Anklam (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeilicher Großeinsatz auf Grund einer Schlägerei

In der Nacht vom 23. zum 24. November 2019 wurde in der Anklamer Mehrzweckhalle „Volkshaus“ eine Tanzveranstaltung durchgeführt. Um 03:54 Uhr teilte ein Zeuge der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg über Notruf mit, dass es vor dem „Volkshaus“ zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen einer Vielzahl von Personen käme.
Den ersten Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Anklam bot sich bei ihrem Eintreffen im Bereich vor dem „Volkshaus“ eine unübersichtliche und unklare Lage. In einer Menschenmenge von ca. 150 bis 200 Personen kam es zu zum Teil heftigen verbalen Auseinandersetzungen zwischen mehreren, nicht eindeutig voneinander abgrenzbaren, Personengruppen.
Auch Mitarbeiter des Ordnungsdienstes der Veranstaltung waren zeitweise betroffen. Mehrere, teilweise stark angetrunkene, Personen versuchten mehrfach, die polizeilichen Maßnahmen der eingesetzten Beamten zu stören. Zur Trennung der Personengruppen und zum Schutz der Beamten wurde gegen eine Vielzahl von Personen Platzverweise ausgesprochen und ein Diensthund eingesetzt. Im weiteren Einsatzverlauf konnte so die Anzahl der Personen vor dem „Volkshaus“
auf ca. 40 bis 50 verringert werden.
Bei der Durchsetzung der Platzverweise kam es zu einer Widerstandshandlung gegen einen der eingesetzten Polizeibeamten durch einen 35-Jährigen aus einer Gemeinde des Amtes Anklam-Land. Der Beamte und der Tatverdächtige blieben unverletzt. Ein 29-Jähriger aus Anklam wurde durch weitere eingesetzte Beamte in Gewahrsam genommen, da dieser die Einsatzmaßnahmen massiv störte und dem ihm erteilten Platzverweis nicht Folge leistete.
Durch den Einsatz weiterer Funkstreifenbesatzungen und einer verstärkten Polizeipräsenz im Stadtgebiet gelang es, die Lage bis 05:00 Uhr soweit zu beruhigen, dass der polizeiliche Einsatz im Anklamer Stadtgebiet beendet werden konnte.
Nach derzeitigem Erkenntnisstand war eine wechselseitig begangene Körperverletzung zwischen einem 23-Jährigen und einem 33-Jährigen, beide wohnhaft in einer Gemeinde des Amtes Anklam-Land, ursächlich für die Auseinandersetzungen vor dem „Volkshaus“. Beide erlitten jeweils Verletzungen im Gesichtsbereich und wurden mit Rettungswagen in das Anklamer Klinikum verbracht. Zu den Hintergründen oder Motiven können derzeit keine Angaben gemacht werden, diese sind u. a. Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Insgesamt kamen 15 Funkstreifenwagen des Polizeipräsidiums Neubrandenburg sowie 3 Funkstreifenwagen der Bundespolizeiinspektion Pasewalk zum Einsatz.
Die Kriminalpolizei Anklam hat Ermittlungen, u. a. wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, aufgenommen. Zeugen oder Geschädigte der Auseinandersetzungen vor dem „Volkshaus“ werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Anklam unter der Tel.-Nr. 03971 251-0, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

PM des PP Neubrandenburg vom 25.11.2019

 

Stephanskirchen (Bayern): Beamte angegriffen und beleidigt

Beamte wurden wegen eines Streites nach Stephanskirchen gerufen. Dort konnte ein 37-Jähriger Mann vor Ort angetroffen werden. Der Sachverhalt konnte ermittelt werden, dass der Mann sich mit einem 31-Jährigen stritt und wohl auch geschlagen hatte.
Der 37-Jährige wurde immer aggressiver, zeigte sich unkooperativ und gewaltbereit. Ihm wurde ein Platzverweis erteilt, dem er letztlich auch nachkam und die Wogen schienen sich beruhigt zu haben.
Rund 30 Minuten später verständigte der 31-Jährige die Polizei, dass sein Kontrahent jetzt wieder vor der Tür steht. Dort von der Polizei angetroffen wurde ihm der Gewahrsam erklärt. Der Mann baute sich vor der Streife auf, ballte die Fäuste und schrie, dass die Beamten ruhig herkommen können. Plötzlich ging der Mann auch auf die Beamten los und er konnte letztlich überwältigt und gefesselt werden. Auf dem Transport zum Dienst-Pkw spuckte der Mann herum und im Inneren des Fahrzeuges trat er mit den Füßen gegen die Fahrzeugsitze. Fortlaufend beleidigte der Mann die eingesetzten Beamten mit übelsten Schimpfwörtern.
Der gesamte Vorgang wurde mit der mitgeführten BodyCam der Beamten aufgenommen. Es kam zu keinen Verletzungen der Beamten. Die Staatsanwaltschaft Rosenheim ordnete eine Blutentnahme an, da der Randalierer einen Atemalkoholtest verweigerte.
Ein Strafverfahren wegen eines Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte sowie Körperverletzung und Hausfriedensbruchs zum Nachteil seines 37-Jährigen Nachbarn wurde eingeleitet.

PM der PI Rosenheim vom 25.11.2019

 

Wolfratshausen (Bayern): Wolfratshauser randaliert in Tankstelle und leistet Widerstand bei Festnahme

Der Sonntagnachmittag endete für einen 31-jährigen Wolfratshauser, der zunächst in einer Tankstelle randaliert hat, im Krankenhaus Wolfratshausen. Es wird wegen diverser Straftaten gegen ihn ermittelt.
Der 31-jährige Wolfratshauser nahm am Donnerstagnachmittag, den 24.11.2019 gegen 16.00 Uhr, in der Tankstelle in der Königsdorfer Straße mehrere Gegenstände aus den Regalen, warf sie auf den Boden und schrie in Anwesenheit mehrerer Kunden herum. Doch dabei blieb es nicht. Ein 59-jähriger Mann aus Königsdorf, der gerade getankt hatte und in der Tankstelle noch einen Kaffee trank, wurde vom Wolfratshauser gepackt und gegen die Theke gedrückt. Zwischen dem Wolfratshauser und dem Mann aus Königsdorf entwickelte sich eine Auseinandersetzung, im Laufe derer der Wolfratshauser den Königsdorfer einen Faustschlag ins Gesicht verpasste und ihm auch noch in die Rippen schlug.
Auch durch eine Streife der Wolfratshauser Polizei konnte die Situation nicht gleich unter Kontrolle gebracht werden. Der 31-Jährige setzte sein aggressives und absolut unberechenbares Verhalten fort. Er wehrte sich mit Kräften gegen die Fesselung der Polizeibeamten und versuchte auch die Polizisten zu bespucken. Da der 31-jährige Randalierer sich selbst in der Tankstelle eine Verletzung am Kopf zuzog, wurde er ins Krankenhaus Wolfratshausen gefahren. Allerdings legte sich eine Aggression auch dort erst, als ihm ein Notarzt eine Beruhigungsspritze verabreichte.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München II wurde im Krankenhaus eine Blutentnahme durchgeführt. Der 31-Jährige, der über zwei Promille Alkohol intus hatte und offensichtlich auch unter Drogeneinfluss stand, hat sich nun wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu verantworten.
Sein Verhalten wurde nicht nur durch die Kamera in der Tankstelle, sondern auch durch die von den Polizeibeamten mitgeführte Body-Cam aufgezeichnet.
Der 31-Jährige ist bei der Polizei kein Unbekannter. Er fiel in den letzten Jahren immer wieder mit Diebstählen, Sachbeschädigung und zuletzt mit einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz auf.

