Soest (Nordrhein-Westfalen): Erste Bilanz der Allerheiligenkirmes

Die erste Bilanz der Soester Polizei zur Allerheiligen Kirmes fiel recht positiv aus. Es mussten neun Anzeigen, wegen zwei Körperverletzungen, zwei Diebstahlsdelikten und einem Betäubungsmittelverstoß. In zwei Fällen wurde den Verkäufern auf dem Kirmesgelände Falschgeld, angedreht. Weiterhin stellte die Polizei ein Pfefferspray und ein Butterflymesser sicher. Auch hier wurden Anzeigen wegen Verstoß gegen das Waffengesetzt gefertigt. Zwei Soester fielen aufgrund von Pöbelleien beziehungsweise verbal aggressiven Verhaltens auf. Den Anweisungen der Beamten folgten sie nicht, so dass sie Bekanntschaft mit der Gewahrsamszelle machen durften.

PM der KPB Soest vom 07.11.2019

 

Kottenheim (Rheinland-Pfalz): Straßenverkehrsgefährdung/Beleidigung von Polizeibeamten/Verstoß nach dem Betäubungsmittelgesetz

In Mayen sollte am 07.11.19, gg. 00.10 Uhr, zunächst ein Fahrzeugführer aufgrund auffälliger Fahrweise im Bereich der Stadt Mayen kontrolliert werden. Der PKW-Fahrer entzog sich der Kontrolle durch überhöhte Geschwindigkeit und Missachten der Anhaltezeichen, was zu einer Verfolgungsfahrt führte. Letztlich endete die Verfolgung in Kottenheim, im Garten eines Anwesens, da der 36-Fahrzeugführer aus Mayen aufgrund von Alkoholgenusses, mit einer Atemalkoholkonzentration von 1,94 Promille, den Abbiegevorgang nicht richtig einschätzte. Bei der anschließenden Aufnahme des Sachverhaltes vor Ort konnten Betäubungsmittel aufgefunden werden. Des Weiteren zeigte sich der Fahrzeugführer verbal aggressiv und beleidigte die eingesetzten Beamten mehrfach. Die Fahrerlaubnis wurde sichergestellt und Verfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung, Verstoß nach dem Betäubungsmittelgesetz und Beleidigung eingeleitet.

PM der PD Mayen vom 07.11.2019

 

Hamm-Pelkum (Nordrhein-Westfalen): Gesuchter leistet Widerstand bei Festnahme

Der Fluchtversuch eines mit Haftbefehl wegen Körperverletzung, Betruges und Sachbeschädigung gesuchten Hammers scheiterte am Donnerstag, 7. November, in Pelkum. Polizeibeamte wollten den Mann, der gegen 7.10 Uhr zu Fuß auf der Kamener Straße unterwegs war, kontrollieren. Er flüchtete vor den Beamten, konnte aber nach kurzer Verfolgung gestoppt werden.
Bei seiner Festnahme leistete er zudem Widerstand. Der 25-Jährige ohne festen Wohnsitz wurde in die JVA gebracht, da er die haftbefreiende Geldstrafe nicht zahlen konnte.

PM des PP Hamm vom 07.11.2019

 

Ludwigsburg-Ost (Baden-Württemberg): 31-Jähriger in Gewahrsam genommen

Mit einem aggressiven Zeitgenossen hatten es am Mittwochnachmittag Passanten und Kinder in der Danziger Straße in Ludwigsburg-Ost zu tun. Der offensichtlich angetrunkene 31-Jährige hielt sich gegen 15.15 Uhr auf dem Vorplatz eines Supermarkts auf und hat lautstark Passanten angepöbelt sowie Kinder auf einem Spielplatz belästigt. Aufgrund dessen wurde die Polizei alarmiert. Hinzugezogene Polizeibeamte erteilten dem Querulanten einen Platzverweis. Nachdem der Betrunkene nach mehrmaliger Aufforderung dem Platzverweis nicht nachgekommen ist, die Einsatzkräfte fortwährend beleidigte und obendrein versuchte sie zu bespucken, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Dagegen widersetzte sich der Mann. Schlussendlich mussten die Beamten ihn zu Boden bringen und Handschließen anlegen. Vor dem bevorstehenden Transport zum Polizeirevier Ludwigsburg wurde dem Mann eine Spuckschutzhaube aufgesetzt. Gegen diese Maßnahme wehrte sich der 31-Jährige und trat mit Füßen um sich. Daraufhin musste ihm eine Klettfußfessel angelegt werden. Anschließend wurde er zum Polizeirevier gebracht. Auch dort verhielt er sich weiterhin renitent und beleidigte die Beamten. Letztendlich blieb er bis zum Folgetag in einer Gewahrsamseinrichtung. Der 31-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung und Beleidigung rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 07.11.2019

