Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Ungebetener Partygast leistet Widerstand und landet im Gewahrsam

Am Sonntag, 01.09.2019 gegen 02:20 Uhr wandten sich Gäste einer Feierlichkeit in einer Kleingartenanlage in Bulmke-Hüllen an die Polizei, da eine alkoholisierte Person die Veranstaltung störte. Auch gegenüber den eingesetzten Beamten zeigte sich der 32jährige Randalierer aggressiv, beleidigte sie zunächst und ging schließlich mit Fäusten auf sie los. Als der Gelsenkirchener zu Boden gebracht wurde, um den Angriff abzuwehren, gelang es ihm, einem der Beamten das Pfefferspray aus der Weste zu ziehen und dieses gegen die Beamten einzusetzen. Den Polizisten gelang es, den weiterhin um sich schlagenden und tretenden Aggressor bis zum Eintreffen von Unterstützungskräften auf dem Boden zu fixieren. Er wurde in Gewahrsam genommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren. Zwei Beamte erlitten leichte Verletzungen, konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen.

PM der POL Gelsenkirchen vom 02.09.2019

 

Schweinfurt (Bayern): Mit Fahrrad geflüchtet und anschließend Polizeibeamte angegriffen

Ein 24-Jähriger fuhr am Sonntagabend zunächst mit seinem Fahrrad gegen einen am Theodor-Fischer-Platz geparkten Pkw und flüchtete anschließend von der Unfallstelle. Die hinzugerufenen Polizeibeamten konnten den Fahrradfahrer aufgrund von Zeugen in seiner Wohnung antreffen. Der 24-Jährige stand offensichtlich unter Alkoholeinfluss und bestritt zunächst mit dem Fahrrad unterwegs gewesen zu sein. Gegenüber den Beamten verhielt er sich zunehmend aggressiv und verweigerte jegliche Mitarbeit. Aufgrund dessen wurde der 24-Jährige mit unmittelbaren Zwang zur Blutentnahme zur Dienststelle mitgenommen. Hierbei versucht der mehrfach die Beamten mittels Kopfstoß zu verletzten. Nachdem die Person auch nach der Blutentnahme weiterhin seine Aggressionen nicht im Griff hatte, durfte er bis zum Folgetag im Gewahrsamsraum der Polizei nächtigen.

PM der PI Schweinfurt vom 02.09.2019

 

Kindenheim (Rheinland-Pfalz): Aggressiver Kerwebesucher kommt in Polizeigewahrsam

Kindenheim, Hauptstraße – 01.09.2019, 17:45 Uhr (ots) – Ein Rettungsdienst-Team bat hiesige Polizei um Unterstützung bei der Kerwe in Kindenheim. Ein 20-Jähriger aus Ebertsheim befand sich alkoholbedingt in hilfloser Lage – auf dem Boden sitzend. Er hatte bereits verschiedene Beleidigungen z.N. von Festgästen begangen und pöbelte Leute an. Seine Stimmung wurde zunehmend aggressiver und er beleidigte auch die hinzu kommenden Polizeibeamten mit üblen Schimpfworten. Der 20-Jährige wurde daraufhin in Polizeigewahrsam genommen.

PM der PI Grünstadt / der PD Neustadt vom 02.09.2019

 

Untersiemau, Scherneck (Bayern): 36-Jähriger rastet aus und beleidigt Polizisten

Zu einem Einsatz wegen eines Randalierers nach Scherneck gerufen, wurden am Sonntag um 06:30 Uhr die Coburger Polizisten in die Hirtengasse. Ein 36-Jähriger warf dort mehrere Mülltonnen um und trat gegen eine Hauseingangstür. Beim Eintreffen der Polizeistreife stellte sich heraus, dass der deutlich alkoholisierte Mann den Schlüssel für die Haustür nicht mehr fand. Aufgrund der Alkoholisierung und dem Ärger über den nicht vorhandenen Wohnungsschlüssel geriet der Mann derart in Rage, dass die Nachbarschaft die Polizei verständigte. Als die Beamten vor Ort eintrafen, beschimpfte der Untersiemauer die Beamten aufs Übelste. Neben einer Anzeige wegen einer möglichen Sachbeschädigung, erwartet den 36-Jährigen zudem noch eine Anzeige wegen Beleidigung zum Nachteil mehrerer Polizeibeamter. Den gesuchten Wohnungsschlüssel fand schließlich einer der Ordnungshüter unmittelbar neben der Treppe im Zugangsbereich zum Wohnhaus. Der 36-Jährige begab sich daraufhin zurück in seine Wohnung und konnte somit einer polizeilichen Gewahrsamnahme entgehen. Auf ein „Danke“ für den wieder aufgefundenen Wohnungsschlüssel warteten die Beamten vergeblich.

PM der PI Coburg vom 02.09.2019

 

Landshut (Bayern): Bilanz der Landshuter Ordnungshüter zur Bartlmädult 2019

Zunächst sind in allen Bereich rückgängige Zahlen bei der diesjährigen Bartlmädult zu verzeichnen. Kam es in der Frühjahrsdult noch zu 14 Körperverletzungsdelikten, lagen diese im Herbst bei nur noch vier. Auch erfreulich die Entwicklung bei den Widerstandsdelikten: Im Frühjahr waren es zwei, im Herbst kam es lediglich zu einem Vorfall. Ebenso bei den Beleidigungen gegenüber Polizeibeamten. Diese sind von drei auf ein Delikt zurückgegangen. Bei den Diebstahlsdelikten reduzierte sich die Zahl von neun im Frühjahr auf drei. Diese drei Taten setzen sich aus zwei Handydiebstählen sowie aus dem Diebstahl eines hochwertigen Fahrrades im Wert von rund 2500 Euro zusammen. Den Beginn der Dult kann man laut Polizeiinspektion Landshut als durchaus sehr ruhig bezeichnen. Der „arbeitsreichste“ Tag für die Landshuter Polizei war in den späten Abendstunden des zweiten Freitags. Gegen 20.30 Uhr schlugen ein 16-Jähriger und sein 14-jähriger Begleiter, beide aus dem Landkreis, auf einen 19-jährigen Schüler aus Landshut mit den Fäusten ein. Der Schüler erlitt dabei leichte Verletzungen. Zu einem Übergriff mit einem Messer kam es gg. 21.30 Uhr auf dem Festgelände. Der Streit zwischen einem 15-Jährigen aus Landshut und einem 17-Jährigen aus dem Landkreis verlagerte sich von einem Tankstellengelände auf das Festgelände. Der 15-Jährige stach mit einem Messer gegen den Oberkörper des 17-Jährigen. Dieser erlitt dadurch glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Gegen 21.30 Uhr wurde ein 25-Jähriger aus dem Landkreis das Opfer eines Übergriffs. Ein Unbekannter schlug den Geschädigten ohne Vorankündigung mit der Faust ins Gesicht. Gegen 23.30 Uhr war erneut die Polizei gefordert: Ein 17-Jähriger angetrunkener Randalierer aus Landshut pöbelte vor einem Zelt Besucher an. Deshalb wurde vom Sicherheitsdienst die Polizei gerufen. Nach dem Vorfall beschädigte der 17-Jährige einen Spiegel von einem abgestellten Fahrzeug. Bei seiner Festnahme leistete er Widerstand gegenüber den Beamten und beleidigte diese. Am Samstag, gg. 00.20 Uhr, stieß eine 37-jährige Radfahrerin volltrunken mit ihrem Fahrrad gegen einen Bauzaun auf dem Festgelände. Weiterhin musste die Polizei am Samstagabend bzw. Sonntag früh jeweils Jugendliche in Gewahrsam nehmen, die im volltrunkenen Zustand angetroffen wurden. Zudem kontrollierte die Polizei während der Volksfestzeit 10 Personen, die Maßkrüge aus den jeweiligen Bierzelten entwendet hatten und brachte dies zur Anzeige.

PM der PI Landshut vom 02.09.2019

 

Ergolding (Bayern): Betrunkener Randalierer wehrt sich gegen Festnahme

Am Sonntag, gg. 01.30 Uhr, wurde die Polizei zu einem betrunkenen Randalierer im Gemeindebereich Ergolding gerufen. Der 33-Jährige aus dem Landkreis wollte in erheblich angetrunkenem Zustand mit seinem Auto wegfahren. Zudem ist er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Beim Eintreffen der Polizei konnte der Randalierer im Garten angetroffen werden. Dort beleidigte er die Polizisten mehrfach, woraufhin ihm die Gewahrsamnahme erklärt wurde. Die Beamten legten dem Mann Handfessel an, da er weiterhin sehr aggressiv war und vor dem Abtransport mit dem Dienstfahrzeug erheblichen Widerstand leistete.

PM der PI Landshut vom 02.09.2019

 

München (Bayern): Gewaltdelikte am laufenden Band – U.a. Rassistischer Angriff gegen zwei Afrikaner

Nachdem es bereits am Freitag und Samstag zu drei Gewaltdelikten an Münchner Bahnhöfen gekommen war (wir berichteten), musste die Bundespolizei am Sonntagmorgen (1. September) – beinahe im Minutentakt – zu fünf weiteren Fällen von Körperverletzungen und anderen Straftaten ausrücken. Damit war das zurückliegende Wochenende, in Bezug auf Gewaltstraftaten, eines der ereignisreichsten an den zurückliegenden 35 Wochenenden dieses Jahres.

