Bottrop (Nordrhein-Westfalen): Provokationen und Steinewürfe nach Demonstration – acht Verletzte

Bei einer angemeldeten Demonstration mit zunächst etwa 50 kurdischen Teilnehmern am Pferdemarkt in Bottrop zum Thema „Gegen den Überfall auf Rojava“ sammelten sich am Mittwoch (16.10.) zu Beginn (etwa 18.00 h) im unmittelbaren Umfeld der Kundgebung Personen mit türkischem Hintergrund und störten die Versammlung. Es kam zu Provokationen und Steinwürfen. Die kurdische Versammlung wurde gegen 18.45 h vom Versammlungsleiter als beendet erklärt. Die beiden Gruppierungen verließen die Innenstadt von Bottrop zunächst nicht, sondern bekamen weiterhin Zulauf.
Zwischenzeitlich waren je etwa 150 bis 200 Personen der beiden Gruppierungen aktiv und provozierten sich gegenseitig. Ein Aufeinandertreffen der Gruppen konnte durch starke Polizeipräsenz verhindert werden. Ein Polizeihubschrauber war ebenfalls eingesetzt.
Fünf Personen wurden als Tatverdächtige nach Körperverletzungen festgenommen, die Personalien von weiteren elf Männern festgestellt.
Insgesamt fünf Polizisten wurden durch Steinwürfe und bei der Einsatzbewältigung leicht verletzt, darunter ein Beamter, der im Krankenhaus behandelt werden musste. Zwei weitere Männer und eine Frau wurden ebenfalls leicht verletzt und ambulant im Krankenhaus behandelt. Einige Streifenwagen wurden durch Steine beschädigt. Gegen 22.30 h hatten die Störer die Innenstadt weitestgehend verlassen.

PM des PP Recklinghausen vom 17.10.2019

 

Wickede (Nordrhein-Westfalen): Trunkenheitsfahrt mit Widerstand

Ein Zeuge bemerkte gestern, gegen 20.15 Uhr, wie ein Autofahrer in Wickede mit seinem Wagen den Buchenweg befuhr und hierbei mehrfach eine Mauer streifte. Die hinzugerufenen Polizeibeamten konnten den Wagen in der Straße Am Lehmacker auffinden. Aufgrund der Personenbeschreibung wurde der mutmaßliche Fahrer, ein 24-jähriger Mann aus Arnsberg im Bereich der Hauptstraße angetroffen. Er machte widersprüchliche Angaben dazu, wie er letztendlich nach Wickede gekommen sei. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab 2,34 Promille. Als er zur Blutprobe mit auf die Wache genommen werden sollte, leistete er Widerstand und versuchte mehrfach einen Beamten durch Kopfstöße zu verletzen. Er wurde anschließend gefesselt und zur Entnahme einer Blutprobe mit zur Polizeiwache nach Werl genommen. Aufgrund seines Gesamtverhaltens und nach ärztlicher Begutachtung wurde er anschließend in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

PM der KPB Soest vom 17.10.2019

 

Kernen im Remstal (Baden-Württemberg): Betrunkene in Polizeigewahrsam

Beim Rathaus in der Stettener Straße hatten sich am Mittwoch gegen 22.45 Uhr mehrere junge betrunkene Männer aufgehalten, die Passanten anpöbelten. Vier Männer konnten letztlich von der alarmierten Polizei angetroffen werden. Bei der beabsichtigten Personenfeststellung wurden teilweise von den Anwesenden d falsche Daten angegeben. Bei der Kontrolle wurden die Polizisten auch mehrfach beleidigt. Den Männern wurden letztlich Platzverweise erteilt. Nachdem später erneut Anzeigen eingingen, dass die Männer wieder Radau machen, wurden weitere Polizeistreifen hinzugezogen. Zwei betrunkene Männer im Alter von 18 und 22 Jahren widersetzten sich nun der polizeilichen Maßnahmen, woraufhin beide zur Verhinderung weiterer Vorfälle in Polizeigewahrsam genommen wurden. Die Ermittlungen zu den Vorfällen dauern an.

