Friedland (Mecklenburg-Vorpommern): Reichsbürger verhaftet- zwei Polizeibeamte leicht verletzt

Polizeibeamte des Polizeireviers Friedland vollstreckten am 05.09.2019, 21.10 Uhr einen Haftbefehl gegen einen 66-jährigen Mann, der in einem Dorf bei Woldegk lebt. Um die Festnahme zu vereiteln, klemmte er zwei Beamte in der Eingangstür seines Hauses ein. Diese erlitten leichte Verletzungen an den Armen, überwältigen aber den Beschuldigten und fesselten ihn. Da er sich weigerte, die Geldstrafe in Höhe von 3600,-EUR wegen Beleidigung in fünf Fällen zu zahlen, wurde er zur ersatzweisen Verbüßung von 120 Tagen Freiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Zusätzlich hat er sich ein weiteres Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingehandelt. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Rentner der Reichsbürgerszene angehören.

PM des PP Neubrandenburg vom 06.09.2019

 

Straßenhaus (Rheinland-Pfalz): Einsatzgeschehen „Jahrsfelder Markt“, Beschuldigter beleidigt Polizeibeamte bei Ingewahrsamnahme

Im Rahmen eines anderen polizeilichen Einsatzes (Streitigkeiten) befanden sich am frühen Freitagmorgen gegen 01:40 Uhr 3 Polizeibeamte auf dem Jahrsfelder Markt in Straßenhaus. Bei der Rückkehr zum Streifenwagen versuchte eine männliche Person die Tür des geschlossenen Streifenwagens zu öffnen.
Dem verbal aggressiven, stark alkoholisierten Beschuldigten (freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,29 Promille) wurde nach der Personenkontrolle ein Platzverweis für den Jahrsfelder Markt ausgesprochen. Diesem kam er zunächst nach, bis er aus sicherer Entfernung eine Dose Sprite in Richtung der Beamten warf, die wenige Meter vor ihnen auf dem Boden auftraf. Anschließend drehte er erneut um und ging zum Gelände des Jahrsfelder Marktes. Als der 22-jährige Beschuldigte trotz Androhung der Ingewahrsamnahme zur Durchsetzung des Platzverweises weiter in Richtung Festzelt ging, wurde er mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht. Bei der Fesselung auf dem Schotterweg zog sich der Beschuldigte leichte Schürfwunden im Gesicht zu. Auf der Fahrt zur Dienststelle und im Polizeigewahrsam beleidigte er die Beamten mehrfach. Er wurde nach seiner Ausnüchterung wieder entlassen. Ansonsten verlief der traditionell gut besuchte Jahrsfelder Markt ruhig und friedlich. Es kam außer den beiden genannten zu keinen weiteren polizeilichen Einsätzen.

PM der PD Neuwied/Rhein vom 06.09.2019

 

Spaichingen (Baden-Württemberg): Mann am Bahnhof in Polizeigewahrsam genommen

Am Spaichinger Bahnhof haben Polizisten am frühen Freitagmorgen einem Mann den Gewahrsam erklärt. Der 18-Jährige störte zusammen mit einem Bekannten gegen 05.00 Uhr massiv die Nachtruhe und zertrümmerte Glasfalschen. Die gerufene Polizei kontrollierte ihn, worauf er aggressiv reagierte. Weil er sich auch in der Folge nicht beruhigen ließ und die Beamten beleidigte und bedrohte musste ihm letzten Endes der Gewahrsam erklärt werden. Er wehrte sich gegen die Mitnahme zum Polizeirevier und trat und schlug nach dem Polizisten, weshalb neben dem Gewahrsam nun auch eine Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte auf den jungen Mann zukommen wird.

