Rosenheim (Bayern): Frau belästigt und Beamte angegriffen

Bereits Ende September wurde eine 19-Jährige Frau im Bereich des Südtiroler Platzes von einem Mann belästigt. Die Frau, wohnhaft in einer Gemeinde am Chiemsee, kam am Bahnhof mit dem Bus an und wollte weiter zur Schule. Nun soll der Mann versucht haben, die Frau zu umarmen, fasste sie anschließend mit beiden Händen am Kopf und versuchte sie zu küssen. Als die Frau dem Mann unmissverständlich klar machte, dass sie das nicht duldet, ließ der Mann von ihr ab und ging in unbekannte Richtung davon.
Trotz intensiver, mehrtägiger Observationsmaßnahmen durch die Rosenheimer Polizei, konnte der Täter nicht ermittelt bzw. in der Nähe des Südtiroler Platzes angetroffen werden.
Am 09.10.2019 konnte die 19-Jährige den Mann plötzlich bei ihrer Ankunft am Bahnhof aus der Ferne feststellen und verständigte sofort die Polizei.
Kurz danach konnte durch eine Streife ein 24-Jähriger Mann festgenommen und zur Rosenheimer Inspektion verbracht werden. Der vietnamesische Staatsangehörige ist aktuell ohne festen Wohnsitz in Deutschland.
Nachdem ihm vom ermittelnden Beamten der Tatvorwurf gemacht wurde, zeigte sich der bis dahin völlig ruhige Mann aggressiv und gewaltbereit. Er stand urplötzlich von seinem Stuhl auf, ging auf den Beamten mit erhobenen Händen los und warf dabei mehrere Bürogegenstände und eine Flasche vom Schreibtisch zu Boden. Sein Angriff konnte abgewehrt werden und ihm wurden Handschellen angelegt.
Im Zuge seiner Durchsuchung konnten auch Besteckteile, wie Messer und Löffel aufgefunden und sichergestellt werden. Diese Gegenstände hatte er ein paar Tage zuvor in einem Rosenheimer Lokal gestohlen.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Rosenheim wurde gegen den Mann Haftantrag wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung, Diebstahls und eines Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte gestellt.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen. Hier ist vor allem von Interesse ob der Vietnamese auch andere Frauen auf ähnliche Weise belästigt hat.

PM der PI Rosenheim vom 10.10.2019

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): 50-Jähriger bedroht Kinder und tritt Tatzeugen

Mit einem Strafverfahren wegen Bedrohung, Körperverletzung, Widerstandes und Beleidigung muss jetzt ein 50-Jähriger rechnen, nachdem er am Mittwochnachmittag, 9. Oktober, auf der Liboriusstraße und der Ruhrstraße zwei Kinder (8,13) mit einem Messer bedroht und anschließend gegen Polizisten Widerstand geleistet hatte. Gegen 16.45 Uhr griff der offenbar geistig verwirrte Gelsenkirchener die Kinder auf der Liboriusstraße ohne erkennbaren Grund an. Er stieß seine Opfer vor sich her und bedrohte sie mit einem Küchenmesser. Ein aufmerksamer Passant kam den Kindern zu Hilfe. Daraufhin wurde er vom 50-Jährigen mehrfach getreten und leicht verletzt. Der 27-jährige Tatzeuge alarmierte die Polizei. Als die Beamten eintrafen, hatte der Randalierer bereits den Tatort verlassen und seine Wohnung an der Ruhrstraße aufgesucht. Die Polizisten stellten ihn dort zur Rede. Bei der Identitätsfeststellung griff der 50-Jährige die Beamten an und schlug um sich. Er konnte nach Einsatz von Pfefferspray und Anwendung einfacher körperlicher Gewalt überwältigt und gefesselt werden. Bei der Fesselung versuchte er noch, die Polizisten zu beißen und ihnen die Dienstwaffe zu entreißen. Bei der Ingewahrsamnahme erlitt der Angreifer Verletzungen, die anschließend in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Die Polizeibeamten konnten ihren Dienst fortsetzen. Die Kinder wurden an einen Erziehungsberechtigten übergeben, die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Gelsenkirchen vom 10.10.2019

