Koblenz (Rheinland-Pfalz): Betrunkener wehrt sich

Eine aufmerksame Autofahrerin meldete am Donnerstagnachmittag (10. Oktober 2019), dass sie im Vorbeifahren in der Andernacher Straße ein Auto halb auch Straße stehen sah, in dem ein Mann zusammengesackt hinter dem Steuer saß.
Polizei und Rettungsdienst machten sich sofort auf den Weg und fanden die Situation so vor, wie sie von der Zeugin beschrieben wurde.
Der Mann, der seinen Kopf auf dem Lenkrad abstützte, wurde von den Beamten angesprochen. Hierbei stellten diese sofort deutlichen Alkoholgeruch fest. Auf die Frage, warum er mit seinem Auto auf der Fahrbahn stehen würde, gab er an, dass er dort auf seine Frau warten würde, die gerade beim Einkaufen sei.
Da der Mann zunehmend aggressiver wurde, versuchten ihm die Beamten aus Eigensicherungsgründen die Handfesseln anzulegen. Dagegen wehrte er sich massiv und musste zu Boden gebracht werden.
Auch das Erscheinen seiner Frau, die angab nicht gefahren zu sein und die versuchte beruhigend auf ihn einzuwirken, brachte nichts. Er wehrte sich weiterhin und wurde zusehends aggressiver.
Erst mit dem Eintreffen weiterer Polizeikräfte konnten er gefesselt und zur Dienststelle verbracht werden.
Hier erfolgten Blutentnahme, Beschlagnahme des Führescheins und Anzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

PM des PP Koblenz vom 11.10.2019

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Renitenter Ladendieb in Erle

Am Donnerstagabend, 10. Oktober 2019, gegen 21 Uhr, versuchte ein 22-jähriger Gelsenkirchener nach einem Diebstahl aus einem Supermarkt an der Frankampstraße zu flüchten. Ein Mitarbeiter der Filiale hielt den Dieb bis zum Eintreffen der Polizei fest. Als die Polizeibeamten den Sachverhalt und die Personalien des 22-Jährigen aufnehmen wollten, versuchte der Gelsenkirchener erneut zu flüchten. Daran hinderte ihn ein Polizeibeamter, woraufhin der Beschuldigte massiven Widerstand gegen die Fesselung leistete. Er trat nach den Polizeibeamten und beleidigte sie mehrfach. Der alkoholisierte und randalierende Mann wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Nach erfolgter Ausnüchterung konnte er die Polizeiwache verlassen. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Ladendiebstahls und Widerstand gegen Polizeibeamte.

PM der POL Gelsenkirchen vom 11.10.2019

 

Hattingen (Nordrhein-Westfalen): Zwei Polizisten bei Widerstand leicht verletzt

Am 10.10. randalierte ein 29-jähriger Hattinger zur Mittagszeit auf einem Grundstück Am Beul. Er beschmierte einen Pkw mit Farbe und nutze Dekorationsartikel aus dem Garten, um mit diesen um sich zu werfen. Den Aufforderungen der hinzugerufenen Polizeibeamten sich zu beruhigen und auszuweisen kam er nicht nach.
Stattdessen versuchte er, die Beamten zu bewerfen und zu treten. Er wurde zunächst in Gewahrsam genommen, wobei er durch Tritte und Schläge zwei Beamte leicht verletzte. Auf der Polizeiwache wurden ihm Blutproben entnommen, im weiteren Verlauf wurde er in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.

PM der KPB Ennepe-Ruhr-Kreis vom 11.10.2019

 

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Passanten angepöbelt und nach Polizei getreten

Heute früh hat ein 33-jähriger Mann aus Langerwehe die Polizei auf den Plan gerufen. Laut pöbelnd zog er gegen 01.30 Uhr durch die Minoritenstraße. Dabei pöbelte er auch mehrere Passanten an, so auch eine dreiköpfige Personengruppe. Nachdem der offenbar alkoholisierte Mann nicht nur wüste Beleidigungen gerufen, sondern auch noch mit einer Glasflasche in deren Richtung geworfen hatte, verständigte diese die Polizei. Mit seiner anschließenden Kontrolle zeigte sich der 33-Jährige überhaupt nicht einverstanden und versuchte nach den Beamten zu treten. Er konnte jedoch überwältigt und in Gewahrsam genommen werden. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,0 Promille. Nach eigener Aussage will der Mann auch Amphetamin konsumiert haben. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe.
Strafverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wurden gegen den 33-Jährigen eingeleitet. Er verbrachte den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam.

