Betzdorf/Kirchen (Rheinland-Pfalz): Mehrfacher Widerstand gegen Polizeibeamte am 01.11.2019, zwischen 20.28 h und 20.50 h


Zunächst kam es zu einem Polizeieinsatz in einem Mehrfamilienhaus in Betzdorf, Wilhelmstraße, nachdem die Besatzung eines Rettungswagens um Unterstützung rief.
Dort war nach einem Saufgelage eine Person bewusstlos geworden. Als man sich um den 19-jährigen kümmern wollte, „lehnte dieser jegliche Hilfe ab“ und schlug nach den helfenden Armen. Nachdem er wegen seines starken Alkoholkonsums ins Krankenhaus Kirchen verbracht und wegen seiner Aggressivität fixiert werden musste, schaffte er es, sich aus der Fixierung zu befreien und trat Richtung des Gesichtes eines eingesetzten Beamten. Zunächst konnte der Widerstand gebrochen werden, aber der 19-jährige hörte nicht auf und trat erneut um sich in Richtung der Köpfe seiner Helfer. Gleichzeitig beleidigte er die Polizeibeamten aufs Schärfste. Schlussendlich konnte der Aggressor nur durch Einsetzen körperlicher Gewalt zur Besinnung gebracht werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde daraufhin eine Blutentnahme angeordnet. Der 19-jährige ist einschlägig polizeibekannt wegen solcher Verhaltensweisen und bekommt jetzt eine weitere Strafanzeige verpasst.

PM (auszugsweise) der PD Neuwied/Rhein vom 02.11.2019

 

Bad Windsheim (Bayern): (1541) Polizeilicher Schusswaffengebrauch nach Verfolgungsfahrt

In der vergangenen Nacht (01.11./02.11.2019) kam es im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim zu einem polizeilichen Schusswaffengebrauch gegen ein Fahrzeug. Vorausgegangen war eine Verfolgungsfahrt, in deren Verlauf die Fahrerin bei einer eingerichteten Polizeisperre auf einen Polizeibeamten zufuhr.
Anlass des polizeilichen Einsatzes war die Tatsache, dass gegen 00:00 Uhr der Polizeiinspektion Bad Windsheim der Diebstahl eines Pkw mitgeteilt wurde. Der Eigentümer des Pkw teilte telefonisch mit, dass eine Familienangehörige den Pkw entwendet hat und damit in unbekannte Richtung davongefahren ist. Das Fahrzeug konnte im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung am westlichen Ortsrand von Bad Windsheim erstmalig gesichtet werden. Die Fahrerin, eine 26-jährigen Frau, missachtete jedoch die polizeilichen Anhaltesignale und flüchtete mit dem Pkw in Richtung Lenkersheim. Dabei kam es zu einer Verfolgungsfahrt. Letztlich gelang der Fahrerin aber die Flucht.
Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen unter Einbindung von Diensthundeführern, Beamten der Bundespolizei Ansbach, einem Polizeihubschrauber und zahlreichen Polizeibeamten der angrenzenden Polizeidienststellen aus Ansbach, Rothenburg ob der Tauber und Neustadt an der Aisch waren die Folge.
Nachdem die Frau eine eingerichtete Polizeisperre in Lenkersheim umgehen konnte, traf die Frau mit ihrem Opel auf eine weitere Polizeisperre an der B470 bei Steinach. Um dieser Sperre zu entgehen, bog die Frau in eine Hofeinfahrt ein und durchbrach das geschlossene Hoftor. Ihr gelang es anschließend, das unfallbeschädigte Fahrzeug zu wenden und auf die eingesetzten Polizeibeamten loszufahren. Ein Beamter konnte sich nur durch einen Sprung zur Seite retten. Er wurde leichtverletzt und zog sich dabei Abschürfungen und Prellungen zu. Ein weiterer Beamter machte von seiner Dienstwaffe Gebrauch und schoss zwei Mal auf die Reifen des Pkw. Dennoch erhöhte die Fahrerin die Geschwindigkeit und fuhr davon.
Kurz darauf wurde das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug verlassen und mit plattem Vorderreifen am Steinacher Bahnhof aufgefunden. Noch während intensiver Fahndungsmaßnahmen mit Personensuchhunden im angrenzenden Bereich, kam die Frau gegen 01:00 Uhr zu ihrem Fahrzeug zurück und ließ sich widerstandslos festnehmen. Sie blieb unverletzt und wurde dem Fachkommissariat der Kriminalpolizei in Ansbach überstellt, welche auch die Spurensicherung am Fahrzeug übernahm.
Die Hintergründe des Verhaltens der 26-Jährigen aus dem Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim sind noch unklar. Diesbezüglich dauern die Ermittlungen noch an. Es wird ggf. nachberichtet.
Auf Grund ihres psychischen Zustands musste die Frau schließlich in eine Fachklinik eingewiesen werden. Die Kriminalpolizei Ansbach leitete ein Ermittlungsverfahren – unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Totschlags zum Nachteil eines Polizeibeamten sowie Gefährdung des Straßenverkehrs – ein.
Personen die durch das Fahrverhalten der 26-Jährigen möglicherweise behindert, gefährdet oder gar geschädigt wurden, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Mittelfranken vom 02.11.2019

