Garmisch-Partenkirchen (Bayern): Gewalttätiger Fußgänger

Ein 32-jähriger Garmisch-Partenkirchner verständigte am gestrigen Nachmittag die Polizei, weil ihn ein Fußgänger massiv nötigte. Der Garmisch-Partenkirchner war mit seinem Pkw auf der Mittenwalder Straße unterwegs, als ihm plötzlich ein Fußgänger vor sein Fahrzeug sprang. Der Mann gestikulierte erst wild um sich und griff letztlich durch das geöffnete Fahrerfenster an das Lenkrad des Garmisch-Partenkirchners. Der Fußgänger konnte wenig später durch eine Polizeistreife in der Ludwigstraße festgestellt werden. Im Rahmen der Personalienfeststellung stellte sich heraus, dass der 44-jährige italienische Staatsangehörige bereits per Haftbefehl gesucht wurde. Nachdem dem Mann die Festnahme erklärt wurde, zeigte er sich äußerst aggressiv und versuchte auf die Einsatzkräfte loszugehen. Der Mann leistete Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Er wird im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt.

PM der PI GAP vom 08.01.2020

 

Rödental (Bayern): Ruhestörung mit Folgen

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde die Polizei wegen einer nächtlichen Ruhestörung nach Mönchröden gerufen. In einer Wohnung in der Wildparkstraße wurde gegen 02.00 Uhr sehr laut Musik gehört; zudem stritt sich ein Paar lautstark. Die 28-jährige Frau und der 23-jährige Mann hatten sich wegen ihrer Beziehungsprobleme heftig in die Haare bekommen. Da die Nachbarn erheblich gestört waren, wird eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige erstattet. Die Frau verließ dann auch gleich das Anwesen und ging nach Hause. Der aufgebrachte Mann beleidigte dann noch die eingesetzten Beamten und erhält dafür eine Strafanzeige.
Nachdem dieser Vorfall vorbei war, bemerkten die Polizisten dann auch noch starken Marihuana-Geruch aus einer anderen Wohnung. Der 33-jährige Wohnungsinhaber wollte nicht öffnen. Deshalb wurde ein Schlüsseldienst gerufen. Bei der anschließenden Durchsuchung wurden mehrere Gramm Marihuana und Pflanzenteile aufgefunden. Der 33-Jährige erhält eine Anzeige wegen Drogenbesitzes.

PM der PI Neustadt b.C. vom 08.01.2020

 

München (Bayern): Streit um Alkoholika eskaliert. Verkäufer und Beamtin verletzt

Bei einem Streit um den Verkauf von Alkoholika wurden im Hauptbahnhof am Dienstagabend (7. Januar) ein 53-jähriger Verkäufer und eine 30-jährige Beamtin verletzt. Der Täter wurde festgenommen; er wird heute dem Haftrichter vorgeführt.
Ein 26-jähriger Senegalese befand sich gegen 19:00 Uhr in einem Lebensmittelgeschäft im Zwischengeschoss des Münchner Hauptbahnhofes. Dort wollte sich der bereits stark Alkoholisierte Getränke kaufen. Ein 53-jähriger Verkäufer verweigerte ihm diese und forderte ihn auf, den Markt zu verlassen und mehrere Getränke, die er in der Hand hielt, abzustellen. Nachdem der Senegalese den Aufforderungen des Mitarbeiters nicht nachkam, versuchte der 53-Jährige die Getränke dem Senegalesen abzunehmen. Im weiteren Verlauf kam es zu einer erheblichen körperlichen Auseinandersetzung, u.a. mit Faustschlägen und Tritten gegen den Verkäufer.
Dabei erlitt dieser mehrere Schürfwunden am Kopf, Händen und am Körper. Weiterhin wurde ihm ein Zahn ausgeschlagen. Der Geschädigte klagte über erhebliche Schmerzen, zudem wurden die Brille und die Halskette des Verkäufers bei der Auseinandersetzung beschädigt. Die Schadenshöhe beträgt ca. 1.900 Euro.
Zwischenzeitlich alarmierte Beamte der Bundespolizei überwältigten den Senegalesen und nahmen ihn fest. Hierbei leistete der 26-Jährige erheblichen Widerstand und sperrte sich gegen die Maßnahmen, so dass er von den Beamten unter großer Kraftanstrengung zur Wache getragen werden musste. Der Sachverhalt war öffentlichkeitswirksam, da der Lebensmittelmarkt sowie der Weg zur Dienststelle Wache stark von Reisenden frequentiert waren. Beim Verbringen zur Dienststelle trat der Senegalese mehrfach, u.a. gegen eine 30-jährige Beamtin. Er traf diese dabei am Knie, so dass die Bundespolizistin anschließend über erhebliche Schmerzen klagte und ihren Dienst abbrach. Der Verkäufer und die Beamtin wurde mittels Rettungswagen in ein Münchner Klinikum verbracht. Beide konnten die Klinik noch am Abend verlassen. Über den Gesundheitszustand des Verkäufers und der Polizeiobermeisterin sowie deren Verletzungen liegen noch keine ärztlich gesicherten Informationen vor.
Auch in den Gewahrsamsräumen der Wache der Bundespolizei am Gleis 26 verhielt sich der Senegalese äußerst aggressiv und sperrte sich gegen die Maßnahmen der Bundespolizisten. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Zudem wird der 26-Jährige heute wegen Tätlichem Angriff sowie Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Sachbeschädigung dem Haftrichter vorgeführt wird.
Der Senegalese war im August 2015 in das Bundesgebiet eingereist und ist im Besitz einer gültigen Duldung. Der 26-jährige Asylbewerber ist u.a. wegen Bedrohung, Erschleichen von Leistungen, Beleidung und unerlaubten Aufenthalt bereits polizeibekannt und war auch schon mehrfach in Haft.

