Bendorf (Rheinland-Pfalz): Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss – mit anschließenden Widerstandshandlungen

Am Samstag, den 05.10.2019 um 21:23 h wurde die Polizeiinspektion Bendorf zunächst über einen Verkehrsunfall mit Sachschaden auf der L 307 Bendorf in FR Höhr-Grenzhausen in Kenntnis gesetzt. Bei der im Anschluss durchgeführten Verkehrsunfallaufnahme, konnte bei dem alleinbeteiligten Fahrer deutlicher Atemalkoholgeruch festgestellt werden. Im Anschluss sollte dem 37-jährigen Fahrzeugführer aus der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen eine Blutprobe auf der Dienststelle entnommen werden. Nach Sistierung zur Dienststelle wurden die eingesetzten Beamten zunächst verbal massiv beleidigt. Im Anschluss sperrte sich der mittlerweile hochaggressive Beschuldigte massiv gegen die Blutentnahme. Nach Abschluss aller Maßnahmen beruhigte sicher der Beschuldigte zunehmend und wurde abschließend aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

PM der PD Koblenz vom 06.10.2019

 

Bingen (Rheinland-Pfalz): Randalierer auf dem Binger Oktoberfest; Polizeibeamter beleidigt

Am späten Samstagabend wurde die Polizei zum Binger Oktoberfest gerufen. Dort teilte die Security mit, dass man einen Gast aufgrund seines aggressiven Verhaltens der Festhalle verwiesen habe. Der Gast wolle dies jetzt nicht akzeptieren und kehre ständig zum Eingang zurück. Der 32-jährige Störenfried aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis reagierte auch auf Ansprache der Beamten uneinsichtig und aggressiv, so dass ihm letztlich ein Platzverweis ausgesprochen werden musste. Da er diesem nicht nachkam, wurde er bis zum nächsten Morgen in Gewahrsam genommen. Während des Einsatzes wurde einer der eingesetzten Polizeibeamten von einem unbeteiligten Oktoberfest-Besucher beleidigt. Gegen den 48-Jährigen Mann aus Bingen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Bingen vom 06.10.2019

 

Merchweiler Saarland): Verfolgungsfahrt von Motorradfahrer

Am Samstagmorgen wurde die Besatzung eines Funkstreifenwagens gegen 01.30 h auf einen Motorradfahrer aufmerksam, der mit überhöhter Geschwindigkeit durch Merchweiler-Wemmetsweiler fuhr. Nachdem dem Motorradfahrer Anhaltezeichen gegeben worden waren, erhöhte dieser allerdings seine Geschwindigkeit und flüchtete über Nebenstraßen. Durch das Querstellen eines Funkstreifenwagens konnte seine Weiterfahrt blockiert werden. Beim Versuch an dem Funkstreifenwagen vorbeizufahren, kollidiert der Fahrer allerdings mit diesem und flüchtete nun zu Fuß weiter. Nach kurzer Verfolgung zu Fuß konnte der Fahrer, ein 28 Jahre alter Mann aus Illingen, jedoch festgenommen werden. Da sich der Fahrer gegen die Festnahme wehrte, wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Im Rucksack des Mannes konnten Betäubungsmittel sichergestellt werden. Weiterhin war das Motorrad nicht zugelassen und mit einem Kennzeichenschild versehen, das nicht für das Motorrad verausgabt war. Der Motorradfahrer stand offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und hatte keine Fahrerlaubnis für das Motorrad. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und das Motorrad wurde sichergestellt.

