Klagenfurt am Wörthersee (Kärnten, Österreich): Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 20. 09. gegen 19:20 Uhr wurde Anzeige erstattet, dass sich eine vermutlich unter Drogeneinfluss stehende Person am Flughafen Klagenfurt aufhalten solle. Im Zuge der Amtshandlung und Prüfung der Identität wurde der 22-jährige Klagenfurter äußerst aggressiv und schlug einer der ein-schreitenden Beamtin mit der Faust ins Gesicht, wodurch diese einen Nasenbeinbruch erlitt. Der Mann wurde vorläufig in Verwahrung genommen und ins Polizeianhaltezentrum gebracht. Er wird angezeigt.

PA der LPD Kärnten vom 21.09.2019

Hürth (Nordrhein-Westfalen): Lagerhalle brannte

Am Freitag (20. September) hat es in einer Lagerhalle einer Reinigungsfirma in der Mühlenstraße in Alt-Hürth gebrannt.
Gegen 12:40 Uhr erreichten erste Anrufe die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei. Die Polizeibeamten sperrten während der Löscharbeiten die Mühlenstraße im Bereich zwischen dem Marienbornweg und der Breite Straße. Verletzt wurde durch den Brand niemand. Was ursächlich für den Brand gewesen ist, ist Gegenstand der Ermittlungen des Kriminalkommissariats 11. Diese dauern an. Zwei Personen, welche sich weigerten, den abgesperrten Bereich zu verlassen, leisteten durch Schlagen und Treten Widerstand gegen die eingesetzten Beamten.
Dabei wurden drei Beamte leicht verletzt. Sie konnten ihren Dienst fortsetzen.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 21.09.2019

Leonberg (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Leonberg

Im Zusammenhang mit einer Fahrgastkontrolle in der S-Bahn S 6 von Stuttgart nach Leonberg verweigerte ein Fahrgast gegen 22.00 Uhr die Angabe seiner Personalien. Zur Feststellung dessen Personalien wurde am Bahnhof Leonberg eine Streifenbesatzung des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hinzugezogen. Während der Personenkontrolle weigerte sich der 44-jährige erneut, seine vollständigen Personalien weder den Kontrolleuren noch der Polizei mitzuteilen. Im Zuge der Durchsuchung nach dessen Ausweisdokumenten widersetzte sich der 44-jährige vehement. Schließlich konnten dessen Personalien vor Ort festgestellt werden. Der Fahrgast muss zusätzlich zum Erschleichen von Leistungen nun auch mit einer Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 21.09.2019

Quedlinburg (Sachsen-Anhalt): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte und Rettungskräfte

Am 20.09.2019, um 21.12 Uhr, kamen die Beamten des Quedlinburger Kommissariats am Schlossberg zum Einsatz. Ein 21-jähriger Quedlinburger, der unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, befand sich auf der Schlossmauer und drohte zu stürzen. Er sollte zum eigenen Schutz in Gewahrsam genommen werden. Im Verlaufe des Einsatzes beleidigte der Mann die eingesetzten Beamten massiv und versuchte diese durch Fußtritte zu verletzen. Es kam zu einer Widerstandhandlung, in dessen Verlauf dem Mann Handfesseln angelegt worden waren. Aufgrund des psychischen Ausnahmezustandes des Beschuldigten erfolgte durch einen Arzt eine Einweisung in das Krankenhaus nach Blankenburg. Ein Ermittlungsverfahren ist eingeleitet worden.

PM des PRev Harz vom 21.09.2019

Wernigerode (Sachsen-Anhalt): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte und Rettungskräfte

Am 20.09.2019, gegen 23.50 Uhr kam es in der Ochsenteichstraße zu einem Körperverletzungsdelikt. Ein 29-jähriger Wernigeröder, sowie ein 50-jähriger Wernigeröder, beide stark alkoholisiert, sollten als Tatverdächtige zu dem Vorfall befragt werden. Ohne erkennbaren Grund griff der 29-jährige eine 22-jährige Polizeibeamtin an und versuchte diese zu schlagen. Zeitgleich sollte zum Zweck der medizinischen Versorgung der 50-jährige von einem 18-jährigen Rettungssanitäter behandelt werden. Auch hier griff der Mann sofort den Sanitäter an und verletzte diesen leicht.
Dem renitenten 29-jährigen mussten Handfesseln angelegt werden. Gegen beide Personen wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, sowie Körperverletzung ermittelt.

