Mühldorf am Inn (Bayern) – Heftiger Widerstand, drei Beamte leicht verletzt
03.09.2019, gegen 20.30 Uhr – Ein 30-jähriger Eggenfeldener hatte seiner Begleiterin, einer 24-Jährigen Frau aus Tacherting, mehrfach Bier übergeschüttet, weshalb dieser aus einem Zelt auf dem Mühldorfer Traditionsvolksfest verwiesen werden sollte. Da der Eggenfeldener der Aufforderung der Zelt-Security gemäß Zeugenaussagen nicht folgte und sogar mit dem Fuß in Richtung eines Security-Mitarbeiters getreten hatte, wurde dieser in Begleitung der Frau aus Tacherting der mit Verstärkung durch die Operativen Traunstein betriebenen Volksfestwache der PI Mühldorf am Inn überstellt.
In der Volksfestwache solidarisierte sich das stark alkoholisierte Paar und die Frau musste aufgrund aggressiven Herumschreiens aus der Wache verwiesen werden. Der Eggenfeldener griff dabei unvermittelt einen Polizeibeamten an und nahm diesen mit massiver Gewalt in den sog. „Schwitzkasten“. Mehrere Beamte waren nötig, den 30-jährigen zu Boden zu bringen und zu fesseln. Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen musste auch die äußerst aggressive Tachertingerin zu Boden gebracht und fixiert werden, wobei die Frau wild um sich schlug und trat sowie einem Polizeibeamten in den Unterarm biss.
Beide Personen wurden in Gewahrsam genommen und zur PI Mühldorf am Inn verbracht. Überdiese wurden angeordnete Blutentnahmen durchgeführt. Aufgrund der massiven Aggressivität des Vorfalles werden über die justiziellen Folgen hinaus in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Mühldorf am Inn mehrjährige und räumlich weitrechende Betretungs- bzw. Näherungsverbote für das Traditionsvolksfest verhängt.
PM der PI Polizeiinspektion Mühldorf a.Inn vom 04.09.2019

Wrestedt (Niedersachsen) Aggressiver Mann – nach Widerstand in Polizeigewahrsam
Nachdem ein 30 Jahre alter Mann aus Wrestedt in den Nachtstunden zum 04.09.19 mehrfach Personen in seinem Wohnumfeld bedrohte, musste die alarmierte Polizei den bereits polizeilich in Erscheinung getretenen Mann in Gewahrsam nehmen. Der 30-Jährige wurde dabei gegen 02:20 Uhr auch gegenüber der Polizei aggressiv und versuchte die Beamten anzugreifen. Diese setzten Pfefferspray gegen den Mann ein und nahmen ihn in Gewahrsam. Den Mann erwarten Strafverfahren wegen Bedrohung und Widerstand gegen Polizeibeamte.
PM der Polizeiinspektion Lüneburg vom 04.09.2019

Uelzen, OT. Oldenstadt (Niedersachsen) renitenter Lebenspartner – Wegweisung und Einweisung
Wegen Körperverletzung ermittelt die Polizei gegen einen aggressiven 30-Jährigen nach einer häuslichen Gewalt in den Abendstunden des 03.09.19 in Oldenstadt. Anwohner hatten gesehen, wie der Mann gegen 20:30 Uhr seine Lebenspartnerin geschlagen hatte. Die Frau erlitt eine Armfraktur. Die Polizei verwies den Mann für 10 Tage aus dem Wohnhaus. In der Folge verletzte sich der Mann selbst mit einem Messer und griff aggressiv die Beamten an, so dass er zur weiteren Begutachtung in eine Psychiatrische Klinik eingewiesen wurde.

München (Bayern): Gerade erst den Dienst angetreten, schon die erste Festnahme unter schwerem Widerstand – Frischgebackene Bundespolizistinnen stoppen flüchtenden Ladendieb-
Flughafen München – Sie haben gerade die Ausbildung hinter sich und gehen ihre ersten Schritte an ihrem neuen Arbeitsplatz im Erdinger Moos. Aus diesen ersten Schritten sollte schneller als erwartet ein Laufschritt werden. Drei junge Bundespolizeimeisterinnen mussten nämlich gleich am zweiten Tag an der neuen Dienststelle einen aggressiven Ladendieb zur Strecke bringen.
Eine Verkäuferin eines Supermarktes auf dem Airport-Campus hatte den polizeibekannten 22-Jährigen gestern (3. September) beim Diebstahl beobachtet. Die drei Bundespolizistinnen, zufällig in der Nähe, nahmen sofort die Verfolgung auf und den Flüchtenden fest.
74 junge Bundespolizistinnen und -polizisten stellen sich seit Anfang dieser Woche am Münchner Flughafen ihrer neuen, großen Aufgabe. Ab nächster Woche können die jungen Polizistinnen und Polizisten vorrangig in der grenzpolizeilichen Kontrolle des Reiseverkehrs, bei der Gewährleistung der Luftsicherheit und im bahnpolizeilichen Aufgabenbereich das gelernte Gesetzes- und Polizeieinsatzwissen in der Praxis anwenden und vertiefen. Zuerst aber werden die jungen Frauen und Männer noch eine Woche auf ihren Dienst vorbereitet, ihnen flughafenspezifisches Rüstzeug mitgegeben und sie mit speziell für den Moos-Airport benötigtem Equipment ausgestattet.
Drei von Ihnen, eine 21-jährige, eine 22-jährige und eine 24-jährige Polizeimeisterin, durften gleich an ihrem zweiten Tag am zweitgrößten Flughafen Deutschlands Einsatzluft schnuppern und ihren Tatendrang stillen. Die drei jungen Damen brachten einen Ladendieb zur Strecke und konnten so ganz nebenbei auch gleich am eigenen Leib erfahren, dass ein Polizist immer im Dienst ist.
Der 22-jährige Deutsche war am späten Vormittag von einer Verkäuferin in einem Supermarkt im Munich Airport Center beobachtet worden, wie er mit mehreren Flaschen eines beliebten mexikanischen Bieres den Laden verließ, dabei aber die Kasse links liegen lassen wollte. Von der Frau angesprochen, nahm der vermutliche Dieb die Beine in die Hand und suchte das Weite. Die drei Bundespolizistinnen, in ihrer Mittagspause zufällig auf dem Weg in den selben Laden, hörten die Rufe der Verkäuferin und wussten sofort, was zu tun war. Die jungen Frauen nahmen die Verfolgung auf und forderten den 22-Jährigen lautstark auf, stehen zu bleiben. Dies wiederum hörte ein Reisender und stellte sich dem Läufer in den Weg. Schließlich konnten die drei Polizistinnen den psychisch auffälligen, aggressiven Rheinländer unter schwerem Widerstand auf dem Boden fixieren. Der polizeibekannte Straftäter konnte die frischgebackenen Polizeibeamtinnen weder durch Schläge noch durch Fußtritte davon abhalten, ihn festzunehmen und anschließend zuständigkeitshalber an die Kollegen der bayerischen Polizei zu übergeben. Größere Blessuren musste keiner der Beteiligten erleiden. Nichtsdestotrotz erwartet den 22-Jährigen neben einer Anzeige wegen Diebstahls auch eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
PM des BPOL Flughafen München vom 04.09.2019

