Soest (Nordrhein-Westfalen): Kirmesdonnerstag unruhig

Während es tagsüber beim Pferdemarkt relativ ruhig zuging, gab es für die Polizisten am Abend jede Menge zu tun. Insgesamt wurden 12 Männer zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Alkoholisiert widersetzten sie sich den polizeilichen Anordnungen, kamen Platzverweisen nicht nach und mussten dann zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam gebracht werden. Ein 19-jähriger Soester schlug nach den Polizisten und verletzte einen Beamten der Einsatzhundertschaft aus Bochum. Die Beamten mussten mehrfach einschreiten, um Streitende zu trennen. Ein 16-jähriger Soester kam mehreren Platzverweisen nicht nach. Er wurde zur Wache gebracht und dort von seiner Mutter wieder abgeholt. In einem Zug von Soest nach Werl kam es um 21:25 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Ein 24-jähriger Mann aus Werl randalierte und musste in Werl-Westönnen aus dem Zug geholt werden. Auch er verbrachte die Nacht im Gewahrsam. Ein 27-jähriger Mann aus Ense zeigte stark alkoholisiert den Hitlergruß und randalierte. Bei der Ingewahrsamnahme wurde bei ihm Cannabis gefunden. Eine 23-jährige Soesterin beleidigte Polizisten auf sexueller Grundlage. Insgesamt wurden 10 Anzeigen wegen Körperverletzungen geschrieben.
Acht Anzeigen gab es aufgrund von Diebstahlsdelikten. Nachdem bereits am Mittwoch ein Mann auf der Kirmes Falschgeld in Umlauf gebracht hatte, wurde er am Donnerstag um 15:20 Uhr festgenommen. Die Beamten der mobilen Wache erkannten ihn aufgrund von Bildern einer Überwachungskamera. Bei der Durchsuchung des 21-Jährigen aus Neuenrade wurde weiteres Falschgeld gefunden. Er wurde vorläufig festgenommen und zur Wache gebracht. Am späten Nachmittag vermisste eine Frau aus Soest ihren 6-jährigen Sohn. Der Junge fand allein den Weg nach Hause und konnte dort wohlbehalten angetroffen werden. Um 15:20 Uhr meldete sich ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes bei der Polizei. Er hatte einen Mann beobachtet, der an der Nöttenstraße das hintere Nummernschild eines dort geparkten Streifenwagens abriss. Der Zeuge konnte den 52-jährigen Mann bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Der Kommentar des alkoholisierten
Tatverdächtigen: „Darum wird sich mein Anwalt kümmern.“

PM der KPB Soest vom 08.11.2019

 

Neumarkt i.d.OPf. (Bayern): Trunkenheit im Verkehr – infolge Alkohol/Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort/Straßenverkehrsordnung/Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte (Polizeivollzugsbeamte)

Am 07.11.2019, in der Zeit zwischen 18:45 Uhr und 21:00 Uhr fuhr ein zunächst unbekannter Täter mit seinem Pkw aus dem Pöllinger Kreisverkehr in Richtung Ortsteil Pölling. Dabei überfuhr er die Verkehrsinsel, kam auf die Gegenfahrbahn und ins Bankett. Das dortige Verkehrszeichen wurde beschädigt und Steine von der Verkehrsinsel auf die Fahrbahn geschleudert. Es entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von rund 3.000 Euro. Anschließend entfernte er sich, ohne seinen Pflichten nachzukommen. Aufgrund von Hinweisen konnte ein 48-jähriger Mann mit seinem Chevrolet als Unfallverursacher ermittelt werden. Der Mann war beim Antreffen durch die Beamten sichtlich alkoholisiert. Einen freiwilligen Atemalkoholtest verweigerte der 48-Jährige. Außerdem widersetzte er sich der Mitnahme. Er wurde mit unmittelbarem Zwang zur Dienststelle verbracht. Dort wurde eine Blutentnahme veranlasst. Anschließend wurde er in der Haftzelle ausgenüchtert.

