Berlin/Neukölln: Randalierer schlägt und beleidigt

Sicherheitsmitarbeiter riefen in der vergangenen Nacht die Polizei zum U-Bahnhof Hermannstraße in Neukölln. Dort hatte nach Angaben der Mitarbeiter ein 26-jähriger Mann auf dem Bahnsteig der U8 gegen 1 Uhr randaliert. Sie hielten den Randalierer auf einer Bank fest. Als zwei Polizisten des Polizeiabschnitts 55 eintrafen, soll der Festgehaltene unvermittelt auf die Beamten losgegangen sein, habe beide ins Gesicht geschlagen und dadurch leicht verletzt. Die Einsatzkräfte brachten den Angreifer zu Boden und legten ihm die Handfesseln an. Dabei wurden sie anhaltend von dem 26-Jährigen beleidigt. Der Festgenommene kam in ein Polizeigewahrsam, wo er nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung und Blutentnahme wieder entlassen wurde. Die beiden verletzten Polizisten konnten ihren Dienst fortsetzen.

PM des PP Berlin vom 04.11.2019

 

Bad Pyrmont (Niedersachsen): Gefährliche Körperverletzung nach Zechbetrug

Am 03.11.2019, gegen 05:30 Uhr, sah eine Zivilstreife der Pyrmonter Polizei, wie auf der Bushaltestelle Hagener Straße / Grießemer Straße zwei Männer einen dritten Mann zusammenschlugen und auf den am Boden liegenden Mann eintraten. Nachdem Blaulicht und Einsatzhorn die Täter sofort von der weiteren Tatausführung abschreckten, gaben die beiden alkoholisierten Männer aus Bad Pyrmont, 19 und 21 Jahr alt, plötzlich an, ihr Opfer habe sie angegriffen und sie hätten sich lediglich gewehrt. Das Opfer, der 52 Jahre alte Gastwirt eines nahegelegenen Lokals, teilte bei seiner Befragung mit, dass die beiden Täter kurz zuvor in seine Wirtschaft gekommen und zwei Bier bestellt hätten. Mit den beiden gefüllten Biergläsern seien sie dann einfach davongegangen, ohne die Zeche zu bezahlen. Als er ihnen gefolgt sei und sie angesprochen habe, hätten sie ihn angegriffen und zusammengeschlagen. Die Beschuldigten wiesen Atemalkoholkonzentrationen zwischen 1,6 und 1,8 Promille auf und fingen während der Sachverhaltsaufnahme auch noch an, aggressiv zu werden und die einschreitenden Beamten zu beleidigen. Von beiden wurde jeweils eine Blutprobe entnommen und sie mussten, da weitere Ausschreitungen zu befürchten waren, einige Stunden in der Ausnüchterungszelle verbringen.

PM der PI Hameln-Pyrmont/Holzminden vom 04.11.2019

 

Hagenow (Mecklenburg-Vorpommern): Mann bedrohte Polizisten mit Messer

Bei einem Polizeieinsatz in einer Wohnung in Hagenow hat ein 25-jähriger Mann am Samstag zwei Polizeibeamte mit einem Messer bedroht. Erst als ein Beamter den Einsatz der Dienstwaffe androhte, legte der Mann das Messer beiseite. Der 25-jährige wurde daraufhin von den Polizisten vorläufig festgenommen. Dabei leistete er erheblichen Widerstand und zog in diesem Zusammenhang ein zweites Messer aus der Hosentasche. Den Polizisten gelang es, den Mann zu entwaffnen. Der unter Drogeneinfluss stehende 25-Jährigen wurde daraufhin gefesselt. In diesem Zusammenhang bedrohte und beleidigte der Festgenommene die Beamten fortlaufend und schlug bzw. trat auf sie ein. Er wurde anschließend zur Polizeidienststelle gebracht. Ursprünglich ist die Polizei am Nachmittag wegen Hausfriedensbruchs in die betreffende Wohnung in der Bahnhofstraße gerufen worden. Der 25-Jährige hatte trotz mehrfacher Aufforderung die Wohnung einer Bekannten nicht verlassen wollen. Gegen den aus der Region stammenden 25-Jährigen wurde Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Verstoßes gegen das Waffengesetz, Hausfriedensbruchs und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet.

PM der PI Ludwigslust vom 04.11.2019

 

Rastatt (Baden-Württemberg): Geschlagen und um sich getreten

Heftigen Widerstand leistete ein 43-Jähriger am Sonntagnachmittag gegen 16:15 Uhr. Eine Streife des Reviers Rastatt wurde zuvor zur Hilfe gerufen da sich der Mann entgegen eines richterlich angeordneten Betretungsverbotes in die eheliche Wohnung begeben hatte. Die Aufforderung der Beamten die Wohnung umgehend zu verlassen ignorierte der 43-Jährige. Auch die mehrfache Androhung, dass der Beschluss des Gerichts von der Polizei auch unter Anwendung von Gewalt umgesetzt wird, war ohne Wirkung. Letztendlich musste der Störenfried von mehreren Polizeibeamten überwältigt und festgenommen werden. Ihn erwartet nunmehr eine entsprechende Strafanzeige.

PM des PP Offenburg vom 04.11.2019

 

Haltern am See (Nordrhein-Westfalen): Zigarettenautomat mit Traktor entwendet

Am Sonntag, um 03:15 Uhr, beobachtete eine Zeugin einen zunächst unbekannten Traktorfahrer, der mehrmals gegen einen Zigarettenautomaten an der Eppendorfer Straße fuhr. Anschließend nahm er den Automaten mit der Vordergabel auf und riss ihn aus der Verankerung. Die eingesetzten Beamten konnten der ca. drei Kilometer langen Fahrspur des Traktors folgen und holten das Fahrzeug ein. Den Automaten hatte der Tatverdächtige zwischenzeitlich in einem Waldstück abgelegt. Ein 20-Jähriger aus Haltern am See konnte als Fahrer des Traktors ausgemacht werden. Vor Ort ergaben sich Hinweise auf den Konsum von Alkohol. Als der Tatverdächtige die Polizeibeamten mit zur Polizeiwache für eine Blutprobe begleiten sollte, leistete er zunächst Widerstand. Die Polizisten wurden leicht verletzt. An dem Zigarettenautomaten entstand Sachschaden.

