, als im selben Augenblick auch schon die Polizisten eintrafen.
Der Aggressor weigerte sich seine Personalien anzugeben, worauf er gefesselt und zur Polizeiwache transportiert wurde. Dort versuchte er einen Kopfstoß anzubringen, der von den vorbereiteten Polizisten aber abgewehrt wurde.
Dem unter Alkoholeinfluss stehenden Mann wurde, nachdem seine Identität festgestellt wurde, eine Blutprobe entnommen. Die nächsten Stunden verbrachte er im Polizeigewahrsam.
Wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wird er sich jetzt verantworten müssen.

PM des PP Oberhausen vom 12.08.2019

 

Cottbus (Brandenburg): Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz

In der Stadtpromenade, der Puschkinpromenade, der Sandower Hauptstraße, in der Berliner Straße und auf dem Stadtring wurden am Sonntag und in der Nacht zum Montag von der Polizei Personen im Alter von 16 bis 39 Jahren angetroffen, die Drogen und Betäubungsmittelutensilien bei sich führten. Diese wurden von den Beamten sichergestellt und Ermittlungen eingeleitet. Ein 28-Jähriger war mit den Maßnahmen der Polizisten nicht einverstanden, leistete in der Berliner Straße gegen 18:45 Uhr Widerstand und beleidigte die Einsatzkräfte. Der Mann musste gefesselt und in Gewahrsam genommen werden.

PM der PD Brandenburg Süd vom 12.08.2019

 

Burghausen (Bayern): Renitenter Patient – zwei Polizeibeamte leicht verletzt

Nach einem Sturz im Bereich Tittmoning musste am Samstag nachmittag ein 56-jähriger Burgkirchner zur ärztlichen Versorgung in die Kreisklinik Burghausen eingeliefert werden. Weil ihm die Behandlung aber zu lange dauerte verließ er die Klinik und legte sich in ein Gebüsch zum Schlafen. Dem Personal gegenüber zeigte er sich völlig uneinsichtig, woraufhin gegen 19.00 Uhr eine Streife der Polizei Burghausen zum Einsatz kam. Der gegenüber setzte sich sein Verhalten – wenig gesprächig, dafür umso aggressiver – fort. Nachdem er einen Beamten mit einem Griff an die Schutzweste zu sich ziehen wollte, wurde er auch unter Einsatz von Pfefferspray zu Boden gebracht, wo er noch weiter um sich schlug und eine Beamtin an der Hand leicht verletzte. Letztlich musste der deutlich alkoholisierte Patient zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen werden. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Tätlichem Angriff auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Burghausen vom 12.08.2019

 

Burghausen (Bayern): Ruhestörung – Beleidigung – Widerstand

Eskaliert ist am Samstag abend gegen 23.00 Uhr eine Ruhestörung in einem Anwesen in der Unghauser Straße. Zwei Bewohner hatten wohl schon geraume Zeit lautstark geschrien und unter schwankender Stimmung auch Streitigkeiten ausgetragen, der weibliche Part soll dabei auch eine Mitbewohnerin im Haus in ungewöhnlicher Lautstärke übelst beleidigt haben. Letztlich war die Polizei hinzugerufen worden. Beiden Beamten gegenüber blieb die 61-jährige absolut uneinsichtig und sollte schließlich in Gewahrsam genommen werden, was unter heftigster Gegenwehr mit Schlägen und Tritten erst mit Hilfe einer zweiten Streifenbesatzung gelang. Bilanz auf Seiten der Polizei: ein Beamter mit einer Risswunde sowie eine Beamtin mit einem deutlichen Hämatom am Oberarm, der von einem kräftigen Biss der 61-jährigen herrührt.
Ihr 55-jähriger Lebens- und Streitpartner schlug sich im Streit mit der Polizei auf ihre Seite, attackierte seinerseits die Beamten und konnte erst nach Einsatz des Pfeffersprays gebändigt werden.
Beide verbrachten die anschließende Nacht zusammen, bei der Polizei, allerdings in getrennten Hafträumen.
Beide müssen sich wegen Tätlichen Angriff und Widerstand verantworten, die Frau zusätzlich wegen Körperverletzung und Beleidigung verantworten.

PM der PI Burghausen vom 12.08.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Zwei Polizisten nach Widerstand verletzt

– Sonntagmorgen, um 03:35 Uhr, riefen Zeugen die Polizei zur Hagener Straße, in der mehrere Randalierer parkende Autos beschädigten. Zwei Polizisten kontrollierten eine Personengruppe, die für die Tat in Frage kam, auf der Feithstraße. Ein 17-Jähriger aus der Gruppe kam den Anweisungen der Beamten wiederholt nicht nach und sollte in Gewahrsam genommen werden. Dabei schlug der Jugendliche einen Beamten, ging gemeinsam mit dem Polizisten zu Boden und würgte diesen. Auch stieß er auf dem Weg in die Gewahrsamszelle Drohungen und Beleidigungen aus. Zwei eingesetzte Polizisten zogen sich bei der Ingewahrsamnahme leicht Verletzungen zu, blieben aber dienstfähig.
Den 17-Jährigen erwartet jetzt ein Strafverfahren.

