Bad Bergzabern (Rheinland-Pfalz): Körperverletzung – Polizeibeamte bedroht und beleidigt

Am Donnerstag, 28.11.2019, gegen 20:30 Uhr, kam es in der Kurtalstraße zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen drei Personen.
Hierbei wurde ein 20-jähriger Mann attackiert und in den Bauch getreten.
Anschließend flüchteten die beiden Täter und konnten im Rahmen der Fahndung aufgegriffen werden. Die beiden festgenommenen Angreifer im Alter von 18 und 19 Jahren erwartet ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung. Das stark alkoholisierte Opfer war bereits am Nachmittag polizeilich aufgefallen und zeigte sich weiterhin aggressiv. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der junge Mann in Gewahrsam genommen. Während des Transports zur Gewahrsamseinrichtung beleidigte und bedrohte der Mann die Polizeibeamten. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.

PM der Landau vom 29.11.2019

 

Offenburg (Baden-Württemberg): Schwarzfahrer leistet Widerstand und bekommt Anzeigen

Da er kein Ticket hatte, wurde heute Morgen ein 21-jähriger Äthiopier von der Fahrt mit einem Zug der SWEG ausgeschlossen und im Bahnhof Offenburg der Bundespolizei übergeben. Hier versuchte er zunächst zu flüchten und anschließend die Beamten anzugreifen. Beides konnte aber unterbunden werden.
Auch im Rahmen der Personalienfeststellung leistete er Widerstand und zeigte sich äußerst unkooperativ. Ihn erwarten nun Anzeigen wegen Erschleichen von Leistungen sowie wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der BPOLI Offenburg vom 29.11.2019

 

Nürnberg (Bayern): (1679) Widerstand nach Personenkontrolle

Mit einem 37-jährigen Rabauken hatten es heute Morgen (29.11.2019) Beamte der PI Nürnberg-Süd zu tun. Eine schlichte Personenkontrolle in der Nürnberger Südstadt endete mit seiner Inhaftierung.
Gegen 03:45 Uhr unterzogen die Beamten den 37-jährigen Mann am Aufseßplatz einer Personenkontrolle. Beim Abgleich seiner Personalien mit dem polizeilichen Fahndungssystem stellte sich heraus, dass ein Haftbefehl vorlag. Als ihm das mitgeteilt wurde, rannte der Mann davon, rechnete aber nicht mit den spurtstarken Kollegen. Schon nach wenigen Metern war seine Flucht zu Ende.
Bei seiner anschließenden Festnahme griff der Beschuldigte die Beamten an, versuchte sogar, einen Polizisten ins Gesicht zu treten und dessen Kollegen in den Oberschenkel zu beißen. Dies konnte durch Anwendung unmittelbaren Zwanges und Einsatzes von Pfefferspray verhindert werden. Am Ende wurde der Mann gefesselt und zur Dienststelle gefahren.
Bei der Auseinandersetzung verletzten sich sowohl die Beamten als auch der Beschuldigte. Erstgenannte blieben aber dienstfähig, der Beschuldigte ist haftfähig. Er wird heute im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter zum Vollzug des bestehenden Haftbefehls vorgeführt.
Wegen Widerstandes gegen und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte sowie Körperverletzung wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 29.11.2019

 

BAMBERG (Bayern): Im Bus Hausverbot

Obwohl ein 53-Jähriger Hausverbot von einem Busunternehmen bekommen hatte, wollte er am Donnerstagmittag mit dem Bus fahren. Der Fahrer wies ihn auf das Verbot hin, woraufhin sich der 53-Jährige wieder sehr aggressiv zeigte und sich weigerte den Bus zu verlassen. Auch gegenüber der eintreffenden Streife zeigte er sich uneinsichtig und unbelehrbar. Die eintreffenden Polizisten verwiesen den Herren aus dem Bus, woraufhin dieser nach 20 Minuten Verspätung weiterfahren konnte.