PM der PI Wolfratshausen vom 25.11.2019

 

Weil am Rhein (Baden-Württemberg): Gesuchter Straftäter widersetzt sich der Polizei – Festnahme

Am Freitag, 22.11.19, gegen 21.30 Uhr, erkannten Polizisten aus Weil einen gesuchten 20-jährigen Mann in einem Zug bei der Haltestelle Pfädlistraße. Da auch der 20-jährige die Polizisten wahrnahm, versuchte er sich im Zug zu verstecken. Aufgrund eines bestehenden Haftbefehls, unter anderem wegen Diebstahls- und Betrugsdelikten, wurde der Mann festgenommen, wogegen er sich mit Leibeskräften zur Wehr setzte. Er konnte jedoch überwältigt, festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert werden. Den Mann erwartet nun eine weitere Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Freiburg vom 25.11.2019

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Personen stören Maßnahmen von Polizeibeamten

Gleich mehrere unbeteiligte Personen störten am Samstagnachmittag eine Maßnahme von Polizeibeamten vor einem Supermarkt in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße. Als diese kontrolliert werden sollten, widersetzten sich zwei aus der Gruppe dagegen mit Gewalt, so dass sie schließlich in Gewahrsam genommen werden mussten.
Eine Polizeistreife war um 14.40 Uhr aufgrund eines Körperverletzungsdelikts vor dem Einkaufsmarkt mit der Aufnahme des Falles beschäftigt. Personen aus einer von der Tat unbeteiligten Gruppe störten die Maßnahmen der Beamten immer wieder und kamen den ausgesprochenen Platzverweisen nicht nach. Schließlich mussten zwei weitere Streifenwagenbesatzungen zur Unterstützung nachalarmiert werden.
Als der Gruppe die Kontrolle angekündigt wurde, ging ein 33-Jähriger wild gestikulierend auf die Polizisten zu. Er wurde daraufhin in Gewahrsam genommen.
Der Mann widersetzte sich der Maßnahme und musste schließlich gewaltsam zum Polizeirevier verbracht werden. Angeblich die 24-jährige Freundin des Mannes, die ebenfalls der Gruppe angehörte, versuchte noch den 33-Jährigen aus dem Griff der Polizeibeamten zu befreien. Auch sie wurde daraufhin in Gewahrsam genommen und zum Revier transportiert. Dabei versuchte sie die Polizisten zu treten und leistete genauso Widerstand. Zudem beleidigte sie alle Polizeikräfte mehrfach.
Das Paar stand deutlich unter Alkoholeinwirkung. Ein Alkoholtest beim 33-Jährigen ergab einen Wert von 1,36 Promille. Der Gewahrsam wurde am Abend aufgehoben.

PM des PP Karlsruhe vom 25.11.2019

 

Wiehl/Gummersbach (Nordrhein-Westfalen): Angriffe auf Polizisten

Am Sonntag (24. November) wurden Polizisten bei Einsätzen in Wiehl und Gummersbach von unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehenden Randalierern angegriffen und verletzt. Auf der Brucher Straße war gegen 04.30 Uhr ein Rettungswagen im Einsatz, weil ein alkoholisierter 18-Jähriger in die Wiehl gefallen war. Völlig durchnässt drohte dem jungen Mann bei Temperaturen um den Gefrierpunkt eine Unterkühlung. Doch helfen lassen wollte sich der 18-Jährige aus Wiehl offenbar nicht – er verhielt sich gegenüber der Rettungswagenbesatzung ausgesprochen aggressiv. Zu Hilfe gerufene Polizisten beleidigte der 18-Jährige fortwährend und schlug beim Transport im Rettungswagen um sich, so dass ein Polizeibeamter leichte Verletzungen davontrug. Die Polizei leitete gegen den Wiehler ein Strafverfahren ein. Weil er neben Alkohol- vermutlich auch Drogeneinfluss stand, veranlassten die Beamten zwei Blutprobenentnahmen. Im zweiten Fall war eine Streifenwagenbesatzung am Sonntagabend zu einem Streit im Ortsteil Gummersbach-Becke gerufen worden. Als die Beamten schlichtend eingreifen wollten, schlug ein 34-jähriger Gummersbacher mehrfach auf einen Beamten ein und verletzte diesen am Kopf. Der 34-Jährige konnte von den Beamten überwältigt werden, versuchte sich aber fortwährend mit Schlägen und Tritten zur Wehr zu setzen. Zudem stieß der Mann gegen die eingesetzten Polizisten immer wieder Bedrohungen mit dem Tode aus. Der Beschuldigte stand stark unter Alkoholeinfluss, hatte nach eigenen Angaben aber im Verlaufe des Wochenendes mehrfach Betäubungsmittel konsumiert. Auch in diesem Fall veranlasste die Polizei zwei Blutprobenentnahmen und leitete ein Strafverfahren ein.

PM (251119-1049) der KPB Oberbergischer Kreis vom 25.11.2019

 

Kleve (Nordrhein-Westfalen): Mann leistete Widerstand

Als die alarmierten Rettungskräfte am Samstagmorgen, 23.11.2019, gegen 07.00 Uhr, auf der Krohnestraße bei einer auf dem Gehweg liegenden Person eintrafen und ihn ansprachen, reagierte der 35-jährigen Klever aggressiv und fing an, um sich zu schlagen. Auch die hinzugerufene Funkstreife konnte den offenbar unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehenden Mann nicht beruhigen. Dabei beleidigte er die Polizisten aufs übelste. So endete der Morgen für den Mann nicht im Krankenhaus, sondern im Polizeigewahrsam. Dabei fanden die Beamten augenscheinliche Drogen bei dem Klever. Sie ließen ihm eine Blutprobe entnehmen.

PM der KPB Kleve vom 25.11.2019

 

Mainz – Altstadt (Rheinland-Pfalz): 19-Jähriger randaliert und provoziert – Polizisten mit Flaschen beworfen

Erst provoziert er einen Sicherheitsmitarbeiter des KUZ, beim Vorbeigehen mit den Worten „Komm doch her“ und beleidigt diesen mehrfach, dann klettert er über einen Zaun auf das Gelände eines geschlossenen Restaurants, wirft eine Sitzbank über den Zaun auf den Malakoff-Platz, liefert sich danach ein Gerangel mit dem Sicherheitsmitarbeiter und wird am Ende von hinzugerufenen Polizeibeamten und vorläufig festgenommen. Trotz angelegter Handschellen ruft er weiterhin „ich mach euch alle platt“. Erst auf der Dienststelle beruhigt sich der 19-Jährige aus Rheinhessen, bei welchem noch 4 möglicherweise gefälschte Geldscheine aufgefunden worden sind. Es wird nun gegen ihn wegen Beleidigung, Sachbeschädigung möglicherweise Körperverletzung und eines Falschgelddeliktes ermittelt. Er erhält einen Platzverweis für die Mainzer Innenstadt und wird kurz darauf aus dem Gewahrsam entlassen und aufgefordert Mainz zu verlassen. Gegen 01:40 Uhr taucht der Rheinhesse in Zusammenhang mit einer Körperverletzung in einem Club in der Holzhofstraße wieder auf. Zuvor ist es in diesem Club zu einer Auseinandersetzung gekommen. Ein 23-jähriger Täter und er sind aus der Lokalität verwiesen worden und konnten kurz darauf kontrolliert werden. Da er seinem Platzverweis nicht Folge geleistet hatte, verbrachte der 19-jährige die restliche Nacht in einer Zelle des Altstadtreviers.
Während des Einsatzes sind Polizeibeamte mit zwei Bierflaschen, vermutlich aus einem nahegelegenen Anwesen, beworfen worden. Die Flaschen verfehlten die Einsatzkräfte knapp und zersplitterten auf der Straße. Die Ermittlungen wegen eines tätlichen Angriffs auf Einsatzkräfte werden durch die Kriminalpolizei Mainz aufgenommen.

