Stephanskirchen (Bayern): Ruhestörung mit Folgen

Erste Anrufe über laute Musik erreichten die Rosenheimer Polizei gegen 22.30 Uhr. Anwohner beschwerten sich über den Lärm, an einen Schlaf sei nicht zu denken. Vor Ort konnte die Polizei die lautstarke Musik sofort selbst wahrnehmen.
Als die Beamten das Anwesen betraten, standen mehrere Personen außen herum. Die Beamten wurden sofort mit abfälligen Worten empfangen und auf Bitten, die Musik doch leiser zu stellen, zeigte sich ein aggressives und völlig uneinsichtiges Verhalten. Ein Mann aus der Gruppe schrie die Beamten an, sie sollen sofort verschwinden, ging immer weiter auf die Beamten zu und versuchte sie mit den Händen vom Anwesen wegzuschieben.
Die Bewohner wurden immer aggressiver und es mussten mehrere Streifenfahrzeuge zur Unterstützung gerufen werden. Da noch immer keine Ruhe herrschte, waren letztlich insgesamt fünf Streifenwagen der Rosenheimer Polizei vor Ort. Die Musikanlage wurde sichergestellt, da keinerlei Einsicht vorhanden war, Ruhe herzustellen.
Gegen den Wohnungsinhaber, nach derzeitigen Ermittlungen ein 50-Jähriger Mann, wurde ein Bußgeldverfahren wegen Lärmbelästigung eingeleitet.
Ein 22-Jähriger Österreicher, der bei der Feier vor Ort war und zunächst die Beamten auch weggedrückt hatte, tat sich weiter noch besonders negativ hervor. Er beleidigte die Beamten mit übelsten Schimpfwörtern. Gegen den sichtlich alkoholisierten Mann wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet, einen Alkoholtest verweigerte er.
Der gesamte Ablauf wurde von den Beamten durch die BodyCam aufgenommen und dokumentiert. Nachdem die Musikanlage sichergestellt wurde, Personaldaten erhoben wurden und bei weiterem Lärm Gewahrsam angedroht wurde, herrschte endlich Ruhe.

PM der PI Rosenheim vom 02.12.2019

 

Rosenheim (Bayern): Mann gibt keine Ruhe

Am Salzstadl fiel am Sonntag früh gegen 03.00 Uhr ein 38-Jähriger Mann aus Rosenheim auf. Als er an einer uniformierten Streifenwagenbesatzung vorbeiging, schrie er die Beamten lauthals an und nannte sie „Bullenschweine“. Der Mann wurde zu Rede gestellt, dass seine Äußerungen nicht allzu schön sind. Aufgrund der Alkoholisierung hätten die Beamten vielleicht die Beleidigung noch einigermaßen „akzeptieren“ können. Aber es kam gar kein Gespräch zustande, denn der Mann trat mit einem Fußtritt den Außenspiegel des Dienst-Fahrzeuges ab. Nun wurde der Mann gefesselt und in Gewahrsam genommen. Er war sichtlich alkoholisiert, ein Test ergab über 1,5 Promille. Seine Aggressionen und seinen „Rausch“ konnte er in einer Ausnüchterungszelle der Rosenheimer Polizei nachgehen. Am Dienst-Fahrzeug entstand ein Schaden von rund 200 Euro.
Doch die Geschichte hatte noch kein Ende. Der Mann hätte am Morgen aus dem Gewahrsam entlassen werden sollen. Bei der Entlassung weigerte sich der Mann, die Dienststelle zu verlassen. Wieder schrie er herum und beleidigte die Beamten als „Arschlöcher“ und „Deppen“. Als er dann die Dienststelle doch verlassen hatte, kam er nach ein paar Minuten wieder zurück, läutete durchgehend an der Wache, betitelte die Beamten als „Kasperl, Zigeuner, Deppen“ und noch einer Vielzahl anderer Beleidigungen.
Als er dann auch noch gegen die Türen der Dienststelle schlug, wurde der Mann wieder in Gewahrsam genommen. Nach Rücksprache mit dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Rosenheim wurde der Gewahrsam weiter angeordnet. Nachmittags konnte der Rosenheimer dann ohne weitere Probleme entlassen werden.
Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung und Sachbeschädigung eingeleitet.
Der gesamte Vorgang wurde auf BodyCam der eingesetzten Beamten aufgenommen und dokumentiert.

PM der PI Rosenheim vom 02.12.2019

 

Wolfsburg (Niedersachsen): Festnahmen nach Fußballspiel

Der Polizeieinsatz Im Rahmen des Fußballbundesligaspiel VFL Wolfsburg gegen SV Werder Bremen am Sonntagabend lief vor und während der Partie störungsfrei ab.
Nach dem Spiel versuchte eine Gruppe von bis zu 50 Personen der Wolfsburger Ultraszene unvermittelt in den Gästebereich vorzudringen, um dort Auseinandersetzungen mit den Bremer Gästefans zu suchen. Die Personen vermummten sich teilweise und wirkten in ihrem Gesamtverhalten recht aggressiv. Durch Zusammenziehen von Polizeikräften gelang es, die Menge zurückzudrängen. Dabei griffen vier Personen Polizeibeamte an. Diese Personen wurden festgenommen und müssen nun mit einem Verfahren wegen Landfriedensbruch und Widerstand rechnen.
Eine Gruppe von 30 Personen der Wolfsburger Ultraszene wurde anschließend im Tunnelsystem seitens der Polizei angehalten und die Personalien der Personen wurden aufgenommen. „Potentielle Gewalttäter müssen in Wolfsburg mit konsequenten polizeilichen Maßnahmen rechnen. In dieser Hinsicht fahren wir eine Nulltoleranzstrategie“, so Gesamteinsatzleiter Olaf Gösmann.

