Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz): Randalierer leistet Widerstand gegen die Polizei

Am 01.10.2010, gegen 01:00 Uhr, fällt ein Randalierer am Grenzgraben auf, welcher gegen ein parkendes Auto tritt. Durch das beherzte Eingreifen von Zeugen kann diese Person festgehalten und am Boden fixiert werden.
Die hinzugerufenen Polizeibeamten versuchen darauf mit dem verantwortlichen 20-Jährigen aus Bad Kreuznach zu reden. Dieser ist alkoholisiert und steht vermutlich unter Drogeneinfluss. Er ist aggressiv, unzugänglich, beleidigt und bedroht die Beamten, sodass er gefesselt werden muss. Dabei leistet er erhebliche Gegenwehr. Es wird jedoch glücklicherweise niemand verletzt. Der Beschuldigte wird in der Folge dem Polizeigewahrsam zugeführt. Auf der Dienststelle angekommen spuckt er einem Polizeibeamten unvermittelt ins Gesicht, sodass sich der Beamte aufgrund einer Infektionsgefahr vorsorglich in ein Krankenhaus begeben muss. Da sich der Beschuldigte auch in der Polizeizelle nicht beruhigen will und selbst verletzt, muss er in die nächste Fachklinik eingeliefert werden.
Gegen ihn wird nun wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung ermittelt.

PM der PD Bad Kreuznach vom 01.10.2019

 

Rosenheim (Bayern): Randalierer im Klinikum

Eigentlich wollte das Klinikpersonal einem 62-Jährigen Mann aus Stephanskirchen nur behilflich sein und ihn behandeln. Doch plötzlich zeigte sich der Mann aggressiv gegenüber den Ärzten und Pflegern des Klinikums, schrie herum und konnte nicht mehr beruhigt werden.
Als die Streife der Rosenheimer Polizei vor Ort eintraf, änderte sich sein Verhalten überhaupt nicht. Der Stephanskirchner musste daraufhin in Gewahrsam genommen werden. Der Mann war stark alkoholisiert, ein Alkoholtest ergab über zwei Promille.

PM der PI Rosenheim vom 01.10.2019

 

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): gefährliche Körperverletzung, Sachbeschädigung, Widerstand

Zeugen meldeten gestern gegen 21:45 Uhr randalierende Jugendliche im Bereich Parkhaus Schäferstraße. Einer habe die Scheibe der Eingangstür des Parkhauses eingetreten. Beim Eintreffen der Polizei waren drei Jugendliche, zwei Brüder im Alter von 19 und 20 sowie ein 17jähriger, gerade dabei, einen zufällig hinzugekommenen 21jährigen zu verprügeln. Sie schlugen und traten gemeinsam auf den 21jährigen ein, der Schürfwunden im Gesicht und am Rücken, eine Platzwunde am Knie und eine Fußverletzung davontrug. Die beiden Brüder gingen sofort aggressiv auf die Polizeibeamten zu, die Pfefferspray einsetzen mussten, um einen tätlichen Angriff zu verhindern. Da sich der ältere der beiden Brüder weiterhin extrem aggressiv verhielt, sollte er gefesselt werden. Hierbei leistete er massiven Widerstand. Nach der Festnahme wurde er ins Krankenhaus verbracht, wo eine freiwillig durchgeführter Alkohol-Test einen Wert von 1,80 Promille ergab. Aufgrund des psychischen Zustandes wurde er im Krankenhaus aufgenommen. Sein 19jähriger Bruder wurde nach kurzem Aufenthalt auf der Dienststelle wieder auf freien Fuß gesetzt. Die eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt. Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung wurden eingeleitet.

