Saarburg (Rheinland-Pfalz): Verkehrsunfall in Saarburg; Unfallverursacher leistet bei den
polizeilichen Maßnahmen Widerstand

Am Montag, den 06.01.2020, ereignete sich gegen 16:50 Uhr im Kreuzungsbereich der Hauptstraße/ Bahnhofstraße/ Wiltinger Straße im Stadtteil Beurig ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kann als Unfallursache überhöhte Geschwindigkeit sowie ein Vorfahrtsverstoß als Unfallursache angesehen werden.
Beide Verkehrsunfallbeteiligte wurden bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt und wurden ins Krankenhaus Saarburg eingeliefert. Der Unfallverursacher verweigerte die dringend notwendige ärztliche Behandlung, weshalb diese zu dessen Schutz zwangsweise veranlasst werden musste. Hierbei leistete er den eingesetzten Beamten hiesiger Dienststelle sowie dem behandelnden Rettungsdienst erheblichen Widerstand.
Da beide Pkw nach dem Verkehrsunfall nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden sollten, musste die Unfallstelle gesperrt werden und die Verkehrslenkung erfolgte durch Beamte der Dienststelle. Dabei wird das Verhalten einiger uneinsichtiger Verkehrsteilnehmer bemängelt, die trotz klarer Anweisungen und sichtbarer Sperrung Unverständnis über die polizeilichen Maßnahmen zeigten.

PM der PD Trier vom 06.01.2020

 

München (Bayern): Datenabgleich fördert Fahndungen zu Tage

Beamte tätlich angegriffen und leicht verletzt
München – Zwei Männer im Alter von 29 und 20 Jahren, nach denen gefahndet worden war, wurden von Bundespolizisten am Montagabend (6. Januar) im Hauptbahnhof München festgenommen und werden heute, u.a. wegen Tätlichen Angriffs und Widerstandes gegen Vollzugsbeamte sowie ausländerrechtlichen Delikten dem Haftrichter vorgeführt.
Der Zugbegleiter des EC86 (Verona-München) informierte die Bundespolizei über zwei im Zug schlafende Personen ohne erforderlichen Fahrschein. Am Hauptbahnhof in München weckten die Beamten gegen 20:30 Uhr einen 29-jährigen Nigerianer und einen 20-jährigen Iraker. Beide waren nur schwer aufzuwecken und danach gegenüber den Bundespolizisten sofort äußerst aggressiv.
Beim Verlassen des Wagen 258 griff der Nigerianer die Beamten tätlich an und schlug am Bahnsteig mit Fäusten nach diesen. Dabei traf er einen 20-Jährigen im Gesicht; der Beamte erlitt jedoch keine sichtbaren Verletzungen. Im weiteren Verlauf leistete auch der 20-jährige Iraker Widerstand. Erst hinzukommenden Einsatzkräften gelang es die Situation unter Kontrolle zu bringen und beide zur Dienststelle zu transportieren. Auch in den Gewahrsamsräumen waren beide nicht zu beruhigen. Bei weiteren Angriffen gegen Beamte zerriss das Hemd eines Beamten.
Bei den anschließenden Identitätsfeststellungen förderte ein Datenabgleich zu Tage, dass französische Behörden wegen unerlaubtem Aufenthalt im Schengengebiet nach dem 29-Jährigen fahndeten und ihm die Einreise zu verweigern sei. Bei dem 20-jährigen Iraker konnte eine Ausschreibung zur Festnahme wegen Zurückschiebung sowie wegen Diebstahls festgestellt werden.
Beide verweigerten einen freiwilligen Atemalkoholtest. Nachdem keiner über keinen festen Wohnsitz im Bundesgebiet verfügt, ordnete die Staatsanwaltschaft für den heutigen Tag die Vorführung beim Haftrichter an. Gegen die beiden wird nun von der Bundespolizei wegen Tätlichen Angriffs sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Erschleichen von Leistungen und Sachbeschädigung ermittelt.
Der Sachverhalt war aufgrund stark frequentierten Bahnsteiges öffentlichkeitswirksam. Der 29-jährige Nigerianer war im August 2015 erstmalig in das Bundesgebiet eingereist. Der Asylbewerber hatte eine bis Ende November 2019 gültige Duldung. Der 20-jährige Iraker war vor gut einem Jahr erstmalig ins Bundesgebiet eingereist. Er besaß eine bis Juni letzten Jahres gültige Duldung. Gegen ihn war die Abschiebung angeordnet worden.

