Enkenbach-Alsenborn (Rheinland-Pfalz): Fahrer will vor Verkehrskontrolle flüchten

Vergeblich wollte sich am Samstagnachmittag ein 23-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Südwestpfalz einer Verkehrskontrolle entziehen. Als er die Polizeistreife erkannte, beschleunigte er seinen PKW, konnte jedoch durch die Beamten eingeholt und angehalten werden. Bei der anschließenden Kontrolle von Fahrer und Auto klärte sich sein Verhalten schnell auf. Das Fahrzeug war nämlich nicht zugelassen und außerdem hatte der junge Mann auch noch falsche Kennzeichen daran angebracht. Da zudem klare Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln vorlagen, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Im Laufe der Maßnahmen zeigte er sich nicht einsichtig, sondern wurde aggressiv, beleidigte die Polizeibeamten und kündigte an, seinen PKW trotzdem weiterhin zu benutzen. Um künftige Straftaten durch den uneinsichtigen Mann zu verhindern, wurde schließlich sein Auto sichergestellt und in polizeiliche Verwahrung genommen.
Gegen den 23-Jährigen wurden mehrere Verfahren eingeleitet und die Fahrerlaubnisbehörde über sein Verhalten in Kenntnis gesetzt.

PM des PP Westpfalz vom 03.11.2019

 

Tüßling (Bayern): Widerstand durch Randalierer

Am 03.11.2019, gegen 03:30 Uhr, wurde bei einer Diskothek in Tüßling ein aggressiver Randalierer mitgeteilt. Die eingesetzten Polizeibeamten nahmen den Randalierer, der bereits durch Türsteher fixiert worden war, in Gewahrsam und verbrachten ihn zur Dienststelle. Dabei beleidigte er die Beamten aufs Übelste und leistete beim Verbringen in die Arrestzelle erheblichen Widerstand. Dabei trat er auch einem Beamten mit dem Fuß gegen den Kopf, so dass dieser leicht verletzt wurde. Auch die anschließende Blutentnahme konnte nur unter Anwendung von unmittelbarem Zwang durchgeführt werden. Den 21jährigen Pollinger erwartet nun eine Strafanzeige wegen mehrerer Delikte.

PM der PI Altötting vom 03.11.2019

 

St. Ingbert (Saarland): Reisende bespuckt, beleidigt und angegriffen. Randalierer im Zug

Zu einem Einsatz der Polizei kam es am Samstagmittag am Bahnhof in St. Ingbert. Gegen 13.30 Uhr randalierte ein junger Mann in der Regionalbahn 12917. Er bespuckte, beleidigte und griff Reisende an. Auch gegen die eintreffende Bundes- und Landespolizisten leistete er erheblichen Widerstand, sodass er mittels Fuß- und Handfesseln gefesselt und anschließend fixiert werden musste. Insgesamt waren 4 Kommandos der Landes- und Bundespolizei im Einsatz. Erst durch den angeforderten Notarzt, der den jungen Mann mittels einer Injektion ruhigstellte, konnte er in das St. Josef Krankenhaus in Dudweiler eingeliefert werden. Bei der Person handelt es sich um einen 17-jährigen polizeibekannten Marokkaner. Die Bundespolizei leitete der erforderlichen Strafverfahren ein.

PM der BPOLI Bexbach vom 03.11.2019

 

Troisdorf (Nordrhein-Westfalen): Schläger nach Widerstand in Gewahrsam genommen

Am Samstagmittag kam es im Bereich der Schweitzer Straße zu einem körperlichen Übergriff zwischen einem Paar. Eine 34jährige Troisdorferin war mit ihrem 35jährigen Lebensgefährten im PKW unterwegs. Während der Fahrt schlug der alkoholisierte Mann der Fahrerin ins Gesicht, einen Unfall konnte sie noch verhindern. Nachdem sie das Fahrzeug gestoppt hatte, entfernte sich ihr Beifahrer.
Der 35jährige konnte zu Hause angetroffen werden. Da es sich um einen Fall „häuslicher Gewalt“ handelte, wurde der Mann aufgefordert, die gemeinsame Wohnung für 10 Tage zu verlassen. Dieser Aufforderung kam er nicht nach und leistete Widerstand gegenüber den Polizeibeamten. Unter Einsatz körperlicher Gewalt wurde er dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt. Es erfolgte noch eine Blutprobenentnahme. Für die nächsten 10 Tage muss sich der 35jährige eine andere Unterkunft suchen. Nach einem ausführlichen Gespräch mit den Beamten konnte er später wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen werden. Ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Körperverletzung und Widerstand wurde eingeleitet.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 03.11.2019

 

Aschaffenburg (Bayern): Randalierer nach Tätlichkeit und Widerstand in Polizeigewahrsam

Am frühen Sonntagmorgen, gegen 02.50 Uhr, wurde ein 21-jähriger stark alkoholisierter Mann aus einer Diskothek in der Weißenburger Straße verwiesen, nachdem er sich dort ungebührlich benommen hatte. Danach lief er mit seinen Freunden auf die Straße und verhielt sich dort weiterhin sehr aggressiv. Ein zufällig vorbeikommender 32-jähriger Mann wollte beruhigend auf ihn einwirken und wurde daraufhin von dem 21-jährigen ins Gesicht geschlagen. Dabei erlitt der 32-jährige leichte Verletzungen. Da der Randalierer auch von den eingesetzten Polizeibeamten nicht zu beruhigen war und weiterhin um sich schlug, wurde er mittels unmittelbaren Zwangs gefesselt und zur Dienststelle verbracht. Während der polizeilichen Maßnahmen leistete er Widerstand und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten mit nicht druckreifen Ausdrücken. Er wurde für den Rest der Nacht in einer Verwahrzelle untergebracht. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Aschaffenburg vom 03.11.2019

 

Neunkirchen (Nordrhein-Westfalen): 31-Jähriger attackiert Polizeibeamte-Ausnüchterungszelle