PM der BPOLI München vom 08.01.2020

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Ludwigsburg/Heilbronn/Sinsheim: Verfolgungsfahrt – vier verletzte Polizeibeamte

Vier verletzte Polizeibeamte und ein Festgenommener waren das Ergebnis einer Verfolgungsfahrt auf der Autobahn am Mittwochmorgen. Kurz vor 6.30 Uhr meldeten Verkehrsteilnehmer ein Fahrzeug auf der A 81 im Bereich Zuffenhausen, dessen Fahrer „wie ein Irrer“ in Richtung Heilbronn rase. Das Licht an dem Citroen Berlingo mit nierderländischem Kennzeichen war ausgeschaltet. Der zunächst Unbekannte überholte sogar auf dem Standstreifen und wurde von Streifenwagen verfolgt. Die Fahrt ging bis zum Weinsberger Kreuz und von dort auf der A 6 weiter in Richtung Mannheim. Zwischen den Anschlussstellen Sinsheim und Wiesloch konnten zwei Streifen der Verkehrspolizei Weinsberg und des Polizeireviers Neckarsulm den Flüchtenden stoppen, der seinen Wagen quer zur Fahrbahn anhielt, so dass die A6 einige Zeit gesperrt werden musste. Der 33-Jährige mit niederländischer Staatsangehörigkeit wurde überwältigt und festgenommen. Bei der Festnahme wehrte er sich heftigst. Alle vier Polizisten und Polizistinnen wurden dabei verletzt. Wie schwer, ist noch nicht klar. Der Festgenommene erlitt leichte Verletzungen. Warum er diese Fahrt veranstaltete ist unklar. Eventuell liegt der Grund darin, dass er unter Drogeneinfluss stand. Der Mann ist als Drogenkonsument bekannt. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an. Im Einsatz waren Polizeistreifen der Polizeipräsidien Ludwigsburg, Heilbronn und Mannheim.

PM des PP Heilbronn vom 08.01.2020

 

Soest (Nordrhein-Westfalen): Randalierer am Bahnhof

Am Dienstag wurde die Polizei um 18:35 Uhr zum Busbahnhof gerufen.
Hier versuchte ein 19-jähriger Bewohner der ZUE in Echtrop in einen Bus einzusteigen. Da der Mann jedoch durch andere Vorfälle ein Hausverbot des Busunternehmens hatte, verweigerten der Fahrer und ein Sicherheitsdienst ihm den Zutritt in den Bus. Daraufhin beleidigte der Mann die Beiden. Auch die herbeigerufenen Polizisten wurden von dem Mann beleidigt und provoziert. Er versuchte aufgrund seiner Körpergröße Eindruck zu machen, was ihm jedoch nicht gelang. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er in Polizeigewahrsam genommen. Dieses konnte er gegen 22:30 Uhr wieder verlassen.

PM der KPB Soest vom 08.01.2020

 

Stuttgart (Baden-Württemberg): 26-Jähriger versucht Polizisten zu beißen und leistet Widerstand

Nach einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern am Stuttgarter Hauptbahnhof hat ein 26-Jähriger am Dienstagabend (07.01.2020) gegen 23:40 Uhr Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen geleistet und dabei versucht einen Polizisten zu beißen. Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es offenbar zunächst zwischen den 26 und 30 Jahre alten Männern in der S-Bahnebene zu einer Auseinandersetzung, bei der die Kontrahenten mit Fäusten aufeinander einschlugen. Als eine vor Ort befindliche Streife der Bundespolizei auf den Sachverhalt aufmerksam wurde, trennte diese die beiden eritreischen Staatsangehörigen voneinander, wobei der 30-Jährige zu Boden gebracht und gefesselt wurde. Der 26-Jährige blieb nach der Auseinandersetzung zunächst auf dem Boden liegen und schien augenscheinlich bewusstlos zu sein. Als ein Bundespolizist die Vitalfunktionen des am Boden liegenden überprüfen wollte, versuchte dieser unvermittelt dem Beamten ins Ohr zu beißen. Der 26-jährige Tatverdächtige wurde daraufhin ebenfalls gefesselt und zum Bundespolizeirevier verbracht. Auf dem Weg dorthin leistete der mit über 2,5 Promille alkoholisierte Mann gegenüber den Beamten massiven Widerstand und spuckte um sich. Er wurde nach Abschluss der Maßnahmen in eine Fachklinik verbracht. Durch die ursprüngliche Auseinandersetzung der beiden Tatverdächtigen erlitt der 26-Jährige eine Platzwunde und eine Verletzung an der Lippe. Sein 30-jähriger Kontrahent sowie die eingesetzten Beamten blieben unverletzt. Die Bundespolizei hat zu den Vorfällen u.a. die Ermittlungen zur wechselseitigen Körperverletzung sowie des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer +49711870350 entgegengenommen.