PM des PRev Harz vom 21.09.2019

Bamberg (Bayern): Scheibe eingeschlagen und Widerstand geleistet

Ein 22-jähriger Mann wurde am Freitag gegen 21:30Uhr dabei beobachtet wie er die Scheibe einer Eisdiele in der Wunderburg einschlug und beschädigte. Hierbei zog er sich auch eine stark blutende Wunde zu. Er konnte, samt Begleitung, im Rahmen der eingeleiteten Fahndung in Tatortnähe aufgegriffen und festgehalten werden. Bei der weiteren Abklärung durch die eingesetzten Beamten griff er diese tätlich an, beleidigte diese und leistete Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Er musste in Gewahrsam genommen werden und seinen Rausch (2,30Promille) in einer Ausnüchterungszelle der Polizei ausschlafen. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt. Den Beschuldigten erwartet nun ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte u.a.
Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Bamberg-Stadt zu wenden.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 21.09.2019

Eltmann (Bayern): Gewalt gegen Polizeibeamte

Am Freitagabend wurde in Eltmann ein Pkw zu einer Verkehrskontrolle angehalten, hierbei stellte sich heraus, dass ein 18jähriger Pkw-Insasse von der Staatsanwaltschaft per Haftbefehl gesucht wird. Bei der Festnahme begann sich der junge Mann jedoch heftig gegen die Maßnahmen zu wehren. Er schreckte auch nicht davor zurück, die Beamten zu bespucken und zu beleidigen. Durch einen Kopfstoß des Mannes wurde einem Beamten ein Stück Zahn ausgeschlagen. Insgesamt wurden bei der Festnahme drei Beamte leicht verletzt, alle konnten jedoch ihren Dienst fortsetzen.

PM der PI Haßfurt vom 21.09.2019

Stockach (Baden-Württemberg): Gewalt und Beleidigungen gegen Polizeibeamte

Gleich zwei Mal wurden Beamte des Polizeireviers Stockach am Freitag, den 20.09.2019, Opfer von Straftaten. Nach einer begangenen Straftat wurde um 22:00 Uhr am Stadtgarten ein 46-Jähriger in polizeilichen Gewahrsam genommen. Auf dem Weg ins Krankenhaus, wo dessen Gewahrsamsfähigkeit festgestellt werden sollte, griff er einen der Beamten unvermittelt mit einem Kopfstoß an. Nur durch eine sofortige Ausweichbewegung konnte der Beamte einen Treffer am Kopf vermeiden und erlitt einen Stoß gegen die Schulter. Der 46-Jährige musste daraufhin mittels Handschließen fixiert werden. Aufgrund seiner Alkoholisierung wurde er anschließend beim Polizeirevier Stockach in Ausnüchterungsgewahrsam genommen. Bei einer Personenkontrolle gegen 22:20 Uhr in der Meßkircher Straße in Zizenhausen stellten Beamte bei einem 21-Jährigen ein verbotenes Einhandmesser fest. Nachdem dieses durch die Beamten einbehalten wurde, beleidigte der 21-Jährige diese auf das Übelste. Beide Personen gelangen wegen der zum Nachteil der Polizeibeamten begangenen Straftaten zur Anzeige.

PM des PP Konstanz vom 21.09.2019

Tübingen (Baden-Württemberg): Polizeibeamte angegriffen und beleidigt

In der Nacht auf Samstag um 00.15 Uhr ist es am Hauptbahnhof zu einem Polizeieinsatz gekommen. Mehrere Zeugen teilten über Notruf eine randalierende Person mit. Die Person würde unter anderem Gegenstände gegen einen Zug werfen. Der 41-jährige Tatverdächtige konnte nach kurzer Fahndung im Bereich des Gleis 1 festgestellt werden. Bei der Kontrolle verhielt er sich äußerst aggressiv gegenüber den eingesetzten Beamten. Da mit weiteren Störungen gerechnet werden musste, wurde er in Gewahrsam genommen. Im Rahmen der Maßnahmen versuchte er, einem Beamten einen Kopfstoß zu versetzen. Des Weiteren beleidigte er die Polizisten fortwährend. Er musste den Rest der Nacht schließlich in der Zelle verbringen.

