Ettenheim (Baden-Württemberg): Riskante Überholmanöver – Zeugen gesucht

Am Freitagnachmittag gegen 15:15 Uhr sollte ein Autofahrer auf der B3 in Ettenheim-Altdorf kontrolliert werden bei dem der Verdacht bestand, dass er nicht in der Lage war sein Fahrzeug sicher führen zu können. Der 40jährige Mann ließ sich nicht von den Anhaltezeichen der Polizeibeamten beeindrucken und fuhr unbeirrt mit seinem schwarzen VW Beetle in Richtung Kippenheim-Schmieheim weiter, wo er zunächst aus den Augen verloren wurde. Als sein Fahrzeug wieder gesichtet wurde ging die Fahrt über die B3 in Richtung Mahlberg-Orschweier weiter. Dabei kam es zu trotz Gegenverkehr zu mehreren riskanten Überholvorgängen. Bei der Anschlussstelle Ettenheim fuhr der Mann dann auf die A5 in Richtung Norden wo er letztendlich im Bereich der Anschlussstelle Lahr gestellt wurde. Er widersetzte sich dort seiner vorläufigen Festnahme und beleidigte die eingesetzten Ordnungshüter. Vom Polizeirevier in Lahr werden nun die Autofahrer gebeten, die bei den Überholvorgängen des Mannes beeinträchtigt wurden, sich unter der Telefonnummer 07821/2770 zu melden.

PM des PP Offenburg vom 04.01.2020

 

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Beleidigung von Polizeibeamten nach Beziehungs-streit

Am Nachmittag des 03.01.2020 wurde hiesige Dienststelle verständigt, dass eine 25-jährige Frau aus der Bogenstraße in Pirmasens einen Streit mit ihrem 31-jährigen Freund hatte und dabei leicht verletzt wurde. Der Mann wurde von den Polizeibeamten aus der Wohnung verwiesen.
Knapp zwei Stunden später kam er jedoch wieder die Wohnung der Freundin zurück.
Die Polizeibeamten suchten die Wohnung der 25-jährigen erneut auf. Der 31-jährige wurde dort angetroffen. Er war alkoholisiert und wenig einsichtig. Er musste durch die Beamten in Gewahrsam genommen werden. In diesem Zusammenhang beleidigte er die eingesetzten Beamten.

PM des PD Pirmasens vom 04.01.2020

 

PASSAU (Bayern): 2 x Betrunken randaliert

Infolge Alkoholisierung hat ein Mann am Morgen des 04.01.2020 im Bereich des Bahnhofs in Passau randaliert. Zuerst wurden von ihm Passanten verbal angegangen. Gegenüber den hinzugerufenen Polizeibeamten zeigte er sich äußerst aggressiv und bedrohte diese sie umzubringen. Als er daraufhin in Gewahrsam genommen wurde, leistete er erheblichen Widerstand. Die Maßnahme konnte letztendlich nur mit unmittelbarem Zwang und einer Fesselung durchgesetzt werden. Der Alkoholtest erbrachte über 2 Promille. Zur Ausnüchterung wurde der Täter in die Zelle der PI Passau verbracht. Des Weiteren wurden Anzeigen wegen verschiedener Delikte aufgenommen.
000143
Ein weiterer, ähnlicher Vorfall ereignete sich vor der Diskothek Camera. Gegen 04.00 Uhr des 04.01.2020 stürzte ein Mann vor dem Eingang zur Disco und verletzte sich dabei. Aufgrund einer Kopfverletzung wurde ein Rettungswagen gerufen, welcher ihn ins Klinikum verbringen sollte. Da sich der Mann nicht beruhigte, wurde zur Unterstützung eine Streife erbeten. Auf der Fahrt ins Klinikum rastete der Mann dann vollständig aus und versuchte einen Polizeibeamten mit den Füßen zu treten und den Händen zu schlagen, was jedoch abgewehrt werden konnte. Am Klinikum angekommen, wurden ihm Handfesseln angelegt. Auch dieser Maßnahme widersetzte er sich vehement. Dies ging einher mit wüsten Beschimpfungen und Beleidigungen gegenüber den Polizeibeamten. Als er letztendlich äußerte, dass er „nicht mehr wolle“ und ihn die Polizeibeamten erschießen sollen, wurde er zum Selbstschutz ins Bezirkskrankenhaus Passau eingewiesen.
000142

