Weidhausen (Bayern): Ungebetener Gast

Bei der Rückkehr nach Hause, wurde eine 40-jährige Frau in der Schlossstraße unangenehm überrascht. Ihre Wohnungstüre war aufgebrochen und im Schlafzimmer saß ihr 33-jähriger Ex-Freund auf dem Bett. Die Frau verständigte sofort die Polizei. Der Eindringling versuchte die Beamten zu bespucken. Er traf diese jedoch nicht. Den Aufforderungen der Polizisten leistete er keine Folge. Daraufhin musste er mit Gewalt zu Boden gebracht und gefesselt werden. Im weiteren Verlauf versuchte der starke angetrunkene und möglicherweise unter Drogen stehende Mann auch noch nach den Einsatzkräften zu treten. Er landete anschließend zunächst in einer Arrest-Zelle der Polizei Neustadt. Nach einer Blutentnahme lieferten die Polizisten den Mann wegen seines Gemütszustandes im Bezirkskrankenhaus ab.

PM der PI Neustadt b.C. vom 03.12.2019

 

Wadern (Saarland): Fahrer mit gestohlenem Roller gestellt

Am Nachmittag des 2.12.2019 fiel einem Polizeibeamten der Polizeiinspektion Nordsaarland in Dagstuhl ein Roller auf, der bei der Polizei als gestohlen gemeldet war. Während der Verfolgung des Rollers fuhr der Fahrer, ein polizeibekannter 38 Jähriger aus Thailen, den Beamten an,
wodurch Beide zu Fall kamen. In der Folge schlug der Mann noch nach dem Beamten, der dann gemeinsam mit der zwischenzeitlich eingetroffenen Unterstützung den Täter festnehmen konnte. Da er vermutlich unter Drogeneinfluss stand wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Der Roller war im September in Orscholz gestohlen worden. Ein Beamter wurde leicht verletzt.

PM der PI Nordsaarland vom 03.12.2019

 

Lennestadt (Nordrhein-Westfalen): Ohne Socken und ohne Schuhe unterwegs

Am Montagmorgen (2. Dezember) gegen 8.45 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei, dass ein Mann auf der Kölner Straße ohne Socken und ohne Schuhe stehen und herumschreien würde. Als die eingesetzten Beamten vor Ort erschienen, trafen sie einen 20-Jährigen an, der augenscheinlich unter dem Einfluss von Drogen stand und psychisch verhaltensauffällig war. Er halluzinierte und gab an, Personen zu sehen, die ihn bedrohen würden. Da sich diese Personen in seiner Wohnung befinden sollten, begleiteten ihn die Beamten dorthin. Dabei zeigte er sich unkooperativ und verhielt sich so, dass eine Selbstgefährdung nicht auszuschließen war. Da der 20-Jährige den Anweisungen weiterhin nicht folgte, sollte er in Gewahrsam genommen werden und wurde dafür mittels Zwang zu Boden gebracht. Bis zum Eintreffen auf der Polizeiwache leistete er weiterhin Widerstand und schlug unter anderem im Fahrzeug gegen die Scheibe und hielt die Beamten an deren Pullover fest. Dabei fiel ihm ein Tütchen aus der Tasche, dass augenscheinlich mit Betäubungsmitteln befüllt war. Dieses stellten die Beamten sicher. Aufgrund des psychischen Zustandes kam er schließlich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Die Beamten schrieben eine Anzeige, unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der KPB Olpe vom 03.12.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Alkoholisierter Mann reagiert aggressiv gegenüber Rettungsdienst

Ein 57-jähriger Mann befand sich am Montag gegen 20:00 Uhr in einem stark betrunkenen Zustand in einer in einem Einkaufscenter am Ettlinger-Tor-Platz befindlichen Gaststätte. Der Mann sollte durch einen Rettungsdienst versorgt werden, trat den Helfern jedoch äußert aggressiv entgegen, beleidigte diese und übte einen tätlichen Angriff gegenüber den Rettungssanitätern aus. Der 57-jährige wurde daher von Beamten des Polizeireviers Karlsruhe-Marktplatz in Gewahrsam genommen. Auch gegenüber den Polizeibeamten zeigte er sich als äußerst unkooperativ, so dass ihm Handschellen angelegt werden mussten. Wie ein erster Alkoholtest ergab, hatte der Mann etwa
2,2 Promille intus.