PM der BPOLI Stuttgart vom 08.01.2020

 

Neustadt/W. (Rheinland-Pfalz): Mit Alkohol im Blut Beamte beleidigt und Widerstand geleistet

Ein 50-jähriger Mann wollte am 07.01.2020 gegen 14:50 Uhr augenscheinlich betrunken im Beisein einer Polizeistreife auf sein Fahrrad steigen. Im Rahmen der weiteren Kommunikation wurde starker Atemalkoholgeruch festgestellt. Der Mann verweigerte zunächst die Angaben der Personalien und gab an, mit seinem Fahrrad wegzufahren. Er hielt eine Hand in der Tasche und ging plötzlich auf einen der kontrollierenden Beamten zu, der ihn auf Abstand hielt. Der 50-jährige wurde zunehmend aggressiver und wollte offensichtlich dem Beamten einen Faustschlag versetzen. Durch den Einsatz von Pfefferspray und einer weiteren hinzugezogenen Streife konnte der Mann zu Boden gebracht und festgenommen werden. Hierbei wehrte er sich erheblich, beleidigte die eingesetzten Kräfte und bespuckte sie. Zum Schutz der Beamten wurde ihm eine Spuckschutzhaube auferlegt. Er wurde zur Dienststelle gebracht und ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab eine Konzentration von 2,09 Promille. Der 50-Jährige der keinen festen Wohnsitz hat, ist bereits polizeilich in ähnlichen Fällen aufgetreten. Er wurde nach Beendigung der Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM der PD Neustadt /W. vom 08.01.2020

 

Regen (Bayern): Einsatzkräfte beleidigt, bedroht und Widerstand geleistet

Frau beleidigte und bedrohte Polizeibeamte in Regen, Viechtach, Zwiesel und Deggendorf und leistete bei polizeilichen Maßnahmen Widerstand.
In der Zeit von Freitag, 03.01.2020 bis Dienstag, 07.01.2020, kam es durch eine 25-jährige Frau aus Regen zu zahlreichen Beleidigungen gegen dienstleistende Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte in Regen, Viechtach, Zwiesel und Deggendorf. Zunächst per E-Mail, dann teilweise im 10-Minuten Rhythmus rief sie zunächst bei den Dienststellen an und beleidigte ohne jegliches Vorgespräch oder vorherige Geschehnisse die sich meldenden Polizeikräfte. Auch drohte sie der Polizei in Regen demnächst „mit einem Messer vorbeizukommen“. Die bereits polizeibekannte junge Frau, die sich offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurde schließlich mit Unterstützung der Polizei und des Rettungsdienstes in das Bezirksklinikum Mainkofen eingewiesen. Dabei leistete sie Widerstand, spuckte, schlug und trat um sich. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

PM der PI Regen vom 08.01.2020

 

Mettmann (Nordrhein-Westfalen): Polizei zieht völlig betrunkene Autofahrerin aus dem Verkehr

Aufmerksamen Zeugen ist es zu verdanken, dass die Polizei am Dienstag (7. Januar 2020) in Haan eine völlig betrunkene Autofahrerin aus dem Verkehr ziehen konnte.
Das war geschehen:
Gegen 18:35 Uhr war gleich zwei Autofahrern ein grauer Renault Twingo aufgefahren, der in sehr unsicherer Fahrweise sowie in Schlangenlinien über die
A46 in Fahrtrichtung Wuppertal gesteuert wurde und dabei – laut Zeugen – andere Verkehrsteilnehmer massiv gefährdete. Die beiden Zeugen beobachteten weiter, wie der Wagen, in dem zwei Frauen saßen, an der Ausfahrt Haan-Ost von der Autobahn abfuhr. Aufgrund der guten Beschreibung des Autos samt seines Kennzeichens konnten alarmierte Polizeibeamte den Twingo nach kurzer Fahndung in Höhe der Landstraße / Rheinische Straße in Haan anhalten.
Als die Polizeibeamten die Fahrerin kontrollieren wollten und sie baten, aus dem Auto auszusteigen, zeigte sich diese zunächst überhaupt nicht einsichtig. Obwohl sie sich kaum auf den Beinen halten konnte, versuchte sie noch, zu Fuß zu flüchten. Weit kam sie jedoch nicht. Sie wurde außerdem zunehmend aggressiv und schrie die Polizeibeamten an. Aufgrund ihres Verhaltens legten die Polizeibeamten der Frau daher Handschellen an.
Bei der dann folgenden Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich bei der Fahrerin um eine 51-jährige Hildenerin handelte, sie war in Begleitung einer 35-jährigen Beifahrerin. Augenscheinlich waren beide Frauen alkoholisiert – die Frau am Steuer sogar ganz erheblich: So ergab ein noch vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von fast 1,8 Promille (0,88 mg/l). In dem Auto der Frau stellten die Polizisten zudem gleich mehrere leere Sekt- und Piccoloflaschen fest. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die beiden Frauen sogar während ihrer Fahrt daraus getrunken hatten.
Die Konsequenzen für die Frau: Sie musste mit zur Wache, wo die ärztliche Entnahme einer Blutprobe angeordnet und durchgeführt wurde. Dort stellten die Polizeibeamten auch den Führerschein der Hildenerin sicher. Ihr ist damit das Führen von Kraftfahrzeugen bis auf weiteres untersagt. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss eingeleitet.