Nr. 204:
Am Pasinger Bahnhof kam es kurz vor vier Uhr zu einem Zahlungsstreit in einem Schnellrestaurant. Ein 34-jähri-ger Pole, der diesen schlichten wollte, geriet dabei an einen 24-jährigen Deutschen. Bei der Sachverhaltsaufklärung beleidigte der 24-Jährige aus Hadern die Beamten und versuchte die Örtlichkeit zu verlassen. Dabei schlug er u.a. in Richtung eines Beamten und warf auch seinen mitgeführten Rucksack gegen die Beine eines Beamten. Im Gewahrsam der Bundespolizei versuchte der mit 1,74 Promille alkoholisierte Haderner sich selbst zu verletzen. Deswegen, und weil er auch im Gewahrsam dauerhaft angriffslustig blieb, musste er auch an den Füßen gefesselt werden. Gegen ihn wird von der Bundespolizei wegen Tätlichem Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie versuchter Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

PM (auszugsweise) der BPOLI München vom 02.09.2019

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Radfahrer verletzt Polizisten, Festnahme am Berliner Platz

Weil er einen Autofahrer beleidigt haben soll, wurde am Freitagmittag, kurz vor 12 Uhr, ein Radfahrer auf der Heilbronner Allee, Ecke Weinsberger Straße, beim Theater, durch einen Polizeibeamten angehalten. Es sollten die Personalien des Mannes erhoben werden. Die Angabe seiner Personalien verweigerte der 52-Jährige, stattdessen spuckte er dem Polizisten ins Gesicht. Beim Versuch den Mann auf Abstand zu halten, trat der 52-Jährige dem Beamten mit dem Knie in den Unterleib. Der Polizist war im Rahmen einer Demonstration eingesetzt. Erst durch die Hilfe von weiteren Polizisten, gelang es den Beamten, trotz heftiger Gegenwehr, den Radfahrer zu überwältigen. Am Sonntagabend wurde durch eine junge Frau in den sozialen Medien nach Zeugen der gewaltsamen Festnahme gesucht. Die junge Frau, deren Identität nicht zweifelsfrei durch das Facebookprofil feststellbar ist, soll sich bei der Polizei melden, Telefon 07131/104-2500.

PM des PP Heilbronn vom 02.09.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Mann gerät außer Kontrolle

Ein 29-jähriger Mann ist am Samstagabend aufgrund einer sexuellen Belästigung und einer versuchten Körperverletzung aufgefallen und hat schließlich noch gegenüber Polizeibeamten massiv Widerstand geleistet. Gegen 18.30 Uhr fasste er an der Kasse eines Lebensmittelmarktes in der Innenstadt einer 18-jährigen Frau vor Zeugen an das Gesäß und entkam zunächst mit einem Fahrrad. Im Anschluss daran fiel er nach dem Konsum von Alkohol und einer Shisha in einer Bar in der Amalienstraße auf, indem er einen Zeugen mit einem Glasaschenbecher schlagen wollte. Dieser konnte sich glücklicherweise erfolgreich wehren. Schließlich flüchtete der Angreifer, ohne seine Zeche zu bezahlen. Beamte des Polizeireviers Karlsruhe-Marktplatz nahmen den Tatverdächtigen schließlich in der Amalienstraße fest. Der mit über zwei Promille alkoholisierte Mann beleidigte die eingesetzten Beamten und den Arzt, der ihm einen Blutprobe entnahm unaufhörlich, spuckte um sich, sperrte sich vehement gegen die Maßnahmen und trat gegen die Polizisten. Der 29-Jährige wurde in die Psychiatrie eingeliefert, ihn erwarten unter anderem Anzeigen wegen tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte und sexueller Belästigung.

PM des PP Karlsruhe vom 02.09.2019

 

Lörrach (Baden-Württemberg): Zeugensuche nach Körperverletzung – Polizeibeamte beleidigt

Zu einer Körperverletzung kam es am Sonntag, 01.09.19, gegen 02.15 Uhr, auf dem Straßenfest in Stetten. Hier soll ein 32 jähriger Mann einen 23 jährigen im Weiherweg durch Schläge ins Gesicht leicht verletzt haben. Bei der vorläufigen Festnahme des Mannes wurden die eingesetzten Polizeibeamten durch den 32 Jährigen aufs Übelste beschimpft und beleidigt. Das Polizeirevier Lörrach, Tel. 07621 176-0, sucht Zeugen der Körperverletzung.

PM des PP Freiburg vom 02.09.2019

 

Chemnitz (Sachsen): Betrunken Straftaten begangen und dann noch Widerstand gegen die Polizisten geleistet

Am Samstag, dem 31.08.2019, leisten zwei alkoholisierte Männer während der polizeilichen Kontrolle nach begangenen Straftaten Widerstände.
Am 31.08.2019 gegen 19:35 Uhr wollten Bundespolizisten einen Mann einer polizeilichen Kontrolle unterziehen, der sich der augenscheinlich alkoholisierte 41jährige Deutsche jedoch vehement widersetzte und die Beamten mit Worten beleidigt. Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Beamten auf der Dienststelle dann fest, dass der Mann am gleichen Tag gegen 11:15 Uhr bereits wegen „Heil-Hitler-Rufen“ und dem „Hitler-Gruß“ in einer Verkaufseinrichtung im Chemnitzer Hauptbahnhof beanzeigt wurde. Nach einer richterlich angeordneten Blutentnahme wurde der 41-Jährige wieder entlassen. Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und wegen Widerstandes gegen Vollzugsvollstreckungsbeamte eingeleitet.
In einem weiteren Fall wurde die Bundespolizei Chemnitz am 31.08.2019 gegen 23:00 Uhr durch einen Zugbegleiter zu Hilfe gerufen, weil ein Mann ohne gültigen Fahrschein von Glauchau nach Chemnitz fuhr. Weil der Mann seine Personalien bei der Kontrolle durch die Beamten verweigerte, sollte er zur Dienststelle verbracht werden.
Auch damit schien er nicht einverstanden zu sein und widersetze sich der Mitnahme. Bei der durchgeführten Atemalkoholkontrolle des 44-jähirgen Deutschen wurde ein Wert von 1,95 Promille festgestellt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder entlassen. Gegen 00:50 Uhr am 01.09.2019 informierte ein Passant die Rettungsleitstelle, weil er eine scheinbar leblose Person auf dem Bahnhofsvorplatz festgestellt hatte. Bei Überprüfung des Sachverhaltes stellten die Beamten fest, dass es sich um den zwei Stunden vorher aufgefallenen Tatverdächtigen handelte. Infolge des Alkoholkonsums war der Mann auf einer Bank eingeschlafen und ließ sich nicht wecken. Der gerufene Rettungsdienst verbrachte den Mann zur zentralen Notaufnahme.

PM der BPOLI Chemnitz vom 02.09.2019

 

Hildesheim (Niedersachsen): Polizei zieht betrunkenen Randalierer aus dem Verkehr

In den frühen Morgenstunden des 01.09.2019 zog ein 42-jähriger Hildesheimer betrunken durch die Nordstadt. Er warf u.a. Blumenkübel um, beschädigte geparkte Fahrzeuge und verletzte einen 39-jährigen. Gegenüber der Polizei leistete er anschließend heftigen Widerstand und verletzte eine Beamtin.
Der Hinweis auf den Randalierer gegen 05:30 Uhr bei der Polizei ein. Den Ermittlungen zufolge warf der Mann zunächst in der Bernwardstraße in Hildesheim Blumenkübel um. Wenige Minuten später tauchte er in der Nordstadt auf, wo er brüllend durch die Leunisstraße zog, gegen mehrere geparkte Fahrzeuge trat und diese dadurch beschädigte. In der Steuerwalder Straße traf er auf einen 39-jährigen Mann, den er angriff und durch Tritte an der Hand verletzte.
In der Straße Bischofskamp wurde der 42-jährige durch eine zuerst eintreffende Streifenbesatzung festgestellt, als er mit gelben Säcken herumwarf. Auf Ansprache dachte er jedoch nicht daran stehen zu bleiben, sondern setzte seinen Weg in Richtung Rudolf-Diesel-Straße fort. Weiteren Aufforderungen stehen zu bleiben leistete der Mann keine Folge. Er wurde sodann an den Armen ergriffen, worauf er versuchte sich herauszuwinden. Nur unter großer Kraftanstrengung gelang es den Beamten den 42-jährigen zu Boden zu bringen.
Mittlerweile waren weiteren Streifenwagen eingetroffen. Gemeinsam gelang es den Beamten dem Mann Handfesseln anzulegen. Dieser wehrte sich weiterhin und trat um sich. Eine Beamtin wurde durch die Tritte verletzt und musste sich später in ärztliche Behandlung begeben. Der weiterhin unkooperative 42-jährige musste letztendlich durch mehrere Beamte zu einem Einsatzfahrzeug getragen werden. Selbst im Fahrzeug trat er in Richtung der Beamten, so dass in letzter Konsequenz Pfefferspray gegen ihn eingesetzt werden musste.
Der Mann wurde zur Dienststelle verbracht. Bei der Zuführung in eine Gewahrsamszelle sperrte er sich weiterhin heftig. Der 42-jährige wurde am späten Nachmittag wieder entlassen. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Hildesheim vom 02.09.2019