PM der BPOLI München vom 07.01.2020

 

Schorndorf (Baden-Württemberg): Autofahrer beleidigt Polizisten

Gegen 14:30 Uhr kontrollierten Beamte des Polizeireviers Schorndorf am Montagnachmittag einen 34-jährigen Autofahrer, da dieser seinen Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte. Der Mann, der hiermit offensichtlich alles andere als einverstanden war, beleidigte die Beamten direkt nach dem Anhalten mehrfach mit Worten aus der Gossensprache. Neben der Verwarnung wegen des Gurtverstoßes muss der Mann nun mit einer Strafanzeige wegen Beleidigung rechnen.

PM des PP Aalen vom 07.01.2020

 

Hamm-Herringen (Nordrhein-Westfalen): Randalierer bewirft Polizisten

Das Verhalten eines 47-Jährigen aus Hamm führte am Dienstag, 7. Januar, dazu, dass er in Gewahrsam genommen wurde. Gegen 0.45 Uhr wurde die Polizei zu einem Mehrfamilienhaus an der Albert-Funk-Straße gerufen.
Hier randalierte der 47-Jährige, in dem er verschiedene Gegenstände von der Wohnung aus auf die Straße warf und die nächtliche Ruhe störte. Da er sein Verhalten trotz der Aufforderung der Polizeibeamten nicht änderte, wurde der Randalierer in Gewahrsam genommen. Zuvor warf er noch einen elektronischen Rasierer in Richtung der Polizeibeamten, der sie nur knapp verfehlte. Bei der Fesselung leistete er Widerstand und beleidigte die Beamten. Der 47-Jährige wurde in das Polizeigewahrsam gebracht.

PM des PP Hamm vom 07.01.2020

 

München, Germering (Bayern): Bundespolizei sucht nach Angegriffenem

41-Jähriger Angreifer leicht verletzt
München / Germering – Die Bundespolizei sucht nach einem Unbekannten, der am Montagmittag (6. Januar) am S-Bahnhaltepunkt Germering-Harthaus von einem 41-Jährigen tätlich angegriffen wurde und sich danach entfernte.
Kurz nach 14 Uhr bedrängte ein 41-jähriger Deutscher am S-Bahnhaltepunkt Germering-Harthaus einen Mann. Der 41-Jährige baute sich aggressiv vor dem Unbekannten auf und stieß ihm mit den Händen gegen den Oberkörper. Der Angegriffene setzte sich zur Wehr, so dass der Aggressor zu Boden stürzte; dann entfernte er sich unerkannt.
Beamte der PI Germering konnten den am Mund leicht verletzten 41-jährigen Aggressor am Treppenabgang zur Ceciliastraße stellen. Der Germeringer zeigte sich den Beamten gegenüber aggressiv und unkooperativ, weswegen er gefesselt wurde. Dabei beleidigte er einen Landespolizeibeamten, was per BodyCam dokumentiert wurde.
Ein angeforderter Rettungswagen verbrachte den augenscheinlich unter Drogen stehenden 41-Jährigen unter Bundespolizeibegleitung in ein Münchner Krankenhaus. Dort verweigerte der Germeringer eine Behandlung, beleidigte stattdessen den behandelnden Arzt. Da nach dessen Angaben keine akute Behandlungsbedürftigkeit bestand, wurde der Mann der Klinik verwiesen. Einen freiwilligen Atemalkoholtest verweigerte er ebenso wie weitere sachdienliche Angaben zur Tat.
Nun sucht die Münchner Bundespolizei (Rufnummer: 089/5155500) nach dem Unbekannten, der angegriffen wurde. Er soll ca. 20 Jahre alt und mit schwarzer Mütze sowie schwarzer Jacke bekleidet gewesen sein und einen Rucksack mitgeführt haben.

