Goslar (Niedersachsen): Körperverletzung, Beleidigung

Am Mittwoch, 30.10.2019, gegen 11.15 Uhr, wurde ein 20jähriger Mann aus Seesen von Polizeibeamten in der Kampstraße dabei beobachtet, wie er eine 73jährige Frau grundlos zu Boden stieß. Der stark alkoholisierte Mann wurde daraufhin der Polizeidienststelle zugeführt und beleidigte dort permanent die eingesetzten Beamte. Da er sich auch weiterhin als renitent und uneinsichtig erwies, wurde er zwecks Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam in Goslar verbracht. Es wurden insgesamt drei Strafanzeigen gegen den Mann gefertigt.

PM der PI Goslar vom 31.10.2019

 

Goslar (Niedersachsen): Hausfriedensbruch, Widerstand

Am Mittwoch, 30.10.2019, gegen 23.30 Uhr, weigerte sich ein 42jähriger Mann aus Seesen nach mehrfacher Aufforderung eine Gaststätte an der Lautenthaler Straße zu verlassen. Auch die eingesetzten Polizeibeamte ignorierte der stark alkoholisierte Mann. Vielmehr leistete er beim Verlassen der Kneipe passiven Widerstand und sperrte sich gegen alle Maßnahmen. Die unangenehme Folge für sein Verhalten: Zwei Strafanzeigen und Zuführung zwecks Ausnüchterung in das Gewahrsam nach Goslar.

PM der PI Goslar vom 31.10.2019

 

Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen): Ungebetenen Gast dreimal aus Wohnung geholt

Dreimal holte die Polizei am Mittwoch einen 38-jährigen Bochumer aus der Wohnung einer gleichaltrigen, alkoholisierten Lüdenscheiderin.
Die Frau wollte nicht, dass er sich bei ihr aufhielt, ließ den ebenfalls alkoholisierten Mann aber dennoch immer wieder in ihre Wohnung in der Timbergstraße. Jedes Mal folgte der Bochumer dem Platzverweis der Polizei. Als die Polizeibeamten ihn nach dem dritten Einsatz eröffneten, dass er ins Gewahrsam müsse, griff er sie an. Die Beamten überwältigen ihn und brachten ihn ins Gewahrsam. Unterwegs mussten sich die Beamten einen Schwall von Beleidigungen und Beschimpfungen anhören. Die Konsequenz für den 38-Jährigen:
Anzeigen wegen Beleidigung, Hausfriedensbruch, Widerstands und eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM (auszugsweise) der KPB Märkischer Kreis vom 31.10.2019

 

Ulm (Baden-Württemberg): Gewahrsamnahme löst Polizeieinsatz aus

Zwei 16-Jährige haben am frühen Donnerstagmorgen (31.10.2019) gegen 00:30 Uhr einen Polizeieinsatz am Hauptbahnhof Ulm ausgelöst. Die beiden Jugendlichen mit afghanischer und irakischer Staatsangehörigkeit waren zunächst durch ihr aggressives Verhalten aufgefallen, als ein Zugbegleiter die jungen Männer in einem Regionalexpress von Stuttgart nach Ulm ohne Fahrschein feststellte. Bei Eintreffen am Ulmer Hauptbahnhof wurden sie durch eine alarmierte Streife der Bundespolizei auf das Polizeirevier verbracht. Da die Eltern der beiden Minderjährigen zunächst nicht erreicht werden konnten, sollten diese an eine Jugendeinrichtung überstellt werden. Der irakische Staatsangehörige beleidigte daraufhin die Beamten, fertigte Bild- und Tonaufzeichnungen der Bundespolizisten an und sendete diese wohl nach derzeitigen Ermittlungsstand an einen Bekannten. Unvermittelt versuchte sein afghanischer Begleiter sich selbst zu verletzen und musste in der Folge fixiert werden. Hierbei leistete er Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen, indem er sich mit Schlägen und Tritten gegen die Fixierung wehrte. Eine Gruppe von etwa fünf bis acht Personen hatte sich zwischenzeitlich vor dem Polizeirevier versammelt und versuchte mit Gewalt in dieses einzudringen. Erst nach Eintreffen von unterstützenden Streifen der Landespolizei flüchtete die Personengruppe in Richtung Innenstadt und konnte trotz Nahbereichsfahndung zunächst nicht mehr angetroffen werden. Im Rahmen der Widerstandshandlung verletzte sich einer der eingesetzten Bundespolizisten am Knie. Der polizeibekannte afghanische Staatsangehörige zog sich eine Schürfwunde an der Unterlippe zu und wurde durch Rettungskräfte behandelt. Aufgrund seiner Selbstverletzungshandlungen wurde er anschließend in einer Fachklinik vorgestellt. Sein irakischer Begleiter konnte nach Rücksprache mit den Erziehungsberechtigten wieder entlassen werden. Die Bundespolizei hat nun u.a. die Ermittlungen wegen des Verdachts der Beleidigung, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie der versuchten Gefangenenbefreiung aufgenommen. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer +49711870350 entgegengenommen.