PM der PD Pirmasens vom 01.10.2019

 

Passau (Bayern): Ungebetener Gast beleidigt und tritt gegen Polizeibeamte

Am gestrigen Montag, gegen 22:50 Uhr, wollte eine erheblich alkoholisierte 30-jährige Frau ein Schnellrestaurant in der Bahnhofstraße nicht mehr verlassen. Die hinzugerufenen Polizeibeamten mussten die offensichtlich stark Betrunkene beim Verlassen des Restaurants stützen. Aufgrund der hohen Alkoholisierung wurde sie in Gewahrsam genommen und sollte mit dem Pkw zur Dienststelle verbracht werden. Dabei wehrte sie sich erheblich beim Verbringen in den Dienst-Pkw. Auf der Fahrt zur Dienststelle spuckte sich nach den Beamten und beleidigte sie mehrfach. Weiterhin trat sie mit ihren Füßen gegen die Beamten. Die Frau muss sich nun wegen mehrerer Delikte u.a. Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PI Passau vom 01.10.2019

 

Besigheim (Baden-Württemberg): Brandstiftung in Flüchtlingsunterkunft und Angriff auf Polizeibeamte

Ein 21-jähriger Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in der Jahnstraße in Besigheim hat am Montagabend in seinem Zimmer Einrichtungsgegenstände in Brand gesetzt. Gegen 18:55 Uhr meldeten mehrere Anrufer den Brand bei der Polizei. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte waren die Brandstellen aber bereits erloschen und es war nur geringer Sachschaden entstanden. Der augenscheinlich verwirrte Somalier wurde zunächst in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen gebracht, wo er zu randalieren begann, zwei Polizeibeamte angriff, bespuckte und einen von ihnen leicht verletzte. Der 21-Jährige musste schließlich gefesselt und von Polizeibeamten begleitet in eine psychiatrische Einrichtung gebracht werden.

PM des PP Ludwigsburg vom 01.10.2019

 

Weismain (Bayern): Renitente Patientin

Am Montagnachmittag rief die Besatzung eines Rettungswagens die Polizei um Hilfe, da sich eine amtsbekannte 38-jährige Patientin massiv gegen eine erforderliche Behandlung wehrte. Die Sanitäter zogen sich bis zum Eintreffen der Polizeistreifen zurück. Beim Eintreffen der ersten Streife wartete der 34-jährige Lebensgefährte bereits vor dem Haus auf die Polizisten. Er verweigerte jeglichen Zutritt und zeigte sich ebenfalls äußerst aggressiv, schlug und trat wild um sich und beleidigte sämtliche Anwesende, weshalb Verstärkung angefordert werden musste, um das renitente Pärchen zu bändigen und der Frau ärztliche Hilfe zukommen zu lassen. Der 34-Jährige konnte schließlich unter enormem Kraftaufwand von sechs Polizeibeamten und Beamtinnen zu Boden gebracht, gefesselt, fixiert und zur PI Lichtenfels verbracht werden. Er erhält eine Anzeige wegen Körperverletzung, tätlichen Angriffs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Im Anschluss konnte die 38-Jährige von den Sanitätern sowie dem Notarzt versorgt werden. Beide Personen standen nach Einschätzung der Beamten erheblich unter Drogeneinfluss.

PM der PI Lichtenfels vom 01.10.2019

 

Lörrach (Baden-Württemberg): Betrunkener Radfahrer bespuckt Polizisten

Am Montag, 30.09.19, gegen 21.30 Uhr, wurde die Polizei Lörrach zu einem betrunkenen Mann in eine Bar in der Innenstadt gerufen. Dieser soll sich in der Bar aggressiv verhalten haben und wollte diese trotz Aufforderung nicht verlassen. Durch die Polizei wurde dem Mann ein Platzverweis erteilt, welchem er auch widerwillig nachkam und die Bar zu Fuß verließ. Kurze Zeit später wurde er dann in der Tumringer Straße stark schwankend auf einem Fahrrad angetroffen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von etwa 2 Promille. Die Mitnahme wollte der 28 Jährige dadurch verhindern, dass er sich mit geballten Fäusten aufbaute und einen Polizisten anspuckte. Dies verhinderte jedoch nicht die nachfolgende Blutentnahme. Da er sich auch hier nicht beruhigen wollte, musste er anschließend die Nacht in polizeilichem Gewahrsam verbringen. Ihn erwarten nun entsprechende Strafanzeigen.