PM des PP Recklinghausen vom 04.11.2019

 

Olpe (Nordrhein-Westfalen): 57-Jähriger widersetzt sich polizeilichen Anweisungen

In der Nacht von Samstag (01. November) auf Sonntag (2. November) kam es auf dem Olper Marktplatz zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 57-Jährigen und seinem 19-jährigen Sohn. Als die eingesetzten Polizeibeamten, um einen Platzverweis auszusprechen, die Personalien feststellen wollten, zeigten sich beide aggressiv und unkooperativ. Einer fertigte Bilder von den Beamten an. Es kam es zu einem Handgemenge zwischen ihnen und der Polizei. Daraufhin wurden beide fixiert. Anschließend wirkten die Beamten weiter deeskalierend auf sie ein. Trotzdem beleidigte der 57-jährige die Beamten immer wieder und kam dem ausgesprochenen Platzverweis nicht nach. Daraufhin nahmen ihn die Beamten mit in das Gewahrsam, wobei er Widerstand leistete und einen Polizeibeamten verletzte. Auch auf der Polizeiwache widersetzte er sich den Beamten. Bei einem durchgeführten Atemalkoholtest stellten sie eine deutliche Alkoholisierung fest. Der 57-Jährige konnte das Gewahrsam am nächsten Morgen wieder verlassen. Diese schrieben eine entsprechende Anzeige, unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der KPB Olpe vom 04.11.2019

 

Mainz (Rheinland-Pfalz): Mann bedroht Straßenbahnfahrer

Ein 19-Jähriger möchte bei einem Straßenbahnfahrer in der Rheinhessenstraße einen Fahrschein lösen. Da die Straßenbahn schon angefahren ist und der Bezahlvorgang aufgrund von viel Kupfergeld länger gedauert hätte, lehnt der Straßenbahnfahrer die Bezahlung zunächst ab. Daraufhin dreht sich der 19-Jährige kurz weg, legt dann das Kleingeld in die Bezahlschale, zieht ein Messer und ruft, er werde den Straßenbahnfahrer umbringen, wenn er ihm kein Ticket aushändigt und schlägt dabei mit der Faust gegen die Trennwand. Dank des schnellen Eingreifens von zwei hessischen Polizeibeamten, die sich privat in der Straßenbahn aufhalten, kann der Täter sofort zu Boden gebracht und fixiert werden. Die eintreffenden Polizeibeamten nehmen den 19-Jährigen mit auf die Dienststelle. Da er die Kollegen massiv beleidigt, versucht zu treten und sich selbst zu verletzen, müssen ihm Fußfesseln angelegt werden. Das Messer wird sichergestellt. Das Ermittlungsverfahren wurde aufgenommen.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 3 unter der Rufnummer 06131/65-4310 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz3@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

PM des PP Mainz vom 04.11.2019

 

Kehl (Baden-Württemberg): Mutmaßlicher Einbrecher vorläufig festgenommen

Beamten des Polizeireviers Kehl ist es am Freitagmorgen gelungen, einen mutmaßlichen Einbrecher dingfest zu machen. Der 19 Jahre alte Verdächtige leistete bei seiner vorläufigen Festnahme Widerstand und verletzte hierbei einen Polizisten. Die Gesetzeshüter wurden kurz nach 7 Uhr durch den Mitarbeiter einer Sicherheitszentrale infolge einer Alarmauslösung über einen möglichen Einbruch in einen Lebensmitteldiscounter in der Allensteinerstraße informiert. Zwei geöffnete Schiebetüren zeigten für die so alarmierten und wenig später vor Ort eintreffenden Streifenbesatzungen ein klares Bild. Im Innern des Marktes erspähten die herbeieilenden Beamten einen Verdächtigen und legten ihn nach kurzer Gegenwehr in Handschellen. Hierbei trug ein Polizist leichte Verletzungen davon. Der 19-Jährige stand mit über einem Promille unter Alkoholeinwirkung, weshalb bei ihm eine Blutprobe erhoben wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Heranwachsende wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen ihn wird wegen versuchten, besonders schweren Falls des Diebstahls sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Offenburg vom 04.11.2019

 

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Mann behindert Abschleppmaßnahmen und leistet Widerstand

Am vergangenen Samstag (02.11.2019) gegen 23.15 Uhr baten Mitarbeiter des Ordnungsamts der Stadt Aachen bei der Polizei um Unterstützung.
Der Grund dafür war, dass eine unbeteiligte männliche Person Abschleppmaßnahmen auf der Hanbrucher Straße erheblich behinderte und die Mitarbeiter mehrfach beleidigte hatte. Da der Mann die Maßnahme weiterhin störte und auch die Polizisten beleidigte, wurde er in Gewahrsam genommen. Dabei biss er einem Polizisten heftig in den Finger. Dieser Biss konnte nur unter Anwendung von Zwang wieder gelöst werden. Dabei verletzte sich der Mann und wurde zur Behandlung mit dem Rettungswagen ins Uniklinikum Aachen transportiert. Da die Personalien nicht fest standen, begleiteten die Polizisten den Mann. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab 0,0 Promille. Anzeichen von eventuell eingenommenen Betäubungsmitteln lagen nicht vor. Eine längere Wartezeit in der Notaufnahme gab dem Mann ausreichend Zeit, die Polizisten weiter zu beleidigen.
Nach erfolgter ärztlicher Behandlung wurde der Tatverdächtige in Gewahrsam genommen und wieder zur Polizeiwache transportiert. Dort konnte dann letztendlich die Identität des Aacheners festgestellt werden. Anschließend erfolgten die Entlassung und die Einleitung eines entsprechenden Strafverfahrens. Während des Einsatzes wurde ein Polizist leicht verletzt.