PM der BPOLI Stuttgart vom 31.10.2019

 

Weil im Schönbuch (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Mit einem renitenten Zeitgenossen hatten es Polizeibeamte am frühen Donnerstagmorgen gegen 02:20 Uhr in Weil im Schönbuch zu tun. Der alkoholisierte 31-Jährige war gegen Mitternacht in seiner Wohnung mit seiner Lebensgefährtin in Streit geraten und handgreiflich geworden. Polizeibeamte erteilten ihm einen Wohnungsverweis und nahmen ihn in Gewahrsam. Aufgrund seines Alkoholisierungsgrades sollte er einem Arzt im Krankenhaus vorgeführt werden.
Damit war der 31-Jährige nicht einverstanden, wurde während der Fahrt dorthin zunehmend aggressiv und musste schließlich fixiert werden. Die Zeit bis zu seiner Ausnüchterung verbrachte er anschließend in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Böblingen.

PM des PP Ludwigsburg vom 31.10.2019

 

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Zwei alkoholisierte Autofahrer mit auffälliger Fahrweise

Am Dienstag, 29.10.2019, sind zwei Autofahrer auf der Eckendorfer Straße aufgefallen. Beide Fahrer fuhren in Schlangenlinie und steuerten in den Gegenverkehr – ohne dabei einen Unfall zu verursachen.
Ein 31-jähriger Autofahrer aus Lemgo hatte gegen 08:30 Uhr einen weißen Bulli in Schlangenlinie fahrend bemerkt und die Einsatzleitstelle der Polizei informiert, die einen Streifenwagen auf die Eckendorfer Straße schickte.
Der Autofahrer benutze mit dem Transporter beide Fahrstreifen in Richtung Innenstadt und wäre beinah mit einem Lkw im Gegenverkehr und einer Leitplanke kollidiert.
In Höhe der Ziegelstraße stoppten Streifenbeamte einen 52-jährigen Bielefelder am Steuer des VW Transporters. Für den angetrunkenen Autofahrer endete die Fahrt. Der 52-Jährige musste die Polizisten zu einer Blutentnahme in ein Bielefelder Krankenhaus begleiten. Den Führerschein stellten die Polizisten sicher.
Um 19:32 Uhr fuhr ein 57-jähriger Bielefelder auf der Oelmühlenstraße hinter einem schwarzen VW Golf her. Er alarmierte die Polizei, weil der Golf-Fahrer immer wieder in den Gegenverkehr und auf den Gehweg fuhr.
Auf der Eckendorfer Straße gelang es schließlich Streifenbeamten, den VW Golf anzuhalten. Zuvor hatte der 66-jährige Fahrer nicht auf die Signale zum Stoppen reagiert und der Fahrer des Streifenwagens musste Ausweichen, damit der Golf nicht gegen das Polizeiauto stieß.
In Höhe eines Baumarktes an der Einmündung Finkenstraße lenkte der 66-jährige Bielefelder stark nach rechts und kam auf dem Gehweg zum Stillstand. Nachdem der Golf-Fahrer mehrere Anläufe benötigte, um seine verriegelte Fahrertür zu öffnen, strömte Alkoholgeruch aus dem Innenraum. Eine Ärztin entnahm dem 66-Jährigen eine Blutprobe auf der Polizeiwache Ost. Die Beamten stellten den Führerschein sicher.