PM der POL Hagen vom 12.08.2019

 

Bedburg-Hau (Nordrhein-Westfalen): 26-Jähriger leistet Widerstand nach Körperverletzung

Am Samstag (10. August 2019) gegen 03:00 Uhr kam es im Festzelt in Qualburg an der Koppelstraße zu einer gefährlichen Körperverletzung, gefolgt von einem Widerstand gegen Polizeibeamte. Ein 26-Jähriger aus Bedburg-Hau näherte sich im Zelt zunächst einer Gruppe anderer Gäste. Plötzlich nahm er sich einen Feuerlöscher und sprühte den Inhalt in Richtung eines 18-Jährigen und einer Gleichaltrigen, beide ebenfalls aus Bedburg-Hau. Sie wurden von dem Löschmittel im Gesicht getroffen und klagten anschließend über Atembeschwerden. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes vor Ort führten den 26-Jährigen daraufhin nach draußen vor das Zelt und informierten die anwesenden Polizeibeamten. Der 26-Jährige verhielt sich äußerst aggressiv und beleidigte die Security-Mitarbeiter sowie die Polizisten. Als er einem der Beamten einen vorher ausgehändigten Ausweis wieder entreißen wollte, wurde der 26-Jährige zu Boden gebracht und mit Handschellen fixiert, wogegen er sich stark sperrte.
Die Polizisten führten ihn anschließend zum Einsatzwagen, auch dagegen leistete er Widerstand. Von der Rückbank aus beleidigte er die Beamten mehrfach. Auf der Wache in Kleve wurde dem augenscheinlich alkoholisierten 26-Jährigen eine Blutprobe entnommen.
Gegen ihn wurde Strafanzeige erstattet.

PM der KPB Kleve vom 12.08.2019

 

Plettenberg (Nordrhein-Westfalen): Raser hinterher gemessen

Mit gemessenen stolzen 99 km/h raste ein 31-jähriger Autofahrer am Samstagmorgen auf der Attendorner Straße von einer Laser-Messstelle der Polizei davon. 50 km/h sind erlaubt.
Der Fahrer rechnete offenbar nicht damit, dass die Polizei auch das Tempo von Fahrzeugen messen kann, die sich entfernen. Gegen 9.20 Uhr war der BMW-Fahrer zunächst vorschriftsmäßig mit 50 km/h in die Kontrolle gefahren. Doch beim Passieren der Kontrollstelle ließ er den Motor aufheulen und gab Gas. In 268 Metern Entfernung protokollierte der messende Polizeibeamte die 99 km/h. Der Fahrzeugführer war jedoch zunächst einmal über alle Sauerländer Berge in Richtung Attendorn.
Man sieht sich jedoch immer mehrmals im Leben: Eineinhalb Stunden später entdeckten die Polizeibeamten den Fahrer in seinem BMW auf der Oestertalstraße wieder. „Was willst du von mir?“, raunzte er die Polizisten an. Eine Antwortet wartete er allerdings erst gar nicht ab und wurde aggressiv. Die Beamten schrieben schließlich eine Anzeige.
Abzüglich der Toleranz von drei Stundenkilometern werden 46 km/h zu viel gewertet. Das macht ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro und ein Fahrverbot von einem Monat.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 12.08.2019

 

Tauberbischofsheim (Baden-Württemberg): Mann widersetzt sich Polizeikontrolle – Skoda-Fahrerin gesucht