Die Beamten der Polizeiinspektion Flughafen München haben den Festgenommenen später aufgrund seines Gemütszustands auf richterliches Geheiß in ein Bezirkskrankenhaus im Flughafenumland eingeliefert.
PM des BPOL Flughafen München vom 04.09.2019

Heidelberg (Baden-Württemberg): Aggressiver Ladendieb leistet Widerstand
Ein aggressiver Ladendieb wurde der Heidelberger Polizei in einem Einkaufsmarkt in der Pleikartsförster Straße gemeldet.
Als die Beamten kurz vor 18:00 Uhr am Ereignisort ankamen, trafen sie zwar nicht mehr auf den gemeldeten Ladendieb, wohl aber auf einen Landsmann desselben und zwei Bedienstete des Geschäfts. Die beiden Mitarbeiter gaben gegenüber der Polizei an, dass es sich bei dem Angetroffenen um einen Begleiter des eigentlichen Ladendiebs handle und dass dieser ihnen gegenüber aggressiv und beleidigend geworden sein soll.
Da der bis dahin Unbekannte auch gegenüber der Polizei seine Aggressivität nicht ablegte, wurde er vor den Lebensmittelmarkt geführt. Dort wurde er renitent, leistete Widerstand, spuckte um sich und wurde beleidigend. Die Funkstreife nahm den 34-jährigen Georgier mit zum Revier, wo er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen wurde.
PM des PP Mannheim vom 04.09.2019

Halberstadt (Sachsen-Anhalt): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
Am Dienstag, den 03.09.2019 gegen 19.00 Uhr teilte ein Zeuge über den Notruf mit, dass er zwei Männer afrikanischer Herkunft im Zug auf ihr Verhalten angesprochen habe. Sie seien alkoholisiert und belästigten durch ihr lautes Verhalten andere Fahrgäste. Als er und die beiden Männer in Halberstadt den Zug verließen kam es zu einer Rangelei, bei der niemand verletzt wurde. Der Zeuge konnte die Männer bis zum Eintreffen der Polizeibeamten beobachten. Nach Eintreffen der Beamten wurden die 32- und 29-jährigen Herren aus dem Kamerun angesprochen und nach ihrer Identität befragt. Diese wollten sie nicht preisgeben und wehrten sich in der Folge aktiv gegen die polizeiliche Maßnahme. Nach dem Einsatz von Pfefferspray gegen beide Personen wurden sie nach einer Blutprobenentnahme aus der polizeilichen Maßnahme entlassen. Das Polizeirevier Harz ermittelt nun gegen beide Herren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Noch am selben Abend gegen 22.00 Uhr kamen Polizeibeamte des Polizeireviers Harz wegen dem 32 Jährigen erneut zum Einsatz. Der Sicherheitsdienst der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber (ZASt) rief die Polizeibeamten zur Hilfe, als sie den Kameruner in einem Hausflur zwischen erstem und zweitem Stockwerk mit zwei Messern in den Händen feststellen konnten, mit diesen bedrohte er andere Bewohner. Bei Eintreffen der Beamten bestätigte sich die erste Information. Der Herr konnten im Treppenhaus angesprochen werden, der Aufforderung die Messer fallen zu lassen kam er nicht nach. Als der Mann mit den Messern in den Händen auf die Beamten zuging, verwendeten diese das Pfefferspray, um einen Angriff abzuwehren. In der Folge warf der Kameruner mit den Messern nach den Beamten, welche nur knapp von den Messern verfehlt wurden und entfernte sich noch in das nächste Stockwerk von den Beamten, bevor die Wirkung des Pfeffersprays einsetzte. Daraufhin konnte der Mann gestellt und gefesselt werden. Durch die Staatsanwaltschaft Halberstadt wurde neben der Blutprobenentnahme auch die Festnahme angeordnet, so dass der 32 Jährige nach der Blutprobenentnahme in den Zentralen Polizeigewahrsam verbracht wurde. Das Polizeirevier Harz ermittelt nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung gegen den Kameruner. Die Ermittlungen dauern an.
Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme in der ZASt konnte durch anwesende Polizeibeamte im Zugangsbereich der ZASt ein bereits polizeilich bekannt gewordener 21-jähriger Bewohner der ZASt festgestellt werden, welcher augenscheinlich alkoholisiert mit einem weiteren Bewohner die das Gelände der ZASt betreten wollte. Hierbei gerieten die beiden Personen in Streit, in dessen Folge der 21 Jährige aus Guinea-Bissau seinen Begleiter aus dem Niger mit dem Fuß in den Bauch trat. Dieser kam hierdurch zu Fall und verletzte sich leicht. Um eine weitere Eskalation der Situation zu verhindern, mussten beide Personen gefesselt werden. Hierbei stellten die Beamten bei dem 21-Jährigen Betäubungsmittel fest, welche er in der Hand hielt. Nachdem sich beide Beteiligten beruhigt hatten, konnten sie getrennt voneinander aus der Maßnahme entlassen werden. Das Polizeirevier Harz ermittelt nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen einfacher Körperverletzung gegen den 21 Jährigen.
PM des PP Hamburg vom 04.09.2019