PM des PP Freiburg vom 01.10.2019

 

Meppen (Niedersachsen): Opfer nach Körperverletzung gesucht

Am Montagabend ist es gegen 23:20 Uhr vor einer Pizzeria an der Bahnhofstraße zu Streitigkeiten gekommen. Dabei schlug ein 20-jähriger Mann dem bisher unbekannten Opfer eine Flasche ins Gesicht. Die Polizei konnte den Täter in Gewahrsam nehmen.
Hierbei leistete er erheblichen Widerstand. Er beleidigte die Beamten, versuchte sie mehrfach zu treten und bespuckte sie. Dem Mann wurde auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen. Er wird sich nun wegen Körperverletzung und des Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten müssen.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach dem Opfer der Körperverletzung. Dieses rannte nach der Tat in Richtung Bahnhof davon.
Das Opfer sowie weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Meppen unter der Rufnummer (05931)9490 zu melden.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 01.10.2019

 

Waldshut-Tiengen/Tiengen (Baden-Württemberg): Aggressiver Ex-Mann kommt in Gewahrsam

Mit einem betrunkenen und aggressiven Ex-Mann bekam es die Polizei am Montag, 30.09.2019, in WT-Tiengen zu tun. Die ehemalige Frau teilte gegen 23:30 Uhr mit, dass ihr Ex vor der Tür stehe und gewaltsam eindringen wolle. Bei Eintreffen der Polizei war er weg, kam aber, nachdem die Polizei abgerückt war, wieder zurück und belästigte die Frau erneut. Im Zuge verdeckter Fahndungsmaßnahmen konnte die Polizei dem 38-jährigen dann trotz weiteren Fluchtversuchen habhaft werden, nachdem er zu seinem in der Nähe geparkten Pkw zurückkehrt war. Der sich uneinsichtig zeigende und deutlich alkoholisierte Mann wurde in Gewahrsam genommen. Als er in die Zelle gebracht wurde und ihm die Handschließe abgenommen worden war, griff er einem Polizisten nach der Waffe. Er wurde überwältigt und zu Boden gebracht. Er stellte dann das Ganze als „Spaß“ dar. Aus Spaß wird aber Ernst, wenn er für die Folgen seines Tuns in dieser Nacht zur Verantwortung gezogen wird.

PM des PP Freiburg vom 01.10.2019

 

Nürnberg (Bayern): Nach Hilfeleistung Widerstand geleistet

Einer 25-jährigen Betrunkenen sollte von der Polizei am Montagabend (30.09.2019) Hilfe geleistet werden. Sie bedankte sich hierfür, indem sie Widerstand leistete und die Beamten anspuckte.
Gegen 18:30 Uhr wurden Beamte der PI Nürnberg-Mitte auf eine Frau aufmerksam gemacht, die erheblich betrunken und auf Grund dessen kaum mehr ansprechbar war.
Weder die Anwesenheit der Polizei noch die der Rettungskräfte schien der Frau jedoch zu gefallen. Sie wurde zunehmend aggressiver und wehrte sich gegen jegliche Maßnahmen. Letztlich musste sie mittels unmittelbaren Zwangs zu Boden gebracht und gefesselt werden.
Die Beschuldigte setzte sich weiterhin durch Tritte zur Wehr. Zudem beleidigte sie die Beamten und versuchte sie anzuspucken.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth entnahm ein Arzt eine Blutprobe. Darüber hinaus wurde Haftantrag gestellt, da die 25-Jährige über keinen festen Wohnsitz verfügt.
Die Beschuldigte wird im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Sie muss sich in einem Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten.
Die Beamten blieben unverletzt.

PM des PP Mittelfranken vom 01.10.2019

 

Marburg (Hessen): „Alter schützt vor … nicht“

Am Montagmorgen (30.September, 06.35 Uhr) hatte es die Polizei mit zwei erheblich alkoholisierten Herren im Alter zwischen 65 und 69 Jahren zu tun. Der eine landete letztlich verletzt im Krankenhaus, der andere zur Ausnüchterung in der Zelle. Letzterer muss sich zudem wegen seines Verhaltens gegenüber dem Rettungsdienst und der Polizei demnächst gerichtlich verantworten. Die Polizei erstattete u.a. Anzeigen wegen Körperverletzung und Widerstand. Um 06.18 Uhr rief ein offenbar betrunkener Mann die Rettungsleitstelle an und meldete seinen verletzten Bruder, der in einer großen Blutlache liegt. Mit Mühe gelang es, den Einsatzort zu erfahren. Vor Ort ließ sich das Geschehen wegen der erheblichen Alkoholisierung der beiden Männer nicht endgültig klären, allerdings deuten die Spuren darauf hin, dass die Verletzungen durch einen eigenverschuldeten Sturz entstanden.
Beide Männer waren ansprechbar, aber aggressiv, sodass letztlich Handfesseln notwendig wurden. Der Rettungswagen transportierte den älteren Mann zur Untersuchung der Kopfverletzung ins Krankenhaus. Der andere verweigerte die Feststellung seiner Personalien und griff die Polizeibeamten tätlich an, die ihn zwecks Auffinden von Personalpapieren durchsuchen wollten. Durch den Widerstand gab es keine Verletzten. Die von der Staatsanwaltschaft angeordnete Blutprobe ließ der Mann ebenfalls nicht freiwillig über sich ergehen.
Er blieb auf richterliche Anordnung anschließend bis zur Ausnüchterung im Gewahrsam. Um 18 Uhr trat er den Heimweg an.

