Rees-Empel (Nordrhein-Westfalen): Randaliererin tritt und beißt Polizisten/Strafanzeige nach Widerstand

Am Donnerstagabend (9.Januar 2020) gegen 21:55 Uhr wollten sich, durch Passanten herbeigerufene, Polizeibeamte einer alkoholisierten Frau annehmen, die auf der Straße mit Gegenständen um sich warf. Man konnte die Frau aus Rees zunächst beruhigen und wollte sie nach Hause bringen, als die 33-Jährige es sich im Streifenwagen anders überlegte und begann nach den Polizisten zu treten und diese aufs übelste zu beleidigen. Da die Frau immer aggressiver wurde und einen der Beamten sogar biss, wurde die Reeserin in das Polizeigewahrsam Kleve gebracht, wo ihr durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen wurde. Die 33-Jährige muss sich nun wegen Widerstand und Beleidigung verantworten.

PM der KPB Kleve vom 10.01.2020

 

Ilmenau (Thüringen): Versuchter Angriff auf Polizisten endet im Gewahrsam

Gestern Abend versuchte ein 46-Jähriger in der Straße Zum Schlosspark Polizeibeamte mit einem Tierabwehrspray anzugreifen. Den Polizeibeamten gelang es, dem Täter das Spray abzunehmen und ihn zu fixieren. Dabei wehrte sich der Täter massiv und verletzte einen Polizeibeamten leicht. Zuvor hatte der Täter im Streit einen 51-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen und eine 43-Jährige leicht verletzt, indem er eine Wohnungstür zuschlug und dabei die Hand der Frau traf. Die beiden Verletzten mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Der mit 1,3 Promille alkoholisierte Täter verbrachte die Nacht im Polizeigewahrsam. Gegen ihn wurden mehrere Anzeigeverfahren eingeleitet.

PM der LPI Gotha vom 10.01.2020

 

München (Bayern): Nackt den S-Bahnsteig mit Toilette verwechselt
-Bundespolizisten am Münchner Flughafen müssen Verwirrten aus dem Verkehr ziehen

(Bundes)Polizisten sind immer im Dienst, auch wenn sie gerade auf dem Heimweg vom Dienst sind. Das hat gestern ein Beamter der Bundespolizei im Erdinger Moos wieder erleben dürfen. Am S-Bahnsteig „Terminal“ angekommen, hörte er lautes Geschrei. Wenig später hatte er die Ursache auch schon ausgemacht. Ein junger Mann im Adamskostüm saß wild gestikulierend auf dem Bahnsteig, ein weißes Blatt Papier in der Hand. Auf seine Situation angesprochen, war der Nackte offenbar so aufgeregt, dass er im Sitzen auf den Boden urinierte, aber auf den Uniformierten erst in keiner Weise reagierte. Dieser ließ nicht locker, reichte dem vermeintlichen Anhänger der Freikörperkultur einen Mantel, welchen dieser wiederum aggressiv von sich schleuderte. Immer wieder schlug der 25-Jährige auch wild um sich, so dass dem Bundespolizisten und seinen mittlerweile hinzugekommenen Kollegen nichts anderes übrigblieb, als den offensichtlich stark Verwirrten zu fesseln. Mittels Rollstuhl brachten die Bundesbeamten den Gefesselten schließlich zur Wache. Dort angekommen holten sie einen Arzt hinzu. Der Mediziner diagnostizierte eine akute Psychose und wies den Patienten in die Psychiatrie ein. Den Weg in ein umliegendes Bezirksklinikum sollte er im Rettungswagen bestreiten, nicht jedoch ohne polizeiliche Begleitung.
Ergebnis des Nackt-Sit-Ins sind nun ein Aufenthalt in der Geschlossenen und eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte für den Rumänen, leichtere Blessuren zweier Bundespolizisten und ein wenig Arbeit für den Reinigungsdienst.

