Regensburg (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Freitag, 04.35 Uhr, kam es im Bereich einer Diskothek im Stadtosten zu einem Einsatz aufgrund einer psychisch auffälligen Person. Hierbei mischte sich ein stark alkoholisierter 20-jähriger ständig ein und forderte letztendlich die eingesetzten Polizeibeamten zu einem Kampf „Mann gegen Mann“ heraus. Dem jungen Mann wurde mehrmals ein Platzverweis erteilt, den er jedoch konsequent ignorierte. Daraufhin sollte er zur Seite geführt werden, worauf er in Richtung der Polizeibeamten schlug. Auch beim anschließenden Transport zur Dienststelle versuchte er mit dem Ellenbogen in Richtung eines Polizeibeamten zu schlagen.
Der junge Mann wurde darauf bei der PI Regensburg arrestiert Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstand und eines tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte.

PM der PI Regensburg Süd vom 01.11.2019

 

Kreis Viersen (Nordrhein-Westfalen): Halloweenbilanz

Auch in diesem Jahr verlief die Halloweennacht aus polizeilicher Sicht relativ ruhig. Zu insgesamt 18 Einsätzen, mit Halloweenbezug, wurde die Kreispolizei bis 06.00 Uhr gerufen; Brennpunkte waren dabei nicht zu verzeichnen. Ein 29-jähriger Deutscher aus Nettetal leistete Widerstand und wurde ins Polizeigewahrsam gebracht. Neben drei weiteren Strafanzeigen, wegen einer Körperverletzung und zwei Sachbeschädigungen, erfolgten die überwiegenden Meldungen aus Anlass randalierender Jugendliche bzw. wegen groben Unfugs. Dabei traten leider auch wieder Eierwerfer in Erscheinung.

PM der KPB Viersen vom 01.11.2019

 

Passau (Bayern): Überlaute Party

Am 01.11.2019 gegen 04:30 Uhr beschwerte sich ein Anwohner in der Nibelungenstraße über eine überlaute Party. Bei Eintreffen der Polizeibeamten waren aus einer Wohnung bei offenem Fenster laute Musik und feiernde Gäste zu hören. Die verantwortliche 20-jährige Veranstalterin der Party zeigte sich den Polizeibeamten gegenüber uneinsichtig und schrie zudem auf der Straße umher. Die Ruhe wurde durch die Polizeibeamten wieder hergestellt, die junge Frau wird wegen unzulässigen Lärm angezeigt.

PM der PI Passau vom 01.11.2019

 

Innsbruck (Tirol): Versuchter Widerstand gegen die Staatsgewalt in Innsbruck

Am 01.11.2019 gegen 02:45 Uhr, wurde in Innsbruck ein 22-jähriger deutscher Staatsbürger als Radfahrer durch eine Polizeistreife angehalten, da auf der Lenkstange sowie auf dem Gepäckträger des Fahrrades jeweils eine Frau saßen. Als der Lenker zu einem Alkoholtest aufgefordert wurde, beschimpfte er die Beamten und ging gegen diese tätlich vor. Nachdem die Festnahme gegen den Mann ausgesprochen wurde, versuchte sein 22-jähriger Begleiter die Festnahme zu verhindern indem er ebenfalls mittels Faustschlägen und Tritten tätlich gegen die Beamten losging. Aufgrund der Angriffe der beiden Männer wurde ein Beamter schwer, ein weiterer leicht verletzt. Die beiden Männer werden wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck angezeigt.

PM (Teil 2) der LPD Tirol vom 01.11.2019

 

