Villach (Kärnten, Österreich): Festnahme

In der Nacht auf 28.11.2019 verständigte ein Anrainer in Villach die Polizei, weil in einem nahegelegenen Park eine männliche Person lautstark herumschrie. Die Beamten konnten an dieser Örtlichkeit einen 23-jährigen Mann antreffen, welcher völlig grundlos lärmte.
Dieser wurde aufgefordert sein Verhalten einzustellen, daraufhin begann er die einschreitenden Polizisten zu beschimpfen.
Der Mann wurde festgenommen und in das Polizeianhaltezentrum Villach gebracht.

PA der LPD Kärnten vom 28.11.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Exhibitionist vor dem Kölner Dom festgenommen – Dringende Zeugensuche

Am Mittwochabend (27. November) haben Beamte der Bundespolizei und der Polizei Köln einen nackten Mann vor dem Kölner Dom unter erheblichen Widerstand vorläufig festgenommen. Aufzeichnungen der polizeilichen Videobeobachtung zufolge war der 28-jährige Mann gegen 18.20 Uhr mit nacktem Oberkörper vom Weihnachtsmarkt auf dem Roncalliplatz über die Domplatte in Richtung Hauptbahnhof gegangen. Vor dem dortigen Treppenabgang hatte er sich dann komplett entblößt und Passanten sein nacktes Glied entgegengehalten. Als Beamte der Bundespolizei den Exhibitionisten ohne festen Wohnsitz in Deutschland ansprachen, schrie er die Polizisten an, schlug um sich und bespuckte die Polizisten, die dem Nackten schließlich Handschellen anlegten.
Die Polizei Köln sucht dringend Zeugen und Opfer der belästigenden Handlungen des 28-Jährigen. Das Kriminalkommissariat 12 nimmt Hinweise umgehend unter der Telefonnummer 0221 229-0 und per E-Mail an kk12.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

PM des PP Köln vom 28.11.2019

 

Kiel (Schleswig-Holstein): „Früh übt sich…“, 16-jähriger hatte 1,60 Promille Atemalkohol

Alleine gehen konnte der junge Mann mittags um 12.00 Uhr nicht, war aber in der Lage, Bundespolizisten zu beleidigen.
Mittwochmittag, 27.11.2019, wurde eine Streife der Bundespolizei im Kieler Hauptbahnhof auf eine scheinbar hilflose Person im abfahrbereiten Zug nach Eckernförde hingewiesen. Als die Bundespolizisten den Zug erreichten, verließ die beschriebene Person gerade den Zug, war aber kaum in der Lage, sich auf den Beinen zu halten. Der junge Mann war offensichtlich stark angetrunken. Die Beamten stützten den Jugendlichen und nahmen ihn mit in ihre Diensträume im Kieler Hauptbahnhof. Dort wurde ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von 1,60 Promille ergab. Da sich im Rahmen der Überprüfung der Identität des jungen Mannes herausstellte, dass dieser 16 Jahre alt war, wurde die Erziehungsberechtigte telefonisch informiert. Als sie bei der Bundespolizei erschien, um ihren Filius abzuholen, bedankte dieser sich bei den Beamten mit dem Ausdruck „Pisser“. Nun wurde Anzeige wegen Beleidigung erstattet, anschließend durfte der 16-jährige in Begleitung der Erziehungsberechtigten die Diensträume verlassen – in die Schule wird er an diesem Tag wohl nicht mehr gegangen sein.

PM der BPOLI Kiel vom 28.11.2019

 

Freiburg (Baden-Württemberg): Waldkirch: Ein betrunkener Autofahrer flüchtet und verletzt einen Polizisten