PM der BPOLI Flughafen München vom 10.01.2020

 

Coburg (Bayern): Coburger begeht Ladendiebstahl und beleidigt Polizisten

Eine Packung Schweinenackensteaks sowie sieben Dosen Energy-Drink klaute am Donnerstag um 18:20 Uhr ein 18-Jähriger aus Ahorn in einem Verbrauchermarkt am Viktoriabrunnen. Eine Angestellte des Supermarktes bemerkte den Diebstahl, hielt den Ladendieb fest und verständigte die Coburger Polizei. Während der Anzeigenaufnahme im Geschäft beleidigte der aggressive und alkoholisierte 18-Jährige die eingesetzten Beamten. Er wurde in Gewahrsam genommen und musste die Nacht in der Arrestzelle der Coburger Polizei verbringen. Gegen ihn ermittelt die Polizei nun wegen Ladendiebstahls und Beleidigung.

PM der PI Coburg vom 10.01.2020

 

Offenburg (Baden-Württemberg): Ohne Ticket unterwegs und Widerstand geleistet

Gestern Abend gegen 20:00 Uhr fuhr ein 27-jähriger Nigerianer mit einem Regionalzug von Basel nach Offenburg, ohne im Besitz eines Tickets gewesen zu sein und sollte daraufhin durch den Zugbegleiter im Bahnhof Offenburg der Bundespolizei übergeben werden. Am Bahnhof Offenburg angekommen, verließ er sofort den Zug, rannte über den Bahnsteig und die Gleise in Richtung Wohngebiet.
Dort konnte er jedoch nach kurzer Suche gestellt werden, wobei er sich wehrte und nach den Beamten spuckte. Im Rahmen der Personalienfeststellung verhielt er sich unkooperativ und widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen. Er wird nun wegen Erschleichen von Leistungen sowie wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte beanzeigt.

PM der BPOLI Offenburg vom 10.01.2020

 

Weiden (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

Ein 24-jähriger wurde bereits zum zweiten Mal bei der Polizei ausgenüchtert. Als ihn Polizeibeamte am Donnerstag, kurz vor sechs Uhr entließen, beleidigte er diese. Nachdem er die Dienststelle nicht freiwillig verlassen wollte, wandten die Beamten unmittelbaren Zwang an. Der 24-jährige wird wegen eines Vergehens der Beleidigung angezeigt.

PM der PI Weiden i.d.OPf. vom 10.01.2020

 

Wittstock/Dosse (Brandenburg): Widerstand geleistet

Ein 50-jähriger Ostprignitz-Ruppiner leistete gestern gegen 20.00 Uhr im Ortsteil Schweinrich bei einem Polizeieinsatz in seiner Wohnung Widerstand. Die Beamten waren hinzugerufen worden, weil der Mann in Streit mit einer 48-Jährigen geraten war und diese geschubst hatte. Dabei soll er auch ihr Mobiltelefon beschädigt haben. Die Beamten mussten den alkoholisierten 50-Jährigen zu Boden bringen und fesseln. Da der Mann um sich schlug, wurde die Brille eines Polizeibeamten beschädigt. Alle Beteiligten blieben unverletzt. Einen Atemalkoholtest lehnte der 50-Jährige ab. Die Beamten nahmen mehrere Strafanzeigen auf, u.a. wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

PM der PD Brandenburg Nord vom 10.01.2020

 

Marburg, Gießen (Hessen): Drei Strafanzeigen in einer Stunde

Mit einem Negativrekord beschäftigte gestern ein 32-jähriger Staatenloser die Bundespolizei. Gegen 20.30 Uhr fiel der Mann zum ersten Mal auf, als er eine Zugbegleiterin in einem Regionalexpress auf der Fahrt zwischen Kirchhain und Marburg beleidigte. Die Bahnmitarbeiterin wollte den unliebsamen Fahrgast daraufhin von der Weiterfahrt ausschließen.
Beim Halt In Marburg weigerte sich der Mann, der Aufforderung Folge zu leisten.
Erst als Beamte vom Bundespolizeirevier Gießen anrückten, verließ der 32-Jährige den Zug. Durch diesen Vorfall erhielt der Regionalexpress eine zehnminütige Verspätung.
Rund eine Stunde später fiel der Mann erneut im Bahnhof Gießen auf. Für die Fahrt von Marburg zur benachbarten Universitätsstadt hatte der Mann diesmal keine Fahrkarte. Gegenüber dem Zugpersonal und den gerufenen Bundespolizisten zeigte er sich erneut von seiner schlechten Seite. Mit äußerst ehrverletzenden Bemerkungen beleidigte er die Ordnungshüter massiv.
Wegen der Beleidigung der Zugbegleiterin und der Bundespolizisten sowie wegen Erschleichens von Leistungen hat die Bundespolizeiinspektion Kassel jeweils ein Strafverfahren eingeleitet.
Hinzu kommt ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen einer so genannten „Betriebsstörenden Handlung“. Aufgrund des Vorfalles in Marburg erhielt der Zug rund zehn Minuten Verspätung. Auch hierfür muss sich der Mann verantworten.
Wegen seines Gesundheitszustandes kam der 32-Jährige nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen in psychiatrische Behandlung.