PM der PI Neunkirchen vom 06.10.2019

 

Merchweiler (Saarland): Angriff auf Polizeibeamte beim Oktoberfest

Am Sonntagmorgen kam es gegen 00.10 h zu einem Angriff gegen Polizeibeamte bei einem Einsatz anlässlich des Oktoberfestes in Merchweiler. Ein 51 Jahre alter Mann aus Saarbrücken war bereits aufgrund seines aggressiven Verhaltens vom Sicherheitsdienst des Festzeltes verwiesen worden. Da der Mann nun versuchte gegen die Sicherheitskräfte körperlich vorzugehen, wurde die Polizei hinzugezogen. Der polizeilichen Verfügung eines Platzverweises kam er allerdings auch nicht nach und griff einen Polizeibeamten mit einem gezielten Faustschlag ins Gesicht an. Erst durch den körperlichen Einsatz von mehreren Polizeibeamten gelang es, den Mann zu fixieren. Es wurden vier Polizeibeamte leicht verletzt, einer davon musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Der Beschuldigte wurde ebenfalls leicht verletzt. Ihm wurde aufgrund seiner Alkoholisierung eine Blutprobe entnommen.

PM der PI Neunkirchen vom 06.10.2019

 

Unsleben (Bayern): Bei Widerstand gegen die Polizei – ein Beamter verletzt

Am Samstag in den Nachmittagsstunden fuhren Beamte der PI Mellrichstadt nach Unsleben, um sich dort um ein Wohnmobil zu kümmern, welches Sichtbehindern abgestellt war. Dabei stellten sie Ordnungshüter fest, dass an dem Wohnmobil ein Kennzeichen angebracht war, welches ursprünglich für ein Motorrad angebracht war. Als die beiden Beamten die beiden Besitzer des Reisemobils darauf ansprachen, versuchten diese, das Kennzeichen noch schnell zu entfernen, bevor Lichtbilder als Beweismittel gefertigt werden konnten. Da die zunächst verbale Aufforderung, dies zu unterlassen, nicht fruchtete, wollte ein Polizeibeamter einen der Beschuldigten festhalten, dieser stieß ihn jedoch gewaltsam weg. In der darauffolgenden Rangelei verletzte sich einer der eingesetzten Beamten derart, dass er im Krankenhaus behandelt werden musste und nicht mehr dienstfähig war. Auf die beiden 63- und 65-jährigen Beschuldigten kommt nun ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Urkundenfälschung und Körperverletzung zu.

PM der PI Mellrichstadt vom 06.10.2019

 

München (Bayern): Bundespolizei zum Wiesn-Endspurt nochmals stark gefordert

Nr. 254:
Bei einem Streifengang im Münchner Hauptbahnhof erblickte eine Streife der Bundespolizei im Zwischengeschoss einen 24-Jährigen. Er war mit einer Gruppe anderer Deutscher unterwegs. Der Maxvorstädter war sehr aufgebracht und pöbelte andere Reisende und auch Personen aus seiner Gruppe an. Eine bevorstehende körperliche Auseinandersetzung konnte nur durch das sofortige Einschreiten der Beamten vermieden werden. Als der 24-Jährige einer Identitätsfeststellung unterzogen, und weil er keine Ausweispapiere mit sich führte, zur Wache verbracht werden sollte, verfolgte die Gruppe Jugendlicher die Streife und bedrängte diese verbal wie körperlich. Dabei stach eine 20-Jährige heraus, die mehrmalige Anordnungen Abstand zu halten und wiederholt ausgesprochene Platzerweise ignorierte. Auf Höhe eines Schnellrestaurantes im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofes trat die 20-Jährige aus der Schwanthalerhöhe (1,49 Promille Atemalkohol) mit dem Bein nach einem Beamten und traf ihn am Oberschenkel. Nachdem die junge Frau zu Boden gebracht worden war, leistete sie den beiden Beamten heftigen Widerstand. Dabei versuchte sie wiederholt nach den Beamten zu schlagen und zu treten. Die Gruppe Jugendlicher hatte sich während der Attacke halbkreisförmig um die Beamten aufgestellt und sich mit der 20-Jährigen solidarisiert. Mehrere Personen bedrängten die Streife massiv und waren nur durch die Androhung des Einsatzes von Pfefferspray von körperlichen Übergriffen abzuhalten. Erst als weitere Einsatzkräfte der Bundespolizei hinzukamen, beruhigte sich die Lage. Durch Kotanhaftungen an den Schuhen der Jugendlichen wurden die eingesetzten Beamten und deren Kleidung beschmutzt.