Ein Autofahrer flüchtet vor der Polizei und verletzt dabei einen Polizeibeamten. Die Verkehrspolizei Freiburg ermittelt.
Am Donnerstag, 28.11.2019, um 1.38 Uhr, verständigte eine Anwohnerin der Ignaz-Bruder-Straße in Waldkirch die Polizei. Sie teilte mit, dass ein Auto auf den Hof gefahren sei und sich dort vermutlich betrunkene Personen aufhalten würden. Eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Waldkirch stellte dort ein Auto fest, das auf einem Hof mehrere Runden drehte. Der Fahrer sollte kontrolliert werden. Das Auto fuhr in Richtung eines Polizeibeamten, der daraufhin zur Seite sprang, um nicht überfahren zu werden. Das Auto fuhr weiter.
Die Polizeistreife verfolgte das flüchtige Fahrzeug auf der Emmendinger Straße.
Dort stoppten die Beamten die Flucht. Ein Polizist öffnete die Fahrertür des Flüchtigen. Der Mann am Steuer beschleunigte und der Beamte wurde mitgeschleift.
Das Auto fuhr rückwärts gegen die Treppe eines Wohnhauses. Die Polizisten nahmen den Fahrer fest.
Der 25-jährige Beamte des Polizeireviers Waldkirch, der mitgeschleift wurde, erlitt leichtere Verletzungen, wurde ärztlich versorgt und konnte den Nachtdienst nicht fortsetzen.
Bei dem 29-jährigen Festgenommenen handelte es sich um einen deutschen Staatsbürger aus Freiburg. Er wurde bis zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen.
Gegen ihn wird aufgrund des Vorfalls wegen mehrerer Straftatbestände ermittelt.
Zu Beweiszwecken wurde eine Blutprobe erhoben. Die Polizei beschlagnahmte seinen Führerschein. Kraftfahrzeuge darf er ab sofort nicht mehr fahren. Für die Ausnüchterung wird er eine Rechnung erhalten. Neben dem Strafverfahren muss er auch mit hohen Forderungen wegen der schädigenden Folgen seines Verhaltens rechnen.

PM des PP Freiburg vom 28.11.2019

 

Stuttgart-Mitte (Baden-Württemberg): Mutmaßlichen Rauschgifthändler nach Flucht vorläufig festgenommen

Polizeibeamte haben am Mittwoch (27.11.2019) einen 15 Jahre alten Jugendlichen vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, einem 62-Jährigen Haschisch verkauft zu haben. Die Beamten beobachteten gegen 16.10 Uhr am John-Cranko-Weg das offensichtliche Rauschgiftgeschäft zwischen dem Jugendlichen und dem 62-Jährigen. Als die Beamten den 15-Jährigen festnehmen wollten, flüchtete dieser über die Theaterpassage und die Königstraße in die Kronenstraße. Dort gelang es den Beamten, den Jugendlichen einzuholen und mit Hilfe eines Passanten vorläufig festzunehmen. Auf seiner Flucht warf der Tatverdächtige zwei Kleiderständer um, ein Polizeibeamter, der den 15-Jährigen verfolgte, verletzte sich dabei leicht. Weitere Beamte nahmen den mutmaßlichen Käufer des Rauschgifts ebenfalls fest. Die Beamten fanden in einem Bunker weitere Haschischbrocken, die offenbar dem 15-Jährigen gehören. Außerdem beschlagnahmten sie bei ihm 40 Euro mutmaßliches Dealergeld sowie ein Mobiltelefon. Bei dem 62-Jährigen entdeckten die Beamten den offenbar zuvor erworbenen Haschischbrocken. Beide wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf die Straße entlassen.

PM des PP Stuttgart vom 28.11.2019

 

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): 36-Jährige in psychischer Ausnahmesituation

Mit einer unliebsamen Zeitgenossin hatten es Passanten am Mittwoch gegen 19.30 Uhr in der Schorndorfer Straße in Ludwigsburg zu tun. Eine 36-Jährige, die vermutlich alkoholisiert war und unter dem Eindruck einer psychischen Ausnahmesituation stand, befand sich im ersten Obergeschoss in einer Wohnung.
Dort schrie sie lautstark herum und warf mehrere Gegenstände (Fernseher, Musikbox, Stuhl) aus dem Fenster auf die Straße. Im Bereich einer Bushaltestelle befanden sich mehrere Personen, unter anderem eine 22 Jahre alte Frau, die von der Musikbox an der Schulter getroffen wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die 22-Jährige durch die Wurfattacke nicht verletzt. Nachdem mehrere Zeugen die Polizei alarmiert hatten, trafen hinzugezogene Polizeibeamte die 36-Jährige in ihrer Wohnung an. Aufgrund ihrer Aggressivität wurden der Frau Handschließen angelegt und sie in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. In den Klinikräumlichkeiten schrie die 36-Jährige weiterhin lautstark umher, woraufhin sie letztendlich am Bett fixiert werden musste.