PM des PP Mainz vom 25.11.2019

 

Kassel (Hessen): Nach gefährlicher Flucht quer durch Kassel: Autofahrer rammt Streifenwagen und wird festgenommen

Völlig rücksichtslos ist am frühen Samstagmorgen ein Autofahrer vor der Polizei quer durch Kassel geflüchtet. Erst nachdem der 21-Jährige aus dem Landkreis Pinneberg in Schleswig-Holstein sich in eine Sackgasse manövriert hatte, gelang seine Festnahme. Dabei versuchte er noch vergeblich, sich durch das Rammen eines Streifenwagens freie Bahn zu verschaffen. Bei seiner Festnahme griff er die Beamten zudem noch mit Reizstoff an. Der mutmaßlich unter Alkoholeinfluss stehende 21-Jährige, von dem die Beamten durch einen Arzt eine Blutprobe entnehmen ließen und seinen Führerschein sicherstellten, wurde anschließend wegen seines psychischen Zustands in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.
Auf den Hyundai aufmerksam geworden war eine Streife des Polizeireviers Mitte gegen 4:50 Uhr in der Fünffensterstraße wegen dessen auffällig langsamer Fahrweise und weil deutlich sichtbar im Wagen vom Fahrer ein Mobiltelefon benutzt wurde. Die dem Fahrer daraufhin von den Beamten gegebenen Anhaltesignale ignorierte der Mann völlig und begann stattdessen mit zunehmender Geschwindigkeit über rote Ampeln in Richtung Südstadt zu flüchten. Sofort wurden weitere Funkstreifen der Kasseler Polizei alarmiert, um die rücksichtslose und gefährliche Fahrt schnellstmöglich zu stoppen. Wie die Beamten berichten, erreichte der Pkw auf seiner weiteren Flucht, die über die Frankfurter Straße, die Credestraße, das Auestadion, die Ludwig-Mond-Straße bis zum Vorderen Westen und schließlich zurück nach Wehlheiden verlief, jedoch mehrfach Geschwindigkeiten von deutlich über 100 km/h. An der Auestadion-Kreuzung soll er in seinem Kleinwagen beispielsweise mit solchem Tempo ungebremst über die rote Ampel in die Kreuzung gefahren sein. Nur durch einen Zufall querten zu dieser Zeit keine Fahrzeuge seinen Weg.
Gefährliche Flucht endet in Sackgasse.
Letztlich als der Fahrer die Kohlenstraße in Richtung Schönfelder Straße befuhr und nach links in die Friedenstraße abbog, manövrierte er sich in eine Sackgasse. Dort gelang es einer Streife dem Kleinwagen den Fluchtweg zu versperren. Zweimal, einmal rückwärts, einmal vorwärts, rammte der 21-Jährige den Funkwagen daraufhin noch, ehe er in seinem Wagen festgenommen wurde. Dabei hatte er den Reizstoff in Richtung der Polizisten gesprüht, wodurch zwei Beamte Atemwegsreizungen erlitten. Die beiden Beamten zogen sich zudem durch die Gegenwehr des Fahrers jeweils Verletzungen an der Hand zu. Der 21-Jährige, der durch Pfefferspray, das die Streife gegen ihn eingesetzt hatte, und bei seiner Festnahme ebenfalls leichte Verletzungen erlitt, wurde anschließend vorsorglich in Begleitung von Polizeibeamten mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und dort medizinisch versorgt. Anschließend brachten die Beamten ihn das psychiatrische Krankenhaus.
An dem Kleinwagen und an dem Funkwagen waren durch das Rammen jeweils Sachschäden entstanden. Die Schadenshöhe wird insgesamt auf rund 3.000 Euro beziffert.

PM des PP Nordhessen vom 25.11.2019

 

Butzbach (Hessen): Widerstand geleistet

In einer Spielothek in der Limes-Galerie randalierte ein Gast am frühen Samstagmorgen, gegen 03.25 Uhr. Der Mitarbeiter der Spielothek verständigte die Polizei, die vor Ort die Personalien des Mannes feststellen wollte. Er zeigte sich unkooperativ und wehrte sich heftig, als er schließlich nach Dokumenten durchsucht werden sollte. Er stieß einen Tisch und Barhocker um und trat nach den Polizisten, wobei er eine Beamtin leicht am Bein verletzte. Mit fünf Polizisten gelang es schließlich den Mann zu bändigen und in die Gewahrsamszellen der Polizei zu bringen, wobei er auf dem Weg dorthin auch noch eine Delle in die Tür eines Polizeifahrzeuges trat. Der Betrunkene, bei dem es sich um 34-jährigen Waldsolmser handelte, musste die Nacht zur Ausnüchterung in der Zelle bleiben. Am nächsten Morgen konnte er wieder seines Weges gehen. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

PM des PP Mittelhessen vom 25.11.2019

 

Mainz (Rheinland-Pfalz): Passanten angegriffen und Polizisten geschlagen

Mainz – Bahnhofsvorplatz (ots) – Während eines Einsatzes der Mainzer Kriminalpolizei, konnte ein 30-jähriger Mann beobachtet werden, der zunächst wahllos Passanten anpöbelte. Als er plötzlich anfing mit einer Plastikflasche gegen einen Passanten zu schlagen und diesen zu Schubsen, wurden die Kripo Beamten auf die Situation aufmerksam und wollten den 30-Jährigen einer Kontrolle unterziehen. Der bereits polizeibekannte Mann beleidigte die Beamten massiv und ließ sich nicht beruhigen. Während der Durchsetzung einer richterlich angeordneten Ingewahrsamnahme schlug und spukte der 30-Jährige gegen mehrere Beamte. Ein Beamter zog sich hierbei leichte Verletzungen zu. Gegen den 30-Jährigen wurde nun eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Polizeibeamte gefertigt.

PM des PP Mainz vom 25.11.2019

 

Prenzlau (Brandenburg): Naziparole und Beleidigungen gebrüllt

Am frühen Morgen des 23.11.2019 wurden Polizisten in die Franz-Wienholz-Straße gerufen, nachdem Ruhestörungen die Anwohner um den Schlaf gebracht hatten. Ein 30-jähriger Prenzlauer erhielt daraufhin einen Platzverweis, dem er anfangs auch ohne Zögern nachkam. Doch hatte er es sich zwischenzeitlich wohl wieder anders überlegt. In der Folge rief er lauthals eine Naziparole und beleidigte die Beamten, die ihn zuvor des Feldes verwiesen hatten. Der bereits hinlänglich bekannte Mann konnte zu diesem Zeitpunkt 1,54 Promille aufweisen. Die Nacht verbrachte er dann im polizeilichen Gewahrsam.

PM der PD Brandenburg Ost vom 25.11.2019

 

Klosterfelde (Brandenburg): In Gewahrsamszelle gelandet

Bei einem Sachverhalt in der Bahnhofstraße, über den die Polizei am 23.11.2019, gegen 23:47 Uhr informiert wurde, kam einiges zusammen. Zeugen hatten hier gehört wie eine Personengruppe gelärmt und ein Mann aus ihr verfassungsfeindliche Ausrufe getätigt haben soll. Im Rahmen des Einsatzes, an dem auch Zivilkräfte beteiligt waren, fanden die Beamten die besagte Wohnung und betraten sie. Darin trafen die Polizisten auf den 26-Jährigen Tatverdächtigen, der einen Atemalkoholwert von zwei Promille pustete. Der Mann war aber ohne die Einwilligung der Wohnungsinhaberin dort und hatte sie auf ihre Aufforderung hin die Wohnung zu verlassen, bereits geschubst und getreten. Während der Anzeigenaufnahme konnte er sich nicht beruhigen, so dass die Beamten ihm Handfesseln anlegen und ihn ins Gewahrsam verbringen mussten. Hierbei wehrte sich der Mann dann erfolglos gegen die Beamten. Die in der Wohnung gefundenen Betäubungsmittel stellte die Polizei sicher. Der 26-Jährige schlief seinen Rausch in einer Zelle aus und erhielt mehrere Anzeigen.