PM des PP Karlsruhe vom 03.12.2019

 

Bingen (Rheinland-Pfalz): Beleidigung, Widerstand und verhinderte Fahrt unter Alkoholeinwirkung

Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes des City-Centers wurden durch einen 54 jährigen Mann beleidigt, der unter Alkoholeinwirkung stand. Aufgrund der Beleidigung und der Annahme, dass die Person, die Motorradkleidung trug, mit einem Fahrzeug wegfahren könnte, wurde die Polizei verständigt. Vor Ort bestätigte sich der Verdacht der Alkoholisierung, ein Test wies einen Wert von 1,27 Promille aus. Zu Verhinderung einer Trunkenheitsfahrt sollte der Fahrzeugschlüssel sichergestellt werden. Zudem wurde die Person gebeten, sich auszuweisen. Beiden Aufforderungen kam der 54 jährige nicht nach. Einer erforderlichen Durchsuchung widersetzte er sich. Auch auf der Dienststelle sperrte er sich gegen die erforderlichen Durchsuchungsmaßnahmen. Zu Verhinderung weiterer Straftaten wurde die Person dem Gewahrsam zugeführt. Es wurde eine richterliche Anordnung der Freiheitsentziehung erwirkt. Nach Abbau des Alkoholspiegels wurde der Mann gegen Mitternacht entlassen. Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Bingen vom 03.12.2019

 

Willich (Nordrhein-Westfalen): Randalierer greift Polizeibeamte an

Am gestrigen Montag gegen 18.30 Uhr wurde ein Streifenteam der Willicher Polizei zu Streitigkeiten auf der Kreuzstraße in Willich gerufen.
Nachbarn hatten die Polizei verständigt, da sich ein 29-Jähriger mit seiner Freundin gestritten hatte und nun vor dem Haus randalieren würde. Als die Einsatzkräfte vor Ort die Situation beruhigen wollten, griff der alkoholisierte 29-Jährige Pole diese unvermittelt an. Erst nachdem ein weiteres Streifenteam zu Hilfe gekommen war, konnten die Einsatzkräfte den Mann überwältigen. Dabei mussten sie sogar einen Schlagstock einsetzen. Ein Beamter wurde leicht verletzt. Den Angreifer nahmen die Einsatzkräfte vorläufig fest, ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der KPB Viersen vom 03.12.2019

 

Duisburg-Hochheide (Nordrhein-Westfalen): Mieter randaliert

Am Montagnachmittag (2. Dezember, 16:20 Uhr) haben Anwohner wegen einer Ruhestörung auf der Ottostraße die Polizei gerufen. Als die Beamten vor Ort eintrafen, bemerkten sie laute Musik in einer der Wohnungen und sprachen den 41-jährigen Mieter an. Er beschimpfte die Polizisten mit den Worten „Und ihr haltet eure Fressen“ und ging aggressiv auf sie zu. Die Beamten brachten ihn zu Boden und fixierten ihn. Zur Beruhigung ging es für den Duisburger anschließend ins Gewahrsam, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Der Duisburger muss jetzt mit einem Verfahren wegen Widerstandes rechnen.

PM der POL Duisburg vom 03.12.2019

 

