Erlangen (Bayern): Polizeieinsatz in Erlangen-Büchenbach

Am Montagabend (12.08.2019) kam es zu einem größeren Polizeieinsatz im Erlanger Stadtteil Büchenbach. Ein 49-jähriger Mann wurde durch Spezialkräfte festgenommen.
Gegen 20:15 Uhr geriet ein 49-jähriger Bewohner eines Mehrfamilienhauses Am Europakanal mit einem Nachbarn in Streit.
Hierbei soll es auch zu einem Körperverletzungsdelikt gekommen sein.
Der Nachbar verständigte daraufhin die Polizei. Der 49-Jährige verbarrikadierte sich bis zum Eintreffen der alarmierten Streifen der Polizeiinspektion Erlangen in seiner Wohnung und bewarf dann die Beamten mit verschiedenen Gegenständen.
Im weiteren Verlauf drohte der Mann sich von seiner Wohnung in die Tiefe zu stürzen. Da davon ausgegangen wurde, dass sich der 49-Jährige in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurden weitere Rettungskräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und Spezialeinsatzkräfte der mittelfränkischen Polizei alarmiert.
Nachdem der 49-Jährige auf Gesprächsangebote durch speziell geschulte Beamte nicht reagierte, wurde er gegen Mitternacht durch das Spezialeinsatzkommando festgenommen. Hierbei wurde der Mann leicht verletzt.
Polizeibeamte oder weitere Personen kamen nicht zu Schaden. Der 49-Jährige wurde nach ärztlicher Versorgung in die Obhut einer Fachärztlichen Klinik übergeben. Der Hintergrund der vorangegangenen Streitigkeit, sowie mögliches strafrechtliches Verhalten ist nun Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen.

PM des PP Mittelfranken vom 13.08.2019

 

Dinslaken (Nordrhein-Westfalen): 38-jähriger Autofahrer bedrohte und beleidigte Polizisten

Am Mittwochabend gegen 20.40 Uhr überprüften Polizeibeamte auf der Hünxer Straße einen 38-jährigen Dinslakener Autofahrer.
Da die Beamten Alkoholgeruch feststellten, führten sie mit dem Autofahrer einen Alkoholtest durch, der positiv verlief.
Der Mann reagierte daraufhin uneinsichtig und immer aggressiver.
Schließlich begann er, die Beamten aufs Übelste zu beleidigen und zu bedrohen.
Als er plötzlich versuchte, einer Polizistin einen Kopfstoß zu versetzen, dem diese gerade noch ausweichen konnte, musste der Dinslakener gefesselt zur Wache gebracht werden. Ein 25-jähriger Beamter verletzte sich dabei leicht.
Ein Arzt entnahm dem 38-Jährigen daraufhin eine Blutprobe. Seinen Führerschein stellten die Polizisten sicher. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren.

PM der KPB Wesel vom 13.08.2019

 

Schwandorf (Bayern): Randalierer leistet Widerstand und spuckt Beamten ins Gesicht

Am Montag gegen 12.00 Uhr wurde eine Streife der PI Schwandorf zum Bahnhof der Großen Kreisstadt gerufen, da dort ein Betrunkener in einem ankommenden Zug randalieren soll. Vom Zugpersonal wurden die Beamten auf einen osteuropäischen Asylbewerber aufmerksam gemacht, der offenbar wegen eines Streits mit seiner Frau ausrastete und gegen die Inneneinrichtung des Waggons schlug. Dem vielfach polizeibekannten Drogenkonsumenten wurde zunächst ein Platzverweis erteilt, dem er aber nicht Folge leistete. Daher sollte er in Gewahrsam genommen werden. Dabei leistete er aber erheblichen Widerstand. Nichts desto trotz gelang es den Beamten, den Mann unter Kontrolle zu bringen. Vorher spuckte er aber noch einen der Polizeibeamten mitten ins Gesicht. Auf Anordnung des Ermittlungsrichters mußte der Randalierer eine Blutprobe abgeben. Nachdem er auch noch angekündigt hatte, sich das Leben zu nehmen, wurde er letztlich in eine Regensburger Fachklinik eingewiesen. Wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Schwandorf vom 13.08.2019

 