Rotenburg (Niedersachsen): Polizistinnen bei Verkehrskontrolle beleidigt

Bremervörde. Wegen einer Beleidigung gegenüber zwei Polizistinnen muss sich ein 20-jähriger Mann verantworten. Dazu ist es in der Nacht zum Donnerstag im Rahmen einer Verkehrskontrolle in der Zevener Straße gekommen. Den beiden Beamtinnen war gegen 5 Uhr früh auf der Bundesstraße 71 zwischen Bevern und Bremervörde ein Skoda mit auswärtigem Kennzeichen aufgefallen. Sie stoppten den Wagen in der Bremervörde. Bei der Überprüfung des Fahrers tat sich dann der 20-Jährige Mitfahrer hervor. Er störte die Kontrolle zunächst durch provokantes Verhalten und beleidigte die beiden Kommissarinnen mit sexuellen Anspielungen. Obwohl er aufgefordert wurde, die Beleidigungen zu unterlassen, wiederholte er sie mehrere Male und sorgte damit für Gelächter der anderen Fahrzeuginsassen. Das wiederum hatte zur Folge, dass ein anderer 19-jähriger Mitfahrer seinen Personalausweis zwischen seinen Gesäßbacken verschwinden ließ. Für die Identitätsfeststellung müsse sich die Beamtin dort bedienen. Die Streifenbesatzung holte Verstärkung hinzu. Gemeinsam wurden die Personalien aller Fahrzeuginsassen ermittelt. Gegen den 20-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Rotenburg vom 01.11.2019

 

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Jugendlicher Randalierer beschädigt Autos und leistet Widerstand

Polizeibeamte nahmen am heutigen frühen Morgen in der Weststadt einen 15 und einen 18-Jährigen in Gewahrsam.
Laut Zeugenaussagen beschädigten die Tatverdächtigen in der Lessingstraße mindestens zwei geparkte Fahrzeuge und ein Fahrrad.
Der 15-jährige Schweriner versuchte die Beamten beim Transport zur Wache anzugreifen. Der Angriff wurde mit einfacher körperlicher Gewalt verhindert. Verletzt wurde hierbei ab niemand.
Im Gewahrsamsbereich des Polizeihauptreviers randalierte der junge Mann weiter.
Zudem bedrohte er die Beamten mit dem Tod und beleidigte sie aufs Übelste.
Im Alter von nur 15 Jahren ist der Jugendliche bereits in 20 Fällen polizeilich in Erscheinung getreten. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Sachbeschädigung aufgenommen. Sein Freund wird sich für die gemeinschaftlich begangene Sachbeschädigung zu verantworten haben.

PM der PI Schwerin vom 01.11.23019

 

Steinfeld (Niedersachsen): 21-jähriger Mann bricht in Pfarrhaus ein

Ein 21-jähriger Steinfelder verschaffte sich am 31. Oktober 2019, um 23:59 Uhr, mittels Einschlagen einer Glasscheibe im Eingangsbereich Zutritt zu den Büroräumen eines Pfarrhauses in der Pastor-Schlichting -Straße. Er war gerade dabei Gegenstände aus dem Pfarrhaus zu entwenden, als ein Zeuge ihn dabei beobachtete und die Polizei alarmierte. Durch die gerade eingetroffenen Polizeibeamten wurde der vom Zeugen beschriebene Täter in unmittelbarer Nähe beobachtet, wie dieser augenscheinlich Diebesgut fortschaffte und zu einem Wohnhaus brachte. Eine Durchsuchung der Wohnung führte zum Auffinden des Diebesgutes. Während der Durchsuchungsmaßnahmen leistete der alkoholisierte 21-jährige Mann massiv Widerstand und wurde dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Einbruchdiebstahls sowie wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Es wurde eine Blutentnahme durchgeführt.

PM der PI Cloppenburg/Vechta vom 01.11.2019

 