In Neunkirchen ist es am Samstagvormittag (02.11.2019) zu einem körperlichen Angriff auf einen Polizeibeamten gekommen. Beamte der Polizeiwache Wilnsdorf wurden zu einem verbalen Streit Am Kirchweg gerufen.
Nachdem der eigentliche Streit durch die Beamten geschlichtet werden konnte wollte sich eine Streitpartei trotz erheblicher Alkoholisierung mit einem Fahrrad entfernen. Dies wurde dem 31-Jährigen durch die Beamten untersagt. Der 31-Jährige geriet darüber dermaßen in Rage, dass er versuchte einen der Beamten zu schlagen. Die Einsatzkräfte konnten den aggressiven Mann überwältigen, glücklicher Weise verletzten sich weder die Beamten noch der Aggressor. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren gegen den 31-Jährige ein und er verbrachte den restlichen Tag in einer Gewahrsamszelle.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 03.11.2019

 

Heidelberg-Altstadt (Baden-Württemberg): Streitigkeiten gipfelten in Handgreiflichkeiten und führten zur Gewahrsamnahme

In die Mantelgasse in Heidelberg wurden Beamte des Polizeireviers Heidelberg-Mitte am Sonntag um kurz vor 4 Uhr gerufen.
Mehrere Passanten meldeten einen lautstarken Streit zwischen zwei Männern. Hierbei klingelte ein 22-Jähriger bei einem Bekannten an der Hauseingangstür. Der 20-Jährige Wohnungsinhaber wollte aber dem Bekannten keinen Einlass gewähren. Der 22-Jährige ließ von seinem Vorhaben nicht ab, klingelte an allen Wohnungseinheiten des Mehrfamilienhauses und fing an zu randalieren.
Der 20-Jährige begab sich dann nach unten und versuchte dies seinem Bekannten deutlich zu machen, dass er keinen Einlass erhalte. Der 22-Jährige schlug den Wohnungsinhaber daraufhin mit mehreren Faustschlägen ins Gesicht und trat ihn mehrfach gegen den Ober-/Unterkörper. Hiernach flüchtete der Angreifer.
Die hinzugerufene Streife konnte dem Angreifer habhaft werden, als dieser doch wieder zum Tatort zurückkehrte. Er war sehr aggressiv und suchte ebenso die Konfrontation mit den Polizeibeamten. Zudem war er mit über zwei Promille deutlich alkoholisiert. Da er sich nicht beruhigen ließ, wurde er schließlich in Gewahrsam genommen.
Nachdem sich der 22-Jährige beruhigt hatte, wurde er nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder entlassen. Gegen den Angreifer ermittelt das Polizeirevier Heidelberg-Mitte wegen Körperverletzung.

PM des PP Mannheim vom 03.11.2019

 

Berlin/Treptow-Köpenick: 2628 Polizeieinsatz bei Fußballderby

Rund 1.100 Einsatzkräfte waren gestern rund um das Fußballspiel 1. FC Union Berlin gegen Hertha BSC im Einsatz. Einsatzkräfte aus Baden-Württemberg, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und der Bundespolizei unterstützten die Polizei Berlin dabei. Bereits mittags versammelten sich gegen 13 Uhr Fans der Gästemannschaft am Boxhagener Platz und wurden später von Beamtinnen und Beamten zum Stadion An der Alten Försterei geleitet. Dabei brannten Fans vereinzelt Pyrotechnik ab und beschädigten einen Videoanhänger der Polizei Berlin.
Fans der Heimmannschaft trafen sich ab etwa 15.25 Uhr am S-Bahnhof Köpenick, liefen gemeinsam zum Stadion und wurden dabei ebenfalls von Einsatzkräften begleitet. Auch hier kam es zum Zünden von Pyrotechnik. Gegen 16.40 Uhr überliefen Heim-Fans eine Einlasskontrolle des Stadions und gelangten so unkontrolliert hinein.
Während des Spiels wurde von beiden Fanlagern Pyrotechnik abgebrannt. Dabei schossen Fans der Gästemannschaft auch mehrmals Leuchtmunition auf eine Tribüne, in Richtung der gegnerischen Trainerbank und auf das Spielfeld. In der Folge unterbrach der Schiedsrichter die Partie in der zweiten Halbzeit für einige Minuten.
Nach dem Schlusspfiff überkletterten mehrere Heim-Fans den Zaun zum Spielfeld. Spieler des 1. FC Union Berlin sprachen sie energisch an, woraufhin sie sich wieder in den Fanblock zurückzogen. Etwa zur selben Zeit schossen Gäste-Fans erneut Leuchtmunition ab.
Nach dem Spiel begleiteten Einsatzkräfte die Fans von Hertha BSC zum nahegelegenen S-Bahnhof Spindlersfeld. Die Abreise verlief ohne weitere Vorkommnisse.
Vor und während des Fußballspiels leiteten Einsatzkräfte 18 Strafermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Hausfriedensbruchs, Sachbeschädigung, Landfriedensbruchs sowie Verstößen gegen das Versammlungs-, Waffen- und Sprengstoffgesetz ein. Zudem wurden im Nachgang sieben weitere Strafermittlungsverfahren, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruchs und Zusammenrottung, eingeleitet, die nach ersten Erkenntnissen im Zusammenhang mit dem Fußballderby stehen. Hierbei kam es zu vier Freiheitsentziehungen. Ein Polizeibeamter wurde im Zuge der polizeilichen Maßnahmen leicht verletzt, verblieb jedoch im Dienst. Durch das Abfeuern von Pyrotechnik im Stadion waren ein Fan der Heimmannschaft und ein Zivilpolizist leicht verletzt worden. Der Beamte trat vom Dienst ab.

PM des PP Berlin vom 03.11.2019

 

Reutlingen (Baden-Württemberg): 18-Jähriger verweigert Hilfe und beleidigt die eingesetzten Polizeibeamten

Am Samstagabend gegen 22:20 Uhr befand sich ein 18-Jähriger nach einem Streit mit seiner Freundin in einem psychischen Ausnahmezustand, weshalb die Polizei verständigt wurde. Beim Eintreffen der Streifenbesatzung verhielt sich der 18-Jährige sehr aggressiv. Als der junge Erwachsene einem Arzt in einer Fachklinik vorgestellt werden sollte, beleidigte dieser die eingesetzten Beamten fortwährend mit nicht zitierfähigen Worten und verweigerte jegliche Kooperation.
Im weiteren Verlauf versuchte der Aggressor mit dem Fuß nach den Beamten zu treten. Diese konnten jedoch glücklicherweise den Angriff abwehren und wurden nicht verletzt. Nach der Vorstellung bei einem Arzt in der Fachklinik, konnte der 18-Jährige an Angehörige übergeben werden. Der junge Erwachsene wird nun bei der Staatsanwaltschaft wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung zur Anzeige gebracht.