Bad Kissingen (Bayern): Stark verwirrter Mann löst Polizeieinsatz aus

Am späten Montagabend mussten Beamte der Polizeiinspektion Bad Kissingen einen 67-Jährigen gewaltsam unter Kontrolle bringen, nachdem dieser einen Sonnenschirm einer Gaststätte in Brand gesteckt, Suizidwünsche geäußert und Polizisten angegriffen hatte. Der Mann wird nun in einem Bezirksklinikum behandelt.
Gegen 23:00 Uhr wurden Beamte der Polizeiinspektion Bad Kissingen zu einer Gaststätte in der Balthasar-Neumann-Promenade gerufen, da dort ein offenbar geistig verwirrter Mann einen Sonnenschirm in Brand gesteckt hatte und nun laut herumbrüllen würde. Vor Ort versuchten die Polizisten den 67-Jährigen, der sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befunden hatte und Zitate aus der Bibel von sich gab, zu beruhigen. Der Mann aus dem Landkreis Würzburg forderte die Beamten auf, seinem Leben ein Ende zu setzen. Anschließend ging der Mann die Polizisten tätlich an, die sich nun zur Wehr setzen mussten und den Angreifer zusammen mit einer weiteren Polizeistreife zu Boden brachten. Die Polizeibeamten griffen zu, noch bevor der Aggressor zu seinem bereits geöffnet geführtem, verbotenen Einhandmesser greifen konnte.
Der 67-Jährige zog sich bei dem Zugriff leichtere Schürfwunden zu und wurde nach kurzfristiger Behandlung in einem örtlichen Klinikum in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen, um weitere Selbst- und Fremdgefährdungen auszuschließen.

PM des PP Unterfranken vom 13.08.2019

 

Erding (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am Montagmorgen um 06:30 Uhr ging bei der PI Erding die Meldung ein, wonach ein bereits mehrfach polizeilich bekannter 19jähriger Erdinger zu Hause erneut randalieren würde. Beim Eintreffen der Streifen griff der 19jährige die Beamten an, konnte aber durch diese auf sein Bett zurückgestoßen werden. Nachdem er binnen weniger Sekunden erneut aufsprang und die Polizeibeamten angriff, wurde er zu Boden gebracht und gefesselt. Grund für die Gewalttätigkeiten dürften neben psychischen Problemen auch die Einnahme von Drogen sein. Er wurde daraufhin mit dem Rettungsdienst ins Klinikum Erding eingeliefert. Nach abgeschlossener medizinischer Behandlung wurde er im Anschluss ins IAK Taufkirchen verbracht. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte. Um eine schnelle Gerichtsverhandlung zu ermöglichen, wird die Anzeige im sog. priorisierten Verfahren in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Landshut bearbeitet. Erst kürzlich wurde ein Straftäter am AG Erding bereits 4 Monate nach seinem tätlichen Angriff zu einer hohen Geldstrafe verurteilt.

PM der PI Erding vom 13.08.2019

 

Alzenau (Bayern): Polizeistreife beleidigt

Ein 17-jähriger Schüler beleidigte am frühen Dienstag zwei Polizeibeamte, die auf dem Alzenauer Stadtfest eingesetzt waren.
Gegen 00.50 Uhr kontrollierte die Streife den 17-Jährigen im Bereich der Burgstraße, weil er sich auffällig und provokant verhalten hatte. Da er noch nicht volljährig und deutlich alkoholisiert war, wurde ihm ein Platzverweis erteilt und er wurde nach Hause geschickt. Kurze Zeit später kam er jedoch zurück und beleidigte die beiden Beamten mit einem unflätigen Ausdruck. Da er absolut uneinsichtig war, wurde der junge Mann kurzzeitig in Gewahrsam genommen und an seine Mutter übergeben. Auf den Schüler kommt nun eine Anzeige zu.

PM der PI Alzenau vom 13.08.2019

 

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Unfall – Aggressiver Mann will nicht gefahren sein

Nach den bisherigen Erkenntnissen ist ein Autofahrer am Dienstag, 13.08.2019, in Schildesche gegen einen Ampelmast gefahren. Nachdem er zunächst aus dem beschädigten Auto verschwand, tauchte er wenig später wieder auf und gab an, zum Unfallzeitpunkt Beifahrer gewesen zu sein. In dem Pkw fanden Polizisten ein Tütchen mit Marihuana.
Gegen 02:40 Uhr meldeten Zeugen der Einsatzleitstelle der Polizei einen Unfall an der Kreuzung Schillerstraße und Engersche Straße. Ein VW Golf war gegen einen Ampelmast gefahren, hatte den Pfahl abgeknickt und stand verlassen am Unfallort. Der Zeuge beschrieb den Autofahrer, der zu Fuß in Richtung der Herforder Straße davongegangen war.
Während der Unfallaufnahme erschien ein alkoholisierter 25-jähriger Bielefelder mit einer gleichaltrigen Bielefelderin. Nach deren Angaben sei der 25-Jährige der Beifahrer gewesen und die Frau habe den verunglückten VW Golf gesteuert. Demnach ging die Fahrt über die Engersche Straße in Richtung Innenstadt. Der Unfall habe sich ereignet beim Linksabbiegen in die Schillerstraße. Bei dem Anstoß drückte der Pkw den Ampelmast zu Boden. Eine Wunde an der Hand will sich der Mann erst nach dem Unfall zugezogen haben.
Der Pkw war erheblich im Frontbereich beschädigt und wurde abgeschleppt. Den Sachschaden schätzten die Beamten auf 20.000 Euro.
Der 25-Jährige war während der Unfallaufnahme sehr gereizt und aggressiv. Er beleidigte die Beamten mehrfach und versuchte, einen Beamten im Kopfbereich zu attackieren und in die Finger zu beißen.
Nach den vorliegenden Erkenntnissen bestand für die Polizisten der Verdacht, dass der 25-Jährige den VW Golf unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen gefahren hat. Zudem besaß er keine gültige Fahrerlaubnis. Der verdächtigte Fahrer musste den Beamten zu einer Blutentnahme in ein Bielefelder Krankenhaus folgen.
Die Polizisten erkannten folgende Verstöße: Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter Einfluss von Drogen und Alkohol, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM der POL Bielefeld vom 13.08.2019