 

Weil am Rhein (Baden-Württemberg): Aggressiver Betrunkener geht Zivilstreife an – Gewahrsam

Ein aggressiver betrunkener Mann hat am Mittwoch, 06.11.2019, eine Zivilstreife der Polizei beim Rheincenter in Weil am Rhein aus dem Nichts heraus angegangen. Der 24-jährige kam in Gewahrsam. Gegen 17:45 Uhr waren dort drei Polizeibeamte in zivil unterwegs, als der Aggressor plötzlich auf diese zukam und die Fäuste hob. Auch als die Drei den Dienstausweis zeigten, ließ der Mann nicht von seiner bedrohlichen Haltung ab und weigerte sich, seinen Ausweis vorzuzeigen. Letztlich musste er überwältigt werden. Zur Ausnüchterung kam er in eine Zelle. Ein Alcomatentest ergab knapp 1,5 Promille.

PM des PP Freiburg vom 07.11.2019

 

Herrenberg-Gültstein (Baden-Württemberg): Unfriedliche Gegendemonstration zu AfD-Veranstaltung

Unfriedlich verlaufen ist am Mittwochabend die angemeldete Gegenkundgebung zu einer AfD-Veranstaltung in einer Gaststätte in der Lutherstraße in Herrenberg-Gültstein.
Nachdem sich gegen 17:40 Uhr zunächst etwa 30 friedliche Teilnehmer der Kundgebung an dem ihnen durch die Versammlungsbehörde zugewiesenen Versammlungsort eingefunden hatten, machten sich kurz darauf weitere rund 40 mitunter gewaltbereite Personen vom Bahnhof Gültstein aus auf den Weg dorthin.
In der Folge versuchten sie eine von der Polizei eingerichtete Absperrung zum Veranstaltungsort zu durchbrechen und die Einsatzkräfte mussten Schlagstöcke und Pfefferspray einsetzen, um dies zu verhindern. Im Bereich der Gisilostraße und der Altingerstraße blockierten die Teilnehmer den Zugang zur AfD-Veranstaltung.
Nach mehrmaligen Lautsprecherdurchsagen wurde die Gisilostraße gegen 18:30 Uhr von der Polizei geräumt. Gegen 18:50 Uhr löste der Versammlungsleiter die Kundgebung auf und die Teilnehmer wurden von der Polizei zurück zum Bahnhof begleitet. Im Verlauf des Einsatzes wurden zwei Polizeibeamte durch tätliche Angriffe leicht verletzt. Einsatzkräfte mussten sich auf dem Weg zum Bahnhof zudem Beleidigungen anhören. Die Polizei leitete drei Straf- und ein Bußgeldverfahren gegen Versammlungsteilnehmer ein.

PM des PP Ludwigsburg vom 07.11.2019

 

Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): 68-jähriger Mann verursacht zwei Polizeieinsätze wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Trunkenheit im Straßenverkehr