PM der PD Brandenburg Ost vom 25.11.2019

 

Plochingen (Baden-Württemberg): Mehrere Personen angegriffen

Mehreren Strafanzeigen sieht ein 22-Jähriger entgegen, der am Sonntagabend in der Esslinger Straße durch sein aggressives Verhalten aufgefallen ist und sowohl Zeugen als auch Polizeibeamte attackiert hat. Gegen 20.20 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein, in denen von eskalierenden Streitigkeiten auf dem Gelände einer Tankstelle berichtet wurde. Nach derzeitigen Erkenntnissen hatte sich der alkoholisierte Mann in Begleitung mehrerer Personen an der Tankstelle aufgehalten und war zunächst mit einer Bekannten in Streit geraten. In diesem Zusammenhang hatte er auch eine Angestellte der Tankstelle gestoßen, die sich dabei leicht an der Hand verletzt hatte. Als die alarmierte Polizei vor Ort eintraf, trat der Verdächtige gegen den Pkw eines weiteren Begleiters und versuchte zu flüchten. Einen 51-jährigen Zeugen, der sich ihm in den Weg stellte, stieß er zu Boden. Der Mann zog sich dabei Verletzungen zu, die später in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Gegen seine anschließende Ingewahrsamnahme wehrte sich der renitente 22-Jährige dermaßen, dass die Polizeibeamten Pfefferspray und auch den Schlagstock einsetzen mussten. Zwei Beamte wurden bei der Überwältigung des weiterhin renitenten Beschuldigten leicht verletzt. Auch der 22-Jährige trug leichte Verletzungen davon. Gegen ihn wir nun unter anderem wegen Körperverletzung, Bedrohung und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Reutlingen vom 25.11.2019

 

Kerken (Nordrhein-Westfalen): Zeugen beobachten Alkoholfahrt

Weil der vor ihnen fahrende Pkw in Schlangenlinien fuhr und in den Grünstreifen geriet, haben die Fahrzeuginsassen am Samstagabend, 23.11.2019, gegen 22.15 Uhr die Polizei informiert und waren dem Autofahrer bis zu seiner Wohnung gefolgt. Auf Ansprache reagierte der 42-jährige aggressiv, beschimpfte die Zeugen und schlug gegen deren Fahrzeugscheiben. Schließlich ging er in seine Wohnung. Auch den hinzugerufenen Polizisten gegenüber verhielt sich der offenbar alkoholisierte Mann aggressiv und wenig kooperativ. Da er durch die Zeugen als Fahrer zweifelsfrei identifiziert wurde, wurde dem Mann auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen sowie sein Führerschein sichergestellt. Die Nacht verbrachte er dann im Polizeigewahrsam.

PM der KPB Kleve vom 25.11.2019

 

Hamburg: Bundespolizisten mit dem Tode bedroht

Ein Mann rastete in der S-Bahn aus und bedrohte die eingesetzten Bundespolizisten sowie deren Familien mit dem Tode. Nach mehreren Stunden hatte er sich soweit wieder beruhigt, dass er auf freien Fuß gesetzt werden musste.
Am 24.11.2019 gegen 07:15 Uhr wurden Bundespolizisten zum S-Bahnhof Landungsbrücken gerufen. Hier sollte es zu einer Auseinandersetzung in der S-Bahn gekommen sein.
Vor Ort stellten die Beamten einen 30-jährigen deutschen Staatsangehörigen fest, der eine 35-jährige ebenfalls deutsche Staatsangehörige mit den Worten „Hure, Fotze, etc.“ beleidigte. Ferner drohte er ihr Schläge an.
Die uniformierte Streife ging sofort dazwischen und untersagte dem 30-Jährigen, die Frau weiterhin anzugehen. Da er sich nicht beruhigen ließ, sollte er dem Bundespolizeirevier Hamburg-Hauptbahnhof zugeführt werden. Zuvor hatte er noch versucht, weitere Mitreisende dazu zu bewegen, ihn zu unterstützen, was unterblieb.
Während der Zuführung leistete der Mann massiven Widerstand, er trat und schlug um sich.
Der Bundespolizistin und dem Bundespolizisten gegenüber rief er lautstark Sätze wie „ich töte euch“, „ich töte eure Kinder“ und ähnliches zu.
Da der Mann nicht zu beruhigen war, wurde er in Gewahrsam genommen. Ein Amtsarzt überprüfte die Gewahrsamsfähigkeit.
Nach vier Stunden erklärte sich der Mann mit einem Atemalkoholtest einverstanden, der einen Wert von fast zwei Promille ergab.
Nachdem er sich vollständig beruhigt hatte, musste er wieder auf freien Fuß gesetzt werden.
Gegen den Mann wurden Strafverfahren eingeleitet wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung.

PM der BPOLI Hamburg vom 25.11.2019

 

Büsum (Schleswig-Holstein): Kranker Mann bedroht Polizisten

Am Sonntagmorgen hat ein als psychisch krank bekannter Mann die Büsumer Polizeidienststelle aufgesucht und die dort tätigen Beamten mit einem Hammer bedroht. Letztlich kam der 39-Jährige auf die psychiatrische Station eines Krankenhauses.
Um 09.30 Uhr begab sich der offensichtlich verwirrte Büsumer in die Vereinsallee und trat in den Wachraum. Dort tat er den Beamten einige seiner Theorien und Ansichten kund, in die er sich lauter und aggressiver werdend hineinsteigerte.
Schließlich begab er sich wieder aus dem Gebäude stellte sich mitten auf die Straße. Dort zückte er einen Zimmermannshammer und bedrohte die Polizisten, die ihm gefolgt waren. Da sich der Beschuldigte nicht beruhigen ließ, setzten die Beamten Pfefferspray ein. Letztlich gelang es den Einsatzkräften, den Mann widerstandslos in einen Streifenwagen zu setzen und in ein Klinikum zu bringen.
Das Verhalten des Beschuldigten wird eine Strafanzeige zur Konsequenz haben.
Zwei weitere fertigten die Beamten bereits am Vortag, nachdem der 39-Jährige in Büsum eine Passantin und das Verkaufspersonal eines Geschäftes beleidigt und belästigt hatte.

PM der PD Itzehoe vom 25.11.2019

 

Linkenheim-Hochstetten (Baden-Württemberg): Polizeibeamten angegriffen und dienstunfähig verletzt

Am Samstagabend wurde ein Polizeibeamter in Linkenheim-Hochstetten von einem 62-Jährigen unvermittelt angegriffen und dabei so verletzt, dass er im weiteren Verlauf seinen Dienst nicht mehr fortsetzen konnte.
Beamte des Polizeireviers Karlsruhe-Waldstadt wurden gegen 18 Uhr in die Max-Plank-Straße gerufen, nachdem es dort zu einem Körperverletzungsdelikt gekommen war, bei dem ein 62-jähriger Mann einen Hausmitbewohner geschlagen hatte. Bei den anschließenden Ermittlungen vor Ort schlug der 62-Jährige völlig unvermittelt auf einen der Polizisten ein und traf diesen am Ohr. Hierdurch erlitt der Beamte Verletzungen und konnte wenig später seinen Dienst nicht mehr fortsetzen. Der Angreifer konnte jedoch überwältigt und zu Boden gebracht. Die Polizisten brachten dem offensichtlich alkoholisierten Mann im Anschluss auf die Dienststelle und ein Richter ordnete eine Blutentnahme an. Nach Beendigung der strafprozessualen Maßnahmen musste der 62-Jährige seinen Rausch in der Gewahrsamszelle ausschlafen.
Ihn erwarten nun eine Anzeige wegen Körperverletzung sowie eine Anzeige wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Karlsruhe vom 25.11.2019

 

Lierenfeld (Nordrhein-Westfalen): Auf der Flucht vor der Polizei – Kradfahrer ohne Führerschein kollidiert mit Streifenwagen – Anzeige – Motorrad sichergestellt

Weil er sich einer Verkehrskontrolle entziehen wollte, beschleunigte Samstagnacht ein 20-jähriger Deutscher sein Motorrad auf innerstädtischen Straßen auf über 100 km/h und überfuhr zahlreiche Ampeln bei Rotlicht. Erst die Kollision mit einem Streifenwagen konnte den jungen Mann stoppen. Sowohl er als auch seine Sozia blieben unverletzt.
Am Samstag, 23. November 2019, gegen 23:35 Uhr, befuhr eine Streifenwagenbesatzung die Gumbertstraße in Fahrtrichtung Zeppelinstraße, als den Beamten eine rote Honda CBR 600 mit abgelaufenem Saisonkennzeichen auffiel.
Das Kraftrad war besetzt mit einem jungen Mann und einer Frau als Sozia. In Höhe der Gumbertstraße/Jägerstraße zeigten die Beamten dem Fahrer erstmalig eindeutige Anhaltezeichen, was dieser zum Anlass nahm, Gas zu geben und über mehrere rote Ampeln die Flucht anzutreten. Hierbei erreichte das Motorrad teilweise Geschwindigkeiten von über 100 km/h.
In einer Sackgasse des Höherweg versuchte sich der Flüchtige schließlich zu verstecken, was jedoch nicht gelang. Während seine 22-jährige Beifahrerin zwischenzeitlich abgestiegen war, quetschte sich der Düsseldorfer mit seiner Maschine zwischen einem Poller und dem Streifenwagen durch, blieb aber stecken.
Die Einsatzkräfte überwältigten ihn und legten dem Mann Handschellen an. Bei der Durchsuchung entdeckten die Polizisten noch ein verbotenes Einhandmesser. Wie sich herausstellen sollte, ist der 20-Jährige weder im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis noch konnte er einen Eigentumsnachweis für das Krad vorweisen. Ihn erwartet nun ein umfängliches Ermittlungsverfahren wegen der begangenen Verkehrsverstöße und wegen des mitgeführten Einhandmessers. Das Motorrad wurde sichergestellt.