PM des PP Reutlingen vom 03.11.2019

 

Rhede (Nordrhein-Westfalen): Randalierer in Gewahrsam genommen

Am Sonntag hörte ein Zeuge gegen 07:30 Uhr lautes Grölen und sah kurz darauf zwei junge Männer, die auf der Schützenstraße mit einer Mistgabel einen Pkw beschädigten und kurz darauf einen Gullideckel aushoben.
Polizeibeamte trafen die beiden Randalierer kurz darauf an und nahmen diese in Gewahrsam. Die beiden Rheder im Alter von 22 und 25 Jahren waren erheblich alkoholisiert, sodass eine Richterin die Entnahme von Blutproben anordnete. Den Gullideckel legten die Beamten wieder ein. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet, auch wegen Beleidigungen der Polizeibeamten durch die beiden Männer.

PM der KPB Borken vom 03.11.2019

 

Gelsenkirchen-Rotthausen (Nordrhein-Westfalen): Versuchter Raub und Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte

Am Sonntag, 03.11.2019 gegen 00.17 Uhr war ein 27jähriger Gelsenkirchener zu Fuß im Ortsteil Rotthausen unterwegs. Im Bereich des Rotthauser Marktes kamen zwei Männer auf ihn zu, die ihn zunächst nach Tabak fragten. Der 27jährige setzte seinen Weg fort und wurde nun von den Tätern geschlagen und am Boden liegend getreten. Die hierbei erlittenen Verletzungen machten eine medizinische Versorgung durch eine RTW- Besatzung notwendig. Die Täter flüchteten in Richtung Steeler Straße.
Im Rahmen der Fahndung konnte ein Tatverdächtiger, ein 22jähriger Gelsenkirchener, festgestellt werden. Während der Überprüfung versuchte der Tatverdächtige, einen Polizeibeamten zu schlagen. Ihm wurden Handfesseln angelegt und er wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt. Dort wurden ihm Blutproben entnommen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren. Der andere männliche Täter trug dunkle Oberbekleidung.
Die Polizei sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Angaben zum flüchtigen Täter machen können. Sachdienliche Hinweise bitte unter den Rufnummern 0209-365-8112 (KK21) oder -8240 (Kriminalwache).

PM der POL Gelsenkirchen vom 03.11.2019

 

Regensburg (Bayern): Beim Eishockey Polizeibeamtin tätlich angegriffen

Nach dem Spiel der Eisbären Regensburg gegen den Deggendorfer SC am Abend von Allerheiligen versuchten Fans der Heimmannschaft Gästefans anzupöbeln, was jedoch unmittelbar durch die spielbetreuenden Einsatzkräfte der Polizei unterbunden wurde. Die EVR-Fans wurden dabei durch einen Seitenausgang aus der Halle gedrängt. Hier schlug ein bislang noch unbekannter Fan des EVR eine Außentüre so hart gegen eine darin stehende Polizeibeamtin zu, dass diese am Fuß getroffen wurde und leichte Verletzungen erlitt. Sowohl der Tathergang als auch der Täter aus der Fan-Szene wurden beweissicher auf Videomaterial festgehalten, die Ermittlungen zu seiner Identität hat die PI Regensburg Nord wegen eines tätlichen Angriffs auf eine Vollstreckungsbeamtin aufgenommen.

PM der PI Regensburg Nord vom 03.11.2019

 

Paderborn (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierter Pkw-Fahrer nach Unfall auf dem Realmarktparkplatz an Flucht gehindert

Ein alkoholisierter 44-Jähriger beschädigte mit seinem Auto am Samstagabend auf dem Parkplatz der Fa. Real einen anderen geparkten Pkw und entfernte sich vom Unfallort. Zeugen seien dem Pkw des Verursachers auf dem Parkplatz hinterhergelaufen und konnten ihn noch auf dem Parkplatz anhalten. Durch die Polizei wurde sein Führerschein eingezogen und ihm das Führen fahrerlaubnispflichtiger Fahrzeuge untersagt. Da sich der alkoholisierte Unfallfahrer zunehmend aggressiv verhielt, erhielt er die Gelegenheit sich im Polizeigewahrsam zu beruhigen.

PM der POL Paderborn vom 03.11.2019

 

Varel (Niedersachsen): Trunkenheitsfahrt und Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am frühen Samstagabend erhielt die Vareler Polizei den Hinweis auf eine Trunkenheitsfahrt.
Ermittlungen ergaben, dass ein 51-jähriger Vareler sein Kleinkraftrad im öffentlichen Verkehr geführt hatte, obwohl er unter Alkoholeinfluss stand. Ein Test ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,73 Promille. Als der Beschuldigte zur Durchführung von Folgemaßnahmen der hiesigen Polizeidienststelle zugeführt werden sollte, griff dieser die eingesetzten Polizeibeamten tätlich an, wodurch diese leicht verletzt wurden. Nach Blutprobenentnahme beim Beschuldigten wurden Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr sowie Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet.

PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 03.11.2019

 

Bremen: Nach Hitlergruß festgenommen

Ein 50-jähriger Bremer hat am Sonntagmorgen im Bremer Hauptbahnhof mit ausgestrecktem Arm und entsprechenden Rufen mehrfach den Hitlergruß gezeigt.
Dann beleidigte er Bahnschutzmitarbeiter.
Als Bundespolizisten den Deutschen überprüften, wurden sie ebenfalls beleidigt und bedroht. Statt seines Ausweises hielt der Randalierer den Bundespolizisten auch noch den Mittelfinger entgegen – so wurde er festgenommen und auf der Wache durchsucht. Schließlich konnten seine Personalien festgestellt werden.
Der Bremer erhielt Strafanzeigen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen, Bedrohung und Beleidigung. Die Ermittlungen dauern an.