PM der KPB Mettmann vom 08.01.2020

 

Lippstadt (Nordrhein-Westfalen): Betrunkener will Polizisten aussperren

Am Mittwoch, um 01:15 Uhr, bemerkte eine Polizeistreife auf der Berliner Straße einen Pkw der in „Schlangenlinien“ unterwegs war. Sie stoppten den 34-jährigen Autofahrer aus Lippstadt. Bei der Kontrolle fiel sofort auf, dass der Mann alkoholisiert war. Ein Vortest ergab den Wert von 1,76 Promille. Da der Mann einen Hund im Auto hatte, fuhren die Beamten ihn vor der Blutprobe nach Hause um das Tier dort abzusetzen. Nachdem der Lippstädter seinen Hund ins Haus gebracht hatte, versuchte er die Polizisten an der Haustür auszusperren. Dies gelang ihm nicht. Die Beamten mussten daraufhin den plötzlich aggressiven Mann zunächst zu Boden bringen und ihm Handfesseln anlegen.
Anschließend wurde ihm im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Er muss sich nun wegen der Trunkenheitsfahrt und Widerstand gegen Vollzugsbeamte verantworten.

PM der KPB Soest vom 08.01.2020

 

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): Ludwigsburg: Betrunkener schlägt und tritt am Bahnhof nach Rettungskräften und Polizeibeamten

Ein augenscheinlich stark alkoholisierter 24-Jähriger legte sich am Dienstag zwischen 15:30 Uhr und 16:30 Uhr mit Einsatzkräften des Rettungsdienstes und der Polizei in Ludwigsburg am Bahnhof an. Zunächst wurde der Rettungsdienst gerufen, weil in der Bahnhofsunterführung eine nicht ansprechbare Person lag. Als die Besatzung des Rettungswagens sich um den Mann kümmern wollte, versuchte er die Einsatzkräfte zu schlagen und zu treten. Hinzugerufene Polizeibeamte übernahmen den jungen Mann, der sich nur noch mit Mühe auf den Beinen halten konnte.
Trotzdem versuchte er noch nach den Beamten zu treten. Als er sich zunächst beruhigte, konnte von den Beamten ein Atemalkoholtest durchgeführt werden.
Dieser ergab einen Wert von deutlich über zwei Promille. Nachdem der 24-Jährige die Einsatzkräfte erneut anpöbelte und drohte sie zu schlagen, sollte er gefesselt werden. Hierbei leistete er heftige Gegenwehr, beleidigte die Beamten und versuchte noch sie mit Tritten und einem Kopfstoß zu verletzen. Während der Fahrt in ein Krankenhaus beleidigte er die Beamten weiter. Als er an Mitarbeiter des Krankenhauses übergeben werden sollte, versuchte er erneut die Helfer zu schlagen. Der Mann muss nun mit Strafanzeigen u.a. wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 08.01.2020

 

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): Schlägerei zwischen zwei Personengruppen am Bahnhof

Eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen beschäftigte am Dienstag gegen 18:00 Uhr die Polizei am Bahnhof in Ludwigsburg. Auslöser der Schlägerei waren vermutlich beleidigende Worte dreier Männer an zwei Mädchen. In der Folge gingen die Begleiter der Mädchen dazwischen, was dazu führte, dass ein 17-Jähriger und ein 19-Jähriger aus der Gruppe der drei Männer einen der Begleiter der Mädchen mutmaßlich mehrfach ins Gesicht schlugen. Als dessen Freunde dies verhindern wollten, entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen den zwei Gruppen, die auch zum Teil auf dem Boden ausgetragen wurde. Hierbei sollen die drei Männer die Begleiter der Mädchen auch weiter geschlagen und getreten haben. Erst eintreffende Polizeibeamte konnten die beiden Gruppen voneinander trennen. Zwei der drei Männer waren erheblich alkoholisiert. Ein Atemalkoholtest erbrachte bei dem 17-Jährigen einen Wert von über zwei Promille. Während den polizeilichen Maßnahmen beleidigte er einen der Beamten und verblieb wegen seiner anhaltenden Aggressivität im polizeilichen Gewahrsam. Auch der 19-Jährige musste bis 24 Uhr in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Ludwigsburg bleiben. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Ludwigsburg vom 08.01.2020

 

Niederkrüchten-Elmpt (Nordrhein-Westfalen): Zwei Polizisten bei Widerstand leicht verletzt

Eine Polizistin und ein Polizist der Polizeiwache Viersen sind bei einer Widerstandshandlung am Dienstag um 17:25 Uhr leicht verletzt worden. Ein Streifenteam war nach Elmpt entsandt worden, da sich dort ein 25-jähriger Deutscher trotz des bestehenden Rückkehrverbots nach Häuslicher Gewalt Zutritt zur Wohnung verschafft hatte. Der Mann hatte sich bei Eintreffen der Einsatzkräfte bereits ein Stück entfernt. Die Beamten führten ein eindringliches Gespräch mit ihm und machten ihn auf die möglichen Folgen (Zwangsgeld, Ersatzfreiheitsstrafe, Gewahrsam) aufmerksam, falls er das Rückkehrverbot weiterhin missachte. Zunächst befolgte der 25-jährige den erteilten Platzverweis und entfernte sich. Als er wenig später erneut das Grundstück betrat und dort randalierte, befolgte er zunächst die Aufforderung, das Grundstück zu verlassen. Als er dabei eine Polizistin passierte, schlug er diese ohne Vorwarnung mit dem Ellbogen. Daraufhin wurde er zu Boden gebracht und sollte gefesselt werden. Gegen diese Maßnahme setzte sich der Mann ebenfalls erheblich zur Wehr. Auf der Polizeiwache wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
Anschließend wurde er auf richterliche Anordnung ins Polizeigewahrsam verbracht.
Die Ermittlungen dauern an.

