Sankt Martin (Rheinland-Pfalz): Betrunkener beleidigt Polizeibeamten

– Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117686/4435223 –
Am 08.11.2019, gegen 23:30 Uhr, bat der Security-Dienst des Martinus-Weinfestes hiesige Dienststelle um Unterstützung, da es zu Problemen mit einem aggressiven Betrunkenen gekommen sei. Die Beamten fuhren vor Ort und konnten dort einen 52jährigen Mann aus Baden-Württemberg antreffen. Dieser hatte zuvor von der Security ein Hausverbot ausgesprochen bekommen, weigerte sich nun jedoch die Örtlichkeit zu verlassen. Auch den Polizeibeamten gegenüber verhielt sich der Mann aggressiv und unkooperativ, weshalb ihm ein Platzverweis ausgesprochen wurde. Diesem kam er jedoch erst nach Androhung der Ingewahrsamnahme nach. Im Gehen drehte sich der Mann nochmals zu einem Beamten um und beleidigte diesen in Fäkalsprache. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet. Einen Atemalkoholtest verweigerte der Mann.

PM der PD Landau vom 09.11.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Randalierer landet im Polizeigewahrsam.

Am Freitagmorgen randalierte ein 37-jähriger Mann in der Hagener Innenstadt. Gegen 08.50 Uhr war der Mann Passanten in der Elberfelder Straße aufgefallen, als er mit Steinen und Bierflaschen um sich warf. Dabei traf er einen Linienbus der Hagener Verkehrsbetriebe. An dem Bus wurde eine Seitenscheibe getroffen, die zu Bruch ging. Die herbeigerufenen Polizeibeamten stellten den aggressiven Mann und brachten ihn ins Polizeigewahrsam, wo er ausreichend Zeit fand, um sich zu beruhigen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

PM der POL Hagen vom 09.11.2019

 

Kehl (Baden-Württemberg): Mehrere Beamte verletzt

Bei einem Einsatz am heutigen frühen Morgen wurden vier Beamte des Polizeireviers Kehl verletzt. Die Ermittler wurden gegen 5.20 Uhr aufgrund eines Streits zwischen einer Frau und einem Mann in eine Wohnung in der Innenstadt gerufen. Da sich der dort befindliche 23-Jährige hierbei nicht nur äußerst aggressiv gegenüber der jungen Frau, sondern auch den um Schlichtung bemühten Beamten zeigte, sollte er der Wohnung verwiesen werden. Hierbei leistete er massiven Widerstand. Vier der eingesetzten Ordnungshüter trugen durch Tritte und Bisse des Randalierers Blessuren davon. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Offenburg vom 09.11.2019

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Auseinandersetzung endet im Polizeigewahrsam

In den frühen Samstagmorgenstunden griff ein weiblicher Gast in einer Gaststätte in der Maudacherstraße die Wirtin an. Die hinzugerufene Funkstreifenwagenbesatzung musste die aggressive Störerin vor der Lokalität fixieren. Ein unbeteiligter männlicher und zugleich alkoholisierter Gast solidarisierte sich mit der Störerin und schlug unvermittelt einem hinzukommenden Polizeibeamten ins Gesicht. Der Angreifer wurde durch weitere Polizeibeamte ebenfalls fixiert und gefesselt. Dies missfiel der sich ebenfalls in der Lokalität befindlichen und zugleich ebenfalls alkoholisierten Schwester des Angreifers, so dass diese einen weiteren Polizeibeamten von hinten angriff.
Auch die Schwester wurde gefesselt und auf die Dienststelle verbracht, wo den Geschwistern jeweils eine Blutprobe entnommen wurde. Der männliche Angreifer verblieb den Rest der Nacht im polizeilichen Gewahrsam. Durch die Angriffe wurden vier Polizeibeamte leicht verletzt. Gegen alle Beschuldigten wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

PM des PP Rheinpfalz vom 09.11.2019

 

Hochheim am Main (Hessen): Veranstaltung „Hochheimer Markt“, 65239 Hochheim am Main, Am Weiher, 08.11.2019, 18:00 Uhr – 09.11.2019, 05:00 Uhr