PM der POL Aachen vom 04.11.2019

 

Osnabrück (Niedersachsen): Mehrere verletzte Polizeibeamte nach Vorfall am Bahnhof

Die Polizei ermittelt derzeit gegen eine Gruppe mutmaßlicher Fußballfans u.a wegen Landfriedensbruches, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und diverser Körperverletzungen, die sich am Samstagabend im Bereich des Hauptbahnhofes ereigneten. Aus einer Gruppe von etwa 15 bis 20 Personen heraus wurde gegen 22 Uhr im Bahnhofsgebäude und auf dem Vorplatz mehrfach Pyrotechnik gezündet. Im Anschluss begab sich diese Gruppe dann in das nahegelegene Bowlingcenter, wo die Bundespolizei mit Unterstützung der Osnabrücker Polizei die Personalien der Verursacher feststellen wollte. War die Situation dabei (und insbesondere bei der Identifizierung eines Mannes, der eine Bengalfackel entzündet hatte) zunächst ruhig, wurden Angehörige der Fanszene des VFL Osnabrück allerdings zunehmend aggressiver. In der Folge kam es im Bowlingcenter aus der Gruppe heraus zu zahlreichen körperlichen Übergriffen auf die eingesetzten Polizeibeamte. Letztendlich konnte die Polizei die Aggressoren nach Hinzuziehen weiterer Streifen dingfest machen. Sieben Tatverdächtige wurden in Gewahrsam genommen, zudem wurden ihnen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Blutproben entnommen. Von weiteren acht Personen der Gruppe wurden die Personalien festgestellt. Vier Polizeibeamtinnen und -beamte im Alter zwischen
21 bis 33 Jahren wurden durch Tritte und Schläge verletzt. Ein Beamter erlitt eine derart schwere Kopfverletzung, dass er im Krankenhaus behandelt werden musste und aktuell nicht mehr dienstfähig ist. Die Ermittler der Polizei bitten Zeugen, die das Geschehen im Bowlingcenter beobachtet haben, sich unter den Telefonnummern 0541/327-2619 oder -2115 zu melden.

PM der PI Osnabrück vom 04.11.2019

 

Rosenheim (Bayern): Polizeibeamte in Bauch geschlagen

Die Rosenheimer Polizei wurde von einem Warenhaus in der Gillitzerstraße verständigt, dass dort ein Ladendieb auf frischer Tat vom Detektiv erwischt wurde.
Die Polizei wird dringend benötigt, da der Ladendieb kurz davor ist, den Detektiv und die Mitarbeiter des Geschäfts anzugreifen.
Vor Ort konnte die Polizei dann einen 46-Jährigen Mann aus Rosenheim im Büro des Geschäfts antreffen. Der Mann zeigte sich fortwährend aggressiv und gewaltbereit. Als der Mann dann von der Polizeistreife aus dem Geschäft geführt wurde, fing der Rosenheimer an, vorbeigehende Passanten anzuschreien. Plötzlich schob er dann auch die beiden Polizeibeamten mit den Armen zur Seite, schubste sie und schlug einem 28-Jährigen Beamten in den Bauch. Der Mann griff den Beamten am Hals und versuchte weiter auf ihn einzuschlagen. Der Gewalttäter konnte dann von den Beamten fixiert und gefesselt werden. Auch hier wehrte er sich mit „Händen und Füßen“, er versuchte weiter auf die Beamten mit den Füßen einzutreten.
Der Mann konnte letztlich zur Dienststelle verbracht werden. Einen Atemalkoholtest verweigerte der sichtlich Alkoholisierte und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Der Mann musste die restliche Nacht aufgrund seiner Gewaltbereitschaft in einer Zelle verbringen.
Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen eines Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Ladendiebstahl eingeleitet. In dem Warenhaus entwendete der Rosenheimer Spirituosen im Wert von rund 10 Euro.
Der gesamte Tathergang der Widerstandshandlung wurde von der mitgeführten BodyCam der Polizeibeamten aufgenommen und dokumentiert.

PM der PI Rosenheim vom 04.11.2019

 

Hennef (Nordrhein-Westfalen): Randalierer in Gewahrsam genommen

Am Sonntag, 03.11.2019 gegen 03:00 Uhr hatte der Sicherheitsdienst einer Gaststätte in der Hennefer Bahnhofstraße einen jungen Mann des Lokals verwiesen, der sich an körperlichen Auseinandersetzungen mit anderen Gästen beteiligt hatte. Der 20-jährige Hennefer war erheblich alkoholisiert und wurde zunehmend aggressiv. Die Sicherheitskräfte informierten schließlich die Polizei. Gegenüber den Beamten verhielt sich der 20-Jährige ebenfalls aggressiv und renitent. Wegen seines vermutlich alkoholbedingt bedenklichen Gesundheitszustandes wurde der Rettungsdienst angefordert, doch der Besatzung des Rettungswagens war es nicht möglich, den Mann zu untersuchen oder Hilfe zu leisten. Schließlich entschlossen die Polizisten sich, den Hennefer in Gewahrsam zu nehmen. Dabei leistete er massiv Widerstand und trat um sich. Auch im Streifenwagen war er trotz Handfesseln renitent und spuckte im Fahrzeug um sich. Daher legten die Beamten ihm eine Spukmaske an. Nach einer ärztlichen Untersuchung auf der Wache wurde der Betroffene zur Behandlung ins Krankenhaus eingewiesen. Gegen ihn wird wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 04.11.2019

 

Cottbus (Brandenburg): Widerstand gegen Polizeibeamte

In der Nacht zum Sonntag stoppten Polizeibeamte in der Thiemstraße einen PKW FIAT. Die Fahrerin war mit dem Auto in leichten Schlangenlinien unterwegs, so dass eine gesundheitliche Ursache oder der Verdacht einer Trunkenheitsfahrt geprüft werden sollten. Kurz nach dem Stopp stieg allerdings der 34-jährige Beifahrer aus dem Wagen, griff den Beamten sofort verbal und mit einer erhobenen Bierflasche an, beleidigte und beschimpfte ihn. Der Mann ließ sich nicht beruhigen und wurde deshalb durch Unterstützungskräfte fixiert. Dabei verletzte er sich leicht. Nach der Behandlung in der Notaufnahme des Krankenhauses wurde der mit 2,5 Promille alkoholisierte Angreifer auf richterliche Anordnung in Gewahrsam genommen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

PM der PD Brandenburg Süd vom 04.11.2019

 