Karpfham/Bad Griesbach, Landkreis Passau (Bayern): Weniger Anzeigen, weniger Körperverletzungsdelikte, weniger Angriffe auf Polizeibeamte.

Die Aggressivtät alkoholisierten Festbesucher ist im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gesunken. Wie in den Vorjahren war am Sonntag tagsüber sehr hohes Verkehrsaufkommen.
Die arbeitsintensivsten Tage für die Polizei bleiben der Freitag und der Samstag.
Dank der hohen Motivation der Unterstützungskräfte aus Niederbayern und München konnten aber auch diese Tage professionell bewältigt werden.
Insgesamt wurden 92 Vorfälle registriert, im Vergleich zu 111 des Vorjahres. Dabei mussten 42 Anzeigen erstellt werden, im Vorjahr war dies 64 mal der Fall.
Der Hauptanteil lag dabei weiterhin bei den Körperverletzungen. 13 sog. einfachen Körperverletzungen und 2 gefährliche Körperverletzungen wurden zur Anzeige gebracht.
Bei einem dieser Delikte wurden Sicherheitsdienstmitarbeiter derart von mehreren Personen angegriffen, dass einer bewusstlos geschlagen wurde und Behandlungen im Krankenhaus die Folge waren.
Die restlichen Körperverletzungsdelikte gingen relativ glimpflich aus.
Zu lebensgefährlichen Verletzungen ist es in keinem der Fälle gekommen.
Größere Schlägereien gab es nicht.
Aufmerksamkeit erregten die Diebstähle eines Biertisches und einer Plastikkuh.
In beiden Fällen konnten die Täter ermittelt werden.
Gegen drei der Festbesucher musste Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gestellt werden.
Als Folge von zu hohem Alkoholgenuss und daraus resultierenden Streitigkeiten bzw. Körperverletzungen mussten 2 Personen zur Ausnüchterung kurzfristig in die Zellen der PI Bad Griesbach verbracht werden.
Neben 1 Sachbeschädigung wurden auch 7 Diebstähle gemeldet.
Der Sonntag war wie jedes Jahr der verkehrsreichste Tag am Karpfhamer Fest.
Die Parkplätze füllten sich bereits am Vormittag und die Verkehrsstauungen dauerten bis in den Nachmittag an.
Kilometerweite Autoschlangen an allen Zufahrtsstraßen und Wartezeiten bis zu nächsten freien Parkplatz von über einer Stunde verlangten viel Geduld von den Besuchern.
Zusätzliche Wartezeiten ergaben sich durch die Vorführung des Rottaler Zehnerzuges, der aber trotz des enorm hohen Fahrzeugaufkommens reibungslos durchgeführt werden konnte.
Die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr bei den Zehnerzügen und dem Auszug der Festwirte am Freitag darf hier lobend erwähnt werden.
9 Verkehrsunfälle wurden aufgenommen. Dabei handelte es überwiegend um Parkrempler, wobei sich einige Unfallverursacher entfernten, ohne sich zu melden.
Bei einem Unfall war allerdings auch zu hoher Alkoholgenuss eines Fahrers mit im Spiel.
Ein alkoholisierter Fahrzeugführer konnte noch rechtzeitig vom Fahren abgehalten werden.
Einmal wurde eine Anzeige erstattet, weil ein kontrollierter Fahrzeugführer leicht alkoholisiert war
Die sehr gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Karpfhamer Festvereins, sowie der Behörden, Sicherheitsdienste, BRK und Feuerwehr hat wiederum einen Großteil dazu beigetragen, dass ein Fest in dieser Größenordnung ohne große Zwischenfälle verlaufen ist.
Für die Polizei ist ein arbeitsreiches, aber sehr friedliches Karpfhamer Fest 2019 zu ende gegangen.
PM der PI Bad Griesbach im Rottal vom 04.09.2019

Pforzheim (Baden-Württemberg): Widerstand geleistet
Ein 30-Jähriger wollte sich am Dienstagnachmittag nicht von der Polizei kontrollieren lassen und leistete Widerstand. Die Beamten des Einsatzzuges sprachen den Mann gegen 14 Uhr in der östlichen Unterführung beim Hauptbahnhof an, weil er offensichtlich einen Joint in der Hand hielt. Er warf ihn weg, bespuckte die Beamten und leistete bei seiner Festnahme derartigen Widerstand, dass ein Polizist leicht verletzt wurde. Erst mit weiteren hinzugezogenen Polizeibeamten gelang es, den renitenten Mann zum Polizeirevier
PM des PP Karlsruhe vom 04.09.2019

