Werl (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierter beleidigt Beamten

Gegen 16:55 Uhr am späten Dienstagnachmittag, wollte sich ein 38-jähriger Enser alkoholisiert mit seinem Fahrrad von der Neheimer Straße aus auf den Weg nach Hause machen. Eine Zeugin alarmierte daraufhin die Polizei. Den Beamten, der den Mann nicht nur zu seiner eigenen Sicherheit davon abbringen wollte, beschimpfte er als „Affen“, „Pisser“ und „Stück Müll“. Zudem drohte er ihm und Passanten Schläge an. Er wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt und verbrachte die Nacht in der Zelle.

PM der KPB Soest vom 27.11.2019

 

Lübz (Mecklenburg-Vorpommern): Alkoholisierte Autofahrerin nach Unfallflucht gestellt

Nach einem Verkehrsunfall mit Flucht hat die Polizei am Dienstagnachmittag bei Lübz die mutmaßliche Unfallverursacherin stoppen können.
Die 39-jährige Autofahrerin, bei der die Polizei später einen Atemalkoholwert von 2,44 Promille feststellte, soll den bisherigen Erkenntnissen zufolge in der Plauer Chaussee in Lübz auf ein verkehrsbedingt haltendes Auto aufgefahren sein.
Durch den Aufprall wurde ein weiteres Fahrzeug in Mitleidenschaft gezogen. Die mutmaßliche Unfallverursacherin flüchtete nach dem Vorfall mit ihrem Wagen, der Beschädigungen im Frontbereich aufwies. In der nur wenige Kilometer entfernten Ortschaft Passow haben Polizisten das beschädigte Auto entdeckt und es schließlich stoppen können. Im Zuge der weiteren polizeilichen Maßnahmen leistete die 39-jährige Fahrerin den eingesetzten Polizeibeamten gegenüber aktiven Widerstand, sodass ihr zeitweilig Handfesseln angelegt werden mussten.
Gegen die Frau, die zur Blutprobenentnahme gebracht wurde, ist Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Trunkenheit im Straßenverkehr, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erstattet worden. Zudem hat die Polizei den Führerschein der Frau sichergestellt. Der durch den Auffahrunfall verursachte Gesamtschaden wird derzeit auf mehrere Tausend Euro geschätzt.

PM der PI Ludwigslust vom 27.11.2019

 

Weilheim (Bayern): Staatsleugner leistet bei Vollzug eines Haftbefehls Widerstand

Ein 65-Jähriger aus dem Landkreis Weilheim hatte wegen einer Verwarnung 20 Euro zu bezahlen. Da er den Staat nicht anerkennt, weigerte er sich diese 20 Euro zu entrichten. Dies führte letztendlich dazu, dass von einem Richter ein Vollstreckungshaftbefehl erlassen wurde.
Beim Vollzug des Haftbefehls, den der Mann jederzeit mit der Zahlung der 20 Euro abwenden konnte, wurde er an seiner Wohnadresse aufgesucht. Es war eindeutig, dass er sich in seiner Wohnung befand. Er verweigerte jedoch die Öffnung der Wohnungstür. Deshalb musste die Wohnung mittels Schlüsseldienst zwangsweise geöffnet werden. Als die eingesetzten Polizeibeamten die Wohnung des Mannes betraten, weigerte er sich ihren Weisungen Folge zu leisten und musste letztendlich gefesselt werden. Dabei leistete er passiven Widerstand. Auch eine Zahlung zur Abwendung des Haftbefehls verweigerte er weiterhin. Aus diesem Grund wurde er zur Dienststelle der PI Weilheim in eine Arrestzelle gebracht. Erst nachdem er dort eine gewisse Zeit zugebracht hatte, erklärte sich der Mann bereit, mit Hilfe einer Vertrauensperson den Haftbefehl durch Zahlung der Geldbuße abzuwenden. Allerdings hatte er vorher noch die Matratze in seiner Zelle verkotet.
Die eingesetzten Beamten wurden durch die Widerstandshandlungen nicht verletzt. Der Mann wurde nach der Zahlung der Geldbuße wieder entlassen.