PM der POL Wolfsburg vom 02.12.2019

 

Schwaikheim (Baden-Württemberg): Aggressive Männer in Gewahrsam

Gegen 19:30 Uhr verständigten Zeugen am Sonntagabend die Polizei, da es im Bereich des Bahnhofes zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei Männern kam. Vor Ort stellte sich heraus, dass zwei Männer im Alter von 23 und 27 Jahren einen 24-Jährigen angegriffen und leicht verletzt hatten. Während Beamte des Polizeireviers Winnenden versuchten, die Lage zu beruhigen, wurden sie mehrfach vom 23-Jährigen angepöbelt und beleidigt. Da dieser einem Platzverweis nicht nachkam, wurde er in Gewahrsam genommen. Hiergegen wehrte er sich heftig und trat in Richtung der Beamten. Kurze Zeit später wurde dem Polizeirevier mitgeteilt, dass der 27 Jahre alte Mann erneut auf seinen Kontrahenten losgeht, sodass auch dieser letztlich in Gewahrsam genommen werden musste. Die beiden Täter waren mit rund 1,2 bzw. 2,2 Promille deutlich alkoholisiert. Sie müssen nun beide mit einem Strafverfahren rechnen.

PM des PP Aalen vom 02.12.2019

 

Landshut (Bayern): Betrunkener geht auf Polizisten los

Am Samstag, gegen 22.30 Uhr, wurde die Polizei zum Bischof-Sailer-Platz gerufen. Dort wurde ein 29-jähriger Landshuter angeblich von drei unbekannten Tätern geschlagen. Der 29-Jährige stand mit fast zwei Promille erheblich unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken. Bei der Anzeigenaufnahme zeigte er sich nicht sehr kooperativ und versuchte auf die Polizisten loszugehen und sie mit Füßen zu treten. Das Vorhaben scheiterte, es wurde niemand verletzt. Die Beamten nahmen den Randalierer in Gewahrsam. Hinweise zur Auseinandersetzung mit den drei Unbekannten nimmt die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0 entgegen.

PM der PI Landshut vom 02.12.2019

 

Landshut (Bayern): Betrunkene Randalierer in der Altstadt

Am Samstag gegen 05.50 Uhr erhielt die Polizei die Mitteilung über zwei randalierende Personen im Altstadtbereich. Zwei offensichtlich stark angetrunkene Männer warfen einen Heizpilz um und beschädigten anschließend ein Fahrrad. Kurze Zeit später konnten die Männer von mehreren Polizeistreifen in der Altstadt angetroffen werden. Es handelte sich um einen 22-jährigen Landshuter und einem 23-Jährigen aus dem Landkreis. Beide Personen standen deutlich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke, das Testgerät zeigte Werte von 1,6 bis fast zwei Promille. Während sich der 22-Jährige kooperativ zeigte, war der 23-Jährige nicht bereit seine Personalien anzugeben bzw. seinen Ausweis vorzuzeigen. Im weiteren Verlauf ging der 23-Jährige auf die Polizisten los und musste deshalb zu Boden gebracht werden. Dort leistete er massive Gegenwehr, es erfolgte die Fesselung und Gewahrsamnahme des Mannes. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Landshut vom 02.12.2019

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Beim Schwarzfahren erwischt: Essenerin bespritzt Kontrolleur mit Muttermilch

Mit einem ungewöhnlichen Verhalten sah sich ein Ticketkontrolleur der BOGESTRA am Samstagmittag, 30. November 2019, konfrontiert. Weil gegen 11.50 Uhr eine 31-jährige Essenerin und ihr Begleiter ohne gültigen Fahrschein in der Bahnlinie 302 unterwegs waren, wurden sie durch den Ticketkontrolleur aufgefordert, die Straßenbahn an der Haltestelle „Am Stadthafen“ zu verlassen. Im Verlauf der Personalienfeststellung entblößte die Essenerin ihre Brust und bespritzte den Ticketkontrolleur mit Muttermilch. Ihr männlicher Begleiter konnte fliehen.
Als die alarmierten Polizeibeamten eintrafen, wehrte sich die aggressive 31-Jährige weiter vehement gegen die Feststellung ihrer Personalien, sodass sie fixiert werden musste. Da sie keinen Ausweis mit sich führte, wurde sie zur Identitätsfeststellung zur Wache gebracht, die sie später wieder verlassen konnte. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Schwarzfahrens ein und ermittelt nun wegen des Verdachts der Körperverletzung.