 

Schleswig (Schleswig-Holstein): Schusswaffengebrauch durch Polizeibeamten – Ein Mann verletzt

Am späten Freitagabend (30.08.19) wurde ein Mann in der Königsberger Straße in Schleswig durch einen Schuss aus der Dienstwaffe eines Polizeibeamten am Bein verletzt.
Gegen 23:00 Uhr wurden die Beamten zu einem Routineeinsatz in die Königsberger Straße gerufen. Ein Mann soll seine Taxifahrt nicht bezahlt und den Taxifahrer geschlagen haben. Anschließend sei er in ein Haus gegangen.
Beim Eintreffen der Polizisten trat ein Mann aus dem Gebäude.
Aufgrund der Umstände gingen die Beamten davon aus, dass dieser Mann eine Schusswaffe mitführte. Einer Aufforderung, diese wegzulegen, kam er nicht nach, so dass ihm der Beamte im weiteren Einsatzverlauf ins Bein schoss. Der Mann wurde von weiteren Einsatzkräften erstversorgt und an den Rettungsdienst übergeben. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr bestand nicht. Vor Ort wurde eine Schusswaffe sichergestellt. Es handelte sich um eine nicht geladene Schreckschusswaffe.
Die beteiligten Polizeibeamten wurden aus fürsorgerischen Gründen umgehend aus dem Dienst genommen und betreut.
Die Ermittlungen zum genauen Ablauf der Ereignisse dauern an.

PM der PD Flensburg vom 02.09.2019

 

Eisenach (Thüringen): 78-Jähriger außer Rand und Band

Am Samstagabend verursachte ein 78-Jähriger Sachschaden in Höhe von ca. 10000 Euro, als er aus bisher ungeklärter Ursache gegen mehrere Fahrräder am Karlsplatz trat. Hierbei beschädigte er ein hochwertiges Carbonrad. Anschließend ging der Mann auch auf die Polizisten los, sodass der Herr letztlich zur gefesselt werden musste. Nach einer Untersuchung durch einen Notarzt, konnte der Herr an seine Tochter übergeben werden. Dennoch erwarten den Senior nun mehrere Anzeigen.

PM der LPI Gotha vom 02.09.2019

 

Amberg (Bayern): Kurzentschlossen auf Polizisten losgegangen

Ein Passant meldete sich über den Notruf bei der Polizei, dass er in der Georgenstraße eine völlig verwirrte Dame beobachten würde. Schreiend und deutlich alkoholisiert zog sie Sonntagnacht durch die Altstadt. Die eintreffende Streife kontrollierte dann die die 48-jährige Dame aus dem Schwarzwald. Während der Personenkontrolle schwankte nicht nur sie, sondern auch ihr Gemütszustand. Urplötzlich stürmte sie gegen die Türe des Streifenwagens und schlug sie so fest zu, dass der gerade einsteigendende Polizeibeamte dadurch eine Prellung am rechten Ellenbogengelenk erlitt. Bei der anschließenden Gewahrsamnahme beleidigte sie die Beamten mit diversen Kraftausdrücken, sodass sie sich nicht nur wegen dem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte, sondern auch wegen Beleidigung eine Anzeige erhält. Wieviel die Dame letztendlich getrunken hat, kann nicht gesagt werden. Ein Atemalkoholtest war nicht möglich. Das Ergebnis wird man erst durch die angeordnete Blutentnahme erfahren.

PM der PI Amberg vom 02.09.2019

 

Fürth (Bayern): SEK-Einsatz nach Familienstreit in Fürth

Nach einem Familienstreit in Fürth mussten gestern Abend (01.09.2019) Spezialeinheiten der mittelfränkischen Polizei anrücken, um einen 34-jährigen Mann festzunehmen. Er kam in eine psychiatrische Fachklinik.
Der 34-Jährige kehrte gegen 19:30 Uhr in die Wohnung seiner früheren Freundin in der Frauenstraße zurück, nachdem er dort am Morgen einen heftigen Streit mit ihr hatte. Daraus entwickelte sich eine heftige Auseinandersetzung.
Beim Eintreffen der Streife entdeckten die Beamten den Verdächtigen im Treppenhaus. Er hatte Verletzungen an den Händen und ein Messer in denselben. Er weigerte sich, den Aufforderungen der Streife, sich zu ergeben, Folge zu leisten. Deshalb alarmierte man neben der Verhandlungsgruppe und einem Diensthundeführer auch Spezialeinheiten der mittelfränkischen Polizei. Am Ende ließ sich der Mann widerstandslos festnehmen. Zur Behandlung seiner Verletzungen kam er zunächst in ein Krankenhaus.
Auf Grund seines psychischen Zustandes wird er heute im Laufe des Tages (02.09.2019) in eine Fachklinik eingewiesen. Die Polizei prüft nun, ob der Mann strafrechtliche Konsequenzen zu erwarten hat.

PM des PP Mittelfranken vom 02.09.2019

 

Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen): Polizeieinsätze am Rand des Bautz-Festivals

Am Freitag gegen 22.30 Uhr, während des Nena-Konzerte, kam es zu einem Streit zwischen zwei 25 und 54 Jahre alten Lüdenscheidern. Der 54-jährige filmte und fotografierte. Als der 25-Jährige ins Bild geriet, fuchtelte er mit den Händen und verpasste dem Fotografen dabei einen Schlag ins Gesicht. Daraus entwickelte sich ein Handgemenge, bei dem der 25-Jährige und eine unbeteiligte Zuschauerin leicht verletzt wurden. Außerdem ging zwei Brillen zu Bruch. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen gegenseitiger Körperverletzung und Sachbeschädigung.
Um 22.40 Uhr randalierte ein alkoholisierter 20-jähriger Lüdenscheider vor der Bühne. Er schubste andere Gäste an die Seite und wurde deshalb vom Sicherheitsdienst vom Platz verwiesen. Die Polizei musste eingreifen und brachte ihn zur Verhinderung von Straftaten im Gewahrsam unter.

Gegen 23.30 Uhr fand ein Polizeibeamter die Geldbörse einer Schweizerin auf dem Boden. Die Börse wurde sichergestellt. Gegen 0.45 Uhr musste ein alkoholisierter Zuschauer im DRK-Zelt behandelt werden. Der Sicherheitsdienst lieferte ihn dort ab. Der 24-jährige Lüdenscheider begann, um sich zu treten. Eine ärztliche Versorgung vor Ort war deshalb nicht möglich. Die Polizei musste ihn abtransportieren. Zur Ausnüchterung und Verhinderung weiterer Straftaten wurde er ins Gewahrsam gesteckt.
Kurz vor 2 Uhr setzte sich ein vorhergehender Streit am Haupteingang fort. Ein 38-jähriger Lüdenscheider haute einem 36-jährigen Lüdenscheider eine Bierflasche auf den Kopf. Der 36-Jährige wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei nahm nach dieser Auseinandersetzung Anzeigen wegen schwerer Körperverletzung gegen den 38-Jährigen sowie zwei 41 und 40 Jahre alte Männer (alles Deutsche) auf.

Dem kam der Besucher jedoch nicht nach. Die Polizei wurde zu Hilfe gerufen und wiederholte den Platzverweis. Der Bochumer weigerte sich jedoch immer noch. Erst in Handfesseln konnte ihn die Polizei vom Platz und ins Gewahrsam bringen. Dort versuchte er, Polizeibeamten Faustschläge zu verpassen und zu beißen. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

Um 21.30 Uhr bekam ein 16-jähriger Zuschauer im rückwärtigen Bereich der dortigen Tribüne nach einem zunächst verbalen Streit von einem Unbekannten einen Tritt in den Genitalbereich. Der Geschädigte war deutlich alkoholisiert. Der Täter ist 20 bis 25 Jahre alt, 1,80 Meter groß und hat dunkle, kurze Haare. Er trug eine schwarze Jacke.

