Friedland (Mecklenburg-Vorpommern): Sachbeschädigung an Polizeidienststelle

Am 01.12.2019 gegen 04:10 Uhr erschien eine 50-jährige männliche, stark alkoholisierte Person im PR Friedland und wollte dort einen Sachverhalt zur Anzeige bringen. Nachdem die vor Ort anwesenden Polizeibeamten ihn aufforderten, sich zunächst auszuweisen, beleidigte er die Kollegen und trat unvermittelt gegen die Eingangstür des Reviers, so dass die darin befindliche Glasscheibe zu Bruch ging. Als die Kollegen ihn von weiteren Tritten abhalten wollten, leistete er Widerstand. Daraufhin wurden ihm Handfesseln angelegt. Anschließend wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. An der Eingangstür entstand ein Schaden von ca. 200,-EUR. Gegen die Person werden entsprechende Strafanzeigen gefertigt

PM des PP Neubrandenburg vom 01.12.2019

 

Hof (Bayern): Polizisten beleidigt und bedroht

Am Abend des 30.11.2019 wurde ein 48-jähriger Hofer in der Marienstraße einer Personenkontrolle unterzogen. Bei der Personalienfeststellung zeigte sich der Mann aggressiv und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten. Aufgrund der Alkoholisierung von über 2 Promille und des gezeigten Verhaltens wurde der Mann anschließend in Gewahrsam genommen. Ein Ermittlungsverfahren wurde gegen den Mann eingeleitet.

PM der PI Hof vom 01.12.2019

 

Suhl (Thüringen): versuchte gefährliche Körperverletzung zum Nachteil von Polizeibeamten

Am Freitagabend gegen 21:30 Uhr stellten die Beamten der Polizeiinspektion Schmalkalden-Meiningen während ihrer Fussstreife über den Meininger Weihnachtsmarkt eine geringfügige Ordnungswidrigkeit fest. Darüber war die polizeilich bestens bekannte 19jährige Meiningerin so erbost, dass sie die Beamten beleidigte und ihre Glühweintasse nach den Kollegen warf. Glücklicherweise verfehlte sie ihr Ziel, so dass die Beamten nicht verletzt wurden. Sie muss sich nun wegen Beleidigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung verantworten.

PM der LPI Suhl vom 01.12.2019

 

Schwarzenfeld (Bayern): Aggressor stört Weihnachtsmarkt

Am Samstag kurz vor Mitternacht führte sich ein amtsbekannter 24jähriger Mann aus Schwarzenfeld derart ungebührlich auf dem Weihnachtsmarkt auf, dass er von mehreren Personen am Boden fixiert werden musste. Nachdem er seine aggressive Art auch gegenüber den eintreffenden Polizeibeamten an den Tag legte, wurde er kurzerhand in Gewahrsam genommen und zur PI Schwandorf verbracht. Ein Alkotest ergab einen Wert von stolzen 2,5 Promille.

PM (auszugsweise) der PI Nabburg vom 01.12.2019

 

Amberg (Bayern): Nach Schlägerei vor Diskothek Polizeibeamten beleidigt

In der Nacht vom 29. auf 30.11.2019 kam es vor einer Diskothek in der Mühlgasse zu
einer Auseinandersetzung zwischen zwei jungen Frauen. Hierbei schlug eine stark alkoholisierte
25-jährige Frau aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach mehrfach mit der Faust auf ihre 19-jährige
Kontrahentin ein. Nach ersten Ermittlungen geschah dies ohne ersichtlichen Grund. Während
der Sachverhaltsaufnahme vor Ort beleidigte die 25-jährige Frau mehrfach einen eingesetzten
Polizeibeamten. Die Polizeiinspektion Amberg ermittelt nun wegen Körperverletzung und Belei-
digung.