Bad Griesbach (Bayern): Betrunkener leistet Widerstand und beleidigt Polizisten
Gegen 01.20 Uhr wurden drei alkoholisierten Männer aus dem Landkreis Rottal-Inn auf dem Volksfest Platzverweise durch die Polizei ausgesprochen, da sie bereits mehrfach aufgefallen waren. Dabei beleidigte ein 35-jähriger aus dieser Gruppe einen Polizeibeamten und ging in drohender und aggressiver Weise auf den Polizisten zu. Die Polizisten mussten unmittelbaren Zwang gegen den Mann anwenden und nahmen ihn letztlich zur Ausnüchterung mit zur PI Bad Griesbach i.R. Dort konnte er seinen Rausch in der Zelle ausschlafen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Polizeibeamte und Beleidigung.
PM der PI Bad Griesbach vom 04.09.2019

Duisburg (Nordrhein-Westfalen): Autoknacker auf frischer Tat ertappt
Am Dienstag (3. September) ist die Polizei gegen 12:30 Uhr mit Blaulicht und Martinshorn zur Düsseldorfer Straße ausgerückt, weil ein ertappter Autoaufbrecher einen Zeugen (46) angegriffen hatte. Der Duisburger hatte zuvor beobachtet, wie ein Tatverdächtiger (19) einen im Hinterhof geparkten, gelben Skoda Rapid durchsuchte. Als der 46-Jährige ihn zur Rede stellen wollte, griff der Mann ihn mit Schlägen und Tritten an. Niemand wurde verletzt. Als die Beamten eintrafen, versuchte der 19-Jährige in Richtung Hauptbahnhof wegzurennen. Den Polizisten gelang es den Flüchtigen einzuholen. Weil er versuchte sich loszureißen und nach den Ordnungshütern trat, fesselten sie ihn und brachten ihn ins Polizeigewahrsam. Als die Beamten bei dem Mann einen Alkoholtest machen wollten, versuchte er vergeblich aus der Zelle zu flüchten. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Nachdem der 19-Jährige ausgenüchtert war und sich sein Erregungszustand abgekühlt hatte, konnte er abends mit einer Anzeige wegen eines versuchten, besonders schweren Falls des Diebstahls, Widerstandes und versuchter, gefährlicher Körperverletzung im Gepäck gehen.
PM der POL Duisburg vom 04.09.2019

Berlin: Mann uriniert in Öffentlichkeit, wird angesprochen und rastet aus
In Kreuzberg ist ein 37-Jähriger gestern Nachmittag vollkommen ausgerastet und hat sowohl einen 18-Jährigen als auch zwei Polizisten verletzt. Gegen 16.20 Uhr hatte der 18-Jährige, der am Mehringdamm gerade in einem Fahrzeug saß und Pause machte, beobachtet, wie der Mann in der Öffentlichkeit urinierte. Nach seinen Angaben habe er den 37-Jährigen daraufhin angesprochen und ihn gebeten, eine Toilette aufzusuchen. Der Angesprochene hatte sofort aggressiv reagiert und dem 18-Jährigen Schläge angedroht. Als dieser daraufhin aus dem Fahrzeug gestiegen war, hatte der Mann seine Drohung wahr gemacht und mehrfach zugeschlagen. Hierbei hielt er einen sogenannten Schlagverstärker in seiner Faust. Polizisten in ziviler Kleidung, die gerade ein Fahrzeug überprüften, wurden auf die Situation aufmerksam und gingen sofort dazwischen. Hierbei riefen sie „Stopp! Polizei“ und einer der Beamten hielt dem 37-Jährigen seinen Dienstausweis entgegen. Den Mann beeindruckte das jedoch wenig, er richtete seine Aggression umgehend gegen die Polizisten und stellte sich ihnen in Kampfstellung gegenüber. Die Beamten entschieden sich daraufhin, ihm die Handfessel anzulegen, was jedoch aufgrund der anhaltenden Aggression des 37-Jährigen nicht gelang. Der Mann trat und schlug fortwährend um sich. Schließlich gelang es den Polizisten ihn zu Boden zu bringen und dort bis zum Eintreffen von Unterstützungskräften festzuhalten. Gemeinsam mit weiteren Polizeibeamten konnte dem 37-Jährigen schließlich die Handfessel angelegt werden. Anschließend wurde er in ein Polizeigewahrsam transportiert, wo ihm aufgrund seiner Alkoholisierung und des Verdachts des zusätzlichen Betäubungsmittelkonsums Blut abgenommen wurde. Neben dem verwendeten Schlagverstärker fanden die Beamten bei dem Festgenommenen auch noch ein Einhandmesser. Der 18-Jährige erlitt leichte Gesichtsverletzungen, lehnte eine ärztliche Behandlung jedoch ab. Zwei Polizisten wurden durch die Widerstandshandlungen leicht verletzt und traten vom Dienst ab. Gegen den 37-Jährigen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstands und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.
PM der POL Berlin vom 04.09.2019

