Nürnberg (Bayern): Haftantrag gegen Wohnsitzlosen nach Widerstand

Mit einem alkoholisierten 18-Jährigen mussten sich gestern Abend (07.10.2019) mehrere Beamte der Nürnberger Innenstadtinspektion beschäftigen. Am Ende musste sogar unmittelbarer Zwang angewendet werden.
Der 18-Jährige fiel auf, als er in der Königstorpassage verbotswidrig rauchte. Nach entsprechender Belehrung und Wegnahme der Zigarette wurde der Mann verbal aggressiv und bedrohte am Ende die Beamten mit einem mitgeführten Taschenmesser. Es gelang, ihn unverzüglich zu überwältigen und zu fesseln. Dabei leistetet er erheblichen Widerstand, schlug und trat um sich und weigerte sich, freiwillig den Weg zur Dienststelle anzutreten. Außerdem beleidigte der Heranwachsende die eingesetzten Beamten.
Als sich eine aus ca. 10 Personen solidarisierende Gruppe einmischen wollte, mussten Unterstützungskräfte angefordert werden.
Dadurch konnte die Lage beruhigt und der Festgenommene abtransportiert werden. Es kam zu keinen strafrechtlich relevanten Handlungen. Lediglich gegen fünf Personen mussten Platzverweise ausgesprochen werden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird der Beschuldigte heute im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg zur Prüfung der Haftfrage überstellt. Die Ermittlungen der Polizei wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung dauern an. Eingesetzte Beamte wurden nicht verletzt.

PM des PP Mittelfranken vom 08.10.2019

 

Berlin/Pankow: Radfahrer leistet Widerstand

Gestern Nachmittag kam es in Pankow zwischen einem Autofahrer und einem Radfahrer zu einem Verkehrsunfall. Ermittlungen zufolge befuhr ein 62-jähriger Autofahrer gegen 17.10 Uhr die Masurenstraße in Richtung Mühlenstraße. Als er in diese rechts abbog, stieß er frontal mit einem Radfahrer zusammen, der auf der Straße in entgegengesetzter Fahrtrichtung fuhr und ihm entgegenkam. Die zum Unfallort gerufenen Polizeikräfte stellten fest, dass der 32-jährige Radfahrer nach Alkohol roch und brachten ihn zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam. Hier leistete er bei den Maßnahmen Widerstand und verletzte dabei einen Polizeibeamten im Gesicht und am Bein. Nach der Blutentnahme wurde er aufgrund eines offenen Haftbefehls für die Kriminalpolizei eingeliefert.

PM (2400) des PP Berlin vom 08.10.2019

 

Duisburg-Marxloh (Nordrhein-Westfalen): Polizei stoppt betrunkene Radfahrerin

Die Polizei hat am Montag (7. Oktober, 15:15 Uhr) eine betrunkene Radfahrerin auf der Weseler Straße gestoppt.
Aufmerksame Zeugen hatten die Beamten alarmiert, weil sie Schlangenlinien fuhr und so in den Gegenverkehr geriet. Als die Streifenwagenbesatzung die Frau zur Blutprobenentnahme zur Wache bringen wollte, wehrte sie sich vehement. Sie beleidigte eine Polizistin als „asoziales Dreckschwein“, schlug, trat und spuckte um sich. Mit angelegten Handfesseln ging es für sie zur Blutprobenentnahme durch einen Arzt ins Krankenhaus und von dort aus zur Gemütsberuhigung ins Polizeigewahrsam. Sie muss sich jetzt mit einer Anzeige unter anderem wegen des Widerstands und Trunkenheit im Straßenverkehr auseinandersetzen.