PM der PI Neumarkt i.d.OPf. vom 08.11.2019

 

Kufstein (Tirol): Polizeieinsatz in Kufstein zu angezeigter Bombendrohung und Entführung – Nachtrag

Den bisherigen Ermittlungsergebnissen zufolge wurde ein 20-jähriger österreichischer Staatsbürger in einem, von einer 18-jährigen österreichischen Staatsbürgerin gelenkten Fahrzeug, in welchem sich auch ein 24-jähriger und ein weiterer bisher flüchtiger Österreicher befand, festgehalten und zur Autobahnunterführung nach Ebbs-Eichelwang verbracht, wo der 20-Jährige vom 24-Jährigen mit Kabelbindern an einen Maschendrahtzaun gebunden, mehrfach geschlagen und anschließend wieder in das Auto gezerrt worden sein soll. Das 20-jährige Opfer erlitt durch diese Misshandlungen einen Knöchelbruch und mehrere Prellungen. Es wurde im BKH Kufstein ambulant behandelt.
Unmittelbar nach den Misshandlungen stieg ein weiterer 21-jähriger Österreich ebenfalls ins Fahrzeug.
Im Zuge der polizeilichen Fahndung konnte das von der 18-Jährigen gelenkte Fahrzeug letztlich angehalten werden. Noch vor Anhaltung verließ der derzeit Flüchtige das Fahrzeug und konnte bisher nicht aufgegriffen werden.
Bei dieser Anhaltung und den darauffolgenden Festnahmen sprach der 24-Jährige von einer Bombe, was letztlich zu umfangreichen Absperr- und Sicherungsmaßnahmen führte.
Die Durchsuchung des Fahrzeuges verlief negativ.
Zum Zeitpunkt der Anhaltung befanden sich also vier Personen im Fahrzeug, welche alle festgenommen wurden. Nach Klärung der ersten näheren Tatumstände wurden zwei der vier Festgenommen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Im Zuge der Anhaltung ging der 24-Jährige in der Polizeiinspektion Kufstein tätlich gegen mehrere Beamte vor. Er wurde auf Grund seines renitenten Verhaltens unter Begleitung von Cobra-Kräften in das Polizeianhaltezentrum Innsbruck überstellt. Eine polizeiliche Einvernahme war auf Grund seines Verhaltens bisher nicht möglich.
Die 18-jährige Lenkerin des Fahrzeuges befindet sich derzeit im Bezirkskrankenhaus Kufstein und wird bewacht.
Zum Motiv der Tat liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Es ist aber nicht auszuschließen, dass in misslungenen Drogengeschäften das Motiv begründet sein könnte.
Das gesamte Tatgeschehen konnte bisher nicht genau rekonstruiert werden. Seitens des LKA werden noch zahlreiche weitere Ermittlungen geführt.

PM der LPD Tirol vom 08.11.2019

 

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Mann musste in Gewahrsam genommen werden…

Am frühen Morgen des 07.11. beobachteten die Beamten im Rahmen einer Streife einen jungen Mann, der in der Burgstraße an die Eingangstür eines Nachtclubs urinierte. Daher wurde eine Personenkontrolle durchgeführt, bei der sich der Mann aggressiv und ablehnend gegen die Beamten zeigte. Da der 23-Jährige augenscheinlich erheblich alkoholisiert war und unter Drogeneinfluss stand, wurde er in Gewahrsam genommen um weitere Ordnungswidrigkeiten oder mögliche Straftaten zu verhindern

PM des PP Koblenz vom 08.11.2019

 