PM der BPOLI München vom 07.01.2020

 

Bamberg (Bayern): Betrunkener Mann beleidigt Polizeibeamte

Bei einem Polizeieinsatz, der sich am Montagnachmittag, kurz vor 16.00 Uhr, im Sandbad in Bamberg zugetragen hatte, beleidigte ein 43-jähriger Betrunkener (2,44 Promille) die eingesetzten Polizeibeamten. Zudem drohte er einem Beamten das er diesen Umbringen werde, weshalb er sich neben Beleidigung noch wegen Bedrohung verantworten muss. Der Mann begab sich anschließend in ein Krankenhaus.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 07.01.2020

 

Ortenberg (Baden-Württemberg): Vermisster kehrt zurück und attackiert Polizeistreife

Die Suche nach einem Vermissten endete mit einer Anzeige wegen des Angriffes auf Polizeibeamte und der Einlieferung in eine Spezialklinik. Eine besorgte Ehefrau meldete ihren Gatten am Montagnachmittag bei der Polizei als vermisst, nachdem er über längere Zeit das Haus verlassen hatte und nicht mehr erreichbar war. Noch während die Polizeibeamten Im Bereich des Wohnanwesens nach dem Abgängigen suchten, kehrte dieser völlig unerwartet zurück. Der Mittsechziger befand sich anscheinend in einer psychischen Ausnahmesituation, da er von Anfang an lauthals schrie und im weiteren Verlauf versuchte, auf die Beamten loszugehen. Die Polizisten konnten durch ihr rasches Handeln jedoch Schlimmeres verhindern, indem sie den aufgebrachten Mann umgehend überwältigten und ihm Handschellen anlegten. Zur stationären Betreuung wurde er in eine medizinische Fachklinik gebracht, auf eine Strafanzeige muss er sich ebenfalls einstellen.

PM des PP Offenburg vom 07.01.2020

 

Neumünster (Schleswig-Holstein): Aggressiver Nigerianer erhält Platz; Afghane beschädigt Dienstfahrzeug

Gestern Nachmittag gegen 15.30 Uhr wurden Bundespolizisten auf einen Mann aufmerksam, der sich aggressiv gegenüber Reisenden im Bahnhof Neumünster verhielt. Auch während der Identitätsfeststellung verhielt sich der 39-jährige Nigerianer auffällig und aggressiv. Da er keine Reiseabsichten hatte erhielt er einen Platzverweis.
Kurze Zeit später berichteten Zeugen, dass ein junger Mann einen Außenspiegel eines Dienstfahrzeugs abgeschlagen hatte. Aufgrund der Täterbeschreibung konnte im Rahmen einer Nahbereichsfahndung der Tatverdächtige festgestellt werden. Er muss mit einem Strafverfahren wegen Sachbeschädigung rechnen.
Bei einer Personenüberprüfung im Bahnhof gegen 20.15 Uhr stellten Bundespolizisten bei einem 20-jährigen Afghanen eine geringe Menge Marihuana fest. Das Rauschgift wurde sichergestellt. Ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde eingeleitet.

PM der BPOLI Flensburg vom 07.01.2020

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Nach Verfolgungsfahrt bei Festnahme vier Polizeibeamte verletzt

Nach erkennen eines Streifenwagens in Hohenzollernstraße wendete am Freitagabend gegen 23.00 Uhr ein 24-jähriger Fahrer seinen BMW und flüchtete sofort in Richtung Hauptfriedhof. Nach einer kurzen Verfolgung konnte der Mann in der Salierstraße durch Beamte des Polizeireviers Pforzheim-Nord gestoppt und einer Kontrolle unterzogen werden. Zu Beginn der Kontrolle gab der Mann offensichtlich falsche Personalien an. Als sich schließlich Verdachtsmomente erhärteten, dass der Fahrer mit falschem Namen und ohne Führerschein unterwegs war, ging er die Beamten unvermittelt aggressiv an. In der Folge musste er unter Anwendung von Zwangsmaßnahmen in Gewahrsam genommen werden. Gegen diese Maßnahme wehrte er sich so heftig, dass Polizeibeamte verletzt worden waren.
Es konnte abschließend festgestellt werden, dass der 24-Jährige keinen Führerschein besitzt. Da sich Hinweise auf einen Konsum von Marihuana ergaben, musste er eine Blutprobe abgeben.
Bei dem Einsatz wurden insgesamt vier Polizeibeamte verletzt. Ein Beamte wurde dabei so schwer verletzt, dass er seinen Dienst abbrechen musste.
Der BMW-Fahrer muss nun unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte mit einer Anzeige rechnen.