 

Mannheim-Jungbusch (Baden-Württemberg): Ex-Freundin randaliert und landet in Zelle, zwei Polizeibeamte verletzt

Am Freitag kurz gegen 22.30 Uhr bat ein 38-jähriger Mann die Polizei um Hilfe, da seine Ex-Freundin in seiner Wohnung randalieren würde.
Die 32-jährige Frau wurde der Wohnung verwiesen, ein Platzverweis erteilt. Da sie diesem nur widerwillig nachkam, wurde sie aus der Wohnung geleitet, bei einem möglich neuen Auftreten an oder in der Wohnung des Mannes in der eine Gewahrsamnahme angedroht.
Kurz vor 23 Uhr meldete sich der 38-Jährige erneut bei der Polizei, da die 32-Jährige wieder an der Wohnung randalieren würde.
Der 32-Jährigen wurde daraufhin der Gewahrsam erklärt. Sie wurde an den Oberarmen ergriffen und sollte zum Streifenwagen geführt werden.
Gegen diese Maßnahme wehrte sich die Frau, als die Gegenwehr immer heftiger wurde, wurde sie im Treppenflur des Mehrfamilienhauses zu Boden gebracht und fixiert. Hier versuchte sie die eingesetzten Beamten zu treten und beleidigte diese. Beim Einsteigen in den Streifenwagen trat sie gegen das Bein eines Polizeibeamten, der hierdurch leicht verletzt wurde. Während der Widerstandshandlungen wurde auch ein weiterer Polizeibeamter leicht an der Hand verletzt. Beide Beamten konnten ihren Dienst fortsetzen.
Die 32-Jährige wurde in einer Zelle im Polizeirevier Mannheim-Innenstadt untergebracht, auch sie wurde leicht verletzt. Bei einem durchgeführten Alkoholtest wurde eine leichte Alkoholbeeinflussung festgestellt, außerdem ergaben sich Hinweise auf eine mögliche Drogenbeeinflussung.
Die 32-Jährige wurde erkennungsdienstlich behandelt und nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt.
Zu weiteren Vorfällen in der Nacht kam es nach derzeitigem Stand der Ermittlungen nicht.

PM des PP Mannheim vom 02.11.2019

 

Freren (Niedersachsen): Polizeieinsatz am Markt

Am späten Freitagvormittag ist es am Markt in Freren zu einem Einsatz mit mehreren Streifenwagen gekommen. Die Beamten wurden gegen 10.40 Uhr von Mitarbeitern der Stadtverwaltung gerufen, weil ein 32-jähriger Mann im Rathaus randalierte. Bei Eintreffen der ersten Streifenbesatzung hatte der Randalierer das Gebäude bereits verlassen. Weil er mehrfach damit drohte, ins Rathaus zurück zu wollen, um dort Geld in Empfang zu nehmen, erteilten die Beamten ihm einen Platzverweis. Trotz mehrfacher Aufforderung kam er diesem nicht nach. Als er folgerichtig in Gewahrsam genommen werden sollte, leistete er so starken Widerstand, dass Verstärkungskräfte angefordert werden mussten. Unter mehrfachem Einsatz von Pfefferspray konnte der Mann schließlich überwältigt und in den Polizeigewahrsam eingeliefert werden. Die Beamten und der 32-Jährige blieben unverletzt. Er wird sich jetzt in einem Verfahren wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte und Sachbeschädigung im Rathaus verantworten müssen.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 02.11.2019