PM der BPOLI Kassel vom 10.01.2020

 

Fulda (Hessen): Schwarzfahrer tritt nach Bundespolizisten

Unverletzt blieben heute Morgen, gegen 6 Uhr, Beamte des Bundespolizeireviers Fulda, nach dem ein 20-Jähriger aus Genthin die Beamten mit Tritten attackierte. Der Mann aus dem Jerichower Land (Sachsen-Anhalt) war als Schwarzfahrer zwischen Frankfurt am Main und Fulda aufgeflogen und sollte von den Bundespolizisten kontrolliert werden.
Schon beim Eintreffen der Beamten verhielt sich der Mann aggressiv. Da er keine Angaben zu seiner Person machen wollte, sollte der Genthiner die Polizisten zur Wache begleiten. Als er den Bundespolizisten nicht freiwillig folgte, griff ihn einer der Bundespolizisten am Arm. Mit Tritten gegen die Gesetzeshüter wehrte sich der 20-Jährige.
Mit einfacher körperlicher Gewalt konnten die Bundespolizisten den Mann überwältigen und zu Boden bringen. Anschließend legten sie ihm Handschellen an. Der 20-Jährige erlitt dabei leichte Verletzungen.
Im Laufe der polizeilichen Maßnahmen beruhigte sich der Mann. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den Schwarzfahrer ein Strafverfahren eingeleitet. Anschließend kam der 20-Jährige wieder frei.

PM der BPOLI Kassel vom 10.01.2020

 

Burscheid (Nordrhein-Westfalen): Pkw-Kontrolle eskaliert – Strafanzeigen folgten

Nach einer Routinekontrolle sind am frühen Freitagmorgen
(10.01) drei Männer in Gewahrsam genommen worden.

Die Beamten überprüften gegen 01:40 Uhr einen BMW mit vier Insassen auf der Höhestraße. Bei der Kontrolle fielen sofort starker Alkohol- und Betäubungsmittelgeruch auf.
Der 24-jährige Fahrer aus Wermelskirchen zeigte sich am Anhalteort völlig unkooperativ und lehnte zunächst alle Vortests ab. Vielmehr versuchte er nach einem Beamten zu schlagen und musste daher kurzfristig gefesselt werden. Dabei bedrohte und beleidigte er die Beamten. Auf der Wache pustete er gut ein Promille und räumte ein, in den letzten Tagen „Joints“ konsumiert zu haben. Es folgten bei ihm die Blutprobe und die Führerscheinbeschlagnahme.
Ein 19-Jähriger versuchte, mit dem BMW während der Kontrolle wegzufahren. Pech für ihn – die Beamten hatten den Schlüssel abgezogen. Daraufhin warf er mit einer Blechdose nach den Polizisten und versuchte, nach Ansprache nach ihnen zu schlagen. Auf der Wache hatte der Beschuldigte einen Krampfanfall. Der Rettungsdienst brachte ihn anschließend zur Versorgung in ein Krankenhaus.
Ein 20-jähriger Mitfahrer in dem BMW pustete über zwei Promille und konnte sich kaum auf den Beinen halten. Er konnte seinen Rausch in einer Zelle in Bergisch Gladbach ausschlafen.
Die Polizei ermittelt nun in zwei Fällen wegen Widerstand und wegen der Trunkenheitsfahrt.