 

Neumünster (Schleswig-Holstein): „Schwarzfahrerin“ greift Bundespolizisten an

Gestern Mittag wurde die Bundespolizei zu einem Einsatz im Zug von Flensburg nach Hamburg gerufen. Es gab offensichtlich Schwierigkeit mit einer Reisenden. Bei Ankunft des Zuges im Bahnhof Neumünster standen schon Bundespolizisten am Bahnsteig.
Es stellte sich heraus, dass eine Frau ohne Fahrkarte angetroffen im Zug wurde und sich auch nicht ausweisen wollte. Die Beamten musste die schlafende Frau wecken. Sie wollte den Zug nicht verlassen und schlug plötzlich in Richtung einer Beamtin. Sie musste fixiert werden und leistete widerholt Widerstand.
In ihrem Gepäck konnte ein Ausweisdokument gefunden werden. Die 27-Jährige muss nun mit Strafverfahren wegen Erschleichen von Leistungen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.
Da die Frau plötzlich „Stimmen hörte“ wurde sie auf Anordnung einer Amtsärztin ins Klinikum eingewiesen.

PM der BPOLI Flensburg vom 10.10.2019

 

Syke (Niedersachsen): Betrunkener Schwarzfahrer pöbelt im Regionalexpress von Osnabrück nach Bremen und greift einen Polizeibeamten an

Am Mittwoch, den 10.10.2019, um 16:40 Uhr, kam es im Regionalexpress (RE9) von Osnabrück nach Bremen zu einer Widerstandshandlung zwischen einem 31-jährigen Reisenden aus Hildburghausen und einem im Zug befindlichen uniformierten Polizeibeamten, als dieser am Bahnhof Syke die Personalien des betrunkenen Reisenden feststellen und diesen des Zuges verweisen wollte. Der alkoholisierte Fahrgast hatte zuvor im Regionalexpress andere Fahrgäste belästigt und war der Aufforderung des Zugbegleiters, den Zug zu verlassen, nicht nachgekommen. Auch gegenüber dem Polizeibeamten verhielt er sich unkooperativ und versuchte diesen zu schlagen. Den Schlag des 31-jährigen konnte der 30-jährige Polizeibeamte abwehren und den Angreifer, mit der Unterstützung zweier 40-jähriger Mitreisenden aus Bremen, in Gewahrsam nehmen. Der 31-Jährige wurde auf dem Bahnsteig bis zum Eintreffen weiterer Polizeibeamter fixiert. Anschließend wurde der betrunkene Fahrgast dem Polizeigewahrsam der Polizei Syke zugeführt.
Ihn erwartet nun unter anderem ein Strafverfahren wegen Widerstand und tätlichen Angriff gegen einen Polizeivollzugsbeamten.

PM der PI Diepholz vom 10.10.2019

 

Ostelsheim (Baden-Württemberg): Psychisch Kranke löst Polizeieinsatz aus – Polizeibeamte mit Messer bedroht

Einen Polizeieinsatz in Ostelsheim löste am Mittwochabend gegen 22.00 Uhr eine 31-Jährige aus, die in ihrer Wohnung ausrastete und Hausmitbewohner mit einem Messer bedrohte.
Alarmierte Polizeikräfte des Polizeireviers Calw trafen die in einem akuten psychischen Ausnahmezustand befindliche Frau mit einem Messer bewaffnet in der Wohnung an. Da sich Hausmitbewohner noch im unmittelbaren Einwirkungsbereich der Frau befanden, wurden diese aus dem Gefahrenbereich gebracht. Die eingesetzten Polizeibeamten forderten die 31-Jährige auf, das Messer fallen zu lassen. Da sie die Beamten jedoch mit dem Messer bedrohte, musste sie unter Verwendung von Einsatzmitteln überwältigt und in Gewahrsam genommen werden. Bei den Einsatzmaßnahmen wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Die Frau wurde aufgrund ihres psychisch auffälligen Zustands in eine Klinik verbracht.