PM des PP Pforzheim vom 07.01.2020

 

Frankfurt-Bornheim (Hessen): Polizei muss Wohnung öffnen

Gestern Mittag, den 06.01.2020, riefen Mitarbeiter einer Kindertagesstätte in Frankfurt Bornheim die Polizei, da sie von einem Nachbarn beleidigt wurden. Die Polizeibeamten mussten daraufhin die Wohnung öffnen und fanden in dieser mehrere Cannabispflanzen.
Gegen 12:00 Uhr wurden die Mitarbeiter eines Kindergartens in der Vereinsstraße von einem ihnen unbekannten Mann vom Balkon aus mit Worten und Gesten beleidigt, woraufhin die Mitarbeiter die Polizei riefen. Die eintreffenden Beamten konnten am Balkon des 69-Jährigen Bewohners mehrere spiegelverkehrte Hakenkreuze und weitere Schriftzüge mit verfassungsfeindlichem Inhalt feststellen, welche offensichtlich mit Sprühfarbe aufgebracht wurden. Trotz Klingeln, Klopfen und mehrfacher Aufforderungen, öffnete der Wohnungsinhaber den Beamten nicht die Tür. Aufgrund der unklaren Situation und teils wirrer und aggressiver Äußerungen aus dem Inneren der Wohnung, wurde diese schließlich mittels eines hydraulischen Spreizers durch Beamte des Überfallkommandos geöffnet. In der Wohnung konnte der 69-jährige Bewohner angetroffen werden. Er hatte offensichtlich versucht, mittels verschobenen Möbeln, die Wohnungstür zu verbarrikadieren. Im Zuge der Begehung konnten in der Wohnung mehrere Cannabispflanzen aufgefunden werden.
Aufgrund der Gesamtumstände und der Verhaltensweise des 69-Jährigen, wurde dieser in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses verbracht. Des Weiteren wurden Strafverfahren wegen dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, dem illegalen Anbau von Betäubungsmitteln, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Sachbeschädigung eingeleitet.

PM des PP Frankfurt vom 07.01.2020

 

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Polizei findet suizidgefährdeten Mann über Bildüberwachung des Marienplatzes

Ein alkoholisierter 41-jähriger Schweriner kündigte in den gestrigen Abendstunden gegenüber der Rettungsleitstelle seinen beabsichtigten Freitod an.
An der Wohnanschrift des Anrufers kam die Berufsfeuerwehr zum Einsatz. Die Wohnungstür musste notgeöffnet werden, da niemand regierte. Der Anrufer befand sich aber nicht mehr in der Wohnung.
Im Zuge der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte die Polizei den Schweriner gegen Mitternacht über die Kameras des Marienplatzes ausfindig machen.
Der 41-Jährige war sichtlich genervt gefunden worden zu sein.
Der stark alkoholisierte Mann griff die Einsatzkräfte plötzlich grundlos an. Er wurde sofort unter Kontrolle gebracht und anschließend in den Helioskliniken einem Arzt vorgestellt.
Der 41-jährige Mann beruhigte sich und ging freiwillig auf eine Spezialstation mit.
Gegen den Schweriner wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet. Bei der Widerstandshandlung wurde niemand verletzt.

PM der PI Schwerin vom 07.01.2020

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Doppelter Widerstand – Passant mischt sich in Polizeikontrolle ein

Am Montag, 06.01.2020, fuhr ein 31-Jähriger gegen 18:20 Uhr durch den gesperrten Teil der Holzmüllerstraße. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle fing der Mann an zu schwitzen und wurde immer aggressiver. Es entstand der Verdacht einer Fahrt unter Drogeneinfluss. Plötzlich stieg er in sein Auto und gab vor, mit der Staatsanwaltschaft zu telefonieren. Dabei fiel den Beamten auf, dass er verbotenerweise das Gespräch mit seinem Handy aufzeichnete. Die Aufforderung, dies zu unterlassen, missachtete er. Als das Telefon sichergestellt werden sollte, leistete der 31-Jährige, wie auch seine 25-jährige Beifahrerin, Widerstand. In den unübersichtlichen Einsatz mischte sich ein unbeteiligter 19-jähriger Passant. Er schubste einen Beamten von hinten, sodass dieser auf die Knie fiel. Anschließend ging er derart aggressiv auf den Polizisten zu, dass Pfefferspray eingesetzt werden musste. Der Hagener wurde anschließend unter erheblichem Widerstand dem Polizeigewahrsam zugeführt.
Dem Autofahrer ließen die Beamten eine Blutprobe entnehmen, nachdem ein Drogentest positiv verlief. Alle eingesetzten Polizisten blieben unverletzt. Die drei Hagener müssen mit Anzeigen rechnen.