 

Landau (Rheinland-Pfalz): Demonstrationsgeschehen am 02.11.2019 von vielen Störungen geprägt

Dem Frauenbündnis Kandel schlossen sich etwa 80 Personen an, auf Seiten der Gegendemonstration wurden rund 50 Personen gezählt. Der Kundgebung auf dem Alten Messplatz folgten ca. 60 Personen. Beim Eintreffen des Frauenbündnisses am Zwischenkundgebungsort auf dem Untertorplatz, formierte sich eine Gruppe mit ca. 30 Personen zu einer nicht angemeldeten Gegenversammlung.
Bereits zu diesem Zeitpunkt registrierte die Polizei, dass es zwischen den beiden Lagern ständig zu gegenseitigen Provokationen kam. Die Aufzugsstrecke des Frauenbündnisses wurde zweimal durch Gegendemonstranten blockiert. Bei der folgenden Personalienfeststellung wurde im Gerangel ein Polizeibeamter verletzt.
Ein weiterer Polizeibeamter wurde von einem der Blockierer beleidigt. Zu einer weiteren Störung der Versammlung kam es auf dem Stiftsplatz. Dort läuteten von 16:00 – 16:15 Uhr die Glocken der Stiftskirche. Über den gesamten Versammlungszeitraum kam es immer wieder zu zeitlichen Verzögerungen, so dass die Versammlung erst gegen 17:15 Uhr in der Ostbahnstraße aufgelöst wurde.

PM der PD Landau vom 02.11.2019

 

Lichtenberg (Berlin): Mann bei Polizeieinsatz durch Schuss aus Dienstwaffe verletzt

Bei einem Polizeieinsatz in Alt-Hohenschönhausen wurde heute Mittag gegen 13.30 Uhr ein Mann durch einen Schuss aus der Dienstwaffe einer Polizeibeamtin verletzt. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde die Polizei wegen eines kleinen Feuers zu einem leerstehenden Gebäudekomplex in der Wollenberger Straße alarmiert. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. In dem Gebäude trafen die Polizeikräfte auf vier Männer, die aufgefordert wurden, dieses zu verlassen. Drei der Angesprochenen kamen der Aufforderung der Polizei umgehend nach. Der vierte Mann, ein 66-Jähriger, weigerte sich und hatte, nach Angaben der eingesetzten Polizeikräfte, plötzlich ein Messer in der Hand. Mehreren Aufforderungen das Messer fallen zu lassen, kam er nicht nach. Auch nachdem ihm der Schusswaffengebrauch angedroht worden war, ließ der Mann das Messer nicht fallen und soll damit in dem engen Raum Fuchtelbewegungen in Richtung der Polizeikräfte gemacht haben. Eine Polizeibeamtin schoss daraufhin einmal auf ihn. Nach ersten Erkenntnissen erlitt der 66-Jährige eine Verletzung im Bereich der Schulter. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr brachten ihn in eine Klinik, wo er behandelt werden musste. Die Polizistin stand unter Schock und musste ebenfalls medizinisch versorgt werden. Wie in allen Fällen, bei denen Personen durch den Schusswaffeneinsatz von Polizisten verletzt werden, hat eine Mordkommission die Ermittlungen übernommen.

PM Nr. 2627 der POL Berlin vom 02.11.2019

 

Lübeck, HL-St. Gertrud (Schleswig-Holstein): Polizeieinsatz in Lübecker Stadtpark – eine männliche Person verstorben

Am Samstagnachmittag (02.11.2019) ist im Rahmen eines Polizeieinsatzes ein Mann im Bereich des Lübecker Stadtparks verstorben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist von einem Schusswechsel zwischen Polizeibeamten und diesem Mann auszugehen.
Gegen 16:30 Uhr ist Passanten im Lübecker Stadtpark aufgrund seines bedrohlich wirkenden Verhaltens ein Mann aufgefallen. Sie verständigten daraufhin die Polizei. Kurz darauf fielen mehrere Schüsse im Bereich des Stadtparks. In der Krügerstraße wurde der Mann am Boden liegend gefunden. Er verstarb im weiteren Verlauf.
Zur Stunde ist der Bereich des Stadtparks großräumig durch die Polizei abgesperrt. Ermittler der Kriminalpolizei und der Spurensicherung haben ihre Arbeit vor Ort aufgenommen. Der Ablauf des Einsatzes und die Klärung der weiteren Tatumstände sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Das bezieht sich insbesondere auch auf die Schüsse. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr.