PM (auszugsweise) der PI Amberg vom 01.12.2019

 

Weiden (Bayern): Beleidigung gegen Polizeibeamten

Ein 27-jähriger Weidener muss sich demnächst vor der Justiz verantworten, nachdem er einen Beamten der Polizeiinspektion Weiden i.d.OPf. beleidigt hat.
Am Freitagabend gegen 19:50 Uhr befuhren zwei Männer mit ihren Mountainbikes den Gehweg vor der Stadtsparkasse. An den dortigen Treppen führten sie verschiedene Sprungübungen mit ihren Fahrrädern durch. Nachdem dies eine Gefahr für die vorbeilaufenden Passanten darstellte, wurden die beiden Radfahrer von einer Streifenbesatzung der Polizei Weiden angesprochen. Hierbei beleidigte der jüngere der beiden Mountainbiker einen 42-jährigen Polizeioberkommissar verbal mit diversen Kraftausdrücken. Gegen ihn wird nun wegen Beleidigung ermittelt.

PM (auszugsweise) der PI Weiden vom 01.12.2019

 

Oldenburg (Niedersachsen): ++Trunkenheit im Verkehr++

Am Samstag, 30.11.2019 wurde in den frühen Morgenstunden im Rahmen einer Verkehrskontrolle eine augenscheinlich alkoholisierte Radfahrerin überprüft. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2 Promille. Bei der anschließenden Blutentnahme leistete die Beschuldigte Widerstand und verletzte eine Polizeibeamtin. Diese ist zurzeit nicht dienstfähig.

PM (auszugsweise) der PI Oldenburg – Stadt / Ammerland vom 01.12.2019

 

Holdorf (Niedersachsen): Beleidigung/ Widerstand gegen Polizeibeamte

Am 30.11.2019; 23:10 Uhr, kam es in einer Gaststätte in 49451 Holdorf zu einer Auseinandersetzung zwischen Gästen, in deren Verlauf es zu einer Beleidung des Gaststättenpersonales durch einen 41-jährigen aus Diepholz kam. Dieser wurde daraufhin der Gaststätte verwiesen und kam der Aufforderung nicht nach. Bei der Durchsetzung des Platzverweises durch die eingesetzten Polizeibeamten beleidigte der 41-jährige diese und schlug nach ihnen. Im Folgenden wurde der Beschuldigte in Gewahrsam genommen und der Polizei Vechta zwecks Durchführung einer Blutprobe zugeführt.

PM (auszugsweise) der PI Cloppenburg / Vechta vom 01.12.2019

 

Bremerhaven (Bremen): Alkohol während der Fahrt

Am Freitagabend, gegen 23.00 Uhr, fiel der Fahrer eines schwarzen SUV mit Stern in der Lessingstraße aufgrund seiner außergewöhnlichen Fahrweise auf und die Polizei wurde gerufen. Zuvor war der 37jährige Fahrer mehrfach mit zum Teil stark überhöhter Geschwindigkeit durch die Lessingstraße gefahren. Dabei waren die vier Seitenscheiben heruntergelassen und laute Musik dröhnte aus dem Fahrzeuginneren. Der Fahrer wurde dabei beobachtet, wie er abwechselnd aus einer Whiskyflasche und einer Dose Energydrink trank. Die BeamtenInnen trafen den 37-Jährigen in einem der anliegenden Häuser an und stellten alkoholbedingte Auffälligkeiten bei ihm fest. Ein Alkoholvortest bestätigte den Verdacht einer Trunkenheitsfahrt. Da sich der Mann immer aufbrausender und aggressiver benahm, wurden weitere Streifenwagen angefordert.
Nach der vorläufigen Festnahme wurde an der Dienststelle eine Blutentnahme vorgenommen. Dabei erklärte der Delinquent, dass er auch nicht im Besitz des erforderlichen Führerscheines sei. Er muss sich jetzt wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

PM der POL Bremerhaven vom 01.12.2019

 