PM der POL Aachen vom 11.10.2019

 

Stuttgart, Bad Cannstatt (Baden-Württemberg): Streifenfahrzeug beschädigt

Polizeibeamte haben am Donnerstagabend (10.10.2019) einen 21-jährigen Mann vorläufig festgenommen, der offenbar mehrere Fahrzeuge beschädigt hat. Die Polizeibeamten beobachten wie der mutmaßliche Täter gegen 21.40 Uhr an einem Streifenwagen, der auf dem Wasengelände geparkt war, vorbeilief und diesen mit seinem Schlüssel zerkratzte. Bei der Kontrolle des Mannes fanden die Polizisten drei abgerissene Mercedessterne und eine geringe Menge Betäubungsmittel. Während der Kontrolle beleidigte der Tatverdächtige die Polizisten mehrmals. Die Ermittlungen zu den abgerissenen Mercedessternen dauern an. Die Beamten setzten den 21-Jährigen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß. Zeugen und weitere Geschädigten werden gebeten, sich bei den Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 6 unter der Rufnummer +4971189903600 zu melden.

PM des PP Stuttgart vom 11.10.2019

 

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): Schüler beleidigen Polizeibeamte

Extreme Respektlosigkeit schlug am Donnerstagvormittag fünf Beamten des Polizeireviers Kornwestheim entgegen, die sich in der Straße „Berliner Platz“ im Bereich einer Schule aufhielten. Die zivil gekleideten Polizisten befanden sich gegen 11.15 Uhr nach einer Dienstsportveranstaltung auf dem Rückweg zum Streifenwagen. Der Schulhof einer nahegelegenen Schule war mit Schülern, die sich in der Pause befanden, gefüllt. Aus einer Schülergruppe heraus fielen plötzlich zielgerichtete Beleidigungen gegen die Beamten. Da bereits am Morgen bei der Ankunft der Polizisten vom Schulhof aus abfällige Bemerkungen laut geworden waren, wollten die Beamten nun Kontakt zu der Personengruppe aufnehmen. Als dies von den Jugendlichen bemerkt wurde, entfernten sich plötzlich zwei Tatverdächtige und versuchten vermutlich in der Menge der Schülerschaft unterzutauchen. Die Polizisten konnten diese beiden Jugendlichen jedoch im Auge behalten und hielten sie schließlich auf dem Schulhof auf. Die zwei 15- und 16-Jährigen begannen sofort eine Diskussion mit den Polizisten, die sich als solche auswiesen, und reagierten provokant und uneinsichtig auf die Kontrolle. Unverzüglich bildete sich eine Menschentraube, bestehend aus rund 50 Schülern, um die Beamten und die beiden Jugendlichen.
Teilweise versuchten die Schüler die polizeiliche Maßnahme zu stören, was die Kontrolle erschwerte. Gegen einen weiteren 16-jährigen Jugendlichen sprachen die Polizisten aufgrund seines Verhaltens mehrfach einen Platzverweis aus, dem er jedoch keine Folge leistete.
Als ihn schließlich einer der Polizeibeamten am Arm packte und wegschieben wollte, wehrte er sich hiergegen. Der Jugendliche reagierte auch verbal aggressiv und schlug schließlich gegen die Hand des Beamten. Zeitgleich mischte sich ein weiterer 15-jähriger Schüler ein, indem er sich zwischen den Beamten und den 16-Jährigen stellte.
Im weiteren Verlauf wurde ein Lehrer auf die Situation aufmerksam.
Die vier 15 und 16 Jahre alten Schüler wurden in die Schule gebracht.
Nachdem alle vier zunächst weiterhin die Konfrontation mit den Polizisten suchten, gaben zwei der Jugendlichen schlussendlich zu, die Polizeibeamten beleidigt zu haben. Diese beiden 15 -und 16-Jährigen werden mit einer Anzeige wegen Beleidigung rechnen müssen, während gegen den zweiten 16 Jahre alte Tatverdächtige wegen Widerstands gegen Polizeibeamten ermittelt wird.

PM des PP Ludwigsburg vom 11.10.2019

 

Offenburg (Baden-Württemberg): Betrunkener beschäftigt Bundespolizei

Da er gestern Nachmittag im Bahnhof Offenburg mehrere Reisende belästigte, wurde er durch eine Streife der Bundespolizei kontrolliert. Bei der Feststellung seiner Personalien, verhielt sich der 52-jährige Inder gegenüber den Beamten aggressiv und widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen. Im weiteren Verlauf versuchte er mehrfach die Beamten zu schlagen, was aber verhindert werden konnte. Grund für sein Verhalten könnte seine Alkoholisierung gewesen sein, denn ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von drei Promille. Die Nacht musste er in polizeilichem Gewahrsam verbringen und ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der BPOLI Offenburg vom 11.10.2019

 

