Arnsberg (Nordrhein-Westfalen): Kirmesbilanz 2019
Mit einem lauten Knall endete die diesjährige Kirmes in Hüsten. Für die Einsatzkräfte bedeutet die letzte Rakete des jährlichen Feuerwerks auch das Ende des fünftägigen Einsatzes auf der Riggenweide. Zusammengefasst handelte es sich in diesem Jahre um einen routinemäßigen Kirmeseinsatz. Trotz des nicht immer kirmesfreundlichen Wetters besuchten etwa 300.000 Menschen das Festgelände. Wie in den letzten Jahren setzte die Polizei auf eine starke Präsenz und ein konsequentes Einschreiten. Am Freitag und Samstag erhielt die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis Unterstützung durch Kräfte der Dortmunder und Bochumer Einsatzhundertschaften. Viele Besucher freuten sich über die starke Präsenz. Sie bedankten sich bei den Einsatzkräften und wünschten alles Gute. Dafür möchten wir Danke sagen! Leider waren nicht alle Besucher freundlich und friedlich. Auch in diesem Jahr kam es zu mehreren, kirmestypischen Delikten. In fast allen Fällen waren die Beteiligten alkoholisiert. Größere Auseinandersetzungen wurden durch das Einschreiten der Polizei verhindert. Insgesamt wurden 13 Besucher vom Platz verwiesen. Im letzten Jahre sprach die Polizei 35 Platzverweise aus. Drei Unverbesserliche lernten das Arnsberger Gewahrsam kennen (12 in 2018). Eine Person leistete Widerstand gegen die polizeilichen Anordnungen (4). 16 Körperverletzungen (10), ein Raubdelikt (1), vier Beleidigungen, eine Unterschlagung und eine Sachbeschädigung (3) wurden gemeldet. Bei acht Besuchern wurden Drogen gefunden (13). Wir sind froh, dass in diesem Jahr keine Kolleginnen und Kollegen verletzt wurden! Am Dienstag beschäftigte die Polizei eine Auseinandersetzung zwischen zwei bislang unbekannten Männern. Hierbei wurde ein dreijähriger Junge leicht verletzt. Während des Streits fiel einer der Männer auf das Kind. Der Sanitätsdienst des Roten Kreuz kümmerte sich um den kleinen Arnsberger. Die beiden Männer waren zwischen 16 und 23 Jahre alt. Ein Täter hatte kurze blonde und gestylte Haare, auffällige weiße In-Ear-Kopfhörer und einen hellen Kapuzenpullover. Die andere Person trug einen schwarze Jacke und eine schwarze Baseballcap. Er besaß ein südländisches Aussehen und den Ansatz eines Oberlippenbarts. Hinweise zu den beiden Männern nimmt die Polizei in Arnsberg unter 02932 – 90 200 entgegen. Für die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis stehen im September bereits zwei weitere Großveranstaltungen an. Auch auf dem Bundesschützenfest in Medebach und der Briloner Michaeliskirmis wird die Polizei für die Besucher da sein!
PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 11.09.2019

Aalen (Baden-Württemberg): Ostalbkreis: Widerstand, Unfälle, Diebstahl, Feuerwehreinsatz
Widerstand geleistet Einsatzkräfte der Feuerwehr, zwei Rettungswagen, ein Notarzt und sechs Beamte des Polizeireviers Aalen rückten am Dienstagabend gegen 21 Uhr nach Unterrombach aus, da der Verdacht bestand, dass sich dort zwei Personen in einer hilfslosen Lage befinden. Die beiden 19 und 21 Jahre alten Männer, die unter Wirkung von Alkohol und Drogen standen, waren gegenüber den Einsatzkräften sehr aggressiv. Der 21-Jährige wehrte sich gegen die Hilfsmaßnahmen und wurde schließlich mit zum Polizeirevier in Gewahrsam genommen. Der 19-Jährige wurde zur medizinischen Behandlung in eine Fachklinik eingeliefert.
PM des PP Aalen vom 11.09.2019