PM der KPB Viersen vom 08.01.2020

 

Bochum (Nordrhein-Westfalen): Unfall auf der Stadtautobahn – Polizeibeamter erlöst schwer verletzten Hund von seinem Leiden

Am heutigen 8. Januar, gegen 7.30 Uhr, meldeten sich mehrere Autofahrer bei der Polizei und berichteten von einem freilaufenden Hund auf dem stark befahrenen Bochumer Nordhausenring.
Umgehend wurde über das Radio vor der gefährlichen Situation auf der Stadtautobahn gewarnt.
Im Berufsverkehr war der schwarze Schäferhund zunächst in Richtung Wattenscheid unterwegs. Nach dem Überspringen der Mittelleitplanke wurde das Tier von einem Pkw erfasst und schwerst verletzt.
Ein Polizeibeamter erlöste den Hund mit einem gezielten Schuss von seinem Leiden.
Das nicht mehr fahrbereite Auto musste abgeschleppt werden. Der Fahrer blieb unverletzt.
Nach bisherigem Ermittlungsstand war der Belgische Schäferhund am gestrigen 7.
Januar in Bochum-Höntrop „ausgebüchst“.

PM der POL Bochum vom 08.01.2020

 

Ditzingen (Baden-Württemberg): Autofahrer alkoholisiert unterwegs

Vermutlich weil sich ein 29-Jähriger alkoholisiert hinter das Steuer eines BMW gesetzt hatte, ereigneten sich am Dienstag gegen 16.10 Uhr in Ditzingen zwei Unfälle, bei denen ein Sachschaden von etwa 11.000 Euro entstand. Der 29-Jährige, der aus Richtung der Autobahnanschlussstelle Stuttgart-Feuerbach kam, war auf der zweispurigen Siemensstraße in Richtung Hirschlanden in Schlangenlinien auf dem linken Fahrstreifen unterwegs. Aufgrund seiner Fahrweise musste ein 60 Jahre alter Ford-Lenker, der den rechten Fahrstreifen befuhr, mehrfach bremsen sowie ausweichen, um einen Zusammenstoß mit dem BMW zu vermeiden. Auf Höhe einer Tankstelle kam der BMW-Lenker dann auf die Fahrbahn des 60-Jährigen und prallte gegen seinen Ford. Nachdem der 29-Jährige anschließend seine Fahrt, ohne anzuhalten, in Richtung Hirschlanden fortgesetzt hatte, ereignete sich im weiteren Verlauf noch ein Unfall. An einer Ampelanlage fuhr der 29 Jahre alte BMW-Lenker mutmaßlich bei Rot in den Kreuzungsbereich zur Dieselstraße ein. Hierbei stieß er mit einer 26-Jährigen, die ebenfalls am Steuer eines BMW saß, und bei Grün von der Dieselstraße nach links auf die Siemensstraße einbiegen wollte, zusammen. Durch die Kollision erlitt die junge Fahrerin leichte Verletzungen und wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Beide BMW waren in der Folge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme nahmen Polizeibeamte bei dem 29-Jährigen Alkoholgeruch wahr. Aufgrund dessen sollte sich der Mann einer Blutentnahme unterziehen. Vor der Fahrt ins Krankenhaus beleidigte der 29-Jährige die eingesetzten Beamten mehrfach und stieß einen Polizisten beiseite. Um das aggressive Verhalten des Querulanten zu unterbinden, wurde dieser zu Boden gebracht und mit Handschließen gefesselt. Auf dem Weg ins Krankenhaus und bei der anschließenden Blutentnahme beleidigte er die Beamten fortlaufend. Nachdem der Führerschein des Mannes beschlagnahmt worden war, musste er mit richterlicher Anordnung bis Mittwochmorgen in einer Gewahrsamseinrichtung bleiben.

PM des PP Ludwigsburg vom 08.01.2020

 

Euskirchen (Nordrhein-Westfalen): Ruhestörung endet für 31-Jährige im Polizeigewahrsam

Dienstagabend (21.40 Uhr) beschwerten sich Anwohner über eine Ruhestörung am Rüdesheimer Ring. Als die Polizeistreife eintraf, hörte sie sehr laute Musik aus einer Wohnung. Aufgrund der Lautstärke dauerte es einige Zeit, bis die betrunkenen Bewohner das Läuten und Klopfen der Polizei hörten. In der Wohnung war ein Geschwisterpaar. Während sich der männliche Bewohner einsichtig zeigte, beleidigte seine Schwester fortwährend die Polizisten. Trotz versuchter Einwirkung des Bruders auf seine Schwester war diese nicht zu beruhigen. Sie wurde zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Ein um 22.20 Uhr durchgeführter Alkoholtest ergab bei der 31-Jährigen einen Wert von 3,0 Promille. Nach Ausnüchterung wurde die Dame entlassen.