PM des PP Aalen vom 17.10.2019

 

Hamm-Heessen (Nordrhein-Westfalen): Respekt?! Ja bitte! – Wieder Widerstand gegen Hammer Polizisten

Erneut musste die Polizei Hamm einen Mann ins Gewahrsam bringen, nachdem dieser sich am Mittwochabend, 16. Oktober, gegen 21.30 Uhr, aggressiv verhielt. Der 21-jährige Deutsche beleidigte die Beamten und lief ihnen mit erhobenen Armen und geballter Faust entgegen.
Zuvor hatte der alkoholisierte Mann in mehreren Hammer Straßen eine Spur der Randale hinterlassen. Deswegen riefen mehrere Zeugen bei der Leitstelle der Hammer Polizei an.
Zunächst fiel der Randalierer laut Zeugenaussagen am Hammer Bahnhof auf, wo er mehrere Baustelleneinrichtungen umwarf. Auf einer Strecke von mehreren Hundert Metern warf er dann im Bereich Dasbecker Weg, Am Hämmschen und dem Bockelweg weitere Gegenstände wie etwa Mülltonnen und Baustelleneinrichtungen um. Zudem versuchte er, eine Dixi-Toilette umzustoßen und stahl eine Warnweste von einer Baustelle.
Die Polizisten mussten ihn aufgrund seines aggressiven Verhaltens fesseln. Dabei wurden sie von Zeugen unterstützt. Einige Anwohner begannen überdies mit den Aufräumarbeiten.

PM des PP Hamm vom 17.10.2019

 

Kürnbach (Baden-Württemberg): Verbale Streitigkeit geht in gefährliche Körperverletzung über

Nach aktuellem Stand kam es am Donnerstag gegen 00:15 Uhr zu einer gefährlichen Körperverletzung vor einer Gaststätte in der Straße Sonnengraben in Kürnbach. Nachdem es zunächst zu einer verbalen Streitigkeit gekommen war, schlugen und traten drei Männer auf einen 29-Jährigen mit kasachischer Staatsangehörigkeit ein. Ein Zeuge eilte dem 29-Jährigen zur Hilfe, so dass die Täter im Anschluss flüchteten. Beim Eintreffen der Polizei vor Ort verhielt sich der Geschädigte äußerst aggressiv und unkooperativ. Er wurde schließlich von einem Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Ein 19-jähriger Tatverdächtiger kehrte zur Tatörtlichkeit zurück, so dass entsprechende Personalien aufgenommen werden konnte. Die Ermittlungen sind noch am laufen.

PM des PP Karlsruhe vom 17.10.2019

 

Denkendorf (Baden-Württemberg): 42-Jährige in psychischem Ausnahmezustand geht auf Mann los

Mit einer 42-Jährigen, die mutmaßlich unter dem Eindruck einer psychischen Ausnahmesituation stand und in diesem Zuge aggressiv wurde, bekamen es Beamte der Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg am Donnerstag gegen 04.30 Uhr zu tun. Zunächst war eine Streitigkeit zwischen der 42-Jährigen und einem Mann auf der Tank-und Rastanlage Denkendorf gemeldet worden. Als die alarmierten Polizisten vor Ort eintrafen, hatte sich die Situation zwischen der Frau und ihrem 65 Jahre alten Ehemann wieder beruhigt. Allerdings hatte der Mann eine Verletzung im Gesicht. Während die Polizisten versuchten in Erfahrung zu bringen, was passiert war, veränderte sich der Gemütszustand der 42-Jährigen erneut und sie reagierte deutlich aggressiv ihrem Mann wie auch den Polizisten gegenüber. Im Zuge dessen wurden der Rettungsdienst und eine weitere Polizeistreife angefordert. Der verletzte 65-Jährige wurde durch den Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht. Auch die Frau sollte aufgrund ihrer psychischen Auffälligkeiten in ein Krankenhaus gebracht werden. Gegen diese Maßnahme wehrte sie sich, indem sie sich an einen Zaun klammerte. Im weiteren Verlauf musste die 42-Jährige zu Boden gebracht werden, worauf sie begann, unkontrolliert um sich zu treten.
Dies führte dazu, dass ihr Fußfesseln angelegt wurden, allerdings trat sie trotzdem weiterhin nach den Beamten. Auch die Handschießen konnte nur unter massiver Gegenwehr angelegt werden. Anschließend wurde die Frau in ein Krankenhaus gebracht, wo sie erneut nach den Polizisten trat und sich zu Boden fallen ließ, wobei sie eine Polizistin mitriss. Im Anschluss wurde die 42-Jährige in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Ein Beamter erlitt durch die Tritte leichte Verletzungen.