Ein 68-jähriger alkoholisierter Mann hat die Polizeibeamten aus Friedland und Neubrandenburg in den letzten Stunden beschäftigt.
Am gestrigen 06.11.2019 gegen 20:30 Uhr wurden die Beamten des Polizeireviers Friedland nach Burg Stargard gerufen, da dort eine männliche Person trotz starken Alkoholkonsums mit einem Fahrzeug fahren wollte. Durch Zeugen vor Ort konnte er bisher daran gehindert werden, da ihm der Fahrzeugschlüssel weggenommen wurde. Die Zeugen benötigen dafür aber Unterstützung und haben aus dem Grund die Polizei gerufen. Als die Beamten vor Ort eintrafen, konnten sie zunächst mit den Zeugen vor Ort sprechen. Während der Sachverhaltsklärung erschien der 68-Jährige in einem stark schwankenden Gang. Die Beamten versuchten, ihm die Sachlage zu erläutern, dass er in dem alkoholisierten Zustand kein Fahrzeug führen darf. Dies konnte bzw. wollte er so nicht verstehen und trat zunehmend beleidigend und körperlich aggressiver den Beamten gegenüber auf, so dass der 68-Jährige zu Boden gebracht werden musste. Dabei trat er mit beschuhtem Fuß gegen die linke Schulter eines Beamten. Zur Unterbindung weiterer Straftaten wurde der 68-Jährige gefesselt, wobei er weiterhin aktiven Widerstand leistete. Der Widerstand brach plötzlich ab, da beim Tatverdächtigen gesundheitliche Probleme durch ein bekanntes Herzleiden auftraten. Nach wenigen Minuten besserte sich der Zustand. Der 68-Jährige wurde trotzdem mit dem Rettungswagen in das Klinikum Neubrandenburg verbracht. Dabei hat er sich kooperativ und einsichtig verhalten. Ein durchgeführter Atemalkoholtest hat einen Wert von 1,71 Promille ergeben. Die Beamten wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Der 68-Jährige muss sich trotzdem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Am heutigen 07.11.2019 gegen 07:45 Uhr wurde der Einsatzleistelle des Polizeipräsidiums mitgeteilt, dass der 68-Jährige unter Einfluss von Alkohol von Burg Stargard nach Neubrandenburg fährt. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg konnten das Fahrzeug des 68-Jährigen an der Kreuzung Carlshöher Straße/Lindenhofer Straße in Neubrandenburg stoppen. Der durchgeführte Atemalkoholtest hat einen Wert von 1,76 Promille ergeben. Dem 68-Jährigen wurde die Rechtslage und weitere Verfahrensweise erläutert. Es folgte die Erstattung der Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, die Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg und Beschlagnahme seines Führerscheines. Zu Verhinderung einer erneuten Fahrt unter Alkoholeinfluss stellten die Beamten auch den Fahrzeugschlüssel sicher. Nach der Belehrung, dass er nun kein Fahrzeug mehr im öffentlichen Straßenverkehr führen darf, wurde der 68-Jährige aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

PM der PI Neubrandenburg vom 07.11.2019

 

Tettnang (Baden-Württemberg): Ruhestörung endet in Gewahrsam

Am späten Mittwochabend gegen 23.30 Uhr wurde die Polizei in eine Asylbewerberunterkunft in der Narzissenstraße gerufen. Ein 19-jähriger Bewohner störte die Nachtruhe durch erheblichen Musiklärm. Nachdem der sichtlich alkoholisierte Mann sich zunächst einsichtig zeigte und die Musik bereits vor Eintreffen der Streife leiser gestellt hatte, rückten die Polizeibeamten zunächst wieder ab. Gegen Mitternacht teilten Anwohner erneut laute Musik aus dem Zimmer des 19-Jährigen mit, die beim Eintreffen der daraufhin abermals entsandten Streifenwagenbesatzung schon vor dem Gebäude deutlich wahrnehmbar war. Nachdem sich der Mann den Beamten gegenüber nun deutlich aggressiver zeigte und insgesamt einen psychisch auffälligen Eindruck machte, wurde der zuvor bereits angedrohte Gewahrsam vollstreckt und der 19-Jährige aufgrund seines gesundheitlichen Zustands in eine Fachklinik eingeliefert.

PM des PP Konstanz vom 07.11.2019

 

Gera (Thüringen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Als Polizeibeamte heute Nacht (07.11.2019, gegen 02:20 Uhr) einen 29-jährigen Mann in der Heinrichsstraße kontrollierten, leistete dieser aktiv Widerstand, so dass er zu Boden gebracht werden musste. Im Zuge der Widerstandshandlung verletzte sich der 29-Jährige selbst leicht. Er muss nunmehr mit der Einleitung eines entsprechenden Ermittlungsverfahrens rechnen.