Hamburg: Warnschussabgabe vor Pokalspiel am Mittwoch

Zeit: 30.10.2019, 19:45 Uhr Ort: Hamburg-St. Pauli, Budapester Straße

Am Mittwoch fand im Millerntorstadion das Pokalspiel zwischen dem FC. St. Pauli und der Eintracht Frankfurt statt. Bei einem Angriff von Heim- auf Gästefans kam es zu einer Warnschussabgabe durch die Polizei.
Noch vor dem Anpfiff befanden sich vor dem Jolly Roger etwa 400 Heimfans. Gegen
19:45 Uhr beobachteten zivile Polizeibeamte, wie etwa 80 bis 90 von ihnen plötzlich in Richtung eines Gehwegs liefen. Dort hatten sich zuvor neun Gästefans befunden. Kurze Zeit später sahen die Beamten, dass es im Bereich des Gehwegs zu körperlichen Auseinandersetzungen kam. Sie begaben sich sofort dorthin und sahen, dass die Heimfans auf zwei am Boden liegende Gästefans eintraten und einschlugen. Die Beamten gaben sich durch mehrfaches lautes Rufen als Polizeibeamte zu erkennen und wollten den am Boden liegenden Männern zu Hilfe kommen. Im weiteren Verlauf attackierten die Heimfans aber auch die Polizeibeamten, woraufhin einer von ihnen einen Warnschuss abgab. Zur Unterstützung hinzugezogene Einsatzkräfte wurden teils mit Glasflaschen beworfen. Durch den Einsatz von Schlagstock und Pfefferspray wurde die Lage aufgelöst. Im Anschluss vermummten sich im Bereich des Paulinenplatzes etwa 100 Heimfans. Durch den Einsatz starker Präsenzkräfte wurde die Lage beruhigt und die Fans legten die Vermummung ab.
Während der Einlassphase versuchten mehrere Gästefans, mit Rucksäcken die Drehkreuze im Eingangsbereich zu übersteigen. Durch Polizeikräfte wurde dieses unterbunden. In diesem Zusammenhang wurden durch den Ordnungsdienst insgesamt drei Rucksäcke mit etwa 50 bis 60 pyrotechnischen Gegenständen festgestellt und an die Polizeikräfte übergeben. Zwei Gästefans wurden in Gewahrsam genommen.
Auch im weiteren Verlauf der Einlassphase versuchten Gästefans erneut, die Drehkreuze zu übersteigen. Der Einlass wurde daher kurzzeitig eingestellt. Noch vor dem Anpfiff kam es im Gästebereich bereits mehrfach zum Abbrennen von Pyrotechnik.
Im Verlauf des Spiels kam es während der Halbzeitpause im Heimbereich/Südtribüne zum massiven Abbrennen von Pyrotechnik durch vermummte Fans. Es wurden etwa 50 pyrotechnische Gegenstände entlang des Zauns gezündet.
Nach Abpfiff des Spiels um 22:39 Uhr verließen alle Fans zeitnah das Stadion.
Gegen 23:35 Uhr bewegten sich etwa 80 bis 100 Personen vermummt im Bereich des Paulinenviertels. Durch eine polizeiliche Präsenz entfernten diese sich in Kleinstgruppen.

PM der POL Hamburg vom 01.11.2019

 

Mainz-Hechtsheim (Rheinland-Pfalz): Massiver Angriff auf eine Zivilstreife der Mainzer Polizei
– Beamter schwer verletzt

Zu einer Halloween-Veranstaltung in Mainz-Hechtsheim musste die Mainzer Polizei die ganze Nacht immer wieder mit mehreren Streifen ausrücken. Gegen 02:04 Uhr war eine Zivilstreife der Polizeiinspektion Mainz 3 im Umfeld der Veranstaltung im Einsatz, als es im Foyer der Veranstaltungshalle zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Zehnköpfigen Personengruppe und dem Sicherheitspersonal kam, wobei auch Möbelstücke geworfen worden sein sollen. Der 32-jährige Polizeikommissar und seine Streifenpartnerin versuchten die Situation zu schlichten und wollten der Personengruppe im Anschluss einen Platzverweis erteilen. Diesem leisteten die aggressiven jungen Männer keine folge, sondern umzingelten die Polizeibeamten und griffen den 32-Jährigen unvermittelt an.
Trotz Einsatz von Pefferspray und der Hilfe seiner Kollegin, wurde der Kommissar von mehreren Personen aus der Gruppe massiv zusammengeschlagen. Als der Beamte bereits am Boden lag, wurde er weiter getreten. Einer der Täter trat dem am Boden liegenden Beamten gezielt gegen den Kopf, worauf der der Kommissar das Bewusstsein verlor. Als weitere Polizeistreifen zur Unterstützung anrückten, konnten die Täter zunächst fliehen, aber während der Fahndungsmaßnahmen festgestellt und identifiziert werden. Es handelt sich nach derzeitigem Ermittlungsstand um insgesamt vier männliche Tatverdächtige, im Alter von 16 bis 30 Jahren, wovon zwei bereits polizeilich bekannt sind. Der 32-jährige Kommissar erlangte das Bewusstsein wieder und wurde vom Rettungsdienst schwerverletzt in eine Klinik eingeliefert.