PM der POL Gelsenkirchen vom 02.12.2019

 

Emden (Niedersachsen): Zugbegleiter mit abgeschlagenen Flaschenhals bedroht

Ein 18-Jähriger hat Sonntagabend einen Zugbegleiter der Deutschen Bahn mit einem abgeschlagenen Flaschenhals bedroht. Der Vorfall ereignete sich gegen 19 Uhr auf der Bahnstrecke von Jever nach Emden.
Obwohl der 18-jährige Iraker keinen gültigen Fahrschein besaß, stieg er im Bahnhof Marienhafe in einen Regional-Express nach Emden ein. Wie sich später herausstellte, hatte der 18-Jährige bereits einen Zug zuvor ohne gültigen Fahrausweis benutzt und war von der Weiterfahrt ausgeschlossen worden. Bei der Fahrkartenkontrolle bedrohte er einen 54-jährigen Zugbegleiter mit dem abgeschlagenen Flaschenhals einer Glasflasche. Außerdem drohte er, er würde damit auch Polizisten angreifen sofern diese von dem Zugbegleiter benachrichtigt würden.
Aufgrund seiner Äußerungen wurde der 18-Jährige bei Ankunft des Zuges im Bahnhof Emden von je einer Streife der Bundespolizei und des Polizeikommissariats Emden erwartet. Nach mehrmaliger Aufforderung durch die Beamten ließ er den Flaschenhals fallen und konnte anschließend in Gewahrsam genommen werden.
Gegen den 18-Jährigen wurden Strafverfahren wegen Erschleichens von Leistungen, Nötigung, des Versuchs der gefährlichen Körperverletzung und Bedrohung eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der BPOLI Bad Bentheim vom 02.12.2019

 

Ahlen (Nordrhein-Westfalen): Autofahrer versuchte bei Kontrolle zu fliehen

Am Samstag, 30.11.2019 kontrollierten Polizisten gegen 19.20 Uhr einen Autofahrer auf der Teltower Straße in Ahlen. Bei der Überprüfung des 26-Jährigen ergaben sich Hinweise auf einen möglichen Drogenkonsum des Ahleners.
Dieser bestätigte sich nach einem Vortest. Plötzlich versuchte der Fahrzeugführer seine Papiere aus dem Streifenwagen zu holen und wollte davon laufen. Die Beamten konnten den Ahlener festhalten, der nun Widerstand leistete, um der polizeilichen Maßnahme zu entgehen. Das war für ihn nicht erfolgreich, so dass die Blutprobenentnahme folgte. Des Weiteren fanden die Einsatzkräfte noch Rauschgift bei dem jungen Mann, welches sie sicherstellten.

PM der POL Warendorf vom 02.12.2019

 

Niefern-Öschelbronn (Baden-Württemberg): Mann wehrt sich gegen Gewahrsam und bedroht und beleidigt Polizeibeamte

Ein 18-Jähriger hat sich in der Nacht auf Sonntag in Niefern vehement gegen seine Ingewahrsamnahme gewehrt. Er bedrohte und beleidigte dabei die eingesetzten Polizeibeamten.
Vorausgegangen war die Meldung einer Schlägerei auf dem Weihnachtsmarkt in Niefern. Gegen 23.40 Uhr erkannte eine Polizeistreife einen an der Schloßstraße entlang gehenden Mann, der mit der Meldung in Verbindung gebracht werden konnte.
Nach Abschluss der Kontrolle wurde dem unter Alkohol stehenden 18-Jährigen ein Platzverweis für den Weihnachtsmarkt ausgesprochen. Darüber erzürnte sich der 18-Jährige derart, dass ihm schließlich die Ingewahrsamnahme zunächst mehrfach angedroht werden musste. Letztendlich musste diese dann auch durchgesetzt werden. Der junge Mann wehrte sich gegen die Griffe der Beamten und stieß einen Polizisten von sich. Außerdem bedrohte er einen Polizeibeamten und beleidigte ihn wiederholt. Bei den Maßnahmen wurde eine Polizistin leicht verletzt. Der 18-Jährige wurde schließlich in die Gewahrsamseinrichtungen des Polizeireviers Mühlacker gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,84 Promille.

PM des PP Karlsruhe vom 02.12.2019

 

Peine (Niedersachsen): Widerstand nach Platzverweis

Am Sonntag, gegen 16:30 Uhr, kam es in der Peiner Straße, auf einem dortigen Tankstellengelände, zu Streitigkeiten, bei denen ein 44-jähriger aus Peine offenbar maßgeblich beteiligt war. Der Aufforderung durch die Polizeibeamten, das Gelände zu verlassen, kam der 44-jährige Mann zunächst nicht nach. Er wurde offenbar aggressiv und versuchte nach aktuellem Erkenntnisstand die Beamten anzugreifen. Durch den Einsatz von Pfefferspray gelang es den Beamten, den Angriff zu unterbinden. Dem 44-jährigen wurden anschließend Handfesseln angelegt. Hierbei wehrte er sich massiv. Eine 35-jährige Polizeibeamtin wurde durch einen Biss leicht verletzt. Ein 52-jähriger Beamter erlitt eine leichte Verletzung am Bein. Der 44-jährige wurde in das Gewahrsam der Polizei Peine gebracht. Beide Polizeibeamte konnten im Anschluss ihren Dienst weiter versehen. Gegen den Mann leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren ein.