PM der LPI Gera vom 07.11.2019

 

Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen): Räder-Diebe/Patient weigert sich, Notaufnahme zu verlassen/Junge Ladendiebinnen

Rad ab: Räder-Diebe waren in der vergangenen Nacht auf dem Gelände eines Autohauses an der Lennestraße unterwegs mit Wagenheber und Radschlüsseln. Sie setzten insgesamt drei Fahrzeuge auf Wagenheber oder Ziegelsteine und verschwanden mit den 19- bzw. 20-Zoll Sommer-Kompletträdern.
Die Polizei bittet um Hinweise unter Tel. 9099-0.
Ein 26-jähriger Patient der Kreisklinik weigerte sich heute Morgen nach seiner Behandlung, die Notaufnahme zu verlassen. Weder auf die Aufforderung der Pfleger, noch des Sicherheitsdienstes und auch nicht der hinzu gerufenen Polizei leistete der Schalksmühler Folge. Als ihn die Polizeibeamten abtransportieren wollten, leistete er aktiven Widerstand und beleidigte die Beamten. Er stand offenbar unter dem Einfluss berauschender Mittel. Später klammerte sich im Streifenwagen fest. Es half alles nichts: Den Rest der Nacht verbrachte er im Gewahrsam. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen Hausfriedensbruch, Widerstands gegen Vollzugsbeamte und Beleidigung.
Zwei 14 und 15 Jahre Lüdenscheiderinnen haben am Mittwochnachmittag versucht, in einem Modegeschäft in der Schillerstraße Kleidungsstücke und Modeschmuck zu stehlen. Mitarbeiter beobachteten die Mädchen, wie sie mit vollen Händen in Umkleidekabinen gingen, aber mit leeren Händen herauskamen. Mitarbeiter hielten sie auf. In den Taschen steckten diverse T-Shirts, Uhren, Ohrringe und Ketten.
Die Polizei nahm die Jugendlichen mit zur Wache, wo sie von den Erziehungsberechtigten abgeholt wurden.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 07.11.2019

 

Potsdam (Brandenburg): Widerstand gegen polizeiliche Maßnahmen

Eine 29-jährige Frau aus Litauen wurde gestern Abend gegen 18:00 Uhr von Fahrkartenkontrolleuren in der Straßenbahn in Potsdam ohne gültigen Fahrschein festgestellt. Da sich die Frau nicht ausweisen konnte, wurde die Polizei verständigt, damit die Identität der Tatverdächtigen ermittelt werden konnte. Da auch die Polizei kein gültiges Ausweisdokument bei der 29-Jährigen auffinden konnte, wurde sie zur Klärung ihrer Identität mit in die Polizeiinspektion Potsdam genommen. Während der polizeilichen Maßnahmen dort leistete sie aktiv Widerstand gegen die Polizeibeamten, indem sie um sich schlug. Bei der Frau wurde außerdem eine EC-Karte aufgefunden, die ihr nicht gehörte, sodass hier neben der Strafanzeige wegen des Verdachts des Erschleichen von Leistungen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte auch noch ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Fundunterschlagung gefertigt worden ist. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen die 29-Jährige.

PM der PD Brandenburg West vom 07.11.2019

 

Stendal (Sachsen-Anhalt): Auf dem Weg zum Dienst: Reisender ohne Zugticket greift unvermittelt Bundespolizisten an und verletzt ihn