Bergen (Mecklenburg-Vorpommern): Ermittlungen nach Sachbeschädigung in Bergen

Am gestrigen Abend (02.12.19) gegen 21:30 Uhr meldete ein Hinweisgeber über den Notruf, dass er beim Vorbeifahren in der Dammstraße in Bergen eine Person beobachtet habe, welche Graffiti an Fassaden anbrächte.
Die sofort eingesetzte Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeihauptreviers Bergen konnte am Tatort keine Personen mehr feststellen. Sie nahmen Sachbeschädigungen an insgesamt sieben Wohnhäusern und dem Sparkassengebäude entlang der Billrothstraße, Dammstraße und Schulstraße auf. Mittels grauer Sprühfarbe wurden Schriftzüge wie „Fuck Cops“, „ACAB“ und „Fick die Polizei“ in einer Größe von bis zu vier Metern aufgetragen. Auch sieben Hakenkreuze wurden an die Wände geschmiert. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 5.500 EUR.
Gegen 22:00 Uhr meldete ein Hinweisgeber, dass in jemand der Schulstraße beim Ausparken gegen sein Fahrzeug gefahren ist. Fahrzeugführer des unfallverursachenden Pkw war ein 17-Jähriger aus Bergen. Er stand unter Alkoholeinfluss und hatte einen Atemalkoholwert von etwa 1,7 Promille. Er ist nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von etwa 2000 EUR.
Während der Unfallaufnahme stellten sie Beamten frische Farbanhaftungen an den Händen und der Kleidung des 17-Jährigen fest, welche im Farbton mit den zuvor festgestellten Graffitis übereinstimmte. Der Jugendliche wurde belehrt und zum Revier verbracht.
Dem Tatverdächtigen wurde aufgrund des Verdachts des Unfalls unter Alkoholeinfluss eine Blutprobe entnommen. Die Oberbekleidung des Jugendlichen wurde zu Beweiszwecken sichergestellt. Während der polizeilichen Maßnahmen im Revier leitstete der 17-Jährige teilweise erheblichen Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten. Da er an diesem Abend an keine Sorgeberechtigten übergeben werden konnte, wurde er über Nacht zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.
Der Jugendliche ist bereits wegen Sachbeschädigungen polizeibekannt. Im November wurden in Bergen drei Anzeigen wegen Sachbeschädigung durch Graffiti erstattet, bei denen Hakenkreuze gesprüht wurden (siehe z.B. Pressemitteilung vom 12.11.19). Im Rahmen der Ermittlungen wird geprüft, ob der Jugendliche auch für diese Straftaten in Betracht kommt.
Aufgrund des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (Hakenkreuze) ist der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Anklam in die Ermittlungen zu den Sachbeschädigungen eingebunden. Darüber hinaus wird sich der Jugendliche für die Gefährdung des Straßenverkehrs (Unfall), Fahrens ohne erforderliche Fahrerlaubnis und wegen tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM des PP Neubrandenburg vom 03.12.2019

 

Berlin-Mitte: Autofahrer ohne Führerschein verursacht Verkehrsunfall

Ein Autofahrer, der verdächtigt wird, mehrere Straftaten gestern Nachmittag in Mitte begangen zu haben, ist Gegenstand eines Strafermittlungsverfahrens, das durch den Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 geführt wird. Zeugenaussagen zufolge soll kurz nach 16 Uhr der 33-jährige Fahrer eines Renault sich mit seinem Fahrzeug an einem Taxistand am Hauptbahnhof auf dem Europaplatz aufgehalten und somit den Taxibetrieb behindert haben. Ein 66-jähriger Taxifahrer soll den Mann gebeten haben, mit seinem Fahrzeug wegzufahren, woraufhin er von dem Angesprochenen bespuckt und beleidigt worden sein soll. Einem zu Hilfe eilenden Kollegen des Fahrers im Alter von 56 Jahren habe er mit der Faust ins Gesicht geschlagen und sich anschließend mit seinem Renault in Richtung Invalidenstraße entfernt. Dort wurde das Fahrzeug an einer roten Ampel von zwischenzeitlich alarmierten Einsatzkräften der Bundespolizei umstellt und der Fahrer gebeten auszusteigen. Hierzu öffnete einer der Beamten die Fahrertür. Der 33-Jährige fuhr plötzlich los, fuhr auf ein vor ihm stehendes Taxi auf und setzte zurück. Hierbei verletzte er neben einer im Taxi sitzenden Frau im Alter von 39 Jahren auch zwei Einsatzkräfte, die von dem Fahrzeug touchiert wurden. Dem Fahrer gelang es, sich mit seinem Pkw zu entfernen, wobei Beamtinnen und Beamte zur Seite springen mussten, um von dem Auto nicht erfasst zu werden. Im weiteren Verlauf seiner Flucht erreichte der Fahrer die Invalidenstraße, in der die Dienstkräfte der Bundespolizei erneut versuchten, ihn zu stellen. Der Mann flüchtete erneut, wobei er hupend über den Gehweg bis zur Minna-Cauer-Straße und anschließend in Richtung Heidestraße davonraste. Hier mussten Passanten zum Teil zur Seite springen, um nicht von dem Wagen erfasst zu werden. Ermittlungen der unfallaufnehmenden Beamten des Polizeiabschnitts 33 führten schließlich zur Namhaftmachung des Fahrers, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Er muss sich nun unter anderem wegen Körperverletzung und Unfallflucht verantworten.