PM (auszugsweise) der BPOLI München vom 06.10.2019

 

Salzgitter (Niedersachsen): Häusliche Gewalt

Am Samstag um 18.00 Uhr wurde die Polizei in eine Wohnung in der Okerstraße in Salzgitter-Bad gerufen. Ein 41-jähriger hatte zuvor seine Tochter geschlagen und seine Ehefrau beleidigt. Der alkoholisierte Mann – ein Alkoholtest hatte einen Wert von 2,16 Promille ergeben – erhielt einen Platzverweis. Es wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.
Gegen 20.00 Uhr erschien der 41-jährige erneut an der Wohnung und wurde durch die Polizei in Gewahrsam genommen. Da er bei dem Transport im Dienstfahrzeug einen Polizeibeamten beleidigte, erwartet den Mann ein weiteres Strafverfahren. Der 41-jährige verbrachte den Rest der Nacht in der Ausnüchterungszelle.

PM der POL Salzgitter vom 06.10.2019

 

Aschaffenburg (Bayern): Jugendliche nach Sachbeschädigung in Gewahrsam

Am Samstagabend, gegen 23.40 Uhr, wurde eine Polizeistreife von einem Passanten darauf hingewiesen, dass am Herstallturm ein junger Mann in Begleitung mehrerer Jugendlicher einen Mülleimer abtreten würde. Vor Ort konnten die Beamten den abgetretenen Mülleimer feststellen. Weiterhin wurde festgestellt, dass ein alkoholisierter junger Mann, auf den die Personenbeschreibung zutraf, auf ein in der Nähe befindliches Baugerüst kletterte. Als er von dort heruntergeholt und zur Dienststelle verbracht werden sollte, widersetzte sich der 17-jährige den Maßnahmen und versuchte sich loszureißen. Daraufhin musste er mittels unmittelbarem Zwang zu Boden gebracht und gefesselt werden. Dabei versuchten die Begleiter des Jugendlichen die Maßnahmen der Beamten zu stören. Hierbei tat sich ein weiterer, ebenfalls alkoholisierter 17-jähriger besonders hervor, der immer wieder auf die Beamten zuging und mit einer brennenden Zigarette bedrohte. Als er mehreren Platzverweisen nicht nachkam, wurde er in Gewahrsam genommen.

PM der PI Aschaffenburg vom 06.10.2019

 

Schwarmstedt (Niedersachsen): Randalierer leistet Widerstand – Ein Polizeibeamter verletzt

Am Sonntag, den 06.10.2019, um 01:30 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte einen randalierenden 19-jährigen Schwarmstedter am dortigen Bahnhof. Ihm wurde ein Platzverweis ausgesprochen, dem er nicht nachkam. Bei der Durchsuchung nach Ausweispapieren bei der u.a. Betäubungsmittel gefunden wurden, leistete der Beschuldigte erheblichen Widerstand, trat und beleidigte die Beamten. Ein Beamter wurde hierbei verletzt. Nachdem dem alkoholisierten Mann Handfesseln angelegt wurden, wurde er ins Polizeigewahrsam verbracht. Mehrere Strafverfahren wurden eröffnet.

PM der PI Heidekreis vom 06.10.2019

 

Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz): Fahrzeuge beschädigt und Beamte beleidigt

Am Samstagabend gegen 22 Uhr konnte ein junger Mann dabei beobachtet werden, wie er in der Kaiserslauterer Straße zunächst eine Warnbarke und ein Verkehrsschild umwarf und dann an einem geparkten Fahrzeug den Außenspiegel abtrat. Danach verlor der Zeuge den Blickkontakt, jedoch konnte er hören, wie weitere Außenspiegel abgetreten wurden. Aufgrund sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der 20-jährige Täter aus Mutterstadt angetroffen und seine Personalien erhoben werden. Nach Beendigung der Personenkontrolle beleidigte der junge Mann noch die eingesetzten Beamten, weshalb neben der Anzeige wegen Sachbeschädigung nun auch ein Strafverfahren wegen Beleidigung gegen ihn eingeleitet wurde.
Insgesamt wurden durch den jungen Mann über 10 Fahrzeuge beschädigt.
Die genaue Schadenshöhe konnte bislang noch nicht beziffert werden.