 

Finnentrop (Nordrhein-Westfalen): 23-Jähriger bespuckt Polizisten

Am Montag (12. August) gegen 18 Uhr hat eine Anruferin der Polizei einen bereits mehrfach in Erscheinung getretenen „Schwarzfahrer“ gemeldet, da dieser den Zug in Finnentrop nicht verlassen wollte und randalierte. Beim Eintreffen der Beamten zeigte der 23-Jährige sich weiterhin aggressiv und reagierte nicht auf deren Anweisungen. Nachdem er schließlich doch die Bahn verlassen hatte, zeigte er sich weiterhin unkooperativ und versuchte sogar, einer Beamtin ins Gesicht zu schlagen. Daraufhin wurde er durch die Beamten zu Boden gebracht und fixiert. Dabei wehrte und sperrte er sich und spuckte den Polizisten mehrfach ins Gesicht. Zur Verhinderung weiterer Straftaten nahmen sie ihn in Gewahrsam. Sie schrieben eine entsprechende Anzeige, unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der KPB Olpe vom 13.08.2019

 

Warngau (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Bei einem Einsatz am Freitag, 9.8.2019, in Warngau sind zwei Polizeibeamte leicht verletzt worden, als ein Jugendlicher Widerstand leistete und die beiden Polizisten angriff.
Der Jugendliche sollte mit Beschluss in eine Münchner Klinik begleitet werden, flüchtete dann aber an der Haustür und konnte schließlich von den Beamten festgenommen werden.
Dabei zogen sich die Polizisten Schürfwunden an Händen und Knien zu. Die Dienstkleidung wurde ebenfalls beschädigt.

PM der PI Holzkirchen vom 13.08.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Mutmaßlicher Fahrraddieb versucht Polizisten umzufahren – Festnahme

Einen guten Blick für Fahrraddiebe haben am Montagabend (12. August) Beamte der Polizeiwache Porz bewiesen. Gegen 23 Uhr zog ein Mann (52) auf einem türkis-grünen Damenrad auf dem Gehweg zwischen dem Deutzer Weg und der Steinstraße die Aufmerksamkeit eines Streifenteams auf sich. Beim Versuch den Mann anzuhalten, versuchte der 52-Jährige einen der Beamten anzufahren.
Unter Widerstand legten die Polizisten den mutmaßlichen Dieb in Handschellen und stellten neben dem Damenrad auch einen Bolzenschneider sicher.
Die Polizei sucht den rechtmäßigen Eigentümer des türkis-grünen Damenrades der Marke „Primavera“. Dieser wird gebeten, sich bei der EG Fahrrad unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden.

PM der POL Köln vom 13.08.2019

 

Schönefeld (Brandenburg): Gut zu tun

Gut zu tun hatten am Montag Polizeibeamte in der Mittelstraße, nachdem sie gegen 23:00 Uhr einen PKW SKODA und dessen Fahrer kontrollierten. Das Auto war entstempelt und besaß somit keine Haftpflichtversicherung, die auf den Kennzeichen angebrachten Plaketten waren eine Fälschung. Der 31-Jährige Fahrer konnte unterdessen keinen Führerschein vorweisen und war zur Festnahme ausgeschrieben. Im SKODA fanden die Beamten Betäubungsmittel und stellten die Drogen sicher. Weiterhin mussten sie eine Anzeige wegen Beleidigung aufnehmen, da der Tatverdächtige sowohl die Polizisten als auch die zur Blutentnahme angeforderte Ärztin als „Nazis“ beleidigte. Der Berliner wurde festgenommen und gegen ihn Ermittlungen eingeleitet.

PM der PD Brandenburg Süd vom 13.08.2019

 

Nürnberg (Bayern): Widerstand nach Familienstreit

– Nach einem Familienstreit im Nürnberger Stadtteil Großreuth hinter der Veste kam es zum Widerstand eines Mannes. Zwei Beamte wurden dabei leicht verletzt, blieben aber dienstfähig.
Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost wurde gestern Abend (12.08.2019) kurz vor 23:00 Uhr zu einem Familienstreit in die Großreuther Straße gerufen, bei dem ein 26-jähriger Mann seine 83-jährige Großmutter geschlagen haben soll. Als die Beamten eintrafen, war der Enkel bereits aus der Wohnung geflüchtet. Er konnte jedoch nach kurzer Fahndung im Nahbereich des Tatorts angetroffen werden. Die Seniorin wurde leicht verletzt.
Der 26-Jährige zeigte sich gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten sehr unkooperativ. Als die Beamten feststellten, dass gegen ihn bereits ein Haftbefehl vorlag, leistete er Widerstand und wollte sich gewaltsam seiner Festnahme widersetzen.
Gegen den Beschuldigten ermittelt nun die Polizeiinspektion Nürnberg-Ost wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie Bedrohung und Körperverletzung. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen den Mann. Er wird im Laufe des heutigen Tages (13.08.2019) einem Ermittlungsrichter vorgeführt.