PM der PI Salzgitter vom 02.12.2019

 

Flensburg (Schleswig-Holstein): Verfolgungsfahrt durch die Stadt – Motorradfahrer flüchtet vor der Polizei und kann anschließend in Husby gestellt werden

Polizeibeamte des 1. Polizeireviers Flensburg wurden am Montagmorgen (02.12.19) gegen 9:00 Uhr auf zwei Motorradfahrer aufmerksam, die mit überhöhter Geschwindigkeit die Straße Wilhelminental befuhren. Die Beamten wollten die Fahrzeugführer daher kontrollieren. Ein Fahrer stoppte umgehend nach Aufforderung, der zweite jedoch versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Dabei fuhr er ohne die Geschwindigkeit zu verringern auf einen Beamten zu, sodass sich dieser nur mit einem Sprung zur Seite retten konnte. Anschließend touchierte er auf der Flucht einen Streifenwagen. Die Polizeibeamten nahmen die Verfolgung auf, bei der insgesamt vier Streifenwagen beteiligt waren. Der Fahrer führte sein getuntes Zweirad teilweise mit über 150 km/h in Richtung Campus, Hochfeld und Sünderup ehe er in Husby gestellt werden konnte.
Der 23-jährige Flensburger räumte ein, zuvor die Drosselung seines MotoCross Mopeds entfernt zu haben, sodass es deutlich schneller als die vorgesehenen 75 km/h fahren konnte. Darüber hinaus hatte er das Kennzeichen hochgeklappt, um nicht erkannt zu werden. Der Fahrzeugführer hatte keine gültige Fahrerlaubnis und stand während der Fahrt vermutlich unter Einfluss von Betäubungsmitteln.
Daher wurde auf dem 1. Polizeirevier Flensburg eine Blutprobe entnommen. Der 23-Jährige muss sich nun wegen diverser Verkehrsverstöße strafrechtlich verantworten. Daher fragt die Polizei, ob weitere Verkehrsteilnehmer durch den flüchtenden Zweiradfahrer gefährdet oder geschädigt wurden. Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Polizei unter 0461 / 4840 zu melden.

PM der PD Flensburg vom 02.12.2019

 

Duisburg (Nordrhein-Westfalen): Schlagen, Kratzen, Spucken – zwei verletzte Polizisten

Schlagen, kratzen, spucken – eine gebrochene Hand, Ekel und ein leicht verletzter Arm bei zwei Polizisten: So ist das traurige Resümee von zwei Widerständen am Wochenende. Am Freitagabend (29. November, 20:45 Uhr) haben Beamte einen 38-Jährigen auf der Straße Marktplatz in Beeck kontrolliert, der mit Haftbefehl gesucht wurde. Er versuchte zunächst wegzurennen. Die Polizisten konnten ihn einholen. Der Mann wehrte sich und schlug mit der Faust in Richtung eines 23 Jahre alten Polizisten. Dieser konnte den Schlag zwar abwehren, brach sich dabei allerdings die Hand. Seine beiden Streifenkollegen konnten den Duisburger festnehmen. Am ersten Advent (1. Dezember, 4:20 Uhr) hat eine 25-Jährige auf der Heinrich-Lersch-Straße in Aldenrade Polizisten gekratzt und ins Gesicht gespuckt. Die Beamten waren bereits zum dritten Mal infolge wegen einer Ruhestörung bei ihrem Freund eingesetzt. Der 23-Jährige war wieder uneinsichtig, so dass die Polizisten ihn zur Verhinderung einer erneuten Störung vorübergehend in Gewahrsam genommen haben. Damit war seine Freundin nicht einverstanden und griff die Uniformierten an. Mit dem Streifenwagen ging es für die alkoholisierte Frau zur Blutprobenentnahme zur Wache. Bei der Auseinandersetzung wurde ein 22 Jahre alter Polizist leicht am Arm verletzt, konnte jedoch im Dienst bleiben. In beiden Fällen erstatteten die Beamten Anzeigen wegen der Widerstände.

PM der POL Duisburg vom 02.12.2019

 

Heinsberg (Nordrhein-Westfalen): Betrunkener Autofahrer gefährdete andere Verkehrsteilnehmer und leistete Widerstand

Am Samstag (30. November) fiel einem Zeugen gegen 5.40 Uhr ein Autofahrer auf, der ihm in der Heinsberger Innenstadt auf der Hochstraße zunächst die Vorfahrt nahm. Nur durch eine Vollbremsung konnte er einen Zusammenstoß verhindern. Der Fahrer des grauen älteren Mercedes fuhr dann durch die Fußgängerzone davon. Kurz darauf bemerkte der Zeuge den Wagen erneut, als er in Schlangenlinien entlang der Erzbischof-Phillip-Straße, der Linderner Straße und der Geilenkirchener Straße fuhr. Entgegenkommende Fahrzeuge mussten ausweichen bzw. stark abbremsen, um nicht mit dem Mercedes zu kollidieren, da er mehrfach auf die Gegenfahrbahn geriet. Der Zeuge folgte dem Auto und informierte die Polizei. Schließlich konnte das Fahrzeug von den Beamten auf der Josef-Gaspers-Straße angetroffen werden. Bei der Überprüfung des 43-jährigen Fahrers stellte sich heraus, dass er unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln stand und nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Er und sein 31-jähriger Beifahrer widersetzen sich den polizeilichen Maßnahmen und leisteten erheblichen Widerstand. Beide wurden festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht. Ihnen wurden Blutproben entnommen und Anzeige gegen sie erstattet.