Am heutigen Donnerstag, den 07. November 2019, gegen 10:00 Uhr bat ein Zugbegleiter am Stendaler Hauptbahnhof einen Beamten der Bundespolizeiinspektion Magdeburg um Hilfe. Dieser befand sich gerade auf dem Weg zum Dienst und wollte mit der Bahn nach Magdeburg fahren. Der Zugbegleiter hatte zuvor einen Reisenden auf der Strecke Goldbeck – Stendal an Bord, der keinen gültigen Fahrschein bei sich führte und nicht gewillt war, seine Identität preiszugeben. Daher ersuchte er den Bundespolizisten um die Feststellung der Personalien des Mannes. Dieser sprach den „Schwarzfahrer“ an und wurde von diesem sofort und unvermittelt angegriffen. Dabei riss er den Beamten um, sodass dieser hinfiel. Der Angreifer wurde mit Hilfe des Zugbegleiters, hinzueilenden Kollegen und weiteren Zeugen überwältigt und dabei leicht verletzt. Er musste gefesselt werden und wurde zur Dienststelle gebracht.
Auch dabei leistete der 32-jährige Deutsche permanent Widerstand und beleidigte die eingesetzten Bundesbeamten massiv mit ehrverletzenden Worten. Eine Untersuchung durch einen angeforderten Rettungswagen lehnte er vehement ab und verweigerte jegliche Kooperation. Der angegriffene 42-jährige Beamte klagte über starke Schmerzen im Schulterbereich und musste durch den Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und ärztlich versorgt werden. Der Tatverdächtige wird sich wegen des Erschleichens von Leistungen, eines tätlichen Angriffs auf einen Vollstreckungsbeamten, Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 07.11.2019

 

Goldbach (Bayern): Betrunkener Radfahrer stürzt und leistet Widerstand

Am Mittwoch, gegen 18 Uhr, kam ein stark alkoholisierter Fahrradfahrer alleinbeteiligt zu Fall. Ein Passant allarmierte daraufhin die Retter. Doch der 23-jährige Radler gab sich gegenüber diesen renitent und verweigerte eine ärztliche Behandlung. Die Retter wurden von einer Streife der Würzburger Bereitschaftspolizei unterstützt, die sich im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Aschaffenburg befand. Auch den Polizeibeamten gegenüber gab sich der Radfahrer sehr aggressiv. Die Beamten nahmen Alkohol in der Atemluft des Radlers wahr. Zur weiteren Unfallaufnahme wurde ihm eine Blutentnahme angekündigt, woraufhin der junge Mann die Beamten bespuckte und beleidigte. Zur Sicherheit der Polizisten wurden dem Fahrradfahrer Handfesseln angelegt, wobei er sich sperrte und Widerstand leistete. Er wurde einem Krankenhaus zugeführt, wo ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Da gegen den 23-Jährigen ein Vollstreckungshaftbefehl bestand, wurde er im Anschluss sofort einer Justizvollzugsanstalt zugeführt. Der Radfahrer hat nun mit einer Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Trunkenheit im Verkehr und Beleidigung zu rechnen.

PM der PI Aschaffenburg vom 07.11.2019

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): Polizisten beleidigt – 36-Jähriger in Gewahrsam genommen

Die Polizei wurde gestern Abend zu Streitigkeiten in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses gerufen. Ein Mann leistete Widerstand und bedrohte und beleidigte die eingesetzten Beamten. Er wurde in Gewahrsam genommen.
Gegen 23:50 Uhr kamen die Beamten an dem Mehrfamilienhaus in der Stettiner Straße an. Nach Aufforderung öffnete ihnen an Mann die Tür zur betreffenden Wohnung. Die Polizisten erklärten ihm, dass sie gern die Bewohnerin, eine 32 Jahre alte Frau, sprechen wollten. Er selbst wurde aufgefordert, sich auszuweisen. Das war offenbar schon zu viel für den 36-Jährigen, der den Beamten direkt ein: „Verpisst euch!“, entgegen schleuderte. Dabei war er sehr aggressiv.
Da die Polizisten sich von der körperlichen Unversehrtheit der Bewohnerin überzeugen wollten, kündigten sie an, die Wohnung zu betreten, was sie kurz darauf auch taten. Der 36-Jährige beschimpfte sie nun wüst. Die 32-Jährige erblickten die Beamten nur flüchtig. Sie gab jedoch an, den 36-Jährigen nicht freiwillig hineingelassen zu haben. Dieser drängte die Beamten kurz darauf mit den Handflächen in Richtung Wohnungsausgang und drückte dann mit aller Kraft die Tür zu. Ein Polizist wurde dabei leicht verletzt.
Die Amtsträger forderten Verstärkung an, die kurz darauf mit einem Diensthund an der Wohnung ankam. Nach mehrmaliger Aufforderung wurde die Wohnungstür wieder geöffnet; dieses Mal durch die 32 Jahre alte Bewohnerin, die zu ihrem Schutz durch einen Beamten direkt aus der Wohnung begleitet wurde. Der Beschuldigte erwartete die Polizisten in der Wohnung mit zwei offenbar metallenen Gegenständen, die er in der Hand hielt, und bewegte sich auf die Polizisten zu.
Der eingesetzte Diensthund und die mehrmalige Aufforderung der Beamten, sich auf den Boden zu legen, zeigten schließlich Wirkung bei dem 36-Jährigen, sodass er in Gewahrsam genommen werden konnte. Ihm wurden Handfesseln angelegt. Im weiteren Verlauf sperrte sich der Beschuldigte, beleidigte die Beamten aufs Übelste und drohte ihnen. Da der augenscheinlich alkoholisierte Mann zwischenzeitlich das Bewusstsein verlor, wurde ein RTW angefordert, der ihn schließlich zur Wache brachte. Als er wieder zu sich kam, setzte er seine Schimpftiraden fort. Einen Alkoholtest verweigerte er, eine Blutprobe wurde durchgeführt.