Böblingen (Baden-Württemberg): Passanten nach Pöbeleien gesucht

Mit einer Anzeige wegen Körperverletzung und Beleidigung muss ein 33-Jähriger rechnen, der am Donnerstagabend zwei ältere Passanten in der Talstraße in Böblingen angepöbelt hat. Gegen 21.35 Uhr soll der mutmaßlich alkoholisierte Mann im Bereich des Bahnhofs aus noch ungeklärten Gründen sich gegenüber zwei bislang unbekannten Passanten verbal aggressiv verhalten haben. Aufgrund dessen wollte ein 49-Jähriger helfen. Er ging dazwischen und trennte den Querulanten von den Passanten. Im weiteren Verlauf soll der 33-Jährige dem 49-Jährigen zwei Mal ins Gesicht gespuckt haben. Um weitere Streitigkeiten zu vermeiden, verließ der 49-Jährige die Örtlichkeit.
Der Störenfried folgte dem Mann. Im Bereich einer Gaststätte soll der 33-Jährige den 49-Jährigen von hinten geschubst haben. Dieser stürzte gegen die offenstehende Eingangstür der Wirtschaft und erlitt hierbei leichte Verletzungen. Nach der Attacke ging der 33-Jährige zunächst in Richtung der Bahngleise davon. Der Verletzte blieb zurück und alarmierte die Polizei. Während der darauffolgenden Anzeigenaufnahme kehrte der Tatverdächtige, auf dem die Personenbeschreibung zutraf, zur Tatörtlichkeit zurück. Offenbar hatte er seine Tasche vergessen.
Beim Erkennen der Polizisten kehrte er allerdings in Richtung der Bahngleise wieder um. Die Einsatzkräfte nahmen umgehend die Verfolgung des Mannes auf und kontrollierten ihn letztendlich im Bereich des Bahngleis 1. Der 33-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zum Polizeirevier Böblingen gebracht. Auf dem Revier verhielt sich der Mann gegenüber den Beamten verbal sehr aggressiv und beleidigte sie. Schlussendlich musste er den Rest der Nacht in einer Gewahrsamseinrichtung des Reviers verbringen. Aufgrund des Vorfalls werden die beiden noch unbekannten Passanten und eventuell weitere Geschädigte gebeten, sich beim Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031 13-2500, zu melden.

PM des PP Ludwigsburg vom 11.10.2019

 

Oerbke (Niedersachsen): Betrunkener muss ins Polizeigewahrsam

Am Donnerstag kam es in den frühen Abendstunden zu einem Polizeieinsatz im Ankunftszentrum. Bei der Essensausgabe hatte ein somalischer Asylbewerber eine aus Kolumbien stammende 41-Jährige sexuell belästigt. Als die Frau sich verbal wehrte, trat ihr der alkoholisierte 20-Jährige in die Rippen. Hinzugekommene Sicherheitsdienstkräfte wurden ebenfalls attackiert. Den Platzverweis der alarmierten Polizeibeamten befolgte der Mann nicht und musste ins Polizeigewahrsam nach Soltau verbracht werden. Im Streifenwagen trat er einer 29-jährigen Polizeibeamtin gegen die Schienbeine und verletzte sie leicht. Das 41-jährige Opfer aus dem Ankunftszentrum wurde ins Krankenhaus verbracht.

PM der PI Heidekreis vom 11.10.2019

 

Neunburg vorm Wald (Bayern): 19-jähriger Randalierer leistet gegenüber Polizeibeamten Widerstand

Am Sonntag, 06.10.2019, gegen 03:00 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale die Mitteilung über einen 19-jährigen Randalierer in der Hauptstraße ein.
Der Beschuldigte, ein deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Neunburg vorm Wald, hatte zuvor eine Fensterscheibe eines Lokals eingeschlagen und gewaltsam auf mehrere geparkte Pkw eingewirkt.
Auch gegenüber der ersten eintreffenden Streifenbesatzung verhielt sich der 19-Jährige aggressiv, sodass er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste.
Auch dadurch ließ sich der 19-Jährige, der im Übrigen auch schon in der Vergangenheit mehrfach polizeilich in Erscheinung trat, nicht beruhigen. Am Boden liegend trat er mehrfach in Richtung der Polizeibeamten. Zudem beleidigte er sie fortwährend und versuchte, sie anzuspucken. Daher wurden zwei weitere Streifenbesatzungen aus Schwandorf und Oberviechtach zum Einsatzort beordert.
Da sich der Beschuldigte im weiteren Verlauf nicht beruhigen lies und von ihm eine erhebliche Fremdgefährdung ausging, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert.
Eine nach der Tat durchgeführte Blutentnahme beim Beschuldigten ergab bei diesem eine erhebliche Alkoholisierung. Das Ergebnis einer Untersuchung auf andere berauschende Mittel im Blut des Beschuldigten steht noch aus.
Durch die Widerstandshandlungen des Beschuldigten wurden zwei Polizeibeamte verletzt. Ein Beamter so erheblich, dass er wegen einer Verletzung am Arm bis auf weiteres nicht mehr dienstfähig ist.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 600 Euro, wobei dahingehend noch weitere Ermittlungen getätigt werden müssen.
Der 19-Jährige verwirklichte durch sein Vorgehen mehrere Straftatbestände nach dem Strafgesetzbuch.
Die Anzeige wird nach Abschluss der Ermittlungen an die Staatsanwaltschaft Amberg abgegeben.