Zeugen oder weitere Geschädigte werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bad Dürkheim unter der Telefonnummer Tel.: 06322/963-0 oder per Email pibadduerkheim@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.

PM der PD Neustadt/W. vom 06.10.2019

 

Selb (Bayern): Ruhestörung artet aus

In einem Vereinsheim im Stadtteil Plößberg beschwerten sich Anwohner bei der Polizei Marktredwitz über eine Ruhestörung. Der Veranstalter, ein 19 jähriger Mediengestalter, zeigte sich gegenüber den eingesetzten Beamten uneinsichtig. Statt sich zu beruhigen, begann nun eine größere Gruppe diffamierende Sprechgesänge gegen die Beamte zu starten. Unter der Zuhilfenahme weiterer Streifen wurde die Veranstaltung anschließend aufgelöst. Dabei kam es zu weiteren Beleidigungen gegenüber den Polizeibeamten. Bei der Aufnahme des Sachverhalts wurde bekannt, dass ein anwesender Jugendlicher aus einem Jugendheim in Regnitzlosau erst vor kurzem als abgängig gemeldet wurde. Bei der Rückführung des 16 jährigen fanden die Polizisten zumal noch eine geringe Menge Marihuana auf. Die Polizei Marktredwitz ermittelt nun aufgrund der Ruhestörung wegen mehreren Beleidigungsdelikten und zudem aufgrund des Verstoßes nach dem BtMG.

PM der PI Marktredwitz vom 06.10.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Kölner leuchtet Polizistin mit Laserpointer ins Auge

Nach dem Angriff eines Kölners (22) auf eine Polizistin mit einem Laserpointer in der Nacht zu Sonntag (5. Oktober) haben Polizeibeamte den 22 Jahre alten Tatverdächtigen ermittelt und die Tatwaffe sichergestellt. Die junge Polizistin kam mit Augenschmerzen ins Krankenhaus und war nicht mehr dienstfähig.
Der 22 Jährige hatte ihr bei einem Polizeieinsatz wegen einer Ruhestörung mit dem Laserpointer direkt ins Auge geleuchtet.
Nach vorliegenden Aussagen standen die Polizisten gegen 22.30 Uhr vor dem Mehrfamilienhaus auf der Mainzer Straße, aus dem laute Musik schallte. Im Fenster der betroffenen Wohnung erschien der 22-Jährige und leuchtete mit einem grünen Laser in das Auge der Beamtin.

PM (191006-4-K) der POL Köln vom 06.10.2019

 

Frankfurt-Westend (Hessen): Polizeibeamtin in Hand gebissen

Am Samstagmorgen endete ein Polizeieinsatz wegen eines Beziehungsstreits in der Hansaallee mit einer verletzten Polizeibeamtin. Ihr wurde von einer 41-jährigen Frau in die Hand gebissen.
Gegen 11:15 Uhr verständigte ein 77-Jähriger den Notruf, weil seine von ihm getrennt lebende Ehefrau bei ihm zuhause aufgetaucht sei und sich nun unberechtigt Zutritt zu seiner Wohnung verschaffen will. Von diesem Vorhaben ließ sich die Dame auch nicht nach mehrfacher Aufforderung durch die Streife abbringen, so dass sie ergriffen und nach draußen geführt werden sollte. Dagegen wehrte sich die 41-Jährige derart, dass die Beamten sie zu Boden bringen mussten.
Beim Anlegen der Handfesseln biss sie dann in die Hand der eingesetzten Polizeibeamtin. Die dadurch entstandene Bissverletzung wurde in einem nahegelegenen Krankenhaus versorgt. Die Beamtin konnte ihren Dienst daraufhin fortsetzen.
Die 41-Jährige konnte nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen nach Hause gehen, sieht sich jetzt jedoch mit einem Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte konfrontiert.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 06.10.2019

 