PM der POL Düsseldorf vom 25.11.2019

 

Troisdorf (Nordrhein-Westfalen): Betrunken am Steuer eingeschlafen

Eine Troisdorfer Streife sah in der Samstagnacht (23.11.2019) gegen 02.00 Uhr, wie ein unbeleuchteter PKW von der Mendener Straße auf einen Parkplatz abbog. Die Beamten bogen ebenfalls auf den Parkplatz ab und kontrollierten den 52-jährigen Fahrer. Der Mann aus Troisdorf zeigte deutliche Anzeichen für eine Alkoholisierung. Ein Alkotest ergab einen Wert von mehr als zwei Promille. Als die Polizisten den Fahrer zur Blutentnahme in den Streifenwagen baten, leistete der 52-Jährige Widerstand und wollte nicht einsteigen. Letztlich landete er in Handschellen auf der Rücksitzbank der Streife. Auf dem Weg zur Blutprobenentnahme im Troisdorfer Krankenhaus simulierte er dann eine Ohnmacht. Diese endete prompt, als eine Ärztin mit ihren Untersuchungen begann. Ihm wurden zwei Blutproben wegen des Verdachts des Fahrens unter Alkoholeinfluss und unter Drogeneinfluss entnommen. Einen Führerschein konnte der Troisdorfer nicht vorzeigen. Es besteht der Verdacht, dass der Mann seit 2005 nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 25.11.2019

 

Stuttgart-Mitte (Baden-Württemberg): Polizeibeamter angegriffen

Ein 28 Jahre alter Mann hat am Sonntagmorgen (24.11.2019) während einer Personenkontrolle an der Kriegsbergstraße einen 41-jährigen Polizeibeamten geschlagen und ist im Anschluss geflüchtet. Die Beamten kontrollierten gegen 06.30 Uhr einen 24-jährigen Mann und seinen 28-jährigen Begleiter, der mutmaßlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand.
Während seiner Durchsuchung versuchte der 28-Jährige offenbar etwas in seiner Hosentasche zu verstecken. Er schlug dem Polizeibeamten unvermittelt mit der Faust ins Gesicht und flüchtete im Anschluss. Die Beamten fuhren zu der Wohnanschrift des 28-Jährigen und nahmen ihn dort vorläufig fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen sie ihn wieder. Der Polizeibeamte erlitt leichte Verletzungen.

PM des PP Stuttgart vom 25.11.2019

 

Werl (Nordrhein-Westfalen): Nach Streitigkeiten Tatverdächtigen gefasst

Ein 35-jähriger Werler geriet in der Nacht von Samstag auf Sonntag, gegen 00.30 Uhr, mit einem 18 und 26-jährigen Werler, in der Pater-Oswald-Straße in Streit. Im weiteren Verlauf soll es dann zu Schlägen und Tritten gegen den 35-Jährigen gekommen sein, worauf dieser leicht verletzt mit dem Rettungswagen in das örtliche Krankenhaus gebracht wurde. Da die Personalien der flüchtigen Tatverdächtigen nicht feststanden wollten Polizeibeamte im Bereich der Steinerstraße drei Personen kontrollieren. Als die Drei den Streifenwagen sahen rannten sie sofort weg. Der unter Alkoholeinfluss stehende 26-Jährige, konnte nach kurzer Verfolgung im Steinergraben gestellt werden. Er zog ein Messer, worauf ein Polizeibeamter seine Dienstwaffe zog und den Werler anwies das Messer fallen zu lassen. Dieser warf das Messer nach mehreren Aufforderungen weg.
Während die Beamten den 26-Jährigen fesselten, beleidigte er sie. Er stritt ab, an der Körperverletzung zum Nachteil des 35-Jährigen beteiligt gewesen zu sein.
Nun wird gegen den Werler wegen Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt.

PM der KPB Soest vom 25.11.2019

 

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Mann verletzt zwei Bundespolizisten

Ein Guineer (19) leistete am Freitagabend (22. November) um 22.50 Uhr einen tätlichen Angriff gegen Vollstreckungsbeamte auf der Friedrich-Ebert-Straße in Düsseldorf und verletzte dabei zwei Polizisten. Die Bundespolizei ermittelt gegen den Mann wegen des tätlichen Angriffs, der Körperverletzung und dem unerlaubten Besitz von Betäubungsmitteln.
Passanten meldeten der Bundespolizei ein Körperverletzungsdelikt auf der Friedrich-Ebert-Straße. Als die Streife der Bundespolizei den Einsatzort erreichte, flüchtete der 19-Jährige. Die Beamten eilten dem Flüchtigen hinterher, nahmen ihn fest, fesselten ihn und brachten ihn mit einem Dienstfahrzeug zur Wache. Während des Transportes leistete der Mann erheblichen Widerstand. Er bespuckte die Bundespolizisten, trat nach ihnen und schlug einem Beamten mit den geballten, gefesselten Fäusten in den Unterleib.
Auf der Wache wurden elf Verschlusstütchen Marihuana bei dem 19-Jährigen aufgefunden und beschlagnahmt. Ein Beamter erlitt eine blutende Wunde an seinem Finger, der andere hatte Schmerzen durch die Schläge in den Unterleib. Beide Beamten setzten ihren Dienst fort.
Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Dienststelle konnte er kurz nach Mitternacht verlassen.

PM der BPOLD St. Augustin vom 25.11.2019

 

Weil am Rhein (Baden-Württemberg): Gesuchter Straftäter widersetzt sich der Polizei – Festnahme

Am Freitag, 22.11.19, gegen 21.30 Uhr, erkannten Polizisten aus Weil einen gesuchten 20-jährigen Mann in einem Zug bei der Haltestelle Pfädlistraße. Da auch der 20-jährige die Polizisten wahrnahm, versuchte er sich im Zug zu verstecken. Aufgrund eines bestehenden Haftbefehls, unter anderem wegen Diebstahls- und Betrugsdelikten, wurde der Mann festgenommen, wogegen er sich mit Leibeskräften zur Wehr setzte. Er konnte jedoch überwältigt, festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert werden. Den Mann erwartet nun eine weitere Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Freiburg vom 25.11.2019

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Personen stören Maßnahmen von Polizeibeamten

Gleich mehrere unbeteiligte Personen störten am Samstagnachmittag eine Maßnahme von Polizeibeamten vor einem Supermarkt in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße. Als diese kontrolliert werden sollten, widersetzten sich zwei aus der Gruppe dagegen mit Gewalt, so dass sie schließlich in Gewahrsam genommen werden mussten.
Eine Polizeistreife war um 14.40 Uhr aufgrund eines Körperverletzungsdelikts vor dem Einkaufsmarkt mit der Aufnahme des Falles beschäftigt. Personen aus einer von der Tat unbeteiligten Gruppe störten die Maßnahmen der Beamten immer wieder und kamen den ausgesprochenen Platzverweisen nicht nach. Schließlich mussten zwei weitere Streifenwagenbesatzungen zur Unterstützung nachalarmiert werden. Als der Gruppe die Kontrolle angekündigt wurde, ging ein 33-Jähriger wild gestikulierend auf die Polizisten zu. Er wurde daraufhin in Gewahrsam genommen. Der Mann widersetzte sich der Maßnahme und musste schließlich gewaltsam zum Polizeirevier verbracht werden. Angeblich die 24-jährige Freundin des Mannes, die ebenfalls der Gruppe angehörte, versuchte noch den 33-Jährigen aus dem Griff der Polizeibeamten zu befreien. Auch sie wurde daraufhin in Gewahrsam genommen und zum Revier transportiert. Dabei versuchte sie die Polizisten zu treten und leistete genauso Widerstand. Zudem beleidigte sie alle Polizeikräfte mehrfach.
Das Paar stand deutlich unter Alkoholeinwirkung. Ein Alkoholtest beim 33-Jährigen ergab einen Wert von 1,36 Promille. Der Gewahrsam wurde am Abend aufgehoben.