Leer (Niedersachsen): Ladendiebstahl und Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Donnerstagabend kam es in einem Geschäft in der Mühlenstraße zu einem Ladendiebstahl. Eine Mitarbeiterin beobachtete zwei Männer, von denen einer eine Jacke in seinen mitgeführten Rucksack steckte und den Laden, ohne zu zahlen verlassen wollte. Die eingesetzten Beamten trafen auf den 18-jährigen Mann aus Polen und seinen 44-jährigen Begleiter aus Leer. Bei dem 44-jährigen wurden bei einer Durchsuchung Gegenstände aufgefunden, die dieser aus dem betroffenen Geschäft entwendet hatte. Der 18-jährige führte in seinem Rucksack ebenfalls Waren mit sich, die er nicht bezahlte. Da sich der junge Mann vor Ort nicht ausweisen konnte, wurde er der Dienststelle zur zweifelsfreien Feststellung seiner Identität zugeführt. Hier sollte auch eine nähergehende Durchsuchung seiner Person nach weiterem Diebesgut stattfinden. Gegen diese Durchsuchung wehrte er sich zunächst verbal und beleidigte die eingesetzten Beamten. Später versuchte er zudem die Beamten zu schlagen. Der Mann musste schließlich durch die Anwendung von unmittelbarem Zwang fixiert und der Gewahrsamszelle zugeführt werden. Gegen die Männer wurden die entsprechenden Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Leer/Emden vom 08.11.2019

 

Reutlingen (Baden-Württemberg): Polizeibeamte angegriffen und beleidigt

Wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und weiteren Straftaten ermittelt das Polizeirevier Reutlingen gegen einen 38-Jährigen nach einem Vorfall, der sich am Donnerstagabend im Hohbuch ereignet hat. Gegen 23.50 Uhr wurde die Polizei von Anwohnern alarmiert, nachdem es in der Wohnung eines Paares zu einer lautstarken Auseinandersetzung gekommen war. Der unter Alkoholeinfluss stehende und aggressive Mann öffnete die Tür, sprach Drohungen aus und war nicht zu beruhigen, sodass er in Gewahrsam genommen werden musste.
Hiergegen wehrte sich der 38-Jährige heftig, indem er unter anderem nach den Beamten trat und schlug, bevor er überwältigt werden konnte. Die Lebensgefährtin des Mannes, die in der Wohnung leicht verletzt angetroffen werden konnte, wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, das sie nach erfolgter Behandlung noch in der Nacht wieder verlassen konnte. Ein Polizeibeamter trug bei dem Einsatz Verletzungen davon, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Der Beamte konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Der Beschuldigte wurde leicht verletzt und ebenfalls ambulant behandelt. Selbst in der Zelle, in der er danach die Nacht verbringen musste, randalierte er weiter. Außerdem beleidigte und bespuckte er die Beamten. Ihn erwartet nun mehrere Strafverfahren.

PM des PP Reutlingen vom 08.11.2019

 

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Heranwachsender beleidigt Polizeibeamte, die auf einer Einsatzfahrt in Wilhelmshaven unterwegs waren – Zeugen gesucht

Am Donnerstagmittag, 07.11.2019, mussten Polizeibeamte gegen 13:00 Uhr zu einem Einsatz fahren und hatten Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet.
In Höhe der Kreuzung Mitscherlichstraße/Marktstraße kam es durch eine amtsbekannte Person zu einer Beleidigung. Beim Vorbeifahren des Funkstreifenwagens richtete der Heranwachsende eine unrühmliche Geste an die eigentlich zu einem Einsatz eilenden Beamten.
Zu diesem Zeitpunkt war der Bereich in Höhe Fußgängerüberweges sehr gut frequentiert, so dass die Polizei um Zeugenhinweise bittet.
Personen, die zu der Zeit anwesend waren und sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Rufnummer 04421/942-0 in Verbindung zu setzen.

PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 08.11.2019

 

Neckarsulm (Baden-Württemberg): Polizeibeamter verletzt

Mehrere, aber zum Glück nur leichte Verletzungen zog sich ein Polizeibeamter am Donnerstagabend in Neckarsulm bei einer Festnahme zu. Der Polizist und seine Streifenpartnerin kontrollierten die Insassen eines PKW, wobei ihnen der Geruch von Marihuana in die Nase kam. Deshalb durchsuchten sie den Rucksack des Beifahrers. Der 22-Jährige riss den Rucksack plötzlich an sich und versuchte zu flüchten. Dies konnte der kontrollierende Beamte verhindern, woraufhin der junge Mann wild um sich schlug. Am Ende musste er doch aufgeben und wurde, mit Handschließen versehen, festgenommen. Warum er nicht wollte, dass die Polizei den Rucksack durchsucht, wurde rasch klar. In diesem befanden sich 25 Gramm Marihuanablüten.

PM des PP Heilbronn vom 08.11.2019

 

Rosenheim (Bayern): Erst regungslos, dann höchst aggressiv

Bundespolizei zeigt Minderjährigen an und stellt Polizeikosten in Rechnung.
Am Donnerstag (7. November) hat ein betrunkener 16-Jähriger die Bundespolizei in Rosenheim mehrere Stunden lang „beschäftigt“. Der jugendliche Deutsche wurde wegen Beleidigung sowie Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte angezeigt. Außerdem wird er voraussichtlich einige Kosten zu tragen haben.
Gegen 22:00 Uhr fanden die verständigten Bundespolizisten im Rosenheimer Bahnhof eine regungslose Person. Diese lag an einem der Treppenaufgänge zu den Gleisen auf dem Boden und war zunächst nicht ansprechbar. Der hinzugezogene Rettungsdienst konnte keine erheblichen Verletzungen feststellen. Offenkundig war der Jugendliche jedoch stark alkoholisiert. Als er wieder zu sich gekommen war, reagierte er sogleich aggressiv. Da er sich nicht auf den Beinen halten konnte, wurde er von der Bundespolizeistreife gestützt und vorerst zu einer Wartebank in der Bahnhofshalle gebracht. Dort beleidigte er einen der Beamten und ging lautstark unbeteiligte Bahnreisende an. Der Betrunkene wurde in Gewahrsam genommen und zur Inspektion der Rosenheimer Bundespolizei gefahren. Beim Einsteigen in das Dienstfahrzeug spuckte er einem der Polizeibeamten ins Gesicht. Auch im Wagen spuckte er mehrfach um sich.
Im Wartebereich der Inspektion, wo der minderjährige Rosenheimer der Obhut der inzwischen benachrichtigten Mutter anvertraut werden sollte, zeigte er sich nicht minder aggressiv: Er drohte den Beamten, beleidigte sie und versuchte vergeblich, einem der Bundespolizisten die Dienstwaffe zu entreißen. Nachdem er gefesselt worden war, wollte er auf die Beamten eintreten und spuckte in ihre Richtung. Schließlich musste er sich übergeben. Ein durchgeführter Atemalkoholtest lässt auf einen Wert von über zwei Promille schließen. Erst nach Mitternacht hatte sich der 16-Jährige soweit beruhigt, dass er von seiner Erziehungsberechtigten mit nach Hause genommen werden konnte. Er wird sich wegen Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs verantworten müssen. Darüber hinaus kommen auf den Jugendlichen beziehungsweise seine Eltern für den Polizeieinsatz sowie die Reinigung des Warteraums und des Dienstfahrzeugs Kosten in Höhe von mehreren hundert Euro zu.

PM der BPOLI Rosenheim vom 08.11.2019

 

Rannungen (Bayern): Reh musste erlöst werden

Auf dem Ebenhäuserweg von Rannungen in Richtung Rottershausen erfasste am Freitagmorgen, gegen 06.45 Uhr, ein Pkw-Fahrer ein Reh, das von rechts die Fahrbahn querte. Das Tier wurde bei dem Zusammenstoß so schwer verletzt, dass es von der Streifenbesatzung durch einen Schuss aus der Dienstwaffe von seinen Leiden erlöst werden musste. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von circa 800,- Euro.