PM der KPB Rheinisch-Bergischer Kreis vom 10.01.2020

 

Eisenach (Thüringen): Kontrollierter rennt nackt durch den Zug

Bundespolizisten kontrollierten gestern gegen 16:40 Uhr einen 50-jährigen algerischen Staatsangehörigen in einer von Meiningen nach Eisenach fahrenden Regionalbahn. Bei dem Mann fanden die Beamten einen Gegenstand zum Drogenkonsum mit geringen Anhaftungen von Marihuana. Seinen Unmut über die Kontrolle gab der Mann zum Ausdruck, in dem er sich komplett entkleidete und nackt durch den Zug lief. Außerdem beleidigte der die Beamten. Dafür bekam er eine Anzeige.

PM der BPOLI Erfurt vom 10.01.2020

 

Aschaffenburg (Bayern): Volltrunkene in Gewahrsam genommen

Am frühen Freitagmorgen, gegen 3 Uhr, erhielt die Polizei mehrere Mitteilungen, dass eine Frau auf der Würzburger Straße mitten auf der Fahrbahn herumschwanke. Die eintreffende Streife entdeckte eine 39-Jährige, welche ziel- und orientierungslos mitten auf der Straße umherirrte und andere Verkehrsteilnehmer gefährdete. Bei der Kontrolle zeigte sich die Frau vollkommen uneinsichtig und renitent und musste durch die Ordnungshüter fixiert und gefesselt werden. Anschließend wurde sie im Dienstauto zur Wache gebracht und in den Arrestzellen ausgenüchtert. Ein Alcotest war ihr nicht mehr möglich.

PM der PI Aschaffenburg vom 10.01.2020

 

Hockenheim (Baden-Württemberg): 25-jähriger Tatverdächtiger wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte u.a. in Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde durch das Amtsgericht Mannheim Haftbefehl gegen einen 25-jährigen Mann aus Tunesien erlassen. Er steht im dringenden Verdacht, sich wegen räuberischen Diebstahls, versuchter und vollendeter Körperverletzung sowie eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte strafbar gemacht zu haben.
Der Tatverdächtige soll am Donnerstag, den 09.01.2020, gegen 12:30 Uhr in einem Lebensmittelgeschäft in der Lussheimer Straße in Hockenheim Waren im Wert von rund 90 Euro in seinen mitgeführten Rucksack gepackt und anschließend ohne Bezahlung das Geschäft verlassen haben. Er wurde nach Passieren des Kassenbereichs von einem Mitarbeiter angesprochen. Um im Besitz der Ware zu bleiben, soll der Tatverdächtige daraufhin versucht haben, den Mitarbeiter zur Seite zu schieben und in einem folgenden Handgemenge mit der Faust sowie mit seinem Rucksack nach dem Mitarbeiter geschlagen haben, der aber ausweichen konnte. Anschließend gelang es dem Tatverdächtigen zu flüchten. Im Rahmen einer Fahndung wurde der 25-Jährige schließlich durch Beamte des Polizeireviers Hockenheim in einer Kleingartenanlage gestellt, festgenommen und zum Polizeirevier Hockenheim gebracht. Hier soll er versucht haben, einen Polizeibeamten mit einem Kopfstoß zu verletzen. Gegen die anschließende Fixierung soll er sich durch Schläge und Tritte gewehrt haben. Ein Beamter wurde bei den Widerstandshandlungen leicht am Unterarm verletzt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde durch das Amtsgericht Mannheim Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen wegen Fluchtgefahr erlassen. Er wurde nach der Vorführung beim Ermittlungsrichter und Eröffnung des Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeireviers Hockenheim dauern an.

PM des PP Mannheim vom 10.01.2020

 

Grimma (Sachsen): Aggressiver Pöbler

In Grimma pöbelte ein Angetrunkener an einer Tankstelle andere Kunden an. Da er sehr aggressiv dabei wirkte, riefen die Mitarbeiter die Polizei. Auch den Beamten gegenüber zeigte sich der 28-Jährige aggressiv und unkooperativ. Als sie ihn des Geländes verwiesen, warf er eine volle Flasche Sekt nach ihnen, verfehlte sie aber. Eine weitere Flasche hob er hoch und drohte damit den Polizisten. Er musste mit körperlicher Gewalt gebändigt werden und verbrachte den Rest der Nacht in einer Gewahrsamszelle. Er muss sich nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PD Leipzig vom 10.01.2020