Unmögliches Verhalten legte ein 28-jähriger Fahrer eines Mercedes am Freitagnachmittag auf einer Landesstraße zwischen Großrinderfeld und Tauberbischofsheim an den Tag. Mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr der junge Mann an einer Polizeistreife vorbei in Fahrtrichtung Tauberbischofsheim. Immer wieder beschleunigte er sein Fahrzeug auf circa 150 km/h. Im weiteren Verlauf seiner rasanten Fahrt fuhr er einem Skoda sehr dicht hinten auf und bedrängte damit womöglich die Fahrerin. Kurz danach überholte er das Auto. Die Streife nahm die Verfolgung auf und gab dem Mann mit Blaulicht und der Aufschrift „Stopp Polizei“ zu verstehen, dass sie ihn kontrollieren möchten. Der 28-Jährige reagierte darauf nicht und setzte seine Fahrt fort. Erst als die Beamten den Mercedes überholten, fuhr der Fahrer an einem Parkplatz rechts ran. Während der Kontrolle verhielt sich der Mann sehr aggressiv und widersetzte sich den Anweisungen der Beamten. Im weiteren Verlauf der Kontrolle kam es zu Widerstandshandlungen, sodass zwei Beamte leicht verletzt wurden. Im Fahrzeug fanden die Ordnungshüter Marihuana und eine leere Bierdose. Dies war vermutlich die Erklärung seines Verhaltens. Aus diesem Grund musste er die Beamten zur Entnahme einer Blutprobe in ein Krankenhaus begleiten, wo er erneut massiven Widerstand leistete. Mit mehreren Anzeigen muss der 28-Jährige nun rechnen. Die Polizei sucht nun die Skoda-Fahrerin, welche möglicherweise durch das Auffahren bedrängt wurde. Diese soll sich unter der Telefonnummer 09341 810 an das Polizeirevier Tauberbischofsheim wenden.

PM des PP Heilbronn vom 12.08.2019

 

Öhringen (Baden-Württemberg): Junger Randalierer verliert Handy

Am Sonntagabend, kurz nach 23 Uhr, war eine Gruppe junger Männer im Öhringer Nußbaumweg lautstark unterwegs. Einer von ihnen trat gegen den Außenspiegel eines VW Golf und richtete Sachschaden an. Ein Anwohner bemerkte das Treiben und störte die Randalierer. Bei deren Flucht verlor einer von ihnen sein Smartphone. Die alarmierte Polizeistreife fand das Handy und stellte es sicher. Der Verlierer hatte sich wohl gedacht, dass sein IPhone bei der Polizei abgegeben worden sein könnte. Er klingelte nämlich gegen 1.45 Uhr auf dem Polizeirevier und wollte das Handy abholen. Dass dies aus naheliegenden Gründen zunächst als Beweismittel beschlagnahmt bleiben musste, leuchtete dem stark betrunkenen 24-Jährigen offenbar nicht ein. Nachdem die Diskussionen mit den Polizeibeamten schließlich von seiner Seite aus handgreiflich wurden und er sich auch nicht beruhigen ließ, musste der junge Mann die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen. Auf ihn kommen nun gleich mehrere Anzeigen zu. Die Ermittlungen bezüglich der Sachbeschädigung dauern an.

PM des PP Heilbronn vom 12.08.2019

 

Öhringen (Baden-Württemberg): Nacht in Zelle verbracht

Offenbar zum Schlägern aufgelegt war ein 39-Jähriger in der Nacht zum Samstag in Öhringen. Gegen 2.10 Uhr war der stark alkoholisierte Mann auf der Bahnhofstraße zu Fuß unterwegs und wollte dort auf eine Gruppe von Passanten losgehen. Drei junge Männer aus der angegriffenen Gruppe hielten den Streithahn fest und verständigten die Polizei. Weil der 39-Jährige weiterhin äußerst aggressiv agierte, nahmen ihn die Beamten mit auf das Polizeirevier, wo er seinen Rausch in einer der Gewahrsamszellen ausschlafen durfte.

PM des PP Heilbronn vom 12.08.2019

 

Stuttgart (Baden-Württemberg): Dreiergruppierung entwendet Bauzaun und leistet Widerstand

Ein 26-Jähriger hat sich am Samstagmittag (10.08.2019) gegen 12:00 Uhr den Maßnahmen von Bundespolizisten im Stuttgarter Hauptbahnhof widersetzt und zuvor in Begleitung von zwei weiteren Tätern im Alter von 25 und 29 Jahren einen Bauzaun entwendet. Beamte der Bundespolizei trafen die drei Männer nach einem Bürgerhinweis mitsamt des Bauzaunes in der Klett-Passage an und unterzogen diese zunächst einer polizeilichen Kontrolle. Die Personen sollten in der Folge für weitere strafprozessuale Maßnahmen auf das Polizeirevier verbracht werden. Hierbei versuchte sich ein 26-jähriger Mann aus der Kontrolle zu entziehen und wurde daher gefesselt. Zudem lies sich der deutsche Staatsangehörige auf dem Weg zum Polizeirevier mehrfach fallen und stemmte sich gegen die Laufrichtung. Die eingesetzten Beamten verblieben allesamt unverletzt. Die Herkunft des Bauzaunes ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Die drei Tatverdächtigen müssen nun mit einer Strafanzeige wegen des Verdachts des Diebstahls rechnen. Zudem wurde gegen den 26-jährigen Mann ein Ermittlungsverfahren wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Zeugen, welche sachdienliche Angaben zum Sachverhalt machen können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer +4971189903200 zu melden.