Fierberbunn (Tirol): Widerstand gegen die Staatsgewalt in St. Johann i.T.
Am 10. September 2019 gegen 14:00 Uhr wurde ein 62-jähriger Russe in der Betreuungsstelle Tirol in Fieberbrunn, nach starkem Alkoholkonsum bewusstlos aufgefunden. Der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in Richtung Krankenhaus St. Johann i.T. geflogen. Während des Fluges versuchte der Russe den Notarzt zu attackieren, worauf der Flug ins Krankenhaus sofort abgebrochen wurde und der Hubschrauber in St. Johann im Bereich der Tierkörpersammelstelle landete. Dort nahmen Polizisten der PI St. Johann i.T. den Mann fest, wobei der Russe versuchte tätlich gegen die Beamten vorzugehen. Er wurde in das Krankenhaus St. Johann i.T eingeliefert. Es folgt eine Anzeige auf freiem Fuß.
PM der BPK Kitzbühel vom 11.09.2019

Delmenhorst (Niedersachsen): Landkreis Oldenburg: Betrunkener Radfahrer in Ahlhorn unterwegs
Weil ein Radfahrer am Dienstag, 09. September 2019, gegen 15:00 Uhr, in Schlangenlinien auf der Wildeshauser Straße in Ahlhorn sowie ohne Beachtung des Straßenverkehrs unterwegs war, wurde er durch Beamte der Autobahnpolizei Ahlhorn einer Verkehrskontrolle unterzogen.
Während der Kontrolle zeigte sich der 47-Jährige gegenüber den Beamten sofort verbal aggressiv und streckte mehrfach beide Mittelfinger aus. Während der Beleidigungen konnten die Beamten starken Alkoholgeruch in der Atemluft des 47-Jährigen wahrnehmen. Ein vor Ort durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 2,51 Promille.
Der Großenknetener musste daraufhin die Beamten zur Durchführung einer Blutentnahme zur Dienststelle begleiten. Hierbei leistete er Widerstand und beleidigte die Beamten immer wieder durch Ausstrecken des Mittelfingers.
Den 47-Jährigen erwarten nun mehrere Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung.
PM der PI Delmenhorst vom 11.09.2019

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Verfolgungsfahrt durch Innenstadt
Am Sonntagabend kam es in der Innenstadt zu einer Verfolgungsfahrt mit einem 29- Jährigen. Der 29-Jährige rief am Sonntagabend mehrfach die Polizei und bat um Hilfe. An der Wohnung in der Zollerstraße konnte der „Mitteiler“ nicht mehr angetroffen wer-den. Vielmehr wurde mitgeteilt, dass sich der 29-Jährige mit dem Auto entfernt habe. Bei einer eingeleiteten Suche konnte der Pkw des 29-Jährigen in der Rodalber Straße festgestellt werden. Beim Annähern an das Fahrzeug des Mannes, fuhr dieser rückwärts und kollidierte mit dem Streifenwagen. Dabei wurde ein 34-Jähriger Polizeibeamter leicht verletzt. Ohne erkennbaren Grund flüchtete der 29-Jährige mit erhöhter Geschwindigkeit durch die komplette Innenstadt, teilweise unter Gefährdung des Gegenverkehrs. Der Pkw konnte im Bereich des Krankenhauses durch zwei Streifenwagen eingekeilt und an der Weiterfahrt gehindert werden. Beim Versuch den Mann aus dem Pkw zu holen, sperrte sich dieser und leistete noch Widerstand. Hierbei wurden zwei weitere Polizeibeamte sowie der „Fluchtfahrer“ leicht verletzt. Auf Grund seines augenscheinlichen psychischen Ausnahmezustandes wurde der 29-Jährige in das städtische Krankenhaus verbracht. Der Sachschaden dürfte sich in einem hohen vierstelligen Bereich belaufen. Der 29-Jährige muss sich nun u.a. wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzungsdelikte, Verkehrsunfallflucht, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Straßenverkehrsgefährdung verantworten.
PM der PD Pirmasens vom 11.09.2019