PM des PP Tuttlingen vom 06.09.2019

 

Fellbach (Baden-Württemberg): Randalierende bei Wohncity

Von Passanten wurden am Donnerstagabend gegen 20.30 Uhr mehrere junge Männer dabei beobachtet, wie sie in einem Innenhof in der Cannstatter Straße gegen Gebäudefassaden traten und untereinander schlägerten. Die anschließend eingetroffenen Beamten wurden von den Männern umgehend beleidigt. Bei der Kontrolle wollten die Personen sich auch nicht der Polizei gegenüber ausweisen. Wegen des hohen Aggressionspotentials der betrunkenen Männer wurde noch eine weitere Polizeistreife hinzugezogen. Ein Beamter wurde körperlich angegriffen, woraufhin der Aggressor von der Polizei zur Lagebewältigung mit einer Handschließe fixiert wurde. Die Männer, die zwischen 17 und 20 Jahre alt waren, erhielten Platzverweise. Ein 19-Jähriger konnte sich nicht beruhigen und trat noch gegen Verkehrszeichen, woraufhin er zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam genommen wurde. Die Polizei hat Ermittlungsverfahren gegen die Männer wegen Beleidigungen und Widerstand eingeleitet.

PM des PP Aalen vom 06.09.2019

 

Nürnberg (Bayern): Bierzeltbesucher leisteten Widerstand

Zwei Besucher des Nürnberger Volksfestes fielen gestern Abend (05.09.2019) in einem Bierzelt unangenehm auf. Am Ende kamen Beamte des Nürnberger Unterstützungskommandos und mussten einschreiten.
Zunächst erteilte der Ordnungsdienst des Zeltes einem 31-Jährigen gegen 23:00 Uhr einen Platzverweis – mutmaßlich wegen ungebührlichen Verhaltens. Als der Mann von den Mitarbeitern aus dem Zelt gebracht worden war, nahm sich ihm eine Streife des USK an. Der 31-Jährige wurde sofort aggressiv und konnte letztlich nur durch unmittelbaren Zwang und gefesselt zur Volksfestwache geführt werden.
Mit dieser Maßnahme schien wohl sein 46-jähriger Begleiter nicht einverstanden gewesen zu sein. Er wurde ebenfalls aggressiv und zeigte sich auch noch uneinsichtig, als ihm wiederholt Platzverweise ausgesprochen wurden.
Im Zuge dieser Maßnahme nahm der Angetrunkene eine bedrohliche Kampfhaltung ein und griff kurz danach die Beamten an. Er wurde zu Boden gebracht und ebenfalls unter Anwendung unmittelbaren Zwanges gefesselt und zur Volksfestwache geführt. Auf dem Weg dorthin stellte er einem Beamten ein Bein. Sowohl dieser als auch der Beschuldigte selbst stürzten und verletzten sich leicht.
Gegen beide Männer leitete die Polizei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie der Körperverletzung ein. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ordnete Blutentnahmen bei den Beschuldigten an.

PM des PP Mittelfranken vom 06.09.2019

 

Liederbach (Hessen): 29-Jähriger leistet Widerstand

Ein 29-jähriger Hattersheimer hat gestern Morgen bei einer Personenkontrolle erheblichen Widerstand gegen Einsatzkräfte der Kelkheimer Polizei geleistet. Bei dem Mann sollten gegen 07.10 Uhr die Personalien festgestellt werden, wozu er von den Beamten angesprochen wurde. Der augenscheinlich unter Drogeneinfluss stehende Mann machte daraufhin Anstalten, einen der Polizisten körperlich anzugreifen. Daher wurde er zu Boden gebracht und gefesselt, wogegen er sich erheblich wehrte. Bei der Kontrolle konnten bei dem 29-Jährigen knapp 40 38 Gramm Amphetamin aufgefunden und sichergestellt werden. Der Mann wurde festgenommen und musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Gegen ihn wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

PM der PD Main-Taunus / des PP Westhessen vom 06.09.2019

 

Hinterschmiding (Bayern): Im Drogenrausch Polizistin geschlagen

Am Abend des 29.08.2019 wurden Rettungs- sowie Einsatzkräfte der hiesigen Polizei Freyung nach Hinterschmiding gerufen. Der Grund hierfür waren zwei Jugendliche (m/w), welche zuvor LSD konsumiert hatten. Die Wirkung dieser Droge ließ nicht lange auf sich warten und die beiden litten unter Halluzinationen. Bei einem der Jugendlichen kam es soweit, dass dieser auf den anderen einschlug. Nur durch das Einschreiten eines hinzukommenden Erwachsenen konnten weitere körperliche Angriffe verhindert werden. Dieser fixierte den jungen Mann am Boden, bis der Rettungsdienst sowie die Polizei eintrafen. Während der Behandlung beiden Jugendlichen im Rettungswagen, begab sich eine Polizistin zu ihnen. Plötzlich schlug, der bereits zuvor schon aggressive Jugendliche, dieser dann unvermittelt ins Gesicht. Hierdurch erlitt die Polizistin nicht unerhebliche Verletzungen. Bis auf weiteres ist die Beamtin momentan nicht einsatzfähig. Die beiden Jugendlichen wurden ins Krankenhaus verbracht und dort über Nacht zur Beobachtung behalten.
Dem aggressiven jungen Mann erwarten nun mehrere Strafverfahren, u.a. wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte.