PM der PD Lübeck vom 02.11.219

 

Feldkirchen (Kärnten, Österreich): Fahrerflucht und Alkoholisierung

Ein 53-jähriger Mann aus dem Bezirk Feldkirchen lenkte am 02.11.2019 um 16:15 Uhr seinen Pkw auf der L80 Goggausee Landesstraße, Gemeinde und Bezirk Feldkirchen, in Richtung Norden. Zu dieser Zeit führten Beamte der PI Feldkirchen Geschwindigkeitsmessungen durch. Da beim 53-jährigen eine Überschreitung der höchstzulässigen Geschwindigkeit festgestellt wurde, versuchten die Polizisten den Mann mit Handzeichen anzuhalten. Er ignorierte die Anhaltung und bog plötzlich nach links in eine Seitengasse ab und fuhr davon.
Aufgrund von Zeugenaussagen konnte der Flüchtige rasch gefunden werden. Er hatte das Fahrzeug in ein fremdes Carport gestellt und wollte sich in einem Haus verstecken. Da dies nicht gelang, flüchtete er zu Fuß, konnte aber von der Polizeistreife in der Nähe des Pkw angehalten werden.
Der 53-jährige weigerte sich zu Beginn seine Identität bekannt zu geben, händigte schließlich aber seine Brieftasche aus, in der sich der Führerschein befand. Jedoch war er sehr aggressiv und unkooperativ und weigerte sich einen Alkotest durchzuführen. Aufgrund der Verweigerung wurde ihm der Führerschein vorläufig abgenommen.
Gegen 19:00 Uhr erschien der 53-jährige auf der PI Feldkirchen und beschwerte sich über die Abnahme seines Führerscheins. Er wurde abermals sehr aggressiv, so dass ihm sogar die Festnahme angedroht werden musste. Erst durch Zureden eines Polizisten konnte der Mann soweit beruhigt werden, dass er die Dienststelle verließ. Der 53-jährige wird angezeigt.

PA der LPD Kärnten vom 02.11.2019

 

Hoppstädten-Weiersbach (Rheinland-Pfalz): Fahndung nach Axt-Angriff – Schusswaffengebrauch endet tödlich

Am Nachmittag gegen 17 Uhr meldete eine aufgebrachte Zeugin einen apathisch wirkenden und mit einer Axt bewaffneten Mann am Sportlerheim in Hoppstädten. Die Zeugin teilte mit, dass der Mann eine Person bedroht und auf dessen Fahrzeug eingeschlagen habe. Kurz darauf sei er in ein angrenzendes Waldstück geflüchtet.
Trotz sofortiger Fahndung gelang es zunächst nicht, den Tatverdächtigen zu finden.
Aufgrund der Gefahrenlage wurden Spezialeinsatzkräfte und der Polizeihubschrauber in den Einsatz gerufen. Ferner fahndete die Polizei mit Einsatzkräften mehrerer Polizeidienststellen und mit Unterstützung durch die Bundespolizei nach dem Flüchtigen.
Nach einem Hinweis auf einen Einbruchschaden am Vereinsheim des TUS Hoppstädten durchsuchten die Spezialeinsatzkräfte das Gebäude, ohne Hinweise auf den bewaffneten Mann zu finden.
Um 20.32 Uhr meldete eine weitere Zeugin, dass sie einen auf die Personenbeschreibung passenden Mann mit einer Axt im Bereich des Nordwegs in Hoppenstädten gesehen hätte. Er laufe nun über ein Feld in Richtung der Tennisplätze.
In diesem Bereich traf der Tatverdächtige auf Fahndungskräfte der Polizei. Hier kam es zu einem Schusswaffeneinsatz gegen den Mann, der ihn tödlich verletzte.
Zurzeit ist die Kriminalpolizei eines anderen Polizeipräsidiums mit den ersten Ermittlungen zu dem tödlichen Schusswaffeneinsatz sowie mit der Tatortaufnahme beauftragt.
Zur Identität des Verstorbenen und dessen Beweggründen hat die Polizei bisher keinerlei Anhaltspunkte.
Bereits gegen 8.30 Uhr am heutigen Samstagmorgen meldete ein Zeuge eine Person, die sich im Bereich des Sportlerheims des TUS Hoppstädten aufhalte. Es handele sich um einen Mann südosteuropäischen Aussehens, der eine Axt mit sich führe.
Ohne Weiteres sei er dann in den angrenzenden Wald verschwunden.
Die auch hier sofort eingeleitete Fahndung führte nicht zum Antreffen der verdächtigen Person. Ob es sich um denselben Mann handelt, ist ungeklärt und Teil der Untersuchungen.
Die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach ist in die Ermittlungen eingeschaltet und hat diese übernommen.
Aufgrund des laufenden Verfahrens bitten wir die Medien vorerst von weiteren Rückfragen abzusehen. Die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach übernimmt die weitere Pressearbeit und wird zu gegebener Zeit über den Verlauf des Verfahrens berichten.