Essen (Nordrhein-Westfalen): Autofahrer flüchtet vor Verkehrskontrolle – Gestohlenes Kennzeichen
45356 E.-Vogelheim: In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 10. September gegen 24 Uhr, flüchtete ein 20-jähriger Autofahrer vor einer Kontrolle. Die Polizeibeamten wollten den Renault Twingo an der Hafenstraße/ Förderstraße kontrollieren. Sie signalisiertem dem Autofahrer mit Anhaltezeichen stehenzubleiben. Der Fahrer ignorierte diese offenbar und flüchtete. Er erhöhte dabei die Geschwindigkeit und missachtete rote Ampeln. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf. An der Hafenstraße hielt der Twingo-Fahrer plötzlich an. Der 20-jährige Essener und sein Beifahrer stiegen aus, ließen den Wagen stehen und flüchteten weiter zu Fuß. Unterstützungskräfte stellten beide Männer. Der Beifahrer wurde vor Ort entlassen, den Fahrer brachten die Beamten jedoch zur Wache. Dagegen leistete er Widerstand. Auf der Wache gab der Mann an, keine gültige Fahrerlaubnis zu besitzen. Ein Atemalkoholtest verlief negativ, da der Mann aber Anzeichen des Konsums von Betäubungsmitteln aufwies, wurde ihm zudem eine Blutprobe entnommen. Weitere Recherchen ergaben, dass das Kennzeichen am Auto als gestohlen gemeldet worden war. Unbekannte hatten dies bereits am 7. September von einem an der Weiglestraße geparkten Wagen entwendet. Die Ermittlungen dauern an. / AKoe
PM der POL Essen/ Mülheim an der Ruhr vom 11.09.2019

Mainz-Kastel (Hessen): Widerstand nach Verkehrsunfallflucht
Peter-Sander-Straße, Idstein, Wiesbadener Straße, 08.09.2019, 02:25 Uhr – 03:00 Uhr
Am vergangenen Sonntag kam es, nach einer in Mainz-Kastel geschehenen Verkehrsunfallflucht, auf einem Tankstellengelände in der Wiesbadener Straße in Idstein zu einer Widerstandshandlung des mutmaßlichen Unfallverursachers. Gegen 02:30 Uhr meldeten Zeugen, dass sie soeben auf dem Parkplatz einer Diskothek in Mainz-Kastel in der Peter-Sander-Straße eine Verkehrsunfallflucht beobachtet hätten. Ein Mercedes-Fahrer sei beim Ausparken zweimal gegen ein anderes Fahrzeug gestoßen und habe sich anschließend von der Unfallstelle entfernt. Im Rahmen der Fahndung nach dem Fahrzeug wurde dieses durch eine Streife der Polizeiautobahnstation Wiesbaden auf der A3 festgestellt und auf ein Tankstellengelände in Idstein gelotst. Vor Ort soll sich der 25-jährige Fahrer aus dem Kreis Limburg-Weilburg unmittelbar aufgebracht und widerspenstig verhalten haben. Da eine deutliche Alkoholfahne zu riechen war, sollte der Mann zur Blutentnahme auf ein Polizeirevier verbracht werden. Hiergegen soll er sich gewehrt haben, sodass er zu Boden gebracht und ihm Handfesseln angelegt wurden. Hierbei wurde ein Polizeibeamter verletzt. Im weiteren Verlauf verhielt sich der 25-Jährige den eingesetzten Beamten gegenüber provozierend und versuchte nach diesen zu spucken. Auf der Dienststelle wurde dann eine von der Staatsanwaltschaft angeordnete Blutentnahme durchgeführt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der PKW-Fahrer wieder entlassen.
PM des PP Westhessen – Wiesbaden vom 11.09.2019