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen nach einer zuvor gemeldeten Sachbeschädigung an mehreren abgestellten Fahrzeugen im Kastanienweg stellte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Friedrichshafen am späten Samstagabend eine größere Gruppe junger Männer in der Nähe fest. Ein 18-Jähriger zeigte noch vor Beginn einer polizeilichen Überprüfung den ausgestreckten Mittelfinger in Richtung der Beamten. Hierbei konnte festgestellt werden, dass der Heranwachsende blutverschmierte Hände hatte, deren Verletzungen möglicherweise von den zuvor begangenen Sachbeschädigungen stammten. Im Rahmen der daraufhin durchgeführten Kontrolle versuchte der 18-Jährige zunächst zu flüchten, konnte aber nach kurzer fußläufiger Verfolgung eingeholt und vorläufig festgenommen werden. Er gelangt wegen Beleidigung und Verdachts der Sachbeschädigung zur Anzeige. Ein 16-jähriger Jugendlicher aus der Gruppe, von dem im Rahmen der Ermittlungen Lichtbilder gefertigt werden sollten, schlug dem eingesetzten Beamten die Digitalkamera aus der Hand und versuchte, sich der Maßnahme zu widersetzen. Nur unter massiver Gegenwehr konnte der mit knapp 1,2 Promille deutlich alkoholisierte Jugendliche vorläufig festgenommen werden. Während des anschließenden Transports zum Polizeirevier beleidigte er die begleitenden Polizeibeamten ebenfalls. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Obhut einer erziehungsberechtigten Person übergeben und wird sich nun strafrechtlich unter anderem wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu verantworten haben.

PM des PP Konstanz vom 04.11.2019

 

Altenburg (Thüringen): Widerstand geleistet

Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes verwiesen Sonntagnacht (03.11.2019, gegen 01:30 Uhr) einen 33-jährigen Gast von einer Veranstaltung Beim Goldenen Pflug, da dieser erheblich alkoholisiert war. In der Folge kam es zur Auseinandersetzung der beiden Männer, so dass die Polizei informiert wurde. Da sich der Gast auch gegen einen Platzverweis der Polizei sperrte, wurde er in der Folge in Gewahrsam genommen. Hierbei leistete er Widerstand gegen die Beamten, so dass ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet wurde.

PM der LPI Gera vom 04.11.2019

 

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierter Randalierer eingesperrt

Am Sonntag randalierte ein 36-jähriger Gescheraner gegen 13:55 Uhr am Krankenhaus und pöbelte im Bereich der Bushaltestelle Passanten an.
Polizeibeamte stellten fest, dass der Randalierer deutlich unter Alkoholeinfluss (vermutlich mehr als 3,5 Promille) stand. Da er einem Platzverweis nicht nachkam, verbrachte er die nächsten Stunden in einer Polizeizelle.

PM der KPB Borken vom 04.11.2019

 

Ravenstein (Baden-Württemberg): Alkoholisierter Mann beleidigt Polizeibeamte

Zu einem Hausstreit, an dem ein stark alkoholisierter Mann beteiligt war, wurden Beamte des Polizeireviers Buchen am Samstagabend, gegen 23.45 Uhr, nach Ravenstein gerufen. Die Situation vor Ort hatte sich zwar beruhigt, aufgrund der erheblichen Alkoholisierung des Mannes konnte aber nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Konflikt zwischen dem Mann und der Frau fortsetzt. Aus diesem Grund wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Vor der Fahrt zum Polizeirevier und später in der Gewahrsamseinrichtung beleidigte der Mann die Polizeibeamtin und den -beamten aufs Übelste. Aus diesem Grund muss er nicht nur für die Kosten für den Aufenthalt in der Gewahrsamszelle aufkommen, sondern auch mit einer Anzeige wegen Beleidigung rechnen.

PM des PP Heilbronn vom 04.11.2019

 

Krefeld (Nordrhein-Westfalen): Schlägerei – zwei leicht Verletzte – ein Mann im Polizeigewahrsam

Am gestrigen Sonntagmorgen (3. November 2019) kam es an der Haltestelle Rheinstraße zu einer Schlägerei, bei der zwei Männer leicht verletzt wurden.
Gegen 5:30 Uhr entwickelte sich an der Haltestelle ein Streit zwischen zwei Gruppen. Dabei wurde ein 36-jähriger Mann, durch einen Schlag mit einer Flasche, am Kopf verletzt. Ein unabhängiger Zeuge (24 Jahre) kam hinzu, um zu schlichten.
Er wurde im Gerangel unabsichtlich leicht verletzt. Anschließend flüchteten alle Beteiligten.
Die Beamten trafen drei Männer im Nahbereich an, darunter den 36-jährigen Deutschen. Als der stark alkoholisierte Mann sich den Anweisungen der Polizeibeamten widersetzte und in drohender Haltung auf sie zuging, setzen diese Pfefferspray ein und nahmen ihn in Gewahrsam. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.
Die Ermittlungen zu den anderen Beteiligten dauern an.

PM des PP Krefeld vom 04.11.2019

 

Kassel (Hessen): Festnahmen: Tritte und Schläge gegen Bundespolizisten

Am gestrigen Sonntagmorgen (3.11.), gegen 5:20 Uhr, fiel einer Bundespolizeistreife ein offensichtlich stark alkoholisierter Mann, schlafend am Bahnsteig 7 des Kulturbahnhofes auf.
Um die Identität des Mannes zu überprüfen, mussten die Polizisten den Betrunkenen wachrütteln. Anstatt sich kontrollieren zu lassen, versuchte der Mann zu flüchten. Als die Beamten den 27-jährigen aus Kirchhain stoppen wollten, schlug er um sich und ging auf die Polizisten los. Mit dem Einsatz von körperlicher Gewalt stoppten die Beamten den Mann und nahmen ihn fest.
Der Polizist und der als Fußballfan bekleidete Mann wurden dabei leicht verletzt. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von rund 1,8 Promille. Nach ausreichender Ausnüchterung in der Gewahrsamszelle kam der Kirchhainer wieder frei.
Ein zweiter Fall, ebenfalls im Kulturbahnhof, ereignete sich bereits am vergangenen Samstagnachmittag. Hier wurden Bundespolizisten wegen eines Mannes gerufen, der nach Zeugenhinweisen Reisende angepöbelt haben soll. Beim Eintreffen der Bundespolizei flüchtete der 28-jährige Wohnsitzlose in eine Buchhandlung des Bahnhofes.
Der aggressive Mann bedrohte und beleidigte einen Bundespolizisten und ging auf den Ordnungshüter los. Mit einem Tritt und einem Fausthieb verletzte er einen Bundespolizisten leicht. Anschließend konnte der Mann mittels einfacher körperlicher Gewalt überwältigt und gefesselt werden.
Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert vom 2,4 Promille. Auch der 28-Jährige blieb bis zur Ausnüchterung im der Gewahrsamszelle der Bundespolizei.
Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat in beiden Fällen ein Strafverfahren wegen eines „Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte“ eingeleitet.