PM (auszugsweise) des PP Ludwigsburg vom 28.11.2019

 

ESSENBACH, LANDKREIS LANDSHUT (Bayern): Betrunkener Randalierer landet in Polizeizelle

Am Donnerstag, gegen 03:15 Uhr, wurde die Polizei zu einer Tankstelle in die Daimlerstraße in Altheim gerufen. Dort randalierte ein 31-Jähriger aus dem Landkreis im stark angetrunkenen Zustand. Von den eingesetzten Polizeibeamten erhielt der Mann einen Platzverweis, dem er auch zunächst nachkam. Nach ca. 30 Minuten kehrte der Mann jedoch wieder auf das Tankstellengelände zurück und beleidigte die dortige Angestellte. Der Betroffene zeigte sich nicht mehr kooperativ, er lief zur Kreuzung an der Bundesstraße 15, um dort fahrende Pkws anzuhalten. Dies wurde von den Polizisten verhindert, wobei der 31-Jährige Widerstand leistete und die Beamten zudem beleidigte. Durch die Widerstandshandlungen erlitt ein Polizeibeamter leichte Verletzungen. Der 31-Jährige verbrachte den Rest der Nacht in einer Polizeizelle. Gegen ihn wird wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, sowie Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

PM (auszugsweise) der PI Landshut vom 28.11.2019

 

Südlicher Landkreis Amberg-Sulzbach (Bayern): Kopfstoß gegen Rettungssanitäter

Wenn Helfer zu Opfer werden! Am Mittwochmorgen wurde eine Dame per Gerichtsbeschluss in ein Krankenhaus gebracht und die anordnende Behörde bat die Polizei im Vorfeld standardisiert um Amtshilfe. Der Transport sollte mit einem Krankentransportwagen in Begleitung mit der Polizei erfolgen und die betroffene Dame zeigte sich einsichtig und sehr kooperativ. Ihr 32-jähriger Mitbewohner allerdings, der in ihrer Abwesenheit die Wohnung verlassen sollte, gefiel die Situation überhaupt nicht. Auch nach mehrfacher Aufforderung der Wohnungseigentümerin wollte er nicht gehen und redete sich in Rage. Die Polizeibeamten sprachen ihm daraufhin einen Platzverweis aus, auf den er nicht reagierte. Er wurde zunehmend aggressiver und als ein 36-jähriger Rettungssanitäter beruhigend mit ihm reden wollte, gab er ihm unvermittelt einen Kopfstoß ins Gesicht. Daraufhin wurde er von den Polizeibeamten mit unmittelbarem Zwang sofort zu Boden gebracht und nach heftigem Widerstand gefesselt. Der Mann biss dabei zwei Beamte und trat mit den Beinen mehrfach zu. Das geschah alles unter wüsten Beleidigungstriaden und endete mit Morddrohungen gegen den ebenfalls anwesenden Vermieter und allen sonstigen Personen. Auf Grund der akuten Fremdgefährdung und des psychischen Ausnahmezustands musste er in das Bezirkskrankenhaus eingeliefert werden. Ergebnis des Einsatzes, ein verletzter Rettungssanitäter und zwei verletzte Polizeibeamte. In diesem Fall werden neben zahlreichen weiteren Delikten auch wegen des tätlichen Angriffs auf den Rettungssanitäter Ermittlungen nach dem relativ neuen Straftatbestand „Tätlicher Angriff auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen“ geführt. Dieser Straftatbestand wurde erst vor 2 Jahren aufgrund der Übergriffe auf Hilfeleistende der Feuerwehr, des Katastrophenschutzes oder eines Rettungsdienstes eingeführt und wird leider immer öfter Realität.