PM der BPOLI Stuttgart vom 12.08.2019

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Essen: Respektloses und beleidigendes Verhalten gegenüber der Polizei führt zu Strafanzeige- Privates Video in den sozialen Medien bereits zigtausend Mal angeklickt

45138 E.- Ostviertel: Donnerstagabend (8. August 2019, gegen 21 Uhr) fuhr ein uniformierter 42-jähriger Bundespolizist über die Steeler Straße zur Arbeit. Kurz hinter der Autobahnbrücke über die A 40 in Richtung Innenstadt soll er von einer dort stehenden Person (27) beleidigt worden sein. Er stoppte sofort den Wagen und ging zurück zu der Bushaltestelle vor der Hausnummer 125. Als er die Person ansprach, kam ein weiterer, bis dahin vermutlich unbeteiligter Mann (30) hinzu.
Sofort entstand eine sehr aggressive und respektlose Situation gegenüber dem einschreitenden Polizisten. U.a. bezichtigten ihn die Männer, betrunken zu sein. Kurz darauf alarmierten sie über den Notruf die zuständige Essener Polizei und zeigten den Bundespolizisten wegen Nötigung und dem Verdacht der Trunkenheit an.
Nach Feststellung ihrer Personalien suchten die Beamten sofort die Dienststelle des angeschuldigten Polizisten auf. Er schilderte den Landespolizisten den Ablauf aus seiner Sicht und gab an, keinen Alkohol getrunken zu haben. Der freiwillig durchgeführte Alkoholtest ergab einen Wert von 0,0 Promille. Nach Abschluss der Befragung setzte er seinen Dienst fort. Vermutlich ein Anwohner stellte später ein Video in die sozialen Netzwerke, welches rasant schnell geteilt und bereits zigtausend Mal angeklickt und kommentiert wurde. Die Aufnahme ist bereits polizeilich gesichert und wird, wie vermutlich auch das zusätzlich aufgenommene Beweisvideo des beteiligten Zeugen, in die Strafverfolgung aufgenommen. Von den drei beteiligten Männern ist nur eine Person strafrechtlich noch nicht in Erscheinung getreten. Die beiden anderen Personen sind den Strafverfolgungsbehörden wegen Eigentums.- Gewalt.- und Rauschgiftdelikten hinlänglich bekannt. Mögliche Zeugen des Vorfalls, Passanten, Autofahrer und Anwohner werden gebeten, ihre Beobachtungen der Polizei Essen unter der Rufnummer 0201/829-0 zu berichten.

PM der POL Essen vom 12.08.2019

 

Nürnberg (Bayern): Polizeibeamte beleidigt und massiven Widerstand geleistet

Am frühen Sonntagmorgen (11.08.2019) kam es zu heftigen Widerstandshandlungen und Beleidigungen gegenüber Polizeibeamten im Nürnberger Westen. Der mutmaßliche Täter weigerte sich zuvor, eine Gaststätte zu verlassen.
Gegen 08:00 Uhr verständigte der Betreiber einer Gaststätte in der Leopoldstraße die Polizei, da sich ein Gast weigerte, zu gehen. Beim Eintreffen einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-West trat der 47-jährige Tatverdächtige den Beamten sofort äußerst aggressiv gegenüber. Er machte einen stark alkoholisierten Eindruck, ging mit aggressiver Körperhaltung und erhobenen Händen auf die Polizisten zu und gestikulierte wild um sich.
Da sich die Beamten einem Angriff unmittelbar bevor sahen und der Mann sich weiterhin weigerte, den polizeilichen Anordnungen Folge zu leisten, mussten sie unmittelbaren Zwang anwenden. Dagegen wehrte sich der 47-Jährige massiv und beleidigte die Polizisten mit diversen Schimpfwörtern.
Schließlich konnten die Beamten den Mann zur Polizeiinspektion verbringen, wo auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Auch gegen diese Maßnahme wehrte sich der Mann erheblich
Der 47-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Die eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt.
Der Tatverdächtige muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren – unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte – verantworten. Er befindet sich zwischenzeitlich wieder auf freiem Fuß.