PM der BPOLI Kassel vom 04.11.2019

 

Neuruppin (Brandenburg): Frau eingewiesen

Eine Zeugin meldete heute Morgen gegen 04.40 Uhr, dass in der Heinrich-Rau-Straße eine Frau gerade einen Pkw beschädigt. Alarmierte Polizeibeamte trafen die 37-jährige Deutsche anschließend auf einem Tankstellengelände an. Die Frau verhielt sich umgehend aggressiv, trat nach den Beamten und spuckte diese an. Mit einfacher körperlicher Gewalt wurde sie anschließend zu Boden gebracht und in Gewahrsam genommen. Ein hinzugerufener Notarzt wies die Frau auf eine geschlossene psychiatrische Station ein. Auf dem Weg dorthin wurde der Rettungswagen durch die Polizei begleitet. Im Rahmen der Tatortarbeit konnte bislang ein beschädigter Pkw Renault festgestellt werden, bei dem ein Scheibenwischer beschädigt war. Zusätzlich zur Strafanzeige wegen Sachbeschädigung wurde gegen die polizeibekannte Frau ein Strafverfahren wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet und weiterhin eines wegen Entziehung elektrischer Energie. Letzte wurde aufgenommen, weil die Frau ihr Handy offenbar zum Aufladen an einen Stromkasten angeschlossen hatte.

PM der PD Brandenburg Nord vom 04.11.2019

 

St. Wendel (Saarland): Pressemitteilung anl. Wendelskirmes 2019

Mit dem Oktober ging vor einer Woche auch die diesjährige Wendelswoche zu Ende. Nicht nur wegen des großen Marktes dienstags, besuchten viele Menschen die Kreisstadt, sondern auch wegen der Kirmes und dem Oktoberfest, fanden viele Feierlustige den Weg auf den Kirmesplatz und das angrenzende Festzelt.
Im Laufe dieser Tage kam es dann auch immer wieder zu Vorfällen, mit denen sich die Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion St. Wendel, neben den alltäglichen Dingen, zusätzlich zu beschäftigen hatten.
Mehrere Strafverfahren mussten eingeleitet werden, insbesondere wegen Körperverletzungsdelikten, Raub, Diebstahl, Verbreitung von Fünfziger Falschgeldnoten und Sachbeschädigung. Beim Einschreiten der Polizei kam es dann auch nicht nur einmal zum Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen und Anordnungen, sondern es wurden auch Rettungskräfte bei ihrer Arbeit behindert. Ein Polizeibeamter wurde bei einem Einsatz wegen einer Schlägerei sogar schwer verletzt.
Zudem mussten die Beamten ausrücken, weil immer wieder Rettungswege im Sicherheitsbereich des Bosbachstadions zugeparkt waren.
Aufgrund der diesjährigen Erfahrungen, rechnet die Polizei St. Wendel auch in Zukunft mit einem erhöhten Einsatzgeschehen während der Festtage.

PM der PI St. Wendel vom 04.11.2019

 

Linnich (Nordrhein-Westfalen): Randalierer leistet Widerstand

Nachdem er mehrfach in einer Gaststätte in Linnich für Ärger sorgte, die Besatzung eines Rettungswagens anschrie und Polizeibeamte angriff, verbrachte ein 27-Jähriger die Nacht zu Freitag in einer Gewahrsamszelle.
In der Halloween-Nacht transportierte ein Rettungswagen gegen 02:00 Uhr einen 27 Jahre alten Linnicher in das dortige Krankenhaus, nachdem er in einer Gaststätte an der Mahrstraße herumgepöbelt und dabei Atembeschwerden erlitten hatte. Als dem alkoholisierten Mann von den Rettungskräften eröffnet wurde, dass er keine weitere medizinische Behandlung benötigte, schrie er erneut um sich, marschierte davon und suchte erneut die besagte Gaststätte auf. Dort trafen ihn die eingesetzten Polizeibeamten an und erteilten ihm einen Platzverweis für den Bereich rund um die Lokalität, da er sich wieder in seinen Ärger hineinzusteigern drohte. Zunächst kam der Linnicher der Aufforderung, sich zu entfernen, nach. Doch etwa eine halbe Stunde später mussten die Beamten erneut zum Lokal ausrücken, denn der 27-Jährige war wieder dort aufgetaucht.
Zur Durchsetzung des Platzverweises wurde ihm nun die Ingewahrsamnahme angekündigt. Sowohl im Streifenwagen bei dem Transport zur Polizeiwache, als auch nach der Ankunft dort schrie und spuckte der Mann um sich. Er wehrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen, trat um sich und versuchte, die Polizisten zu beißen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab später einen Wert von 1,98 Promille, und auch der Verdacht auf Betäubungsmittelkonsum stand im Raum. Eine Ärztin entnahm dem Beschuldigten eine Blutprobe und kümmerte sich um die leichten Verletzungen, die er sich bei seinen Widerstandhandlungen zugezogen hatte. Auch eine Polizeibeamtin klagte nach dem Einsatz über Schmerzen, sie blieb jedoch dienstfähig.
Am Freitagmorgen konnte der 27-Jährige aus dem Gewahrsam entlassen werden. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt.

PM der POL Düren vom 04.11.2019

 

Wernigerode (Sachsen-Anhalt): Täter nach Einbruch gestellt

Am 04.11.2019 drang ein 32-Jähriger aus Wernigerode gegen 02:20 Uhr gewaltsam in einen Baumarkt in der Benzingeröder Chaussee ein, indem er eine Fensterscheibe einschlug und mehrere Räumlichkeiten durchsuchte. Anschließend flüchtete er mit einem Pkw Seat, an dem entwendete Kennzeichen montiert waren, in Richtung Benzingerode. Dort kollidierte der Seat mit einem Funkstreifenwagen der Polizei. Beim Versuch des 32-Jährigen, zu Fuß zu flüchten, stellten die Beamten den Mann und nahmen ihn vorläufig fest. Dabei leistete er aktiven Widerstand. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten in der Jacke des polizeilich bekannten Mannes eine scharfe Schusswaffe und stellten diese sicher. Sie leiteten ein Ermittlungsverfahren ein und ließen ihm eine Blutprobe entnehmen, da er augenscheinlich unter Drogeneinfluss stand. Der 32-Jährige befindet sich derzeit im Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen dauern an. Es wird nachberichtet.