Stanz (Tirol): Widerstand gegen die Staatsgewalt in Stanz bei Landeck

In der Nacht zum 06.10.2019 fand in Stanz bei Landeck eine größere Veranstaltung statt. Nachdem um 03.07 Uhr eine offenbar unter Drogen und Alkohol beeinträchtige 29-jährige Österreicherin im Festgelände orientierungslos um sich schlug, wurde sie von Ordnern zum Eingang gebracht. Hinzugezogene Rettungssanitäter und eingetroffene Polizisten wollten der Frau eine ärztliche Behandlung ermöglichen, als diese massiv aggressiv wurde, sich mit Fußtritten wehrte und um sich schlug und biss. Der rabiaten Frau musste zur Verhinderung weiterer Angriffe Handfesseln angelegt werden. Auch auf der Fahrt ins Krankenhaus Zams und bei der anschließenden ärztlichen Untersuchung war eine Sicherung der 29-Jährigen durch Polizeibeamte notwendig. Nachdem sich die leicht verletzte Frau beruhigt hatte, wurde sie im Krankenhaus stationär aufgenommen. Zwei einschreitende Polizeibeamte wurden leicht verletzt.

PA der PI Landeck / LPD Tirol vom 06.10.2019

 

Witten (Nordrhein-Westfalen): „Von Kopf bis Fuß“ – Einbrecher kleidet sich am Tatort neu ein

Am heutigen 6. Oktober, gegen 7.30 Uhr, wurde die Polizei zu dem Bekleidungsgeschäft an der Ruhrstraße 24 in Witten gerufen.
Dort hatten Zeugen bemerkt, dass sich eine männliche Person an der Glastür des Ladens zu schaffen macht.
Sofort fuhren Polizeibeamte zum Tatort und kamen dort so schnell an, dass sie den Einbrecher (28) noch vor Ort antrafen.
Dieser schien es beim Ausleben seiner kriminellen Energie augenscheinlich auch nicht unbedingt eilig zu haben. So hatte sich der Mann seiner alten Bekleidung fast komplett entledigt und war dabei, sich von Kopf bis Fuß neu einzukleiden.
Die Beamten nahmen den polizeibekannten Dorstener fest und brachten ihn zwecks weiterer Ermittlungen ins Gewahrsam des Bochumer Polizeipräsidiums. Dort ging der aggressive 28-Jährige mit erhobenen Fäusten auf die Polizisten zu, konnte aber wieder beruhigt werden.
Niemand wurde dadurch verletzt.
Wegen seiner Stimmungsschwankungen, die er auf den Drogenkonsum zurückführt, begab sich der Mann anschließend freiwillig in ärztliche Behandlung.

PM der POL Bochum vom 06.10.2019

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Polizeieinsatz anlässlich mehrerer Kundgebungen in Friedrichshain