PM des PP Karlsruhe vom 10.10.2019

 

Itzehoe (Schleswig-Holstein): Renitenter Ladendieb

Nach einem Ladendiebstahl in einem Supermarkt in Itzehoe am Mittwochnachmittag ergriff die Polizei den Täter, der sich heftig widersetzte und schließlich im Polizeigewahrsam landete.
Um 17.35 Uhr machte sich eine Streife auf den Weg in die Carl-Zeiss-Straße zum dortigen Lidl-Markt. Hier sollte sich ein Mann nach einem Ladendiebstahl aufhalten. Auf der Anfahrt erhielten die Beamten die Mitteilung, dass sich der Täter aus dem Geschäft entfernt hatte. Im Nahbereich trafen die Einsatzkräfte den Flüchtigen schließlich dann an – er trat äußerst aggressiv auf und bepöbelte die Polizisten. Nachdem der 20-Jährige einen Beamten geschubst hatte und dies zu widerholen versuchte, brachten die Ordnungshüter den Betrunkenen zu Boden. Hier trat und schlug er wild um sich und erst mit Unterstützung einer zweiten Streifenwagenbesatzung gelang es, dem Renitenten Handfesseln anzulegen. Die Einsatzkräfte brachten den Beschuldigten auf das Itzehoer Revier. Eine Richterin ordnete die Entnahme einer Blutprobe und die Gewahrsamnahme bis 23.00 Uhr an.
Neben dem Ladendiebstahl muss sich der 20-Jährige nun wegen seines gewalttätigen Verhaltens gegenüber den Beamten verantworten.

PM der PD Itzehoe vom 10.10.2019

 

Senden, Gartenstraße (Nordrhein-Westfalen): Randalierer landet in Ausnüchterungszelle

Ein Betrunkener Mann sorgte am Mittwochnachmittag für Aufregung in Senden. Der 31-jährige Sendener lief gegen 15 Uhr alkoholisiert durch die Sendener Innenstadt und beleidigte Passanten.
Zunächst schob er sein Fahrrad, später versuchte er damit zu fahren.
Als dies misslang schmiss er es achtlos auf die Fahrbahn der Gartenstraße und entfernte sich zu Fuß. Bei der späteren Überprüfung des Fahrrades durch die zwischenzeitlich hinzugerufene Polizei stellte sich heraus, dass es vor einiger Zeit in Münster gestohlen wurde. Während der Ermittlungen vor Ort meldete sich ein Mann bei den Polizisten. Dieser gab an, dass der Tatverdächtige gegen die Tür seines Autos getreten habe. Diese wurde dabei beschädigt. Bei einer weiteren Sachbeschädigung (Scheibe einer Tür eingeschlagen) wird derzeit geprüft, ob sie auch von dem Tatverdächtigen begangen wurde.
Als die Polizisten die Personalien des Mannes feststellen wollten, beleidigte er auch diese. Zur Ausnüchterung brachten sie den Tatverdächtigen anschließend zur Wache. Den Sendener erwartet nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung, Fahrraddiebstahl und einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.

PM der POL Coesfeld vom 10.10.2019

 

Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern): 17-Jähriger greift Polizeibeamte in Stralsund an