PM des PRev Harz vom 04.11.2019

 

Mannheim (Baden-Württemberg): Vater in Begleitung seines 3-Jährigen leistet betrunken Widerstand und beleidigt Bundespolizisten

Nachdem Mitarbeiter der Deutschen Bahn am vergangenen Samstagabend einen Mann meldeten, der am Bahnsteig urinierte, ist die Bundespolizei am Mannheimer Hauptbahnhof eingeschritten. Die Beamten sprachen den Mann, der in Begleitung seines 3-jährigen Sohnes war, zunächst auf sein ordnungswidriges Verhalten an. Hierbei bemerkten sie schnell, dass der 37-jährige Deutsche unter starkem Alkoholeinfluss stand und seinen Weg vorerst nicht alleine fortsetzen konnte. Auch die Ausübung der Sorgfaltspflicht gegenüber seinem Sohn schien fraglich. Auf dem Weg zur Dienststelle weigerte sich der Mann plötzlich, den Beamten zu folgen und versuchte sich loszureißen.
Mit dem Handy in der Hand schlug er in Richtung der Beamten und beleidigte diese mehrfach. Auch nachdem der 37-Jährige gefesselt wurde, setzte er seine Widerstandshandlungen fort. Ein Beamter wurde durch die Handlungen des Mannes leicht verletzt. Den Sohn des 37-Jährigen betreute eine Beamtin und hielt ihn bis zum Eintreffen der Mutter von der Situation fern. Das zuständige Jugendamt wurde über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 04.11.2019

 

Stuttgart-Mitte (Baden-Württemberg): Betrunkener bedroht Passant und attackiert Polizisten

Ein 21 Jahre alter Mann hat am Freitagabend (01.11.2019) im offenbar angetrunkenen Zustand einen Passanten bedroht und danach einen Polizeibeamten angegriffen. Der Tatverdächtige befand sich gegen 00.30 Uhr an der Stadtbahnhaltestelle Berliner Platz, dort traf er auf einen ihm unbekannten
26 Jahre alten Mann. Diesen fragte er nach einer Zigarette. Als der 26-Jährige angab, keine Zigarette zu haben, drohte der 21-Jährige ihm Schläge an, wenn er ihm nicht sofort eine Zigarette abgeben würde. Der Bedrohte erspähte eine in der Nähe befindliche Polizeistreife und begab sich zu ihr, der 21-Jährige verfolgte ihn derweil. Als die Polizeibeamten den Tatverdächtigen nach Rücksprache mit dem Bedrohten auf sein Verhalten ansprachen, beleidigte er die Beamten. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens und des Alkoholisierungsgrades verbrachten die Beamten den Mann in den Gewahrsam. Dort schlug er einem Polizisten unvermittelt mit der Faust ins Gesicht, wodurch dieser leichte Verletzungen erlitt und beleidigte die Beamten in weiterer Folge erneut. Er verbrachte die Nacht bei der Polizei und muss nun gleich mit mehreren Anzeigen rechnen.

PM des PP Stuttgart vom 04.11.2019

 

Hemer/Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Rollladen zerstört, Taxi nicht bezahlt

Drei Männer fielen am Samstag gegen 12 Uhr auf, weil sie Randale vor einem Versicherungsbüro an der Hauptstraße in Hemer veranstalteten und einen Rollladen beschädigten (Schadenshöhe: ca. 2000 Euro). Eine Verständigung war nur auf Polnisch möglich. Zwei der erheblich alkoholisierten Männer, ohne festen Wohnsitz in der Bundesrepublik, zeigten sich überhaupt nicht kooperativ. Sie seien Touristen auf der Durchreise. Die Polizei nahm die beiden 25 und 27 Jahre alten Männer mit und steckte sie zur Verhinderung weiterer Straftaten vorübergehend ins Gewahrsam der Polizeiwache in Iserlohn. Als sie sich etwas beruhigt hatten, wurden sie wieder frei gelassen.
Nur kurze Zeit später gerieten die Männer erneut in den Fokus der Polizei. Die beiden immer noch alkoholisierten Männer waren Taxi gefahren und dann, ohne zu bezahlen, ausgestiegen. Der Taxifahrer rief die Polizei. Eine Streife entdeckte die Gesuchten. Die bestritten, überhaupt Taxi gefahren zu sein. Sie sollten trotzdem mitkommen. Der 25-Jährige leistete erheblichen Widerstand, spuckte einem Polizeibeamten eine volle Ladung ins Gesicht, verteilte Tritte und Kopfstöße. Den Rest des Tages und die Nacht mussten beide im Gewahrsam verbringen. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen Sachbeschädigung, Leistungserschleichung und gegen den 25-Jährigen wegen eines tätlichen Angriffs auf einen Polizeibeamten in Verbindung mit einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 04.11.2019

 

Bruchsal (Baden-Württemberg): Widerstand und Beleidigungen nach Leistungserschleichung am Bahnhof Bruchsal