PM (auszugsweise) der KPB Märkischer Kreis vom 02.09.2019

 

Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen): Reifen gestohlen/ Betrunkener beleidigt Polizeibeamte

10 Zöller geklaut Am 28.08.2019, gegen 15:30 Uhr, stellte der Geschädigte einen Markt-Anhänger an der Brunscheider Straße in Höhe 15 ab. Am 31.08., gegen 04:30 Uhr, stellte er fest, das unbekannte Diebe zwei Reifen an dem roten Marktanhänger Typ ALF geklaut hatten. Hinweise zu den Reifendieben nimmt die Polizei in Lüdenscheid entgegen.
Ein betrunkener Kiersper beschäftigte die Lüdenscheider Polizei am Freitag ab 21 Uhr praktisch den ganzen Rest des Abends. Kurz nach 21 Uhr machten Passanten eine Polizeistreife auf einen Mann aufmerksam, der „volltrunken“ hinter dem Lenkrad seines geparkten Wagens sitze.
Der Mann begann sofort, die Polizeibeamten zu beschimpfen. Einer Polizeibeamtin warf der 45-Jährige nicht mit nur sexuellen Beleidigungen um sich, sondern auch mit seinen Schlüsseln. Den Schlüsselbund mit den Autoschlüsseln stellten die Beamten postwendend sicher und schickten den Besitzer nach Hause. Nun hatte der Mann allerdings diverse Dinge in seinem Auto liegen. Deshalb meldete er sich, ebenfalls unter Beschimpfungen und Bedrohungen, dreimal auf der Polizeiwache. Mal holte er einen Pullover aus dem Wagen, das nächste Mal Medikamente. Kurz vor Mitternacht wurde es den Beamten zu bunt:
Gegen seinen erheblichen Widerstand steckte ihn die Polizei ins Gewahrsam. Dabei wurden der Kiersper und ein Polizeibeamter leicht verletzt.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 02.09.2019

 

Leer (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Zu einer Widerstandshandlung kam es am gestrigen Nachmittag gegen 14:30 Uhr auf einem Parkplatz des Bahnhofvorplatzes am Bahnhofsring. Zuvor hatte eine 49-jährige aus Luxemburg nach derzeitigen Erkenntnissen zwei Passanten mit ihrem Pkw von Weener nach Leer befördert. Absprachegemäß wollten beide Männer am Bahnhof in Leer aussteigen. Während einer der Männer den Pkw verließ, blieb der andere jedoch sitzen. Sie forderte daraufhin den auf der Rücksitzbank befindlichen 22-jährigen aus Ostrhauderfehn auf, ihren Pkw zu verlassen. Dieser Aufforderung kam der Mann jedoch aus bislang ungeklärten Gründen nicht nach. Eine vor Ort anwesende Streifenbesatzung der Bundespolizei versuchte den jungen Mann aus dem Pkw zu bewegen. Dieser weigerte sich jedoch massiv gegen jegliche Maßnahme. Auch nach Hinzuziehen weiterer Unterstützungskräfte der Polizei Leer änderte der Ostrhauderfehner sein Verhalten nicht, sodass es zum Einsatz von Reizgas kam. Beim Überwinden des Widerstandes wurden zwei Beamte der Polizei aus Leer sowie eine Beamtin der Bundespolizei leicht verletzt. Alle Beamten sind weiterhin dienstfähig. Der 22-jährige wurde durch den Einsatz nicht verletzt und im Anschluss in Gewahrsam genommen. Gegen ihn wird nun ermittelt.

PM der PI Leer/Emden vom 02.09.2019

 

Marburg (Hessen): Schlägerei in der Bar – Polizei setzte Pfefferspray ein – 8 Ingewahrsamnahmen

In der Nacht zum Sonntag, 01. September, gegen 03.45 Uhr, war nach einer gemeldeten Schlägerei in einer Bar in der Reitgasse der Einsatz mehrerer Streifen notwendig. Im Rahmen des Einsatzes setzte die Polizei Pfefferspray ein und nahm letztlich insgesamt 8 Personen vorübergehend in Gewahrsam. Die Polizei ermittelt u.a. wegen fahrlässiger und gefährlicher Körperverletzung, Widerstand, Beleidigung und Störung von Amtshandlungen Nach ersten Aussagen gab es zunächst einen verbalen Streit zwischen Gästen. Der Sicherheitsdienst schritt ein und begleitete vier Gäste zum Ausgang.
Die Gesamtsituation endete im Foyer mit einer handfesten Auseinandersetzung zwischen diesen vier Gästen und dem Sicherheitsdienst. Zumindest einer der Vier war beim Eintreffen der Polizei verletzt. Insgesamt war die Stimmung sehr gereizt und trotz anwesender Polizei beruhigten sich diese Männer nicht und versuchten erneut den Sicherheitsdienst anzugreifen. Letztlich musste die Polizei sie mit körperlicher Gewalt zurückhalten und Handfesseln anlegen. Weitere Gäste kamen hinzu und störten die Maßnahmen erheblich. Diese Personen missachteten sämtliche polizeilichen Weisungen, bedrängten die Polizei und versuchten sogar Maßnahmen zu verhindern. Die Polizei musste sogar Pfefferspray einsetzen, um diese Personen zurückzudrängen. Schließlich nahm die Polizei insgesamt acht Personen zwischen 20 und 34 Jahren vorübergehend in Gewahrsam. Alle standen unter Alkoholeinfluss. Alkotests ergaben Werte zwischen 1,1 und 2,4 Promille. Außer dem einen Verletzten durch die Auseinandersetzung mit dem Sicherheitsdienstmitarbeiter, verletzte sich ein Polizeibeamter bei dem Einsatz. Über weitere Verletzungen liegen derzeit keine Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen zu den jeweiligen Tathandlungen dauern an.

PM des PP Mittelhessen vom 02.09.2019

 

Berlin/Marzahn-Hellersdorf: Bahnmitarbeiter und Polizeibeamte attackiert

Sonntagabend griff ein 30-Jähriger zwei Bahnmitarbeiter an, nachdem diese ihn zuvor auf frischer Tat beim Beschmieren einer S-Bahn der Linie S7 erwischt hatten.
Kurz nach 20 Uhr beobachteten die Bahnmitarbeiter den 30-jährigen deutschen Staatsangehörigen auf der Fahrt zwischen den S-Bahnhöfen Marzahn und Springpfuhl beim Beschmieren eines Windfangs. Als die Sicherheitsmitarbeiter den 30-Jährigen daraufhin am S-Bahnhof Springpfuhl festhielten, schlug und trat dieser die 27 und 44 Jahre alten Männer. Auch alarmierte Einsatzkräfte der Berliner Polizei griff der alkoholisierte 30-Jährige (2,19 Promille Atemalkoholkonzentration) bei seiner anschließenden Festnahme an und beleidigte sie.
Bundespolizisten übernahmen den Angreifer und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung gegen den 30-Jährigen ein. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen setzten die Beamten ihn wieder auf freien Fuß.

PM der BPOLD Berlin vom 02.09.2019

 

Meinerzhagen (Nordrhein-Westfalen): Betrunkener randaliert in Tankstelle und fährt nach Hause/ Hundebiss beim Spaziergang

Erst veranstaltete ein Betrunkener am Sonntagmorgen Randale in einer Tankstelle, dann setzte er er sich ans Steuer seines Autos und legte sich mit der Polizei an.
Der erste Einsatz für die Polizei kam um 7 Uhr. Ein Tankstellen-Kunde pöbelte andere Kunden an und zerbrach eine Flasche Martini. Die Polizei nahm die Anzeige auf und erteilte dem betrunkenen 39-jährigen Meinerzhagener einen Platzverweis. Die Streife war kaum weg, da setzte sich der Mann ans Steuer seines Autos und fuhr nach Hause. Die Polizeistreife fuhr ihm nach und traf ihn noch vor der Haustür mit einer Flasche Alkohol in der Hand an. Als er die nicht aus der Hand legen wollte, mussten ihn die Polizeibeamten überwältigen. Dagegen wehrte sich der Mann und beleidigte und bedrohte die Beamten in einem fort. Die Beleidigungen setzten sich auch auf der Fahrt im Streifenwagen, in der Wache und später im Gewahrsam der Wache Lüdenscheid fort. Dort wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Ausnüchterung untergebracht. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen Bedrohung, Beleidigung (auch auf sexueller Grundlage), Trunkenheit am Steuer und Sachbeschädigung.
Ein 78-jähriger Spaziergänger wurde am Sonntag gegen 20 Uhr auf einem Feldweg in der Korbecke von einem freilaufenden schwarzen Pittbull angesprungen und gebissen. Der 50 Meter entfernte Hundehalter habe nur gelacht. Der Senior erstattete Anzeige. Der Halter des Hundes ist etwa 25 Jahre alt und hat kurze schwarze Haare.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 02.09.2019

 

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Bulli aufgebrochen/ Gast pöbelt Restaurant-Gäste an

An der Laventiestraße wurde in der Nacht zum Freitag ein weißer VW Bulli aufgebrochen. Ein Unbekannter hebelte das Fenster der Beifahrertür auf und machte sich an der Elektronik zu schaffen, vermutlich, um den Motor kurzzuschließen.
Die Polizei musste am Samstagmorgen kurz nach 3 Uhr einen Gast eines Schnellrestaurants an der Raiffeisenstraße abführen. Er pöbelte die Mitarbeiter an und bedrohte sie. Die Polizeibeamten sprachen einen Platzverweis aus, dem der 33-Jährige nicht folgte. Zur Durchsetzung des Platzverweiseses und Verhinderung weiterer Straftaten wurde er ins Gewahrsam gebracht. Dort konnte er seinen Rausch ausschlafen.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 02.09.2019

 

Fluchtversuch (Thüringen): Fluchtversuch

Nachdem ein 29-jähriger Fahrradfahrer gemerkt hatte, dass Polizeibeamte ihn kontrollieren wollten, versuchte er zu fliehen. Die Beamten trafen am frühen Samstagmorgen im Stadtzentrum auf den Fahrradfahrer. Er rief den Polizisten beleidigende Worte zu, bis er kurz darauf zum Anhalten gebracht wurde. Bei ihm war deutlich Alkoholgeruch wahrzunehmen. Der Test zeigte ein Ergebnis von knapp 1,6 Promille an. Als die Polizisten den 29-Jährigen durchsuchten, fanden sie eine geringe Menge Marihuana auf. Für den Mann hatte das Anzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Beleidigung und dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Folge. Zudem musste er auf der Polizeidienststelle eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.