Am gestrigen Mittwoch, den 09.10.2019, gegen 19:30 Uhr wurden Polizeibeamte während einer Streifenfahrt in Stralsund von einem Bürger angesprochen. Er teilte den Beamten mit, dass er beobachtete, wie Jugendliche die Schillstraße in Richtung Knieperstraße entlang gehen und Fahrräder umstoßen. Um den Verdacht der Sachbeschädigung zu prüfen begaben sich die Beamten zügig zur genannten Örtlichkeit und trafen dort auf zwei Jugendliche. Während der Personalienfeststellung reagierte einer der beiden sofort aggressiv. Der andere Jugendliche, ein 16-Jähriger Stralsunder, versuchte ihn zu beruhigen, was ihm jedoch nicht gelang. Weiterhin stellte sich heraus, dass der aggressive 17-Jährige aus der Hansestadt Stralsund unter Alkoholeinfluss stand. Eine Atemalkoholüberprüfung ergab einen Wert von 0,95 Promille. Da der 17-Jährige nicht die Daten eines Erziehungsberechtigten nennen wollte, aggressiv und alkoholisiert war, wurde er in Gewahrsam genommen. Dabei versuchte er die eingesetzten Polizeibeamten körperlich anzugreifen, bespuckte einen und beleidigte sie. Bei der Durchsuchung seiner Person wurden diverse Betäubungsmittel aufgefunden und anschließend beschlagnahmt.
In der Polizeidienststelle konnten die Personalien der Mutter ermittelt werden. Sie wurde verständigt und wollte ihren Sohn gegen 20:45 Uhr abholen. Beim Verlassen der Dienststelle wurde der 17-Jährige erneut aggressiv und beleidigte die Polizeibeamten.
Außerdem versuchte er, einen Beamten zu schlagen. Aufgrund des Gesamtzustandes des Jugendlichen wurden nun Rettungskräfte hinzugezogen. Diese brachten ihn in Begleitung von Polizeibeamten ins Krankenhaus, wo er schlussendlich verblieb.
Der 16-Jährige wurde an seine Mutter übergeben. Bei der Überprüfung der Knieperstraße und der Schillstraße wurden durch die Beamten zunächst keine Sachbeschädigungen festgestellt.
Gegen den 17-Jährigen wird nun wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verdacht des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

PM der PI Stralsund vom 10.10.2019

 

Werl (Nordrhein-Westfalen): Schlüssel abgezogen

Eine 50-jährige Werlerin touchierte gestern, gegen 18.55 Uhr, mit ihrem Auto mehrfach den Wagen ihres Nachbarn. Dieser zog letztendlich der Werlerin den Autoschlüssel ab, worauf diese nach Hause ging. Die hinzugerufenen Polizeibeamten konnten die Frau zuhause antreffen. Aufgrund ihres Alkoholgeruchs führten die Beamten mit ihr einen Atemalkoholtest durch, welcher den Verdacht der Trunkenheitsfahrt bestätigte. Als die 50-Jährige wieder Alkohol trinken wollte, entbrannte ein Streit mit den Polizeibeamten. In Folge dessen versuchte sie die Beamten zu treten. Anschließend wurden der Frau Handfesseln angelegt und eine Blutprobe angeordnet. Jetzt muss sich die 50-Jährige wegen der Trunkenheitsfahrt, Verdacht der Fahrerflucht und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der KPB Soest vom 10.10.2019

 

Schwalmstadt-Treysa (Hessen): Pkw und Schaufenster beschädigt – Randalierer wurde eingewiesen

Wie die eingesetzten Beamten der Polizeistation Schwalmstadt berichteten, hat gestern Abend ein 48-jähriger Schwalmstädter in der Bahnhofstraße randaliert und einen hohen Sachschaden angerichtet. Er steht im Verdacht, einen Pkw und ein Schaufenster beschädigt zu haben. Er widersetzte sich aktiv der anschließenden Festnahme und beleidigte und bedrohte die Beamten lautstark und wurde in ein Psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert.
Eine Anwohnerin meldete sich gestern Abend bei der Polizei und gab an, dass in der Bahnhofstraße eine männliche Person Türen und Fenster eines Geschäftes einschlagen würde. Die beiden alarmierten Funkstreifen fanden einen Pkw, Opel Vectra, an dem der Außenspiegel abgeschlagen wurde und eine eingeschlagene Schaufensterscheibe vor und wurden durch Anwohner über den Aufenthaltstort des mutmaßlichen Täters informiert. In einem Abstellraum eines Mehrfamilienhauses konnten die Beamten den polizeibekannten mutmaßlichen Täter feststellen. Nachdem sie sich bei dem 48-Jährigen als Polizeibeamte zu erkennen gaben, warf der Schwalmstädter einen 15 x 15 cm großen Holzklotz nach ihnen, der sie nur knapp verfehlte. Anschließend ergriff der Randalierer wahllos zu weiteren auf dem Boden liegenden Gegenständen, wie mehrere Holzklötze, Eisenstangen und einen ca. 30 x 30 cm großen Stein und warf diese in Richtung der Beamten. In der Folge konnte der 48-Jährige, der wild um sich schlug und trat, von den Beamten überwältigt und festgenommen werden. Glücklicherweise wurde kein Beamter durch die Würfe, Schläge und Tritte verletzt. Da der Randalierer sich augenscheinlich beim Einschlagen der Schaufensterscheibe verletzt hatte, forderte die Streife einen Rettungswagen an. Bereits vor und während der Festnahme wurden die eingesetzten Beamten von ihm lautstark beleidigt und bedroht, sodass sogar mehrere Anwohner aus ihren Häusern kamen. Weil er sich überhaupt nicht beruhigen ließ, wurde er auf einem Behandlungsstuhl fixiert und in ein Psychiatrisches Krankenhaus gefahren.
Den Schwalmstädter erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung und wegen Verdacht der Sachbeschädigung.
An dem Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von 300,- Euro und an der Schaufensterscheibe in Höhe von ca. 4.000,- Euro.