München (Bayern): 38-Jähriger bespuckte Bundespolizisten
Infektionskrankheit mit Hinweis auf Ansteckungsgefahr
München – Ein 38-Jähriger, der am Dienstag (3. September) auf dem Bahnsteig des S-Bahnhaltepunktes Hackerbrücke zwei Reisende belästigte, und – wie sich herausstellte unter einer Infektionskrankheit leidet, spuckte bei der weiteren polizeilichen Bearbeitung einem Bundespolizisten ins Gesicht.
Gegen 17 Uhr war eine Streife der Bundespolizei zum S-Bahnhaltepunkt Hackerbrücke entsandt worden. Dort hatte ein 38-jähriger Nigerianer Reisende belästigte. Er soll dabei u.a. einer 25-jährigen Deutschen ins Gesicht gefasst und diese Festgehalten sowie einem 21-jährigen Syrer bedroht haben. Da der Mann aus Wolfratshausen auch gegenüber den Beamten aggressiv war, wurde er gefesselt und in Gewahrsam genommen. Während der Verbringung zur Dienststelle spuckte er einem 20-jährigen Bundespolizisten im Dienst-Kfz ins Gesicht. Ein Datenabgleich erbrachte später, dass der Nigerianer mit dem Hinweis „Ansteckungsgefahr“ geführt wird. Welche Krankheit dies ist, war nicht bekannt. Der 20-Jährige beendete seinen Dienst regulär und begab sich erst danach in ärztliche Behandlung um per Bluttest abzuklären, ob er ggfs. infiziert wurde.
Im Gewahrsam der Bundespolizei versuchte sich der sich nicht zu beruhigende 38-Jährige durch Kopfstöße selbst zu verletzten, weswegen ihm auch Fußfesseln angelegt wurden. Aufgrund der Selbstgefährdung war zudem eine ständige Beobachtung notwendig. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft und nachdem der Mann sich im Laufe des Abends wieder beruhigt hatte, konnte er die Dienststelle gegen 23 Uhr freien Fußes verlassen.
Der Nigerianer, der 2004 erstmals ins Bundesgebiet eingereist war und im Besitz einer Duldung bis 24.10.2019 ist, trat bereits mit den Deliktsfeldern Gewalt und Eigentum polizeilich in Erscheinung. Nun kommt eine Anzeige wegen Tätlichem Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung und Bedrohung hinzu.
PM des Bundespolizeiinspektion München vom 04.09.2019

Maikammer (Rheinland-Pfalz): Leute angepöbelt
Mit 4,03 Promille hat gestern Nachmittag (03.09.2019, 17 Uhr) in der Bahnhofstraße ein 42-jähriger Mann aus Neustadt Kunden einer Tankstelle auf unangenehme und aggressive Weise angesprochen, weshalb die Polizei hinzugerufen wurde. Aufgrund seiner Alkoholisierung wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Zu strafbarem Verhalten seitens des Mannes kam es nicht.
PM der PI Edenkoben vom 04.09.2019

Wrestedt -(Niedersachsen): Agressiver Mann – nach Widerstand in Polizeigewahrsam
Nachdem ein 30 Jahre alter Mann aus Wrestedt in den Nachtstunden zum 04.09.19 mehrfach Personen in seinem Wohnumfeld bedrohte, musste die alarmierte Polizei den bereits polizeilich in Erscheinung getretenen Mann in Gewahrsam nehmen. Der 30-Jährige wurde dabei gegen 02:20 Uhr auch gegenüber der Polizei aggressiv und versuchte die Beamten anzugreifen. Diese setzten Pfefferspray gegen den Mann ein und nahmen ihn in Gewahrsam. Den Mann erwarten Strafverfahren wegen Bedrohung und Widerstand gegen Polizeibeamte.
PM der PI Lüneburg vom 04.09.2019

Ulm (Baden-Württemberg): Mann dreht durch. Ein renitenter 24-Jähriger löste am Mittwochmorgen in Ulm einen größeren Polizeieinsatz aus.
Ein 24-Jähriger befand sich in einer psychischen Ausnahmesituation. Da gegen den Mann auch mehrere Haftbefehle vorlagen, wurde er mit einem Streifenwagen in ein Krankenhaus transportiert. Kurz vor 6 Uhr, im Bereich des Ehinger Tor, wurde der Mann zusehends aggressiver und begann im Streifenwagen zu randalieren. Nur mit Unterstützung mehrerer Polizeikräfte konnte er unter Kontrolle gebracht werden. Nachdem er fixiert war, konnte er einer sicheren ärztlichen Versorgung zugeführt werden. Weitere Polizeistreifen waren eingesetzt, um die Sicherheit für den Verkehr zu gewährleisten.
PM des PP Ulm vom 04.09.2019

Sigmaringen (Baden-Württemberg): : Mann schlägt Kopf gegen Polizeifahrzeug
Ein 20-jähriger Mann, der am Dienstag gegen 14.15 Uhr im Prinzengarten von einer Polizeistreife kontrolliert wurde, schlug während der Kontrolle unvermittelt und mit voller Wucht zwei Mal
seinen Kopf gegen die Dachkante eines Polizeifahrzeugs und verursachte hierbei Sachschaden in noch nicht bekannter Höhe. Der unverletzt gebliebene, jedoch zunehmend aggressive und unberechenbare 20-Jährige wurde einem Arzt vorgestellt, der diesen aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands in eine Fachklinik aufnahm.
PM des PP Hamburg vom 04.09.2019