Am Rande von mehreren Kundgebungen in Friedrichshain kam es gestern Abend und in der vergangenen Nacht zu Straftaten von Protestierenden sowie insgesamt zwölf Freiheitsbeschränkungen und Freiheitsentziehungen. Ab den Nachmittagsstunden versammelten sich bei einer am Schleidenplatz angemeldeten Kundgebung fünf Teilnehmende. Gegen diese Versammlung demonstrierten ab den Nachmittagsstunden bis in die Nacht insgesamt mehrere hundert Personen als Teil dreier angemeldeter Kundgebungen. Die meisten Teilnehmenden der Gegenproteste versammelten sich in unmittelbarer Nähe zum Schleidenplatz. Aus dieser Gruppe von mehreren hundert Personen wurde immer wieder versucht, Absperrgitter zu übersteigen, um an die Teilnehmenden der Kundgebung am Schleidenplatz zu gelangen. Vereinzelt wurde seitens der Gegendemonstrierenden auch Vermummung angelegt. Die eingesetzten Polizeikräfte konnten ein Aufeinandertreffen der widerstreitenden Lager nur verhindern, indem sie Personen an der Absperrung mittels körperlicher Gewalt zurückschoben und zurückdrängten. Weil es neben den Vermummungen innerhalb der Teilnehmenden der Gegenproteste auch mehrfach zu Flaschenwürfen auf die eingesetzten Polizeikräfte kam, dokumentierte die Polizei Straftaten durch Videoaufnahmen und nahm widererkannte Straftäter und Straftäterinnen fest. Hierbei musste seitens der Polizeikräfte auch körperliche Gewalt eingesetzt werden, da die festzunehmenden Personen teilweise Widerstand leisteten, Umstehende die polizeilichen Maßnahmen behinderten und nach jetzigem Stand mindestens in einem Fall versuchten, einen Festgenommenen zu befreien.
Bei der vorläufigen Festnahme eines 35-Jährigen, der „Sieg Heil“ gerufen hatte, kam es zu Unmutsbekundungen der Umstehenden, da sich der Mann, nachdem ihn Polizisten angesprochen hatten, fallen ließ und daraufhin von den Beamten weggezogen und weggetragen werden musste. Er wurde sowohl von Rettungskräften der Feuerwehr, als auch von einem Teilnehmer der Gegenproteste, der angab Sanitäter zu sein, begutachtet und untersucht. Auf eine weitergehende ärztliche Behandlung verzichtete der 35-Jährige. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung und einer freiwillig gestatteten Blutentnahme verließ er selbstständig das Polizeigewahrsam zu Fuß unter Zuhilfenahme seiner Krücken. Gegen ihn wird nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Widerstands ermittelt.
Eine 51-Jährige wurde festgenommen, nachdem sie kurz vor Mitternacht zwei mit Farbe gefüllte Glasflaschen in Richtung der eingesetzten Polizistinnen und Polizisten geworfen hatte. Eine Flasche hatte einen Beamten, der keinen Helm trug, am Kopf getroffen. Der Polizist erlitt eine blutende Platzwunde, die in einem Krankenhaus genäht werden musste. Anschließend musste er seinen Dienst beenden. Gegen die festgenommene Frau wurden Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands eingeleitet.
Nachdem der Veranstalter der Kundgebung am Schleidenplatz diese gegen Mitternacht beendet hatte, wurde auch die letzte der drei Gegenkundgebung wenig später von der anmeldenden Person für beendet erklärt.
Die Polizei war mit rund 280 Einsatzkräften vor Ort. Nach jetzigem Stand wurden mindestens fünf Polizistinnen und Polizisten bei dem Einsatz verletzt und insgesamt zwölf Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Landfriedensbruchs, Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung, versuchter Gefangenenbefreiung und Widerstands ein.

PM (2388) des PP Berlin vom 06.10.2019

 

Berlin/Mitte: Körperverletzung und Beleidigung mit homophobem Hintergrund

Heute Vormittag soll es in Moabit zu einer Körperverletzung und Beleidigung mit homophobem Hintergrund gekommen sein. Bisherigen Erkenntnissen zufolge war ein 25-Jähriger gegen 11.50 Uhr gemeinsam mit seinem 28 Jahre alten Lebenspartner am Europaplatz unterwegs. Plötzlich trat ein Mann an ihn heran. Dieser soll den 25-Jährigen dann homophob beleidigt und anschließend ins Gesicht geschlagen haben. Am Einsatzort trafen zuerst Bundespolizisten ein und nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest, wobei er einen Bundespolizisten bedrohte. Der Festgenommene im Alter von 27 Jahren wurde kurz darauf an Kollegen der Polizei Berlin übergeben. Diese nahmen seine Personalien auf und entließen ihn im Anschluss. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

PM des PP Berlin vom 06.10.2019

 