PM der PI Bad Kissingen vom 08.11.2019

 

Neuruppin (Brandenburg): Gespuckt und gepöbelt

In einem Geschäft in der Karl-Marx-Straße mussten gestern gegen 05.40 Uhr Polizeibeamte zum Einsatz kommen. Ein polizeibekannter 24-jähriger Somalier hatte den Laden trotz Hausverbotes betreten und darin das Personal und die Kundschaft beschimpft. Dabei spuckte er umher und reagierte nicht auf die Forderungen, das Geschäft zu verlassen. Die Polizeibeamten nahmen den alkoholisierten Mann in Gewahrsam. Dabei trat der 24-Jährige um sich und beschimpfte die Beamten. In der Gewahrsamszelle randalierte und spuckte er weiter und beschädigte die Einrichtung. Erst am späten Nachmittag, nachdem der Mann sich beruhigt hatte – wurde er wieder entlassen. Mehrere Strafanzeigen – u.a. wegen Hausfriedensbruchs und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte – wurden aufgenommen. Zudem wurde eine Kostenrechnung (Reinigung) erstellt.

PM der PD Brandenburg Nord vom 08.11.2019

 

Kastl (Bayern): Person mit vermutlicher psychischer Störung leistet innerhalb von 24 Stunden 2 Mal erheblichen Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Donnerstagmorgen ging bei der Polizeiinspektion Altötting telefonisch eine Meldung von einer Baustelle im Kastler Forst ein. Eine unbekannte männliche Person sei dort während der Morgenbesprechung der Bauarbeiter in den Baucontainer eingedrungen. Er hätte den Polier dort mit einer Eisenstange bedroht und auf die anderen Anwesenden eingeschlagen und sich entblößt. Beim Verlassen des Baucontainers nahm er zwei fremde Mobiltelefone an sich. Außerdem schlug er mit der Eisenstange die Scheibe eines Baustellenfahrzeugs ein.
Ca. 20 Minuten später wurde der Täter durch die herbeigerufene Streifenbesatzung im Ortsgebiet von Kastl festgestellt. Als die Beamten ihn ansprachen ging der Gerüstbauer sofort in Kampfstellung und mit erhobenen Fäusten auf die Polizeibeamten los. Erst mit Pfeffersprayeinsatz und körperlicher Gewalt konnte er zu Boden gebracht werden. Auch gegenüber den Rettungskräften verhielt sich der 39-jährige Burgkirchner unzugänglich und versuchte weiter auf die Einsatzkräfte einzuschlagen.
Er wurde anschließend nach ärztlicher Erstversorgung in das Inn-Salzach-Klinikum eingeliefert.
Bei der Überprüfung seiner Personalien erhärtete sich der Verdacht dass es sich um eine bekannte Person handelt. Der Burgkirchner wurde erst um 05:30 Uhr des gleichen Morgens nach Ausnüchterung aus der Haftzelle der PI Altötting entlassen. Vorausgegangen war ebenfalls ein tätlicher Angriff auf Polizeibeamte der PI Burghausen.
Ob seine Aggressionen auf den Konsum von Alkohol oder Drogen zurückzuführen sind oder er psychisch krank ist, werden die angeordneten Blutentnahmen bzw. die Untersuchung im Klinikum zeigen.
Insgesamt verletzte der Gerüstbauer innerhalb von 24 Stunden 4 Polizeibeamte. Zwei Beamte der PI Altötting waren dadurch nicht mehr dienstfähig.