PM des PP Ludwigsburg vom 17.10.2019

 

Duisburg- Dellviertel (Nordrhein-Westfalen): Polizei und Mitarbeiter der DVG bei Streitschlichtung angegriffen

Am Mittwoch (16. Oktober) versuchten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Duisburger Verkehrsgesellschaft um 17:30 Uhr auf dem Harry-Epstein-Platz einen Streit zwischen zwei jungen Männern zu schlichten. Als die Beamten bei einem Duo (beide 16) die Personalien feststellen wollten, reagierten beide aggressiv. Als einer mit erhobenen Armen auf die Beamten losging, fackelten sie nicht lange und brachten den Halbstarken mit Hilfe eines Security-Mitarbeiters zu Boden. Sein Freund versuchte dem am Boden liegenden zu helfen und griff seinerseits die Ordnungshüter an. Auch er musste fixiert werden. Als weitere, unbekannte Personen die Einsatzkräfte angehen wollten, drängten weitere Polizisten und Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes die Gruppe mit vereinten Kräften zurück. Bei der Auseinandersetzung wurde ein Beamter an der Schulter verletzt, konnte seinen Dienst aber fortsetzen. Die Polizei ermittelt gegen die 16-Jährigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung.

PM der POL Duisburg vom 17.10.2019

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Rettungssanitäter in der Innenstadt bespuckt – Anzeige

45127 E-Südviertel: Ein Mann bespuckte am Mittwoch (16. Oktober) einen Rettungssanitäter im Essener Südviertel. Gegen 18:25 Uhr eilte die Besatzung eines Rettungswagens zu einem hilflosen Mann auf der Südseite des Hauptbahnhofs. Ein Sanitäter (33) ruckelte an dem reglosen Menschen, der bis dato nicht ansprechbar war.
Plötzlich wachte er auf, spuckte dem Helfer direkt ins Gesicht und versuchte ihn zu schlagen. Danach entfernte sich der Aggressor vom Einsatzort. Alarmierte Polizisten konnten den 35 Jahre alten Mann antreffen. Der alkoholisierte Dortmunder zeigte sich gegen die Beamten ebenfalls aggressiv. Auf der Innenstadtwache versuchte er eine Polizeibeamtin körperlich anzugehen. Ein Arzt entnahm ihm eine angeordnete Blutprobe. Danach musste der Randalierer offenbar aufgrund einer Altverletzung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen den Angreifer, der gegenüber den Einsatzkräften alles andere als Respekt an den Tag legte.

PM der POL Essen vom 17.10.2019

 

Sankt Augustin (Nordrhein-Westfalen): Verdächtiger leistet Widerstand

Am 16.10.2019 gegen 13:30 Uhr fiel einen Streifenteam der Wache Sankt Augustin ein Verdächtiger auf dem Spielplatz am Fliederweg auf. Der Mann stand augenscheinlich unter Drogeneinfluss und flüchtete, als er kontrolliert werden sollte. Die Polizisten holten ihn schnell ein und hielten ihn fest, worauf er versuchte, auf die Beamten einzuschlagen. Er musste mit vereinten Kräften überwältigt und fixiert werden. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt; der Betroffene blieb unverletzt. In der Kleidung des 26-jährigen aus Bruchertseifen (Rheinland-Pfalz) wurden mehrere Griptütchen mit Amphetamin sowie Besteck zum Heroinkonsum gefunden und sichergestellt. Ihm wurden auf der Polizeiwache auf richterliche Anordnung Blutproben entnommen. Der Beschuldigte muss sich nun in Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 17.10.2019

 

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Polizei löst Demonstration am Buchhornplatz auf