PM der PI Weilheim vom 27.11.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Verfolgungsfahrt vom Kamener Kreuz bis Mülheim: Festnahme am Rastplatz Entenfang mit Nagelbalken

Auf einer fast 100 Kilometer langen Strecke zwischen dem Kamener Kreuz und Mülheim an der Ruhr verfolgten Streifenwagen aus mehreren NRW-Städten am Dienstag (26.11.2019) einen Pkw aus dem Kreis Euskirchen. Der Land Rover fiel zunächst ab 22.25 Uhr mehreren Verkehrsteilnehmern auf der Autobahn 2 bei Bielefeld in Richtung Dortmund auf. Sie verständigten die Polizei.
Kurz vor dem Kamener Kreuz erkannte ein Streifenteam der Dortmunder Autobahnpolizei den weiterhin auffälligen Pkw, dessen Fahrweise bei bis zu 200 km/h extrem gefährlich war. Der Fahrer wechselte bei hohem Tempo immer wieder die Spuren, fuhr dicht auf vorausfahrende Fahrzeuge auf, bremste mehrmals auch stark ab und ignorierte die Stoppzeichen der Polizeifahrzeuge. Mehrfach gefährdete der Fahrer den Verkehr.
Die Verfolgungsfahrt führte über die A2 durch Lünen, Dortmund, Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Herten, Gelsenkirchen, Gladbeck, Bottrop und Oberhausen auf die Autobahn 3 in Richtung Köln vorbei an Duisburg und Mülheim. Eine erste Sperrstelle konnte der Fahrer bei Oberhausen mit einem riskanten Manöver durchbrechen. Kurz darauf rammte er zwei Streifenwagen.
Zwischen dem Rastplatz „Entenfang“ in Mülheim und dem Kreuz Breitscheid überfuhr der Mann auf der A3 einen von der Polizei ausgelegten Nagelbalken. Mehrere Einsatzkräfte nahmen auf der gegen 23.40 Uhr kurzzeitig gesperrten Autobahn den Fahrer, einen 60-jährigen Mann aus dem Kreis Euskirchen, fest.
Bei dem Einsatz wurden drei Polizisten und der Fahrer leicht verletzt. Zu Unfällen mit anderen Verkehrsteilnehmern kam es nicht. Vier Streifenwagen der Polizei und das Fluchtfahrzeug wurden durch gezieltes Rammen und Kollisionen beschädigt.
Die Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehrs gegen den geistig verwirrten Mann, der in eine psychiatrische Klinik eingeliefert wurde.

PM (1386) der POL Dortmund vom 27.11.2019

 

Jüchen (Nordrhein-Westfalen): Angetrunken gegen wartendes Auto gefahren – Rollerfahrerin erwartet mehrere Strafverfahren

Übermäßiger Genuss von Alkohol war wohl die Ursache für einen Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag (26.11.) in Jüchen. Gegen 16:40 Uhr war eine 38-jährige Rollerfahrerin auf der Neusser Straße in Richtung der Autobahn
540 unterwegs. Nach Angaben von Zeugen fuhr die bis dato unbekannte Lenkerin in „Schlangenlinien“, wobei sie zeitweise auch den Gehweg mit benutzte.
Am Kreisverkehr Neusser Straße / In der Aue stieß sie letztendlich gegen eine Mercedes A-Klasse, dessen 36-jähriger Fahrer verkehrsbedingt auf der Neusser Straße hielt. Die Fahrerin des Kleinkraftrades stürzte zu Boden, rappelte sich auf und versuchte die Unfallstelle zu verlassen. Als der Mercedesfahrer die augenscheinlich unverletzte Frau zur Rede stellte, reagierte diese ausgesprochen aggressiv und attackierte den Jüchener. Während der Unfallaufnahme stellte sich schnell heraus, dass die 38-jährige Bikerin offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemtest bestätigte die Wahrnehmungen der Polizisten. Dieser ergab einen Wert deutlich über dem des Erlaubten. Zwecks erforderlich gewordener Blutprobenentnahme sollte die Frau zur Wache gefahren werden. Das passte der nun immer aggressiver auftretenden Korschenbroicherin anscheinend überhaupt nicht.
Sie leistete Widerstand und sperrte sich mit Händen und Füßen gegen die Maßnahmen der Beamten. Der 38-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Den Führerschein der Korschenbroicherin brauchten die Ordnungshüter nicht sicherzustellen – sie hatte überhaupt keinen.
Die Rollerfahrerin erwartet neben einem Strafverfahren wegen alkoholbedingter Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Widerstands gegen Polizeibeamte, auch ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 27.11.2019