Telfs (Tirol): Widerstand gegen die Staatsgewalt in Telfs

Am 05.10.2019, zwischen 20.54 und 23.51 Uhr, suchte ein 25-jähriger Österreicher drei Lokale in Telfs auf und begann nach einigem Alkoholkonsum zu randalieren. Er wurde beim ersten Lokal gegenüber dem Wirt ausfällig, schrie herum und pöbelte Gäste und das Personal an. Erst nach mehrmaligen Aufforderungen verließ er das Lokal und suchte das nächste auf, wo sein aggressives Verhalten gegenüber Wirt und Gästen von neuem begann. Auch hier verließ er das Lokal und begab sich zum Eingang der nächsten Lokalität, wo es zu einem Streitgespräch mit einem Securitymitarbeiter kam. Nach Eintreffen der verständigten Polizisten sprachen diese die Wegweisung von dem öffentlichen Ort aus. Der 25-jährige ignorierte die Weisung und wurde daher von den Beamten vom Vorfallsort geleitet. Plötzlich begann der Mann zu schreien, um sich zu treten und versuchte sich loszureißen. Bei der anschließenden Festnahme widersetzte sich der 25-Jährige massiv, schrie und tobtem trat und schlug um sich, worauf ihm die Handfesseln angelegt werden mussten. Er wurde zur Polizeiinspektion Telfs verbracht und in vorläufige Verwahrung genommen. Der durchgeführte Alkotest verlief positiv. Am Abend des 06.10.2019 wurde er in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert. Der 25-Jährige und zwei Polizeibeamte wurden unbestimmten Grades verletzt. Der Mann wird der Staatsanwaltschaft und der Bezirkshauptmannschaft angezeigt.

PA der PI Telfs / der LPD Tirol vom 06.10.2019

 

Leipzig (Sachsen): Auseinandersetzung und Sachbeschädigung im Vorfeld, Beleidigungen gegen die Polizei im Stadion

Am heutigen Tag fand im Alfred-Kunze-Sportpark das erste Ortsderby dieser Saison im Ligabetrieb der Fußball-Regionalliga Nordost zwischen der BSG Chemie Leipzig und 1. FC Lokomotive Leipzig statt. Die Polizei war mit mehreren Hundertschaften im Einsatz.
Der Empfehlung der Polizei, das Kontingent an Gästekarten auf 250, statt der 500 üblichen, zu begrenzen, kam der Fußballverband nach. Die Begrenzung führte im Vorfeld zu starken Diskussionen unter den Anhängern beider Vereine. Der 1. FC Lokomotive Leipzig verzichtete schließlich auf die begrenzten Gästekarten. Stattdessen lud der Verein seine Anhänger ins eigene Stadion ein, um die TV-Übertragung des Spiels zu schauen. Der Einladung folgten nach Angaben des Veranstalters ca. 1000 Personen. Im Alfred-Kunze-Sportpark verfolgten ca. 4500 Personen das Spiel.
Es gab in der Nacht vor dem Spiel eine Auseinandersetzung zwischen den Fanlagern und eine Sachbeschädigung am Gebäude des Leutzscher Rathauses und der Straße davor.
Gegen 23:40 Uhr trafen zwei größere Gruppen (lt. Zeugenaussagen je 20-30 Personen) in der Georg-Schwarz-Straße aufeinander. Es kam zur körperlichen Auseinandersetzung. Pyrotechnik wurde gezündet. Die Polizei geht gegenwärtig von einem direkten Bezug der Auseinandersetzung zum Ortsderby aus. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Landfriedensbruch aufgenommen.
Vor dem Leutzscher Rathauses hatten Unbekannte gegen 05:00 Uhr blaue und gelbe Farbe ausgeschüttet und großflächig auf der Straße und der Fassade des genannten Gebäudes verteilt. Die Farbe musste durch eine Spezialfirma entfernt werden.
Zu Beginn des Spieles wurde durch die BSG-Fans eine großflächige Choreographie gezeigt, bei der auf mehreren offen eingebrachten Fahnen der Schriftzug „ACAB“ gebildet wurde. Parallel wurde „All Cops are Bastards“ skandiert. Weiterhin wurden Transparente mit der Aufschrift: „Bullenschweine, ob euer Konzept aufgeht, seht ihr wenn der Rauch aufgeht“ gezeigt. Verein und Ordner unterbanden dies nicht. Erst nach polizeilicher Aufforderung an den Sicherheitsbeauftragten wendete sich der Stadionsprecher an die Fans mit einer Unterlassungsaufforderung. Die Polizei hat den Vorfall der Verbandsaufsicht gemeldet.
Darüber hinaus wurden im Vorfeld unentdeckt fernzündbare Rauchkörper im Bereich des Gästeblocks angebracht. Zu Spielbeginn wurden diese unmittelbar vor einem Kamerateam des MDR gezündet.