PM (auszugsweise) der PI Amberg vom 28.11.2019

 

Goslar (Niedersachsen): Polizeibeamter im Rahmen eines Einsatzes gegen Randalierer
verletzt:

In der gestrigen Nacht zwischen 23.45 und 00.15, wurde der hiesigen Polizei mitgeteilt, dass mehrere Personen zwei große Restmülltonnen von der Brücke an der Wichernstraße auf die Fahrbahn der Bundesstraße 4 geworfen hätten. Der Einsatzort wurde unmittelbar aufgesucht und die Gefahrenstelle durch die Mülltonnen beseitigt. Da keine Personen angetroffen wurden, wurde im Stadtgebiet nach ihnen gefahndet. Währenddessen zogen sie weiterhin randalierend durch das Stadtgebiet. In der Herzog-Wilhelm-Straße konnten durch einen der fahndenden Polizeibeamten die Personen angetroffen werden. Auf Ansprache flüchteten zwei Personen sofort und eine Person ging den einschreitenden Polizeibeamten sofort körperlich durch mehrere Faustschläge ins Gesicht an. Anschließend flüchtete auch diese Person. Alle drei Personen konnten nach einer kurzen Verfolgung durch weitere hinzugezogene Polizeibeamte eingeholt, gestellt und in polizeiliches Gewahrsam genommen werden. Ein hier durchgeführter Atemalkoholtest erbrachte bei allen eine deutliche Alkoholisierung. Bei den Personen handelt es sich um drei 21 jährige Bad Harzburger. Der verletzte Polizeibeamte musste sich sofort in ärztliche Behandlung geben und konnte daher seinen Dienst nicht fortsetzen. Alle drei verbrachten die weitere Nacht im polizeilichen Gewahrsam
– müssen sich nun auf Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie Sachbeschädigung und einem Ordnungswidrigkeitenverfahren einstellen. Zudem erwartet den Aggressor noch ein zusätzliches Strafverfahren wegen des tätlichen Angriffs auf den Polizeibeamten.

PM der PI Goslar vom 28.11.2019

 

Schwedt/Oder (Brandenburg): Raub, Widerstand, Drogenbesitz

Mehrere Straftaten, begangen von einem 34-Jährigen Schwedter, beschäftigten die Polizei der Oderstadt am 27.11.2019, ab zirka 14 Uhr. Nachdem aus dem dortigen Klinikum Anrufe eingingen, nach denen ein Mann im Haus außer Kontrolle sei, herumbrülle und Passanten attackiere, meldete sich eine 83-Jährige bei der Polizei, der vor dem Krankenhaus von einem Mann das Fahrrad geraubt
worden sei. Hierbei habe er ihr das Fahrrad gewaltsam entrissen, wodurch sie gefallen sei und sich verletzt hatte. Da der Mann in beiden Sachverhalten gleich beschrieben wurde, lag der Verdacht nah, dass es sich um dieselbe Person handelt. Bei ihrer Nahbereichsfahndung trafen die Polizisten dann schließlich auf den beschriebenen Mann, der auf dem soeben geraubten Fahrrad fuhr. Der offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehende Räuber verlor während der Kontrolle derart die Beherrschung über sich, dass er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Hierbei wehrte er sich der 34-Jährige nach Kräften mit Tritten und Schlägen, die jedoch die Beamten verfehlten. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Sachen fanden die Polizisten dann
Betäubungsmittel und Gegenstände für deren Konsum, sowie eine Teppichmesserklinge bei dem Mann. Ein hinzugezogener Arzt ordnete die Unterbringung in einem Krankenhaus an. Insgesamt wurden drei Anzeigen gegen den 34-Jährigen erstattet.