Am Sonntagmorgen wurden Beamte von Landes- und Bundespolizei zu einem in Bruchsal einfahrenden IC 2261 gerufen. Zwei gambische Männer, 19 und 20 Jahre alt, sollten nachdem sie ohne Fahrschein angetroffen wurden, den Zug verlassen. Diese Aufforderung des Zugpersonals hatte zur Folge, dass sich die Männer in bedrängender Weise näherten und diverse Beleidigungen gegen das Bahnpersonal aussprachen. Als zunächst zwei Streifen der Landespolizei vor Ort eintrafen und die Personen trotz mehrfacher Aufforderungen den Zug nicht verließen, kam es zu massiver Gegenwehr beider Männer. Durch den Einsatz von Pfefferspray und mit Hilfe weiterer Verstärkung konnten die Beamten die Lage schnell kontrollieren. Die beiden Männer wurden letztendlich aus dem Zug verbracht und am Bahnsteig gefesselt. Auch hier sparten sie nicht mit Beleidigungen gegen die Polizeibeamten. Die zwischenzeitlich eingetroffene Streife der Bundespolizei unterstützte den Transport, zunächst in die Polizeifahrzeuge und anschließend zur Wache. Auf dem Revier der Landespolizei wurde einem der Männer eine sogenannte Spuckschutzhaube aufgesetzt, da er begann, seinen Speichel vorsätzlich und unkontrolliert zu verteilen. Nun fanden die Feststellung der Identität sowie weitere polizeiliche Maßnahmen statt. Im Anschluss daran verließen beide Männer die Wache. Ihnen drohen Anzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Hausfriedensbruch und Erschleichen von Leistungen.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 04.11.2019

 

Stadt Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Randalierer zerstört Fahrzeug

Brandenburger Polizeibeamte waren am Sonntagabend in der Reimerstraße eingesetzt. Bereits als sie dort eintrafen, schrie ihnen ein 44-jähriger Mann, teilweise zusammenhangslose Worte aus dem Fenster und beleidigte sie. Als dann kurze Zeit später, nicht weiter zuzuordnende Knallgeräusche aus dessen Wohnung vernommen wurden, entschlossen sich die Beamten die Mieter des Hauses zu evakuieren und die Straße vor dem Haus abzusperren. Kommunikativ war der 44-Jährige nicht zu überzeugen die Situation zu klären. Stattdessen schrie der Mann fortlaufend lautstark, wirr und haltlos umher, beleidigte dabei weiter die Einsatzkräfte und warf Gegenstände aus dem Fenster seiner Wohnung. Durch einen so geworfenen Hammer hat der Mann dann ein in der Reimerstraße geparktes Auto beschädigt. Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass der Mann gefährliche Gegenstände oder Waffen in seiner Wohnung hatte, so dass Spezialeinsatzkräfte hinzugerufen wurden. Auch diese fanden keinen sprachlichen Zugang zum 44-Jährigen, so dass letztlich die Spezialkräfte einen Zugriff durchführten, den Mann überwältigten und fixieren konnten. Sowohl er als auch die Einsatzkräfte blieben unverletzt. Der 44Jährige wurde anschließend von Rettungskräften untersucht. Ein Notarzt verfügte die Unterbringung des Mannes in eine Brandenburger Fachklinik. In der Wohnung des Beschuldigten wurden anschließend keine Schusswaffen oder Pyrotechnik aufgefunden. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen der Störung des öffentlichen Friedens, durch Androhung von Straftaten und Sachbeschädigung.

PM der PD Brandenburg West vom 04.11.2019

 

Schorndorf (Baden-Württemberg): Zwei Polizisten bei Einsatz verletzt

Zwei Polizisten wurden bei einem Einsatz am frühen Sonntagmorgen vor einer Diskothek in der Karlstraße verletzt. Kurz nach 3 Uhr wurde die Polizei verständigt, da es zu einer lautstarken verbalen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen war. Als die erste Polizeistreife in der Karlstraße eintraf, gingen die Streithähne erneut aufeinander los. Als ein Beamter versuchte, einen 28-Jährigen von seinem Kontrahenten zu trennen, wurde dieser dem Polizisten gegenüber aggressiv. Dem Mann konnten letztlich unter heftiger Gegenwehr Handschließen angelegt werden. Kurz darauf kam ein 27-jähriger Mann hinzu und griff einen Polizisten an. Auch diesem wurden letztlich unter heftigster Gegenwehr Handschließen angelegt. Als ein weiterer 27-Jähriger hinzu kam und versuchte, den Mann zu befreien, drohte die Situation vollends zu eskalieren. Nur unter Hinzuziehung mehrerer Streifen aus dem Umkreis konnte die Situation letztlich entschärft und unter Kontrolle gebracht werden. Im weiteren Verlauf beleidigten die beiden erstgenannten Männer die Beamten noch mehrfach.
Zwei Polizisten erlitten durch die Widerstandshandlungen leichte Verletzungen.

PM des PP Aalen vom 04.11.2019

 

Baden (Aargau): Nach Strassenraub festgenommen

Gestern Abend beraubten drei junge Burschen auf offener Strasse einen Jugendlichen seines Geldes. Auf der Fahndung konnte die Polizei drei tatverdächtige Jugendliche festnehmen. Noch gesucht wird eine bestimmte Augenzeugin.
Die Tat ereignete sich am Sonntag, 3. November 2019, etwa um 19.15 Uhr bei der Zürcherstrasse in Baden. Von der Cordula-Passage kommend war der 17-jährige Schweizer in Begleitung einer Kollegin dort zu Fuss unterwegs. Dabei wurden die beiden plötzlich von drei jungen Burschen eingeholt. Diese bedrängten die beiden jungen Leute und fragten nach Marihuana und Geld. In der Folge packten die Täter den 17-Jährigen und traktierten ihn mit Schlägen und Fusstritten. In der Folge gab er ihnen die 20 Franken, die er bei sich trug. Daraufhin rannten die drei Täter der Zürcherstrasse entlang davon. Die alarmierte Polizei nahm sofort die Fahndung auf. Wenige Minuten später fiel einer Patrouille in der Altstadt ein junger Mann auf, der dem gemeldeten Signalement entsprach. Er liess sich widerstandslos festnehmen. Kurz danach sichtete die Stadtpolizei Baden die anderen beiden Verdächtigen. Diese leisteten heftige Gegenwehr, konnten aber schliesslich mit Verstärkung weiterer Polizisten ebenfalls in Handschellen gelegt werden.
Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 15-jährigen Portugiesen, einen gleichaltrigen Algerier sowie um einen 18-jährigen Serben. Alle haben ihren Wohnsitz im Kanton Aargau. Die Kantonspolizei Aargau hat ihre Ermittlungen gegen die drei Tatverdächtigen aufgenommen. Die Jugendanwaltschaft sowie die Staatsanwaltschaft Baden haben je eine Strafuntersuchung eröffnet. Nach Angaben der Betroffenen muss eine 30 bis 45 Jahre alte Frau die Straftat beobachtet haben. Sie bot den beiden danach auch ihre Hilfe an. Sie sprach hochdeutsch und trug eine beige Winterjacke. Die Kantonspolizei in Baden (Telefon 056 200 11 11) bittet diese Augenzeugin, sich zu melden.