PM des PP Mittelhessen vom 01.10.2019

 

Frankfurt-Bahnhofsviertel (Hessen): Polizeibeamter bei Festnahme verletzt

Gestern Abend nahmen Zivilfahnder einen Dealer in der Düsseldorfer Straße fest. Der festnehmende Beamte wurde dann von einem jungen Mann mit einer Glasflasche auf den Kopf geschlagen. Offensichtlich wollte er so seinen Kumpel befreien.
Gegen 22:20 Uhr bot ein 29-jähriger einem Zivilbeamten in der Düsseldorfer Straße Drogen zum Kauf an. Der Fahnder willigte zum Schein ein und wurde dann zu einem 20-jährigen Komplizen geführt, der die Drogen dabeihatte. Der 20-Jährige erkannte den vermeintlichen Kunden jedoch als Polizist und rannte davon. Nach kurzer Verfolgung stellten ihn die Polizeibeamten und nahmen ihn fest. Während der Festnahme näherte sich plötzlich ein bis dato unbeteiligter 19-jähriger und schlug unvermittelt einem Beamten mit einer Glasflasche auf den Kopf. Dadurch gelang es dem Dealer, sich zu befreien und zu flüchten. Er wurde jedoch kurz darauf wieder festgenommen. Der Polizeibeamte erlitt durch den Schlag mit der Flasche eine Platzwunde am Kopf. Der 19-jährige wurde ebenfalls festgenommen und in die Haftzellen des Präsidiums eingeliefert. Er sieht sich jetzt mit einem Ermittlungsverfahren wegen Gefangenenbefreiung und tätlichen Angriffs auf einen Polizeibeamten konfrontiert. Er wird heute einem Haftrichter vorgeführt.

PM (191001 – 1034) des PP Frankfurt a.M. vom 01.10.2019

 

Forst (Brandenburg): Polizeibeamte angegriffen

Kurz nach 07:00 Uhr kam Polizeibeamten auf ihrer Streifenfahrt am Dienstag zwischen der BAB 15 und Simmersdorf ein offensichtlich orientierungsloser Mann entgegen, den sie ansprachen. Der mit 2,14 Promille berauschte 52-Jährige griff die Beamten daraufhin an, so dass sie ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam nahmen.

PM der PD Brandenburg Süd vom 01.10.2019

 

Seußen (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

Zwei Polizeibeamte der PI Marktredwitz wurden am Montagvormittag, während sie eine Verkehrskontrolle durchführten, von einem unbeteiligten Autofahrer beleidigt. Der 69jährige Mann aus dem Landkreis konnte nicht sofort an der wegen der Kontrollstelle blockierten Straße vorbeifahren. Das nahm er zum Anlass um sein Missfallen gegenüber den Beamten auszudrücken und bedachte sie mit unflätigen Äußerungen. Er wird wegen Beileidung angezeigt.