PM des PP Mittelfranken vom 13.08.2019

 

Chemnitz (Sachsen): Widerstand und Bedrohung am Chemnitzer Hauptbahnhof

Heute Morgen (13.08.2019) gegen 08:40 Uhr wurde eine Streife der Bundespolizei am Chemnitzer Hauptbahnhof auf eine männliche Person aufmerksam. Diese wurde rauchend in der Bahnhofshalle angetroffen. Die Kollegen forderten die Person auf, dies zu unterlassen bzw. den dafür vorgesehenen Bereich zu nutzen.
Dieser wiederholten Aufforderung kam er nicht nach.
Da die Person auch keine Reiseabsichten hatte, erteilten die Beamten ihm einen Platzverweis und forderten ihn auf den Bahnhof zu verlassen. Auch dieser Aufforderung kam er nicht nach.
Die Beamten entschlossen sich, die Person ins Revier am Chemnitzer Hauptbahnhof zu verbringen. Bei dieser Maßnahme wehrte sich der 38-jährige Deutsche heftig und bedrohte die eingesetzten Beamten mit den Worten „Du bist tot und deine Familie ist auch tot“. Da die Person augenscheinlich stark alkoholisiert war, sollte ein Atemalkoholtest durchgeführt werden. Diesen verweigert der 38-Jährige. Durch die Staatsanwaltschaft Chemnitz wurde daraufhin eine Blutentnahme angeordnet. Diese ergab einen Wert von 2,83 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Person auf freien Fuß gesetzt.
Es wurde Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung erstattet. Verletzt wurde niemand.

PM der BPOLI Chemnitz vom 13.08.2019

 

Rosenheim (Bayern): Gewalt gegen Polizeibeamte

In der Nacht vom Freitag den 09.08.2019 auf Samstag den 10.08.2019 wurde eine Streife der Rosenheimer Polizei zu einem Lokal in der Frühlingsstraße gerufen, da eine Frau von ihrem Ex-Freund geschlagen wurde.
Mit der Feststellung ihrer Personalien zeigte sich die 23-jährige Kufsteinerin jedoch nicht einverstanden und wurde aufgrund ihrer Alkoholisierung zunehmend aggressiver. Während der Identitätsfeststellung attackierte sie einen Polizeibeamten worauf sie in Gewahrsam genommen wurde.
Beim Verbringen zur Dienststelle und in die Gewahrsamszelle wehrte sich die Frau vehement gegen die polizeilichen Maßnahmen, trat um sich und beleidigte diese mit vulgären Ausdrücken.
Die Kufsteinerin erwartet nun mehrere Strafanzeigen wegen Tätlicher Angriff auf sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Sachbeschädigung.
Da bei einer Durchsuchung ihrer Handtasche ein Einhandmesser sowie verschreibungspflichtige Tabletten aufgefunden werden konnten, wurde weiter ein Ermittlungsverfahren nach dem Waffengesetz und Arzneimittelgesetz eingeleitet.
Bei dem Einsatz wurden insgesamt drei Polizeibeamte leicht verletzt.

PM der PI Rosenheim vom 13.08.2019

 

Rosenheim (Bayern): Renitente Zechprellerin

Am 11.08.2019 gegen 19:00 Uhr wurde eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Rosenheim zu einem Zechbetrug in einem Lokal am Max-Josefs-Platz gerufen. Da die 52-jährige Österreicherin keine Ausweisdokumente mit sich führte, wurde sie zur Dienststelle verbracht. Hier zeigte sie sich ziemlich ungehalten und als sie die Polizeiinspektion sogar vor Abschluss der Ermittlungen verlassen wollte, musste sie schließlich gefesselt werden. Hierbei schlug sie einer 23-jährigen Polizeibeamtin zwei Mal mit der Hand auf den Arm. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Zechbetrug und Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Rosenheim vom 13.08.2019

 