Neuss (Nordrhein-Westfalen): 21-Jähriger leistet Widerstand – Polizei sucht Eigentümer eines sichergestellten Mountainbikes
Am frühen Dienstagabend (10.9.), gegen 17:30 Uhr, beabsichtigte ein Motorradfahrer der Neusser Polizei an der Selikumer Straße einen verdächtigen Fahrradfahrer zu kontrollieren.
Dieser war mit einem auffallend hochwertigem Mountainbike unterwegs, was wiederum den Polizisten stutzig machte. Als der Radler die Absicht des Beamten erkannte, trat er in die Pedale. Dank eines couragierten Zeugen endete auf einem nahegelegen Parkplatz nach kurzer Verfolgung die Flucht des Verdächtigen. Dieser hatte dem 21-Jährigen aus Dormagen kurzerhand den Weg versperrt. Der junge Mann widersetzte sich mit Gewalt sofort jeglichen Maßnahmen und schlug nach dem Polizisten. Um ihn unter Kontrolle zu bringen, legte der Beamte ihm Handfesseln an. Eine Streifenwagenbesatzung nahm ihn aufgrund seines aggressiven Verhaltes und zur Verhinderung von Straftaten in Gewahrsam.
Auf die Herkunft seines Drahtesels des Herstellers „Focus“, Typ „Whistler“, angesprochen, machte der 21-Jährige keine Angaben. Einen Eigentumsnachweis konnte er nicht erbringen. Es besteht der Verdacht, dass es sich bei dem Fahrrad um Diebesgut handeln könnte. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
Die Kripo bittet um Hinweise zum bis dato unbekannten Eigentümer unter der Telefonnummer 02131 300-0.
PM der Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss vom 11.09.2019

Goslar (Niedersachsen): Kontrollmaßnahmen zur Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität
Im Rahmen der Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität fand am heutigen Tage, in der Zeit zwischen 12.00 – 15.00 Uhr, eine Schwerpunktkontrolle auf der Breiten Straße, zwischen Breites Tor und Stephanikirchhof, statt.
Dazu wurde dieser Bereich sowie die Nebenstraßen weiträumig abgesperrt.
Die Beamten der Polizeiinspektion Goslar überprüften mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei Braunschweig während dieses Zeitraums insgesamt über 60 Personen.
Dabei wurden insgesamt 5 Ermittlungsverfahren, 4 wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz (Erwerb/Besitz von Amphetaminen, Heroin und Marihuana), 1 davon gegen Unbekannt, sowie 1 wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet und 2 Personen, es handelte sich dabei um einen 25- und einen 44-jährigen Goslarer, auf Grund von vorliegenden Vollstreckungshaftbefehlen festgenommen. Sie wurden nach Abschluss der Maßnahmen in die Justizvollzugsanstalt Goslar gebracht.
Durch die erforderlichen Straßensperrungen kam es zwar zu geringen Beeinträchtigungen des innerstädtischen Individualverkehrs, allerdings zeigten betroffene Verkehrsteilnehmer und insbesondere Bewohner Verständnis und reagierten durchweg gelassen.
PM der Polizeiinspektion Goslar vom 11.09.2019

Bamberg (Bayern): 28-jähriger beleidigt Polizisten
Mittwochfrüh wurde die Polizei in die Obere Sandstraße gerufen, weil dort eine hilflose Person war. Wie sich herausstellte, wurde eine junge Frau mit dem Rettungswagen abtransportiert, womit ein 28-jähriger Mann offensichtlich nicht einverstanden war. Nach mehrmaligen Aufforderungen durch die Polizisten, sich vom Rettungswagen fern zu halten, reagierte der Mann gereizt und kam auch Platzverweisen nicht nach. Der Mann musste letztendlich zur Polizeiwache verbracht werden, wobei der die eingesetzten Beamten mit übelsten Ausdrücken beleidigte.
PM der PI Bamberg vom 11.09.2019

Landshut (Bayern): Betrunkener beleidigt Polizeibeamte
Am Mittwoch, gg. 00.15 Uhr, kontrollierte die Polizei am Bahnhofsvorplatz einen 32-Jährigen aus dem Landkreis. Der Mann war erheblich angetrunken. Das Testgerät zeigte einen Wert von fast drei Promille. Aufgrund seines Zustands wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Dabei beleidigte er mehrfach die eingesetzten Polizeibeamten. 027159
PM der PI Landshut vom 11.09.2019