PM der POL Bielefeld vom 31.10.2019

 

Heidelberg-Boxberg (Baden-Württemberg): Polizeibeamte mit Gegenstand beworfen – Zeugen gesucht

Bei einer Fußstreife im Bereich der Emmertsgrundpassage wurden am Mittwochnachmittag zwei Beamte des Polizeireviers Heidelberg-Süd aus einem Hochhaus mit einem Gegenstand beworfen. Um 14:15 Uhr warf ein bislang unbekannter Täter ein Yo-Yo aus Hartplastik mit Metallkern aus auf die Uniformierten. Dabei verfehlte das Wurfgeschoss nur knapp den Kopf eines Beamten. Der Wurfgegenstand, der auf dem Boden zerbarst, wurde sichergestellt.
Es wurden Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. In diesem Zusammenhang suchen die Ermittler nach Zeugen. Diese werden gebeten, sich unter 06221 34180 an die Beamten zu wenden.

PM des PP Mannheim vom 31.10.2019

 

Offenburg (Baden-Württemberg): 22-Jähriger erhält Anzeigen

Weil ein 22-Jähriger vergangene Nacht gegen 00:20 Uhr im Bahnhof Offenburg lautstark umher schrie, wurde die Bundespolizei verständigt.
Bei Eintreffen der Beamten wurden diese vom gambischen Staatsangehörigen fortlaufend beleidigt und er verhielt sich zudem aggressiv. Im Zuge der Personalienfeststellung versuchte der bereits polizeibekannte Mann die Beamten anzugreifen, was aber unterbunden werden konnte. Er erhält nun Anzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung.

PM der BPOLI Offenburg vom 31.10.2019

 

Frankfurt-Bahnhofsviertel (Hessen): Haftbefehl vollstreckt – Person leistet Widerstand

In der Nacht von Mittwoch (30.10.2019) auf Donnerstag
(31.10.2019) wurde eine mit Haftbefehl gesuchte Person durch Polizeibeamte im Bahnhofsgebiet festgestellt und festgenommen. Bei der Festnahme leistete die Person jedoch Widerstand.

Heute Nacht gegen 23:50 Uhr erkannten Polizeibeamte der Regionalen Einsatz- und Ermittlungseinheit in der Moselstraße einen mit Haftbefehl gesuchten Mann. Als die Streife diesen ansprechen wollte, ahnte dieser wohl bereits die ihm drohende „Gefahr“ und ergriff die Flucht. Die Beamten verfolgten den 27-Jährigen und nutzten auch das Pfefferspray um eine weitere Flucht zu verhindern. Diese fand einige Straßen weiter ein abruptes Ende, als der Flüchtige über einen Bordstein stolperte, zu Fall kam und so eingeholt werden konnte. Nun wehrte sich der 27-Jährige gegen die Festnahme und sperrte sich. Den Beamten gelang es jedoch schließlich, dem Verdächtigen die Handfesseln anzulegen. Durch den Einsatz wurden mehrere Personen auf das Geschehen aufmerksam und bildeten eine, teils aggressive, Menschentraube um die Beteiligten herum. Aufgrund dessen wurden noch weitere Streifenwagen angefordert. Nachdem die Situation sich beruhigt hatte, wurde der Festgenommen in das Polizeipräsidium verbracht. Die Verhaftung aufgrund des Haftbefehls konnte noch durch Zahlung abgewendet werden. Jedoch konnten bei der Durchsuchung des 27-Jährigen noch eine geringe Menge Kokain aufgefunden und sichergestellt werden. Zudem besteht der Verdacht, dass sich der Verdächtige derzeit unerlaubt in Deutschland aufhält, sodass dieser auch den Rest der Nacht in den Haftzellen des Polizeipräsidiums verbringen musste. Im Laufe des heutigen Tages wird er einem Haftrichter vorgeführt, welcher schließlich über die Anordnung der Untersuchungshaft entscheidet.

Gegen den Tatverdächtigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 31.10.2019

 