Am 08.11.2019 eröffnete der 535. Hochheimer Markt, welcher noch bis zum 12.11.2019 andauert. Am ersten Veranstaltungsabend war ein mäßiges Besucheraufkommen durch die Polizei zu verzeichnen. Die Polizei war im Rahmen der Veranstaltung präsent und an der eingerichteten Marktwache für Besucher ansprechbar. Im Einsatzverlauf kam es zwischen 21:00 Uhr – 01:00 Uhr zu mehreren Körperverletzungsdelikten zwischen weiblichen Jugendlichen, einer Sachbeschädigung sowie einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Durch die Polizei mussten mehrere Platzverweise ausgesprochen und durchgesetzt werden.

PM (auszugsweise) der PD Main-Taunus vom 09.11.2019

 

Mitte (Berlin): Frau läuft auf Fahrbahn und greift Polizeikräfte an

Eine Frau, die in der vergangenen Nacht in Moabit immer wieder auf die Straße lief, löste einen Polizeieinsatz aus. Gegen 0.30 Uhr wurden Polizistinnen und Polizisten in die Turmstraße alarmiert, nachdem die Frau mehrmals auf die Straße lief und Fahrzeugführer abbremsen mussten, um ein Zusammenstoß zu verhindern. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte lief die 40-Jährige von der Straße auf dem Gehweg, griff eine am Fahrbahnrand stehende Glasflasche und schlug diese gegen eine Hauswand. Mit der abgebrochenen Flasche in der Hand bedrohte die Frau dann die Polizeibeamtinnen und -beamten und ging mehrmals auf diese zu. Zur Eigensicherung nahm ein Polizist seine Dienstwaffe in die Hand und richtete sie auf die 40-Jährige. Die Einsatzkräfte forderten die Frau anschließend mehrfach auf, die Flasche fallenzulassen. Diese Aufforderungen ignorierte sie und stach sich mit der abgebrochenen Flasche in eine Hand, sodass diese stark blutete. Der Polizeibeamte stecke daraufhin seine Dienstwaffe weg und versuchte, ihr die abgebrochene Flasche mit einem Mehrzweckstock aus der Hand zu schlagen. Daraufhin ging die Frau auf einen Polizisten zu, der zurückweichen musste. Anschließend setzten Polizeikräfte ein Reizstoffsprühgerät ein. Als die 40-Jährige den Kopf senkte, ergriffen sie die Polizistinnen und Polizisten. Die Frau hielt die abgebrochene Flasche weiter in der Hand, steckte ihren Daumen in den Flaschenhals und verletzte sich dabei an der anderen Hand. Kurz darauf gelang es den Kräften, die Finger der Frau zu lösen, ihr die Flasche wegzunehmen und ihr dann trotz Gegenwehr die Handfessel anzulegen. Im Anschluss wurde die 40-Jährige von Rettungskräften zunächst am Ort versorgt und dann zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, in dem ihr auch Blut abgenommen wurde. Bei dem Einsatz des Reizstoffsprühgeräts erlitt ein Polizeibeamter Augenreizungen und beendete nach ambulanter Behandlung seinen Dienst. Gegen die Frau leiteten die Polizeikräfte Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ein.

PM Nr. 2681 der POL Berlin vom 09.11.2019

 

Bielefeld-Mitte (Nordrhein-Westfalen): Zwischenbilanz der Polizei zu den Demonstrationen in Bielefeld