PM des PP Mainz vom 01.11.2019

 

Reutlingen / Tübingen (Baden-Württemberg): – Bilanz Halloween


In Tübingen entschuldigten sich während der Anzeigenaufnahme durch die Polizei fünf 15-jährige Jugendliche bei einem 46-jährigen Hausbesitzer, nachdem sie zuvor sein Haus mit Eiern beworfen hatten, zunächst flüchteten und kurze Zeit später noch mit Eierkartons reuig an den Tatort zurückkehrten. Im Bereich einer Diskothek kam es in der Reutlinger Straße in Tübingen zu zwei körperlichen Auseinandersetzungen. Als Polizeibeamte gegen 02.30 Uhr die Personalien eines mit circa 2 Promille stark alkoholisierten Beteiligten feststellen wollten, leistete dieser erheblichen Widerstand und verletzte hierbei einen 56-jährigen Polizeibeamten sowie dessen Kollegin leicht. In einer Kneipe in der Rottenburger Innenstadt zündeten Unbekannte gegen 03.15 Uhr eine Stinkbombe. Bis sich der übel riechende Gestank verflüchtigt hatte, mussten mehrere Gäste die Kneipe für ungefähr eine halbe Stunde verlassen. Hier gab es keine Verletzten.

PM (auszugsweise) des PP Reutlingen vom 01.11.2019

 

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Altstadt – Randalierer mischt sich in polizeiliche Maßnahme ein – Widerstand – Ingewahrsamnahme

Freitag, 01. November 2019, 0.45 Uhr
In der Nacht zu Freitag unterbrach ein zunächst völlig unbeteiligter 18-jähriger Düsseldorfer eine Personenkontrolle, indem er äußerst aggressiv auftrat und versuchte in die polizeiliche Maßnahme einzugreifen. Da der Deutsch-Marokkaner nicht zu beruhigen war und sich den Beamten massiv widersetzte, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten und Ordnungswidrigkeiten in Gewahrsam genommen.
Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.
Noch völlig unklar ist der Grund für das aggressive Verhalten des jungen Mannes.
Obwohl er in keinem Verhältnis zu der kontrollierten Person stand, ging er heftig auf die Beamten los und ließ sich auch nicht von den Beamten ruhigstellen. Er widersetzte sich stark, schlug und trat um sich und provozierte verbal die Einsatzkräfte. Ein Polizist wurde dabei leicht verletzt. Der Düsseldorfer setzte seine Widerstandshandlungen in der Polizeiwache fort. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Ein 20-jähriger Mann aus Meerbusch wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen, da er sich offenbar spontan mit dem 18-Jährigen solidarisierte und die Polizeimaßnahme stark behinderte.

PM der POL Düsseldorf vom 01.11.2019

 

OD-Ahrensburg (Schleswig-Holstein): 55-jähriger verstirbt bei Polizeieinsatz

Gemeinsame Medien-Information der Lübecker Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Lübeck
Am heutigen Freitagmorgen (01.11.) wollten Polizeibeamte aus Ahrensburg einen VW Crafter kontrollieren. Nach ersten Erkenntnissen kam es gegen 02:15 Uhr zu einer Verfolgungsfahrt durch die Innenstadt von Ahrensburg bei der die Haltezeichen und -weisungen der Polizei offenbar nicht beachtet wurden. Den eingesetzten Polizeibeamten ist es im Verlauf der Fahrt gelungen, den Wagen zu stoppen. Beim anschließenden Herausholen des Fahrers aus seinem Pkw soll dieser erheblichen Widerstand geleistet haben. Schließlich konnte er fixiert werden. Im weiteren Verlauf ist er reanimationspflichtig geworden. Die Beamten sollen sofort mit entsprechenden Maßnahmen begonnen und einen Rettungswagen gerufen haben. Die Maßnahmen waren letztlich erfolglos. Während des Einsatzes kam es auch zum Gebrauch der Dienstwaffen durch die Beamten. Bislang konnten am Anhalteort zwei Patronenhülsen aufgefunden werden. Scheinbar ist ein Reifen durch einen Schuss beschädigt worden. Das Fenster der Beifahrertür ist ebenfalls defekt. Ob dies auf eine Schusseinwirkung zurückzuführen ist, ist derzeit unklar. Es liegen bislang keine Erkenntnisse über eine Schussverletzung des Verstorbenen vor. Es soll eine Obduktion erfolgen, um die Todesursache zu klären. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 55-jährigen Mann aus Ahrensburg. An dem Einsatz waren sechs Beamte der Polizeidirektion Ratzeburg beteiligt.