Aufgrund des aggressiven Verlaufs musste Mittwochnachmittag am Buchhornplatz eine angemeldete Versammlung gegen die „Bombardierung in Nord-Syrien“ von der Polizei aufgelöst werden. Beim Einsatz wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Es kam zu einer Festnahme und zwei Ingewahrsamnahmen.
Am Buchhornplatz hatten sich gegen 16.00 Uhr etwa 80 bis 90 Personen überwiegend kurdischer Abstammung versammelt. Bereits zu Beginn der Versammlung waren unterschiedliche Auflagenverstöße erkennbar. Die Anmelderin der Demonstration konnte nicht die notwendige Anzahl an Ordnungspersonen stellen, zudem wurden mehrere Fahnen gezeigt, die geeignet waren, die Aggression weiter anzustacheln. Das Zeigen dieser Fahnen wurde zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung von der Polizei untersagt.
Zur Eskalation kam es, als während der Demonstration ein vermummter Mann mit seinem Pkw auftauchte, der die Teilnehmer durch das Zeigen des sogenannten „Wolfsgrußes“ provozierte. Bei ihm handelt es sich um einen 44-Jährigen türkischer Nationalität. Um die Versammlung zu schützen, wurde er vor Ort festgesetzt und anschließend aufgrund eines bestehenden Vorführbefehls festgenommen.
Beim Eintreffen des Vermummten versuchten zudem etwa dreißig Teilnehmer der Versammlung, des 44-Jährigen gewaltsam habhaft zu werden, was nur mit starken Kräften der Polizei verhindert werden konnte. Dabei verletzte sich ein Polizeibeamter leicht. Ein 28-jähriger Syrer wollte in diesem Zusammenhang mehrfach gewaltsam die Polizeikette durchbrechen und wurde in Gewahrsam genommen, ebenso ein 44-jähriger kurdischer Versammlungsteilnehmer, der den vermummten türkischen Störer angreifen und schlagen wollte.
Aufgrund der Lage wurde die Demonstration aufgelöst. Erst nach mehreren Lautsprecherdurchsagen verließen die Teilnehmer die Örtlichkeit. Die äußerst aufgebrachten Teilnehmer der Versammlung missachteten fortlaufend die Weisungen der Polizei. Der Einsatz von Pfefferspray musste mehrfach angedroht werden.

PM des PP Konstanz vom 17.10.2019

 

Neuried, Altenheim (Baden-Württemberg): Wer nicht hören will…

Ein herumlärmender 18-Jähriger konnte in der Nacht auf Donnerstag von Beamten des Polizeireviers Offenburg trotz mehrfachen guten Zuredens nicht zur Einsicht gebracht werden, weshalb der Heranwachsende die restliche Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen musste. Ein Anwohner hatte sich gegen 3:45 Uhr über das laute Herumgegröle von mehreren Jugendlichen vor seinem Haus in der Schlossergasse beschwert. Bei einer Überprüfung konnten die Polizisten nur noch den 18-Jährigen antreffen. Mit viel Geduld versuchten die Gesetzeshüter den mit über 1,5 Promille alkoholisierten jungen Mann zum Nachhause gehen zu bewegen.
Fehlanzeige! Scheinbar unbeeindruckt und mit ansteigender Aggressivität ignorierte der nächtliche Ruhestörer sämtliche Anweisungen der Beamten, sodass zur Beseitigung der Störung noch eine Gewahrsamsnahme übrig blieb. Im Zuge einer Durchsuchung vor der Verbringung in den Zellentrakt konnte bei dem Heranwachsenden eine geringe Menge Cannabis aufgefunden werden. Zu den Kosten für die spartanische Unterkunft gesellt sich nun auch ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM des PP Offenburg vom 17.10.2019

 

Mülheim a.d. Ruhr (Nordrhein-Westfalen): Zwei Personen wehren sich gegen Abschiebung
– Spezialeinsatzkommando beendet die Situation