PM der POL Hoberg/E. vom 10.10.2019

 

Nienburg (Niedersachsen): Erneutes Aufeinandertreffen verfeindeter Großfamilien – Polizei verhindert Eskalation

Am Mittwochabend, 09.10.2019, gegen 19.00 Uhr gerieten Angehörige zweier örtlich ansässigen Großfamilien im Bereich der Uhlandstraße, Hebbelstraße sowie der umliegenden Straßen aneinander. Angehörige der beiden rivalisierenden Familien waren in der Vergangenheit mehrfach in Streit geraten und hatten dieses auch in der Öffentlichkeit, zeitweise sogar mit Waffen ausgetragen. Die Polizei in Nienburg hat aus diesem Grund bereits seit 2018 ein wachsames Auge auf die Wohnorte der Familien. Kolleginnen und Kollegen der Bereitschaftspolizei aus Hannover befanden sich zu der Zeit im Rahmen der „UPED“ einer temporären Unterstützung der Polizeiinspektionen (PI) in Niedersachsen, in der Nienburger Innenstadt und konnten durch ihr schnelles und konsequentes Einschreiten eine weitere Eskalation vor Ort verhindern. Gemeinsam mit den Einsatzkräften der PI wurden die anwesenden Personen durchsucht und dabei eine Anzahl von Waffen und waffenähnlichen Gegenständen beschlagnahmt. Bei den Durchsuchten stellte die Polizei insgesamt fünf Messer, zwei Pfeffersprays, einen abgebrochenen Golfschläger sowie eine Eisenstange sicher. Im Rahmen der Maßnahme wurde ein Polizeibeamter beleidigt und sogar konkret mit dem Tode bedroht. Im Bereich des Nordrings und der Verdener Landstraße wurden zwei Tatverdächtige ermittelt, 19 und 29 Jahre alt, die Polizeibeamte, die zu Fuß Streife gingen, mit einer Blumenvase und einer Bierflasche beworfen hatten. Nur durch Glück wurde keiner der Einsatzkräfte dabei verletzt. Gegen die beiden Tatverdächtigen werden Strafverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie eines tätlichen Angriffs eingeleitet. Weitere Ermittlungsverfahren gegen die beteiligten Personen während des Polizeieinsatzes wurden gefertigt, unter anderem wegen Beleidigung, Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung. Durch Unterstützungskräfte aus den sechs Kommissariaten der PI gewährleistete die Polizei eine hohe Präsenz in der Stadt, es kam zu keinen weiteren Ausschreitungen in der Nacht. „Wie in den zurückliegenden Fällen werden wir auch weiterhin konsequent alle Straftaten insbesondere im öffentlichen Raum verfolgen und alle uns zur Verfügung stehenden Maßnahmen treffen, um eine Gefährdung von unbeteiligten Bewohnerinnen und Bewohnern Nienburgs zu verhindern,“ stellt der Sprecher der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg die Position der Dienststelle dar.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 10.10.2019

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Festnahme eines Rollerfahrers (21) nach Flucht vor der Polizei