PM (auszugsweise) der PI Bamberg-Stadt vom 29.11.2019

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Bei Verkehrskontrolle Widerstand geleistet

Während einer allgemeinen Verkehrskontrolle in der Raschigstraße reagierte gestern Mittag, um 12.20 Uhr, ein 29-jähriger Autofahrer äußerst aggressiv und beleidigte die Polizeibeamten. Direkt nach dem Anhalten beschwerte sich der Autofahrer über die Kontrolle und störte diese. Nachdem er zur Ruhe ermahnt worden war, begann er die Polzisten zu beleidigen. Im weiteren Verlauf wehrte er sich auch körperlich gegen die polizeiliche Kontrolle, weshalb ihm Handfesseln angelegt werden mussten. Dabei wehrte er sich heftig und verletzte zwei Polizeibeamte leicht.
Auch die 27-jährige Beifahrerin des Mannes brauste auf. Sie wollte ebenfalls die polizeiliche Handlung stören und widersetzte sich den Aufforderungen der Polizisten. Auch der Frau mussten Handfesseln angelegt werden. Beide Personen wurden zur Dienststelle verbracht. Nach Klärung ihrer Identität und nachdem sich die Personen beruhigt hatten, konnten sie die Dienststelle verlassen. Gegen Beide wurden Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM des PP Rheinpfalz vom 29.11.2019

 

Bremen-Vegesack (Bremen): Nr.: 0770 — Betrunkener attackiert Rettungssanitäter–

Ort: Bahnhofsplatz
Zeit: 28.11.2019, 18:00 Uhr
Ein 29-jähriger Betrunkener griff in Vegesack am Donnerstagabend einen Rettungssanitäter an. Einsatzkräfte der Polizei nahmen den Mann vorläufig fest.
Er verbrachte den Rest der Nacht im Gewahrsam der Polizei.
Die Mitarbeiter der Videoleitstelle der Polizei sahen den 29-jährigen auf dem Bahnhofsplatz am Boden liegen. Ein Rettungswagen und eine Polizeistreife wurden alarmiert. Der Rettungswagen traf zuerst ein. Ein 28-jähriger Sanitäter ging auf den Mann zu, der mittlerweile auf einer Bank saß. Als der Sanitäter ihn ansprach attackierte der Betrunkene ihn mit Fäusten, verfehlte ihn jedoch aufgrund seines alkoholisierten Zustandes. Der 28-Jährige flüchtete in den Rettungswagen und verriegelte die Tür. Die Einsatzkräfte der Polizei trafen kurz darauf ein und nahmen den Mann fest, der sich erheblich wehrte.
Er verbrachte die Nacht im Kurzgewahrsam der Polizei, ihn erwartet jetzt eine Anzeige wegen des tätlichen Angriffs auf Hilfeleistende eines Rettungsdienstes.

PM der POL Bremen vom 29.11.2019

 

Arnsberg (Nordrhein-Westfalen): Widerstand bei Verkehrskontrolle

Ein 52-jähriger Mann zeigte sich mit einer Verkehrskontrolle am Donnerstagmorgen auf der Bahnhofstraße nicht einverstanden. Bei dem Einsatz wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Gegen 07.40 Uhr sahen Zivilkräfte des Verkehrsdienstes, wie der 52-jährige Autofahrer die rote Ampel vor dem Bahnhof missachtete und auf den Bahnhofvorplatz fuhr. Die Polizisten sprachen den Mann an. Dieser wies die Beamten ab, um den Zug zu erreichen. Auch seine Personalien wollte er nicht angeben. Zudem verneinte er bei Rot gefahren zu sein. Im Auto saß die Ehefrau des Mannes. Um dem Arnsberger die Fahrt mit dem Zug zu ermöglichen, entließen die Beamten diesen. Die Personalien sollten von der Frau angegeben werden. Nur kurze Zeit später kehrte der Arnsberger jedoch zurück.
Nach seinen Angaben hatte er den Zug verpasst. Da er keinen Verkehrsverstoß begangen hätte, verbot er nun seiner Frau den Namen zu nennen. Die Beamten erklärten dem Mann die Verfahrensweise und verwiesen auf die Möglichkeit des Rechtswegs. Der Mann wurde ungehalten und ignorierte weiterhin die Aufforderung sich auszuweisen. Auch nach dem Eintreffen eines Streifenwagens ließ sich der Mann nicht beruhigen. Die Androhung von Zwang und der Ansage ihn mit zur Polizeiwache zu nehmen ignorierte er. Er wurde zunehmend aggressiver, drohte den Beamten und ging immer weiter in Richtung der Bahngleise. Trotz weiteren Zuredens mussten die Beamten den 52-Jährigen schließlich zu Boden bringen. Da sich der Mann weiterhin wehrte wurden ihm Handfesseln angelegt. Hierbei wurde er leicht verletzt. Auch ein 23-jähriger Polizeibeamter erlitt leichte Verletzungen. Der Mann konnte die Wache erst verlassen, nachdem seine Frau die Personalpapiere den Beamten vorzeigte. Neben der Ordnungswidrigkeit des Rotlichtverstoßes erwartet den Mann nun auch ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 29.11.2019