Trebur (Hessen) : Schulgebäude beschmiert. Wer kann Hinweise geben?
Bislang unbekannte Täter beschmierten am vergangenem Wochenende (06.-08.09) Türen und Fenster einer Schule in der Theobaldstraße. Dabei hinterließen sie mit ihren Farbschmierereien Nachrichten, die sich beleidigend gegen das Schulpersonal und die Polizei richteten. Der dadurch entstandene Schaden beläuft sich auf schätzungsweise 200 Euro. Die Beamten der Ermittlungsgruppe der Polizeistation Groß-Gerau haben die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Beleidigung aufgenommen. In diesem Zusammenhang werden Zeugen gebeten, sich unter der Rufnummer 06152/175-0 bei den Ermittlern zu melden.
PM des Polizeipräsidium Südhessen vom 11.09.2019

Postdam (Brandenburg): Mutmaßlicher Straftäter nach Tötungsdelikt in Polen durch Brandenburger Polizisten bei Schusswaffeneinsatz tödlich verletzt
Potsdam. Derzeit führt die Polizei Brandenburg auf der BAB 10, Anschlussstelle Berlin-Hellersdorf einen Einsatz durch. Die Auffahrt und die Richtungsfahrbahn in Richtung Prenzlau sind gesperrt.
Polizeibeamte hatten am 11. September 2019 gegen 15.30 Uhr einen PKW Mazda mit polnischem Kennzeichen gestoppt. Die Kennzeichen des Fahrzeuges standen nach einem mutmaßlichen Tötungsdelikt in Polen in Fahndung.
Nach ersten Erkenntnissen richtete der Fahrer eine Waffe auf die Polizisten. Bei der polizeilichen Maßnahme schossen die Beamten mehrfach auf den Mann und verletzten ihn dabei tödlich.
Die Ermittlungen zur zweifelsfreien Identität des Mannes laufen noch.
PM des Polizeipräsidium Land Brandenburg vom 11.09.2019

Hamburg: Warnschussabgabe durch einen Polizeibeamten nach Verfolgungsfahrt in Hamburg-Wilhelmsburg
Zeit: 10.09.2019, 09:43 Uhr Ort: Hamburg-Wilhelmsburg, Stillhorner Weg
Gestern Morgen ist es in Wilhelmsburg zur Abgabe eines Warnschusses durch einen Polizeibeamten gekommen, nachdem ein Mann sich einer Verkehrskontrolle durch Flucht entzogen hatte und mit seinem Fahrzeug auf Polizeibeamte zugefahren war.
Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats 44 (PK 44) forderte in der Mengestraße den Fahrer eines Audi A3 zum Anhalten auf, um eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Der Fahrer missachtete die Haltesignale jedoch und erhöhte stattdessen seine Geschwindigkeit. Bei der anschließenden Verfolgungsfahrt, bei der neben acht Streifenwagen auch der Polizeihubschrauber eingesetzt war, überfuhr der Flüchtende Gehwege missachtete und mehrere rote Ampeln. Im Stillhorner Hauptdeich kollidierte der Audifahrer seitlich mit einem ihn verfolgenden Streifenwagen, bevor er mit hoher Geschwindigkeit auf ein als Straßensperre quer auf der Fahrbahn stehendes Polizeifahrzeug zufuhr. Die in diesem Fahrzeug befindlichen Beamten stiegen daraufhin aus und einer der Beamten gab einen Warnschuss in die Luft ab. Der Fluchtwagenfahrer konnte an dem quer stehenden Polizeiwagen vorbei fahren und seine Flucht fortsetzen.
In Moorwerder holten Beamte den Audi schließlich ein und nahmen den Fahrer, einen 30-jährigen Deutschen, vorläufig fest.
Weder der 30-Jährige, noch die Beamten aus dem verunfallten Streifenwagen wurden verletzt.
Der Tatverdächtige war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und stand mutmaßlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln oder Medikamenten. Im Fahrzeug führte er eine Dose mit einer rauschgiftverdächtigen Substanz mit sich.
Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, der versuchten gefährlichen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.
Die Ermittlungen werden vom Verkehrsermittlungsdienst (VD 32), vom zuständigen Dezernat für Körperverletzungsdelikte (LKA 183) und vom Drogendezernat (LKA 68) geführt.
Mangels Haftgründen wurde der Mann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Die Ermittlungen dauern an.
PM des PP Hamburg vom 11.09.2019