PM (auszugsweise) der PD Ost vom 28.11.2019

 

Offenburg (Baden-Württemberg): Alkoholisiert nach Unfall Widerstand geleistet

Ein 28-jähriger Mercedes-Fahrer kollidierte am späten Mittwochabend beim Abbiegen von der Hauptstraße in die Gustav-Ree-Anlage mit dem rechten Bordstein und kam nach einigen Metern zum Stehen. Hierbei gefährdete er drei Fußgänger, die gegen 23:40 Uhr auf dem dortigen Gehweg unterwegs waren.
Nach bisherigen Feststellungen dürfte die Unfallursache in nicht angepasster Geschwindigkeit und der Alkoholisierung des 28-Jährigen zu suchen sein. Im Rahmen der Unfallaufnahme konnten die Beamten des Polizeireviers Offenburg beim Mercedes-Lenker mittels Atemalkoholtest einen Wert von knapp 1,4 Promille feststellen. In der Folge wurde eine Blutentnahme angeordnet, wobei sich der Endzwanziger weigerte, den Anweisungen der Beamten Folge zu leisten.
Letztendlich musste er mit erheblichem Kraftaufwand in Handschellen gelegt werden, um ihn zur Erhebung einer Blutprobe zum Polizeirevier zu verbringen.
Neben der Beschlagnahme des Führerscheins wurden gegen den 28-Jährigen Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. An seinem Mercedes dürfte ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro entstanden sein.

PM des PP Offenburg vom 28.11.2019

 

Celle (Niedersachsen): Autofahrerin fährt Polizeibeamten in Zivil während einer Kontrolle an und schleift ihn einige Meter mit

Eine noch unbekannte Autofahrerin hat gestern Mittag in Groß Hehlen, Lange Straße, einen Polizeibeamten in Zivil während einer Kontrolle angefahren und mehrere Meter mitgeschleift. Der 55- jährige Polizeibeamte war privat unterwegs und wurde zunächst Zeuge einer Straßenverkehrsgefährdung:
Die Autofahrerin überholte mit ihrem schwarzen Daimler auf der B3 zwischen Bergen und Celle in Höhe Winsen (Aller) bei regennasser Fahrbahn und schlechter Sicht eine Fahrzeugschlange aus mehreren Pkw und Lkw. Dabei konnte ein Frontalzusammenstoß mit dem Polizeibeamten, der mit seinem dreirädrigen Motorrad (Can-Am Ryker) in Richtung Bergen fuhr, nur durch dessen Vollbremsung und Ausweichen nach rechts verhindert werden. Der Beamte verfolgte nach dem Vorfall das Fahrzeug und wollte die Fahrzeugführerin in Groß Hehlen kontrollieren, nachdem er sich als Polizeibeamter mittels Dienstausweis zu erkennen gegeben hatte. Die ca. 30 bis 35- jährige Fahrerin gab an, dass sie es eilig gehabt habe und nun schnell zur Arbeit müsse. Der Aufforderung, den Führerschein auszuhändigen, kam sie nicht nach. Stattdessen setzte sie ihre Fahrt plötzlich fort, obwohl der Polizeibeamte direkt an der Fahrertür stand. Beim zügigen Anfahren verfing sich die Hand des Polizisten im Türgriff, so dass dieser etwa acht Meter neben dem Fahrzeug mitgeschliffen wurde und anschließend auf die Straße schleuderte.
Die Fahrzeugführerin beschleunigte stark und entfernte sich vom Tatort.
Der Polizeibeamte verletzte sich glücklicherweise nur leicht. Er ist weiterhin dienstfähig.
Die Ermittlungen dauern an.
Mögliche Zeugen der beiden Sachverhalte werden gebeten, sich unter 05051-47166-0 bei der Polizei in Bergen zu melden.