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Im Rausch: Frau geht gegen Polizeibeamten

Völlig außer sich war in der Dienstagnacht eine 47-Jährige. Die Frau verabredete sich spontan über das Internet mit einem Mann in Kaiserslautern. Laut Aussagen des 28-jährigen Mannes, kam die Frau bereits unter Drogeneinfluss zum Date. Das hielt sie jedoch nicht davon ab, noch eine halbe Flasche Gin zu konsumieren. Die Mischung führte wohl dazu, dass sie nicht mehr in der Lage war sich auf den Füßen zu halten.
Daraufhin fuhr der 28-Jährige die Frau in ein Krankenhaus. In der Notaufnahme sträubte sie sich jedoch mit Händen und Füßen gegen eine Behandlung und musste sich immer wieder übergeben. Auch das Eintreffen der Polizei, beeindruckte die 47-Jährige nur peripher. Gegenüber den Beamten zeigte sie sich respektlos. Sie spuckte gezielt in Richtung eines Beamten und trat mehrmals in dessen Richtung.
Um weiteres Spucken zu unterbinden, wurde die Spuckschutzhaube aufgesetzt.
Nachdem die Frau fixiert wurde, war sie behandlungsfähig. Gegen sie wird nun ermittelt.

PM des PP Westpfalz vom 27.11.2019

 

Neumünster (Schleswig-Holstein): Alkoholisierter Mann beleidigt Bundespolizisten nach Diebstahl

Gestern Abend gegen 22.45 Uhr wurden Bundespolizisten zu einem Diebstahl im Bahnhof Neumünster gerufen. Ein junger Mann hatte eine Getränkedose im DB Store entwendet.
Nach Identitätsfeststellung und Fertigung einer Strafanzeige wegen Diebstahls auf der Dienststelle verabschiedete der 30-Jährige sich mit einem „verbotenen Gruß“. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,0 Promille.
Die Beamten erteilten ihm einen Platzverweis und begleiteten ihn aus dem Bahnhof. Dort wiederholte er seinen Gruß vor anwesenden Reisenden. Das nächste Strafverfahren wurde eingeleitet wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Dem Platzverweis kam der Mann nur unter Anwendung von körperlicher Gewalt nach, dabei beleidigte er die Bundespolizisten. Die dritte Strafanzeige wurde geschrieben.

PM der BPOLI Flensburg vom 27.11.2019

 

Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen): Mann schlägt in Notaufnahme um sich und beleidigt Klinik-Personal

Ein 48-jähriger Mann aus Bad Oeynhausen hat am Dienstagabend in der Notaufnahme des Krankenhauses randaliert. Der Mann drohte den dort tätigen Helfern und schlug um sich. Dabei traf er einen Arzt am Arm.
Zudem beleidigte er das Klinik-Personal massiv und gab dabei lautstark rassistische Äußerungen von sich.
Auch in Anwesenheit der zwischenzeitlich alarmierten Einsatzkräfte der Polizei setzte der offenbar unter Alkohol- und Medikamenteneinfluss stehende Mann seine verbalen Attacken fort. Als der mit erhobenen Fäusten auf die Beamten losgehen wollte, setzten die den 48-Jährigen mit Reizgas außer Gefecht und legten ihm Handschellen an.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde dem Bad Oeynhausener eine Blutprobe entnommen. Anschließend wurde der Mann in eine psychiatrische Fachklinik gebracht. Gegen den 48-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Volksverhetzung, Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der POL Minden-Lübbecke vom 27.11.2019

 