PM der PI Marktredwitz vom 01.10.2019

 

Kassel (Hessen): 45-Jähriger beißt Ordnungspolizisten bei Kontrolle

Am gestrigen Montagabend kontrollierten Bedienstete des städtischen Ordnungsamts in der Gartenstraße in Kassel, nahe der Sodensternstraße, einen 45 Jahre alten Mann, der zuvor laut Zeugen vorbeifahrende Autofahrer angepöbelt haben soll. Bei der gegen 23:10 Uhr durchgeführten Kontrolle zeigte sich der 45-jährige, alkoholisierte Mann gegenüber den drei Ordnungspolizisten vollkommen uneinsichtig und griff sie auch noch an. Während der anschließenden Auseinandersetzung biss er einem Ordnungsamtmitarbeiter unvermittelt in den Finger, wodurch dieser leichte Verletzungen erlitt. Der renitente 45-Jährige konnte durch die Mitarbeiter des Ordnungsamts schließlich unter Kontrolle gebracht werden, bis die zwischenzeitlich alarmierten Polizeibeamten vom Kasseler Revier Mitte hinzueilten. Ein bei ihm durchgeführter Alkotest hatte einen Wert von rund 2,7 Promille zum Ergebnis. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen auf dem Revier Mitte entließen die Polizisten den 45-Jährigen aus Kassel, der sich mittlerweile beruhigt hatte. Er muss sich nun wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten. Die weiteren Ermittlungen werden bei den Beamten der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Nord geführt.

PM des PP Nordhessen vom 01.10.2019

 

Prenzlau (Brandenburg): Diebe wurden gewalttätig

Am 30.09.2019, gegen 13:30 Uhr, wurden zwei Männer in einem Bekleidungsgeschäft in der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße beim Ladendiebstahl ertappt. Von einer Mitarbeiterin daraufhin angesprochen, versuchten sie, mit betont aggressivem Auftreten, die Frau zu beeinflussen. Daraufhin eilten ihr zwei Kunden zu Hilfe. Die Diebe sollten nun die Gegenstände herausgeben. Doch wurden sie jetzt gewalttätig und einer der Delinquenten versetzte einem der Helfer einen Fußtritt ins Gesicht. Der 66-Jährige erlitt dabei eine Nasenbeinfraktur. Auch gegen die hinzugerufenen Polizeibeamten wurde das Duo ausfällig und wehrte sich gegen die Maßnahmen der Polizisten. Letztlich fanden sie sich aber doch im Gewahrsam wieder. Wie sich herausstellte, hatte man es mit zwei polnischen Staatsbürgern im Alter von 26 und 30 Jahren zu tun. Der Ältere ist bereits wegen Eigentumsdelikten bekannt geworden. Er hatte zu diesem Zeitpunkt einen Atemalkoholwert von 2,45 Promille aufzuweisen. Auch sein Komplize erwies sich mit 1,73 Promille als alkoholisiert. Die Herren sind vorläufig festgenommen und sitzen nun Kriminalisten gegenüber.

PM der PD Brandenburg Ost vom 01.10.2019

 

Amberg (Bayern): Dreimal aufgefallen

Einen ganz schlechten Tag hatte am Montag ein amtsbekannter Amberger. Zuerst pöbelte er zur Mittagszeit alkoholisiert in einer Bierstube der Georgenstraße andere Gäste an und wollte die Örtlichkeit nicht verlassen. Nach Aufforderung durch die Polizei verließ er zunächst die Gaststätte, kam aber zurück und pöbelte vor dem Eingangsbereich Gäste und Passanten in der Fußgängerzone an. Daraufhin erhielt er einen Platzverweis und tauchte wenig später in einer Bäckerei auf. Dort bestellte er sich einen Kaffee mit Kuchen und wollte dazu auch einen kräftigen Schluck von seinem mitgebrachten Bier nehmen. Das untersagte ihm eine Bäckereifachverkäuferin und zog damit den Unmut des Mannes auf sich. Verärgert stieß er die Tasse Kaffee zu Boden und verließ die Bäckerei nicht ohne die junge Frau noch heftig zu bleidigen. Aller guten Dinge sind drei, dachte er sich und sprach zwei 12-jährige mit anzüglichen Bemerkungen an. Dann ließ er die völlig verdutzten Kinder stehen und ging zur naheliegenden Wohnung seiner Freundin. Da nun möglicherweise ein Sexualdelikt gegenüber Kindern im Raum stand, holten die verständigten Polizeistreifen den Mann aus der Wohnung heraus und nahmen ihn vorläufig fest. Er bedrohte dabei die Beamten und gab ein Bestes seines Portfolios an Beleidigungen ab.
Die Staatsanwaltschaft wurde informiert und ordnete eine Blutentnahme an. Um weitere Straftaten zu unterbinden wurde der 50-jährige in Sicherheitsgewahrsam genommen und in einer Zelle ausgenüchtert. Der Nachmittag hat sich gelohnt und es wird wegen Bedrohung, mehrfacher Beleidigung und Sachbeschädigung ermittelt.