 

Leipzig (Sachsen): Tätliche Auseinandersetzung im Haltepunkt Markt endet mit Beleidigungen und Widerstand gegen die Polizeibeamte

Im S-Bahnhaltepunkt Markt kam es gestern Abend gegen 20 Uhr zwischen zwei Männern zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Ein 20-jähriger Afghane schlug in der Nähe des DB-Servicepointes auf einen 19-jährigen Landsmann ein. Durch die Bahnmitarbeiter wurde die Bundespolizei Leipzig informiert. Als die eingesetzten Beamten den Haltepunkt erreichten, hatte eine Streife der Landespolizei die beiden Männer schon voneinander getrennt. Bereits bei seiner Festnahme beleidigte der 20-Jährige die Polizisten und griff sie an. Dies setzte sich auch gegenüber den Bundespolizisten, welche den Mann und den Sachverhalt übernahmen, fort. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten zudem noch Betäubungsmittel.
Gegen den 20-jährigen Afghanen leitete die Bundespolizei Leipzig Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

PM der BPOLI Leipzig vom 29.11.2019

 

Hannover (Niedersachsen): Zeugenaufruf: Schlägerei im Hauptbahnhof Braunschweig am 22.
November

Am vergangenen Freitag, gegen 17:20 Uhr, gerieten zwei Heranwachsende auf Bahnsteig 5 im Hauptbahnhof Braunschweig aneinander. Es handelte sich um eine Beziehungsstreitigkeit zwischen einem Syrer (19) und einem Afghanen (17), die in einer wüsten Schlägerei der beiden Kontrahenten endete.
Eine zufällig anwesende Landespolizistin konnte die äußerst aggressiven Schläger nicht trennen. Erst eine Streife der Bundespolizei nahm beide Asylbewerber in Gewahrsam. Beide machten unterschiedliche Angaben zum Tathergang und zur Verwendung eines mitgeführten Messers.
Um die Schlägerei hatte sich eine Gruppe von weiteren Personen versammelt. Es ist davon auszugehen, dass mehrere Anwesende den Hergang beobachtet oder gefilmt haben. Zeugen werden gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden: 0511 30365 0.
Die Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der BPOLI Hannover vom 29.11.2019

 

Prenzlau (Brandenburg): Verletzter Mann schlug um sich

Die Polizei erhielt in der Nacht zum 29. November um Mitternacht Kenntnis von einer verletzten Person am Eingang vom Stadtpark. Als die Polizei eintraf, befanden sich dort der Verletzte und drei weitere Personen. Alle standen unter Alkoholeinfluss. Als der Verletzte angesprochen wurde, schlug und trat er um sich.
Dabei wurde eine Polizistin leicht verletzt. Er weigerte sich auch, die Rettungssanitäter an sich heran zu lassen. Er beleidigte die eingesetzten Polizisten fortlaufend. Der verletzte 21-Jährige wurde gefesselt und in Begleitung der Polizei in das Krankenhaus Prenzlau gefahren. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,9 Promille, was eine Blutprobe nach sich zog. Der 21- Jährige erhielt Anzeigen wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM (auszugsweise) der PD Ost vom 29.11.2019