PM der POL Hagen vom 07.01.2020

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Polizisten mit Messer bedroht – Festnahme

Beamtinnen und Beamte der 31. Einsatzhundertschaft haben gestern Nachmittag einen Mann in Kreuzberg festgenommen, der die Einsatzkräfte zuvor mit einem Messer bedroht hatte. Gegen 15 Uhr fiel den Dienstkräften im Görlitzer Park, Nahe dem Eingang Falkensteinstraße, der 34-Jährige auf. Überprüfen ließ sich der aggressiv auftretende Mann zunächst nicht, stattdessen zog er ein Messer hervor und bedrohte die Einsatzkräfte damit. Die Polizistinnen und Polizisten zogen daraufhin ihre Dienstwaffen und setzten gegen den Mann vergeblich das Reizgas ein. In einem günstigen Augenblick, der 34-Jährige steckte zunächst sein Messer in die Jackentasche, konnten die Einsatzkräfte ihn überwältigen. Dem Mann gelang es jedoch sich zu befreien, woraufhin weitere Beamte, die mit einem Distanzelektroimpulsgerät ausgestattet waren, angefordert wurden. Nachdem der Einsatz des Elektroimpulsgerätes dem Mann gegenüber angedroht wurde, verkürzte er nicht mehr die Distanz zu den Einsatzkräften, steckte das Messer in den Boden und konnte festgenommen werden. Da gegen ihn ein Haftbefehl wegen des versuchten Diebstahls von Dienstwaffen in Zusammenhang mit einem Widerstand gegen Vollzugsbeamte bestand, wurde er der Zielfahndung des Landeskriminalamtes überstellt.

PM des PP Berlin vom 07.01.2020

 

Ahaus (Nordrhein-Westfalen): Drogen eingeführt und nach Festnahme randaliert

Mehr als 450 Gramm Marihuana haben Beamte des Grenzüberschreitenden Polizeiteams (GPT) am Montag sichergestellt. Sie hatten einen 20-jährigen Ahaus kontrolliert, der gegen 18.10 Uhr den Grenzübergang Buurser Straße in Ahaus-Alstätte aus den Niederlanden kommend zu Fuß passiert hatte. Als die Beamten ihn überprüfen wollten, flüchtete er in ein Waldstück.
Einer der Polizisten konnte ihn dort festnehmen. Ebenso stellte er die Drogen sicher, die der 20-Jährige dabei hatte. Die Beamten nahmen ihn fest und brachten ihn zur Polizeiwache nach Ahaus. Im Polizeigewahrsam verhielt sich der junge Mann zunehmend aggressiv: Er randalierte und attackierte die Polizisten, die dagegen einschreiten wollten. Den Beamten gelang es, den Widerstand zu brechen.
Die Beamten konnten auch den mutmaßlichen Mittäter festnehmen. Der ebenfalls 20-Jährige aus Ahaus war zur gleichen Zeit mit einem Pkw über die Grenze gefahren.
Beide müssen nun mit den Konsequenzen eines Strafverfahrens rechnen.

PM der KPB Borken vom 07.01.2020

 

Darmstadt (Hessen): Polizist nach Auseinandersetzung verletzt

Zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 47 Jahre alten Mann und seiner 32 Jahre alten Ex-Frau in einem Mehrfamilienhaus in der Barkhausstraße, wurde die Polizei am Montagabend (06.01.) gerufen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der Mann die 32-Jährige zunächst attackiert haben und versuchte in diesem Zusammenhang offenbar zudem die Geldbörse der Frau zu entwenden.
Bei seiner Festnahme leistete der 47-Jährige erheblichen Widerstand. Ein 27-jähriger Polizeibeamter des 1. Polizeireviers wurde hierbei am Handgelenk verletzt und musste anschließend im Krankenhaus ärztlich versorgt werden. Der Ordnungshüter musste seinen Dienst aufgrund der Verletzung einstellen.
Der 47-Jährige wurde festgenommen und musste aufgrund seiner Alkoholisierung eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Ihn erwarten nun Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Raubes, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Bedrohung.