Hannover (Niedersachsen): Gesuchter Syrer dreht durch

Gestern Vormittag haben Bundespolizisten einen gesuchten Syrer (24) im Hauptbahnhof festgenommen.
Zivilfahndern fiel der Syrer in der Bahnhofshalle auf. Bei der Kontrolle wurde er sofort aggressiv und fing an, sich auszuziehen. Dabei schrie er fortwährend und beleidigte die Beamten mehrfach als Hurensöhne.
Anschließend folgte eine ausführliche Überprüfung auf der Wache. Der Asylbewerber ist mehrfach vorbestraft und wurde von der Staatsanwaltschaft Hannover zur Aufenthaltsermittlung wegen Bedrohung gesucht. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten zudem 5,1 Gramm Marihuana. Der Syrer verhielt sich völlig uneinsichtig, aggressiv und überheblich gegenüber den Beamten.
In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Syrer ins Zentrale Polizeigewahrsam zur Durchführung eines beschleunigten Verfahrens gebracht.

PM der BPOLI Hannover vom 27.11.2019

 

Aichtal (Baden-Württemberg): Nach Unfallflucht Widerstand geleistet

Wegen einer ganzen Reihe von Straftaten ermitteln das Polizeirevier Nürtingen und die Verkehrspolizei Esslingen gegen einen 45-Jährigen, der den derzeitigen Ermittlungen zufolge am Dienstagabend in offenbar alkoholisiertem Zustand einen Verkehrsunfall verursacht und gegen die hinzugerufenen Polizeibeamten Widerstand geleistet hat. Der Mann hielt sich zunächst kurz vor 22 Uhr trotz eines bestehenden Hausverbots in einer Gaststätte in der Harthäuser Straße in Grötzingen auf, weshalb die Polizei verständigt wurde. Noch vor dem Eintreffen der Beamten fuhr der 45-Jährige mit seinem Fiat mit quietschenden Reifen davon.
Dabei zog er offensichtlich wiederholt die Handbremse, geriet auf der Raiffeisenstraße auf die Gegenfahrspur und verursachte mehrere Meter lange Blockierspuren. Kurz vor dem Ortsbeginn von Aich überholte der Mann trotz Gegenverkehrs einen 32 Jahre alten Golf-Fahrer, der dadurch stark abbremsen musste und zu einem Ausweichmanöver nach rechts gezwungen wurde. Dennoch streiften sich die Außenspiegel der beiden Pkw, worauf der 45-Jährige seine Fahrt, ohne anzuhalten fortsetzte. Auf dem Friedhofsparkplatz in Aich stellte er seinen Wagen ab und versuchte, zu Fuß vor den anfahrenden Polizeibeamten zu flüchten. Nach einer kurzen Verfolgung gelang es diesen, den Mann zu stellen.
Bei seiner anschließenden Festnahme leistete der Beschuldigte derart heftig Widerstand, dass die Unterstützung von weiteren Streifenwagenbesatzungen nötig war. Dabei zogen sich zwei Beamte leichte Verletzungen zu. Sie konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab bei dem 45-Jährigen einen vorläufigen Wert von über einem Promille, weshalb diesem in der Folge eine Blutprobe entnommen wurde. Auch hiergegen setzte er sich massiv zur Wehr. Die restliche Nacht verbrachte der Beschuldigte in einer Gewahrsamszelle. Er wird nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Hausfriedensbruchs zur Anzeige gebracht.

PM des PP Reutlingen vom 27.11.2019

 

Lenningen (Baden-Württemberg): Nach Bedrohung in Gewahrsam genommen

Gleich mehreren Anzeigen sieht ein 58-Jähriger entgegen, der am Dienstagabend in Oberlenningen von der Polizei in Gewahrsam genommen werden musste. Nach einem vorangegangenen Vorfall im häuslichen Umfeld hatte die Polizei nach dem alkoholisierten Mann gefahndet und ihn gegen 21.45 Uhr in der Marktstraße angetroffen. Gegen seine Ingewahrsamnahme leistete er erheblichen Widerstand.
Mit hohem Kraftaufwand konnte der Mann zu Boden gebracht und überwältigt werden.
Dabei trug er leichte Verletzungen davon. Nach der Untersuchung in einer Klinik verbrachte er die Nacht in einer Gewahrsamszelle. Gegen ihn wird unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Reutlingen vom 27.11.2019