Der Aufzug der Partei „Die Rechte“ sowie die Gegendemonstrationen haben gegen 15 Uhr die Kundgebungsorte am Landgericht erreicht.
Während etwa 230 Teilnehmer der Partei „Die Rechte“ vor dem Landgericht mit ihrer Zwischenkundgebung begonnen haben, sammelten sich in Sichtweite auf dem Niederwall ungefähr 14.000 Gegendemonstranten.
Vor Beginn der Demonstrationen kam eine Person einem Platzverweis der Einsatzkräfte nicht nach. Zur Durchsetzung des Platzverweises wurde sie in Gewahrsam genommen. Dabei wehrte sich die Person, wodurch ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde.
Eine weitere Person wurde festgenommen, nachdem die Polizeibeamten im Rahmen der Kontrolle feststellten, dass gegen diese Person ein Haftbefehl bestand.
Nachdem sich der Aufzug der Partei „Die Rechte“ an der Bahnhofsrückseite in Bewegung setzte, kam es zu folgenden kleineren Zwischenfällen auf dem Aufzugsweg:
In der Kurfürstenstraße, nahe der Mindener Straße, versuchten gegen 14 Uhr etwa 50 Personen eine Sperrstelle der Polizei zu durchbrechen. Die Polizeikräfte setzten Pfefferspray ein und konnten den Durchbruch verhindern. Sechs Personen wurden in Gewahrsam genommen.
In der Elsa-Brändström-Straße setzten sich gegen 14:10 Uhr etwa 100 Personen auf den Aufzugsweg und versuchten, diesen zu blockieren. Die Blockade wurde von der Polizei als gesonderte Versammlung qualifiziert. Der Aufzug der Partei „Die Rechte“ konnte ohne Störung vorbeigeführt werden.
Im späteren Verlauf durchbrach eine männliche Person in Höhe der Kunsthalle die Absperrung und versuchte, dort erfolglos eine Fahne der Partei „Die Rechte“ zu ergreifen. Dabei kam sie eigenständig zu Fall. Der Mann wurde vor Ort nach Personalienfeststellung entlassen. Das Einsatzkonzept der Polizei ist bislang aufgegangen. Größere Störungen sind bis zu diesem Zeitpunkt unterblieben.

PM der POL Bielefeld vom 09.11.2019

 

Neu-Ulm (Bayern): Widerstand, Körperverletzungsdelikte und Sachbeschädigungen in Neu-Ulm

Am Samstag, 09.11.2019, kam es gegen 04:00 Uhr zunächst zu zwei Sachbeschädigungen an Pkw bei einem Tanzlokal in der Lessingstraße im Neu-Ulmer Stadtteil Offenhausen. Hierbei wurde bei einem Pkw die hintere, linke Türe eingedellt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe v. ca. 1000 EUR. Bei dem zweiten Pkw wurde das linke Rücklicht beschädigt. In der Folge entwickelte sich, auf Grund der vorangegangenen Sachbeschädigungen, eine körperliche Auseinandersetzung zwischen drei gambischen Staatsbürgern. Hierbei schlugen zwei 40-jährige Männer auf einen 21-jährigen ein. Der junge Mann wurde dadurch leicht im Gesicht verletzt. Nachdem zwei Türsteher die Rangelei mitbekamen, wollten sie die Beteiligten trennen und wurden bei diesem Unterfangen von mehreren unbekannten Tätern angegangen. Hierbei erlitten die Türsteher jedoch keine Verletzungen. Schließlich waren mehrere Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Neu-Ulm sowie Kräfte aus Weißenhorn und dem benachbarten Baden-Württemberg an der Einsatzörtlichkeit eingetroffen. Einer der beiden 40-jährigen Gambier verweigerte zunächst seine Personalien anzugeben und zeigte sich äußerst aggressiv und unkooperativ, was zur Folge hatte, dass er fixiert werden musste. Da er fortwährend versuchte, sich aus dieser Fixierung zu befreien, erfolgte eine Fesselung, welche der Mann durch erblichen Widerstand zu verhindern versuchte. Des Weiteren wurden die eingesetzten Polizeibeamten durch den 40-jährigen beleidigt. Ein Beamter wurde während der Widerstandshandlung in die Hand gebissen und erlitt hierdurch leichte Verletzungen. Die beiden 40-Jährigen wurden auf Grund ihres aggressiven Verhaltens in Gewahrsam genommen und zur Polizeiinspektion Neu-Ulm verbracht. Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und weitere Angaben – insbesondere zu den unbekannten Tätern, welche die Türsteher angegangen haben – machen können, sich unter der Tel. 0731/8013-0 zu melden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 09.11.2019

 

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