PM der POL Duisburg vom 08.10.2019

 

Berlin/Treptow-Köpenick: Zusammenstoß mit Einsatzwagen

In Köpenick wurden in der vergangenen Nacht zwei Polizisten bei einem Verkehrsunfall verletzt. Kurz vor 1 Uhr bemerkte die Besatzung eines Streifenwagens des Abschnitts 66 in der Bölschestraße in Friedrichshagen einen Mercedes ohne eingeschaltete Scheinwerfer. Sie folgten dem Vaneo, der mit überhöhter Geschwindigkeit durch mehrere Köpenicker Straßen flüchtete und dabei auch durch eine Grünanlage an der Straße Am Krusenick fuhr. In der Friedrichshagener Straße endete die Flucht, nachdem der Wagen von der Puchanstraße aus links eingebogen und mit dem entgegenkommenden Einsatzwagen zusammengestoßen war. Die Beamten, 32 und 40 Jahre alt, wurden verletzt und zur Beobachtung stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Der 18-jährige Vaneo-Fahrer und seine 19 Jahre alte Beifahrerin blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrfähig und wurden sichergestellt. In der Atemluft des 18-Jährigen stellten die Unterstützungskräfte Alkoholgeruch fest. Der junge Mann wurde für eine Blutentnahme und eine erkennungsdienstliche Behandlung in eine Gefangenensammelstelle gebracht. Gegen ihn wurden Verfahren wegen des Verdachts des verbotenen Fahrzeugrennens in Verbindung mit Fahren ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Straßenverkehr und fahrlässige Körperverletzung im Rahmen des Verkehrsunfalls eingeleitet.

PM (2401) des PP Berlin vom 08.10.2019

 

Werl (Nordrhein-Westfalen): Uneinsichtiger Ladendieb festgenommen

Am Dienstagvormittag, gegen 11:30 Uhr, beobachtete eine aufmerksame Kundin eines Verbrauchermarktes in der Soester Straße einen 22-Jährigen, der sich Zigarettenschachteln in seine Taschen steckte. Der benachrichtigte Ladendetektiv sprach den Mann an, worauf dieser sich aggressiv zur Wehr setzte und den 55-jährigen Dinslakener leicht verletzte. Auch gegenüber der alarmierten Polizei zeigte sich der in Werl wohnende 22-Jährige uneinsichtig und leistete massiven Widerstand bei seiner Festnahme. Es wurde Anzeige wegen räuberischen Diebstahls erstattet.

PM der KPB Soest vom 08.10.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Polizist zu Boden gestoßen und schwer verletzt – Krankenhaus

Drogendealer festgenommen – Rauschgift, Bargeld, Mobiltelefone, Messer und Baseballschläger sichergestellt
Ein schwer verletzter Polizist, festgenommene Brüder (22, 34), beschlagnahmte Drogen (circa 100 Gramm Marihuana, circa 160 Gramm Amphetamine, circa 20 Gramm Kokain, circa 20 Gramm Ecstasy), 15 sichergestellte Messer, drei aus dem Verkehr gezogene Schlagstöcke und zwei sichergestellte Baseballschläger sind die Bilanz eines Polizeieinsatzes vom Montagnachmittag (7. Oktober) im Stadtteil Humboldt-Gremberg. Zudem stellten die Beamten noch Quarzhandschuhe, eine Anscheinswaffe, eine Machete, mehr als 2.600 Euro Bargeld und drei Mobiltelefone sicher. Die Beamten leiteten Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz, wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Widerstands ein. Zudem ordneten die Polizisten bei dem 34-Jährigen eine Blutprobe wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss an.
Gegen 15.15 Uhr erkannten Zivilpolizisten den 34-Jährigen, der in einem Auto an den Beamten vorbei fuhr. Da dieser nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, folgten die Fahnder dem Verdächtigen, der von der Gremberger Straße auf die Burgenlandstraße abbog. Mit laufendem Motor ließ der Polizeibekannte dort sein Fahrzeug stehen und rannte in Richtung des „Humbold-Parks“. Auf seiner Flucht warnte er zwei Komplizen (20, 22), die sich an seiner Wohnanschrift befanden, vor den herannahenden Polizisten. Nach wenigen Metern hatten die Beamten den Verdächtigen gestellt. Der versuchte jedoch mehrfach, sich aus dem Griff der Zivilfahnder zu lösen und schlug um sich. Augenblicke später führten die Beamten den nunmehr Festgenommenen gefesselt ab.
Zeitgleich stellte ein weiteres Zivilteam die beiden zuvor gewarnten Komplizen unmittelbar an deren nahgelegener Wohnanschrift in der Hachenburger Straße. Auf die Beamten reagierte der 20-Jährige höchst aggressiv. Er riss sich los und stieß einem Polizisten mit beiden Händen kraftvoll gegen die Brust. Der getroffene Beamte verlor das Gleichgewicht, stürzte und verletzte sich schwer am Arm. Nachdem die Einsatzkräfte beide Männer fixiert hatten, durchsuchten die Beamten die Wohnung der Verdächtigen. Nach wenigen Minuten hatte der ebenfalls eingesetzte Polizeihund mehrere Drogenverstecke gefunden.
Wegen des Verdachts des Drogenhandels nahmen die Fahnder auch den 22-Jährigen fest.
Ob die beiden Brüder aus ihrer Wohnung heraus Drogen verkauften ist Gegenstand der Ermittlungen. Derzeit wird geprüft, ob die Festgenommenen noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden.