Nachfragen zu diesem Sachverhalt sind zu richten an die Pressestelle der Staatsanwaltschaft in Lübeck
PM der PD Lübeck vom 01.11.2019

 

Berlin/Tempelhof-Schöneberg/Mitte: Nr. 2613 Festnahmen nach Eierwürfen und Abbrennen von Pyrotechnik

Einsatzkräfte der 21 Einsatzhundertschaft haben gestern Abend drei Personen vorübergehend festgenommen, die zuvor mit Eiern geworfen und Pyrotechnik gezündet haben sollen. In der Zeit zwischen 16.30 bis 1.30 Uhr überwachten die Einsatzkräfte den Bereich rund um die Steinmetz- und Potsdamer Straße anlässlich „Halloween“. Kurz nach 19 Uhr hielten sich bis zu etwa 70 Jugendliche und junge Männer auf der Potsdamer Straße auf, die teilweise vorbeifahrende Fahrzeuge mit Eiern beworfen und Feuerwerkskörper gezündet haben sollen. Nach einem Zeugenhinweis entdeckten die Polizistinnen und Polizisten in einem Hausflur eines Mehrfamilienhauses in der Potsdamer Straße drei vorbereitete Brandsätze, die sie sicherstellten. Insgesamt drei Jugendliche wurden vorübergehend festgenommen und insgesamt 24 Personen und zwei Fahrzeuge überprüft. Die Einsatzkräfte erteilten elf Platzverweise und beschlagnahmten Feuerwerk. Ermittelt wird nun unter anderem wegen Verstöße gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz.
In der Brunnenstraße im Ortsteil Gesundbrunnen wurden Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn von Jugendlichen mit Eiern beworfen. Teilweise stieg die Zahl der dort stehenden Personen auf bis zu 150 an. Auch hier sollen vorbeifahrende Fahrzeuge mit Eiern beworfen und Böller gezündet worden sein. Einsatzkräfte und Fahrzeuge der Polizei Berlin wurden ebenfalls mit Eiern beworfen. Auch hier wurden Platzverweise erteilt und Strafermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Kurz nach 21 Uhr entfernten sich alle Jugendlichen aus dem Bereich.

PM des PP Berlin vom 01.11.2019

 

Oberhaid (Bayern): Nach Schlägerei betrunken mit Pkw weggefahren

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es in Oberhaid bei einer Halloweenveranstaltung zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Ein 28-jähriger Mann aus Bamberg kam mit einem ebenfalls 28-jährigen Mann aus Oberhaid in Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung versetzte der Mann aus Bamberg seinen Kontrahenten einen Kopfstoß. Im Anschluss daran fuhr der Bamberger mit seinem Pkw davon, obwohl dieser erheblich alkoholisiert war. Versuche, ihn aufzuhalten, scheiterten. An seiner Wohnanschrift konnte der Mann schließlich von der Polizei angetroffen werden. Sofort begann der Mann die Polizeibeamten zu beleidigen. Ein Test ergab eine Alkoholisierung von 1,8 Promille. Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt. Aufgrund seiner Aggressivität musste der Mann schließlich gefesselt werden, um eine Blutentnahme im Krankenhaus durchführen zu können. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Trunkenheit im Verkehr.

PM der PI Bamberg-Land vom 01.11.2019

 

Spaichingen (Baden-Württemberg): Randalierende Jugendliche und Heranwachsende – Polizei und Ordnungsdienst müssen Platzverweise und Polizeigewahrsam aussprechen