PM der BPOLI Bremen vom 03.11.2019

 

Uelzen (Niedersachsen): Alkohol- und Drogenrausch

Ein 25-jähriger Mann mit seinem freilaufenden Rottweilermischling sorgte Samstagabend gegen 17.30 im Bereich des Hammersteinkreisels für erhebliche Unruhe. Nach bisherigen Ermittlungen biss der Rottweilermischling einen kleinen Hund, der von einer 15-jährigen Uelzenerin an der Leine geführt wurde. Danach pöbelte der 25-jährige Hundehalter Passanten an, warf Stühle von einem Restaurant auf den Gehweg und anschließend sich selbst auf die Fahrbahn. Als Passanten ihm von der Fahrbahn aufhelfen wollten, schlug er auf die Helfenden ein. Auch die eingesetzten Polizisten konnten den alkoholisierten und offenbar im Drogenrausch befindlichen Hundehalter nicht bändigen, da er seinen Rottweilermischling auf die Beamten hetzte, wie zuvor schon auf Passanten. Erst herbeigerufene weitere Kollegen überwältigten den Mann und das Tier. Nachdem der Hund von seinem Besitzer getrennt war, wurde der Rottweilermischling friedlich und dem Tierheim zugeführt. Der Randalierer beruhigte sich auch im Polizeigewahrsam nicht, er wurde in die Psychiatrische Klinik eingewiesen. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen.

PM der PI Lüneburg vom 03.11.2019

 

Hannover (Niedersachsen): Schwerer Landfriedensbruch: Größere Auseinandersetzung in der Innenstadt

Am Samstagabend, 02.11.2019, gegen 18:30 Uhr haben rund 30 zum Teil vermummte Personen ein Wettbüro an der Steintorstraße schlagartig betreten und mehrere Menschen in dem Laden angegriffen. Die Polizei hat vier Angreifer zügig festnehmen können.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatten sich die zum Teil Unbekannten am Marstall versammelt und waren dann in den Wettladen gespurtet. Die Angreifer gingen gezielt mit Schlagwerkzeugen auf Personen in der Lokalität vor. Nach der Attacke flüchteten die Täter sofort in verschiedene Richtungen. Alarmierte Einsatzkräfte, die aufgrund diverser Versammlungen in der Innenstadt waren, konnten vier Angreifer (28, 30, 31 und 40 Jahre alt) in Tatortnähe feststellen.
Die Täter wurden vor Ort vorläufig festgenommen. Sie führten Schlagwerkzeuge mit sich, die die Fahnder beschlagnahmten.
Bei der Sachverhaltsaufnahme stellte die Polizei insgesamt zehn Leichtverletzte im Wettbüro fest. Die Opfer wurden vom Rettungsdienst behandelt. Einige Verletzte kamen in Krankenhäuser. Die Festgenommenen wurden nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen aufgrund fehlender Haftgründe wieder entlassen. Bei der Festnahme verletzte sich ein Polizeibeamter leicht – er ist weiterhin dienstfähig.
Die Polizeiinspektion Mitte ermittelt nun wegen schweren Landfriedensbruches. Da die Auseinandersetzung auch von zahlreichen Schaulustigen beobachtet worden ist, suchen die Ermittler nach Zeugen oder Videos des Vorfalls. Hinweise nehmen die Beamten unter der Rufnummer 0511 109-2820 entgegen.

PM der PD Hannover vom 03.11.2019

 

Boppard (Rheinland-Pfalz): Widerstandshandlung im Bahnhof Boppard

Am 02.11.2019, gegen 18:34h wird im Bereich des Bahnhofs Boppard eine Person angetroffen, welche einer notwendigen medizinischen Behandlung zugeführt werden sollte. Zu dieser Behandlung wollte er sich zunächst durch einen Bekannten bringen lassen, entfernte sich dann allerdings bei günstiger Gelegenheit aus dessen Fahrzeug. Der Bekannte informierte daraufhin die Polizei. Diese konnte die Person im Bereich des Bahnhofs Boppard antreffen. Bei Erkennen der Beamten belegte der Gesuchte diese mit einer Kanonade verbal aggressiver Äußerungen.
Dabei verwandt er unter Anderem verfassungswidrige Zeichen. Im Verlauf der nun folgenden Ingewahrsahmnahme spuckte er die Polizeibeamten an und musste gefesselt werden. Die Person wurde im Verlauf des Abends durch einen Rettungswagen und polizeilicher Begleitung in eine Fachklinik verbracht.

PM der PD Koblenz vom 03.11.2019

 

Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen): 30-Jähriger randaliert und attackiert Autofahrer unter Alkoholeinfluß

45475 MH.-Dümpten: Ein 30-jähriger Mann wurde gestern Abend (2. November, 20:30 Uhr) vorläufig festgenommen, nachdem er auf der Straße Heifeskamp randaliert, einen Autofahrer attackiert und sich anschließend polizeilichen Maßnahmen widersetzt hatte.
Der 30-Jährige war offenbar alkoholisiert mit seinem Fahrrad auf der Straße Heifeskamp unterwegs, als er es unvermittelt abstellte und einen 24-jährigen Autofahrer auf diese Art an der Weiterfahrt hinderte. Als der 24-Jährige nach eigenen Aussagen den Radfahrer zur Rede stellen wollte, setzte sich dieser auf die Motorhaube des PKW, beleidigte und schlug ihn.
Den zu Hilfe gerufenen Polizeibeamten gegenüber wollte der 30-Jährige keine Angaben zu seiner Identität machen, deshalb nahmen diese ihn mit zur Hauptwache nach Mülheim. Dort widersetzte sich der Mann den polizeilichen Maßnahmen (Feststellung der Identität und Blutprobe) und verletzte sich, als er sich losreißen wollte. Später schlief er seinen Rausch im Gewahrsam aus.
Der 30-Jährige verfügt über keinen festen Wohnsitz und ist bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten, unter anderem wegen Körperverletzungsdelikten. Er soll jetzt einem Haftrichter vorgeführt werden.