PM der PI Neunburg vorm Wald vom 11.10.2019

 

Nürnberg (Bayern): Versammlungsgeschehen am 10.10.2019 in der Nürnberger Innenstadt

Vor dem Hintergrund der politischen Geschehnisse in der Türkei und Syrien kam es am Donnerstag (10.10.2019) im Zeitraum zwischen 17:30 Uhr und 19:45 Uhr zu einer Versammlung mit Aufzug in der Nürnberger Innenstadt.
Ab 17:30 Uhr trafen sich die Veranstaltungsteilnehmer am Lorenzer Platz zur Auftaktkundgebung. Im weiteren Verlauf verbrannte ein Versammlungsteilnehmer eine türkische Fahne. Ein Passant (46) versuchte daraufhin auf die Menge einzuwirken, woraufhin die Polizei dazwischen ging, um eine Auseinandersetzung beider Seiten zu verhindern. Hierbei kam es auch zur Anwendung unmittelbaren Zwanges in Form von Drängen und Schieben mit dem Einsatzstock. Bei dem Versuch, den 46-Jährigen zu beruhigen, leistete dieser Widerstand und verletzte dabei einen Beamten durch einen Schlag ins Gesicht. Ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung wurde eingeleitet.
Nachdem sich die inzwischen auf rund 400 Teilnehmer angewachsene Versammlung zu einem Aufzug in Richtung Ludwigsplatz in Bewegung gesetzt hatte, mussten die begleitenden Einsatzkräfte immer wieder dazwischen gehen, um Übergriffe aufgrund verbaler Provokationen zwischen Versammlungsteilnehmern und Passanten zu verhindern. Der Aufzug bewegte sich letztlich über die Breite Gasse und Pfannenschmiedsgasse zurück zum Lorenzer Platz. Kurz nach 19:30 Uhr beendete der Leiter die Versammlung. Zwischenzeitlich hatten die Einsatzkräfte auch die Identität des Versammlungsteilnehmers festgestellt, der die türkische Fahne angezündet hatte.
Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei prüft nun etwaige Verstöße im Verlauf der Versammlung.

PM des PP Mittelfranken vom 11.10.2019

 

Mainz (Rheinland-Pfalz): Streitigkeiten in Mehrfamilienhaus

In einem Mehrfamilienhaus in Mainz kam es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zu lautstarken Streitigkeiten zwischen zwei Bewohnern des Hauses. Die beiden Herren stritten sich im Treppenhaus, woraufhin unbeteiligte Bewohner die Polizei riefen. Zunächst konnten die eingesetzten Polizeibeamten die Meinungsverschiedenheit schlichten und für Ruhe zwischen den Herren sorgen. Während des Schlichtungsgespräch rastete einer der Streithähne, ein 30-Jähriger Bewohner, allerdings plötzlich aus und versuchte körperlich gegen den anderen Bewohner vorzugehen. Als die Polizeibeamten den 30-Jährigen hiervon abhalten wollten, trat und schlug er auch die Polizeibeamten, die letztlich Pfefferspray einsetzen mussten, um die Angriffe des 30-Jährigen abzuwehren. Zudem wurden die Beamten von der Freundin des 30-Jährigen noch während des Einsatzes bespuckt. Gegen den Angreifer und seine Freundin wurden Strafanzeigen gefertigt.

PM des PP Mainz vom 11.10.2019

 

Mainz (Rheinland-Pfalz): Schreckschusswaffe in Supermarkt abgefeuert

In einem Supermarkt in Kirchheimbolanden sind am Freitagmorgen gegen 11:10 Uhr Schüsse gefallen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hat ein 37-Jähriger Mann den Supermarkt betreten und dort Alkohol konsumiert. Nachdem er von Angestellten des Marktes gebeten wurde dies zu unterlassen, soll er eine mitgeführte Schreckschusswaffe gezogen und hiermit mindestens einmal in die Luft geschossen haben.
Nachdem der Marktleiter den Supermarkt umgehend räumen ließ, konnte der Mann von den eingesetzten Polizeibeamten überwältigt und festgenommen werden. Bei der Festnahme wurde von den Polizeibeamten Pfefferspray eingesetzt. Die Schreckschusswaffe konnte sichergestellt werden. Die weiteren Ermittlungen laufen, es werden derzeit Zeugen zur Sache vernommen.