PM des PP Mittelfranken vom 12.08.2019

 

Brieselang (Brandenburg): Mann stört polizeiliche Maßnahmen

Polizeibeamte wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag zu einem Körperverletzungsdelikt auf einem Festgelände in der Thälmannstraße nach Brieselang gerufen. Dort stieß ein 27-jähriger Tatverdächtiger eine 18-Jährige zu Boden, sodass diese auf dem Gehweg aufschlug und sich Verletzungen zuzog. Bei der Sachverhaltsklärung vor Ort wurden die Polizisten immer wieder durch einen weiteren 20-jährigen Mann beleidigt und in der Ausübung ihrer Arbeit behindert. Dem Störenfried wurde ein Platzverweis erteilt, dem der Mann auch Folge leistete. Während weiterer Prüfungshandlungen im Rahmen der Anzeigenaufnahme der Körperverletzung, trafen die Polizisten den 20-Jährigen kurz darauf noch ein weiteres Mal auf dem Bahnhofsvorplatz an. Auch hier trat der Tatverdächtige aggressiv und unkooperativ auf. Da die Beamten zuvor keine Zeit hatten die Personalien des Mannes aufzunehmen, beabsichtigten sie dies nun nachzuholen. Der junge Mann wollte sich jedoch zuvor entfernen und wurde aufgefordert seine Identität bekannt zu geben. Der Tatverdächtige ging nun mit erhobener Faust auf einen der Polizisten los, sodass er mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht wurde. Er wehrte sich aktiv gegen die Maßnahmen. Bei der anschließenden Durchsuchung des Mannes konnten auch noch geringe Mengen betäubungsmittelähnliche Substanzen festgestellt werden. Die Kollegen entließen den Mann nach einer Blutprobenentnahme im Krankenhaus und fertigten Strafanzeigen, unter anderem wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und wegen Beleidigung. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen gegen den 20-Jährigen aufgenommen.

PM der PD Brandenburg West vom 12.08.2019

 

Zossen (Brandenburg): Widerstand nach Störung der Religionsausübung

1999 Landkreis Teltow-Fläming, Zossen, Kirchplatz, Kirche / Sonntag, 11.08.2019, 11:00 Uhr
Die Polizei in Zossen musste gestern Mittag gegen 11:00 Uhr in der Kirche auf dem Kirchplatz in Zossen tätig werden. Eine Verantwortliche bat um Hilfe bei der Durchsetzung eines bestehenden Hausverbotes gegen einen 59-Jährigen. Dieser hatte sich trotz eines Hausverbotes mit einem Klappstuhl neben das Taufbecken gesetzt und verließ die Kirche trotz wiederholter Aufforderung während einer Predigt nicht. Auch die Polizeibeamten baten den Mann anfänglich die Kirche selbstständig zu verlassen, was der Tatverdächtige ablehnte und ankündigte sich gegen Folgemaßnahmen der Polizei zu wehren. Die Beamten brachten den Mann schließlich unter der Anwendung einfacher körperlicher Gewalt aus der Kirche. Während der Maßnahme trat der Tatverdächtige nach den Beamten und einer Verantwortlichen der Kirche. Die Frau und ein Beamter wurden hierbei leicht verletzt. Der Mann wurde schließlich in den Gewahrsam der Inspektion Teltow-Fläming gebracht. Eine Mitteilung an den sozialpsychiatrischen Dienst erfolgte, da der Tatverdächtige ein psychisch auffälliges Verhalten zeigte.
Die Kriminalpolizei hat nun Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PD Brandenburg West vom 12.08.2019

 

Hennigsdorf (Brandenburg): Polizeibeamten geschlagen

Bei einem Einsatz in der Schönwalder Straße wurde gestern gegen 02.10 Uhr ein Polizeibeamter von einem 34-jährigen Oberhaveler geschlagen. Der Beamte wurde nicht verletzt und blieb weiter dienstfähig. Eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 12.08.2019

 

Erfurt (Thüringen): Drogen in Gulli

Erfurter Polizisten beabsichtigen, Sonntagnachmittag einen 21-jährigen Fahrradfahrer in der Johannesvorstadt zu kontrollieren. Der junge Mann dachte aber gar nicht daran anzuhalten und versuchte zu Fuß zu flüchten. Die Polizisten fassten den Mann. Der wehrte sich aber so heftig, dass er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Dabei verletzte er die beiden Polizisten. Während der Auseinandersetzung ließ der 21-Jährige ein Tütchen in einem Gulli verschwinden. Die Feuerwehr rückte an, um das Tütchen aus dem Schacht zu bergen. Darin befanden sich mehrere Gramm Marihuana. Das brachte den jungen Mann gleich mehrere Anzeigen wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

PM der LPI Erfurt vom 12.08.2019

 

Wiesbaden (Hessen): Randalierer festgenommen

Am Samstag, gegen 11:30 Uhr, wurde der Polizei eine randalierende Person im Hausflur in Wiesbaden-Dotzheim in der Straße „Hasenspitz“ gemeldet. Beim Eintreffen der Polizeibeamten wurde ein 50-jähriger alkoholisierter Mann angetroffen. Dieser wollte den Anweisungen der Beamten nicht folgen und reagierte aggressiv. Des Weiteren versuchte er die Polizisten zu treten und zu schlagen. Aus diesem Grund wurde er im Hausflur festgenommen. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen wurde ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt.
Dieser ergab einen Wert von ca. 2,0 Promille. In der Folge wurde bei dem 50-Jährigen eine Blutentnahme durchgeführt und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PP Westhessen vom 12.08.2019