PM der PI Celle vom 28.11.2019

 

Landkreis Potsdam-Mittelmark, Bad Belzig (Brandenburg): Mann sperrt Frau aus und kommt ins Gewahrsam Mittwoch, 27. November 2019, 20:09 Uhr

Am Mittwochabend erschien eine 45-Jährige bei der Polizei in Bad Belzig und teilte mit, dass sie gegenwärtig nicht in ihre eigenen Wohnung kommt. Der Lebensgefährte der Frau, hatte sich in der Wohnung eingeschlossen und die Tür von innen verkeilt. Als die Polizei an der Wohnanschrift der Frau ankam, bestätigte sich der Sachverhalt. Die Tür konnte durch die eingesetzten Polizeibeamten geöffnet werden und der Mann erhielt einen Platzverweis, dem er nur unter provozierenden Äußerungen und missmutig nachkam. Als die Beamten gerade im Begriff waren zu ihrem Streifenwagen zurückzukehren, bemerkten sie, wie eine Person sich dem Grundstück näherte. Bei der Kontrolle wurde der 39-Jährige vor der Tür seiner Lebensgefährtin angetroffen. Auf den Platzverweis angesprochen reagierte der Mann aggressiv und machte deutlich, dass ihn die polizeiliche Maßnahme nicht interessiere. Der 39-Jährige wurde daraufhin unter erheblicher Gegenwehr von ihm zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen. Die Polizei nahm Anzeigen unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gegen den Mann auf.

PM (auszugsweise) der PD West vom 28.11.2019

 

Bayreuth (Bayern): Völlig betrunken und aggressiv

Am Mittwochabend wurde die Polizei wegen einer alkoholisierten Person zu einem Gaststättenbetrieb in der Bahnhofstraße gerufen. Im Lobbybereich des Gaststättenbetriebs hielt sich eine männliche Person auf, die herumschrie. Vor Ort trafen die Polizeibeamten auf einen 26-jährigen Polen, der stark alkoholisiert und desorientiert war. Zunächst war der Mann noch zugänglich, musste allerdings aufgrund seines Zustandes in Gewahrsam genommen werden. Als der Pole schließlich im Streifenwagen saß, schlug seine Stimmung schlagartig um. Er griff die Polizeibeamten an, und schlug um sich. Eine Polizeibeamtin wurde verletzt, indem ihr der 26-jährige einen Faustschlag verpasste. Auch in der Dienststelle widersetzte sich der Mann weiterhin seiner Festnahme. Ermittlungen wegen Körperverletzung und des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie wegen weiterer Delikte wurden eingeleitet.

PM der PI Bayreuth-Stadt vom 28.11.2019

 

Bremerhaven (Bremen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Gestern, 27.11.2019, kontrollierte die von Passanten alarmierte Polizei, gegen 16.50 Uhr, eine 5-köpfige Personengruppe in der Bremerhavener Innenstadt. Einer der Überprüften griff kurz darauf die einschreitenden Polizisten an, beleidigte diese lautstark in der Öffentlichkeit und konnte nur mit erheblichem körperlichem Einsatz festgenommen werden. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
Die Personengruppe befand sich auf dem Weihnachtsmarkt und randalierte auf dem Weg zur Bushaltestelle in der Kirchenstraße. Hierbei gingen auch mehrere Gläser zu Bruch. Zum Teil konnten die angetrunkenen Männer ihren Weg nicht allein fortsetzen und fielen schon beim Versuch ihre Ausweispapiere aus der Tasche zu holen auf den Fußweg.
Dass zwei der Männer (25 und 34 Jahre alt) ihren Rausch in einer Polizeizelle ausschlafen sollten, missfiel einem ihrer Begleiter. Dieser 19-jährige Mann beleidigte zunächst die Einsatzkräfte in übelster Fäkalsprache und gestikulierte dann mit erhobenen Fäusten vor den Polizisten herum. Als er versuchte die Streifenwagentür aufzureißen, um seine Begleiter zu befreien, wurde er überwältigt und in Handfesseln abgeführt. Ein Polizeibeamter zog sich bei dem Einsatz Verletzungen zu. Nun erwarten den Tatverdächtigen, der wie seine beiden Begleiter in eine Ausnüchterungszelle gebracht wurde, mehrere Strafverfahren.