PM der KAPO Aargau vom 04.11.2019

 

Neuligen-Bauschlott (Baden-Württemberg): Betrunkene Jugendliche leisten Widerstand

In der Halloween-Nacht wurden Polizeibeamte des Polizeireviers Pforzheim-Nord zu einer akuten Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen im Bereich der Gräfin-Rhena-Halle gerufen.
Nachdem die Kontrahenten im Beisein der alarmierten Streife erfolgreich getrennt worden waren, sollten die zwischen 17 und 18 Jahre alten Personen kontrolliert werden. Daraufhin wurden die Betroffenen unvermittelt aggressiv und bedrängten die beiden eingesetzten Beamten, so dass sich diese zur Wehr setzten mussten.
Selbst nachdem weitere Polizeibeamte und auch eine Streife der Hundeführerstaffel hinzukamen, verhielten sich die Personen weiterhin aggressiv und wollten auf die Beamten losgehen. Trotz entsprechender Warnungen wurde hierdurch ein 17-Jähriger von einem Polizeihund am Bein verletzt. Letztlich konnte die Situation unter Kontrolle gebracht und die Personalien aller Anwesenden erhoben werden. Der 17-Jährige kam aufgrund seiner Beinverletzung in ein Krankenhaus, von wo er später von seinen Eltern abgeholt wurde.
Die bei drei Personen durchgeführten Atemalkoholkontrollen ergaben Werte zwischen 1,2 und 1,8 Promille. Während die Volljährigen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihres Wegen gehen konnten, wurden die Jugendlichen im Anschluss an ihre Eltern überstellt.
Insgesamt vier Personen im Alter von 17 und 18 Jahren müssen nun mit einer Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM des PP Karlsruhe vom 04.11.2019

 

Greiz, Zeulenroda (Thüringen): Jugendliche sorgen für Polizeieinsatz

Zeulenroda: In der Nacht von 31.10.2019 zum 01.11.2019 meldeten sich Zeugen bei der Polizei in Greiz, da sie eine Gruppe von mehreren Jugendlichen beobachteten, welche durch das Stadtgebiet von Zeulenroda (Ernst-Thälmann-Allee, Rötlein, Str. der DSF, Stadtbachring) zogen und dabei diversen Sachschaden verursachten. Die Täter warfen dabei mehrere Mülltonnen und aufgestellte Verkehrszeichen um, beschädigten das Eingangstor einer Schule und randalierten in der Folge auf dem Schulgelände indem sie u.a. mehrere Gartenhütten beschädigten. Weiterhin rissen sie in der Leitlitzer Straße diverse Kabel aus einem dort aufgestellten Telekomverteiler. Im Zuge des Einsatzes konnten insgesamt 4 tatverdächtige Jugendliche (12, 14, 16,17) gestellt werden. Einer der Jugendlichen (16) leistete zudem gegenüber den Beamten Widerstand, so dass er zur Dienststelle verbracht wurde. Die Polizei Greiz hat nunmehr die Ermittlungen gegen die Jugendlichen aufgenommen

PM der LPI Gera vom 04.11.2019

 

Wien: Alkoholisierter verletzt sich selbst und attackiert Polizei

Gestern Nachmittag kam es zu einem Polizeieinsatz wegen eines aggressiven Mannes (35, Stbg: Slowakei). Er gab gegenüber den Beamten an, soeben mit dem Kopf eine Glasscheibe in einer Bushaltestelle eingeschlagen zu haben. Der Mann wies eine entsprechende Kopfwunde auf. Er beschimpfte, bedrohte und bespuckte in Folge die Polizisten. Nachdem er sich auch im zwischenzeitlich eingetroffenen Rettungswagen aggressiv verhielt, wurde die Festnahme gegenüber dem 35-Jährigen ausgesprochen. Ein Arrestantenwagen der Polizei brachte den Mann in ein Krankenhaus, wo er sein Verhalten weiterhin an den Tag legte und eine medizinische Versorgung erschwerte. Nach der Versorgung seiner Kopfwunde wurde der 35-Jährige in den Arrest überstellt. Gegen den erheblich alkoholisierten Mann werden etliche Anzeigen gelegt.

Presseaussendung der LPD Wien vom 04.11.2019, 10:00 Uhr

 

Krems/Donau (Niederösterreich): Schwere Körperverletzung und Widerstand gegen die Staatsgewalt

Über Notruf wurde am 1. November 2019, gegen 21.30 Uhr, angezeigt, dass Gäste bei einem Lokal randalieren sollen. Bei Eintreffen von Bediensteten der Polizeiinspektion Krems an der Donau konnten keine randalierenden Personen wahrgenommen werden. Vor dem Lokal hielt sich ein 26-jähriger Mann aus Krems an der Donau auf der herumschrie und sich aggressiv verhielt. Er wurde aufgefordert sein Verhalten einzustellen woraufhin er noch lauter schrie. Bei der anschließenden Personenkontrolle griff er einen Polizisten an, indem er gegen dessen Oberkörper schlug. Einen weiteren Beamten würgte er und schlug weiters mit der Faust mehrmals gegen den Kopf des Polizisten. Dieser erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades.
Der 26-Jährige konnte schlussendlich überwältigt und vorläufig festgenommen werden. Bei der anschließenden Personsdurchsuchung konnten ein Schlagring und ein Fixiermesser, das er trotz Waffenverbotes mitführte, sichergestellt werden.
Der Beschuldigte versuchte sich auch gegen die Verbringung auf die Polizeiinspektion Krems an der Donau zu wehren. Während der Anhaltung auf der Polizeiinspektion verwüstete der 26-jährige zwei Anhalteräume, beschimpfte und bedrohte die anwesenden Polizeibediensteten.
Nach derzeitigen Ermittlungen dürfte der Beschuldigte während der Tat unter Einfluss von Suchtmitteln gestanden haben und alkoholisiert gewesen sein.
Er wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Krems an der Donau in die do Justizanstalt eingeliefert.

Presseaussendung der LPD Niederösterreich vom 04.11.2019, 14:38 Uhr

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