 

Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Polizei im Bergischen Städtedreieck kontrolliert Verkehrssünder und fahndet nach Straftätern

Gestern (26.11.2019) führte die Polizei im Bergischen Städtedreieck im Rahmen einer landesweiten Aktion gezielte Kontrollen durch. Ziel war es Straftäter und Verkehrsrowdys aufzuspüren und kriminelle Strukturen weiter aufzuhellen. Dazu wurden starke Kräfte aus unterschiedlichen Fachbereichen zwischen 10:00 Uhr und 00:00 Uhr in Wuppertal, Remscheid und Solingen eingesetzt. Uniformierte und zivile Polizisten kontrollierten Fahrzeuge auf den Straßen und Personen in Gaststätten und in den innerstädtischen Bereichen.
89 Personen mussten sich vor dem Hintergrund eines Verdachts der
Eigentums- und Straßenkriminalität kontrollieren lassen. Drei von ihnen wurden festgenommen. Eine Schusswaffe konnte sichergestellt werden. Sieben Strafanzeigen, unter anderem wegen Delikten der Straßenkriminalität, wurden vorgelegt. Darunter gegen einen Jugendlichen, der in Solingen Widerstand leistete, nachdem er gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen hatte. Als ein Mann wegen eines Ladendiebstahls auffiel, stellte sich bei der Kontrolle seines Fahrzeugs heraus, dass er Einbruchswerkzeug mit sich führte. Ihn erwarten ebenfalls eine Strafanzeige und die Fragen der Ermittler.
Beamte der Verkehrspolizei führten an 10 Standorten Kontrollen durch.
Dabei kam es zu 233 Fahrzeug- und 234 Personenkontrollen. Bei 87 Fahrzeugen kam es zu Beanstandungen. Insgesamt wurden 63 Verwarnungsgelder erhoben und Ordnungswidrigkeiten gefertigt. Wegen strafrechtlicher Verstöße im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr mussten vier Strafanzeigen gefertigt werden. Darüber hinaus lag gegen vier kontrollierte Personen ein Haftbefehl vor.
Kriminaldirektor Robert Gereci, der den Einsatz leitete: „Mit dem Einsatz bin ich sehr zufrieden. Mit solchen Schwerpunktaktionen und Nadelstichen sorgen wir für ein sicheres Bergisches Städtedreieck.
Kein Straftäter darf das Gefühl haben, unentdeckt zu bleiben.“

PM der POL Wuppertal vom 27.11.2019

 

Weiden (Bayern): Randale am Busbahnhof

Am Dienstag, um 22:00 Uhr, informierten Passanten die Polizei Weiden darüber, dass ein Mann im Bereich des ZOB randaliere und andere Passanten belästige und beschimpfe, zudem beschädigte er ein dort abgestelltes Fahrrad, sodass ein Schaden von ca. 100 EUR entstand. Aufgrund der hohen Aggressivität des 24-jährigen Weidners wurde er durch Polizeibeamte der Zivilen Einsatzgruppe des Operativen Ergänzungsdienstes Weiden in Gewahrsam genommen und zur Polizeiinspektion Weiden verbracht. Ein Alkoholtest des randalierenden Mannes ergab einen Wert von annähernd 3 Promille. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen.

PM der PI Weiden i.d.OPf. vom 27.11.2019

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Nach dem Ordnungshüter geschlagen

Wegen des üblen Zustandes eines 21-Jährigen am Montagnachmittag in Heilbronn wurden der Rettungsdienst und die Polizei in die Mannheimer Straße gerufen. Der stark alkoholisierte Wohnsitzlose schaffte einen Atemalkoholtest, der einen Wert von vier Promille ergab. Aufgrund der starken Alkoholisierung sollte er mittels eines Rettungswagens ins Krankenhaus gebracht werden, wozu er auch einwilligte.
Als ein Polizeibeamter ihn im Krankenwagen angurten wollte, schlug er plötzlich einen heftigen Schwinger in Richtung des Kopfes des Polizisten. Dieser konnte gerade noch ausweichen, so dass ihn die Faust nur streifte. Mit Handschließen versehen wurde der junge Mann dann trotzdem in die Klinik gebracht. Als er vom Klinikpersonal gefragt wurde, warum er das gemacht habe, brachte er als
Begründung: „Weil du ein Scheißbulle bist.“. Nun erhält er eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.