PM des PP Mainz vom 11.10.2019

 

Stuttgart (Baden-Württemberg): Kundgebung in der Innenstadt

Mehrere Hundert Menschen haben sich am Mittwochabend (10.10.2019) anlässlich der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien in der Stuttgarter Innenstadt versammelt. Die Teilnehmer der spontanen Demonstration trafen ab etwa 16.30 Uhr auf dem Schloßplatz ein. Nach der Auftaktkundgebung, die gegen 18.00 Uhr begann, folgte ein Aufzug über die Königstraße, die Kronenstraße, die Lautenschlagerstraße und die Bolzstraße zurück zum Schlossplatz. Beim Wiedererreichen des Schloßplatzes trennten sich Gruppierungen von jeweils mehreren Dutzend Personen von der Kundgebung. Diese bewegten sich unkontrollierbar durch die Innenstadt, im Zuge dessen blockierten die hoch emotionalisierten Gruppen den Arnulf-Klett-Platz, die Schillerstraße, die Konrad-Adenauer-Straße, die Friedrichstraße, die Theodor-Heuss-Straße, den Rotebühlplatz und die Hauptstätter Straße. Die teilweise vermummten und schwarz gekleideten Personen reagierten sehr aggressiv auf das Auftreten von Einsatzkräften, mehrmals wurden pyrotechnische Gegenstände gezündet.
Offenbar warfen die Personen auch Flaschen und Steine. Gegen 21.00 Uhr entspannte sich die Lage dann nach und nach.

PM des PP Stuttgart vom 11.10.2019

 

Tettnang (Baden-Württemberg): Tätliche Auseinandersetzung

Zu einer tätlichen Auseinandersetzung kam es am späten Donnerstagabend gegen 23 Uhr vor einer Asylbewerberunterkunft in der Wilhelmstraße. Den ersten Ermittlungen der Polizei zufolge waren zwei deutlich unter Alkoholeinwirkung stehende 36 und 46 Jahre alte Männer aus bislang nicht geklärten Gründen zunächst verbal aneinander geraten. Im weiteren Verlauf kam es zu einem Schlagabtausch, in dessen Folge der 46-Jährige sich eine stark blutende Wunde an der Hand zuzog und der 36-Jährige eine blutende Kopfplatzwunde erlitt. Beide Beteiligten wurden durch den hinzugerufenen Rettungsdienst zunächst vor Ort versorgt. Der Jüngere der beiden zeigte sich auch den eingesetzten Polizei- und Rettungskräften gegenüber weiterhin sehr aggressiv, weshalb er aufgrund einer möglichen psychischen Ausnahmesituation in Gewahrsam genommen und in ein Fachkrankenhaus eingeliefert wurde. Während der Fahrt dorthin und der Aufnahme im Krankenhaus beleidigte und bespuckte er die behandelnde Ärztin, das Pflegepersonal sowie die Rettungsdienstmitarbeiter.

PM des PP Konstanz vom 11.10.2019

 

Gaienhofen (Baden-Württemberg): Beleidigung

Eine 53-jährige Busfahrerin wurde am Donnerstag gegen 18.45 Uhr an der Bushaltestelle „Hauptstraße“ von einem 26-Jährigen mit den Worten „Hitler“ und „Rassist“ beleidigt, weil sie seine Fahrkarte beim Einstieg überprüfen wollte. Da der Mann seine Fahrkarte der Busfahrerin nicht aushändigte, verständigte diese die Polizei.
Daraufhin stiegen der 26-Jährige und sein Begleiter aus dem Bus und gingen davon. In Horn konnten die Polizisten die zwei an einer Bushaltestelle sitzend feststellen. Als die Beamten nach den Ausweisdokumenten verlangten, verhielt sich der 26-Jährige uneinsichtig und schrie die Beamten mit den Worten: „You are Hitler“ an. Wegen Beleidigung muss er sich nun verantworten.

PM des PP Konstanz vom 11.10.2019

 

Berlin/ Mitte/Friedrichshain-Kreuzberg/Neukölln: Polizeieinsatz anlässlich zweier Demonstrationen gegen den Krieg in Nordsyrien