PM (auszugsweise) der PI Passau vom 04.01.2020

 

Betzdorf (Rheinland-Pfalz): Randalierer setzt Gewahrsam unter Wasser

Ekelerregende Zustände verursachte am späten Freitagnachmittag ein 37-jähriger Betzdorfer in den Räumlichkeiten der Polizeiinspektion. Nachdem der alkoholisierte Mann, der sich als legitimer Nachfolger des King of Rock ’n‘
Roll sieht, in der Agentur für Arbeit in der Schulstraße randaliert und Mitarbeiter bedroht hatte, wurde er durch die hinzugerufene Polizei auf richterlichen Beschluss zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. In der Gewahrsamszelle steigerte der Randalierer dann sein abartiges Verhalten. Nachdem er ein ordentliches „Geschäft“ verrichtet hatte, verstopfte er die Toilette bewusst mit Klopapier sowie einer dünnen Matratze und betätigte fortwährend die Wasserspülung. Unbemerkt stand der gesamte Kellertrakt der Polizeiinspektion binnen weniger Minuten in einer mit Fäkalien durchsetzten Brühe, die von den Polizeibeamtinnen und – beamten mangels Alternativen eigenhändig entfernt werden musste. In den nächsten Tagen wird zu klären sein, ob durch das Wasser auch Gebäudeschäden entstanden sind.

PM der PD Neuwied/Rhein vom 04.01.2020

 

Holtgast (Niedersachsen):

Samstag in den frühen Morgenstunden gegen 5 Uhr meldete sich ein 21-jähriger aus Holtgast bei der Polizei und gab an, dass er Streit mit seinem Nachbarn habe. Er drohte damit seinen Nachbarn zu verprügeln. Die eingesetzten Beamten ermahnten ihn vor Ort zur Ruhe. Da dieser aber nach einem erneuten Notruf nicht von seinen Drohungen gegenüber dem Nachbarn abließ und die Beamten beleidigte, wurde der sehr aggressive junge Mann in Gewahrsam genommen.

PM (auszugsweise) der PI Aurich/Wittmund vom 04.01.2020

 

Weilheim (Bayern): Widerstand nach Trunkenheitsfahrt

Am Freitag, 03.01.2019, gegen 20:30 Uhr, teilten mehrere Anwohner der Westendstraße einen Fahrzeuglenker mit, welcher bereits mehrere geparkte Fahrzeuge sowie einen Lichtmasten angefahren hatte. Der Verursacher, ein 56-jähriger Weilheimer, stellte im Anschluss sein Fahrzeug ab und ging zu Fuß nach Hause. Durch Zeugen konnte die Wohnanschrift ermittelt und der Weilheimer angetroffen werden.
Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von deutlich über 1,1 Promille.
Nachdem dem Weilheimer die weitere Verfahrensweise erklärt wurde, leistete dieser erheblichen Widerstand. Außerdem beleidigte und bespuckte er die eingesetzten Beamten.
Bei der Polizeiinspektion wurde anschließend eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt.
Auf Grund der hohen Alkoholisierung wurde der Weilheimer einer ärztlichen Behandlung zugeführt.
Den Weilheimer erwarten nun mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM (auszugsweise) der PI Weilheim vom 04.01.2020

 