PM des PP Karlsruhe vom 25.11.2019

 

Waldernbach, Rückershausen, Kreis-Straße 451 (Hessen): Alkoholisiert vor Streifenwagen gelaufen

Am Freitagabend hat sich ein 57 Jahre alter Mann auf der Kreisstraße 451 zwischen Waldernbach und Rückershausen einer Polizeikontrolle widersetzt. Die Streife war gegen 22.50 Uhr auf der Kreisstraße in Fahrtrichtung Rückershausen unterwegs, als der Mann zu Fuß aus dem Bereich eines Feldes unvermittelt auf die Fahrbahn lief und in der Dunkelheit dem Streifenwagen entgegenging. Um einen Zusammenstoß mit dem Mann zu verhindern, bremste der Fahrer des Streifenwagens stark ab und hielt mit seinem Fahrzeug an. Als die beiden Beamten den 57-Jährigen im Anschluss kontrollieren wollten, soll der Mann die Anweisungen der Beamten ignoriert und sich unter anderem mit Tritten und Schlägen gegen die polizeiliche Maßnahme gewehrt haben. Dabei wurden sowohl der 57-jährige Fußgänger, als auch ein Polizeibeamter verletzt und aufgrund der erlittenen Verletzungen in einem Krankenhaus behandelt. Da der 57-Jährige augenscheinlich stark alkoholisiert war, musste er sich im Krankenhaus zudem einer Blutentnahme unterziehen. Im Anschluss wurde der Mann zur Ausnüchterung zur Polizeistation nach Weilburg gebracht. Gegen den 57-Jährigen wurde eine Anzeige wegen des gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr, sowie wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt und er muss nun mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

PM des PP Westhessen vom 25.11.2019

 

Dortmund, Bochum (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizisten mit dem Tode bedroht – Bundespolizei ermittelt gegen 55-jährigen Bochumer

Auf dem Weg zur Nachtschicht wurde am Samstagabend (23. November) zwei Bundespolizisten beleidigt und mit Tode bedroht. Bei der Überprüfung des 55-jährigen Tatverdächtigen stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft nach ihm fahndete.
Gegen 17:10 Uhr befanden sich zwei Einsatzkräfte der Bundespolizei auf dem Weg zur Nachtschicht (Dienstbeginn 18 Uhr). Im Dortmunder Hauptbahnhof beobachteten die Beamten, wie der Sicherheitsdienst der Bahn einen 55-jährigen Bochumer an einer Wand fixierte. Nach Angaben der beiden Bahnmitarbeiter hatte der Mann Reisende und auch Kinder im Hauptbahnhof angesprochen und belästigt. Mehreren Aufforderungen den Hauptbahnhof zu verlassen, kam der Mann nicht nach. Als er daraufhin durch die Sicherheitsdienstmitarbeiter aus dem Bahnhof geführt werden sollte, wehrte er sich.
Da der Bochumer auch verbal aggressiv gegenüber den Bundespolizisten auftrat, erheblich alkoholisiert war, und eine Identitätsfeststellung vor Ort nicht möglich war, sollte er zur Wache gebracht werden. Auf dem Weg dorthin beleidigte er die Einsatzkräfte und bedrohte sie mit den Worten:“ Wenn ich jetzt eine Waffe hätte, könnte ich Euch umbringen. Und ich würde es auch tun“.
Eine Überprüfung des Bochumers ergab, dass die Staatsanwaltschaft in Bochum nach ihm suchte. Er wird dort mit einem räuberischen Diebstahl in Verbindung gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 55-Jährigen ein Wert von 1,4 Promille.
Gegen den in mehr als 20 Fällen polizeibekannten 55-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Nötigung und Bedrohung eingeleitet.

PM der BPOLD St. Augustin vom 25.11.2019

 

Fischbach (Baden-Württemberg): Polizisten beleidigt und geschlagen

Weil ein erheblich alkoholisierter 54-jähriger Mann am Sonntag gegen Mitternacht torkelnd auf der Zeppelinstraße ging und sich zudem mitten auf die Fahrbahn setzte, riefen Zeugen die Polizei. Der sich kaum auf den Beinen haltende Mann reagierte bei der Personenkontrolle aggressiv und beleidigte die Beamten. Als er aufgrund seines Zustands und Verhaltens in Gewahrsam genommen werden sollte, sperrte er sich gegen jegliche Maßnahmen, schlug und trat um sich und verletzte hierbei zwei Polizisten. Im Krankenhaus wurde eine Haftfähigkeitsuntersuchung durchgeführt, anschließend wurde er in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Friedrichshafen gebracht. Wegen Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung muss er sich nun verantworten.

PM des PP Konstanz vom 25.11.2019

 

Luckenwalde (Brandenburg): Widerstand geleistet

2950 Landkreis Teltow-Fläming, Luckenwalde, Schützenstraße / Sonntag, 24.11.2019, 01:05 Uhr
Im Rahmen einer Feierlichkeit in Luckenwalde wurde eine größere Personengruppe kontrolliert, aus welcher ein 17-Jähriger plötzlich, trotz eines sichtlich alkoholisierten Zustandes, auf ein Fahrrad stieg und davonfuhr. Die Beamten untersagten dem Jugendlichen die Fahrt, dieser ignorierte die Weisungen jedoch und setzte seine Fahrt unbeirrt fort. Der Tatverdächtige fuhr sodann die Poststraße in Richtung Trebbiner Straße mit sehr starken Schlängellinien entlang und war augenscheinlich nicht in der Lage das Fahrrad sicher im Straßenverkehr zu führen. Schließlich beabsichtigten die Beamten die Fahrt des jungen Mannes zu beenden, da dieser die Weisungen weiterhin beharrlich ignorierte. Bei diesem Versuch, schubste und entzog sich der 17-Jährige mit körperlicher Gewalt der polizeilichen Maßnahmen. Schließlich versuchte der Mann zu Fuß zu flüchten, konnte aber kurz darauf an der Straße Am Burgwall von den Polizisten eingeholt und fixiert werden. Während der Maßnahme und der aktiven Gegenwehr des Mannes wurde ein Polizist leicht verletzt, blieb jedoch weiterhin dienstfähig. Der 17-Jährige aus Luckenwalde hatte einen Atemalkoholwert von 1,44 Promille, sodass er aufgrund der Ausfallerscheinungen, die er beim Führen des Fahrrades zeigte, zu einer Blutprobenentnahme mit in die Polizeiinspektion genommen wurde. Es wurden diverse Strafanzeigen, unter anderem wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr, Beleidigung und Widerstandes gefertigt.