Eberswalde (Brandenburg): Polizeibeamter musste zur Seite springen
Am 10.09.2019, gegen 12:20 Uhr, beabsichtigten Polizeibeamte im Rahmen einer Verkehrskontrolle in der Schöpfurther Straße einen PKW VW zu stoppen. Dazu nutzten sie ein Anhaltesignal und Blaulicht. Daraufhin stoppte der PKW, fuhr dann aber unvermittelt auf einen der beiden Beamten zu, der ausgestiegen war, um den Fahrer des PKW einer Kontrolle zu unterziehen. Der konnte sich nur durch einen Sprung zur Seite retten. Das Auto setzte seine Fahrt fort und hielt in der Ortslage Schönholz an, fuhr rückwärts und stieß dabei gegen den Streifenwagen. Auch dieses Mal fuhr der Fahrer auf einen Beamten zu, als der aus dem Streifenwagen stieg. Durch einen Sprung zur Seite konnte er sich in Sicherheit bringen. Zur Unterstützung wurde ein Polizeihubschrauber zum Einsatz gebracht. In Krummenpfahl-Falkenberg konnte das Fahrzeug schließlich angehalten werden. Polizeibeamte haben den 31-jährigen Fahrer nach einer kurzen Flucht zu Fuß gestellt. Sie nahmen ihn vorläufig fest. Offensichtlich stand der Mann unter dem Einfluss von Drogen. Er kam zur Blutentnahme in ein Krankenhaus.
PM der PD Ost vom 11.09.2019

Essen (Nordrhein-Westfalen): Autofahrer flüchtet vor Verkehrskontrolle – Gestohlenes Kennzeichen
45356 E.-Vogelheim: In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 10. September gegen 24 Uhr, flüchtete ein 20-jähriger Autofahrer vor einer Kontrolle. Die Polizeibeamten wollten den Renault Twingo an der Hafenstraße/ Förderstraße kontrollieren. Sie signalisiertem dem Autofahrer mit Anhaltezeichen stehenzubleiben. Der Fahrer ignorierte diese offenbar und flüchtete. Er erhöhte dabei die Geschwindigkeit und missachtete rote Ampeln. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf. An der Hafenstraße hielt der Twingo-Fahrer plötzlich an. Der 20-jährige Essener und sein Beifahrer stiegen aus, ließen den Wagen stehen und flüchteten weiter zu Fuß. Unterstützungskräfte stellten beide Männer. Der Beifahrer wurde vor Ort entlassen, den Fahrer brachten die Beamten jedoch zur Wache. Dagegen leistete er Widerstand. Auf der Wache gab der Mann an, keine gültige Fahrerlaubnis zu besitzen. Ein Atemalkoholtest verlief negativ, da der Mann aber Anzeichen des Konsums von Betäubungsmitteln aufwies, wurde ihm zudem eine Blutprobe entnommen. Weitere Recherchen ergaben, dass das Kennzeichen am Auto als gestohlen gemeldet worden war. Unbekannte hatten dies bereits am 7. September von einem an der Weiglestraße geparkten Wagen entwendet. Die Ermittlungen dauern an.
PM des PP Hamburg vom 11.09.2019