Quedlinburg (Sachsen-Anhalt): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am Montag, den 12.08.2019 meldete gegen 18.00 Uhr ein 35-jähriger Halberstädter eine Köperverletzung zu seinem Nachteil. Seine 28-jährige Lebensabschnittsgefährtin habe ihn in ihrer Wohnung in der Dorothea-Erxleben-Straße in Quedlinburg angegriffen. Polizei und Rettungsdienst trafen zeitgleich ein und konnten den Anrufer auf dem Gehweg sitzend antreffen. In einer ersten Befragung war der Tathergang, auf Grund der deutlichen Alkoholisierung des Halberstädters, nicht nachvollziehbar. Rettungssanitäter vor Ort baten eine ärztliche Versorgung an, welche er ablehnte, da er seinen Hund nicht mit in den Rettungswagen nehmen durfte. Auf Nachfrage lehnte er nun auch die Anzeigenerstattung gegen seine Lebensgefährtin ab. Um eine erneute Auseinandersetzung beider Parteien zu verhindern, wurde dem 35-Jährigen ein Platzverweis ausgesprochen. Diesem kam er nicht nach. In der weiteren Folge griff er die Polizeibeamten an, musste daraufhin gefesselt und in den Streifenwagen verbracht werden. Hierbei verletzte er zwei Beamte. Dem nun Beschuldigten wurde im Anschluss, zur Feststellung des Alkoholgehaltes im Blut, in einem Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Das Polizeirevier Harz ermittelt gegen den Mann wegen dem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte.

PM des PRev Harz vom 13.08.2019

 

Korbach, Bad Arolsen (Hessen): Zugbegleiter ruft Polizei zu Hilfe: 32-Jähriger greift Streife an und verletzt Beamten

Ein 32-Jähriger aus Vöhl hat am gestrigen Abend eine Streife der Polizeistation Bad Arolsen angegriffen, beleidigt und einen der Beamten verletzt. Der Polizeikommissars Anwärter hatte mehrere Kratzer und Prellungen an den Armen davongetragen, setzte seinen Dienst aber fort. Der 32-Jährige muss sich nun wegen tätlichem Angriff, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung verantworten.
Anlass des Polizeieinsatzes war, dass der 32-Jährige auf der Fahrt von Kassel nach Korbach durch einen Zugbegleiter kontrolliert wurde und er seinen Fahrschein nicht vorzeigte. Einer anschließenden Personalienkontrolle verweigerte er sich gegenüber dem Zugbegleiter ebenfalls. Dieser rief daraufhin die Bad Arolser Polizei zu Hilfe.
Als die Beamten am Bahnhof in der Marsberger Straße eintrafen, saß der Fahrgast noch im Zug und zeigte sich der Polizei weiterhin unkooperativ. Er verweigerte auch den Beamten gegenüber, seine Personalien zu nennen. Als die Beamten den Mann schließlich festnahmen, stellte er auf stur und fing an zu treten und zu schlagen. Den eingesetzten Beamten blieb daraufhin keine andere Wahl den renitenten Mann am Boden zu fixieren und anschließend zur Polizeistation zu verbringen. Auf dem Weg dorthin beleidigte er die Beamten mit Schimpfwörtern.
Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Kleidung und seines mitgeführten Rucksacks fanden die Beamten einen gültigen Fahrschein für die Fahrstrecke aus Norddeutschland bis nach Vöhl. Allerdings hatte der 32-Jährige einen „Spar-Preis“ gewählt und hätte zu einer anderen Zeit fahren müssen. Somit war laut Aussage des Zugbegleiters der Fahrschein ungültig. Eine plausible Erklärung für sein Verhalten konnte der alkoholisierte 32-Jährige nicht abgeben.

PM des PP Nordhessen/der POL Korbach vom 13.08.2019

 

Wiesbaden (Hessen): Schussabgabe bei Verkehrskontrolle

Mainz-Kostheim, Münchhofstraße, Dienstag, 13.08.2019, 11:45 Uhr
In der Münchhofstraße in Mainz-Kostheim kam es heute gegen 11:45 Uhr zu einer Schussabgabe durch einen Polizisten. Der Vorfall ereignete sich im Rahmen einer Geschwindigkeitsüberwachungsmaßnahme, als der Fahrer eines Audi von Einsatzkräften kontrolliert werden sollte. Der 46-jährige Fahrzeugführer verweigerte die Herausgabe seiner Personalien und verschloss sowohl die Scheiben des Pkw als auch die Türen.
Anschließend gab der Mann Gas und fuhr auf einen der kontrollierenden Polizisten zu. Daraufhin machte der Polizist von seiner Schusswaffe Gebrauch. Der Fahrzeugführer entfernte sich dennoch vom Kontrollort, konnte aber im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung festgenommen werden. Es handelt sich um einen polizeibekannten 46-jährigen Mann aus Ginsheim-Gustavsburg. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Gegen den 46-jährigen-Fahrer wurden kriminalpolizeiliche Ermittlungen eingeleitet.