 

Fürstenwalde (Brandenburg): Grundloser Angriff auf Passanten

In der Eisenbahnstraße kam es am 28.11.2019, gegen 19:30 Uhr, zu einer körperlichen Attacke eines 39-jährigen Marokkaners auf einen Anwohner. Der 39-Jährige wurde von dem Anwohner vor der Tür bemerkt. In helfender Absicht wollte er ihm Einlass gewähren. Unmittelbar nach dem Öffnen der Tür griff der Marokkaner den Mann an und versetzte ihm mehrere Schläge ins Gesicht, sowie auch Bisse. Als beide zu Fall gingen, setzte sich der 39-Jährige auf das Opfer und schlug weiter auf den am Boden liegenden ein. Anschließend nahm der Täter einen Rollator und warf diesen gegen die Hauseingangstür, wodurch er beide Gegenstände beschädigte. Die eingetroffenen Polizisten begrüßte der Mann mit Schlägen und Tritten, wobei die Beamten auch im Gesicht getroffen wurden. Ihm wurden Handfesseln angelegt. Die Nacht verbrachte er in einer Zelle des Polizeigewahrsams. Die Polizisten erstatteten mehrere Anzeigen gegen den Mann, unter anderem wegen gefährlicher Körperlverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM (auszugsweise) der PD Ost vom 29.11.2019

 

Aschersleben (Sachsen-Anhalt): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am frühen Freitagmorgen wurde die Polizei zu einer Sachbeschädigung mit einer einhergehenden Bedrohung in den Hellgraben gerufen. Im Hausflur wurde der 24-jährige Tatverdächte angetroffen und angesprochen. Er griff die beiden sich nährenden Beamten sofort verbal an und zeigte sich äußerst aggressiv. Als die Beamten sich ihm weiter nährten, schlug er wild um sich. Die Beamten konnten den Mann bändigen, wurden dabei jedoch ebenfalls verletzt. Ein Rettungswagen wurde angefordert und im Klinikum eine Einweisung des Mannes geprüft. Der 24-Jährige wurde wegen der bestehenden Eigen-und Fremdgefährdung in ein Fachklinikum nach Bernburg verbracht und dort aufgenommen. Die beiden Beamten konnten nach ambulanter Behandlung das Klinikum ebenfalls verlassen, sind aber aufgrund der Verletzungen derzeit nicht dienstfähig.
Wir wünschen beiden gute Besserung!

PM des PRev Salzlandkreis vom 29.11.2019

 

Düsseldorf: (Nordrhein-Westfalen): Strab-Fahrgäste mit Messer bedroht – Polizei überwältigt psychisch verwirrten Mann in Derendorf – Niemand verletzt

Nachdem gestern Nachmittag ein 38-Jähriger mehrere Fahrgäste einer Straßenbahn verbal und mit einem Messer bedroht hatte, gelang es der Düsseldorfer Polizei den Mann zu überwältigen und vorläufig festzunehmen. Er wurde in eine Spezialklinik eingewiesen.
Um 14.30 Uhr erhielt die Polizei den Hinweis auf einen offensichtlich verwirrten Mann, der in der Strab der Linie 705 Fahrgäste beleidigt und unter anderem mit einem Messer bedroht haben soll. Die Bahn stand zu diesem Zeitpunkt am Spichernplatz. Am Einsatzort eingetroffen erhielten die Beamten den Hinweis, dass der Tatverdächtige die Tram verlassen hatte und zu Fuß flüchtig sei. Auf der Metzerstraße konnte er angetroffen und unter Einsatz von Pfefferspray und einfacher körperlicher Gewalt festgenommen werden. Es handelt sich um einen 38-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz, der bereits zuvor mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist. Er wurde zur psychologischen Begutachtung einer Spezialklinik überstellt.