Nachdem sich eine größere Gruppe Jugendlicher und Heranwachsender in den späten Stunden des Donnerstags laut grölend und randalierend im Bereich der Innenstadt aufgehalten haben und sich auch durch eintreffende Ordnungshüter nicht beruhigen ließen, mussten gegen einige Platzverweise und Polizeigewahrsame ausgesprochen werden. Nach einer vorangegangenen Festveranstaltung im Zuge der Halloweennacht in der Angerstraße begaben sich etwa 30 Jugendliche und Heranwachsende laut grölend und randalierend in Richtung Busbahnhof beziehungsweise in Richtung Innenstadt.
Bereits bei vorangegangenen Kontrollmaßnahmen in der Angerstraße durch den kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Spaichingen hatten sich einige der Jugendlichen den städtischen Ordnungshütern gegenüber aggressiv und beleidigend verhalten. Ähnlich verhielten sich die Jugendlichen und Heranwachsenden, nachdem sie gegen 21.30 Uhr in Richtung Innenstadt gezogen waren. Auch von den mittlerweile eingetroffenen Polizeistreifen ließen sich die Personen nicht beeindrucken und grölten lauthals gegen die eingesetzten Beamten und anwesenden Ordnungshüter der Stadt. Nachdem angedrohte und teils ausgesprochene Platzverweise bei einigen der „jungen Männer“ ebenfalls nicht fruchteten, mussten insgesamt fünf Personen in Polizeigewahrsam genommen werden. Einige der Jugendlichen aus der Gruppe müssen sich nun in entsprechenden Verfahren wegen Ruhestörung und Missachtung eines polizeilichen Platzverweises verantworten.
Gegen einen 18-Jährigen wird zudem in einem Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung ermittelt. Er hatte die Ordnungshüter der Stadt und auch Polizeibeamte beleidigt, war einem angeordneten Platzverweis trotz Androhung des Polizeigewahrsams nicht gefolgt und verletzte bei den folgenden polizeilichen Maßnahmen zur Umsetzung des angedrohten Gewahrsams die eingesetzten Beamten leicht, indem er sich massiv wehrte.

PM des PP Tuttlingen vom 01.11.2019

 

Wasserburg (Bayern): Einsatzreiche Halloween-Nacht

Die Polizei Wasserburg hatte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ausreichend zu tun. Am frühen Abend wurde in der Bernd-Motzkus-Straße in Wasserburg ein Mülleimer in Brand gesetzt. Der 17-jährige „Brandstifter“ flüchtete, konnte aber über seinen zurückgelassenen Roller identifiziert werden. Ihn erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Es entstand kein bezifferbarer Sachschaden.
In den frühen Morgenstunden wurde ein 18-Jähriger vor einer Diskothek in der Alkorstraße augenscheinlich grundlos zusammengeschlagen. Zwei bislang unbekannte Tatverdächtige schlugen auf den jungen Mann ein, der zum Glück nur leichte Blessuren davon trug. Einer der beiden wird wie folgt beschrieben: südländisch, schlank, 180cm groß, und trug eine gelbe Daunenjacke. Die Polizei Wasserburg ermittelt wegen Gefährlicher Körperverletzung und erbittet Hinweise auf die Tatverdächtigen unter 08071/91770.
Kurz darauf gab es Ärger am Marienplatz. Eine größere Gruppe von angeblich überwiegend türkischstämmigen jungen Männern stritt lautstark. Nachdem die inzwischen eingetroffenen Polizeibeamten einen der Unruhestifter ausmachten und dessen Personalien erheben wollten, wurden die Beamten von der Gruppe aggressiv angegangen. Den jungen Männern wurde ein Platzverweis erteilt.
Für den unrühmlichen Höhepunkt sorgte ein noch unbekannter junger Tatverdächtiger. Er versuchte gegen 03:45 Uhr, die Glastüre einer Tankstelle in der Münchner Straße in Wasserburg einzutreten und warf sie schließlich mit einem Stein ein. Zudem hantierte er an den Zapfsäulen mit einem Feuerzeug. Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: Mitte Zwanzig, südländischer Typ, trägt einen Bart. Auch in diesem Fall erbittet die Polizei Wasserburg Hinweise unter 08071/91770.

PM der PI Wasserburg vom 01.11.2019

 