Fürth (Bayern): (1685) Anhaltung mit Hindernissen

Ein offenbar unter Drogeneinfluss fahrender Kraftfahrer fiel am Freitagnachmittag (29.11.2019) einer Streife der Fürther Verkehrspolizei auf.
Erst nach mehreren Versuchen gelang es, das Fahrzeug anzuhalten und den Fahrer zu kontrollieren.
Beim Verlassen des Parkplatzes eines großen Möbelhauses im Fürther Stadtteil Steinach fiel der Blick der Beamten gegen 15:30 Uhr auf den Mercedes. Beim Auffahren auf die BAB 73 zeigte der Fahrer eine unsichere Fahrweise und fuhr in Schlangenlinien auf die Autobahn auf.
Obwohl das Zivilfahrzeug inzwischen durch Anhaltesignale der Beamten deutlich erkennbar war, versuchte der Fahrer mehrfach zu flüchten. Am Ende konnte er aber gestellt und kontrolliert werden.
Auf seine Fahrweise und das während der Fahrt durchgeführte Telefonat mit einem Mobiltelefon angesprochen, reagierte der Mann (33) unwirsch. Er stritt alles ab.
Sein Handy allerdings lag mit eingeschaltetem Display auf dem Fahrersitz.
Mittlerweile ergab sich durch das Gespräch der dringende Verdacht, der Fahrer stehe unter Drogeneinfluss. Zudem machte er nicht verständliche Angaben über seine Identität. Als er am Ende auch noch aggressiv wurde, blieb den Beamten nichts anderes übrig, als ihn zu fesseln und zur Dienststelle zu fahren. Dort verweigerte er sowohl einen Drogen- als auch Alkoholtest. Deshalb ordnete man die Blutentnahme an.
Zu allem Überfluss stellte sich heraus, dass der Beschuldigte bereits seit dem Frühjahr dieses Jahres keine Fahrerlaubnis mehr besitzt. Sie wurde ihm wegen Trunkenheit im Verkehr entzogen.
Wegen diverser verkehrsrechtlicher Ordnungswidrigkeiten sowie Vergehen nach dem Strafgesetzbuch und dem Straßenverkehrsgesetz leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren ein.

PM des PP Mittelfranken vom 01.12.2019

 

Salzwedel (Sachsen-Anhalt): Betrunkener randaliert im RTW und leistet Widerstand

Sa, 30.11.2019, 19:23 Uhr, Lönsstraße
Ein 42-jähriger Mann aus Salzwedel befand sich in Folge erheblichen Alkoholgenusses in hilfloser Lage und musste durch eine RTW-Besatzung medizinisch versorgt werden. Unvermittelt und grundlos schlug dieser einen Rettungssanitäter mit der Faust ins Gesicht und würgte ihn mit den Händen am Hals. Der Rettungssanitäter erlitt leichte Verletzungen. Nachfolgend schlug und trat der Mann im RTW um sich. Hierdurch wurde das Display eines im RTW befindlichen Defibrillators beschädigt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 2000,- Euro.
Nach Eintreffen der zu Hilfe gerufenen Polizeikräfte ging der Beschuldigte auch auf diese los und schlug einen Beamten mit der Faust ins Gesicht. Der Beamte erlitt eine Platzwunde an der Unterlippe. Der Beschuldigte wurde durch die eingesetzten Beamten kontrolliert zu Boden gebracht und mittels Handfesseln fixiert.
Zur Feststellung seiner Personalien wurde der Herr zum Polizeirevier Salzwedel verbracht, wobei dieser die Einsatzkräfte verbal bedroht und beleidigte.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,55 Promille. Nach zweifelsfreier Feststellung der Personalien wurde durch den zuständigen Bereitschaftrichter eine Blutprobenentnahme angeordnet und im Krankenhaus Salzwedel durchgeführt. Auf Grund des erheblichen Alkoholkonsums wurde der Beschuldigte kostenpflichtig nach Hause verbracht und aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen den Beschuldigten wurden umfängliche Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Sachbeschädigung sowie Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.