PM der POL Düren vom 07.11.2019

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Verletzte Polizeibeamte nach Widerstand mit versuchter Gefangenenbefreiung

Ein aufgrund eines polnischen Haftbefehls gesuchter 33-Jähriger konnte am Mittwochnachmittag in der Wohnung seines Bekannten in der Pforzheimer Nordstadt festgenommen werden.
Gegen 16:30 Uhr klingelten Beamte der Kriminalpolizei an der Wohnungstür, hinter der sie den Gesuchten vermuteten. Nachdem die Tür geöffnet worden war, gaben sich die Beamten als Polizisten zu erkennen und erkundigten sich nach dem Gesuchten.
Da der Mann an der Tür vorgab, der Gesuchte zu sein, sollte er festgenommen werden. Gegen die folgende Festnahme setzte er sich so zur Wehr, dass die zwei Beamten leicht verletzt wurden. Zudem kamen zwei weitere Männer aus der Wohnung hinzu und versuchten ebenfalls, die Festnahme zu verhindern. Letztlich gelang es diesen auch, den Festgenommenen wieder zurück in die Wohnung zu ziehen und die Wohnungstür zu schließen.
Als kurz darauf mit weiteren Polizisten erneut an der Wohnungstür geklopft wurde, öffnete abermals der vermeintlich Gesuchte und erweckte den Anschein, als wolle er freiwillig mitkommen, da er bereits beim Öffnen der Tür seine Jacke angezogen hatte. Es kam in der Folge zu keinen weiteren Widerstandhandlungen.
Aufgrund der vorausgegangenen Geschehnisse betraten die Beamten dennoch die Wohnung, um nach den zwei weiteren Beteiligten zu suchen. Dabei verbarg sich einer der zwei Beteiligten hinter einer verschlossenen Tür. Letztlich stellte sich heraus, dass es sich bei diesem um den eigentlich per Haftbefehl gesuchten 33-jährigen Polen handelte. Er konnte schließlich widerstandslos festgenommen werden.
Beim 29-jährigen Wohnungsinhaber, der sich zuvor fälschlicherweise als der Gesuchte ausgegeben hatte, fanden die Beamten in der Wohnung eine geringe Menge an unterschiedlichen Betäubungsmitteln.
Den Wohnungsinhaber sowie dessen 27-jähriger Bruder erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstands und Körperverletzung gegen Polizeivollzugsbeamte sowie wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Sie kamen nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.
Der 33-Jährige befindet sich zwischenzeitlich in Auslieferungshaft.