Kanton Bern: Rund 50 Meldungen in Zusammenhang mit Halloween

In der Nacht auf Freitag sind bei der Kantonspolizei Bern rund 50 Meldungen in Zusammenhang mit Halloween eingegangen. Die Mehrheit betraf Eierwürfe gegen Gebäude und Fahrzeuge. Die meisten Meldungen gingen aus der Region Biel ein. Mehrere Dutzend Personen wurden kontrolliert.
Zwischen Donnerstag 31. Oktober, 1700 Uhr und Freitag, 1. November 2019, 0800 Uhr gingen bei der Kantonspolizei Bern kantonsweit rund 50 Meldungen im Zusammenhang mit Halloween ein. Diese betrafen vor allem Eierwürfe gegen Gebäude und Fahrzeuge, Sachbeschädigungen, unanständiges Benehmen sowie verdächtiges Verhalten. Die meisten Meldungen gingen aus der Region Biel ein.
In der Stadt Biel war die Kantonspolizei Bern zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung verstärkt im Einsatz. Bereits am späteren Nachmittag wurden diverse Personenkontrollen durchgeführt, wobei auch gefährliche Gegenstände, darunter ein Laserpointer und Baseballschläger sichergestellt wurden. Gegen 2200 Uhr stellten Polizisten beim Gurzelenparkplatz eine grössere Personengruppe fest, welche Sachbeschädigungen an einem Fahrzeug verübte. Als die Einsatzkräfte intervenierten, wurden Pyrotechnika gegen ein Polizeifahrzeug geworfen. Zudem wurden wenig später in der Innenstadt Polizeifahrzeuge mit Steinen beworfen. In der Folge musste mehrfach Gummischrot eingesetzt werden. Im Zuge der polizeilichen Interventionen wurden in der Region zahlreiche Personen kontrolliert. Neun Personen, mehrheitlich Minderjährige, wurden für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht.
In den übrigen Regionen des Kantons Bern wurden insbesondere im Zusammenhang mit Eierwürfen und Sachbeschädigungen Personen kontrolliert und angehalten. Bezüglich der strafrechtlich relevanten Feststellungen rund um die Halloweennacht sind weitere Ermittlungen im Gang. Mehrere Personen müssen mit einer Anzeige rechnen.

PM der KAPO Bern vom 01.11.2019

 

Ingolstadt/Geisenfeld (Bayern): Kurzbilanz zur Halloweennacht 2019


In Geisenfeld ignorierte ein 18-jähriger Pkw-Fahrer, gegen 04.15 Uhr, die Anhaltesignale einer Polizeistreife und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit im Stadtgebiet. Bei der Anhaltung des Pkw auf Bundesstraße 300 rammte der junge Mann den Streifenwagen. Zwei Polizeibeamte wurden dabei leicht verletzt, an den beiden Pkw entstand Schaden in Höhe von ca. 6000.- Euro. Der Grund für die Flucht war schnell klar. Ein Drogenschnelltest verlief positiv. Es wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt.

PM (auszugsweise) des PP Oberbayern Nord vom 01.11.2019

 

Immenstadt (Bayern): Schlägerei mit Folgen

n der Nacht vom Donnerstag auf den Freitag, gegen 01:20 Uhr, wurde der Polizei Immenstadt eine Schlägerei mit mehreren Beteiligten in der Bahnhofstraße mitgeteilt. Beim Eintreffen der Streifenbesatzung waren die Täter bereits geflüchtet. Kurze Zeit später konnten jedoch unweit vom Tatort entfernt drei 18 bis 38-Jährige Tatverdächtige von der Polizei gestellt werden. Bei der Identitätsfeststellung leistete der 38-Jährige Widerstand. Weiterhin sprang er absichtlich gegen die Fahrerseite eines fahrenden Streifenfahrzeuges und beleidigte mehrfach die eingesetzten Polizeibeamten. Er wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen.
Durch die vorangegangene Schlägerei wurden ein 22-Jähriger sowie ein 30-Jähriger leicht verletzt. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. Eventuelle Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 01.11.2019

 

Wien: Widerstand – Festnahme

Im Zuge einer Veranstaltung sind Beamte auf einen jungen Mann aufmerksam geworden, welcher zwei weibliche Besucherinnen anrempelte und anschrie. Die Beamten hielten den jungen Mann an um ihn auf sein Verhalten aufmerksam zu machen. Darüber hinaus forderten sie ihn auf, sein Verhalten einzustellen. Da er diesen Aufforderungen nicht nachkam und weiter aggressiv und unkontrolliert mit seinem Armen herumgestikulierte und lautstark herumschrie, wurde eine Wegweisung ausgesprochen. Der 17-Jährige wurde mehrmals aufgefordert die Örtlichkeit zu verlassen. Da er auch diesen Aufforderungen nicht nachgekommen war, wurde er an den Armen gepackt um mit ihm das Veranstaltungsgelände zu verlassen. Im Zuge dessen gelang es ihm sich loszureißen, wobei er einem Beamten einen Fußtritt gegen die Wade versetzte. Der 17-Jährige wurde in weiterer Folge festgenommen. Verletzt wurde niemand.

PA der LPD Wien vom 01.11.2019

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