45472 MH.-Heißen: Im Rahmen einer geplanten Abschiebung der Zentralen Ausländerbehörde der Stadt Mülheim heute Morgen (17. Oktober), gegen 5.45 Uhr, auf dem Frohnhauser Weg, zog sich eine 39-jährige Mutter mit ihrem 16-jährigen Sohn in ein Zimmer einer Wohnung im Obergeschoss zurück. Zwei weitere Kinder der Mutter (10,19) nahm die Polizei bereits vorher in ihre Obhut. Die Mutter hielt sich ein Messer an den Hals, sodass die Polizei weder eine Gefahr für die 39-Jährige selbst, noch für den Sohn oder unbeteiligte Personen ausschließen konnte. Mehrere Streifenwagen, die Feuerwehr Mülheim sowie ein Spezialeinsatzkommando wurden zur Tatörtlichkeit hinzugezogen. Das Haus wurde von der Polizei geräumt. Gegen 8.50 Uhr beendete das Spezialeinsatzkommando die Gefahrensituation. Die Familie wurde zunächst vor Ort ärztlich betreut und anschließend der Stadt Mülheim übergeben. Die Polizei ermittelt gegen den 16-Jährigen und gegen die 39-Jährige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Für die Zeit des Polizeieinsatzes wurden mehrere Straßen rund um den Frohnhauser Weg komplett gesperrt, wodurch es zu Verkehrsbehinderungen kam.

PM der POL Essen vom 17.10.2019

 

Rosenheim (Bayern): Bei Grenzkontrolle völlig danebenbenommen

Die Bundespolizei hat sich am Mittwoch (16. Oktober) stundenlang mit einem slowakischen Staatsangehörigen beschäftigen müssen. Der Mann benahm sich völlig daneben. Was mit seiner Einreisekontrolle auf der A93 bei Kiefersfelden begonnen hatte, endete mit Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Personen.
Zunächst weigerte sich der 42-Jährige, der auf der Rückbank eines Autos mit slowakischen Kennzeichen saß, sich auszuweisen und seine Personalien herauszugeben. Der deutlich Alkoholisierte musste das Fahrzeug verlassen und zur weiteren Überprüfung in einen der Container der Grenzkontrollstelle folgen. Dort fiel ihm offenbar nichts Anderes ein, als einer Beamtin mit den Worten „Fuck You“ beide Mittelfinger entgegenzustrecken. Anschließend zog er unvermittelt seine Hose herunter und begann ungeniert zu urinieren. Als Polizisten ihn aufgrund seines Verhaltens aus dem Dienstraum bringen wollten, sperrte er sich und stieß die Beamten gewaltsam weg.
Der aggressive Slowake wurde in die Dienststelle der Bundespolizei nach Rosenheim gebracht. In der Inspektion begegnete er den Beamten mit verbotenem „Hitlergruß“. Bei seiner Durchsuchung konnte schließlich ein slowakischer Ausweis gefunden werden. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von etwa drei Promille. In einer Gewahrsamszelle wurde dem Betrunkenen Gelegenheit gegeben, sich zu beruhigen und nüchtern zu werden. Ehe er wieder auf freien Fuß gesetzt werden konnte, wurde er als Beschuldigter im Strafverfahren vernommen und angezeigt.

PM der BPOLI Rosenheim vom 17.10.2019

 

Wolfsburg (Niedersachsen): Polizeibeamter bei Festnahme eines tatverdächtigen Drogenhändlers verletzt

Am Mittwochnachmittag wurde in der Wolfsburger Innenstadt ein 37 Jahre alter Polizeibeamter bei der Festnahme eines mutmaßlichen 23-jährigen Drogendealers verletzt. Der aus Algerien stammende einschlägig polizeibekannte Beschuldigte machte in seiner Vernehmung keine Angaben und wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Den Ermittlungen nach vermutete eine zivile Funkstreife, zufällig ein Drogengeschäft in der August-Horch-Passage beobachtet zu haben.
Als zu der anschließenden Kontrolle des 23-Jährigen am nahen Kaufhof vier weitere Zivilbeamte hinzugezogen wurden, versuchte der Beschuldigte, sich den Zugriff durch die Beamten sofort zu entziehen und lief davon. Hierbei attackierte der 23-Jährige den Polizeioberkommissar mit einem Reizstoffsprühgerät und verletzte den Polizisten mit einem Schlag gegen den Kopf. Im weiteren Verlauf leistete der Festgenommene auch auf dem Weg ins Polizeigewahrsam Widerstand gegen die Beamten. Der verletzte Polizeivollzugsbeamte wurde im Anschluss ambulant im Klinikum behandelt und ist bis auf weiteres nicht mehr dienstfähig.
Bei dem 23-Jährigen werden drei kleine Beutel mit vermutlich Marihuana und eine zuvor in einem Bekleidungsgeschäft entwendete Hose sichergestellt. Daher werden dem Beschuldigten nicht nur Handel mit Betäubungsmittel vorgeworfen, sondern auch Ladendiebstahl, tätlicher Angriff auf einen Polizeibeamten und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Wolfsburg vom 17.10.2019