PM (auszugsweise) des PRev Altmarkkreis Salzwedel vom 01.12.2019

 

Nürnberg (Bayern): (1691) Offenbar Verwirrter belästigte und bedrohte Polizeistreife

Ungewöhnlich auffälliges Verhalten eines 26-Jährigen sorgte am frühen Morgen des 1. Dezembers 2019 in der Nürnberger Innenstadt für Verwunderung bei einer Polizeistreife. Am Ende musste der Mann in Gewahrsam genommen und angezeigt werden.
Der 26-Jährige spazierte gegen 03:15 Uhr an der Frauentormauer an einer Streifenbesatzung der PI Nürnberg-Mitte vorbei und richtete plötzlich ohne Anlass seine beiden, zu einer Pistole geformten Hände gegen die Beamten.
Gleichzeitig würgte er Schussgeräusche aus seinem Kehlkopf und kündigte an, die Beamten „abzuknallen“.
Zunächst zeigten sich die Beamten unbeeindruckt vom Gebaren des Mannes, behielten ihn aber weiterhin im Auge. Kurz darauf stellte er sich in den Fahrweg des Dienstfahrzeuges und verhinderte die Weiterfahrt. Nun war die Geduld der Polizisten am Ende.
Als sie ausstiegen, ergriff der Mann aber zunächst die Flucht, kehrte aber nur kurz darauf wieder zurück. Abermals „schoss“ er mit seinen Händen auf die Kollegen. Anschließend zeigte er zunächst sein entblößtes Geschlechtsteil, drehte sich dann um, zog seine Hose herunter und präsentierte seine blanke „Hinter(n)ansicht“.
Mit der anschließenden Personalienfeststellung war er dann nicht einverstanden, so dass letztlich unmittelbarer Zwang angewendet werden musste. Als dann durch einen Arzt die Haftfähigkeit bescheinigt worden war, ordnete die Polizei den Gewahrsam an.
Wegen mehrere strafrechtlich relevanter Delikte wurde Anzeige erstattet. Ob der Mann letztlich betrunken war oder unter Drogeneinfluss stand, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Möglicherweise war er auch nur geistig verwirrt.

PM des PP Mittelfranken vom 01.12.2019

 

Schongau (Bayern): Schongauer beschäftigt Polizei die ganz Nacht

Zwei leicht verletzte Polizeibeamte und mehrere Strafverfahren sind das Ergebnis einer langen Nacht für die Polizei Schongau. Am Samstag um kurz nach Mitternacht fiel der 23-jährige Schongauer, zum ersten Mal auf. In der Schongauer Altstadt pöbelte er Gäste in einem Lokal an und weigerte sich es zu verlassen. Erst als die Polizei ihm einen Platzverweis erteilte ging er. Gegen 03:00 Uhr morgens taucht der 23-jährige auf einer privaten Feier, ebenfalls in der Altstadt, wieder auf und machte auch hier Ärger. Als die Polizei abermals eintraf, verließ er zwar die Veranstaltung, beleidigte jedoch die eingesetzten Beamten. Wieder musste ein Platzverweis ausgesprochen werden. Da er den Platzverweis nicht befolgte und versuchte auf die Party zu gelangen musste er durch die Streifenbesatzung fixiert werden. Hier griff er die Beamten an und versuchte sich der Festhaltung zu entziehen. Die Beamten verletzten sich leicht, konnten aber ihren Dienst weiter verrichten. Nach Abschluss der Sachbearbeitung auf der Dienststelle bestand der junge Mann auf eine Behandlung im Krankenhaus Schongau. Um kurz nach 05:00 Uhr bat der Arzt aus der Notaufnahme um Unterstützung. Da der 23-jährige Schongauer keinerlei Verletzungen habe, sei er nicht behandlungsbedürftig. Er wolle aber nicht gehen. Wieder mussten die Polizeibeamten ausrücken um einen Platzverweis zu erteilen und das Hausrecht des Arztes durchzusetzen. Zwar leistete der Schongauer diesmal keinen Widerstand mehr, jedoch beleidigte er die Beamten abermals. Warum der Schongauer so ausgerastet ist, ist nun Gegenstand der Ermittlungen, ob seine Alkoholisierung, die gut unter einem Promille lag, ursächlich war, lässt sich nur vermuten.