PM der POL Bremerhaven vom 28.11.2019

 

Nifern-Öschelbronn (Baden-Württemberg): A8 – LKW-Fahrer weigert sich Zufahrt frei zu machen

A8 – Bei der Überprüfung der Parkzustände an der Rastanlage Pforzheim am Mittwochabend gegen 21:15 Uhr, wurde durch eine Polizeistreife festgestellt, dass die Zufahrt zur Tankstelle durch Fahrzeuge zweispurig vollständig zugestellt war, so dass nicht mehr eingefahren werden konnte. Daraufhin forderten die Beamten einen 52-Jährigen Lkw-Fahrer auf wegzufahren, da dieser mit seinem Sattelzug als vorderstes Fahrzeug an der Abzweigung zum Rasthof stand und der Verkehr hinter ihm nicht mehr durchfahren konnte. Obwohl der Lkw-Fahrer mehrfach aufgefordert und ihm die Situation erklärt wurde, weigerte er sich jedoch den Weg frei zu machen. Auch der Aufforderung sich auszuweisen kam der 52-Jährige nicht nach. Bei dem anschließenden Versuch die Fahrertür des Lkws zu öffnen, zog der Lkw-Fahrer diese sofort wieder zu und klemmte hierbei die Hand eines Polizeibeamten ein.
Der Beamte verletzte sich hierbei glücklicherweise nicht. Erst nach sehr zeitintensiver Diskussion, fuhr der 52-Jährige seinen Sattelzug ein paar Meter nach vorne, so dass die dahinter befindlichen Fahrzeuge zumindest zur Tankstelle einfahren konnten. Der Lkw-Fahrer weigerte sich jedoch nach wie vor seine Personalien anzugeben, schloss sich in seinem Sattelzug ein und zog die Vorhänge zu. Nachdem drei weiteren Polizeistreifenbesatzungen vor Ort eingetroffen waren, stieg der 52-Jährige schließlich aus seinem Lkw aus und gab seine Personalien an. In der Folge wurde er aufgefordert die Örtlichkeit mit seinem Sattelzug zu verlassen, da er weiterhin verkehrsbehindernd abgestellt war. Dieser Aufforderung kam er dann auch gegen 22.35 Uhr nach. Mehrere Zeugen gaben an, dass der Lkw-Fahrer zuvor auch schon von anderen Verkehrsteilnehmern angesprochen und aufgefordert wurde wegzufahren, jedoch auch hier keinerlei Reaktion zeigte.

PM des PP Karlsruhe vom 28.11.2019

 

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Diebstahl und Widerstand in der Marienplatzgalerie

In den gestrigen Abendstunden kam es in der Marienplatzgalerie zu einem Diebstahl und anschließender körperlicher Auseinandersetzung.
Durch einen Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes wurden zwei männliche Personen bei der Wegnahme von drei Winterjacken bei C&A beobachtet. Beide wurden angesprochen und flohen daraufhin.
Die Tatverdächtigen wurde verfolgt und unter anderem durch couragierte Bürger im Erdgeschoss festgehalten. Dabei kam es zu einer Rangelei, bei der groteskerweise durch eine männliche Person (rote Jacke, graue Haare, Zopfträger) versucht wurde, einen der Tatverdächtigen zu befreien.
Ein Dieb konnte fliehen, der andere wurde bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.
Im Einsatz waren Beamten der Bundespolizei und des Polizeihauptreviers Schwerin.
Im Zuge der Festnahme leistete der 29-jährige tunesische Tatverdächtige Widerstand. Weiterhin bespuckte er die Polizeibeamten vor und während des Transports zum Revier.
Gegen den 29-Jährigen wird wegen Diebstahl, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Schwerin vom 28.11.2019

 

Pfedelbach (Baden-Württemberg): Widerstand nach Pfändung

So etwas hatte eine Finanzbeamtin sicher auch noch nicht erlebt. Als sie zusammen mit ihrer Kollegin einen Pkw in Pfedelbach pfänden wollte, reagierte der Besitzer zunehmend aggressiv und rempelte die Finanzbeamtin an. Nachdem das amtliche Siegel an der Frontscheibe angebracht war, stieß der Besitzer sie weg und fuhr mit dem zu pfändenden Pkw davon. Die Ermittlungen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurden aufgenommen.