45307 E.-Kray: Ein 21-jähriger Rollerfahrer versuchte am Mittwochmorgen (9. Oktober) vor einem Streifenwagen zu flüchten – ohne Erfolg. Gegen 9.50 Uhr wollten die Beamten einen Rollerfahrer im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle auf der Kiwittstraße / Krayer Straße kontrollieren. Statt dem Anhaltezeichen der Polizei Folge zu leisten, gab der Rollerfahrer Gas und flüchtete durch anliegende Straßen. Während der Flucht fuhr er teilweise auf der Gegenfahrbahn und über rot-zeigende Ampeln. An der Straße „Fünfhandbank“ stellten die Beamten den Flüchtigen. Bei der Festnahme leistete der junge Mann Widerstand, ein Beamter wurde leicht verletzt. Die Polizei durchsuchte den Mann und sein Fahrzeug. Es wurden zwei Schreckschusspistolen, wie auch Betäubungsmittel aufgefunden und beschlagnahmt. Ein Drogenvortest verlief bei dem Rollerfahrer positiv. Auf der Polizeiwache entnahm ein Arzt ihm eine Blutprobe. Der Roller sowie Führerschein und Fahrzeugschein wurden ebenfalls sichergestellt. Nach den polizeilichen Maßnahmen konnte der 21-Jährige die Polizeiwache verlassen.

PM der POL Essen vom 10.10.2019

 

Singen (Baden-Württemberg): Polizisten beleidigt

Ein 43-jähriger Mann, der mit der Überwachung des Alkoholverbots in der Hegaustraße nicht einverstanden war, beleidigte am Dienstag gegen 15.30 Uhr einen Vertreter der Stadt Singen sowie zwei Polizeibeamte mit Kraftausdrücken. Trotz des Versuchs, mit dem Mann ein Gespräch auf sachlicher Ebene zu führen, wurde dieser immer aggressiver und verließ nach einiger Zeit wutentbrannt die Örtlichkeit. Wegen Beleidigung muss sich der 43-Jährige nun verantworten.

PM des PP Konstanz vom 10.10.2019

 

Singen (Baden-Württemberg): Aggressiver und betrunkener Mann

Passanten riefen am Mittwoch gegen 15.00 Uhr die Polizei an und berichteten von einem Mann, der auf dem Heinrich-Weber-Platz vor einem Ladengeschäft seine große Notdurft verrichtet hatte. Beim Erblicken der Polizei versuchte der Mann zu flüchten, konnte jedoch von den Beamten schnell eingeholt und kontrolliert werden. Der stark alkoholisierte und sich kaum auf den Beinen haltende 35-Jährige wurde während der Personenkontrolle immer aggressiver und beleidigte die Polizisten. Um weitere Störungen zu verhindern, wurde er auf Anordnung eines Richters in Gewahrsam genommen.

PM des PP Konstanz vom 10.10.2019

 

Bretten (Baden-Württemberg): Ein Beamter bei Widerstand nach Verkehrskontrolle verletzt

Bei einer zunächst routinemäßigen Verkehrskontrolle setzte sich ein 25-jähriger Autofahrer am Mittwochabend in Bretten massiv gegen die weiteren polizeilichen Maßnahmen zur Wehr, wodurch ein Beamter verletzt wurde.
Weil er während der Fahrt telefonierte, geriet am Mittwochabend in Bretten der Fahrer eines Audis kurz nach 21 Uhr ins Visier einer Streife des Polizeireviers Bretten. Bei der anschließenden Kontrolle konnte zudem Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Als die Beamten daraufhin genauer hinschauten, konnten eine kleine Menge Betäubungsmittel sowie dazugehörige Utensilien aufgefunden werden.
Als der 25-Jährige daraufhin die Polizisten zum Revier begleiten sollte, versuchte er zu flüchten und setzte sich massiv gegen die Maßnahmen der Beamten zur Wehr. Unter dem Einsatz von Pfefferspray, sowie mit Hilfe einer weiteren kurz darauf eingetroffenen Streife gelang es schließlich, den 25-Jährigen zu überwältigen und zum Revier zu transportieren. Bei den Widerstandshandlungen wurde ein Beamter leicht verletzt, er konnte aber seinen Dienst fortsetzen.
Auf dem Polizeirevier stellte sich dann heraus, dass der 25-Jährige unter Alkohol- und Drogenbeeinflussung stand und mit dem Auto eines Angehörigen unterwegs war, obwohl er nicht im Besitz eines Führerscheins ist. Er muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten müssen.