Bei zwei Demonstrationen gestern Abend kam es zu Straftaten von Protestierenden. Gegen 16 Uhr setzte sich ein Aufzug am Platz der Republik mit rund 100 Teilnehmenden in Bewegung. Im Verlauf des Aufzuges erhöhte sich die Anzahl auf mehrere hundert Personen, von denen einzelne immer wieder „Öcalan“-Rufe skandierten. Im Verlauf der Aufzugsstrecke wurde gegen 18.30 Uhr von einer Passantin der sogenannte „Wolfsgruß“ gezeigt, was zu starkem Unmut unter den Teilnehmenden des Aufzuges führte. Im Zuge dessen, musste die Polizei körperliche Gewalt in Form von Drücken und Schieben der Protestierenden anwenden, um Auseinandersetzungen zu unterbinden. Der Demonstrationszug erreichte gegen 18.40 Uhr den Endplatz in der Oranienstraße, wo er in die nächste Demonstration überging. Hier wuchs die Anzahl der Teilnehmenden in der Spitze auf mehrere tausend Personen an. Hierunter befanden sich auch mehrere vermummte Personen. Gegen 19.15 Uhr kam es im Bereich der Oranienstraße/Adalbertstraße zu Auseinandersetzungen zwischen Passanten und Demonstrierenden, die durch die eingesetzten Beamten unterbunden werden konnten. Am Kottbusser Damm zeigte ein weiterer Passant den „Wolfsgruß“, wodurch es erneut zu Störungen kam, weil rund 20 Protestierende den Passanten angriffen. Eingesetzte Polizeikräfte die einschritten, um die körperliche Auseinandersetzung zu beenden, wurden nun ebenfalls von den aufgebrachten Versammlungsteilnehmern attackiert. Hierbei wurde einem Beamten in den Rücken getreten und mit Fäusten ins Gesicht geschlagen. Ein weiterer Beamter bekam einen Pflasterstein an den Kopf geworfen, ein dritter Polizist wurde mehrfach gegen den Kopf getreten. Alle drei Beamten erlitten Kopfverletzungen, verblieben jedoch vorerst im Dienst. Im weiteren Verlauf der Demonstration kam es zum Abbrennen von Pyrotechnik sowie zu Stein- und Pyrotechnikwürfen und versuchten Gefangenenbefreiungen. Weiterhin versuchten mehrere Protestierende ein Lokal zu stürmen, nachdem ein dortiger Mitarbeiter den „Wolfsgruß“ zeigte. Dies konnte jedoch durch Polizeikräfte verhindert werden. Gegen 21 Uhr wurde die Versammlung beendet.
Es wurden Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen schwerem Landfriedensbruch, gefährlicher Körperverletzung, tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Gefangenenbefreiung und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz gefertigt.

PM (Nr. 2423) des PP Berlin vom 11.10.2019

 

Halle (Sachsen-Anhalt): 29-Jähriger schlägt mit Isoliermatte auf Gleichaltrigen, bedroht diesen und Bahnmitarbeiter und leistet Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Donnerstag, den 10. Oktober 2019 gegen 18:15 Uhr suchte ein 29-jähriger Mann Schutz bei einer Streife der Bundespolizei am Hauptbahnhof Halle.
Zuvor nutzte er einen Zug auf der Strecke von Bitterfeld nach Halle Hauptbahnhof. Im Zug wurde er von einem Gleichaltrigen mit einer zusammengerollten Isoliermatte geschlagen. Zudem bedrohte der Angreifer ihn mit dem Tod. In seiner Angst verließ er fluchtartig am Hallenser Hauptbahnhof den Zug und versuchte dem 29-jährigen Täter zu entkommen, doch dieser ließ nicht von seinen zahllosen drohenden Worten ab und folgte dem Mann. Der Geschädigte bemerkte eine Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof und schilderte dieser das Geschehene.
Die Bundespolizisten stellten den Täter, eröffneten ihm die begangenen Straftaten und die Mitnahme zur Dienststelle. Daraufhin stieß er einen Beamten von sich und sperrte sich gegen die polizeiliche Maßnahme. Der Mann wurde gefesselt. Auf dem Weg zum Bundespolizeirevier bedrohte er noch zwei Mitarbeiter der DB Sicherheit mit dem Tod. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der 29-jährige Deutsche die Dienststelle wieder verlassen. Er erhält Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der BPOLI Magdeburg vom 11.10.2019

 

Zehdenick (Brandenburg): Widerstand geleistet

In der Ringstraße kamen heute um 00.40 Uhr Polizeibeamte aufgrund einer Ruhestörung zum Einsatz. Auf Klingeln und Klopfen reagierte die 40-jährige deutsche Wohnungsinhaberin nicht, ließ die Tür auch nach Androhung von Folgemaßnahmen durch die Beamten geschlossen und verhielt sich weiterhin laut. Letztlich wurde die Wohnungstür durch hinzugerufene Kräfte der Feuerwehr geöffnet. Die Frau verhielt sich aggressiv und trat nach den Polizisten. Zudem beleidigte sie die Beamten. Die alkoholisierte Frau (1,63 Promille) wurde anschließend in Gewahrsam genommen und zur Polizeiinspektion nach Oranienburg gebracht. Nach ihrer Ausnüchterung wurde sie wieder entlassen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 11.10.2019

 

Kempten (Bayern): Widerstand bei Gewahrsam

Gestern Abend wurde der Polizei Kempten eine stark alkoholisierte, hilflose Frau im Weidacher Weg in Kempten mitgeteilt. Weil sich die 32-Jährige selbst nicht mehr richtig auf den Beinen halten konnte und keine Anlaufadressen nennen konnte, wurde sie von der eingesetzten Streife zu ihrem eigenen Schutz in Gewahrsam genommen. Dagegen wehrte sie sich vehement. Unter anderem trat sie nach einem eingesetzten Polizeibeamten. Der Tritt konnte abgewehrt werden, der Beamte wurde jedoch leicht verletzt. Bei der Verbringung in die Ausnüchterungszelle beleidigte sie die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten massiv. Sie erwartet nun eine Anzeige wegen eines Tätlichen Angriffs auf Polizeivollzugsbeamte, Körperverletzung, Widerstand und Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 11.10.2019