PM (auszugsweise) der PD Leipzig vom 06.10.2019

 

Bezirk Schärding (Oberösterreich): 18-Jähriger attackierte Polizeibeamte

Am 6. Oktober 2019 um 9:40 Uhr stellte ein 55-Jähriger aus dem Bezirk Schärding bei seinem landwirtschaftlichen Anwesen fest, dass ein vorerst unbekannter Mann vor dem Wohnhaus diverse Gegenstände ablegte und daraufhin mit einem Moped eine Runde vor dem Haus drehte. Anschließend ging der Beschuldigte Richtung Scheune. Die verständigte Polizeistreife begab sich daraufhin zum landwirtschaftlichen Anwesen. Der Beschuldigte konnte in der versperrten Scheune, in welche er durch einen Spalt gelangte, aufgegriffen werden. Die Beamten stellten beim Beschuldigten Symptome einer Suchtgiftbeeinträchtigung fest und sie forderten den Mann auf, zur Polizeiinspektion Riedau mitzukommen. Dieser Aufforderung kam er nicht nach, sondern der Mann ging gegen die Beamten mit Tritten und Schlägen vor. Daraufhin nahmen die Beamten den Mann fest. Dabei wurden beide Polizisten verletzt. Der Beschuldigte, ein 18-Jähriger aus dem Bezirk Grieskirchen, wurde zur polizeiamtsärztlichen Untersuchung ins Krankenhaus Schärding verbracht. Dort verweigert er jegliche Mitwirkung an der Untersuchung. Der 18-Jährige wird der Staatsanwaltschaft Ried/Innkreis und der Bezirkshauptmannschaft Schärding angezeigt.

Presseaussendung der LPD Oberösterreich vom 06.10.2019, 18:13 Uhr

 

Künsdorf (Thüringen): Körperverletzung mit polizeilichen Folgeeinsatz

Am 06.10.2019 erhielt die Polizeiinspektion Saale-Orla gegen 03:19 Uhr telefonisch die Mitteilung, dass es in Kühnsdorf bei einer Veranstaltung zu einem Körperverletzungsdelikt gekommen ist. Nach bisherigem Ermittlungsstand kam es zunächst zu einem verbalen Streit zwischen dem Beschuldigten (männlich, 18, deutsch) und der Geschädigten (weiblich, 18, deutsch). Dieser verbale Streit mündete darin, dass der alkoholisierte Beschuldigte der Geschädigten zwei Mal mit der Faust ins Gesicht schlug. Die junge Frau wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Die hinzugerufenen Polizeibeamten stellten bei dem Beschuldigten einen Atemalkoholwert von 0,74 Promille fest. Gegen den Beschuldigten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet.
In den polizeilichen Einsatz mischte sich wiederholt eine bis dahin unbeteiligte, männliche Person ein, die einschlägig polizeibekannt ist. Den Aufforderungen der eingesetzten Beamten, die Maßnahme nicht zu stören, kam der Jugendliche (männlich, 18, deutsch) ebenso wenig nach, wie dem anschließend ausgesprochenen Platzverweis. Im weiteren Verlauf leistete der Beschuldigte Widerstand gegen die Polizeivollzugsbeamten und beleidigte diese. Bei dem Beschuldigten wurde eine Atemalkoholkonzentration von 2,09 Promille festgestellt. Der aggressive Jugendliche wurde zur Unterbindung weiterer Straftaten und aufgrund seiner körperlichen Verfassung zur Polizeiinspektion Saale-Orla verbracht, wo er einige Zeit später seinem Vater übergeben wurde. Die verbrachte Zeit bei der Polizeiinspektion Saale-Orla nutzte der Beschuldigte, um weitere Polizeibeamte zu beleidigen. Ihn erwarten nun mehrere Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der LPI Saalfeld vom 06.10.2019

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