PM des PP Karlsruhe vom 07.11.2019

 

Tuttlingen-Möhringen (Baden-Württemberg): 19-jähriger macht mit seinem Pkw Schleuderübungen auf Firmenvorplatz – versuchter Kopfstoß gegen Beamten
Eine Streife des Polizeireviers bemerkte am Dienstagabend, gegen 21.45 Uhr, wie ein 19-jähriger Mercedes-Fahrer auf dem Vorplatz einer Firma in der Donaueschinger Straße Schleuderübungen praktizierte. Als der junge Mann den Streifenwagen bemerkte, versuchte er zu Fuß zu flüchten. Er konnte jedoch schnell eingeholt und vorläufig festgenommen werden. Während seienr Festnahme versuchte der Beschuldigte einem der Beamten einen Kopfstoß zu versetzen. Der Beamte wurde bei dem Angriff glücklicherweise nicht verletzt.
Der Beschuldigte ist der Polizei in Tuttlingen nicht unbekannt. Er wurde bereits mehrmals wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt und hatte „selbstverständlich“ auch in diesem Fall keinen Führerschein vorzuweisen. Den 19-Jährigen erwarten nun empfindliche strafrechtliche Konsequenzen. So wird er bei der Staatsanwaltschaft wegen des tätlichen Angriffs auf einen Polizeibeamten sowie wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Auch wegen seiner Schleuderübungen zeigen ihn die Beamten an. Der vom Beschuldigten benutzte Mercedes wurde zunächst beschlagnahmt. Mittlerweile konnte das Fahrzeug an den Halter, den Vater des Beschuldigten, ausgehändigt werden. Auch dieser erhält eine Anzeige, da er es wiederholt zuließ, dass sein Sohn mit seinem Auto am Straßenverkehr teilnahm.

PM des PP Tuttlingen vom 07.11.2019

 

Leipzig (Sachsen): Steinwurf gegen polizeiliches Einsatzfahrzeug

Im Rahmen ihrer Streifentätigkeit wurden Einsatzbeamte der Bereitschaftspolizei durch einen Zeugen darauf hingewiesen, dass eine Warnbake quer auf der Straße liegen soll. Für die Beamten bestätigte sich der Sachverhalt. Außerdem stellten die Beamten an der Bake frische Brandspuren fest. Eine Personengruppierung von vier Personen hielt sich ebenfalls in der Nähe auf. Daraufhin entschlossen sich die Beamten, diese als Zeugen zu befragen. In diesem Moment tauchte plötzlich eine männliche Person auf und warf einen Pflasterstein gegen die Schiebetür des Einsatzfahrzeugs, so dass dieses beschädigt wurde. Bei der Identitätsfeststellung kam es zu Widerstandshandlungen, so dass die Beamten gezwungen waren, dem Mann (38) Handfesseln anzulegen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,7 Promille. Auch ein Drogentest wurde durchgeführt. Hierbei reagierte der 38-Jährige positiv auf Methamphetamine. Zur Beweissicherung und zur Durchführung weiterer Maßnahmen wurde er vorläufig festgenommen und zu einer polizeilichen Dienststelle gebracht. Gegen ihn wird nun wegen Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PD Leipzig vom 07.11.2019

 

Rheinberg (Nordrhein-Westfalen): Randalierer am Holzmarkt

Am Donnerstag, dem 07.11.2019, kam es gegen 16:40 Uhr in Rheinberg am Holzmarkt zu einem Widerstand zwischen einem betrunkenen Mann und der Polizei. Ein 54-jähriger Mann aus Kamp-Lintfort hatte zunächst in einer Bushaltestelle am Holzmarkt gesessen, als er plötzlich ein Glas und ein Mobiltelefon gegen den PKW einer 34-jährigen Frau aus Rheinberg warf. Ein Bezirksdienstbeamter der Polizeiwache Rheinberg, der dort vorbeikam, wurde von der 34-Jährigen angesprochen und um Hilfe gebeten. Der Polizeibeamte versuchte den 54-jährigen anzuhalten und zu überprüfen, dieser entfernte sich jedoch zunächst. Als er durch den Polizeibeamten eingeholt werden konnte, setzte sich der offenbar erheblich alkoholisierte 54-Jährige durch Schläge zur Wehr. Der Randalierer konnte überwältigt und durch weitere hinzugezogene Einatzkräfte in Gewahrsam genommen werden. Es wurde niemand verletzt. Ein Strafverfahren gegen den 54-Jährigen wurde eingeleitet.