PM der KPB Heinsberg vom 02.12.2019

 

Gummersbach (Nordrhein-Westfalen): gutes Angebot – abgelehnt

Am Sonntagmittag (1. Dezember) beobachtete eine Zivilstreife der Bundespolizei mehrere Personen am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs, wie sie mehrmals etwas in einem Gebüsch versteckten. Als sie sich den Männern näherten, bot ihnen einer der Personen Drogen an. Daraufhin nahmen sie zwei Männer fest, zwei weitere konnten flüchten.
Gegen 14 Uhr beobachtete eine Zivilstreife der Bundespolizei vier Personen am Nordausgang des Hauptbahnhofs, wie sie sich mehrmals zu einem Gebüsch begaben und dort mit einer Plastiktüte hantierten. Daraufhin begaben sich die Bundespolizisten zu den Männern.
Noch bevor sie sich als Bundespolizisten zu erkennen geben konnten, bot ihnen ein 21-Jähriger mauretanischer Staatsangehöriger aus Ratingen mit den Worten:“
Ich mach Dir Partyangebot, du bekommst zwei für 15 Euro“, Drogen an.
Das Angebot lehnte die Beamten ab und gaben sich als Bundespolizisten zu erkennen. Daraufhin flüchteten zwei Personen aus der Gruppe, der 21-Jährige und ein 37-Jähriger guineischer Staatsangehöriger aus Grevenbroich konnten festgenommen werden.
Da sich die beiden Männer gegen ihre Festnahme erheblich wehrte, unterstützte eine Streifenwagenbesatzung der Dortmunder Polizei die Festnahme. Diese war über den Notruf alarmiert worden, da unbeteiligte Passanten von einer Schlägerei unter Privatpersonen ausgingen.
Insgesamt wurden fünf Konsumeinheiten Marihuana sichergestellt. Gegen die beiden bereits polizeibekannten Männer wurde ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Drogenhandels eingeleitet.

PM der KPB Oberbergischer Kreis vom 02.12.2019

 

Potsdam (Brandenburg): Körperverletzung

Mehrere Zeugen meldeten in der vergangenen Nacht der Polizei eine körperliche Auseinandersetzung vor einer Gaststäte im Erlenhof. Nach derzeitigen Erkenntnissen war es zuvor zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen, in deren Folge es zwischen zwei Männern im Alter von 38 und 34 Jahren und einem 40-Jährigen zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam. Der 40-Jährige trug mehrere leichte Verletzungen davon und wurde vor Ort ambulant behandelt. Während der polizeilichen Maßnahmen vor Ort verhielten sich die beiden Tatverdächtigen und eine hinzukommende Zeugin den Beamten gegenüber derart aggressiv, dass sie fixiert und in Polizeigewahrsam genommen werden mussten. Auch der Geschädigte erhielt, wegen seines aggressiven Verhaltens vor Ort, einen Platzverweis.
Die Polizei nahm Anzeigen wegen Körperverletzung und Widerstandes auf. Da einer der Tatverdächtigen einen sogenannten Schlagring bei sich führte, wurde auch Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen.

PM der PD Brandenburg West vom 02.12.2019

 

Rosenheim (Bayern): „I will kill you!“ – Aggressiver Mann bedroht Bundespolizisten

Am Samstagmorgen (30. November) haben Bundespolizisten am Rosenheimer Bahnhof einen Nigerianer festgenommen. Er war zunächst wegen des Verdachts der Leistungserschleichung von der Weiterfahrt eines Eurocity ausgeschlossen worden. Im Laufe des Vormittags kamen Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung hinzu.
Der 26-Jährige saß bei einer Fahrscheinkontrolle in einem Zug, der von München nach Rom unterwegs war, im Abteil der 1. Klasse, obwohl er nur über einen Fahrschein für die 2. Klasse verfügte. Darauf angesprochen zeigte er dem Zugbegleiter lautstark und aggressiv sein Unverständnis und weigerte sich seinen Platz zu wechseln. Am Bahnhof Rosenheim musste er den Zug verlassen. Dort wurde der Afrikaner von Bundespolizisten in Empfang genommen. Diese stellten fest, dass der nigerianische Staatsangehörige zudem ohne Reisepass nach Italien fahren wollte und untersagten ihm deshalb die Ausreise. Doch er konnte oder wollte diese Anordnung nicht verstehen. Seiner mangelnden Einsicht verlieh der Mann durch lautes Herumschreien Nachdruck. In der Bundespolizeiinspektion widersetzte er sich mehrfach den Anweisungen der Beamten und verweigerte jegliche Aussagen sowie Unterschriften. Stattdessen drohte er den Bundespolizisten mehrfach mit Gesten und den Worten: „I will kill you!“.
In der Gewahrsamszelle konnte sich der Festgenommene wieder beruhigen. Kurz bevor er entlassen werden sollte, entzog er sich gewaltsam dem Zugriff der Beamten. Daraufhin verzögerte sich seine Entlassung aus den Diensträumen der Bundespolizei. Der Nigerianer wird sich voraussichtlich schon bald wegen Bedrohung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Leistungserschleichung strafrechtlich verantworten müssen.