PM der LPI Erfurt vom 02.09.2019

 

Duisburg-Stadtgebiet (Nordrhein-Westfalen): Beamten als Wichtigtuer beschimpft – Drei Widerstände am Wochenende

Als Polizisten am Freitag (30. August) um 20:50 Uhr auf der Weseler Straße auf einen Rettungswagen für einen verletzten Mann gewartet haben, ist ein schwarzer VW Lupo an ihnen vorbeigefahren. Der Beifahrer (38) bezeichnete die Beamten als „Wichtigtuer“ und forderte sie auf sich „zu verpissen“. Als die Beamten ihn an der nächsten Ampel zur Rede stellten, stieg der Duisburger aus und kam mit erhobenen Armen auf die Ordnungshüter zu.
Die Polizisten brachten den alkoholisierten Mann zu Boden und fesselten ihn. Hierbei versuchte er sich loszureißen und beleidigte die Ordnungshüter. Auf der Wache entnahm ihm ein Arzt zwei Blutproben. Weil sich der Mann beruhigte, musste er nicht ins Polizeigewahrsam. Mit einer Anzeige wegen Widerstandes und Beleidigung im Gepäck, ging er nachhause.
Am Sonntag (1. September) hatte ein Mieter eines Mehrfamilienhauses auf der Ottostraße um 10:30 Uhr die Polizei gerufen und eine Ruhestörung gemeldet. Als die Beamten eintrafen, hörten sie aus der offenstehenden Wohnung eines Duisburgers (41) den Fernseher. Die Ordnungshüter gingen ins Wohnzimmer und forderten den Mieter auf, die Lautstärke zu verringern. Weil sich der 41-Jährige aggressiv verhielt und den Aufforderungen nicht nachkam, brachten sie den Mann zu Boden und fesselten ihn. Er trat nach den Polizisten, verletzte aber niemand. Während des Transportes zum Gewahrsam beleidigte der Alkoholisierte die Beamten. Auch ihm entnahm ein Arzt eine Blutprobe. Ihn erwartet eine Anzeige wegen Widerstandes und Beleidigung.
Als am Sonntag (1. September) um 18:20 Uhr ein angetrunkener Mann (43) auf der Gartsträucherstraße stürzte und krampfte, verständigte ein aufmerksamer Zeuge die Polizei. Als die Beamten eintrafen, saß der Angetrunkene auf dem Boden, riss den Puls- und Blutdruckmesser von sich und beleidigte die Rettungskräfte. Als er nach den Polizisten schlug, legten sie ihm Handfesseln an. Weil er auf dem Weg zum Streifenwagen bewusstlos wurde, brachten sie ihn zurück zum Rettungswagen. Während die Polizisten ihn auf die Liege legten, kam er zu sich und schlug und trat nach den Beamten. Dabei wurden sie leicht verletzt, aber konnten ihren Dienst fortsetzen. Nachdem ein Arzt ihn untersucht und eine Blutprobe entnommen hatte, brachten die Ordnungshüter den Randalierer zur Ausnüchterung ins Gewahrsam. Ihn erwartet ein Verfahren wegen Widerstandes.

PM der POL Duisburg vom 02.09.2019

 

Unterlüß (Niedersachsen): Randalierer ließ sich nicht bändigen

In den Nachtstunden zum Sonntag wurden Polizei zum Dorffest in Unterlüß gerufen, um einen Radaliererer zur Räson zu bringen. Als die Beamten eintrafen wurde der 35 Jahre alte Mann bereits von drei Zeugen am Boden festgehalten. Er war zuvor durch das Zerschlagen von Flaschen aufgefallen.
Auch gegenüber der Polizei verhielt er sich hochgradig aggressiv und ließ sich auch durch gute Worte nicht bändigen. Während des Transportes ins Polizeigewahrsam versuchte der Mann die Beamten zu bespucken und nach ihnen zutreten. Dabei biss er einem 37 Jahre alten Polizeibeamten in die Hand. Dieser trug glücklicherweise Handschuhe, so dass er nur leicht verletzt wurde.
Weil der 35-Jährige sehr stark alkoholisiert schien, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Er wird sich nun wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM der PI Celle vom 02.09.2019

 

Neumünster (Schleswig-Holstein): Drei alkoholisierte Männer am Bahnhof – Widerstand gegen Beamte

Freitagnachmittag wurden Bundespolizisten zu einem Einsatz auf dem Vorplatz des Bahnhofs Neumünster gerufen. Ein offensichtlich alkoholisierter Mann soll Gullideckel öffnen.
Die Beamten konnten den Mann auch antreffen und wurden gleich lautstark beleidigt. Der Mann sollte zur Personalienfeststellung mitgenommen werden, er reagierte jedoch aggressiv und griff die Beamten an. Da er die Bundespolizisten weiterhin bespuckte und beleidigte musste er fixiert werden.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Promillewert von 2,35. Er muss mit einem Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.
Am Sonntagmittag wurden Bundespolizisten auf eine hilflose Person in der Bahnhofshalle aufmerksam. Der Mann musste aufgrund seines Alkoholgenusses gestützt werden. Ein Atemalkoholtest ergab 2,95 Promille bei dem 32-jährigen Polen.
Kurze Zeit später der nächste Einsatz: Ein Mann lag schlafend im Eingangsbereich des Bahnhofs. Auch er war stark alkoholisiert. Bei ihm wurden 3,92 Promille festgestellt.

PM der BPOLI Flensburg vom 02.09.2019

 

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Mann leistet nach „Schwarzfahrt“ Widerstand – Bundespolizist verletzt

Am Sonntag, den 01. September 2019, gegen 21:00 Uhr wurde die Bundespolizei über zwei „Leistungserschleicher“ in einem Regional-Express auf der Strecke von Magdeburg nach Calbe (Saale) Ost informiert. Bei der Ticketkontrolle durch den Zugbegleiter konnten die Männer im Alter von 21 und 26 Jahren keine gültigen Fahrscheine vorlegen. Da sie sich zunehmend aggressiv verhielten, informierte der Zugbegleiter die Bundespolizei. Beim Halt des Zuges am Haltepunkt Calbe (Saale) Ost verließen die „Schwarzfahrer“ den Regional-Express. Zwei Streifen der Bundespolizei waren kurze Zeit später am Haltepunkt und stellte die Personen. Bei der anschließenden Identitätsfeststellung händigte der 21-Jährige nach mehrmaligen Aufforderungen sein Ausweisdokument aus. Bei dem 26-Jährigen blieben mehrfache Aufforderungen unbeachtet. Er verschränkte seine Arme hinter sich, sperrte sich gegen eine Durchsuchung nach Identitätspapieren, ließ sich nach vorn fallen und traf einen Beamten dabei mit seiner Schulter an dessen Kopf.
Daraufhin wurde er zu Boden gebracht, gefesselt und anschließend nach Identitätspapieren erfolgreich durchsucht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten beide Männer ihren Weg fortsetzen.
Der Stoß gegen den Kopf des Beamten war so heftig, dass dessen Brille zu Boden fiel. Zudem klagte der Bundespolizist über starke Schmerzen im Nackenbereich, brach seinen Dienst ab und suchte einen Arzt auf.
Der 21-Jährige aus Guinea-Bissau erhält Strafanzeige wegen des Erschleichens von Leistungen. Der 26-jährige malische Staatsangehörige erhält neben der begangenen „Schwarzfahrt“
Strafanzeigen wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

PM der BPOLI Magdeburg vom 02.09.2019

 

Dortmund – Holzwickede (Nordrhein-Westfalen): Zwei mal Widerstand gegen die Bundespolizei – Zwei mal wollen Tatverdächtigen die Wache nicht mehr verlassen

An dem schönen Ambiente in den Räumlichkeiten der Bundespolizei kann es nicht gelegen haben, dass zwei Männer nach Widerstandshandlungen die Wache der Bundespolizei nicht mehr verlassen wollten. Einsatzkräfte halfen ihnen später dabei.
Am Sonntagmorgen (01. September) störte ein 51-jähriger Deutscher die Einsatzmaßnahmen von Einsatzkräften der Bundespolizei im Dortmunder Hauptbahnhof. Diese waren gerade bei der Sachverhaltsaufnahme nach einer Schlägerei zwischen zwei Männern, als sich der in Holzwickede gemeldete Mann „einmischte“, die Maßnahmen störte und die Beamten mehrfach beleidigte.
Daraufhin wurde er zur Wache gebracht, wo ein Atemalkoholtest einen Wert von 1,5 Promille ergab. Anschließend wollte der Mann die Wache nicht mehr verlassen und musste aus den Räumlichkeiten geschoben werden. Dabei hielt er sich am Türrahmen fest und beleidigte dabei fortwährend die Einsatzkräfte. Diese konnten ihn kurz darauf aus der Wache schieben.
Gegen den 51-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung und Widerstand eingeleitet.
Wenig später, gegen 09:00 Uhr, meldete sich ein 20-jähriger Mann in der Wache der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof, um den Verlust seines Eigentums anzuzeigen. Da keine Straftat erkennbar war, wurde der staatenlose Mann an das Fundbüro verwiesen.
Offensichtlich nicht einverstanden mit den Angaben der Bundespolizisten, weigerte auch er sich die Wache wieder zu verlassen und beleidigte die Einsatzkräfte. Nachdem zwei Bundespolizisten den Mann aus der Wache schoben, verließ er den Bereich des Hauptbahnhofs.
Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung und Widerstands eingeleitet.