PM der PI Freyung / des PP Niederbayern vom 06.09.2019

 

Friedrichshafen (Baden- Württemberg): Widerstand gegen Polizeibeamte

In einer psychischen Ausnahmesituation befand sich ein 24-jähriger Mann, der sich am Donnerstagabend in einer Wohnung in der Ailinger Straße mit einem Messer leicht verletzte. Um weitere Gefahren für den Mann und für Unbeteiligte zu verhindern, nahmen die zwischenzeitlich alarmierten Polizeibeamten den 24-Jährigen in Gewahrsam. Hiergegen wehrte sich der Mann massiv und beleidigte die eingesetzten Beamten fortwährend. Er musste schließlich zu Boden gebracht und an Händen und Füßen gefesselt werden. Der 24-Jährige wurde aufgrund seines gesundheitlichen Zustands schließlich in eine Fachklinik gebracht. Er wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung angezeigt.

PM des PP Konstanz vom 06.09.2019

 

Lübeck (Schleswig-Holstein): Betrunkene Frau schlägt Passant mit Flasche in Lübecker Innenstadt

Donnerstagabend (05. September 2019) hat eine betrunkene Frau am Lübecker Kohlmarkt mehrere Passanten belästigt und beschimpft. Einen Mann schlug sie mit einer Weinflasche gegen den Kopf. Für den Rest der Nacht wurde die Lübeckerin in Gewahrsam genommen. Gegen sie wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
Aufgefallen war die 53-jährige Lübeckerin gegen 22:45 Uhr, weil sie stark alkoholisiert mehrere Passanten in Höhe einer Bankfiliale am Kohlmarkt belästigte, einige von Ihnen sogar anfasste und beschimpfte. Ein 25-jähriger Mann rief deswegen die Polizei, hatte sich, um Streit zu vermeiden bereits von der Frau zurückgezogen. Als er der Frau den Rücken zudrehte, kam diese auf ihn zu und schlug ihm mit einer Weinflasche gegen den Kopf. Zur weiteren Behandlung musste er später von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die Angreiferin war zwischenzeitlich offenbar gestürzt und hatte sich dabei verletzt. Sie zeigte sich auch den kurz darauf alarmierten Beamten des 1. und 3. Polizeireviers gegenüber aggressiv, erhob mehrfach die Fäuste und kam auf die Einsatzkräfte zu. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde sie festgenommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt. Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,33 Promille.
Gegen die 53-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.

PM der PD Lübeck vom 06.09.2019

 

Schneverdingen (Niedersachsen): Autofahrer rammt auf der Flucht Polizeiwagen

Am Donnerstagabend entzog sich ein bislang unbekannter Fahrzeugführer einer Polizeikontrolle in Schneverdingen und rammte dabei einen Streifenwagen. Ein Polizeibeamter verletzte sich im weiteren Verlauf des Einsatzes und ist vorerst nicht dienstfähig. Der Fahrer eines Pkw missachtete gegen 23.10 Uhr die Anhaltezeichen einer Polizeistreife, flüchtete mit etwa 120 Km/h innerorts im Bereich Feldstraße/Schulstraße und versuchte, den Streifenwagen abzuschütteln. Bei der Flucht prallte das Fahrzeug des Mannes gegen einen Bordstein, wodurch ein Reifen beschädigt wurde. In der Straße Hasenwinkel hielt das Fahrzeug an, der Streifenwagen setzte sich quer vor den Pkw. Als ein Polizeibeamter ausstieg fuhr der Unbekannte unvermittelt an, rammte den Streifenwagen, schob ihn zur Seite und setzte die Flucht fort. Etwa 150 Meter weiter stoppte das Fahrzeug, da es aufgrund der Beschädigungen nicht mehr fahrbereit war. Der Fahrer flüchtete zu Fuß über die angrenzenden Grundstücke.
Ein Polizeibeamter nahm die Verfolgung auf, stürzte und verletzte sich dabei, sodass er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Die weitere Fahndung führte nicht zum Erfolg.
Die Ermittlungen dauern an.