Immenstadt (Bayern): Entwendetes Handy wieder aufgefunden, Täter leistet Widerstand
Am Dienstag gegen 12.45 Uhr ließ eine 63-jährige Frau ihr Handy auf der Kassenablage eines Verbrauchermarktes „Im Engelfeld“ liegen. Als sie dies bemerkte und zurückkam, war das Handy nicht mehr da. Über die Auswertung der Überwachungskameras konnte ein Pärchen festgestellt werden, welches das Handy unauffällig in Papier einwickelte und mitnahm. Das Pärchen, 20 und 22 Jahre alt, ist bereits polizeibekannt und konnte kurze Zeit später im Stadtgebiet angetroffen und überprüft werden. Hierbei leistete der 20-Jährige Widerstand, indem er versuchte einen der Polizeibeamten mit seinem Ellenbogen zu verletzen. Beide wurden festgenommen und durchsucht. Das Handy konnte jedoch nicht aufgefunden werden. Im Rahmen einer weitergehenden Vernehmung gaben die beiden zu, dass sich das Handy in der Wohnung eines 34-jährigen Bekannten befinden würde. Als dieser aufgesucht wurde, war er gerade dabei, Kokain zu konsumieren. In seiner Wohnung konnten dann auch das entwendete Handy sowie geringe Mengen Kokain aufgefunden werden. Alle beteiligten Personen müssen nun mit entsprechenden Anzeigen rechnen.
PM des PP Schwaben Süd/West vom 11.09.2019

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): 23-Jähriger flüchtet vor der Polizei
– Ein 23-Jähriger flüchtete am Dienstagmorgen vor der Polizei und rannte durch die Wilhelmstraße und die Asperger Straße in Ludwigsburg. Gegen 08.00 Uhr kam es zu einem polizeilichen Einsatz in einem Haus der Wilhelmstraße. Der 23-Jährige, der ebenfalls in diesem Haus wohnhaft ist, den die polizeilichen Maßnahmen jedoch eigentlich nicht betrafen, öffnete während des Einsatzes ein Fenster im Erdgeschoss und legte ein Tütchen auf das Fensterbrett. In nächster Nähe stand eine Polizeibeamtin, die dies beobachtete und das Behältnis schließlich an sich nahm. Kurz darauf streckte der 23-Jährige den Kopf aus dem Fenster und entdeckte die Polizistin. Der junge Mann sprang hierauf aus dem Fenster, griff die Beamtin an und versuchte ihr das Tütchen zu entreißen. Es entstand ein Gerangel im Zuge dessen der 23-Jährige das Behältnis wieder an sich bringen konnte. Letztlich riss er sich aus dem Griff der Polizistin los und ergriff die Flucht. Gemeinsam mit einem Kollegen nahm die Polizistin die Verfolgung auf. In der Asperger Straße versuchte der Verfolgte das Tütchen in einem Gully zu entsorgen. Die beiden Polizisten holten ihn nun ein und brachten den 23-Jährigen, der sich vermutlich während seiner Flucht verletzt hatte, zu Boden.
Während er laut herumschrie, nahmen ihn die Beamten vorläufig fest.
Anschließend wurde er zum Polizeirevier Ludwigsburg gebracht. Das Tütchen konnte im Auffangbehälter des Gullys festgestellt werden. Da sich Hinweise auf Betäubungsmittel ergaben, wurde im Anschluss das vom Tatverdächtigen bewohnte Zimmer in der Wilhelmstraße durchsucht.
Die Durchsuchung förderte weitere Beweismittel im Zusammenhang mit dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz zu Tage, so konnten etwa 200 Gramm Marihuana sichergestellt werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der 23-Jährige einem Haftrichter vorgeführt. Wegen unerlaubten Rauschgifthandels erließ der Richter den Haftbefehl, setzte diesen in Vollzug und wies den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt ein. Zeugen, die die Geschehnisse in der Wilhelmstraße sowie in der Asperger Straße beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, in Verbindung zu setzen.
PM des PP Ludwigsburg vom 11.09.2019

Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Brand in Wuppertal-Elberfeld-Tatverdächtiger festgenommen
Nachdem es heute in den frühen Morgenstunden (11.09.2019, 03:30 Uhr) zu einem Brand in einem Wohnhaus kam, konnte in dem Zusammenhang ein Tatverdächtiger von der Polizei gestellt werden.
Im Bereich Ostersbaum eingesetzte Polizeibeamte entdeckten in der heutigen Nacht Feuerschein aus einem Gebäude in der Lothringer Straße in Wuppertal-Elberfeld. Als die Beamten das Gebäude betraten konnten sie einen 22 Jahre alten Tatverdächtigen stellen, gegen den der Verdacht besteht, in dem Keller des Gebäudes einen Brand gelegt zu haben. Der Verdächtige, der sich gegen seine Festnahme heftig wehrte, konnte durch die Beamten überwältigt werden.
Die in dem Haus schlafenden Personen wurden durch die Polizei geweckt und konnten das Haus verlassen. Durch den Einsatz in dem brennenden Gebäude wurden vier Polizeibeamte durch Rauchgas beeinträchtigt und von der Feuerwehr untersucht. Ein Hausbewohner wurde wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung einem Krankenhaus zugeführt.
Der Beschuldigte befindet sich derzeit im Polizeigewahrsam. Ob er auch für weitere Brände im Bereich Ostersbaum verantwortlich ist, ist Gegenstand der aufwändigen Ermittlungen.
PM der POL Wuppertal vom 11.09.2019

Wien: Zwei verletzte Beamte nach Widerstand
11.09.2019, 00.05 Uhr / 23. Brunner Straße
Im Zuge eines Planquadrates konnten Beamte des Kriminalreferates Liesing mehrere vermummte Personen beim Anbringen von Graffitis und Transparenten an eine Mauer auf frischer Tat betreten. Als sich die Polizisten zu erkennen gaben, flüchteten die Personen in verschiedene Richtungen. Ein 28-Jähriger lief direkt auf die Beamten zu und versuchte einen der beiden Polizisten mit voller Wucht umzustoßen. Daneben versetzte er dem Beamten einen Kniestoß und versuchte mehrmals auf ihn einzuschlagen. Erst durch Anwendung von Körperkraft konnten die beiden Beamten den 28-Jährigen festnehmen. Einer weiteren Funkwagenbesatzung ist es zeitgleich gelungen drei der zuvor geflüchteten Personen in der Franz Heider Gasse anzuhalten. Eine 40-Jährige (österreichische Staatsbürgerin), ein 34-Jähriger (türkischer Staatsangehöriger) und ein 41-Jähriger (österreichischer Staatsbürger) wurden ebenfalls festgenommen.
Zwei Beamte wurden bei dem Einsatz verletzt und mussten vom Dienst abtreten.
PA der LPD Wien vom 11.09.2019

Wien: Alkoholisierte Hundehalterin geht auf Beamte los
10.09.2019, 23.50 Uhr / 15. Dadlergasse
Unmittelbar vor einer Hundezone in der Dadlergasse ist es zu einem Streit zwischen zwei Hundehalterinnen gekommen. Die Aufforderin gab an, dass sie soeben mit ihrem Hund spazieren war, als plötzlich ein sogenannter Listenhund ohne Leine und Maulkorb auf ihren Hund zugelaufen ist und sich auf ihn stürzte. Der Frau ist es gelungen die beiden Tiere zu trennen und die Polizei zu verständigen.
Als die Beamten den Vorfall klären wollten und die 30-Jährige (ungarische Staatsangehörige) auf ihren Hund ansprachen, begann diese die Beamten zu beschimpfen. Mehreren Aufforderungen den Hund an der kurzen Leine zu halten, sowie Abmahnungen ihr Verhalten einzustellen, kam die 30-Jährige nicht nach. Da sich der Hund immer weiter von der Örtlichkeit entfernte und die offensichtlich alkoholisierte Frau nicht in der Lage war die Kontrolle über ihren Hund auszuüben, nahm einer der Beamten die Leine an sich. Plötzlich stand die Frau auf, griff zu einer Flasche und versuchte den Polizisten damit zu attackieren: Diesem ist es gelungen der Frau die Flasche zu entreißen, weshalb sie versuchte mit der Faust auf den Polizisten einzuschlagen. Im Zuge der Festnahme versuchte sie sich immer wieder loszureißen und sich dieser zu entziehen.
Aufgrund des vorliegenden Sachverhalts wurde die behördliche Abnahme des Hundes verfügt. Ein durchgeführter Alkovortest ergab einen Wert von 2,6 Promille. Darüber hinaus war die 30-Jährige nicht im Besitz eines Hundeführscheins.
PA der LPD Wien vom 11.09.2019

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