PM des PP Südhessen vom 07.01.2020

 

Erfurt (Thüringen): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Mann greift Polizeibeamte in Erfurt an.
Mitarbeiter eines Restaurants nahe des Erfurter Hauptbahnhofes riefen gestern Abend eine in der Nähe befindliche Streife der Bundespolizei um Hilfe. Ein Gast hatte das Restaurant kurz vor 23:00 Uhr verlassen, ohne seine Rechnung zu bezahlen. Die Streife konnten den Mann noch in der Unterführung am Bahnhof stellen. Schon da verhielt er sich aggressiv und schnippte seine Zigarette gegen einen der Beamten, um diesen kurz darauf mit der Faust ins Gesicht zu schlagen.
Auch zwei weitere Beamte schlug und kratzte er im Gesicht. Mit Unterstützung einer Streife der Landespolizei fesselten sie den Mann. Weil er sich weiter äußerst aggressiv verhielt und um sich trat mussten auch seine Füße fixiert werden. Alsdann versuchte der die Polizisten mit Kopfstößen zu traktieren.
Nachdem er anfing die Beamten zu bespucken, bekam er zusätzlich eine Schutzhaube übergezogen. Ein in der Dienststelle vorgenommener Drogentest ergab, dass der Mann Crystal-Meth konsumiert hatte. Auf Grund seines weiterhin aggressiven Zustandes riefen die Beamten den Notarzt. Dieser veranlasste die Einlieferung des 31-jährigen Deutschen in die Psychiatrische Klinik des Katholischen Krankenhauses. Gegen den in Erfurt Wohnenden haben die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet.
Drei Beamte waren dabei leicht verletzt worden.

PM der BPOLI Erfurt vom 07.01.2020

 

Jülich (Nordrhein-Westfalen): Frau beschäftigt Feuerwehr und Polizei

Im Laufe des Montags gab das Verhalten einer 43-Jährigen Anlass für zwei polizeiliche Einsätze. Die Frau hatte es scheinbar auf die Feuerwehr in Jülich abgesehen.
Gegen 19:00 Uhr wurden Beamte zur Feuerwache in die Lorsbecker Straße gerufen.
Hier hielt sich eine Frau vor dem Gebäude auf, die – auf bislang unbekannte Weise – an eine Einsatzjacke eines Feuerwehrangehörigen gelangt war. Sie hatte sich die Jacke übergezogen und erklärt, diese gehöre nun ihr. Als die Polizisten eintrafen, verhielt sich die Frau ihnen gegenüber äußerst unkooperativ. Sie war verbal aggressiv und versuchte, sich vom Gelände der Feuerwehr zu entfernen. Sie schlug nach einem der Beamten und ließ sich nicht beruhigen. Die 43-Jährige, die sich ohne festen Wohnsitz im Raum Jülich aufhält, war bereits am Mittag aufgefallen: gegen 13:25 Uhr war sie vor einen herannahenden Rettungswagen auf die Fahrbahn der Kleinen Rurstraße gesprungen. Sie hatte den RTW zum Anhalten genötigt, auf dessen Motorhaube geschlagen und die Rettungskräfte beleidigt und beschimpft. Erst, als man ihr mit der Polizei drohte, ließ sie den Rettungswagen weiterfahren.
Die wohnungslose Frau wurde am Abend zur Polizeiwache nach Jülich mitgenommen, um sie von der Begehung weiterer Straftaten abzuhalten. Ein bei ihr durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 2,16 Promille. Gegen 21:30 Uhr wurde sie auf richterliche Anordnung aus dem Gewahrsam entlassen. Gegen sie wurden Strafanzeigen wegen Nötigung und versuchtem Diebstahl gefertigt.