PM der POL Essen vom 03.11.2019

 

Wanne-Eickel, Castrop-Rauxel (Nordrhein-Westfalen): Hauptbahnhof Wanne-Eickel – Graffiti gesprüht – Außenspiegel am Einsatzfahrzeug der Bundespolizei beschädigt

Vielleicht war es die Enttäuschung darüber, dass er beim Sprühen eines Graffitis „erwischt“ wurde, die einen 26-jährigen Mann aus Castrop-Rauxel später dazu hinreißen ließ, den Außenspiegel eines Einsatzfahrzeuges der Bundespolizei zu zerstören.
Freitagnacht (01. November, 1:20 Uhr) war der 26-Jährige dabei beobachtet worden, wie er im Hauptbahnhof Wanne-Eickel ein Wartehaus für Reisende mit Lackfarbe besprüht hatte. Ein Zeuge, welcher den „Sprayer“ aufgefordert hatte sein Tun zu unterlassen, soll diesem entgegnet haben:“ Verpiss dich oder ich sprühe deine Jacke an!“.
Einsatzkräfte der Polizeiwache Wanne-Eickel nahmen den Castrop-Rauxeler vorläufig fest und übergaben ihn an die Bundespolizei. Dieser erklärte, trotz Lackspuren an beiden Händen und den Angaben des Augenzeugen, nicht für die Sachbeschädigung verantwortlich zu sein.
Bei einer Durchsuchung seines Rucksacks wurde eine geringe Menge Marihuana sichergestellt. Gegen den 26-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und unerlaubten Betäubungsmittelbesitzes eingeleitet.
Als die Bundespolizisten kurz darauf zu ihrem Dienstfahrzeug zurückkehrten, stellten sie fest, dass ein Außenspiegel beschädigt worden war. Ein Zeuge erklärte, dass der 26-Jährige, nach Verlassen des Bahnhofs, gegen den Spiegel getreten hatte.
Das brachte dem mit 1,2 Promille alkoholisierten Mann ein weiteres Strafverfahren wegen Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel/ Sachbeschädigung ein.

PM der BPOLD St. Augustin vom 03.11.2019

 

Berlin, bezirksübergreifend: 2632 Großeinsatz der Polizei Berlin anlässlich mehrerer Demonstrationen

Mit insgesamt rund 1500 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten auf der Straße, darunter Unterstützungskräfte aus Schleswig-Holstein, Brandenburg, Rheinland Pfalz, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und der Bundespolizei, war die Polizei Berlin gestern anlässlich mehrerer Demonstrationen in Mitte, Neukölln, Kreuzberg und Friedrichshain im Einsatz.
Ab 12.15 Uhr versammelten sich am Neptunbrunnen in Mitte Personen, die unter dem Motto „Stoppt den Krieg – Solidarität mit Rojava“ demonstrierten. Bereits zu Beginn kam es stellenweise zum Zünden von Pyrotechnik und zu vereinzelten Freiheitsbeschränkungen wegen des Mitführens von gefährlichen Gegenständen. Gegen 13.30 Uhr setzte sich der Aufzug mit 2800 Teilnehmenden in Bewegung, der auf 3500 Teilnehmende anwuchs und von der Rathausstraße zum Potsdamer Platz zog. Innerhalb des Aufzugs vermummten sich einzelne Personen und zündeten Pyrotechnik. Gegen 17 Uhr beendete der Veranstalter die zum Ende hin weitestgehend störungsfrei verlaufende Demonstration. Insgesamt kam es im Zusammenhang mit der Demonstration zu 13 Freiheitsbeschränkungen und – entziehungen. Die Polizei leitete 19 Strafermittlungsverfahren, unter anderem wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz, das Sprengstoffgesetz und versuchter Körperverletzung ein. Zudem wurden diverse Gegenstände wie z.B. Besenstiele, eine Zwille, ein Messer, Pyrotechnik und Vermummungsutensilien beschlagnahmt und sichergestellt.
Unter dem Motto „Projects united – we stay“ zogen ab den Nachmittagsstunden mehrere Aufzüge in Richtung Schlesisches Tor.
Mit rund 70 Personen bewegte sich ab 15.50 Uhr ein Aufzug von der Herrfurthstraße über Neukölln in Richtung Schlesisches Tor.
Ebenfalls ab ca. 15.50 Uhr zogen rund 150 Teilnehmende von der Köpenicker Straße aus und ab 17.40 Uhr rund 400 Teilnehmende vom Lausitzer Platz zum Schlesischen Tor. Aus allen Aufzügen und weiteren Teilnehmenden schlossen sich letztlich rund 1100 Personen zu einem neuen Aufzug zusammen, der sich gegen 18.20 Uhr vom Schlesischen Tor in Richtung Petersburger Platz in Bewegung setzte und zunächst überwiegend störungsfrei verlief. Während der Demonstration vermummten sich immer wieder wenige Teilnehmende und es wurde vereinzelt Pyrotechnik gezündet. Aus einem Wohnhaus in der Rigaer Straße wurden die Einsatzkräfte, als der Aufzug vorbeizog, mit Flaschen beworfen. Völlig überraschend wurde dann von wenigen Teilnehmenden ein Bauzaun einer gesicherten Baustelle eingerissen und es wurden zwei private Sicherheitskräfte mit Gegenständen beworfen. Sie konnten sich unverletzt zurückziehen. Außerdem wurden mehrere in der Rigaer Straße geparkte Fahrzeuge mit erlangten Baumaterialien wie Schildern und Stangen beschädigt. Zeitgleich entfernten sich mehrere Gruppen von teilweise bis zu einhundert Personen in Richtung Eldenaer Straße bzw. Frankfurter Allee. Hier konnten durch Polizeikräfte drei Versuche auf die Frankfurter Alle zu gelangen verhindert werden. Aufgrund dieser Störungen aus dem Aufzug heraus, wurde dieser dann an der Kreuzung Rigaer Straße / Proskauer Straße vorübergehend gestoppt, konnte jedoch später mit nur noch rund 500 Teilnehmenden, unter engerer Begleitung der Polizei, seinen Weg fortsetzten. Mit rund 270 Personen erreichte die Demonstration schließlich den Bersarinplatz und wurde dort um 20.38 Uhr von der Versammlungsleiterin beendet.
Im Zusammenhang mit den Aufzügen nahmen Polizeikräfte bis 22 Uhr zwei Personen vorläufig fest und leiteten fünf Strafermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz, Körperverletzung und Landfriedensbruchs ein.
Sowohl am Rande als auch im Nachgang der Demonstrationen, kam es zu weiteren Straftaten, die nach jetzigem Stand im Zusammenhang zu sehen sind.
Gegen 20 Uhr alarmierten Anwohner der Magazinstraße in Mitte die Polizei, nachdem sie beobachtet hatten, wie eine Gruppe von 10 bis 15 schwarz gekleideten und vermummten Personen Farbbeutel gegen die Fassade eines Gebäudes geschleudert und die Fensterscheiben mit Kleinpflastersteinen beworfen hatten. Zudem sprühte die Gruppe einen Schriftzug gegen die Fassade, der einen Bezug zu der Demonstration in Friedrichshain vermuten lässt und zündete außerdem auf der Kreuzung drei Autoreifen an. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen, die Personen entkamen unerkannt.
Gegen 22.30 Uhr wurden ein Polizeifahrzeug und einzelne Polizeikräfte in der Rigaer Straße aus einer Gruppe von rund 25 Personen heraus mit Steinen beworfen und zwei Müllcontainer auf die Fahrbahn geschoben und in Brand gesetzt. Des Weiteren wurden die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten aus einem Feuerlöscher mit Farbe besprüht und immer wieder vom Dach eines Hauses aus mit Steinen beworfen. Ein Mann wurde von den Polizeikräften nach einem Flaschenwurf festgenommen. Er leistete Widerstand und verletzte hierbei einen Polizisten leicht am Knie. Aufgrund der Vorkommnisse in der Rigaer Straße leiteten die Polizeikräfte drei Strafermittlungsverfahren wegen eines besonders schweren Falles des Landfriedensbruchs, Widerstands und Sachbeschädigung ein.
Im Zuge der Böller-, Flaschen- und Steinwürfe während und nach den Demonstrationen wurden, nach den bisher vorliegen Meldungen der Einsatzeinheiten, mindestens 16 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte leicht verletzt, die alle im Dienst verblieben. Zusätzlich verletzen sich drei Einsatzkräfte ohne Fremdeinwirkung, einer davon musste wegen einer Knieverletzung stationär im Krankenhaus aufgenommen werden. Die Ermittlungen zu den eingeleiteten Strafermittlungsverfahren dauern an.