 

Füssen (Bayern): 18-Jähriger greift Polizeibeamte an

Eine Streife der Polizeiinspektion Füssen wurde am Donnerstagabend zu einem Einsatz in der Hilteboldstraße gerufen, da dort eine Person randalierte. Dort angekommen griff ein stark betrunkener 18-Jähriger die Polizeibeamten sofort an. Wegen seines aggressiven Verhaltens mussten die Beamten diesen zu Boden bringen und fesseln. Da sich der Angreifer selbst mit Absicht eine blutige Wunde an der Lippe beibrachte, wurde er vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Beim Transport dorthin bespuckte er die eingesetzten Beamten mit einer Mischung aus Speichel und Blut. Nach der Wundversorgung beruhigte sich Heranwachsende auch weiterhin nicht, so dass er schließlich in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert werden musste. Bei dem Einsatz wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Der Beschuldigte, der bereits im Juli Polizeibeamte angegriffen hatte, wird nun erneut wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriff angezeigt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 11.10.2019

 

Memmingen (Bayern): Fahrt unter Drogeneinfluss endet mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 10.10.2019 auf den 11.10.2019 versuchte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Memmingen einen PKW Skoda im Rahmen einer Verkehrskontrolle in der Münchner Straße anzuhalten. Der PKW flüchtete daraufhin mit hoher Geschwindigkeit stadteinwärts. Schließlich konnte dieser in der Lindenbadstraße angehalten werden. Bei der anschließenden Kontrolle räumte die 20-jährige PKW-Lenkerin sofort ein, dass sie nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Weiterhin standen die Fahrerin, sowie die zwei weiteren, männlichen Insassen äußerlich erkennbar unter Drogeneinfluss. Einer der Fahrzeuginsassen, ein 21-jähriger Mann, versuchte während der Kontrolle eine Ampulle hinter seinem Rücken verschwinden zu lassen. Nachdem er aufgefordert wurde diese der Polizei auszuhändigen, mischte sich der dritte Fahrzeuginsasse, ein 33-jähriger Mann, ein. Dieser riss dem Anderen die Ampulle aus der Hand, warf diese zu Boden und wollte diese zertreten. Er wurde deshalb durch die Polizeibeamten zu Boden gebracht und gefesselt. Auch die 20-jährige Fahrerin musste letztendlich gefesselt werden. Sie zündete vor den Augen der Polizeibeamten einen Joint an, was zur Folge hatte, dass sie bei der anschließenden Wegnahme Widerstand leistete und Beleidigungen gegenüber den Beamten aussprach. Zum Glück wurde keiner der Beteiligten verletzt. Nach bisherigen Ermittlungsstand befand sich in der sichergestellten Ampulle eine kleine Menge von Betäubungsmittel. Alle Fahrzeuginsassen erwartet nun eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes, die Fahrerin eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und einem Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 11.10.2019

 

Wiesbaden (Hessen): Polizeibeamte angegriffen

Unter anderem wegen des Verdachts des tätlichen Angriffes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt das 1. Polizeirevier in Wiesbaden gegen einen 26-Jährigen nach einem Vorfall am frühen Freitagmorgen. Gegen 02:10 Uhr wurden die Beamten in die Kapellenstraße zu einer alkoholisierten Person in einem Hausflur gerufen. Als dieser bemerkte, dass Rettungskräfte und Ordnungshüter neben ihm standen, soll er plötzlich auf einen Polizisten zugelaufen sein und nach ihm geschlagen haben. Der Angreifer wurde durch die Beamten zu Boden gebracht und in Gewahrsam genommen. Während der Kontrolle und auch noch auf dem Revier während der Blutentnahme kam es zusätzlich zu Beleidigungen. Den tatverdächtigen Wiesbadener erwartet nun ein Strafverfahren.

PM des PP Westhessen vom 11.10.2019

 

Münster (Nordrhein-Westfalen): Flüchtende Einbrecher rammen Polizeiwagen – Festnahme

Ein flüchtendes Einbrecher-Duo rammte Freitagmorgen (11.10., 2:21 Uhr) auf der Schorlemerstraße einen Polizeiwagen. Beamte nahmen den 27-jährigen Dieb fest, er wird noch heute einem Haftrichter vorgeführt.
Die Täter schlugen die Scheibe eines Bürogebäudes an der Schorlemerstraße ein, durchsuchten es nach Wertvollem und transportierten Diebesgut in einen bereitgestellten Fluchtwagen. Ein aufmerksamer Zeuge bemerkte das Duo und alarmierte die Polizei. Die Täter erblickten die Beamten und versuchten mit dem Auto zu flüchten.
Als ein Polizeiwagen ihnen den Weg abschnitt, rammten sie den Streifenwagen, stiegen aus und flüchteten zu Fuß in unterschiedliche Richtungen. Polizisten verfolgten den 27-Jährigen und nahmen ihn in einem Hinterhof an der Engelstraße fest.
Ermittlungen ergaben, dass das Fluchtauto gestern (10.10.) auf der Friedenstraße gestohlen wurde. In dem Kofferraum fanden die Beamten Laptops und einen PC aus dem aufgebrochenen Bürogebäude.
Der 27-Jährige ist bereits mehrfach wegen Eigentums-, Drogen- und Gewaltdelikten aufgefallen und steht aktuell noch unter Bewährung.
Die Ermittlungen zu seinem Komplizen dauern an.