PM des PP Karlsruhe vom 10.10.2019

 

Albstadt-Pfeffingen (Baden-Württemberg): Randalierer geht mit Hammer auf Polizei los

Am Mittwochabend hat ein 27-Jähriger in der Theodor-Heuss-Straße randaliert. Die Polizei hat ihn in Gewahrsam genommen. Gegen 19 Uhr teilte ein Zeuge der Polizei mit, dass ein Mann in einem Haus randaliert. Der 27-Jährige schlug zunächst Fensterscheiben ein, sodass die Splitter bis auf die Straße flogen. Als die Polizei eintraf, kam ihnen der aggressive Mann entgegen. Die Gesetzeshüter forderten ihn auf die Scherben zu entfernen. Der 27-Jährige reagierte jedoch nicht und beleidigte die Polizeibeamten. Kurz darauf holte der Mann einen Hammer und bedrohte die Gesetzeshüter. Die Androhung von Zwangsmitteln bewirkte bei dem Mann nichts, sodass ihn erst der Einsatz von Pfefferspray davon abhielt, die Polizei anzugreifen. Der Mann flüchtete daraufhin in die Wohnung. Nach Eintreffen von Unterstützungskräften wurde der 27-Jährige geschlossen und in Gewahrsam genommen.

PM des PP Tuttlingen vom 10.10.2019

 

Rastatt (Baden-Württemberg): Nach Widerstand geflüchtet

Die Verkehrskontrolle eines 21-jährigen Autofahrers endete am Donnerstag gegen 1 Uhr in der Murgtalstraße in einem Widerstand gegen die kontrollierenden Beamten des Polizeirevier Gaggenau. Eine Streife des örtlichen Polizeireviers hatte den Pkw des Mannes angehalten und im Zuge der Kontrolle eine mutmaßliche Beeinflussung von Drogen festgestellt. Nach seiner Personalienerhebung ergriff der Autofahrer die Flucht in eine dortige Gaststätte und kam im Eingangsbereich zu Fall. Er konnte dort trotz heftigen Widerstandes zunächst durch die nacheilenden Beamten festgehalten werden. Hierbei zog sich ein Beamter leichte Verletzungen zu. Anwesende Gäste der Gastwirtschaft solidarisierten sich allerdings mit dem 21-Jährigen, so dass diesem letztendlich doch die Flucht gelang. Die Ermittlungen der Beamten des Polizeireviers Gaggenau dauern an.

PM des PP Offenburg vom 10.10.2019

 

Fuldatal (Hessen): Widerstand bei Festnahme

Nach den ersten Ermittlungen ergab sich ein Tatverdacht gegen den 20-jährigen irakischen Staatsangehörigen, der derzeit in Fuldatal wohnt. Er konnte dann später am Abend im Rahmen der umfangreichen Fahndungsmaßnahmen nahe seiner Wohnanschrift festgenommen werden.
Dabei setzte er sich massiv zur Wehr und schlug nach den Polizeibeamten. Da das bei ihm gefundene Marihuana, wobei es sich um knapp ein Dutzend Gramm handelte, in kleinen Plastiktüten abgepackt war, besteht der Verdacht, dass der 20-Jährige die Drogen verkaufen wollte. Die Betäubungsmittel stellten die Polizisten sicher. Der 20-Jährige befindet sich derzeit im Polizeigewahrsam. Die weiteren Ermittlungen, bei denen auch geprüft wird, ob er in U-Haft muss, dauern an.