PM der BPOLI Rosenheim vom 02.12.2019

 

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Osterfelder leistete massiv Widerstand gegen Polizeibeamte

Am 01.12.2019, gegen 14:00 Uhr ist es an der Waisenhausstraße in Oberhausen Osterfeld im Rahmen eines Einsatzes zu einem Widerstand gekommen.
Ein Deutscher mit türkischem Migrationshintergrund (27 Jahre) bedrohte eine Personengruppe massiv. Einer lautstarken Aufforderung der Polizei „Stehen zu bleiben“, kam er nicht nach. Polizeibeamte gingen dazwischen und brachten den Mann zu Boden. Er riss sich los und musste schließlich fixiert werden.
Der Mann ist eines Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verdächtig. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er kurzfristig in Gewahrsam genommen.
Verletzt wurde niemand, die Polizeibeamten erstatteten Anzeige.

PM des PP Oberhausen vom 02.12.2019

 

Röbel, Malchow (Sachsen-Anhalt): 27-Jähriger beleidigt Polizeibeamte während der Streifenfahrt

– bei anschließender Kontrolle wurden diverse Betäubungsmittel sichergestellt
Am 01.12.2019 gegen 02:00 Uhr befuhren zwei Beamte des Polizeireviers Röbel den Biestorfer Weg aus Richtung Straße der Jugend kommend in Fahrtrichtung Kirchenstraße. Dabei war das Fenster der Beifahrerseite des Funkstreifenwagens geöffnet. Auf Höhe der dortigen Kita kamen den Beamten zwei bekannte männliche Personen entgegen. Einer der beiden 27-Jährigen blickte zum Streifenwagen und rief den Beamten sehr deutlich eine Beleidigung entgegen.
Daraufhin haben die Beamten angehalten und eine Personenkontrolle durchgeführt.
Der 27-Jährige, der die Beleidigungen ausgesprochen hatte, verhielt sich während der polizeilichen Maßnahme weiterhin verbal aggressiv. Bei der Durchsuchung seiner mitgeführten Gegenstände haben die Beamten Betäubungsmittel (vermutlich Kokain) gefunden.
Der andere 27-jährige Mann hat sich nicht auffällig verhalten. Zudem wurden auch keine Betäubungsmittel bei ihm sichergestellt. Aus diesem Grund wurde der 27-Jährige aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Da der erstgenannte 27-Jährige ist bereits wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzt polizeilich in Erscheinung. Auf Antrag der Polizeibeamten wurde von der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg die Durchsuchung der Wohnung des 27-Jährigen angeordnet. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung haben die Beamten verschiedene Betäubungsmittel, wie Amphetamine und Marihuana sowie betäubungsmittelhaltige Arzneimittel aufgefunden. Zudem konnten die Beamten eine Feinwaage und weitere Gegenstände sicherstellen, die auf den Handel mit Betäubungsmitteln hindeuten.
Die Gegenstände wurden sichergestellt. Die Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Röbel aufgenommen.

PM der PI Neubrandenburg vom 02.12.2019

 

Siegburg (Nordrhein-Westfalen): Randalierer kam in Ausnüchterungszelle

Am Nachmittag, 01.12.2019 hielt sich ein 30-jähriger Hennefer in der Siegburger Fußgängerzone auf. Er war offensichtlich betrunken, pöbelte die Besucher des Weihnachtsmarktes an und erschreckte durch sein Verhalten Kinder. Von hinzugerufenen Polizeibeamten wurde ein Platzverweis für die Siegburger Innenstadt ausgesprochen. Offensichtlich machte sich der 30-jährige jedoch die vielen Menschen, die Siegburg zum Weihnachtsmarkt besuchten, zu Nutze und begab sich unbemerkt wieder in die Innenstadt. Dort wurde einige Zeit später von einer Zivilstreife bemerkt, die er auch sofort aggressiv anging. Obwohl sich die Beamten sofort als Polizisten auswiesen, versuchte er nach ihnen zu schlagen. Die Beamten brachten den Randalierer zu Boden und fesselten ihn. Durch eine uniformierte Streife wurde er in eine Polizeizelle gebracht. Auch dabei ließ er nicht in seinem aggressiven Verhalten nach, beleidigte die beteiligten Beamten und beschädigte später die Zellentür. Gegen den bereits einschlägig bekannten Hennefer wurde ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Er musste die Nacht zur Ausnüchterung in der Zelle verbringen.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 02.12.2019

 

Karlsruhe, Mannheim (Baden-Württemberg): Dreister Dieb, schamloser Schwarzfahrer und taktloser Trunkenbold bedrohen Beamte