PM (auszugsweise) der PI Schongau vom 01.12.2019

 

Potsdam (Brandenburg): Großeinsatz der Polizei am Protestwochenende in der Lausitz

Das Polizeipräsidium des Landes Brandenburg führte vom 28. November bis 1. Dezember 2019 einen mehrtägigen Großeinsatz in der Lausitz durch.
Mit Ausnahme der anfänglich unfriedlichen Besetzung des Tagebaugeländes in Jänschwalde am 30.11.2019 zieht die Polizei ein insgesamt positives Fazit. Das besonnene Handeln der Vielzahl von Akteuren trug wesentlich zum Einsatzerfolg bei.
Besondere Herausforderungen des Einsatzes waren, insbesondere vor dem Hintergrund der Größe des Einsatzraumes von mehr als 2.700 km², der Schutz von 41 Versammlungen mit insgesamt mehr als 4.000 Teilnehmern an mehreren Tagen.
Insgesamt waren rund 2.700 Beamte aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Thüringen und von der Bundespolizei eingesetzt. Neun Polizeibeamte wurden während des Einsatzes leicht verletzt, davon drei durch Tagebaubesetzer beim Eindringen in den Tagebau Jänschwalde. Die weiteren Verletzungen sind nicht fremdverusacht worden.
Wesentliche Schwerpunkte des Einsatzes:
Neun namentlich bekannte Beamte der 3. Einsatzhundertschaft der Polizei Brandenburg fotografierten sich am 28.11.19 vor einem Graffiti. Das Bild wurde im Internet veröffentlicht und in den Medien zahlreich kommentiert. Die Beamten wurden aus dem Einsatz genommen, Disziplinarverfahren gegen alle neun eingeleitet. Am Freitag wurden sechs Personen (19 bis 31 Jahre) ermittelt, die das Graffiti am Vortag angebracht hatten. Strafanzeigen wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten und Sachbeschädigung wurden von Amts wegen aufgenommen. Der Schriftzug wurde entfernt.
Am Samstagmorgen, 29.11.2019 drangen mehrere hundert Besetzer widerrechtlich in die Tagebaue Jänschwalde und Welzow-Süd ein. Zur Abwehr eines Übergriffs auf Polizeibeamte bei der Besetzung des Tagebaus Jänschwalde mussten Reizgas und Schlagstock eingesetzt werden. Im Verlauf des Tages wurden 160 Personen freiwillig und friedlich mit Fahrzeugen der LEAG aus dem Tagebau Jänschwalde gebracht. Am Nachmittag verließen dann alle Besetzer freiwillig und friedlich die beiden Tagebaue. Die Polizei war im Rahmen ihres deeskalativen Einsatzkonzeptes mit Kommunikationsteams vor Ort.
In der Spitze bis zu 600 Personen führten zunächst in Cottbus eine nicht genehmigte Versammlung durch und begaben sich anschließend zu Fuß auf der B168 in Richtung Forst. Gegen 13 Uhr wurden die Bahngleise der Kohlebahn Kathlower Mühle für mehrere Stunden besetzt. Die Bahntrasse in Koppatz wurde ebenfalls am Vormittag des 30.11.2019 durch ca. 350 Personen blockiert. Beide Blockaden wurden in den Nachmittagsstunden freiwillig beendet. Zudem kam es zu einzelnen weiteren Besetzungen der Bahngleise der LEAG, die allesamt am Samstag in den späten Nachmittagsstunden beendet waren.
Zu diesem Einsatz wurden bisher insgesamt 29 Strafanzeigen erstattet, u.a. zu Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, Störung öffentlicher Betriebe und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.
Die Ermittlungen dazu laufen.
Im Fazit schätzt die Polizei ein, dass das Protestwochenende in der Lausitz insgesamt friedlich verlaufen ist. Bis zum Montagmorgen werden Bereitschaftspolizisten noch in der Region präsent sein.