PM der PI Amberg vom 01.10.2019

 

Osnabrück/Bissendorf (Niedersachsen): Vier verletzte Polizisten nach Widerstand

In der Wiesenbachstraße in Osnabrück wurden am Montagnachmittag vier Polizisten bei einem Einsatz verletzt. Zwei der Beamten sind derzeit nicht dienstfähig. In Bissendorf drohte ein 24-Jähriger am Sonntag seinen Angehörigen, ihnen etwas anzutun. Die Familie verständigte die Polizei und der 24-Jährige flüchtete noch vor dem Eintreffen der Beamten. Die anschließende Fahndung nach dem Beschuldigten verlief erfolglos. Am Montag meldete sich der junge Mann erneut und wiederholte seine Drohungen. Im weiteren Verlauf des Tages konnte durch die Beamten der Aufenthaltsort des 24-Jährigen ermittelt werden. Bei seiner Festnahme in der Wiesenbachstraße leistete der Mann erheblichen Widerstand.
Dabei verletzte er eine 38 Jahre alte Polizistin und ihre drei Kollegen im Alter von 28 und 55 Jahren. Während des Geschehens in der Wiesenbachstraße störten mehrere Passanten die Festnahme und fertigten mit ihren Handys Videos und Fotos. Daraufhin mussten weitere Polizisten zur Unterstützung angefordert werden. Der Beschuldigte konnte schließlich festgenommen und zunächst zur Wache, und später in eine Klinik gebracht werden. Dort zeigte er sich ebenfalls ausgesprochen aggressiv.

PM der PI Osnabrück vom 01.10.2019

 

Stadt Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Polizeibeamte angegriffen

Ein erheblich alkoholisierter 28-jähriger Brandenburger weigerte sich am Montagmorgen die Wohnung seiner Mutter im Brandenburger Ortsteil Kirchmöser zu verlassen. Familienangehörige informierten daraufhin die Polizei. Dabei trat der 28-Jährige sowohl seinen Angehörigen, als auch als auch den Polizeibeamten gegenüber äußerst aggressiv auf. Obwohl Sie den Mann mehrfach aufforderten den Wohnbereich der Mutter zu verlassen, kam er dem nicht nach. Stattdessen versuchte er die Polizeibeamten tätlich anzugreifen. Die Beamten konnten den Angreifer jedoch abwehren, ihm fesseln und ins Polizeigewahrsam nehmen. Dabei trat er wiederholt mit den Füßen in Richtung der Polizisten, verletzte sie jedoch nicht. Aufgrund psychischer Auffälligkeiten verfügte ein hinzugezogener Notarzt die Einweisung in eine Brandenburger Fachklinik. Zuvor wurde noch ein Atemalkoholtest beim 28-Jährigen durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von über zwei Promille. Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren, u.a. wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Hausfriedensbruch ein.

PM der PD Brandenburg West vom 01.10.2019

 

Lathen (Niedersachsen): Räuber verschanzt sich in Wohnung

Ein amtsbekannter 35-jähriger Mann aus Lathen hat am Dienstagvormittag für einen größeren Polizeieinsatz an der Molkereistraße gesorgt. Nachdem er gegen 9.45 Uhr in einem Supermarkt an der Großen Straße zunächst bei einem Ladendiebstahl erwischt wurde, bedrohte er dort zwei Mitarbeiterinnen mit einem Messer. Im Anschluss flüchtete der Mann in ein Mehrfamilienhaus an der Molkereistraße. Nur Minuten später wurde er im dortigen Hausflur von einer Funkstreifenbesatzung gestellt. Der hochaggressive und mit einem Messer bewaffnete Mann konnte sich trotz Einsatzes von Pfefferspray in einer Wohnung verschanzen. Binnen kürzester Zeit waren zahlreiche Streifenwagen zur Unterstützung eingetroffen. Die Einsatzkräfte umstellten das Gebäude. In einem günstigen Moment gelang es mehreren Beamtinnen und Beamten den Täter zu überraschen und unter heftigem Widerstand zu überwältigen. Verletzt wurde dabei niemand. Der 35-Jährige muss sich nun wegen räuberischen Diebstahls, Bedrohung und Widerstand verantworten.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 01.10.2019