PM des PP Reutlingen vom 21.09.2019

Coburg (Bayern): Körperverletzung

Am Samstag, um 00.06 Uhr, wurde die Polizei zu einem Einsatz in den Steinweg gerufen.
Dem Vernehmen nach wurde ein 19-jähriger Mann von einem 20-Jährigen angegriffen. Der Geschädigte, der bei der Attacke einen Faustschlag ins Gesicht bekam, wehrte sich, in dem er seinen Kontrahenten ins rechte Ohr biss.
Das Resultat, beide erheblich alkoholisierten Herrschaften haben sich eine Anzeige wegen Körperverletzung eingehandelt. Zudem wurde beiden Parteien ein Platzverweis erteilt, womit sich allerdings der 19-Jährige nicht einverstanden zeigte. Das Resultat, er sperrte sich gegen diese Amtshandlung und zeigte sich zunehmend aggressiver gegenüber den eingesetzten Beamten, weshalb ein Gewahrsam unumgänglich war.

PM der PI Coburg vom 21.09.2019

Schweinfurt (Bayern): Pkw fährt mit hoher Geschwindigkeit durch Fußgängerzone

Am Freitagabend, um 23:50 Uhr, bemerkte eine Streife der Polizeiinspektion Schweinfurt einen schwarzen BMW M6, der die Manggasse in Richtung Roßmarkt befuhr. Da es sich bei diesem Bereich um eine Fußgängerzone handelt, sollte der Pkw-Fahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Fahrer drehte jedoch seinen Pkw und fuhr mit quietschenden Reifen und hoher Geschwindigkeit in Richtung Am Zeughaus davon. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf. Der Beschuldigte fuhr über die Obere Straße in Richtung Marktplatz und konnte schließlich an der Kreuzung Brückenstraße / Paul-Rummert-Ring angetroffen und kontrolliert werden. Der 22-jährige Fahrer zeigte sich gegenüber den Polizeibeamten sehr aggressiv, weshalb ihm die Handfesseln angelegt werden mussten. Anschließend musste er die Beamten zur weiteren Sachbearbeitung zur Polizeiinspektion begleiten.
Aufgrund der verkehrswidrigen und rücksichtslosen Fahrt in der Fußgängerzone wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den 22-Jährigen ermittelt.

PM der PI Schweinfurt vom 21.09.2019

Essen (Nordrhein-Westfalen): Unendliche Geschichte Teil III – Nach Hamm und Dortmund kam noch Essen hinzu – Bundespolizei beschäftigt sich dreimal mit 29-jährigen Gewalttäter

Die Redewendung: „Aller guten Dinge sind drei“, ist auf den nachfolgenden Sachverhalt leider ganz und gar nicht zutreffend. Ein 29-jähriger Mann beschäftigte gestern (20. September) Einsatzkräfte der Bundespolizei in gleich drei Städten.
Siehe auch:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/4380958
und
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/4380995
Zum dritten Mal mussten sich Bundespolizisten gegen 18 Uhr mit dem aggressiven Mann beschäftigen. Auf dem Vorplatz (Nordseite) des Essener Hauptbahnhofs soll der deutsche Staatsangehörige mehrere Personen verbal bedroht haben.
Zeugenaussagen zufolge soll er dort später einen 29-jährigen Mann aus Bottrop angegriffen haben. Dabei trat und schlug er auf den Mann ein, der sich gegen seinen Angreifer zur Wehr setzte. Nachdem Zeugen die Auseinandersetzung geschlichtet hatten, soll der Essener diesen erneut, von hinten, gegen den Kopf geschlagen haben.
Bundespolizisten nahmen den Mann noch am Hauptbahnhof fest. Erste Befragungen vor Ort ergaben, dass der 29-Jährige zuvor mehrere Personen belästigt hatte und erneut, ähnlich wie in Dortmund, lautstark über seine Kampfsporterfahrung (MMA) geprahlt hatte.
Da sowohl das Opfer als auch der Angreifer durch die Auseinandersetzung verletzt wurden, mussten bei in eine Essener Klinik eingeliefert werden. Der Essener wurde dabei durch die Bundespolizei begleitet.
Gegen den 29-jährigen Essener wurden nach den Anzeigen in Hamm und Dortmund ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

PM der BPOLD St. Augustin vom 21.09.2019

Brixlegg (Tirol, Österreich): Gefährdung der körperlichen Sicherheit

Am 20. September 2019, gegen 20:40 Uhr lenkte ein 29-jähriger Pole einen Pkw in Brixlegg in den Bereich einer Tankstelle, fuhr knapp an zwei Personen vorbei und rammte einen abgestellten Pkw, sowie eine Drucklufteinrichtung der Tankstelle. Nachdem das Fahrzeug nur kurz zum Stillstand gekommen war, fuhr der Lenker weiter in die Marktstraße wo er gegen eine Gartenmauer stieß.
Der Mann beschimpfte die einschreitenden Polizisten und verweigerte einen Alkotest. Ihm wurde der Führerschein an Ort und Stelle abgenommen. Es folgen Anzeigen an die Staatsanwaltschaft Innsbruck und die Bezirkshauptmannschaft Kufstein.