Biel (Bern, Schweiz): Raufhandel nach Eishockeyspiel – vier Männer angehalten

Nach dem Eishockeyspiel EHC Biel-HC Lausanne ist es Freitagabend in Biel zu einem Raufhandel zwischen Anhängern beider Teams gekommen. Vier mutmasslich Beteiligte wurden angehalten, wobei kurzzeitig Pfefferspray und Gummischrot eingesetzt werden mussten. Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Zeugen.
Nach dem Eishockeyspiel zwischen dem EHC Biel und dem HC Lausanne ist es am späten Freitagabend, 3. Januar 2020 in der Bieler Innenstadt zu einem Raufhandel gekommen. Gemäss ersten Erkenntnissen hatten um zirka 22.20 Uhr ein Dutzend Personen, die dem Fanlager des HC Lausanne zuzuordnen sind, im Bereich der BienBar und des Provisoriums an der Aarbergstrasse nahe des Guisanplatzes die Konfrontation mit Anhängern des EHC Biel gesucht. Bei der darauffolgenden
Auseinandersetzung wurden zwei Personen verletzt, wovon ein Mann sich später selbstständig ins Spital begab. Beim Eintreffen der aufgebotenen Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern flüchteten mehrere Personen von der Örtlichkeit. Umgehend wurde die Nachsuche aufgenommen.
Gegen 22.40 Uhr konnten mehrere mutmasslich Beteiligte gesichtet werden, wie sie zu Fuss auf der Ländtestrasse in Richtung Seefelskreisel unterwegs waren. Als sich die Gruppe gegen die Polizisten wandte, mussten diese zum Eigenschutz kurzzeitig Gummischrot einsetzen. Vier Männer wurden in der Folge angehalten. Derweil wurden drei Reisecars mit abreisenden Anhängern des HC Lausanne in der Innenstadt vorübergehend gestoppt, wobei auch Pfefferspray eingesetzt werden musste, um zu verhindern, dass mehrere vermummte Passagiere aus den Cars aussteigen. Die Cars wurden danach von der Kantonspolizei Bern bis zur Kantonsgrenze begleitet. Die angehaltenen Männer wurden für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht und vorläufig festgenommen. Einer der Männer wies eine Handverletzung auf. Er wurde vor Ort ärztlich betreut und musste nicht ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zu den Ereignissen aufgenommen und sucht Zeugen. Insbesondere Personen, die Angaben zu den Beteiligten am Raufhandel an der Aarbergstrasse machen können oder über entsprechendes Bildmaterial verfügen, werden gebeten, sich zu melden: Telefonnummer +41 32 324 85 31.

PM der KAPO Bern vom 04.01.2020

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): 200104-1-K Mehrere Versammlungen in der Innenstadt – Polizei verhindert Ausschreitungen

Mit Kräften der Bereitschaftspolizei hat die Polizei Köln am Samstag (4. Januar) unfriedliche Auseinandersetzungen im Rahmen von Versammlungen in der Kölner Innenstadt unterbunden. Polizisten erteilten acht Platzverweise wegen Verstößen gegen das Vermummungsverbot sowie wegen andauernder Beleidigungen. In 20 Fällen leiteten die Beamten Ermittlungen unter anderem zu Körperverletzungen, Sachbeschädigungen, Widerstands gegen Polizeibeamte, Verstoßes gegen das Waffengesetz und Diebstahls ein. Einen Mann (48) nahmen Polizisten in Gewahrsam, als er am Nachmittag versuchte, Menschen anzugreifen, die zu der Kundgebung am Appellhofplatz gehen wollten. Bei ihm fanden die Polizisten ein Messer sowie einen Presseausweis. Hierzu dauern die Ermittlungen an. Vier Versammlungsteilnehmer erlitten leichte Verletzungen. Ein Streifenwagen wurde beschädigt.
Am Vormittag hatten sich Teilnehmer einer Versammlung der AfD-Kreisgruppe Köln am Wallraffplatz sowie Teilnehmer von Gegenkundgebungen mehrerer Aktionsbündnisse, unter anderem Köln gegen Rechts, vor dem Dom versammelt. Auch mit dem Versuch, Teilnehmer einer für den Nachmittag angemeldeten Versammlung einer Privatperson aus dem politisch rechten Spektrum, daran zu hindern, zum Appellhofplatz zu gehen, schwelten die Konflikte weiter. Gegen 15.45 Uhr beendeten die Versammlungsleiter die Kundgebungen. Kurz danach kam es vor einem Hotel in der Trankgasse zu einer weiteren Auseinandersetzung zwischen links- und rechtsorientierten Versammlungsteilnehmern. Polizisten schritten ein, stellten ein Messer sicher und leiten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