 

Hemmoor (Niedersachsen): Psychisch Auffälliger wütet in Hemmoor – 38-Jähriger nach Gewaltausbruch eingewiesen

Samstagnacht wütete ein 38-jähriger Lüneburger in Hemmoor. Zunächst hat der offenkundig verwirrte Mann versucht, sich auf der Stader Straße (B 73) von dort passierenden Lkw und Pkw überfahren zu lassen. Anschließend hat er die eingesetzten Polizeibeamten aufgefordert, ihn zu erschießen. Er schlug und trat um sich und verletzte drei Polizeibeamtinnen und zwei Polizeibeamte teils erheblich. Auf den Einsatz von Reizgas reagierte der psychisch Auffällige nicht.
Der 38-Jährige schlug und trat gegen Streifenwagen und entkleidete sich komplett. Er rannte in ein Wohnhaus und schlug auf eine Frau ein. Er rannte nackt umher, bis er schließlich unter massivem Widerstand unter Hinzuziehung weiterer Polizeibeamter überwältigt und in Gewahrsam genommen werden konnte. Der äußerst aggressive 38-Jährige ist noch in der Nacht in eine Fachklinik eingewiesen worden. Kurz zuvor hatte er eine solche nach Polizeikenntnis erst selbstständig verlassen.
Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sind oft extremen und außergewöhnlichen Belastungssituationen ausgesetzt. Ein solches Ausmaß an Aggression und Gewalt ist aber auch für sie eine nicht alltägliche Situation.
Die Ermittlungen dauern an. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Geschehen machen können, werden gebeten, sich an die Polizei in Hemmoor (Tel.: 04771 – 6070) oder in Cuxhaven zu wenden (Tel.: 04721 – 5730).

PM der PI Cuxhaven vom 12.08.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Zwei Männer greifen Polizisten an

In der Nacht auf Samstag wurden Polizisten in Karlsruhe von zwei jungen Männern angegriffen. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt.
Eine Streife des Polizeireviers Karlsruhe Marktplatz wurde gegen 02:40 Uhr auf einen 19-Jährigen aufmerksam, der vor einer Diskothek in der Hirschstraße laut herumschrie und Besucher der Disco anpöbelte. Als die Beamten den Mann aus dem Streifenwagen heraus ansprachen, reagierte dieser sofort aggressiv und beleidigend.
Als die Polizisten daraufhin ausstiegen, um den 19-Jährigen zu kontrollieren, ging dieser auf die Beamten los. Der sich vehement wehrende Mann konnte von den Beamten schließlich überwältigt und vorläufig festgenommen. In der Zwischenzeit kam ein 21-jähriger Verwandter des 19-Jährigen hinzu, der zunächst von weiteren Anwesenden zurückgehalten werden konnte. Er riss sich jedoch los und ging ebenfalls auf die Polizeibeamten los. Er konnte von Beamten zu Boden gebracht und festgehalten werden. Dennoch trat er mehrfach um sich, wodurch ein Polizist leicht verletzt wurde.
Nach Beendigung der strafprozessualen Maßnahmen wurden die beiden alkoholisierten Männer wieder auf freien Fuß gesetzt. Sie werden sich wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM des PP Karlsruhe vom 12.08.2019

 

Leipzig (Sachsen): Wenn der Spaß aufhört!

Eine ungewöhnliche Auseinandersetzung hatten Polizeibeamte am Sonntagabend mit einer Gruppe junger Frauen. Die 17- bis 23-Jährigen fuhren mit Fahrrädern auf der Lützner Straße. Als ein Polizeifahrzeug vorbeifuhr, zeigte eine 19-Jährige mit beiden Händen den „Stinkefinger“. Als die Beamten hielten, um die Personalien festzustellen, filmte eine 23-Jährige die Beamten aus nächster Nähe. Als die Beamten daraufhin die Kamera an sich nahmen, eskalierte die Situation. Mehrere Frauen der Gruppe wurden handgreiflich und versuchten, die Kamera wieder an sich zu bringen. Die 19-Jährige schlug einem Beamten (m/26) mit einer Gehhilfe auf den Kopf. Dieser wurde leicht verletzt, war aber weiterhin dienstfähig. Das Unterfangen misslang jedoch, die Kamera konnten sie nicht wieder erlangen. Stattdessen stellten die Beamten fest, dass die Frauen einen Gewehr-ähnlichen Gegenstand, eine sogenannte Anscheinswaffe, mit sich führten. Wie sich herausstellte, war die Gruppe unterwegs, um eine sogenannte „Bucket-List“ abzuarbeiten, anlehnend an einen Hollywoodfilm. Ein Spiel also. Ein Punkt darauf soll das „Sitzen in einem Polizeiauto“ gewesen sein. Zu diesem Zwecke hätte die 19-Jährige die Beamten bewusst provoziert. Letztlich gab es Anzeigen wegen Beleidung, Widerstand und gefährlicher Körperverletzung. Ein Atemalkoholtest bei der 19-Jährigen ergab knapp 1,6 Promille. Sowohl die Anscheinswaffe als auch die Speicherkarte der Kamera wurden beschlagnahmt. Nun wird geprüft, ob das Filmen der Beamten strafbewährt ist und ob die Gruppe im Vorfeld weitere strafbare Handlungen begangen und sich dabei gefilmt hatte. Nach der Identitätsfeststellung wurden alle vor Ort entlassen.