PM der PI Altötting vom 08.11.2019

 

Dessau (Sachsen-Anhalt): Spuckhaube und Fußfesseln für 18-Jährigen

Am heutigen frühen Morgen, den 08. November 2019, gegen 05:15 Uhr wurde die Bundespolizei auf dem Hauptbahnhof Dessau um Hilfe gebeten, da ein 18-Jähriger hier Reisende belästigte und mit den Fäusten gegen die Scheiben des Bahn- Reisezentrums schlug. Die Beamten trafen auf einen offenbar angetrunkenen 18-jährigen Somalier, der der Aufforderung sich auszuweisen nicht nachkam. Er schlug um sich und traf hierbei einen 51-jährigen Polizeibeamten, der glücklicher Weise unverletzt blieb. Des Weiteren spuckte er stetig auf die Beamten und beschimpfte sie mit den ehrverletzenden Worten „Arschloch, Nazi, Rassist“. Er musste vor Ort gefesselt werden und wurde anschließend auf das Revier gebracht. Da er sich auch hier nicht beruhigte, um sich trat, spuckte und beleidigte, mussten ihm, zum Schutz der Beamten, neben Fußfesseln auch eine sogenannte Spuckhaube angelegt werden. Der 18-Jährige hatte einen Atemalkoholwert von 1,66 Promille und wurde gegen 08:00 Uhr, nachdem er sich beruhigt hatte, wieder aus dem Gewahrsam entlassen. Der asylsuchende Somalier wird sich nun wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Nötigung und Beleidigung verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 08.11.2019

 

Oschatz (Sachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Durch die Mitarbeiter eines Vereins, welcher u. a. ambulant betreutes Wohnen anbietet, wurde bekannt, dass ein alkoholisierter 19-Jähriger in der Einrichtung randaliert und das Personal angreift. Sowohl ein Rettungswagen, ein Notarzt als auch die Polizei fuhren zum Ort. Beim Eintreffen der Beamten hatte sich die Lage zunächst beruhigt. Doch kurze Zeit später erregte sich der junge Mann erneut und griff das Personal und auch die Polizeibeamten an. Durch die Beamten mussten ihm im weiteren Verlauf, aus Gründen der Gefahrenabwehr, Handfesseln angelegt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem 19-Jährigen einen Wert von 1,7 Promille. Gegen den jungen Mann wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PD Leipzig vom 08.11.2019

 

München (Bayern): Straßenraub; zwei Tatverdächtige festgenommen – Ludwigsvorstadt

Am Donnerstag, 07.11.2019, gegen 23:30 Uhr, fuhr ein 23-jähriger Münchner mit der Trambahn in Richtung Hauptbahnhof. Mit in dem Abteil befanden sich ein 33-Jähriger und ein 35-Jähriger (beide aus München). Diese gingen aggressiv auf den 23-Jährigen zu und forderten dessen Wertgegenstände. Als dieser sich weigerte etwas herauszugeben, stieß ihn der 33-Jährige mit den Händen vor die Brust und riss ihm die Brille von der Nase und steckte diese ein.
Die beiden Tatverdächtigen stiegen am Hauptbahnhof aus der Trambahn aus und wurden von dem 23-Jährigen verfolgt, der zeitgleich telefonisch die Polizei verständigte. Im Tal wurden die zwei Tatverdächtigen von Polizeibeamten angehalten. Bei der anschließenden Festnahme leistete der 33-Jährige erheblichen Widerstand. Dabei wurden insgesamt vier Beamte leicht verletzt.
Der 33-Jährige wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und wird dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der 35-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Beide Tatverdächtige wurden wegen des Raubs angezeigt. Der 23-Jährige wurde nicht verletzt, die Brille jedoch beschädigt.

PM (1680) des PP München vom 08.11.2019

 

Asbach-Bäumenheim (Bayern): Bedrohung von Einsatzkräften

Ein 72-Jähriger wurde am Donnerstagnachmittag um 15.00 Uhr von Zeugen stark alkoholisiert und in hilflosem Zustand in einem Bäumenheimer Ladengeschäft festgestellt. Da er der Mann sichtbar keine Kontrolle mehr über seine Körperfunktionen hatte, informierten die Zeugen den Rettungsdienst. Der 72-Jährige verweigerte jedoch zunächst jede Behandlung. In der Folge bedrohte er auch noch einen der inzwischen verständigten Polizeibeamten massiv und kündigte dessen Ermordung an. Der Mann wurde nach einiger Überzeugungsarbeit durch die eingesetzten Kräfte schließlich in ärztliche Behandlung übergeben.