PA der PI Kitzbühel vom 21.09.2019

Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg): Veranstaltung der AfD und Kundgebung des „OAT VS“ bei der Neuen Tonhalle – Polizei verzeichnet vorläufige Festnahmen – 3 Polizeibeamte leicht verletzt

Die Partei Alternative für Deutschland (AfD) hat am Samstagabend in der Neuen Tonhalle eine Informationsveranstaltung durchgeführt, bei der auch Mitglieder des Bundestages der AfD teilnahmen. Zeitgleich hatte die Antifa-Bewegung „Offenes Antifaschistisches Treffen Villingen-Schwenningen (OAT VS) eine Kundgebung bei der Stadtverwaltung Villingen-Schwenningen angemeldet. Insgesamt fanden sich etwa 100 Personen auf dem Vorplatz der Neuen Tonhalle ein, wobei auch Gruppen aus dem bürgerlichen Lager vertreten waren. Die Polizei Villingen wurde durch Kräfte des Polizeipräsidiums Tuttlingen sowie des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützt. Die Kundgebung verlief weitgehend störungsfrei.
Allerdings musste ein Teilnehmer der Gruppe OAT VS während der Kundgebung durch Polizeikräfte vorläufig festgenommen werden. Der bis dahin unbekannte Festgenommene war durch einen Geschädigten einer zurückliegenden Straftat wiedererkannt bzw. identifiziert worden. Zum Zwecke der Durchführung von strafprozessualen Maßnahmen musste 18-Jährige zum Polizeirevier Villingen transportiert werden. Im Zuge dieser Festnahme wurden in der Fortfolge 3 Polizeibeamte – u.a. durch einen Flaschenwurf – leicht verletzt. In diesem Kontext mussten zwei Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung bzw. wegen Körperverletzung mit anschließender, versuchter Gefangenenbefreiung eingeleitet werden. Gegen eine Teilnehmerin wird wegen Beleidigung von Polizeibeamten ermittelt. Des Weiteren mussten mehrere Platzverweise erteilt werden. Die Gruppierung des OAT VS verließ anschließend der Kundgebungsort und begann einen Aufzug durch die Innenstadt bis zum Polizeirevier in der Waldstraße. Nachdem die vorläufig festgenommenen Personen wieder entlassen worden waren, entfernte sich die Gruppierung in Richtung Innenstadt. Weitere Störungen waren danach nicht mehr zu verzeichnen. Trotz der Vorkommnisse auf dem Tonhallen-Areal zeigte sich der Einsatzleiter (EPHK Thomas Barth) mit dem Einsatzverlauf zufrieden.

PM des PP Tuttlingen vom 21.09.2019

Elchingen/Thalfingen (Bayern): Polizeifahrzeug beschädigt

Am Freitag, in der Zeit von 11:20 Uhr bis 11:30 Uhr, hatte eine Streife des Operativen Ergänzungsdienstes – Einsatzzug ihren uniformierten VW T5 in der Austraße geparkt. In dieser Zeit wurde der rechte Außenspiegel des Streifenfahrzeugs mutwillig beschädigt. Am Einsatzfahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 200 Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Neu-Ulm, 0731/8013-0, zu melden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 21.09.2019