Wunsiedel (Bayern): 38-Jähriger greift Polizeibeamte massiv an

Am Mittwochabend wurde die Polizei zu einem Einsatz nach Hildenbach gerufen, weil hier ein 38-jähriger Mann mit einem 55-Jährigen in Streit geraten war und diesen im Laufe der Auseinandersetzung auch geschlagen und dabei leicht verletzt haben soll. Da aufgrund des aggressiven Verhaltens des alkoholisierten 38-Jährigen davon ausgegangen werden musste, dass es zu weiteren Straftaten kommt, wurde eine zweite Streife angefordert, um den Angreifer in Gewahrsam zu nehmen. Hierbei leistete er jedoch massiven Widerstand und versuchte, mit dem Kopf gegen die Beamten zu stoßen. Außerdem warf er mehrere Schottersteine in Richtung der Polizisten, die aber zum Glück ihr Ziel verfehlten. Während des gesamten Einsatzes beleidigte er fortwährend die Beamten mit unflätigen Ausdrücken und das Ganze gipfelte schließlich darin, dass er bei der durch die Staatsanwaltschaft angeordneten Blutentnahme im Krankenhaus einem Polizisten ins Gesicht spuckte. Gegen den Angreifer wird von Seiten der Staatsanwaltschaft inzwischen wegen Widerstandes und Tätlichen Angriffs auf Polizeivollzugsbeamte, wegen Körperverletzung und Beleidigung ermittelt. Auch den körperlichen Angriff gegen den 55-Jährigen gilt es strafrechtlich zu würdigen. Die eingesetzten Polizeibeamten blieben gottlob unverletzt.

PM der PI Wunsiedel vom 31.10.2019

 

Speyer (Rheinland-Pfalz): Vom Fahrrad gerissen und getreten

Am Mittwoch gegen 18:35 Uhr kam es in der Spaldinger Straße auf Höhe der Skaterbahn zu einem handgreiflichen Streit zwischen drei Männern und einem Ehepaar, dass mit ihren Rädern auf dortigem Radweg in Richtung Birkenweg unterwegs war. Die 27-jährige Radfahrerin klingelte bei Erreichen der Gruppe, um diese darauf aufmerksam zu machen, dass sie auf dem Radweg stehen. Daraufhin ergriff einer der Männer die Frau und riss sie vom Fahrrad. Danach traten die Männer mehrfach auf die Frau ein. Dem 26-jährige Ehemann der Geschädigten war es nicht möglich, ihr zur Hilfe zu kommen, da er von den Tätern festgehalten wurde.
Beim Hinzutreten eines Unbeteiligten ließen die Täter von der Geschädigten ab und entfernten sich zu Fuß. Die Tatverdächtigen im Alter von 19, 28 und 30 Jahren konnten im weiteren Verlauf durch die Polizei ermittelt und als Beschuldigte belehrt werden. Da sich einer der Beschuldigten, der 28-Jährige, auch den Polizeibeamten gegenüber weiterhin aggressiv und aufbrausend gebar, wurde dieser letztlich in polizeilichen Gewahrsam genommen. Gegen die Beschuldigten wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr eingeleitet.

PM der PD Ludwigshafen vom 31.10.2019

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): 30-Jähriger fällt mehrmals auf

Gleich mehrmals hatte es die Polizei am Mittwochnachmittag und frühen Abend mit einem 30-jährigen Mann zu tun.
Kurz vor 18 Uhr fiel der Mann zum ersten Mal unangenehm auf, weil er auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Mannheimer Straße einem angeleinten Hund zunächst Chips zu fressen gab; anschließend schüttete er etwas Jägermeister in seine Hand und hielt sie dem Hund hin, um das Tier davon trinken zu lassen.
Ein Zeuge hatte die Szene beobachtet und die beiden Hundehalter verständigt. Sie versicherten sich, dass es dem Hund gut geht; er hatte offenbar nicht von dem Alkohol getrunken.
Die ebenfalls alarmierte Polizeistreife überprüfte den Mann, der sich den „schlechten Scherz“ erlaubt hatte. Der 30-Jährige war stark alkoholisiert. Laut Atemtest hatte er einen Alkoholpegel von 1,97 Promille. Um weitere Aktionen dieser Art zu verhindern, wurde dem Mann ein Platzverweis für den gesamten Parkplatz bis zum nächsten Morgen erteilt.
Weil er mit dem Fahrrad unterwegs war und auch angab, mit dem Rad noch nach Hause fahren zu wollen, wurde zur Verhinderung einer Trunkenheitsfahrt das Fahrrad vor Ort mit einem Schloss gesichert und der Schlüssel einbehalten.
Als sich der 30-Jährige trollte, konnten die Beamten beobachten, dass er in einer gegenüberliegenden Tankstelle einkehrte. Als er den Verkaufsraum wenig später wieder verließ und den Streifenwagen draußen stehen sah, zeigte der den Polizisten den ausgestreckten Mittelfinger. Damit handelte sich der Mann eine Anzeige wegen Beleidigung ein.
Eine gute Stunde später standen Polizeibeamte erneut dem 30-Jährigen gegenüber.
Diesmal war er in der Münchstraße aufgefallen, weil er dort eine junge Frau belästigte. Ein Zeuge hielt den Mann fest und verständigte die Polizei.
Aufgrund seiner Alkoholisierung war der 30-Jährige zu diesem Zeitpunkt kaum noch in der Lage, eine Aussage zu machen. Einen erneuten Alkoholtest lehnte er ab.
Ihm wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten ein Platzverweis für den gesamten Innenstadtbereich bis zum nächsten Morgen erteilt. Der Aufforderung kam der Mann sofort nach.