PM des PP Brandenburg vom 01.12.2019

 

Merchweiler-Wemmetsweiler (Saarland): 18jähriger attackiert PKW und greift Polizisten tätlich an

Am Samstag, 30.11.2019, gegen 02:30 Uhr kam es an der Kreuzung Gerberstraße/Stennweilerstraße/Ludwigstaße in Wemmetsweiler zu einer Attacke auf einen PKW. Der mit zwei Männern besetzte PKW hielt dort an, um einen Mann und seine Begleiterin die Straße überqueren zu lassen. Als die beiden Fußgänger bereits die Straße überquert hatten, spuckte der Mann unvermittelt in Richtung des bereits anfahrenden PKW, lief diesem hinterher und schlug auf das Fahrzeug ein. Das Fahrzeug wurde hierdurch beschädigt. Die hinzugerufenen Polizisten entdeckten den Täter dann in der Nähe hinter einem Anwesen. Der 18jährige, sichtlich berauschte Mann machte wirre Angaben und zeigte starke Stimmungsschwankungen. Im Zuge der ersten Maßnahmen vor Ort griff er die Polizeibeamten an, weshalb ihm Handschellen angelegt wurden. Aufgrund seines berauschten Zustandes und der extremen Stimmungsschwankungen wurde der 18jährige durch den hinzugezogenen Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Versorgung in eine Klinik verbracht. Der Mann versuchte sich den polizeilichen Maßnahmen durch Flucht zu entziehen. Hierbei versetzte er einem Beamten einen Kopfstoß und verletzte den zweiten Beamten an der Hand. Gegen den 18jährigen laufen jetzt mehrere Ermittlungsverfahren.

PM der PI Neunkirchen vom 01.12.2019

 

Münsingen (Baden-Württemberg): Schlägerei vor Gaststätte endet im Krankenhaus

Eine handfeste Auseinandersetzung hat am frühen Sonntagmorgen gegen 01.35 Uhr für einen 22-Jährigen im Krankenhaus geendet. Vor der Gaststätte in der Straße Postberg kam es zwischen zwei 22-jährigen Münsingern zur Schlägerei, wobei sie sich gegenseitig mit Fäusten attackierten. Es endete darin, dass einer der Beteiligten gegen eine Hauswand geschleudert oder geschlagen wurde und sich eine schwere Kopfverletzung zuzog. Er wurde vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Zur Lagebewältigung unter den überwiegend stark alkoholisierten Personen waren insgesamt vier Streifenbesatzungen notwendig. Ein 30-Jähriger aus Münsingen musste zudem in Gewahrsam genommen werden, da er sich gegen die polizeilichen Maßnahmen zur Wehr setzte und die Angaben seiner Personalien verweigerte. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Tathergang werden beim Polizeireviers Münsingen geführt.

PM (auszugsweise) des PP Reutlingen vom 01.12.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Festnahme nach Brandstiftung in der nördlichen Innenstadt

Lfd. Nr.: 1403
In der Nacht auf den heutigen Sonntag (1. Dezember) ist ein 29-jähriger Dortmunder in der Alsenstraße festgenommen worden. Offenbar hatte der Mann zuvor Bekannte bedroht und später Gegenstände in seiner Wohnung angezündet.
Ersten Ermittlungen zufolge suchten Bekannte des Mannes gegen 1.50 Uhr dessen Wohnung in der Alsenstraße auf. Beim Öffnen der Tür stand dieser mit einem Messer in der Hand vor ihnen und bedrohte sie. Daraufhin schlugen sie die Tür zu – öffneten diese jedoch wenig später erneut. Nun brannte in der Wohnung des Mannes eine Matratze. Der Bewohner selbst verließ diese über einen Balkon.
Während der Löscharbeiten der Feuerwehr konnte der Mann auf dem Dach des Mehrfamilienhauses wiedererkannt werden. Er kletterte auf einen weiteren Balkon und stieg über das Fenster in eine andere Wohnung ein. Die Polizisten betraten daraufhin das Nachbarhaus und öffneten die Wohnungstür. Hier konnte der 29-Jährige schließlich festgenommen werden.
In der Wohnung des Tatverdächtigen entstand enormer Sachschaden. Die weiteren Wohnungen des Mehrfamilienhauses blieben durch das Feuer unbeschädigt.
Drei Polizisten wurden während des Einsatzes durch die Rauchentwicklung leicht verletzt.
Die Ermittlungen gegen den 29-Jährigen dauern weiter an.