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Fahrschulwagen und Lkw stoßen auf Kreuzung zusammen
Am Dienstag, 03. September, gegen 16:30 Uhr, stießen ein Fahrschulauto und ein Lkw auf der Kreuzung Haldener Straße/ Feithstraße zusammen. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 37-jähriger Fahrlehrer mit seinem 19-jährigen Fahrschüler die Haldener Straße in Richtung Berchumer Straße. An der Kreuzung wollten sie links in die Feithstraße abbiegen, mussten jedoch zuvor an einer roten Ampel anhalten. Auf dem danebenliegenden Fahrstreifen wartete ein 23-Jähriger mit seinem Lkw, der rechts in Fahrtrichtung Eppenhauser Straße fahren wollte. Als die Ampel auf grün wechselte, kollidierte der Anhänger des Lkws beim Abbiegen mit dem Heck des Fahrschulwagens. Im weiteren Verlauf wurde das Auto in Richtung Kreuzung geschoben. Der Fahrschullehrer verletzte sich leicht und kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Sein Fahrschüler blieb unverletzt.
Der 23-jährige Lkw-Fahrer setzte seine Fahrt nach dem Unfall ohne anzuhalten fort. Er konnte durch die Polizei im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung auf einem Firmengelände angetroffen werden. Dabei stellten die Beamten fest, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Er reagierte zudem aggressiv und kam ins Polizeigewahrsam. Zusätzlich stellte die Polizei seinen Führerschein sicher.
PM der POL Hagen vom 04.09.2019

Kyritz (Brandenburg): Suizid angedroht
Die Kyritzer Polizei wurde gestern Abend von einer besorgten Mutter eines 16-jährigen Jugendlichen aus dem Bereich Kyritz informiert. Dieser hatte nach einem Streit in einem Kyritzer Ortsteil Mobiliar beschädigt und dann die Wohnung mit einer Suizidankündigung in Richtung Breddin verlassen. Suchmaßnahmen blieben zunächst erfolglos. Zusammen mit der Mutter und den Unterstützungskräften der Direktion Besondere Dienste gelang es, den Jugendlichen zu ergreifen und einem Notarzt vorzustellen.
Da der Notarzt keine Eigengefährdung sah, lehnte er eine Zwangseinweisung ab. Daraufhin wurde der Jugendnotdienst informiert, der beschloss, den Jungen in einer Inobhutnahmestelle unterzubringen. Als der 16-Jährige das vernahm, versuchte er zu flüchten und leistete gegenüber den Polizeibeamten Widerstand. Daraufhin wurde er in die Polizeiinspektion Ostprignitz-Ruppin gebracht, wo er versuchte, sich selbst zu verletzen. Hier wurde er einem Amtsarzt des sozialpsychiatrischen Dienstes des Landkreises OPR vorgestellt. Durch ihn wurde die zwangsweise Unterbringung im Krankenhaus angewiesen.
Im Rucksack des jungen Mannes wurden zahlreiche Schachteln Zigaretten und verpackte Feuerzeuge aufgefunden und sichergestellt. Es besteht der Verdacht, dass es sich dabei um Diebesgut eines Marktes in Breddin handelt, in welchen am vergangenen Wochenende eingebrochen worden war. Die Kriminalpolizei führt die Ermittlungen.
PM der PD Nord vom 04.09.2019

Kaiserslautern( Rheinland-Pfalz): Gepöbelt, Flaschen geworfen und beleidigt
Ein 50-Jähriger hat am Dienstag auf dem Stiftsplatz Passanten angepöbelt und Bierflaschen auf den Boden geworfen. Als eine Polizeistreife den Mann anhielt und kontrollierte, wurde der 50-Jährige ausfällig. Ihm wurde ein Platzverweis erteilt, dem er zwar nachkam, nicht jedoch ohne vorher eine Tirade von Beschimpfungen und Beleidigungen gegen die Beamten auszusprechen. Den Mann erwartet deshalb ein Verfahren wegen des Verdachts der Beleidigung
PM des PP Westpfalz vom 04.09.2019

Esslingen (ES): Renitente Frau in Gewahrsam genommen
Eine wild umherschreiende und renitente Frau musste am Mittwochmittag in Gewahrsam genommen werden. Die 37-Jährige befand sich kurz vor zwölf Uhr in einem Einkaufsmarkt in der Blumenstraße und schrie Kunden sowie das Personal lauthals an. Da sie das Geschäft nicht verlassen wollte, wurde die Polizei verständigt. Beim Einschreiten der Beamten beleidigte sie diese aufs Übelste. Da sich die polizeibekannte Frau nicht beruhigen ließ, musste sie in Gewahrsam genommen werden. Gegen diese Maßnahme wehrte sie sich heftig und versuchte, die Polizisten zu bespucken und zu beißen.
Weiterhin trat sie mit den Füßen nach ihnen. Letztendlich konnte die 37-Jährige geschlossen und in die Gewahrsamszelle transportiert werden. Gegen die Frau wurden entsprechende Strafverfahren
eingeleitet.
PM des PP Hamburg vom 04.09.2019