PM der POL Münster vom 11.10.2019

 

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Schusswaffengebrauch durch Polizei / Mann schwer verletzt

Am Freitagabend kam es in Bocholt auf der Herzogstraße etwa in Höhe der Markgrafenstraße zu einem Schusswaffeneinsatz durch die Polizei, bei dem ein 37-jähriger Mann schwer verletzt wurde.
Nach dem derzeitigen vorläufigen Ermittlungsstand wurde die Polizei gegen 19.05 Uhr durch Familienangehörige über den Notruf zur Hilfe gerufen, weil der 37-Jährige einen Familienangehörigen angegriffen habe und völlig ausgerastet sei.
Vor dem Mehrparteienhaus trafen die eingesetzten Polizeibeamten auf die beteiligten Personen und wurden durch den 37-Jährigen unmittelbar mit einem Hammer angegriffen.
Es kam zum Schusswaffengebrauch durch die Polizei, der Angreifer wurde im Oberkörperbereich getroffen und schwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Krankenhaus.
Weitere Angaben sind aufgrund des frühen Ermittlungsstadiums noch nicht möglich.

PM der KPB Borken vom 11.10.2019

 

Saarbrücken (Saarland): Mehrere Einsatzlagen in der Innenstadt von Saarbrücken

Am Freitag, dem 11. Oktober 2019, hatte die Saarbrücker Polizei mit Unterstützung von Kräften aus dem ganzen Land mehrere Einsatzlagen zeitgleich zu bewältigen. Insgesamt waren rund 100 Beamtinnen und Beamten an unterschiedlichen Örtlichkeiten zeitgleich im Einsatz.
Der Bundeskongress der Jungen Union fand in der Congresshalle statt. Nach dem Anschlag in Halle gab es zudem ein Gottesdienst mit einem öffentlichen Aufruf zur Solidaritätsbekundung in der Jüdischen Synagoge Saarbrücken in der Lortzingstraße. Zu diesem hatte sich nicht nur die Initiative „Bunt statt Braun“ sondern auch eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürger sowie Vertretern aus Politik und Gesellschaft eingefunden. Auch die Teilnehmer des Bundeskongresses zeigten mit einem Trauermarsch und einer Kranzniederlegung mit ca. 800 Teilnehmern ihre Anteilnahme. Mit vor Ort waren auch Mitglieder der Landesregierung und des Saarländischen Parlaments. Insgesamt hatten sich rund 1.500 Gottesdienst- und Veranstaltungsteilnehmer vor der Synagoge eingefunden. Der Marsch durch die Stadt, eine Mahnwache sowie der Solidaritätsgottesdienst wurden mit einer Vielzahl von Polizeikräften begleitet. Diese Einsatzlagen verliefen störungsfrei.
Im Zusammenhang mit einer zeitgleich stattfindenden Demonstration von Kurden musste die Polizei allerdings massiv einschreiten. Nachdem eine erste angemeldete Kundgebung des Kurdischen Kulturzentrums in enger Abstimmung mit der Polizei störungsfrei verlief, kam es im Nachgang zu Problemen. Eine Gruppe von rund 75 hoch emotionalisierten Angehörigen der kurdischen Gruppierungen setze sich entgegen aller Absprachen in Richtung Bahnhofstraße in Bewegung. Durch den schnellen und konsequenten Einsatz von Polizeikräften wurde dies mittels einer Absperrung unterbunden, um Gefahren für Anwohner, Passanten und den Straßenverkehr gar nicht erst aufkommen zu lassen. Die Gruppe wurde unter Kontrolle gebracht und nach einem kurzen Weg durch die Bahnhofstraße zurück zur Europagalerie begleitet. Hier löste sich der Aufzug nach Anordnung durch die Polizei auf. Im Zusammenhang mit der spontanen Aktion wurden Polizeikräfte bedrängt. Die Polizei musste ihre Maßnahmen auch zum Teil unter Anwendung von Zwang durchsetzen. Verletzt wurde niemand. Allerdings ist ein Polizeibeamter beleidigt worden. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ist eingeleitet. Erst gegen 21:30 Uhr hatte sich die Lage in der Stadt wieder normalisiert.

PM der PI Saarbrücken-Stadt vom 11.10.2019

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