PM des PP Westpfalz vom 31.10.2019

 

Geisenheim (Hessen): Polizeikontrolle führt zu Widerstand

Geisenheim, Park am Römerberg, / Mittwoch, 30.10.2019, 17:05 Uhr
Am Mittwochnachmittag kontrollierten Zivilbeamte der Polizeistation Rüdesheim eine Personengruppe im Park am Römerberg in Geisenheim. Hierbei fiel ein 38-Jähriger auf, der beim Erblicken der Polizeibeamten versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen. Als der Mann daran gehindert wurde, soll er einen Beamten leicht verletzt haben. Daraufhin wurde er festgenommen und für weitere polizeiliche Maßnahmen zur zuständigen Polizeistation nach Rüdesheim verbracht.
In der Tasche des 38-Jährigen fanden die Beamten verschiedene Betäubungsmittel sowie ein sogenanntes Kartenmesser (ähnlich einer Kreditkarte). Der Festgenommene ohne festen Wohnsitz verbrachte die Nacht im Polizeigewahrsam. Es ist beabsichtigt den Mann am Donnerstagnachmittag einem Haftrichter vorzuführen.

PM des PP Westhessen vom 31.10.2019

 

Wittstock (Brandenburg): Betrunkener beleidigt und droht

Ein mehrfach polizeilich bekannter 24 Jähriger mit somalischer Staatsangehörigkeit besuchte am 30.12.2019 gegen 20:30 ein Verbrauchermarkt in der Röbeler Straße und beabsichtigte eine Flasche Vodka zu entwenden. Eine Mitarbeiterin stellte ihn und nahm das Diebesgut an sich. Da dem 24-Jährigen dies missfiel, ging er auf dem Parkplatz auf eine Gruppe Jugendlicher zu. Er beleidigte und bepöbelte die Jugendlichen im Alter zwischen 17,- und 19 Jahren. Des Weiteren fuhr er mit seinem Finger über seine Kehle um den Jugendlichen zu demonstrieren, dass er ihnen den Kopf abschneiden würde. Bei Eintreffen der Beamten verhielt sich der stark alkoholisierte 24-Jährige aggressiv und unkooperativ, weshalb er mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und in Gewahrsam genommen werden musste. Im Streifenwagen versuchte er sich den Maßnahmen der Polizei zu widersetzen und beabsichtigte den Beamten einen Kopfstoß zu versetzen, welches nicht gelang. In der weiteren Folge beleidigte er die Beamten und spuckte umher, sodass eine Spuckschutzhaube zum Einsatz kam.
Nach der Ausnüchterung wurden dem 24-jährigen Somalia untersagt weitere strafrechtliche Handlungen durchzuführen.

PM der PI Ostprignitz-Ruppin vom 31.10.2019

 

Oberstaufen (Bayern): Polizeibeamte beleidigt und bedroht

Am frühen Mittwochmorgen kam es in Oberstaufen zu einer Streitigkeit zwischen einem 46-jährigen Mann und seiner Freundin. Dieser war so heftig, dass ein Unbeteiligter die Polizei über Notruf verständigte. Der 46-Jährige beschädigte währenddessen einiges an Inventar und attackierte anschließend die eintreffenden Streifenbeamten. Er beleidigte sie und drohte ihnen Schläge an. Die fünf Beamten überwältigten den alkoholisierten Mann und nahmen ihn in Gewahrsam. Auch während der Fahrt in die Arrestzelle der Polizeiinspektion Immenstadt beleidigte er mit weiteren Kraftausdrücken die eingesetzten Polizeibeamten. Den Mann erwartet nun eine umfangreiche Strafanzeige.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 31.10.2019

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