 

Augsburg-Hochzoll (Bayern): 42-Jähriger greift 14-Jährigen Schüler an – Passanten helfen

Gestern Mittag befuhr ein 14-jähriger Schüler mit seinem Fahrrad die Friedberger Straße, als er im Bereich der Hochzoller Straße an einer roten Ampel warten musste. Plötzlich kam ein 42-jähriger Mann auf den Schüler zu, versuchte ihn vom Fahrrad zu schubsen und sein Fahrrad, sowie seine Wertsachen zu entwenden.
Als zwei junge Fußgänger aus Augsburg (17 und 18 Jahre) erkannten, dass der Erwachsene den Jungen körperlich angriff, schritten diese ein. Der 17-Jährige konnte den Angreifer vom 14-Jährigen fernhalten und so weitere Übergriffe auf diesen, sowie die Wegnahme der Sachen, verhindern. Als der couragierte 17-Jährige laut um Hilfe rief, kam zufällig ein Polizeibeamter der Verkehrspolizei Augsburg mit einem Streifenwagen am Geschehen vorbei. Der daraufhin flüchtende Täter konnte von dem Verkehrspolizisten in einem nahegelegenen Gebäude gestellt werden. Nach Hinzuziehung weiterer Streifenbesatzungen, konnte der 42-Jährige schließlich festgenommen werden.
Sowohl bei seiner Festnahme, als auch bei der Verbringung in der Arrest, leistete der Täter Widerstand. Zwei Polizeibeamte, welche mehrfach von Tritten des Beschuldigten getroffen wurden, blieben jedoch unverletzt. Auch der Junge und die helfenden Passanten wurden zuvor nicht verletzt.
Da der Angreifer offensichtlich alkoholisiert war, wurde eine Blutentnahme durchgeführt.
Der zuständige Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Augsburg hat den von der Staatsanwaltschaft Augsburg beantragten Haftbefehl gegen den 42-jährigen Letten mit Wohnsitz in Augsburg wegen des dringenden Verdachts des versuchten Raubes, des versuchten Diebstahls, der versuchten Körperverletzung, sowie des tätlichen Angriffs auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erlassen und in Vollzug gesetzt.
Die weiteren Ermittlungen, zu denen keine weiteren Einzelheiten genannt werden, wurden durch die Kriminalpolizei Augsburg übernommen.

PM (0075) des PP Schwaben Nord vom 10.01.2020

 

Augsburg-Pfersee (Bayern): Fußgänger überquert plötzlich die Straße, Zivilfahrzeug der Polizei kann Unfall durch Vollbremsung verhindern

Am vergangenen Donnerstag gegen 09:40 Uhr befuhr ein Zivilfahrzeug der Polizei die Augsburger Straße, als Höhe Kirchbergstraße, plötzlich ein Fußgänger auf die Fahrbahn trat ohne auf den Verkehr zu achten. Durch eine beherzte Vollbremsung konnte ein Zusammenstoß mit dem Fußgänger verhindert werden, welcher seinerseits als Reaktion nur den Mittelfinger zeigte. Daraufhin stiegen die zivilen Beamten aus, wiesen sich mit ihrem Dienstausweis als Polizeibeamte aus und wollten die Personalien des Beleidigers aufnehmen. Der 23-jährige Fußgänger verweigerte die Angabe seiner Personalien und wollte sich entfernen. Der Mann wurde daraufhin zur Identitätsfeststellung festgehalten und sollte nach Ausweisdokumenten durchsucht werden. Hierbei leistete er, nachdem er dies auch angekündigt hatte, massiv Widerstand. Der 23-Jährige wurde daraufhin fixiert und vorläufig festgenommen. Verletzt wurde niemand. Nachdem sich mehrere Passanten in das Geschehen verbal einmischten, wiesen sich die zivilen Beamten auch gegenüber diesen als Polizeibeamte aus. Trotzdem entfernten sich die unbeteiligten Passanten, welche weiterhin die Freilassung des Festgenommenen forderten, erst nach Eintreffen eines uniformierten Streifenwagens. Als die Personalien des 23-Jährigen geklärt werden konnten, wurde er wieder entlassen. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und falscher Namensangabe.