PM des PP Berlin vom 03.11.2019

 

Hannover (Niedersachsen): Drittortauseinandersetzung zwischen Risikofans in Braunschweig verhindert

In der vergangenen Nacht haben Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei eine sogenannte Drittortauseinandersetzung zwischen Risikofans der Fußballvereine aus Wolfsburg und Braunschweig am Hauptbahnhof verhindert.
Auf der Rückfahrt vom Auswärtsspiel mussten 250 Anhänger des VFL Wolfsburg in Braunschweig umsteigen. Unter ihnen waren rund 100 gewaltbereite Fans. Auf Ansage eines Rädelsführers versammelten sich die Risikofans spontan auf dem Vorplatz und bereiteten sich augenscheinlich auf eine körperliche Auseinandersetzung vor. Handschuhe, Mundschutz und Vermummungsutensilien wurden angelegt.
Gleichzeitig entdeckten Polizeikräfte rund 20 Personen aus der Braunschweiger Risikoszene im gegenüberliegenden Viehwegsgarten.
In enger Abstimmung mit der Landespolizei wurde sofort durch konsequentes Einschreiten ein Aufeinandertreffen der verfeindeten Gruppierungen verhindert.
Die aggressiven Wolfsburger erhielten einen Platzverweis für das Stadtgebiet.
Bundespolizisten mussten Zwangsmittel androhenden. Nur mit Schlagstock und Pfefferspray in der Hand sowie einem Diensthund ohne Maulkorb gelang es, die Situation unter Kontrolle zu halten. Gleichzeitig kontrollierten Landespolizisten die Braunschweiger Risikofans im Park.
Anschließend fuhren die Wolfsburger mit Polizeibegleitung und ohne weitere Vorkommnisse nach Hause.
Im Einsatz waren 28 Bundespolizisten, ein Diensthund, ein Polizeihubschrauber und rund 20 Beamte der Polizeidirektion Braunschweig.

PM der BPOLI Hannover vom 03.11.2019

 

Hannover (Niedersachsen): Betrunkener Hannover 96-Fan greift Polizisten an

Freitagnacht haben Bundespolizisten einen aggressiven Fußballfan (32) am Hauptbahnhof Hannover vorläufig festgenommen. Zuvor hatte er zwei Beamte (32, 35) tätlich angegriffen und beleidigt.
Der Mann aus Aligse wollte mit der S-Bahn Richtung Lehrte fahren. Er war volltrunken und benahm sich daneben. Der Zugbegleiter schloss ihn daraufhin von der Fahrt aus. Der Fan weigerte sich und die Bundespolizisten wurden gerufen.
Auch ihnen gegenüber verhielt er sich aggressiv und schlug dann unvermittelt mit der Faust nach zwei Beamten. Die konnten ausweichen und den Trunkenbold zu Boden bringen. Der Mann leistete Widerstand und beleidigte die Beamte bei der Mitnahme zur Dienststelle. Nach einer kurzen Beruhigung in der Gewahrsamszelle konnte der 32-Jährige gehen.
Der Ausraster brachte ihm Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ein.