Neu-Ulm (Bayern): Randalierer beschäftigt die Polizei

Am Freitagnachmittag, gegen 15:30 Uhr, wurde eine männliche Person beobachtet, wie diese in der Schwabenstraße an einer dortigen Gaststätte im Außenbereich mehrere eingepflanzte Blumen herausriss und im Außenbereich sowie auf dem Gehweg herumwarf, ebenso einige Blumentöpfe. Durch eine verständigte Streifenbesatzung der Neu-Ulmer Polizei konnte nur wenige hundert Meter weiter eine stark betrunkene Person festgestellt werden, welche durch einen Zeugen als der Verursacher identifiziert werden konnte. Die Person zeigte sich hier zunächst unkooperativ gegenüber den Beamten, konnte sich nicht ausweisen und gab keine Personalien an, weshalb dieser zur Klärung seiner Personalien festgehalten und zur Polizeiinspektion Neu-Ulm gebracht wurde. Auf der Dienststelle angekommen, konnte herausgefunden werden, dass es sich um einen bereits ausreichend polizeibekannten 30-Jährigen handelt, der derzeit ohne festen Wohnsitz ist. Aufgrund des fehlenden festen Wohnsitzes wurde mit der zuständigen Jour-Staatsanwaltschaft Rücksprache gehalten, welche strafprozessualen Maßnahmen gegen den 30-jährigen zu treffen sind, da dieser bei seiner Sachbeschädigung einen Schaden um die 1000 Euro verursacht hatte. Da der 30-Jährige kaum Bargeld bei sich führte und keine Sicherheitsleistung zur Sicherung des Strafverfahrens hinterlegen konnte, wurde nur die Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten angeordnet. Danach wäre der 30-Jährige aus Sicht der strafprozessualen Maßnahmen zu entlassen gewesen. Da dieser aber stark alkoholisiert war, ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert deutlich über 2,5 Promille, dieser in der Schwabenstraße herumtorkelte und weitere Sicherheitsstörungen zu erwarten waren, sollte dieser zur Gefahrenabwehr und zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen werden.
Als dem 30-Jährigen dies eröffnet wurde, fand er sich damit überhaupt nicht einverstanden, zeigte sich sehr aufgebracht und aggressiv gegenüber den Beamten auf der Wache, drohte mit seinem Kopf die Schleusentüre einzuschlagen und die Beamten zu schlagen. Einen Beamten bedrohte er mit der Aussage, dass er ihn umbringen werde und machte anschließend mit seinen Fingern eine Kopfschussgestik in dessen Richtung, hierbei spuckte er dem Beamten auch ins Gesicht. Um einen möglichen Angriff zu unterbinden, wurde der 30-Jährige im Schleusenbereich mit unmittelbarem Zwang zu Boden gebracht und gefesselt, dabei leistete dieser Widerstand gegen die Maßnahmen. Beruhigen ließ sich der 30-Jährige erst nach langem zureden, zeigte aber immer wieder starke Stimmungsschwankungen. Aufgrund des neuen Sachverhaltes wurde erneut Rücksprache mit der zuständigen Jour-Staatsanwaltschaft gehalten, diese ordnete eine Blutentnahme zur gerichtsverwertbaren Feststellung des Alkoholisierungsgrades an sowie die Benennung eines Zustellungsbevollmächtigen für diesen Vorgang. Eine Blutentnahme wurde schließlich auf der Polizeiinspektion Neu-Ulm durch eine hinzugerufene Ärztin durchgeführt. Noch vor der Blutentnahme versuchte der 30-Jährige sich selbst zu verletzen, indem er seinen Kopf mehrfach gegen den Tisch schlug, weshalb er erneut fixiert werden musste, damit dieser sich nicht selbst verletzen und die Blutentnahme durchgeführt werden konnte. Letztendlich wurde der 30-Jährige nach allen strafprozessualen Maßnahmen einer psychiatrischen Einrichtung zugeführt. Beim Transport dorthin spuckte dieser einem weiteren Polizeibeamten ins Gesicht.
Am selben Abend meldet sich eine 40-jährige Neu-Ulmerin, um Anzeige wegen eines Vorfalls zu machen. Dieser ereignete sich am Freitag zwischen 03:00 und 04:00 Uhr in der Wohnung der 40-Jährigen. Die 40-Jährige hatte einem Bekannten erlaubt, sich bei ihr für eine gewisse Zeit einzuquartieren, doch als dieser aufgefordert wurde die Wohnung zu verlassen, kam es zum Streit. Bei diesem Streit schlug der „Einquartierte“ der 40-Jährigen mit der Faust ins Gesicht und drohte diese umzubringen, sollte diese die Polizei verständigen. Durch den Schlag wurde die Frau nicht verletzt, hatte aber Schmerzen. Aus Angst ließ die 40-Jährige den Mann erneut bei sich schlafen und verständigte nicht die Polizei. Am frühen Morgen stellte diese fest, dass ihr Wohnungsschlüssel nicht mehr da war und dieser vom „Übernachtungsgast“ unberechtigt mitgenommen wurde, als dieser die Wohnung verließ. Aus Angst, dass dieser nun einfach in ihre Wohnung kommen könnte, kam die 40-Jährige am Freitagabend zur Polizei, um Anzeige zu erstatten. Wie sich herausstelle, handelte es sich um den 30-Jährigen, der sich bereits in einer geschlossenen Einrichtung befand. Es konnte dort dem 30-Jährigen der entwendete Wohnungsschlüssel abgenommen werden. Die Ermittlungen zu den Vorgängen laufen noch, den 30-jährigen erwarten nun einige Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung, Bedrohung, Diebstahl, Tätlicher Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 21.09.2019