PM des PP Westhessen vom 13.08.2019

 

Südliches Oberbayern (Bayern): Mehrere Angriffe gegen Polizeibeamte am vergangenen Wochenende

Am vergangenen Wochenende kam es in den Landkreisen Mühldorf, Miesbach und Rosenheim zu mehreren Angriffen auf Polizeibeamte – neun Polizistinnen und Polizisten wurden dabei verletzt. Die einzelnen Dienststellen-Pressemeldungen sind nachfolgend zusammengefasst.
… Meldungen zu Burghausen waren bereits am 12.8. gemeldet
Rosenheim
In der Nacht von Freitag, 09.08.2019, auf Samstag, 10.08.2019, wurde eine Streife der Rosenheimer Polizei zu einem Lokal in der Frühlingsstraße gerufen, da eine Frau von ihrem Ex-Freund geschlagen worden sei.
Mit der Feststellung ihrer Personalien zeigte sich die 23-jährige Kufsteinerin jedoch nicht einverstanden und wurde aufgrund ihrer Alkoholisierung zunehmend aggressiver. Während der Identitätsfeststellung griff sie einen Polizeibeamten an, worauf sie in Gewahrsam genommen wurde. Beim Verbringen zur Dienststelle und in die Gewahrsamszelle wehrte sich die Frau vehement gegen die polizeilichen Maßnahmen, trat um sich und beleidigte diese mit vulgären Ausdrücken.
Die Kufsteinerin erwarten nun mehrere Strafanzeigen wegen Tätlichem Angriff auf sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Sachbeschädigung. Da bei der Durchsuchung ihrer Handtasche ein Einhandmesser sowie verschreibungspflichtige Tabletten aufgefunden werden konnten, wurde weiter ein Ermittlungsverfahren nach dem Waffengesetz und Arzneimittelgesetz eingeleitet.
Bei dem Einsatz wurden insgesamt drei Polizeibeamte leicht verletzt.
Am Sonntagabend, 11.08.2019, gegen 19:00 Uhr ereignete sich in Rosenheim ein weiterer Fall von Gewalt gegen Polizeibeamte. Einsatzgrund für die Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Rosenheim war zunächst ein Zechbetrug in einem Lokal. Da die tatverdächtige Österreicherin keine Ausweisdokumente mit sich führte, wurde sie zur Dienststelle verbracht. Hier zeigte sich die 52-Jährige sehr ungehalten und als sie die Polizeiinspektion vor Abschluss der Ermittlungen verlassen wollte, musste sie schließlich gefesselt werden. Hierbei schlug sie einer 23-jährigen Polizeibeamtin zwei Mal mit der Hand auf den Arm. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Zechbetrug und Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Holzkirchen (Landkreis MIESBACH):
Bei einem Einsatz am Freitagnachmittag, 09.08.2019, gegen 14:45 Uhr in Warngau sind zwei Polizeibeamte leicht verletzt worden, als ein Jugendlicher Widerstand leistete und die beiden Polizisten angriff. Der Jugendliche sollte mit Beschluss in eine Münchner Klinik begleitet werden, flüchtete dann aber an der Haustür und konnte schließlich von den Beamten festgenommen werden.
Dabei zogen sich die Polizisten Schürfwunden an Händen und Knien zu. Die Dienstkleidung wurde ebenfalls beschädigt.

PM (auszugsweise) des PP Oberbayern Süd vom 13.08.2019

 

Baden-Baden, Lichtental (Baden-Württemberg): Angetrunken und renitent

Einer Streife des Reviers Baden-Baden fiel am Montagabend kurz nach 21 Uhr ein E-Bike auf, welches ohne Licht in der Beuerner Straße unterwegs war. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellten die Polizisten fest, dass der 46-Jahre alte Fahrer mutmaßlich dem Alkohol zugesprochen hatte.
Der offensichtlich angetrunkene Radfahrer war dann aber mit den angeordneten polizeilichen Maßnahmen überhaupt nicht einverstanden.
Er verweigerte sowohl die Angaben seiner Personalien als auch die Mitfahrt zum Polizeirevier zum Zwecke der Blutentnahme. Nur mit Unterstützung einer zweiten Streife gelang es den sich wehrenden Mann zur Wache zu bringen. Dabei wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Während der Fahrt, wie auch auf der Wache, beleidigte er die Polizeibeamten darüber hinaus aufs Übelste. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,5 Promille. Nach der Entnahme einer Blutprobe wurde der 46-Jährige an Angehörige überstellt. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen.

PM des PP Offenburg vom 13.08.2019

 

Herschfeld (Bayern): Angriff gegen Vollstreckungsbeamte

Bei der Polizei ging am Montagmorgen die Mitteilung ein, dass ein aggressiver Patient im Campus einen Arzt und einen Pfleger angeht. Er schlug dem Arzt in das Gesicht bzw. trat dem Pfleger mehrfach ins Gesäß. Anschließend wollte der Mann das Krankenhaus verlassen. Bei Eintreffen der Streife machte der 70-Jährige einen verwirrten Eindruck, war aber zunächst ruhig. Während der Sachverhaltsaufnahme durch die Polizei griff der Mann einen der Beamten plötzlich und unvermittelt tätlich an und verletzte ihn leicht. Er konnte von zwei Polizisten zu Boden gebracht und gefesselt werden. Im weiteren Verlauf schimpfte der Beschuldigte vehement gegen die anwesenden Polizeibeamten sowie das Krankenhauspersonal. Aufgrund der akuten Fremdgefährdung wurde der Mann in das Bezirkskrankenhaus Werneck eingewiesen. Während des Transportes vielen dann Beleidigungen und Drohungen gegen einen Polizisten, der den Transport ins Bezirkskrankenhaus begleitete.