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): Polizeikontrolle führt zu Widerstand

Als Polizisten gestern Abend Jugendliche im Theodor-Heuss-Park kontrollierten, leistete ein 17-Jähriger erheblichen Widerstand und beschimpfte die Beamten. Drogen wurden sichergestellt, eine Blutprobe angeordnet.
Gegen 21:50 Uhr führte eine Polizeistreife eine Personen-Kontrolle im Theodor-Heuss-Park durch. Da von den drei jungen Erwachsenen ein starker Marihuana-Geruch ausging, wurden zwei junge Männer gebeten, den Inhalt ihrer Taschen zu leeren. Zunächst kamen diese der Aufforderung nach. Ein 17-Jähriger aus Düren hatte neben diverser Tütchen mit Marihuana auch eine Ecstasy-Pille dabei. Im Verlauf der Kontrolle wurde der junge Mann zunehmend aggressiv, sodass er schließlich von den Beamten aufgefordert wurde, etwas Abstand zu nehmen. Als er dieser Aufforderung nicht nachkam und sich weiter aggressiv zeigte, beschloss man ihm aus gefahrenabwehrenden Gründen Handschellen anzulegen. Gegen diese Maßnahme wehrte der Beschuldigte sich so massiv, dass das darauf folgende Gerangel schließlich durch den Einsatz von Pfefferspray beendet werden musste. Während der gesamten Zeit beleidigte der 17-Jährige die Beamten.
Im Anschluss wurde der Dürener zur Wache verbracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Der Beschuldigte hatte zuvor bereits angegeben, Drogen konsumiert zu haben.

PM der POL Düren vom 17.10.2019

 

Weiterstadt-Gräfenhausen (Hessen): Kontrolle mit Folgen / Vier Jugendliche leisten Widerstand / Ermittlungsverfahren eingeleitet

Vier 15 bis 17- Jährige müssen sich nach ihrer Kontrolle am Mittwochabend (16.10.) unter anderem wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte und Beleidigung strafrechtlich verantworten müssen. Auf zwei dieser Gruppe, einen 15-Jährigen aus Weiterstadt und seinen 16-jährigen Begleiter aus Darmstadt kommen zusätzlich Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz hinzu.
Bei beiden stellten die Ordnungshüter geringe Mengen Betäubungsmittel und über 400 Euro Bargeld sicher, was den Verdacht des Handels mit Drogen verstärkte.
Gegen 18.30 Uhr war die vierköpfige Gruppe den Beamten in der Darmstädter Landstraße aufgefallen. Im Rahmen der anschließenden Kontrolle versuchte einer der Verdächtigen zu Fuß zu flüchten, während seine Begleiter die Beamten beschimpften und mit Schlägen attackierten. Der Fluchtversuch endete nach nur wenigen Metern. Und auch bei dem Rest der Gruppe klickten die Handschellen. Alle Vier wurden vorläufig festgenommen und mussten die Beamten zu Wache begleiten. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden die Beschuldigten entlassen.

PM des PP Südhessen vom 17.10.2019

 

Schweinfurt (Bayern): Demonstration in der Innenstadt – Polizei unterbindet Provokationen und Straftaten