PM der KPB Euskirchen vom 08.01.2020

 

Bamberg (Bayern): Mann beißt Polizeibeamten

Während eines Polizeieinsatzes am Dienstagmorgen, kurz nach 11.00 Uhr, wurde ein Polizeibeamter von einem 28-jährigen Mann in die Hand gebissen. Voraus ging die Festnahme einer 48-jährigen Frau, womit der Mann offensichtlich nicht einverstanden war und die Frau befreien wollte. Nur durch den Einsatz mehrerer Streifen konnten die beiden Personen überwältigt werden.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 08.01.2020

 

Görlitz (Sachsen): 15-Jähriger leistet Widerstand und flüchtet nach Polen

Am Dienstagabend, den 07. Januar 2020 wurde eine Streife der Bundespolizei in Görlitz, nahe der Altstadtbrücke, auf einen unbekannten jungen Mann aufmerksam.
Der Aufforderung, stehenzubleiben, kam der Unbekannte zunächst nach. Dabei fiel den Beamten ein Teleskopschlagstock auf, der teilweise aus dem Rucksack des Mannes herauslugte. Als nun eine eingehendere Kontrolle des Rucksacks durchgeführt werden sollte, riss der junge Mann den Rucksack an sich und flüchtete mit diesem über die Altstadtbrücke nach Zgorzelec.
Die Polizeibeamten folgten dem Mann im Rahmen der Nacheile auf polnisches Hoheitsgebiet, wo sie ihn wenig später auf der Daszynskiego festnehmen konnten.
Nahezu zeitgleich erreichte eine männliche Person in einem PKW den Ort des Geschehens. Der junge Mann übergab nun den Rucksack an den Fahrer, dieser wiederum deponierte den Rucksack in seinem Fahrzeug und verschloss dieses.
Eine kurze Zeit später eintreffende Streife des Polizeireviers Zgorzelec nahm sich vor Ort des Sachverhalts an. Wie sich heraus stellte handelte es sich bei den polnischen Männern um Vater und Sohn. Nach Aufforderung händigte der Vater den polnischen Polizisten den in Rede stehenden Rucksack aus. In diesem konnten ein Grinder (Kräutermühle zum Zerkleinern von „Kräutern“) mit Restanhaftungen von Marihuana und darüber hinaus zwei Feinwaagen aufgefunden werden.
Der 15-jährige Sohn wird sich nun gegenüber der deutschen Justiz wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten müssen.

PM der BPOLI Ludwigsdorf vom 08.01.2020

 

Kreis Borken (Nordrhein-Westfalen): Kontrolltag der Polizei

Am Dienstag führte die Polizei Schwerpunktkontrollen zur Steigerung der Verkehrssicherheit und Senkung der Unfallzahlen mit Verletzen durch. Im Blickpunkt standen Fahrrad- und Pedelecfahrer. Die Beamten stellten 197 Verstöße durch Fahrrad- und Pedelecfahrer fest. 17 hatten das Mobiltelefon während der Fahrt benutzt, dieses leichtsinnige und gefährliche Verhalten wurde konsequent durch die kontrollierenden Beamten geahndet. 68 der begangenen Verstöße wurden von Kindern verursacht, dazu werden die Eltern schriftlich benachrichtigt. Bei übrigen 122 Verstößen erhoben Einsatzkräfte Verwarnungsgelder. Gegen 14 Uhr wollten Polizeibeamte auf der Enscheder Straße einen Fahrradfahrer kontrollieren. Der 39 Jahre alte Gronau hielt aber nicht an, sondern versuchte zu flüchten. Er wurde durch die Beamten nach kurzer Verfolgung gestellt und leistete dabei Widerstand. Er versuchte einen der Beamte mit einem Schlag und einen Kopfstoß zu verletzen – beides konnte verhindert werden. Der 39-Jährige hatte zwei Gramm Marihuana dabei. Die Drogen wurden sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet. Bei den Kontrollen wurden auch vereinzelte Verstöße durch Autofahrer festgestellt – zwei hatten z.B. das Mobiltelefon während der Fahrt benutzt und müssen nun mit einem Bußgeldverfahrene rechnen.
Die Polizei wird auch in Zukunft solche kreisweiten Kontrolltage durchführen.

PM der KPB Borken vom 08.01.2020

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): 31-Jähriger bedroht mit Schlägel und Eisen Personen – Bundespolizist wird bei Festnahme in die Wade gebissen

Gestern Mittag (7. Januar) soll ein 31-jähriger Mann mehrere Personen bedroht haben. Bei seiner Festnahme spuckte er nach Einsatzkräften und biss einem 34-jährigen Bundespolizisten in die Wade.
Gegen 12 Uhr wurde die Bundespolizei über eine Person mit einem Messer informiert. Der Mann sollte sich auf dem Bahnhofsvorplatz aufhalten.
Einsatzkräfte konnten ihn kurz darauf am Haupteingang des Dortmunder Hauptbahnhofs ausfindig machen. In seiner Hand hielt der Mann zwar kein Messer jedoch Schlägel und Eisen (siehe Bild).
Trotz Ansprache reagierte der Mann nicht auf die Einsatzkräfte und weigerte sich zudem den Gegenstand zu Boden zu legen. Daraufhin wurde er überwältigt und gefesselt. Dabei spuckte er nach einem Bundespolizisten. Einem weiteren biss er in die Wade.
Auf Grund seines Verhaltens wurde er später einem Amtsarzt vorgestellt, der eine Einweisung in ein Krankenhaus anordnete. Spätere Ermittlungen ergaben, dass der marokkanische Staatsangehörige bereits am Westenhellweg eine Frau mit Kind bedroht haben soll. Diese soll vor dem 31-Jährigen geflüchtet sein.
Gegen den Tatverdächtigen, der bereits polizeilich in Erscheinung getreten ist, leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Bedrohung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ein. Da die Duldung des Mannes abgelaufen war, zudem ein Verfahren wegen unerlaubten Aufenthaltes.