PM des PP Heilbronn vom 27.11.2019

 

Bad Fallingbostel (Niedersachsen): Betrunkener 20-Jähriger leistet erheblichen Widerstand

Ein 20jähriger Bewohner des Ankunftszentrums leistete am späten Dienstagabend erheblichen Widerstand bei seiner Ingewahrsamnahme durch die Polizei. Nachdem es zuvor mit anderen Bewohnern zu Streitigkeiten, Sachbeschädigungen und versuchten Körperverletzungen gekommen war, wurden die beiden alkoholisierten Verursacher durch herbeigerufene Polizeibeamte in Gewahrsam genommen, Während der 35jährige Aggressor immer ruhiger wurde und den Anordnungen der Polizei Folge leistete, wehrte sich der 20-Jährige mit Händen und Füßen. Nachdem er durch Beamte fixiert wurde, legten sie ihm Handschellen an und trugen ihn zum Streifenwagen. Im Fahrzeug trat er wüst um sich, sodass ihm Fußfesseln angelegt werden mussten. Weil er sich mehrmals selbstgefährdete, indem er seinen Kopf auf den Boden und später mehrmals gegen die Autoscheibe schlug, brachten ihn die Beamten in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses. Der 35-Jährige kam in die Gewahrsamszelle am Polizeikommissariat Walsrode und führte dort einen Atemalkoholtest durch. Das Ergebnis lautete 1,27 Promille. Eine Polizeibeamtin wurde von Tritten getroffen, allerdings nicht verletzt. Gegen die Beteiligten wurden mehreren Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI heidekreis vom 27.11.2019

 

Stendal (Sachsen-Anhalt): Schlägerei angezettelt und Führerschein verloren

Mit der Mitteilung über eine angebliche Schlägerei begann der Sachverhalt für die Polizei. Vor Ort konnten die Beamten mehrere Personen und Zeugen antreffen. Die beiden tatverdächtigen Stendaler (26J. und 37J.) zeigten sich nicht sehr kooperativ mit den Polizeibeamten. Weitere Polizisten erschienen vor Ort. Beide Männer zeigten sich sehr aggressiv und leisteten bei den Folgemaßnahmen Widerstand. Aber dennoch, der 26-Jährige hatte den Pkw gefahren und pustete in der Dienststelle 1,74 Promille. Daraufhin wurde ihm eine Blutprobe abgenommen, der Führerschein sichergestellt. So endete die Geburtstagsfeier für den Fahrer bei der Polizei. Eine mögliche Schlägerei konnte nicht geklärt werden, es wurde niemand verletzt.

PM des PRev Stendal vom 27.11.2019

 

Potsdam (Brandenburg): Nach Sachbeschädigung und Beleidigung in Polizeigewahrsam

Zunächst wurde die Polizei in der vergangenen Nacht wegen einer vermeintlichen Körperverletzung in die Waldstadt II gerufen. Dort befanden sich auf der Straße zwei verletzte Männer, wobei einer eine Handverletzung aufwies und der Zweite Mann mehrfach das Bewusstsein verlor. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Mann, der immer wieder ohnmächtig wurde, zuvor von allein eine Treppe heruntergestürzt war. Er wurde durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Der Mann mit der Handverletzung indes hatte zuvor in einer Wohnung, während eines Streits mit einer Bekannten, eine Scheibe zerschlagen und sich so die Verletzung zugezogen. Er verhielt sich den Polizisten gegenüber von Beginn an aggressiv und beleidigte die Beamten mehrfach massiv. Da er auch den Weisungen der Beamten nicht nachkam, sondern vielmehr einen Polizisten schubste und versuchte, sich vom Ort zu entfernen, wurde er zunächst fixiert und anschließend zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen. Die Polizei ermittelt nun gegen den 29-Jährigen wegen Beleidigung und Sachbeschädigung. Der Verdacht einer Körperverletzung hat sich nicht bestätigt.