PM der PI Heidekreis vom 06.09.2019

 

Frankfurt-Griesheim (Hessen): Angriff auf Polizeibeamtinnen mit Reizgas

Gestern Abend besprühte ein Unbekannter in der Waldschulstraße unvermittelt zwei uniformierte Polizistinnen mit Reizgas.
Gegen 23:00 Uhr überholte ein Radfahrer die beiden Bundespolizistinnen, die zu Fuß in Richtung Mainzer Landstraße unterwegs waren. Unmittelbar nachdem er sie überholt hatte, sprühte er aus einer Kartusche ein Gas in die Luft. Anschließend flüchtete er in Richtung Lärchenstraße. Durch das Gas verspürten die beiden sofort eine Reizung der Augen und Atemwege. Eine ärztliche Behandlung war jedoch nicht notwendig.
Täterbeschreibung:
Männlich, bekleidet mit langem rotem Kapuzenpullover und auf einem schwarzen Fahrrad unterwegs.
Sachdienliche Hinweise nimmt das 16. Polizeirevier unter 069 /755-11600 entgegen.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 06.09.2019

 

Stadtlohn (Nordrhein-Westfalen): Motorradfahrer fährt Polizisten an / Zeugen gesucht

Am Freitag führten Polizeibeamte auf der L 608 im Bereich Wendfeld eine Geschwindigkeitsmessung durch. Ein Beamter begab sich gegen 09.40 Uhr auf die Fahrbahn, um einen Autofahrer wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung anzuhalten. Hinter diesem Autofahrer befanden sich weitere Pkw. Diese Fahrzeugkolonne wurde dann von einem Motorradfahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit überholt, so dass der Beamten nun auch den Motorradfahrer anhalten wollte. Er war durch seine Warnkleidung und die Polizeikelle deutlich sichtbar. Der Motorradfahrer reduzierte zunächst auch deutlich seine Geschwindigkeit, als er den Beamten und die Anhaltezeichen bemerkt hatte.
Plötzlich beschleunigte der Motorradfahrer stark und fuhr so dicht an dem Beamten vorbei, dass er diesen vermutlich mit Teilen des Motorrades am Arm berührte. Der Beamte erlitt Frakturen und befindet sich derzeit im Krankenhaus.
Die Fahndung nach dem Motorradfahrer, der seine Fahrt in Richtung Vreden fortgesetzt hatte, verlief bislang ohne Erfolg.
Bei dem Motorrad handelt es sich vermutlich um eine dunkle sportliche Maschine mit einem Kennzeichen aus Ahaus (AH) und vermutlich den Zahlen 1 und 2. Der Fahrer trug zwar einen Helm, aber keine Schutzkleidung. Er war mit einer grauen Jeanshose, einem grauen T-Shirt und einer dunklen Jacke bekleidet.
Ca. eine Stunde vor dem Vorfall hatte der Motorradfahrer bereits mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit die Kontrollstelle in Gegenrichtung (also in Richtung Stadtlohn) passiert.
Die Polizei sucht Zeugen. Wer kann Hinweise zu dem Vorfall, dem Motorrad bzw. dem Fahrer geben? Hinweise bitte an das Verkehrskommissariat (02561) 9260.

PM der KPB Borken vom 06.09.2019

 