PM der BPOLD St. Augustin vom 08.01.2020

 

Sachsenheim-Großsachsenheim (Baden-Württemberg): 39-Jähriger wegen Freiheitsberaubung in Untersuchungshaft

Wegen Freiheitsberaubung, Bedrohung und Körperverletzung wird sich ein 39 Jahre alter Mann verantworten müssen. Der Mann soll am vergangenen Freitag in Großsachsenheim seine 45 Jahre alte Lebensgefährtin in seine Gewalt gebracht haben. Als die Frau gegen 15.00 Uhr nach Hause kam, wartete der 39-Jährigen bereits an der Wohnungstür und brachte sie ins Schlafzimmer. Nachdem er die Schlafzimmertür verschlossen hatte, schlug, trat und bespuckte er sein Opfer und bedrohte es mit einem Messer. Der 47 Jahre alte Bruder der Frau, der sich ebenfalls in der Wohnung befand, wurde auf die ungewöhnlichen Geräusche aus dem Schlafzimmer aufmerksam und klopfte an die Tür, woraufhin der 39-Jährige von seinem Opfer abließ und die Tür aufschloss. Der 47-Jährige wurde durch den Tatverdächtige zurückgedrängt und hierbei ebenfalls geschlagen. Die leicht verletzte Frau konnte währenddessen aus der Wohnung flüchten und alarmierte die Polizei, die mit mehreren Streifenwagenbesatzungen ausrückte. Die Beamten musste die Schlafzimmertür gewaltsam öffnen, da sich der 39-Jährige wieder eingeschlossen hatte. Der weiterhin aggressive Tatverdächtige wurde im weiteren Verlauf zu Boden gebracht und es wurden im Handschließen angelegt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn wurde der 39-Jährige, der aus Griechenland stammt, am Samstag einer Haftrichterin vorgeführt. Diese erließ einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Mann, setzte diesen in Vollzug und wies den Beschuldigten in eine Justizvollzugsanstalt ein.

PM des PP Ludwigsburg vom 08.01.2020

 

Rockenhausen (Rheinland-Pfalz): Nach Trunkenheit und Unfallflucht auch noch Polizisten beleidigt – Zeugen gesucht

Am Dienstagmittag stießen auf der Hauptstraße in Dörnbach zwei PKW im Begegnungsverkehr mit den Außenspiegeln zusammen. Einer der Unfallbeteiligten fuhr ohne anzuhalten einfach weiter. Der andere Unfallbeteiligte fuhr ihm hinterher und stellte ihn an der Einmündung zur Bundesstraße 48, bis zum Eintreffen der Polizei. Bei dem 53-jährigen Mann aus dem Donnersbergkreis wurde Alkoholgeruch festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,2 Promille. Zudem ist er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen.
Da er sich den eingesetzten Beamten gegenüber äußerst aggressiv verhielt und diese auch auf das Übelste beleidigte, musste er zeitweise gefesselt werden. Er muss nun wegen Straßenverkehrsgefährdung, unerlaubtem Entfernen vom Unfallort, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Beleidigung mit einer empfindlichen Geldstrafe und einer längerfristigen Fahrerlaubnissperre rechnen.
Da der nachfahrende Unfallbeteiligte angab, dass der Verursacher mit seinem grauen Ford Focus mit ROK-Kennzeichen, in Höhe des Sportplatzes in Dörnbach, einen entgegenkommenden PKW gefährdet habe, sucht die Polizei in Rockenhausen
(06361 / 917-0) nach diesem Geschädigten und weiteren Zeugen.

PM der PD Kaiserslautern vom 08.01.2020

 

Baden-Baden (Baden-Württemberg): Widerstand geleistet

Unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte muss sich seit Mittwochmorgen eine 31-jährige Frau verantworten. Sie war gegen
10 Uhr städtischen Bediensteten aufgefallen, als diese in der Gemeinschaftsunterkunft in der „Westliche Industriestraße“ in anderer Sache tätig waren. Die Frau, die dort weder wohnhaft ist noch sich dort aufhalten durfte, schloss sich bei Erkennen der Mitarbeiter zunächst in eine Toilette ein.
Im Zuge der Personalienfeststellung durch hinzugerufene Beamte des Polizeipostens Baden-Baden-Oos wurde die Frau immer aggressiver. Sie versuchte sich dabei den polizeilichen Maßnahmen durch Kratzen und Treten zu widersetzen, wodurch ein Beamter verletzte wurde.