PM der BPOLD St. Augustin vom 02.09.2019

 

Ettlingen (Baden-Württemberg): Auto gerammt und abgehauen

Einen Sachschaden von etwa 5.000 Euro verursachte am Samstagabend ein 31-jähriger Audifahrer, als er auf der Kreisstraße K3546 bei Ettlingen ein vorausfahrendes Auto offenbar absichtlich gerammt hat. Anschließend flüchtete der Verursacher, konnte aber wenig später vorläufig festgenommen werden.
Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr der 62-jährige Fahrer eines Mercedes gegen 22:20 Uhr gemeinsam mit seiner Ehefrau die K3546 von Schluttenbach kommend in Richtung Ettlingen. Kurz nach Schluttenbach bemerkte das Paar hinter sich einen dicht auffahrenden und hupenden Audi. Im weiteren Verlauf überholte der Audi, scherte knapp vor dem Mercedes wieder ein und bremste stark ab. Der 62-Jährige musste ebenfalls stark abbremsen und ausweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Nachdem sich der Mercedes hierdurch wieder vor dem Audi befand, fuhr der Fahrer des Audis neben den Mercedes und lenkte dabei offenbar absichtlich abrupt nach rechts, wodurch es zur seitlichen Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen kam. Anschließend flüchtete der Verursacher ohne anzuhalten in Richtung Ettlingen.
Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.
Aufgrund der Angaben des geschädigten Ehepaares konnte die alarmierte Polizei im Zuge der darauffolgenden Fahndung den 31-jährigen Fahrer des Audis ermitteln und wenig später in einer Ettlinger Gaststätte vorläufig festnehmen. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem aggressiven und unkooperativen Mann einen Wert von über 1,9 Promille. Es wurde daher eine Blutprobe angeordnet und der Mann musste aufgrund seines aggressiven Verhaltens die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Sein Führerschein wurde einbehalten.

PM des PP Karlsruhe vom 02.09.2019

 

Ulm (Baden-Württemberg): Mutmaßlicher Räuber in Untersuchungshaft

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ulm und der Polizei:
Nach einem Raub am Sonntagmorgen in Göppingen nahm die Polizei einen 25-jährigen Verdächtigen vorläufig fest.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Behörden soll sich gegen 5.30 Uhr ein 35-Jähriger in der Bahnhofstraße aufgehalten haben. Der Verdächtige soll das mutmaßliche Opfer gestoßen und ihm anschließend eine Hosentasche aufgerissen haben. Das in der Tasche befindliche Geld soll der Verdächtige geraubt und später als Mitfahrer in einem Auto davon gefahren sein. Im Rahmen der Fahndung sah eine Polizeistreife den Flüchtigen in Eislingen in einem Auto sitzen. Die Polizei stoppte das Fahrzeug und nahm den alkoholisierten Mann vorläufig fest. Bei der Festnahme soll er Widerstand geleistet und die Polizisten beleidigt haben. Die Ermittler führten den Verdächtigen noch am Sonntag dem zuständigen Haftrichter vor, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm einen Haftbefehl erließ. Der 25-jährige Iraker sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

PM des PP Ulm vom 02.09.2019

 

Braunschweig (Niedersachsen): Marihuana-Geruch unter offenem Fenster der Polizei – Mehrere Strafanzeigen waren die Folge

Nachdem drei Personen vor einem Polizeigebäude standen und eine von ihnen einen sogenannten Joint rauchte, wurden sie von den Beamten kontrolliert. Einer hatte weitere Konsumutensilien bei sich, ein anderer leistete während der anschließenden Maßnahmen Widerstand.
Am Sonntag in den frühen Morgenstunden hielten sich drei junge Männer im Alter von 22 und 23 Jahren auf dem Gehweg vor der Polizeidienststelle in der Münzstraße auf. Der 22-Jährige hielt ein Handy hoch, als wolle er sich und seine Begleiter rauchend filmen, während der Geruch von Marihuana durch das geöffnete Fenster in die Wache stieg.
Die Polizeibeamten erkannten den markanten Geruch und kontrollierten daraufhin die Kleingruppe, die diverse Gegenstände in ihren Taschen trug, die für den Konsum von Betäubungsmitteln üblich sind. Sie stellten diese Utensilien und mehrere Tütchen sicher, die offensichtlich weitere Drogen enthielten.
Einer der 23-jährigen Begleiter versuchte, der Durchsuchung nach weiteren Betäubungsmitteln zu entkommen und widersetzte sich der Maßnahme. Er beleidigte die Polizisten, zeigte sich ihnen gegenüber aggressiv und drohte ihnen. Die Beamten setzten die Durchsuchung aber konsequent durch.
Verletzt wurde durch die Widerstandshandlungen niemand.
Die Polizei leitete Strafanzeigen wegen des Erwerbs und Besitzes von Betäubungsmitteln sowie wegen Widerstand gegen Polizeibeamte ein.

PM der POL Braunschweig vom 02.09.2019

 

Markdorf (Baden-Württemberg): Polizisten beleidigt

Wegen Beleidigung wird ein 30-jähriger Mann angezeigt, der am Sonntagmorgen gegen 05.00 Uhr während eines Einsatzes vor einer Diskothek in der Riedheimer Straße zunächst die Arbeit der eingesetzten Beamten massiv behinderte und diese anschließend beleidigte. Die Polizisten waren gerade dabei, vor der Diskothek einen Mann zu befragen, der angab, Opfer einer Körperverletzung geworden zu sein. Der 30-Jährige mischte sich immer wieder ein und störte die Befragung. Die Beamten erteilten ihm schließlich einen Platzverweis, womit der 30-Jährige nicht einverstanden war und die Polizisten mit einem Kraftausdruck beleidigte.

PM des PP Konstanz vom 02.09.2019

 

Öhringen (Baden-Württemberg): Polizeieinsatz wegen Familienstreitigkeiten

Aufgrund von Familienstreitigkeiten rückte am Freitag, um circa 21 Uhr die Polizei in Öhringen aus. Der Sohn einer Familie verständigte die Einsatzkräfte, da der Vater auf die Mutter und seinen Bruder losgehen würde. Vor Ort trafen die beiden Polizeistreifen den Vater im Garten des Anwesens an. Dieser reagierte sofort aggressiv und bedrohte die Beamten mit einem mobilen Wäscheständer. Die Beamten gaben dem Mann deutlich zu verstehen, dass er den Wäscheständer weglegen soll. Anstatt der Aufforderung nachzukommen, warf er damit nach den Ordnungshütern. Als er weitere Teile werfen wollte, kündigten die Beamten den Gebrauch von Pfefferspray an. Der Mann warf erneut mit Gegenständen, sodass die Polizisten sprühten. Er flüchtete daraufhin in die Wohnung, um sich die Augen auszuwaschen. In der Wohnung konnten die Beamten den Mann dann festnehmen. Hierbei wurden drei Polizisten leicht verletzt. Mit einer Anzeige muss er nun rechnen.

PM des PP Heilbronn vom 02.09.2019

 

Stadt Brandenburg a.d.H: (Brandenburg): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Samstag, 31. August 2019, 14:20 Uhr
Der 16-jährige Bewohner einer betreuten Jugendwohneinrichtung schottete sich am Samstagnachmittag in seinem Zimmer ab, beleidigte die Mitarbeiter und bewarf diese zusätzlich mit Gegenständen. Er bekam die Aufforderung von den Betreuern, dass Objekt zu verlassen, kam dem jedoch nicht nach, so dass die Mitarbeiter dann die Polizei, zur Durchsetzung der Verweisung hinzuzogen. Vor Ort stellten die dann fest, dass sich der 16-Jährige in seinem Zimmer eingeschlossen hat und niemanden hineinlassen möchte. Weil er auch trotz mehrfacher Ansprachen, seitens der Polizeibeamten nicht reagierte, verschafften sich diese dann gewaltsamen Zutritt ins Zimmer, was dazu führte, dass der Jugendlichen im weiteren Verlauf körperlich auf die Beamten übergriffig wurde. Um die, sowie weiter folgende Angriffe von sich abzuwehren, mussten sie den Jugendlichen durch Anwendung einfacher körperlicher Gewalt zu Boden bringen und dort mit Handschellen fixierten. Bei dem Gerangel verletzte sich ein Polizeibeamter leicht an der Hand und seinem Bein, blieb aber bedingt dienstfähig. Der 16-jährige Tatverdächtige wurde anschließend, zur Verhinderung weiterer Straftaten vorerst in der der Polizeiinspektion Brandenburg ins Gewahrsam genommen, dort von einem Arzt untersucht, bevor ihn Einsatzkräfte in einen Kinder- und Jugendnotdienst brachten. Gegen ihn ermittelt nun die Kriminalpolizei wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung.