Bremen: Polizei begleitet Spontanversammlung

Im Zusammenhang mit dem Punk-Festival „Breaking Borders 2019“ im Bereich Hagenweg traf die Polizei am Donnerstag polizeiliche Maßnahmen. Durch die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau wurde im Vorfeld eine Verbotsverfügung für Veranstaltungen auf dem Gelände ausgesprochen, weil es aus baurechtlicher Sicht nicht dafür geeignet ist.
Ab 18.10 Uhr formierte sich im Bereich des ehemaligen Waldau-Theaters eine etwa 70-köpfige Personengruppe, hierbei handelte es sich offensichtlich um aus dem Hagenweg abgewanderte Personen. Aus einem LKW heraus wurde Musik gespielt. Weiterhin wurden Transparente mit Bezug zum Ölhaven-Stellplatz, zur Flucht- und Migrationspolitik und zum Breaking-Borders-Festival gezeigt. Nach Kontaktaufnahme wurde das Geschehen als Spontanversammlung eingeordnet und im Folgenden als Aufzug durch den Bremer Westen begleitet. Die Aufzugsstrecke führte über den Waller Ring – Vegesacker Straße – Helgolander Straße – Wartburgplatz, u.a. mit Zwischenkundgebung vor dem AfD-Parteibüro.
Gegen 19:30 Uhr wurde der Wartburgplatz als Ort der Abschlusskundgebung erreicht. Nach einem Redebeitrag baute sich eine Musikband mit Verstärkern und Lautsprechern auf und begann zu spielen. Die Lautstärke war dabei so laut, dass im Umfeld der Veranstaltung eine verbale Kommunikation kaum mehr möglich war.
Bereits zu Beginn der Spontanversammlung war der Versammlungsleiterin die Auflage erteilt worden, dass von der Versammlung keine Lärmbelästigung ausgehen darf, die die Allgemeinheit erheblich beeinträchtigt. Diese Auflage wurde daraufhin mehrfach wiederholt und ignoriert.
Nach mehreren Anwohnerbeschwerden wegen unerträglichem Lärm sollte ab 20.10 Uhr die weitere musikalische Darbietung unterbunden werden, weil die Lautstärke nicht reduziert wurde. Da die Versammlungsleiterin, trotz erkennbarer Gespräche mit den vier Musikern keine Wirkung erzielte, gingen nach einer letzten Aufforderung, Einsatzkräfte gegen die vier Musiker vor, um die Verfügung durchzusetzen. Dabei wurden die Einsatzkräfte durch Versammlungsteilnehmer bedrängt, sodass man sich den Zugang teilweise mit einfacher körperlicher Gewalt erzwingen musste. Die Versammlung wurde später von der Versammlungsleiterin aufgelöst.
Die Polizei leitete in drei Fällen Ermittlungen wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungskräfte ein und fertige gegen die Versammlungsleiterin und die Musiker Straf- bzw.
Ordnungswidrigkeitenanzeigen nach dem Versammlungsgesetz, weil den Auflagen keine Folge geleistet wurde.

PM der POL Bremen vom 06.09.2019

 

Jülich (Nordrhein-Westfalen): Respektloses Verhalten und Widerstand bei Ruhestörungseinsatz

In der Nacht zu heute wurde die Polizei mehrfach wegen einer Ruhestörung in der Poststraße gerufen. Einige der alkoholisierten Beschuldigten mussten später in Gewahrsam genommen werden.
Gegen 00:17 Uhr fuhren die Beamten zum ersten Mal in die Poststraße. Während die Polizisten die anwesenden Personen über den Einsatzanlass aufklärten, zeigten diese sich uneinsichtig und aggressiv. In einem Gespräch wurden sie seitens der Beamten mehrfach aufgefordert, die Nachtruhe nun einzuhalten. Folgemaßnamen bei einem erneuten Einsatz wurden angedroht und der Einsatz vorerst beendet.
Bereits gegen 00:43 Uhr ging allerdings erneut eine Beschwerde wegen Ruhestörung ein. Aufgrund des vorab bereits festgestellten aggressiven Verhaltens der Ruhestörer fuhren die Beamten mit mehreren Streifenwagen zur Örtlichkeit.
Vor Ort setzte sich das respektlose Verhalten aller Beteiligten gegenüber den Polizisten fort und man zeigte sich weiter uneinsichtig. Da die Stimmung sich weiter aufheizte und einige Personen sich weiter aggressiv zeigten, entschloss man sich, die Feierlichkeiten aufzulösen. Gegen alle Personen, die sich unberechtigt in der von einigen angemieteten Wohnung befanden, wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Bei der Identitätsfeststellung leisteten drei der Beteiligten dann erheblichen Widerstand gegenüber den eingesetzten Beamten, sodass sie zur Verhinderung weiterer Ordnungswidrigkeiten in Gewahrsam genommen wurden. Bei den drei Beschuldigten handelt es sich um einen 28-Jährigen, einen 53-Jährigen und einen 31-Jährigen aus dem Kreis Gütersloh. Nachdem Atemalkoholtests positiv waren, ordnete man eine Blutprobe an. Die Beschuldigten verbrachten den Rest der Nacht in Gewahrsam.