PM des PP Nordhessen vom 10.10.2019

 

Geldern (Nordrhein-Westfalen): Gefährliche Körperverletzung und Widerstand

Ein Mann aus Moers hat im Zuge seiner Ingewahrsamnahme in der Gelderner Innenstadt als auch auf der Polizeiwache teilweise erheblichen Widerstand geleistet. Auslöser für den Polizeieinsatz war gegen 21.00 Uhr eine randalierende Person auf einem Erdgeschossbalkon auf dem Brühlschen Weg. Der Wohnungsinhaber und seine Frau waren aufgeschreckt worden, weil ein Unbekannter zunächst die zum Wohnzimmer führende Jalousie hochgedrückt und gegen das Fenster geklopft hatte. Als der Geschädigte die Balkontür öffnete, sprühte ihm der Unbekannte unvermittelt Reizstoff ins Gesicht und türmte. Die Polizeistreife konnte kurze Zeit später den 42-jährigen aufgrund der Personenbeschreibung auf der Bahnhofstraße festnehmen. Der offenbar unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehende Mann wehrte sich hiergegen und versuchte, die einschreitenden Beamten zu treten. Bei der Durchsuchung wurde eine Substanz sichergestellt, bei der es sich vermutlich um Rauschgift handelt. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen, wogegen er sich ebenfalls wehrte.

PM der KPB Kleve vom 10.10.2019

 

VS-Schwenningen (Baden-Württemberg): Einbrecher auf frischer Tat ertappt

Ein 27-jähriger Mann ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in eine Lotterieannahmestelle in VS-Schwenningen eingebrochen und wurde von der Polizei auf frischer Tat ertappt. Aufmerksame Zeugen beobachteten, wie der Mann in die Lotterieannahmestelle einbrach und meldeten ihre Wahrnehmungen sofort der Polizei. Diese konnte den Täter noch beim Verlassen des Gebäudes stellen und festnehmen. Während seines folgenden Aufenthaltes beim Polizeirevier beleidigte der alkoholisierte 27-Jährige die Polizeibeamten mehrfach. Wegen des Einbruchs wird er sich wegen des Straftatbestandes des besonders schweren Falles des Diebstahls verantworten müssen. Zudem wird eine Anzeige wegen Beleidigung erfolgen.

PM des PP Tuttlingen vom 10.10.2019

 

Hanstedt (Niedersachsen): Festnahme nach Messerangriff

Ein 19 Jähriger hat am Donnerstagnachmittag zunächst zwei Frauen grundlos angegriffen und bei seiner Festnahme zwei Polizisten verletzt. Der Afgahne traf gegen 14:30 Uhr in der Harburger Straße zunächst auf eine Spaziergängerin. Diese griff er unvermittelt mit einem Messer an. Eine darauf aufmerksam gewordene Zeugin eilte der Frau zur Hilfe und wurde ebenfalls angegriffen. Beide konnten sich jedoch unverletzt in das Auto der Frau retten und zur Polizei fahren.
Diese suchte den Angreifer in einer nahegelegenen Unterkunft für Asylbewerber und traf ihn dort an. Als der als unbegleiteter Flüchtling nach Deutschland gekommene Mann die Beamten erblickte, griff er auch diese mit einem Messer an. Bei der folgenden Festnahme wurden die Polizisten leicht verletzt. Sie wurden durch den hinzugerufenen Rettungsdienst medizinisch versorgt. Der Täter wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt. Es wird wegen eines versuchten Tötungsdeliktes gegen ihn ermittelt. Gegenstand der Ermittlungen ist unter anderem auch, was den Asylbewerber zu der Tat veranlasste.

PM der PI Harburg vom 10.10.2019

 

Hamm (Nordrhein-Westfalen): Randale im Marienhospital – Ärzte und Personal angegriffen

Die Polizei rückte am Donnerstagnachmittag zum St.-Marien-Hospital an der Nassauerstraße aus. Dort hatte ein 35-jähriger Randalierer aus Hamm gegen 14.45 Uhr im Eingangsbereich Ärzte und Personal angegriffen. Gegenüber Unbeteiligten verhielt er sich ebenfalls aggressiv. Gleichwohl er sich auch zunächst gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten körperlich zur Wehr setzte, wurde niemand verletzt. Die Lage war jedoch schnell wieder unter Kontrolle und der Mann ließ sich beruhigen. Er wurde zwecks stationärer ärztlicher Behandlung einem Hamm Krankenhaus zugeführt.

PM des PP Hamm vom 10.10.2019

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