PM der PI Donauwörth vom 08.11.2019

 

Weingarten/Landkreis Ravensburg (Baden-Württemberg): Mit Messer Polizisten angegriffen

Wegen des Verdachts des versuchten Totschlags, tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ermittelt die Kriminalpolizei gegen einen 42-jährigen Mann, der am späten Mittwochabend gegen 22.40 Uhr von Beamten des Polizeireviers Weingarten in der Keplerstraße vorläufig festgenommen wurde.
Der 42-Jährige Tatverdächtige sollte bereits am Dienstag mit einem Krankenwagen in eine psychiatrische Einrichtung gebracht werden, flüchtete aber noch vor dessen Eintreffen. Nachdem der Tatverdächtige zunächst verschwunden blieb, konnte dieser am Mittwochabend von einer Streifenwagenbesatzung in seiner Wohnung festgestellt werden. Nach einer ersten Kontaktaufnahme durch die geschlossene Tür sicherte der Mann zu, diese zu öffnen, attackierte aber unmittelbar darauf einen der beiden anwesenden Polizeibeamten mit einem Messer.
Den beiden Polizisten gelang es jedoch, den Angreifer zu überwältigen und ihm das Messer abzunehmen. Allerdings stürzte einer der Polizeibeamten mit dem Tatverdächtigen mehrere Treppenstufen hinunter. Während sich der mutmaßliche Täter nur leicht verletzte, erlitt der Polizeibeamte schwerere Verletzungen, aufgrund derer er bis auf Weiteres dienstunfähig ist. Das zuständige Amtsgericht hat zwischenzeitlich die einstweilige Unterbringung des 42-Jährigen in einer psychiatrischen Klinik angeordnet.

PM des PP Konstanz vom 08.11.2019

 

Salzburg: Schwere Nötigung und Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 08. November 2019, um 02.03 Uhr, bedrohte vor einem Lokal in Salzburg ein 32-jähriger Rumäne den Türsteher um somit den Einlass in das Lokal zu erzwingen. Der Rumäne wurde in weiterer Folge von der Polizei festgenommen und auf die Polizeiinspektion verbracht. Er verhielt sich während der gesamten Amtshandlung aggressiv und unkooperativ. Auf der Dienststelle verlangte er den Gang zur Toilette. Auf dem Weg zu dieser versetzte er einem Polizisten einen Stoß gegen den Oberkörper. Beim Anlegen der Hand – und Fußfesseln wehrte er sich vehement und bedrohte die Polizisten mit dem Umbringen. Er wurde in das Polizeigefangenenhaus Salzburg überstellt.

Presseaussendung der LPD Salzburg vom 08.11.2019, 06:46 Uhr

 

Salzburg: Gefährliche Drohung und Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am Abend des 07. November 2019 wurde in Salzburg ein 26-jähriger Taxilenker von einem alkoholisierten 50-jährigen Fahrgast plötzlich während der Fahrt gewürgt und mit dem Umbringen bedroht. Das Fahrzeug konnte vom Taxilenker angehalten und verlassen werden. Der 50-jährige Fahrgast, welcher im Taxi seine Geldbörse liegen ließ, stieg ebenfalls aus und entfernte sich zu Fuß vom Fahrzeug. Er konnte kurz darauf von einer Polizeistreife angetroffen werden.
Nach erfolgter Ersterhebung und Vernehmungen griff der 50 Jährige plötzlich einen der Polizisten an und versetzte ihm einen tritt mit dem Knie. Er wurde festgenommen und in das Polizeigefangenenhaus Salzburg verbracht. Ein Alkotest ergab einen Wert von 2,6 Promille.