PM der PD Brandenburg Ost vom 25.11.2019

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): 17-Jähriger leistet Widerstand und beschimpft Polizisten

In der Nacht von Freitag (22.11.2019) auf Samstag (23.11.2019) wollten Polizisten einen Streit am Hauptbahnhof schlichten. Ein aufgebrachter junger Mann zeigte sich aggressiv, beschimpfte die Polizisten und musste letztlich in Gewahrsam genommen werden.
Gegen 00:15 Uhr erregte lautstarkes Geschrei zwischen Jugendlichen die Aufmerksamkeit von Polizeibeamten, die am Hauptbahnhof unterwegs waren. Am Südeingang gab es Streitigkeiten zwischen einem jugendlichen Mädchen und einem jungen Mann. Der junge Mann baute sich bedrohlich vor der jungen Frau auf und bewegte sich mit geballten Fäusten auf sie zu. Ein weiterer junger Mann gehörte offenbar auch zu der Gruppe. Die Beamten schritten ein und forderten den jungen Mann auf, sich ruhig zu verhalten. Die beiden männlichen Jugendlichen verhielten sich allerdings weiter aggressiv, sodass die Beamten den Streit beendeten, indem sie sie fixierten. Während sich einer der beiden daraufhin beruhigte, begann der, der ursprünglich auch das Mädchen bedroht hatte, die Beamten wüst zu beschimpfen und wehrte sich gegen die Maßnahmen. Da er sich auch im weiteren Verlauf nicht kooperativ verhielt, wurde der 17-Jährige aus Düren schließlich in Gewahrsam genommen. Auf der Fahrt zur Wache ließ er es sich nicht nehmen, die Beamten weiterhin aufs Übelste zu beleidigen.
Bis zur Beruhigung seines Gemütszustandes blieb der junge Mann in Gewahrsam, außerdem wurde seine Mutter benachrichtigt. Ausgangspunkt des Streites waren wohl persönliche Unstimmigkeiten. Das junge Mädchen und der 17-Jährige kennen sich.

PM der POL Düren vom 25.11.2019

 

Dortmund, Emsdetten, Münster (Nordrhein-Westfalen): Bahnmitarbeiter mit dem Tode bedroht und mit der Faust ins Gesicht geschlagen – Bundespolizei nimmt 24-jährigen Tatverdächtigen fest

Zu einer Bedrohung und einem Angriff auf einen Bahnmitarbeiter kam es Sonntagmorgen (24. November, 08:45 Uhr) in einer Eurobahn (RB 89924) zwischen Dortmund-Derne und dem Dortmunder Hauptbahnhof.
Den Zug nutzt ein 24-Jähriger guineischer Staatsangehöriger aus Emsdetten der in einer Sitzgruppe eingeschlafen war. Als der Prüfdienst der Eurobahn den Fahrausweis des Mannes überprüfen wollte und ihn deswegen weckte, begann dieser sofort den 53-jährigen Eurobahnmitarbeiter zu beleidigen und mit dem Tode zu bedrohen.
Im weiteren Verlauf der lautstarken Auseinandersetzung soll der 24-Jährige dem 53-Jährigen gegen den Kopf geschlagen haben. Diesem kam daraufhin ein 43-jähriger Fahrgast zur Hilfe und verhinderte so einen weiteren Angriff.
Bundespolizisten nahmen den Mann im Dortmunder Hauptbahnhof fest. Dort gab er sich als eine andere Person aus, indem er den Schülerausweis einer fremden Person vorzeigte. Zudem beleidigte er die Beamten fortwährend als Rassisten und Nazis.
Das brachte ihm neben einer Strafanzeige wegen Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung auch ein Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs von Ausweispapieren ein.

PM der BPOLD St. Augustin vom 25.11.2019

 

Fulda (Hessen): Festnahme nach Diebstahl / Widerstand

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Fulda und des Polizeipräsidiums Osthessen:
Zwei Täter nach Bandendiebstahl festgenommen – Ein Täter leistet massiven Widerstand und verletzt Polizistin!
Fulda – Am Mittwoch (20.11.) gegen 10:50 Uhr, stahlen zwei männliche Personen diverse kosmetische Artikel, im Wert von circa 1.200 Euro, aus einem Drogeriemarkt in der Bahnhofstraße.
Innerhalb einer sofort eingeleiteten Fahndung und einer sehr guten vorliegenden Personenbeschreibung, konnte eine Streife der Polizeistation Fulda eine Person im Bereich des Jerusalem-Parks feststellen. Im Rahmen der folgenden Personenkontrolle konnte die Streife in unmittelbarer Nähe zu der Person die zuvor gestohlenen Kosmetikartikel auffinden.
Bei der nun anschließenden Festnahme wehrte sich der Täter, ein 18-Jähriger aus dem Raum Gießen, massiv und verletzte eine Polizeibeamtin durch einen Ellenbogenstoß. Die Beamtin erlitt hierdurch einen Rippenanbruch. Auch ihr Kollege wurde durch den Beschuldigten im Bereich des Gesichts und des Handgelenks (Prellungen und Schürfwunden) verletzt.
Nur durch weitere hinzugerufene Polizeistreifen konnte der Täter letztlich festgenommen und zur Polizei nach Fulda verbracht werden.
Ein weiterer Täter, ein 31-Jähriger ebenfalls aus dem Raum Gießen, konnte durch die Polizei im Bereich der Rabanusstraße festgenommen werden.
Gegen die beiden Diebe wird nun wegen Bandendiebstahl ermittelt, da vermutlich weitere unbekannte Personen an der Diebstahlstat beteiligt waren. Die Ermittlungen hierzu dauern weiter an.
Die beiden Täter wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Fulda nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen, da keine Haftgründe bestanden.

PM des PP Osthessen vom 25.11.2019

 

Singen (Baden-Württemberg): Betrunkener attackiert Rettungsdienst und Polizei

Nachdem der Rettungsdienst in der Nacht zum Sonntag gegen 01.50 Uhr wegen eines erheblich alkoholisierten Mannes in die Friedrich-Hecker-Straße gerufen worden war, wurden einem Rettungssanitäter von dem 25-Jährigen in der Wohnung zwei Faustschläge ins Gesicht versetzt. Da sich der Alkoholisierte auch gegenüber den zur Unterstützung gerufenen Polizisten äußerst aggressiv verhielt, musste er überwältigt und mit Handschließen gefesselt werden. Auf der Fahrt ins Krankenhaus spuckte der 25-Jährige auf die Rückbank. Nach der Entnahme einer Blutprobe wurde der Mann in Ausnüchterungsgewahrsam genommen. Er hat sich jetzt wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu verantworten.

PM des PP Konstanz vom 25.11.2019

 

Radolfzell (Baden-Württemberg): Streifenwagen beschädigt

Während eine Streifenwagenbesatzung bei einem Einsatz wegen mehrerer alkoholisierter Jugendlicher den Streifenwagen für etwa 30 Minuten in der Höllturm-Passage abgestellt hatte, trat ein unbekannter Täter einen Außenspiegel ab. Der hierbei angerichtete Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Personen, die in der Nacht zum Samstag zwischen 00.30 -01.00 Uhr Verdächtiges in der Höllturm-Passage beobachtet haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, Kontakt mit dem Polizeirevier Radolfzell, Tel. 07732/95066-0, aufzunehmen.

PM des PP Konstanz vom 25.11.2019

 

Torgau (Sachsen): Flucht endete in der Zelle

Als Polizisten des Polizeireviers Torgau einen Renault Twingo kontrollieren wollten, missachtete der Fahrer das Anhalte-Signal und gab Gas. Er versuchte, sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen, fuhr dabei in rücksichtsloser Art und Weise über die Bundesstraße 182. Dort wechselte er mehrfach die Fahrstreifen, fuhr auch im Gegenverkehr, so dass entgegenkommende Fahrzeuge ausweichen mussten. Mit mehreren Funkstreifenwagen wurde er schließlich zum Anhalten gezwungen. Wie sich herausstellte, hatte der 21–jährige Fahrzeugführer keine Fahrerlaubnis. Ein Atemalkoholtest bei ihm zeigte knapp 0,8 Promille. Das Fahrzeug war nicht versichert, stattdessen mit einem gestohlenen Kennzeichen versehen. Mit Fahrzeug und Kennzeichen wurde offenbar erst kürzlich ein Tankbetrug im Bereich Dessau begangen. Ermittlungen hierzu laufen noch. Der 21-Jährige wurde bereits per Haftbefehl gesucht. Gleich drei Haftbefehle lagen gegen ihn vor. Er wurde festgenommen. Er muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Diebstahl verantworten. Gegen einen der beiden Insassen (m/19) wird ebenfalls wegen Urkundenfälschung ermittelt. Er hatte sich mit einem gefälschten vorläufigen Personalausweis ausgewiesen.