PM der BPOLI Hannover vom 03.11.2019

 

Kitzingen (Bayern): Hundebesitzer beleidigt und bedroht

Wegen einer Nichtigkeit beleidigte und bedrohte ein polizeibekannter 22jähriger Mann am Samstag gegen 17:15 Uhr am unteren Mainkai einen Spaziergänger, der seinen Hund ausführte. Der 22 jährige hatte zunächst versucht das Tier zu streicheln und anzulocken, worauf der Hundebesitzer den Mann bat, dies zu unterlassen. Da-raufhin wurde der 22 jährige sofort ausfällig und beleidigte und bedrohte den Hunde-besitzer. Dieser ließ sich das Verhalten nicht gefallen und verständigte die Polizei. Kurze Zeit später wurde der amtsbekannte 22 jährige im Innenstadtgebiet ausfindig gemacht. Bei seiner Kontrolle zeigte er auch den Beamten gegenüber sofort sein schon von früheren Einsätzen bereits bekanntes polizeifeindliches Verhalten. Den 22 jährigen erwartet jetzt eine Strafanzeige wegen Beleidigung und Bedrohung.

PM der PI Kitzingen vom 03.11.2019

 

Luckenwalde (Brandenburg): Betrunkener greift Polizisten an

Durch eine Bürgerin wurde die Polizei über eine hilflose Person informiert, die völlig betrunken am Straßenstrand lag. Während die Polizisten dem 30jährigen Mann aus Kempten im Allgäu helfen und seine Personalien feststellen wollten, schlug und trat er plötzlich auf die Polizisten ein. Die Beamten konnten den Mann überwältigen und nahmen ihn in Gewahrsam. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,16 Promille. Die Beamten blieben unverletzt. In den frühen Morgenstunden wurde der 30jährige aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen.

PM der PD Brandenburg West vom 03.11.2019

 

Luckenwalde (Brandenburg): Ladendieb greift Polizisten an

In einem Einkaufsladen kam es zum Diebstahl von Textilien. Eine in unmittelbarer Nähe befindliche Streifenwagenbesatzung konnte den Täter aufgrund der Personenbeschreibung schnell feststellen und festnehmen. Der alkoholisierte 35jährige Mann aus Jüterbog versuchte dabei die Beamten anzugreifen, wurde aber überwältigt und zur Polizeiwache verbracht. Der Täter führte das Diebesgut noch mit sich.
Nach Anzeigenaufnahme, Ausnüchterung und erkennungsdienstlicher Behandlung wurde der Mann auf Weisung der Staatsanwaltschaft entlassen.

PM der PD Brandenburg West vom 03.11.2019

 

Aichach (Bayern): 2400 – Geburtstagsfeier eskaliert – zwei verletzte Polizeibeamte

Von Donnerstag, 31.10.19, bis Freitag, 01.11.19, fand in Aichach im Jugendzentrum eine private Geburtstagsfeier statt. Gegen 02:45 Uhr erschienen mehrere stark alkoholisierte Jugendliche auf der Feier, obwohl sie nicht eingeladen waren. Sie pöbelten dort einige Gäste an und versprühten den Inhalt eines Feuerlöschers in der Menschenmenge. Da die ausgesprochenen Platzverweise der eingesetzten Polizeibeamten von den ungebetenen Gästen ignoriert wurden, sollten drei Personen in Gewahrsam genommen werden. Während dieser Maßnahmen griffen weitere Jugendliche die beiden Polizeibeamten an. Erst nach dem Eintreffen von Unterstützungskräften konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden. Zwei Täter im Alter von 16 und 24 Jahren wurden vorläufig festgenommen und der 16-Jährige später den Eltern übergeben. Ein Alkoholtest ergab bei Beiden einen Wert um die 1,60 Promille.
Die beiden Polizeibeamten der PI Aichach erlitten durch Faustschläge und Tritte eine Vielzahl von Prellungen im Gesicht, am Bein und am Rücken. Ihren Dienst konnten beide Beamte dennoch fortsetzen.

PM des PP Schwaben Nord vom 03.11.2019

 

Pulsnitz (Sachsen): Besuch auf dem Pfefferkuchenmarkt endet im Gewahrsam

Pöbelnde Jugendliche auf dem Pulsnitzer Pfefferkuchenmarkt lösten am Samstagnachmittag einen Polizeieinsatz aus. Die Polizei kontrollierte die beiden angetrunkenen 19-jährigen Deutschen. Neben der deutlichen Alkoholisierung förderten die Beamten noch etwas anderes zu Tage. Die jungen Männer waren mit einem Butterflymesser und einem Springmesser bewaffnet. Waffen welche verboten und auf einer Veranstaltung absolut nichts zu suchen haben. Die gefährlichen Gegenstände wurden eingezogen. Hierfür zeigte einer der Männer wenig Verständnis, pöbelte weiter und drohte mit weiteren Störungen. Anlass genug für die Polizei durchzugreifen. Seine 2,24 Promille durfte er im polizeilichen Gewahrsam ausnüchtern. Sein Begleiter hatte den Ernst der Lage hingegen verstanden und kam mit einem Platzverweis davon. Beide müssen sich nun wegen Beleidigung und Verstößen gegen das Waffengesetz verantworten.

PM der PD Görlitz vom 03.11.2019

 