PM des PP Schwaben Nord vom 10.01.2020

 

Kirchberg i.W. (Bayern): Verwirrter 22-Jähriger bedroht Polizeibeamte mit Bajonett

Heute Nacht wurde die Einsatzzentrale der Polizei darüber informiert, dass ein 22-Jähriger zunächst in der Wohnung randalierte und im Anschluss diese mit einem langen Messer in der Hand verließ.
Nachdem die Polizeibeamten mit dem Randalierer Kontakt aufgenommen hatten, wurden sie mit einem Bajonett bedroht. Die Beamten konnten die Situation deeskalieren und den Mann in Gewahrsam nehmen.
Heute (10.01.2020) nach Mitternacht wurde durch einen Anruf bei der Polizeieinsatzzentrale bekannt, dass ein 22-Jähriger zunächst in der Wohnung randalierte und diese im Anschluss mit einem langen Messer verließ. Nachdem die Polizeibeamten den 22-Jährigen in der Nähe der Wohnung angetroffen hatten, wurden sie mehrmals mit dem Bajonett bedroht. Die Beamten mussten mehrfach den Schusswaffengebrauch androhen um den Mann anschließend überwältigen zu können. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Der 22-Jährige, der sich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurde in Sicherheitsgewahrsam genommen und im Anschluss in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen. Die Polizeiinspektion Regen hat in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Deggendorf die weiteren Ermittlungen übernommen.

PM des PP Niederbayern vom 10.01.2020

 

Wien: Alkolenker und Beifahrer beschädigen Dienstautos mit PU-Schaum

Beamte des Stadtpolizeikommandos Simmering führten um 23:30 Uhr in der Rinnböckstraße eine Fahrzeuganhaltung durch. Der Fahrzeuglenker (34, österr. Stbg.) wies eine Alkoholisierung von 1,14 Promille auf, weshalb ihm der Führerschein abgenommen wurde. Während der Amtshandlung bezüglich der Führerscheinabnahme in der Polizeiinspektion Sedlitzkygasse begab sich auch der Beifahrer (29, österr. Stbg.) zur Polizeiinspektion verhielt sich in der Sicherheitsschleuse hochgradig aggressiv, setzte Anstandsverletzungen und schrie herum, woraufhin er festgenommen wurde. Ein Alkovortest beim 29-Jährigen ergab einen Messwert von 1,62 Promille.
Um 00:20 Uhr erfolgte die Enthaftung des 29-Jährigen, weil sich dieser beruhigt hatte und nunmehr gemäßigt verhielt. Ebenso wurde der 34-Jährige nach erfolgter Führerscheinabnahme aus der Polizeiinspektion entlassen.Um 01:30 Uhr bemerkten Polizisten die zwei zuvor Beamtshandelten, wie diese unmittelbar vor der Polizeiinspektion insgesamt drei Dienstfahrzeuge beschädigten, indem sie PU-Schaum in die Lüftungsschlitze sprühten. Anzumerken ist, dass alle drei Fahrzeuge nicht mehr einsatzfähig waren.
Umgehend nahmen die Beamten die Verfolgung der beiden Tatverdächtigen auf, die sich in unmittelbarer Nähe der Polizeiinspektion erneut ins Auto setzen. Das Auto wurde von vier Polizisten umstellt und die Männer aufgefordert, auszusteigen. Statt dieser Aufforderung nachzukommen, raste der 34-Jährige, dem schon zuvor der Führerschein abgenommen worden war, auf die Beamten zu, die sich nur durch Sprünge zur Seite in Sicherheit bringen konnten. Danach flüchteten die Tatverdächtigen ohne Licht und mit stark überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Hauffgasse und dort weiter Richtung Simmeringer Hauptstraße, wo sie aus den Augen verloren wurden.
Neben den zuvor genannten verwaltungsrechtlichen Anzeigen (Alko-Lenker bzw. Lärmerregung, Anstandsverletzung und aggressives Verhalten) wurden strafrechtliche Anzeigen wegen schwerer Sachbeschädigung sowie Widerstands gegen die Staatsgewalt gelegt. Gegen den 34-Jährigen wurde eine Festnahmeanordnung erlassen.

PA der LPD Wien vom 10.01.2020

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