PM der POL Düren vom 07.01.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg) 18-Jähriger verletzt Polizist

Am frühen Samstagmorgen kam es in der Karlsruher Innenstadt zu einem tätlichen Angriff auf einen Polizeibeamten. Dieser wurde dabei leicht verletzt.
Gegen 04:20 Uhr kam es in der Waldstraße vor einer Diskothek zunächst zu einer Körperverletzung. Bei der Aufklärung des Geschehens durch die eingesetzten Kräfte fiel einer der Beteiligten besonders durch sein aggressives Verhalten auf. Er versuchte immer wieder in streitsuchender Absicht zu den Türstehern der Diskothek zu gelangen und beleidigte die Polizeibeamten aufs Übelste. Daraufhin wurde dem 18-jährigen Unruhestifter ein Platzverweis ausgesprochen, welchem er jedoch nicht nachging. Nachdem auch mehrmalige Aufforderungen keinen Erfolg zeigten, führten die Polizisten den jungen Erwachsenen zu seinen Begleitern, die unweit von der Örtlichkeit entfernt gerade den Heimweg antraten. Im weiteren Verlauf widersetze sich der hochaggressive 18-Jährige dermaßen den polizeilichen Maßnahmen, dass es zu einem Gerangel kam. Dabei fielen der 18- Jährige, sowie einer der eingesetzten Beamten zu Boden. Erst nach dem Herantreten eines weiteren Polizisten konnte die Situation kontrolliert und der emotionale Unruhestifter am Boden fixiert werden. Einer der Polizisten erlitt bei dem Gerangel Verletzungen an Ellenbogen und Knie. Der 18 Jahre alte junge Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen noch an der Örtlichkeit entlassen.
Aufgrund seines uneinsichtigen und respektlosen Verhaltens gegenüber den Polizeibeamten wurde der 18-Jährige bei einer späteren Überprüfung der Örtlichkeit letztlich doch in Gewahrsam genommen.

PM des PP Karlsruhe vom 07.01.2020

 

Weingarten (Baden-Württemberg): Betrunkener Autofahrer leistet Widerstand

Am Montagnachmittag ist ein Mann betrunken Auto gefahren. Der 36-Jährige fiel gegen 14.40 Uhr auf, als er in der Ettishofer Straße torkelnd aus seinem Auto ausstieg. Ein Zeuge meldete den Vorfall der Polizei. Beim Eintreffen der Streife ging der Betroffene gerade in Richtung einer Kneipe. Seine Gangart war erkennbar unsicher. Den Schlüssel hatte er noch im Zündschloss seines Autos stecken. Wegen der Trunkenheitsfahrt nahmen ihn die Beamten zur Durchführung polizeilicher Maßnahmen mit auf das Polizeirevier. Dort wurde der 36-Jährige schnell ungeduldig und wollte wieder gehen. Als ihn die Gesetzeshüter zurückhielten, leistete er heftigen Widerstand. Dabei trat der Mann nach den Polizisten, beleidigte und bedrohte sie. Eine Polizeibeamtin wurde dabei leicht verletzt.
Weil er sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, ordnete der zuständige Richter den Schutzgewahrsam an. Wie sich im Zuge der ersten Ermittlungen herausstellte, ist der „Alkoholsünder“ nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Die wurde ihm bereits vor etlichen Jahren entzogen.

PM des PP Ravensburg vom 07.01.2020

 

Chemnitz (Sachsen): Zwei Polizisten durch mutmaßlichen Randalierer verletzt

Zeit: 06.01.2020, 21.25 Uhr / Ort: OT Morgenleite
(61) Weil ein Mann in einem Mehrfamilienhaus in der Albert-Köhler-Straße gegen mehrere Wohnungstüren trat und versuchte, sich auf diese Art und Weise widerrechtlich Zutritt in eine Wohnung zu verschaffen, wählten Bewohner des Hauses den Notruf. Eingesetzte Polizisten trafen wenig später im Hausflur auf den mutmaßlichen Randalierer (19). Unvermittelt schlug der 19-Jährige mit einem Bautenzug einer hydraulischen Fahrrad- Bremsanlage auf einen 43-jährigen Beamten ein, der daraufhin sein Reizstoffsprühgerät zum Einsatz brachte und sich mit seiner Kollegin zurückziehen musste.
Während der verletzte Polizist von alarmierten Rettungskräften versorgt wurde, suchten nachgeforderte Einsatzkräfte im unübersichtlichen Hausflur mit mehreren Gängen nach dem Tatverdächtigen. Eine Streifenwagenbesatzung konnte den 19-Jährigen kurz darauf in einem der Gänge festsetzen. Während der polizeilichen Maßnahmen stieß der 19-Jährige plötzlich einen weiteren Polizisten (60), der darauf zu Boden ging und sich leichte Verletzungen zuzog. Der Tatverdächtige rannte anschließend in Richtung Hausausgang und konnte letztlich durch weitere Beamte vorläufig festgenommen werden. Ein mit dem 19-Jährigen durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv auf Amphetamine sowie Cannabis. Er wurde in Gewahrsam genommen. Nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen wurde der 19-Jährige zwischenzeitlich auf Weisung der zuständigen Staatsanwaltschaft aus der Dienststelle entlassen. Die beiden leicht verletzten Polizisten konnten noch in der Nacht zu Dienstag das Krankenhaus nach erfolgter ambulanter Behandlung verlassen.