PM (auszugsweise) des PP Heilbronn vom 28.11.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Mann fährt mit Auto auf Frau zu – Festnahme!

Lfd. Nr.:1395
Ein Mann ist am Dienstagabend (26.11.) gegen 23 Uhr mit einem Auto im Bereich der Reichsmarkstraße auf eine Frau zugefahren. Die 40-jährige Frau rettete sich durch einen Sprung in eine Böschung und blieb so unverletzt. Der Fahrer flüchtete anschließend in einem älteren Mercedes Modell in unbekannte Richtung.
Ermittlungen führten die Polizei zu einem 39-jährigen, in Dortmund wohnhaften tatverdächtigen Iraner. Zwischen ihm und der Frau gibt es eine Vorbeziehung.
Am gestrigen Abend (27.11.) wurde der als gewalttätig und gefährlich eingestufte Tatverdächtige in der Dortmunder Nordstadt durch Spezialeinsatzkräfte der Polizei festgenommen. Bei seiner Festnahme, gegen die er erheblichen Widerstand leistete, wurde er verletzt.
Der 39-Jährige wurde heute (28. November) einem Haftrichter vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft Dortmund beantragte für ihn den Erlass eines Haftbefehls. Das Amtsgericht Dortmund erließ aufgrund fehlender Haftgründe keinen Haftbefehl.
Die polizeilichen Ermittlungen gegen den Mann dauern an. Für das weitere Verfahren sucht die Polizei Dortmund Zeugen! Hinweise bitte an die Kriminalwache unter 0231-132-7441.

PM der POL Dortmund vom 28.11.2019

 

Bern (Schweiz): Tätliche Auseinandersetzungen nach Fussballspiel

Nach dem Fussballspiel zwischen dem BSC YB und dem FC Porto ist es rund ums Stadion zu
verschiedenen Auseinandersetzungen gekommen.
Die Polizei musste intervenieren und kurzzeitig Mittel einsetzen. Vier Personen wurden angehalten.
Die Kantonspolizei Bern stand am Donnerstag, 28. November 2019, anlässlich des Europa-League-Spiels zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Porto im Einsatz. Bei der Anreise von Gästefans zu Fuss zum Stadion wurden mehrmals Knallpetarden und vereinzelt Pyrotechnika gezündet. Ansonsten wurden keine grösseren Zwischenfälle verzeichnet.
Im Anschluss an das Spiel wurde festgestellt, dass es im Bereich rund ums Stadion an verschiedenen
Örtlichkeiten zu Provokationen und teilweise auch tätlichen Auseinandersetzungen unter den Fans der beiden Mannschaften kam. Zudem wurden mehrmals Knall- und Rauchpetarden gezündet.
Bei einer tätlichen Auseinandersetzung beim Quartierplatz mussten die Einsatzkräfte intervenieren
und kurzzeitig Mittel einsetzen. Drei Personen wurden angehalten. Weiter wurde ein Mann angehalten, nachdem er versucht hatte, eine Absperrung zu übersteigen und einen Polizisten tätlich anzugehen. Die vier Angehaltenen wurden für weitere Abklärungen in Polizeiräumlichkeiten gebracht.
Die Kantonspolizei Bern blieb mit Blick auf die Sicherheit auch in den späten Abendstunden in der
Innenstadt präsent.

PM der KAPO Bern vom 28.11.2019

 

Wien: Widerstand gegen die Staatsgewalt – eine Festnahme

Bei dem Versuch einen zuvor angeblich stattgefunden Streit in einem Kaffeehaus zwischen der Kellnerin und einem, nicht mehr anwesenden, Gast aufzuklären, wurden zwei Polizeibeamte von der Kellnerin, einer 43-jährigen österreichischen Staatsbürgerin, ohne einen für sie ersichtlichen Grund beschimpft und attackiert. Die Frau ging mit Fäusten und Tritten auf die Beamten los. Sie ließ sich nicht beruhigen und musste schlussendlich festgenommen werden.

PM der LPD Wien vom 28.11.2019

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.