PM der PI Bad Neustadt vom 13.08.2019

 

Torgau (Sachsen): Polizisten angegriffen

In Torgau sahen Polizeibeamte bei der Streife einen ihnen wohlbekannten Mann auf einem Fahrrad. Der 25-Jährige war in der Vergangenheit mehrfach wegen Fahrraddiebstahls auffällig gewesen. Erst in der vergangenen Woche hatte ihn eine Streife auf einem gestohlenen Rad erwischt. Als er die Polizisten sah, wendete er das Rad und versuchte, durch eine Gasse zu entkommen. Vergeblich, die Beamten stellten ihn in einem Versteck, dass er sich auf die Schnelle gesucht hatte. Bei der Kontrolle hatte er zwei Messer griffbereit bei sich, ca. sieben Gramm Crystal, 11 Ecstasy-Tabletten und eine Feinwaage. Als ihm daraufhin Tatvorwürfe wegen Fahrraddiebstahls, Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz eröffnet wurden, geriet er in Wut, beleidigte die Beamten und schlug und trat dem Fuß nach einem von ihnen. Nach kurzem Handgemenge wurde er zu Boden gebracht, worauf er sich wieder beruhigte. Nun kam noch eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte hinzu.

PM der PD Leipzig vom 13.08.2019

 

Bad Muskau (Sachsen): Widerstand und Körperverletzung gegen Polizeibeamte

Bad Muskau, Görlitzer Straße / 12.08.2019, 23:25 Uhr
Beamte des Polizeireviers Weißwasser haben am späten Montagabend auf der Suche nach den Tätern einer Sachbeschädigung eine Gruppe von Personen überprüft. Als die Polizisten gerade begannen die Personalien zu erfragen, sahen sie sich unvermittelt mit akuten körperlichen Angriffen konfrontiert.
Eine 27 Jahre alte Slowakin schlug, schubste und kratzte direkt, nachdem die Ordnungshüter sie ansprachen. Ein 28-jähriger Landsmann griff kurz danach ebenfalls die Beamten an und versuchte, mit Fäusten auf sie einzuschlagen. Nur durch den Einsatz von Pfefferspray konnten die Einsatzkräfte die Angriffe abwehren. Mit Hilfe von einfacher körperlicher Gewalt legten sie den Personen im Anschluss Handfesseln an. Ein 19-jähriger Deutscher versuchte währenddessen die Maßnahmen zu verhindern, indem er die Polizisten wegzog. Er erhielt einen Platzverweis, welchem er auch Folge leistete.
Eine Beamtin zog sich bei den Angriffen leichte Verletzungen zu. Die Tatverdächtigen erhalten Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung.

PM der PD Görlitz vom 13.08.2019

 

Günzburg (Bayern): Raub und u.a. Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte auf Volksfest