PM des PP Offenburg vom 08.01.2020

 

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Verbaler Streit unter zwei Männern eskaliert – Polizei muss eingreifen

Gestern Mittag (07.01.2020) musste die Polizei in der Blondelstraße zwei wohl wegen einer Nichtigkeit in Streit geratene Männer trennen und hatte arge Mühe, die Situation zu beruhigen. Ein, laut eigenen Angaben, Liebespärchen war so in ihre Umarmung vertieft, dass es einen vorbeigehenden Passanten nicht wahrnahm und man sich anrempelte. Trotz schneller Entschuldigung des Paares war der 33- jährige Passant erzürnt und wurde gegenüber der jungen Frau derart aufdringlich, dass sie ihm Wasser aus ihrer mitgeführten Flasche ins Gesicht spritzte. Auch ihrem 21- jährigen Begleiter gefiel das Benehmen des Mannes keineswegs und es kam zu einem lautstarken Streit. Eine Polizeistreife in der Nähe erkannte die Situation und griff sofort schlichtend ein. Doch die Männer waren kaum zur Ruhe zu bringen; nur eine räumliche Trennung erschien sinnvoll. Dieser Maßnahme widersetzte sich der 33- Jährige jedoch vehement, so dass die Beamten ihm Handschellen anlegen mussten.
Erst als er im Streifenwagen saß, beruhigte er sich, klagte dann aber über Schmerzen. Zur Vorsorge wurde ein Rettungswagen gerufen, in ein Krankenhaus wollte der 33- Jährige jedoch nicht. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte. Eine Beamtin wurde leicht verletzt, konnte ihren Dienst aber fortsetzen.

PM der POL Aachen vom 08.01.2020

 

Esslingen (Baden-Württemberg): Randalierende Frau verletzt Busfahrer und Polizeibeamtin

Eine Frau hat am Mittwochmorgen in einem Linienbus so heftig randaliert, dass der Fahrer gegen 8.15 Uhr in der Kronenstraße in Berkheim anhalten musste. Bei einer anschließenden Auseinandersetzung mit der 37-Jährigen zog sich der Fahrer leichte Verletzungen zu. Außerdem beleidigte sie einen Passanten aufs Übelste.
Als die mittlerweile verständigte Polizei kurze Zeit später eintraf, griff sie unvermittelt die Beamten an. Hierbei verletzte die Frau eine Polizistin am Bein, so dass sie im Krankenhaus ambulant behandelt werden musste und dienstunfähig wurde. Nachdem die Randaliererin überwältigt werden konnte, wurde sie einem Arzt zugeführt und im Anschluss in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Gegen die Frau wurde unter anderem ein Strafverfahren wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM des PP Reutlingen vom 08.01.2020

 

München (Bayern): Person mit Messer festgenommen – Riem

Am Dienstag, 07.01.2020, um 12:30 Uhr, verließ ein alkoholisierter 43-jähriger Mann nach einer Streitigkeit eine Wohnung im Bereich des Platz der Menschenrechte und begab sich in den Außenbereich, wo er sich weiter aufhielt. Die 61-jährige Wohnungsinhaberin verständigte kurz darauf die Polizei und teilte mit, dass sich der 43-Jährige in einem emotionalen Ausnahmezustand befände und mit einem Messer bewaffnet sei.
Polizeibeamte der Polizeiinspektion 25 (Riem) konnten den 43-Jährigen wenig später am Platz der Menschenrechte antreffen. Auf Ansprache versuchte er sich zunächst zu entfernen, drohte dann jedoch den Beamten mit dem mitgeführten Messer. Die Polizeibeamten lösten diese potenziell gefährliche Situation trotz gezogener Schusswaffe und Androhung des Schusswaffengebrauchs kommunikativ und konnten den 43-Jährigen zum Ablegen des Messers überreden und ihn anschließend festnehmen. Er wurde aufgrund seiner augenscheinlichen Verhaltensauffälligkeit in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.

PM des PP München vom 08.01.2020

 

Senden (Bayern): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Gestern Mittag wurde ein 25-jähriger während einer Zugfahrt von Neu-Ulm nach Senden durch den Kontrolleur ohne gültigen Fahrschein festgestellt. In Senden verließ der 25-jährige dann den Zug ohne Angaben seiner Personalien, konnte durch den Kontrolleur jedoch eingeholt und den mittlerweile zur Identitätsfeststellung und Anzeigenaufnahme verständigten Polizeibeamten übergeben werden. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme sollte der Mann durchsucht werden. Hiergegen setzte er sich körperlich zur Wehr und schlug mit seinem Ellenbogen in Richtung eines Polizeibeamten. Dieser konnte den Schlag abwehren und es gelang, den Mann am Boden zu fixieren. Nach seiner Fesselung beruhigte sich der 25-jährige und konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen werden. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Erschleichens von Leistungen. Weder er noch die Polizeibeamten wurden bei dem Vorfall verletzt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 08.01.2020

 

Hildburghausen (Thüringen): Renitenter Schläger

Am späten Dienstagabend kam es in einem Gasthaus in der Unteren Marktstraße in Hildburghausen zu einer verbalen Streitigkeit zwischen einem 50- und einem 33-jährigen Mann, in dessen Verlauf der jüngere der Beiden dem Älteren eine Kopfnuss verpasste. Der Geschlagene wehrte sich und anschließend schlugen beide aufeinander ein. Die hinzugerufenen Polizisten konnten die Situation klären und wollte die Daten des 33-Jährigen aufnehmen. Der jedoch dachte gar nicht daran, den Anweisungen Folge zu leisten und wehrte sich vehement gegen alle Maßnahmen der Polizei. Er widersetzte sich so sehr, dass drei Beamte leicht verletzt wurden. Der 33-Jährige wurde in Gewahrsam genommen. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen zur Identität des Mannes überprüften die Polizisten auch seine Wohnungsanschrift. Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden sie Stichwaffen, Betäubungsmittel und Bargeld in typischer Stückelung. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM der LPI Suhl vom 08.01.2020

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