PM der POL Dortmund vom 01.12.2019

 

Kitzingen, Lkr. Kitzingen (Bayern): Ruhestörer in Gewahrsam genommen

Am Sonntagmorgen wurde die Polizei in Kitzingen mehrfach wegen einer Ruhestörung verständigt. Nachdem die Beamten mehrfach zur Einsatzörtlichkeit fahren mussten und sich der alkoholisierte 48-jährige Ruhestörer aggressiv und absolut uneinsichtig zeigte, erfolgte die Gewahrsamnahme. Die restliche Nacht musste der Mann in einem Haftraum der PI Kitzingen verbringen. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der Ruhestörung wurde eingeleitet.

PM (auszugsweise) der PI Kitzingen vom 01.12.2019

 

Kastel (Hessen): Pärchen flüchtet nach Unfall und wehrt sich bei Festnahme

Steinern Straße / Ludwig-Wolker-Straße, 29.11.2019, 22:41 Uhr
Am späten Freitagabend prallte ein silberner Opel Corsa in der Steinern Straße gegen einen geparkten Anhänger und fuhr dann einfach weiter. Als das Fahrzeug und die mutmaßlichen Nutzer durch die Polizei angetroffen wurden, wehrten sie sich gegen die Festnahme. Zeugen beobachteten das Fahrzeug, wie es aus der Ludwig-Wolker-Straße auf die Steinern Straße fuhr und dort gegen den Anhänger prallte. Der Anhänger wurde durch die Wucht des Aufpralls auf eine Grünfläche geschleudert, der Pkw schleuderte ebenfalls über die Grünfläche und kam auf einem dahinterliegenden Rad-/Fußweg zum Stehen. Anschließend sei das Fahrzeug jedoch sofort weggefahren, hierbei hat es dann auch noch einen Blumenkübel gerammt. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein und die Beamten wurden schon wenige Minuten später im Römerfeld fündig, wo das schwer beschädigte Mietfahrzeug in einem Wendehammer stand. Eine 20-jährige Frau und ihr ebenfalls 20 Jahre alter Freund wurden schnell als Nutzer des Fahrzeuges ermittelt. Da beide unter Alkoholeinfluss standen, wurde bei ihnen eine Blutentnahme durchgeführt. Bei der hierfür erforderlichen Festnahme wehrte sich der Mann, versuchte einen der Polizisten zu schlagen und beleidigte die Beamten noch. Der Führerschein der Frau wurde sichergestellt, bei ihrem Freund war das nicht notwendig, er hat keinen. Da noch nicht eindeutig geklärt ist, wer das Fahrzeug beim Unfall fuhr, sucht die Polizei dringend weitere Zeugen. Sie werden gebeten sich unter 0611 / 3452440 beim 2. Polizeirevier zu melden.

PM (auszugsweise) der PD Wiesbaden vom 01.12.2019

 

Jena (Thüringen): Pizza nicht bezahlt

Am Freitag, kurz nach 23:00 Uhr wurde die Polizei von einem Pizzaboten in die Saalbahnhofstraße gerufen. Diesem wollte die Bestellerin, trotz ordnungsgemäßer Lieferung nicht den vollständigen Kaufpreis bezahlen. Trotz der Vermittlungsbemühungen der eingesetzten Beamten erregte sich die Frau derart, dass dies in Widerstandhandlungen gegenüber der eingesetzten Beamten gipfelte, welche sich körperlich gegen die Frau erwehren mussten. Zur Einschätzung der weiteren Verfahrensweise musste sogar ein Notarzt vor Ort kommen.

PM (auszugsweise) der LPI Jena vom 01.12.2019

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