Zu einem Raubdelikt und zu mehreren Straftaten zum Nachteil von Polizeibeamten kam es gestern Abend auf dem Günzburger Volksfestgelände.
Gestern Abend gegen 20.30 Uhr ging vom Personal des beim Volksfest eingesetzten Sicherheitsdienstes die Mitteilung ein, dass dort eine männliche Person vom Sicherheitsdienst festgehalten wird, die im Verdacht steht, einen Diebstahl begangen zu haben. Vor Ort stellte sich dann bei der Aufnahme des Sachverhaltes heraus, dass sich eine 13-Jährige zusammen mit ihrer Schwester und der Oma auf dem Volksfest aufhielten. Als die Oma ihrer Enkelin Bargeld in Form eines 20-Euro Scheines übergab und diese das Geld in ihre Jackentasche stecken wollte, riss ein 19-Jähriger, welcher die Übergabe offensichtlich beobachtet hatte, der 13-Jährigen den Geldschein gewaltsam aus der Hand. Der 19-Jährige rannte anschließend zu einem offensichtlichen Bekannten, einem 17-jährigen Jugendlichen. Von diesem wurde er für die Tat beglückwünscht. Die beiden Männer liefen anschließend davon. Der 19-Jährige konnte jedoch von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes im Bereich des Haupteingangs des Volksfestes gestellt werden. Nachdem der 19-Jährige vom Sicherheitsdienst gestellt werden konnte, kam es nach dem derzeitigen Ermittlungsstand zu mehreren Körperverletzungsdelikten zum Nachteil des Sicherheitsdienstes. Hierbei waren der 19-Jährige, der zuvor erwähnte 17-Jährige und ein 21-Jähriger beteiligt. Nachdem sich die drei Jugendlichen bzw. Heranwachsenden gegenüber den ersten Polizeibeamten, die am Tatort eingetroffen waren, äußerst aggressiv zeigten und es durch den 19-Jährigen, welchem die vorläufige Festnahme erklärt worden war, zu Widerstandshandlungen kam und der 17-Jährige und der 21-Jährige versuchten den 19-Jährigen zu befreien, mussten weitere Streifenbesatzungen zur Unterstützung angefordert werden. Während dieses Einsatzes ging zudem noch ein 18-Jähriger an den Polizeibeamten vorbei und vollzog dabei den sogenannten „Hitlergruß“ und beleidigte die Beamten massiv. Zudem stellte sich heraus, dass gegen den 21-Jährigen ein offener Vollstreckungshaftbefehl bestand, weshalb auch ihm die Festnahme erklärt wurde. Insgesamt mussten zur Aufnahme des Sachverhaltes, zur Durchsetzung der polizeilichen Maßnahmen und zur Verhinderung weiterer Straftaten durch die vier Personen mehr als zehn Streifenbesatzungen eingesetzt werden. Durch den 17-Jährigen, den 19-Jährigen und den 21-Jährigen kam es im Verlaufe des Einsatzes zu mehreren weiteren Widerstandhandlungen und zu wiederholten Versuchen sich gegenseitig zu befreien. Die Polizeibeamten wurden aus dieser Gruppe heraus fortlaufend massiv beleidigt und bespuckt. Nur unter Anwendung von körperlicher Gewalt war es schließlich möglich, die Tatverdächtigen festzunehmen bzw. in Gewahrsam zu nehmen. Während der Verbringung der Beteiligten zur Dienststelle und auch in den Räumlichkeiten der Polizeiinspektion Günzburg kam es zu weiteren Widerstandshandlungen und Beleidigungen zum Nachteil der eingesetzten Beamten. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand wurde mindestens ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes verletzt. Der 19-jährige Tatverdächtige wurde ebenfalls leicht verletzt. Alle Tatverdächtigen standen zum Teil erheblich unter Alkoholeinfluss. Bei allen Beschuldigten, mit Ausnahme des 18-Jährigen, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Memmingen eine Blutentnahme durchgeführt. Als der 17-jährige Jugendliche aus dem Gewahrsam entlassen werden und einer Verwandten übergeben werden sollte, zeigte er erneut ein derart aggressives Verhalten, dass die Verwandte es ablehnte, den Jugendlichen in Obhut zu nehmen. Der Jugendliche musste daher erneut in Gewahrsam genommen werden. Bei der Durchsetzung der Gewahrsamnahme leistete dieser wiederum Widerstand. Es wurden Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachtes des Raubes, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Körperverletzung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet. Seitens der Polizei wurde bei der Stadt Günzburg bzw. dem Veranstalter des Volksfestes angeregt, dass für die restliche Dauer des Volksfestes gegen die Tatverdächtigen ein Hausverbot erlassen wird.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 13.08.2019

 

Oberstaufen (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Montagnacht ging Mitteilung über einen volltrunkenen Mann ein, der mitten auf der Straße liegen würde. Während der Behandlung durch den Rettungsdienst wurde der 29-Jährige aggressiv und schlug einem der eingesetzten Rettungssanitäter ins Gesicht. Außerdem versuchte er, die hinzugerufenen Streifenbeamten zu schlagen und zu treten. Zudem beleidigte er diese mit diversen Schimpfwörtern. Ihn erwarten nun Anzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 13.08.2019

 

Kempten (Bayern): Nach Familienstreit in Gewahrsamszelle

Ein stark alkoholisierter 45-Jähriger aus Kempten geriet mit seiner 19-jährigen Tochter derart in Streit, dass die Polizei gerufen wurde, um zu schlichten. Hiervon unbeeindruckt zeigte er sich weiterhin uneinsichtig und aggressiv. Als er auch gegenüber der eingesetzten Streife der Polizeiinspektion Kempten Schläge androhte, musste er gefesselt und in Gewahrsam genommen werden. Bei der Verbringung in die Zelle versuchte er schließlich einen Beamten zu verletzten. Er wird sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung und Beleidigung verantworten müssen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 13.08.2019

 

Kaufbeuren (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Gegen Mittag erhielt die Polizei Kaufbeuren eine Mitteilung über eine männliche Person, welche einen Energieversorgungsbetrieb nicht verlassen wollte. Als die Polizei verständigt wurde, flüchtete der Mann. Dieser konnte kurz darauf durch Beamte der Polizei Kaufbeuren angetroffen werden. Bei der Feststellung der Personalien leistete der 37-Jährige massiven Widerstand und versuchte einem der Beamten mit den Füßen ins Gesicht zu treten. Durch die Widerstandshandlung wurden die eingesetzten Polizeibeamten leicht verletzt. Da der Ostallgäuer offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde eine Blutentnahme bei dem Mann durchgeführt. Auch er wurde leicht verletzt. Anschließend wurde er in Gewahrsam genommen. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen

PM des PP Schwaben Süd/West vom 13.08.2019

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