PM (2862) des PP Berlin vom 03.12.2019

 

Stuttgart (Baden-Württemberg): Beleidigt, zugeschlagen und Widerstand geleistet

Ein 35-jähriger Mann hat am Montagabend (02.12.2019) gegen 20:30 Uhr im Stuttgarter Hauptbahnhof Widerstand gegen Bundespolizisten geleistet nachdem er zuvor unbekannte Reisende beleidigt und geschlagen hatte.
Mitarbeiter der Deutschen Bahn alarmierten die Beamten, die den aggressiven 35-Jährigen im Warteraum des Stuttgarter Hauptbahnhofs antrafen und seine Identität feststellten. Ermittlungen ergaben, dass der bereits polizeibekannte Mann im Warteraum kurz zuvor einen unbekannten Reisenden beleidigt und einen anderen geschlagen haben soll. Die Geschädigten waren zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr vor Ort. Der im Landkreis Heilbronn wohnhafte Mann weigerte sich im weiteren Verlauf, einen ausgesprochenen Platzverweis der Polizisten zu befolgen, weshalb dieser mit Zwang durchgesetzt werden sollte. Hierbei schlug und trat der mit 1,0 Promille alkoholisierte Mann um sich und leistete Widerstand gegen die Maßnahmen, weshalb er vorläufig festgenommen und zum Bundespolizeirevier verbracht wurde. Von den eingesetzten Beamten wurde niemand verletzt. Der 35-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen Beleidigung, Körperverletzung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte rechnen. Die unbekannten Geschädigten sowie etwaige Zeugen des Vorfalls, werden gebeten sich unter der Telefonnummer +49711870350 zu melden.

PM der BPOLI Stuttgart vom 03.12.2019

 

Potsdam (Brandenburg): Frau nach Widerstand in Gewahrsam genommen

Durch eine Zeugin wurde der Polizei gestern Nachmittag mitgeteilt, dass eine Dame am Bahnhof Golm hilflos erscheint und angab Opfer einer Körperverletzung geworden zu sein. Beim Eintreffen der Polizisten konnte die Frau angetroffen werden. Ohne Anlass begann sie die Polizisten zu beschimpfen und aggressiv aufzutreten. Die Frau machte einen stark alkoholisierten Eindruck und ließ sich nicht helfen. Da sich die Frau nicht beruhigen ließ und weiterhin beleidigend auftrat, wurde sie zur Verhinderung weiterer Straftaten aber auch zum Schutz der eigenen Person in den Polizeigewahrsam gebracht. Die 40-Jährige trat in dem Funkstreifenwagen der Beamten um sich, wobei jedoch niemand verletzt worden ist. Diese Handlungen setzten sich in den Räumlichkeiten des Gewahrsams fort. Die Beamten fertigten Strafanzeigen wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und wegen Beleidigung. Die 40-Jährige wurde im Anschluss dem Sozialpsychiatrischen Dienst vorgestellt. Die Tatverdächtige hatte einen Alkoholpegel von annähernd drei Promille. Ein Körperverletzungsdelikt zum Nachteil der Frau bestätigte sich nicht.

PM des PD Brandenburg West vom 03.12.2019

 

Stadt Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Nach wiederholtem Hausfriedensbruch ins Polizeigewahrsam

Bereits am Montagvormittag belästigte eine 31-jährige Frau Mitbewohner im Gemeinschaftszimmer einer Unterkunft für Menschen ohne festen Wohnsitz. Die Frau erhielt daraufhin einen Platzverweis, der jedoch durch die Polizei durchgesetzt werden musste.
Schon am Nachmittag dann, suchte die Frau die Einrichtung erneut auf und weigerte sich auch diesmal diese wieder zu verlassen. Diesmal nahmen Polizeibeamte die augenscheinlich unter Einwirkung von Betäubungsmittel stehende Frau ins Gewahrsam der Polizeiinspektion Brandenburg, um die Gefahr eines erneuten Verstoßes gegen den ausgesprochenen Platzverweis entgegenzuwirken. Dabei widersetzte sich die beschuldigte Frau, sodass sie von den Beamten mit einfacher körperlicher Gewalt und Handfesseln fixiert werden musste. Bei der Durchsuchung der Frau fanden die Beamten dann außerdem noch eine geringe Menge Cannabis und Amphetamine auf und stellten es sicher. Zusätzlich wird nun neben dem Hausfriedensbruch und einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte auf wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gegen die Frau ermittelt.