PM der POL Düsseldorf vom 29.11.2019

 

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): Kontrolleur im Bus von Schwarzfahrern angegriffen

Am Donnerstagmittag bekam es ein Kontrolleur der Ludwigsburger Verkehrslinien in einem Bus mit zwei äußerst aggressiven Männern zu tun. Kurz vor 12.00 Uhr befand sich der 46-jährige Kontrolleur in einem Bus der Linie 421. Am Bahnhof stiegen drei junge Männer ein, die der 46-Jährige an der Haltestelle „Agentur für Arbeit“ kontrollieren wollte. Da sie nicht im Besitz von gültigen Fahrkarten waren, begann er schließlich ihre Personalien aufzunehmen. Währenddessen begannen zwei der drei Männer ihn zu stoßen und zu schlagen. Als der Kontrolleur sich vor den Angriffen zu schützen versuchte, gelang es den Tatverdächtigen ihm die zuvor ausgehändigten Ausweisdokumente zu entreißen. Alle drei Männer flüchteten anschließend. Zeitgleich alarmierte ein weiterer Fahrgast die Polizei. Im Rahmen von sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnten zwei Männer in der Nähe der Bushaltestelle in der Hindenburgstraße angetroffen werden. Beide wiesen große Ähnlichkeit mit der zuvor durch den Kontrolleur abgegebenen Personenbeschreibung auf. Die beiden 21-Jährigen sollten hierauf von den Polizeibeamten zum Polizeirevier Ludwigsburg gebracht werden. Einer der beiden reagierte aufbrausend und aggressiv. Da er wild gestikulierte und dies auch nach mehrmaliger Aufforderung nicht sein lassen wollte, erklärten ihm die Polizisten schließlich die vorläufige Festnahme. Dieser versuchte er sich zu entziehen, worauf ihn die Beamten zu Boden brachten und ihm Handschließen anlegten. Beide 21-Jährigen müssen nun mit einer Anzeige wegen Körperverletzung rechnen. Der Tatverdächtige, der sich darüber hinaus auch gegen die Maßnahmen der Polizisten gewehrt hat, wird auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

PM des PP Ludwigsburg vom 29.11.2019

 

Zittau (Sachsen): Polizei verfolgt Straßenrowdie nach Polen und stoppt später einen dreireifigen VW Passat in Zittau

29. November 2019 – 03:58 Uhr – Bundesstraße 187n. Eine Polizeistreife der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz (GEGO) beobachtet einen VW Golf, wie er entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf die Bundesstraße in Richtung Polen auffährt. Auch hier benutzt er die Gegenfahrbahn. Sofort wird die Verfolgung aufgenommen und versucht, den polnischen Wagen mit eingeschalteter Sirene und Blaulicht links zu überholen. Doch plötzlich zog der Fahrer des Golf ganz scharf nach links und provozierte einen Zusammenstoß mit dem Streifenwagen. Nur durch eine Vollbremsung konnte der Bundespolizist am Lenkrad einen Unfall vermeiden. Aufgrund dieses gefährlichen Verhaltens wurde der Flüchtende auch auf polnischem Staatsgebiet weiter verfolgt. Es ging durch Sieniawka und weiter durch das alte Armeegelände auf Feldwegen in Richtung Porajow. Kurz darauf verloren die Beamten auf der polnischen Weiterführung der B 178n den Sichtkontakt zu dem Golf und mussten die Verfolgung abbrechen. Zum Glück wurde niemand verletzt. Die Landespolizei ermittelt nun wegen Nötigung und dem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.
Nur etwa ½ Stunde später, um 04:35 Uhr, beobachtet eine weitere GEGO-Streife einen über die Zittauer Chopinstraße aus Polen einreisenden VW Passat. Die Besonderheit an dem Wagen: er hat zwar vier Räder aber nur drei davon mit Gummibereifung. Dementsprechend laute Ablaufgeräusche waren zu hören. Die Beamten wollten den Wagen stoppen und schalteten die Leuchtschrift STOP POLIZEI ein. Der Passatfahrer erwiderte dies jedoch mit einer Vollgasfahrt durch die Stadt. Mit teilweise 100 km/h und wildem Funkenflug der Stahlfelge war er unterwegs. Die Beamten mussten diese gefährliche Fahrt beenden und gaben dem Fahrer Handzeichen, den Wagen anzuhalten. Doch auch er zog seinen Wagen plötzlich nach links, wodurch der Streifenwagen fast mit einem links parkenden Auto kollidierte. Kurz darauf konnte die Streife sich doch noch neben den Flüchtenden setzen und er zum Halten gebracht werden. Dieser wollte nun seinen Wagen nicht verlassen und musste durch die Beamten herausgeholt werden. Auch hier widersetzte er sich dieser Maßnahme indem er sich steif machte.
Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 35-jährigen Tschechen, der unter Alkoholeinwirkung stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. 1,2 Promille. Es folgten eine Blutentnahme zur genauen Bestimmung der Blutalkoholkonzentration und ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr und der Trunkenheitsfahrt. Verletzt wurde niemand.