PM der POL Köln vom 08.10.2019

 

Röbel (Mecklenburg-Vorpommern): Versuchte Bestechung eines Beamten beim Brückenfest in Malchow

Am vergangenen Wochenende waren die Beamten des Polizeireviers Röbel im Rahmen des Brückenfestes in Malchow im Einsatz. Am 06.10.2019 gegen 02:00 Uhr wurden zwei Beamte zum Einsatz gerufen, da es eine Schlägerei zwischen mehreren Personen geben soll.
Als die Beamten am Ereignisort eintrafen, hatte sich der Sachverhalt so nicht bestätigt. Im Rahmen der Sachverhaltsklärung und Personalienfeststellung kam es zu mehrfachen Beleidigungen zum Nachteil der beiden eingesetzten Polizeibeamten. Der 47-jährige Tatverdächtige widersetzte sich der Aufforderung zum Ausweisen.
Stattdessen steckte er einem Beamten 300 Euro in Scheinen in die Brusttasche mit der Äußerung: „Das ist mein Ausweis. Damit ist das geklärt!“. Der 47-Jährige drehte sich daraufhin um und versuchte zu gehen. Er vermittelte damit den Eindruck, dass für ihn die polizeilichen Maßnahmen beendet sind. Der 47-Jährige wurde daraufhin gefesselt und durchsucht. Auf Grund seiner starken Alkoholisierung
(1,63 Promille) und zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er festgenommen und zum Polizeirevier Röbel gebracht. Auf der Fahrt ist es weiterhin zu massiven Beleidigungen zum Nachteil der Beamten gekommen.
Am Morgen des 06.10.2019 wurde der 47-Jährige aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen. Die Ermittlungen wegen Beleidigung und Bestechung wurden in der Kriminakommissariatsaußenstelle Röbel aufgenommen. Die 300 Euro hat der 47-Jährige natürlich zurückbekommen.

PM der PI Neubrandenburg vom 08.10.2019

 

Gießen (Hessen): Betrunkener Autofahrer leistet Widerstand

Die Polizei Gießen zog in der Nacht zum Samstag, 05. Oktober, um 05.40 Uhr, in der Heuchelheimer Straße einen 23 Jahre alten Autofahrer aus dem Verkehr. Er stand deutlich unter Alkohol- und vermutlich auch unter Drogeneinfluss. Sein Alkotest zeigte über 1,5 Promille. Während der notwendigen Maßnahmen sperrte sich der Mann vehement und mit massiver Kraftanstrengung, und er trat nach den eingesetzten Beamten. Das bewahrte ihn nicht vor der notwendigen Blutprobe und führte zu einer zusätzlichen Anzeige wegen Widerstands.
Außerdem verdrehte sich der Mann bei seinem Widerstand das Knie und verletzte sich selbst.

PM des PP Mittelhessen vom 08.10.2019

 

Heidelberg (Baden-Württemberg): Kuriose Zahlungsmethode endet mit tätlichem Angriff