PM des PP Trier vom 02.11.2019

 

Türkheim (Bayern): Außer Rand und Band

Am Freitagabend wurde die Polizei Bad Wörishofen in die Angerstraße gerufen. Hintergrund war ein stark alkoholisierter Mann, der eine dortige Gaststätte nicht verlassen wollte. Nachdem der 39-jährige Ukrainer den Anweisungen der Beamten nicht Folge leisten wollte, wurde er in Gewahrsam genommen. Bei der Verbringung in die Zelle leistete der Mann aus Osteuropa erheblichen Widerstand. Dabei wurden die Einsatzkräfte mehrfach beleidigt und er verstieß durch unrühmliche Aussagen gegen die verfassungsmäßige Ordnung. Während seines Aufenthaltes demolierte der Aggressor außerdem die Zelleneinrichtung. Aufgrund der Gesamtumstände wurde von der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme bei dem 39-jährigen angeordnet. Der gesamte Einsatz wurde durch eine mitgeführte Body-Cam beweiskräftig aufgezeichnet. Gegen den Ukrainer wird nun wegen diverser Straftaten ermittelt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 02.11.2019

 

Wien: Drei verletzte Beamte nach Widerstand – Festnahme

Vorfallszeit: 01.11.2019, 02.30 Uhr / Vorfallsort: 2., Hauptallee
Sachverhalt: Die Beamten wurden aufgrund einer Alarmauslösung zu einem Lokal in der Hauptallee gerufen. Während die Polizisten das Lokal durchsuchten, parkte ein Mitarbeiter des Lokals sein Fahrzeug hinter einem dort befindlichen geschlossenen Schranken und blockierte damit die Ausfahrt. Unmittelbar dahinter stand ein weiteres Fahrzeug mit mehreren Personen. Darunter einer 24-Jähriger (österreichischer Staatsbürger), der lautstark in Richtung der Beamten schimpfte. Da zunächst nicht klar war, ob der junge Mann die Polizisten als solche wahrnehmen konnte, gaben sich diese eindeutig zu erkennen und forderten den 24-Jährigen auf, sein Verhalten einzustellen. Die Aufforderungen zeigten jedoch keine Wirkung und der junge Mann schimpfte lautstark weiter und zeigte den Mittelfinger in Richtung der Beamten. Aufgrund der damit gesetzten Verwaltungsübertretung forderten die Polizisten den Mann auf sich zu legitimieren. Auch dieser Aufforderung kam er nicht nach, stattdessen begann er abermals die Beamten zu beschimpfen. Nach mehrmaligen Aufforderungen und Abmahnungen wurde durch eine Beamtin die Festnahme ausgesprochen. Dabei stieß der 24-Jährige die Polizistin mit beiden Händen äußerst aggressiv nach hinten. Im Zuge der Festnahme schlug und trat der Beschuldigte mehrmals gegen die Beamten. Bei dem Einsatz wurden drei Beamte verletzte und konnten ihren Dienst nicht mehr fortsetzen.

Presseaussendung der LPD Wien vom 02.11.2019, 09:21 Uhr

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