Am vergangenen Wochenende hatten Beamte der Bundespolizei in Karlsruhe und Mannheim gleich mehrfach mit Widerständen zu tun.
Freitagnachmittag wurde eine Streife im Karlsruher Hauptbahnhof angefordert, da ein 37-jähriger Deutscher im ansässigen Supermarkt mehrfach gestohlen hatte und sich gegenüber den Angestellten äußerst aggressiv verhielt. Gegenüber den Beamten dachte der Mann gar nicht daran, sich auszuweisen. Stattdessen rauchte er in der Bahnhofshalle und weigerte sich, den Beamten auf die Dienststelle zu folgen. Durch Drohgebärden verlieh er seiner Weigerung zudem Nachdruck.
Schließlich musste der 37-Jährige gefesselt werden, um ihn anschließend zur Dienststelle zu bringen. Die dortigen strafprozessualen Maßnahmen erschwerte er durch unkooperatives Verhalten bis hin zu Spuckversuchen gegenüber den Beamten.
Bei dem nach eigener Aussage HIV-positiven Mann wurde staatsanwaltschaftlich eine Blutentnahme angeordnet, um seine Angaben zu verifizieren. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde der 37-Jährige von der Dienststelle entlassen. Es vergingen nur wenige Minuten bis zu seinem nächsten Diebstahl. Da die Beamten diesmal jedoch wussten, mit wem sie es zu tun hatten, erhielt der Mann einen Platzverweis für den Karlsruher Hauptbahnhof und eine weitere Anzeige wegen Diebstahls.
In der Nacht auf Samstag sollte ein 47-jähriger Italiener am Karlsruher Hauptbahnhof kontrolliert werden, nachdem er ohne Fahrkarte einen Zug nutzte und dabei aufflog. Schon während der Kontrolle verhielt sich der Mann sehr aggressiv und bedrohte die Beamten. Aufgrund seiner Handlungen musste er gefesselt und zur Dienststelle gebracht werden. Dort wurde die Identität des Mannes festgestellt um anschließend eine Anzeige wegen Erschleichens von Leistungen und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu fertigen. Anschließend konnte auch dieser Mann die Dienststelle wieder verlassen.
Am gleichen Tag wurde den Beamten der Landespolizei eine stark alkoholisierte Person am Bahnsteig des Mannheimer Hauptbahnhofs gemeldet. Vor Ort konnte ein 39-jähriger Deutscher festgestellt werden. Der Mann war so betrunken, dass er Gefahr lief, ins Gleisbett zu stürzen. Die ebenfalls verständigte Bundespolizei nahm den Mann zur Ausnüchterung mit auf die Dienststelle. Dort angekommen, versuchte der 39-Jährige, den Beamten einen Kopfstoß zu versetzen. Eine freiwillige Alkoholkontrolle ergab einen Wert von 3,7 Promille. Aufgrund der erheblichen Alkoholisierung stürzte der Mann und zog sich eine stark blutende Wunde im Gesicht zu, welche im Krankenhaus behandelt werden musste. Ihn erwarten Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 02.12.2019

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Aggressiver Randalierer

Ein Zeuge meldete am Sonntagabend einen Mann, der Fahrzeuge vor einem Hotel am Stiftsplatz beschädigen würde. Die Örtlichkeit wurde umgehend durch Einsatzkräfte angefahren. Vor Ort wurde trafen die Polizisten auf einen 33-Jährigen. Dieser schlug beim Eintreffen auf die Motorhaube eines PKW ein. Da sich der Mann trotz eindringlicher Ansprache nicht beruhigte, sollten ihm die Handschellen angelegt werden.
Beim Anlegen sperrte sich der 33-Jährige jedoch massiv, indem er sich verschränkte. Er versuchte sich mehrfach durch Winden der Fixierung zu entziehen. Nur mit Hilfe d mehrerer Beamten war es möglich, die Handschellen anzulegen.
Doch nicht genug: immer wieder versuchte sich der 33-Jährige den Polizisten zu entziehen, bis er letztlich zu Boden gebracht und final fixiert wurde. Nach der Sachverhaltsklärung vor Ort sollte der Mann für den Transport zur Dienststelle an den Streifenwagen verbracht werden. Dabei trat er nochmals an ein parkendes Fahrzeug.
Anschließend wurde er zur Dienststelle verbracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,94 Promille. Ein Richter ordnete anschließend die Gewahrsamnahme an.
Bereits vor einem Monat wurde der 33-Jährige in Gewahrsam genommen, nachdem er einem Platzverweis nicht entgegengekommen war. Ermittlungen dauern an.

PM des PP Westpfalz vom 02.12.2019

 

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Polizeibeamte

Ein 36-jähriger Mann, der am Sonntagmorgen gegen 06.45 Uhr in Krankenhaus randalierte, verletzte vier Beamte, die gerufen wurden, um das Krankenhauspersonal zu unterstützen. Der Mann versuchte zu flüchten und widersetzte sich allen Anweisungen der Polizei. Einem Beamten schlug der 36-Jährige die Brille aus dem Gesicht, einer Polizistin biss er durch den Handschuh in die Hand, drei weitere Beamte erlitten Schürfunden. Erst als es den Kollegen gelang, den Kiefer aufzudrücken, konnte die Beamtin ihre Hand befreien.
Nachdem ein Arzt dem 36-Jährigen ein Beruhigungsmittel verabreicht hatte, wurde er in eine Fachklinik eingeliefert.

PM des PP Konstanz vom 02.12.2019

 

Gechingen, Calw (Baden-Württemberg): 44-Jähriger randaliert und leistet Widerstand

Am Samstagabend hat ein 44-jähriger Mann in Gechingen auf der Straße randaliert und dabei Fahrzeuge beschädigt. Als er daraufhin in Gewahrsam genommen werden sollte, setzte er sich gegen diese Maßnahme zur Wehr.
Nach den bisherigen Erkenntnissen befand sich der 44-Jährige kurz vor 18:30 Uhr in der Falkenstraße und beschädigte dort mindestens zwei geparkte Autos, indem er auf diese mit einer Axt sowie mit Trainingshanteln einschlug und sie mit Steinen bewarf. Beim Eintreffen der umgehend alarmierten Polizei hatte sich der Mann bereits von den erheblich beschädigten Fahrzeugen entfernt. Der 44-Jährige konnte jedoch schnell ermittelt und an seiner Wohnanschrift angetroffen werden.
Als der psychisch angeschlagene Mann daraufhin vorläufig festgenommen werden sollte, setzte er sich gegen die Maßnahmen vehement zur Wehr und bespuckte und beleidigte die eingesetzten Beamten. Schließlich gelang es den Polizisten, den 44-Jährigen zu überwältigen und brachten ihn im weiteren Verlauf in eine psychiatrische Klinik.
An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von jeweils etwa 10.000 Euro.