PM der PD Chemnitz vom 07.01.2020

 

Deggendorf (Bayern): Schlägerei mit anschließendem Widerstand – Zeugenaufruf der Kripo Deggendorf

Am Sonntag den 05.01.2020 kam es in der Nacht zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen, bei der mehrere Beteiligte verletzt wurden.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es gegen 04.00 Uhr am Luitpoldplatz auf Höhe des dortigen Taxistandes zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen, von der sich eine gewaltbereit zeigte.
Dabei wurden nach jetzigem Stand der Ermittlungen insgesamt acht männliche Beteiligte in die Auseinandersetzung verwickelt. Hierbei wurden vier Personen leicht verletzt, drei von ihnen wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Beim Eintreffen der Polizeistreifen, versuchten vier Beteiligte zu flüchten, drei von ihnen konnten gestellt werden, einem unbekannten Tatverdächtigen gelang die Flucht. Eine Personenbeschreibung des Flüchtigen liegt nicht vor. Ein 17-jähriger Tatverdächtiger griff bei der vorläufigen Festnahme die Einsatzkräfte tätlich an, indem er versuchte auf die Einsatzkräfte einzuschlagen. Verletzt wurde hierbei niemand.
Die Kriminalpolizei Deggendorf hat in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Deggendorf die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Zeugen, welche die Auseinandersetzung beobachtet haben und sachdienliche Angaben hierzu machen können werden gebeten sich mit der Kriminalpolizeistation Deggendorf, Tel. 0991/3896-0, in Verbindung zu setzen.

PM des PP Niederbayern vom 07.01.2020

 

Memmingen (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte in Memmingen

Am vergangenen Sonntag, 05.01.2020, wurde eine Streifenbesatzung zu einem Wohnanwesen nach Memmingen beordert. Dort befand sich eine randalierende und alkoholisierte Frau. Bei Eintreffen der Streife wurde die Frau zunehmend aggressiver und beleidigte die eingesetzten Streifenbeamten. Weiterhin versuchte sie, mit den Füßen nach diesen zu treten. Nachdem die Frau gefesselt werden musste, wurde sie aufgrund eines psychischen Ausnahmezustandes in ein Krankenhaus zur ärztlichen Behandlung verbracht. Dort beleidigte sie erneut die eingesetzten Beamten. Sie erwartet nun eine Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Körperverletzung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 07.01.2020

 

Wien: Widerstand

Vorfallszeit: 06.01.2020, 18.00 Uhr / Vorfallsort: 19., Bezirk
Sachverhalt: Eine 26-Jährige randalierte in einem Obdachlosenheim und kam den Aufforderungen der Verantwortlichen, das Heim zu verlassen, nicht nach. Aus diesem Grund wurde die Polizei gerufen. Da sich die Frau nicht beruhigen ließ und, trotz mehrmaliger Abmahnungen, immer aggressiver wurde, setzten die Beamten die 26-Jährige über die Erstattung einer Anzeige in Kenntnis. Daraufhin begann die Frau die Polizisten zu attackieren und verbiss sich im Oberschenkel eines Beamten. Die 26-Jährige (österreichsiche Staatsbürgerin) wurde festgenommen. Da die Frau angab an einer ansteckenden Krankheit zu leiden, musste sich der verletzte Polizist einer Blutabnahme unterziehen.

Presseaussendung der LPD Wien vom 07.01.2020, 10:33 Uhr

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