Rosenheim / Wasserburg am Inn. (Bayern): Handfeste Keilerei nach aggressivem Fahrmanöver
Erneut muss die Polizei Wasserburg von einem Fall übersteigerter Wut berichten, die ihren Ursprung in einem vermeintlich aggressiven Fahrmanöver hatte und zu einer handfesten Keilerei führte.
Heute zur Nachtzeit, um 03.30 Uhr, wurde die Polizei Wasserburg zu einer körperlichen Auseinandersetzung in der Tränkgasse Ecke Landwehrstraße gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass es bereits in Rosenheim zu einer Konfliktsituation zwischen einem mit fünf Personen besetzten Taxi und einem Pkw mit Aiblinger Zulassung kam. Das Taxi soll den Aiblinger VW Polo im Stadtgebiet Rosenheim beim Überholen geschnitten haben. Die beiden jungen Männer im Alter von 22 und 18 Jahren aus Großkarolinenfeld bzw. Bad Feilnbach wollten das nicht auf sich sitzen lassen und verfolgten das Taxi sogar bis nach Wasserburg in die Tränkgasse. Sie warten noch ab, bis der 59-Jähriger Taxifahrer sein Fahrgäste absetzte, und konfrontierten ihn dann mit dessen, ihrer Ansicht nach riskanten Fahrweise.
Dies bekamen die Fahrgäste noch mit, kehrten zurück und beteiligten sich lebhaft an der Diskussion. Ein 57-jähriger Wasserburger echauffierte sich besonders dabei und schlug dem 22-Jährigen aus Großkarolinenfeld zunächst das Handy aus der Hand und anschließend mit der Faust ins Gesicht. Der junge Mann wehrte sich und schlug zurück. Im weiteren Verlauf der Keilerei setzte es auch noch Fußtritte, die der Wasserburg nun den beiden jungen Männern verpasste. Als sich die beiden zurückzogen, bewarf der Wasserburger sie auch noch mit einer Glasflasche, verfehlte sie jedoch.
Als die beiden jungen Männer mit ihrem Pkw das Weite suchen wollten, schaltete sich ein weiterer Taxi-Fahrgast aktiv ein. Eine 23-jährige Wasserburgerin begab sich auf die Motorhaube des VW Polo und wollte damit die Wegfahrt verhindern. Ungeachtet dessen fuhr der 18-jährige Bad Feilnbacher los und nahm sie ein paar hundert Meter als ungebeten Fahrgast mit. An der Ecke zur Landwehrstraße kam der Pkw zum Stehen, jedoch verfolgt durch das Taxi und die anderen Personen.
Zum Glück traf zu diesem Zeitpunkt die Streife ein und konnte weitere Ausschreitungen dadurch verhindern. Der 57-jährige Wasserburger konnte sich auch im Beisein der Polizeibeamte nicht beruhigen und beleidigte diese bei der Abklärung des Sachverhalts mit äußerst unflätigen Worten. Zum Glück wurde die 23-jährige Wasserburgerin bei ihrem Ritt auf dem VW nicht verletzt. Die weitere Bilanz des Abends; ein Cut an der Lippe des 57-Jährigen und Strafanzeigen wegen gegenseitiger Körperverletzung und weiterer Delikte für die Beteiligten. Die beiden jungen Männer machten vor Ort gegenüber den Polizisten keine Verletzungen geltend.
Es dürfte überflüssig sein zu erwähnen, dass die Taxi-Fahrgäste mehr oder minder stark alkoholisiert waren, hatten sie doch zuvor das Rosenheimer Herbstfest besucht. Die beiden jungen Männer waren hingegen nüchtern.
PM des PP Hamburg vom 04.09.2019

Potsdam (Brandenburg): Fahrzeug entzieht sich einer Polizeikontrolle
Phöben, Schmergower Straße: Dienstag, 03.09.2019, 13:40 Uhr
Am frühen Dienstagnachmittag führten Polizeibeamte Verkehrskontrollen im Bereich der Schmergower Straße durch. Als die Beamten in diesem Zuge einen PKW Toyota anhalten und einer Kontrolle unterziehen wollten, missachtete der Fahrer das Anhaltesignal und entzog sich einer Kontrolle mit überhöhter Geschwindigkeit. Ein Polizeibeamter musste, um Verletzungen zu verhindern, bei Seite springen. Im Zuge einer Nacheile durch die Polizei konnte das Fahrzeug später auf einem Campingplatzgelände festgestellt werden, ein Fahrer konnte jedoch nicht mehr ermittelt werden. Die Beamten stellten den PKW sicher und nahmen eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs auf.
PM der PD West vom 04.09.2019

Haiger (Hessen): Sprung zur Seite rettet Polizist vor Zusammenstoß / Verfolgungsfahrt endet mit Festnahmen
Die Flucht vor einer Verkehrskontrolle endete am Wochenende für
zwei Männer aus Dillenburg und Wissenbach im Polizeigewahrsam. Ein
Polizist rettete sich mit einem Sprung vor einem Zusammenstoß. Erst
als der Ordnungshüter drohte die Schusswaffe einzusetzen, ließen sich
die Insassen festnehmen.
Die Streife der Dillenburger Polizei war am späten Samstagabend (31.08.2019) auf der Bundesstraße 277 zwischen Dillenburg und Haiger unterwegs. Vor ihnen fuhr ein Honda Civic, der in Schlangenlinien und mit deutlich wechselndem Tempo – mal 50 km/h, mal 90 km/h – unterwegs
war. Eine Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass dieses für einen Opel ausgegeben war. Die Ordnungshüter gaben Stoppzeichen, die der Fahrer bis zum Kreisverkehr am Ortseingang Haiger beflissentlich ignorierte. Nach dem Kreisverkehr fuhr der Honda auf die Straßen „Hohleichenrain“ weiter und bog nach rechts in die Hüttenstraße ab. Auch hier gab es keine Reaktionen auf die Anhalteaufforderungen der Polizisten. Die Fahrt ging auf der Hüttenstraße weiter in Richtung
Kläranlage. Plötzlich beschleunigte den Hondafahrer auf bis zu 90 km/h. In einer Kurve überfuhr er eine Bordsteinkante, hob leicht ab und verlor beinahe die Kontrolle über sein Fahrzeug. Am Eingangstor zur Kläranlage stoppte der Wagen. Die Polizisten stellten ihren Funkwagen seitlich versetzt hinter dem Honda ab und stiegen aus. Der Aufforderung den Motor abzustellen und auszusteigen kamen die Insassen nicht nach. Der Fahrer legte den Rückwärtsgang ein, ließ den
Motor aufheulen und fuhr in einem Kavalierstart, mit nach rechts eingeschlagenen Reifen, los. Ein Polizist, der an der Fahrerseite stand, konnte durch einen Sprung zur Seite verhindern, von dem Honda erfasst zu werden. Die Rückwärtsfahrt endete kurz vor einem Zaun der Kläranlage. Ein Polizist stellte sich nun seitlich vor die Front des Hondas. Der Fahrer wechselte in den Vorwärtsgang, ließ den Motor erneut laut aufheulen und wollte offensichtlich wieder anfahren. Der Polizist trat sofort einen Schritt zurück, um nicht vom Auto erfasst werden zu können, zog seine Waffe und forderte den Fahrer erneut auf, den Motor abzustellen. Letztlich stellte Hondafahrer den Motor ab. Er und sein Beifahrer stiegen aus und wurden festgenommen.
Der 24-jährige Fahrer aus Dillenburg sowie sein 21-jähriger Beifahrer aus Eschenburg sind der Polizei keine Unbekannten. In der Vergangenheit ermittelte die Polizei wegen Eigentums- und Gewaltdelikten gegen die beiden Männer. Der Alkoholtest des Dillenburgers ergab einen Wert von 2,27 Promille, der seines Mitfahrers 1,94 Promille. Beide mussten mit auf die Dillenburger Wache. Die Polizisten ordneten bei dem Fahrer eine Blutentnahme an.
Der 24-Jährige ist derzeit nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.
Die an dem Honda angebrachten Kennzeichen wurden am Samstagabend (31.08.2019) in Sechshelden von einem Opel Meriva gestohlen. Im Honda entdeckten die Ermittler ein weiteres Kennzeichen. Dieses stammt von einem Anhänger aus Frohnhausen und wurde ebenfalls gestohlen. Den Dillenburger erwarten nun Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Fahren ohne die erforderliche Fahrerlaubnis, Kennzeichendiebstahl sowie Verstöße gegen das Kfz-Steuer- und das Pflichtversicherungsgesetz.