Am gestrigen Nachmittag versuchte ein 33-jähriger Deutscher in einer Bäckerei am Heidelberger Hauptbahnhof ein Croissant auf ungewöhnliche Weise zu bezahlen. Statt Bargeld oder EC-Karte, bot dieser Tabak an. Als der Verkäufer dieses ungewöhnliche Zahlungsmittel ablehnte, wurde dieser über den Tresen hinweg bespuckt. Als der Verkäufer daraufhin den 33-Jährigen im Laden zur Rede stellen wollte kam es zu einer Rangelei zwischen beiden Beteiligten. Dabei trat der Beschuldigte dem Verkäufer mit aller Kraft in den Rücken und flüchtet anschließend auf Bahnsteig 5. Dort schlug er einer wartenden Zugbegleiterin unvermittelt ins Gesicht.
Den alarmierten Beamten der Bundespolizei gelang es den Täter am Bahnsteig festzunehmen und auf die Wache am Heidelberger Hauptbahnhof zu verbringen. Im Zuge dessen beleidigte der junge Mann die Beamten fortwährend. Zudem trat er einem Bundespolizisten gegen das Bein und versuchte diesem einen Faustschlag zu versetzen. Der alkoholisierte Mann wurde auf Weisung eines angeforderten Arztes in die nächstgelegene Psychiatrie verbracht. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie Körperverletzung.
Zeugen werden gebeten sich bei der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe unter 0721 / 120160 oder der kostenlosen Hotline der Bundespolizei 0800 / 6 888 000 zu melden.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 08.10.2019

 

Löbau (Sachsen): Betrunkener Flaschenwerfer landet im Fachkrankenhaus

Aufregung und einen Polizeieinsatz gab es am Montagnachmittag am Löbauer Wahrzeichen, dem Gusseisernen Turm. Ein mit umgerechnet 2,74 Promille unter Einfluss von Alkohol stehender 36-jähriger Mann hatte den Turm erklommen und warf volle Bierflaschen hinunter. Touristen, die sich zu dieser Zeit in diesem Bereich aufhielten, alarmierten die Polizei. Drei Beamte des zuständigen Reviers begaben sich auf die Aussichtsplattform des Turmes, wo sie den betrunkenen Mann auch antrafen. Dieser weigerte sich beim Eintreffen der Beamten seine Personalien anzugeben und drohte damit, vom Turm zu springen. Daraufhin brachten die Ordnungshüter den Mann zu Boden und legten ihm Fesseln an und brachten ihn auf das Revier.

PM der PD Görlitz vom 08.10.2019

 

Haunstetten (Bayern): Frau randaliert in Bankfiliale

Am Montagvormittag, 07.10.19, wollte eine 58-jährige Kundin in einer Bankfiliale in der Hofackerstraße Geld abheben. Nachdem ihr Vorhaben misslang, geriet sie mit den Bankangestellten in Streit und beschädigte im Schalterbereich zwei Computerbildschirme sowie eine Topfpflanze. Im weiteren Verlauf griff die Augsburgerin zwei Mitarbeiter sowohl tätlich als auch verbal an. Die Frau weigerte sich vehement, die Räumlichkeiten zu verlassen und kündigte gegenüber den eingesetzten Beamten an, weiteres Inventar der Bankfiliale zu beschädigen. Aufgrund dessen wurde die 58-Jährige in Gewahrsam genommen und in den Arrest des Polizeipräsidium Schwaben Nord verbracht. Während dieser Maßnahme äußerte sie sich auch beleidigend gegenüber der Streifenbeamtin.
Die Frau muss sich nun nicht nur wegen mehrerer Straftatbestände gerichtlich verantworten. Ihr wurde zudem ein lebenslanges Hausverbot für alle Filialen des Bankinstituts ausgesprochen.

PM des PP Schwaben Nord vom 08.10.2019

 

Neu-Ulm (Bayern): Randalierer in der Agentur für Arbeit – Zeugenaufruf

Am Dienstagvormittag, 17.09.2019 hielt sich ein arbeitssuchender 21-Jähriger in der Agentur für Arbeit in der Reuttier Straße auf. Nachdem es dort schon zu einer verbalen Auseinandersetzung kam, wurde er aufgefordert, die Agentur zu verlassen. Da er dieser Aufforderung nicht nachkam, wurde eine Streife der Polizeiinspektion Neu-Ulm hinzugezogen. Auch der Anordnung der Polizei wollte er nicht Folge leisten, so dass der Platzverweis zwangsweise vollzogen werden musste. Die eingesetzten Beamten wurden hierbei durch den Mann beleidigt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die Polizeiinspektion Neu-Ulm bittet darum, dass der bislang unbekannte und nicht beteiligte Passant, der die Polizeibeamten während des Vorfalles ansprach und auch offensichtlich den Vorfall beobachten konnte, sich unter der Telefonnummer 0731/8013-0 zu melden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 08.10.2019

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