Presseaussendung der LPD Salzburg vom 08.11.2019, 06:45 Uhr

 

Wien: Festnahme nach Diebstahl und Widerstandshandlungen

07.11.2019 / 04., Johann-Strauß-Gasse,
Im Zuge einer Streife bemerkten Beamte der Polizeiinspektion Taubstummengasse gestern zwei Männer mit auffälligem Verhalten. Bei einer in Folge durchgeführten Personenkontrolle stellten sie fest, dass beide Männer mutmaßliches Diebesgut (Lebensmittel) am Körper versteckt hielten. Es stellte sich heraus, dass die Gegenstände tatsächlich von einem nahegelegenen Supermarkt gestohlen worden waren. Bei einem Angehaltenen (36, Stbg: Deutschland) wurde eine verbotene Waffe, ein Schlagring, aufgefunden. Der Mann war beim Einschreiten der Beamten erheblich alkoholisiert, eine Alko-Vortest ergab 3,42 Promille. Der zweite Mann (39, Stbg: Ungarn) setzte während der Anhaltung ein aggressives Verhalten und versuchte, Polizisten zu verletzen. Er wurde festgenommen. Beide Personen wurden mehrfach angezeigt und befinden sich derzeit in fremdenpolizeilicher Anhaltung.

Presseaussendung der LPD Wien vom 08.11.2019, 10:20 Uhr

 

Wien: Zwei verletzte Beamte nach Widerstand

06.11.2019, 19.00 Uhr / 21. Bezirk
Eine 61-Jährige verständigte die Polizei da sie von ihrem Lebensgefährten mit dem Umbringen bedroht wurde. Im Zuge der Sachverhaltsklärung wurde gegenüber dem 37-jährigen Lebensgefährten ein Betretungsverbot ausgesprochen, weshalb der Mann gegenüber den Beamten äußerst aggressiv reagierte. Erst nachdem weitere Funkmittel an die Örtlichkeit entsandt wurden, konnte der 37-Jährige (polnischer Staatsangehöriger) festgenommen werden. In weiterer Folge wurde der Festgenommene in den Arrestbereich gebracht, wo er abermals zu randalieren begann. Der Mann musste schlussendlich in einer Sicherheitszelle untergebracht werden. Aufgrund ihrer Verletzungen (Prellungen, Zerrungen und Fraktur eines Fingers) mussten zwei Beamte vom Dienst abtreten.

Presseaussendung der LPD Wien vom 08.11.2019, 07:45 Uhr

 

Jena (Thüringen): Meldungen aus Jena

Zweimal hat es die Polizei am Donnerstagnachmittag mit einem 31-jährigen Jenaer zu tun. Er hatte von der Stadtrodaer Straße aus die Polizei informiert, weil es zu einem Streit mit einem 80-jährigen Mann gekommen war. Der 31-Jährige war mit seinem Rad auf dem Radweg in Höhe Burgau unterwegs. Er gab an, von dem älteren Mann mit dessen Gehstock geschlagen worden zu sein, weil jener sich wohl von ihm bedrängt fühlte. Noch während des Gesprächs mit den Beamten entfernte sich der Radfahrer. Eine halbe Stunde später erschien er an der Wache der Polizeidienststelle Am Anger und begann sofort bei der ersten Befragung im Vorraum zu randalieren. Dabei attackierte er auch Polizeibeamte körperlich und beleidigte sie. Er wurde zu Boden gebracht und fixiert. Aufgrund des auffälligen Verhaltens des Mannes wurde ein Arzt hinzugezogen. Dieser fand allerdings keine Gründe um den Jenaer in eine Klinik einzuweisen. Insofern wurde er später aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen. Dennoch laufen gegen ihn Anzeigen wegen Widerstandes und Beleidigung.

PM (auszugsweise) der LPD Jena vom 08.11.2019

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