PM der PD Brandenburg West vom 03.12.2019

 

Lüneburg (Niedersachsen): „renitenter alkoholisierter 34-Jähriger“

Mit einem 34 Jahre alten algerischen Staatsbürger hatte es die Polizei in den Abendstunden und Nachtstunden zum 03.12.19 zu tun. Der Mann war bereits durch herumschreien in den Abendstunden des 02.12. im Lüneburger Stadtgebiet aufgefallen und ermahnt worden. Gegen 21:00 Uhr schlug der Mann aus Lüneburg dann mit der Faust und einem Metallfleischklopfer einen 57 Jahre alten syrischen Staatsbürger im Bereich dessen Unterkunft. Die Polizei nahm den Mann mit erheblichem Widerstand in Gewahrsam. Dabei trat der junge Mann auf die Polizeibeamten ein, biss und bespuckte sie. Er wurde noch in der Nacht aufgrund der Gesamtumstände in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM der PI Lüneburg vom 03.12.2019

 

Uelzen (Niedersachsen): „Randalierer“ geht in Gewahrsam

Mit einem 30 Jahre alten Randalierer hatte es die Polizei in den späten Abendstunden des 02.12.19 in der Gudestraße zu tun. Der Uelzener hatte gegen 22:30 Uhr bei einem Fitnesscenter randaliert. Als die alarmierten Beamten den Mann kontrollieren wollten, griff dieser diese an und flüchtete. Er wurde kurze Zeit später nach Verfolgung überwältigt und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Die Polizei ermittelt parallel wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Lüneburg vom 03.12.2019

 

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): 29-Jähriger randaliert in Bahnhofsmission, hat Drogen dabei und leistet gegenüber Bundespolizisten Widerstand

Am Montag, den 02. Dezember 2019 Uhr bat eine besorgte Mitarbeiterin der Bahnhofsmission am Magdeburger Hauptbahnhof die Bundespolizei gegen 15:55 Uhr um Hilfe. Grund für ihren Anruf war eine männliche Person, die vor Ort lautstark randalierte und andere Gäste belästigte. Glücklicherweise wurde dabei nichts beschädigt. Eine sofort alarmierte Streife stellte den 29-Jährigen in der Bahnhofsmission. Sein unflätiges Verhalten brachte ihm ein Hausverbot für die soziale Einrichtung ein. Die Bundespolizisten begleiteten den Mann nach draußen. Auch an der frischen Luft ließ sich der 29-Jährige kaum beruhigen und war weiterhin sehr unkooperativ und aggressiv. Neben der Feststellung seiner Personalien wurde der Deutsche zur Eigensicherung auch abgetastet. Dabei stellte ein Beamter ein szenetypisches Cliptütchen mit einer geringen Menge Cannabis in seiner Jacke fest. Daraufhin verbrachten die Bundespolizisten den Tatverdächtigen in die Diensträume der Bundespolizei am Bahnsteig 1. Der anschließenden Durchsuchung widersetzte sich der 29-Jährige, indem er versuchte sich loszureißen. Zudem stemmte er seinen Oberkörper gegen einen Beamten. Daraufhin musste er zu Boden gebracht und gefesselt werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er die Diensträume wieder verlassen. Das aufgefundene Cliptütchen wurde sichergestellt und der Sachverhalt zuständigkeitshalber an die Landespolizei übergeben. Den 29-Jährigen erwarten Strafanzeigen wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der BPOLI Magdeburg vom 03.12.2019

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): Nach Geldautomatensprengung – Unbekannter leistet Widerstand am Tatort

Nach der Sprengung eines Geldautomaten wollten die polizeilichen Ermittler am Montagmorgen noch einmal ihre Arbeit am Tatort aufnehmen. Dabei trafen sie am Ort des Geschehens auf einen Mann, der sich nicht ausweisen konnte und erheblichen Widerstand gegen die Beamten leistete.
Nach der Sprengung eines Geldautomaten von Sonntag auf Montag in einem Dürener Supermarkt, trafen heute Morgen gegen 07:30 Uhr zwei Beamte der Polizei an dem besagten Supermarkt am Heerweg ein, um dort die Ermittlungen aufzunehmen. Der Eingang des Discounters war mit polizeilichem Flatterband gesperrt. Der Supermarkt hatte noch nicht geöffnet. Als die Beamten den Eingangsbereich des Supermarktes passierten und um eine Ecke in einen Seitengang bogen, bemerkten Sie mitten am Tatort eine männliche Person.
Auf Ansprache der Beamten reagierte der Fremde abweisend. Weder wollte er seinen Namen nennen, noch wollte er sich freiwillig ausweisen. Erst mit körperlicher Einwirkung der Ermittler gelang es, die Taschen des Mannes notdürftig zu durchsuchen und unter anderem ein Teppichmesser sicherzustellen. Während dieser Maßnahme wehrte der Mann sich permanent, so dass die Polizisten Verstärkung rufen mussten.
Doch auch den hinzugerufenen Beamten gelang es nicht, den mittlerweile sehr aufgebrachten Mann zu beruhigen. Letzten Endes musste der Fremde durch vier Beamte unter starker Gegenwehr in Gewahrsam genommen werden.
Erst auf der Wache konnte die Identität des Mannes festgestellt werden. Es handelt sich um einen 34-Jährigen der bereits mehrfach polizeilich erfasst wurde. Nachdem der Jülicher zuerst keinerlei Angaben machen wollte, sagte er später aus, dass er sich an dem Supermarkt befunden hatte, um eine Spraydose umzutauschen. Die Dose befände sich noch im Markt, einen Kassenzettel habe er bei sich. Tatsächlich konnte später an der beschriebenen Örtlichkeit eine unangebrochene Spraydose sichergestellt werden.
Gegen den Eindringling wurde eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Polizeibeamte eingeleitet.