PM der BPOLI Ebersbach vom 29.11.2019

 

Haslach, Unterhamersbach (Baden-Württemberg): Alkoholisiert und aggressiv Widerstand geleistet

Ein offensichtlich erheblich unter Alkoholeinwirkung stehender Mann hat sich am Donnerstagabend eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingehandelt, nachdem er die eingesetzten Beamten körperlich angegangen hatte. Der 39-Jährige positionierte sich vor dem Anwesen einer Bekannten, um dort Einlass zu bekommen. Als er von Anwohnern zum Verlassen des Grundstücks aufgefordert wurde, zeigte er sich uneinsichtig. Auch von den eintreffenden Streifenbesatzungen des Polizeireviers Haslach war er zunächst wenig beeindruckt. Nach kurzer Zeit begann er die Polizisten zu bedrohen und körperlich anzugehen. Den Beamten gelang es jedoch, den aggressiven Unruhestifter auch mit dem Einsatz von Pfefferspray zu überwältigen und ihm Handschließen anzulegen. Dass der Enddreißiger mit den Maßnahmen der Gesetzeshüter nicht einverstanden war, brachte er mit etlichen Beleidigungen deutlich zum Ausdruck. Wegen seiner Alkoholisierung führte der weitere Weg zuletzt direkt in die Ausnüchterungszelle. Neben einer Rechnung für die Übernachtung im Polizeigewahrsam erwartet den Herrn nun auch eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft.

PM des PP Offenburg vom 29.11.2019

 

Leipzig (Zentrum), Nikolaikirchhof (Sachsen): Auseinandersetzung auf dem Weihnachtsmarkt

Zeit: 28.11.2019, gegen 20:45 Uhr
Drei alkoholisierte Männer hielten sich auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt auf und sprachen wiederholt vorbeilaufende und in der Nähe befindliche Frauen an. Als eine Mitarbeiterin eines Marktstandes an den Männern vorbeilief, belästigte auch sie einer der Männer (23) und umarmte sie gegen ihren Willen. Nachdem sie sich aus der Umklammerung lösen konnte, kam ein aufmerksamer Bürger (27) hinzu und sprach die Männer auf ihr Verhalten an. Daraufhin wurde er von ihnen geschlagen, zu Boden gestoßen und getreten. Mehrere Begleiter des Geschädigten versuchten nunmehr, die Auseinandersetzung zu beenden bzw. schlichtend einzugreifen. Doch auch die Frauen
und Männer wurden durch die Tatverdächtigen attackiert und – ungeachtet des Geschlechts – in das Gesicht geschlagen. Der 23-jährige Hauptverdächtige spuckte zudem um sich. Dann verließ das aggressive Trio zunächst den Ort, kehrte jedoch kurz darauf zurück, wobei der 23-Jährige anwesenden Frauen mit derben Worten beleidigte und überdies sein Geschlechtsteil entblößte. Im Anschluss verschwand er mit seinen beiden, in der Nähe wartenden Begleitern in Richtung Hauptbahnhof. Einem zwischenzeitlich verständigten Streifenteam der Polizei gelang es, den 23-Jährigen trotz dessen Fluchtversuch zu stellen. Seine Kumpane konnten jedoch entkommen. Da sich
der Mann zur Wehr setzte, legten die Beamten ihm Handfesseln an und verbrachten ihn zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen in ein Polizeirevier. Im Zuge eines durchgeführten Atemalkoholtests wurde bei ihm ein Wert von 2,1 Promille festgestellt.
Ferner reagierte auch Drogenvortest positiv. Durch weitere Polizisten wurden die Personalien und Schilderungen der geschädigten Personen und von Zeugen aufgenommen. Die Ermittlungen laufen wegen gefährlicher Körperverletzung, Körperverletzung, Beleidigung, sexueller Nötigung und Sachbeschädigung.