PM der PD Leipzig vom 12.08.2019

 

Weingarten Baden-Württemberg): Beleidigung von Polizeibeamten

Einem 72-jährigen Tatverdächtigen, dem am Sonntagabend gegen 22.00 Uhr nach einer Trunkenheitsfahrt im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen werden sollte, ließ sich im Rahmen der Maßnahmen der Polizei dazu hinreißen, sich gegen die Entnahme der Blutprobe zu wehren und die eingesetzten Beamten übel zu beleidigen. Die Blutprobe wurde dem 72-Jährigen unter Zwang entnommen, wegen der vor dem Klinikpersonal ausgesprochenen Beleidigungen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Beschlagnahme des Führerscheins des 72-Jährigen war entbehrlich, da er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

PM des PP Konstanz vom 12.08.2019

 

Aulendorf (Baden-Württemberg): Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Im Bereich einer Gaststätte in der Bachstraße griff ein 21-jähriger Mann in der Nacht zum Samstag gegen 01.45 Uhr aus nichtigem Anlass einen 19-Jährigen an. Der Geschädigte wurde durch den Angreifer geschlagen und verletzt. Als Polizeibeamte des Polizeireviers Weingarten am Tatort eintrafen, hatte sich der Tatverdächtige bereits entfernt. Nach der Aufnahme des Sachverhalts und Sicherstellung der Versorgung des Verletzten wurde die Fahndung nach dem Tatverdächtigen aufgenommen. Dieser konnte schließlich in einem Hinterhof angetroffen und festgenommen werden. Gegen die Festnahme leistete er erheblichen Widerstand, was den Einsatz von Reizstoff und Fesselwerkzeug erforderte. Weiterhin ließ sich der 21-Jährige dazu hinreißen, die eingesetzten Beamten übel zu beleidigen. Er wurde bis zu seiner Beruhigung in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Weingarten untergebracht.
Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung von Polizeibeamten eingeleitet.

PM des PP Konstanz vom 12.08.2019

 

Bad Waldsee (Baden-Württemberg): Ruhestörung und Beleidigung

Wegen zu lauter Musik aus einem Wohngebiet wurde die Polizei in der Nacht zum Sonntag gegen 00.00 Uhr gerufen. Polizeibeamte des Polizeireviers Weingarten trafen im Rahmen der Überprüfung auf eine Hochzeitsfeier an einer Privatadresse, auf der mit lauter Musik gefeiert wurde. Der angetrunkene Bräutigam stellte die Musik leiser. Er ließ sich dazu hinreißen, die eingesetzten Polizeibeamten vor seinen Hochzeitsgästen zu beleidigen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

PM des PP Konstanz vom 12.08.2019

 

Kempten (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte nach einem Besuch auf der Allgäuer Festwoche

Am Sonntagabend, gegen 22:30 Uhr, wurde ein 29-jähriger Mann vom Sicherheitsdienst der Festwoche verwiesen. Der alkoholisierte Mann wurde zunehmend aggressiver und verließ den Bereich vor dem Festwochenzugang erst, nachdem er einer uniformierten Streife ansichtig wurde. Kurze Zeit später kehrte der Mann jedoch an die Örtlichkeit zurück. Als die Beamten die Türen des uniformierten Dienstfahrzeuges öffneten, um auszusteigen, rannte der alkoholisierte Mann mit vollem Körpereinsatz gegen die sich öffnende Beifahrertür. Im Anschluss daran flüchtete er in einen Hinterhof, in welchem er kurze Zeit später von den Beamten angetroffen werden konnte. Auf der Fahrt zur Dienststelle bedachte der 29-jährige die Beamten noch mit diversen Kraftausdrücken. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und verbrachte die restliche Nacht in den Haftzellen der Polizei Kempten. Die eingesetzten Beamten wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Am Dienstfahrzeug entstand ein Sachschaden von ca. 1.500 Euro. Den Täter erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 12.08.2019