PM der POL Düren vom 03.12.2019

 

Erfurt (Thüringen): Aggressiver Passant

Aggressiv und beleidigend wurde heute Morgen ein Mann bei einer Personenkontrolle. Der 30-Jährige wurde kurz vor 02:00 Uhr von Polizeibeamten in der Salinenstraße angetroffen. Er zeigte sich mit der polizeilichen Maßnahme und seiner Durchsuchung nicht einverstanden, schlug und trat auf die Polizisten ein und beleidigte sie. Den Beamten blieb nichts anderes übrig, als dem Mann Handfesseln anzulegen. Einen der beiden Polizisten biss der Angreifer auch in die Hand. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.

PM der LPI Erfurt vom 03.12.2019

 

Emsdetten (Nordrhein-Westfalen): Streitigkeiten, Widerstand

Zu Streitigkeiten in einem Wohnhaus am Grevener Damm ist am Montagabend (02.12.2019) die Polizei gerufen worden. Die eingetroffene Polizeistreife traf in der Wohnung mehrere Angehörige zweier Familien an, wobei sich ein 42-jähriger Mann äußerst aggressiv zeigte. Dieser wollte die Beamten schließlich in den Hausflur drücken und schlug einen Beamten. Da sich weitere Familienmitglieder mit ihm solidarisierten, mussten mehrere Polizeistreifen zur Unterstützung anrücken. Erst mit dieser Verstärkung gelang es, die Situation zu beruhigen und zu klären. Der 42-Jährige wurde mit zur Polizeiwache genommen, wo er ins Gewahrsam eingeliefert wurde. Gegen ihn ist wegen der Attacken gegen die Polizeibeamten ein Verfahren eingeleitet worden. Von den in der Wohnung anwesenden Personen wurden die Personalien festgestellt. Drei Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Offenbar aufgrund einer Hyperventilation wurde eine Frau mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

PM der POL Steinfurt vom 03.12.2019

 

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Betrunkener Mann randaliert auf dem Weihnachtsmarkt

Weil sich ein 27-jähriger alkoholisierter Mann am Montag gegen 20 Uhr vor einem Glühweinstand auf dem Buchhornplatz gegenüber Weihnachtsmarktbesuchern aggressiv verhielt, wurde die Polizei gerufen. Auch den Beamten gegenüber verhielt sich der 27-Jährige nicht anders. Der Versuch, einen Polizisten zu schlagen, schlug fehl, jedoch verletzte er diesen leicht an der Hand. Um weitere Störungen zu verhindern, wurde der mit rund 1,9 Promille alkoholisierte Mann in Gewahrsam genommen.

PM des PP Konstanz vom 03.12.2019

 

Vöhringen (Bayern): Jugendlicher leistet Widerstand und beleidigt Polizisten

In der Nacht von Montag auf Dienstag randalierte ein 17-Jähriger in seiner Wohnung. Zur Deeskalation verständigten Angehörige die Polizei. Als die Beamten eintrafen war der Jugendliche jedoch weiter aggressiv und unkooperativ. Auch aufgrund seiner starken Alkoholisierung sollte der 17-Jährige in Gewahrsam genommen und einer ärztlichen Versorgung zugeführt werden. Hiermit war der 17-Jährige nicht einverstanden, beleidigte die Polizisten verbal und wehrte sich gegen seine Mitnahme. Im weiteren Verlauf mussten die Beamten Zwangsmaßnahmen anwenden. Verletzt wurde hierbei niemand. Der 17-Jährige kam zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus. Ihn erwartet ein Strafverfahren.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 03.12.2019

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