Salzburg: Raufhandel und aggressives Verhalten in der Salzburger Altstadt

Am 3. November 2019, gegen halb zwei Uhr, verständigte der Türsteher eines Lokals am Rudolfskai in der Salzburger Altstadt die Polizei, da dort ein Raufhandel im Gange war. Aufgrund der aggressiven Situation vor Ort forderten die einschreitenden Polizisten zur Klärung der Sachlage Unterstützung an, woraufhin sich weitere Einsatzkräfte zum Rudolfskai begaben. Gegen zwei Uhr stellten die eingesetzten Kräfte fest, dass die Lage durch das Verhalten des Gegenübers zu eskalieren begann. Bereits zu diesem Zeitpunkt bewarfen Personen die Polizisten mit Glasflaschen und Gegenständen. Eine Abmahnung, die Androhung und der zweimalige Einsatz von Pfefferspray konnten die Situation vorerst nicht beruhigen. Unmittelbar darauf erfolgten die ersten beiden Festnahmen wegen aggressiven Verhaltens. Mit den Festgenommenen zogen sich die Einsatzkräfte kurzzeitig zurück, um diese in Sicherheit zu bringen und die eigene Ausrüstung an die Situation anzupassen. Wenig später schritten die Polizisten wieder am Rudolfskai ein und versuchten weiter, die Lage zu beruhigen und die Sache zu klären. Im Zuge dessen kam es, unter anhaltendem Bewurf mit Glasflachen und Gegenständen, zu drei weiteren Festnahmen wegen aggressiven Verhaltens. Gegen drei Uhr erließ der Behördenjournaldienst der Landespolizeidirektion Salzburg ein Platzverbot für den Lokalbereich am Rudolfskai, um die Situation gänzlich zu beruhigen und vor allem, um die Sicherheit der Gäste, Lokalbetreiber und Schaulustigen zu gewährleisten. Diese wurde unmittelbar darauf, unter Ankündigung mittels Lautsprecherdurchsagen und Mitwirkung der Lokalbetreiber, vollzogen. Als gegen halb vier Uhr morgens alle Lokale geschlossen waren und sämtliche Personen den Bereich des Platzverbotes verlassen hatten, erging die Aufhebung desselben. Die Polizei sperrte den Rudolfskai darüber hinaus noch kurzzeitig für den Verkehr ab, bis die Beseitigung aller Glasscherben durch das Magistrat Salzburg erfolgt war. Insgesamt waren an die 50 Polizeikräfte im Einsatz, wobei zweimal der Pfefferspray eingesetzt wurde. Ein Polizeibeamter wurde durch einen Flaschenwurf am Arm verletzt und im Unfallkrankenhaus Salzburg behandelt. Fünf Personen, vier Österreicher im Alter von 16, 17, 19 und 23 Jahren, sowie ein 15-jähriger Serbe wurden wegen aggressiven Verhaltens vorläufig festgenommen. Bei ihnen wurden, nach Einstellung ihres aggressiven Verhaltens, die Festnahmen aufgehoben. In wieweit sich die Festgenommenen und eventuell weitere Personen zusätzlich nach dem Strafrecht verantworten müssen, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Derzeit laufen die Ermittlungen zur Ursache der Auseinandersetzungen, die Auswertungen zahlreicher Videoaufzeichnungen, Befragungen und Vernehmungen zum Sachverhalt. Insbesondere dazu, wer durch das Werfen von Flaschen und Gegenständen Personen verletzt, gefährdet oder Sachen beschädigt hat. Nach Abschluss der Ermittlungen werden alle Beschuldigten den zuständigen Behörden zur Anzeige gebracht.

Presseaussendung der LPD Salzburg vom 03.11.2019, 12:07 Uhr

 

Wien: Widerstand gegen die Staatsgewalt: zwei Festnahmen

Vorfallszeit: 03.11.2019, 00:40 Uhr / Vorfallsort: 8., Lerchenfelder Gürtel
Sachverhalt: Ein Brüderpaar (österr. Stbg., 21 u. 25 Jahre alt) steht im Verdacht, einen Türsteher eines Lokals in Wien-Josefstadt attackiert und verletzt zu haben, als er die beiden des Lokales verwies. Laut Angaben des Türstehers wurden sie zuvor vom Personal des Lokals mehrmals darauf aufmerksam gemacht, nicht im Lokal zu rauchen, was sie jedoch ignorierten. Als sie dann das Lokal verlassen mussten, wurde das Brüderpaar handgreiflich.
Auch gegenüber den Polizisten verhielten sich die beiden Österreicher äußerst aggressiv. Sie beschimpften die Beamten wüst und attackierten diese, noch bevor sie zum Sachverhalt befragt werden konnten. Es musste Körperkraft angewendet werden um die beiden Tobenden zu fixieren. Im Zuge dessen wurden die Beamten auch mit dem Umbringen bedroht. Es folgte die Festnahme. Zwei Beamte wurden bei dem Vorfall leicht verletzt.

Presseaussendung der LPD Wien vom 03.11.2019, 11:01 Uhr

 

Ilmenau (Thüringen): auf der Flucht vor der Polizei den Polizeiwagen gerammt

Freitagnacht wurde ziemlich genau um Mitternacht in der Langewiesener Straße ein verdächtiges Fahrzeug durch eine Polizeistreife bemerkt und sollte kontrolliert werden. Der Fahrer des Wagens gab jedoch Gas, versuchte zu flüchten, rammte hierbei den Polizeiwagen und stieß auf der Flucht noch gegen ein Garagentor am Hüttengrund, bevor er gestoppt werden konnte. Warum sich der 28-jährige Fahrer nicht kontrollieren lassen wollte, wurde schnell klar, denn das Auto war nicht zugelassen und nicht versichert, die Kennzeichen waren falsch, eine Fahrerlaubnis hatte er auch nicht. Im Auto wurde reichlich Einbruchswerkzeug gefunden und sofort eingezogen, der Fahrer wurde im übrigen noch mit 2 Haftbefehlen gesucht. An Ort und Stelle verhaftet, wurde er im Anschluss ins Gefängnis nach Goldlauter gebracht. Mögliche Zusammenhänge mit Einbrüchen in der Gegend werden nun untersucht.

PM der LPI Gotha vom 03.11.2019

 

Arnstadt (Thüringen): Nach Ruhestörung rastet Mann völlig aus

Samstagmorgen gg. 02:20 Uhr wurde die Polizei zu einer Ruhestörung in einen Wohnblock in der Goethestraße gerufen. Eigentlich ein Routinefall für die Polizei. Als die Beamten vor Ort eintreffen, finden sie im Treppenhaus einen 32-jährigen Mann vor, ohne Schuhe, welcher überhaupt nicht dort wohnte und verwirrt umherschrie. Da er sich nicht beruhigen ließ, wurde er durch die Polizei in Gewahrsam genommen, wobei er sich so heftig dagegen wehrte, dass zwei Polizisten verletzt wurden. Selbst in der Zelle tobte der Mann weiter, möglicherweise hatte sein Drogen- und Alkoholkonsum damit zu tun. Aufgrund seiner psychischen Auffälligkeit wurde er im weiteren in eine geschlossene Psychiatrie gebracht, warum er sich überhaupt in dem Wohnblock aufhielt, war nicht zu klären. Nun wird er sich wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten müssen.

PM der LPI Gotha vom 03.11.2019

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