Beide Männer wurden im Polizeigewahrsam ausgenüchtert und durften die Polizeistation am nächsten Morgen wieder verlassen.
PM des PP Mittelhessen vom 04.09.2019

Dornbirn (Vorarlberg): Tätlicher Angriff auf einen Beamten
Am 03.09.2019 um 17.00 Uhr wurde die PI Dornbirn von einer Anruferin darüber informiert, dass ihr 29-jähriger Sohn, sie selbst und ihren Mann mit einem Messer bedrohen würde. Vor Ort konnte der Sohn mit einem Messer in der Hand festgestellt werden, sein Vater stand ihm gegenüber. Bei Ansichtig werden der Beamten zog sich der 29-jährige mit dem Messer in die Wohnung zurück und konnte dort durch die Beamten festgenommen werden. Auf der Fahrt vom Vorfallsort zur Polizeidienststelle verlangte der Festgenommene lautstark, dass man ihm die Handfesseln abnehmen solle. Da dies nicht durchgeführt wurde, versetzte er dem ihm gegenüber sitzenden Beamten einen Tritt gegen die Brust. Durch den Vorfall wurde der Beamte aber nicht verletzt, da dieser noch die schwere Schutzausrüstung getragen hatte. Der 29-jährige wurde dem Stadtarzt vorgeführt und wurde in weiterer Folge ins LKH Rankweil eingeliefert.
PA der LPD Vorarlberg vom 04.09.2019

Grimma (Sachsen): Renitenter Fahrzeugführer
Ein 39-jähriger Fahrer fuhr mit seinem Pkw die Wurzener Straße in Grimma in stadtauswärtige Richtung und befand sich in Höhe eines Baumarktes. Im Kreisverkehr kam aus der Seumestraße ein schwarzer Audi TT und fuhr vor dem 39-Jährigen in den Kreisverkehr ein. Der Audi verließ den Kreisverkehr an der Hengstbergstraße. Dabei bemerkte der 39-Jährige, dass der Audi-Fahrer vor ihm in Schlängellinien fuhr. Das Fahrzeug fuhr mehrmals sehr nah an den rechten Bordstein und dann wieder sehr mittig. Anschließend fuhr der Audi auf einen Parkplatz. In der Einfahrt zum Parkplatz fuhr das Fahrzeug mit den Reifen mit voller Wucht auf die Bordsteinkante. Danach stoppte das Fahrzeug schräg auf der Straße. Dann stieg ein Mann aus dem Fahrzeug. Dieser torkelte über die Hengstbergstraße zu einer Tankstelle und ging hinein. Nach kurzer Zeit kam der Mann wieder aus der Tankstelle heraus und torkelte zurück zum Auto. Daraufhin rief der 39-Jährige, der das Geschehen beobachtete, die Polizei.
Der Mann setzte sich ins Auto und fuhr los. Der 39-Jährige verfolgte ihn in angemessenen Abstand. Der Audi bog dann in eine Hofeinfahrt ein. Hier trafen auch dann die herbeigerufenen Beamten ein. Diese begaben sich umgehend zum Fahrzeugführer. Die Beamten rochen den Alkohol schon in der Luft. Der 53-jährige Halter des Fahrzeuges verweigerte einen Alkomattest vor Ort. Des Weiteren widersetzte er sich körperlich der polizeilichen Maßnahme, leistete Widerstand und beleidigte die Beamten verbal. Außerdem führte der 53-Jährige das Fahrzeug unter Alkoholeinfluss im öffentlichen Verkehr und war nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis. Der 53-Jährige sieht sich nun mehreren Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Fahren ohne Fahrerlaubnis gegenüber.
PM der PD Leipzig vom 04.09.2019

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