PM der POL Köln vom 04.01.2020

 

Weißenhorn (Bayern): Wiederholungstäter leistet Widerstand

Am Freitagabend, gegen 20:30 Uhr wurde die Polizeiinspektion Weißenhorn um Hilfe gerufen, nachdem sich ein 47-jähriger Mann gegenüber seinen Nachbarn sehr aggressiv zeigte. Der mit etwa 2,5 Promille sehr stark alkoholisierte Unruhestifter beleidigte grundlos mehrere Nachbarn und drohte auch damit, diese zu schlagen. Unter anderem nahm er einen großen Stein in die Hand und hob diesen in einer drohenden Haltung in Richtung der Nachbarn nach oben. Zu einem tätlichen Angriff mit dem Stein kam es jedoch nicht. Beim Anblick der hinzugerufenen Polizeibeamten versuchte der aggressive Mann zunächst zu flüchten, konnte jedoch von den Beamten eingeholt und gesichert werden. Der Mann wehrte sich körperlich gegen die Festhaltung und beleidigte nun auch die Vollzugsbeamten. Der Festgenommene, der in der Vergangenheit bereits mehrfach in gleicher Art und Weise auftrat und diesbezüglich bereits mehrere Haftstrafen zu verbüßen hatte, wurde in einen Haftraum der Polizei gebracht. Erst nachdem sich sein aggressives Verhalten im Laufe der Nacht gelegt hatte, konnte er am Samstagmorgen wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Bei dem Vorfall wurde glücklicherweise keiner der Beteiligten körperlich verletzt. Gegen den Beschuldigten wird nun strafrechtlich ermittelt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 04.01.2020

 

Wien: Alkoholisierter PKW-Lenker – Widerstand

Nachdem ein alkoholisierter 18-jähriger afghanischer Staatsangehöriger seinen PKW in einem Halte- und Parkverbot in der Sechshauser Straße halb am Gehsteig abgestellt hatte, dauerte es nicht lange und Polizeibeamte wurden auf den Mann aufmerksam.
Er wurde zur Durchführung eines Alkomattestes in die Polizeiinspektion Tannengasse gebracht. Der Alkotest ergab rund 1,35 Promille. Da er sich gegenüber den Polizisten aggressiv verhielt, sie beschimpfte und mit dem Umbringen bedrohte wurde der Mann vorläufig festgenommen. Bei der Festnahme wehrte sich der Mann heftig, sodass Körperkraft angewendet werden musste.

PA der LPD Wien vom 04.01.2020

 

Wien: Widerstand nach Streit

Beamte der Polizeiinspektion Sonnenallee intervenierten bei einem Streit zwischen einem Ehepaar in deren Wohnung eines Mehrparteienhauses. Der Mann, ein 46-jähriger polnischer Staatsangehöriger, wurde jedoch zunehmend aggressiver.
In Anwesenheit der Beamten bedrohte der 46-Jährige seine Frau mit dem Umbringen, daher wurde gegen ihn die vorläufige Festnahme ausgesprochen. Daraufhin flüchtete der Mann aus der Wohnung in das Stiegenhaus. Die Beamten konnten ihn rasch einholen, da schlug und trat er in Richtung der Polizisten.
Nur unter Anwendung von Körperkraft und dem Anlegen von Hand- und Fußfesseln konnte der Tobende beruhigt werden. Gegen den Mann wurde darüber hinaus ein Betretungsverbot ausgesprochen.

PA der LPD Wien vom 04.01.2020

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