PM der KPB Wesel vom 07.11.2019

 

Neu-Ulm (Bayern): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Am späten Mittwochvormittag wurde der Polizeiinspektion Neu-Ulm eine betrunkene Person gemeldet, die sich an der Grünanlage Im Brittle in Pfuhl aufhält und mit Flaschen umherwirft. Bei Eintreffen der Polizeistreifen verhielt sich der 28-jährige Randalierer verbal aggressiv und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten. Da der Mann offensichtlich unter Drogen und Alkoholeinfluss stand, war eine Gewahrsamnahme zum Schutze Anderer unumgänglich. Bei der anschließenden Fesselung leistete der 28-Jährige Widerstand, als er das Handgelenk eines 24-jährigen Polizeibeamten ergriff und gewaltsam zudrückte. Hierbei wurde der Polizeibeamte leicht verletzt. Vor dem Transport zur Polizeiinspektion Neu-Ulm wurde der wohnsitzlose Mann durchsucht. Hierbei wurde bei ihm ein Teleskopschlagstock aufgefunden. Am Nachmittag konnte der Mann nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wieder entlassen werden, da er sich beruhigt hatte und keine Gefahr mehr von ihm ausging. Ihn erwartet unter anderem ein Strafverfahren wegen Tätlichem Angriff bzw. Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Verstoß gegen das Waffengesetz.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 07.11.2019

 

Leipzig (Sachsen): Raubüberfall

Gestern Abend waren zwei junge Männer (23, 26) im Müllerpark unterwegs und setzten dann ihren Weg in Richtung Schwanenteich fort. Dort wurde der 26-Jährige von Unbekannten von hinten angegriffen, zu Boden gebracht und seiner Geldbörse mit einer dreistelligen Summe sowie Ausweisen und seines Handys beraubt. Er wehrte sich, es kam zu einer Rangelei auf dem Boden. Es gelang ihm, sein Handy wieder zu erlangen. Als er wieder stand, sprang ihn plötzlich einer an. Danach flüchteten zwei Unbekannte in Richtung Georgiring. Nach seinen Angaben soll es sich bei einem der Männer um einen Tunesier handeln. Polizeibeamte erhielten Kenntnis von der Raubstraftat und trafen wenig später am Tatort ein. Sowohl der Geschädigte als auch dessen Begleiter verhielten sich gegenüber den Beamten sehr unkooperativ, beleidigten zudem die Polizisten und schrien sie an. Außerdem wählte der 26-Jährige mehrfach den Notruf ohne ersichtlichen Grund. Die Gesetzeshüter bemerkten sofort, dass beide unter Alkoholeinfluss standen. Nur der 26-Jährige war zu einem freiwilligen Atemalkoholtest bereit: Vortest – 1,58 Promille. Gegen ihn wird wegen Beleidigung und Notrufmissbrauch ermittelt.

PM der PD Leipzig vom 07.11.2019

 

Wien: Zwei verletzte Beamte nach Widerstand

06.11.2019, 19.00 Uhr / 21. Bezirk
Eine 61-Jährige verständigte die Polizei da sie von ihrem Lebensgefährten mit dem Umbringen bedroht wurde. Im Zuge der Sachverhaltsklärung wurde gegenüber dem 37-jährigen Lebensgefährten ein Betretungsverbot ausgesprochen, weshalb der Mann gegenüber den Beamten äußerst aggressiv reagierte. Erst nachdem weitere Funkmittel an die Örtlichkeit entsandt wurden, konnte der 37-Jährige (polnischer Staatsangehöriger) festgenommen werden. In weiterer Folge wurde der Festgenommene in den Arrestbereich gebracht, wo er abermals zu randalieren begann. Der Mann musste schlussendlich in einer Sicherheitszelle untergebracht werden. Aufgrund ihrer Verletzungen (Prellungen, Zerrungen und Fraktur eines Fingers) mussten zwei Beamte vom Dienst abtreten.

Presseaussendung der LPD Wien vom 07.11.2019, 10:22 Uhr

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