 

Neubulach (Baden-Württemberg): Mann wehrt sich gegen Verlegung, zwei Polizeibeamte verletzt

Am Dienstagmorgen kam es bei einem Unterstützungseinsatz in einer Asylunterkunft in Neubulach zu Widerstandshandlungen durch einen 20-jährigen Asylbewerber. Dieser musste schließlich nach einem Krampfanfall noch ärztlich behandelt werden. Zwei Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz verletzt.
Nach den bisherigen Erkenntnissen sollte der 20 Jahre alte Kameruner am Dienstag in eine andere Asylunterkunft verlegt werden.
Da sich der 20-Jährige gegen die Maßnahmen der Mitarbeiter des zuständigen Landratsamtes wehrte, wurde die Polizei hinzugezogen. Im Zuge der anschließenden Wohnungsräumung kam es zu massiven Widerstandshandlungen, bei denen der junge Mann auch mehrfach nach den eingesetzten Beamten trat. Hierdurch erlitten zwei Polizeibeamte Verletzungen, sie konnten ihren Dienst aber weiter fortsetzen.
Nachdem der 20-Jährige unter Kontrolle gebracht und in einen Streifenwagen verbracht werden konnte, bekam er krampfartige Anfälle.
Er wurde daher an einen Notarzt übergeben und anschließend in einem Krankenhaus untersucht. Nach Abschluss der ärztlichen Untersuchungen, wurde der Mann in eine psychiatrische Einrichtung verlegt.

PM des OO Karlsruhe vom 01.10.2019

 

München (Bayern): Wiesnbesucher rufen verfassungswidrige Parolen und beleidigen eingesetzte Beamte

Am Samstag, 28.09.2019, gegen 21:00 Uhr, bemerkte eine Einsatzgruppe auf der Wirtsbudenstraße in der Nähe des Haupteingangs einen 17-Jährigen und einen 18-Jährigen (beide Münchner), die mehrmals „Heil Hitler“ riefen. Bei der anschließenden Festnahme beleidigte der 18-Jährige die eingesetzten Polizeibeamten auf üble Art und Weise.
Die beiden wurden nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

PM des PP München (Wiesnbericht) vom 01.10.2019

 

Krumbach (Bayern): Sachbeschädigung und Trunkenheitsfahrt

Am Montag, 30.09.2019, 22.25 Uhr wurde der Polizei zunächst mitgeteilt, dass eine Person auf einen Abfalleimer im Stadtpark in Krumbach eintritt und diesen beschädigte. Zeugen beobachteten weiter, wie der Täter schwankend in einen Pkw einstieg und wegfuhr. Über das amtliche Kennzeichen, sowie eine sehr gute Beschreibung des Täters, konnte dieser an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Ein dort durchgeführter Atemalkoholtest beim 27-Jährigen verlief positiv. Weiterhin konnten Anzeichen für einen vorhergehenden Drogenkonsum festgestellt werden. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet. Bei der Aufnahme wurde ein Beamter durch eine 41-jährige Bekannte des 27-Jährigen beleidigt. Am Mülleimer entstand ein Schaden in Höhe von ca. 50 Euro.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 01.10.2019

 

Wien: Mann randaliert in einem Lokal

In einem Lokal ist es zu einem Streit zwischen der Inhaberin und ihrem Lebensgefährten gekommen. Dabei beschimpfte er seine Lebensgefährtin und gestikulierte wild herum, sodass auch mehrere Gläser zu Bruch gingen. Als sie ihn darum bat das Lokal zu verlassen, weigerte er sich, weshalb in weiterer Folge eine Anrainerin die Polizei verständigte. Der Mann reagierte äußerst unkooperativ und aggressiv als die Beamten versuchten die Situation zu beruhigen. Da der Mann trotz mehrmaligen Abmahnungen sein Verhalten nicht einstellte und den Beamten mit geballten Fäusten Schläge androhte, wurde die Festnahme ausgesprochen. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

PA der LPD Wien vom 01.10.2019

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