PM (2194) der PD Brandenburg West vom 02.09.2019

 

Rathenow (Brandenburg): Widerstand

Polizeibeamte bemerkten in der Nacht von Samstag zu Sonntag in der Berliner Straße eine körperliche Auseinandersetzung wegen, wie sich herausstellte, Beziehungsproblemen. Die Frau schien augenscheinlich in einem gesundheitlichen Ausnahmezustand zu sein.
Die Polizisten konnten die Beiden voneinander trennen, als die Frau unvermittelt auf die Straße lief. Ein Beamter ergriff sie und holte sie von der Straße zurück, wogegen sie sich zur Wehr setzte. Nun griff der Partner der Frau jedoch ebenfalls den Beamten an und stieß gegen dessen Oberkörper. Bei den weiteren polizeilichen Maßnahmen leistete nun zunächst auch der Mann widerstand. Erst im weiteren Verlauf konnten Beide von den Beamten fixiert werden. Die Frau wurde wegen möglicher gesundheitlicher Probleme in ein Krankenhaus gebracht, von wo aus sie dann wieder entlassen werden konnte. Der alkoholisierte Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen. Ein Beamter wurde bei dem Einsatz leicht verletzt. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung und Widerstandes.

PM der PD Brandenburg West vom 02.09.2019

 

Zossen (Brandenburg): Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Eine Zeugin teilte der Polizei in der Nacht zum Montag eine Schlägerei zwischen zwei Männern auf dem Gelände der Tankstelle mit. Als die Beamten zeitnah an der Tankstelle eintrafen, wurden die beiden Streithähne von ihnen getrennt, wobei einer beiden bedrohlich, aggressiv und zielstrebig auf die Beamten zuging und ihnen klar mit Schlägen drohte. Ein Angriff konnte durch den Einsatz von Pfefferspray unterbunden werden. Daraufhin solidarisierte sich der andere und trat einen der Beamten gegen das Bein. Beide Beamten blieben dabei unverletzt. Die beiden stark alkoholisierten Männer (21 Jahre mit 2,42 Promille / 31 Jahre mit 2,05 Promille) wurden zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam genommen. Gegen Sie ermittelt nun die Kriminalpolizei wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Brandenburg West vom 02.09.2019

 

Hannover-Mitte (Niedersachsen): Widerstand an der Scholvinstraße

Am Sonntag, 01.09.2019, gegen 02:00 Uhr, hat ein 43-Jähriger einen Polizeibeamten mit einem Bierglas beworfen und ihn dadurch leicht verletzt. Vorausgegangen ist ein weiterer Einsatz an der Scholvinstraße, bei dem ein 20-Jähriger einen Türsteher mit einem Messer angegriffen hat.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatten mehrere Zeugen die Polizei alarmiert, nachdem ein 20-Jähriger zunächst keinen Zutritt zu einem Club bekommen hatte, daraufhin ein Messer zückte und einen 22-jährigen Türsteher damit bedrohte. Im weiteren Verlauf stach der Heranwachsende in Richtung des Türstehers und beschädigte glücklicherweise nur die Bekleidung. Kurz darauf trafen die ersten Einsatzkräfte vor Ort ein. Sie setzten, um weitere Angriffe zu verhindern, sofort Pfefferspray gegen den 20-Jährigen ein und nahmen ihn vorläufig fest.
Weitere Beamte sicherten währenddessen die Situation, als ein 43-Jähriger auf sie zukam. Anschließend wollte dieser weiter durch die polizeiliche Absperrung. Die Einsatzkräfte erklärten dem Hannoveraner, dass er den Nahbereich aktuell nicht passieren könne.
Mit geballten Fäusten ging der 43-Jährige auf die Einsatzkräfte zu, sodass diese ihn zurückstießen. Der Mann schmiss daraufhin sofort sein Bierglas in Richtung eines Polizeibeamten und traf ihn im Gesicht. Er wurde dadurch leicht verletzt. Durch weitere Beamte wurde der Angreifer festgenommen und kam ins Polizeigewahrsam.
Nach Abschluss aller polizeilicher Sofortmaßnahmen wurden sowohl der 43-Jährige als auch der 20-Jährige wieder entlassen.

PM der PD Hannover vom 02.09.2019

 

Mühldorf (Bayern): Polizeiliche Bilanz nach dem ersten Volksfestwochenende

Die gute Stimmung auf dem Mühldorfer Volksfest und der rege Besucherandrang setzen sich auch in diesem Jahr fort. Leider finden sich neben den friedlich gestimmten Besuchern auch Personen, die ein falsches Verständnis vom Feiern besitzen. Weniger das Volksfestgelände, als vielmehr der Umgriff und die An- und Abmarschwege stehen hierbei im Fokus.
Am 30.08.2019, gegen 23.30 Uhr, geriet ein 19-jähriger mit einem 22-jährigen nach einer Rempelei auf der Altöttinger Straße in Streit, woraufhin der 19-jährige seinem Gegenüber mit einer Flasche ins Gesicht schlug, so dass diese zerbrach. Im weiteren Verlauf griff ein 24-jähriger ein und es kam zu wechselseitigen Körperverletzungen. Bei allen dreien wurden aufgrund der jeweiligen Alkoholisierung Blutentnahmen angeordnet.
Am 31.08.2019, gegen 22.00 Uhr, waren mehrere Personen an der Kreuzung Brückenstraße / Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße / Altöttinger Straße an einer Schlägerei beteiligt. Die beiden Haupttäter, ein 18-jähriger Eggenfeldener und ein 18-jähriger aus dem Landkreis Erding, konnten noch in unmittelbarer Nähe von Polizeibeamten der Volksfestwache der Polizeiinspektion Mühldorf am Inn festgenommen werden. Zeugenberichten zufolge hatten diese offenbar grundlos Volksfestbesucher „angepöbelt“. Der Eggenfeldender schlug in der Folge einen 17-jährigen Altöttinger nieder, der aufgrund der erlittenen Verletzungen ins Krankenhaus Mühldorf verbracht werden musste. Zudem biss der Eggenfeldener einer Begleitperson des Niedergeschlagenen stark in den Arm, zudem lt. Zeugenaussagen einer weiteren, noch unbekannten Person. Die sofort vor Ort anwesenden Beamten der Volksfestwache konnten trotz des Tumultes und eines Fluchtversuches die beiden Tatverdächtigen identifizieren und festnehmen. Der deutlich alkoholisierte Eggenfeldener wehrte sich so stark, dass sogar Pfefferspray eingesetzt werden musste. Aufgrund der massiven Aggressivität wurde der Eggenfeldener in Gewahrsam genommen.
Durch eine nachträgliche Anzeigeerstattung wurde bekannt, dass am 01.09.2019, gegen 01.00 Uhr, eine Schlägerei zwischen mehreren Personen in der Nähe des Busparkplatzes stattgefunden haben soll. Hierbei wären mehrere Aggressoren aufgrund einer Vorgeschichte auf einen 19-jährigen Altöttinger zugegangen. Zudem soll es auch zu einer Bedrohung mit einem Messer gekommen sein, um Begleiter des Altöttingers abzuhalten, diesem zu helfen.
„Das Sicherheitskonzept auf dem Gelände des Volksfestes in Mühldorf am Inn selbst geht auf. Die Zusammenarbeit mit der Stadt und den beauftragten Sicherheitsdiensten kann ich aus polizeilicher Sicht als vorbildlich bezeichnen. Sorge bereitet mir das aggressive Gebaren rund um das Volksfest. Offenbar legen es einzelne Personen und Kleingruppen darauf an, insbesondere Heimreisende bewusst zu provozieren, um Situationen eskalieren zu lassen, wie auch der bereits berichtete Vorfall vor dem Burger King in der Nacht von Freitag auf Samstag zeigt. Wir werden dies nicht akzeptieren und mit einer niedrigen Einschreitschwelle reagieren. Aggressoren haben nicht nur auf dem Volksfest selbst, sondern auch rund um das Volksfest keinen Platz. Neben der justiziellen Betrachtung werden Seite an Seite mit der Stadt Mühldorf am Inn gegen erkannte Aggressoren mehrjährige und weitläufige Betretungs- bzw. Näherungsverbote umgesetzt, sodass alleine das Antreffen bekannter Aggressoren in einer Gewahrsamnahme bis zum Volksfestende münden kann.“, so Dieter Hausberger, Leiter der Polizeiinspektion Mühldorf am Inn.