PM (auszugsweise) der PD Leipzig vom 29.11.2019

 

Wien: Eskalation bei Weihnachtsfeier – Beamter attackiert

28.11.2019, 23:20 Uhr / 21., Wagramer Straße
Gestern kam es im Zuge einer Feier zu einer körperlichen Auseinandersetzung zweier Männer. Als alle Beteiligten aus dem Lokal vom Besitzer verwiesen worden waren, ging einer der beiden (42, Stbg: Österreich) auf einen der herbeigerufenen Polizisten los. Der Mann wurde festgenommen, er leistete hierbei gewaltsamen Widerstand. Ein Beamter erlitt eine leichte Verletzung.

Presseaussendung der LPD Wien vom 29.11.2019, 10:26 Uhr

 

Eisenberg (Thüringen): Meldungen aus dem Saale-Holzland-Kreis


Dass ein 34 Jahre alter Mann „durchdrehe“ und möglicherweise sich selbst oder andere verletzen könnte, teilte ein Mann in der Nacht zum Freitag gegen 01.00 Uhr der Polizei in Eisenberg mit. Die Beamten konnten den benannten 34-Jährigen wenig später in der Friedrich- Ebert-Straße ausfindig machen. Ein Notarzt wurde hinzu gerufen. Während des Einsatzes hielten sich mehrere Jugendliche in der Nähe des Streifenwagens auf. Einer aus der Gruppe trat gegen den Spiegel des Funkstreifenwagens und knickte die Funkantenne ab. Ein 20-jähriger steht im dringenden Verdacht, den Schaden verursacht zu haben. Der wegen anderer Straftaten polizeibekannte junge Mann leugnete die Tat, war allerdings auch der einzige, der am Streifenwagen gesehen wurde. Der Vergleich der von der Antenne genommen DNA mit seiner Probe wird im Rahmen der Spurenauswertung Gewissheit bringen. Der Schaden an dem Streifenwagen beläuft sich auf 300 Euro.

PM (auszugsweise) der LPI Jena vom 29.11.2019

 

Jena (Thüringen): Meldungen aus Jena


Nahezu täglich beschäftigte derzeit ein psychisch auffälliger Mann die Polizei. So auch am Donnerstag, als er kurz hintereinander in zwei Einkaufsmärkten andere Kunden und das Personal belästigte. Im ersten Markt ging ein Mitarbeiter auf ihn zu und bat ihn, sich zu mäßigen. Darauf reagierte der 40-Jährige nur umso aggressiver und holte zum Schlag aus. Er traf den Angestellten zum Glück nicht. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm um 11.30 Uhr 2,7 Promille. Nachdem er mit Hilfe der Polizei aus dem Markt verwiesen wurde, erschien er eine halbe Stunde später an einem anderen Markt und pöbelte hier die Kunen an, was zu einem erneuten Einsatz der Polizei führte. Weil er sich eine Platzwunde zugezogen hatte, wurde ein Rettungswagen hinzugezogen. Der 40-jährige wurde später in eine psychiatrische Einrichtung überwiesen. Dort kam die Polizei dann am zeitigen Abend noch einmal zum Einsatz, da der Betreffende sich massiv gegen die Maßnahmen zur Wehr setzte.

PM (auszugsweise) der LPI Jena vom 29.11.2019

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