PM der PD Potsdam West vom 27.11.2019

 

Leipzig (Sachsen): Kaffee und Schokolade

In einem Lebensmittelmarkt in Eutritzsch steckte ein Mann gleich dreizehn Packungen Kaffee in dreistelligem Gesamtwert ein. Mit einer prall gefüllten Tüte verließ er den Markt ohne zu bezahlen. Als der Diebstahlsalarm ertönte und zwei Mitarbeiterinnen auf ihn zukamen, ließ er die Tüte fallen und wollte davon laufen. Die beiden Verfolgerinnen konnten ihn aber festhalten und den hinzugerufenen Polizeibeamten übergeben. Der 35-Jährige hat keinen festen Wohnsitz und gilt als Konsument von Betäubungsmitteln. Da er in den vergangenen Wochen häufig gleichgelagerte Delikte begangen hatte, wurde er vorläufig festgenommen. Im Verlaufe des Mittwochs soll er noch dem Haftrichter vorgeführt werden.In einem Lebensmittelmarkt am Brühl steckte ein Mann insgesamt 34 Tafeln Schokolade in seinen mitgeführten Rucksack. Dann drapierte er Bekleidung darüber, um die Ware zu verdecken. Dabei wurde er von einem Polizeibeamten in zivil, der zum Einkaufen im Geschäft war, beobachtet. Der informierte die Mitarbeiterinnen und sprach den Mann an. Der stritt erst alles ab, gab dann einen Teil der eingesteckten Ware, ca. 10 Tafeln heraus. Dann versuchte er, mit dem Rest der Beute zu flüchten. Er wurde aber vom Polizisten festgehalten. Weitere Versuche, sich loszureißen, gelangen nicht. Auch als er um sich schlug, konnte er dem Griff des Beamten nicht entkommen. Die Kollegen kamen zum Ort. Der 34-Jährige muss sich nun wegen Diebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Die Schokolade hatte insgesamt einen oberen zweistelligen Warenwert.

PM der PD Leipzig vom 27.11.2019

 

Salzburg: Widerstand durch Jugendlichen

Bei einer Streifenfahrt am Nachmittag des 26. November fiel zwei Polizisten in Maxglan eine rund zehnköpfige Gruppe von Jugendlichen auf. Als sich die Polizisten näherten, liefen die Jugendlichen davon. Die Beamten konnten einen 16-jährigen Salzburger einholen. Der Bursche riss sich los und flüchtete erneut. Als ihn die Beamten abermals fassten und festhielten, wurde ein Beamter unbestimmten Grades verletzt. Beim Jugendlichen konnten knapp sechs Gramm Marihuana sichergestellt werden. Er wurde festgenommen und ins Polizeianhaltezentrum gebracht.

Presseaussendung der LPD Salzburg vom 27.11.2019, 09:46 Uhr

 

Bezirk Vöcklabruck (Oberösterreich): Aggressiver Adventmarktbesucher in Haft

Am 24. November 2019 gegen 19:25 Uhr randalierte und bedrängte ein 67-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck beim Kreuzgang des Adventmarktes Mondsee die anwesenden Gäste massiv. Die einschreitenden Polizeibeamten forderten den Mann auf, das Verhalten einzustellen und sich auszuweisen. Der 67-Jährige leistete den Anordnungen der Beamten keine Folge und verhielt sich gegenüber den Beamten weiterhin äußerst aggressiv. Bei der anschließend durchgeführten Visitierung schlug dieser in Richtung eines Beamten, dieser konnte den Schlag abwehren. Nachdem der 67-Jährige festgenommen wurde, sprach dieser noch eine gefährliche Drohung gegenüber den Beamten aus. Der Vöcklabrucker wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wels in die Justizanstalt Wels eingeliefert.

PA der LPD Oberösterreich vom 27.11.2019

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