PM der PI Mühldorf a.I. vom 02.09.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Einsatzbilanz Ebertplatz vom vergangenen Wochenende

Am Sonntagabend (1. September) haben Zivilbeamte der Polizei Köln am Ebertplatz einen aus Guinea stammenden Mann (22) festgenommen. Dem Tatverdächtigen wird vorgeworfen, Drogen verkauft zu haben. In den Taschen des Verdächtigen fanden die Fahnder insgesamt 21 verkaufsfertige Einheiten Marihuana und 70 Euro Bargeld.
Gegen 21 Uhr beobachteten die Beamten den Deal und folgten den getrennt weggehenden Verdächtigen. Der Käufer (25) gab bei der Kontrolle sofort zu, soeben auf dem Ebertplatz Drogen erworben zu haben. Die Beamten beschlagnahmten ein Tütchen mit Marihuana und fertigten gegen ihn eine Anzeige.
Auf dem Neusser Platz stoppte ein weiteres Zivilteam den mutmaßlichen Dealer und stellte Marihuana und Dealgeld bei ihm sicher. Er muss sich jetzt in einem Verfahren wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln verantworten.
Die Polizei Köln ist weiterhin mit zivilen und uniformierten Polizistinnen und Polizisten am Ebertpatz präsent und führt dort, wie angekündigt, gezielte Maßnahmen zur Bekämpfung der Straßenkriminalität durch.
Einsatzbilanz Freitag (30. August) Bis in den frühen Samstagmorgen waren Polizisten am Ebertplatz im Einsatz. Die Beamten kontrollierten insgesamt 16 Personen. In acht Fällen leiteten sie Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz
(4 x Handel, 4 x Besitz) ein und stellten die bei den Tatverdächtigen gefundenen Drogen sicher. Gegen fünf stark Alkoholisierte sprachen die Einsatzkräfte Platzverweise aus. Zwei von ihnen mussten die Beamten wegen Nichtbefolgens der Platzverweise ins Polizeigewahrsam bringen.
Einsatzbilanz Samstag (31. August) Die eingesetzten Polizisten kontrollierten bis zum frühen Sonntagmorgen insgesamt 52 Personen.
Sieben Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz brachten die Beamten zur Anzeige. Einen Dealer nahmen sie vorläufig fest und brachten ihn zur zweifelsfreien Identifizierung zu einer Polizeiwache.
Anschließend sprachen sie ihm einen Platzverweis für den Bereich des Ebertplatzes aus und entließen den Mann. Da er den Platzverweis nicht befolgte, brachten ihn die Einsatzkräfte ins Polizeigewahrsam. Zu späterer Stunde erteilten die Polizisten Platzverweise gegen 26 alkoholisierte und aggressive Männer vor der Gaststätte African Drum.
Einen von ihnen brachten die Polizisten ins Gewahrsam, da er den Platzverweis nicht befolgte.
Einsatzbilanz Sonntag (1. September) Bis kurz nach Mitternacht kontrollierten die Polizisten 6 Personen. Wegen verschiedener Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz leiteten die Beamten insgesamt 4 Ermittlungsverfahren ein. Zwei mutmaßliche Dealer nahmen die Einsatzkräfte vorläufig fest und belegten drei Personen mit einem Platzverweis.

PM der POL Köln vom 02.09.2019

 

Stuttgart (Baden-Württemberg): Rettungssanitäter angegriffen

Eine stark alkoholisierte 31-Jährige hat am Sonntagabend (01.09.2019) gegen 23:20 Uhr einen Rettungssanitäter am Stuttgarter Hauptbahnhof ins Gesicht geschlagen und anschließend Widerstand gegen die Maßnahmen von Polizeibeamten geleistet. Reisende am Bahnsteig waren zunächst von einer hilflosen Lage der 31-jährigen Frau ausgegangen, als sie diese augenscheinlich volltrunken am Bahnsteig auffanden und in der Folge den Notruf wählten. Nach Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte schlug die mit etwa 4,0 Promille alkoholisierte Frau einem behandelnden Rettungssanitäter unvermittelt ins Gesicht und ließ sich mehrfach zu Boden fallen.
Nachdem die Rettungskräfte eine Streife der Bundespolizei zur Unterstützung angefordert hatten, trat die Tatverdächtige nach den eingesetzten Beamten und versuchte diese zusätzlich zu beißen. Die polnische Staatsangehörige musste daraufhin gefesselt und zum Polizeirevier verbracht werden. Hierbei leistete sie Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen, indem sie sich gegen die Laufrichtung stemmte und mehrfach zu Boden fallen ließ. Die 36-Jährige wurde im Anschluss in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert. Alle Einsatzkräfte verblieben unverletzt. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen zum Vorfall aufgenommen. Die in Mannheim wohnhafte Frau muss nun mit einer Strafanzeige wegen des Verdachts der Körperverletzung sowie des tätlichen Angriffes auf Rettungskräfte sowie Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM der BPOLI Stuttgart vom 02.09.2019

 

Augsburg (Bayern): Randalierer verletzt Polizeibeamte

Am 01.09.2019, gegen 11:30 Uhr, belästigte ein 18-Jähriger mehrere Kunden sowie die Angestellten einer Bäckereifiliale in der Karolinenstraße. Polizeibeamte trafen den aggressiven Mann vor der Filiale an. Dieser verweigerte eine Personalienfeststellung und widersetzte sich allen polizeilichen Anordnungen. Der unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehende Mann musste zur Unterbindung weiterer Sicherheitsstörungen in Gewahrsam genommen und gefesselt werden. Dagegen wehrte sich der 18-Jährige mit massiver körperlicher Gewalt, so dass letztlich vier Einsatzkräfte den Beschuldigten überwältigen mussten. Alle vier Polizeibeamten trugen aufgrund der Gegenwehr des 18-Jährigen diverse Schürfwunden und Prellungen davon. Ein Ermittlungsrichter ordnete eine Blutentnahme beim Beschuldigten an.

PM des PP Schwaben Nord vom 02.09.2019

 

Lauchhammer (Brandenburg): Widerstand

Am Sonntagmorgen gegen 00:45 Uhr sollte ein 24-jähriger Fahrradfahrer in der Cottbuser Straße auf Grund fehlender Beleuchtung an seinem Rad kontrolliert werden. Der Mann versuchte, sich der polizeilichen Maßnahme durch Flucht zu entziehen. Bei der Nacheile kam ein Beamter zu Fall. Am Boden liegend warf der junge Mann das Fahrrad auf den Polizisten und verletzte ihn so stark, dass er derzeit nicht mehr dienstfähig ist. Trotz des Fluchtversuches konnte der Mann aber gestellt werden. In seinem Rucksack wurden betäubungsmittelverdächtige Substanzen fest- und sichergestellt. Gegen ihn ermittelt jetzt die Kriminalpolizei wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Widerstand.

PM der PD Brandenburg Süd vom 02.09.2019

 

Immenstadt (Bayern): Ruhestörung mit Folgen

Eine Polizeistreife wurde am Sonntag-Abend nach Akams wegen einer Ruhestörung gerufen. Vor Ort konnte durch die Streife sehr laute Musik festgestellt werden. Als die Polizeibeamten den Verursacher zur Ruhe ermahnen wollten, beschimpfte dieser die Streife mehrfach. Nun erhält der Beleidiger eine Anzeige wegen Ruhestörung und Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 02.09.2019

 

Lechbruck (Bayern): Beamte verhindern eine Trunkenheitsfahrt und werden anschließend angegangen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ging eine sichtlich betrunkene, 54-Jährige auf einen zivilen Polizeibeamten zu und gab diesen gegenüber an, dass sie schnell mit dem Auto nach Hause fahren müsse. Der zivile Beamte gab sich als Polizeibeamter zu erkennen und nahm der Frau nach einem Alkoholtest, welcher 1,60 Promille ergab, den Fahrzeugschlüssel ab. Ihr 50-jähriger Begleiter zeigte sich mit dieser Maßnahme nicht einverstanden. Im weiteren Verlauf entstanden eine hitzige Diskussion und ein steigerndes Aggressionsverhalten von Seiten des Mannes. Daher wurde er in den polizeilichen Gewahrsam genommen. Hierbei beleidigte er die Beamten mit diversen Schimpfwörtern. Ihn erwartet nun unter anderem eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 02.09.2019

 

Wien: Aggressives Verhalten gegenüber Polizeibeamten

01.09.2019, 07:00 Uhr / Wien – Innere Stadt
Die Polizei wurde in die Steindlgasse wegen einer am Boden liegenden Frau gerufen. Die 18-jährige österreichische Staatsbürgerin war augenscheinlich wohl auf, verhielt sich jedoch gegenüber den einschreitenden Beamten äußerst aggressiv, schrie herum und ließ sich nicht beruhigen. Weiters stieß die 18-Jährige einen der Beamten mehrmals mit der flachen Hand gegen den Oberkörper. Da weder Beruhigungsversuche noch Abmahnungen etwas an dem Verhalten der Frau änderte wurde sie vorläufig festgenommen. Sie wehrte sich heftig gegen die Festnahme, dabei verletzte sie eine Polizistin am Oberarm, diese musste vom Dienst abtreten. Die Frau wurde angezeigt.

Presseaussendung der LPD Wien vom 02.09.2019, 12:54 Uhr

 

Erfurt (Thüringen): Fluchtversuch

Nachdem ein 29-jähriger Fahrradfahrer gemerkt hatte, dass Polizeibeamte ihn kontrollieren wollten, versuchte er zu fliehen. Die Beamten trafen am frühen Samstagmorgen im Stadtzentrum auf den Fahrradfahrer. Er rief den Polizisten beleidigende Worte zu, bis er kurz darauf zum Anhalten gebracht wurde. Bei ihm war deutlich Alkoholgeruch wahrzunehmen. Der Test zeigte ein Ergebnis von knapp 1,6 Promille an. Als die Polizisten den 29-Jährigen durchsuchten, fanden sie eine geringe Menge Marihuana auf. Für den Mann hatte das Anzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Beleidigung und dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Folge. Zudem musste er auf der Polizeidienststelle eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.

PM der LPI Erfurt vom 02.09.2019

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