PM der PD Leipzig vom 25.11.2019

 

Burghausen (Bayern): Stark alkoholisiert und mit Messer Sicherheitsdienst und Polizei bedroht

Zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes einer dezentralen Unterkunft für Asylbewerber wurden in den frühen Morgenstunden des Sonntags, 24.11.2019, von einem 33-jährigen Bewohner mit einem Messer bedroht. Nachdem er mit dem Messer anschließend auch bedrohlich auf die verständigten Polizisten zuging, musste er mit unmittelbarem Zwang überwältigt werden. Der Asylbewerber aus Nigeria wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen. Die Polizeiinspektion Burghausen hat die Ermittlungen aufgenommen.
Mehrfach ermahnten zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes der dezentralen Unterkunft für Asylbewerber im Burghauser Ortsteil Lindach einen 33-jährigen, nigerianischen Staatsangehörigen zur Ruhe, nachdem er zuvor wiederholt mit lauter Musik die anderen Bewohner der Unterkunft belästigt hatte. Gegen 01:00 Uhr am frühen Sonntagmorgen drehte der Bewohner den Lautstärkeregler erneut soweit nach oben, dass ihm die Security-Mitarbeiter die Lautsprecherboxen schließlich abnahmen.
Hierauf reagierte der 33-jährige sehr aggressiv und bedrohte den Sicherheitsdienst zunächst mit einem Staubsaugerrohr. Anschließend holte er aus seinem Zimmer ein größeres Küchenmesser und setzte damit seine Bedrohungen fort. Der Sicherheitsdienst zog sich zurück und verständigte die Polizeiinspektion Burghausen.
Während der ersten, polizeilichen Befragung des Sicherheitsdienstes kam der 33-Jährige plötzlich, mit dem gleichen Messer bewaffnet hinzu und ging erneut bedrohlich auf die Polizeibeamten und die Sicherheitsdienstmitarbeiter zu. Von den wiederholten und lautstarken Aufforderungen der Polizisten, das Messer fallen zu lassen, ließ sich der Mann zunächst wenig beeindrucken. Erst nachdem beide Polizeibeamte zur Eigensicherung ihre Schusswaffen gezogen hatten, warf der Aggressor das Messer wenige Meter weg.
Jedoch widersetzte er sich den weiteren polizeilichen Anweisungen und versuchte vielmehr erneut, nach dem in kurzer Entfernung liegenden Messer zu greifen. Noch bevor ihm dies gelang, konnte er von den Polizeibeamten mit körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und schlussendlich gesichert werden. Dabei erlitt der Mann leichte Verletzungen, die anschließend ambulant im Krankenhaus Burghausen behandelt wurden.
Aufgrund seiner erheblichen Alkoholisierung über zwei Promille und der damit verbundenen Fremdgefährlichkeit wurde der Mann bei der Polizeiinspektion Burghausen in Gewahrsam genommen und nach seiner Ausnüchterung am Sonntagmittag wieder entlassen.
Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes und die Polizeibeamten blieben unverletzt. Die Polizeiinspektion Burghausen ermittelt nun wegen Bedrohung gegen den Mann.

PM des PP Oberbayern Süd vom 25.11.2019

 

Dillingen a.d.D. (Bayern): Alkoholisierte Pkw-Fahrerin leistet Widerstand

Am Sonntag, 24.11.19, fuhr eine 57-Jährige gegen 20:50 Uhr mit ihrem Auto rückwärts aus einem Grundstück auf die Schützenstraße in Dillingen aus. Sie prallte gegen einen auf der Fahrbahn geparkten Pkw Opel. Die 57-Jährige fuhr ihren Wagen nach dem Zusammenstoß etwas vorwärts, setzte dann erneut zurück und prallte abermals gegen das geparkte Auto. Zeugen verständigten daraufhin die Polizei. Die 57-Jährige wollte bei deren Eintreffen vor den Beamten zu Fuß flüchten, wurde nach kurzer Verfolgung aber schnell eingeholt und gestellt. Dabei leistete die deutlich alkoholisierte Frau Widerstand und musste gefesselt werden. Bei ihr wurde eine Blutentnahme angeordnet und ihr Führerschein wurde sichergestellt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von ca. 900 Euro.
Gegen die 57-Jährige wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM des PP Schwaben Nord vom 25.11.2019

 

Hamm-Mitte (Nordrhein-Westfalen): Verkehrsrowdies provozieren, attackieren und verletzen Polizeibeamte bei Kontrolle

Hammer Polizeibeamte hatten es am frühen Sonntagabend mit zwei äußerst aggressiven und abgebrühten Männern zu tun, die sie unter anderem körperlich angriffen und massiv beleidigten. Zudem setzten die 26 und 19 Jahre alten Aggressoren aus Beckum und Hamm dazu an, einen Streifenwagen zu beschädigen. Im Rahmen ihres unkooperativen Verhaltens kam es außerdem zu Nötigungshandlungen, Angabe falscher Personalien, Erregung öffentlichen Ärgernisses sowie versuchter Gefangenenbefreiung. Insgesamt drei Amtsträger wurden bei dem Potpourri von Straftaten leicht verletzt. Gegen 19 Uhr beabsichtigten zwei 32 und 35 Jahre alte Beamten, die Insassen eines Mercedes Benz auf der Unionstraße zu kontrollieren, da mit dem Fahrzeug zuvor eine Reihe von Verkehrsverstößen begangen worden war. Nachdem das Oberklassefahrzeug angehalten hatte, stieg der 26-jährige Fahrer aus und stieß einen der beiden Beamten gewaltsam zur Seite. Anschließend öffnete der Beckumer seinen Hosenschlitz und setzte in Anwesenheit der Beamten auf offener Straße dazu an, vor sein Fahrzeug zu urinieren. Nach entsprechender Aufforderung, dieses zu unterlassen, würdigte er die Beamten mit obszönen und verunglimpfenden Vokabeln herab. Auch der 20-jährige Beifahrer stand seinem Begleiter bei seinem verächtlichen Verhalten in nichts nach. So weigerte er sich beharrlich, seine Personalien gegenüber den Beamten preiszugeben. Anschließend beleidigte auch er die Ordnungshüter (für Passanten deutlich hörbar) immer wieder mit unflätigen und respektlosen Begriffen. Von seinem Begleiter angestachelt, begann nun auch der Fahrer wieder, gegenüber den Polizisten Gewalt anzudrohen und durch Pöbeleien Druck auszuüben. Das verächtliche und feindselige Verhalten der beiden Aggressoren fand schließlich seinen Höhepunkt darin, dass sie brennende Zigarettenkippen in den Lüftungsschacht des Streifenwagens schnippten. Den Beamten gelang es rasch, die Glut zu löschen und sie forderten personelle Unterstützung an. Bei der anschließenden Ingewahrsamnahme versuchte der 26-jährige Unruhestifter, den 20-Jährigen gewaltsam zu befreien. Zudem näherten sich plötzlich zwei unbekannte Männer und störten die Amsthandlungen der Polizei, indem sie versuchten, die beabsichtigte Maßnahmen zu vereiteln. Einer der beiden Männer hatte ein südosteuropäisches Erscheinungsbild. Er trug einen Vollbart. Der andere kann nicht weiter beschrieben werden. Beide Typen konnten durch körperlichen Einsatz und unter Zuhilfenahme von Pfefferspray zurückgedrängt werden und entfernten sich in Richtung Bahnhofstraße. Eine Identifizierung dieser Personen war vor Ort nicht möglich. Letztendlich gelang es den einschreitenden Beamten, die beiden anderen Randalierer in Gewahrsam zu nehmen. Dem Fahrer wurde wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel eine Blutprobe entnommen. Die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Wer Angaben zu den beiden unbeteiligten Männern machen kann, welche die Maßnahmen der Polizei zu verhindern versuchten, möge sich unter der Nummer 02381 – 916 – 0 beim Polizeipräsidium Hamm melden.

PM des PP Hamm vom 25.11.2019

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