Neu-Ulm (Bayern): Zunächst Hilflose Person greift Polizeibeamte an

Am Freitagnachmittag, gegen 16:00 Uhr, wurde der Polizei eine hilflose Person mitgeteilt, die scheinbar alkoholisiert ins Gleisbett am Neu-Ulm Bahnhof gefallen war. Aufgrund der hohen Einsatzlage im Bereich der Polizeiinspektion Neu-Ulm musste eine Unterstützungsstreife der Polizeiinspektion Weißenhorn, welche sich bereits wegen eines anderen Unterstützungseinsatzes in Neu-Ulm befand, den Einsatz übernehmen. Bis zum Eintreffen der Streife konnte die Person bereits aus dem Gleisbett geborgen werden. Zu einer Störung des Bahnverkehrs kam es hierbei nicht. Die Person wurde augenscheinlich nicht verletzt. Bei der hilflosen Person handelte es sich um einen 15-jährigen Augsburger, dieser war mit über 1,5 Promille deutlich alkoholisiert und wurde zur weiteren Abklärung und Verständigung eines Erziehungsberechtigen zur Polizeiinspektion Neu-Ulm verbracht. Bis dahin verhielt sich der 15-Jährige mehr oder weniger kooperativ. Während dieser im Schleusenbereich wartete, begann dieser scheinbar völlig grundlose seine Fassung zu verlieren, schrie laut herum, beleidigt die Beamten auf der Wache und versuchte auch einem Beamten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Um einen weiteren Angriff zu verhindern, wurde der 15-Jährige mittels unmittelbaren Zwanges zu Boden gebracht, dort fixiert und musste gefesselt werden. Hierbei leistet dieser massiven Widerstand, indem er sich mit aller körperlicher Gewalt gegen die Fixierung und Fesselung sperrte. Seinen Unmut gab er mit unzähligen Beleidigungen in Richtung der Beamten kund und ließ sich überhaupt nicht mehr beruhigen. Damit nicht genug, versuchte dieser auch noch durchgehend die Beamten anzuspucken, was ihm jedoch nicht gelang. Nach Rücksprache mit der zuständigen Jour-Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme zur Feststellung des Blutalkoholgehalts angeordnet. Letztendlich musste der 15-Jährige einer psychiatrischen Einrichtung für Jugendliche zugeführt werden. Diesen erwarten nun Strafanzeigen wegen Tätlichen Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchte Körperverletzung und Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 21.09.2019

 

Bezirk Rohrbach (Oberösterreich): Mann ging auf Polizisten los

Am 20. September 2019 um 15:48 Uhr wurde eine Polizeistreife zu einem Familienstreit nach Ulrichsberg gerufen. Die Beamten stellten beim Eintreffen fest, dass mehrere Wohnungseinrichtungsgegenstände beschädigt waren. Der 44-jährige Bewohner verhielt sich während der gesamten Amtshandlung extrem aggressiv gegenüber den Polizisten, weshalb schlussendlich die Festnahme ausgesprochen werden musste. Der 44-Jährige entgegnete jedoch, sich sicher nicht festnehmen zu lassen und wehrte sich, indem er mit seinen Fäusten versuchte auf die Beamten einzuschlagen. Trotz enormer Gegenwehr gelang es den Polizisten dem Mann die Handfesseln anzulegen. Bei seiner ersten Befragung machte er von seinem Recht Gebrauch nicht aussagen zu müssen. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Anzeige auf freiem Fuß an.

PA der LPD Oberösterreich vom 21.09.2019

Wien: Polizist bei Widerstandshandlung verletzt

Eine 32-jährige Frau wurde gestern von Polizeikräften mittels Arrestantenwagen in eine Justizanstalt überstellt. Die Frau setzte Widerstandshandlungen gegen die Polizisten und verletzte hierbei einen Beamten mit einem Fußtritt. Der Beamte konnte den Dienst nicht weiter versehen. Die Frau wurde angezeigt.

Presseaussendung der LPD Wien vom 21.09.2019, 09:19 Uhr

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.