Am Donnerstagnachmittag fand in der Schweinfurter Innenstadt eine Versammlung mit rund 120 Teilnehmern statt. Die Schweinfurter Polizei musste unter anderem vier Personen in Gewahrsam nehmen und mehrere Platzverweise gegen provozierende Passanten aussprechen.
Ab 17.30 Uhr fand zunächst auf dem Schillerplatz eine Versammlung der Marxistisch-Lenistischen Partei Deutschlands und des Internationalistischen Bündnisses unter dem Motto „Völkerrechtsverletzung durch die Türkei“ statt. Bereits während der Auftaktkundgebung und des anschließenden Aufzuges durch die Innenstadt kam es zu Provokationen durch außenstehende Personen. Mit einer Polizeikette und Platzverweisen musste die Schweinfurter Polizei samt Unterstützungskräften einschreiten, um Handgemenge zu verhindern.
In der Bauerngasse wurde eine mit einem Getränk gefüllte Plastikflasche aus einem Gebäude geworfen, glücklicherweise wurde keine Person getroffen oder verletzt. Die Versammlung endete gegen 19.00 Uhr. Die Schweinfurter Polizei führt Ermittlungen wegen Beleidigung eines Polizeibeamten und versuchter gefährlicher Körperverletzung durch den Flaschenwurf.

PM des PP Unterfranken vom 17.10.2019

 

Wien: Festnahme nach Ladendiebstahl und Widerstand gegen Staatsgewalt

Vorfallszeit: 16.10.2019, 09:55 Uhr /Vorfallsort: 07., Burggasse
Sachverhalt: Gestern hielt der Ladendetektiv eines Supermarktes eine Frau an, die versucht hatte, mit diversen Waren ohne Bezahlung das Geschäft zu verlassen. Während der Sachverhaltsaufnahme vor Ort sprang die Beschuldigte (25, Stbg: Polen) plötzlich auf und rannte aus dem Geschäft. Polizeibeamte konnten die Frau kurz darauf erneut anhalten. Sie widersetzte sich gewaltsam der Festnahme, wodurch ein Beamter leicht verletzt wurde. Ein auf einer Polizeiinspektion später durchgeführter Alko-Vortest ergab einen Messwert von ca. 2 Promille. Sie wurde mehrfach angezeigt.

Presseaussendung der LPD Wien vom 17.10.2019, 10:17 Uhr

 

Erfurt (Thüringen): Auf der Flucht

In der vergangenen Nacht, gegen Mitternacht, wollte eine Polizeistreife einen Fahrradfahrer in der Salinenstraße von Erfurt kontrollieren. Trotz mehrerer Ansprachen trat der junge Mann kräftig in die Pedale und flüchtete vor den Polizisten. Als ihm die Kette vom Fahrrad sprang, nahm er seinen Drahtesel und warf ihn kurzerhand vor den Streifenwagen. Nach einer kurzen Flucht zu Fuß wurde der polizeibekannte 19-Jährige gestoppt. Er stand unter Drogeneinfluss und hatte auch eine kleine Menge Betäubungsmittel einstecken. Da er zweifelhafte Angaben zur Herkunft seines hochwertigen Fahrrads machte, wurde es sichergestellt. Gegen den jungen Mann wir nun wegen dem Besitz von Drogen und gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr ermittelt. Am Streifenwagen entstand Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.

PM der LPI Erfurt vom 17.10.2019

 

Bad Köstritz (Thüringen): Vor Verkehrskontrolle geflüchtete

Gestern Abend (16.10.2019, gegen 18:30 Uhr) beabsichtigten Polizeibeamte den Fahrer eines scheinbar manipulierten Kleinkraftrades (Simson) zu kontrollieren. Der 17-jährige Fahrer ignorierte das „Anhaltesignal“, fuhr mit äußerst überhöhter Geschwindigkeit durch die Ortslage Bad Köstritz und stoppte unvermittelt in einer Sackgasse. Hierbei kam es zum Zusammenstoß zwischen der Simson und dem Polizeiauto. An beiden Fahrzeugen entstand daraufhin Sachschaden. Auch der 17-Jährige Fahrer wurde leicht verletzt und in der Folge medizinisch versorgt. Im Zuge der Ermittlungen wurde schließlich bekannt, dass die Simson tatsächlich so manipuliert war, das sie schneller fahren konnte. Demzufolge besaß der junge Fahrer auch nicht die entsprechende Fahrerlaubnis bzw. keinen ausreichenden Versicherungschutz. Bezüglich des Zusammenstoßes wurde das Unfallgeschehen polizeilich aufgenommen.

PM der LPI Gera vom 17.10.2019

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