PM der POL Düren vom 06.09.2019

 

Ulm (Baden-Württemberg): Zu laut – Polizei findet bei Einsatz kiloweise Rauschgift

Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei teilen mit:
Polizisten, die in Ulm einer weinenden Frau zu Hilfe eilten, stellten bei diesem Einsatz mehrere Kilogramm Rauschgift sicher. Zwei Männer sitzen jetzt in Haft.
Wie Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei berichten, hatte sich ein Zeuge hilfesuchend an die Polizei gewandt. Er habe am Donnerstag kurz nach 22 Uhr aus einem Garten am Haselbühl Schreie einer Frau gehört.
Als er nachschaute, sah er dort eine Frau in Begleitung dreier Männer. Die Frau schien zu weinen und war offenbar verstört. Der Zeuge handelte richtig und verständigte die Polizei. Die war gleich darauf da und schaute im Garten nach. Schnell drang den Polizisten der Geruch von Marihuana in die Nase. Einer der drei Männer im Garten wollte wegrennen, als er die Polizisten erkannte. Doch die stellten ihn gleich darauf und nahmen ihn fest. Durch seine Gegenwehr erlitten zwei Polizeibeamte leichte Verletzungen. Im Zuge der weiteren Maßnahmen fand die Polizei zunächst etwa ein halbes Kilogramm Marihuana, später dann weitere sieben Kilogramm des Rauschgifts. Das stellten die Ermittler sicher. Warum die Frau so verstört war, steht bislang nicht fest. Dazu dauern die Ermittlungen noch an.
Mittlerweile hatte sie sich jedoch soweit beruhigt. Die Ermittlungen der Behörden ergaben, dass die Drogen mutmaßlich zwei Männern
gehören: Dem auf der Flucht festgenommenen 23-jährigen Briten aus dem Sudan und einem 22-jährigen Marokkaner, der ebenfalls unter den vier Personen auf dem Grundstück war. Die Beiden wurden festgenommen und dem zuständigen Richter am Amtsgericht vorgeführt. Der erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm Haftbefehle gegen die Beiden. Die Behörden ermitteln nun weiter, um den Sachverhalt vollständig aufzuhellen.

PM des PP Ulm vom 06.09.2019

 

Leipheim (Bayern): Fahren unter Drogenbeeinflussung und Widerstand nach Drogenbesitz

Bereits am Dienstag, 03.09.2019, in den Mittagsstunden, kontrollierten Zivilfahnder der Verkehrspolizeiinspektion Neu-Ulm auf dem Parkplatz der Tank- und Rastanlage der Bundesautobahn A 8 bei Leipheim einen in Richtung München befindlichen Pkw mit belgischer Zulassung. Am Steuer saß ein 28-jähriger belgischer Staatsbürger und auf dem Beifahrersitz dessen 38-jähriger Bruder. Beim Fahrer ließen sich Anzeichen auf Drogenbeeinflussung feststellen. Ein diesbezüglicher Test verließ positiv im Hinblick auf verschiedenste Drogenarten. Die Beamten unterbanden die Weiterfahrt und ordneten eine Blutentnahme an. Der Mann muss nun mit einem beträchtlichen Bußgeld und mit einem Fahrverbot rechnen.
Beim Beifahrer entdeckten die Fahnder zunächst eine kleinere Menge von Marihuana und bei der näheren Durchsuchung Haschisch und Speed von jeweils über 10 Gramm. Bei dieser Maßnahme leistete der Belgier zunächst Widerstand und verletzte einen Beamten leicht, als er ihn zu Boden stieß. Nachdem der Beifahrer bei seinem Widerstand unter sichtbarer Drogenbeeinflussung stand, wurde bei ihm eine Blutentnahme veranlasst und ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Eine Vorführung bei einem Haftrichter hatte am Mittwoch zur Folge, dass der Belgier in eine Justizvollzugsanstalt verbracht wurde.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 06.09.2019

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