PM des PP Karlsruhe vom 02.12.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Männer belästigen Passanten und leisten Widerstand

Passanten angepöbelt und gegen die hinzugerufene Polizei Widerstand geleistet haben am Freitagabend zwei Männer in der Karlsruher Innenstadt.
Ein 29-Jähriger sowie ein 40-Jähriger waren gemeinsam in einem Einkaufszentrum durch Pöbeleien unangenehm aufgefallen. Ein ihnen daraufhin ausgesprochenes Hausverbot hatten sie ebenso nicht befolgt.
Als die eingetroffene Polizeistreife die Personen kontrollieren wollte, verhielten sich beide sofort unkooperativ und wollten sich der Kontrolle entziehen. Der 29-Jährige musste letztlich durch die Polizisten festgehalten werden, da er versuchte, die Örtlichkeit zu verlassen. Hiergegen wehrte er sich heftig, sodass ihm Handschließen angelegt wurden. Als sein 40-jähriger Begleiter das mitbekam, störte er derart die polizeilichen Maßnahmen, dass er durch die Beamten zurückgehalten werden musste. Dies wiederum quittierte er mit mehreren Schlägen gegen den Oberkörper einer eingesetzten Polizistin. Letztlich bedurfte es mehrerer Beamter, um die beiden Störenfriede unter Kontrolle zu bekommen.
Im Rahmen der anschließenden Durchsuchung der Personen wurde bei dem 40-Jährigen ein griffbereites Teppichmesser aufgefunden. In der Hosentasche des 29-Jährigen konnten die Beamten eine kleine Menge Betäubungsmittel entdecken. Bei dem Einsatz wurden mehrere Ausrüstungsgegenstände der eingesetzten Beamten beschädigt, Verletzungen sind jedoch keine zu beklagen. Die beiden erheblich alkoholisierten Störer erhielten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einen Platzverweis und müssen nun mit Anzeigen rechnen.

PM des PP Karlsruhe vom 02.12.2019

 

Döbeln (Sachsen): Diskobesuch endete im Polizeigewahrsam

(4682) In die Töpfergasse wurde die Polizei in der Nacht zum Sonntag zu einer Lokalität gerufen, nachdem ein Gast (36) ein Hausverbot missachtete. Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma hatten die Polizei informiert, da es zuvor zu einer Auseinandersetzung in der Lokalität gekommen war. Die eingesetzten Polizeibeamten erteilten dem 36-Jährigen vor Ort einen Platzverweis. Dem kam der Mann allerdings nicht nach und beleidigte die Einsatzkräfte. In der Folge äußerte er unter anderem rechte Parolen und widersetzte sich zudem körperlich den polizeilichen Maßnahmen, wobei ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie Körperverletzung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

PM der PD Chemnitz vom 02.12.2019

 

Döbeln (Sachsen): Zwei Polizeibeamte bei Auseinandersetzung verletzt

(4683) Vergangene Nacht wurden Polizei und Rettungskräfte zu einem Parkplatz in die Schillerstraße gerufen. Dort war es nach Aussage einer Zeugin zwischen zwei Männern (28, 38) zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen. Vor Ort bestätigte sich für die alarmierten Polizeibeamten der Sachverhalt. Als die Polizisten schlichtend eingriffen, wurden sie unvermittelt von dem 28-Jährigen attackiert und dabei geschlagen und getreten. In der Folge kamen weitere Personen (w/24, m/41, m/51) hinzu, wobei der 41-Jährige ebenfalls die Beamten körperlich attackierte. Der 28-Jährige sowie der 41-Jährige hatten leichte Verletzungen erlitten. Beide wurden für einige Stunden in Gewahrsam genommen. Bei dem Einsatz wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt.
Nach gegenwärtigem Kenntnisstand war es zwischen dem 38-jährigen Fahrradfahrer und dem 28-jährigen Fußgänger im Vorfeld zu einem Zusammenstoß gekommen, woraufhin es zum Streit und zur körperlichen Auseinandersetzung kam. Die Ermittlungen gegen den 28-Jährigen sowie den 41-Jährigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie wegen Körperverletzungsdelikten dauern an.

PM der PD Chemnitz vom 02.12.2019

 

Wien: Widerstand

01.12.2019, 03:32 Uhr / 15., Märzstraße
Im Zuge einer Sachverhaltsaufnahme wegen eines Raufhandels vor einem Lokal wurde einer der Beteiligten, ein 23-jähriger österreichischer Staatsbürger, zunehmend aggressiver. Er schlug mit seinen Fäusten auf die Beamten ein. Dabei verletzte er zwei von ihnen im Gesichtsbereich und beschädigte deren Funkgeräte. Er wurde vorläufig festgenommen. Die Beamten konnten ihren Dienst weiter fortsetzen.

Presseaussendung der LPD Wien vom 02.12.2019, 10:27 Uhr

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