 

Kaufbeuren (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte nach Suizidversuch

Am Sonntagvormittag versuchte ein 65-jähriger Mann sich das Leben zu nehmen. Vom hinzugerufenen Rettungsdienst wollte er sich anschließend nicht helfen lassen. Auf die herbeigerufene Streife reagierte er sofort aggressiv. Auch nach einem längeren Gespräch wollte er sich nicht freiwillig in eine Klinik begeben. Als die Beamten ihn mit Zwang in den bereitstehenden Krankenwagen bringen wollten, leistete er heftigen Widerstand und versuchte einen Polizeibeamten zu schlagen. Er musste gefesselt werden. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und wegen versuchter Körperverletzung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 12.08.2019

 

Günzburg (Bayern): Versuchter Pkw-Diebstahl und Widerstand gegen Polizeibeamte

Am vergangenen Samstag stieg ein 28-Jähriger kurz nach Mitternacht in der Heidenheimer Straße in einen Pkw ein, welcher nicht ihm gehörte und fuhr davon. Das Fahrzeug war unversperrt und der Schlüssel steckte. Der Pkw-Besitzer, welcher sich einige Meter von seinem Pkw entfernt aufhielt, bemerkte, dass sein Fahrzeug entwendet wurde und nahm zusammen mit einem Freund mit dessen Pkw die Verfolgung auf. Der 28-Jährige lenkte den gestohlenen Pkw in einen Feldweg und blieb dort stehen. Anschließend stieg er aus dem Pkw aus und versuchte zu fliehen. Er konnte jedoch von dem Fahrzeugeigentümer und dessen Freund festgehalten werden. Dem unbekannten Beifahrer in dem gestohlenen Pkw gelang die Flucht. Durch die zwischenzeitlich verständigte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Günzburg konnte nach deren Eintreffen festgestellt werden, dass der 28-Jährige und mutmaßliche Pkw-Dieb deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Eine erste Überprüfung ergab einen Alkoholwert von mehr als zwei Promille. Zum Zweck einer Blutentnahme wurde der 28-Jährige zur Polizeiinspektion Günzburg verbracht. Während der Fahrt zur Polizeiinspektion versuchte der Mann die Türe des Streifenfahrzeuges zu öffnen, um zu flüchten. Aufgrund der aktivierten Türsicherung misslang ihm dies. Daraufhin wurde der 28-Jährige immer aggressiver und schlug mehrfach mit den Händen gegen den Dachhimmel des Dienstfahrzeuges. Schließlich weigerte er sich bei der Polizei aus dem Streifenwagen auszusteigen und begann, um sich zu schlagen. Letztlich konnte der Mann nur unter Anwendung einfacher körperlicher Gewalt aus dem Dienstfahrzeug verbracht und musste schließlich dabei auch gefesselt werden. Die beiden Polizeibeamten wurden bei den Widerstandshandlungen des 28-Jährigen leicht verletzt. Der 28-Jährige zog sich ebenfalls eine leichte Verletzung zu. Gegen den 28-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachtes des Diebstahls, der Trunkenheit im Verkehr und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 12.08.2019

 

Kaufbeuren (Bayern): Minderjährige sexuell belästigt und tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am Montagnachmittag erreichte die Polizei Kaufbeuren ein Notruf aus einem Verbrauchermarkt in der Kaufbeurer Innenstadt.
Ein äußerst aggressiver Mann hatte dort zuvor zwei jugendliche Mädchen unsittlich angefasst und diese über einen längeren Zeitraum im Markt belästigt, bis ein Mitarbeiter des Marktes dazwischen ging. Im Anschluss kam der Sicherheitsdienst des Marktes hinzu. Auch zu diesem Zeitpunkt zeigte sich der Mann noch äußerst aggressiv und ging mit einer Flasche auf sie los. Deshalb wurde er zu Boden gebracht. Als die Polizeistreife eintraf, versuchte dieser von Beginn an die Beamten zu treten und zu schlagen. Daraufhin musste er weiterhin am Boden fixiert und gefesselt werden. Auch nachdem er gefesselt war, leistete der Mann im Anschluss weiter massiven Widerstand und wollte sich nicht zum Dienstfahrzeug verbringen lassen, sodass er getragen werden musste. Als der Mann in die Haftzelle verbracht worden war, urinierte er aus der Zelle heraus in den Gang in Richtung der Polizeibeamten und beleidigte diese. Ein Polizeibeamter wurde während der Widerstandshandlungen leicht verletzt. Den Herrn erwarten nun diverse Anzeigen und eine Nacht in Gewahrsam.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 12.08.2019

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